Minister Rupprechter beim Delegiertentag

Minister Rupprechter beim Delegiertentag
Mit der Horbergbahn in luftige Höhen                                          Seite 3
      TKB-Zeitung


                                             Minister Rupprechter
Traditionsbewusst. Unabhängig. Informativ.

Zeitung des Tiroler Kamerad
schaftsbundes Nr. 2/2014
                        -
                                             beim Delegiertentag




    Aus dem Inhalt                           Beim Delegiertentag des Bezirksverbandes Kufstein des Tiroler Kameradschafts-
Abschied von einem                           bundes waren alle Augen auf Brandenberg gerichtet. Der Veteranenverein Branden-
großen Tiroler                2
                                             berg unter Obmann Herbert Rupprechter sorgte für eine mustergültige Organisation.
Auszeichnungen                7
Danke, lieber Georg           7              Der landesübliche Empfang für Umwelt- und Landwirtschaftsminister Andrä Rupp-
Hans-Peter Koidl                             rechter war eine Augenweide. Die BMK Brandenberg intonierte feierlich, der Vete-
einstimmig wiedergewählt      8
Wir stellen vor:                             ranenverein Brandenberg und die Schützenkompanie Brandenberg schossen exakte
Obmann Johann Penz            8
                                             Ehrensalven, Präsident Hermann Hotter und Bgm. Hannes Neuhauser flankierten
Führungswechsel in Kirchdorf 10
Obmann Pilhak im                             den Minister beim Abschreiten der Formationen, unter denen sich auch die Feuer-
Amt bestätigt                         20     wehrabordnungen von Brandenberg befanden.
Ereignisreiches Vereinsjahr                                                                         Foto: Toni Silberberger/Wildschönau
in Sillian                            21
Minister Rupprechter beim Delegiertentag
2   TKB-Zeitung                                                         Redaktion                                                                 Nr. 2/2014


    Liebe Vereinsmitglieder,                                                                  Abschied von
geschätzte Leserinnen und Leser!                                                          einem großen Tiroler
                                         Bericht von Ernest Murrer zu veröf-       INNSBRUCK (staspr): Vor
                                         fentlichen und insbesondere auf die       kurzem durften wir im Rahmen
                                         Vorgeschichte zum Ersten Weltkrieg        unseres Neujahrsempfanges
                                         einzugehen. Aufgrund der unzähli-         noch unseren geschätzten
                                         gen Veranstaltungen zum Thema 100         ÖKB-Ehrenpräsidenten Dr. Ot-
                                         Jahre Kriegsbeginn Erster Weltkrieg       to Keimel herzlich begrüßen.
                                         habe ich mich entschieden, von Sei-       Obwohl er von seiner Krankheit
                                         ten des Tiroler Kameradschaftsbun-        wusste, war er wie immer hu-
                                         des keine eigene Veranstaltung zu or-     morvoll und in guter Stimmung.
                                         ganisieren, aber ich bitte alle unsere    Am 16. März erhielten wir die
                                         Ortskameradschaften, am 27. Juli          traurige Nachricht, dass Otto
                                         2014 im Gedenken an den letzten           Keimel verstorben ist. Alle Ver-
                                         Tag des Friedens an den Gefallen-         dienste und Talente von Otto
                                         endenkmälern einen Kranz niederzu-        Keimel aufzuzählen, würde die-
                                         legen. Weiters werden wir dieser          sen Rahmen sprengen, daher er-
                                         schrecklichen Ereignisse auch an-         innern wir uns dankbar, was Ot-
                                         lässlich unserer kommenden Landes-        to für den Tiroler und Österrei-
Mit riesengroßen Schritten nähert        wallfahrt in Wörgl gedenken, mit un-      chischen Kameradschaftsbund
sich der Tag des Attentats von Sara-     serem Landeshauptmann ist eine ge-        geleistet hat. Nationalrat a.D.,
                                                                                   Dkfm. Dr. Otto Keimel war von 1996       Der beliebte Manager und Politiker
jewo am 28. Juni 1914, an dem der        meinsame Pressekonferenz zu die-
                                                                                   bis 2004 Präsident des Österreichi-      war ebenso Mitglied der Kamerad-
österreichische Thronfolger Franz        sem Thema geplant. Natürlich werde
                                                                                   schen Kameradschaftsbundes. In die-      schaften Götzens und Landhaus.
Ferdinand und seine Gattin Sophie        ich persönlich bei allen unseren kom-
                                                                                   ser Zeit führte er die Mitglieder sehr   Trotz seines gefüllten Terminkalen-
erschossen wurden. Damit stehen im       menden Veranstaltungen darauf hin-
                                                                                   umsichtig und schuf auch die Voraus-     ders nahm sich Otto stets Zeit, an den
Jahr 2014 die Erinnerungen an den        weisen, dass wir aus der Vergangen-
                                                                                   setzungen für die Zukunft, indem er      Veranstaltungen und Vereinsabenden
Beginn des Ersten Weltkrieges vor        heit gelernt haben und dass wir ge-
                                                                                   den ÖKB als größte Werte- und Frie-      teilzunehmen. Beeindruckend war in
hundert Jahren vor der Türe. In ganz     meinsam in der Zukunft gegen eng-
                                                                                   densgemeinschaft positionierte. Es       diesem Zusammenhang, wie er mit
Europa wird auf den Schlachtfeldern      stirnigen Nationalismus und für den
                                                                                   wäre nicht Otto Keimel, wenn er          seinem großen Wissen und seiner Le-
der gefallenen Soldaten und Zivili-      gemeinsamen Frieden in Europa und
                                                                                   nicht auch für einen finanziellen Auf-   bensweisheit besonders die jungen
sten gedacht. Eine Katstrophe mit        in der Welt eintreten werden. Da ich
                                                                                   schwung des Bundesverbandes sorg-        Kameradinnen und Kameraden be-
weitreichenden Folgen, von Histori-      immer wieder auf das Thema Kriegs-
                                                                                   te. „Für ihn waren Werte wie Hei-        eindrucken konnte. Er war ein echter
kern wird es als „die Urkatastrophe      schuld angesprochen werde, will ich
                                                                                   matliebe, Treue zum Vaterland, ba-       Sir und im Gespräch geistreich, char-
des 20. Jahrhunderts“ bezeichnet. In     mit meiner Meinung nicht hinter dem
                                                                                   sierend auf christlichem Gedanken-       mant, präzise, prägnant und auch hu-
diesem Zusammenhang gibt es wie          Berg halten: „Ich glaube, dass die
                                                                                   gut, keine Lippenbekenntnisse – er       morvoll. Otto freute sich über alle
gesagt unzählige Veranstaltungen, al-    Kriegsschuld damals nicht von ei-
                                                                                   hat sie gelebt“, erwähnte ÖKB-Präsi-     Aktivitäten im Sinne der Kamerad-
le Zeitungen und Medien berichten        nem Staat oder gar von einer Person
                                                                                   dent Ludwig Bieringer in seiner Trau-    schaft und unterstützte diese in groß-
darüber, es erscheinen Bücher, neue      ausgegangen ist, also weder von Ser-
                                                                                   errede. Auffallend für Dr. Otto Kei-     zügiger Weise.
Filme und sogar ein Theaterstück zu      bien noch von der k.u.k. Monarchie
diesem Thema, die Arge Alp hat ei-       noch vom Kaiser. Als Ursache sehe         mel war auch seine Überzeugung zur
                                                                                   europäischen Union, wenn es not-         Im Namen aller TKB-Mitglieder dür-
nen Preis zum Thema Frieden ausge-       ich den Nationalismus und die damit
                                                                                   wendig war, trat er auch als Mahner      fen wir an dieser Stelle ein aufrichti-
schrieben. Interessant aus Tiroler       verbundene Kriegsbegeisterung in
                                                                                   auf. So meldete er sich sofort zu        ges und herzliches Vergelt’s Gott für
Sicht sind die schrecklichen Verluste    der damaligen Zeit.
                                                                                   Wort, wenn seiner Meinung nach die       die viele Arbeit für unsere Wertege-
unserer Kaiserjäger, welche mit          Gott sei Dank leben wir zumindest in
                                                                                   Kriegsteilnehmer pauschal verurteilt     meinschaft ausdrücken. Für unseren
20.000 Toten beziffert werden. Im        Mitteleuropa in friedlicheren Zeiten,
                                                                                   wurden.                                  geschätzten Kameraden Dipl.-Kfm.
Ersten Weltkrieg leistete ein Front-     und ich darf mich schon jetzt (Ende
                                                                                   Als ÖKB-Ehrenpräsident war Dr.           Dr. Otto Keimel trifft in höchstem
soldat nur fünf bis sechs Wochen         Mai – Anfang Juni) auf einige inter-
                                                                                   Keimel auch bei allen Veranstaltun-      Maße die erste Strophe des Liedes
Dienst, bis er statistisch gesehen tot   essante Tage mit unserer „TKB-Rei-
                                                                                   gen der Landesleitung des Tiroler Ka-    vom guten Kameraden zu, die lautet:
oder gefangen bzw. verwundet oder        sefamilie“ in Apulien freuen. Dem
                                                                                   meradschaftsbundes ein gern gesehe-      „ Ich hatte einen Kameraden, einen
krank nach rückwärts transportiert       Anlass entsprechend beende ich
                                                                                   ner Gast und brillanter Festredner.      besseren findst du nicht!“
werden musste. Wie vielen von euch       mein Vorwort mit einem Zitat des
vielleicht bekannt sein dürfte, wurde    amerikanischen Philosophen Georg
unsere Landesstandarte am denkwür-       Santayana, welcher meinte: „Wer
digen 28. Juni 1914, also dem Tag        sich der Geschichte nicht erinnert, ist    Redaktionsschluss für die TKB-Zeitung
des Attentats, geweiht. In die Holz-     dazu verdammt, sie zu wiederholen!“
stange ist folgender Satz eingebrannt:                                                Nr. 3/2014: Freitag, 20. Juni 2014
„Größte Freude - Tag und Stunde der      In kameradschaftlicher
Weihe dieser Standarte fallen zusam-     Verbundenheit
men mit der Veranlassung zum Welt-
krieg - Schwerstes Leid.“ Da unsere                                                           Achtung – bitte vormerken:
Zeitung nur sechsmal jährlich er-
scheint, also keine Tageszeitung ist,                                                      Die Landesschimeisterschaft 2015
haben wir uns entschieden, zu die-       Hermann Hotter                                      und die Landeswallfahrt 2015
sem Thema einen tirolspezifischen        (Präsident)
                                                                                             wurden noch nicht vergeben.
                                                                                         Kameradschaften, die bereit wären, diese Veranstaltungen
    Landesschießen in Vomp am Samstag,                                                  durchzuführen, werden gebeten, sich mit dem Sekretariat in
                                                                                          Verbindung zu setzen. Telefon: 0512 – 34 78 06 oder per
       dem 28. Juni 2014 ist abgesagt!                                                               Email: tkb_christa@tirol.com.
Minister Rupprechter beim Delegiertentag
Nr. 2/2014                                                                Redaktion                                                          TKB-Zeitung          3

