Mit Transparenz zu mehr Vertrauen - Nr. 1 | 2022 - Luzerner Staatspersonalverband
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Nr. 1 | 2022
Die Löhne im Kanton Luzern
– unsere Forderungen
LUPK-Reglementsänderung
Vorschau
Mitglieder-
versammlung 2018
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Mit Transparenz zu Sie sich online an unter
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mehr Vertrauen2
Inhalt
11
4–5 7
1 Titelseite 9 Fachkräftemangel divers angepackt
Öffentlichkeitsprinzip Nicht nur «Betonköpfe» beim vif,
Dienststelle für Verkehr und Infrastruktur
3 Editorial
Der Präsident Serge Karrer hat 11 Generalversammlung 2022
das Wort Die Resultate
4–5
Aktuell
13 Vorstand Lspv
Für die kantonale Verwaltung diskutiert –
in der Stadt Luzern bereits geplant Zwei neue Gesichter
7 Svenja 15 Stafetten-Interview
Lspv kurz und bündig erklärt
Tiziana Wiederkehr, Produktemanagerin WAS
8 Regierungsrat Guido Graf
Interview: vor und nach 16 In eigener Sache
der Corona-Pandemie
Svenja fragt nach
Impressum
Luzerner Staatspersonalverband (Lspv) Redaktion/Fotos Titelbild stock.adobe.com
Maihofstrasse 52 Inge Lichtsteiner, Geschäftsführerin Lspv Layout CH Regionalmedien AG
6004 Luzern Mitgearbeitet haben an dieser Ausgabe: Druck Multicolor Print AG, Baar
Telefon 041 422 03 73 Serge Karrer, Paloma Meier-Martino, Jeannette Versand Stiftung Brändi, Luzern
E-Mail: lspv@bluewin.ch Riedweg Lötscher, Michèle Bucher und verschiedene Technisches Auflage: 3000 Exemplare
www.lspv.ch Interviewpartner/-innen der kant. Verwaltung Erscheinungsweise 2-mal jährlich
fokus | Luzerner Staatspersonalverband3
Editorial
«Neue Wege führen
zum Ziel»
Liebe Leserin
Lieber Leser
Kaum hegten wir nach zwei Jahren Pandemieverhältnissen die
Hoffnung, dass die nächste Zeit etwas «ruhiger» und «geordneter»
verlaufen würde, werden wir mit kriegerischen Ereignissen in Euro-
pa konfrontiert. Und da soll ich Ihnen also über die «brennenden»
Themen aus dem Personalbereich berichten? – Ja gerade in stürmi-
schen Zeiten ist es wichtig, die alltäglichen Anliegen gleichwohl vo-
ranzutreiben und sich dafür einzusetzen. Derweil müssen wir näm-
lich die Arbeits(platz)verhältnisse so einrichten, dass wir trotz den
Sorgen um unser grösseres Umfeld die Alltagsarbeit bewältigen nehmen, unabhängig von der Rechtsform des Arbeitgebers. Es ist
können. Es liegen noch keine allgemein verwendbaren Auswertun- uns bewusst, dass damit eine Öffnung einhergeht, die immer auch
gen betreffend die Folgen der Pandemie auf die Arbeitsplätze und das Risiko der «Verzettelung» beinhaltet. Aber als Verband müssen
die Arbeitsstrukturen vor. Immerhin wird allseits von Experten an- wir auf die sich verändernden Umstände reagieren und uns auch
genommen, dass ein Teil der bisherigen Homeoffice-Arbeit bleiben selbst entsprechend verändern. Mit der eingeschlagenen Richtung
wird. Damit ist ein erstes Element einer neuen Normalität schon soll auch das Personal der ausgelagerten Betriebe im Luzerner
einmal gegeben! Staatspersonalverband weiterhin Aufnahme und Vertretung finden.
Der Lspv ist als Verband aber noch nicht ganz zum «Normalbetrieb» Die von mir im letzten Editorial mit Spannung erwarteten Abstim-
übergegangen. Aufgrund der aktuellen Lage im Entscheidungszeit- mungsresultate sind kurz danach eingetroffen – so wie von mir er-
punkt hat sich der Vorstand noch einmal für eine schriftliche Gene- hofft: Das Verwaltungszentrum wurde von den Stimmberechtigten
ralversammlung ausgesprochen. Die Ergebnisse finden Sie in die- des Kantons Luzern deutlich angenommen. Nun wird der Verband
sem Fokus. Die Restversammlung (als Erwahrungssitzung der das Augenmerk darauf richten, dass bei der Realisierung die Men-
schriftlich eingegangenen Abstimmungsvoten) wird bis zum Er- schen, die darin arbeiten sollen, so optimal wie möglich eingebun-
scheinen stattgefunden haben. Mit zwei neuen Vorstandsmitglie- den und dass ihre Anliegen berücksichtigt werden.
