Aktuell Evangeliums-Team für Brasilien e.V - Evangeliums-Team für Brasilien
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Aktuell
Evangeliums-Team für Brasilien e.V.
Ijuí:
Jesus verändert die
Geschichte einer Familie
(Seite 09)
Dourados:
Volldampf in der Frauenarbeit
(Seite 17)
Alta Floresta:
Herausforderungen und
gleichzeitig Segen
(Seite 19)
„FRIEDE ALLEIN IN JESUS“
SEPTEMBER 2018
AUSGABE 02/2018Aus dem Inhalt
03 In der Liebe bleiben – Geistlicher Impuls von Jenny Dietz
Bozano und Ijuí
04 Wir alle sind berufen!
06 Rahel Gier – Zurück im Dienst unter Kindern und
Jugendlichen
07 Neue Küche – purer Luxus?
Centro Missionário Equipe Ide 09 Jesus verändert die Geschichte einer Familie
Caixa Postal 319
11 Unsere Arbeit macht einen Unterschied
98700-000 Ijuí – RS
Brasil
Dourados
13 Die Arbeit im Gefängnis wird gern gesehen...
Centro Missionário Equipe Ide
Caixa Postal 469
14 Vier Kurse für Mitarbeitende in der Kinderarbeit
79804-970 Dourados – MS der Gemeinden
Brasil 15 Die Jungen geben jede Menge Gas…
16 …aber die Alten bleiben nicht zurück – sie bringen
Centro Missionário Equipe Ide Erfahrungen ein!
Quinta Oueste 17 Volldampf in der Frauenarbeit
Caixa Postal 45 17 Das Evangelium – mehr als leere Hülsen
78580-000 Alta Floresta – MT
Brasil
Alta Floresta
19 Herausforderungen und gleichzeitig Segen
Deutschland
21 Die neue EU-Datenschutzverordnung
22 „Solilauf“ Saarbrücken zugunsten der KTS in Dourados
23 Erfreuliche Rückkehr von Sabine Sülzle zum ETB
23 Vorabinweis: Brasilienreise im Herbst 2019!
24 „BILDUNGSSPENDER“ – Mach aus jedem Einkauf
eine gute Tat!
24 45. Missionsfest des ETB in Herschweiler-Pettersheim
27 Impressum
INHALTSVERZEICHNIS 02Geistlicher Impuls In der Liebe bleiben – Geistlicher Impuls zur Monatslosung August „Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.“ (1. Joh. 4,16) Meinen Erfahrungen zufolge ist die „Liebe“ eine merk- würdige, nahezu unfassbare Angelegenheit. So fällt es mir auch als Christin schwer, dieses Phänomen in Worte zu fassen: Was verbirgt sich hinter der Liebe? Wo beginnt sie? Welchen Einfluss übt sie auf das tägliche Geschehen aus? Welche Rolle spielt dabei Gott? Gibt es auch Gren- zen? Mit Hinblick auf meinen Alltag erkenne ich, dass sich die Liebe auf vielfältigen Ebenen zeigt. Da ist zum Beispiel meine Familie, die mich stets unterstützt. Da sind meine Freunde, Quelle: Valeria Aksakova, BIGSTOCK mit deren Hilfe ich Probleme für einen Moment vergessen kann. Da ist die Gemeinde, die mich im Glauben vorantreibt. Da ist Gott, der mir im Gebet zur Seite steht. Zusammenfassend versteht man, dass die Liebe mit jedem von uns Erlebnisse kreiert, über die wir anschließend erzählen können. Folglich besteht kein Zweifel daran, dass wir Men- schen dazu in der Lage sind, Liebe zu leben. Durch meinen Glauben bin ich der festen Überzeugung, dass sich die Liebe Gottes nicht auf unseren privaten Raum beschränkt. Vielmehr geht es darum, weite Kreise zu ziehen. Demnach beinhaltet die Liebe Gottes immer auch die Aufforderung nach der Aufmerksamkeit gegenüber unseren Mitmenschen. Folglich hilft die Liebe dabei, die Andersartigkeit unserer Mitmenschen zu akzeptieren. Für mich persönlich beinhaltet das, nicht mit Scheuklappen durch die Welt zu laufen, sondern zu versuchen, über den Tellerrand meiner eigenen Lebensrealität hinauszu- schauen. Ehrlicherweise muss ich zugestehen, dass dies keine einfa- che Aufgabe darstellt. Regelmäßig häufen sich Situationen, in denen ich mit Rückschlägen oder Gefühlen des Versagens konfrontiert werde. In diesen Krisen verliere ich den anderen 03 GEISTLICHER IMPULS
gerne einmal aus dem Blick. Das zeigt mir, dass meine Liebe
als Mensch nie vollkommen sein wird. Mit der Aussagekraft des
Bibelverses habe ich dennoch den Zuspruch, mich jederzeit in
die Arme des Schöpfers fallen lassen zu können, um vollkom-
mene Liebe zu erfahren. Gelingt es mir, die Liebe Gottes in
meinem Herzen zu verinnerlichen, können mir diese Bedräng-
nisse nichts mehr anhaben, weil nichts Gott davon abhalten
kann, bei mir zu bleiben.
In diesem Sinne interpretiere ich den Missionsdienst als Chance,
Menschen aus anderen Kulturkreisen mit ihren individuellen All-
tags- und Lebensherausforderungen wahrzunehmen. Dadurch
werden mir Probleme einer anderen Welt vor Augen geführt, die
durch die Kraft Gottes gelöst werden können. Das faszinierende
Gefühl, zu lieben und geliebt zu werden, wird so hautnah an
Menschen in Not vermittelt. Deshalb bin ich dankbar für jeden
Einzelnen, der sich für die Sache begeistern kann.
Jenny Dietz, Herschweiler-Pettersheim
(Beisitzerin im ETB-Vorstand)
Jenny Dietz,
Herschweiler-Pettersheim Missionsstation Bozano:
Wir alle sind berufen!
Hallo, liebe Missionsfreunde!
Bozano, den 29.06.2018: Es herrscht eine festliche Stimmung
in unserem Haus. Grün–blaue Fahnen dekorieren unsere Türen
und Fenster. Freunde und Fremde schauen mit Spannung auf
den Fernseher und schreien „Goool!“ oder „Uuuhh, fast hätte
es geklappt!“. Die Fußballweltmeisterschaft ist eine Zeit des
Feierns und Hoffens. Gerne zieht man sich das Trikot seiner
Lieblingsmannschaft an, fiebert mit und schreit auch mal vor
Freude, sobald ein „Gol“ (= Tor) geschossen wurde.
„Goooooool!“
GEISTLICHER IMPULS / MISSIONSSTATION BOZANO 04Hier in Bozano sind wir noch aus einem anderen Grund in
festlicher Stimmung, denn neben der Fußball-WM haben
wir die Vorbereitungen für die beiden Juli-Feriencamps
abgeschlossen! Das Thema lautet diesmal: „Berufung“.
Wer ist berufen? Warum? Und für was? Alle sind wir von
Gott berufen, in seinem Team „mitzuspielen“, so wie
es seine Jünger vorlebten. Wir haben die Wahl, seine
Berufung anzunehmen oder auch nicht. Diejenigen, die
seine Berufung annehmen, gehen aber auch das Risiko
ein, auf Hindernisse auf dem „Aktionsfeld“ zu treffen.
Der Prophet Jona nahm die Berufung an. Als aber die
ersten Schwierigkeiten auftauchten, wollte er bei der
nächsten Gelegenheit sofort aussteigen. Timotheus
lehrt uns, die eigene Berufung besser auszuleben und
erfolgreicher zu „spielen“: Das „Trikot“ der Mannschaft
anziehen, ständig körperlich vorbereitet sein, etwas
wagen, um auch darin zu wachsen und durch das Wort
Gottes verschiedene Strategien im Gedächtnis haben.
