FUSSBALL M - Gut aufgestellt: Der TFV blickt optimistisch in die Zukunft - Amtliches Mitteilungsblatt des Thüringer ...
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FUSSBALL
Ausg. 5/2013 – 22. Jahrgang – Thüringer Fußball-Verband, Augsburger Straße 10, 99091 Erfurt
MAGAZIN
Amtliches Mitteilungsblatt des Thüringer Fußball-Verbandes/www.tfv-erfurt.de
Gut aufgestellt: Der TFV blickt
optimistisch in die Zukunft
Bildtext: Bildtext ...Liebe Sportfreundinnen,
liebe Sportfreunde,
kurz nach einem weiteren Höhepunkt im Ein weiterer Aufgabenbereich ist die Inte
Deutschen Fußball-Bund (DFB), dem DFB- gration. Der DFB unterstützt diese Vorhaben
Bundestag in Nürnberg, möchte ich einen mit der jährlichen Ausschreibung des DFB-
Überblick geben, welche Aufgabenfelder in Integrationspreises. Daran sollten sich noch
meinem Bereich, dem des 1. Vizepräsiden- mehr Vereine und Schulen beteiligen. Aus
ten des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV), Sicht des TFV haben wir in enger Zusam-
zu bearbeiten sind. menarbeit mit der Deutschen Soccer Liga
die Projekte Soccer Tour, Soccer Girls Day
Ein Schwerpunkt ist die Leitung der Ar- und der „Der Ball ist bunt“ vorangebracht.
beitsgruppe Fußballentwicklung im TFV. Weitere Unterstützung geben wir dem jähr-
Hier werden alle Bereiche des Amateurfuß- lichen Turnier “All together“. Besonders her-
balls im TFV auf den Prüfstand gestellt. Er- vorheben möchte ich das vom FC Erfurt auf dem Feld in Neuhaus nennen. Auch die
gebnis soll sein, die Beschlüsse des Ama- Nord e.V. unterstützte Turnier der vietname- Übergabe von Trikots an integrative Mann-
teurfußball-Kongresses in Kassel und des sischen Sportfreunde. schaften durch die DFB-Stiftungen (zum Bei-
DFB-Bundestages auch im Bereich des TFV spiel an das Flüchtlingsheim Jena) gehört
umzusetzen. In das Gebiet des 1. TFV-Vizepräsidenten dazu.
fällt auch die Führung des Fairplay-Wettbe-
Auf dem DFB-Bundestag in Nürnberg wur- werbs. Hier sei unserem Partner LOTTO Thü- Die Aufgaben sind sehr vielschichtig. Sie
de dazu ein Masterplan beschlossen, der ringen Dank gesagt, der für diesen Wettbe- verlangen einen großen Einsatz aller Betei-
den Vereinen Hilfeleistung für ihre weitere werb die Mittel bereitstellt. Reserven haben ligten. Danken möchte ich hier auch beson-
Arbeit gibt, denn der Amateurfußball soll wir allerdings bei der Teilnahme unserer Ver- ders den Mitarbeitern des Hauptamtes, die
auch in der Zukunft seine Bedeutung behal- eine an der Aktion „Fair ist mehr“. mich bei der Erfüllung dieser vielseitigen
ten. Aber die Rahmenbedingungen werden Aufgaben hervorragend unterstützen. Hier
nicht einfacher. An Bedeutung zugenommen haben der zeigt sich: „Fußball ist mehr als ein 1:0.“
Bereich Prävention gegen Gewalt und
Weiterhin geht es mir um die Nachhaltig- Rassismus sowie der Kinderschutz. Von der Arbeiten wir auch in Zukunft gemeinsam
keit im Verband. Dazu zählen die Unterstüt- Arbeitsgruppe Kinderschutz wurde ein Flyer an diesen Aufgabenfeldern. Dazu wünsche
zung und Förderung des Ehrenamtes. Der erarbeitet, der den Vereinen Hilfe anbietet. ich uns viel Erfolg!
Höhepunkt ist die Verleihung des DFB-Eh-
renamtspreises. Der DFB stimmte zu, dass Unser Verband unterstützt auch die Stif-
wir nach der Strukturreform im TFV 18 Kreis tungsarbeit. Dazu gehört der Behinderten-
ehrenamtssieger auszeichnen durften. Das fußball. In enger Zusammenarbeit mit Spe-
geschieht alljährlich mit einer Auszeich- cial Olympics und dem Behindertenverband
nungsveranstaltung, die wir traditionell zu- führt der TFV eine Landesmeisterschaft
sammen mit dem Bayerischen Fußball- durch. Der Sieger nimmt an der DFB-Meis- Peter Brenn
Verband durchführen. Vier Sportfreunde aus terschaft teil. 1. Vizepräsident des TFV
dem Kreis der Ehrenamtssieger werden in
den „Club der 100“ aufgenommen. Dank der Es gibt bereits Gedanken, eine Meister-
Firma Rameder können wir in unserem Ver- schaft der Förderzentren auszutragen. Wir
band weitere Sportfreunde mit dem Rame- unterstützen als TFV-Fußballturniere auf
der-Ehrenamtspreis für ihre ehrenamtliche dem Feld und in der Halle. Als ein Beispiel
Arbeit auszeichnen. möchte ich das integrative Fußballturnier
Fußball-Magazin | 5/2013 3Der nächste Winter kommt bestimmt
Bereits jetzt müssen Sie Ihren Sportrasen auf den kommenden Winter vorbereiten. Mit der richtigen Herbst-
düngung erleichtern Sie ihm das Überwintern. Neben Stickstoff spielt im Herbst der Nährstoff Kalium eine
sehr wichtige Rolle. Kalium stärkt die Zellwände und Pflanzenzellen. Es macht sie resistent gegenüber Frost
und Pilzkrankheiten, z.B. dem Schneeschimmel. Weiterhin lagern gut mit Kalium versorgte Pflanzen mehr
Nährstoffe in die Wurzeln ein als Gräser, die im September/Oktober zu wenig Kalium aufnehmen konnten.
Mit einer wohldosierten Herbstdüngung verfügen die Gräser über mehr Reservekräfte für die anstrengende
Winterzeit und ergrünen im Frühjahr besser und schneller.
Bis etwa Mitte Oktober sollte die Herbstdüngung ausgebracht sein. Genau für diesen Einsatzzweck und
Zeitpunkt sind die kaliumbetonten Langzeitdünger „High-K“ oder „Eurosport NK“ entwickelt worden. Durch
ihren hohen Kaliumgehalt, bei gleichzeitig geringer Stickstoffzufuhr, liefern sie die richtigen und notwendi-
gen Nährstoffe in ausreichender Menge. Zusätzlich enthalten sie noch Magnesium und Spurenelemente in
einem ausgewogenen Verhältnis.
Absolut falsch wäre im Herbst eine Düngung mit einem stickstoffbetonten Dünger. Dieser würde lediglich
zu einem starken oberirdischen Wachstum führen. In der Folge sind die Pflanzenzellen weich und bieten
Pilzkrankheiten einen idealen Nährboden. Auch von organischen Düngern ist abzuraten. Bei ihnen ist die
Verfügbarkeit der Nährstoffe nicht steuerbar und der Kaliumgehalt viel zu niedrig.
Noch ein Tipp für Plätze mit sandigem Bodenaufbau: Diese Böden besitzen keine Bindestellen für Kalium.
Somit wird es bei Niederschlägen vermehrt ausgewaschen. Daher ist die kaliumbetonte Herbstdüngung
besonders auf den sogenannten DIN-Plätzen sehr wichtig. Zusätzlich zum hohen Kaliumgehalt enthält der
spezielle Herbstdünger „High-K“ das einzigartige Langzeitkalium. Dieses Langzeitkalium versorgt die Gräser
über viele Wochen mit Kalium und schützt es sicher vor Auswaschung.