dern will der Vorstand seine kontinuierliche Erneuerung fortsetzen. Der Gesamtarbeitsvertrag für die Luzerner Spitäler wurde in der
Den abtretenden Mitgliedern Roger Marfurt und Stefan Zürcher Abstimmung mit überwältigendem Mehr angenommen. Sowohl das
danke ich auch an dieser Stelle ganz herzlich für die von ihnen ge- Personal des Luzerner Kantonsspitals (LUKS) als auch das Personal
leistete Arbeit! der Luzerner Psychiatrie (Lups) stimmten dem Vertragswerk zu, es
Die Besichtigung des Bildungszentrums Xund, welche wir durch den wird nun für das LUKS per Juli 2022 in Kraft treten, für die Lups
Verzicht auf die Präsenz-Generalversammlung verpassen, holen wir wird der Vertrag direkt mit dem Rechtskleidwechsel in Kraft treten
am 31. März 2022 nach: An einer Feierabendveranstaltung führt (nach aktuellem Kenntnisstand Mitte 2023).
Direktor Jörg Meyer durch den Betrieb und die gesundheitstechni- Und der Inhalt Ihrer Arbeit? – In diesem Fokus soll das in anderen
sche Ausbildung. Zudem berichtet Michael Rieger von der Konzern- öffentlichen Körperschaften schon geltende Öffentlichkeitsprinzip
leitung der CSS Versicherungen über strategische Gesundheits- beleuchtet werden. Das Prinzip erfüllt nicht nur den Interessens-
themen. anspruch der Öffentlichkeit, der Politik und der Medien – es beein-
Sodann ist die Geschäftsführerin sehr aktiv dabei, neue Angebote flusst insbesondere auch die Arbeit des Staatspersonals: Auch
für die Mitglieder zu erschliessen. Nebst den bisherigen Mitgliedern wenn wir uns alle um korrektes Arbeiten und um optimale Arbeits-
sollen so auch neue Mitglieder angeworben werden können. Dem ergebnisse bemühen, verhalten wir Menschen uns anders, wenn
Werbezweck dient auch ein neues «Erklär-Video» zum Lspv. Nutzen uns jemand «über die Schulter blickt», als wenn wir ungestört arbei-
Sie es doch auch zum Weitersagen – das Video ist auf der Verbands- ten können und «nur» das Ergebnis geprüft bzw. gewürdigt wird.
Internetseite verlinkt. Ich wünsche Ihnen gute Lektüre – und uns allen wünsche ich fried-
Wie Sie der beantragten Statutenänderung entnehmen konnten, be- vollere Zeiten!
müht sich der Vorstand darum, als Verband für alle Arbeitnehmen-
den attraktiv zu sein, die eine Aufgabe für den Kanton Luzern wahr- Serge Karrer, Präsident Lspv
fokus | Luzerner Staatspersonalverband4
Aktuell
Informationszugang für
die Bevölkerung
Der Kanton Luzern berät über die Einführung des Öffentlichkeitsprinzips.
Was aber bringt dieses neue Informationsprinzip der
kantonalen Verwaltung, der Regierung und dem Bürger?
Das Öffentlichkeitsprinzip ist ein Grundentscheid gen Direktion und der zuständigen Gemeinde be-
eines Gemeinwesens, die Dokumente seiner Ver- arbeitet. Peter Giss zur Frage, ob damit mehr
waltung grundsätzlich allen Personen offenzulegen Vertrauen geschaffen worden ist: «Der Kanton Zug
respektive jedem*r Bürger*in den Zugang zu Sit- wollte schon immer kundenfreundlich arbeiten, so-
zungen und deren Protokollen zu gewähren. Das mit hat er dazu sozusagen ein weiteres Hilfsmittel
Handeln der Verwaltung ist heute grundsätzlich als erhalten. Generell lässt sich sagen, dass das neue
geheim eingestuft, unter Vorbehalt von Ausnah- Prinzip geschätzt wird. Zudem hat es den Vorteil,
men. Das neue Gesetz kehrt den Grundsatz der dass in bestimmten Fällen bereits proaktiv kom-
Geheimhaltung nun radikal um, indem es jeder muniziert werden kann, was einiges zur Entschär-
Person ein Recht auf persönliche Information ver- fung beitragen kann.»
leiht, ohne dass ein besonderes Interesse nachge-
wiesen werden muss. Viele Anfragen?
