Medienerziehung im Alltag - Unsere Kinder im Netz NETIZEN-Elternanlass, 18.01.2020

Die Seite wird erstellt Klara-Maria Dittrich
 
WEITER LESEN
Medienerziehung im Alltag - Unsere Kinder im Netz NETIZEN-Elternanlass, 18.01.2020
Medienerziehung im Alltag
  NETIZEN-Elternanlass, 18.01.2020
      Unsere Kinder im Netz
Beat Furrer, Suchtprävention Winterthur
Medienerziehung im Alltag - Unsere Kinder im Netz NETIZEN-Elternanlass, 18.01.2020
Wer wir sind:

 Abteilung Schu::Com (Schule & Computer)

 *Schulsozialarbeit

 Vertretung Schulleitungen

 *Jugendpolizei Winterthur

 *Suchtpräventionsstelle Winterthur

 *Fachstelle Extremismus & Gewaltprävention Winterthur

 Jugendinfo Winterthur
Medienerziehung im Alltag - Unsere Kinder im Netz NETIZEN-Elternanlass, 18.01.2020
Bei Fragen oder Unsicherheiten
Wir sind für Sie da!

 Schulsozialarbeit
 https://stadt.winterthur.ch/schulsozialarbeit

 Suchtprävention Winterthur
 Information und Kurzberatung, Kurse für Jugendliche
 https://stadt.winterthur.ch/suchtpraevention

 Integrierte Suchthilfe Winterthur
 Elterncoaching
 https://stadt.winterthur.ch/elterncoaching

 Fachstelle Extremismus und Gewaltprävention
 Persönliche Beratung
 https://stadt.winterthur.ch/fseg

 Jugendpolizei Winterthur
 jugendpolizei@win.ch
Medienerziehung im Alltag - Unsere Kinder im Netz NETIZEN-Elternanlass, 18.01.2020
Empfehlungen für Eltern
vom Kindergarten bis zur Oberstufe
Medienerziehung im Alltag - Unsere Kinder im Netz NETIZEN-Elternanlass, 18.01.2020
Was tun wir und wie tun wir’s?

                                  by Jerry Scott & Jim Borgman
                                                 zitscomics.com

Suchtpräventionsstelle Winterthur Technikumstrasse 1,
8403 Winterthur

Beat Furrer
Abteilungsleiter

052 267 63 81
www.stadt.winterthur.ch/suchtpraevention
Medienerziehung im Alltag - Unsere Kinder im Netz NETIZEN-Elternanlass, 18.01.2020
Faszination Medien bei Kindern und
Jugendlichen
Medienerziehung im Alltag - Unsere Kinder im Netz NETIZEN-Elternanlass, 18.01.2020
Grundbedürfnisse von
Kindern

Sicherheit → Präsenz und Verfügbarkeit
Anregung → Aktivierung des eigenen
Erkundens / Erforschens
Bezogenheit → Emotionale Zuwendung
Kompetenz → Unterstützung
Autonomie → Gewähren von Spielraum

Selbstwirksamkeit → Einbezug
Medienerziehung im Alltag - Unsere Kinder im Netz NETIZEN-Elternanlass, 18.01.2020
Was machen Kinder am liebsten in
  ihrer Freizeit?

   94 % bzw. 86 % spielen in ihrer Freizeit mindestens
   einmal pro Woche draussen oder drinnen.

Rund drei Viertel der Kinder treffen sich mindestens einmal pro Woche
mit Freunden, machen Sport oder unternehmen etwas mit der Familie.

  Quelle: Mike Studie 2017 / 6 – 13 jährige
Medienerziehung im Alltag - Unsere Kinder im Netz NETIZEN-Elternanlass, 18.01.2020
Was machen Jugendliche am liebsten
 in ihrer Freizeit?

Quelle: JAMES-Studie 2018 /12- bis 19-jährigen mit Freunden zusammen sind
Medienerziehung im Alltag - Unsere Kinder im Netz NETIZEN-Elternanlass, 18.01.2020
Mediale und non-mediale Aktivitäten
von Kindern (MIKE Studie, 2017): Befragung von 1128
Kindern (6 – 13 Jahre) / 629 Eltern

Spielen und Sport (draussen und drinnen) sind
vor den medialen Aktivitäten die liebste
Freizeitbeschäftigung bei den Kindern und sie
werden auch am häufigsten ausgeübt.

