GEMEINDE-INFO Ostern 2021 . Nr. 125 - MITTEILUNGEN AUS DER GEMEINDE ST. ELISABETH - St. Elisabeth Ulm

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GEMEINDE-INFO Ostern 2021 . Nr. 125 - MITTEILUNGEN AUS DER GEMEINDE ST. ELISABETH - St. Elisabeth Ulm
GEMEINDE-INFO
MITTEILUNGEN AUS DER
GEMEINDE ST. ELISABETH

Ostern 2021 . Nr. 125
GEMEINDE-INFO Ostern 2021 . Nr. 125 - MITTEILUNGEN AUS DER GEMEINDE ST. ELISABETH - St. Elisabeth Ulm
ZUM GELEIT

Liebe Gemeinde,
wir brauchen einen Plan B!
Unzählige Male habe ich diesen Satz innerhalb des letzten Jahres gehört.
So vieles musste umorganisiert werden, verschoben, neu geplant oder
sogar abgesagt werden. Oft war auch gar nicht klar, ob denn überhaupt
Plan B funktionieren wird. Nervenaufreibende Zeiten! Vermutlich erleben
Sie das seit Corona auch überdeutlich.
Einer meiner Lieblingstexte der Autorin Susanne Niemeyer handelt von
diesem Plan B. Und er erinnert mich daran, dass so ein Plan B manchmal
nicht das schlechteste ist. Zumindest wenn ich auf mein bisheriges Leben
blicke, bin ich ehrlich gesagt ziemlich froh, dass nicht jeder Plan A
funktioniert hat.
Vielleicht schenkt Ihnen dieser Text auch ein bisschen Hoffnung und
Zuversicht in diesen verrückten Zeiten. Ich wünsche es Ihnen!
Sonja Konrad
Gemeindereferentin

Plan B
Hoch lebe Plan B! Er führte viel zu lange ein Schattendasein. Plan B, das
sind Patchworkfamilien. Camping an der Müritz statt Trecking in Mexiko.
Balkon statt Garten, Andreas statt Martin, Gummistiefel statt Flip-Flops.
Schuldnerberater statt Wirtschaftsanwalt. Kaiserschmarrn statt
Pfannkuchen.
Plan B ist die Antwort des Lebens, wenn das Leben nicht so spielt, wie ich
es geplant hatte. Schokolade ist aus, nehmen Sie Maracuja. Muss nicht
schlechter sein, ist nur anders.
Mir waren schon immer diese Coachs suspekt, die fragten, was ich in zehn
Jahren machen will. Woher soll ich wissen, was das Leben so vorhat?
Die halbe Bibel ist ein Plan B. Ich weiß, der Satz ist gewagt. Aber nehmen
wir das Paradies. Das hatte Gott sich wahrscheinlich auch ganz anders
vorgestellt.

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Alles war just fertig und roch noch nach Farbe, dann kamen die Menschen,
plünderten den Apfelbaum, und vorbei war’s mit dem schönen Plan. Doch
was dann folgte, war gar nicht so schlecht. Auch vor der Tür lässt sich’s
ganz gut leben. Oder die Sintflut. Die ganze Menschheit wollte Gott
vernichten. Im größten Zorn versteigt man sich schon mal ein bisschen und
verliert jedes Maß. Wir können nachlesen, wie selbst Gott seine Meinung
änderte und versprach: Das mach ich nicht wieder. Hier habt ihr einen
Regenbogen, der ist das Siegel.
Und schließlich Jesus: Dessen Laufbahn auf Erden war schnell beendet.
Mag sein, dass er’s geahnt hat, weil man als Aufwiegler immer gefährlich
lebt. Aber geplant hatte er sein Ende am Kreuz doch bestimmt nicht. Wer
will schon so sterben?
Manche sagen: doch. Gott habe das alles genau so gewollt und geplant.
Glaube ich nicht. Ich glaube, all diese Geschichten zeigen, dass Gott ein
Meister des Plan Bs ist. Er kann aus dem größten Mist Gutes machen.
Hoffnung siegt über Resignation. Mit Plan B kommt man durchs Leben.
Weil es immer weiter geht. Weil es Verwandlung gibt.
Manche nennen das Auferstehung.

