18 Mit Begeisterung und Freude Ein Leben mit einer geschenkten Niere Die Geschichte der Meisterhaussiedlung - Heime Kriens
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Hauszeitung der Heime Kriens AG Herbst 2018 Mit Begeisterung und Freude 4 Ein Leben mit einer geschenkten Niere 8 Die Geschichte der Meisterhaussiedlung 18
HEIM
Geschichten vom Heim
met oder ohne Reim
Autumn Summer
I üsre chline Stadt Lass Dir gut sein, in uns’rem Heim
hemmers mängisch cheibe glatt bei schöner Summer Time.
und i beidne Heime, Es gilt für Gross, jedoch nicht für Klein,
esch es wie einisch deheime ab und zu ein Gläschen Wein,
emmer esch öppis los. welcher stammt von sonnigem Rain
und dient so richtig zum Lustig sein.
Alli fendets famos, Dazu sag nicht Nein,
keis Jahresfäscht got verbi, trink aber nicht unter prallem Sonnenschein,
ohne d’Bewohner send derbi. sonst gibt’s garantiert ein zittrig’s Bein.
Es läbigs Triebe ond erscht rächt Und … so heisst es oft in Luthers Bibel.
be eusem Herbschtfäscht, «Vom vielen Sachen schreiben und träumen,
det gots zue we anere Määs, dabei bitte nicht versäumen.»
met Ständ, Magebrot ond au Chäs,
begleitet met Musig ond Tanz,
au B’suecher freuts met em Gritli ond Franz. In Gedanken verweilend
Mit einigen Zeilen, ein Gruss an dieser Stelle
Dä bont Herbscht, dä hets in sech, in unsere Heimkapelle, und dabei vielen Dank
und muess au gfiret si, an unsere Heimseelsorge. Claudia Armellino
met Nidlezältli ond e chli Wi, und Peter Müller samt ihrem Team verdienen
s’got gar loschtig zue ond här, Dank, insbesonders für die schönen pianisti-
de Peter schiesst am Stand en Teddybär schen Gottesdienstbegleitungen.
ond de Heiri gwönnt sogar en Rose,
deför sini Frau tuetne liebkose.
Au das Fäscht, scho weder Vergangeheit,
nomol Proscht of G’müetlichkeit.
Walter Wicki,
Bewohner im GrossfeldInhalt
EDITORIAL
BLICKPUNKT
Mit Begeisterung und Freude 2
Liebe Leserin, lieber Leser
Musik- und Tanznachmittag
zur Eröffnung des Sonnenbergstüblis 4
Kochen auf der Abteilung 5
Gönnen Sie sich einmal eine neue Jacke
oder eine neue Brille. Wenn Sie diese
Gemeinsames Dekorieren
fördert den sozialen Austausch 6 das erste Mal tragen, wird einigen auf-
fallen, dass Sie anders aussehen. Sie
selbst bleiben aber der gleiche Mensch.
BEGEGNUNG
So sieht es auch mit dem neuen Auftritt
Ein Leben mit einer geschenkten Niere 8 unserer Hauszeitung «Träff» aus. An-
Das ist kein Buch – das ist ein Freund 10 gepasst an das neue Erscheinungsbild
Schau-Ausflüge mit Thomas Müller der Heime Kriens AG, bleibt sie inhalt-
vom Aktivierungsteam 11 lich mehr oder weniger die alte. Be-
Menschen, die sich mit Herzblut währtes bleibt – Neues hat natürlich Guido Hübscher
für andere engagieren 12 auch Platz. Leiter Heime Kriens AG
Einblickstag in die Heime Kriens Sie, als Leserin und Leser, können sich
war ein grosser Erfolg 13
somit weiterhin auf spannende Ge-
Kleine Würdigung einer
schichten und Themen über und rund
traditionsreichen Institution 14
um die Heime Kriens freuen. In dieser
Ausgabe erfahren Sie unter anderem
THEMA Wissenswertes zum neuen Weiterbil-
Die Gemeinde Kriens wird zur Stadt 16 dungskurs für Mitarbeitende, den die
Heime Kriens durchführen. Der Kurs
basiert auf altem Wissen, ergänzt mit
MITARBEITENDE
neuen Erkenntnissen, die durch Erfah-
Erika Mathis 17 rungen und Beobachtungen gemacht
wurden und leistet einen wichtigen
TRADITION
Beitrag zur Erhaltung und Entwicklung
der Pflege- und Betreuungsqualität in
Die Geschichte der Meisterhaus den Heimen Kriens. Im Rahmen des
siedlung in Kriens 18
Kurses führen die Teilnehmenden Pro-
jekte durch, zwei davon stellen wir Ih-
INFO nen in dieser Ausgabe vor.
Freuen Sie sich mit mir über das neue
Aus der Redaktion 20
«Träff», das frisch, farbig und in neuer
Geschenkidee für Angehörige 20
Aufmachung erscheint. In diesem Sinne
Agenda 21
wünsche ich Ihnen viel Vergnügen beim
Lesen.
IMPRESSUM
Herzlich
Herausgeberin: Heime Kriens AG
Horwerstrasse 33, 6010 Kriens
Telefon 041 317 11 11, info@heime-kriens.ch
Redaktionsteam: Redaktionsleitung: Christina
Konvalina; Mitglieder: Maureen Aschwanden,
Bruno Barmettler, Peter Forster, Irène Soller,
Walter Wicki, Barbara Zemp
Bild Titelseite: Eröffnung des Sonnenbergstüblis. Guido Hübscher
Bilder: Heime Kriens AG oder namentlich erwähnt
Auflage: 1200 Exemplare
Erscheinung: Zweimal jährlich
Gestaltung und Druck: Brunner Medien AG, Kriens
träff 2 • 2018 1BLICKPUNK T
PSYCHOGERIATRISCHER GRUNDKURS
Mit Begeisterung und
Freude das Leben
gemeinsam gestalten
Die Heime Kriens AG bietet neu einen internen Weiter
bildungskurs an, der modular aufgebaut ist.
Der erste Kurs dauerte von September 2017 bis Juni 2018
und begeisterte die Teilnehmenden.
TE X T: BRUNO BARMET TLER gebotenen Kurs wollen die Heimver-
Der Kurs besteht aus insgesamt vier antwortlichen einen wichtigen Beitrag
Modulen mit je drei Kurstagen und kann zur Erhaltung und Entwicklung der
als Ganzes absolviert werden. Es be- Pflege- und Betreuungsqualität leis-
steht aber auch die Möglichkeit, jedes ten. Es können Mitarbeitende aus allen
Modul separat zu besuchen oder auch Bereichen des Heimes teilnehmen:
nur einzelne Tage eines Moduls. Pflegedienst, Aktivierung, Hauswirt-
schaft, Administration, Küche, Cafete-
Vier Module für vier verschiedene Sicht- ria und Haustechnik. Wie im neuen
weisen hinsichtlich betagter Menschen: Heimleitbild beschrieben, sind die
Präsentation der • Modul 1: Gerontologische Sichtweise Heime Kriens ein Lebensraum, in dem
Projekte. • Modul 2: Psychobiographische Menschen mit Begeisterung und Freu-
Sichtweise de ihr Leben gestalten können. Des-
• Modul 3: Geriatrische Sichtweise halb ist es so wichtig, dass auch alle
• Modul 4: Psychogeriatrische Mitarbeitenden aus allen Heimberei-
Sichtweise chen an der Schulung teilnehmen kön-
nen. Welche Kurstage dies letztendlich
Der Theorie-Praxistransfer hatte im sind, hängt von der persönlichen
Kurs eine grosse Bedeutung und die Arbeitssituation und den Vorkenntnis-
Teilnehmenden konnten die Inhalte sen ab.
zwischen den Kurstagen mit Hilfe pra-
xisbezogener Aufträge, wie zum Bei- Der erste Kurs ist auf sehr grosses In-
spiel Fachgespräche und Pflegevisiten, teresse und Anerkennung gestossen.
vertiefen. Im Rahmen des Kurses plan- Nachfolgend stellvertretend einige
ten und führten die Teilnehmenden Aussagen aus einer grossen Fülle von
Projekte durch, die sie am Abschlusstag Rückmeldungen:
am 30. August 2018 den Mitarbeitenden
sowie den Bewohnerinnen und Bewoh- • Es war anregend, nie belehrend,
nern der Heime Kriens vorstellten. sondern immer lehrend und hat mich
Mit dem neu in den Heimen Kriens an- zum Lernen angeregt. Sinnvolle
2 träff 2 • 2018BLICKPUNK T
und nachvollziehbare Struktur, es
war wunderbar.
