HAUSNACHRICHTEN - AUSGABE APRIL MAI JUNI 2019
←
→
Transkription von Seiteninhalten
Wenn Ihr Browser die Seite nicht korrekt rendert, bitte, lesen Sie den Inhalt der Seite unten
Inhaltsverzeichnis
Grusswort
Impressum
Volker Jakobs, Direktor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
„’s Blättle“ ist die Hauszeitschrift
der Seniorenresidenz
Friedrichsau in Ulm.
V.i.S.d.P.:
Volker Jakobs,
Direktor
Hausnachrichten
Redaktionsteam:
Kristina Dolze, Herzlich willkommen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
Timo Beigelbeck,
Anette Einsiedel, Wir gratulieren zum Geburtstag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
Gabriele Heinemann,
Lissy Schellenberger, Besondere Veranstaltungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5–8
Elke Clauß
Wir nehmen Abschied . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Fotos:
Kristina Dolze, Elke Clauß,
Lissy Schellenberger, Sabine Roth,
Susanne Schneider, Ilonka Varga,
Natalie Schlegel,
Kloster Bonlanden,
Adobe Stock, Fotolia,
Forum Archiv
Persönliches
Gestaltung und Produktion: Mitarbeiter stellen sich vor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Forum GmbH, Saarbrücken
Druck:
Pre Print Service GmbH
Produktionsagentur für
digitale und visuelle Medien
St. Wendel
Auflage: 1200
Wir über uns
Neues aus dem Pflegezentrum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11–13
Tagespflege „Tagaktiv“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14–16
Neues vom Mobilen Pflegeteam . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17–18
Neues aus dem Apartmentbereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19–21
Aktivitäten des SKD Apartment . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22–29
Wissenswertes
Infoveranstaltungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
2 Seniorenresidenz FriedrichsauGrußwort
Liebe Bewohnerinnen und Bewohner,
liebe Gäste, Angehörige und Betreuer,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
liebe Leserinnen und Leser!
„Das Schöne am Frühling ist, dass er immer dann kommt,
wenn man ihn am dringendsten braucht.“
Jean Paul (1763–1825, deutscher Dichter)
L
angsam neigt sich der Winter seinem In diesem Sinne wünsche ich Ihnen auch wei-
Ende zu und endlich kommen Frühjahr terhin viel Spaß bei unserem umfangreichen
und Sommer näher. Wir warten schon Veranstaltungsangebot und verbleibe für heute
sehnlichst auf die warme Jahreszeit mit den
anstehenden Festen und Veranstaltungen im
Freien. mit herzlichen Grüßen
Neben dem Osterfest werden wir – wie in je-
dem Jahr – das Maifest mit Aufstellen des Mai- Volker Jakobs
baums feiern.
Man soll die Feste feiern wie sie fallen! · Direktor ·
Insofern freuen wir uns auf den Aktionstag des
Sozialkulturellen Dienstes, das große Sommer-
fest und die Veranstaltung „So schmeckt der
Sommer“. Zudem ist auch 2019 wieder die Mu-
sikhochschule Trossingen mit einem Konzert
bei uns zu Gast.
Sie sehen: Bei uns ist immer etwas los!
Seniorenresidenz Friedrichsau 3Hausnachrichten
Herzlich willkommen!
W
ir begrüßen alle neuen Bewohnerin- im Jahr ein Begrüßungskaffee im großen Saal
nen und Bewohner im Apartment- statt.
bereich und im Pflegezentrum der
Seniorenresidenz Friedrichsau. Für alle neuen Informationen dazu erhalten Sie per Aushang
Bewohnerinnen und Bewohner findet zweimal und auf Einladung.
Herzlichen Glückwunsch
zum Geburtstag!
D
ie Seniorenresidenz Friedrichsau gra-
tuliert allen Geburtstagskindern im
Apartmentbereich und im Pflegezent-
rum zum Geburtstag. Wir wünschen Ihnen viel
Glück und viel Segen mit der besten Gesundheit
und noch vielen schönen Jahren!
0179 7830281
4 Seniorenresidenz FriedrichsauHausnachrichten
Besondere Veranstaltungen
Hausführung Maibaum aufstellen am 30. April
Für die Bewohnerinnen und Bewohner im Die Maibaum-Tradition ist in vielen Regionen
Apartmentbereich findet jeden ersten Dienstag fester Bestandteil der Feierlichkeiten rund um
im Monat eine Hausführung statt. Treffpunkt den 1. Mai. So auch bei uns. Gemeinsam mit Ih-
ist um 10.30 Uhr an der Rezeption am Haupt- nen möchten wir am 30. April 2019 im Innen-
eingang. Hausdame Sandra Combeller führt hof unserer schönen Residenz einen Maibaum
neue und langjährige Bewohnerinnen und Be- aufstellen. Kommen Sie vorbei und genießen
wohner durch die Anlage. Beim Rundgang Sie einen schönen Nachmittag. Wir freuen uns
durch die Residenz lernen Sie das Haus und sei- auf Sie!
ne Angebote kennen. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich
Bewohnersprechstunde Rollatorentag am 6. Mai
Sprechenden Menschen kann man immer hel- Am 6. Mai 2019 veranstalten wir einen Tag der
fen. – Getreu diesemMotto laden wir Sie ein, die Mobilität. Rollatoren oder Rollstühle können
Bewohnersprechstunde zu besuchen. kostenlos und individuell eingestellt und über-
prüft werden. Den ganzen Tag finden Beratun-
Sie haben ein Anliegen, das Sie unter vier Au- gen und Vorführungen statt. Kooperations-
gen besprechen möchten oder Sie planen eine partner der Veranstaltung sind das Sanitätshaus
Feierlichkeit? Gerne ist Kirsten Mözl, Stellver- Petermann und der Seniorenrat Ulm.
tretende Leitung Apartment, in der Bewohner-
sprechstunde für Sie da.