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Osterkerzen
Ab Palmsonntag stehen in der Kirche Osterkerzen zu je 5 € zum Verkauf.
Der Erlös kommt den Straßenkindern in Bogota zugute.
Die Lichterstube

    Einladung zu den Kindergottesdiensten
    vor Ostern in St. Elisabeth
    Ideenreich und kindgerecht wollen wir gemeinsam Kindergottesdienst feiern
    und uns auf Ostern vorbereiten.
    Wir treffen uns für ca. 30 Minuten in der Kirche St. Elisabeth am:
    Samstag, 27. März, 17 Uhr (Palmsonntag)
    Samstag, 3. April, 18 Uhr (Lichterfeier)
    Bitte die jeweiligen Corona Regeln beachten und wenn möglich, bitte vorher
    im Pfarrbüro unter Tel.-Nr. 0731 / 37 288 anmelden.
    Lasst euch überraschen!

    Wir freuen uns auf euch!

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AUS DEM KIRCHENGEMEINDERAT

Statistik für das Jahr 2020

Katholikenzahl: 4147

                                                            2019       2020
Gottesdiensteilnehmer in St. Elisabeth
März                                                        165          95
November                                                     92          64*

Eheschließungen:                                             0            0
Taufen:                                                     17            6
Beerdigungen:                                               26           19
Erstkommunion:                                              20           12
Firmung:                                                     3            1

Übertritt in die kath. Kirche:                            0               0
Wiederaufnahme in die kath. Kirche                        0               0
Kirchenaustritte:                                       102              64

Kollektenergebnisse:

                                             2019                  2020
Antoniusopfer                                    364,96 €              145,24 €
Kerzenspenden                                  1.395,33 €              849,56 €
Caritas                                          863,92 €              653,41 €
Sternsinger                                    7.392,24 €            6.865,91 €
Adveniat                                       2.632,60 €            1.704,00 €
Misereor                                         172,14 €              900,00 €
Renovabis                                        149,82 €              514,15 €
Diaspora                                         263,70 €               97,68 €
*coronabedingt wenige Plätze in der Kirche

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Auch wenn
sich ein KGR genau so wenig wie sonst jemand selbst loben sollte, kann
doch nicht unerwähnt bleiben, wie sich das Gremium bis Anfang
Dezember noch heldenhaft im immer kühleren Saal im Untergeschoss des
Klösterle getroffen hat, coronakonform mit offenen Türen und Fenstern,
aber so gut angezogen, dass sich meines Wissens niemand eine Erkältung
geholt hat! Inzwischen tagen aber auch wir online, was schade ist, aber
viel besser als sich nicht zusammensetzen zu können.
Der Neubau des Roncallihauses hat nach wie vor bei unseren Sitzungen
großen Raum eingenommen. Immerhin ist es schön, zu sehen, wie das
Projekt trotz aller Probleme, die auftreten, gut voran geht (s. gesonderter
Bericht von Herrn Schöllhorn).
Daneben haben wir auch mehrfach über Fragen in Zusammenhang mit
den Gottesdiensten gesprochen. Zum Advent haben wir uns von den
Baustellenbändern, die in der Kirche zur Einhaltung der Abstände die
entsprechenden Bankreihen sperrten, verabschiedet und jetzt eine
freundlichere Abtrennung angebracht. Die einzelnen Plätze in den
offenen Bankreihen wurden mit kleinen Papierblättern markiert, auf die
wir jeweils einen Spruch aus der Bibel oder einen anderen kurzen Satz zur
Ermunterung oder Besinnung geschrieben haben. So wirkt die Kirche
insgesamt wieder einladender.
Glücklicherweise konnten wir die Anmeldepflicht, die über die
Weihnachtszeit für die Gottesdienste bestanden hatte, wieder aufheben,
sodass die Gottesdienstbesucher jetzt nur noch beim Eintreten registriert
werden müssen. Das hat sich sehr gut eingespielt, und da die
Kirchenbesucher die Corona-Regeln gut beachten, kann man wieder ohne
allzu große Befürchtungen in die Kirche kommen.
Der Weg durch den Advent für Kinder wird jetzt wieder aufgegriffen und
als Weg durch die Fastenzeit weiter geführt. Die Kinder, die kamen, waren
zum Teil mit viel Eifer dabei. Termine für die Karwoche: s. gesonderte
Ankündigung.
Sowohl im Kirchengemeinderat als auch im Pastoralausschuss machen wir
uns auch schon Gedanken darüber, wie die Gemeinde wieder „in
Schwung“ kommen kann, wenn die Einschränkungen durch Corona