Für Gott gibt es kein schönes oder schlechtes Spiel.
Wichtig ist für ihn nur, dass die Spieler in seiner Mann-
schaft bis ans Ende treu und gehorsam bleiben. Es gibt
Aktivitäten & Kinderfreizeiten
im Reich Gottes ein großes Fest, wenn ein Spieler die Berufung auf dem Gelände in Bozano
in das Team annimmt, um sein „Land“, das Reich Gottes, zu
repräsentieren. Das zweite große Fest im Reich Gottes wird
dann stattfinden, wenn sich einmal alle Berufenen gemeinsam
im Palast Gottes versammeln.
Bei der Planung für dieses Freizeitcamp versuchten wir wieder
auf Gottes Stimme zu hören. Im Glauben auf das Handeln Jesu
haben wir entschieden, dass wir zwei verschiedene Freizeit-
camps durchführen wollen. Vom 20. bis 22. Juli für Kinder
(7–11 Jahre) und vom 27. bis 29. Juli für junge Teenager
(12-15 Jahre).
Mehrere Eltern und Teenager hatten darum gebeten, dass
wir auch für diese Altersgruppe ein Freizeitcamp anbieten.
05 MISSIONSSTATION BOZANODas ist also unsere große Neuigkeit und Herausforderung. Gott
sei Dank bekamen wir beim Einladen Zugang auch zu Schulen,
die bisher für unsere Programme „verschlossen“ waren.
Die Räume und Übernachtungsplätze sind alle vorberei-
tet sowie auch einige neue Freizeitspiele wie z. B. „Bubble
Soccer“, „Puste-Fußball“ und „Menschlicher Tischkicker“
( siehe Fotos).
Wir möchten Sie einladen, die „BERUFUNG“ in unser Gebets-
Team anzunehmen, denn wir benötigen nun das Doppelte an
Gebet und Fürbitte! Wir bitten Gott um die doppelte Anzahl
von freiwilligen Mitarbeitern, wir erbitten die doppelte Ener-
Spiel & Spaß durch
gie und das doppelte Mitgefühl… Wir erbitten schönes Wetter,
„Menschlichen Tischkicker“
keinen Regen und in unserem Winter angenehme Temperatu-
ren. Wir bitten um die Kinder und Teenager, die Gott für diese
beiden Freizeitcamps ausgesucht hat, um sie die wunderbare
Gnade Gottes hören zu lassen. Wir bitten, dass Gott dieses
überraschende Ereignis in den Kindern und Teenagern bewirkt
und dies auch eine positive Wirkung auf ihre Eltern und Fami-
lien auslöst.
Gott segne Sie alle mit seinem Reichtum und seinen Gaben!
Mit lieben Grüßen,
Ihre Familie Ivocarlo und Judith Pereira
mit Liz, Noah und Anny
Familie Pereira, Bozano
Rahel Gier - Zurück im Dienst unter Kinder und
Jugendlichen
Liebe Missionsfreunde:
Ich bin Rahel Gier, einige kennen mich bestimmt noch. In den
letzten Jahren arbeitete ich als Krankenschwester auf einer
Intensivstation in Londrina, einer Großstadt im brasilianischen
Bundesstaat Paraná. Unsere Patienten waren oft dem Tod
näher als dem Leben. Wir kämpften um das Überleben unserer
Patienten und trösteten die Familienangehörigen. In solchen
Stunden erinnern wir uns daran, dass wir Gott brauchen.
MISSIONSSTATION BOZANO 06Im Mai 2018 wechselte ich nach Bozano, um in der ETB-Mission
bei Ivocarlo und Judith im Team mitzuarbeiten. Wir wollen
für Schülerinnen und Schüler Freizeiten, Picknicks und evan-
„Wenn Du nicht fliegen kannst,
gelistische Programme an Schulen durchführen. Hier gibt es
dann laufe,
viele „soziale Krankheiten“ unter den Kindern und Jugendli- wenn Du nicht laufen kannst,
chen. Doch gegen die sentimentale Leere, verursacht durch dann gehe,
die Sünde, gibt es Gott sei Dank die Fülle in Form und Größe wenn Du nicht gehen kannst,
der Liebe Jesu. dann krieche,
aber halte Dich in Bewegung,
Ich denke gerne an den nebenstehenden Satz von Martin Luther
auf irgendeine Weise!“
King. Das ist mein Wunsch für Sie, liebe Leserinnen und Leser,
dass die Fülle der Liebe Jesu Ihr Leben erfüllt, damit Sie für
IHN auf irgendeine Weise in Bewegung und in seinem Dienst
bleiben. Das ist auch mein Thema, so wie es in einem bekann-
ten Lied heißt: „Komm, sag es allen weiter, ruf es in jedes
Haus hinein!“.
Für Jesus möchte ich in Bewegung bleiben, um das wichtigste
und wertvollste Geschenk Gottes noch vielen Schülern zu
bezeugen: das ewige Leben mit Jesus.
Danke für Ihre und eure Fürbitte für unseren Dienst unter den
Schülerinnen und Schülern.
Ich grüße Sie alle herzlichst,
Ihre Rahel Gier
Rahel Gier, Bozano
Neue Küche - purer Luxus?
Bei einer Freizeit müssen zahlreiche Kinder und Betreuer täg-
lich mit Essen versorgt werden. Mit einer modernen Küche:
ein Klacks. Mit der Küche im Freizeitheim Bozano: ein Wunder.
Anke Böhnlein sowie Rosemarie und Reiner Schreck haben dies
bei ihrem Missionseinsatz im Januar erlebt.
Die Küche in Bozano ist 36 Jahre alt und ca. 10 m² groß. In den
wenigen Schränken stehen zahlreiche Teller, Tassen, Gläser,
kleine Töpfe, Getränkekannen. Auf den Schränken und Arbeits-
platten stapeln sich große Töpfe, Backbleche, Schneidebretter
und zahlreiche Schüsseln.
Fleißige Mitarbeiter
in der alten Küche
07 MISSIONSSTATION BOZANOAuf einem Besteckschrank in der Raummitte ist eine Arbeits-
fläche von höchstens 1 m² vorhanden. Wir erlebten im Januar,
wie die Köchin Sonja während einer mehrtägigen Freizeit
die Mittagessen für 50 Personen vorbereitete. Wenn ihr zwei
Helfer/innen zur Seite stehen wollten, wurde es in der Küche
eng. Körperkontakt war die Regel, man kam sich mit großen
Messern oder heißen Töpfen gefährlich nahe.
Trotzdem stand jedes Mittagessen rechtzeitig auf dem Aus-
gabetisch vor der Cabana (Freizeitheim). Aber nicht immer
dort, denn plötzliche Regenfälle zwangen zum Umorgani-
sieren. Beängstigende Enge dann auch im Speiseraum des
Freizeitheimes.
Kochtöpfe, Geschirr, Essbestecke sowie benutzte Backble-
che mussten nach jeder Mahlzeit schnell gereinigt und für
die nächste Mahlzeit bereitstehen. Spülen in der Küche
war begrenzt möglich, da nur zwei kleine Spülstellen
vorhanden sind. Große Töpfe wurden (auch bei hefti-
gem Regen) im Freien, der Rest im angrenzenden Kiosk
genug da
an einer ähnlich kleinen Spülstelle gesäubert. Teller, Becher,
Arbeit ist
Messer, Gabeln und Löffel standen bzw. lagen zwischen
Süßigkeiten, Snacks und Getränken und warteten auf das
Abtrocknen. Danach mit allem rund sieben Meter zurück
in die Küche, vorbei an Sonja, die schon an der kleinen
Arbeitsfläche in der Küchenmitte die nächste Mahlzeit
vorbereitete. Oft musste sie zur Seite treten, ihre Arbeit
unterbrechen. Dies wiederholte sich während der Freizeit
täglich mit der Gewissheit, dass dies bei früheren Frei-
zeiten nicht anders war und bei nachfolgenden voraus-
sichtlich auch nicht anders sein wird. Deshalb ist jede
Freizeit für Familie Pereira eine große Herausforderung,
das Ergebnis ein Wunder.
