Christinchen Heimzeitung für das Christinenstift - Dachstiftung Diakonie
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CHRISTINCHEN
Ausgabe Juli 2021
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Liebe Leserinnen und lieber Leser,
was haben wir uns alle auf den Sommer gefreut! Nun ist er da,
und wir können ihn in vollen Zügen genießen. Die Sonnen-
strahlen kitzeln unsere Nase, während wir draußen auf der
Terrasse sitzen. Eine laue Brise weht uns den Duft der Blumen
zu. Und endlich, nach einer langen Wartezeit, können wir auch
wieder unsere Liebsten sehen. Nachdem wir uns viele Monate
lang im Lockdown befanden, damit wir vor dem Coronavirus
beschützt waren. Die Impfung ermöglicht uns nun wieder etwas
Normalität. Zugegeben, noch ist längst nicht alles so, wie es
früher einmal war. Aber wir können unsere Freunde umarmen,
ohne eine Ansteckung befürchten zu müssen, und unsere
Familien dürfen uns wieder besuchen.
Normalerweise geht der Juli mit wahren Völkerwanderungen
einher, denn die Deutschen fahren sehr gerne in Urlaub. Viele
zieht es dazu ins Ausland, zum Beispiel ans Mittelmeer, nach
Mallorca, in die Karibik oder nach Südostasien. Aber auch
Deutschland hat viele tolle Reiseziele. Wo haben Sie immer am
liebsten Ferien gemacht? Hatten es Ihnen die Berge oder eher
das Meer angetan? Und wer war dabei Ihr bester Reisepartner?
Wie es in diesem Jahr mit dem Verreisen aussehen wird, ist
nach wie vor ungewiss. Um eine Ausbreitung des Coronavirus
zu verhindern, ist es vermutlich am besten, wenn wir alle weiter-
hin zu Hause bleiben. Aber auch dort kann man es sich so rich-
tig schön gestalten, vor allem jetzt im Sommer. Eine Hängematte
im Garten, ein Planschbecken für die Enkelkinder, ein Spazier-
gang über eine Blumenwiese …
Wir wünschen Ihnen einen erholsamen und sonnigen Juli!
Herzlichst,
Michael Möller
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Wir begrüßen herzlich unsere
neuen Bewohnerinnen und Bewohner
Christa Frenzel Alfons Reiljan
Hertha Adam Oskar Geisler
Hilde Camehl Ruth Elbe
Elfriede Diesterheft
INHALT
Veranstaltungshinweise……………………………………………5
Heimbeirat ..................................................................................7
Das neue Hochbeet ....................................................................8
Gartenfestwoche ......................................................................10
Fußball: Deutschland gegen Portugal ......................................14
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag ...............................15
Wir trauern um ..........................................................................16
Mitarbeiteressen .......................................................................17
Spende vom dänischen Bettenlager ........................................19
Kalenderblatt Juli 2021 .............................................................20
Unser Garten im Juli ........................................................... …..20
Die Tierwelt im Juli ...................................................................21
Berühmte Geburtstagskinder ...................................................21
Rückblick: Heute vor 45 Jahren ...............................................21
Sternzeichen.............................................................................21
Vogel des Jahres ......................................................................22
Geburtstagskind: Mireille Mathieu ............................................23
Posaunenchor ..........................................................................24
Gedichte ...................................................................................25
Neue Mitarbeiterin ....................................................................27
Lachen ist gesund … ................................................................31
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Die jodelnde Sauerländerin kommt! Wir laden herzlich ein zu
einem Gartenkonzert mit Heidi Hedtmann!
Am 1. August wird sie ab 15.30 Uhr an verschiedenen Stel-
len im Park singen (Genaueres entnehmen Sie dann bitte
den Aushängen).
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Wir laden herzlich ein, zur
Schlagerparade im Grünen
Lauschen Sie altbekannten Melodien in unserem
schönen Park.