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hoffentlich einmal vorbei oder zumindest viel weniger geworden sind und
vielleicht sogar gleichzeitig das Roncallihaus eröffnet werden kann. Es
könnte ja sein, dass wir dann auch ein wenig „Auferstehung“ feiern
können… Wir freuen uns über alle Anregungen, die Sie uns geben.
Ein Gedicht mit dem Titel „Auferstehung“ (von Marie-Luise Kachnitz)
fängt so an:
     Manchmal stehen wir auf
     Stehen wir zur Auferstehung auf
     Mitten am Tage.
Ich wünsche Ihnen ein frohes, hoffentlich unbeschwertes Osterfest, und
dass Sie selbst vielleicht ab und zu einmal „mitten am Tage“ neuen
Schwung haben, neues Leben in sich spüren: schon mitten im Leben ein
wenig Auferstehung fühlen!
Ulrich Mehling

Aktueller Stand Bauprojekt Roncallihaus, KiTa und
Sakristei
Unser Bauprojekt schreitet sichtbar voran. Zwischenzeitlich ist die
Steinfassade als wichtiges Markenzeichen angebracht und hinterlässt
einen wie wir meinen nachhaltigen und prägenden Eindruck. Leider
hatten wir coronabedingt bisher keine Möglichkeit, als Gemeinde - wie
eigentlich einmal geplant - einzelne Meilensteine des Projekts gemeinsam
zu begehen. Wir konnten weder eine Grundsteinlegung noch ein Richtfest
des Rohbaus in einer Feier vor Ort begehen.
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Der KGR und der Projektausschuss hätten gerne während der Bauzeit in
dieser Weise bereits eine engere Beziehung des neuen Gebäudes zur
Gemeinde aufgebaut.

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                                        ordentlichen Einweihung im
                                        Sommer oder Herbst möglich
                                        werden. Das Projekt befindet sich
                                        zwar knapp aber immer noch im
                                        Zeitplan.

Unsere KiTa wird wie geplant in den Sommerferien wieder von ihrem
Ausweichquartier in Heilig Geist zurückkehren können. Wir alle hoffen für
die Zeit danach auf ein wieder risikofreies Gemeindeleben, das auch
Veranstaltungen im neuen Roncallihaus zulässt. Zwar wird die
Kirchplatzgestaltung noch etwas in Richtung Ende 2021 andauern, aber
eine Gesamtfertigstellung des Projekts bis Jahresende ist fest vorgesehen.
Auch der Sakristei-Neubau befindet sich trotz einer äußerst komplexen
Architektur im Zeitbudget.
Unser Gesamtkostenbudget von gut 8 Mio. Euro können wir - nachdem
nun fast alle Gewerke vergeben wurden – wohl ebenfalls einhalten.
Natürlich hoffen wir, dass dies am Ende auch nach Abrechnung aller
Handwerker gelten wird. Nach wie vor gilt, dass der größte Teil der
Kosten dieser für unsere Gemeinde so wichtigen Zukunftsinvestition
durch die katholische Gesamtkirche Ulm, das bischöfliche Ordinariat
Rottenburg und die Stadt Ulm getragen werden. Als Gemeinde bringen
wir den Erlös des Grundstückverkaufs an das Siedlungswerk, Auflösungen
von für diesen Zweck in der Vergangenheit angesparter Rücklagen und
einen kleinen Spendenanteil ein.
Das Projekt ist eine enorme Mannschaftsleistung. Neben den Profis der
Steuerungs-, Architekten- und Bauleitungsteams ist es insbesondere
unserem eigenen Projektausschuss zu verdanken, dass wir in Zeit und
Kosten sehr gut liegen.

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Ohne den ehrenamtlichen Einsatz insbesondere unserer Experten
außerhalb des KGR, Gebhard Morath, Gebhard Freitag, Peter Stallmach
und Roman Engelhart wäre die Projektumsetzung nicht in dieser Form
möglich gewesen.
Dafür möchten wir uns bei ihnen und allen Baubeteiligten schon jetzt
herzlich bedanken.
Alexander Schöllhorn

