Testen und Impfen bringen wirtschaftliche Freiheit! - WKO

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Testen und Impfen bringen wirtschaftliche Freiheit! - WKO
Die Zeitung der Wirtschaftskammer Vorarlberg                  76. Jahrgang • 15. Jänner 2021 • Nr. 1

Weg aus dem Lockdown

Testen und Impfen bringen
wirtschaftliche Freiheit!

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Testen und Impfen bringen wirtschaftliche Freiheit! - WKO
EXTRA                                                              NR. 1 • JÄNNER 2021 • DIE WIRTSCHAFT | 2
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Testen und Impfen bringen wirtschaftliche Freiheit! - WKO
KLAR UND DEUTLICH
3 | NR. 1 • JÄNNER 2021 • DIE WIRTSCHAFT

                                    SCHWELLENWERTE-VERORDNUNG

                                    Rasche Auftrags-
                                    vergabe ist
                                    wichtig für
                                    Unternehmen in
                                    der Region
                                     Vergabe. Spartenob-
                                          mann Bernhard
                                           Feigl begrüßt,
                                                                 D    ie österreichische Schwellenwerte-
                                                                      Verordnung wurde kürzlich bis
                                                                 31. Dezember 2022 verlängert. Das Gewer-
                                         dass öffentliche        be und Handwerk begrüßt diesen Schritt       vielen die Aufträge geradezu wegbre-
                                        Aufträge bis Ende        und sieht darin eine wichtige Unterstüt-     chen, ist die Beschleunigung von Aufträ-
                                                                 zung.                                        gen der öffentlichen Hand ein wesentli-
                                     2022 unbürokratisch
                                                                     „Damit sind für weitere zwei Jahre un-   cher Faktor.“
                                      und rasch vergeben
                                                                 bürokratische und vor allem raschere             Das betrifft in erster Linie den gesam-
                                         werden können.          Auftragsvergaben möglich. Das stellt für     ten Baubereich, inklusive Baunebenge-
                                                                 die regionaleWirtschaft und insbesonde-      werbe und Ausbaugewerbe wie Elektro-
                                                                 re die vielen Klein- und Mittelbetriebe im   techniker und Installateure, aber darüber
                                                                 Gewerbe und Handwerk eine ganz ent-          hinaus auch Liefer- und Dienstleistungs-
                                                                 scheidende Geschäftsgrundlage dar“,          aufträge. Konkret dürfen diese nach den
                                                                 sagt Bernhard Feigl, Obmann der Sparte       wieder verlängerten Schwellenwerten bis
                                                                 Gewerbe und Handwerk in der Wirt-            zu einem Volumen von 100.000 Euro di-
                                                                 schaftskammer Vorarlberg. „Speziell in       rekt vergeben werden. Bauaufträge kön-
                                                                 diesen so schwierigen Corona-Zeiten, wo      nen bis zu einem Wert von einer Million
                                                                                                              Euro im nicht offenen Verfahren ohne
                                                                                                              Bekanntmachung erteilt werden – wobei
                                                                                                              die Regeln des Bundesvergabegesetzes
                                                                                                              weiterhin gelten. Ohne Verlängerung
                                                                                                              wäre es zu einem Rückfall auf 300.000
                                                                                                              Euro gekommen.
                                                                                                                  „Die Verlängerung der Schwellenwer-
                                                                                                              te-Verordnung ist ein wichtiges Signal für
                                                                                                              unsere Klein- und Mittelbetriebe.“ Aller-
                                                                                                              dings muss dieses Signal nun auch lang-
                                                                                                              fristig abgesichert werden. Es ist an der
                                                                                                              Zeit, den nächsten Schritt zu gehen. Die
                        FOTO: WKO

                                          Durch die neuerliche Verlängerung der Schwellenwerte-               Verordnung muss zu einem dauerhaften
                                          Verordnung gleich um zwei Jahre bis zum 31. Dezember                Instrument werden“, betont Feigl.
                                           2022 können Aufträge im Bau-, Liefer- und Dienstleis-
                                               tungsbereich bis zu einem Wert von 100.000 Euro
                                            direkt an geeignete, leistungsfähige und zuverlässige
                                                                  Unternehmen vergeben werden.
Testen und Impfen bringen wirtschaftliche Freiheit! - WKO
TOP-LEISTUNG                                                NR. 1 • JÄNNER 2021 • DIE WIRTSCHAFT | 4

 GETZNER, MUTTER & CIE. GMBH & CO. KG

                                        Wohnungen für Fachkräfte
                                        Die Getzner, Mutter & Cie. GmbH & Co. KG
                                        investiert zehn Millionen Euro in die Errichtung
                                        einer neuen, modernen Wohnanlage für
                                        Bedienstete und Werksangehörige in der
                                        Klarenbrunnstraße in Bludenz – und setzt damit
                                        eine lange Firmentradition fort. Getzner rückt
                                        dem Fachkräftemangel bzw. dem Mangel an
                                        leistbarem Wohnraum zu Leibe: Die Holdingge-
                                        sellschaft Getzner, Mutter & Cie. GmbH & Co. KG
                                        lässt auf eigene Initiative im Raum Bludenz 61
                                        neue, energieeffiziente Werkswohnungen
                                        errichten. Denn ausreichend geeigneten und
                                        leistbaren Wohnraum für die Mitarbeiterinnen
                                        und Mitarbeiter von Getzner Textil und Getzner
                                        Werkstoffe im Umfeld bieten zu können, ist für
                                        das Mutterunternehmen ein wichtiges Argument
                                                                                                       FOTO: MARCEL HAGEN/GETZNER, MUTTER, CIE

                                        bei der Fachkräftesuche. Nachhaltigkeit im
                                        Fokus: Die mit erneuerbarer Energie, konkret
                                        mit Erdwärme beheizten Wohnungen in unter-
                                        schiedlicher Raumaufteilung, gibt es bedarfsge-
                                        recht als kleine Wohneinheiten für Einzelperso-
                                        nen und als Mehrzimmerwohnungen für
                                        Familien. „Mit den Werkswohnungen fördern wir
                                        auch die Verbundenheit unserer Belegschaft mit
                                        den Unternehmen“, erklärt Markus Comploj, CEO
                                        der Getzner-Holding.
Testen und Impfen bringen wirtschaftliche Freiheit! - WKO
5 | NR. 1 • JÄNNER 2021 • DIE WIRTSCHAFT                                                                                          INHALT

                                                                       Schwerpunkte dieser Ausgabe:
                                                                   6   THEMA. Teststrategie. Regelmäßiges Testen weist den Weg aus dem Lockdown. Die
                                                                       Wirtschaft begrüßt diese Strategie.

                                                               10      Innovation.Zum 17. Mal schreiben Land und Wirtschaftskammer den Innovationspreis
                                                                       aus. Einreichungen sind bis 1. März 2021 möglich.

                                                               14      Interview. WKV-Präsident Hans Peter Metzler im großen „Die Wirtschaft“-Gespräch.

                                                               28      Extra. Bildung als zentrales Asset gerade auch in der Krise.

                                                 KOMMENTAR

                                                  Rückkehr zur vollen
                                                  wirtschaftlichen
                                                  Freiheit!
                                                                       Jede Woche Lockdown verursacht horrende Kosten. Dieser neuerliche
                                                                       Lockdown verschärft die bereits dramatische wirtschaftliche Lage für viele
                                                                       Betriebe. Handel, Hotellerie, Gastronomie, körpernahe Dienstleister stehen mit
                                                                       dem Rücken zur Wand.
                                                                          Wir können unser Land nicht auf Dauer zusperren. Testen und impfen: Das
                                                                       sind jetzt die zentralen Schritte in Richtung Normalität und weg vom Lockdown-
                                                                       Zickzack der vergangenen Monate. Die Betriebe brauchen dringend eine
                                                                       Perspektive, die Unsicherheit in puncto Planung kostet nicht nur Nerven,
                                                                       sondern vor allem auch bares Geld. Und eines muss ganz deutlich gemacht
                                                                       werden: die Unternehmen sind nicht der Spielball der Politik!
                                                                          Ein alternativer Beitrag zur Erreichung einer signifikanten Senkung der
                                                                       Infektionszahlen wäre das regelmäßige flächendeckende Testen möglichst vieler
                                          Hans Peter Metzler           Bürgerinnen und Bürger. Mit einer wöchentlichen Investition von ein paar
                                          WKV-Präsident                Testminuten könnte viel an gesundheitlichem Leid, wirtschaftlichem Schaden
                                                                       aber auch an unternehmerischem Frust verhindert werden. Viele Betriebe
                                                                       haben ergänzend zu den öffentlichen Teststraßen bereits eigene Testmöglich-
                           „Wir glauben, dass es mit                   keiten geschaffen bzw. wären bereit, solche einzurichten, wenn sie in die
                                                                       nationale Teststrategie integriert und den behördlichen Ergebnissen gleichge-
                           regelmäßigen, flächende-                    stellt werden. Mit den nun angekündigten Eintrittstests werden Anreize für uns
                                                                       alle geschaffen, um die persönliche Freiheit zurückzugewinnen.
                         ckenden Tests eine Alterna-                      Auch ich bin wie Präsident Mahrer der Meinung: Je mehr sich testen und
                            tive zum Lockdown gibt.“                   impfen lassen, desto rascher haben wir auch unsere volle wirtschaftliche
                                                                       Freiheit wieder zurück.
FOTO: STUDIO FASCHING
Testen und Impfen bringen wirtschaftliche Freiheit! - WKO
NR. 1 • JÄNNER 2021 • DIE WIRTSCHAFT | 6

thema
 Wirtschaft
     begrüßt
 langfristige
                                                                  setzt – Öffnungsschritte in sicherer Form möglich sind.
                                                                  Mit der Teststrategie und den Eintrittstests geben wir
                                                                  unserem Tourismus eine Chance die Wintersaison noch
                                                                  zu retten“, sagt Metzler.Österreichs Betriebe und ihre Mit-