Herr Keil spielt für Sie auf:
Am Samstag, dem 3. Juli, ab 15.45 Uhr für die Bewohne-
rinnen und Bewohner von Bauteil B und C rund um den
Christinensaal und das Rondell
Am Samstag, dem 10. Juli, ab 15.45 Uhr für die Bewoh-
nerinnen und Bewohner von Bauteil A im geschützten
Außenbereich
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Heimbeiratswahlen im Christinenstift
Alle zwei Jahre wird ein neuer Heimbeirat gewählt und
am 27. Mai war es mal wieder soweit – Wahlen im
Christinenstift.
Mit großer Spannung wurde das Ergebnis erwartet und
am 28. Mai war es dann soweit, die Stimmen waren aus-
gezählt und das Ergebnis an den Aushängen zu lesen.
In einer konstituierenden Sitzung am 04.06.21 wurden
dann Herr Ahlswede zum Vorsitzenden und Herr Hill zu
seinem Stellvertreter gewählt.
Am 18. Juni fand dann die erste ordentliche Sitzung statt,
der nun noch einige folgen werden.
Sollten Sie Fragen oder Anliegen an Mitglieder des
Heimbeirates haben, gibt es mehrere Möglichkeiten mit
diesen in Kontakt zu treten.
In der Lobby und vor dem Christinensaal hängen Bildta-
feln, auf denen die Heimbeiratsmitglieder zu sehen sind.
So haben Sie die Möglichkeit, diese persönlich auf den
Fluren des Hauses gezielt anzusprechen.
Sie können Ihr Anliegen aber auch gern schriftlich los-
werden, in der Lobby gibt es ein Brieffach des Heimbei-
rats, vor dem Christinensaal einen Briefkasten.
Auch die Mitarbeiterinnen der Sozialbetreuung sind Ihnen
gern bei der Kontaktaufnahme behilflich, geben Sie Ihr
Anliegen einfach mündlich oder schriftlich weiter.
Wir wünschen unserem neuen Heimbeirat viel Erfolg und
Freude!
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Das neue Hochbeet auf unserer Dachterasse
An die Hochbeete – fertig, looos!
Hochbeete werden aufgrund ihrer Vielseitigkeit geschätzt. Sie tragen
zur Verbesserung der Lebensqualität bei, aktivieren, fördern die Ge-
meinschaft und ermöglichen eine Gartentherapie, wie beispielsweise
in unserem Demenzgarten.
Erleben Sie den Hochbeet Garten als ein Gemeinschaftsprojekt, das
Bewohner mit und ohne körperliche Einschränkung genießen kön-
nen. Zudem fördert eine aktive Gartentherapie die basale Stimulati-
on, die Gesundheit und das Wohlbefinden!
Das Hochbeetprojekt auf der Dachterasse wird von Frau Schwarz
und Frau Weiß betreut.
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Die Wohnbereiche 4, 5 und 6 starteten am Dienstag, den
22.06.2021 in die maritime Gartenfestwoche.
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Mit musikalischem Programm auf der Gitarre versüßte Heiner
Kamieth allen Besuchern den Nachmittag. Lieder von Freddy
Quinn, über Hans Albers bis hin zu Peter Alexander sorgten für
Begeisterung.
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Mit kleinen Leckereien, bei angenehmen Temperaturen ließ es
sich sichtlich aushalten.
Etwas Abwechslung brachten Rätsel, Kostüme und verschiede-
ne Spiele, wie z.B. Schiffe versenken.
Den ersten Platz im „Schätzen“ machte Herr Heimel. Es galt
herauszufinden wieviele Gebäck-Fische sich in einem großen
Glas befanden. Er lag mit 452 Fischen nur um 22 daneben und
gewann einen kleinen Preis. Auch die wichtigen Kenntnisse ei-
nes waschechten Matrosen wurden vor Ort auf die Probe gestellt
und mit Hilfe einer Anleitung für den „Achter“- und den „Palstek-
knoten“ am Seil beübt.