Im Kanton Zug hat sich die Zahl der Anfragen «sehr
In seiner Kommissionsmotion fordert Fredy Wini- im Rahmen gehalten» (Giss). So wurden im ersten
ger (SVP), dass im Kanton Luzern dieses Öffent- Jahr 35 Gesuche um Einsichtnahme gestellt, wobei
lichkeitsprinzip eingeführt wird: Die Motion wurde 15 auf die kantonale Verwaltung und der Rest auf
als erheblich eingestuft und wird in der September- die Gemeindeverwaltungen entfallen sind.
session im Luzerner Kantonsrat debattiert werden.
Wichtig dabei ist, dass sich dieser angestrebte Kul- Der Kanton Luzern muss somit wohl kaum mit
turwechsel in der Informationsbeschaffung nur auf einer Flut von Anfragen rechnen. Selbstver-
den Kanton und seine Departemente bezieht, die ständlich kann eine Anfrage einen etwas umfang-
politischen Gemeinden werden da nicht einge- reicheren Aufwand auslösen, aber Fachleute
schlossen. gehen davon aus, dass die meisten Anfragen
Gemeindeanliegen betreffen würden. Diese Art
Der Bund und viele andere Kantone kennen das von Auskünften sind im neuen Öffentlichkeitsprin-
Öffentlichkeitsprinzip bereits seit einiger Zeit. zip der Kantonalen Verwaltung nicht enthalten, da
Unter anderem ist dieses auch im Kanton Zug seit die Gemeinden nicht eingebunden werden sollen.
2014 in Kraft. Es gilt für alle Behörden des Kantons
und der Gemeinden, ausgeschlossen sind explizit Zudem hat sich bei anderen Kantonen mit diesem
die Zuger Kantonalbank, das Zuger Kantonsspital Informationsprinzip gezeigt, dass eine aktive Kom-
und die Psychiatrische Klinik. munikation der Behörden vor Anfragen schützt.
Die grösste Luzerner Gemeinde, die Stadt Luzern,
Peter Giss von der Staatskanzlei Zug erklärt, dass welche das Öffentlichkeitsprinzip voraussichtlich
mit der Einführung des Öffentlichkeitsgesetzes kei- 2023 einführen wird, kann nicht abschätzen, wie
ne neuen Stellen geschaffen worden sind. Für die viele Anfragen kommen werden. «Wir haben keine
Erteilung von allgemeinen, unverbindlichen Aus- Studie dazu gemacht», sagt Stadtschreiberin Mi-
künften steht die Staatskanzlei als Ansprechstelle chèle Bucher und fügt bei: «Ich erwarte einige,
für Behörden und Private zur Verfügung. Die kon- aber nicht eine Fülle von Anfragen, vor allem, wenn
kreten Zugangsgesuche werden von der zuständi- es um private Interessen, um eigene Projekte, um
fokus | Luzerner Staatspersonalverband5
Aktuell
die Befriedigung persönlicher Neugier oder das fahren handelt. Deshalb kann zurzeit nichts
Ausloten von eigenen Ideen geht.» Konkretes über die zusätzliche Belastung der
Amtsstellen, die geplanten administrativen Abläu-
Der Kanton Luzern will zurzeit keine Stellung zu fe in den Departementen, allfällige personelle Zu-
einer möglichen Einführung des Öffentlichkeits- ständigkeiten oder die Umsetzung von weiteren
prinzips abgeben, da es sich um ein laufendes Ver- Ideen gesagt werden.
Vorteile für Verwaltung,
Bevölkerung und Medien
Die grösste Luzerner Gemeinde, die Stadt Luzern, will das
Öffentlichkeitsprinzip Anfang 2023 einführen. Stadtschreiberin
Michèle Bucher nimmt dazu Stellung.