Ivocarlo und Judith möchten bei ihren künftigen Freizeiten
gerne die Arbeitsabläufe optimieren. Dies wäre aber nur bei
einer neu zu bauenden Küche möglich. Ideen haben beide: Die
neue Küche könnte an die Cabana angebaut und das Freizeit-
heim zum größeren Speisesaal (besonders für Regentage) mit
einer Selbstbedienungstheke umgestaltet werden.
MISSIONSSTATION BOZANO 08Ihr Projekt ist beim ETB und CEMETEB vorgestellt und bewil-
ligt. Allerdings ist die Finanzierung in Höhe von ca. 5.000 Euro
noch nicht geklärt. Familie Pereira wird voraussichtlich erst
2021 wieder einen Reisedienst in Deutschland durchführen
und könnte dabei für ihr Projekt werben. Allerdings müssten
Ivocarlo und Judith dann noch lange auf Arbeitserleichterun-
gen bei ihren zahlreichen Freizeiten warten. Das monatliche
Spendenaufkommen des ETB reicht leider nicht zur Erfüllung
ihrer Wünsche aus. Deshalb möchten Judith und Ivocarlo nach-
fragen, ob durch Sonderaktionen bei Freunden und Förderern
des ETB ein Teil des Betrages zur Realisierung ihrer Idee bereits
im Vorfeld aufgebracht werden könnte. Beide sind zuversicht-
lich und freuen sich auf Antworten aus Deutschland. Spenden
können unter dem Vermerk „Küche Bozano“ auf dem Überwei-
sungsträger im Innern des „Aktuell“ erfolgen.
Nach unserem Einsatz in Bozano müssen wir sagen: Neue Küche
- purer Luxus? Nein, neue Küche - dringende Notwendigkeit! Im
Voraus bereits herzlichen Dank.
Reiner Schreck, Schönenberg-Kübelberg
(Beisitzer im ETB-Vorstand)
Kindertagesstätte Ijuí:
Jesus verändert die Geschichte einer Familie
Mit Freude berichten wir wieder aus der Kindertages-
stätte in Ijuí. Unser Slogan lautet: „Haus des glückli-
chen Kindes – Wir verändern die Geschichte von Kindern
und Jugendlichen“.
Heute berichten wir von einer Familie, die schon vor
etwa 20 Jahren von der KTS betreut wurde.
Es handelt sich um die Familie von Frau Maria Liberaci
Mariano. Sie ist eine 63-jährige Frau, die neun Kinder
hat. Seit über 20 Jahren wohnt sie hier in unserem
Stadtteil Luiz Fogliatto, inzwischen ist sie Rentnerin.
Frau Maria mit ihrer Familie, Ijúi
09 MISSIONSSTATION BOZANO / KINDERTAGESSTÄTTE IJUÍSie arbeitet jedoch noch als eine Art „Tagelöhnerin“, um ihre
Rente ein wenig aufzubessern. Ihre Beziehung zur KTS geht
bis ins Jahr 1999 zurück, als ihre vierjährige Tochter Maira
Sabrina Mariano hier angemeldet wurde. Heute betreuen wir
bereits ihre Enkel. Insgesamt sind schon neun Personen aus
dieser Familie durch unsere KTS betreut worden. Für Frau
Maria „gehört die KTS zur Familie“. Sie ist sehr dankbar für
alles, was hier gelehrt wurde, für alle Betreuung und Unter-
stützung durch die KTS. Sie erzählt, dass die Kinder das, was
sie in der KTS gelernt haben, zuhause weitergegeben haben
– und dadurch sei ihre Familie zum Glauben an Jesus gekom-
men. Zurzeit gehen die Familienmitglieder in eine evangeli-
sche Gemeinde in der Nähe.
In den Stürmen des Lebens:
Frau Maria hat ihre Kinder unter großen Entbehrungen und
Schwierigkeiten aufgezogen und als sie dachte, dass es endlich
langsam besser würde, verlor sie ihre Tochter Maira im Februar
2016 durch Nierenversagen und sechs Monate später verstarb
auch ihr Ehemann.
„Da ist mir der Boden unter den Füßen weggezogen worden”,
sagt sie. Seit dieser Zeit versuchen wir engere Bande mit ihr
zu schließen, um ihr zu helfen, diese Schläge auszuhalten und
die Verluste und Schwierigkeiten zu überwinden. Wir haben
ihr mit Kleiderspenden für die Kinder und Enkel geholfen, mit
Essenspaketen und mit regelmäßigen Besuchen zum Gespräch
und Gebet mit ihr.
Frau Maria ist verwitwet und mit dem Tod ihrer Tochter Maira
musste sie auch den Unterhalt für ihre zwei Enkel Mike und
Nataly übernehmen, weil deren Vater zurzeit im Knast sitzt.
Mike war in dieser Zeit in der Kindertagesstätte eingeschrieben
und wir betreuten ihn.
Es war eine sehr schwierige Zeit und die Kinder litten sehr.
Aber Frau Maria gab nicht auf: „Ich muss stark sein für meine
Enkel”. Die Hoffnung lebt auf:
Seit dem Tod der Tochter sind schon zwei Jahre vergangen.
Frau Maria und einer ihrer Söhne haben sich bekehrt und
gemeinsam erziehen sie die beiden Enkel (bzw. Nichte und
Jesus liebt dich! –
Neffe) in Gottes Wegen.
und wir dich auch!
KTS begleitet ein Leben lang KINDERTAGESSTÄTTE IJUÍ 10Mike verließ 2016 die KTS, weil die Vorschulzeit für ihn zu Ende
war, aber er entwickelt sich nun gut in der Schule. Sein Traum
ist es, einmal Tierarzt zu werden, „damit ich viel Geld verdie-
nen und ein neues Haus kaufen kann, um dort auf meine Oma
und meine Schwester Nataly aufzupassen“.
Auch Frau Maria hat in ihrem Alter noch Träume. Sie will gerne
ein kleines Unternehmen aufmachen. „Ich würde gern eine
kleine Fabrik beginnen, wo wir Windeln herstellen. Dadurch
könnte ich Geld bekommen, um meine Enkel besser zu ver-
sorgen“.
Jesus trägt diese Familie durch und verändert sie. Norma-
lerweise wird in den Armenvierteln nicht geträumt, schon
gar nicht von einer besseren Zukunft. Langsam verheilen die
Wunden und neue Hoffnung keimt auf in dieser Familie. Und
die KTS ist dabei ein Werkzeug in Gottes Hand, um diese Fami-
lien zu erreichen und zu segnen.
Danke für Ihre Fürbitte und Ihre Unterstützung für die KTS Ijuí.
Ihre Edmilson und Luciana Ozório
Vorschule „KID+“ Ijuí: KTS zaubert ein Lachen
ins Gesicht der Kinder
Unsere Arbeit macht einen Unterschied
Heute stellen wir Ihnen ein (weiteres) Kind aus unserer Vor-
schule vor: Antônia ist eine vier Jahre alte Schülerin und von
Beginn an in der Schule Kid+. Sie ist ein ruhiges Kind, sehr
lieb und sie spielt gern. Besonders angetan haben es ihr auch
die biblischen Geschichten. Antônia bittet ihre Lehrerin oft die
Geschichten von Jesus zu wiederholen. Wenn sie dann wieder
zuhause ist, erzählt sie diese ihren Eltern. Das hat doch tat-
sächlich ein paar Veränderungen in diese Familie gebracht.