                       Mit der Horbergbahn in luftige Höhen
                              28. Landesschimeisterschaft erfolgreich durchgeführt
                                                                                     men: 1. Sandra Mußhauser, Lienz.         herr die Kameradschaft, in der die drei
                                                                                     Allg. Kl. Damen: 1. Regina Eisen-        Gemeinden Ramsau, Hippach,
                                                                                     mann, Söll, 2. Katharina Eisenmann,      Schwendau vereinigt sind, vor, sprach
                                                                                     Söll. AK VII Herren: 1. Maximilian       von einem Top-Rennen mit vielen er-
                                                                                     Steinhauser, Lienz. AK VI Herren: 1.     fahrenen Rennteilnehmern, von einer
                                                                                     Fritz Mayr, Söll, 2. Hans Mayr, Lienz,   Superveranstaltung und einem Super-
                                                                                     3. Helmut Tscherne, Waidring. AK V       wetter. Dass die Veranstaltung unfall-
                                                                                     Herren: 1. Sepp Rahm, Hippach, 2.        frei über die Bühne gegangen war,
                                                                                     Alfred Hain, Kolsass-Weer, 3. Ernst      freute ihn besonders. Die Grüße des
                                                                                     Aigner, Stams. AK IV Herren: 1.          Landes Tirol überbrachte LAbg. Mar-
                                                                                     Sepp Fankhauser, Hippach, 2. Tobias      tin Wex. Er lobte das Heimatbewusst-
                                                                                     Sporer, Hippach, 3. Martin Schwaiger,    sein und das Sozialempfinden des
                                                                                     Kössen. AK III Herren: 1. Norbert        15.000 Mitglieder umfassenden Ka-
                                                                                     Unterrainer, Hochfilzen, 2. Alois        meradschaftsbundes und bedankte
                                                                                     Schneider, Alpbach, 3. Hans Peter Ell-   sich für dessen Arbeit durchs ganze
                                                                                     merer, St, Johann. AK II Herren: 1.      Jahr. „Zur Kameradschaft gehört auch
Die Mannschaft der Kameradschaft Hippach holte sich eindrucksvoll den Sieg. Ob-      Walter Leeb, St. Jakob in Haus, 2.       das gemeinsame Erlebnis Skifahren.
mann Josef Schiestl mit den drei erfolgreichen Rennläufern und den Gratulanten.      Hannes Lintner, Alpbach, 3. Christian    Mich fasziniert, dass auch ältere Se-
                                                                                     Kröll, Hippach. AK I Herren: 1. Mi-      mester nicht locker lassen und bei der-
                                                                                     chael Schiestl, Hippach, 2. Alois Mai-   artigen Rennen dabei sind,“ so der
                                                                                     er, Alpbach, 3. Mag. Gerold Loinger,     Landtagsabgeordnete aus Schwaz.
                                                                                     Wörgl. Allg. Klasse Herren: 1. Pa-       Wex gratulierte dem Kameradschafts-
                                                                                     trick Schiestl, Hippach, 2. Martin       bund Hippach zur Organisation und
                                                                                     Rahm, Hippach, 3. Christoph Hetze-       zum unfallfreien Verlauf dieser Ver-
                                                                                     nauer, Kirchberg. Tagessieger mit der    anstaltung.
                                                                                     Spitzenzeit von 52.68 wurde Walter
                                                                                     Leeb von der Kameradschaft St. Ja-       TKB-Präsident Hermann Hotter zeig-
                                                                                     kob in Haus. Den Damentitel holte        te sich fasziniert vom tollen Skigebiet
                                                                                     sich Maria Danzl vom Veteranenver-       am Horberg. Er konnte es zwar nicht
                                                                                     ein Waidring, Zeit 1.01.87.              als Skifahrer erkunden, sehr wohl aber
                                                                                     Obmann Josef Schiestl hatte die          mittels Seilbahnen und (hier wurde er
                                                                                     Rennteilnehmer schon bei der Start-      einfach „aufgeladen“) am Skidoo, so-
                                                                                     nummernausgabe an der Horbergbahn        dass er die super Stimmung am Berg
                                                                                     begrüßt und tat dies im Gesamten         mit allen Wintersportlern teilen konn-
                                                                                     nocheinmal bei der Preisverteilung im    te. Das Motto „dabei sein ist alles“
LAbg. Martin Wex und Obmann Josef         Für flotte Klänge sorgten: Josef und Mi-   Hotel Neuwirt in Schwendau, wo die       wurde auch bei diesem 28. Landes-
Schiestl                                  chael Kirchler                             Teilnehmer mit einem hervorragenden      skirennen umgesetzt. Hermann Hotter
                                                      Fotos: Christine Stadlwieser   „Meisterwurz“ in Empfang genom-          freute sich über die schnellen Zeiten
HIPPACH (W.M.): Reguläre Pisten-          von der letztjährigen Siegermann-          men wurden. Dabei bedankte sich          seiner Kameradinnen und Kameraden
verhältnisse zu dieser Jahreszeit? Im     schaft Hochfilzen entgegennehmen,          Schiestl besonders beim Wintersport-     und über die Einigkeit innerhalb der
Skigebiet des Zillertales kein Pro-       überreicht durch Vizeleutnant i. R.,       verein für die Zeitnehmung und Ma-       großen Familie des TKB. Seinen
blem! Am 29. März herrschte jeden-        Obmann Adi Weißbacher. Rang zwei           terialbeistellung und bei TKB-Lan-       Dank richtete er an die Kameradschaft
falls Hochstimmung bei der 28. Lan-       ging an die Kameradschaft Alpbach          desschriftführerin Chrtista Sprenger     Hippach mit Obmann Josef Schiestl
desskimeisterschaft des Tiroler Ka-       mit den Rennläufern Alois Maier,           für die Begleitung der Großveranstal-    und Team. „Dieser herrliche Tag wird
meradschaftsbundes (Gesamtleitung:        Hannes Lintner, Alois Schneider            tung. Großen Applaus erhielten die       uns unvergessen bleiben“ – so der
Josef Schiestl, Kameradschaft Hip-        (2.44.80) und Rang drei an die Kame-       Bürgermeister und Ehrenschützer          Präsident. Sein Dank galt aber auch
pach, durchführender Verein WSV           radschaft Kirchberg mit Robert Erber,      Franz Hauser, Schwendau, Gerhard         den drei Bürgermeistern, die die Ver-
Hippach, Rennleiter Josef Schiestl,       Georg Moser und Christoph Hetze-           Hundsbichler, Hippach, Fritz Steiner,    anstaltung toll unterstützten, dem
Kurssetzer Michael Schiestl). Rund        nauer (2.51.39).                           Ramsau, TKB-Präsident Hermann            LAbg. Martin Wex für sein Kommen,
130 Skifreaks stellten sich bei strah-                                               Hotter sowie der Schwazer Land-          und ganz besonders auch den Mayr-
lendem Sonnenschein dem Starter auf       Die weiteren Platzierungen: 4. Ka-         tagsabgeordnete Martin Wex.              hofner Bergbahnen für die Unterstüt-
2110 Metern Seehöhe (Riesentorlauf-       meradschaft Hochfilzen, 5. Kamerad-        Bgm. Franz Hauser stellte als Haus-      zung an diesem erlebnisreichen Tag.
Strecke Gerent/Höhenunterschied 180       schaft St. Johann, 6. Kameradschaft
Meter) und auch Max Steinhauser von       Zell am Ziller,7. Veteranenverein
der Soldatenkameradschaft Lienz war       Waidring, 8. Kameradschaft St. Jakob
wieder mit dabei, der als 93-Jähriger
jedem vor Augen führte, wie sehr
                                          in Haus, 9. Kameradschaft Stams, 10.
                                          Kameradschaft Vomp, 11. Kamerad-
                                                                                       Achtung
Sport zur Leidenschaft werden kann.
Heimvorteil oder nicht - die Kame-
                                          schaft Söll, 12. Kameradschaft
                                          Wörgl,13. Kameradschaft Jochberg,            wichtig!
radschaft Hippach holte sich jeden-       14. Kameradschaft Schwendt, 15. Sol-
falls in überlegener Manier den 1.        datenkameradschaft Lienz, 16. Kame-         Sieben graue gebrauchte,
Platz in der Mannschaftswertung und       radschaft UOG Hochfilzen.                   aber gut erhaltene Vereins-
verwies damit die 15 weiteren Mann-       Einzelwertung: Ergebnisse AK                hüte günstig abzugeben.
                                                                                      Auskunft: Christa Sprenger,
schaften auf die Ränge. Michael           III/Damen: 1. Christine Koidl, Joch-        0664 – 281 64 62
Schiestl, Patrick Schiestl und Christi-   berg, 2. Katharina Brantner, Waidring,
an Kröll (2.41.42) konnten mit ihrer      3. Monika Huber, Söll. AK II Da-
Leistung nicht nur den Pokal der Be-      men: 1. Maria Danzl, Waidring, 2.
sten, sondern auch den Wanderpokal        Verena Klaunzner, Jochberg. K I Da-
Minister Rupprechter beim Delegiertentag
4    TKB-Zeitung                                                                  Redaktion                                                                              Nr. 2/2014

