Die Patientenhochschule - als "Mündiger Patient" im Gesundheiswesen profitieren - LZG.NRW
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Die Patientenhochschule - als "Mündiger Patient" im
Gesundheiswesen profitieren.
Quelle: Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (17.03.2020):
Projekt-Datenbank zur Prävention, Gesundheitsförderung und Gesundheitsversorgung in Nordrhein-Westfalen
(www.infoportal-praevention.nrw.de).
Hintergrundinformationen zum Projekt:
Die umseitigen Angaben basieren auf Selbstangaben des Projektträgers in der Projekt-Datenbank
"www.infoportal-praevention.nrw.de".
Die letzte Aktualisierung der Daten durch den Projektträger erfolgte am 14.05.2018
Das Projekt ist 2016 in die Projekt-Datenbank aufgenommen worden.
Vor Aufnahme in die Projekt-Datenbank wurde das Projekt nach gesundheitswissenschaftlichen Kriterien
begutachtet und durchlief ein Qualitätssicherungsverfahren.
Ansprechpartner bei Fragen oder Hinweisen zur Projekt-Datenbank:
Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW)
Gaby Schütte
GesundesLand-NRW@lzg.nrw.de
www.GesundesLand.NRW.de1. Angaben zum Projektträger Kurzbezeichnung der Institution: Katholisches Klinikum Essen Name der Institution/Organisation: Katholisches Klinikum Essen Adresse: Hospitalstrasse 24 45329 Essen Deutschland Leitung der Institution: Herr k.A. k.A. Kontakt: Tel.: 0049-234-123456789 ka@ka.de http://www.kk-essen.de 1.1 Ist die Institution/Organisation Mitglied der Landesgesundheitskonferenz NRW? Nein Stand: 17.03.2020 2 / 14 www.lzg.nrw.de
2. Allgemeine Angaben zum Projekt
2.1 Titel des Projektes:
Die Patientenhochschule - als "Mündiger Patient" im Gesundheiswesen profitieren.
2.2 Weitere Projektträger:
Klinikum Dortmund gGmbH
2.3 Kooperationspartner des Projektes:
Steinbeishochschule Essen
Feuerwehr der Stadt Essen
Bundesverband der Patientenfürsprecher e. V. (BPiK)
Bundesverband Beschwerdemanagement für Gesundheitseinrichtungen e. V. (BBfG)
AOK Hamburg/Rheinland - Regionaldirektion Essen
WIESE e. V.
Stiftung Dt. Schlaganfallhilfe
Aphasikerzentrum NRW e. V.
AkademieDO
Paritätischer Wohlfahrtsverband Dortmund
Gesundheitsamt der Stadt Essen
2.4 Ansprechpartner des Projektes:
Herr k.A. k.A.
Funktion: k.A.
Kontakt:
Tel.: 0049-234-123456789
marketing@kk-essen.de
http://gesundinessen.de/patientenhochschule/
2.4 Laufzeit des Projektes:
Beginn / geplanter Beginn: Januar 2015
Ende / geplantes Ende: keins
2.6 Das Projekt wird in folgenden Regionen in NRW durchgeführt:
Borbeck, Altenessen, Stoppenberg, Kupferdreh, Kreis: Essen
Dortmund-Mitte, Dortmund-Nord, Kreis: Dortmund
Darüber hinaus ist das Projekt bundesweit aktiv
Stand: 17.03.2020 3 / 14 www.lzg.nrw.deErgänzende Beschreibung der Interventionsregion:
Neben der Patientenhochschule in Essen haben sich nach diesem Vorbild/Modell weitere
Patientenhochschulen in Deutschland an Kliniken gegründet, so z. B. die Patientenhochschule des Klinikums
Dortmund.
Weitere sind in der Gründungsphase bzw. in den Überlegungen zur Gründung. So z.B. die
Kreisklinken Darmstadt-Diburg, das Ortenau Klinikum mit seinen zahlreichen Standorten. Zudem gab bzw.
gibt es großes Interesse von den Kliniken des Erzbistums Köln sowie von einer Klinik im Erzbistum Aachen.
Weitere Patientenhochschulen sind in Planung, so beispeilsweis im Kath. Klinikum Ruhrgebiet Nord.