Teststrategie
                                                                  arbeiter werden bei der Umsetzung derTeststrategie eine
                                                                  wichtige Rolle einnehmen, auch durch die Berufsgrup-
                                                                  pentests von körpernahen Dienstleistern, Fitnesstrai-
                                                                  nern, Tanzlehrern oder Pädagoginnen und Pädagogen.
                                                                  Dafür brauchen die Betriebe, die ihre Mitarbeiter regel-
                                                                  mäßig testen, Unterstützung des Bundes, um sie eng in
                                                                  die nationaleTeststrategie einzubinden. Es ist davon aus-
                                                                  zugehen, dass so österreichweit mehr als 530.000 Arbeit-
                                                                  nehmerinnen undArbeitnehmer in etwa 2.400Unterneh-
                                                                  men regelmäßig getestet werden könnten.

          Corona-Pandemie. Regelmäßiges Testen
               weist den Weg aus dem Lockdown.

    D    ie Wirtschaftskammer hat sich immer für verstärk-
         tes Testen ausgesprochen, und schon vor Wochen
    betont, dass Testen keine einmalige Sache bleiben darf.
    Nach intensiven Gesprächen mit der Bundesregierung
    und den Sozialpartnern wird unsere Forderung nach re-
    gelmäßigen Testungen nun umgesetzt. Die Menschen
    wollen endlich raus aus dem Lockdown und in gewohn-
    ter Form ihre Arbeit aufnehmen, sobald es die virologi-
    sche Situation zulässt.

    Testen, testen, testen
        Jeder negativeTest bringt uns ein kleines Stück dieser
    Freiheit zurück. Mit den neuen Schnelltests darf es keine
    Ausreden mehr geben: Testen, testen, testen wird vorü-
    bergehend unsere neue Normalität sein. So verschaffen
    wir uns Luft zum Atmen, bis die Durchimpfung ausrei-
    chend fortgeschritten ist. „Es geht jetzt darum, alles zu
    tun, um einen weiteren Lockdown zu verhindern. Ein-
    trittstests sind jedenfalls die bessere Alternative als Zu-
    sperren, denn jede weitere Lockdown-Woche verursacht
                                                                                                                                 FOTO:I-STOCK

    Kosten in Milliardenhöhe“, erklärt WKV-Präsident Hans
    Peter Metzler.

    Beispiel Sommer 2020                                          Viele Betriebe haben ergänzend zu den öffentlichen Teststra-
                                                                  ßen bereits eigene Testmöglichkeiten geschaffen bzw. wären
      Eine Öffnung im Februar kann gelingen. „Wir haben            bereit, solche einzurichten, wenn sie in die nationale
    im Sommertourismus gesehen, dass –umfassende Prä-             Teststrategie integriert und den behördlichen Ergebnissen
    ventions-, Hygiene- und Sicherheitskonzepte vorausge-         gleichgestellt werden.
Testen und Impfen bringen wirtschaftliche Freiheit! - WKO
7 | NR. 1 • JÄNNER 2021 • DIE WIRTSCHAFT                                                                                                                             THEMA

                                           INTERVIEW       HARALD MAHRER

„Testen und Impfen bringen
wirtschaftliche Freiheit“
2021. WKÖ-Präsident Harald Mahrer über den Weg Richtung Normalität im neuen Jahr – und was es dafür braucht.

                                                                                                                 unsere Verantwortung, gegenüber unseren Kunden und
                                                                                                                 Partnern, Testen und Impfen zu propagieren.

                                                                                                                 Wie sind Sie mit den Hilfsmaßnahmen der Bundesre-
                                                                                                                 gierung zufrieden?
                                                                                                                    Mahrer: Eines ist klar - keine Hilfe kann für viele unter-
                                                                                                                 nehmerische Schicksale hinter der Corona-Krise je genug
                                                                                                                 sein. Gleichzeitig zeigt ein internationalerVergleich, dass
                                                                                                                 wir gemeinsam umfangreiche Unterstützungspakete für
                                                                                                                 die Wirtschaft durchsetzen konnten. Corona-Kurzarbeit,
                                                                                                                 Härtefall-Fonds, Fixkostenzuschuss, Umsatzersatz, Kre-
                                                                                                                 ditgarantien oder Haftungen – das gibt es in diesem Um-
                                                                                                                 fang nur in Österreich. Mir ist aber immer wichtig zu sa-
                                                                                                                 gen: Die Wirtschaftshilfen sind keine Geschenke an die
                                                                                                                 Wirtschaft, das ist im Interesse des ganzen Landes und
                                                                                                                 hunderttausender Arbeitsplätze. Mindestens genauso
                                                                                                                 wichtigwie die Hilfsmaßnahmen ist das Mindset unserer
                                                                                                                 Wirtschaft.UnsereUnternehmerinnen undUnternehmer
                                                                                             FOTO: MAREK KNOPP

                                                                                                                 sind tatkräftige Anpacker und Umsetzer, wir lassen uns
                                                                                                                 nicht so leicht unterkriegen. Das ist daswichtigste Funda-
                                                                                                                 ment für den Aufschwung.

                                                                                                                 Was erwarten Sie für 2021?
Zur Person                   Das Jahr 2020 war wie kein anderes. Ihr Resümee?                                        Mahrer: Das Jahr 2021 wird ein entscheidendes Jahr
                                Mahrer: 2020 war ein Jahr dramatischer Herausforde-                              sein. Ich erwarte eine konjunkturelle Seitwärtsbewegung
                             rungen und Beschränkungen. Die Corona-Pandemie und                                  mit einer sanften Erholung im 2. Halbjahr, die richtige
Dr. Harald Mahrer            die Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung haben die Freiheit                                Erholung sollte dann 2022 kommen.Vorkrisenniveauwer-
ist seit Mai 2018            und die Handlungsspielräume unserer Unternehmen                                     den wir aber erst 2023 oder 2024 haben. Aber klar ist auch:
Präsident der Österrei-      massiv reduziert. 2021 muss ein Jahr am Weg Richtung                                Wie schnell sich die Situationverbessert, das entscheiden
chischen Wirtschafts-
                             Freiheit werden – für Menschen und Unternehmen.                                     wir jetzt. Mit den richtigen wirtschaftspolitischen Wei-
kammer und wurde im
September 2018 auch                                                                                              chenstellungen, Stichwort Entlastung oderweitere Inves-
als Präsident der            Wie soll das gehen? Was braucht es dazu?                                            titionsförderung. Hier ist die Bundesregierung in der
Österreichischen                 Mahrer: Unternehmerische und gesellschaftliche Frei-                            Pflicht. Und wir werden als Wirtschaftskammer sehr in-
Nationalbank bestellt.       heit im Einklang mit den gesundheitspolitischen Not-                                tensiv daran arbeiten, dass die großteils ja im Regierungs-
Bis Dezember 2017 war        wendigkeiten gibt es ab einer Durchimpfungsrate von                                 programm verankerten Maßnahmen rasch umgesetzt
er Bundesminister für        etwa 60 Prozent. Bis wir dieses Ziel erreicht haben, sind                           werden. Was übrigens sicher nicht am Programm stehen
Wissenschaft, For-
                             Tests die richtige Strategie. JederTest in Österreich ist ein                       kann, sind Belastungen für unsereUnternehmen.Wer das
schung und Wirtschaft,
davor war er seit            kleiner, aber wichtiger Schritt zu mehr Freiheit. Regelmä-                          fordert, schadet Betrieben, Arbeitsplätzen und dem gan-
1. September 2014            ßige Massentestungen sind aus Sicht der Wirtschaft in                               zen Land. Wie rasch wir aus der Krise kommen, entschei-
Staatssekretär im            den nächsten Monaten der richtige Ansatz, damit die Be-                             det aber letztlich auch jeder und jede in Österreich selbst.
Ressort.                     triebe wieder öffnen können - vom Handel bis zu Veran-                               Je mehr sich testen und impfen lassen, desto rascher ha-
                             staltungen und Formaten mit größeren Teilnehmerzah-                                 ben wir unsere volle wirtschaftliche Freiheit wieder zu-
                             len, von der Hochzeit bis zum Konzert, wieder möglich                               rück. Und nur das bringt uns alle im Land wirklich weiter.
                             sind. Es ist nicht nur in unserem eigenen Interesse als
                             Unternehmerinnen und Unternehmer, sondern auch                                      Vielen Dank für das Gespräch!
Testen und Impfen bringen wirtschaftliche Freiheit! - WKO
MAGAZIN                                                                                                    NR. 1 • JÄNNER 2021 • DIE WIRTSCHAFT | 8

                                                                         TOURISMUS

               Vorarlberger                                                                  Covid-19-Krisenmanagement ignoriert
                                                                                             faktische Grenzschließungen für über
                                                                                             90 Prozent des Nächtigungsmarktes und