Wann die Sprechstunden stattfinden, entneh-
men Sie bitte dem aktuellen Wochenplan.
Seniorenresidenz Friedrichsau 5Hausnachrichten
Veranstaltungen
April
Montag, 01.04. 10.00–12.00 Uhr Dienstag, 23.04. 15.30–16.15 Uhr
Hörgeräte Iffland, Raum 1303 Katholischer Gottesdienst, Großer Saal
Montag, 01.04. 10.00–15.00 Uhr Mittwoch, 24.04. 15.00–16.00 Uhr
Mobile Mode Seitz, Clubraum Sanitätshaus Langenau, Raum 1303
Dienstag, 02.04. 15.30–16.15 Uhr Mittwoch, 24.04. 15.00 Uhr
Evangelischer Gottesdienst, Großer Saal Radioshow: Frühlingsrevue, Großer Saal
Mittwoch, 03.04. ganztägig Donnerstag, 25.04. 15.00 Uhr
Aktionstag SKD Geburtstagsfeier Apartment April 2019, laut
Einladung
Donnerstag, 04.04. 14.00–17.00 Uhr
Tanzcafé, Großer Saal Freitag, 26.04. 9.15–10.45 Uhr
Großes Weißwurstfrühstück
Dienstag, 09.04. 10.00–12.00 Uhr
Sparkasse Ulm, Raum 1303 Dienstag, 30.04. 15.00 Uhr
Maibaumstellen im Innenhof
Dienstag, 09.04. 15.30–16.15 Uhr
Katholischer Gottesdienst, Großer Saal Dienstag, 30.04. 15.30–16.15 Uhr
Evangelischer Gottesdienst
Mittwoch, 10.04. 9.15–11.15 Uhr
Ulmer Volksbank, Raum 1303
Mittwoch, 10.04. 15.00–16.00 Uhr
Sanitätshaus Langenau, Raum 1303
Montag, 15.04. 14.45–16.00 Uhr
Ostercafé, Großer Saal
Dienstag, 16.04. 10.00–15.00 Uhr
Schuh–Shop Hechinger, Clubraum
Dienstag, 16.04. 15.30–16.15 Uhr
Evangelischer Gottesdienst, Großer Saal
6 Seniorenresidenz FriedrichsauHausnachrichten
Mai
Donnerstag, 02.05. 14.00–17.00 Uhr Donnerstag, 09.05. 9.15–11.15 Uhr
Tanzcafé, Großer Saal Ulmer Volksbank, Raum 1303
Montag, 06.05. ganztägig Donnerstag, 09.05. 15.00 Uhr
Rollatorentag Dia–Vortrag Sumatra, Großer Saal
Dienstag, 07.05. 15.30–16.15 Uhr Donnerstag, 09.05. 9.00–11.45 Uhr
Katholischer Gottesdienst, Großer Saal In Ulm, um Ulm ... – Weltenbummler
René Sichart im Interview
Mittwoch, 08.05. 15.00–16.00 Uhr
Sanitätshaus Langenau, Raum 1303 Dienstag, 14.05. 10.00–12.00 Uhr
Sparkasse Ulm, Raum 1303
Mittwoch, 08.05. 15.00 Uhr
Herrenstammtisch, Clubraum Dienstag, 14.05. 15.30–16.15 Uhr
Evangelischer Gottesdienst, Großer Saal
Mittwoch, 08.05.