Bei Fragen zur Herbstdüngung oder generell zur Sportplatzpflege wenden Sie sich bitte an Ihren EUROGREEN
Fachberater vor Ort: Nico Zimmermann, Mobil: 0175-728 44 62 oder E-Mail: nico.zimmermann@eurogreen.de
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Nico Zimmermann | Mobil: 01 75 - 72 84 462 | nico.zimmermann@eurogreen.deInhalt
Qualifizierung
Neue Maßnahme:
DFB-Junior-Coach 23
Lehrgangsplan
für das Jahr 2014 24
Schiedsrichter
Regelecke: Ein Spieler
Zuviel auf dem Spielfeld 25
„Rennsteiger“: Lehrgang
in Bad Blankenburg 27
Breitensport
Freizeitmeister:
16–17 | DFB-Schulcup: 5. Auflage Die Celtics Jena 29
Hallenmeisterschaften:
Top-Thema Ehrenamt Ausschreibungen Alte Herren,
Finanzen: Club der 100: Freizeitkicker, Futsal 30/31
Schatzmeister Harry Wießner Erlebnisreiche Tage
im Interview 6 in München 19
Aus den Kreisen
Rameder-Preis: Tag des Mädchenfußballs:
Vorstand 21 Auszeichnungen 21 Rekordfeld in Suhl 33
Amtliche Meldungen
des Verbandes 8 Auszeichnungen SV Schmölln 1913:
und Geburtstage 22 Heimstatt junger Sportler
Im Interview: aus anderen Ländern 34
Peter Brenn 9
Spielbetrieb
Hallenmeisterschaft Männer:
Ausschreibung 10
Hallenmeisterschaften:
Ausschreibungen Frauen,
Mädchen und Nachwuchs 11/12
Resümee der Wechselperiode,
Bespielbarkeit der Plätze 12/13
Nachwuchsarbeit
Auswahlergebnisse,
Termine für 2014 14/15
Sehr gute Ergebnisse der
Jenaer Schulmannschaften im
nationalen Maßstab 16/17
27 | Trainingseinheit: Die „Rennsteiger“
Fußball-Magazin | 5/2013 5Top-Thema
Im Interview: Harry Wießner
TFV gut aufgestellt: Umsetzung und
Förderung von Projekten möglich
Talentförderung: Die Thüringer Nachwuchsarbeit soll weiterhin gefördert werden.
Der Thüringer Fußball-Verband (TFV) ist Das sah vor einiger Zeit noch ganz anders Zeitraum immer noch zeigen. Aber ich
seit mehr als einem Jahr in neuen Strukturen aus … möchte noch einmal betonen: Trotz Steuer-
organisiert. Harry Wießner, Mitglied des Die gute finanzielle Situation ist zuerst prüfung und zu erwartenden Nachzahlun-
Präsidiums dieses Verbandes und dessen
durch gezielte Sparmaßnahmen entstan- gen kann finanziell stabil für die Zukunft
Schatzmeister, gibt im Interview mit Hart- den. Im Ergebnis der Strukturreform wurde geplant werden.“
mut Gerlach, dem Vorsitzenden des Öffent- auf dem Verbandstag eine neue Finanzord-
lichkeitsausschusses des TFV, Auskunft zu nung beschlossen. Dabei sind viele „alte Welche Sorgen hat der Schatzmeister
finanziellen Belangen des Landesverbandes. Zöpfe“ abgeschnitten und auch die „Ecken dennoch?
ausgekehrt“ worden. Zur Konsolidierung Der Verband und seine Kreise müssen am
Wenn Verantwortliche für Finanzen, ob der Finanzen im TFV haben auch die steuer- Ende des Spieljahres, der TFV hat lt. Satzung
in der Politik oder im Sport, zu Wort kom- lichen Betriebsprüfungen für den Zeitraum ein abweichendes, ans Spieljahr ange
men, dann verweisen sie zumeist auf die 1999 bis 2001 und 2004 bis 2006, die zu- passtes Geschäftsjahr, ein ausgeglichenes
angespannte Situation in ihrem Bereich. nächst für manchen Ärger und einige Ergebnis aufweisen. Unser gesamtes Ge-
Stoßen Sie auch in dieses Horn? Diskussionen gesorgt haben, beigetragen. schäfts- und Finanzgebaren muss dem
Der TFV besitzt jetzt stabile finanzielle Denn sie haben uns an vielen Stellen aufge- Haushaltsrecht entsprechen, stellen doch
Voraussetzungen. Wir sind nun in der Lage, zeigt, was wir im Bereich Finanzen optimie- die staatlichen Zuschüsse, die wir über den
viele Maßnahmen umzusetzen. Auch hin- ren konnten und mussten. Ich erwarte für LSB erhalten, einen erheblichen Teil des
sichtlich der technischen Ausstattung ist der die gerade abgeschlossene steuerliche Be- Haushaltes dar. Es ist deshalb zwingend ge-
Verband nach seinem Umzug in die Augs- triebsprüfung 2007 bis 2009 keine gravie- boten, dass der TFV und seine Kreise weder
burger Straße 10 einer der modernsten renden Probleme mehr, wobei sich natürlich Verluste machen noch Überschüsse erwirt-
Landesverbände. Fehlentwicklungen der Vorjahre in diesem schaften. Es wäre ein großer Trugschluss, zu
6 Fußball-Magazin | 5/2013Top-Thema
Leute mit Ideen, die das Ganze nach vorn liche Befindlichkeiten geht. Die bringen den
treiben können. Beim TFV investieren wir Fußball nicht voran. Und sie sind kontra
gerade in ein Archiv und auch das Nach- produktiv. Wir müssen wieder zu den Sach
wuchsleistungszentrum der Mädchen ist ein themen zurückfinden. Die gemeinsame Ver-
Vorhaben, wofür wir Mittel sinnvoll einset- antwortung für den Fußball muss über allen,
zen. auch gelegentlich unterschiedlichen Mei-
nungen und Auffassungen, stehen. Mir ist es
Aber Sie sind auch in anderer Hinsicht ein Bedürfnis, mich bei allen, die dazu beige-
unzufrieden … tragen haben, für das Erreichte auf finanziel-
Unglücklich trifft es eher. Ich halte es für not- lem Gebiet ganz herzlich zu bedanken. Ich
wendig, sich wieder mehr auf unser bin mir sicher, dass wir im TFV, bei entspre-
Anliegen, die Entwicklung und Förderung chender Finanzdisziplin, auf Jahre gut auf-
des Fußballs im Gesamtverband, zu konzen- gestellt sind.
trieren. Mir missfällt, dass es in Diskussionen
und Beratungen nicht selten um persön n
Zuversichtlicher Schatzmeister: Harry Wießner.
glauben, dass man gut gewirtschaftet hat,
wenn am Ende des Jahres Geld übrig bleibt.
Damit hätten wir in unserer Rechtsform als
gemeinnütziger Verein ein großes Problem
und der Schaden wäre viel größer als der
vermeintliche Nutzen. Diese Problemstel-
lung ist aber inzwischen von allen erkannt
worden. Jegliche finanzielle Spielräume
müssen in die Entwicklung des Fußballs
reinvestiert werden. Derzeit diskutieren und
prüfen wir gemeinsam mit unseren KFA wo
und in welcher Form Investitionen in den
Fußball sinnvoll und notwendig sind.
Was sollte deshalb nach Ihrer Ansicht
getan werden?
Nun kommt es darauf an, die finanziellen
Mittel für die Entwicklung des Fußballs in
Thüringen in allen Bereichen gezielt zu
verwenden. Schließlich ist es die Aufgabe
jedes KFA, am Jahresende für ein ausge
glichenes Ergebnis zu sorgen und die Gelder
satzungsgemäß und zeitnah für die Förde-
rung des Fußballs einzusetzen. Wichtig ist in
diesem Zusammenhang, dass man die Ziele
in einem Konzept ausweist, in einem Finan-
zierungsplan festhält und einen Verwen-
dungsnachweis erstellt.
Welche Vorhaben sollten entwickelt
werden?
Da geht es, wie gesagt, um alles, was den
Fußball voranbringt. Sei es die Entwicklung
im Spielbetrieb, den Frauen- und Mädchen-
fußball, die Qualifizierung, den Auswahl
bereich, das Ehrenamt, die Gewinnung von
Schiedsrichtern und vieles andere mehr. Um
die Fußballsprache zu verwenden: Wir müs-
sen offensiver agieren! Haben wir lange Zeit
im Finanzbereich Verteidiger benötigt, brau-
chen wir jetzt Stürmer. Das heißt, kreative
Fußball-Magazin | 5/2013 7Vorstand
Amtliches des TFV
Satzung und Ordnungen
1. Änderungen und Ergänzungen der TFV-Ordnungen
Der Vorstand des Thüringer Fußball-Verbandes hat Änderungen und Ergänzungen der Ordnungen des TFV mit Wirkung zum 01.07.2013
beschlossen. Die Beschlüsse sind zusammengefasst im Downloadbereich aufrufbar.
Die Austauschblätter für die Ringordner „Satzung und Ordnungen“ liegen nicht dem Fußball-Magazin bei, sondern wurden bereits per
Post den Vereinen zugestellt oder zu den Staffeltagungen bzw. über die KFA ausgeteilt. Falls noch Austauschblätter benötigt werden,
können diese über die TFV-Geschäftsstelle bezogen werden. Ebenso der komplette Ringordner „Satzung und Ordnungen“.
Vereinsjubiläen 2014
Für Vereine, die im Jahr 2014 ihr 50-, 75- beziehungsweise 100-jähriges Jubiläum feiern, stellt der DFB Reliefs zur Verfügung.