JUBILÄUM, ABSCHIED UND BEGRÜßUNG

Josef Miller 20 Jahre Pfarrer in St. Elisabeth
               Am 8. Juli 2001 wurde Josef Miller durch den damaligen
               Dekan Monsignore Josef Kaupp als Pfarrer in St. Elisabeth
               eingeführt.
               Der damals 47-jährige Josef Miller war zuvor fast 13 Jahre
               lang Pfarrer in Friedrichshafen. Er schrieb uns damals zur
               Begrüßung, dass er das Gefühl hatte, nach so langer Zeit
               wäre ein Stellenwechsel „richtig und gut“.
Seine Entscheidung fiel auf St. Elisabeth, und für uns endete damit eine
18-monatige Vakanz ohne hauptamtlichen Pfarrer.
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In diesem Jahr jährt sich sein Antritt bei uns zum 20. Mal.
Seine Amtszeit seither war keine einfache Zeit. Waren zu Beginn noch
drei Pfarrer in der heutigen Seelsorgeeinheit Ulmer Westen tätig, so
musste er bereits 2004 in der neu gegründeten Seelsorgeeinheit auch die
Stelle als Seelsorger in Heilig Geist übernehmen. Eine kurze Zeit lang war
er dann sogar alleiniger Pfarrer in unserer Seelsorgeeinheit. Seit 2010 ist
er nach Eintritt des leitenden Pfarrers Stefan Cammerer als Pfarrvikar und
pastorale Ansprechperson für St. Elisabeth zuständig.
Auch inhaltlich waren die vergangenen 20 Jahre beileibe nicht langweilig.
Gemeinsam mit dem Kirchengemeinderat musste die Gemeinde unter
schwierigen Rahmenbedingungen weiter entwickelt werden: eine
schrumpfende Anzahl an aktiven Gemeindemitgliedern, eine veraltete
Bausubstanz der Gemeindebauten, Auflösungstendenzen infolge
Nachwuchsmangels allerorten, hohe Erwartungshaltungen von innen und
außen. Seine Seelsorgearbeit war für ihn dabei Mittelpunkt und
Konstante zugleich.
Lieber Josef, herzlichen Glückwunsch zu diesem
außergewöhnlichen Jubiläum. Der Kirchenge-
meinderat und die ganze Gemeinde bedanken sich
herzlich für Dein Wirken in all den Jahren und
wünschen Dir für die Zukunft alles Gute, vor allem
aber beste Gesundheit und Gottes Begleitung zu jeder
Zeit.
Alexander Schöllhorn

Verabschiedung Birgit Brunnquell
Liebe Gemeinde, nach sechs Jahren mit einem kleinen Stellenanteil in der
Seelsorgeeinheit beginnt für mich etwas Neues: seit Beginn dieses Jahres
arbeite ich für die Profilstelle „Missionarische Jugendarbeit“ in den drei
Hochsträß-Gemeinden Eggingen, Einsingen und Ermingen.
Damit muss ich mich leider aus der Seelsorgeeinheit Ulmer Westen
verabschieden.

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Aber durch meinen weiterhin bestehenden Dekanatsauftrag als
Jugendseelsorgerin gibt es sicher auch zukünftig die eine oder andere
Begegnungsmöglichkeit. Für die gemeinsame Zeit im Pastoralteam und
vor allem mit den Jugendlichen von Mariä Himmelfahrt, Heilig Geist und
St.Elisabeth möchte ich mich herzlich bedanken! Ich wünsche Ihnen und
euch weiterhin alles Gute!
Herzliche Grüße,
Birgit Brunnquell

Verabschiedung von Herrn Wiedmannott
Im Sonntagsgottesdienst am 21. Februar wurde Hr. Wiedmannott offiziell
von Pfarrer Cammerer und Herrn Dr. Mehling aus dem Amt als Mesner
verabschiedet.

Die Familie Wiedmannott ist seit vielen Jahrzehnten aktiver Teil der
Gemeinde. So wurde es sehr begrüßt, als Hr. Wiedmannott im Jahr 2015 -
als dringend nach einem neuen Mesner gesucht wurde – sich nach der
Arbeit als Kirchengemeinderat auch noch dieser Aufgabe widmete.
Wir bedauern sehr, Herrn Wiedmannott, der seine Aufgabe stets mit
Freude und oftmals mit tatkräftiger Unterstützung seines Enkels Fabian
erfüllt hat, nun als Mesner zu verlieren.

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Glücklicherweise bleiben er und seine Familie aber weiterhin als aktive
und gern gesehene Gemeindemitglieder erhalten.
DANKE!
Sonja Koneczny

Liebe Gemeinde,
                           ich freue mich, die nächsten Monate als
                           Praktikantin bei Ihnen/Euch in der Gemeinde
                           verbringen zu können. Ich bin 28 Jahre alt und
                           studiere Religions-pädagogik in Verbindung
                           mit Sozialer Arbeit in Freiburg.
                             Im Rahmen dessen findet im 4. Semester ein
Praxissemester statt, bei dem ich nun zu 50% in Ihrer/Eurer Gemeinde
Maria Himmelfahrt und zu 50% in der Frauenberatungsstelle Alb-Donau
der Caritas tätig sein werde.
Bis zum Sommer darf ich nun, mit Sonja Konrad als Mentorin, die Arbeit
als Gemeindereferentin näher kennenlernen. Besonders wichtig ist mir
dabei die Begegnung mit Ihnen und Euch, die sich in diesen Zeiten zwar
anders gestaltet, aber umso wichtiger ist - sei es am Telefon, am offenen
Fenster, bei Onlineveranstaltungen oder im Gottesdienst. Wir erleben
alle, dass in diesen außergewöhnlichen Zeiten vieles nicht so ist, wie wir
es gewohnt sind und dass wir uns oftmals auf neue Wege einlassen
müssen. Doch ich wünsche uns allen, dass wir hoffentlich erfahren
dürfen, dass Gott mit uns geht.
Ich freue mich wirklich sehr Ihnen und Euch bald begegnen zu können!
Lisa Fluhr

