LEISTUNGSBERICHT 2020 - DEUTSCHLANDSBERG - Rotes Kreuz
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Dieser Leistungsbericht entstand mit Unterstützung der Firma Simadruck.
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A i g n e r & W e i s i G m b H & C o . KG
8530 Deutschlandsberg – Fabrikstrasse 15
Tel. 03462 / 25 24-0 – Fax 03462 / 25 24 23
D R U C K E R E I @ S I M A D R U C K . A T
R U N D S C H A U @ S I M A D R U C K . A T
W W W . S I M A D R U C K . A T
Wir bedanken uns bei allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern, Zivildienern und Funktionären
für das Engagement im Roten Kreuz, bei den befreundeten Einsatzorganisationen für die ausgezeichnete
Zusammenarbeit, bei den Gemeinden, Behörden und Institutionen für die Unterstützung unserer Anliegen
sowie bei der Bevölkerung für die finanziellen Zuwendungen und das Vertrauen in unsere Organisation.
www.roteskreuz.at/deutschlandsberg
fb.me/RotesKreuzDeutschlandsberg
www.instagram.com/roteskreuzdeutschlandsberg
Herausgeber, Medieninhaber und Verleger:
Österreichisches Rotes Kreuz, Landesverband Steiermark, Merangasse 26, 8010 Graz.
ZVR-Zahl: 531631892. Verlagsort: Graz. Geschäftsführung: Dir. Mag. Andreas Jaklitsch. Auflage: 300 Stk.
Projektleitung: Bezirksstelle Deutschlandsberg, Radlpassstraße 31, A-8530 Deutschlandsberg, Bernhard Pölzl (FGG5)
Telefon: 050 144 5-12000, Email: deutschlandsberg@st.roteskreuz.at, www.st.roteskreuz.at/deutschlandsberg
Anmerkung: Zugunsten der besseren Lesbarkeit wurde im Text auf die gleichzeitige Verwendung weiblicher und männlicher Personenbegriffe und Titel verzichtet und die männlichen Nominalform angeführt.
Gemeint und angesprochen sind natürlich immer beide Geschlechter.
2VORWORT
Geschätzte Freunde des Roten Kreuzes!
Das vergangene Jahr, das Gegenstand dieses Leistungsberichtes
ist, hat unsere Organisation auf regionaler und überregionaler
Ebene vor ungeahnte Herausforderungen gestellt. Wir können mit
Stolz und Befriedigung sagen, dass wir diesen Herausforderungen
voll gewachsen waren. Dies dank des unermüdlichen Einsatzes der
haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter. Dabei ist zu bedenken, dass
neben den pandemiebedingten Aktivitäten des Roten Kreuzes, der
Betrieb der Test- und Impfstraßen, der „normale“ Rettungs- und
Krankentransportbetrieb, die Hauskrankenpflege, der Blutspende-
dienst, etc. unter schwierigsten Bedingen ununterbrochen und un- Dr. Christoph Klauser
eingeschränkt weitergeführt wurden. (Bezirksstellenleiter)
Die Leistungen unserer Mitarbeiter in allen vom Roten Kreuz be-
treuten Sparten, insbesonders im Bereich des Rettungs- und Krankentransportes, aber auch
der Hauskrankenpflege können gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Die Mitarbeiter
haben, ungeachtet des damit für sie persönlich verbundenen Risikos für ihre Gesundheit, alles
3daran gesetzt, unsere Leistungen zum Wohl der Bevölkerung weiterhin und in vollem Umfang
zu erbringen. Einen „Lockdown“ hat es für das Rote Kreuz und seine Mitarbeiter nie gegeben.
Die Bezirksstellenleitung und ich als Bezirksstellenleiter sprechen daher in diesem Vorwort
nochmals mit allem Nachdruck unseren Mitarbeitern unseren aufrichtigen und herzlichen Dank
aus. Wir können Ihre Leistungen nicht hoch genug einschätzen.
Dank gilt auch allen Förderern unserer Organisation, die uns über Jahre die Treue halten und
insbesonders auch den Verantwortlichen in den 15 Gemeinden unseres Bezirkes, ohne deren fi-
nanzielle Unterstützung unser Betrieb nicht in vollem Umfang aufrecht erhalten werden könnte.