           Wintertourismus                                                                   bleibt weiterhin Antworten schuldig.

          droht Totalausfall
S   olangedieGrenzenfürUrlauberundGästeausdemAus-
    land aufgrund von Quarantänepflichten und anderen
Einschränkungen – auch nach einem voraussichtlichen
                                                            ausgenommen sein wird. Mit einem Positionspapier, das
                                                            Ministerin Köstinger und Landesrat Gantner übergeben
                                                            wurde,bietetdieBranchesowohlfürdieHotelleriealsauch
Ende des Lockdowns – weiterhin geschlossen bleiben, be-     Gastronomie Lösungsansätze für eine Öffnung. Anstelle
deutet dies für den Vorarlberger Wirtschaftsraum einen      einer Verlängerung des Lockdowns wird für die Hotellerie
Totalausfall von über 90 Prozent der Nächtigungen und       inVorarlberg ein Flexi-Modellvorgeschlagen, das dem ein-
damit für die gesamte Wintersaison.                         zelnen Betrieb für die Dauer von Einschränkungen des
   „Ein Optimismus in Bezug auf diese Wintersaison ist      Grenzverkehrs durch Reisewarnungen oder Quarantäne-
durch nichts mehr zu rechtfertigen. Die Krise in unserer    pflichten –vor allem zu den Nachbarländern Deutschland,
Brancheisterstbewältigt,wenndieGrenzenaufgehenund           Schweiz und Liechtenstein, eine Wahl zum Öffnen oder
wirwiederGäste aus demAusland, die zu 90 Prozent unse-      Geschlossen halten einräumt:ViaTestungen der Mitarbei-
res Nächtigungsmarkts ausmachen, empfangen können.          ter/innen (PCR-Test alle 7 Tage oder Antigentests alle 3-4
Daher: Wir müssen zuerst die Grenzen aufsperren. Bis zu     Tage)sowieTestungenderGästesolleinÖffnenermöglicht
diesem Zeitpunkt braucht es einen Plan B, denn bis dahin    werden.FürHotelbetriebe,diegeschlossenhalten,braucht
gibt es inVorarlbergde factokeinenTourismus mehr“,sagt      eseinDatumzumsicherenAufsperrenundbisdahineinen
Markus Kegele, Obmann der Sparte Tourismus und Frei-        Umsatzersatz.
zeitwirtschaft.                                                Die coronagerechte Strategie für die Gastronomie soll-
                                                            te bei einer Nicht-Verlängerung des Lockdowns bzw. dem
Positionspapier                                             Wegfall sämtlicher Eintrittsbeschränkungen wie Testun-
   GrundsätzlichfordertdieBranchediePolitikauf,imJahr       gen die Wiedereinführung der Präventionsmaßnahmen
2021 auf das weitere Zu- und Aufsperren von Tourismus-      umfassen. Beispiele für derartige Maßnahmen sind: MNS

                                                                                                                                                      FOTO: FREDERICK SAMS
betrieben, welche sich an die Covid-19-Sicherheitsvorkeh-   für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für Gäste in
rungen halten, im Sinne eines totalen Lockdowns als ab-     allen öffentlichen Bereichen (Details dazu sind unter
solute „ultima ratio“ zu verzichten bzw. stattdessen ab     www.sichere-gastfreundschaft.at zu finden). Bei einerVer-
diesem Zeitpunkt gelindere Mittel mit wirksameren           längerung des Lockdowns muss einUmsatzersatz bis zum
Schutzmaßnahmen zu entwickeln und umzusetzen. Zu-           dauerhaftenOffenhaltengarantiertwerden.UmnachEnde
dem müssen zur Steigerung der Akzeptanz von Maßnah-         der Maßnahmen der Bundesregierung wieder Tritt fassen        „Wir bieten weiterhin
men Ungleichbehandlungen bei der Pandemiebekämp-            zu können, braucht esvorübergehendeÄnderungen in der         die volle Kooperation
fung vermieden werden. Unter anderem nicht                  Gewerbeordnung, damitGastgärten auch über denWinter          zur Umsetzung
nachvollziehbar wäre, wenn die Gastronomie – trotz vor-     -mitzumBeispielderAufhebungeinerBewilligungspflicht           sinnvoller und wirksa-
bildlicher Sicherheitsvorkehrungen– nichtwiederHandel       für Wärmestrahler - offengehalten werden können.              mer Strategien an.
oder der ÖPNV - von notwendigen Testungen bei Zutritt                                                                    Dies, um weitere
                                                                                                                         irreparable Schäden
                                                                                                                         für die Branche mit
                                                                                                                         einer Bruttowert-
                                                                                                                         schöpfung von 2,1
                                                                                                                         Mrd. Euro pro Jahr
                                                                                                                         und damit etwa jedem
                                                                                                                         siebenten Arbeitsplatz
                                                                                                                         im Land abzuwenden.“
                                                                                                                         Markus Kegele
                                                                                                                         Spartenobmann

             Dem Wintertourismus in Vorarlberg
                        droht der Totalausfall.
Testen und Impfen bringen wirtschaftliche Freiheit! - WKO
9 | NR. 1 • JÄNNER 2021 • DIE WIRTSCHAFT

magazin
 MINT-STRATEGIE
 Förderwettbewerb                         FACHHOCHSCHULE
                                                                                   INFORMARTION
                                                                                   Newsportal der
 MINT-Regionen 2021                       Vorarlberger                             Wirtschaftskammer
                                          Technik-Tag online
Mit dem zweistufigen Förderwett-                                                  Alle Details und Informationen zu
bewerb „MINT-Regionen“ fördern                                                    den hier präsentierten Meldungen
das Land Vorarlberg, die Wirt-           Die optische und photonische             und vielen weiteren News aus der
schaftskammer Vorarlberg sowie           Mikrosystemtechnik steht im              Vorarlberger Wirtschaft finden Sie
die Bildungsdirektion für Vorarl-        Mittelpunkt beim „VTT“ am 19.            auf unserem Newsportal.
berg den Aufbau regionaler               Januar 2021. Zahlreiche Expert/-in-      news.wko.at
Netzwerke zur Stärkung der               nen werden wieder zu Gast sein –
                                         allerdings erstmals virtuell, denn                                                            „Natürlich ist es
MINT–Bildung in Vorarlberg. Im
Förderwettbewerb 2021 werden die         2021 wird die Veranstaltung als                                                               bitter, dass die
ersten 4 Förderungen für MINT-Re-        online durchgeführt. Wie immer                                                                Briten am 1. Jänner
gionen vergeben. Gesucht werden          beim Vorarlberger Technik-Tag                                                                 2021 den EU-Bin-
innovative Konzepte für eine ganze       werden Vorträge, Workshops und
                                         Demo-Vorführungen den Stand der                                                               nenmarkt und die
Region. Im Fokus stehen nicht
einzelne Projekte, sondern               Technik unter Einbeziehung des                                                                Zollunion verlas-
Strategien, um MINT in der Region        regionalen Angebotes beleuchten.                                                              sen, aber zumin-
in den den Fokus der Menschen zu         Die Themenfelder sind „Optische                                                               dest gibt es jetzt
rücken. Auskünfte über das               Messtechnik“, „Röntgenspektrosko-
                                         pie“ „Beleuchtungstechnik“ sowie                                                              Klarheit und
Verfahren und weitere Details gibt
                                         „Laser und Life Science“. Melden                                                              Planungssicherheit.
die MINT-Koordinationsstelle.
mint-v.at                                Sie sich noch heute an:                                                                       Und es ist gewähr-
                                         veranstaltungen.fhv.at                                                                        leistet, dass im
                                                                                                                                       bilateralen Waren-
                                                                                                                                       verkehr weiterhin
                                                                                                                                       weder Zölle noch
                                                                                                                                       Quoten für Ur-
                                                                                                                                       sprungswaren
                                                                                                                                       bestehen.“
                                                                                                                                       Mariana Kühnel
                                                                                                                                       stv. Generalsekretärin
                                                                                                                                       WKÖ

                                                   Jawohl! Nein danke!
                         Rückgang der Lehrlingszahlen                             UVP-Verfahren dürfen keine Investitions-
                               geringer als befürchtet                            bremsen sein
         Unsere Betriebe suchen weiterhin Lehrlinge und stellen ein. Das          Zu lange, zu komplex: UVP-Verfahren können mitunter bis zu fünf, ja sogar
    belegen auch die aktuellen Zahlen. Der Rückgang von 1,7 Prozent bei der       zehn Jahre dauern. Jetzt, wo Wirtschafts-Restart und Klimaschutz gleicherma-
          Gesamtzahl der Lehrlinge ist weniger schlimm als man ursprünglich       ßen oberste Priorität haben, ist das ein sehr großes Problem. Denn die
          annehmen musste. Natürlich ist ein Rückgang nicht erfreulich, aber      Verfahrensdauer geht vor allem zu Lasten einer essenziellen Schubkraft für
           angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Situation aufgrund der     die gesamte Wirtschaft: Investiert wird nur, wenn rechtliche Rahmenbedin-
  Corona-Pandemie ist das ein mehr als respektables Ergebnis. Und es zeugt        gungen passen und Plan- und Absehbarkeit garantiert sind. Dabei spielt
     von großem Verantwortungsbewusstsein der Vorarlberger Ausbildungs-           wiederum die Dauer von Genehmigungsverfahren eine wichtige Rolle. Es
  betriebe, sie kämpfen um jeden Lehrling. Gerade in der Krise ist es wichtig,    stehen viele für die Mobilitäts- und Energiewende entscheidende Infrastruk-
          auch nach vorne zu schauen und die Weichen für die Zeit danach zu       turprojekte an, welche die hochkomplexen und langatmigen Verfahren
   stellen. Nachwuchsarbeit ist eine Investition in die Zukunft, weil Fachkräf-   durchlaufen müssen. Werden letztere nicht vereinfacht und beschleunigt,
               te immer gefragt sind. Daran ändert auch Corona nichts. (moh)      zahlen wir drauf – und zwar nicht nur in Sachen Klimaziel-Erfüllung. (gsi)
Testen und Impfen bringen wirtschaftliche Freiheit! - WKO
MAGAZIN                                                                                                  NR. 1 • JÄNNER 2021 • DIE WIRTSCHAFT | 10