• Es hat total Spass gemacht. Ich fühle
mich so lebendig und angeregt.
Es könnte für mich noch viel länger
gehen. Es gäbe noch so viel zum
Lernen.
• Tolle, interaktive Gruppe. Das ge-
meinsame Erarbeiten der Themen
war spannend und anregend. Es war
wie ein Frühlingstanz – voller Bilder,
Lachen und Freiräumen. Die an-
gewandten Methoden waren sinnvoll.
Es hat mein Wissen wieder neu
angeregt.
• Belebend. Die Unterlagen – sehr
schön und sinnvoll. Abgestimmt auf
den gesamten Tag und auf die Inhalte
aus den theoretischen Inputs.
Die Kohärenz war erlebbar. Der führen und Erkenntnisse beim Ko- Die Absolventinnen
Austausch auf allen Ebenen war chen auf der Abteilung und Absolventen
bereichernd. • Willkommen im Stübli Sonnenberg, des ersten Kurses,
gemeinsam mit
• Es waren genau die Themen, die ich Musik- und Singstunde, Gespräche
Marlis Henzmann
im Alltag immer brauche. Ich nehme über Musik (Mitte), eine
extrem viel mit. • Selbstbestimmung im Speisesaal der Dozierenden.
• Ich konnte viel profitieren vom Wis- und neue Ideen
sen der Dozentin. Die erzählten • «Stammtisch» Grossfeld / Kommuni-
Praxisbeispiele haben das Verständ- kation und Austausch
nis zusätzlich ermöglicht. • Geschichten rund ums Spinnrad
• Ethische Fragen im Alltag und Aus-
Der Kurs fördert den tausch
sozialen A ustausch zwischen • Alltagsgestaltung Ideenordner
den Mitarbeitenden • Fallbeispiel nach böhmischem Re-
Viele Teilnehmende haben hervorgeho- gelkreis
ben, dass sie Kontakte zu Mitarbeiten- • Problematik Nahrungsaufnahme und
den anderer Stationen oder anderen Flüssigkeitszufuhr bei Demenz
Bereichen knüpfen konnten. Sie hätten
damit die Scheu abgelegt, mit anderen Alle Projekte hatten einen hohen Pra-
Mitarbeitenden in Kontakt zu treten. xisbezug und können im Alltag umge-
Diese Kontaktnahme ist Vorausset- setzt werden. Die Projekte zum «Ko-
zung, um Ideen im Lebensraum Heime chen auf der Abteilung» und zum
Kriens gemeinsam zu entwickeln und «Sonnenbergstübli» werden auf den
umzusetzen. Folgeseiten separat vorgestellt.
Am Ende des Abschlusstages wurde al-
Am Abschlusstag wurde ein bunter len Teilnehmenden in einer kleinen Feier
Strauss von Projekten vorgestellt: für ihr grosses Engagement gedankt
• Erzählung über das Planen, Durch und eine Kursbestätigung übergeben.
träff 2 • 2018 3BLICKPUNK T
Musik- und Tanznachmittag
zur Eröffnung des Sonnenbergstüblis
EIN PROJEK T VON TAMAR A JANKOVIC, Anlass zu verknüpfen. Der einem langen, fast schon fami-
STELLVERTRETENDE STATIONS
Hauptinput aber kam von einer liären, Tisch zusammen. Als
LEITERIN IM ZUNACHER 2, 3. STOCK
Bewohnerin, die sich einen Tanz erstes informierten wir über die
Das Projekt «Sonnenbergstübli» nachmittag wünschte. Eröffnung des Sonnenbergstü-
wurde von zwei ehemaligen blis. Die Bewohnerinnen und
Böhm-Kurs Absolventinnen in Vorgehensweise Bewohner stellten ihre Fragen
Angriff genommen und war mit- Zusammen mit den Verantwort- und hatten die Möglichkeit, ge-
ten in der Umsetzung. Da ich lichen des Projekts «Sonnen- meinsam zu diskutieren. Ganze
den psychogeriatrischen Grund- bergstübli» haben wir ein Datum drei Stunden verbrachten wir
kurs besuchte, machte ich mir festgesetzt, ab wann wir das anschliessend mit Singen, Tan-
Gedanken darüber, aus diesem Stübli eröffnen wollen. Einen zen und dem Erzählen von Ge-
Projekt ein Teilprojekt mitwir- Tag vor der Eröffnung des Stü- schichten aus dem Leben.
kend zu starten. Für mich stellte blis sollte ein Tanz- und Musik-
sich die Frage, wie man 23 Be- nachmittag stattfinden. Es Rückblick
wohnerinnen und Bewohner musste einiges vorbereitet wer- Die Rückmeldungen liessen
gleichzeitig über die bevorste- den. Im Vordergrund stand ein nicht lange auf sich warten. Die
henden Veränderungen infor- Gemeinschaftserlebnis mit Mu- meisten Bewohner fanden es
mieren kann und wie sie dabei sik, Tanz und einem gemeinsa- sehr gemütlich und auch ange-
unterstützt werden könnten. men Essen. nehm, da der Anlass im vertrau-
Das Projekt Musik- und Tanz- ten Rahmen und gemeinsam
nachmittag entstand mit dem Durchführung stattgefunden hatte. Skepsis
Hintergedanken, die bevorste- An diesem Tag erschienen fast bezüglich der bevorstehenden
hende Veränderung mit einem alle Bewohnerinnen und Be- Änderung war jedoch auch vor-
positiven Erlebnis oder einem wohner und setzten sich an handen.
Mit Tanz und
Musik bleibt die
Eröffnung des
Sonnenbergstüblis
in guter Erinne
rung.