Vereine, die ihr 100-jähriges Jubiläum begehen, erhalten weiterhin einen Scheck in Höhe von 500 Euro. Die dazu erforderlichen Formulare
können über die Homepage des TFV unter www.tfv-erfurt.de im Downloadbereich heruntergeladen oder in der G eschäftsstelle des TFV in
Erfurt angefordert werden. Diese Formulare sind bis zum 1. Dezember 2013 an den Thüringer Fußball-Verband zu senden.
Ergänzung zum Anschriftenteil des TFV-Infoheftes
65019003 – FSV 1986 Bad Langensalza e.V. – Kreis Eichsfeld-Unstrut-Hainich
Postanschrift: Olaf Schröder, Im Jacobieck 15 A, 99947 Bad Langensalza, Tel (p): 03603/811774, Mobil: 0171/2032962
Vorsitzender/Präsident: Olaf Schröder, Im Jacobieck 15 A, 99947 Bad Langensalza, Tel (p): 03603/811774, Mobil: 0171/2032962
Abteilungsleiter Fußball: Olaf Schröder, Im Jacobieck 15 A, 99947 Bad Langensalza, Tel (p): 03603/811774, Mobil: 0171/2032962
Leiter Frauen/Mädchen: Olaf Schröder, Im Jacobieck 15 A, 99947 Bad Langensalza, Tel (p): 03603/811774, Mobil: 0171/2032962
Sportplatz Großwelsbach, Gottersche Str., 99947 Großwelsbach n
Termine TFV-Hallenmeisterschaften 2014 Senioren + Freizeitkicker
Altersklasse Regional VR 1 Regional VR 2 Regional VR 3 Endrunde
AK 35 23.02.2014 23.02.2014 23.02.2014 09.03.2014
10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 14.00 Uhr
Stadtroda Heiligenstadt Themar Themar
AK 45 16.03.2014 09.03.2014 16.03.2014 23.03.2014
10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr
Eisenberg Heiligenstadt Hildburghausen Eisenberg
AK 50 09.03.2014 16.03.2014 09.03.2014 30.03.2014
10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr
Stadtroda Sömmerda Bad Salzungen Leinefelde
AK 55 02.03.2014 02.03.2014 23.02.2014 16.03.2014
10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr
Eisenberg Mühlhausen Bad Salzungen Leinefelde
AK 60 30.03.2014 23.03.2014 23.03.2014 06.04.2014
10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr
Stadtroda Leinefelde Meiningen Leinefelde
Freizeit 22.03.2014 23.03.2014 22.03.2014 06.04.2014
14.00 Uhr 14.00 Uhr 10.00 Uhr 10.00 Uhr
Eisenberg Leinefelde Schleusingen Hildburghausen
n
8 Fußball-Magazin | 5/2013Vorstand
Im Interview: Peter Brenn
„Der Stellenwert des Amateurfußballs
soll weiter erhöht werden“
Seit dem 17. Januar trifft sich eine Arbeits-
gruppe „Fußballentwicklung“, die am 23. Ok-
tober des vorigen Jahres vom erweiterten
Präsidium des Thüringer Fußball-Verbandes
(TFV) berufen wurde, regelmäßig zu Tagun-
gen. Peter Brenn, der 1. Vizepräsident des
TFV und Leiter dieser Arbeitsgruppe, äußert
sich im Interview mit Hartmut Gerlach, dem
Vorsitzenden des Öffentlichkeitsausschus-
ses des TFV, zum Anliegen und zu den Zielen
der Arbeitsgruppe.
Mit welchen Problemen und Aufgaben
beschäftigt sich Ihre Arbeitsgruppe?
Die Aufgaben für diese Arbeitsgruppe
sind aus dem Amateurfußballkongress 2012
abgeleitet. Der Stellenwert des Amateurfuß-
balls soll weiter erhöht werden, angesichts
der neuen Herausforderungen. Nach der Be-
rufung durch das erweiterte Präsidium ha-
ben wir bereits mehrmals getagt und bereits
die unterschiedlichsten Themen bespro-
chen.
An welche Herausforderungen denken Sie? Peter Brenn (links, daneben Gudrun Gania und Karl-Heinz Gläser bei der Auszeichnung mit dem Rameder-
Das ist neben dem demografischen Wan- Ehrenamtspreis) ist Vorsitzender der Arbeitsgruppe „Fußballentwicklung“ des Thüringer Fußball-Verbandes.
del und den Veränderungen im Bildungs
system die finanzielle Situation in vielen
Kommunen und Kreisen. Es kommt darauf
an, so auch der Deutsche Fußball-Bund, ein Gab es für die Zusammenkünfte der TFV- betriebs im Mädchenfußball. Absoluter
gemeinsames Selbstverständnis des Ama- Arbeitsgruppe eine Diskussionsgrundlage? Schwerpunkt ist die Qualifizierung und hier
teurfußballs als Basis unseres Fußballs zu Grundlage war bei unseren Diskussionen insbesondere die Vereinsberatung und der
entwickeln und dessen Zukunft zu gestal- der vom Deutschen Fußball-Bund erarbei Dialog mit den Sportgemeinschaften. Dabei
ten. tete Entwurf „Selbstverständnis des Ama- soll das Gespräch vor allem mit den wich-
teurfußballs“. Dieses Material, das wir in tigsten Personen in den Vereinen, den Vor-
Welche Themen stehen in der Arbeits mehren Beratungen beim DFB diskutiert sitzenden, Jugendleitern und Schatzmeistern,
gruppe auf der Tagesordnung? haben, ist auf dem DFB-Bundestag im Okto- geführt werden. Im Mittelpunkt steht das
Die lassen sich leicht aus der Zusammen- ber beschlossen worden. Wir haben alles auf Fußballspielen. Es sollen keine Mannschaf-
setzung der Arbeitsgruppe ableiten. den Prüfstand gestellt. Auch Dinge, die über ten verloren gehen.
Gerhard Frankenstein, Doreen Kukuk, Peter den bisherigen Spielbetrieb hinausgingen.
Ott, Patrick Marr, Ralf Eismann, Dr. Olaf Dr. Wünsch, der KFA-Vorsitzende Jena-Saale- Wie geht es nach dem DFB-Bundestag
Wünsch und Matthias Springer stehen für Orla hat, hat in einer unserer Tagungen da- weiter?
die Bereiche Männer- und Frauenfußball, von gesprochen, „alte Kühe zu schlachten“. „Wir warten nun ab, was auf dem DFB-
Nachwuchs, Qualifizierung, Fußballkreise Bundestag geschieht. Danach werden wir
und Vereine. Der Arbeitsgruppe gehören Um welche dieser zu schlachtenden alte den Vereinen konkrete Vorschläge unter-
darüber hinaus der TFV-Geschäftsführer
Kühe geht es konkret? breiten. Dazu gehören, wenn gewünscht,
Heinz-Joachim Jungnickel, der als mein Ich möchte hier nur einige Stichpunkte auch die Vorortgespräche des TFV-Präsiden-
Stellvertreter fungiert, sowie vom Hauptamt nennen: das Ein- und Auswechseln im ten. Es geht also um einen konstruktiven Di-
Markus Bienert an.“ Männerbereich, Spielsysteme, Spiel- und
alog zwischen dem Verband, den Vereinen
Anstoßzeiten oder die Gestaltung des Spiel- und den Fußballern.“ n
Fußball-Magazin | 5/2013 9Spielbetrieb
Ausschreibung 2013/2014
POKAL THÜRINGEN
24. Landesmeisterschaften im Hallenfußball
Der Männer um den „Köstritzer Pokal“
1. Veranstalter gleich, entscheidet das Ergebnis im direk- Eisenberg, FSV Wacker 90 Nordhausen II,
Thüringer Fußball-Verband (gemeinsam ten Vergleich der beiden Mannschaften. SV Schott Jena II
mit gastgebendem Verein) Gibt es auch danach noch keine Entschei-
dung, so wird diese durch Torschüsse vom Vorrundenturnier 2: Freitag, 10. Januar,
2. Verantwortlich für die Durchführung 9-Meter-Punkt ermittelt. 18:00 Uhr in Geraberg (Geratalhalle)
Spielausschuss des TFV Teilnehmer: SV Jugendkraft Albrechts,
Vom Spielausschuss des TFV werden ent- SG Bischleben/Möbisburg, SpVgg Geratal,
3. Teilnahmeberechtigung sprechend der unter lfd. Nr. 3 genannten FSV Gräfenroda, SV Germania Ilmenau, FSV
- Köstritzer Liga, Landesklasse, KOL und Gemeinschaften die Austragungsorte und Martinroda
Gastgeber Termine sowie die teilnehmenden Mann-
Die Mannschaften werden entsprechend schaften je Turnier festgelegt. Alle Teilneh- Vorrundenturnier 3: Sonntag, 19. Januar,
ihrer Meldung im DFBnet Vereinsmeldebo- mer erhalten mit Rundschreiben weitere 14:00 Uhr in Gotha (Ernestiner-Sporthalle)
gen zur Saison 2013-14 eingestuft. Informationen. Teilnehmer: FSV Lautertal Bischofroda,
FC Eisenach, FSV Wacker 03 Gotha,
4. Austragungsorte 8. Regelwerk SG Glücksbrunn Schweina, SG BW Stein-
Vorrunde: Gespielt wird nach den Hallenregeln des bach-Hallenberg, SpVgg Siebleben
Eisenberg, Geratal, Gotha, Hildburghausen, TFV. In II. Mannschaften der Vereine sind
Kahla, Saalfeld, Schlotheim Stammspieler höherklassiger Mannschaf- Vorrundenturnier 4: Samstag, 11. Januar,
Endrunde: ten nicht spielberechtigt. 14:00 Uhr in Hildburghausen (Werratal-
Hildburghausen (Pokalverteidiger) Sporthalle)
9. Mannschaftsstärke 1:4 Teilnehmer: SV 09 Arnstadt, FSV Eintracht
5. Termine Je Turnier können bis zu 12 Spieler des Hildburghausen, SG Lauscha/Neuhaus,
Vorrunde: 10.01. bis 19.01.2014 Vereins zum Einsatz kommen. SG Isolator Neuhaus-Schierschnitz, 1. FC
Endrunde: Sonntag, 02.02.2014 Sonneberg 04, SV 08 Steinach, SV EK Veils-
10. Spielzeit dorf, Sieger TSV-Cup
6. Teilnehmer 14 Minuten durchlfd. Zeit (Einzelfestlegung
Vorrunde: pro Turnier möglich) Vorrundenturnier 5: Sonntag, 12. Januar,
Mannschaften der Verbandsliga, Landes- 14:00 Uhr in Kahla (Regelschule)
klasse, Regio-Hallenmeister und Gastgeber 11. Schiedsrichter Teilnehmer: TSV Gera-Westvororte, FC Thü-
Endrunde: Die Ansetzung erfolgt durch das Ansetzer- ringen Jena, SV 1910 Kahla, SV BW 90 Neu-
7 Turniersieger aus Vorrunde und Gastge- kollektiv des TFV. stadt, SV Roschütz, FSV GW Stadtroda
ber FSV Eintracht Hildburghausen.