                                                                                                                                                nahme geäußert. Italien hatte aller-
      Vorgeschichte zum Ersten Weltkrieg                                                                                                        dings den Dreibund eben erneuert (!!).
                                                                                                                                                Graf Berchtold ließ erklären, dass die
                                                                                                                                                Wiederbetreuung des Generals mit
                                                                                                                                                seiner früheren Funktion für die Ori-
          Conrad von Hötzendorf, Aehrenthal, Berchtold                                                                                          entierung der österr.-ungar. Außenpo-
                                                                                                                                                litik bedeutungslos sei, da diese im
                                                 verfasst von Ernest Murrer                                                                     Namen des Kaisers von ihm geführt
                                                                                                                                                werde. Ein Funke ist geblieben! Die
                                                                                                                                                Frage, ob ein Vorbeugungskrieg die
Oft wird die Frage gestellt: „ Wie ist          ralstabs, Freiherr von Conrad, im Jah-          dass er sich, um dem unhaltbaren Zu-            Zerstörung des ehrwürdigen Staats-
es dazu gekommen?“. Dazu wird als               re 1907 zum Vorbeugekrieg gegen Ita-            stand ein Ende zu bereiten, damit be-           gebildes aufgehalten hätte, ist kaum
wesentlicher Grund häufig die Ermor-            lien geraten habe, „ohne zu bedenken,           fasse, Conrad zu gegebener Zeit durch           zu beantworten. Die Tat in Sarajewo
dung des Thronfolgers Erzherzog                 dass die Erwägung und Entscheidung              einen anderen General zu ersetzen. Im           jedenfalls war, was man längst wuss-
Franz Ferdinand und seiner Gattin So-           der Frage, ob und wann nach Er-                 Dezember 1911 erfolgte die Enthe-               te, der letzte Appell an die Waffen und
phie Chotek v. Chotkov, Herzogin von            schöpfung aller diplomatischer Mittel           bung Conrads und der Kaiser sagte               die Antwort auf Reizungen der Nach-
Hohenberg, genannt. Diese Tat war               ein Krieg zu führen ist, zunächst dem           ihm „ ….. aber wir scheiden als                 barn. Zur Zeit des Attentats von Sara-
der Funke. Aber dass es vor diesem              Minister des Äußeren zusteht“.                  Freunde.“4 Am 17.Februar 1912 starb             jewo hatte die Türkei viele Feinde und
Ereignis eine „Vorgeschichte“ gege-             Conrads Gedankengang war, dass bei              Außenminister Graf Aehrenthal, und              keine Verbündeten, da niemand sie ei-
ben hat, wird in dem historischen               der rückständigen Kriegsvorbereitung            damit änderte sich eine Auffassung              nes Bündnisses für wert hielt. Man
Werk „Österreich-Ungarns Außenpo-               aller mutmaßlichen Feinde der Mon-              über Stellung und Aufgabe des Gene-             war Jahrzehnte hindurch der Mei-
litik von der bosnischen Krise 1908             archie es naheliegend ist, ehest mit ih-        ralstabs. Als Außenminister folgte              nung, dass das Osmanische Reich, „
bis zum Kriegsausbruch 1914; Diplo-             nen einzeln abzurechnen, um zu ver-             Graf Berchtold, während Conrad nun              der kranke Mann am Bosporus,“ im
matische Aktenstücke des österr.-un-            hindern, dass alle vereint nach vollen-         als Armeeinspektor wirkte.                      Sterben lag. Die beiden Balkankriege
gar. Ministeriums des Äußeren“ ,1 do-           deter Aufrüstung zu einem von ihnen             Als im Herbst der Balkankrieg aus-              von 1912 und 1913 offenbarten zu-
kumentiert.                                     gewählten Zeitpunkt mit Übermacht               brach und Serbien und Bulgarien die             dem auch die militärische Schwäche
Aus der vorliegenden Dokumenten-                einen Schlag gegen Österreich-Un-               Türkei besiegten, wurde eine friedli-           des Osmanischen Reiches.
sammlung gewinnt man den bisher                 garn führen. Darin liegt unstreitige            che Lösung erwogen und sogar ein                Als die jungtürkische Revolution
fehlenden Überblick über die äußerst            Logik. Conrad ahnte die kommende                Beitritt Österreich-Ungarns zum Bal-            1908 den alten Sultan „Abdul den
verwickelten Verhältnisse der euro-             Einkreisung und versuchte, sie zu ver-          kanbund besprochen. Man erblickte               Verdammten“ abgesetzt hatte und
päischen Lage in der Zeit von 1908              hindern. Zum zweiten wird dem Ge-               sogar die Möglichkeit der Bereini-              unter seinem Bruder eine Regierung
bis 1914. Tausende Rücksichte und               neralstabschef vom Außenminister                gung der südslawischen Frage, und               mit der Hilfe des „Ausschusses für
Hemmungen werden deutlich unter                 vorgeworfen, dass er in schriftlichen           erst als die Belgrader Regierung die            Einheit und Fortschritt“ gebildet wor-
denen der Außenminister Graf Aeh-               Ausführungen als einen Fehler die ge-           Forderung nach einem Adriahafen er-             den war, vollzog sich ein Verjün-
renthal und dessen Nachfolger (ab               billigte Politik des Kaisers und beider         hob,, kamen wieder seinerzeitige Er-            gungsprozess. Enver Bey, der den
Dez. 1912) Graf Berchtold zu wirken             Regierungen bezeichnete, während                wägungen in den Vordergrund. Man                „Ausschuss“ führte, beschloss mit den
hatten. Es werden auch die Gegensät-            der Annexionskrise einen Krieg mit              war wieder in Sorge über einen zu-              Jungtürken eine Macht zu schmieden,
ze zwischen den Wünschen der hohen              Serbien vermieden zu haben.                     künftigen Zusammenschluss Russ-                 die das auseinanderfallende Reich zu-
und höchsten Militärs2 und der notge-           Nach dem „diplomatischen Sieg“ über             lands, Italiens und der Balkanländer            sammenhalten konnte und die panis-
drungenen Haltung der Minister deut-            Serbien, meinte Aehrenthal, es wäre             gegen die Monarchie. Die Militärs               lamische Herrschaft wiederherstellte.
lich; die Beziehungen zwischen die-             kein Objekt zur Kriegsführung mehr              hatten trotz Hilfe der Bundesgenossen           Von Russland, Frankreich und Eng-
sen Personen sind auch ein Spiegel-             vorhanden. Conrad war dagegen der               gegen eine solche Koalition sich kaum           land, die in diesem Gebiet ihre eige-
bild der „Schicksalstragödie“, die mit          Meinung, dass das Versäumnis, recht-            gewachsen erachtet. In dieser Situati-          nen Ambitionen hatten, wurde diese
dem Untergang der Donaumonarchie                zeitig loszuschlagen – das heißt mit            on war die Haltung Rumäniens wich-              Entwicklung mit starkem Missbeha-
endet.                                          Serbien im Frühjahr 1909 abzurech-              tig, und das Resort des Ballhausplat-           gen beobachtet. Deutschland, das von
Während die Annexion der bisher nur             nen – dann einen Krieg unter schlech-           zes sah eine diplomatisch-militärische          einer Achse Berlin – Bagdad träumte,
okkupierten Provinz Bosnien – Her-              ten Chancen herbeiführen werde.                 Mission für notwendig. Conrad kam               beschloss, sich der Jungtürken anzu-
zegowina und die militärischen Maß-             Der dritte Vorwurf gegen den Gene-              wieder „in´s Spiel“.-Er sollte König            nehmen, und so kam es 1913 dazu,
nahmen zur Brechung des serbischen              ralstabschef betrifft Italien zu seinem         Carol nahelegen, falls die bulgarisch-          dass eine Militärmission unter Füh-
Widerstandes im Herbst 1908 im Ein-             libyschen Feldzug. Conrad meint,                türkischen Verhandlungen von Tscha-             rung Liman von Sanders, der später
vernehmen zwischen Außenminister                dass Italien große nationale Pläne ver-         taldscha zu keinem Ergebnis führten,            als Generalinspektor der türkischen
Aehrenthal und dem Chef des Gene-               folgt: Erwerb des Trentino und Triest,          „ mit Bulgarien militärisch zu koope-           Armee, zusammen mit seinen Offi-
ralstabs durchgeführt wurden, doku-             Herrschaft in der Adria, Verhinderung           rieren“. Im Dezember 1912, nach sei-            zieren, in den Dienst des Sultans über-
mentiert eine von Conrad sogenann-              der Entfaltung Österreich-Ungarns auf           ner Rückkehr aus Rumänien, er war in            wechselte, in die Türkei entsandt wur-
te Denkschrift des Außenministers im            dem Balkan. Er fordert daher volle              freundschaftlicher Beziehung zu Au-             de.5 Russland war ob dieser Aktion so
Oktober 1911 verschärfte Zerwürfnis-            Freiheit des Handelns zu wahren und             ßenminister Graf Berchtold getreten,            verärgert, dass es gemeinsamer An-
se. Der Außenminister schreibt, auch            gegen Italien zuzugreifen.3 -                   wurde Conrad wieder zum Chef des                strengungen der Großmächte bedurf-
als Beschwerde zu verstehen, an Kai-            Der Außenminister entgegnete hier               Generalstabs ernannt. Im Ausland                te, um einen tragbaren Ausweg zu fin-
ser Franz Josef „ über den Versuch des          scharf, “ die k.u.k. Regierung sei dem          wurde seine Wiederberufung auf den              den. Sonst hätte sich schon ein Jahr
Chefs des Generalstabs, auf die Ent-            Dreibund (von 1902) verpflichtet und            alten Posten als Symptom für kriege-            vor Sarajewo eine „lächerliche Ange-
scheidungen in der auswärtigen Poli-            dass Italien gerade jetzt den Vertrag           rische Absichten des Habsburgerrei-             legenheit auf dem Balkan“ entwik-
tik Einfluss zu nehmen“.- Es werden             bis zum Jahr 1920 (!!) zu erneuern              ches gedeutet. Auch in St. Petersburg           kelt.6
dabei drei Vorwürfe erhoben:                    wünsche.“ Im August 1911 ließ der               wurde dem österr.-ungar. Botschafter            Die Türkei hatte einen Aktivposten
Zum ersten: dass der Chef des Gene-             Kaiser den Außenminister wissen,                gegenüber Besorgnis über diese Maß-             von unschätzbarem Wert, die geogra-