Nach der Einführung im Jahr 2023, wo in weis oder eine Begründung zu for-
der Verwaltung soll das neue Öffentlich- mulieren, detailliert einsehen,
keitsprinzip implementiert und angesiedelt welche Informationen den Ent-
werden? scheiden zugrunde liegen. Kurz-
Bucher: Wir sind zurzeit daran, die Grundlagen um: Die Transparenz wird mas-
und die administrativen Abläufe für die Einfüh- siv gesteigert. Das Vertrauen
rung ins Öffentlichkeitsprinzip zu realisieren. Of- des Bürgers, der Bürgerin in die
fen ist zurzeit noch recht vieles, u. a. auch, wo die Verwaltung wird dadurch stei-
die Anfragen gesammelt, bearbeitet und beant- gen. Und die Medien können ihre
wortet werden oder wer zuständig und verant- Kontrollfunktion einfacher und
wortlich sein wird. Wir erarbeiten derzeit eine genauer ausführen. Sie können der
entsprechende gesetzliche Grundlage. Der parla- Politik und der Administration detail-
mentarische Prozess beginnt dann im Sommer. lierter und ohne grossen Aufwand auf
die Finger schauen.
Welche Veränderungen und Vorteile bringt
dieses neue Prinzip für die Information der Wird alles transparent werden? Oder gibt es
Öffentlichkeit? Ausnahmen? Michèle Bucher
Bucher: Ich sehe einige markante Veränderun- Bucher: Die Schranke des Zugangs zu den amt- Stadtschreiberin Stadt Luzern
gen oder Vorteile für die Verwaltung, die Bevöl- lichen Dokumenten bilden einerseits schützens-
kerung und die Medien. Die Verwaltung muss werte private Interessen und andererseits über-
aber zuerst einen «Mind Change» vornehmen, wiegende öffentliche Interessen.
denn im neuen Jahr wird grundsätzlich alles öf- ,
fentlich zugänglich sein. Bisher war es ja so, Werden die Verwaltungsangestellten und ine V e r waltung
«E hat
dass eigentlich alles «geheim» und den Bürge- die Regierung mit diesem Kulturwechsel
ie g u t arbeitet, t-
d fen
rinnen und Bürgern nicht zugänglich war. An problemlos zurechtkommen?
dem Öf
diesen Paradigmenwechsel wird sich die Ver- Bucher. Ich denke, dass der Stadtrat und die Di- sich vor inzip nicht
pr
waltung erst gewöhnen müssen. Neu bekom- rektionen, die bereits heute offen, genau und um- lichkeits hten».
men Bürgerinnen und Bürger Zugang zu fast fangreich informieren und sich der Bevölkerung zu fürc
allen amtlichen Informationen und Dokumen- gegenüber verpflichtet fühlen, damit keine Pro-
ten. Sie können, ohne einen Interessensnach- bleme bekommen werden.
fokus | Luzerner Staatspersonalverband6
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fokus | Luzerner Staatspersonalverband7
In eigener Sache
Svenja – die neue
Botschafterin für den Lspv
Erklärvideos sind beliebt und liefern in Kürze alle Inhalte, die für Interessierte wichtig sind.
Ein solches Video hat der Luzerner Staatspersonalverband (Lspv) herstellen
lassen. Die neue Lspv-Botschafterin heisst «Svenja».
Sie ist virtuell entstanden, trägt bewusst die Farbe Blau als Bezug zu den Logofarben des Lspv.
Svenja erklärt die Tätigkeiten des Staatspersonalverbandes, die von Anfragen über Lohn-
einreihungen, Coaching bis hin zu Beratungen gehen.
Die Lspv-Protagonistin erklärt gekonnt sämtliche Mitglieder-Vorteile,
Vergünstigungen und Verbandsaktivitäten. Sie ist ein begeistertes Lspv-Mitglied,
das bei Kollegen und Kolleginnen den Verband gerne empfiehlt.
Weshalb lässt der Luzerner Staatspersonal- die nicht beim Staat oder bei staatlichen Organi-
verband Svenja sprechen? Die Digitalisierung sationen arbeiten. Dies trägt zum Bekanntheits-
und die Pandemiezeit verlangten nach neuen grad des Luzerner Staatspersonalverbandes
Ideen, wie der Lspv seine Vorteile und Leistun- bei.
gen künftig mitteilen kann.
Das Erklärvideo in seiner vollen Länge können
Das kurze Video informiert unterhaltend, ein- Sie unter den folgenden Links sehen, downloa-
fach und verständlich. Durch die kurze Spiel- den und teilen:
dauer bleiben die Zuschauenden dabei und www.lspv.ch/de/aktuell/mitteilungen
«hängen» nicht ab. Erklär-Videos lassen sich
auf verschiedenen Kanälen an Interessierte
weiterleiten und sprechen auch Personen an,
https://youtu.be/EYeHBdljRwo https://www.instagram.com/lspv.ch/
fokus | Luzerner Staatspersonalverband8
Aus der Regierung
«Wir müssen jetzt ge-
meinsam vorwärtsgehen»
Gesundheits- und Sozialdirektor Guido Graf stand in den letzten
zwei Jahren oft im Fokus der Öffentlichkeit. Er erzählt, wie er die
Pandemie erlebte und was er aus dieser Zeit mitnimmt.