René Sichart – Theremin und Singende Säge Dienstag, 21.05. 10.00–16.00 Uhr
Modeverkauf Ostertag, Clubraum
Seniorenresidenz Friedrichsau 7Hausnachrichten
Dienstag, 21.05. 15.30–16.15 Uhr Dienstag, 11.06. 15.30–16.15 Uhr
Katholischer Gottesdienst, Großer Saal Evangelischer Gottesdienst, Großer Saal
Mittwoch, 22.05. 15.00–16.00 Uhr Mittwoch, 12.06. 9.15–11.15 Uhr
Sanitätshaus Langenau, Raum 1303 Ulmer Volksbank, Raum 1303
Freitag, 24.05. 9.15–10.45 Uhr Donnerstag, 13.06. 15.00 Uhr
Großes Weißwurstfrühstück, Großer Saal Klavierkonzert – Eine musikalische Weltreise,
Großer Saal
Samstag, 25.05. 15.00 Uhr
Harfenkonzert der Musikschule Ulm, Dienstag, 18.06. 15.30–16.15 Uhr
Großer Saal Katholischer Gottesdienst, Großer Saal
Dienstag, 28.05. 15.30–16.15 Uhr Mittwoch, 19.06. 15.00–16.00 Uhr
Evangelischer Gottesdienst, Großer Saal Sanitätshaus Langenau, Raum 1303
Mittwoch, 29.05. 15.00 Uhr Dienstag, 25.06. 15.30–16.15 Uhr
Geburtstagsfeier Apartment Mai 2019, Evangelischer Gottesdienst, Großer Saal
Großer Saal
Donnerstag, 27.06. 15.00 Uhr
Geburtstagsfeier Apartment Juni 2019,
Juni Großer Saal
Freitag, 28.06. 9.15–10.45 Uhr
Montag, 03.06. 10.00–12.00 Uhr Großes Weißwurstfrühstück, Großer Saal
Hörgeräte Iffland, Raum 1303
Dienstag, 04.06. 15.30–16.15 Uhr
Katholischer Gottesdienst, Großer Saal
Mittwoch, 05.06. 15.00 Uhr
Herrenstammtisch, Clubraum
Mittwoch, 05.06. 15.00–16.00 Uhr
Sanitätshaus Langenau, Raum 1303
Donnerstag, 06.06. 14.00–17.00 Uhr
Tanzcafé, Großer Saal
Dienstag, 11.06. 10.00–12.00 Uhr
Sparkasse Ulm, Raum 1303
8 Seniorenresidenz FriedrichsauHausnachrichten
Wir nehmen
Abschied…
…von unseren verstorbenen
Bewohnerinnen und Bewohnern
Der Tod ist wie eine Kerze,
die erlischt,
wenn der Tag anbricht.
Unbekannter Autor
Seniorenresidenz Friedrichsau 9Persönliches
Neue Mitarbeiter in der Seniorenresidenz
M
ein Name ist Sabrina Müller und
komme aus dem schönen Wangen
im Allgäu.
Ich habe meine Ausbildung zur Gesundheits-
und Krankenpflegerin 2013 erfolgreich beendet
und die Anfangszeit meiner Berufserfahrung
auf einer internistischen Station gesammelt. Ein
Umzug nach Nürnberg ermöglichte mir an-
schließend eine mehrjährige Erfahrung in der
Chirurgie.
Durch den Wunsch nach Verände-
rung, entschied ich mich für eine
Weiterbildung zum Pflegeberater in
München, die ich im Juli dieses Jahres
beenden werde.
Seit dem 1. Januar 2019 bin ich in der
Seniorenresidenz Friedrichsau bera-
tend für das Pflegewohnen tätig und
erfreue mich an der Arbeit, vor allem
am stetigen Kontakt zu den Bewoh-
nerinnen und Bewohnern samt dem
Pflegepersonal.
Ich freue mich auf neue Herausforde-
rungen und setze viel Zuversicht in
die Tätigkeit meiner neuen Arbeit!
Sabrina Müller
· Case Management ·
10 Seniorenresidenz FriedrichsauWir über uns
Neues aus dem Pflegezentrum
Kreativwerkstatt
A
b März 2019 bieten wir in der Kreativ-
werkstatt täglich Projekte an, die Ilon-
ka Varga mit Einfallsreichtum und
Freude zusammen mit unseren Bewohnerin-
nen und Bewohnern aus dem Pflegezentrum
umsetzt. Als Ziel haben wir uns in diesem Jahr
das so genannte „Upcycling“ – quasi aus alt und
gebraucht machen wir Neues und Pfiffiges –
gesetzt. So werden alte Gläser mit Zementplat- der Werkstatt täglich zwischen 10.00 und 11.30
ten zu Etageren, Blechdosen zu Blumenvasen Uhr angeboten. Alle Techniken sind für Anfän-
und vieles mehr. Hier können sich unsere Pfle- gerinnen und Anfänger geeignet. Jeder und jede
gebewohnerinnen und Pflegebewohner richtig ist bei uns herzlich willkommen!
austoben: Holzmaterialien, Serviettentechnik,
Betongießen – alles was Spaß macht, wird in Ab März 2019 besteht die Möglichkeit für
unsere Bewohnerinnen und Bewohner jeden
Nachmittag auf einem anderen Wohnbereich
(Montag auf Wohnbereich 1, Dienstag auf
Wohnbereich 2 usw.) von 14.30 bis 15.30 Uhr
mit Frau Varga kleine Projekte zu verwirkli-
chen, die an den Nachmittagen fertiggestellt
und mitgenommen werden können.
Weitere Einzelheiten zu den Gruppenangebo-
ten im Pflegezentrum sind im Betreuungspro-
gramm auf den Wohnbereichen nachzulesen.
Seniorenresidenz Friedrichsau 11Wir über uns
Das Pflegezentrum stellt sich vor
U
nter dem Themenbereich „Beruf/Be-
rufung“ möchten wir Ihnen unsere
Kollegin Valentina Holderbein aus
dem Pflegebereich vorstellen.