   Fernsehen: 82% Schweizer Kinder sehen
   durchschnittlich 47min/Tag fern (nur 3% nie)
   Musik hören: 45% hören fast täglich Musik
   Lesen: 36% der Kinder lesen fast täglich
   (94% lesen mind. ab und zu ein Buch)
   Gamen: 34% gamen fast täglich ca. 23min/Tag
   (signifikant mehr Jungen als Mädchen)
Medienverhalten Jugendliche
(JAMES-Studie 2018, Befragung von 1000 Jugendlichen
 12-19 Jahre)

 99% besitzen ein Smartphone
      Kosten: ca. 37.- Fr / Mt.

 Lieblingsseiten im Internet
      Soziale Netzwerke, Videoportale
      Filme, Dokus, Serien und Musik streamen
      Suchmaschinen

 Soziale Netzwerke
      Instagram (87%)
      Snapchat (86%)
      Google+ (62%)
      Facebook (52%)
Lieblings-Apps

Kinder                  Jugendliche
1. Youtube              1. Instagram
2. Whatsapp **          2. Whatsapp
3. Instagram            3. Snapchat
4. Snapchat             4. Youtube
5. Clash Royale         5. Spotify

** Die Zentralschulpflege der Stadt Winterthur
   weist die Schulen darauf hin, dass WhatsApp
   in der Schule nicht mehr benützt werden darf
Beschluss der ZSP vom 12.12.18

WhatsApp ist nicht datenschutzkonform, da das
ganze Adressbuch mit amerikanischen Servern
synchronisiert wird. Zusätzlich beträgt das
Mindestalter für die Nutzung 16 Jahre.

     WhatsApp ist daher für die Schule
     nicht zulässig.

Als Instant-Messaging-Dienst wird Wire
empfohlen. Dieser Messenger ist kostenlos und
datenschutzkonform.
Lesen und Schreiben als
Grundkompetenzen

Anwendungskompetenz

Soziale und emotionale
Kompetenzen

Teamfähigkeit

Kritisches Denken

Kreativität

Bildschirmzeit

Verständnis von
Privatsphäre

Etc.

         Digitale Intelligenz
Etwas übers Leben lernen…

„Einen sinnvollen Umgang mit Medien
lernt man nicht, indem man etwas über
Medien weiss, sondern indem man
etwas über das Leben weiss.“

            (Dr. Thomas Merz – Medienbildung PHTG)
Kinder & Jugendliche heute –
ständig vor dem Bildschirm?
… und wir Erwachsenen?

               sind wir
             Erwachsene
              Vorbilder!
Zwei Seiten der Medaille!

 «Es zeigt sich immer wieder, dass der Medienumgang
 der Eltern und derjenige ihrer Kinder miteinander
 korrelieren. Auf der einen Seite nutzen Eltern Medien
 gemeinsam mit ihren Kindern, auf der anderen Seite
 lassen sie Kindern mit einem Medium mehr Freiraum,
 wenn sie das Medium selbst gerne nutzen und positiv
 bewerten. Computerspiele werden von Eltern mit der
 höchsten Skepsis betrachtet.»

 aus Fachzeitschrift Paediatrica
 Prof. Dr. Daniel Süss, Psychologisches Institut ZHAW
Aufgabe der Eltern

 Prävention funktioniert nur beschränkt
 über Einsicht und Verstehen.

 Kinder und Jugendliche sind auf klare
 Grenzen und Regeln angewiesen.

 Kinder und Jugendliche brauchen
 Unterstützung (im Umgang mit den
 elektronischen Medien) – Bleiben Sie im
 Gespräch!
Medienkompetenz Schritt für
Schritt erlernen
Medienkompetenz heisst:

Als Eltern sollten Sie in folgenden vier Bereichen über Wissen
verfügen und aktiv werden:

   Technische Schutzmassnahmen (und deren Grenzen)

   Gesetzliche Grundlagen (und deren Grenzen)

   Einführung und Kontrolle von Regeln (soweit möglich)

   Unterstützung Ihres Kindes (7-Schritt-Methode)

Quelle: Jugend und Medien www.jugendundmedien.ch
Welche Fragen im Umgang mit
Medien beschäftigen Sie als
Eltern am meisten?
Medienzeiten – und Regeln
Empfehlungen von NETIZEN und Stellen für
Suchtprävention im Kanton Zürich (2017)

•   Vereinbaren Sie die Regeln zusammen mit Ihren
    Kindern und halten Sie die Abmachungen ein.
•   Thematisieren Sie neben den Nutzungszeiten auch
    Medieninhalte und den Ausgleich zum Medienkonsum!
•   Bis zur Oberstufe braucht ein Kind keinen eigenen
    Computer (Smartphone).