Durch die harte Bewährungsprobe des vergangenen Jahres ist nachdrücklich und unwiderleg-
bar bewiesen worden, welch wichtige Funktion das Rote Kreuz im Rahmen des Gesundheitssys-
tems spielt. Wir können daher auch mit Stolz auf die Leistungen und Arbeit zurückblicken, die
unsere Organisation, gerade auch auf Bezirksebene erbracht haben.
Mit Zuversicht auf bessere, pandemiefreie Zeiten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen
Ihr
Dr. Christoph Klauser
4HIGHLIGHTS 2020
Im Juli ging ein neues Kommandofahr-
zeug in Betrieb. Ausgestattet mit Ma-
terial zur Einsatzführung ist es rund
um die Uhr mit einem diensthabenden
Einsatzoffizier besetzt.
In Lannach wurde eine permanente
PCR-Teststation errichtet. In Spitzen-
Zwölf angehende Rettungssanitäter_innen schlossen im September ihre Ausbildung in Deutschlands- zeiten wurden durch die Teams knapp
berg erfolgreich ab und verstärken seither den Rettungsdienst personell. 200 Abstriche täglich genommen.
5RETTUNGSDIENST
Die Corona-Pandemie prägte das vergangene Jahr. Mit enormen Aufwand für unsere Mitarbeiter_innen konnte
der Rettungsdienst aufrecht erhalten werden. Ein anfänglicher Mangel an Schutzausrüstung forderte unser Im-
provisationstalent und stellte die Verantwortlichen vor fast täglich neue Herausforderungen. Das „Corona-Jahr“
gipfelte in einem der größten bisherigen Einsätze: die Massentestungen Mitte Dezember, die mit massivem
Personalaufwand bewältigt wurden. Und es zeigte sich wieder einmal:
WENN WIR ES NICHT SCHAFFEN, WER DANN?
26.528 Einsätze
915.758 gefahrene Kilometer
2.951 Rettungseinsätze
290 First-Responder-Einsätze
62.827 ehrenamtliche Stunden
Bezirksrettungskommandant:
Herbert Palfner
6NOTARZTRETTUNGSDIENST
Rund um die Uhr ist das Notarzteinsatzfahrzeug besetzt und einsatzbereit – dafür sorgt ein engagiertes Team
aus Notfallsanitäter_innen und Notärzt_innen. Trotz schwieriger Umstände konnte der hohe Ausbildungsstand
durch Fortbildungen und Übungsabende aufrecht erhalten werden. Im März 2020 übernahm Dr. Dominik Ma-
schutznig die ärztliche Leitung vom langjährigen Stützpunktleiter OA Dr. Meinhard Rief.
1.017 Einsätze
39.516 gefahrene Kilometer
30 Notfallsanitäter_innen
21 Notärzt_innen
Leitender Notarzt:
Dr. Dominik Maschutznig
Leitender Notfallsanitäter:
Raimund Gaisch
7KRISENINTERVENTION Wenn die Sanitäter und Notärzte nach tragischen Einsätzen wieder einrücken, sind oft die Kolleg_in- nen von der Krisenintervention erforderlich, die trösten und versuchen im privaten Umfeld Stabilität zu schaffen. Auf Grund der hohen Motivation und guten Ausbildung der Mitarbeiter_innen konnten alle Einsätze zeitnah und zu aller Zufriedenheit abgehandelt werden. Um auch das eigene seelische Wohl durch diese belastenden Einsätze zu gewähren, können Mitarbeiter_innen bei Bedarf Supervisionen in Anspruch nehmen. 26 Einsätze 78 betreute Personen 18 KIT-Mitarbeiter_innen 526 gefahrene Kilometer 2.600 Einsatzstunden Fachlicher Leiter: Daniel Gutschi-Kremser, MSc. Leiter KIT: Maximilian Hutter 8
JUGENDROTKREUZ
Besonders in schwierigen Zeiten ist Kreativität gefragt und so fanden die Jugendstunden entweder on-
line oder outdoor statt, was unser „Nachwuchs“ gut annahm, und wurden aus Gründen der Effizienz die
Jugendgruppen St. Stefan und Stainz zusammengelegt. Das erlernte Wissen in Erster Hilfe konnte im
letzten Jahr leider nicht bei Bewerben gezeigt werden. Umso erfreulicher ist es, dass zwei Jugendliche
in den Aktivstand übergetreten sind und künftig im Rettungsdienst tätig sind.
