Ausstellungsinformation Kaari Upson - DOOR, OPEN, SHUT - Kunstverein Hannover
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Kaari Upson
DOOR, OPEN, SHUT 4 5
3
07.09.– 1a 6
17.11.2019 7
1 Open Space
2
Die Ausstellung DOOR, OPEN, SHUT versam- Über den gesamten Ausstellungsparcours ver
melt rund fünfundzwanzig Werke der US- teilt, begegnet man einer Auswahl filmischer
amerikanischen Künstlerin Kaari Upson Arbeiten, die auf Monitoren oder in Form von
(*1972 in San Bernardino, lebt in Los Angeles). Projektionen Upson als Protagonistin zeigen
Zu sehen ist ein Querschnitt der letzten zehn und einmal mehr ihre Beschäftigung mit Rollen
Jahre an skulpturalen, zeichnerischen und bildern vergegenwärtigen: Ihr Werk kreist um
filmischen Arbeiten, die als eine Art »rite de Fragen des Amerikanisch-, Frau-, Kind-, Mutter-
passage« im Ausstellungsraum miteinander und wiederum Künstlerin-»Seins«. Die Frauen
verwoben werden. Die Künstlerin arbeitet rollen, in welche die Künstlerin in ihren meist mit
inhaltlich in Werkzyklen, die sich über meh- einfacher Handkamera gefilmten Videos schlüpft,
rere Jahre erstrecken. sind exzessiv und treiben bisweilen karikativ
Vorstellungen von gesellschaftlichem »Rollen
Fast schon tagebuchartig notiert Kaari Upson spiel« sowie sexuellen und psychologisierenden
Gedanken, Portraits oder Räume, die sie Spannungen auf die Spitze. Hinter all dem
beispielsweise zu großformatigen, an Land schimmern nicht zuletzt die Traumfabrik Holly
karten erinnernden Zeichnungen verbindet. Für wood, das Leben in Los Angeles ebenso wie
ihre skulpturalen Werke arbeitet sie mit Abfor die Abgründig- und Schaurigkeiten hervor,
mungen realer Orte und nähert sich durch die die sich hinter der Haustür des Nachbarn oder
so entstehenden Latex-Skulpturen häuslichen an anderen Orten verbergen können.
Räumen ihrer eigenen Vergangenheit; dabei
kreist sie oftmals um ihre Heimatstadt San
Bernardino, die von ihr selbst als mittelmäßige
Kleinstadt beschrieben wird. Upson schält Er
innerungen hervor und nutzt Geschichten ihres
Heimatortes: McDonalds, die Hells Angels, aber
auch die Droge Crystal Meth haben ihren Ur
sprung dort und spiegeln allesamt einen Teil
der amerikanischen Konsumwelt wider. Mittels
der Ab- und Umformungen und der Erweiterun
gen in ihren Silikonreliefs verarbeitet Upson
die Erinnerungen zu künstlerischen Werken,
die, bevor sie hierzu werden, vielschichtige Be
arbeitungsprozesse durchlaufen haben.»DOOR, OPEN, SHUT«, 2019
Installationsansicht Kunstverein Hannover
Foto: Raimund Zakowski
Courtesy die Künstlerin, Sprüth Magers und Massimo De Carlo
Raum 1 sen, nie handelt es sich um Readymades, viel
mehr kann man – betrachtet man die subtil
Upsons früheste Arbeiten kreisen um eine Figur gestalteten Oberflächen ihrer Materialien – von
namens »Larry«, ihren Nachbarn in ihrer Ge Malereien sprechen, die nicht selten auch
burtsstadt San Bernardino, dessen Haus wie so wie im Falle der »Toxic Titties« (2017) in die
viele andere in der kalifornischen Nachbar sem Raum von hinten bemalt oder im Spray
schaft abbrannte. Über die Erinnerungen an Paint-Verfahren behandelt wurden. Die Patina
diesen und andere Brände hinaus notiert Upson der Objekte ist stets vielschichtig, wie bspw.