                                                                INNOVATIONSPREIS

               Innovationen der                                                            Zum 17. Mal schreiben Land und Wirt-
                                                                                           schaftskammer den Innovationspreis aus.
                                                                                           Einreichungen sind ab sofort möglich! Die

                Betriebe vor den                                                           Einreichfrist für innovative Projekte
                                                                                           endet am 1. März 2021. Informationen gibt

                  Vorhang holen
                                                                                           es unter vorarlberg.at/innovationspreis.

                              D    ie Corona-Pandemie hat vieles verändert und stellt
                                   die heimischen Unternehmen vor große Herausfor-
                              derungen. Besonders vor diesem Hintergrund hat der
                              Landespreis für Innovation eine besondere Bedeutung.
                              Innovationen, und damit eng verbunden die wirt-            sich die Vorarlberger Betriebe im stetig steigenden glo-
                              schaftsbezogene Forschung, sind wichtige Faktoren für      balenWettbewerbsdruck durch ihre große Innovations-
                              langfristigeWettbewerbsfähigkeit, nachhaltigesWachs-       kraft gut behaupten können. Ihre Innovation ist das
                              tum und dauerhafte Beschäftigung. Dass Vorarlbergs         Produkt eines ganz besonderen Unternehmergeistes,
                              Unternehmen an der vordersten Front des Fortschritts       der an viel Neugierde und den Willen, sich weiterzuent-
                              mitmischen, zeigt die stolze Zahlvon über 425 Projekten,   wickeln, gekoppelt ist. Insofern ist Innovation auch kei-
                              die bei den bisherigen 16 Ausschreibungen zur Vergabe      nesfalls eine Selbstverständlichkeit, wie sich gerade
                              des Landesinnovationspreises eingereicht worden sind.      auch in der Krise gezeigt hat – auch hier haben die hei-
Vorarlberger Inno-                                                                       mischen Betriebe einiges geleistet, teils unter widrigen
vationspreis 2021             Neue Kategorie „Newcomer“                                  Bedingungen. Innovation ist nicht nur eine Grundbe-
                                  Erfolgreiche Jungunternehmen haben oftmals ande-       dingung für Produktivitätsfortschritte, sondern sie ga-
  Die Einreichfrist für
                              re Voraussetzungen im Bereich der Innovation als be-       rantiert auch Löhne und Gehälter, den breiten Wohl-
innovative Projekte endet
am 1. März 2021. Prämiert     reits etablierte Betriebe. Um diesem Umstand Rechnung      stand und somit auch die gesellschaftliche Stabilität.
werden die besten             zu tragen, gibt es deshalb eine zusätzliche Kategorie      Der Innovationspreis soll nicht nur eine angemessene
Produkt-, Verfahrens- und     „Vorarlberger Innovationspreis – Bester Newcomer“.         Würdigung für herausragende Leistungen, sondern ins-
Dienstleistungsinnovatio-     „Mit diesem Preis sollen junge, erfolgreiche Unterneh-     gesamt auch ein Anreiz für alle Betriebe sein, Innovatio-
nen nach den Kriterien        men ausgezeichnet werden, die eine außerordentliche        nen voranzutreiben“, sagt Wirtschaftskammer-Präsi-
Innovationsgrad, unterneh-    Innovationsleistung vollbracht haben“, informiert Lan-     dent Metzler.
merische Leistung und
                              desrat Tittler.
Wirkung der Innovation.
Der Wettbewerb ist mit
einem Preisgeld von jeweils   Innovation ist keine Selbstverständlichkeit
2.000 Euro pro prämiertem       „Die Anforderungen und Erwartungen an Produkte
Unternehmen, Auszeich-        und Dienstleistungen werden immer komplexer, wobei
nung durch Urkunde und
Trophäe sowie einem
PR-Package dotiert.
Darüber hinaus besteht die
Chance, über den Landes-
wettbewerb am Staatspreis
Innovation teilnehmen zu
können.

Teilnahme
   Bewerbungen sind von
7. Jänner bis 1. März 2021
möglich. Das Einreichfor-
mular, den Kriterienkatalog
und weitere Informationen
gibt es unter
vorarlberg.at/innova-
tionspreis.

                                                                                            17. Innovationspreis: Bewerbungen sind von 7. Jänner
                                                                                              bis 1. März 2021 möglich. Das Einreichformular, den
                                                                                              Kriterienkatalog und weitere Informationen gibt es
                                                                                                            unter vorarlberg.at/innovationspreis.
11 | NR. 1 • JÄNNER 2021 • DIE WIRTSCHAFT                                                                                                                PROMOTION

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                          2021 SOLL SICH ETWAS VERÄNDERN! –                                                            Was war das für ein Jahr 2020! Den Start in die dynamischen
                                                                                                                       20er haben wir uns sicher ganz anders vorgestellt. Viele Un-

                                     WIR HELFEN IHNEN DABEI                                                            ternehmen haben letztes Jahr große Schwierigkeiten durch-
                                                                                                                       lebt. Gerade deshalb sind jetzt bewährte Tugenden gefragt.
Foto: studio22

                                                                                                                                                          Loos & Partner-Team
                                                                                                  Reinhard Decker, Renato Romagna, Renate Druml, Herbert Loos, Angelika Walser

             V   eränderung und Tatendrang. Vielleicht noch mehr als
                 sonst sind dies die geforderten Eigenschaften fürs neue
             Jahr. Unser gesamtes Wirtschaftsleben fordert speziell jetzt
                                                                                  umsetzen. Gerne begleiten wir Sie auch aktiv dabei.
                                                                                  Denn wir lassen nicht nach, spornen an, motivieren Sie
                                                                                  und Ihr Team. Gemeinsam überwinden wir die Hürden                      KONTAKT
             eine rasche Weiterentwicklung. Stillstand heißt Rückschritt!         bis zum klar definierten Ziel. Beharrlich, begeisternd
                                                                                                                                                         Loos & Partner
             UndProblemegibtes-aberdazuauchLösungenundChancen!                    aber auch fordernd.                                                    Schwefel 81
                                                                                                                                                         6850 Dornbirn
             Veränderung ja, aber wie? Nach einerAnalyse werden wir               Denn 2021 soll sich etwas ändern! Machen wir also ein                   +43(0)5572-200 88
             die Ideen gemeinsam sammeln, bewerten und imTeam                     gutes Jahr daraus!                                                     www.loos-partner.com

                                                                KFZ/INDUSTRIEÖLE                              VERMIETUNG                              GESCHÄFTLICHES
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                                                                                                        20
                                                               Telefon 05572 58209

                                                                                                                                 HOI
                                                              www.rhomberg-gmbh.at

                                                                   BRIEFMARKEN

                                                                                                        21
                                                         Krisensicher, Werterhaltend: Brief-
                                                         markensammlung 1840-1900! Schwer-
                                                         punkt: Altösterreich, Altdeutschland,
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                   AUFTRAGSBEARBEITUNG
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                                  FACHÜBERSETZUNGEN alle Sprachen                                       KOMMUNIKATION MIT HERZ & VERSTAND
                                                                                                           Gerne helfen wir Ihnen, das passende
                                  S.M.S. Rüf OG, Färbergasse 15, AT-6850 Dornbirn,                        Medium für Ihre Zielgruppe zu finden.
                                  Tel. +43/5572/26748, office@smsruef.com www.smsruef.com                           www.media-team.at
MAGAZIN                                                                                                  NR. 1 • JÄNNER 2021 • DIE WIRTSCHAFT | 12

                                                            LEHRLINGSSTATISTIK 2020

       Spuren von Corona                                                                     Leichter Rückgang.
                                                                                             2020 standen 6992
                                                                                             Lehrlinge in Ausbil-

       am Lehrlingsmarkt                                                                     dung, damit zeigt sich
                                                                                             ein leichter Rückgang
                                                                                             der Lehrlingszahlen im
                                                                                             Land.