Liebe Lisa,
wir freuen uns ebenso auf dich und wüschen dir eine erfahrungsreiche und
tolle Zeit bei uns!
Herzlich Willkommen!
Sonja Konrad
Gemeindereferentin

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MISSION

Auch hier mal was Neues….
Wie so vieles war auch die Sternsingeraktion anders gedacht. Aber... wir
haben versucht, das Beste daraus zu machen!
Erst war das Hygienekonzept geschrieben, die Abstandssterne gesägt, das
Desinfektionsmittel parat und die Segenskleber vorbereitet. Und dann
wurde die Aktion mit den geplanten Hausbesuchen kurzfristig abgesagt!
Wie schade!
Doch dadurch lässt sich unser Vorbereitungsteam nicht aufhalten. In
einer Mittags-/Abendschicht wurden mit Abstand Sternsingerbriefe
gepackt. Alle angemeldeten Haushalte und die Sternsingerjugendlichen
bekamen alles, was man für eine kleine häusliche Segensfeier zu Hause
benötigt.
                        Wir hoffen sehr, dass auch so der Segen Gottes
                        bei allen ankam. Wer noch etwas benötigt…
                        Segenskleber und kleine Texte liegen in der
                        Kirche aus oder können im Pfarrbüro noch
                        abgeholt werden.
Uns hat sehr gefreut, dass trotz dieser andersartigen Sternsingeraktion
4426,74 € gespendet wurden.
An alle ein herzliches Dankeschön und allen Gottes Segen für das Jahr
2021!
Auf dass wir 2022 wieder den Segen von Haus zu Haus tragen können!

                                    Für das Sternsinger-Team C. Ringelstetter

                                                                           13
Liebe Erstkommunionkinder,
             ich weiß nicht, wie oft Ihr in den letzten 12 Monaten den
             Satz „dieses Jahr ist eben alles etwas anders“ hören
             musstet. Was diesem Satz dann folgte, war oft bestimmt
             nicht so besonders toll. Doch dieses Jahr ist eben alles
             etwas anders, und in diesem Fall hier ist das auch gut so!
Denn sonst würde es diese Seite hier nicht
geben, was sehr schade wäre. Auf dieser
Seite wollen wir Euch nämlich ganz
besonders willkommen heißen zu Eurem
nächsten großen Schritt ins aktive
Gemeindeleben.

                        Diese Seite soll auch in Zukunft für Euch und Eure
                        Eltern und Geschwister sein. Wir wollen sie für
                        Euch gestalten und auch gerne mit Euch. In den
                        folgenden Heften wollen wir Euch unsere Kirche
                        etwas besser vorstellen, wollen Euch erklären
                        und zeigen, was die ganzen Ecken und Nischen in
der Kirche zu bieten haben und was es dort zu entdecken gibt.

                Was ist der Tabernakel, wie viele verschiedene
                Gewänder hat der Pfarrer und wer sorgt dafür, dass das
                Ewige Licht nicht ausgeht? Das sind nur ein paar kleine
                Ausblicke.
Doch was wünscht Ihr und Eure Familien Euch sonst so von dieser Seite?
Soll es mal ein Witz sein?

14
Die kleine Emily darf mit in die Kirche. Erst schaut sie sich
              interessiert um: die bunten Fenster, die Kerzen, das ewige
              Licht… Aber bald wird ihr langweilig und sie fragt ihre
              Mutter:
              „Dauert es noch lange, bis die Ampel grün wird?“

Eine tolle Geschichte über einen Heiligen? Oder
vielleicht doch lieber eine Bastelidee?

Lasst es uns doch einfach wissen!
                 Am einfachsten als Email an
                 das Pfarrbüro (st.elisabeth-
                 ulm@gmx.de) oder werft doch
                 einen Zettel in die Ideenbox hinten in der Kirche!

Ihr seid die Zukunft der Gemeinde, und wir wollen Euch gerne die
Möglichkeit geben, diese Zukunft gemeinsam mit uns zu gestalten.
Und bis das neue Gemeindehaus fertig ist
und auch ganz „normale“ Treffen wieder
möglich sind, versuchen wir es nun eben auf
diesem Weg. Eurer Kreativität sind keine
Grenzen gesetzt!
Gemeinsam kriegen wir das hin!