2.6 Bitte ergänzen Sie ggf. erhaltene Preise, Auszeichnungen, Logovergaben (z. B.
"gesundheitsziele.de")
Das Modell der Patientenhochschule des Katholischen Klinikums Essen ist von der Arbeitsgemeinschaft der
Stadt Essen "Essen forscht und heilt" in der Kategorie "Lehre und Forschung" im Jahr 2016 (April)
ausgezeichnet worden.
Zudem wurde das Modell der Patientenhochschule mit dem "Medizin Management Preis" des Medizin
Management Verbandes e.V. mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.
Im Jahr 2015 wurde die Patientenhochschule für den Klinikaward 2015 nominiert und belegte den 2. Platz. Im
Jahr 2016 wurde die Patientenhochschule mit dem HealthAngel ausgezeichnet.
2.7 Hintergrundinformationen zum Projekt:
Das Projekt ist 2016 in die Projekt-Datenbank aufgenommen worden.
Die letzte Aktualisierung der Daten durch den Projektträger erfolgte am 14.05.2018
Stand: 17.03.2020 4 / 14 www.lzg.nrw.de3. Zielgruppe(n) und Setting(s) des Projektes
3.1 Das Angebot richtet sich an die folgende(n) Altersgruppe(n):
Jugendliche (15-18 Jahre)
Junge Erwachsene (19-29 Jahre)
Erwachsene im mittleren Alter (30-44 Jahre)
Ältere Erwachsene (45-59 Jahre)
Seniorinnen / Senioren (ab 60 Jahre)
3.2 Richtet sich das Projekt an Multiplikatoren oder Mediatoren?
Ja, und zwar an:
Eltern
Lehrer, Erzieher oder anderes pädagogisches Personal
Im medizinischen Bereich tätiges Personal
Sonstiges: Interessierte Bürgerinnen und Bürger, Selbsthilfegruppen, etc.
3.3 Das Projekt umfasst geschlechtersensible Angebote für:
Sowohl Jungen / Männer als auch Mädchen / Frauen
3.4 Richtet sich das Angebot gezielt an sozial benachteiligte Personengruppen?
Ja, und zwar an:
Sozial benachteiligte Alleinerziehende
Angehörige von sozial benachteiligten Zielgruppen
Arbeitslose
Asylbewerberinnen / Asylbewerber
Aussiedlerinnen / Aussiedler
Menschen mit Behinderung
Bewohnerinnen und Bewohner von sozialen Brennpunkten
Sozial benachteiligte Familien (z. B. mit geringem Einkommen)
Migrantinnen / Migranten
Sonstiges: Alle Menschen, die das komplexe Gesundheitswesen von heute verstehen wollen bzw. sich
dort zurechtfinden wollen
3.5 Das Projekt zielt auf die Partizipation besonderer Zielgruppen?
Ja, und zwar an:
Patientinnen und Patienten
Eltern (als Paar oder Alleinerziehende)
Stand: 17.03.2020 5 / 14 www.lzg.nrw.deKinder und Jugendliche
Migrantinnen und Migranten
Menschen mit Behinderung
Arbeitslose
Sozial benachteiligte Personen
Angehörige
Suchterkrankte
Sonstiges: Alle Menschen, die das komplexe Gesundheitswesen von heute verstehen wollen bzw. sich
dort zurechtfinden wollen
3.6 Art des/r Settings:
Betrieb
Familie
Hochschule
Krankenhaus
Region, Stadt(teil), Gemeinde, Verein
Sonstiges: Kostenfreie Bildungseinrichtung
3.7 Anzahl der Personen, die zu o. g. Setting(s) gehören:
8100000
3.8 Richten sich die Aktivitäten auf die Umgestaltung des Umfelds, der Strukturen oder von
Abläufen im Setting?
Ja
Stand: 17.03.2020 6 / 14 www.lzg.nrw.de4. Handlungsfeld und Angebotsart des Projektes
4.1 Das Projekt zielt in der Hauptsache auf:
Prävention bzw. Gesundheitsförderung oder Aufklärung
4.2 Projektschwerpunkt(e) nach Handlungsfeldern/Themenbereichen:
Sonstige, und zwar
Aufklärung und Lotse im komplexen Gesundheitswesen von heute. Laienverständliche Darstellung
komplexer Zusammenhänge mit praktischen Tipps.