                                                                                          abgeschlossenen Lehrverträge ausgewirkt“, informiert
                                                                                          Christoph Jenny. Man habe schnell auf die Situation re-
                                                                                          agiert, daraus ist unter anderem eine Kooperation zwi-
                                                                                          schen dem Jugendcoaching des BIFO und den Ausbil-
                                                                                          dungsberatern der Wirtschaftskammer entstanden. „Wir
                                                                                          haben den Sommer gut genutzt und vielen Jugendlichen
                                                                                          doch noch eine Lehrstelle vermittelt. Dennoch haben Ju-
                                                                                          gendliche sich aber aufgrund der eingeschränkten Infor-
                                                                                          mations- und Kontaktmöglichkeiten zu den Betrieben
                                                                                          verstärkt für eine weiterführende Schule entschlossen.
                                                                                          Für eine Lehre haben sich 2020 46,45 Prozent der Jugend-
                                                                                          lichen entschieden, das ist im Vergleich zum Vorjahr ein
                                                                                          Minus von 4 Prozent. Ziel muss es sein, wieder über 50
                                                                                          Prozent zu kommen.“

                                                                                          Schulbildung
                 Die Motivation der Betriebe zur Lehrlingsausbildung ist                      Im Jahr 2020 hat die größte Gruppe der Jugendlichen
                   weiterhin groß: Die Zahl der Ausbildungsbetriebe lag                   vor dem Eintritt in das erste Lehrjahr eine Polytechnische
                   2020 mit 1.815 in etwa auf dem Niveau des Vorjahres.                   Schule besucht (38,05 Prozent). 32,02 Prozent der Lehr-
                                                                                          linge im ersten Lehrjahr haben zuletzt eine Neue Mittel-
                                                                                          schule, Haupt- oder sonstige Schule besucht und 24,35
                                                                                          Prozent kommen aus BMS, BHS und AHS.

Lehrlingsstatistik:           D    ie Lehrlingsstatistik der Wirtschaftskammer Vorarl-
                                   berg zeigt einen leichten Rückgang der Lehrlingszah-
                              len im vergangenen Jahr: Ende 2020 standen 6.992 Lehr-
                                                                                          Beliebteste Lehrberufe 2020
                                                                                             Der beliebteste Lehrberuf bei den weiblichen Lehrlin-
Daten und Fakten:
                              linge in Vorarlberg in Ausbildung. Das entspricht einem     genwar 2020wie auch schon imVorjahr die Einzelhandels-
                              Minus von 122 Personen (-1,71 Prozent) im Vergleich zum     kauffrau, gefolgt von Friseurin, Bürokauffrau und Metall-
Ende 2020 standen             Jahr 2019. Zusätzlich absolvieren 115 Personen ihre Aus-    technikerin.
6.992 Lehrlinge in            bildung in der sogenannten Teilqualifikation. Im ersten         Bei den männlichen Lehrlingen sind der Metalltech-
Ausbildung.                   Lehrjahr 2020wurden 2.008 neue Lehrverträge abgeschlos-     niker, der Elektrotechniker, der Kraftfahrzeugtechniker,
115 Personen absolvie-        sen, das bedeutet ein Minus von 176 Lehranfängern im        der Installations- undGebäudetechniker sowie der Einzel-
ren ihre Ausbildung in
                              Vergleich zum Vorjahr. „In den Betrieben hat die Corona-    handelskaufmann die am häufigsten gewählten Lehrbe-
Teilqualifikation.
Im ersten Lehrjahr gibt       Krise die Unsicherheit verstärkt, was zu einer erhöhten     rufe des vergangenen Jahres.                  Nora Weiß
es 2.008 Lehrlinge.           Vorsicht bei der Aufnahme von Lehrlingen geführt hat“,
46,45 Prozent der             sieht Christoph Jenny, Direktor der Wirtschaftskammer
Jugendlichen haben sich       Vorarlberg, einen Grund für den Rückgang.
für eine Lehre entschie-
den.                          Erschwerter Kontakt zu Lehrbetrieben
45,58 Prozent der
                                 Während des Lockdowns und des eingeschränkten
Lehrlinge werden im
Gewerbe/Handwerk              Schulbetriebswar es für die Jugendlichen schwer mit den
ausgebildet.                  Ausbildungsbetrieben in Kontakt zu treten. „Die für die
                              Jugendlichen gerade während der Phase der Berufsfin-         „Wir haben den
Der Ausländeranteil ist
mit 15,8 Prozent etwas        dungwichtigeUnterstützungsstruktur hat stark unter der      Sommer gut
höher als im Vorjahr.         Pandemie gelitten, so konnten beispielsweise nurverein-     genutzt und vielen
Mit 4,15 Prozent stellen      zelt Schnuppertage in den Betrieben stattfinden und auch     Jugendlichen doch
Jugendliche aus                                                                           noch eine Lehrstelle
                              die Lehrlingsmessen mussten abgesagt werden. Damit
Deutschland den
größten Anteil.               hat aber die persönliche Begegnung zwischen den Ju-         vermittelt.“
news.wko.at                   gendlichen und den Ausbildungsbetrieben vielfach ein-       Christoph Jenny
                              fach gefehlt. Das hat sich spürbar auf die Zahl der neu     WKV-Direktor
13 | NR. 1 • JÄNNER 2021 • DIE WIRTSCHAFT                                                                      MAGAZIN

                                                                                             DATEN & FAKTEN

                                                                                              Zahlen spiel
                                                                                              Aktuelle Zahlen zur Lehre (2020)
                                                                                                835 offene Lehrstellen                       1815 Lehrbetriebe                  -20
                                                                                                                gab es Ende 2020 in          bildeten in Vorarlberg Lehrlinge   Die Gesamtzahl dieser Lehrbe-
                                                                                                                        Vorarlberg.          aus.                               triebe differiert im Jahr 2020
                                                                                                                                                                                gegenüber dem Jahr 2019 um
                                                                                                                                                                                minus 20 Betriebe.

                                                                                              Lehrbetriebe nach Sparten 2020:
                                                                                                Gewerbe und Handwerk: 1050
                                                                                                Handel: 260
                                                                                                Tourismus und Freizeitwirtschaft: 201
                                                                                                                       Information und Consulting: 96
                                                                                                                     Industrie: 89
                                                                                                       Transport und Verkehr: 32
                                                                                                    Bank und Versicherung: 21

                                                                                               6:100
FOTO: MARKUS GMEINER; GRAFIK: SIMON GROSS; QUELLEN: WKV/LEHRLINGSSTATISTIK VORARLBERG 2020

                                                                                               es gab 2020 sechs Lehrbetrie-
                                                                                               be mit jeweils mehr als 100               48,1 %
                                                                                               Lehrlingen. Das sind 0,33                 der Lehrbetriebe
                                                                                               Prozent der Betriebe.                     (entspr. 884 Betrieben)
                                                                                                                                         beschäftigten jeweils
                                                                                                                                         einen Lehrling.
                                                                                               1052 Lehrlinge
                                                                                               waren bei einem Ausbil-
                                                                                               dungsbetrieb mit 6 bis 10
                                                                                               Lehrlingen beschäftigt.

                                                                                               53 Betriebe
                                                                                               beschäftigten 774
                                                                                               Lehrlinge.
MAGAZIN                                                                                                            NR. 1 • JÄNNER 2021 • DIE WIRTSCHAFT | 14

                                        INTERVIEW      HANS PETER METZLER

Weniger „ich“, mehr „wir“ täte gut!

Vorarlberg. Hans Peter Metzler, Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg, wünscht sich eine bessere Kommuni-
kation der Bundesregierung und ein Mehr an „wir“ statt „ich“ in der Corona-Krise.

                                                                                                     Branchen Hilfen aus. Gebremst wurde nicht unser En-
                                                                                                     gagement, sondern Projekte etwa im Strategieprozess
                                                                                                     Dis.Kurs Zukunft. Wir werden uns aber diesem so wich-
                                                                                                     tigen Prozess schnellstmöglich wieder mit voller Kraft
                                                                                                     widmen! Wenn dann wieder Licht im Dunkeln ist, gilt
                                                                                                     es, die Zukunftsthemen wie etwa die Nachhaltigkeit,
                                                                                                     Bildung und Regionalität voll weiterzutreiben. Auch
                                                                                                     das ist eine Basis, um gut aus der Krise zu kommen.