4 träff 2 • 2018BLICKPUNK T
Kochen auf der Abteilung
EIN PROJEK T VON VERENA GISLER,
FACHFR AU GESUNDHEIT,
ZUNACHER 2, 1. STOCK
Ziele
• Alte Erinnerungen wecken und
daraus Gesprächsthemen
entwickeln
• Gemeinsames Arbeiten
• Perspektive und Sinn geben
• Mit Düften zu Gesprächen
anregen
• Mit dem Singen gespeicherte
Liedtexte hervorholen
Planung
Bevor ich mit einem Projekt Das gemeinsame Tun steht im Vordergrund.
starten konnte, machte ich mir
Gedanken, welche Art von Akti-
vität ich auf der Abteilung ein-
bringen möchte. Was gehört nern aufgenommen und weiter- Dinge bestellt und vorbereitet
zum Konzept «Normalität» und entwickelt. Es ergab sich ein werden.
bei welcher Aktivität können sehr anregendes Gespräch dar-
möglichst viele Bewohnerinnen über, dass wir Rezepte der Be- Durchführung
und Bewohner teilnehmen oder wohnerinnen sammeln könnten Nachdem alle Bewohnerinnen
auch nur zuschauen. Zuerst und daraus ein Koch- und Back- und Bewohner anwesend waren,
dachte ich an eine Umfrage, die buch entstehen lassen könnten. fragten wir sie, was sie gerne
ich starten wollte, um heraus- Beim Abendkontrollgang er- rüsten, raffeln oder schneiden
zufinden, was den Bewohnerin- zählte mir eine Bewohnerin, wollten. Anschliessend wurden
nen und Bewohnern gefallen dass sich aus meiner Idee ein die entsprechenden Lebensmit-
könnte. Dann spürte ich, dass interessantes Gespräch entwi- tel und Küchengeräte verteilt.
ich die Themen eingrenzen ckelt hätte und sie alte Erinne- Zwischendurch half ich jeweils
musste. So überlegte ich, was rungen aus ihrer Kindheit aus- einer Bewohnerin die Salatsauce
ich gerne mache und auch Ideen getauscht hätten. Sie wirkte vorzubereiten und den Salat zu
einbringen kann. So kam ich auf sehr aufgestellt und sagte, dass mischen. Es war gar nicht so ein-
Singen und Backen. sie sich sehr auf das Backen und fach, alles gut zu verteilen, damit
gemeinsame Arbeiten freue. alle immer Arbeit hatten.
Besprechung
Beim Nachtessen habe ich mich Vorbereitung Gespräch nach dem
im Sonnenbergstübli zu den Be- Ich fragte die Bewohnerinnen ersten gemeinsamen Kochen
wohnern gesetzt und sie ge- und Bewohner, was sie gerne Am Abend beim Nachtessen
fragt, was sie von der Idee hiel- Kochen oder Backen möchten. diskutierten die Frauen noch-
ten, ein- bis zweimal pro Monat Sie einigten sich nach einer kur- mals und kamen zum Schluss,
an einem Samstag gemeinsam zen Diskussion auf Toast Hawaii dass sie nur alle ein bis zwei
einen Kuchen zu backen. Sofort und dazu verschiedene Salate. Monate etwas Kochen oder Ba-
wurde die Idee von den Bewoh- Anschliessend mussten einige cken möchten.
träff 2 • 2018 5BLICKPUNK T
HAUSWIRTSCHAF T
Gemeinsames
Dekorieren fördert den
sozialen Austausch
Soziale Interaktionen und ein gutes Umfeld tragen mass
gebend zu einer hohen Lebensqualität bei. Das Deko
rationsteam organisiert deshalb immer wieder gezielte
Aktionen, bei denen gemeinsam mit den Bewohnerinnen
und Bewohnern die Heime Kriens geschmückt werden.
Dabei entstehen oft wundervolle Momente.
TE X T: BARBAR A ZEMP technischen Geräte das Gefühl vermit-
Mal sehr dominant, mal eher zurück- teln, das Zusammensein mit Menschen,
haltend und eher dezent. So präsen- der direkte Kontakt und gemeinsame
tiert sich die Dekoration in den Heimen Tätigkeiten seien überflüssig.
Kriens je nach Anlass und Jahreszeit.
Auf den verschiedenen Abteilungen Soziale Interaktionen sind in
wird die Dekoration individuell gemein- jedem Lebensabschnitt wichtig
sam mit Bewohnern gestaltet. Die öf- Dass dem nicht so ist, zeigen mittler-
fentlichen Räumlichkeiten dekoriert weile auch diverse Forschungen. Sozia-
ein kleines Team der Hauswirtschaft. le Interaktionen und ein gutes Umfeld
tragen massgebend zu einer hohen Le-
Die Menschen sollen durch die Dekora- bensqualität bei. Viele Tätigkeiten und
tionen an die jahreszeitlichen Ereignis- Begegnungspunkte, die für junge Leute
se oder Entwicklungen erinnert werden. selbstverständlich sind, sind für die bei
So kann Vorfreude geweckt oder eine uns lebenden Menschen in den Heimen
entsprechend anregende Atmosphäre Kriens zunehmend schwieriger. Trotz-
als innere Vorbereitung geschaffen dem sind aber psychosoziale Bedürf-
werden. Die miteinander hergestellten nisse vorhanden. Diese äussern sich
Dekorationen rufen (schöne) Erinne- als Lebensaktivität vor allem durch die
rungen an bisher Erlebtes hervor und Suche nach einer Aufgabe, einer sinn-
wecken Gefühle. Was man als Kind er- gebenden Tätigkeit oder zeitfüllender
lebt und als gut befunden hat, will man Beschäftigung. Diese Interaktionen
als Erwachsener wiederholen. Darum werden neben dem regelmässigen An-
wird das Dekorieren – rational betrach- gebot der Aktivierung, diversen indivi-
tet ungefähr das Unwichtigste der Welt duellen Aufgaben, auch durch das De-
– plötzlich ein Bedürfnis. Wir brauchen korieren geschaffen, sei es auf den
Emotionen, auch wenn uns heute all die Abteilungen oder bei gezielten Aktionen
6 träff 2 • 2018BLICKPUNK T
des Dekorationsteams. Diese werden der Aktivierung hatte heitere Gedichte
punktuell beworben und durchgeführt. und Lieder vorbereitet, bei denen ge-
Dabei stehen die persönlichen Begeg- spannt gelauscht und frohgemut mit-
nungen, gemeinsames Lachen und Ge- gesungen wurde. Abgerundet wurde
spräche im Vordergrund. der gesellige Nachmittag mit Kaffee
und Kuchen, gebacken von Sandra Dü-
Gemeinsames Dekorieren rig, der Lernenden Fachfrau Hauswirt-
für den 1. August schaft. Die Früchte, die sie dafür ver-
So wurden zum Beispiel für den 1. Au- wendete, schenkten die Ziberlibäume
gust gemeinsam mit den Bewohnerin- des Grossfeldparks. Ziberli sind urtypi-
nen und Bewohnern Fähnlein gesteckt, sche Schweizerfrüchte, die man heute
Tischdekorationen in der Cafeteria jedoch nicht mehr überall kennt. Diese
verteilt und Blumen eingepflanzt. Im Unterart der Pflaume hat auch diverse
Grossfeld wurde das Einpflanzen der andere Namen, zum Beispiel Zibarte,
Blumen direkt am Stammtisch vorge- Zibärtle oder Ziberl. Wie so viele andere
nommen, wobei interessante Gesprä- Obstbäume waren auch die Ziberlibäu-
che entstanden. Philosophieren über me in diesem Jahr pragelvoll mit Früch-
Pflanzen, die fast jedermann im Garten ten. Auch Äpfel konnte man heuer im
hatte oder wie früher der 1. August ge- Park Grossfeld zuhauf pflücken. Wie
feiert wurde. «Weisch no damals …» reich uns doch die Natur beschenkt
und uns mit ihrer grossartigen Einfach-
Geselliger Nachmittag mit heit die Möglichkeit zu Gesprächen und
Baumbeschriftung Begegnungen bietet.
Eine weitere Aktion organisierte das
Dekorationsteam gemeinsam mit der
Aktivierung im Herbst. Immer wieder
tauchten in der Vergangenheit Fragen Stammtisch,
auf, was das wohl all für wundervolle Grossfeld:
Bäume seien, die im Park Grossfeld Gemeinsames
Dekorieren für
wachsen. So wurde kurzerhand eine
den 1. August.
Baumbeschriftungsaktion organisiert.