1
  Ludwig Bittner, Alfred F. Pibram, Heinrich Srbik, Hans Unterberger , Österr. Bundesverlag für Unterricht, Wissenschaft und Kunst. Wien und Leipzig 1930; 8 Textbände und ein Registerband
mit 11204 Aktenstücke auf 8239 Seiten.
2
  Siehe: Feldmarschall Graf Conrad von Hötzendorf , „Aus meiner Dienstzeit , 1906 bis 1918“, RICOLA Verlag, Wien/Berlin/Leipzig/München, 1922
3
  Militärwissenschaftliche Mitteilungen , herausgegeben vom Österreichischen Bundesministerium für Heerwesen, 1931
4
  Heft 3/4 , Militärwissenschaftliche Mitteilungen , 62. Jahrgang, Wien und lt. Fußnote 1)
5
  Vorgeschichte: Im Jahre 1911 wurde ein Ersuchen der Türkei um ein Dauerbündnis mit Großbritannien abgelehnt. Dies ging auf Konto vom Ersten Lord der Admiralität, Winston Churchill. Bei
seinem Besuch in Konstantinopel 1909:“Die Freundschaft Großbritanniens ist so lange wertvoll, wie England allein unter den europäischen Staaten …….. die Vorherrschaft zur See inne hat“.-
Dieser überlegene Ton und das Vollgefühl seines Überblicks wurde nicht vergessen!
6
  „The Guns of August“, Barbara Tuchman , Macmillan Inc., New York, 1962 ; und in Folge; Zitat von Bismarck zum Thema: was auf dem Balkan den nächsten Krieg auslösen könnte.
Minister Rupprechter beim Delegiertentag
Nr. 2/2014                                                      Redaktion/Kameradschaften                                                                         TKB-Zeitung             5
phische Lage. Dies war auch der                 Schwierigkeiten machte, wies der                 In dieser Phase des Zögern, kam ih-             stät Regierung „aufrichtig bedauere“
Grund, dass England hundert Jahre               deutsche Kaiser seinen Botschafter in            nen England durch einen „freundli-              und man werde, wie er sich diploma-
der Schirmherr der Türkei war, aber             Konstantinopel an, das türkische An-             chen Akt“ zu Hilfe, indem es zwei tür-          tisch ausdrückte, „ diese gebührend in
nun nahm die Türkei dies nicht mehr             gebot „ unbedingt klar entgegenkom-              kische Schlachtschiffe beschlagnahm-            Erwägung ziehen“.-
ernst. Für die Türkei kam aber nun              mend … „ zu beantworten. Am 28. Ju-              te, die damals von der Türkei bestellt,         Als auf den deutschen Kriegsschiffen
doch die Zeit für eine der beiden Sei-          li, dem Tag der Kriegserklärung                  in britischen Werften gebaut wurden.            „Goeben“ und „Breslau“7 die türki-
ten sich zu entscheiden immer näher.            Österreichs an Serbien, ersucht die              Und wieder war es der Erste Lord (W.            sche Flagge gehisst wurde und sie
Die Unschlüssigkeit basierte auf den            Türkei Deutschland offiziell um ein              Churchill), der seit einem Jahr durch           nun unter den Namen „Jawus“ und
Tatsachen, dass sie Russland fürchte-           geheimes Offensiv – und Defensiv-                eine Vielzahl von Aktionen die Aus-             „Midilli“8 am 28. Oktober in das
ten, England nicht leiden konnten und           bündnis , das in Kraft treten sollte,            lieferung des „Sultan Osman“ und der            Schwarze Meer einliefen und Odessa,
Deutschland misstrauten. Enver Bey              falls einer der beiden Bündnispartner            „Reshadieh“ verzögern und letztlich             Sewastopol und Feodosia bombar-
war der einzige, der sich rückhaltlos           mit Russland Krieg führte. Innerhalb             auch „requirieren“ ließ.                        dierten und dazu noch ein russisches
für ein Bündnis mit Deutschland ein-            von vierundzwanzig Stunden wurde                 Die beiden Schiffe hatten die Türkei            Kanonenboot versenkten, erklärte , ob
setzte.                                         dieses Angebot von Berlin zur Kennt-             dreißig Millionen Dollar gekostet,              diesem kriegerischen Akt, Russland
Im Jahr 1914 war Deutschland – noch             nis genommen und vom Kaiser unter-               was für die damalige Zeit eine unge-            am 4. November 1914 der Türkei den
vor Beginn des Ersten Weltkriegs (!)            zeichnet zurücktelegraphiert. Die Tür-           heure Summe war. Das Geld wurde                 Krieg. Am 5. November folgten Eng-
– angesichts des drohenden Zweifron-            ken scheuten aber im letzten Augen-              durch eine Volksspende aufgebracht.             land und Frankreich.
tenkriegs eifrig bestrebt, sich die Tür-        blick vor dem Entschluss zurück, der             Zu diesen finanziellen und sonstigen
kei als Verbündeten zu sichern. Als die         ihr Schicksal an das der Deutschen               Einbußen der Türkei meinte Chur-                Der Krieg drohte schon an allen Gren-
Türkei wegen der Bedingungen                    knüpfen sollte.                                  chill: dass diese Folgen Seiner Maje-           zen. Die Regierungen drehten sich in
                                                                                                                                                 jähem Schrecken um ihn fernzuhalten.
                                                                                                                                                 Es nützte nichts. Die Generalstäbe
                                                                                                                                                 warteten voller Ungeduld auf das Si-
                                                                                                                                                 gnal zum Aufbruch. Einige Staats-
                                                                                                                                                 oberhäupter, denen klar war, dass sie
                                                                                                                                                 am Ende die Verantwortung für das
                                                                                                                                                 Schicksal ihrer Länder tragen müssen,
                                                                                                                                                 schreckten zurück und versuchten
                                                                                                                                                 umzukehren, aber die Pläne ihrer Mi-
                                                                                                                                                 litärs trieben sie weiter….Siehe Kor-
                                                                                                                                                 respondenz zwischen dem deutschen
                                                                                                                                                 Kaiser und dem Zar von Russland.

                                                                                                                                                 Die Fotos Graf Berchtold und Folge wurden
                                                                                                                                                 entnommen:
                                                                                                                                                 Univ-Prof. Dr. Hans Kramer ; „ Die Groß-
                                                                                                                                                 mächte und die Weltpolitik 1789 bis 1945;
                                                                                                                                                 Tyrolia Verlag Innsbruck/Wien/ München;
Graf Berchtold                                  Graf Ährenthal                                   Conrad von Hötzendorf                           1952


7
  Am 4.August 1914 liefen die beiden Einheiten in das Mittelmeer ein. Der Befehl war: einlaufen im Hafen von Konstantinopel.
Lt Akten der britischen Admiralität wurden die beiden deutschen Einheiten, obwohl sie sich in internationalen Gewässern befanden, von der „Indomitable“, der „Indefatigable“ und dem leichten
Kreuzer „Weymouth“ verfolgt. Sie hatten den Auftrag ein Einlaufen in türkischen Gewässern zu verhindern und dies unter Vermeidung von Gefechten (man vermutete bereits baldige kriegeri-
sche Einsätze!). Letztlich zogen sich die Einheiten nach Malta zurück, so man befürchtete durch die österreichische Flotte von diesem Hafen abgeschnitten zu werden.
„Russisches Orange Buch“, II, Nr. 98; / Roberts an Grey „British Blue Book“, II , Nr. 178
8
  Das Schiff lief im Jänner 1918 auf eine Mine und sank.