(ggf. der 2. des Turniers Nr. 4 falls Hildburg- 12. Erziehungsmaßnahmen Vorrundenturnier 6: Samstag, 11. Januar,
hausen 1. wird) Entsprechend § 17 der Spielordnung des 14:00 Uhr in Saalfeld (Gorndorf )
TFV entscheidet die Turnierleitung über die Teilnehmer: SG 1. FC/Chemie Greiz, VfR Bad
7. Austragungsmodus Behandlung von Disziplinarvergehen wäh- Lobenstein, SG Lok/VfL Saalfeld, SV Elster-
Vorrunde: rend des Turniers. In besonderen Fällen tal Silbitz/Crossen, SG Traktor Teichel,
Durch den Spielausschuss werden die kommt § 17 Ziffer 5 zur Anwendung. FC Thüringen Weida
Teams der Landesklasse und der Köstritzer
Liga sowie die Gastgeber in Vorrunden- 13. Der Sieger des Endrundenturniers Vorrundenturnier 7: Freitag, 17. Januar,
gruppen eingeteilt. Gespielt wird im Sys- wird als Hallenmeister Thüringens im Spiel- 18:00 Uhr in Schlotheim (Seilerhalle)
tem „Jeder gegen Jeden“. Die Turniersieger jahr 2013/2014 geehrt. Teilnehmer: SG Ammern, FC Gebesee,
erreichen das Finale. SC Leinefelde, SG Schlotheim/Mehrstedt,
14. Durch gesonderte Mitteilung des SV GW Siemerode, SV Empor Walschleben;
Endrunde: Spielausschusses werden weitere organi TSV 1861 Bad Tennstedt, VfL Hüpstedt,
Die 7 Turniersieger und die G
astgeber er- satorische Fragen geregelt und allen teil- Kirchheilinger SV 90, Sieger aus Vorrunden-
mitteln den Landesmeister 2013/14. Ver- nehmenden Mannschaften zur Kenntnis turnier
zichten Mannschaften auf die Turnierteil- gegeben
nahme, behält sich der Spielausschuss vor, Finale: Sonntag, 02. Februar 2014, 13:30 Uhr
dafür andere Teams einzuordnen. Termine/Austragungsorte/Gruppenein- in Hildburghausen (Werratal-Sporthalle)
teilung Teilnehmer: Gastgeber FSV Eintracht Hild-
Die 8 Endrundenteilnehmer spielen in Vorrundenturnier 1: Sonntag, 19. Januar, burghausen sowie die 7 Turniersieger der
2 Gruppen „Jeder gegen Jeden“. 14:00 Uhr in Eisenberg (Friedrich-Schiller- Vorrunde 1–7
Für alle Turniere gilt, dass bei Punkt- und Gymnasium)
Torgleichheit die höhere Zahl der erzielten Teilnehmer: SV BW Büßleben, FC Altenburg,
Tore den Ausschlag gibt. Ist auch diese FSV GW Blankenhain, SV Eintracht Stand: 25.10.13 n
10 Fußball-Magazin | 5/2013Spielbetrieb
Verfahrensweise in Bezug auf die Entscheidung über die Grundsätzliche Sachver-
Bespielbarkeit der Plätze halte der zurückliegenden
Wechselperiode
Die Schlechtwetterperiode hat bereits be- ligten Vereine über die Abfahrtszeit der Fehler und Hinweise
gonnen. Um bei zu erwartenden Spielaus- Gastmannschaft zu verständigen. - Kopien der Geburtsurkunden fehlen
fällen entsprechend reagieren zu können, bei Antrag Erstausstellung (insbeson-
wird nachfolgend auf einige Regelungen • Bei den Entscheidungen über die Aus- dere bei Erwachsenen)
bzw. Bestimmungen hingewiesen. Insbe- tragung der Spiele oder evtl. Absagen - falsche Angaben ( Erstausstellung statt
sondere ist dabei die Vereinbarung zwi- unterklassiger Begegnungen sind § 8 Vereinswechsel)
schen dem Gemeinde- und Städtebund Ziffer 4 und 5 der Spielordnung des TFV - aktuelle Antragsformulare nutzen
Thüringen mit dem TFV zur Entscheidung zu beachten. - Angabe der TFV-Vereinsnummer
über die Bespielbarkeit kommunaler - Stempel und Unterschrift fehlen
Sportplätze zu beachten (nachzulesen auf • Spielgemeinschaften (SG) haben zur - Passfotos nicht mit einreichen
der TFV-Homepage). Nur wenn alle Betei- Entscheidungsfindung die Bespielbar- - Pässe werden nur an die offiziellen
ligten verantwortungsbewusst handeln, keit aller Plätze der SG zu prüfen. Vereinsadressen, welche im System
wird es uns gelingen, die in der Winterzeit des TFV registriert sind, geschickt
unschönen Diskussionen bei Spielausfäl- • Zur Spielabsage sind nur die Platzkom- - sämtliche Vorgangsdokumente wer-
len zu minimieren. Klare Regelungen und mission oder der angesetzte Schieds- den ausschließlich an das E-Postfach
für alle verständliche Entscheidungen richter berechtigt. geschickt
müssen die gemeinsamen Interessen der - Bitte leserlich schreiben!
Eigentümer, Vereine und des Fußballver- • Kann ein Spiel trotz aller Bemühungen
bandes gewährleisten. nicht ausgetragen werden, sind unmit- Spielerpässe (Rückgang)
telbar nach der getroffenen Entschei- - Bei Abmeldungen ist der Spielerpass
Unverändert sind die gastgebenden Verei- dung in der Reihenfolge Staffelleiter, innerhalb von 14 Tagen entsprechend
ne in der Pflicht, sich rechtzeitig von der Gastverein und der angesetzte Schieds- den Regelungen der SPO mit den not-
Beschaffenheit ihrer Plätze zu überzeugen richter über die Spielabsage vom Platz- wendigen Informationen einzureichen
und geeignete Maßnahmen einzuleiten, beauftragten oder vom Schiedsrichter (ein eventuelles erforderliches Passein
um die Bespielbarkeit der gemeldeten zu informieren. zugsverfahren ist kostenpflichtig –
Plätze zu gewährleisten. Ein Ausweichen 25,00 €).
auf den gemeldeten bzw. einen anderen • Der gastgebende Verein meldet den - Genaue Information, was mit dem Pass
geeigneten Nebenplatz bedarf der Ent- Spielausfall an das DFBnet. Der Spielaus- passieren soll sind notwendig (Abmel-
scheidung durch die Platzkommission schuss weist besonders auf § 8 Ziffer 5 dung, Ergänzung, Neuausstellung . . .)
oder des Schiedsrichters. Die vom TFV be- der SpO, d.h. die Zulassung von Kunstra- - Alle Daten sind einzutragen (Abmel-
rufenen Platzbeauftragten für die Köstrit- senplätzen für den Pflichtspielbetrieb dedatum, letztes Spiel, Stempel/Unter-
zer-Liga und die Landesklassen können hin. Sofern ein Kunstrasenplatz als Aus- schrift, Zustimmung Ja oder Nein).
auf der Homepage des TFV eingesehen weichplatz wegen Unbespielbarkeit des
werden. gemeldeten Hauptplatzes genutzt wer- PassOnline
den soll/muss, ist der Spielleiter und die - Grundsätzlich müssen die Antragsdo-
Es besteht Veranlassung darauf hinzuwei- Gastmannschaft rechtzeitig vom gast- kumente dem antragsstellenden Ver-
sen, dass bei Entscheidungen der Platz- gebenden Verein zu informieren. Da auf ein vollständig vorliegen.
kommission über einen Spielausfall, aber manchen Kunstrasenplätzen die Nut- - Alle Unterlagen müssen mindestens
auch über die Nutzung eines Neben zung von unterschiedlichem Schuhwerk zwei Jahre lang vom Verein aufbe-
platzes ein Protokoll zu fertigen ist. Ein möglich ist, muss in jedem Fall darüber wahrt werden.