                                                                                                     Wie sehen Sie aktuell die Coronapolitik der Bundes-
                                                                                                     regierung?
                                                                                                        Diese Situation zu bewältigen ist schon anspruchs-
                                                                                                     voll. Es ist sicher nicht immer einfach, Entscheidungen
                                                                                                     zu treffen, die allen im Land passen. Immer wieder tre-
                                                                                                     ten welche auf den Plan, die alles besser machen wür-
                                                                                                     den, aber auch immer nur im Nachhinein. Doch wir
                                                                                                     spüren, dass die Coronapolitik der Regierung für Orien-
                                                                                                     tierungslosigkeit und für schwindenden Mut bei den
                                                                                                     Vorarlberger Unternehmen sorgt. Immer noch fehlt ein
                                                                                       FOTO: SERRA

                                                                                                     Plan, die ständigen Änderungen sorgen für große Un-
                                                                                                     sicherheit. Wir haben nicht das Gefühl, dass an diesem
                                                                                                     großen Plan gearbeitet wird. Ich erwarte mir auch kla-
                                                                                                     re Worte, etwa beim Thema Tourismus. Wie soll es wei-
                            2020 war definitiv ein „Annus horribilis, sprich ein                     tergehen, kann überhaupt noch aufgesperrt werden in
Zur Person
                            schreckliches Jahr. Was nährt die Hoffnung, dass                         dieser Wintersaison? Die Betriebe müssen wissen, wo-
                            2021 ein besseres werden wird?                                           ran sie sind.
Hans Peter Metzler             Weil es eigentlich nach diesem außergewöhnlichen
wurde am 8. August          und virengeplagten Jahr nur besser werden kann. Wir                      Und wie sieht es in Bezug auf die finanziellen
1965 geboren, ist           müssen erkennen, dass wir als System auch nur Teil                       Unterstützungen aus?
verheiratet, Vater von      eines größeren Ganzen sind und uns fragen, wie gut                          Die Regierung muss lernen, dass das System kom-
drei Töchtern und lebt
                            wir als Kollektiv, das heißt als Gesellschaft, als Wirt-                 plex ist und wie unterschiedlich sich die Situation in
in Hittisau. Bereits mit
19 Jahren übernahm er       schaft, aber auch als Politik und Verwaltung aufgestellt                 derWirtschaft und für die verschiedenen Branchen dar-
nach dem Tod seines         sind. Weniger „ich“, mehr „wir“ täte gut!                                stellt. Mitunter hat dadurch zu Beginn der Krise die
Vaters die Führung des                                                                               Treffsicherheit in manchen Bereichen gefehlt. Es geht
Romantik Hotel „Das         Nach der Wirtschaftskammerwahl im März des                               auch nicht an, dass Firmen, die dringend Unterstüt-
Schiff“ in Hittisau. 2010   vergangenen Jahres hatten Sie „so richtig Lust“,                         zung brauchen, monatelang auf die versprochenen
wurde er Obmann der         die Arbeit fortzusetzen. War da die Pandemie ein                         Gelder warten müssen. Mir ist klar, dass die Regierung
Sparte Tourismus.
                            Dämpfer?                                                                 eine Sorgfaltspflicht hat, was das Verwenden von Mit-
Seit 21. November 2016
ist er Präsident der           Vielmehr Motivation, unseren Betrieben erst recht                     teln betrifft, aber es muss gewährleistet sein, dass nie-
Wirtschaftskammer           zu zeigen, dass wir als Wirtschaftskammer für sie da                     mand durch den Rost fällt. Wir sehen uns hier als sta-
Vorarlberg.                 sind. Es ist unsere Verantwortung und Pflicht, den Vor-                   bilisierenden Faktor, der Lücken zu schließen versucht
                            arlberger Unternehmerinnen und Unternehmern jetzt                        und auch ständig aufzeigt, wo es hapert. Verbesse-
                            zur Seite zu stehen, sie aktiv zu unterstützen und Lö-                   rungspotenzial sehe ich in der Kommunikation der
                            sungen zu erarbeiten. Wir führten zehntausende Be-                       vielen sehr kurzfristigen Maßnahmen der Regierung.
                            ratungsgespräche, wir verhandelten für die betroffenen                    Gerade aktuell wird das wieder sehr deutlich. In der
15 | NR. 1 • JÄNNER 2021 • DIE WIRTSCHAFT                                                                             MAGAZIN

                      „Die Wirtschaft kann
                      man nicht ständig wie
                      einen Lichtschalter
                      ein- und ausschalten.“
                      Hans Peter Metzler
                      WKV-Präsident

Wirtschaftskammer wurde noch auf die Verordnungen           Wir werden diese Krise überwinden. Wenn wir zusam-
gewartet, während die Unternehmer schon bei uns an-         menhalten.Was wir daher zudem brauchen ist ein Mehr
gerufen und gefragt haben, was jetzt zu tun ist.            an Gemeinsamkeit, um den Herausforderungen kon-
                                                            sequent begegnen zu können. Unter allen Umständen
Welche Lehren kann man aus der Pandemie ziehen?             gilt es, einen weiteren Lockdown zu verhindern. Ein
   Planungssicherheit wird zum zentralen Element für        alternativer Beitrag zur Erreichung einer signifikanten
die Wirtschaft. Klare Leitplanken, die planbares Wirt-      Senkung der Infektionszahlen wäre das regelmäßige
schaften überhaupt noch ermöglichen, sind mehr denn         flächendeckende Testen möglichst vieler Bürgerinnen
je gefragt. Wir werden lernen müssen, mit und nicht         und Bürger.
gegen Corona zu wirtschaften und zu leben, und diese           Und nur mit einer gemeinsamen Disziplin beim Ein-
Erkenntnis ist zwingend auch als Appell an die Politik      halten der Schutzmaßnahmen können wir das meis-
zu verstehen, künftig umfassender zu urteilen, breiter      tern. Die Corona-Krise führt uns unmissverständlich
zu urteilen. Zudem müssen wir als Kollektiv, als Gesell-    vor Augen, dass der Mensch nicht als Einzelkämpfer
schaft erkennen, dass nicht alles selbstverständlich ist    gegen das Virus und seine Folgen ankommt, sondern
und wir als System auch nur Teil eines größeren Gan-        nur als Teil einer Gruppe, als Teil der Gesellschaft.
zen sind.
                                                            Wie gehen Sie persönlich mit so einer Krise um?
Gibt es Pläne auf Landesebene, die Wirtschaft                  Es braucht neben dem persönlichen Krisenmanage-
wieder in Schwung zu bringen?                               ment auch eine Portion Gelassenheit. Daran muss man
   In Vorarlberg haben initiierte Hilfen für Unterneh-      arbeiten, sonst verliert man den Blick auf die Heraus-
men besser als auf Bundesebene geklappt. Das Geld sei       forderung. Man darf sich nicht permanent negativ pro-
binnen weniger Tage auf den Konten der gebeutelten          grammieren. Was stärkt, ist die gemeinsame Heraus-
Firmen gewesen. Auch das Impulsprogramm in Höhe             forderung und für andere da sein zu können. Das setzt
von knapp 60 Millionen Euro für die Wirtschaft, das wir     Kräfte frei. Da und dort macht es auch Sinn, Dinge zu
und Wirtschaftslandesrat Marco Tittler im Dezember          hinterfragen; das liegt in der Natur unserer unterneh-
vorgestellt haben, ist geeignet, dass die Firmen nicht      merischen Eigenverantwortung.
nur durchhalten, bis es Mitte des Jahres hoffentlich
wieder aufwärts gehe. Mit den Maßnahmen könne sich          Danke für das Gespräch!
dieWirtschaft zudem in eine gute Position bringen.Wir
müssen jetzt schauen, was wir im Land tun können und                                      Interview: Herbert Motter
das zusammen umsetzen. Wir eröffnen im Frühjahr
etwa die digitale Lernfabrik imWIFI. Diese wirkt in zwei
Themenbereichen, die die Wirtschaft im Dis.Kurs Zu-
kunft formuliert hat – Digitalisierung sowie die Aus-
und Weiterbildung.

Wo wird es in den kommenden Monaten hingehen?
Was werden die Herausforderungen sein?
   Unsere Betriebe lassen sich nicht einfach wie ein
Lichtschalter ein- und ausknipsen. Was wir jetzt brau-
chen, ist eben ein verlässlicher Fahrplan der Politik für
die kommenden Wochen und Monate. Konkret geht es
um Klarheit und Perspektive, wann wer öffnen und
dann auch offenhalten kann Die Wirtschaft hat seit
dem Ausbruch der Pandemie in beispielhafter Koope-
rationsbereitschaft alles in ihrer Macht Stehende ge-
tan, um die Strategie der Politik zu unterstützen. Die
meisten Unternehmen leben bereits jetzt die Prinzipi-
en einer resilienten und anpassungsfähigenWirtschaft.
MAGAZIN                                                                                                     NR. 1 • JÄNNER 2021 • DIE WIRTSCHAFT | 16

ÜBERBLICK

 Aktuelles aus der Wirtschaft
News. Für und in der Wirtschaft tut sich einiges – hier finden Sie aktuelle Meldungen aus verschiedenen Branchen
und Themenschwerpunkten:

China-Tag 2021: Land der Mitte bald Land des Skisports?
Online-Info-Session der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA am 28. Jänner 2021: Projekte in den Bergen
Chinas – Erfolgsaussichten für österreichische Expertise und Technologie.