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Alles in allem war es ein gelungener Nachmittag. Wir freuen uns
schon auf den nächsten!
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Portugal gegen Deutschland
Grund zum Jubeln gab es am
Samstag, dem 19. Juni:
Deutschland gewann 4 : 2 ge-
gen Portugal und ein Einzug
ins Achtelfinale ist wieder in
greifbare Nähe gerückt!
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Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag
02.07. Arthur Müller, WB 4
03.07. Gerda Stelzner, WB 5
04.07. Jean-Marie Drumm, WB 5
06.07. Peter Arnold, WB 7
07.07. Lilian Schmidt, WB 4
08.07. Monika Ott, WB 2
Irmgard Weseloh, WB 2
09.07. Karolina Wallinger, WB 1
11.07. Anni Arndt, WB 7
Meta Hartenberger, WB 3
Otto Lippert, WB 3
Anneliese Maier, WB 6
12.07. Ingeburg Warncke, WB 2
13.07. Günter Krenz, WB 8
14.07. Carsten Damker, WB 7
Marie Anna Werber, WB 4
15.07. Ursula Nollek, WB 5
16.07. Maria Scholz, WB 1
19.07. Johann Heinrich Laarhuis, WB 4
20.07. Dorit Götzner, WB 5
22.07. Heinz-Dieter Sens, WB 7
24.07. Ingeborg Müller, WB 6
26.07. Sigrid Cordes, WB 3
27.07. Irene Fröhlich, Seniorenwohnen
29.07. Monika Steib, WB 8
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Wir trauern um
Karl-Heinz Röhr, WB 3
09.06.1935 – 05.06.2021
Marlene Rucks, WB 3
15.12.1940 – 12.06.2021
Ursula Bauer, WB 3
24.08.1938 – 17.06.2021
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Liebe Bewohnerin, lieber Bewohnen, liebe Kollegen.
Das erste mal wenden wir, die
Mitarbeitenden der Zentralküche
in Kästorf und Ich, Frank Ernst
der Küchenleiter der Zentralkü-
che, uns auf diesem Wege an
Sie. Vielen Dank für diese Mög-
lichkeit!
Die Mitarbeitenden der Zentralkü-
che versorgen Sie mit den tägli-
chen Bedarfen für das leibliche
Wohl. Heute berichte ich über die
„Dankeschön“ Veranstaltung
vom 17.06.2021 im Christinenstift.
Für die Mitarbeitenden im Christinenstift wurden leckere Speisen vorberei-
tet und über den Tag verteilt für die Kollegen*innen angeboten.
Viele Speisen beziehen wir von Lieferanten und Produzenten aus der
Region.
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So werden wir von der Familie Lüd-
de mit Backwaren und den leckeren
Frühstücksbrötchen beliefert. Mit
frischen Kartoffeln und Spargel
werden wir vom Spargelhof Kuhls
aus Neubokel versorgt. Frische Eier
liefert Familie Ramme aus Kästorf
und Erdbeeren, sowie Blaubeeren
bekommen wir von der Familie
Dress aus Lachendorf.
Familie Müller aus Wilsche produ-
zieren in „Handarbeit“ für Sie alle
Wurst und Aufschnitt für Frühstück
und das Abendbrot.
Die Versorgung und die Zufriedenheit
unserer Tischgäste liegt uns sehr am
Herzen. Zuträglich dafür sind natürlich
auch die angebotenen Lebensmittel
und Zutaten und die Weiterverarbei-
tung. Sie können sicher sein, dass wir
die größte mögliche Sorgfalt walten
lassen.
So verbleibe ich auch im Namen der
Mitarbeitenden der Zentralküche mit
besten Grüßen, Frank Ernst!
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Hier gibt´s mal ein ganz großes,
herzliches Dankeschön!
Mit einer großen Spende vom dänischen
Bettenlager ist die Freude aufs nächste Osterfest
umso größer.
Vielen Dank!