Anfang Juni kam Antônias Mutter sehr glücklich in die Schule
und erzählte uns, dass sie am vergangenen Sonntag alle zum
Gottesdienst gegangen seien und von nun an regelmäßig teil-
nehmen wollen. Sie hätten viele Dinge von ihrer Tochter Antô-
nia gelernt. Schülerin der Privatschule KID+
11 KINDERTAGESSTÄTTE IJUÍ / KID+ IJUÍDie Mutter berichtete auch, dass ihre Tochter am Samstag-
abend damit angefangen hätte, um ein Geschwisterchen zu
bitten. Aber sie hätten ihr erklärt, dass das im Moment nicht
dran sei. Dann hätte Antônia darum gebeten, am Sonntag
in den Gottesdienst zu gehen. Überrascht davon fragte die
Mutter, warum sie denn dorthin gehen sollten. Antônia erklärte
ihr, dass es Jesus freut, wenn wir zum Gottesdienst gehen, um
ihn dort anzubeten.
Die Eltern sind dann ihrer Tochter zuliebe in eine evangeli-
sche Gemeinde gegangen und im Gottesdienst habe Antônia
begonnen zu beten, dass Gott ihrer Familie helfen sollte, noch
ein weiteres Kind zu bekommen. Die Mutter war so glücklich
und sichtlich gerührt, als sie uns vom Glauben ihrer kleinen
Tochter berichtete. Sie sagte auch, dass sie dies ansporne,
mehr nach Gott zu suchen. Heute gehen sie regelmäßig in die
Gemeinde und haben es gelernt, auch vor den Mahlzeiten zu
beten, ihre Pläne in Gottes Hand zu legen und ihm zu ver-
trauen. Die Veränderungen in ihrem Leben sind so tiefgehend,
dass sie beschlossen im Oktober kirchlich zu heiraten.
Die Eltern sind sehr froh, dass Antônia in unsere Schule geht
und sind dankbar für alles, was wir hier mit ihrer Tochter tun.
Jeden Tag freuen wir Lehrerinnen und Mitarbeiterinnen uns,
wenn wir sehen, wie Gott durch unsere Schule KID+ auch in
die Familien hinein wirkt. Wir
danken dem Herrn für diese guten
Möglichkeiten mit den Kindern zu
arbeiten – und dass dies auch Aus-
wirkungen in einige Familien hat!
Wir danken für Ihre Gebete, die
einen Unterschied machen in
unserem Leben und Dienst.
Herzlichst, Ihre Luciana Ozório
Jeden Tag gibt es Neues
zu entdecken!
KID+ IJUÍ 12Missionsstation Dourados:
Die Arbeit im Gefängnis wird gern gesehen...
Im Gefängnis arbeite ich, indem ich dort das Evangelium
verkündige. Das geschieht durch Predigten, Bibelarbeiten,
Bibelfernkurs und Seelsorge. Das Gefängnis ist ein Hochsicher-
heitsgefängnis und hat zurzeit 2.400 Insassen! Damit ist es total
überbelegt, denn der Normalzustand liegt bei 700 Gefangenen.
Es arbeiten dort Gefängnisaufseher, die die strengen Eingangs-
kontrollen durchführen und den Tagesablauf der Gefangenen
„Denkt an die
überwachen. Es herrscht eine klare Befehlshierarchie: vom
Gefangenen, als wärt
Direktor über den stellvertretenden Direktor zu den Offizieren
ihr Mitgefangene“
und den Aufsehern. Außerdem gibt es Krankenpfleger, Zahn-
ärzte, Verwaltungsangestellte, Polizisten, eine Bäckerei, die (Hebräer 13,3a)
Kantine, den Speisesaal, eine Schule, eine Nähwerkstatt usw.
Alle Aktivitäten sind generell strengen Regeln unterworfen, die
einzuhalten sind.
Heute lasse ich einmal zwei Leute von „diesseits der Gitter“
zu Wort kommen: Einen Aufseher und den stellvertretenden
Direktor. Grundsätzlich habe ich als Gefängnisseelsorger die
volle Unterstützung der Leitung.
Der Aufseher Celio schreibt: „Jedes große Projekt beginnt im
Kleinen. Das ist ein Satz, der die Arbeit von Pfarrer Paulo
im Landesgefängnis Dourados beschreiben könnte. Er bringt
Hoffnung zu Leuten, die wegen ihrer Delikte verurteilt sind.
Wir sehen die kontinuierliche und aufopferungsvolle Arbeit
dieses Pastors, etwas Licht des Evangeliums in die Finsternis
des Gefängnisalltags zu bringen sowie Lebenswasser für die
Durstigen. Ich sehe Seelen, Hoffnung, Leben. Nicht jeder Ver-
urteilte ist verloren“.
Der stellvertretende Direktor D. Santos schreibt: „Der Einfluss
der Religion innerhalb der Aktivitäten im Gefängnis wird als
ein Beitrag dazu angesehen, die Gefangenen zu resozialisie-
ren, indem sie die Wiedereingliederung in die Gesellschaft
erleichtert. Sie werden dadurch weniger stigmatisiert, wenn
sie wieder rauskommen“.
13 MISSIONSSTATION DOURADOS
Missionar Paulo im GefängnisHerzlich danke ich Ihnen, liebe Geschwister, dass Sie in Leben
investieren, in den Dienst für Jesus. Danke, dass Sie helfen,
dass ich hier Menschen für Jesus gewinnen kann, diese beglei-
ten und stärken darf. Durch den Glauben können selbst Gefan-
gene frei werden – in Christus.
Gott segne Sie reich
Ihr Paulo Markus und Familie
Lori und Paulo Markus, Vier Kurse für Mitarbeitende in der Kinderarbeit
Dourados
der Gemeinden
Lori schreibt: Wir haben wieder vier Kurse für Kindermitarbeit
durchgeführt. Für mich bedeuten diese Kurse eine Aussaat –
ein Investieren in Menschen, die Kindergruppen leiten und die
sich in ihren Gemeinden für Kinder engagieren. Wir sind Gott
dankbar, dass wir diesen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
helfen können, Kinder zu Jesus zu führen und Jünger / Nach-
folger aus ihnen zu machen. Dieses Jahr war die Arbeit mit
den Teilnehmern sehr gut. Die Gruppe war schon etwas reifer
und ausgeglichener. Alle haben gut mitgemacht und mit viel
Begeisterung unsere vorgeschlagenen Aktivitäten ausgeführt.
Die Gemeinden geben der Arbeit mit Kindern ein unterschied-
Mitarbeiterkurs in Dourados
liches Gewicht. Manche ermutigen kaum jemand an unseren
Kursen teilzunehmen und halten sich auch finanziell zurück.
Gerade diese Gemeinden wollen dann oft, dass wir als Team zu
ihnen kommen und dann an einem Wochenende einen Schnell-
kurs durchführen. Andere Gemeinden investieren mehr. Wir
haben Gruppen von Mitarbeitern, die von weit her kommen und
keine Mühen scheuen. Beim dritten Kurs brach eine Gruppe im
Morgengrauen auf und nach einer halben Stunde Fahrt ging ihr
Auto kaputt. Jemand aus der Gruppe rief dann einen Mitbru-
der der Gemeinde an, der ihnen zu Hilfe kam und ihnen sein
Auto auslieh, damit sie zum Kurs fahren konnten. Die Leiterin
dieser Gruppe nimmt schon zum dritten Mal teil, mit einigen
Jahren Unterbrechung zwischen den Kursen. Sie bringt jedes
Mal einige (neue) Mitarbeiter mit.