Guido Graf, als Gesundheits- und Sozial- und insbesondere die Pflege hat bis an ihre Be-
direktor waren Sie während der Pandemie lastungsgrenze und darüber hinaus gearbeitet. In
eine zentrale Figur – wie war das für Sie? den Spitälern wie auch in den Test- und Impfzent-
Es war eine sehr anspruchsvolle, aber auch lehr- ren durften wir auf die Unterstützung von Freiwil-
reiche Zeit. Als Gesundheits- und Sozialdirektor ligen, Zivilschutz und Armee zählen. Auch dieses
stand ich oft im Fokus der Medien und der Öffent- Engagement aller Beteiligten zählt für mich zu
lichkeit. Die zentrale Rolle spielten wir aber als den Höhepunkten.
Gesamtregierung, da sämtliche Entscheide von
uns als Gremium getroffen wurden. Operativ war Was hat Sie beeindruckt?
das Gesundheits- und Sozialdepartement aber Ganz stark beeindruckt haben mich die Leistun-
sicherlich besonders stark gefordert. Dabei durf- gen des medizinischen Fachpersonals und ins-
te ich auf das ausserordentliche Engagement besondere der Pflegefachkräfte. Zudem hat
meiner Mitarbeitenden – insbesondere der Dienst- mich die Luzerner Bevölkerung beeindruckt, wie
stelle Gesundheit und Sport – zählen. Auch der sie die Massnahmen grossmehrheitlich gut mit-
kantonale Führungsstab sowie die Task Force – getragen hat.
beides unter der Leitung von Vinzenz Graf – ha-
ben uns unermüdlich unterstützt und dabei her- Wie geht es jetzt weiter?
vorragende Arbeit geleistet. An dieser Stelle Der Verlauf einer Pandemie lässt sich nicht vor-
gebührt ihnen allen mein herzlicher Dank. aussagen. Klar ist: Das Virus bleibt. Wir haben
aber inzwischen gelernt, besser damit umzuge-
Was waren Ihre Höhe- und Tiefpunkte in hen. Wichtig ist vor allem, dass das Virus zu kei-
der Pandemie? nen schweren Krankheitsverläufen mehr führt. Im
Während der Pandemie war unser gesellschaftli- besten Fall wird das Virus endemisch. Im schlech-
ches, kulturelles, soziales und wirtschaftliches teren Fall entwickelt sich eine neue Mutation. In
Leben zum Schutz unserer Gesundheit immer diesem Fall müssten wir prüfen, wie ansteckend
wieder stark eingeschränkt und es waren leider diese ist und ob sie schwere Krankheitsverläufe
auch Todesfälle zu verzeichnen. Viele Menschen verursacht. Wenn erneut eine Überlastung der
verloren sehr viel – sei es eine nahestehende Spitäler drohen würde, bräuchten wir neue Mass-
Angehörige, die wirtschaftliche Existenz, persön- nahmen. Die Impfung bleibt aber in jedem Fall
liche Freiheiten oder anderes. Es sind diese auch in Zukunft wichtig.
Schicksale der einzelnen Menschen, die mich
stark belasteten und darum auch einen Tief- Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
punkt in dieser Pandemie darstellen. Ein weite- Ich wünsche mir, dass wir den gesellschaftlichen
rer Tiefpunkt ist sicherlich der Graben, der Zusammenhalt wieder stärken können. Dafür
sich in unserer Gesellschaft aufgetan hat. müssen wir nun aber nach vorne schauen und
Mein Höhepunkt in dieser Pandemie nicht endlose Diskussionen führen, wer recht
ist, dass wir die Gesundheitsversorgung oder unrecht hatte. Die Politik muss hier mit gu-
der Bevölkerung jederzeit sicherstellen tem Vorbild vorangehen. Zudem braucht es auch
konnten. Vom Gesundheitspersonal Willen und Offenheit von uns allen sowie Ver-
wurde sehr viel Flexibilität gefordert, ständnis und Respekt füreinander.
fokus | Luzerner Staatspersonalverband9
Aus dem vif
«Zum Kanton geht man erst
kurz vor der Pensionierung!» –
Vergesst diese Vorurteile!
Die Dienststelle Verkehr und Infrastruktur (vif) steht vor Herausforderungen in der Personalrekru-
tierung. Der Fachkräftemangel ist spürbar. Die vif hat einen innovativen Film produziert und kontert
dabei den herrschenden Vorurteilen. Projektleiterin Andrea Furrer erklärt, wie es dazu kam.