Sie ist seit 24 Jahren in der Seniorenresidenz
Friedrichsau beschäftigt, verheiratet und Mutter
von drei Söhnen und mittlerweile Oma von
sechs Enkelkindern. Frau Holderbein stammt
aus Kasachstan und war dort als Postbeamtin
beschäftigt. Bei uns ist sie in Team 1 und wird
von ihren Vorgesetzten und Kolleginnen und
Kollegen sowie unseren Bewohnerinnen und
Bewohnern gleichermaßen geschätzt als empa-
thische, sehr hilfsbereite, integre Kollegin, auf
die wir alle sehr stolz sind.
Mittlerweile gehört sie zu den Säulen des Frau Holderbein
Betriebs. Durch ihre geradlinig-sachliche und
faire Art sowie die täglich umgesetzte fachliche
Kompetenz hat sie für uns alle Vorbildfunktion. Lassen Sie sich von unserer Begeisterung anste-
Wir freuen uns, sie im Team der Pflege zu ha- cken! Und lächeln Sie – wir lächeln zurück. Ga-
ben und danken ganz herzlich für die über zwei rantiert!
Jahrzehnte währende Zusammenarbeit!
Herzliche Grüße
Weitere Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeite-
rinnen und Mitarbeiter sowie Themen aus dem Ihre
Pflegezentrum stellen wir Ihnen in den folgen-
den Ausgaben der Hauszeitung vor. Anette Einsiedel und Team
· Pflegedienstleitung ·
12 Seniorenresidenz FriedrichsauWir über uns
Die ersten Monate am praktischen Ausbildungsplatz
in der Seniorenresidenz Friedrichsau
S
eit September 2018 bin ich in der Senio-
renresidenz Friedrichsau als Auszubilden-
der zum examinierten Altenpfleger tätig.
Viele in meinem Umfeld taten sich schwer mit
dem Entschluss, dass ich in die Altenpflege
wechseln will. Ursprünglich komme ich aus dem
kaufmännischen Bereich und somit war der
Schnitt für viele enorm groß. Die anfängliche
Distanz zum Thema Altenpflege darf man
keinem übel nehmen. Schließlich wird man täg-
lich über das Thema in den Medien informiert –
und dies meist negativ. nach Bedarf auf WB 3 und WB 4. Der WB 5
umfasst 20 Zimmer, davon 10 Zweibettzimmer.
Warum also die Entscheidung für die Alten- Momentan sind es ca. 25 Bewohner, die zu ver-
pflege? Ich habe mich nie beirren lassen, wenn sorgen sind. In jeder Schicht arbeiten pro WB
es hieß „zu wenig Geld, zu viel Arbeit, keine eine Pflegefachkraft und zwei Pflegehelfer oder
Zeit“. Ich habe in der Altenpflege mehr gese- ein Pflegehelfer und ein Auszubildender.
hen, als die Vorurteile, die damit einhergehen.
Es ist viel Arbeit und viel zu lernen, keine Frage.
Das Wichtigste für mich ist der Mensch. Der Am meisten lerne ich jeden Tag von den Be-
Mensch an sich ist es, was die Altenpflege aus- wohnern selbst und natürlich von meinen er-
macht. Das ist die eigentliche Entlohnung. Ich fahrenen Kollegen und dafür möchte ich mich
will helfen. Ich will etwas zurückgeben. Ich will herzlich bedanken. Die Entscheidung, Alten-
einen Beruf erlernen, der an Komplexität kaum pflege zu erlernen, war mit die beste Entschei-
zu überbieten ist. Ich will mit Menschen, lieb dung in meinem Leben. Das ich dies sagen kann,
gewordenen Kollegen, an Menschen arbeiten, habe ich dem gesamten Team zu verdanken.
die mir jeden Tag aufs Neue die ganzen Facet-
ten des Lebens in seinen Höhen und Tiefen auf- Aber auch Ihnen, liebe Bewohner, die Geduld
zeigen – von der Freude bis zur Trauer. Aber mit mir haben – vor allem meine super Laune,
vor allem will ich für sie da sein. All diese Erfah- wenn meine Fußballmannschaft Eintracht
rungen und Werte vermittelt mir die Senioren- Frankfurt gewinnt.
residenz Friedrichsau. Es ist schön, ein Teil des
Ganzen zu sein. Ich bereue nichts und würde Ihr
alles genauso wieder machen.
Michael Klement
Ich bin in Team 2, das heißt im Wohnbereich 3, · Auszubildender, 1. Ausbildungsjahr,
4 und 5 eingesetzt. Ein Wohnbereich (WB) um- Valckenburgschule ·
fasst ein Stockwerk. Meist arbeite ich auf WB 5,
Seniorenresidenz Friedrichsau 13Wir über uns
Neues aus der Tagaktiv-Gruppe
D Projekt: Winterküche
ie Tagespflege „Tagaktiv“ bietet an
Demenz erkrankten Menschen eine
individuelle Betreuung an. Das Angebot Kartoffeln, Pastinaken, Wirsing – so schmeckt
richtet sich an Bewohnerinnen und Bewohner, der Winter in unserer Tagaktiv-Gruppe. Beim
doch auch Gäste von außerhalb sind herzlich Projekt „Winterküche“ kommt jeden Donners-
willkommen. Aktuelle Projekte der Gruppe tag ein saisonales Gericht auf den Tisch. Ge-
stellen wir Ihnen hier vor. meinsam wird verarbeitet, was der Wochen-
markt aktuell hergibt.