3 Jugendgruppen
43 Jugendliche
7 Jugendbetreuer_innen
217 Stunden Jugendarbeit
Bezirksjugendreferentin:
Eva-Vita Friedrich
9AUS- & WEITERBILDUNG Im vergangenen Jahr war das Ausbildungsteam trotz quasi „Kursstopp“ nicht untätig. Alle Mitarbeiter_ innen im Bezirk Deutschlandsberg wurden in Maßnahmen der Hygiene und Abstrichnahme geschult. Unter sehr schwierigen Umständen führte das Team eine Rettungssanitäterausbildung durch, aus der 12 neue Mitarbeiter_innen gewonnen werden konnten. Auf Grund des reduzierten Ausbildungsbetrie- bes konnten sich das Ausbildungsteam zum großen Teil bei den Teststraßen einbringen und tatkräftig unterstützen. 66 Erste-Hilfe-Kurse 70 Mitarbeiterkurse 1.196 Referentenstunden Bezirksbildungsbeauftragter: Gerhard Fürpass 10
BLUTSPENDEDIENST
Trotz der Beschränkungen durch die Corona-Pandemie kamen durchschnittlich 47 Personen zu jeder
Blutspendeaktion im Bezirk, 103 konnten im Jahr 2020 als Erstspender verzeichnet werden. So leisten
die vielen Blutspender einen stillen Akt der Humanität und Solidarität und retten täglich das Leben
vieler Menschen. Das Rote Kreuz im Bezirk unterstützt die Blutspendeteams des Landesverbandes or-
ganisatorisch und bei der Betreuung vor Ort.
53 Blutspendeaktionen
2.531 Blutkonserven
21 freiwillige Mitarbeiter_innen
708 ehrenamtliche Stunden
Blutspendereferent:
Franz Poscharnik
11PFLEGE & BETREUUNG
Um den Menschen auf Wunsch einen möglichst langen Verbleib zu Hause zu ermöglichen, unterstützen
wir durch diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen (DGKP), Sozialfachbetreuer_innen für
Altenarbeit (FSBA), Pflegeassistent_innen (PA), Heimhelfer_innen (HH) und Alltagbetreuer_innen (AB).
Die pflegenden An- und Zugehörigen werden durch unsere Dienste unterstützt, entlastet und in ihrem
Tun fachlich kompetent begleitet.
16.957 Hausbesuche
272 betreute Klient_innen
21 Mitarbeiter_innen
175.018 gefahrene Kilometer
Regionalleiterin:
Mag. Rosa Kaufmann, MSc
12BESUCHSDIENST
Die freiwilligen Rotkreuz-Mitarbeiter_innen des Besuchsdienstes hätten letztes Jahr das 15jährige Be-
stehen gefeiert, was bei passender Gelegenheit nachgeholt wird. Sie sind mit viel Engagement unter dem
Motto „Zeit schenken - Zeit spenden“ für Menschen da, die entweder allein sind oder deren pflegende An-
gehörige Unterstützung brauchen. Dieses Service bietet das Rote Kreuz für die Bevölkerung kostenlos an.
19 ehrenamtliche Mitarbeiter_innen
21 betreute Personen
625 ehrenamtliche Stunden
Leiterin Besuchsdienst:
Helga Felber
13MASSENTESTUNG
An 11 Standorten wurden im Dezember Testmöglichkeiten angeboten.
14IMPRESSIONEN
15IHR DIREKTER DRAHT zum Roten Kreuz
% 144 Notruf
% 14844 Sanitätseinsatz (Krankentransport)
% 050 144 5–12000 Allgemeine Auskunft
% 050 144 5–10200 Pflege und Betreuung
% 0800 222 144 Kostenlose Infohotline
(Erste-Hilfe-Kurse, Rufhilfe, …)
% 0800 190 190 Blutspendedienst
www.roteskreuz.at/deutschlandsbergSie können auch lesen