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Kalenderblatt Juli 2021
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31
Der Juli ist ein Monat, in dem wir den Sommer mit allen Sinnen
wahrnehmen. Unsere Nase atmet den frischen, herrlichen
Sommergeruch ein, nach gemähtem Heu, nach blühenden
Blumen … Unsere Augen sehen all die herrlichen, leuchtenden
Farben und die üppige Vegetation vor uns … Unsere Finger
streichen durch das hohe Gras, pflücken Blüten, winden Kränze
… mit dem ganzen Körper tauchen wir in einen See ein … Es ist
ein herrlicher Monat, in dem wir das Leben in vollen Zügen
genießen.
Aber nicht alles ist dabei eitel Sonnenschein. Schon manches
Kind hat sich, während es barfuß über eine Blumenwiese lief,
plötzlich weinend zu Boden geworfen, weil eine Wespe oder
Biene es in den Fuß gestochen hat. Auch andernorts lauern im
Sommer Gefahren. Beim Baden im See kann man sich zum Bei-
spiel mit Badekrätze anstecken. Die ist zwar nicht gefährlich, ruft
aber einen juckenden Hautausschlag hervor.
Den Sommer sollte man sich davon aber nicht verleiden lassen.
Mit einem guten Buch und einer Tasse Tee auf der Terrasse
lässt sich der Sonnenschein ganz ausgezeichnet genießen – in
aller Ruhe!
Unser Garten im Juli
Jetzt im Sommer strotzt unser Garten nur so von leckeren
Früchten: Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren,
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Kirschen, … Man könnte sich wie ein Kind unter den Baum (oder
Strauch) legen und so richtig den Bauch vollschlagen! Aber als
Gärtner muss man bereits ans nächste Jahr denken. Nun gilt es
zum Beispiel, junge Erdbeerpflanzen in die Erde zu setzen,
damit sie im kommenden Sommer Früchte tragen werden. Aber
auch Herbstgemüse wie Möhren, Mangold oder Fenchel können
nun ausgesät werden.
Die Tierwelt im Juli
Eines der leckersten Produkte des Sommers ist der Honig.
Bienenvölker produzieren ihn nun aus dem Nektar der vielen
Sommerblüten, von der Brombeere zum Weißklee, von der
Linde zum Lavendel, vom Weidenröschen bis hin zur Distel. Sie
verwenden aber auch Honigtau dazu, ein Sekret, das von
Insekten hergestellt wird. Dieses finden sie ebenfalls auf den
Pflanzen.
Berühmte Geburtstagskinder
Vor 85 Jahren, am 2. Juli 1936, wurde Rex Gildo geboren, der
berühmte Schlagersänger und Schauspieler. Einer seiner
größten Hits war "Fiesta Mexicana".
Auch Jean de la Fontaine ist ein Kind des Sommers: Der
französische Schriftsteller wurde am 8. Juli 1621 geboren, also
vor genau vierhundert Jahren. Bekannt wurde er vor allem durch
seine Fabeln.
Rückblick: Heute vor 45 Jahren
Am 7. Juli 1976 wurde in Berlin das erste Frauenhaus
Deutschlands eröffnet. Es bot Ehefrauen, die von ihren Männern
misshandelt wurden, einen sicheren Zufluchtsraum. Bereits am
Eröffnungstag suchten zwanzig Frauen und Kinder dort Schutz.
Seitdem sind mehr als dreihundert weitere Häuser
hinzugekommen.
Sternzeichen:
Krebs 22. Juni – 22. Juli
Löwe 23. Juli – 23. August
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Vogel des Jahrs 2021: Das Rotkehlchen
Der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) hat das Rot-
kehlchen auf den Thron „Vogel des Jahres 2021“ gesetzt. An der
Wahl haben sich mehr als 455.000 Menschen beteiligt. In
Deutschland ist der Bestand derzeit nicht gefährdet, denn es
leben ca. 4 Millionen Brutpaare in unseren Gärten.