MISSIONSSTATION DOURADOS 14Dankbar sind wir auch für die Bewahrung all derer, die die
weiten Strecken nach Dourados zurücklegen.
Unsere freiwilligen Helfer sind ganz spezielle Leute. Sie arbei-
ten während der Kurse mit viel Freude mit und betrachten
ihren Einsatz als ein Dienst für Jesus. Dankbar sind wir für
jeden und jede, der / die sich einsetzt!
Ganz besonders wichtig sind auch Sie, liebe Geschwister, die
Sie für uns beten und spenden, damit unser Herr Jesus durch
die Arbeit des ETB verherrlicht werden kann.
Ihre Lori Markus
Die Jungen geben jede Menge Gas…
Bei den Metanoia-Teens kommen wöchentlich zwischen 12
und 25 Teenager zusammen. Eine biblische Besinnung, in einer
speziell für Teenies entworfenen Form, weckt meistens Inte-
resse – und pflanzt ganz still das Evangelium in ihre Herzen,
ebenso vielerlei Werte als eine gute Grundlage für ihr zukünf-
tiges Leben. Ich bemühe mich, ihnen ein guter Freund zu sein,
ein Ansprechpartner in den Wirrungen ihrer Gefühle und auch
ein Vorbild. Wenn man ein bisschen tieferen Einblick bekommt
in ihren Lebensalltag, dann kann man manchmal erschrecken:
häusliche Gewalt, mancher Missbrauch, keine Unterstützung
von den Eltern, schulische Schwierigkeiten - all das ist allge-
genwärtig.
Perspektiven für die Zukunft? In der Regel Fehlanzeige oder
unerreichbar nach menschlichem Ermessen (Arzt zu werden
ohne zu büffeln geht halt mal schlecht). Allerdings sind sie
alle sehr sportlich und setzen sich bei den Spielen, die wir im
Anschluss an die Bibelarbeit durchführen, voll ein! Da packt
sie der Ehrgeiz. Zum Schluss unseres Programms gibt es immer
Fußball – denn da kann man sich besonders gut austoben und
hervortun. Wer das nicht mag, kann Tischtennis oder Volleyball
spielen. Mir als fast 60-Jährigem bleibt da manchmal die Luft
Metanoia Teens –
weg... die Jungen haben und geben einfach jede Menge Gas! Action immer garantiert
15 MISSIONSSTATION DOURADOS…aber die Alten bleiben nicht zurück – sie
bringen Erfahrungen ein!
Unser Metanoia-Team wird von rund zehn Erwachsenen und,
je nach Tag, bis zu 15 Teenagern gebildet. Das ist eine gute
Mischung! Jeden Donnerstag haben wir unser Treffen. Es
beginnt mit einer Bibelarbeit und danach planen wir verschie-
denen Aktionen, bei denen jeder beteiligt ist. Zwei davon
stelle ich heute vor:
Unser Straßenfest hat eine neue Form bekommen. Unser Team
plante ein neues Thema und eine neue Durchführungsart des
Straßenfest mit dem Motto Festes. Das Motto heißt nun „#komm du auch zum Fest“. Alt-
#komm du auch zum Fest! bewährtes behielten wir bei: Die Friseure schneiden nach wie
vor kostenlos Haare, daneben finden Blutdruck- und Diabetes-
Tests, Rechts- und Ernährungsberatungen statt, auch die Ver-
losung darf natürlich nicht fehlen. Neu ist jedoch, dass wir
zeitgleich ein Fußballturnier anbieten (das erhöht die Teil-
nehmerzahl) und mehr Spiele für die Kinder (auch mancher
Erwachsener macht mit). Die mobilen Kurzpredigten haben
sich verdoppelt. Vom Imbiss bleibt nie was übrig. Beim letzten
Fest kamen mehr als 500 Teilnehmer. Jedem von ihnen wurde
in Wort und Tat das Evangelium bezeugt.
In diesem Jahr haben wir begonnen, einen evangelistischen
Kindernachmittag durchzuführen. Dabei nutzen wir an einem
Samstagnachmittag die Einrichtungen der Kindertagesstätte.
Die Lieder, Geschichten, Handpuppen, Theaterszenen erzäh-
len von Jesus. Und draußen gibt es dann einen aufgebauten
Parcours mit super-interessanten Spielen. Beim ersten Nach-
mittag kamen 80 Kinder, die voller Begeisterung mitmachten.
Beim Straßenfest und beim Kindernachmittag (wie bei allen
anderen Veranstaltungen auch) arbeiten die jungen und alten
Metanoia-Mitarbeiter zusammen und bilden eine gute Einheit.
Danke für Ihr Begleiten dieser Arbeit durch Gebet und Spen-
den,
Ihr Klaus Simon
Klaus beim geistlichen Impuls
MISSIONSSTATION DOURADOS 16Volldampf in der Frauenarbeit
Die Frauenbesuche laufen gerade mit maximalem Einsatz,
denn während unseres Reisedienstes in Deutschland wird die
Arbeit für drei Monate ruhen. Zwei verschiedene Bildvorträge
zum Thema „Frauen“ sind auch schon fertig (…Uff!). Wir sind
dankbar für Gottes Segen, der Gelingen, Bewahrung und gute
Begegnungen schenkt und auch trockenes Wetter, so dass die
Besuche zurzeit nicht durch Regen behindert werden.
Die Geschichte einer Schwangeren bewegte uns in den letz-
ten Wochen: Auch in Brasilien gibt es Migranten. Die meisten
kommen aus Venezuela und Haiti. Eine Frau aus Haiti bat um
Babywäsche, da sie schwanger mit Zwillingen sei. Wir besorg-
ten die Kleidung im Doppelpack. Dann gab es einige Überra-
schungen, nicht nur gute: Die Frau erfuhr, dass sie HIV positiv
ist – und nicht Zwillinge erwartete, sondern Drillinge. Die drei
Babys sind inzwischen in Campo Grande auf die Welt gekom-
men und ein drittes Wäschepaket wird dorthin gebracht. Ein
Mädchen wurde schon mit Erfolg am Herzen operiert und
Frauenarbeit in Dourados
soll später noch eine OP zur Korrektur einer Fuß-Fehlstellung
bekommen. Alle drei müssen noch kräftig zunehmen, bevor
sie entlassen werden können. Die Mutter darf natürlich nicht
stillen. Trotz Abstill-Medikamenten hat sie immer noch so viel
Milch, dass sie abpumpen muss, um einem Stau vorzubeugen…
Nach unserer Rückkehr aus Deutschland steht schon ein Besuch
fest, bis dann ist die ganze Drillings-Familie hoffentlich wieder
in Dourados zurück! Bis zum baldigen Wiedersehen grüßt Sie
Ihre Dorothea Simon
Kindertagesstätte Dourados:
Das Evangelium – mehr als leere Hülsen „Die Güte des Herrn ist’s,
dass wir nicht gar aus sind,
Jeden neuen Tag, wenn wir in die KTS kommen, können wir die seine Barmherzigkeit hat
Wahrheit des obigen Verses hautnah erleben und bestätigen. noch kein Ende“
Manchmal fühlen wir uns müde und bedrückt, aber in seiner
(Klagelieder 3,22)
Treue hilft uns der Herr immer wieder von neuem.
17 MISSIONSSTATION DOURADOS / KINDERTAGESSTÄTTE DOURADOSDarum können und wollen wir weitermachen, wollen Gott
bekannt machen durch unseren Dienst, zu dem er uns beru-
fen hat. Vielleicht ist genau das die große Herausforderung in
diesem Jahr: Wie können wir unseren Kindern und Teenagern
Jesus bekannt und lieb machen? Wie können wir ihnen das
Evangelium sagen und vorleben – sodass sie es verstehen und
unsere Worte nicht nur leere Hülsen sind?