14 Seniorenresidenz FriedrichsauHausnachrichten
Biografie-Arbeit: Erzähl mal ... – Hausarbeit früher
J eder erinnert sich gerne an etwas zurück,
ob es sich um Fotos handelt, die man sich
gerne angeschaut hat oder Musik, die man
gerne gehört hat. Gerade Menschen, die an
Demenz erkrankt sind, brauchen solche schö-
nen Erinnerungen.
Mit der Biografiearbeit wird die persönliche Le-
bensgeschichte eines Menschen mit seinen in-
dividuellen Erfahrungen und prägenden Ereig-
nissen erfasst. Dadurch ist die Biographiearbeit
ein elementarer Baustein der individuellen Pfle-
geplanung und ermöglicht es den Pflege- und
Betreuungsfachkräften Verhaltensweisen, Vor-
lieben und Abneigungen zu identifizieren, zu
verstehen, vorzubeugen und bei Bedarf adäquat
zu reagieren.
Beim Erzählkreis tauschten sich die Gäste der
Tagaktiv-Gruppe darüber aus, wie Hausarbeiten
früher erledigt wurden.
Seniorenresidenz Friedrichsau 15Wir über uns
Butter auf ’s Brot
D
as gute, alte Butterbrot weckt Erinne-
rungen. Doch der Mensch lebt nicht
vom Brot allein. Der passende Auf-
strich gehört auch dazu. Deshalb standen
selbstgebackenes Brot und selbstgemachte But-
ter auf dem Programm der Tagaktiv-Gruppe.
Nach dem gemeinsamen Einkauf im nahegele-
genen Supermarkt, wurde kräftig geknetet und
geschlagen.
16 Seniorenresidenz FriedrichsauWir über uns
Neues vom Mobilen Pflegeteam
Geistig fit in jedem Alter
nis zwischen Muskeln und Fett im Körper zu
Was geschieht mit dem Gehirn im Alter? erhalten oder wieder zu erreichen. Sie verbes-
sert die Durchblutung des Gehirns, erhöht die
Neurologen gehen von einer verlangsamten Schlafqualität, stabilisiert die Psyche und stei-
Kommunikation zwischen den Nervenzellen gert die geistige Leistungsfähigkeit sowie das
im Alter aus. Sie betonen jedoch die lebenslan- allgemeine Wohlbefinden. Besonders Ausdauer
ge Flexibilität des Gehirns, die es uns ermög- empfiehlt sich: Schwimmen, Radfahren, Lau-
licht, Alterungsprozessen entgegenzuwirken. fen, Wandern, Nordic Walking und Skilang-
Die Gehirnentwicklung ist aktivitätsabhängig. lauf. Dabei kommt es nicht auf Hochleistungen,
Nach dem Prinzip „Use it or lose it“ werden sondern auf die Regelmäßigkeit und Langfris-
Nervenzellen und deren Verbindungen abge- tigkeit an. Auch regelmäßiges Tanzen wirkt
baut, wenn sie nicht genutzt werden. Aktive vorbeugend.
Verbindungen werden zusätzlich verstärkt. Das
heißt konkret, Wissen, das häufig gebraucht Tipp: Probieren Sie einige Sportarten aus und
wird, bleibt länger erhalten, als jenes, worauf trainieren Sie diejenige(n) regelmäßig, die Ih-
wir nicht so oft zurückgreifen. Um wichtige nen am meisten Freude bereiten!
Nervenverbindungen zu erhalten und neue
Synapsen zu bilden, müssen wir regelmäßig
Anreize bieten. Eine mediterrane Ernährung beugt vor
Geistige Fitness beruht auf vier Säulen: körper- Ferner sollten wir darauf achten, was wir zu uns
liche Leistungsfähigkeit, gesunde Ernährung, nehmen. Eine ausgewogene, vitaminreiche Er-
Gehirntraining und seelisches Wohlbefinden. nährung ist eine wichtige Voraussetzung für
eine nachhaltig gute Funktionsfähigkeit des
Gehirns.
Bewegung ist Teil des Plans
Über das, was wir essen, können wir unmittel-
Schon im mittleren Lebensalter verbessert kör- bar Einfluss auf unsere Gesundheit nehmen so-
perliche Aktivität die geistige Leistungsfähig- wie auf das Risiko an einer Demenz zu erkran-
keit. So konnte belegt werden, dass Sport min- ken: Bei Menschen, die sich in ihrer Ernährung
destens zwei Mal pro Woche über mindestens durch die mediterrane Küche leiten lassen (so
30 Minuten oder mehr das Risiko für eine De- genannte „Mittelmeer-Kost“: Verwendung von
menz um die Hälfte reduzieren kann. Regelmä- Olivenöl, viel Obst und Gemüse, Getreidepro-
ßige Bewegung hat auch in Alter eine positive dukte, mindestens einmal wöchentlich Fisch,
Wirkung auf den Stoffwechsel. Sie hilft ferner, wenig Fleisch), vermindert sich das Risiko für
ein Normalgewicht und ein günstiges Verhält- eine Alzheimer-Demenz deutlich.
Seniorenresidenz Friedrichsau 17Wir über uns
Nutzung des Gehirns hält fit ken sich schützend vor geistiger Schwäche aus.