Andrea Furrer, der neue Imagefilm der vif dass wir etwas wagen müssen, um auf dem
ist erfrischend frech. Wie kamen Sie auf Stellenmarkt aufzufallen. Ein bisschen Selbst-
die Idee, mit Vorurteilen zu spielen? ironie ist dabei sicher nicht verkehrt, da sind
Der Fachkräftemangel spielt wie bei vielen ande- wir uns alle einig. Zudem zeigt der Film, dass
ren Unternehmen auch bei uns eine zentrale Rol- wir über uns selbst lachen können.
le. Uns war klar, dass wir auf dem Arbeitsmarkt
herausstechen müssen. Die Idee eines Films kam Hat die Dienststelle vif noch weitere
schnell auf den Tisch. In einem Pitch-Verfahren Massnahmen getroffen, attraktiv für den
präsentierten uns drei Agenturen ihre Ideen, wie heutigen Arbeitsmarkt zu sein?
wir eine neue Zielgruppe ansprechen können. Durchaus, beispielsweise werden bei uns Stel-
Nämlich diejenige, die sonst bei Stelleninseraten len generell in einem 60- bis 100-Prozent-Pen-
der Verwaltung schnell weiterblättert respektive sum angeboten. Damit möchten wir insbeson-
weiterklickt – und dies wegen der vorherrschen- dere für Teilzeitmitarbeitende attraktiv sein.
den Vorurteile. Voltafilm hat dies erkannt und be- Projektleitende übernehmen verantwortungs- Andrea Furrer, Projektleiterin
reits im Pitch-Video mit dem Wort «Betonkö- volle Aufgaben und haben die Möglichkeit, mit
pfe» gespielt. Der humoristische Ansatz hat uns der Pensumwahl Familie, Freizeit und Beruf in
schnell überzeugt. einem gesunden Gleichgewicht zu halten. Wei-
ter bietet die kantonale Verwaltung gute Sozial-
Mit welchen Vorurteilen sieht sich denn leistungen, eine sichere Vorsorge und mobil- Offene Stellen Verkehr
die Dienststelle vif oder die kantonale flexibles Arbeiten. und Infrastruktur:
Verwaltung konfrontiert?
Viele Leute wissen gar nicht, was in einer Verwal- Sie tönen sehr begeistert von Ihrem
tung alles geleistet wird und wie vielfältig die Job- Arbeitgeber.
profile sind. Der Verwaltung haftet ein angestaub- Ja, das ist richtig. Ich erlebe meine Arbeit beim
tes Image an, man denkt an Beamten-Mikado und Kanton als sinnstiftend: Durch unsere Projekte
sture Verwalter zu Bürozeiten. Wir wurden auch kann ich einen Beitrag zur Gestaltung unseres Link Film:
schon als «Betonköpfe» betitelt. Da haben wir Lebensraumes leisten. Meine Arbeitskolleginnen
eine Antwort drauf: Beton braucht es, ja, aber es und -kollegen und ich hatten viel Spass bei der
braucht noch viel mehr Köpfchen. Und die Dienst- Erarbeitung des Videos – vom Zusammenstellen
stelle Verkehr und Infrastruktur macht auch noch der Vorurteile bis hin zum fertigen Schnitt.
ganz viel anderes als nur Strassen.
Es braucht auch Mut, sich selbst als
Arbeitgeber den Spiegel vorzuhalten. Wie
haben Ihre Vorgesetzen auf den Film
reagiert?
Sehr positiv. Uns war von Anfang an bewusst,10
Hallo
Vorteile.
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fokus | Luzerner Staatspersonalverband11
In eigener Sache
Generalversammlung 2022
Der Vorstand des Lspv entschied sich an der Sitzung vom 1. Februar 2022
für die schriftliche Durchführung der 111. Mitgliederversammlung. Die
Unterlagen wurden fristgerecht allen stimmberechtigten Mitgliedern zugestellt.
Herzlichen Dank für die eingereichten Abstimmungen.
Kurz-Protokoll Erwahrungssitzung vom 23. März 2022, 17.00 Uhr
Anwesend: Serge Karrer, Präsident, Esther Ruckstuhl Zehnder
Roman Kappeler, Marcel Knöpfel
Protokoll: Inge Lichtsteiner, Geschäftsführerin Lspv
Abstimmungen: Eingereicht 391
Absolutes Mehr 196
Ja Nein Enth.