durch ihre künstlerische Herangehensweise bei dem stuhlartigen Objekt »Him/Him« (2017),
auch die Obsessionen eines Mannes, der dem das als Positivform vor dessen Weiterbearbei
Playboy-Gründer Hugh Hefner und dessen tung ein Konglomerat aus Einzelteilen war. Auch
Lebensstil nacheiferte. Die Reste von Larrys an der Arbeit »Trashole Trashole« (2015), die
Wohnhaus kommen bereits im ersten Ausstel sich im Zwischenraum (1a) befindet, ist erkenn
lungsraum zur Geltung: so etwa mit »Balcony« bar, wie sehr Kaari Upson eine klassische Ateli
(2011), dem abgeformten und anschließend erkünstlerin ist, die ihre Objekte in langwierigen
mit Latex modifizierten Balkongeländer des Prozessen überarbeitet, bis sie die richtige Form
Hauses, und gleichfalls in der Arbeit »Barrier und Firnis haben, die letztendlich das Aurati
Barrier« (2011–2018). Upson behandelt ihre sche ihres künstlerischen Werkes ausmachen.
Werke immer in mehrschichtigen ArbeitsprozesRaum 2 Im Anschluss an das »Larry-Projekt« recherchier ziehen, fängt sie an, die schier endlose Liste an te Kaari Upson das Leben ihrer eigenen Mutter, Produkten aufzuzählen, die in Costco oder die der Künstlerin in schriftlicher Form ihr vor ähnlichen Einkaufsmärkten erhältlich sind. Das der Geburt der Tochter erlebtes »German Life« Verlangen nach Konsumg ütern, das nie befrie übergeben hatte. In mehreren Filmen und Ins digt werden kann, legt die dunkle Seite der tallationen thematisiert Upson ihre deutsche amerikanischen Kultur offen. Mutter Karin Upson (geborene Kuhlemann), die 1965 von Hannover in den Heimatort ihrer Brief Die Pepsi-Dose steht im Werk von Upson als freundin San Bernardino emigrierte. Die Auto synästhetische Erinnerung ähnlich dem biografie der Mutter wurde von der Tochter im »Madelaine-Effekt«, bei welchem durch einen Kontext ihrer Werkserie »My Mum Drinks Pepsi« bestimmten Geruch oder Geschmack die (MMDP) in filmischen und skulpturalen Werken entsprechenden Bilder der Kindheit lebendig verarbeitet sowie in einem Buch publiziert. werden. Kaari Upson greift ein Ritual ihrer Mutter-Tochter-Beziehungsfragen sowie Zitate Mutter auf: das Öffnen einer Dose Pepsi, die sie aus diesem Text tauchen in ihren folgenden täglich verzehrte und laut Upson voller Freude Werken immer wieder auf. Aus dieser Serie genoss. Das in diesem Raum platzierte Relief stammt das Video »Pepsi Chair« (2016), in dem aus Pepsi-Dosen mit dem Titel »MMDP III die Künstlerin in der prototypischen US-ameri (Vertical Slit)« (2015–2016) mutet an wie Fossi kanischen Komb ination Jeans und Karohemd lien oder Relikte einer postkapitalistischen ihre eigene Mutter verkörpernd auf einem Dystopie. Die Dosen wurden geleert und erhitzt, »Thron« aus unzähligen Pepsi-Kartons inmitten um die Flüssigkeit zu entfernen, und mit Alumi von Costco, der weltweit zweitgrößten US- nium gefüllt, wodurch sie ihre patinöse Ober amerikanischen Großhandelskette, sitzt. Wäh fläche bekommen haben. Es handelt sich hier rend sie dort teilnahmslos verharrt und die bei also um das Original und zugleich eine Kunden mit ihren Einkaufswagen an ihr vorbei Bearbeitung desselben. Es geht hier um eine Still aus »Pepsi Chair«, 2016 Video, Ton, 32:19 Min. Courtesy die Künstlerin, Sprüth Magers und Massimo De Carlo
Raum 3
kindliche Erinnerung und gleichsam ein seltsa Wie eine Detektivin recherchiert Kaari Upson
mes oder prototypisch US-amerikanisches und umkreist Tat- und Erinnerungsorte. Obsses
Konsumverhalten, das greifbar und körperlich siv und beinahe forensisch nimmt sie persön
veranschaulicht wird. liche Spuren auf, sucht nach Zusammenhängen
und nimmt uns mit auf diese Spurensuche,
Laut Freud war das Unheimliche einst etwas bei der wir nie wissen, ob es um fiktive oder
Vertrautes, wie ein kindlicher Glaube oder dokumentarische Spuren handelt, die wir nach
Wunsch, das jedoch ins Unbewusste verdrängt vollziehen. Das in einer Publikation zusammen
wurde. So kehrt es in unheimlichen Erlebnissen gefasste Langzeitprojekt »Larry« taucht auch in
und Vorstellungen in entfremdeter Form wieder. diesem Raum wieder auf: Im Oktober 2003
Das Vertraute wird mit dem Familiären, dem brannte das Haus von »Larry« (erfundener Name)
»Heimeligen« verbunden und somit auch mit nieder, das in der Nachbarschaft von Upsons
dem Wohnhaus, in dem das Bewusste auf Elternhaus lag und deren Erzählungen zufolge
der Oberfläche und das Unbewusste hingegen ein mysteriöses Partyhouse gewesen sein soll.