Hier könnt Ihr schon mal schauen, was die
Gemeinde so treibt:
www.st-elisabeth-ulm.de
Für die ganze Redaktion
Sonja Koneczny

                                                                              15
AKTUELLES AUS DEM KINDERGARTEN ST. ELISABETH
Was für eine Zeit…
Wir erleben so viel Neues und begegnen vielen, neuen Situationen!
Im September 2020 hat für uns das neue Kindergartenjahr im Provisorium
begonnen. Alle Familien sind gut gestartet.
                        Das Fest des hl. Martin wurde mit allen Kindern
                        im Kindergarten am Abend gefeiert. Wenn auch
                        nicht so wie jedes Jahr, war es ein besinnliches
                        und sehr leuchtendes Fest für uns.
                        Die folgende Adventszeit mit
                        ruhigen Momenten war eine
                        besondere Zeit.
                        Adventskreise,        religiöse
                        Geschichten aus der Bibel,
                        Lieder und kreative Arbeiten
                        haben uns schön auf die
                        besondere Zeit eingestimmt.
Selbst der Nikolaus kam zu uns in den Garten.
Die Adventszeit war wirklich schön!
Leider wurde sie etwas früher beendet und der Kindergarten wurde ab
16.12.2020 nur zur Notbetreuung geöffnet.
20 Kinder wurden betreut und starteten gut ins neue Jahr 2021.
Für die Kinder und Familien zuhause gab es jede Woche ein kleines Paket
mit Spielideen, Bastelmaterialien, Geschichten, kleinen Rezepten und
neuen Informationen. Spiele- und Bastelkisten konnten im Kindergarten
ausgeliehen werden.
                      Fasching wurde im kleinen Kreis
                      bunt und wild gefeiert!
                      Am Aschermittwoch waren wir
                      gemeinsam in der Hl. Geist-
                      Kirche     und      haben      die
                      Faschingszeit verabschiedet und
                      die Fastenzeit begrüßt.
Am 22. Februar dürfen alle Kinder wieder in den Kindergarten kommen.
Wir freuen uns sehr auf Alle!

16
Immer wieder besuchen die drei Gruppen die Baustelle an der Kirche und
verfolgen gespannt die Bauarbeiten an unserem neuen Kindergarten.
Kaum zu glauben, dass wir bald schon wieder die Kartons packen!
Wir sind gespannt auf alles was kommt und wünschen allen viel Kraft und
Hoffnung!
Ihr Kindergarten-Team St. Elisabeth

WIR WÜNSCHEN

            - den Neugetauften gutes Gedeihen an Leib und Seele

            Utz, Julia                Brieden, Wilhelm Christof

            - den Verstorbenen das ewige Leben

            Maier, Erhard (79)         Buchele, Christa (79)
            Bundschuh, Julius (96)     Kaufmann, Josef (98)
            Hofmayer, Elfriede (82)

                                                                     17
ÖKUMENE

Weltgebetstag 5. März 2021 trotz Corona
Am Ende der Welt
Vanuatu, ein Südseeparadies
Die 83 Inseln liegen irgendwo zwischen Australien,
Neuseeland und den Fidschiinseln. Blaues Meer mit
exotischen Fischen, Traumstrände und Regenwald, ein Überfluss an
Früchten und überall freundliche Gesichter. Die Bevölkerung stand
mehrere Jahre an erster Stelle des weltweiten Glücksindex.
Doch es gibt auch die Kehrseite: Vanuatu ist das Land das am stärksten
Naturgewalten und den Folgen des Klimawandels ausgesetzt ist. Der
Meeresspiegel steigt, es gibt 7 aktive Vulkane und regelmäßig Erdbeben.
Die Frauen aus Vanuatu erfahren allgegenwärtige Gewalt und doch muten
sie sich und uns die Fragen zu: Worauf bauen wir? Was trägt unser Leben,
wenn alles ins Wanken gerät?
Das ist in dieser schwierigen Zeit auch für uns sehr aktuell. Frauen aus
Vanuatu laden dazu ein, uns neu zu vergewissern, ob das Haus unseres
Lebens auf sicherem Grund steht.
Leider war in diesem Jahr kein gemeinsamer Gottesdienst im Ulmer
Westen möglich. Aber es gab eine herzliche Einladung, den Weltgebetstag
zuhause zu feiern und gemeinsam einen Gottesdienst zum Weltgebetstag
im Fernsehsender Bibel TV zu verfolgen.
Liturgieheft und weitere Infos zum Mitfeiern lagen vorher in den Kirchen
aus.
Für das Vorbereitungsteam aus Christuskirche, Martin-Luther-Gemeinde, Hl. Geist
und St. Elisabeth
Ilse Fuhrmann