Zur Vorbereitung wurden Flyer gestal-
tet, gebacken und Täfeli mit den Baum-
namen beschriftet. Peter Julier vom
Technischen Dienst im Haus Zunacher
ist Baumschulist und so konnten die
Täfeli nicht nur in Deutsch, sondern
auch mit dem lateinischen Namen be-
schriftet werden.
Am 13. September 2018 war es dann so
weit. Gemeinsam zogen wir von Baum
zu Baum, um das passende Täfeli zu
seinen Wurzeln zu stecken. Eifrige Dis-
kussionen und eine wunderbar fröhli-
che Stimmung begleiteten die kleine
Prozession. Christine Stalder vom Team
träff 2 • 2018 7BEGEGNUNG
BE WOHNERPORTR AIT
Ein Leben mit einer
geschenkten Niere
Am 5. April 1968 wurde dem damals 24-jährigen Walter
Thalmann im Bürgerspital, dem heutigen Universitätsspital
Basel, eine neue Niere transplantiert. Damit lebt der
74-Jährige mit der weltweit am längsten funktionierenden
Niere eines verstorbenen Spenders.
TE X T: BRUNO BARMET TLER Wurden Sie von anderen Leuten
Herr Thalmann, wie geht es Ihnen schon oft über diese Transplan
zurzeit? tation befragt?
Es geht mir gut, zufriedenstellend. Am Anfang nicht, es hatte nur wenige
Menschen, die eine Transplantation
Ihnen wurde vor rund 50 Jahren machen wollten. Später, als es immer
eine Niere transplantiert. mehr Transplantationswillige gab, wur-
Welche Erinnerungen haben Sie de ich regelmässig befragt. Später hat
an diese Zeit? mich Dr. Thil seinen Medizinstudenten
Das war eine «strube» Zeit. Ich fühlte vorgestellt.
mich sehr schwach, durfte nur wenig
essen und trinken. Vor der Transplanta- Wie beeinflusste die transplantierte
tion durfte ich nur zehn Gramm Eiweiss Niere Ihr Leben?
pro Tag zu mir nehmen, das ist etwa ein Zuerst mussten die kranken Nieren
Hühnerei. Als junger Mann hat man je- entfernt werden. Das war am 4. April
doch Hunger. Zirka ein halbes Jahr vor 1968. Es war geplant, dass ich dann an
der Transplantation musste ich an die die Dialyse komme. Überraschender-
Dialyse, zuerst im Kantonsspital Lu- weise stand bereits am nächsten Tag
zern, später in Basel. In Luzern wurde eine Spenderniere zur Verfügung und
damals nur die Bauchdialyse gemacht, die Transplantation wurde sofort ge-
nicht an einem Dialysegerät wie man es macht. Ich hatte also in kurzer Zeit zwei
heute kennt. Ich kam dann nach Basel, Operationen. Am Anfang war es körper-
wo sie bereits einen Dialyseapparat lich eine harte Sache. Die ersten
hatten. 14 Tage nach der Operation war ich
isoliert in einem Einzelzimmer. Das
Wieso haben Sie sich für die Nieren Personal war nur für mich zuständig, es
transplantation entschieden? musste möglichst alles steril gemacht
Es konnte so nicht weitergehen – im- werden. Ich hatte kein Radio und keine
mer wieder an die Dialyse zu gehen. Die Zeitung. Man kann nicht 24 Stunden
Ärzte machten mir den Vorschlag für schlafen und ich konnte nur mit dem
eine Transplantation. Personal reden. Dann war ich bis im Juli
8 träff 2 • 2018BEGEGNUNG
im Spital, hatte zwischendurch immer
wieder mal Fieber, durfte mich aber frei
bewegen.
Seit 1960 habe ich in Kriens, in der Kuo-
nimatt, gelebt, zusammen mit meiner
Mutter, die auch für mich gekocht hat.
Ich habe ihr nicht gesagt, auf was sie
beim Kochen achten solle, wie zum Bei-
spiel wenig Eiweiss. Sie hat ganz nor-
mal gekocht. Später sagte mir ein Arzt,
dass man heute bei Nierentransplan-
tierten keine Diät mehr macht. Ich hatte
es also von mir aus richtig gemacht.
Beruflich arbeitete ich bei Schindler
und wickelte Motoren. Das konnte ich
nicht mehr machen. Es wurde mir eine
neue Arbeitsstelle bei der Kontrolle zu-
gewiesen. Ich arbeitete bis zu meiner
Pensionierung 2002 bei Schindler.
Frühpensioniert wurde ich nicht wegen
meiner Niere, sondern wegen Hüft- und
Knieproblemen. Gegen die Abstossung
der Spenderniere musste ich immer Zu Ihrem 50-jährigen Jubiläum Walter Thalmann
Medikamente nehmen. organisierte das Universitätsspital
Basel das Walter-Thalmann-
Worauf mussten Sie achten? Symposium. Wie haben Sie dieses
Gab es Dinge, die Sie nicht mehr erlebt?
machen konnten? Ein Arzt präsentierte meine Kranken-
Eigentlich nicht, ich musste nur ein ge- geschichte und die Ergebnisse der
regeltes Leben führen und mich nicht Jahreskontrollen. Die Ärzte konnten
überfordern. Beim Essen und Trinken sich auch nicht erklären, wieso ich so
hatte ich keine Einschränkungen und lange mit der Spenderniere leben
wegen der Niere hatte ich keine Probleme. konnte. Normalerweise geht das nur
zehn bis fünfzehn Jahre. Ich wurde am
Haben Sie andere Menschen Symposium geehrt und andere Trans-
getroffen, die auch eine Transplan plantierte kamen auf mich zu.
tation gemacht haben?
Am Anfang musste ich wöchentlich zur Sie sind vor gut vier Jahren in die
Kontrolle, dann alle zwei Wochen, dann Heime Kriens gezügelt. Was war der
monatlich und so weiter. Bei diesen Grund?
Kontrollen waren natürlich auch andere Nicht wegen der Niere, die ist nach wie
Menschen, die eine Transplantation vor gesund. Ich hatte Rückenprobleme
gemacht hatten. Später feierten wir und konnte nicht mehr gehen.
das zehn-, zwanzig-, dreissig- und vier-
zigjährige Jubiläum, immer zusammen Herr Thalmann, herzlichen Dank
mit anderen Transplantierten. für das Gespräch.
träff 2 • 2018 9BEGEGNUNG
Das ist kein Buch – das ist ein Freund
TE X T: VERONIK A GÜLDENPFENNIG Rousseau übersetzt, ein Leitfa- Die Linde
Eine Frauengesprächsrunde im den zum Farn und farnverwand- Im Alter von 80 Jahren hatte
Atelier Aktivierung der ganz an- ten Pflanzen entstand, darin Frau Schneebeli das Bedürfnis,
deren Art bescherte uns Frau wurde die Verschiedenheit zum einen Baum zu pflanzen: eine
Ruth Schneebeli-Graf, Jahrgang schweizerischen Farn heraus- Linde. Daraus entstand: «Die
1924, geboren und aufgewach- gearbeitet. Nachdem sie selbst Linde, ihre Geschichte und Ge-
sen in Bern. Sie lebt mit ihrem ein wertvolles Buch des Herrn schichten.» Möge die Linde, wie
Mann im Zunacher 1. Nach Ab- Rousseau in einem Antiquariat es zu ihr gehört, dreihundert
schluss einer Buchhändlerlehre entdeckte und dies weiter be- Jahre kommen, dreihundert Jah-
widmete sie sich dem Studium kanntmachte, liegt es seitdem re stehen und dreihundert Jahre
der Botanik an der Universität im Zürcher Herbar im Tresor, mit gehen.