In Vorbereitung der Olympischen Winterspiele 2022     weiteren Info-Sessions stehen Ihnen im Rahmen des
in China konnten österreichische Unternehmen          China-Tag 2021 der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA die
interessante Projekte abwickeln. Die chinesische      Wirtschaftsdelegierten sowie Branchenexpertinnen
Regierung hat angekündigt, über Olympia hinaus den    und –experten für Ihre Fragen und Anliegen zur
Wintersportbereich massiv ausbauen zu wollen. Was     Verfügung. Nutzen Sie die Möglichkeit individueller
ist der aktuelle Stand der chinesischen Regierungs-   Beratungsgespräche mit unseren Expertinnen und
pläne und was bedeutet dies für österreichische       Experten vor Ort zu den Themen, die Sie bewegen!
Unternehmen im Wintersport- bzw. Tourismusinfra-      Anmeldung unter chinatag2021.b2match.io
                                                                                                                   News: Papier- und
strukturbereich? Seien Sie beim Boom dabei! Neben                                                                  Spielwarenhändler
                                                                                                                   Adrian Juriatti übernimmt die
                                                                                                                   Funktion des Fachgruppenobman-
                                                                                                                   nes der Papier- und Spielwaren-
                                                                                                                   händler und tritt damit die
                                                                                                                   Nachfolge von Thomas Rhomberg
                                                                                                                   an. Juriatti war zuletzt stellvertre-
                                                                                                                   tender Obmann und ist Geschäfts-
                                                                                                                   führer von Spiel + Freizeit Juriatti.
                                                                                                                   „Als Geschäftsführer eines
                                                                                                                   Familienbetriebes kenne ich viele
                                                                                                                   der Probleme unserer Einzelhänd-
                                                                                                                   ler und freue mich, auf diesem Weg
                                                                                                                   Unterstützung für meine Kollegen
                                                                                                                   leisten zu können.“

                                                                                                                    FOTOS: HERBURGER/MOOSBRUGGER/
                                                                                                                    AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA

REISEBÜROS

Planungssicherheit: Übergangsmodell für Insolvenzabsicherung
Eine Gesetzesänderung bringt
eine dringend benötigte
Insolvenzabsicherung für
                                     V   eranstalter von Pauschalreisen und Vermittler ver-
                                         bundener Reiseleistungen müssen aufgrund der
                                     EU-PauschalreiserichtlinieübereineInsolvenzabsiche-
                                                                                              Absicherung bedeutet Planungssicherheit
                                                                                                 Dass dieses enorm wichtig für die ohnehin schwer
                                                                                              gebeutelteReisebranchesei,liegtfürdenFachgruppen-
zahlreiche kleine und mittel-        rungzumSchutzbereitsübernommenerKundengelder             obmann auf der Hand: „So erhält eine Vielzahl kleiner
ständische Reiseveranstalter         verfügen. „Aufgrund der Krise haben sich jedoch zahl-    und mittelständischer Reiseveranstalter und Reisebü-
und Reisebüros.                      reiche Versicherungsunternehmen vom Markt zurück-        ros mehr Planungssicherheit und damit die Möglich-
                                     gezogen – darunter auch ein für das bisherige einfache   keit, auch im kommenden Jahr Pauschalreisen und
                                     und kostengünstige Insolvenzabsicherungsmodell           verbundeneReiseleistungenanzubieten“,sagtHerbur-
                                     bedeutendesInstitut,dasvonderÖsterreichischenHo-         ger und betont: „Die Bemühungen des Fachverbands
                                     tel-undTourismusbank(ÖHT)undderWirtschaftskam-           fürdiesesÜbergangsmodellhabensichgelohnt,zumal
                                     merÖsterreich(WKÖ)initiiertwurde“,erklärtFachgrup-       es den Betrieben auch die Hürden in Sachen Bankga-
                                     penobmann Klaus Herburger. Der Nationalrat hat           rantie zur Insolvenzabsicherung nimmt.“ Konkret ist
                                     deshalb eine Änderung des KMU-Förderungsgesetzes         eine Insolvenzabsicherung in Form einer Bankgarantie
                                     beschlossen: „Das ist die entscheidende Grundlage für    der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank vor-
                                     ein staatliches Übergangsmodell im Bereich der Insol-    gesehen.Wichtig sei nun, dass die weiteren notwendi-
Klaus Herburger, Fachgruppenob-      venzabsicherung für Pauschalreisen und verbundene        genSchrittezurpraktischenUmsetzungderÜbergangs-
mann der Vorarlberger Reisebüros     Reiseleistungen.“                                        lösung auch entsprechend rasch erfolgen.
17 | NR. 1 • JÄNNER 2021 • DIE WIRTSCHAFT                                                                                                    MAGAZIN

VORARLBERGER SEILBAHNEN

Ski-Gäste mit vorbildlicher Disziplin bei geltenden Vorschriften
Die Sicherheitskonzepte funktionieren und werden laufend geprüft und weiterentwickelt. Größeres Aufeinandertreffen in
Anstehzonen findet ausschließlich unter kontrollierten Rahmenbedingungen mit genügend Abstand statt.

Blick in die
Branche
                              S   eit Kurzem sind die Vorarlberger Skigebiete für die ein-
                                  heimischen Skigäste geöffnet. Die Seilbahnen können
                              inzwischen eine positive Zwischenbilanz ziehen: Die Gäste
                                                                                             gen stattfindet – jedenfalls mit Maske und genügend
                                                                                             Abstand“, erklärt Andreas Gapp, Obmann der Vorarlberger
                                                                                             Seilbahnen, und ergänzt: „Mit diesem Know-how sind wir
Die Fachgruppe vertritt       haben sich mitvorbildlicher Disziplin an die geltendenVor-     bestens für die weitere Saison gerüstet. Auch wenn es wie-
die Interessen von 71         schriften gehalten. Einzig zu Betriebsbeginn gab es punktu-    der zu Lockerungen der Reisebeschränkungen kommt, ga-
Mitgliedern und 32            ell kurze Anlaufschwierigkeiten, die jedoch schnell gelöst     rantieren unsere mittlerweile bewährten Konzepte höchste
Skigebieten. Im Land sind
                              werden konnten. „Wir freuen uns sehr darüber, dass von         Sicherheits- und Hygienestandards.“
303 Bahnen und Lifte in
Betrieb, die insgesamt        insgesamt 10.000 Betriebsstunden in den ersten zwei Wo-
rund 1.000 Pistenkilome-      chen 99,8 Prozent nach Plan verlaufen sind. Bei den restli-       Covid-Tests selbstverständlich. Ebenfalls positiv steht
ter bedienen. Durch-          chen 0,2 Prozent haben wir rasch reagiert und unsere Kon-      dieSeilbahnwirtschaftCovid-TestsalsPräventionsmaßnah-
schnittlich sind über         zepte innerhalb kürzester Zeit entsprechend angepasst.Vor      me gegenüber. „In unserer Branche sind regelmäßige Tes-
1.000 Mitarbeiter und         allem aber habenwir in den letztenWochen gelernt,wiewir        tungen bereits selbstverständlich. Sie sind seit Saisonbe-
20 Lehrlinge bei den          das Zusammentreffen mehrerer Menschen – wie es natur-           ginneinwichtigerBestandteilunsererSicherheitskonzepte,
Vorarlberger Seilbahnbe-
                              gemäßimAnstehbereichgeschieht–kontrolliertabwickeln            um Gäste und Mitarbeitende bestmöglich zu schützen“,
trieben beschäftigt.
Jährlich erwirtschaften die   können. Konkret haben wir dazu in den Anstellzonen die         betontGapp.DassnunmitdenImpfungengestartetwurde,
Vorarlberger Seilbahnen       sogenannten Separierungsschleusen deutlich verlängert          wirdvon der Fachgruppe ebenso befürwortet. „Die Impfun-
einen Nettoumsatz aus         und noch mehr Winterkodex-Ranger im Einsatz. Etwaige           gen sind gut und wichtig. Wir hoffen, dass diese nun auch
Personenbeförderung von       größere Zusammenkünfte mögen für viele auf den ersten          in der notwendigen Geschwindigkeit umgesetzt werden“,
rund 150 Millionen Euro       Blick ein ungewohntes Bild ergeben. Wer aber genau hin-        sagt der Obmann abschließend.
und reinvestieren im          sieht, erkennt, dass dieses Aufeinandertreffen in einem si-
Schnitt 50 Millionen Euro.
                              cheren Setting und unter kontrollierten Rahmenbedingun-
MAGAZIN                                                                                                    NR. 1 • JÄNNER 2021 • DIE WIRTSCHAFT | 18

                                                             EXPORTZAHLEN

   Außenhandelsbericht für das erste
   Halbjahr 2020: Krisenbedingter Rück-
   gang bei Aus- und Einfuhren von rund
                                                             „Beachtlich trotz
   8,5 Prozent deutlich unter Österreich-
   Schnitt. Waren und Güter im Wert von                      schwierigster
                                                             Bedingungen“
   über 4,87 Milliarden Euro wurden aus
   Vorarlberg exportiert.