Ich erinnere mich noch gut an den Futterkasten, den meine
Mutter auf der Veranda aufgestellt hatte. Wenn der Herbst kam,
wurde er mit Vogelfutter bestückt und kaum war die Ablage voll
mit Körnern, kamen sie auch schon an ihre gefiederten Freunde.
Das zierliche Rotkehlchen mit der leuchtend roten Brust war
leicht zu erkennen und von den anderen Vögeln zu
unterscheiden. Schnell stoppte es seinen Anflug, landete am
Rand des Kastens und fing umgehend an, in den Körnern und
harten Brotstücken zu scharren und zu picken.
Man hatte den Eindruck, dass es wählerisch war. Noch lange
nicht jedes Korn fand Gnade vor seinem Schnabel. Kurz darauf
flog es in den nahe gelegenen großen Rhododendron-Strauch,
richtete sich auf und begann aus voller Kehle seinen Gesang zu
schmettern – besonders die Männchen kann man das ganze
Jahr über und zu jeder Tageszeit hören. Da es auch sehr zutrau-
lich ist, hatten wir über den Winter viel Freude am Beobachten.
Es kam sogar bis aufs Fensterblech, um uns zwitschernd zu be-
grüßen.
Bei uns ist das Rotkehlchen eine weit verbreitete Vogelart. Es
brütet bevorzugt im Unterholz von Wäldern, Hecken und
Gebüschen, wo es seine Nester baut. Auch in feuchten
Gegenden, in der Nähe von Seen und Bächen hält es sich gern
auf. Sie ernähren sich von Insekten und Käfer, von Schmetter-
lingsraupen, Ameisen und Blattläusen. Im Herbst enthält ihr
Speiseplan Beeren und Früchte.
Das Leben eines Rotkehlchens ist meist von kurzer Dauer, häu-
fig nur bis zum nächsten Herbst, aber es gibt auch dokumentier-
te Ausnahmen. Die Brutzeit ist von April bis Juli. Ein Gelege ent-
hält bis zu 3 Eier, die Jungen schlüpfen innerhalb von 13 bis 15
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Tagen. Beide Eltern kümmern sich für-
sorglich um ihren Nachwuchs. Auch
die ersten Ausflüge finden unter ihren
wachsamen Augen statt. Dabei teilen
sich die Eltern häufig auf, um jeweils
eine Gruppe separat betreuen zu kön-
nen. Schon die Jungen schnattern und
zwitschern lebhaft miteinander, bevor
es mit dem eigentlichen Singen losgeht.
Geburtstagskind: Mireille Mathieu
Am 22. Juli 1946 wurde eine der bedeu-
tendsten Sängerinnen des 20. Jahrhun-
derts geboren: Mireille Mathieu. In diesem
Monat kann sie ihren 75. Geburtstag fei-
ern!
Sie entstammt einer armen französischen
Familie und hat insgesamt dreizehn Ge-
schwister. Bereits im Alter von vier
Jahren sang sie in der Kirche. Einen Schulabschluss konnte sie
nie erwerben, da sie bereits als Jugendliche mithelfen musste,
die Familie zu ernähren.
Ihre Anfangsjahre als Sängerin waren steinig. Weil sie vom Land
stammte, hatte ihre Stimme einen deutlichen Akzent. Außerdem
litt sie unter einer Lese-Rechtschreib-Schwäche, sodass sie
einige Worte nicht richtig aussprechen konnte. Der Klang
ihres Gesangs war jedoch beeindruckend. Als sie mit 18 Jahren
an einer Pariser Fernsehshow teilnahm, wurde Johnny Stark auf
sie aufmerksam, ein französischer Manager. Unter seiner Füh-
rung wurde Mireille Mathieu bald zu einem landesweiten Star,
und kurz darauf auch international! Zu ihren größten Hits
gehören "La Dernière Valse" (1967), und "La Paloma Adieu"
(1973). Sie hat auch einige Lieder auf Deutsch herausgebracht,
wie z. B. "Meine Welt ist die Musik" (1998) und "Die Welt ist
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schön, Milord" (1985). Als wahres Multi-Talent sang sie auch in
vielen anderen Sprachen: Finnisch, Spanisch, Russisch, Chine-
sisch, …
Ihre Lieder handeln meist von der Liebe und von ihrem Heimat-
land Frankreich bzw. von Paris. Mireille Mathieu ist Zeit ihres
Lebens unverheiratet geblieben. Sie hat keine Kinder.