Zürich. mehreren Millionen Schweizer Zahlreiche Begegnungen in der
Franken versichert. Danach Royal British Library in London,
habe sie naturwissenschaftli- Aufenthalte in Boston, im dorti-
«Morgens, che Schriften von Schamisso gen botanischen Garten mit
publiziert. Ausserdem entstan- Bäumen aus China, der mühseli-
ab fünf Uhr, wurde den zwei Schulbücher, weiterhin ge Aufenthalt in der Staatsbib-
zwei Stunden botanische Führer, Geschenk- liothek im damaligen Ostberlin
bücher nach Wunsch eines bereicherten das Leben von
geschrieben.» pharmazeutischen Konzerns in Frau Schneebeli. Es waren be-
der Schweiz: chinesische Zier- eindruckende und lebensnahe
pflanzen und Nutzpflanzen, bo- Anekdoten, für einige Frauen am
Ab dem 50. Lebensjahr habe sie tanische Berichte und Bilder runden Tisch fremde Begegnun-
mit dem Publizieren von natur- aus China, wie sie wachsen, gen, die sie durch Frau Schnee-
wissenschaftlichen Büchern blühen und gedeihen. beli erfahren durften. Die Zeit
begonnen, zahlreiche Auslands-
aufenthalte kamen hinzu. Frau
Schneebeli betonte, sie machte
das in ihrer Freizeit neben der
Arbeit im Haushalt, nicht des
Geldes wegen. Sie schrieb mo-
natlich Beiträge für den Aus-
stellungskalender einer Kunst-
zeitschrift, die ihr Mann
herausgab. Morgens, ab fünf
Uhr, wurde zwei Stunden ge-
schrieben und das beinahe je-
den Tag. Sie sei sehr zufrieden
gewesen mit diesem Leben.
Zahlreiche Bücher entstanden
und alle lagen nun zum Bestau-
nen auf unserem Tisch, hier im
Atelier.
Zuerst habe sie zehn botanische
Lehrbriefe des Jean Jacques Frau Schneebeli publizierte wissenschaftliche Bücher.
10 träff 2 • 2018BEGEGNUNG
verging für uns Zuhörende wie ge beim Aufbau des Literaturti- freute sich über das Interesse
im Fluge. Sie referierte bei uns sches nach Sätzen wie «ich der Anderen und bedankte sich,
fünfzig Minuten im Stehen. Alle kann doch nichts mehr sehen». dass es diese wunderbare und
Anwesenden waren sichtlich Alle Teilnehmenden dankten anregende Plattform in den
beglückt nach anfänglicher Sor- Frau Schneebeli, sie selbst er- Heimen gibt.
Schau-Ausflüge mit Thomas Müller
vom Aktivierungsteam
TE X T: THOMAS MÜLLER
Je nach Lust und Wetter biete
ich mehrmals monatlich bei ge-
eigneter Wetterlage Kurzausflü-
ge zum Schauen und Erinnern an.
Geniessen Sie einmal eine Fahrt
vom Talboden Kriens hinauf zum
Sonnenberg oder eine Fahrt
zum Wallfahrtsort Hergiswald,
um die wunderschöne Kirche
von aussen zu besichtigen oder
auch den baldigen Neubau vom
Restaurant Hergiswald zu be-
gutachten. Ein anderes Mal
könnte es ein Ausflug sein, um
bei schönem Wetter über das Vertrautes und Neues:
Holderchäppeli nach Schwar- Auf den Kurzausflügen gibt es viel zu bestaunen.
zenberg zu kommen. Diese
Strasse führt durch wunder-
schöne Landwirtschaften. Die zum Reinspringen. Diese weite gen feststellen oder über Erleb-
Blicke schweifen über grüne Sicht war umwerfend. tes träumen, macht Spass.
Wiesen, Bauernhäuser und Wieder daheim steigen alle mit
Ställe. Dabei kann das Vieh auf In Kriens wird viel gebaut! Ein- neuen Eindrücken aus und sind
den Weiden beim Grasen ge- drückliche und riesige Baustel- begeistert über das Erlebte.
sucht werden. len verändern das Ortsbild. Es Schnell mal weg und sogleich
ist sehr interessant, mit dem wieder zurück sein zum Zmittag
Auf dem Sonnenberg konnten Blatterbus die Baustellen von oder zum Stammtisch berei-
wir eines Tages ein unglaubli- nah zu besichtigen und manch- chert den Alltag.
ches, wunderschönes Panora- mal fast etwas erdrückend,
ma geniessen. Wir sahen die wenn man zwischen den neuen Falls Sie weitere Wünsche und
Rigi, den Pilatus, den Vierwald- Hochhäusern durchfährt. Ideen für Kurzausflüge haben,
stättersee und die Stadt Luzern. melden Sie sich bitte bei mir im
Die Seebucht von Horw war zum Kriens hat viele Aussichtspunk- Atelier Aktivierung. Ich freue
Greifen nah und «gluschtete» te. Dort anhalten, Veränderun- mich darauf.
träff 2 • 2018 11BEGEGNUNG
SOZIALES ENG AGEMENT
Menschen, die sich
mit Herzblut für andere
engagieren
Wer sich freiwillig für andere engagiert, leistet einen
wichtigen Beitrag für seine Mitmenschen und
für die Gesellschaft. Auch in den Heimen Kriens
hat Freiwilligenarbeit eine lange Tradition.
TE X T: CHRISTINA KONVALINA Mit ihren Besuchen lässt die Gallizunft
Einen grossen Beitrag für die Menschen die Bewohnerinnen und Bewohner an
in den Heimen Kriens leistet die Galli- den Traditionen und am Gesellschafts-
zunft – sei es der Besuch des Sami- leben Kriens teilhaben.
chlaus oder in der Vorfasnachtszeit die
Bescherungsfahrt des Gallipaars. Mit In den Heimen Kriens engagieren sich
ihrem jeweiligen Begleittross ziehen auch rund 130 freiwillige Helferinnen
sie von Abteilung zu Abteilung, nehmen und Helfer und erbringen im Jahr allein
sich Zeit und unterhalten sich mit je- für Besuche über 2000 Stunden. Sie
dem einzelnen Bewohner persönlich. begleiten Bewohnerinnen und Bewoh-
ner auf dem Spaziergang, trinken ge-
meinsam Kaffee, führen Gespräche,
singen und musizieren, lesen vor, jas-
Jedes Jahr mit sen und unterstützen die Gottesdiens-
Spannung erwar te. Sie unternehmen mit den Bewoh-
tet: der Sami nern Ausflüge auf dem Spezialvelo
chlaus der Galli
Fun2Go, bauen die grosse Weihnachts-
zunft.
krippe im Zunacher auf und einmal
jährlich verwöhnen sie die Bewohner
mit einem Blumengesteck.
«Merci vielmol»
Die Heime Kriens AG dankt allen herz-
lich für ihren ehrenamtlichen Einsatz.
Mit ihrem Engagement und der ge-
schenkten Zeit bereichern freiwillige
Helferinnen und Helfer den Alltag der
Bewohnerinnen und Bewohner und
bringen Freude und Abwechslung in
deren Alltag.