18
WESTSTADT

Unterstützung in diesen
seltsamen Zeiten
Unser Canapé Café Team hilft:

Thema: Impfen

Thema: Einkauf und Versorgung

Thema: Einsamkeit
 Wir vermitteln Telefonkontakte/Briefkontakte

Melden sie sich gerne bei Maria Gmeiner
Sprechzeiten im Canapé Café, Söflingerstr. 158
Mo-Do 15-17 Uhr; Fr 9-15 Uhr
Kontakt: Tel. 0731- 602 687 21
Mobil 0176 568 146 30
m.gmeiner@agwest.de

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Termine März – September

26.03.   18.30 Uhr   Eucharistiefeier
27.03.   17.00 Uhr   Kindergottesdienst in der Kirche

28.03.               Palmsonntag
         11.00 Uhr   Feier des Einzugs Jesu in Jerusalem
01.04.               Gründonnerstag
         20.00 Uhr   Feier vom Letzten Abendmahl
                     anschl. Gebetswache
02.04.               Karfreitag
         10.00 Uhr   Kinderkreuzweg in Heilig Geist
         15.00 Uhr   Feier vom Leiden und Sterben Christi
03.04.   17.00 Uhr   Kindergottesdienst, Kirche
03.04.               Osternacht
         21.00 Uhr   in Mariä Himmelfahrt und Hl. Geist
                     (Bitte Anmeldung direkt über das dortige Pfarramt)
04.04.               Ostersonntag
         11.00 Uhr   Eucharistiefeier
05.04.               Ostermontag
         11.00 Uhr   Eucharistiefeier
Anmeldungen zu den Gottesdiensten für Osternacht und Ostersonntag in allen
Gemeinden vorab telefonisch notwendig.

07.04.
         19.00 Uhr   Taizé-Gebet
09.04.   18.30 Uhr   Eucharistiefeier
11.04.   11.00 Uhr   Eucharistiefeier
16.04.   18.30 Uhr   Eucharistiefeier
20.04.   19.30 Uhr   Elternabend zur Erstkommunion, Kirche
         19.30 Uhr   KGR-Sitzung, online
23.04.   18.30 Uhr   Eucharistiefeier
25.04.   11.00 Uhr   Eucharistiefeier
30.04.   18.30 Uhr   Eucharistiefeier

02.05.   11.00 Uhr   Eucharistiefeier
05.05.   19.00 Uhr   Taizé-Gebet
07.05.   18.30 Uhr   Eucharistiefeier
20
08.05.   09.00 Uhr   Tag für Paare, Hl. Geist
09.05.   11.00 Uhr   Eucharistiefeier
13.05.               Christi Himmelfahrt
         09.30 Uhr   Prozession nach Söflingen
         11.00 Uhr   Gemeinsame Eucharistiefeier in Mariä Himmelfahrt
14.05.   18.30 Uhr   Eucharistiefeier
16.05.   11.00 Uhr   Eucharistiefeier
21.05.   18.30 Uhr   Eucharistiefeier
23.05.               Pfingstsonntag
         11.00 Uhr   Eucharistiefeier
24.05.               Pfingstmontag
         11.00 Uhr   Eucharistiefeier
28.05.   18.30 Uhr   Eucharistiefeier
30.05.   11.00 Uhr   Eucharistiefeier

02.06.   19.00 Uhr   Taizé-Gebet
03.06.               Fronleichnam
04.06.   18.30 Uhr   Eucharistiefeier
06.06.   10.00 Uhr   Firmung, Hl. Geist
         11.00 Uhr   Eucharistiefeier
         14.00 Uhr   Firmung, Hl. Geist
11.06.   18.30 Uhr   Eucharistiefeier
12.06.   09.30 Uhr   Eucharistiefeier; Kommunionfest
13.06.   11.00 Uhr   Eucharistiefeier
18.06.   18.30 Uhr   Eucharistiefeier
20.06.   11.00 Uhr   Eucharistiefeier
25.06.   18.30 Uhr   Eucharistiefeier
27.06.   11.00 Uhr   Eucharistiefeier

02.07.   18.30 Uhr   Eucharistiefeier
04.07.   11.00 Uhr   Eucharistiefeier
07.07.   19.00 Uhr   Taizé-Gebet
09.07.   18.30 Uhr   Eucharistiefeier
11.07.   11.00 Uhr   Eucharistiefeier