Protokoll-Muster kann ebenfalls von der informiert werden, welches Schuhwerk - Es müssen keine Unterlagen (auch
Homepage des TFV (Download) herunter- (Nocken- und Stollenschuhe oder nur keine Geburtsurkunden) an den TFV
geladen werden. Der Platzverantwortliche Nockenschuhe) vom Eigentümer gestat- geschickt werden.
des TFV sollte unmittelbar nach der getrof- tet sind!
fenen Entscheidung – möglichst noch vom Strafen
Spielort – den zuständigen Staffelleiter per - Auswirkungen von Falschangaben
Telefon informieren, um weitergehende Gerhard Frankenstein,
Maßnahmen, wie z.B. Tausch des Spiel Vorsitzender Spielausschuss Ich bitte um Bereinigung der Spielerlis-
ortes zu beraten. Bei Spielabsagen wegen ten der Vereine (auch durch Onlineab-
schlechten Wetters sind grundsätzlich Bärbel Friedel, meldung von „Karteileichen“).
folgende Regelungen zu beachten: Vorsitzende Ausschuss Frauen- und Ich bitte um Beachtung, um ein Faires
Mädchenfußball Miteinander zu gewährleisten!
• Die Entscheidung über die Spielabsage
kann frühestens am Vortag des Spieles Peter Ott,
bzw. Freitag ab 16 Uhr getroffen wer- Vorsitzender Jugendausschuss Joachim Zeng
den. Leiter der Passstelle
Sollte eine Entscheidung über eine evtl.
Spielabsage erst am Spieltag endgültig
getroffen werden, haben sich die betei- n n
Fußball-Magazin | 5/2013 11Spielbetrieb
TFV-Hallenlandesmeisterschaften TFV-Hallenlandesmeisterschaften
Mädchen – Spieljahr 2013/2014 Frauen – Spieljahr 2013/2014
1. Spielberechtigung: 10. Turnierleitung: 1. Spielberechtigung: 9. Startgebühren:
nur mit gültigem Spieler- 2 Sportfreunde plus 1 nur mit gültigem Spieler- 25,00 Euro (einmalig) ohne
pass des TFV Schiedsrichter pass des TFV Duschgebühren
2. Teilnahmeberechtigung: 11. Spielwertung bei Punkt- 2. Teilnahmeberechtigung: 10. Turnierleitung:
alle gemeldeten Mädchen- gleichheit: alle gemeldeten Frauen- 2 Sportfreunde plus 1
mannschaften der jeweili- a. Tordifferenz mannschaften Schiedsrichter
gen Altersklasse b. höhere Anzahl der er-
zielten Tore 3. Spielregeln: 11. Spielwertung bei Punkt-
3. Spielregeln: c. Spiel gegen einander Richtlinien für Hallen-Fuß- gleichheit:
Richtlinien für Hallen-Fuß- d. Strafstoßschießen, je ballspiele des TFV a. Tordifferenz
ballspiele des TFV drei Schützen bis zur b. höhere Anzahl der er-
Entscheidung 4. Spielmodus: zielten Tore
4. Spielmodus: 3 x Vorrunde, 2 x Zwischen- c. Spiel gegen einander
bei 8 oder mehr Mann- 12. Festlegungen: runde, Endrunde d. Strafstoßschießen,
schaften, 2 Staffeln, Halb Entsprechend § 17 der Endrunde mit 8 Mann- je drei Schützen
finale, Spiel Platz 3 + Finale Spielordnung TFV ent- schaften, 2 Staffeln,
bei 7 und 6 Mannschaften scheidet die Turnierleitung Halbfinale, Spiele Platz 3 + 12. Festlegungen:
jeder gegen jeden über die Behandlung von Finale Entsprechend §17 der Spiel
Disziplinarvergehen ordnung TFV entscheidet
5. Qualifizierung 5. Qualifizierung die Turnierleitung über die
Mädchen F, E, B nur eine 13. Schiedsrichter: von den 3 Vorrunden Platz 1 Behandlung von Diszipli-
Endrunde Mädchen D und TFV – pro Turnier 2 und bester 2. Platz = 4 M narvergehen
C je zwei Vorrunden – für von Zwischenrunde Platz 1
Endrunde Platz 1 bis 3 14. Nichtantreten bis 3 = 6 M plus 13. Schiedsrichter:
wird durch das TFV-Sport- FFV Erfurt I (PV) und FSV TFV Vorrunde und ZR je 2,
6. Spielzeit: gericht geahndet S. Bad Salzungen (GG) Endrunde 3
bei 8 oder mehr Mann-
schaften – max. 1 x 12 Mi- 15. Aufgaben für verantwort- 6. Spielzeit: 14. Nichtantreten:
nuten liche Vereine: bei 8 Mannschaften – max. wird durch das TFV-Sport-
bis 7 Mannschaften – max > Absicherung medizinische 1 x 12 Minuten gericht geahndet
1 x 10 Minuten Erstversorgung bis 7 Mannschaften – max.
> Absicherung Versorgung 1 x 10 Minuten 15 Aufgaben für verantwort-
7. Spielstärke: > Absicherung Spielbälle liche Vereine:
Mädchen B, C und D und Wechselhemden 7. Spielstärke: > Absicherung Ordnerdiens
1:4 1:4 > Absicherung Versorgung
Mädchen E, F 16. Gesamtverantwortung: Auswechselspielerinnen > Absicherung Spielbälle
1:5 Thüringer Fußball-Verband, max. 5 und Wechselhemden
Mannschaftsstärke Ausschuss für Frauen- und Stammspielerinnen höher- > Absicherung medizinische
max. 12 Mädchenfußball klassiger Mannschaften sind Erstversorgung
in unteren Mannschaften
8. Spielbälle: nicht spielberechtigt 16. Gesamtverantwortung:
stellt der jeweils verant- Thüringer Fußball-Verband,
wortliche Verein/KFA 8. Spielbälle: Ausschuss für Frauen- und
– Bälle zum Erwärmen – stellt der jeweils verant- Mädchenfußball
jede Mannschaft selbst wortliche Verein/KFA
– Bälle zum Erwärmen –
9. Startgebühren: jede Mannschaft selbst
keine n n
12 Fußball-Magazin | 5/2013Jugendausschuss
Jugendausschuss
Thüringer Hallen-Landesmeisterschaften Nachwuchs 2013/14
1. Veranstalter 6. Meldetermin
Thüringer Fußball-Verband Die neun KFA melden ihre Kreissieger der Altersklassen D-/E-
Jugendausschuss Junioren bis spätestens 06.01.2014 und C-Junioren bis spätes-
tens 13.01.2014 an Markus Bienert – m.bienert@tfv-erfurt.de –
2. Altersklassen (laut TFV-Infoheft, S, 37).
C- , D- und E- Junioren
7. Spielkleidung
3. Termine Jede Mannschaft reist mit zwei verschieden farbigen Trikot
Vorrunden: 10.01. / 11.01.2014 sätzen an. Markierungshemden sind nicht zugelassen. Die
18.01. / 19.01.2014 Jerseys müssen Rückennummern enthalten. Des Weiteren ist
25.01. / 26.01.2014 besonders auf die Hallenrichtlinie des TFV Pkt. 7 Ausrüstung
Endrunden: der Spieler zu achten.