Dazu gehört auch das gewohnte „Wellness-
Was für den Körper gilt, zählt auch für Gehirn Programm“, wie die besondere Gesichtscreme,
und Geist: Aktiv sein hält gesund. Regelmäßi- oder ein neues Kleidungsstück. Auch das bringt
ges und nachhaltiges Lernen fördert das Wachs- Wohlfühlen. Einfach mal ins Café setzen und
tum von Gehirnzellen. Frauen und Männer mit den Kaffee nicht zu Hause trinken.
längeren Ausbildungszeiten oder höheren be-
ruflichen Abschlüssen erkranken später und Fazit:
seltener an Demenz und dies, obwohl diese Wahrscheinlich ist es entscheidend, von jeder
Qualifikation meist schon früh im Leben erwor- der vier Säulen (Bewegung, Ernährung, geistige
ben wurde. Diese Menschen schafften sich wäh- Aktivität sowie Seelenbalsam) etwas in den All-
rend der Jugend oder im frühen Erwachsenen- tag einzubauen. Der Mix macht den Unter-
alter durch Übung und geistige Aktivität schied!
Ressourcen im Gehirn. Diese „Reserven“ verzö-
gern oder verhindern im Alter das Auftreten Wir vom Mobilen Pflegeteam können Sie dabei
einer Demenz. Personen mit komplexer beruf- unterstützen, indem wir Sie zum Beispiel beim
licher Tätigkeit können auch durchatmen. Bei Einkaufen begleiten: Sie können mit Unterstüt-
ihnen reduziert sich die Wahrscheinlichkeit, an zung der Pflegekraft weiterhin selbständig ein-
einer Demenz zu erkranken, deutlich. kaufen. Der Mitarbeiter begleitet Sie auch mit
Rollator oder wenn Sie im Rollstuhl sitzen, wird
Anspruchsvolle Spiele wie Schach oder Musi- dieser geschoben. Wichtig ist uns, dass Sie das
zieren sowie das Lösen von Sudokus beugen „Einkaufserlebnis“ behalten. Selber Lebensmit-
Demenzen ebenso vor. Wenn wir das Auswen- tel sehen ist anders, als einen Einkaufszettel zu
diglernen einer Einkaufsliste, Kopfrechnen, schreiben. Vorher schauen wir gerne mit Ihnen
schnelles Lesen oder Silbenzählen in unseren die Vorräte und den Kühlschrank durch, damit
Alltag einbauen, gewährleisten wir uns einen adäquat eingekauft wird. Gerne begleiten wir
Schutz. Sie auch bei Spaziergängen in der Umgebung.
Ab Pflegegrad 1 können Sie dafür Geld von der
Pflegekasse verwenden. Sprechen Sie uns an,
Auch die Seele will genährt werden gerne beraten wir Sie dazu.
Diesen Schutz bieten ebenso Gemeinschaft, Ge- Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Mo-
selligkeit, Pflege von Freundschaften und zwi- bilen Pflegeteams wünschen Ihnen eine gesun-
schenmenschlichen Beziehungen sowie Enga- de und schöne Zeit!
gement für Mitmenschen. Soziale Kontakte
sind das Salz in der Suppe. Empirische Untersu-
chungen ergaben, dass vor allem bei Frauen Gabriele Heinemann
zufriedenstellende Kontakte mit verbesserten · Leitung Mobiles Pflegeteam ·
geistigen Leistungen im Alter einhergehen.
Last but not least sind auch Entspannung und
Wohlfühlen wichtige Seelennahrung und wir-
18 Seniorenresidenz FriedrichsauWir über uns
Neues aus dem Apartmentbereich
Gymnastik in der Seniorenresidenz
M
it Power ins neue Jahr. Von wegen! In
der Seniorenresidenz Friedrichsau
wird das ganze Jahr fleißig trainiert.
Seit mehr als einem Jahr bietet die staatlich ge-
prüfte Fitness-, Aerobic- und Personaltrainerin
Petra Baur Sportkurse in der Seniorenresidenz
Friedrichsau an. Ob Pilates, Gleichgewichtstrai-
ning, Sturzprophylaxe oder Gerätetraining –
die Kurse werden begeistert angenommen.
Dem Sturz einen Schritt voraus
Durch gezieltes Training kann die Sturzgefahr
reduziert werden. Gleichzeitig verbessern sich
Kraft und Gleichgewicht. So fallen alltägliche
Bewegungen wie Aufstehen, Stehen oder Gehen
leichter. Die Beweglichkeit der Gelenke bleibt
erhalten.
Darüber hinaus wird man direkt von Frau Baurs
guter Laune und motivierender Art angesteckt.
Trotz Anstrengung blickt man deshalb in viele
lachende Gesichter im Gymnastikraum. So
macht Bewegung Spaß!
Seniorenresidenz Friedrichsau 19Wir über uns 20 Seniorenresidenz Friedrichsau
Wir über uns
Stadtfahrt: Einkaufen am Fuße
des Ulmer Münsters
Ü
ber den Wochenmarkt schlendern, ei- Der Bus fährt unsere Bewohnerinnen und Be-
nes der unzähligen Cafés besuchen wohner direkt bis auf den Münsterplatz, wo
oder durch die Innenstadt bummeln: mittwochs und samstags der Ulmer Wochen-
Zweimal in der Woche geht es mit dem Resi- markt stattfindet. Der Service ist für unsere Be-
denzbus in die Ulmer Innenstadt. wohnerinnen und Bewohner natürlich kosten-
los.