Früherkennung und Vorsorge, Impfungen
Suchterkrankung, Alkohol
Suchterkrankung, Tabak
Suchterkrankung, Essstörungen
Suchterkrankung, Andere
Sport und Bewegung
Unfälle
Netzwerkbildung
Bestimmte Krankheiten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Bestimmte Krankheiten, Atemwegserkrankungen
Bestimmte Krankheiten, Diabetes
Bestimmte Krankheiten, Krebs
Bestimmte Krankheiten, Muskel- und Skeletterkrankungen
Bestimmte Krankheiten, Psychische Erkrankungen
Gesunde Ernährung
Organisationsentwicklung
Bestimmte Krankheiten, AIDS oder andere sexuell übertragbare Krankheiten
4.3 Findet in dem Projekt eine sektorenübergreifende Kooperation statt?
Ja
Wenn ja wie sieht diese Kooperation aus?
Neben den Experten aus Medizin, Pflege und Management im Krankenhaus werden im Rahmen der
Patientenhochschule im Curriculum auch Kostentäger, Selbsthilfegruppen, die Feuerwehr für den
Rettungsdienst, sowie weitere Akteure im Gesundheitswesen eingebunden, auch aus dem Niedergelassenen
Bereich, so dass eine umfängliche transsektorale (ambulant, stationär) wie intrasektorale Darstellung des
Gesundheitswesens in Deutschland stattfindet.
Die jeweiligen Kooperationspartner sowie die beteiligten Krankenhäuser bringen ihr Know-how mit Vorträgen,
Workshops, Lehrmaterial und im Netzwerk kostenfrei ehrenamtlich in die Patientenhochschule mit ein - mit
der Voraussetzung, dass sie einen Beitrag zu mehr Mündigkeit für die in der Patientenhochschule
Stand: 17.03.2020 7 / 14 www.lzg.nrw.deeingeschriebenen Studenten leisten können (dies als soziales Engagement zur Aufklärung der Bürgerinnen
und Bürger bzw. zum Patientenempowerment).
4.4 Angebotsart(en):
Sonstiges, und zwar :
Bildungseinrichtung, fortlaufend
Erstellung von Informationsmaterialien / Medien , fortlaufend
Tagung / Veranstaltung(sreihe) / Vortrag / Seminare , fortlaufend
Unterrichtseinheit
Fort- oder Weiterbildung / Qualifizierungsmaßnahme(n) , fortlaufend
Beratungsangebot , fortlaufend
Stand: 17.03.2020 8 / 14 www.lzg.nrw.de5. Projektbeschreibung 5.1 Zielstellung des Projektes: Die Patientenhochschule - Als „Mündiger Patient“ im Gesundheitswesen profitieren Viele Menschen kommen täglich mit dem Gesundheitswesen in Berührung – meist als Patient oder Angehöriger. Häufig hat man aber nur geringes Wissen, was aufgrund fehlender Informationen, falscher Quellen und einer Überforderung des Interessenten nicht weiter verwunderlich ist. Deshalb hat das gemeinnützige Katholische Klinikum Essen (KKE) und die Steinbeis Hochschule Anfang 2015 gemeinsam die Patientenhochschule mit dem Zertifikatskurs „Mündiger Patient“ ins Leben gerufen – und führt ihn seit Januar 2016 gemeinsam mit dem gemeinnützigen Klinikum Dortmund samt Fortbildungseinrichtung AkademieDO fort. Geplant ist der Ausbau der Struktur auf ganz Deutschland. In der Patientenhochschule erfahren alle interessierten Menschen von Experten aus dem KKE sowie weiterer Partner (Selbsthilfe, Feuerwehr, Kostenträger, etc.) mehr über die medizinische/therapeutische Versorgung und das Gesundheitswesen in Deutschland. Jeder Student soll neben medizinischen Grundkenntnissen über einzelne Krankheitsbilder u. a. auch Kenntnisse über die Struktur des Gesundheitswesens, über Informationskanäle zum Thema Qualität und andere Hilfestellungen, wie bspw. Wissen zu Patientenrechten erhalten. Im Curriculum sind zudem Reanimationstrainings zur schnellen Hilfe in Notfallsituationen, und Workshops zum Thema