                                                                        21
16.07.   18.30 Uhr   Eucharistiefeier
18.07.   11.00 Uhr   Eucharistiefeier
23.07.   18.30 Uhr   Eucharistiefeier
25.07.   11.00 Uhr   Eucharistiefeier
30.07.   18.30 Uhr   Eucharistiefeier

01.08.   11.00 Uhr   Eucharistiefeier
04.08.   19.00 Uhr   Taizé-Gebet
06.08.   18.30 Uhr   Eucharistiefeier
08.08.   11.00 Uhr   Eucharistiefeier
13.08.   18.30 Uhr   Eucharistiefeier
15.08.   11.00 Uhr   Eucharistiefeier; Segnung der Kräutersträuße
20.08.   18.30 Uhr   Eucharistiefeier
22.08.   11.00 Uhr   Eucharistiefeier
27.08.   18.30 Uhr   Eucharistiefeier
29.08.   11.00 Uhr   Eucharistiefeier

01.09.   19.00 Uhr   Taizé-Gebet
03.09.   18.30 Uhr   Eucharistiefeier
05.09.   11.00 Uhr   Eucharistiefeier
10.09.   18.30 Uhr   Eucharistiefeier
12.09.   11.00 Uhr   Eucharistiefeier
17.09.   18.30 Uhr   Eucharistiefeier
19.09.   11.00 Uhr   Eucharistiefeier
24.09.   18.30 Uhr   Eucharistiefeier
25.09.   08.00 Uhr   Papier- und Kleidersammlung
26.09.   11.00 Uhr   Eucharistiefeier

Bitte unbedingt beachten: Aufgrund der coronabedingten Situation
können sich die Termine und die Gestaltung unserer Gottesdienste
kurzfristig ändern.
Informieren Sie sich bitte zeitnah über das ob und wie auf unserer
Homepage ( www.st‐elisabeth‐ulm.de ) oder rufen Sie im Büro
(Tel. 37288) an.
22
Spenden bitte wie immer auf das Konto der Gemeinde
Verwendungszweck: Misereor

IMPRESSUM
Herausgeber:                  Der Kirchengemeinderat
Redaktion:                    Sonja Koneczny          Josef Miller
                              Anita Morath            Christine Ringelstetter
Koordination:                 Ilse Koneczny (k.koneczny@web.de)

Auf diese Ausgabe haben Sie auch online als PDF-Dokument Zugriff über unsere
Gemeinde-Homepage           www.st-elisabeth-ulm.de

Für die online-Ausgabe gilt zusätzlich das Impressum der Gemeinde-Homepage.

Redaktionsschluss für die Ausgabe Nr. 126 ist der 24.07.2021
Nr. 126 erscheint ab 14.09.2021

Die Redaktion wünscht Ihnen ein gesegnetes Osterfest!
                                                                                23
Regelmäßige Gottesdienste
Sonn- und Feiertag            11:00 Uhr     Eucharistiefeier
                              ca. einmal im Monat mit Kinderkirche
Erster Mittwoch im Monat      19:00 Uhr      Taizé- Gebet
Freitag                       18:30 Uhr      Eucharistiefeier

Beichtgelegenheit:            nach Vereinbarung über das Pfarrbüro

Pfarrbüro
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag           9.00 bis 11.30 Uhr
Nachmittag: Dienstag          14.00 bis 17.00 Uhr
             Mittwoch         14.30 bis 16.00 Uhr
             Donnerstag       14.30 bis 16.00 Uhr

Kontaktdaten:
Pfarrbüro                     Seydlitzstraße 2/1           89077 Ulm
Sekretärinnen                 Anita Morath und Heike Steidle
Telefon                       0731 / 3 72 88
Telefax                       0731 / 36 02 30
E-Mail                        st.elisabeth-ulm@gmx.de
Website/Homepage              www.st-elisabeth-ulm.de
Stefan Cammerer               Leitender Pfarrer                 9 38 63 90
Josef Miller                  Pfarrer                           3 72 89
                                                                pfr.j.miller@gmx.de
Alfons Forster                Pastoralreferent                  38 49 16
Dr. Andreas Weil              Organist                          0177 - 31 39 166
Petra Elze                    Chorleiterin                      618281

Konto der Gemeinde:
Pfarramt St. Elisabeth, Ulm
Sparkasse Ulm      IBAN: DE34 6305 0000 0000 1576 61 BIC: SOLADES1ULM

Wir danken für Ihre Spende für die Aufgaben der Gemeinde

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