Seniorenresidenz Friedrichsau 21Wir über uns
Aktivitäten des Sozialkulturellen Dienstes Apartment
So schmeckt der Winter: Alles in Weiß
S
o schmeckt der Winter: Vor der traum-
haften Kulisse der Winterlandschaft
konnten sich alle Gäste der Seniorenresi-
denz Friedrichsau über eine Überraschung
freuen.
Getreu dem Motto „Alles in Weiß“ hatte das
Team des Sozialkulturellen Dienstes weißen
Tee, Pralinen und Baiser-Gebäck vorbereitet.
Vom Briefträger bis zu Angehörigen – alle Gäs-
te freuten sich über die winterliche Aufmerk-
samkeit.
Extra für die Aktion hatte die Gruppe „Geführ-
tes Malen“ von Susanne Clausen passend zum
Motto ein wunderschönes Bild gestaltet.
22 Seniorenresidenz FriedrichsauWir über uns Seniorenresidenz Friedrichsau 23
Wir über uns
Kurs: Geführtes Malen
S
eit dem Sommer bietet Kunsttherapeutin
Susanne Clausen den Kurs „Geführtes
Malen“ an. Dabei legt sie viel Wert auf eine
angenehme und wertfreie Atmosphäre. Das
kommt gut an bei den Künstlerinnen und
Künstlern. Mittlerweile ist ein ganzes Potpourri
an kreativen Arbeiten entstanden – bunt, schön
und einzigartig.
Wer Freude am Malen hat, ist herzlich eingela-
den mitzumachen. Es sind keinerlei Vorkennt-
nisse erforderlich.
24 Seniorenresidenz FriedrichsauWir über uns
Ausstellung „Winter“
N
och ruht im Eisbett Mutter Erde, doch
leise höre ich ihre Schneeglöckchenkin-
der.
Im Kurs „Geführtes Malen“ von Susanne Clau-
sen haben die Teilnehmerinnen verschiedene
Maltechniken zum Thema „Winter“ auspro-
biert. Die Kunstwerke konnten im großen Saal
der Seniorenresidenz bewundert werden.
Seniorenresidenz Friedrichsau 25Wir über uns
Fahrt nach Bonlanden
ins Kloster der
Franziskanerinnen
F
rohgelaunt starteten acht Bewohnerinnen
und Bewohner nebst Fahrerin mittags
durch die verschneite Landschaft Rich-
tung Allgäu, um das Kloster in Bonlanden bei
Dettingen an der Iller zu besuchen. Dort erwar-
tete uns die Franziskanerin Schwester Beninda,
um uns den Krippenweg näherzubringen.
Mit Herz führte uns Schwester Beninda durch
die herrlichen Darstellungen rund um das
Weihnachtsgeschehen.
250 Jahre alte Figuren erzählen in 16 Szenen die
Weihnachtsgeschichte, ausgehend von Szenen
des Alten Testaments und endend mit der Ge-
schichte Jesu nach seiner Geburt. Die lebendige
Erzählung von Schwester Beninda beeindruck-
te uns sehr. Auch die zahlreichen Details in der
Gestaltung einzelner Ereignisse ließen uns stau-
nen.
Bevor wir das Klostercafé besuchten, stöberten
wir noch im hauseigenen Klosterladen. Bei Kaf-
fee und hausgemachtem Johannisbeerkuchen
wirkten die erlebten Eindrücke in Gesprächen
nach.
Dankbar und zufrieden traten wir am frühen
Abend wieder die Heimreise an.
Die Herzlichkeit und Wärme der franziskani-
schen Schwestern wird uns sicherlich noch ei-
nige Zeit in schöner Erinnerung bleiben.
Lissy Schellenberger
26 Seniorenresidenz FriedrichsauWir über uns
Vortrag:
Queen Victoria – Ein Portrait
Q ueen Victoria – Königin von Großbri-
tannien, Kaiserin von Indien und
Großmutter Europas. Wer war diese
deutschstämmige Königin auf dem englischen
Thron, die im hohen Alter noch Kaiserin von
Indien wurde? Durch eine geschickte Heirats-
politik gelang es ihr zudem Nachfahren in fast
allen europäischen Monarchien zu haben. Und
nicht zuletzt ist ein ganzes Zeitalter – das Vikto-
rianische Zeitalter (Victorian Age) – nach ihr
benannt.
Dr. Monika Dorothea Kautenburger von der
Universität Ulm beleuchtete in ihrem Vortrag
das Phänomen „Queen Victoria“. Angefangen
bei Victorias Kindheit und Jugend, die durch
die strenge Erziehung durch die Mutter geprägt
war. 1840 heiratete Victoria Albert von Sach-
sen-Coburg. Innerhalb von 17 Jahren bekam sie
neun Kinder und hatte zahlreiche Enkelkinder.