Gerätemedizin enthalten. Studenten bekommen hier die Möglichkeiten alle Geräte im OP zu bedienen und deren Auswirkungen kennenzulernen, um so Verunsicherung und Ängste zu nehmen. Es gibt auch praktische Tipps, wo man bspw. bei Problemfällen im Krankenhaus Hilfe bekommt und welche Stellen einem bei seinem Anliegen weiterhelfen können. Das Wissen soll den Teilnehmern helfen ihre Möglichkeiten und Chancen als „Mündiger Patient“ zu erkennen. Die Aufklärungspflicht der Mitarbeiter im Gesundheitswesen bleibt dabei natürlich weiterhin oberste Pflicht – mündige Patienten stellen aber die konkreteren Fragen, kennen wichtige Anlaufstellen und können so den Genesungsprozess positiv mitgestalten. Als Lernbestätigung nach der Teilnahme erfolgt eine schriftliche Prüfung bei der man bei Bestehen das Zertifikat „Mündiger Patient“ erhält. Zudem ist der Kurs bei erfolgreichem Abschluss aller vier Level mit 12 Ects. (international anerkannten Credit-Points) für Healtcare Studiengänge wissenschaftlich akkreditiert. Als christlicher Verbund sehen wir das Katholische Klinikum Essen bzw. als gemeinnütziges öffentliches Krankenhaus das Klinikum Dortmund uns in der gesellschaftlichen Verantwortung zu Gesundheitsthemen ehrenamtlich und unentgeltlich aufzuklären, denn wir haben die Experten und Kontakte. Wir ermöglichen durch die Patientenhochschule Gesundheitsbildung für Jedermann und leisten einen Beitrag dazu mit Bildung Ängste zu nehmen und die Kommunikation im Gesundheitswesen zu verbessern. Gesundheit und Krankheit, Lernen und Zufriedenheit im Alter sind Schwerpunkte der Patientenhochschule. Die Patientenhochschule ist derart einzigartig in Deutschland u. lässt sich deutschlandweit in gemeinnützigen Krankenhäusern umsetzen. Ziel ist es die Bürgerinnen und Bürger in der Region ehrenamtilch und unentgeltlich aufzuklären und sozusagen als Lotse oder Pate im Gesundheitswesen zu mehr Orientierung zu verhelfen, ein Gesundheitsnetzwerk zu bieten, über Beschwerdemöglichkeiten und Patientenfürsprecher zu informieren sowie die Patientenbeteiligung zu stärken, die Selbstbestimmung und Orientierung im Gesundheitswesen zu verbessern, die Kommunikation und den Wissensaustausch zwischen Patientinnen und Patienten sowie allen im Gesundheitswesen Tätigen zu fördern, mehr Transparenz im kompelexen Gesundheitswesen durch Informationsvermittlung zu schaffen und letztlich mit der Summe dieser Ziele die Patientensicherheit zu Stand: 17.03.2020 9 / 14 www.lzg.nrw.de
erhöhen bei gleichzeitig gestiegener Autonomie. Kurz zusammengefasst: Das Empowerment der Patientinnen
und Patienten fördern.
5.2 Wurde eine Bedarfsermittlung vorgenommen?
Ja, und zwar an:
Befragung der Zielgruppe
Expertenbefragung
Sonstiges: Ab Start regelmäßiges Feedback // Abfrage
5.3 Inhalt und Methode des Projektes:
Modell und Prämissen:
Soziale Verpflichtung - Aufklärung und Patientenempowerment
Die Aufklärungspflicht ist und bleibt bei den Mitarbeitern des Krankenhauses!
Nicht jeder Mensch traut sich während seines Krankenhausaufenthaltes zu Fragen. Mündige Patienten
stellen die richtigen Fragen, Irritationen werden vermieden (Der „Mündige Patient“ ist auch für
Mitarbeiter im Gesundheitswesen wünschenswert).
Allgemeine Reizüberflutung durch Artikel in diversen Medien; Durch die Information zum
Krankenhaus/Gesundheitswesen in den Medien kann man als Laie schnell irritiert werden und es
können Ängste entstehen (Keime, „Blutige Entlassung“, etc.).