12 träff 2 • 2018BEGEGNUNG
Einblickstag in die Heime Kriens
war ein grosser Erfolg
Am Samstag, 18. August 2018 stalten und leben. Im Vorfeld nutzten auch Bewohnerinnen
hiess es «Herzlich willkommen wurde gebacken, gerüstet, de- und Bewohner mit ihren Ange-
in den Heimen Kriens». Bewoh- koriert und vorbereitet. Das An- hörigen die Möglichkeit, einen
nerinnen und Bewohner luden gebot am Einblickstag reichte Einblick in andere Stationen der
als Gastgeber die Bevölkerung denn auch von Kaffee und Ku- Häuser Grossfeld und Zunacher
in ihren Wohn- und Lebensbe- chen über Bowle bis hin zu Musik zu erhalten. Die Reaktionen der
reich ein. Im Zentrum stand der und Apéro. Und schliesslich das Besucher waren sehr positiv.
Alltag, welchen die Bewohnerin- Wichtigste – da und dort ein Sie waren überrascht, wie le-
nen und Bewohner gemeinsam persönliches Gespräch. Das In- bendig und farbig der Alltag in
mit den Mitarbeitenden mit viel teresse am Einblickstag war den Heimen ist.
Freude und Begeisterung ge- überwältigend. Neben Gästen
träff 2 • 2018 13BEGEGNUNG
SENIORENR AT KRIENS
Kleine Würdigung
einer traditionsreichen
Institution: die Senioren-
Vereinigung Kriens
Gegründet mit dem Ziel, die Kameradschaft und die
G eselligkeit zu pflegen, wurde die Senioren-Vereinigung
Kriens, die im Dienste der Senioren stand, vor kurzem
aufgelöst. Ein Rückblick auf 69 Vereinsjahre.
FÜR DEN SENIORENR AT: tete, deshalb gerne einige Zeilen wid-
IRÈNE SOLLER-VON ALLMEN
men. Es ist eine Tatsache, dass Senio-
Obwohl die Senioren immer älter wer- ren-Vereinigungen mehr und mehr
den, gehen den Organisationen, die Mitglieder verlieren, meistens weil sie
sich um Senioren kümmern und ihnen ihnen wegsterben. Auch die meisten
Gelegenheit geben, sich zu treffen und Vereine, nicht nur in Kriens, klagen über
untereinander zu kommunizieren, mehr fehlenden Nachwuchs und erst recht
und mehr die Mitglieder und die Füh- über fehlende Führungskräfte für ihre
rungspersönlichkeiten aus. An dieser Organisationen.
Stelle möchten wir gerne auf die Peter Forster übernahm an der Gene-
69 Jahre der Senioren-Vereinigung ralversammlung vom Januar 2010 die
Kriens (1949–2018) zurückschauen. Leitung der Senioren-Vereinigung, die
Peter Forster hat die Senioren-Vereini- seinerzeit auf die Idee der Jahrgänger
gung in den letzten Jahren geleitet und 1873 zurückging, die im Jahre 1949 aus
gibt dem Seniorenrat Auskunft über dem damaligen Altersverein Kriens
seine leider vor kurzem aufgelöste Ver- hervorging, in der Meinung sich im
einigung. Im Träff möchten wir ihm und Alter beizustehen. Ab 1992 steuerte
der Senioren-Vereinigung, die er mit Josef Ottiger die Senioren-Vereinigung
viel Herzblut in den letzten Jahren lei- erfolgreich von einem Anlass zum
nächsten als Vorgänger des letzten
Präsidenten, Peter Forster. Leider
«Ziel der Vereinigung war der Mitgliederbestand grossen
war die Pflege der Schwankungen unterworfen. Der «ini-
tiative» Vorstand unter Peter Forster
Kameradschaft und wollte allen Mitgliedern etwas bieten
der Geselligkeit.» und bot eine besondere Veranstaltung
mit dem Thema «Ernährungsideen im
14 träff 2 • 2018BEGEGNUNG
Alter» an, der leider der gewünschte
Erfolg versagt blieb. Auch die Reihen
der Mitglieder lichteten sich immer
mehr durch viele Todesfälle, denen
wenige oder keine Neueintritte gegen-
über standen. Ihre Höhepunkte erlebte
die Vereinigung im letzten Jahrhundert
und teilweise auch bis 2016/17.
Das Vereinsvermögen
geht an die Heime Kriens
Die Senioren-Vereinigung war politisch
und konfessionell neutral und nahm
TeoLazarev / Getty Images
Mitglieder ab dem 55. Lebensjahr auf.
Ziel der Vereinigung war die Pflege der
Kameradschaft und der Geselligkeit.
Das Vereinsvermögen bestand aus den sodass an der Generalversammlung Der Seniorenrat
Mitgliederbeiträgen und freiwilligen 2018 die zentralen Fragen nach jünge- Kriens würdigt den
Zuwendungen und wurde nach Auflö- ren Seniorinnen und Senioren, Freiwil- grossen Einsatz.
sung des Vereins gemäss den statuta- ligenarbeit und Aufgaben im Verein zum
rischen Vorgaben den Heimen Kriens Wohle der älteren Menschen gestellt
zum Wohle aller Bewohnerinnen und und aufgrund der negativen Entscheide
Bewohner bestimmt. So konnten am an der Generalversammlung, die Auflö-
30. August 2018 dem Heimleiter Guido sung der Senioren-Vereinigung einhel-
Hübscher 1100 Franken übergeben lig und auch wehmütig mit 26 Stimmen
werden. beschlossen werden musste.
Im Jahresprogramm waren unter ande- Damit die verbleibenden Mitglieder
rem jeweils ein ganztägiger Ausflug im nicht ganz auf sich selber gestellt wer-
Frühling, der monatliche Jass im Res- den mussten, hat Frau Rüegsegger als
taurant Hofmatt, der Chlaushöck mit Alternative ein Mitmachen bei Kriens
einem jeweils hochstehenden Musik- 60plus, ein Angebot der katholischen
programm und die Generalversamm- Kirche, vorgeschlagen.
lung, die jeweils mit einer musikali-
schen Einlage Abwechslung zum An der Schlussveranstaltung bei einem
statutarischen Pflichtteil bot. Weiter feinen Mittagessen im Restaurant Hof-
wurden die Mitglieder ab dem 80. Le- matt nahmen 38 Mitglieder teil – mit
bensjahr alle fünf Jahre von einer Ver- einem lachenden und wohl auch einem
treterin des Vorstands besucht und mit weinenden Auge, weil es für jeden Prä-
einem kleinen Geschenk geehrt. sidenten schwer ist, einen während
Jahrzenten florierenden Verein aufzu-
Nachlassendes Interesse lösen. An dieser Stelle möchte der Se-
führt zur Auflösung niorenrat Peter Forster für seine Arbeit
Im Vereinsjahr 2017 konnte für abgetre- im Dienste der Senioren aufs Herz-
tene Vorstandsmitglieder leider kein lichste danken und ihm weitere gesun-
Ersatz gefunden werden und die Betei- de Jahre zusammen mit seiner Gattin
ligung an den Anlässen nahm auch ab, hier in Kriens wünschen.
träff 2 • 2018 15THEMA
STADTLEBEN AM PIL ATUS
Die Gemeinde Kriens
wird 2019 zur Stadt
Bei der Abstimmung im März 2018 haben die Stimm
berechtigten die Teilrevision der Gemeindeverwaltung
inklusive des Begriffes «Stadt» sowie das neue Wappen
angenommen. Somit wird Kriens ab dem 1. Januar 2019
zur Stadt. Peter Forster hat sich mit dem Krienser
G emeindepräsidenten Cyrill Wiget unterhalten.