Sie ist kein Star, der mit Skandalen auf sich aufmerksam
gemacht hätte, im Gegenteil: Sie ist tief im katholischen Glauben
verwurzelt und besucht regelmäßig den Gottesdienst. Ihr Privat-
leben hält sie privat.
Durch ihren Gesang ist es ihr gelungen, wovon sie in jungen
Jahren so sehr geträumt hatte: ihrer Familie aus der Armut her-
auszuhelfen. Ihr Leben verlief wie ein Märchen …
Wir lieben unseren Posaunenchor, der jeden Mitt-
woch an einer Stelle des Hauses spielt.
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Gedichte
Erinnerung
von Heinrich Seidel
All der Jugend heißes Sehnen
Es entschwindet wie ein Traum –
Unter Lust und unter Tränen
Geht die Zeit, wir merken's kaum.
Ewig nur voll holden Klanges
Tönet die Erinnrung fort.
Weinen macht uns ihres Sanges
Herzbewegend Zauberwort.
Seifenblasen
Immer eine nach der andern,
Und die schönste schwebt hinauf,
Wo die lichten Wölckchen wandern,
Blaue Lüfte, nehmt Sie auf!
Oder lockt Sie fernes Singen,
Wo die Lerche nimmt den Flug?
Möchte Sie auf Windesschwingen
Eilen mit der Vöglein Zug?
Immer höher geht es immer
Goldner winkt der Strahl des Lichts,
Malt den Schaum mit buntem Flimmer,
Doch – der Traum zerplatzt – in nichts!
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Liebe Stiftsgemeinde,
fast einhundert Meter
hoch sind wir gestiegen.
Etwas außer Atem sind
wir hier oben ange-
kommen. Nachdem wir
an der großen, neun
Tonnen schweren Glo-
cke Susanna gestanden
und diese betrachtet
haben, ging es weiter
hoch in einer engen
Treppenröhre bis zu
dem Umgang um die
Nordturmspitze herum,
von der wir einen herrli-
chen Ausblick in alle
Richtungen genießen
und dieses Foto ma-
chen konnten. Im
Norden sahen wir die Zielitzer Kaliberge, im Süden den Harz mit
seinem höchsten Berg. Haben Sie vielleicht schon erraten, in wel-
cher Stadt wir uns mit diesem Bild befinden? Hier residierte einst
Kaiser Otto der Große und der liegt auch in diesem Dom begra-
ben. Allerdings war das schon in seinem Vorgängerbau, der mit
dem heutigen, viel größeren gotischen Dom überbaut worden ist.
Etwas besonderes ist, daß der Dom schon 1507 samt seinen Tür-
men fertig geworden ist. Alle anderen Dome in Deutschland sind
erst im 19. Jahrhundert fertig gestellt worden.
Im Bild sehen Sie auch den zweitgrößten Fluß unseres Landes.
Ganz links kann man sehen, wie das Wasser den Domfelsen über-
spült, der bis zur Flußmitte reicht.
Seit vielen Jahren fahren wir mit unseren Konfirmandengruppen
hierher und erkunden das riesige Gebäude und die durch Brücken
verbundenen Flußinseln. Die Jugendlichen sind immer wieder be-
eindruckt. Und auch gerade die hier sehr gut besuchten Gottes-
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CHRISTINCHEN
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dienste kamen gut bei ihnen an. So ein Bau gebietet Ehrfurcht-, vor
den Erbauern, und vor dem, zu dessen Ehre er erbaut worden ist.