Die wissenschaftliche Leitung erfolgt durch einen erfahrenen Partner in Kooperation (Die
Steinbeishochschule, Prof. Hockauf und Professoren des KKE (PD Dres. med. Horst Gerhard und
Guckelberger bzw. in Dortmund durch die AkkademieDO).
Einbindung weiterer Akteure (Selbsthilfe, Krankenkassen, Gesundheitsamt, Feuerwehr für den
Rettungsdienst, Bundesverbände, Fachgesellschaften, etc.)
Verzicht auf Partner/Sponsoring aus der (Pharma-)Industrie
Freistellung des Modells für gemeinnützige Einrichtungen (bundesweit) und Etablierung des Modells in
ganz Deutschland an Kliniken (ausgeschlossen sind Kliniken in privater Trägerschaft)
Schaffung einer (kostenfreien/barrierefreien) Bildungsstätte für Patienten
5.4 Anzahl der Personen, die unmittelbar/direkt erreicht werden:
Aktuell verzeichnet die Patientenhochschle Essen über 340 Studenten. Die Dortmunder mit 100 Studenten.
5.5 Anzahl der Personen, auf die die Aktivitäten schätzungsweise Auswirkungen haben:
Schwer zu beziffern. Grundsätzlich sind die eingeschriebenen Studenten starke Multiplikatoren, siehe
Ergbenisse.
Stand: 17.03.2020 10 / 14 www.lzg.nrw.de5.6 (Erwartbare) Hauptergebnisse des Projektes:
Die Patientenhochschule war nach wenigen Tagen ausgebucht und es entstand eine lange Warteliste.
Sehr gute Presseresonanz und damit Aufmerksamkeit für das Patientenempowerment und Themen wie
Beschwerdemöglichkeiten und Patientenfürsprecher (WAZ, NRZ, Borbecker Nachrichten, Ärzte
Nachrichtendienst, EssenOnTop, Top-Magazin, Management und Krankenhaus, Durchblick Gesundheit,
Ruhr Nachrichten, Westfalen-Blatt (alles Print) sowie Online und Radio (WDR 2, WDR 5, WDR 4, Radio
Essen) – laufend weitere Anfragen, u. a.: WDR Fernsehen und ZDF)
Erfolgreiches Targeting: Einschreibungen von Studenten aus ganz NRW
Weitere Patientenhochschulen nach diesem Modell haben sich bereits gegründet oder sind in der
Planungs-/Umsetzungsphase
Aus dem Kreise der Patientenhochschule haben sich Selbsthilfegruppen gebildet, u. a. zur
Polyneuropathie, die Zuspruch/Zulauf aus ganz Deutschland erhält
Es konnten Kandidaten für die Patientenfürsprecher-Besetzung der Uniklink Essen gewonnen werden
Mittlerweile gibt es bereits merhere Studenten, die das Level D und C erreicht haben
Die Evaluation zur Patientenhochschule sowie die Feedbackrunden haben ergeben, dass viele, >70%
stark mündiger im Dt. Gesundheitswesen geworden sind, dies durch die Patientenhochschule
Stand: 17.03.2020 11 / 14 www.lzg.nrw.de6. Dokumentation und Evaluation des Projektes
6.1 Wird für das Projekt eine Dokumentation erstellt?
Ja, geplant
6.2 Ist das Vorgehen (bzw. die Konzeption) allgemein evidenzbasiert oder gibt es plausible
Annahmen zur Wirksamkeit für den Ansatz?
Ja, die Wirksamkeit des Vorgehens (Konzepts) ist nachgewiesen.
Quellenangabe:
Eine erste Evaluation fand 2016 statt. Eine weitere Evalutation unter allen Studenten wird seitens des
Wissenschatlichen Partners, der Steinbeis-Hochschule Essen Kupferdreh, im Sommer 2018 neu erhoben.
6.3 Wird eine Projektevaluation durchgeführt?
Ja, geplant
6.4 Die Evaluation wird durchgeführt:
Nur durch Projektbeteiligte (Eigenevaluation)
6.5 Folgende Informationen werden ausgewertet, um die Wirkungen des Projektes festzustellen:
Spontane Rückmeldungen aus der Zielgruppe bzw. den Zielgruppen
Ergebnisse schriftlicher Zielgruppenbefragungen
Ergebnisse mündlicher Zielgruppenbefragungen
Sonstiges: Feedbacktermine / Klausuren / Anerkennung als Studienkurs mit Ects.