TE X T: PETER FORSTER Menschen, die hier leben, wohnen oder
BILDER: GEMEINDE KRIENS
arbeiten. Der Gemeinderat freut sich
«Stadtleben am Pilatus». Mit diesem auf den Wandel und stellt sich gerne
Werbeslogan verabschiedet sich Kriens zusammen mit der Bevölkerung von
von der rein dörflichen Gemeinde zu Kriens den neuen Herausforderungen
einer selbstbewussten Stadtgemein- und Diskussionen.» In diesem Sinn
de, in der es dörfliches, kulturelles, wünscht Cyrill Wiget allen Bewohnerin-
städtisches und Landleben miteinan- nen und Bewohnern sowie den Mit-
der gibt. Das macht ja eine Stadt aus. arbeiterinnen und Mitarbeitern der
Gleichzeitig kommen aber auch die un- Heime Kriens einen guten Start zum
Der Krienser berührte Natur und das wichtige Nah- Stadtleben in Kriens.
Gemeindepräsi erholungsgebiet rund um Kriens zum
dent Cyrill Wiget Ausdruck (Sonnenberg bis Pilatus).
wird bald
Fünfzig Prozent von Kriens ist mit Wald
S tadtpräsident.
bedeckt.
Was ist die Voraussetzung zum Begriff
«Stadt»? Grosszügiges Angebot in Be-
zug auf Einkäufe, Unterhaltung, sport-
liche Betätigung, zentrale Verwaltung,
lebendiger Kern. Die Bevölkerung muss
sich in dieser Gemeinde daheim fühlen.
Man trifft Menschen, welche die Zu-
sammengehörigkeit verstärken. Auch
die junge Generation soll sich wohl Auch das Krienser Wappen
fühlen. Die Politik kann Wegweiser sein wird angepasst. Die Figur
mit Rahmen und Richtungen. «Unser des Gallus ist neu friedlich
dargestellt und hält ein
Kriens ist letztlich aber nicht mehr als
Brot in der Hand gemäss
die Summe aus ‹Mein Kriens› aller Legende. Der Bär ist kleiner.
16 träff 2 • 2018MITARBEITENDE
ES STELLT SICH VOR
Erika Mathis
«Gib jedem Tag die Chance,
der schönste deines Lebens zu werden.»
Eintritt/aktuelle Aufgaben Das ist mir wichtig bei
Ich arbeite seit dem 1. November 2018 meiner Arbeit …
in den Heimen Kriens und bin regel- Jeden Menschen so zu behandeln, wie
mässig am Empfang Zunacher zu sehen man selbst auch behandelt werden
und helfe dort bei allen anfallenden möchte.
Aufgaben tatkräftig mit. Die restliche
Zeit bin ich im Hintergrund für die Ich bin glücklich, wenn …
Raumreservationen, die EDV und die mein Umfeld glücklich ist.
Lernenden im Bereich Administration
verantwortlich. Ich werde dafür den Wenn ich eine Million Franken
Berufsbildner-Kurs absolvieren und hätte, würde ich …
somit die Lernenden auf ihrem Ausbil- eine Weltreise machen.
dungsweg begleiten und unterstützen.
Mein nächstes/grösstes
Beruflicher Werdegang Ferienziel ist …
Ich habe die Lehre als Kauffrau Profil E Kanada
auf der Gemeinde und Postagentur in
Dallenwil, Nidwalden, absolviert. An- Was ich nie machen würde …
schliessend war ich für drei Jahre Per- Bungee Jumping
sonalassistentin im Personalvermitt-
lungsbüro Personal Sigma Stans. Diesen Menschen würde ich
gerne treffen …
Familie/Hobbys Barack Obama – yes we can.
Ich habe drei tolle, ältere Geschwister,
davon zwei Schwestern und einen Bru- Mein Lebensmotto
der. Wir verbringen gerne viel Zeit mit- «Gib jedem Tag die Chance, der schöns-
einander, sei es für spannende Spiel- te deines Lebens zu werden.»
runden oder für gemeinsame Ferien. In
meiner Freizeit liebe ich es zu tanzen. Wir wünschen Erika Mathis viel Freude
Dabei probiere ich gerne verschiedene bei der Arbeit und viele spannende Be-
Richtungen von Hip Hop über Jazz zu gegnungen.
Salsa aus. Rock’n’Roll und Disco Fox
stehen noch auf meiner Wunschliste.
Ebenfalls unternehme ich sehr gerne
Sachen mit meinen Freunden, gehe auf
Reisen oder bin in der Natur unterwegs.
träff 2 • 2018 17TR ADITION
BAUHISTORISCH
Die Geschichte
der Meisterhaussiedlung
in Kriens
Zur Meisterhaussiedlung in Kriens gehören Häuser im
Eschen-, Birken- und Erlenweg. Gebaut wurden sie
im Auftrag der Société Anonyme de Filature de Schappe.
TE X T ZUSAMMENGESTELLT VON: Die Meisterhaussiedlung
PETER FORSTER
Die Bezeichnung «Meisterhäuser»
Die Société Anonyme de Filature de dürfte darauf basieren, dass die
Schappe (S.A.F.) war eine Florettsei- Schappe den firmeneigenen Woh-
denfabrik, im Volksmund «Schappe» nungsbau besonders ihren wichtigen
genannt und gegründet vom Krienser Fachkräften – Vorarbeitern und Meis-
links: Das Haus Industriellen August Bell (1814–1870). tern – zugutekommen liess, um diese
Eschenweg 1 Sie ist hervorgegangen aus einer von an die Firma zu binden.
vor der Renovation Bell gegründeten Rosshaarflechterei Dem grössten Teil der Krienser Bevöl-
bis zirka 2017.
und nahm den Betrieb um 1860 auf. Um kerung ist diese Überbauung bekannt.
rechts: Das Haus 1924 arbeiteten etwa 800 Personen in Auf dem Spaziergang entlang der Wald-
Eschenweg 1 nach der Schappe. Die endgültige Schlies- heimstrasse ist das Haus am Eschen-
der Renovation. sung erfolgte im Jahre 1988. weg 1 von weitem sichtbar. Bis ungefähr
18 träff 2 • 2018TR ADITION
vor einem Jahr war dies das letzte voll-
ständig erhaltene unrenovierte Meis-
terhaus. Ursprünglich zählte die Sied-
lung 15 Einheiten, wovon heute noch elf
erhalten sind.
Im Jahre 1894 verkaufte die Familie
Degen von der Teigwarenfabrik der
S.A.F. ca. 18 400 m2 vom Gebiet Neu-
Hobacher zu 2 Franken pro m2 zur Er-
stellung von Arbeiterwohnungen. Die
S.A.F. beauftragte den bekannten Lu- Bucheli erworben und in der Folge Während auf der
zerner Architekten Emil Vogt (1863– aussen saniert und zu Einfamilienhäu- linken Seite des
1936), auf diesem Gelände oberhalb der sern umgebaut. Anschliessend ver- Birkenwegs noch
die erste Etappe
Maschinenfabrik Bell zwei Häuserzei- kaufte er die Gebäude.
der Meisterhaus
len mit je fünf Zweifamilienhäusern zu siedlung von
entwerfen. Das Prokuristenhaus: Erlenweg 2, 4 Architekt Emil
Im Januar 1926 reichte die S.A.F. das Vogt erhalten ist,
Erste Bauetappe: Baugesuch für ein Doppelwohnhaus am erkennt man auf
Eschenweg 1, Birkenweg 1, 3, 5, 7, 9 Erlenweg 2/4 oberhalb der Meisterhäu- der rechten Seite
die zweite Etappe
Im Jahre 1894 liess die S.A.F. zwei Häu- ser ein. Bei diesem Bau handelt es sich
mit dem Kreuzgie
serzeilen mit je fünf Zweifamilienhäu- um zwei giebelseitig zusammengebau- bel.