An Ostern feierten wir einen Gottesdienst zusammen mit den
Kindern und deren Eltern. Dort konnten wir den Eltern und
Verwandten auch einiges zeigen aus unserer Arbeit mit den
Kindern. Es war eine gute Gelegenheit das Evangelium zu ver-
kündigen und von der Auferstehung zu reden.
Am Muttertag war wieder eine Gelegenheit, von der Liebe
Gottes zu uns weiterzusagen. An diesem Tag bereiteten wir ein
tolles Abendessen für die Mütter vor, auch einige Spiele und
eine Verlosung wurden durchgeführt.
Neben den täglichen Aktivitäten gab es auch einige Spezialpro-
jekte: Im Mai, nach dem „Tag der Arbeit“, führten wir einen
Workshop über verschiedene Berufe durch. Anschließend stell-
ten die Kinder ihre gewählten Berufe für alle auf dem Laufsteg
vor. Ziel war es, verschiedene Berufe zu erklären und auch zu
zeigen, was man für Voraussetzungen für verschiedene Berufe
braucht sowie die Kinder anzuregen, selbst von einem Beruf zu
Spaß und Freude durch träumen und ihn später einmal gut auszuüben.
neue kreative Angebote Vor kurzem stellten wir eine neue Mitarbeiterin ein, die Renato
und Sabrina, unsere Freiwilligen, ersetzen soll. Sie heißt Diana.
Sie hat sich schon gut eingearbeitet und sich in unseren Rhyth-
mus und unsere Arbeitsweise eingefügt. Diana bringt ein paar
Vorzüge mit: Sie hat Erfahrung in Sachen Theater. Dadurch
laufen in der KTS zurzeit wieder unsere Workshops in Choreo-
grafie, Tanz und Theater. Zudem vereinigt eine Fußballschule
immer eine große Zahl von Jungs an den Samstagen.
In der Mitte des Jahres angekommen schauen wir zurück und
sehen, dass Gott letztlich für jede Kleinigkeit gesorgt hat.
Wenn wir nach vorne schauen, neue Herausforderungen auf
uns zukommen sehen, dann sind wir nicht verzagt.
KINDERTAGESSTÄTTE DOURADOS 18Denn wir glauben, dass Gott treu ist und uns in unseren Bedürf-
nissen hilft.
Danke für einen jeden von Ihnen und für Ihre stellvertretenden
Gebete für uns Missionare und unser Team. Beten Sie auch wei-
terhin für uns sowie für die von uns betreuten Kinder, danke!
Ihr Márcio Vitor und Francelly
Missionsstation Alta Floresta: Beim
Rumalbern im Sand
Herausforderungen und gleichzeitig Segen
Liebe Geschwister,
Im Juni sind wir jetzt seit drei Jahren im Missionsdienst in
Alta Floresta und wir sind Gott dankbar, dass er uns bis hier-
her getragen und gestärkt hat. Dankbar sind wir auch für alle
Glaubensgeschwister, die Gott benutzt hat, um uns und unse-
ren Dienst hier zu segnen und zu ermöglichen. Danke für Ihre
Gebete und Ihre Gaben. Wir wissen, dass dies grundlegend ist
für allen Fortschritt in unserem Dienst. Darum beten wir auch,
dass der Herr Ihnen das vergilt nach seiner Barmherzigkeit und
Gnade.
Kleingruppe im
Zurzeit haben wir einige Herausforderungen in unseren Haus- brasilianischen Urwald
kreisen (Kleingruppen). Sechs Familien sind aus unserer Umge-
bung weggezogen in die Stadt. Diese Familien waren zum Teil
die Gastgeber der Hauskreise, die anderen waren Teilnehmer.
So suchen wir nach neuen Familien, die ihr Haus öffnen, um
eine Kleingruppe zu empfangen. Glücklicherweise haben schon
ein paar Familien ihr Interesse bekundet. Nun beten wir, dass
sich das Interesse auch in konkrete Taten verwandelt.
Unsere Aktivitäten laufen unter Volldampf. Neben den Pre-
digtdiensten in Gemeinden und der Leitung der Hauskreise
begannen wir im April mit zwei Hausbesuchen wöchentlich bei
Familien, die wir mit unserer Arbeit bisher noch nicht erreicht
haben.
19 KINDERTAGESSTÄTTE DOURADOS / MISSIONSSTATION ALTA FLORESTAWir wollen dadurch Bekanntschaften schließen und zukünf-
tig vielleicht auch die eine oder andere Familie in einem der
Hauskreise begrüßen – oder sie öffnen selbst ihr Haus für so
einen Kreis. Eine Frucht dieser Besuche ist, dass wir ab Juli
tatsächlich in der Wohnung einer dieser Familien einen neuen
Hauskreis beginnen können.
Einige andere Aktivitäten, die hauptsächlich evangelistischen
Charakter haben, beschreibe ich kurz im Folgenden:
Am 25. März hatten wir ein Treffen mit allen Hauskreise auf
dem Missionsgelände und es kamen rund 60 Leute. Es war ein
sehr schöner und gesegneter Tag. Denn über die gute Gemein-
schaft und Freizeitgestaltung hinaus konnten wir auch unsere
erste Taufe durchführen: Der Teenager Felipe, 13 Jahre, ist
Kind einer der Hauskreisfamilien und hat sich in einem der
Kreise zu Jesus bekehrt. Nun wollte er getauft werden, nach-
dem wir ihn rund ein Jahr lang in seinem jungen Glauben
begleitet haben.
Missionsarbeit in Alta Floresta
Am 14. und 15. April predigte ich bei einer Jugendfreizeit.
Das Thema war: „Gesucht werden jugendliche Anbeter“. Bei
dieser Freizeit haben sich zwei Jugendliche für ein Leben mit
Jesus entschieden und ein dritter ist wieder zurückgekehrt zur
Gemeinde.
Am 2. Mai konnte eine weitere Taufe durchgeführt werden:
Das Ehepaar Neliu und Eulália, auch Mitglieder einer unserer
Kleingruppen, wollte nun diesen Schritt tun und ihren Glauben
öffentlich durch die Taufe bezeugen.
Nach dem Gottesdienst am 12. Mai riefen wir Herrn Geovane
zu uns, der gerade durch eine sehr schwierige Scheidung geht
und haben ihm persönlich das Evangelium erklärt. Daraufhin
war er bereit, Jesus im Gebet als seinen Herrn und Heiland
anzunehmen. Seitdem begleiten wir ihn seelsorgerlich und
führen mit ihm einen Jüngerschaftskurs durch.
Ein ganz besonders schönes Ereignis war unser Abendessen für
Ehepaare, das am 23. Juni in unserem Freizeitheim stattfand.
Daran nahmen 27 Ehepaare teil. Es war eine sehr romantische
Nacht, bei der es auch ein paar Spiele gab und wir hatten die
Gelegenheit den Ehepaaren zu sagen, wie wichtig die Gegen-
MISSIONSSTATION ALTA FLORESTA 20wart Jesu in einer Ehe ist. Denn er hilft uns bei allen Heraus-
forderungen im Ehealltag und steht uns auch in schwierigen
Zeiten bei. Auch boten wir den Paaren unsere Hilfe und Bera-
tung als Missionare an, wenn sie diese in ihrer Ehe brauchen.
Wir sind durch einige Herausforderungen gegangen in unserem
Dienst, aber wir erleben, wie wir vom Herrn getragen werden
und wie oft Er gute Früchte schenkt. Auch Ihnen, liebe Missi-
onsfreunde, danken wir von Herzen für ihre Unterstützung. So
kann Gottes Reich mehr und mehr Gestalt gewinnen hier in
Alta Floresta.