                                   Jahreshauptversammlung in Rietz
RIETZ (K.Schn.): In Anwesenheit                 ditionen. Kamerad Herbert Bauer                  zustellen, wenn dies die Situation              jenen Situationen an, während der
von Bezirksobmann Bruno Kiechl                  wurde mit der Verdienstmedaille in               verlangt.“ In der Folge bot sich Ob-            vereinsbezogene Hilfestellung ge-
und Ortschronist Karl Schnegg,                  Bronze ausgezeichnet. Bezirksob-                 mann Kiechl als Ansprechpartner in              braucht bzw. erwünscht wird.
führte die Kameradschaft Rietz ihre             mann Bruno Kiechl betonte zu Be-
diesjährige Jahreshauptversamm-                 ginn seines Berichtes: „Ich bin ger-
lung durch, die im „Cafe Veronika“              ne eurer Einladung gefolgt und darf
zur Austragung gelangte. Im An-                 zugleich die Grüße der Landeslei-
schluss traditionellen Gedenkens an             tung überbringen.“ Weiters berichte-
gefallene und verstorbene Mitglie-              te er: „Vor hundert Jahren begann
der der örtlichen Kameradschaft in-             der I. Weltkrieg. Anlässlich dieses
formierte Obmann Konrad Fritz                   Ereignisses plant der Bezirk Ober-
über unterschiedliche Tätigkeiten               land, wie sich dieser nach Zusam-
während des vergangenen Jahres                  menschluss der Kameradschaftsbe-
und hob dabei Auftritte aus kirchli-            zirke Imst und Landeck nunmehr
chen sowie vereinsbezogenen An-                 nennt, eine Art Friedensfest, das
lässen im Besonderen hervor. In die-            während des Pfingsttreffens in Nas-
sem Zusammenhang erinnerte der                  sereith zur Austragung gelangen
Obmann an die alljährliche Mitge-               soll. In diesem Zusammenhang bitte
staltung der Gefallenenehrung am                ich die Kameradschaft Rietz, für be-
Seelensonntag und bezeichnete die-              sagtes Treffen oder während ähnli-
se als vorrangigen Pflichttermin im             cher Großveranstaltungen des Be-
Bezug aufrecht zu erhaltender Tra-              zirks zumindest einen Fähnrich ab-               Obmann Konrad Fritz und Bezirksobmann Bruno Kiechl                    Foto: Karl Schnegg
Minister Rupprechter beim Delegiertentag
6   TKB-Zeitung                                                 Kameradschaften                                                                        Nr. 2/2014


                            Jahreshauptversammlung in Matrei
MATREI AM BRENNER (W.H.):
Die Kameradschaft Matrei am Bren-
ner hielt die Jahreshauptversamm-
lung im Gasthof Molinero in Mühl-
bachl/Mützens ab. Obmann Raimund
Gasser begrüßte alle Anwesenden,
besonders die Ehrengäste: Hw. Herrn
Dekan Augustin Ortner, TKB-Vize-
präsident Hannes Stadlwieser, Lan-
desschriftführerin Christa Sprenger,
die Bürgermeister der Gemeinden
Mühlbachl, Matrei und Pfons – Al-
fons Rastner, Paul Hauser und Argen
Woertz. Sehr erfreut zeigte sich der
Obmann über das Erscheinen von
Ehrenobmann Thomas Jenewein, der
immer noch am Vereinsgeschehen
teilnimmt sowie des Ehrenfähnrichs
Franz Strickner und des Altobmannes     Schriftführer Werner Hammerle, Rudolf Schediwetz (Reservistenehrenschild), Ludwig Schwanninger, Fritz Geir und Fritz Felder
Peter Obojes. Begrüßt wurde auch        (Verdienstmedaille Silber), Fritz Hörtnagl (25-jährige Mitgliedschaft in Silber), Landesschriftführerin Christa Sprenger, Obmann
der Obmann des Seniorenbundes,          Raimund Gasser, Hintergrund die Bürgermeister Argen Woertz - Pfons, Paul Hauser - Matrei und Alfons Rastner -Mühlbachl
Hans Schneider sowie alle anwesen-                                                                                                              Foto: Hannes Stadlwieser
den Gemeinderäte.
Die Tagesordnung wurde einstimmig       Mölschl abgelöst und Walter Rapp            den Verein für seine Aktivitäten und        sowie beim Gerätewerk Matrei für
genehmigt. Beim Totengedenken er-       folgte Franz Glatzl, der aus gesund-        freute sich über die Neuaufnahmen           die jährlichen Subventionen. Eine
innerte der Obmann an die Verstor-      heitlichen Gründen nicht mehr zur           von Mitgliedern. Bürgermeister Al-          Reihe von Kameraden stellt sich je-
benen des letzten Vereinsjahres:        Wahl antrat.                                fons Rastner zeigte sich zufrieden          des Jahr mit großzügigen Spenden
Hans Penz, Alois Mair, Helmut           Die Bezirkswanderung, erstmals un-          mit der Arbeit der Vereinsleitung und       ein, auch dafür ein herzliches Danke-
Kreidl, Josef Klingler, Hans Mair       ter dem Kommando von BO Peter               ersuchte, so weiter zu machen. Mehr-        schön sowie allen Kameraden für die
und Franz Stöckl. Weiters wurde das     Mayr, führte auf die Allriß-Alm ins         heitlich wurde dem Antrag von Ka-           geleisteten Mitgliedsbeiträge. Ein
Gedenken den gefallenen und ver-        Südtiroler Pflerschtal. Es war ein net-     merad Hans Schneider gefolgt und            herzliches Vergelt’s Gott geht auch
missten Kameraden der Weltkriege        ter und recht lustiger Ausflug. Der         der Mitgliedsbeitrag auf Euro 15,—          an Familie Claudia und Christof
und den Todesopfern bei den Bom-        Ausflug auf die Urbes-Alm ist eben-         angehoben. Obmann Raimund Gas-              Spörr für die hervorragende Betreu-
bardierungen gewidmet. Bekanntlich      falls sehr beliebt. Kranken- und Ge-        ser bedankte sich bei den Gemeinden         ung der Kriegerkapelle.
war Matrei durch die Bombardierun-      burtstagsbesuche, Ausschuss-Sitzun-         Matrei, Mühlbachl, Pfons und Navis
gen eine der am schwersten betroffe-    gen, die Reinigung der Kriegerkapel-
nen Gemeinden. Wenige Tage vor          le usw. gehören ebenfalls zum Jah-
dem Ende des Weltkrieges kamen bei      resprogramm. Franz Cebular infor-
einem Luftangriff dutzende Zivili-
sten ums Leben. Der Herr gib ihnen
                                        mierte über die finanzielle Lage und
                                        freute sich, über ein leicht positives                    90 Jahre
die ewige Ruhe!                         Ergebnis berichten zu können. Die
Obmann-Stellvertreter Adolf Papes
verlas das ausführliche Protokoll der
                                        Entlastung des Kassiers und des Vor-
                                        standes wurden ebenfalls erteilt. Ver-
                                                                                            und stets mitten drin
letztjährigen Jahreshauptversamm-       diente Mitglieder der Kameradschaft
lung. Abschließend berichte Obmann      Matrei am Brenner wurden für ihre           AXAMS (OM): Aktiv wie eh und je,            Georg, nochmals alles erdenklich
Raimund Gasser über die Tätigkeiten     Leitungen geehrt. Beförderungen             und immer mitten drin, das trifft           Gute von deinen Axamer Kamera-
des Vereines. Neben den Ausrückun-      wurden ebenfalls ausgesprochen: Os-         buchstäblich auf Kamerad Georg Tu-          den, viel Gesundheit und Schaffens-
gen bei allen Prozessionen, dem Eh-     wald Eller und Walter Rapp wurden           rik zu, der vor kurzem seinen 90. Ge-       kraft zu Deinem runden Geburtstag.
rengeleit für die verstorbenen Kame-    zum Zugsführer, Felix Kemenater             burtstag feierte. Ja, viel hat er erlebt
raden, beim Erntedankfest und dem       und Walter Stöckl zum Korporal und          in diesen 90 Jahren, und so hört man
Gedenktag am Seelensonntag, gab es      Ludwig Schwanninger zum Gefrei-             ihm immer wieder gern zu, wenn er
noch eine Reihe von Veranstaltun-       ten befördert.                              von seinem Leben, der Zeit beim Mi-
gen, die ausnahmslos beschickt wur-     Bei den Grußworten der Ehrengäste           litär auf einem U-Boot, der Gefan-
den. Die turnusmäßigen Neuwahlen        gab es einhellige Anerkennung und           genschaft und der schwierigen Zeit
leitete VPräs. Hannes Stadlwieser.      Lob für die Tätigkeiten des Vereines.       nach dem Kriege, aber auch von
Der bisherige Vorstand wurde ein-       Dem Herrn Dekan gefiel besonders            freudigen Erlebnissen und von sei-
stimmig wiedergewählt, zwei Ände-       die rege Teilnahme an den kirchli-          nem größten Stolz, seiner Familie er-
rungen waren zu verzeichnen: Karl       chen Festen und Wallfahrten. Vize-          zählt. Stolz kann er sein auf das, was
Voppichler wurde von Gerhard            präsident Hannes Stadlwieser lobte          er in seinem Leben geleistet hat und
                                                                                    auch darauf, mit 90 noch nicht ein
                                                                                    "altes Eisen" zu sein. Die Kamerad-
                                                                                    schaft Axams freut sich ganz beson-
                     Herzlich willkommen bei der                                    ders, dass Georg, der seit Gründung
                                                                                    dabei ist, noch heute regelmäßig aus-
                     Kameradschaft Kössen                                           rückt, und im Vorstand als stellver-
                                                                                    tretender Schriftführer seit vielen
                     Josef Pfaffinger und                                           Jahren immer wieder prima Anre-
                     Josef Fuchs                                                    gungen und Ideen gibt. Er ist ein ru-
                                                                                    hender Fels in der Brandung, als wä-        Georg Turik, stets aktiv
                                                                                    re er gerade 45 geworden. Lieber            Foto: Christine Stadlwieser
Minister Rupprechter beim Delegiertentag
Nr. 2/2014                                                 Redaktion/Kameradschaften                                                             TKB-Zeitung          7