sern am Eschenweg 1 bis 9 und am Bir- te Einfamilienhäuser. Anschliessend
kenweg 1 bis 9 erstellen. 1979 wurden stehen kurz vor dem Bezug drei Sechs-
die Häuser am Birkenweg von der familienhäuser. Die weiteren Mehrfa-
Schappe an den Gipser und Bauunter- milienhäuser werden in diesem Beitrag
nehmer Anton Bucheli verkauft. Dieser nicht behandelt.
sanierte die Gebäude aussen einheit-
lich und verkaufte sie weiter. Die Umgebung der Meisterhäuser
Von der untersten Zeile existiert heute Sie sind umgeben von grosszügigen,
nur noch das letzte Meisterhaus. In den weitgehend begrünten Freiflächen mit
1950er Jahren wurde das Haus am vielen Bäumen. Ursprünglich dienten
Eschenweg 9, 1973/74 die beiden Ge- die Gärten den Arbeiterfamilien zur
bäude am Eschenweg 5 und 7 und im Selbstversorgung. Heute sind die
Jahre 1993 dasjenige am Eschenweg 3 Grundstücke der mehrheitlich zu Ein-
abgerissen. familienhäusern umgebauten Meister- Quellen: «Meister
häuser mit Hecken und Zäunen zum Teil haussiedlung
Zweite Bauetappe: stark gegen den öffentlichen Raum ab- Neu-Hobacher»
von Jürg Studer;
Erlenweg 1, 3, 5, 7, 9 gegrenzt.
«Industriekultur
Oberhalb der beiden bestehenden Die elf Häuser der Meistersiedlung in Kriens» von
Häuserzeilen erstellte die S.A.F. im werden als Schutzobjekt von regionaler Dr. Hans-Peter
Jahre 1900 eine dritte Zeile mit fünf Bedeutung eingestuft, ebenso das Bärtschi
Zweifamilienhäusern, vermutlich durch Doppeleinfamilienhaus am Erlenweg
den Architekten Emil Vogt. Wie auch 2/4. Diese Objekte sind in ihrer äusse- Bilder: I. Pfister,
die fünf Häuser am Birkenweg wurden ren und inneren Erscheinung zu erhal- Peter Forster,
die Gebäude am Erlenweg 1979 vom ten und nach denkmalpflegerischen Hans-Peter Bärt
schi
Gipser und Bauunternehmer Anton Kriterien zu restaurieren.
träff 2 • 2018 19INFO
Ein herzliches Dankeschön
Jürgen Schwarz hat die Heime Kriens AG lingen unserer Hauszeitung beigetra-
per Ende September 2018 verlassen gen. Das Redaktionsteam bedankt sich
und ist damit auch aus dem Redak- ganz herzlich und wünscht Jürgen
tionsteam unserer Hauszeitung ausge- Schwarz bei seinen neuen Herausfor-
treten. Jürgen Schwarz hat über Jahre derungen alles Gute, viel Freude und
einen wichtigen Beitrag zum guten Ge- Erfolg.
eternalcreative / Getty Images
Wir haben gefragt –
Sie haben geantwortet
Liebe Leserin, lieber Leser Herzliche Gratulation
In der letzten Ausgabe haben wir Sie Unter den Einsendungen haben wir drei
um Ihre Meinung zum Träff gebeten. Cafeteria-Gutscheine zu je 20 Franken
Ihre Antworten haben uns sehr gefreut verlost. Zu den glücklichen Gewinne-
und natürlich besonders, dass Ihnen rinnen und Gewinnern gehören:
die Themenvielfalt entspricht und Sie • Marie Erni-Steiner, Grossfeld
uns mit vier bis fünf Sternen bewerten • Romy und Josef Gilli, Zunacher 1
(fünf Sterne möglich). • Ursula Morand, Zunacher 2
artisteer / Getty Images
Ein herzliches Dankeschön!
Wir freuen uns, Sie zu unseren Leserin-
nen und Lesern zählen zu dürfen und
grüssen Sie herzlich,
Ihr Träff-Redaktionsteam
Geschenkidee für Angehörige:
Reisegutscheine für Blatter Reisen
Die Heime Kriens bieten seit Anfang möchten dabei Beziehungen pflegen
2018 regelmässig Reisen für die Be- und neue Menschen kennen lernen. Die
wohnerinnen und Bewohner an. Heim- Teilnehmer beteiligen sich in der Regel
intern bekannt als die «Blatter Reisen». mit einem kleineren Betrag an den
Diese sind eine Abwechslung zum All- Kosten. Am Empfang Grossfeld und
tag. Menschen gehen gerne einfach Zunacher können Reisegutscheine im
mal raus, um Neues kennen zu lernen Wert von 10 oder 20 Franken gekauft
oder Vertrautes neu zu entdecken. Sie werden.
Mykola Sosiukin / Getty Images
20 träff 2 • 2018INFO
Agenda
Termine 2018/2019
Dezember Mai
Sa 01.12. Samichlausbesuch Do 02.05. Bewohner-Höck, Cafeteria GF,
Do 06.12. Bewohner-Höck, Cafeteria ZU, 18.00 Uhr
18.30 Uhr Sa 04.05. Frühlingsfest GF
Di 11.12. Singgruppe, Cafeteria ZU, Mo 13.05.– Wohlfühlwochen im Grossfeld/
Nachmittag Fr 17.05. Kleinfeld (bei Sonne mit Grill-
Do 20.12. Weihnachtsfeier KF und ZU2 plausch, bei Regen mit Tanzabend)
Fr 21.12. Weihnachtsfeier GF und ZU1 Mo 20.05.– Wohlfühlwochen im Zunacher
Fr 24.05. (bei Sonne mit Grillplausch,
bei Regen mit Tanzabend)
Januar
Do 03.01. Neujahrsapéro ZU1 + ZU2 & KF,
15.30 Uhr Juni
Fr 04.01. Neujahrsapéro GF, 15.30 Uhr Do 06.06. Bewohner-Höck, Cafeteria ZU,
18.30 Uhr
Do 10.01. Bewohner-Höck, Cafeteria GF,
18.00 Uhr Di 11.06. Bewohner-Ausflug, GF
Mi 12.06. Bewohner-Ausflug, ZU2
Februar Do 13.06. Bewohner-Ausflug, ZU1 und KF
Do 07.02. Bewohner-Höck, Cafeteria ZU,
18.30 Uhr Juli
So 17.02. Bescherungsfahrt Gallipaar Mo 01.07. Grillfest, Park ZU, 17.00 Uhr
Do 28.02. Maskenball ZU, Nachmittag (Alternative zur Wohlfühlwoche
bei schlechtem Wetter)
Mi 03.07. Grillfest, Park GF, 17.00 Uhr
März
(Alternative zur Wohlfühlwoche
Mo 04.03. Maskenball GF, Nachmittag
bei schlechtem Wetter)
Do 07.03. Bewohner-Höck, Cafeteria GF,
Do 04.07. Bewohner-Höck, Cafeteria GF,
18.00 Uhr
18.00 Uhr
So 17.03. Tag der Bewohner, 10.00 Uhr
So 31.03. Sonntagsbrunch ZU,
August
10.00–14.00 Uhr
Do 01.08. 1.-August-Feier, ZU + GF
Do 08.08. Bewohner-Höck, Cafeteria ZU,
April 18.30 Uhr
Do 04.04. Bewohner-Höck, Cafeteria ZU,
18.30 Uhr Änderungen bleiben vorbehalten!
träff 2 • 2018 21Grossfeld, Zunacher 1 & 2, Kleinfeld Heime Kriens AG Horwerstrasse 33 6010 Kriens Telefon 041 317 11 11 E-Mail info@heime-kriens.ch www.heime-kriens.ch
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