Richtlinien zur zeitlichen Freizeitnutzung / Tag
3 - 5 Jahre:         30 Minuten und nicht alleine
6 - 9 Jahre:         45 Minuten
10 - 11 Jahre:       60 Minuten
12 – 16 Jahre:       Wochennutzungszeit
                     (Handyfreie Zeiten bestimmen!)
Medienzeiten – und Regeln
Empfehlungen von NETIZEN und Stellen für
Suchtprävention im Kanton Zürich (2017)

 Faustregel„3-6-9-12“
 • Bis 3 Jahre: kein TV, kein regelmässiger
   Bildschirmkonsum
 • Bis 6 Jahr: keine eigene Spielkonsole
 • Bis 9 Jahre: kein Internet und kein eigenes
   Handy
 • Bis 12 Jahre: keine sozialen Netzwerke, kein
   unbeaufsichtigtes Internet

 Quelle: www.jugendundmedien.ch
Regeln
einhalten

Konsequenzen
durchsetzen
Sicherheit und Privatsphäre

• Sich auf 1-2 Social-Media Plattformen beschränken
  (z.B. Instagram und Whatsapp).
• Tools und Apps gemeinsam einrichten.
• Nur mit Bekannten chatten.
• Sicherheits- bzw. Privatsphäre-Einstellungen überprüfen
  - immer wieder!
• Nur gezielte persönlichen Informationen offen legen
  (keine Adresse und Telefonnummer, keine intimen
  Bilder!).
• Passwörter sind Geheimsache!
• Evtl. gewisse Seiten sperren oder Filter einrichten.
• Internet/Fernseher offen installieren.
• Eigene Geräte am Abend «abgeben» (Handyparkplatz).
• Vermeiden Sie heimliche Kontrollen.
Einstieg ins Internet für Primarschulkinder
  Wissen und Regeln für die Nutzung des Internets
  Pädagogisch aufgebaute Webseite
  www.internet-abc.de

  Suchmaschinen für Kinder
  www.blinde-kuh.de
  www.helles-koepfchen.de

  Surfen und Chatten ohne Risiko
  Kindergerechte, geschützte und moderierte Seiten
  www.zambo.ch
  Offizielle Webauftritt des Kinderprogramms «Zambo» von Schweizer
  Radio und Fernsehen
  www.seitenstark.de
  Vernetzung guter und sicherer Kinderseiten
  www.kindernetz.de

  Info zur Medienkompetenz
  https://www.jugendundmedien.ch/de/medienkompetenz-
  foerdern.html
Sicherheit im Internet:
Infos, Tipps und Tricks
www.klicksafe.de
EU Initiative für mehr Sicherheit im Netz
www.skppsc.ch       Rubrik „Internet“
Schweizerische Kriminalprävention

Spielempfehlungen / Kriterien
www.bupp.at
Infos zu allen Genre und Games
https://medienprofis.projuventute.ch
Bsp. Spielempfehlung auf http://bupp.at
Kategorie          Pro                                  Contra

Spielspass         Mitreissend umgesetzte Kampagne, Wenig echte Abwechslung
                   taktisch interessante Spielmodi,
                   motivierendes Verbesserungssystem

Pädagogik          Taktisches Verhalten, kooperatives   Massive Gewaltdarstellung, harte
                   Vorgehen innerhalb einer Einheit,    Sprache
                   strategisches Denken

Technik            Eindrucksvolle Grafik, präzise
                   Steuerung, auch auf den Konsolen
Orientierungshilfe für Eltern
PEGI: Pan European Game Information
• http://www.pegi.info/de/

Das System der Altersempfehlungen
soll sicherstellen, dass bei
Unterhaltungsmedien wie Filmen,
Videos, DVDs und Computerspielen
deutlich angegeben wird, für welche
Altersgruppe ihre Inhalte besonders
geeignet sind. Altersempfehlungen
stellen so für die Konsumenten
(insbesondere die Eltern) eine Hilfe
bei der Entscheidung dar, ob sie ein
bestimmtes Produkt kaufen sollten
oder nicht.
Sie können auch lesen