Protokoll
1. Genehmigung des Protokolls der 110.Generalversammlung
(schriftliche Abstimmung) 387 0 4
2. Rechenschaftsablage 2021
2.1 Genehmigung Jahresbericht 2021 des Präsidenten 388 0 3
2.2 Genehmigung Jahresrechnung 2021 und Revisionsbericht 384 4 6
3. Festsetzung Jahresbeitrag 2022 (beide unverändert)
Genehmigung Jahresbeitrag Aktive/Passive CHF 60.– pro Jahr 383 5 3
Genehmigung Jahresbeitrag Pensionierte/Lernende
CHF 30.– pro Jahr 381 6 5
4. Statuten-Revision
Genehmigung der Statuten-Anpassungen gemäss Vorschlag
Vorstand Lspv 377 5 9
5. Wahlen
5.1 Wahl der Revisionsstelle REVIA AG, Kriens, für das Jahr 2022 379 4 8
5.2 Wahl des Präsidiums für die Amtszeit 2022–2024
Serge Karrer, Präsident (bisher) 386 0 5
5.3 Wahl des Vorstandes für die Amtszeit 2022–2024
Esther Ruckstuhl Zehnder, Vizepräsidentin (bisher) 387 0 4
Astrid Purtschert, Mitglied (bisher) 386 0 5
Marcel Knöpfel, Mitglied (bisher) 386 0 5
5.4 Wahl von zwei neuen Vorstandsmitgliedern für die Amtszeit 2022–2024
Roman Kappeler, Mitglied (neu) 384 1 6
Antonio Tudisco, Mitglied (neu) 381 2 8
6. Ernennung von Ehren- und Freimitgliedern
6.1 Roger Marfurt, Ernennung zum Freimitglied 360 0 31
6.2 Stefan Zürcher, Ernennung zum Freimitglied 360 0 31
Wir gratulieren den beiden neugewählten Vor- Roger Marfurt und Stefan Zürcher, wird der
standsmitglieder, Roman Kappeler und Anto- Verband an einer nächsten physisch stattfin-
nio Tudisco, zu der glanzvollen Wahl in den denden Mitgliederversammlung ehren und
Vorstand des Luzerner Staatspersonalverban- ihre Arbeit für den Lspv verdanken.
des. Die abtretenden Vorstandsmitglieder,
fokus | Luzerner Staatspersonalverband12
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fokus | Luzerner Staatspersonalverband13
Aktuell
Willkommen im Vorstand
Lspv
Die neuen Vorstandsmitglieder sind ehrenvoll in das Amt gewählt
worden. Herzliche Gratulation zur Wahl. Wie beurteilen sie die Weiter-
entwicklung des Luzerner Staatspersonalverbandes und was treibt sie
an, die Vorstandsarbeit anzupacken?
Wie soll sich der Lspv deiner Meinung die Interessen seiner Mitglieder einsetzen,
nach weiterentwickeln? aber auch eine Anlaufstelle für die Anliegen
Antonio Tudisco: «Der Verband soll moderner Einzelner sein. Ich kann in dieser Funktion et-
und digitaler werden, damit er in Zukunft ver- was dem Kollektiv zurückgeben, von dem ich
mehrt jüngere Personen anspricht». in meinen über 20 Jahren als Staatsangestell-
ter profitieren durfte».
Roman Kappeler: «Er soll immer wieder den
Puls bei seinen Mitgliedern fühlen, zu einem
guten Arbeitsklima im Kanton beitragen, aber
sam &
auch ein kritisches Sprachrohr für die Arbeit- «Gmein isch
ch
solidaris hlau,
nehmerschaft sein».
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Vorstandsarbeit ist Freiwilligenarbeit. immer s h au
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Welches sind deine Motivationsgründe, chum, m spv!»
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für das Amt zuzusagen? met bRim
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Antonio Tudisco: «Ich setze mich sehr gerne
für die Anliegen und Herausforderungen der
Mitarbeitenden ein, um diese im Gremium
gemeinsam und erfolgreich zu lösen. So blei- Antonio Tudisco
ben und werden die Arbeitsstellen mit allen In welche Dienststelle(n) der kantona-
Hürden auch in Zukunft attraktiv». len Verwaltung hattest du bereits Ein-
sicht, und wo würdest du gerne einmal
«reinschauen»?
Antonio Tudisco: «Ich konnte bereits bei der
spv
«Beim L ich Polizei «reinschauen» und würde gerne in der
m Dienststelle Personal oder beim Luzerner
fühle ich wohl Kantonsspital, LUKS, hinter die Kulissen
lied
als Mitg tier t.» schauen».