   AUSZEICHNUNGEN                                                                                        In eigener Sache
                                                                                                    Betreff: Bezug von Zeitung und Jahrbuch
         In der Zeit vom 1. Jänner 2014                                                                       innerhalb der Familie
                bis 31. März 2014                                                                                                  men interessiert, doch in diesem
                                                                                                                                   konkreten Zusammenhang darf ich
Ehrenkreuz in Gold:                         Schwarz Johann, Dobrosek Bruno, Dapra                                                  euch mitteilen, dass Zeitung und
Soldatenkameradschaft           Osttirol:   Bernhard; Kaiserjägerbund-Bezirks-                                                     Jahrbuch in Großauflagen gedruckt
Starczewski Michael                         gruppe Kufstein: Kogler Andreas, Kog-                                                  werden und auch das Porto für un-
Ehrenkreuz in Silber:                       ler Klaus, Messner Johann, Pöll Christoph,                                             sere Zeitung nach Gesamtgewicht
Bezirksverband Kufstein: Hörl Josef         Stöckl Dominik, Tomann Martin, Juffin-                                                 berechnet wird und dieses daher
Verdienstkreuz in Gold:                     ger Johann, Stöckl Kurt; Kameradschaft                                                 wesentlich billiger als der normale
Bezirksverband Kufstein: Astner Peter;      Matrei i.O.: Riepler Herbert, Wibmer Pe-                                               Versand eines Briefes ist. Daher ist
Kameradschaft Erl: Taxauer Johann,          ter; Kameradschaft Hall: Holzknecht                                                    eine eventuelle Einsparung nicht so
Praschberger Sebastian                      Herbert, Kobler Christian; Kamerad-                                                    groß. Aufgrund eines neuen EDV-
Verdienstkreuz in Silber:                   schaft Tristach-Amlach-Lavant: Tie-                                                    Programmes ist es seit einigen Wo-
Kameradschaft Matrei i.O.: Resinger         fenbacher Harald, Huemer Gottfried,                                                    chen aber möglich, Mitgliedschaft
Heinrich; Kameradschaft Hall: Lindner       Hopfgartner Reinhard, Kreuzer Sebastian;                                               und Zeitungsversand in unserem
Robert, Brunner Alois; Kameradschaft        Kameradschaft Steinach: Ing. Reimaier                                                  Sekretariat getrennt zu verwalten.
Tristach-Amlach-Lavant: Bundchuh Jo-        Wolfgang; Kameradschaft Matrei a.Br.:                                                  Viele unserer Mitglieder legen je-
hann, Payer Gerhard, Steidl Josef; Be-      Schediwetz Rudolf; Kameradschaft                Liebe Kameradinnen                     doch auf ihre persönliche Zeitung
zirksverband Lienz: Klocker Thomas;         Schwendt: Wohlfahrtstätter Johann               und Kameraden!                         und ihr persönliches Jahrbuch gro-
Kameradschaft Kössen: Foidl Peter,          Medaille für 60-jährige Mitgliedschaft
                                                                                                                                   ßen Wert, auch wenn die im selben
Schlechter Herbert, Schlechter Anton; Ka-   in Gold:
meradschaft Schwendt: Ager Walter;                                                          Immer wieder werde ich im Rah-         Haushalt lebende Gattin, der Sohn,
                                            Kameradschaft Stams: Perkhofer Hein-
Kameradschaft Niederndorf: Huber Jo-        rich                                            men von Veranstaltungen darauf         die Tochter usw. ebenfalls Bezieher
sef                                         Medaille für 40-jährige Mitgliedschaft          aufmerksam gemacht, dass in ei-        sind.
Verdienstmedaille in Gold:                  in Gold:                                        nem Haushalt mehrere Personen          Selbstverständlich ist es ab sofort
Soldatenkameradschaft           Osttirol:   Soldatenkameradschaft Osttirol: Wal-            Mitglieder des Tiroler Kamerad-        aber möglich, auf Wunsch einen
Kampl Josef; Bezirksverband Kufstein:       der Josef, Walchensteiner Balthasar, Trojer     schaftsbundes sind und daher unse-     Doppel- oder Mehrfachbezug ein-
Duregger Hermann; Kameradschaft             Franz, Perfler Josef, Schett Alois, Perfler     re Zeitung bzw. unser Jahrbuch         zustellen. In diesen Fällen wird ge-
Kössen: Sötz Hans, Waldner Helmut; Ka-      Josef, Perfler Martin, Obkircher Erich,         doppelt oder mehrfach erhalten.        beten, unsere Landessekretärin
meradschaft Schwendt: Hain Johannes,        Kuenz Oswald, Brugger Norbert, Bichler          Nach Auffassung dieser Kamera-         Christa Sprenger per E-Mail zu
Laimbauer Gerhard; Kameradschaft            Anton, Bergmann Alois, Heinzle Erich,           dinnen und Kameraden sollte im         kontaktieren. Nachfolgende Anga-
Erl: Harlander Alois; Kameradschaft         Kassebacher Raimund; Kameradschaft              Sinne der Sparsamkeit nur jeweils      ben sind wichtig: Vor- und Zuname,
Stams: Auer Alois, Bachnetzer Franz         Silz: Mitterwallner Walter, Wille Her-          ein Exemplar zugesandt werden.         Adresse und Geburtsdatum jener
Verdienstmedaille in Silber:                mann, Wille Peter; Kameradschaft                Ich äußere mich dann immer da-         Person, welche auf den Bezug ver-
Soldatenkameradschaft Osttirol: Leiter      Stams: Tasch Johann                             hingehend, dass man das zweite         zichtet (E-Mail: tkb_christa@ti-
Andreas, Krautgasser Bernd, Kircher         Medaille für 25-jährige Mitgliedschaft          Exemplar doch Freunden und Be-         rol.com oder tkb@tirol.com).
Günther, Glanzl Harald, Frömel Stefan,      in Bronze:                                      kannten als Werbematerial zur Ver-
Dr. Mitterberger Alois; Kameradschaft       Kameradschaft Tristach-Amlach-La-               fügung stellen sollte. In meiner       Mit den besten Grüßen
Matrei i.O.: Presslaber Bernhard, Rainer    vant: Amort Robert, Amort Thomas, Klo-          Funktion als Finanzreferent bin ich    Euer Hannes Stadlwieser
Peter; Kameradschaft Nassereith: Ru-        cker Johann, Klocker Thomas, Klocker            selbstverständlich an Sparmaßnah-      Finanzreferent
epp Markus, Hackl Friedrich: Kamerad-       Josef, Klocker Karl, Unterluggauer Ar-
schaft Tristach-Amlach-Lavant: Schei-       nold, Unterluggauer Josef, Lach Siegfried;
ber Adalbert; Kameradschaft Steinach:       Kameradschaft Silz: Miedl Thomas
Peer Werner, Klapeer Konrad; Kamerad-
schaft Matrei a.Br.: Felder Fritz,
                                            Medaille für 15-jährige Mitgliedschaft
                                            in Bronze:                                                 Danke, lieber Georg
Schwanninger Ludwig, Geir Fritz; Ka-        Soldatenkameradschaft Osttirol: Nuß-
meradschaft Kössen: Obinger Thomas,         baumer Evelyn, Krautgasser Eric;              REITH (spr): Kamerad Georg Jöchl
Huber Emil, Gründler Hermann; Eben-         Große Damenehrenbrosche in Altsilber          übte lange Zeit die Funktionen des
bichler Christoph; Kameradschaft            mit Goldemblem:                               Schriftführers und des Kassiers der
Stams: Berger Rudolf, Scheiring Alois       Kameradschaft Matrei i.O.: Unterber-          Kameradschaft Reith sehr umsichtig
Verdienstmedaille in Bronze                 ger Claudia; Kameradschaft Kössen:            und genau aus. Anlässlich der Jah-
Soldatenkameradschaft Osttirol: Guß-        Jörg Karin                                    reshauptversammlung 2013 gab er
nig Anton, Kleinlercher Bernd, Mußhau-      Große Damenehrenbrosche in Altsilber          diese wichtigen Aufgaben an seinen
ser Robert, Trattnig Robert, Kamerad-       mit Silberemblem:                             Nachfolger Helmut Strickner weiter.
schaft Rietz: Bauer Herbert; Tiroler Kai-   Soldatenkameradschaft Osttirol: Kir-          Kamerad Georg bedankte sich bei
serjägerbund-Bezirksgruppe Kufstein:        cher Romana, Bacher Evelyn, Kircher           dieser Gelegenheit bei allen für die
Brunner Josef sen.; Kameradschaft Hall:     Gertraud, Kircher Verena; Kamerad-            gute Zusammenarbeit. Ein aufrich-
Rott Alois, Holzknecht Erich; Kamerad-      schaft Matrei i.O.: Remler Marlen, Stei-      tiges „Vergelt’s Gott ging an alle je-
schaft Tristach-Amlach-Lavant: Wei-         ner Margaretha; Kameradschaft Hall:           ne, die ihn bei der Ausrichtung des
ßenbacher Peter; Kameradschaft Silz:        Grais Erika; Kameradschaft Tristach-          Kameradschaftskegelns tatkräftig
Haslwanter Daniel; Kameradschaft Kös-       Amlach-Lavant: Steidl Gabriela, Bund-         unterstützt haben, sowie an die Ge-
sen: Vikoler Christian, Schlechter Simon,   schuh Erna; Kameradschaft Erl: Moser          meinde Reith bei Kitzbühel für die
Ing. Schwarz Rainer, Schwentner Hans,       Erika, Daxenbichler Leni; Kamerad-            jahrelange Unterstützung. Seinem
Mühlberger Leonhard, Neumaier Wolf-         schaft Stams: Perkhofer Beatrix, Seeba-       Nachfolger Helmut Strickner gratu-
gang, Plangger Meinrad, Kitzbichler Flo-    cher Ilse                                     lierte er zur Wahl und wünschte ihm      Kamerad Georg Jöchl
rian; Kameradschaft Imst: Köstl Gregor,     Kleine Damenehrenbrosche in Altsilber         für seine neuen Aufgaben eine gute
Lechner Viktor                              mit Goldemblem:                               Hand, viel Freude und alles Gute.        ne jahrelange Unterstützung und
Reservistenehrenschild:                     Kameradschaft Hall: Hofer Sabine              Die Redaktion der TKB-Zeitung            weiterhin viel Freude im Kreise des
Soldatenkameradschaft           Osttirol:                                                 dankt Kamerad Georg Jöchl für sei-       Tiroler Kameradschaftsbundes!
Minister Rupprechter beim Delegiertentag
8    TKB-Zeitung                                         Redaktion/Kameradschaften                                                                     Nr. 2/2014