C-Junioren: 09.02.14 – 09.30 Uhr – Eisenberg
D-Junioren: 01.02.14 – 09.30 Uhr – Sondershausen 8. Rechtsorgan
E-Junioren: 16.02.14 – 10.00 Uhr – Erfurt Die Turnierleitung fungiert als Rechtsorgan aller während des
Turniers. In besonderen Fällen kommt § 17, Ziffer 5 (2) der
4. Turnierleitung/Schiedsrichter Spielordnung des TFV zur Anwendung.
stellt der TFV
9. Sonstiges
5. Teilnehmer/Austragungsmodus - eine Mannschaft besteht aus max. 12 Spielern
Vorrunden: - Spielstärke A–D-Jun. 1:4/E-Jun. 1:5
Alle Mannschaften der jeweiligen Verbandsligen sowie die Hal- - Spieldauer 12 min ohne Wechsel in der Endrunde in der
lenkreismeister der KFA. Die Gruppeneinteilung der Vorrunden Vorrunde sind andere Festlegungen möglich
erfolgt durch den TFV-Jugendausschuss. In allen AK darf je- - Anreise bis spätestens 30 min vor Turnierbeginn
weils nur eine Mannschaft pro Verein teilnehmen. - die Vereine haben vor Turnierbeginn die Spielerpässe sowie die
Mannschaftslisten (doppelte Ausführung) bei der TL abzuge-
Besonderheit: ben
Die bei den C-Junioren überregional spielenden Mannschaften - Für Wertsachen wird keine Haftung übernommen
des FC CZ Jena und des FC RW Erfurt sind für die Endrunde - Die Vereine sind für die Versorgung verletzter Spieler selbst
gesetzt. verantwortlich. Durch die Turnierleitung wird nur der Notruf
Spielmodus: jeder gegen jeden gewährleistet.
Für die Endrunden qualifizieren sich die Gruppenersten der
Vorrunde.
Endrunden:
Die Endrunden werden in allen Altersklassen mit acht Mann-
schaften durchgeführt. Die Auslosung der Gruppen erfolgt am
Turnierort.
Spielmodus: Gruppenphase – Halbfinale – Finale
Für alle Turniere gilt: Die Wertung der Spiele erfolgt nach dem
Punktsystem. Bei Punktgleichheit entscheidet die Tordifferenz,
danach die höhere Anzahl der erzielten Tore. Besteht auch hier
Gleichheit, so entscheidet das Ergebnis des Vergleiches beider
Mannschaften gegeneinander. Endete dieses Spiel unentschie-
den so wird ein Strafstoßschiessen (5 Spieler je Mannschaft)
ausgetragen. Gespielt wird nach den gültigen Hallenrichtlinien
des TFV. n
Fußball-Magazin | 5/2013 13Nachwuchsarbeit
TFV-Auswahlmannschaften (V): Ergebnisse
Jahrgang 2000 U 17-Frauen Ergebnisse des Wettbewerbes
„Jugend trainiert für
07.–09.10. 13.–15.09.
Turnier in Güstrow NOFV-Turnier in Lindow 3. Platz Olympia“
In der ersten Oktoberhälfte reiste die von mit folgenden Ergebnissen: Mit 4 Medaillen für das Sportgymnasium
TFV-Trainer R. Schnuphase betreute Jahr- Meckl.-Vorp. 6:0 „Johann Christoph Friedrich GutsMuths“
gangsauswahl 2000 zu einem Vierländertur- Sachsen-Anhalt 1:1 Jena waren die diesjährigen Wettbewerbe
nier nach Güstrow. Brandenburg 1:3 überaus erfolgreich. In der Wettkampfklasse
Mit folgenden Ergebnissen belegte die II weiblich unterlag die Jenaer Schulmann-
Mannschaft in einer „inoffiziellen“ Turnier- Turniersieger wurde Brandenburg vor Berlin. schaft erst im Finale der Mannschaft aus
wertung den 4. Platz: Die weiteren Plätze hinter der von Chr. Potsdam. Bronzemedaillen gab es in der WK
1:3 gegen Sachsen Kucharz betreuten TFV-Auswahl belegten
III weiblich sowie in der WK II und IV männ-
1:3 gegen Meckl.-Vorpommern Sachsen-Anhalt, Sachsen und Meckl.- lich.
2:2 gegen Brandenburg Vorpommern.
Das Sportgymnasium Erfurt, das Thüringen
in der WK III männlich vertrat, belegte nur
Jahrgang 1996 02.–06.10. einen enttäuschenden 16. Platz.
DFB-Länderpokal für U 17-Frauen
06.–08.09. in Duisburg 6. Platz An den Wettbewerben nahmen jeweils die
NOFV-U 18-Turnier in Lindow 4. Platz Vertreter aller 16 Bundesländer, die sich zu-
mit folgenden Ergebnissen: vor in ihren Regionen durchgesetzt hatten,
mit folgenden Ergebnissen: Sachsen-Anhalt 0:0 teil.
Berlin 1:1 Hessen 1:1
Sachsen-Anhalt 0:0 Saarland 0:0 n
Sachsen 0:2 Baden 2:1
Abschlusstabelle:
1. Berlin 5:1 7 Die von Christian Kucharz, seit Mitte Sep-
2. Sachsen 4:1 7 tember Koordinator des NLZ weiblich im
3. Meckl.-Vorp. 3:2 4 TFV, betreute TFV-Auswahl konnte die tolle
4. Thüringen 1:3 2 Vorjahresleistung (ebenfalls Platz 6) wieder-
4. Sachsen-Anhalt 1:3 2 holen.
6. Brandenburg 1:5 1
Insbesondere mit den Leistungen gegen
Die von TFV-Trainer R. Schnuphase betreute Hessen (am Ende Turniervierter) und gegen
TFV-Auswahl zeigte beim diesjährigen NOFV- Baden zeigte sich Kucharz, der von Jens
Turnier eine ordentliche Leistung, zumal sie Klinger (FF USV Jena) unterstützt wurde,
durch den Turniermodus (der erste Spieltag sehr zufrieden.
wird ausgelost, die anderen Begegnungen Aus der TFV-Vertretung wurden Lina Hausi-
ergeben sich aus dem jeweils aktuellen Tabel- cke, Vanessa Fischer und Linda Preuß (alle FF
lenstand) gegen die momentan stärksten USV) gesichtet und erhalten in den nächsten
NOFV-Landesverbände antreten musste. Wochen eine entsprechende Einladung
Im Angriffsverhalten muss die Mannschaft durch den DFB. Länderpokal-Sieger wurde
beim DFB-A2-Sichtungsturnier jedoch deutlich Brandenburg vor Bayern und Niedersachsen.
zulegen, um eine gute Rolle spielen zu können.
U 14-Mädchen
12.–17.10.
DFB-A2-Sichtungsturnier in Duisburg 11.–13.10.
19. Platz NOFV-Turnier in Lindow 6. Platz
mit folgenden Ergebnissen:
Südbaden 1:1 mit folgenden Ergebnissen:
Niedersachsen 0:3 Sachsen 0:3
Saarland 1:2 Sachsen-Anhalt 1:2
Kasachstan 1:1 Berlin 1:2
14 Fußball-Magazin | 5/2013Nachwuchsarbeit
Terminplanung 2014 – Auswahlaktivitäten männlich und TS-Bereich – ohne ÜS
Termin Art der Veranstaltung Ort
03.–05.02. Lehrgang mit M.-Vorpommern (Jg. 1998) Bad Blankenburg
08./09.02. TFV-Hallenmeisterschaft C- und D-Junioren
15.02. TFV-Hallenmeisterschaft E-Junioren
15./16.02. NOFV-Hallen-Meisterschaft C und D Sachsen
18.03. Verbandsvergleiche mit Sa.-Anhalt (Jge. 1999, 2000) Jena
07.–09.04. Lehrgang mit Berlin (Jg. 2000) Berlin
11.–13.04. NOFV-Turnier (Jg. 1998) Lindow
dezentrale TS-Trainer-Beratungen Region Süd, West, Ost
25.–30.04. DFB-B 2-Turnier (Jg. 1998) Duisburg
09.05. TS-Turniere (Jg. 2003) TS-Standorte
10./11.05. Zentrale TFV-Sichtung (Jge. 2001 und 2002) Bad Blankenburg
20.05. TFV-Sichtungsturnier (Jge. 2001 und 2002) Bad Blankenburg
26.–28.05. Lehrgang mit Sa.-Anhalt (Jg. 1999) Bad Blankenburg
02.06. TS-Infoabend TS-Standorte
10.06. Verbandsvergleich in Sa.-Anhalt (Jg. 2001) Bennstedt
13.–15.06. NOFV-Kleinfeld-Turnier (Jg. 2002) Lindow
16.–18.06. Vierländer-Turnier (Jg. 1999) Leipzig
23.–25.06. Vierländer-Turnier (Jg. 2000) Leipzig
Landesfinale “Jugend trainiert...” (Jungen)
Landesfinale “Jugend trainiert...” (Mädchen)
03.–06.07. NOFV-Turnier (Jg. 1999) Lindow
13.07. WM-Endspiel (WM-Beginn 12.06.) Brasilien
14.–16.07. Vorbereitung DFB-U15-Turnier (Jg. 1999) Bad Blankenburg
21.–26.07. DFB-Sichtungsturnier U 15 (Jg. 1999) Duisburg
23.–25.07. Vorbereitung DFB-U14-Turnier (Jg. 2000) Bad Blankenburg
28.07.–02.08. DFB-Sichtungsturnier U 14 (Jg. 2000) Bad Blankenburg
05.–07.09. NOFV-Turnier (Jg. 1997) Lindow
dezentrale TS-Trainer-Anleitungen Region Süd, Ost, West
Endrunde „Jugend trainiert..“ (WK IV, DFB-Schulcup) Bad Blankenburg
Endrunde „Jugend trainiert...“ Berlin
26.–28.09. TS-Turniere (Jge. 2003–2004) TS-Standorte
30.09. TFV-Sichtungsmaßnahme (Jg. 2001 und 2002) Bad Blankenburg
13.–15.10. Trainingslehrgang und Turnier (Jg. 2001) Güstrow
18.–23.10. DFB-A 2-Turnier (Jg. 1997) Duisburg
01.12. TS-Infoabend TS-Standorte
Dezember Hallenturnier Jg. 2002 Waltershausen
Ergänzungen, Aktualisierungen und Zusätze sind möglich! n
Fußball-Magazin | 5/2013 15Jugendarbeit
DFB-Schulcup: 5. Auflage
Ausgezeichneter dritter Platz für
Wachsmuths Schützlinge
Gutes Abschneiden: Die Jungen aus Jena belegten Platz drei.