Vielen Menschen ist diese Monumentalität ein Hinweis auf den nicht
zu begreifenden Gott, der wiederum höher und größer ist, als Men-
schen es verstehen können. Wenn die großen Glocken dieser Kir-
che läuten, dann singt die in Form gegossene Bronze über der gan-
zen Stadt eventuell auch folgende Worte des Monatsspru-ches für
den Juli:
Gott ist nicht ferne von einem jeden unter uns. Denn in ihm leben,
weben und sind wir. Apostelgeschichte 17,27
Dieser Spruch löst bei mir immer wieder das Gefühl von Geborgen-
heit aus. Dann muss ich nicht mehr endlos philosophieren, sondern
stimme einfach ein in: „Wir sind von Gott umgeben, auch hier in
Raum und Zeit und werden in ihm leben und sein in Ewigkeit“. Ev.
Gesangbuch 533,3
Eine behütete und gesegnete Sommerzeit wünscht Ihnen allen
Ihr Gerd Höper
Neue Mitarbeiterin im Christinenstift
Wir freuen uns sehr über die
Unterstützung!
Frau Kheder ist seit dem 01.06.2021 in
der Verwaltung tätig.
Herzlich Willkommen!
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Rätsel
Sudoku
Sudoku ist ein Zahlenrätsel. In
die freien Kästchen trägt man die
Ziffern von 1–6 so ein, dass
- in jeder Zeile
- in jeder Spalte
- in jedem 3x2 Quadrat
die Ziffern von 1–6 vorkommen.
Brückenwörter
Die folgenden Wörter sind einzufügen: BRAUN, BROT, BURG,
FUNK, GENE, HALS, KOHL, REGEL, STEIG, STEIL, STREIT,
TEIL, WARM, WEIT
Hinweis zur Lösung: Turngerät, Spielplatzgerät
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Kreuzworträtsel (mit Hilfsbuchstaben):
Hinweis zum Lösungswort: Vertretung, Ersatzkraft
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Auflösung der Rätsel aus dem Monat Juni
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Lachen ist gesund …
Opa Friedrich liest dem kleinen Philipp
eine Gute-Nacht-Geschichte vor. Nach
einer Weile schaut die Mutter ins Zimmer
und fragt: „Ist er eingeschlafen?“ Der
Kleine: „Ja, Gott sei Dank!“
Klein Waltraud zu ihrem Papa: „Kannst du mir
aus der Küche ein Eis mitbringen?“
Papa: „Waltraud, wie oft muss ich dir das
noch erklären – wie heißt das wichtige Wört-
chen mit den beiden tt?“ Waltraud: „Na dann
mal flott“
Herr Meyer fragt den Kellner in
seinem Stammlokal: „Vielleicht
können Sie mir helfen. Ich möchte
etwas, was ich bisher noch nicht
hatte? — „Na, dann würde ich
Ihnen Hirn empfehlen“!
Der Sohn von Rechtsanwalt Müller
kommt von der Schule nach Hause.
Die Mutter: „Warum kommst Du denn
so spät aus der Schule?“ Der Sohn:
„Ich musste nachsitzen in Sachen Be-
tragen kontra Höflichkeit!“
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Aus dem Poesiealbum
„Das Veilchen am Bache, das Röslein am Strauch,
sind alle zwei herzig – und du bist es auch!“
Impressum: Diese Zeitung ist nur für den internen Gebrauch
bestimmt. Für das Impressum ist verantwortlich:
Verantwortlich:
Michael Möller, Heimleiter
Einrichtung:
Alten- und Pflegeheim Christinenstift
Straße: Campus 1
Postleitzahl / Ort: 38518 Gifhorn
Telefon: 05371 722 100
Fax: 05371 722 109
E-Mail: christinenstift@kaestorf-altenhilfe.de
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