                Hans-Peter Koidl einstimmig wiedergewählt
ST. JAKOB i.H. (H.P.K.): Der Be-
zirksverband Kitzbühel hielt den Be-
zirksdelegiertentag in St. Jakob i. Haus
ab. Bezirksobmann Hans-Peter Koidl
begrüßte die zahlreichen Ehrengäste
und vollzählig erschienen Delegierten
der 18 Kameradschaften im Bezirk
Kitzbühel und stellte die Beschlussfä-
higkeit fest. Beim Totengedenken an
die verstorbenen Kameraden im Be-
zirk wurden deren Namen vom Be-
zirksobmann verlesen und dabei er-
klang das Lied vom guten Kameraden.
Der Bezirksverband Kitzbühel besteht
aus 18 Kameradschaften mit ca. 2000
Mitgliedern und ist sehr aktiv. Der Tä-
tigkeitsbericht es Bezirksobmannes ist
deshalb sehr umfangeiche ausgefallen.
Höhepunkte waren die alljährlich statt-
findende Gelöbniswallfahrt in Joch-        Bezirksobmann Hans-Peter Koidl (2. von rechts) und Bürgermeister Leonhard Niedermoser (6. von rechts) freuten sich mit den
bergwald, welche zum 91. Mal statt-        Ausgezeichneten über verliehenen Ehrungen: v.l.: die Obmänner Stefan Foidl – Fieberbrunn, Leonhard Wurzrainer – Hopfgarten,
                                           Klaus Horngacher – Schwendt, Norbert Obermoser – Kitzbühel, Alexander Ager – Itter, Siegfried Mark und Adalbert Brandauer –
fand, sowie viele Veranstaltungen im       St. Johann                                                                                       Foto: Christine Stadlwieser
Bezirk: So zum Beispiel die Bergmes-
se auf der Buchensteinwand, die Berg-
messe beim Ochsalmkreuz und beim           Brandtner als Sportreferent, Kathi
Friedenskreuz am Rauhen Kopf in
Reith bei Kitzbühel. Aber auch viele
                                           Brandtner als Vertreterin der Marke-
                                           tenderinnen und Vzlt Hanspeter Ell-                   WIR STELLEN VOR:
andere Feierlichkeiten außerhalb des       merer als Verbindungsoffizier zum öst.
Bezirkes wurden besucht, so zum Bei-
spiel das das 40-jährige Gründungsju-
                                           Bundesheer.
                                           Die ehrenden Grußworte der zahlrei-
                                                                                                UNSERE OBMÄNNER
biläum in Lienz, die Gelöbniswallfahrt     chen Ehrengäste, beginnend mit Bür-
in Mariastein. Insgesamt wurden vom
Bezirksobmann an die 40 Ausrückun-
                                           germeister Leonhard Niedermoser,
                                           Major Hans Hinterholzer vom Winter-                                Johann Penz
gen absolviert, einige wenige konnte       steller Schützenbataillon, Bezirkspoli-          Obmann der Kameradschaft Steinach am Brenner
er wegen Terminkollisionen nicht be-       zeikommandant Obstlt Martin Reisen-
suchen. Auch der positive Kassabe-         zein, Obmann Leonhard Moser vom
richt von Bezirkskassier Georg Auf-        Kaiserjägerbund Kitzbühel und Ob-
schnaiter wurde erfreut zur Kenntnis       mann Josef Haselsberger vom Kaiser-        Der inzwischen pensionierte Zoll-
genommen und Kassaprüfer Vzlt Ro-          jägerbund Hopfgarten widerspiegelten       wachebeamte Johann Penz ist „Bau-
land Loferer stellte den Antrag auf        den Stellenwert der Kameradschaften        jahr 1947“ und seit 2006 Mitglied
Entlastung des Vorstandes und des          im Bezirk. Der Kasernenkommandant          unserer Steinacher Kameraden. Im
Kassiers, welcher einstimmig ange-         der Winterstellerkaserne in St. Johann-    Rahmen der Generalversammlung
nommen wurde.                              Jgb24, Oberleutnant Oliver Wieser,         des Jahres 2011 konnte Kamerad
In weiterer Folge wurden Obmann            bedankte sich ebenso für das Mitein-       Penz vom damaligen Obmann Fritz
Alexander Ager aus Itter, Obmann           ander, und Präsident Hermann Hotter        Hilber „überzeugt“ werden, die Ge-
Norbert Obermoser aus Kitzbühel und        überbrachte die Grüße der Landeslei-       schicke des Vereines zu überneh-
Obmann Stefan Foidl aus Fieberbrunn        tung und lobte die Wertschätzung der       men, die einstimmige Wahl durch
mit der Verdienstmedaille in Silber ge-    Kameradschaften und ihre umfangrei-        die Kameradinnen und Kameraden
ehrt. Vzlt i R Siegfried Markt und Vzlt    chen Tätigkeiten, aber auch all die vie-   war eine logische Folge. Johann ist
i R. Adalbert Brandauer von der Ka-        len Veranstaltungen wie das Bezirks-       seit 1976 mit Gattin Monika verhei-
meradschaft St. Johann in Tirol erhiel-    kegeln in Reith mit 42 Mannschaften        ratet und Vater von drei Kindern.
ten die verdiente Auszeichnung in          und vieles mehr. Dem Bezirksdele-          Nach der Volks- und Berufsschule
Form des Ehrenkreuzes in Silber. Ob-       giertentag die Ehre gaben auch Vize-       trat er 1971 in die Zollwache ein, wo
mann Klaus Horngacher aus                  präsident Hannes Stadlwieser mit Frau      er nach entsprechender Ausbildung                     Foto: Christine Stadlwieser
Schwendt und Obmann Leonhard               Christine, unsere Landesschriftführe-      bis zum Jahre 2003 am Brenner sei-
Wurzrainer aus Hopfgarten wurden für       rin Christa Sprenger, Ehrenringträger      nen Dienst verrichtete. Seinen neun-      Vierbeiner“ für uns übernahmen.“
ihre Verdienste mit dem Ehrenkreuz in      u. Ehrenbezirksobmann Franz Höck           monatigen Präsenzdienst leistete er       Wie fast alle unsere Funktionäre en-
Gold ausgezeichnet.                        und Vzlt Hanspeter Ellmerer von der        als „Tragtierführer“ bei der Trag-        gagiert sich Johann Penz noch in
Die anschließende Neuwahl wurde            Kaserne aus St. Johann i. T.               tierkompanie des Jägerbataillons 22       weiteren Vereinen, im Konkreten ist
von Präsident Hermann Hotter gelei-        Nach den Schlussworten des Bezirks-        in Landeck. In diesem Fall wurde          Hans seit 30 Jahren als Oberfeuer-
tet und brachte folgendes Wahlergeb-       obmannes und seinem Dank an die            der richtige Mann auf dem richtigen       wehrmann tätig, auch den Schützen
nis: Bezirksobmann Hans-Peter Koidl,       Ehrengäste für ihr Kommen, an die          Posten eingeteilt, Kamerad Penz           hält er schon mehr als 20 Jahre die
Bezirksobmann-Stellvertreter sind          Gemeinde St. Jakob i. H mit Bürger-        wuchs in einer Landwirtschaft auf,        Treue. Die Landesleitung des Tiro-
Vzlt i R. Franz Wetzinger und Leon-        meister Leonhard Niedermoser für die       seine Eltern hatten selbst Pferde am      ler Kameradschaftsbundes freut
hard Wurzrainer, Bezirksschriftführer      Einladung zum anschließenden Mit-          Hof. Rückschauend meint Johann:           sich, dass mit Obmann Johann Penz
Owm Johann Oberhofer, Bezirkskas-          tagessen, an die Kameradschaft St. Ja-     „Schöner hätte ich es eigentlich          ein Funktionär gefunden werden
sier Georg Aufschnaiter, deren Stell-      kob i. H. mit Obmann Vzlt i R. Franz       nicht erwischen können. Besonders         konnte, mit welchem eine gute und
vertreter sind Johann Mühlberger und       Wetzinger für die gute Organisation        angenehm war für mich und meine           freundschaftliche Zusammenarbeit
Klaus Horngacher, Als Beiräte wurden       wurde mit der Tiroler Landeshymne          Kameraden, dass wir unsere Ausrü-         möglich und der Weiterbestand der
gewählt Peter Baumgartner, Josef           und einem gemütlichen Ausklang die         stung nicht selber schleppen muss-        Kameradschaft Steinach am Brenner
Hochkogler, Vzlt i R. Josef Dessl, Adi     Veranstaltung beendet.                     ten, sondern dies unsere „blonden         gesichert ist.
Minister Rupprechter beim Delegiertentag
Nr. 2/2014                                                      Kameradschaften                                                              TKB-Zeitung          9