So stimmungsvoll wie die drei Tage be- zeichneten dritten Platz. Das Team aus Jena keinem Verein angehört, wurden 15. Sie be-
gonnen hatten, so gingen sie auch zu Ende. besiegte im Viertelfinale das Otto-Hahn- zwangen im Spiel um diesen Rang die Ge-
Mit einer gelungenen Veranstaltung verab- Gymnasium Karlsruhe im Neunmeterschie- meinschaftsschule Rastbachtal Saarbrücken
schiedeten die Verantwortlichen des Deut- ßen mit 6:5. Im Halbfinale unterlagen die mit 4:3. Auf dem Weg dorthin hatten die
schen Fußball-Bundes (DFB) die 32 Mäd- Thüringer der IGS Mainz-Bretzenheim mit Erfurterinnen gegen die Käthe-Kollwitz-
chen- und Jungenmannschaften, die vom 0:2. Das „kleine Finale“ sah die Jenaer gegen Grundschule Berlin (0:6) und das Diesterweg-
22. bis 24. September am 5. Schul-Cup in das Gymnasium Sarstedt als 4:2-Gewinner. Gymnasium Tangermünde (2:3) verloren.
der Landessportschule Bad Blankenburg Jena wurde damit dem Anspruch seines In der Eröffnungsshow des Schulcups wa-
teilgenommen hatten. Ehrengäste der Ab- Trainers gerecht. „Wir haben einen starken ren der Freestyle-Fußballstar Tino und eine
schlusszeremonie in der Vierfelderhalle wa- Jahrgang und wollen das Viertelfinale errei- Breakdance-Gruppe aus Berlin aufgetreten
ren DFB-Vizepräsident Rainer Milkoreit, DFB- chen“, hatte Dirk Wachsmuth gesagt. und hatten den Nachwuchs begeistert. Zu-
Direktorin Steffi Jones, DFB-Trainerin Nicht so weit vorn wie die Jungen aus Jena dem präsentierte der DFB den WM-Pokal
Annouschka Bernhard und Karl Weinmann landeten die Mädchen des Evangelischen des Jahres 1990 sowie den Europameister-
von der Deutschen Schulsportstiftung. In Ratsgymnasiums Erfurt, die aber das Ziel er- pokal der Frauen 2013. Wolfgang Staab, der
diesem Bundesfinale belegte das Sportgym- reichten, das ihr Lehrer Ingolf Pögel formu- die Eröffnung in der Vierfelderhalle mode-
nasium Johann Christoph Frriedrich Guts- liert hatte: „Wir möchten nicht 16. werden.“ rierte, hatte die jeweils 16 Mädchen- und
Muths Jena bei den Jungen einen ausge- Die Erfurterinnen, in deren Team das Gros Jungen-Schulmannschaften begrüßt. Sie
16 Fußball-Magazin | 5/2013Jugendarbeit
hatten sich in ihren Bundesländern beim rad Götze, Simone Gerbet, Christian Krönert, (Hildburghausen). Die Spiele seien ange-
Schulcup als Sieger durchgesetzt. Rick Jakob (Gera), Thomas Bischof (Zella- nehm zu pfeifen gewesen, sagte Thomas Bi-
Der Thüringer Fußball-Verband stellte die Mehlis), Chris Hollandt (Trusetal), Florian schof. Es habe keinerlei Probleme gegeben.
Schiedsrichter für den DFB-Schulcup: Kon- Butterich (Adelhausen) und Paul Hecklau Hartmut Gerlach n
Im Rahmen ihrer Möglichkeiten: Die Mädchen aus
Erfurt kamen auf Rang 15.
Ehrengäste der Abschlusszeremonie: Karl Weinmann von der Deutschen
Schulsportstiftung, DFB-Direktorin Steffi Jones, DFB-Trainerin Annouschka
Bernhard und DFB-Vizepräsident Rainer Milkoreit (von links)
Schulwettbewerb: Silber und zweimal Bronze
Berlin war ein gutes Pflaster für
Jenaer Sportgymnasiasten
Das Sportgymnasium Jena erreichte beim mit 0:3. Im Spiel um Platz drei gab es eine ihre Trainer Thomas Müller, Dr. Michael
Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ sehr knappe Entscheidung für die Mädchen Zahn, Georg-Martin Leopold und Rainer Sto-
im September mit drei Mannschaften drei des Jenaer Sportgymnasiums. Sie gewan- ya. Am zweiten Wettkampftag war auch der
Medaillen. Die Mädchen der Wettkampf- nen im Neunmeterschießen gegen Ulm mit neue Leiter des Nachwuchsleistungszent-
klasse (WK) II scheiterten erst im Finale mit 5:4 und waren damit überglückliche Gewin- rums Fußball (weiblich), Christian Kucharz,
1:2 gegen die Sportschule aus Potsdam und ner der Bronzemedaille. Dies ist noch von vor Ort und beobachtete die Auftritte der
sicherten sich somit Silber. Die Jungen der besonderer Bedeutung, da im Spiel um Platz Jenaer Mädchen.
WK II unterlagen im Halbfinale dem späte- drei mit Lea Paulik die eigentliche Torhüterin Mit der Bronzemedaille der Jungen in der
ren Sieger Leipzig mit 0:2. Im Spiel um Platz (Sperre nach einer Roten Karte im Halbfina- WK IV in Bad Blankenburg gehörte das
drei gewannen sie 2:0 gegen Mainz und hol- le) fehlte und eine Feldspielerin zwischen Sportgymnasium Jena, neben Potsdam (2 x
ten Bronze. den Pfosten stand. Gold), zu den erfolgreichsten Schulen
Die Mädchen der WK III verloren das Halb- Die Spielerinnen und Spieler verdienten Deutschlands.
finale gegen den späteren Sieger Potsdam sich ebenso die vielen Glückwünsche wie Hartmut Gerlach n
Fußball-Magazin | 5/2013 17Ehrenamt
Jubilar: John Schmidt
Im Alter von 80 Jahren noch
immer unentbehrlich
Wenn John Schmidt in einer Sitzung des
Öffentlichkeitsausschusses des Thüringer
Fußball-Verbandes (TFV) in seiner bedächti-
gen und überlegten Art und Weise das Wort
ergreift, dann ist ihm die Aufmerksamkeit
der Anwesenden sicher. Dies ist keineswegs
nur der Tatsache geschuldet, dass der Fuß-
ballfunktionär vom SV Germania Ilmenau
am 17. September seinen 80. Geburtstag
feierte.
Die Meinung von John Schmidt, oft auch
Ansatz für kritische Gespräche, ist sehr ge-
fragt. Schließlich kennt sich der Jubilar im
Fußball Thüringens, insbesondere im Ilm-
kreis und der Region Südthüringen bestens
aus. Vor zehn Jahren schrieben wir in einem
Beitrag zu Schmidts 70. Geburtstag im „Fuß-
ball-Magazin“: „Er ist nach wie vor aus der
Fußballszene in Stadt, Landkreis und Land Ein nach wie vor sehr gefragter Fachmann: John Schmidt.
nicht wegzudenken.“ Diesen Satz kann man
auch 2013 noch dick unterstreichen. Zum
Glück für unseren Ausschuss hat sich John Interessengemeinschaft der Alten Herren, von Ehrenamtlichen aus der Region. Wie
Schmidt nicht in den ehrenamtlichen Ruhe- die seit 23 Jahren besteht, scheint ohne den kein Anderer kennt der Senior die Geschich-
stand zurückgezogen. 80-Jährigen undenkbar. te des Fußballs in Südthüringen. Mit seinen
Nach wie vor ist John Schmidt auch in sei- Im Öffentlichkeitsausschuss des Verban- Anekdoten sorgt er nicht selten für Heiter-
nem Heimatverein unentbehrlich. Wer soll des ist John Schmidt in der sechsten Wahl- keit und gute Stimmung im Ausschuss – und
über die Spiele der 1. Mannschaft oder des periode tätig. In diesem Gremium widmet das soll so bleiben.