In der Liebe Christi, Ihre Missionare Roderlei und Ana Ana und Roderlei,
Alta Floresta
Deutschland:
Die neue EU-Datenschutzverordnung
Liebe Freunde des ETB,
das Thema erreicht Sie von vielen Seiten und vielleicht mögen
Sie es gar nicht mehr hören, aber auch wir müssen vom Daten-
schutz reden. Wie in der Vergangenheit, so möchten wir auch
weiterhin mit den uns anvertrauten und bei uns erfassten
Daten verantwortlich umgehen. Gern möchten wir Sie auch in
Zukunft informieren. Natürlich können Sie – wie natürlich auch
schon in der Vergangenheit – der Zusendung des Aktuell bzw.
Quelle: www.haufe.de, Bild MEV-Verlag
des Gebetsbriefes widersprechen. Wenn Sie uns das mitteilen,
werden wir umgehend den entsprechenden Versand einstel-
len und, falls gewünscht, auch Ihre Daten löschen. Da Sie uns
aber vor kurzer oder langer Zeit einmal mitgeteilt haben, dass
Sie diese Informationen erhalten wollen, gehen wir davon aus,
dass wir Ihnen das „Aktuell“ bzw. den Gebetsbrief weiterhin
zusenden dürfen. In diesem Fall brauchen Sie weiter nichts zu
unternehmen. Vielleicht waren diese Zeilen für Sie nicht not-
wendig, aber für das ETB nach der Gesetzeslage erforderlich.
Pfr. Volker Glaser, Dudenhofen (2. Vorsitzender des ETB)
21 MISSIONSSTATION ALTA FLORESTA / DEUTSCHLAND„Solilauf“ Saarbrücken zugunsten der Kinderta-
gesstätte in Dourados
„Den Kindern aus den Slums von Dourados in Brasilien eine
Chance geben“. So lautet das Motto des diesjährigen 13. Soli-
laufes in St. Ingbert bei Saarbrücken. Die beiden veranstalten-
den Kirchengemeinden St. Pirmin und St. Michael entschieden
sich dieses Jahr erfreulicherweise für ein Hilfsprojekt des ETB!
Somit kann man am 8. + 9. September im Mühlwaldstadion St.
Ingbert seine Runden drehen und dabei die Kindertagesstätten
im Armenviertel von Dourados unterstützen.
„Ihre Mission ist die Stärkung familiärer Strukturen durch
Programme zur Festigung der intrafamiliären Beziehungen
und einer intensiven Betreuung der Kinder und deren Fami-
lien. Die 160 Kinder im Alter von 6 bis 16 Jahren, die täglich
betreut werden, kommen aus den ärmsten Schichten. In ihren
Stadtteilen herrscht ein extrem hoher Gewaltindex, Drogen-
handel und -konsum, Prostitution, häusliche Gewalt in den
unstrukturierten Familien (…). Ziel ist es, durch Sport bei den
„Den Kinder aus dem Slums
von Dourados in Brasilien betreuten Kindern eine verbesserte Sozialkompetenz auf- und
eine Chance geben“ – gleichzeitig ihre Gewaltbereitschaft abzubauen. Das schon
diesjähriges Motto des vorhandene Sportangebot soll durch eine Fußballschule für
Solilaufs in St. Ingbert
Mädchen und Jungs intensiviert werden. Außerdem ist eine
Judo- und/oder Jiu-Jitsu-Gruppe geplant“.
Das Solilauf-Team hat sich mit dem Spendenprojekt „Doura-
dos“ die Ev. Kirchengemeinde Herschweiler-Pettersheim als
Partner mit ins Boot geholt. Die Gemeinde unterstützt schon
seit vielen Jahren die Missions- und Sozialarbeit in Brasilien,
um den Kindern und Jugendlichen in den Favelas eine Zukunft
zu geben. Bei der Laufveranstaltung hilft auch die DJK Sport-
gemeinschaft St. Ingbert mit.
24 Stunden lang (von 15 bis 15 Uhr) können bei Tages- oder
Flutlicht die Runden gedreht werden. Dabei erwartet die Teil-
nehmer wieder eine einzigartige Atmosphäre:
DEUTSCHLAND 22Ob Rollstuhlfahrer, Mütter mit Kinderwagen, Walker, Marathon-
Läufer, ob Kindergartenkind oder Rentner, ob schnell oder
langsam, ob jung oder alt – jede(r) beteiligt sich nach seinem/
ihrem Leistungsvermögen. Ein umfangreiches Rahmenpro-
gramm mit Open-Air-Gottesdienst und Musikbands erleichtern
das Rundendrehen. Auch für Speisen und Getränke für Läufer
und Besucher ist bestens gesorgt. Detaillierte aktuelle Infor-
mationen, das Anmeldeformular und Spendenkarten finden Sie
im Internet unter: www.solilauf.org oder www.etb-ide.com
Bei weiteren Fragen steht Ihnen gern Frau Gabriele Strobel
zur Verfügung (Öffentlichkeitsarbeit Solilauf, Tel.: 0152 –
01925773).
Vorabhinweis: Brasilienreise im Herbst 2019!
Vom 27.9. - 13.10.2019 findet wieder eine ETB-Freizeit in Bra-
silien mit Besuchen der Missionsstationen und Kindertagesstät-
ten statt. Das genaue Programm wird im nächsten „Aktuell“
veröffentlicht. Am Samstag, den 20.10.2018 findet um 15:30
Uhr in Dudenhofen im Ev. Gemeindezentrum (Schubertstr. 1a,
67373 Dudenhofen) ein Treffen für an der Reise Interessierte
statt. Bei diesem Treffen werden die Missionare Klaus und
Missionsarbeit vor Ort
Dorothea Simon dabei sein, informieren und Fragen beant- kennenlernen – nächstes
worten. Bei Fragen zum Vortreffen: Tel.: 06232/94644 (Pfr. Jahr wieder möglich!
Volker Glaser)
Erfreuliche Rückkehr von Sabine Sülzle zum ETB
Dank: Mit großer Freude geben wir bekannt, dass Sabine Sülzle,
unsere langjährige Missionarin, ihren Dienst wieder aufnehmen
wird! Das ist ein großes Geschenk für uns! Sie wird so Gott will
nächstes Jahr ausreisen. Gleichzeitig haben wir die Bitte, dass
Sabine eine Wohnung in Ijuí finden wird und hier in Deutsch-
land alles gut vorbereiten kann.
Hans-Dieter Zimmer (1. Vorsitzender) Ehemalige, langjährige
Missionarin kehrt zurück!
23 DEUTSCHLAND
Sabine Sülzle, Marburg• Gehen Sie auf die Internetseite „BILDUNGSSPENDER“ – Mach aus jedem Einkauf
www.bildungsspender.de/ide-etb eine gute Tat!