                                    135. Jahreshauptversammlung
                                      der Kameradschaft Wilten
               Obmann Walter Pontasch und sein Team einstimmig wiedergewählt
INNSBRUCK (PW): Nach dem                 standes der Kameradschaft Wilten
Jahresgottesdienst für die in beiden     wurde vom Vizepräsidenten des Ti-
Weltkriegen gefallenen und seither       roler Kameradschaftsbundes per
verstorbenen Kameraden im ehr-           Akklamation durchgeführt, welche
würdigen Bartlmäkirchlein, wel-          ein einstimmiges Ergebnis der be-
cher von Pater Wolfgang Heiss ze-        stehenden Vereinsleitung zur Folge
lebriert wurde, fand anschließend        hatte. In den Vorstand wurden als
im Vereinsheim der Wiltener              Obmann Walter Pontasch, Ob-
Schützen die Jahreshauptversamm-         mann-Stellvertreter Helmut Dam-
lung statt. Obmann Walter Pon-           hofer, Schriftführerin Christa
tasch begrüßte alle anwesenden           Sprenger, Kassier Karl Pittracher
Mitglieder, wobei sein besonderer        und Mathilde Eiter gewählt. Im er-
Willkommensgruß TKB-Vizepräsi-           weiterten Vorstand fanden die
dent Hannes Stadlwieser, Landes-         Fähnriche Erich Pirkner und Ro-
schriftführerin Christa Sprenger,        man Jordan sowie als Fahnenbe-
Bezirksobmann Mag. Friedrich             gleiter Helmut Damhofer das ein-
Hohenauer sowie dem Obmann des           hellige Vertrauen. Als bewährte          Karl Sprenger und Gertrud Mairhofer wurde das Wiltener Ehrenkreuz verliehen, Erich
Khevenhüller 7er Bundes Karl Rai-        Rechnungsprüfer konnten wieder-          Pirkner freute sich über die Beförderung zum Oberleutnant, Rita Dopfer wurde mit
                                                                                  der Großen Damenehrenbrosche in Altsilber mit Goldemblem ausgezeichnet. Vize-
ner mit Begleitung galt. Beim To-        um Karl Sprenger und Hans Witze-         präsident Hannes Stadlwieser, ebenfalls Mitglied der Kameradschaft Wilten, Bezirks-
tengedenken gedachte man der in          neder in dieser Funktion bestätigt       obmann Mag. Friedl Hohenauer und Obmann Walter Pontasch freuten sich mit den
beiden Weltkriegen verstorbenen          werden.                                  Auszeichneten.                                             Foto: Christa Sprenger
und seither vermissten Kameraden,        Ehrungen und Beförderung wurden
jedoch besonders an des vor kur-         im Anschluss durch Vizepräsident
zem verstorbenen Mitglieds Maria         Hannes Stadlwieser gemeinsam             Rainer, Bezirksobmann Mag.                 halten und Mitglieder zu werben.
Halfinger aus Imst.                      mit Bezirksobmann Mag. Friedrich         Friedrich Hohenauer und Vizeprä-           Nach einem kurzen Überblick auf
                                         Hohenauer und Obmann Walter              sident Hannes Stadlwieser. In den          die kommenden Vereinsaktivitäten
Im Bericht des Obmannes wurden           Pontasch an verdiente Mitglieder         Grußworten kam die gute Zusam-             und TKB-Veranstaltungen schloss
wiederum die vielen Ausrückun-           der Kameradschaft durchgeführt.          menarbeit der Kameradschaften im           der Obmann die 135 Jahreshaupt-
gen, Teilnahmen an Vereinstätig-         Weiters wurde an Ehrenmitglied           Bezirk Innsbruck-Stadt zum Aus-            versammlung. Im Anschluss fand
keiten im TKB und Hintergrundar-         und fleißige Marketenderin Christa       druck.                                     ein gemeinsames Mittagessen statt,
beit zum Ausdruck gebracht. Aus          Sprenger als Dank ein Blumen-            Im Schlusswort bedankte sich der           worauf Kaffee und Kuchen folgten.
dem Bericht des Kassiers und des         strauß überreicht und eingerahmte        Obmann bei allen Mitgliedern für           Mit einem gemütlichen kamerad-
Kassaprüfers konnte man wie im-          Erinnerungsfotos an Resi Payer,          das Vertrauen, für die gute Zusam-         schaftlichen Beisammensein ende-
mer die korrekt geführte Kassafüh-       Mathias Sprenger, Walter Pontasch        menarbeit und die rege Teilnahme           te die Versammlung. Zum Ab-
rung erkennen, worauf eine ein-          und Mag. Friedrich Hohenauer             bei den monatlichen Zusammen-              schluss erhielten alle Kameraden-
stimmige Entlastung des Vorstan-         übergeben. Grußworte der Ehren-          künften. Er äusserte den Wunsch,           frauen als Aufmerksamkeit ein
des erfolgte. Die darauffolgende         gäste sprachen Vzlt. i. R. Obmann        auch im kommenden Vereinsjahr              Blumenstöcklein, welches auch als
Neuwahl des Obmannes und Vor-            des Khevenhüller 7er Bundes, Karl        ebenso dem Verein die Treue zu             Tischschmuck diente.


             Kameradschaft Wörgl feiert 90 Jahre Bestand
WÖRGL (W.M.): Die Kamerad-               und sagte die weitere Unterstützung
schaft Wörgl befindet sich mitten in     der Stadtgemeinde Wörgl zu. Natio-
den Vorbereitungen zu ihrem 90. Be-      nalrätin Carmen Gartelgruber wür-
standsjubiläum. Das wurde den Eh-        digte das soziale Engagement der Ka-
rengästen bei der Jahreshauptver-        meradinnen und Kameraden und
sammlung im Hotel Alte Post mitge-       Wörgls Ehrenbürgerin, Fahnenpatin
teilt. Die Festlichkeit wird am 9. und   Maria Steiner skizzierte den Wörgler
10. August verbunden mit der 30.         Traditionsverein als Stück Heimat,
Landeswallfahrt des Tiroler Kame-        der den kirchlichen und weltlichen
radschaftsbundes und dem 50. Be-         Veranstaltungskalender einfühlsam
zirksfest der Bezirksleitung Kufstein    mitprägt.
veranstaltet. Rund 1000 Festgäste        Die Kameradschaft Wörgl hat heuer
werden dazu in Wörgl erwartet.           bereits den traditionellen Neujahrs-
Dem Bericht von Obmann TKB-Prä-          empfang und den Kameradschafts-
sident Hermann Hotter zufolge ist die    ball im Hotel Alte Post veranstaltet,
Kameradschaft Wörgl auch 2013 ih-        sich am Bezirkskegeln in Kramsach
ren Zielsetzungen, überlieferte Tradi-   und an der TKB-Landesskimeister-
tionen zu wahren, die Kameradschaft      schaft in Hippach mit gutem Erfolg
untereinander zu pflegen und dem         beteiligt. Am 27. Juli 2014, dem letz-
                                                                                  Kassaprüfer Franz Kröll und Harald Hotter wurden von der TKB-Landesleitung mit
Frieden zu dienen, mit vielen Veran-     ten Tag des Friedens vor Ausbruch        der Verdienstmedaille in Bronze ausgezeichnet, Chronist Werner Martin mit dem Eh-
staltungen nachgekommen. Stadtrat        des Ersten Weltkrieges vor 100 Jah-      renkreuz in Gold, im Bild mit Fahnenpatin Maria Steiner, TKB-Präsident Hermann
Dr. Daniel Wibmer dankte dem Ver-        ren, wird der Verein beim Krieger-       Hotter, NR Carmen Gartelgruber und Stadtrat Daniel Wibmer.
ein für das Hochhalten dieser Werte      denkmal ein Gedenken abhalten.                                                                        Foto: Werner Martin
Minister Rupprechter beim Delegiertentag
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