Nachwuchses berichten, wenn nicht er? Die er sich vor allem Beiträgen über das Wirken Hartmut Gerlach n
DFB-Mobil: Fit für den Winter
Für das Thüringer DFB-Mobil gilt, was einst die Werbung für den VW Käfer versprach: Es
läuft und läuft und läuft. Mehr als 120 000 Kilometer war das DFB-Erfolgsmodell von Mai
2009 bis Mitte Oktober 2013 zu den Sportplätzen seiner Thüringer Vereine unterwegs.
Zukünftig können noch mehr Kilometer dazukommen, denn das DFB-Mobil ist auch unter-
wegs, wenn es die Fußballer vom Rasen in die warme Stube zieht – im Winter. Statt der
Trainingsplätze werden nunmehr die Hallen angesteuert.
Mit an Bord ist ein eigens von dem Trainerstab des Deutschen-Fußball-Bundes (DFB) spe
ziell konzipiertes Hallentraining für die F/E Junioren. Besonderer Wert wird in der Hallentrai-
ningseinheit auf die koordinativen Fähigkeiten gelegt, was sich durch die unterschiedli-
chen Geräte (beispielsweise Langbänke) anbietet. Von nun an bis Ende März 2014 kann das
DFB-Mobil in den Schul- und Sporthallen Thüringens zum Einsatz kommen. Wer das Fahr-
zeug mit seinen zwei DFB-Mobil Teamern/Lizenztrainern in seinen Verein holen möchte,
kann ab sofort einen Besuchstermin mit dem Koordinator Stefan Schaper vereinbaren.
Natürlich können auch schon Besuche für die warme Jahreszeit, wenn es die Fußballer 2014
wieder auf das saftige Grün zieht, gebucht werden.
Stefan Schaper | Thüringer Fußball-Verband e.V. | Augsburger Straße 10 | 99091 Erfurt |
Tel: 0361-34767-29 | Fax: 0361-3460635 | E-Mail: s.schaper@tfv-erfurt.de | Homepage: www.
tfv-erfurt.de n
18 Fußball-Magazin | 5/2013Ehrenamt
Club der 100: Festveranstaltung
Ereignisreiche Tage in der
bayerischen Landeshaupstadt
Auf Einladung des Deutschen Fußball- noch einige Überraschungen bereithalten gegen Österreich in der Allianz Arena in
Bundes (DFB) nahmen vier Thüringer Ehren- sollte. Die Veranstaltung stand unter dem München. Durch den DFB wurden uns und
amtssieger an der Festveranstaltung zur Motto „DFB-Ehrenamt“ und „Fair ist mehr“. unseren Partnern Tribünenplätze zur Verfü-
Aufnahme in den „Club der 100“ des DFB Einige Preisträger standen dann dem Mo- gung gestellt sowie die Hin- und Rückfahrt
Anfang September in München teil: Ulrich derator auf der Bühne Rede und Antwort vom Hotel zum Stadion organisiert. Das
Ehnes (KFA Südthüringen), Torsten Hiller und berichteten über ihre Vereine und Lan- Spiel endete 3:0 für unser Nationalteam und
(KFA Ostthüringen), Hans Hörnlein (KFA desverbände. Dabei war auch die Mutter un- die Zuschauer sahen dabei über weite Stre-
Rhön-Rennsteig) und Bertram Schreiber seres Nationalmannschaftskapitäns Philipp cken beste Fußballkost unserer Mannschaft.
(KFA Westthüringen) mit ihren Partnern. Be- Lahm, die auch über ihren Sohn erzählte. Als
gleitet und betreut wurden sie vom 1. Vize- weitere Überraschung erschien dann Natio- Mit einem gemütlichen Beisammensein
präsidenten des Thüringer Fußball-Verban- nalspieler Holger Badstuber auf der Bühne im Hotel und verschiedenen musikalischen
des (TFV), Peter Brenn. Seit 1997 verleiht der und berichtete auch über seine Erfahrungen Einlagen fand dieser wunderschöne Tag sei-
DFB in Zusammenarbeit mit seinen Regio- mit dem Ehrenamt. nen Ausklang. Mit vielen Anregungen, aber
nal- und Landesverbänden jährlich den auch Erfahrungen und neuen Kenntnissen
DFB-Ehrenamtspreis. 100 engagierte Ehren- Den Höhepunkt der Ehrungsveranstal- sowie kleinen Präsenten des DFB traten eini-
amtliche werden für ein Jahr in den „Club tung bildete die Auszeichnung von Jupp ge am nächsten Tag nach einem ausführli-
der 100“ aufgenommen und zu einer Feier- Heynckes mit dem Fairplay-Preis des DFB. In chen Frühstück die Heimreise an. Viele nutz-
stunde sowie einem Besuch eines Länder- aufgeschlossener und lockerer Art sprach er ten jedoch auch die Möglichkeit, das
spieles der A-Nationalmannschaft eingela- über seine Zeit als Spieler und Trainer, sein Wochenende in München zu verbringen,
den. Diese Ehrung fand diesmal in München jetziges Leben nach dem Fußball und über um Stadt und Leute näher kennen zu lernen.
im Rahmen des WM-Qualifikationsspieles die Wichtigkeit der ehrenamtlichen Tätig-
Deutschland gegen Österreich statt. „Das keit. In seiner Rede würdigte Wolfgang Es war eine sehr gelungene und hervorra-
war alles wunderbar“, sagte Erika, die Frau Niersbach auch nochmals den hohen Stel- gend organisierte Veranstaltung mit vielen
von Hans Hörnlein. „Gut, dass wir Kroatien lenwert des Ehrenamtes. Der DFB-Präsident Überraschungen. Wir Thüringer waren uns
abgesagt haben.“ Die Hörnleins hatten ur- dankte den Anwesenden für diese hervorra- aber auch bewusst, dass wir an dieser Aus-
sprünglich eine Reise in das südeuropäische gende Arbeit. zeichnungsveranstaltung nur stellvertre-
Land gebucht, dann aber hatte Hans Hörn- tend für viele ehrenamtlich Tätige teilge-
lein von seiner Würdigung erfahren. Für ihn Im Anschluss an die Ehrungsveranstal- nommen haben. Wichtig ist neben den
stand sofort fest: „An so etwas muss man tung und ein gemeinsames Essen war Zeit Feierlichkeiten, auch weiterhin die ehren-
teilnehmen. Das ist etwas Einmaliges. Der für individuelle Gesprächsrunden und Erfah- amtliche Arbeit in den Vereinen zu organi-
Urlaub wird abgesagt.“ rungsaustausch. Auch der Präsident des TFV, sieren und dabei den Spaß und die Freude
Dr. Wolfhardt Tomaschewski, nahm an der nicht zu vergessen. In diesem Sinne bedan-
Nachfolgend schildert Bertram Schreiber, Veranstaltung teil und konnte sich bei den ke ich mich stellvertretend für die Thüringer
stellvertretend für die vier Thüringer Gewin- Ehrenamtspreisträgern aus Thüringen per- Ehrenamtspreisträger für diese schönen
ner, seine Eindrücke: sönlich bedanken. Tage in München beim DFB und dem TFV
und wünsche allen ehrenamtlich Tätigen
Nachdem wir im Hotel eingetroffen waren, Am Abend waren wir Gäste des WM-Qua- weiterhin viel Erfolg und Tatendrang.
wurden wir sofort herzlich und allumfas- lifikationsspieles der Nationalmannschaft n
send durch die Mitarbeiter des DFB begrüßt
und betreut. Alles war vorbildlich organi-
siert und wir fühlten uns sofort wohl und Teil
einer großen Familie. Die erste Überra-
schung gab es dann auch nach einem klei-
nen Mittagssnack zum Fototermin der ein-
zelnen Landesverbände. Der Präsident des
DFB, Wolfgang Niersbach, ließ es sich nicht
nehmen, selbst am Fototermin mit jedem
Landesverband teilzunehmen. Anschlie-
ßend begann die Festveranstaltung, welche
hervorragend vorbereitet war und ebenfalls
Fußball-Magazin | 5/2013 19Sie können auch lesen