L   aut vorläufigen Zahlen im neuen Außenhandelsbe-
    richt der Landesstelle für Statistik und der Wirt-
schaftskammer Vorarlberg sind im ersten Halbjahr 2020
                                                             Flexibilität und hohe Qualitätsorientierung
                                                                Für Landesrat Marco Tittler zeigt sich im beachtlichen
                                                             Exportergebnis „einmal mehr, wie robust, innovativ und
Waren und Güter im Wert von über 4,87 Milliarden Euro        anpassungsfähig dieVorarlbergerWirtschaft ist.“Auf neue
aus Vorarlberg exportiert worden. Bei knapp 3,7 Milliar-     Herausforderungen rasch reagieren zu können, sei ein prä-
den Euro liegt die Summe der Importe. Gegenüber dem          gendes Markenzeichen. Die hohe Qualitätsorientierung
Vorjahres-Vergleichszeitraum waren krisenbedingte            nennt er alsweiterenwichtigen Erfolgsfaktor. „Damit blei-
Rückgänge beiAus- bzw. Einfuhren in Höhe von 8,4 bzw.        ben Vorarlberger Produkte auch in schwierigen Zeiten an
8,5 Prozent zu verzeichnen. Dennoch liegen diese Ein-        den Weltmärkten gefragt“, so Tittler. Das solide Exporter-
bußen deutlich unter dem Bundesschnitt – Export: -11,7       gebnis unter schwierigstenVorzeichen sieht der Landesrat
Prozent und Import -12,6 Prozent. Neuerlich hat Vorarl-      darüberhinausauchalsBestätigungfürdiegutenRahmen-
berg mit einem Handelsbilanzüberschuss von mehr als          bedingungenimLand.AnihrerweiterenOptimierungwer-
1,17 Milliarden Euro deutlich mehr Waren und Güter ex-       deimneuenJahrgezieltweitergearbeitet,versichertTittler.
portiert als importiert. Zum ersten Halbjahr 2019 hat sich                                                                    Exportstärkste
der erwirtschaftete Überschuss jedoch um 100 Millionen       Deutschland bleibt wichtigster Handelspartner                    Branche
Euro bzw. 7,9 Prozentverringert. „Mit Blick auf den ‚Lock-      Der mit Abstand wichtigste Handelspartner Vorarl-             Die bedeutendste
down‘ ab Mitte März 2020 und das Arbeiten unter er-          bergs mit einem Anteil von 28 Prozent an den Gesamt-             Warenobergruppe ist die
schwerten Bedingungen mit Abstandsregeln, Masken             exporten ist weiterhin Deutschland. Das Exportvolumen            Gruppe der Eisen- und
und vielen anderen Auflagen steckt hinter den Zahlen          liegt bei 1,37 Milliarden Euro (Minus von zwölf Prozent          Metallwaren. Hauptpro-
eine herausragende Kraftanstrengung unserer Unter-           zum Vorjahrshalbjahr), die Einfuhrsumme bei rund 1,35            dukte dieser Obergruppe
                                                                                                                              sind Beschläge, Rohre,
nehmen, der vielen tüchtigen Mitarbeitenden ebenso           Milliarden Euro (Minus von 12,5 Prozent zum Vorjahrs-            Profile aus Eisen und Stahl
wie den engagierten Unternehmerpersönlichkeiten“,            halbjahr). Zweitstärkster Handelspartner ist die Schweiz         oder Aluminium, Behälter,
betont Landeshauptmann Markus Wallner.                       mit 620 Millionen Euro bei denAusfuhren und 388 Millio-          Bleche und anderes.
                                                             nen Euro bei den Einfuhren, gefolgt von Italien (Export          Gemeinsam mit der
Engagement und Mut                                           mit rund 268 Millionen Euro und -18,5 Prozent; Import mit        Kessel- und Maschinen-
   Für Vorarlbergs Wirtschaftskammerpräsident Hans           rund 214 Millionen Euro und -6,5 Prozent). Da die Einfuhr        industrie wurden beinahe
Peter Metzler untermauern diese Zahlen den hohen Stel-       aus der Schweiz kräftig und der Export in die Schweiz nur        die Hälfte des Exportvolu-
                                                                                                                              mens und fast drei Viertel
lenwert des Außenhandels in der Vorarlberger Wirt-           gering gesunken ist, konnte der Handelsbilanzüber-               des Handelsbilanzüber-
schaft. „Viele unserer Unternehmen zählen in ihrer Bran-     schuss von 194 Millionen Euro auf 232 Millionen Euro um          schusses der Vorarlberger
che zur internationalen Spitze oder sind sogar               19,8 Prozent gesteigertwerden,weist LandesratTittler auf         Außenhandelswirtschaft
Marktführer. Die vorliegenden Zahlen unterstreichen,         ein interessantes Detail hin.                                    erzielt.
mit welchem Engagement und mit wie viel Mut sich
unsere Exportwirtschaft am internationalen Parkett be-
wegt“, sagt der Wirtschaftskammerpräsident – und das
trotz großer Herausforderungen: „Das vergangeneWirt-
schaftsjahr war nicht nur von Einschränkungen im
Grenz- und Reiseverkehr, sondern auch von Liefereng-
pässen oder fehlenden ausländischen Vorleistungen
geprägt. Gleichzeitig wurde den Betrieben große Flexi-
bilität abverlangt, um Geschäftspartner zu halten, Aus-
landsmärkte weiterhin zu betreuen und Neuaufträge an
Land zu ziehen“, führt Metzler aus. Auch die Bedeutung
der EU sei durch die Krise wieder deutlicher geworden.
„Ein funktionierender Binnenmarkt ist für unsere Be-
                                                                                                                                                            FOTO: ISTOCK

triebe essenziell. Wird dieser gestört, ist das schwerwie-
gend für unseren Standort: Über 60 Prozent des Export-
volumens ging in die EU-Mitgliedstaaten inklusive dem
                                                                                                     Waren und Güter im Wert von über 4,87
Vereinigten Königreich“, erinnert der Präsident: „Das                                                Milliarden Euro wurden im ersten Halbjahr
Credo lautet daher: Mehr und nicht weniger Europa!“                                                  2020 aus Vorarlberg exportiert.
19 | NR. 1 • JÄNNER 2021 • DIE WIRTSCHAFT                                                                                                     MAGAZIN

                                                             AUSSENWIRTSCHAFT

       Einigung. An Weihnachten haben sich
    die EU und das Vereinigte Königreich auf
      ein Handels- und Kooperationsabkom-
                                                             Der Brexit-Deal
     men geeinigt. Ein No Deal konnte abge-
                            wendet werden.                   bringt weitreichende
                                                             Veränderungen

I n letzter Sekunde haben sich die EU und das Vereinigte
  Königreich auf ein Handels- und Kooperationsabkom-
men geeinigt, das die Beziehungen ab 1. Jänner 2021 re-
gelt. Der drohende No Deal konnte abgewendet werden.
Trotz des neuen Abkommens kommt es 2021 zu großen
Veränderungen, denn das Vereinigte Königreich scheidet
aus dem EU-Binnenmarkt und der Zollunion sowie aus
allen Politikbereichen und internationalen Abkommen
der EU aus. Die Folge: Der freie Personen-,Waren-, Dienst-
leistungs- und Kapitalverkehr zwischen dem Vereinigten
Königreich und der EU wird beendet.

Zollgrenze EU undVereinigtes Königreich
   Mit 1. Jänner trennt eine Zollgrenze das Vereinigte Kö-
nigreichvon der EU. Konkret heißt das Zollanmeldungen
für Export und Import, administrativer Aufwand für die
Zollverwaltung, Stehzeiten für Transportmittel sowie
Kosten für die Erstellung derWarenbegleitpapiere und die
Kalkulation des präferenziellenUrsprungs. Zollsätze und
Warenkontingente konnten abervermiedenwerden. Eine
Sonderstellung hat Nordirland mit dem Verbleib im EU-
Binnenmarkt.                                                                                  Mit 1. Jänner 2021 schied das Vereinte Königreich
                                                                                              aus dem EU-Binnenmarkt und der Zollunion aus.
Transport undVerkehr
   DasAbkommen zwischen der EU und demVereinigten            liche Beihilfen beizubehalten. Die EU bzw. österreichische
Königreich hält die Verbindungen im Luft-, Straßen- und      Unternehmenwerden sichweiterhin gleichberechtigt mit
Seeverkehr aufrecht und unterstützt diese Verkehrsströ-      britischen Unternehmen an Vergabeverfahren im Verei-             BREXIT Infopoint
me, aber es gibt keinen Binnenmarkt mehr. Im Straßen-        nigten Königreich beteiligen können.                             für Unternehmen
verkehr dürfen Lkw weiterhin Fracht in das Vereinigtes
Königreich befördern. Um leere Rückfahrten zu vermei-        Soziale Sicherheit                                               Weitere Informationen
den, dürfen zwei zusätzliche Beförderungen auf engli-           Mit der Koordinierung der Systeme der sozialen Sicher-        zu handelspolitischen
schem Boden durchgeführtwerden.Auch dieTransitrech-          heit wird gewährleistet, dass EU-Bürger und britische            bzw. zollrechtlichen
te bleiben bestehen.                                         Bürger weiterhin im jeweils anderen Land arbeiten, dort-         Aspekten des Brexit und
                                                                                                                              den Auswirkungen des
                                                             hin ziehen oder reisen können und dabei sozialversiche-
                                                                                                                              Handels- und Koopera-
Dienstleistungen und Geschäftsreisen                         rungsrechtlich geschützt sind.                                   tionsabkommens sowie
   Berufsqualifikationenwerden bei der Dienstleistungs-                                                                        eine Fragen- und
erbringung nicht mehr automatisch gegenseitig aner-                                                                           Antwort-Sammlung
                                                             Beraten, informie-                                               finden Sie auf der Seite
kannt. Kurzfristige Geschäftsreisen sind weiter ohne Vi-
sum oder Arbeitsbewilligung für eine maximale Dauer
                                                             ren, vernetzen                                                   des WKO BREXIT
von 90 Tagen möglich.                                        Die Außenwirtschaft                                              Infopoints.
                                                             Vorarlberg ist die erste                                         wko.at/brexit
FairerWettbewerb                                             Anlaufstelle für alle Anliegen
                                                             rund um Ihre internationalen
   Die EU und das Vereinigte Königreich haben sich auf
                                                             Geschäftstätigkeiten:
faire Wettbewerbsbedingungen geeinigt und sich ver-          Wirtschaftskammer
pflichtet, das Schutzniveau im Bereich Umweltschutz,          Vorarlberg, Außenwirtschaft
Klimawandel und Kohlenstoffpreisgestaltung, Sozial-           05522-305 250
und Arbeitnehmerrechte, Steuertransparenz und staat-         aussenwirtschaft@wkv.at
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