6.6 Ergänzende Beschreibung der Evaluationsmethode:
Geprüfte Fragenformate aus dem Online-Tool Survey-Monkey kamen zum Einsatz.
Darüber hinaus die Rückmeldungen der laufenden und jährlichen Feedbackgespräche mit den
Experten/Referenten sowie allen eingeschriebenen Studenten.
Im Sommer 2018 wird eine weitere Evaluation durchgeführt und qualitativ ausgewertet.
6.7 Wird ein Evaluationsbericht veröffentlicht?
Ja, geplant
Stand: 17.03.2020 12 / 14 www.lzg.nrw.de7. Fortsetzung der Projektaktivitäten
7.1 Ist ein Anschluss- bzw. Folgeprojekt geplant, beantragt, oder läuft dieses bereits?
Ja
7.2 Werden entsprechende Aktivitäten nach Abschluss dieses Projektes durchgeführt?
Ja
Falls ja welche
Aufbau eines Alumninetzwerkes (Läuft bereits)
Aufbau einer selbstorganisierten, durch Tutoren geführten Arbeitsgruppe zur Prüfungsvorbereitung
Etablierung einer Arbeitsgemeinschaft mit Lenkungsausschuss zur Etablierung von bundeseinheitlichen
Eckpunkten zum Curriculum und dem allgm. Rahmen der Patientenhochschulen (läuft bereits)
Laufend: Einbindung weiterer Partner, die den BürgerInnen zu mehr Mündigkeit im Dt.
Gesundheitswesen verhelfen können - wie z.B. die Volkshochschule oder die AIDS-Hilfe in Essen.
Eingehen auf aktuelle Themen.
7.3 Entstehen im Rahmen des Projektes Produkte, die auch nach Projektende genutzt werden?
Ja
Falls ja welche
Aus der Patientenhochschule heraus haben sich bereits Studenten mündig gefühlt, Selbsthilfegruppen zu
gründen. Zu nennen ist hier die Selbsthilfegruppe Polyneuropathie, die Herr van de Wetering, gegründet hat,
weil er entsprechende Ermutigung und Know-How im Rahmen der Patientenhochschule gelernt hat.
Mittlerweile haben sich hieraus zwei Selbsthilfegruppen zur Polyneuropathie etabliert und sind sehr gut
besucht. Viele Menschen erhalten nun Hilfe unter Selbstbetroffenen.
Auch konnte aus dem Kreise der Patientenhochschule Menschen gewonnen werden, die nun auch ein
entsprechendes Know-How aufgebaut hatten, die Aufgabe des Patientenfürsprechers/Patientenfürsprecherin
an der Uniklinik in Essen zu übernehmen.
Die Vortragsmaterialien werden kostenfrei im Mitgliederbereich der Studentenhochschule zum Download
eingestellt und sind als Lernmaterial weiterhin verfügbar.
Es entstehen Netzwerke und ein reger Austauch.
Arbeitsgruppen zu einzelnen Themen und zur Weiterenticklung sind in Planung.
Stand: 17.03.2020 13 / 14 www.lzg.nrw.de8. Projektfinanzierung
8.1 Das Projekt finanziert sich über:
Sonstige, und zwar : Anschubfinanzierung des Katholischen Klinikums Essen von 1000 Euro. Die
Referenten und Partner bringen sich ohne Kosten bzw. Rechnungsstellung ein (Ehrenamtlich oder aus
ihrer Funktion bedingt ein). Die Organisation wird im Rahmen der Tätigkeit der Öffentlichkeitsarbeit des
KKE mit abgewickelt und ehrenamtlich/kostenfrei übernimmt die Steinbeishochschule einen Teil der
Administration.
8.2 Geschätzter Gesamtaufwand (inklusive Planung, Ausführung, Evaluation etc.) in
Personentagen oder in Euro:
10.000 €
30 Personentage
8.3 Ist die Finanzierung bis Projektende gesichert?
Ja
Stand: 17.03.2020 14 / 14 www.lzg.nrw.deSie können auch lesen