An der Regierung selbst war Victoria nicht
großartig beteiligt, sondern führte ein monar-
chisches Leben mit guten Kontakten zu ande-
ren Königshäusern. Benjamin Disreali war Vic-
torias beliebtester Premierminister, der sie Mit einer Regierungszeit von 63 Jahren, sieben
schließlich zur Kaiserin von Indien machte. Monaten und zwei Tagen war Victoria die am
Nach dem Tod ihres Gatten zog sich Victoria längsten regierende britische Monarchin, ehe
aus dem öffentlichen Leben und der Politik zu- sie von ihrer Ur-Ur-Enkelin Elisabeth II. über-
rück. troffen wurde.
Ihr Lebensstil war geprägt von Reisen und Passend zum Vortrag wurde der Film „Victoria,
Schreiben. So verbrachte sie ihre Zeit gerne an die junge Königin“ (Original: „Young Victo-
der Côte d’Azur und schrieb unter anderem 122 ria“) gezeigt.
Tagebücher und zahlreiche Briefe.
Am 22. Januar 1901 verstarb Queen Victoria.
Sie wurde in Windsor bestattet. Auf den Thron
folgte Victorias Sohn Edward VII.
Seniorenresidenz Friedrichsau 27Wir über uns
Projektstudie der Universität Ulm
A
n einer Studie zum Thema „Sprache aus ihrem Leben zu erzählen. Emotionale Erin-
und Befinden bei älteren Menschen“ nerungen und Erfahrungen standen dabei im
beteiligte sich Anfang dieses Jahres eine Vordergrund. Durch mitgebrachte Instrumen-
Gruppe von Bewohnerinnen und Bewohnern tarien und Videoaufnahmen wurden während
der Seniorenresidenz. des Erzählens Mimik und Gestik aufgezeichnet.
Alle Akteure waren nach den einzelnen Stun-
Die Studie wurde von drei Psychologiestuden- den positiv gestimmt und freuen sich zu Er-
tinnen im 3. Semester der Universität Ulm kenntnissen aus der Studie beigetragen zu ha-
durchgeführt. Um sich vorab ein wenig ken- ben.
nenzulernen, folgten die drei jungen Damen
der Einladung, an der Gruppe „Erzählen und Auf diesem Weg nochmal ein herzliches Dan-
Gedichte“ teilzunehmen, die jeden Donnerstag keschön!
stattfindet. Fünf Bewohnerinnen trafen sich in
den darauffolgenden Tagen, um für die Studie Lissy Schellenberger
In Ulm, um Ulm ... Abenteuer Lesen
Marlene Klein liest eine Erzählung von Gabriel García Márquez
W
ährend draußen dicke Schneeflo-
cken vom Himmel fielen, machten
es sich unsere Bewohnerinnen im
Clubraum der Seniorenresidenz gemütlich.
Das Team des Sozialkulturellen Dienstes hatte
Marlene Klein von der Stadtbibliothek Ulm
zum „Abenteuer Lesen“ eingeladen.
Mitgebracht hatte Marlene Klein Werke ihres
Lieblingsautor Gabriel García Márquez (1927
bis 2014). Der kolumbianischer Schriftsteller,
Journalist und Literaturnobelpreisträger ist be-
kannt für den Stil des „Magischen Realismus“.
28 Seniorenresidenz FriedrichsauWir über uns
Dabei werden magische Elemente in alltägliche
Situationen integriert.
Zum Einstieg las Marlene Klein eine Kurzge-
schichte aus „Zwölf Geschichten aus der Frem-
de“. Anschließend nahm sie ihre Zuhörerinnen
mit nach „Macondo“, einem fiktiven Orts, in
dem der Autor seinen Roman „Hundert Jahre
Einsamkeit“ spielen lässt. Eine lebhafte Diskus-
sion rundete die Lesung ab.
Über den Autor
Gabriel García Márquez, geboren 1927 in Ara- Márquez hat ein umfangreiches erzählerisches
cataca, Kolumbien, arbeitete nach dem Jurastu- und journalistisches Werk vorgelegt: Er gilt als
dium zunächst als Journalist. 1982 erhielt er einer der bedeutendsten und erfolgreichsten
den Nobelpreis für Literatur. Gabriel García Schriftsteller der Welt.
Seniorenresidenz Friedrichsau 29Wissenswertes
Infoveranstaltungen
in der Seniorenresidenz Friedrichsau
O
b Informationsveranstaltung, Vortrag
oder Lesung – über das Jahr hinweg
halten wir Sie bei regelmäßigen Veran-
staltungen auf dem Laufenden. Hier erfahren
Sie interessante Informationen rund um das
Leben in der Seniorenresidenz Friedrichsau.
Bei Getränken und einem leckeren Buffet lassen
wir die Veranstaltungen gemeinsam mit Ihnen
ausklingen.
Über die Termine werden Sie rechtzeitig über Aushänge und
unseren Infoscreen an der Rezeption informiert.
30 Seniorenresidenz FriedrichsauInfo Seniorenresidenz Friedrichsau 31
Eberhardtstraße 85 – 93 · 89073 Ulm
Telefon 0731 924-19
info@seniorenresidenz-friedrichsau.de
www.seniorenresidenz-friedrichsau.deSie können auch lesen