oder www.wecanhelp.de/ide-etb
oder auch www. etb-ide.com
Das „Evangeliums-Team für Brasilien e. V.“ hat neuerdings
Unterstützung BILDUNGS-
SPENDER. Eine Registrierung ist einen eigenen Spenden-Shop bei „BILDUNGSSPENDER“, einem
nicht erforderlich. gemeinnützigen Fundraising-Portal. Sie können also in Zukunft
• Dort finden Sie über 1.700 bei Online-Einkäufen kostenlos das ETB unterstützen. Das geht
Partner-Shops, von denen Sie
bestimmt viele kennen. ganz einfach, indem Sie Ihre Online-Einkäufe im Spenden-Shop
• Starten Sie Ihren Einkauf mit des ETB starten… Wie es funktioniert können Sie in der linken
Klick auf das Logo des gewünschten Spalte entnehmen. Der „BILDUNGSSPENDER“ ist gemeinnützig,
Partner-Shops. (Also nicht über
eine Preissuchmaschine surfen, strebt keine Gewinnerzielung an, ist selbständig und unabhän-
aber: erst Preissuchmaschine, dann gig. Im Internet ist auch eine Präsentation mit gut verständli-
Bildungsspender, dann Partner- chen Erklärungen zu finden:
Shop)
• Durch den Einkauf wird auto- https://www.bildungsspender.de/ide-etb/sofunktioniertes
matisch eine Spende an das ETB Es gibt auch die Möglichkeit, einen sogenannten „Shop-Alarm“
ausgelöst. (als Browsererweiterung) zu installieren. Dieser zeigt als
• Sie zahlen keinen Cent mehr
für Ihren Einkauf im Vergleich zum Erinnerungshilfe automatisch an, sobald man auf einer Part-
direkten Besuch auf den Seiten der ner-Shop-Seite von „BILDUNGSSPENDER“ unterwegs ist und
Partner-Shops. kostenlos helfen kann: www.bildungsspender.de/ide-etb/
shop-alarm
45. Missionsfest des ETB e. V.
mit Mitgliederversammlung und Aussendung von Klaus
und Dorothea Simon am Sonntag, 28. Oktober 2018
in 66909 Herschweiler-Pettersheim.
Ein Missionssonntag in Herschweiler-Pettersheim
mit Klaus und Dorothea Simon
10:00 Uhr Gottesdienst
Predigt: Klaus Simon
anschl. Informationen aus Brasilien
bei einem offenen Stehempfang
12:15 Uhr gemeinsames Mittagessen
13:45 Uhr Mitgliederversammlung
anschl. Kaffeetrinken
Abschluss mit Gebet
DEUTSCHLAND 24Liebe Missionsfreunde! Evangelisation ist Zeugnis zu sein und dadurch die gute Botschaft von Jesus Christus weiterzu- geben. Ja, das ist unser Hauptanliegen und dies soll in dem uns vorliegenden Jahr ganz beson- ders unterstrichen und durch Gottes Führung erfüllt werden. Wir dürfen uns freuen, dass wir in diesem Jahr neben Klaus und Dorothea Simon, Gelegenheit haben, Edmilson (Leiter der KTS Ijuí) und seine Frau Luciana kennenzulernen. Luciana (Direktorin Vorschule KID+ Ijuí) kann im Rahmen ihres Masterstudiums ein 14-tägiges Austauschstudium in Deutschland machen und somit auch teilweise beim Reisedienst von Klaus und Dorothea und letztlich auch am Missionstag anwesend sein. Und jetzt kommt noch etwas obendrauf! Sabine Sülzle, unsere langjährige Missionarin, wird wieder für das ETB in Brasilien arbeiten und wird nicht nur Zeugnis sein, sondern auch eine Brückenfunktion zwischen Deutschland und Brasilien einnehmen. Auch sie wird am Missi- onstag anwesend sein und sicherlich ein paar Worte weitergeben. Der Personalien nicht genug. Wir konnten auch eine Freundin von Sabine Sülzle und Kennerin des ETB, Christiane Vogel, als Beisitzerin für den ETB-Vorstand gewinnen. Welch ein Segen für das Missionswerk! Außerdem, verpassen Sie nicht die Gelegenheit bei unserem Missionstag in Herschweiler-Pettersheim, die Aussendung von Klaus und Dorothea Simon mit einem feierlichen Gottesdienst mitzuerleben. Herzlich willkommen zum Missionstag am 28. Oktober in Herschweiler-Pettersheim Ihr Hans-Dieter Zimmer (1. Vorsitzender) 25 DEUTSCHLAND
Liebe Gäste des Missionstages,
bei rechtzeitiger Anmeldung können wir während der Mitglie-
derversammlung eine Kinderbetreuung anbieten. Damit Sie
alle nach Herschweiler-Pettersheim finden, hier die Wegbe-
schreibung:
Anreise mit dem PKW
über die A6 Mannheim-Saarbrücken bis Autobahnkreuz Land-
stuhl, dort weiter über die A62 in Richtung Trier bis zur Abfahrt
Kusel, dann links nach Konken. Bitte hier auf die Beschilderung
nach Herschweiler-Pettersheim achten.
Anreise mit der Bahn
Missionsgäste fahren bis Homburg/Saar und werden dort auf
Wunsch abgeholt. Bitte auf der Anmeldung vermerken.
DEUTSCHLAND 26Der ETB-Vorstand (v. l. n. r.):
Torsten Arnold, Volker Glaser,
Tobias Reinhard, Werner Schmidt,
Lisa Arnold, Jürgen Seyler,
Hans-Dieter Zimmer, Arno Schröter
und Reiner Schreck
Impressum
Geschäftsstelle (vakant)
Tobias Reinhard (kommissarisch)
Wutachstraße 3
Geschäftsführender
76676 Graben-Neudorf
Vorstand Deutschland Telefon (07255) 39 69 877
1. Vorsitzender info@etb-ide.com
Hans-Dieter Zimmer, Wutöschingen www.etb-ide.com
2. Vorsitzender
Pfarrer Volker Glaser, Dudenhofen
3.Vorsitzender
Pfarrer i.R. Arno Schröter, Limbach
Gebetsinfos
monatlich per E-Mail oder Post
Schriftführer / Geschäftsstelle
Frau Christine Seeland
Tobias Reinhard, Graben-Neudorf
Telefon (07392) 93 92 175
Kassenleiter cdseeland@gmail.com
Torsten Arnold, Krottelbach
Beisitzer
Lisa Arnold, Herschweiler-Pettersh.
Praktikantenarbeit
Jenny Dietz, Herschweiler-Pettersh.
Tobias Reinhard,Graben-Neudorf Micha und Randi Reischuck
Werner Schmidt, Wutöschingen Bad Salzuflen
Reiner Schreck, Schönenberg-Küb. Telefon (05222) 92 34 32
Jürgen Seyler, Langenbach micha.reischuck@etb-ide.com
randi.reischuck@etb-ide.com
Bankverbindungen
Redaktion ETB-Aktuell
Sparkasse Karlsruhe Ettlingen
Ausgabe: Nr. 20 - 02/2018
IBAN: DE39 6605 0101 0109 0091 34
Erscheinungsweise: 3 Ausgaben pro Jahr
BIC: KARSDE66XXX
Redaktion: Klaus Simon, Reiner Schreck und Jörn Nagel
Stiftung des ETB Fotos: privat
Sparkasse Karlsruhe Ettlingen Layout: Sascha Finkbohner
IBAN: DE96 6605 0101 0109 2088 01 Druck: Gemeindebriefdruckerei Groß Oesingen
BIC: KARSDE66XXX Auflage: 1.250
Adressverwaltung: Arno und Ursula Schröter
Versand: Martin und Nicole Lang
IMPRESSUM 27Termine, Hinweise und Einladungen:
● Solilauf 2018 am 8.+ 9. September 2018
in St. Ingbert/Saarbrücken:
„Kindern aus den Slums von Dourados
in Brasilien eine Chance geben“
Nähere Informationen siehe Seite 22!
● Unverbindlicher Infoabend über Brasilienreise
im Herbst 2019 für alle Interessierten am Sa.,
20.10.2018 in Dudenhofen
Weitere Informationen siehe Seite 23!
● ETB-Missionsfest mit Mitgliederversammlung
und Aussendung von D. + K. Simon am
So., 28. Oktober 2018 in Herschweiler-Pettersheim
Alle Informationen und Anmeldung siehe Seiten 24-26!
Evangeliums-Team
für Brasilien e.V.
Wutachstraße 3
D-76676 Graben-Neudorf
Tel.: (07255) 39 69 877
E-Mail: info@etb-ide.com
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