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und ak z Tudisco
A n tonio Roman Kappeler: «Aufgrund meiner bisheri-
gen Tätigkeit bei der Polizei hatte ich vor al-
lem mit den Strafuntersuchungsbehörden,
Gerichten und dem Strafvollzug zu tun. Ger-
Roman Kappeler: «Ich engagiere mich gerne ne würde ich einmal beim Staatsarchiv rein-
für die Rechte der Schwächeren. Ein Arbeit- schnuppern. Ich finde geschichtliche Themen
nehmerverband kann Kräfte bündeln, sich für etwas Spannendes». Roman Kappeler
fokus | Luzerner Staatspersonalverband14
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Stafetten-Interview
«Erwachsenenbildung»
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Arbeitsmarktliche Angebote, Luzern
Die damalige «Lehrerschwemme» veranlass- beharrlich damit konfrontiert haben.
te Tiziana Wiederkehr zu einer Alternative zu Das war das Beste, was Sie für mich
ihrem erlernten Beruf Primarlehrerin. In den fol- tun konnten.»
genden Berufsstationen war für sie die Erwach-
senenbildung der rote Faden. Seit 14 Jahren ist Welche berühmte Persönlich-
sie als Produktemanagerin Arbeitsmarktliche keit (lebend oder verstorben)
Angebote tätig (früher beim Kanton, jetzt bei möchten Sie gerne treffen und
WAS wira). weshalb? Was für Fragen würden
Sie an die Person stellen?
Wie würde Sie ein guter Freund, eine Nelson Mandela würde ich fragen, wie er
gute Freundin beschreiben? den Glauben an den Sieg der Gerechtigkeit
Privat und beruflich kennt man mich als krea- aufrechterhalten konnte und was er uns heute
tive, engagierte und lösungsorientierte Person. nahelegen würde.
Welches sind Ihre Haupteinsatzgebiete, Für welche drei Dinge im Leben sind Sie Tiziana Wiederkehr
und was ist die Aufgabe der Produkte- am dankbarsten? Produktemanagerin
managerin beim WAS wira? Ich bin dankbar für das Leben selbst, aber auch
Die Abteilung Arbeitsmarktliche Angebote ist für die wertvollen Begegnungen mit Menschen
für Kurse und Programme für Stellensuchende und die Gesundheit.
zuständig. Als Produktemanagerin bin ich für
die Konzipierung und Bereitstellung von An- Welches Tier würde in Bezug auf Eigen-
geboten und deren Qualitätssicherung sowie schaften und Stärken am besten zu Ihnen
Optimierung verantwortlich. passen, und weshalb?
Ein Biber, weil er ein Allround-
Wie hat Corona Ihre Tätig- talent ist. Das bin ich auch.
keit beeinflusst, welche
t
Herausforderungen stan- «Respek chen Wenn Sie Ihr Leben ver-
den an und wie konnten b er Me ns filmen würden, welche/r
diese bewältigt werden? gegenü r Natur» S c hau s pielerin /S c hau -
und d e
Mit viel Mehraufwand, Orga- spieler würde Sie authen-
nisation, Koordination, Kom- tisch spielen können? Wie
munikation und Flexibilität würde der Titel des Films
aufgrund der vielen neuen Anpas- heissen?
sungen. Die meisten Kurse konnten Juliette Binoche würde mich im Film
online angeboten werden. Eine besondere Her- «Spiel mir das Lied vom Leben» bestens vertreten.
ausforderung war, auch für Personen, die keine
PC-Kenntnisse haben und/oder wenig Deutsch Drei Wünsche, die Sie frei einfordern
sprechen, gute Lösungen zu finden. Anbieter und könnten?
das Team leisteten einen riesigen Beitrag dazu. – Altruismus statt Egoismus
– Respekt gegenüber Menschen und der Natur
Welches ist das schönste Kompliment, – eine konstruktive und faire gesellschaftliche
welches Ihnen jemand mal gemacht hat? Entwicklung (lokal und global)
Als Kursleiterin sprach ich einen Herrn mehr-
mals auf seine Alkoholfahne an. Er beschimpf- Wem übergeben Sie das
te mich und meinte, ich hätte eine Wahr- Staffetten-Mikrofon?
nehmungsstörung. Als ich ihm später wieder An Lukas Gantner, Leiter Arbeitsintegration,
begegnete, sagte er: «Danke, dass Sie mich so Gemeinde Dagmersellen.
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