vielleicht eher im Keller oder Unbewussten zu Die Feuerwehr hatte die Türen des Hauses
hausen scheint. gewaltsam öffnen müssen; so konnte die Künst
lerin später ins Innere gelangen und das hinter
In dem hier ebenfalls gezeigten Film »In Search lassene Eigentum des Besitzers mitnehmen,
of the Perfect Double« (2016) begibt sich die darunter Fotografien und diverse Notizbücher
Künstlerin erneut in Jeans und Karohemd auf mit aufgeschriebenen Träumen und Tage
die vergebliche Suche nach einem Haus, einem bücher. Aus diesen lernte sie, dass »Larry« den
perfekten Nachbild eines Kindheitshauses einer Gründer des US-amerikanischen Männermaga
Freundin (Kristine). Da es sich bei diesem zins Playboy Hugh Hefner vergötterte und
Haustyp um ein sogenanntes »Tract Housing«, so sein wollte wie er. In einem investigativen
also ein seriell gefertigtes Reihenhaus handelt, Prozess dringt Upson invasiv in die Privatsphäre
besucht Upson eine Reihe dieser leeren des Fremden ein, arbeitet allerdings nicht sach
Häuser, die auf den ersten Blick identisch er lich mit den Quellen, sondern verwebt diese mit
scheinen. Indem sie an den Außen- und Innen ihrer Fantasie, eignet sich die Figur des fremden
wänden, Ecken, Türen, Kühlschränken, Wasch Mannes an und schafft ein eigenes Narrativ aus
becken und somit an der Architektur der Häuser den Fragmenten.
mit ihrem eigenen Körper entlangfährt, erkundet
sie diese Wohnräume und stößt auf die Un Die künstlerische Auseinandersetzung mit Larry
stimmigkeiten, Fehler, Reparaturen und Verän besteht aus Skulpturen, Videos, einem Künstler
derungen in jedem Raum im Vergleich zu der buch und Grafit-Zeichnungen. Die letzteren
Erinnerung an das Ursprungshaus der Freundin. begleiten jeden Werkzyklus der Künstlerin und
In einigen Szenen schreitet Upson mit einer eng erinnern an Gedankenlandkarten wie beispiels
an ihren eigenen Körper geschmiegten Puppe, weise »eternal return« (2015–2018). Upson
die dieselbe Kleidung trägt wie sie, und ver zeichnet dicht gepackt mit realistischen Elemen
schmilzt mit dieser zu einer Person. So erforscht ten, die in Schrift und abstrakte Muster über
die Künstlerin als ihre Mutter verkleidet das gehen. Die lesbaren Bruchstücke sind roh,
unheimliche »Double«, das Private und Öffentli tief persönlich und kommen ungefiltert auf das
che, das Innere und Äußere, das Ich und das Papier, wie in einem Bewusstseinsstrom der
Es, indem sie sich filmen lässt, wie sie diese freien Gedankenwiedergabe.
Ebenen real und psychologisch durchwandelt
wie eine Schauspielerin, die ihr Bühnenbild Einem Raum mit einem Kronleuchter aus Larrys
erkundet und zugleich die Rollen ihrer Familien Haus begegnet man ganz buchstäblich in
und Nachbarn inkorporiert. diesem Raum: »Chandelier Inversion« (2011)
ist eine künstlerische Arbeit, die als Rekonstruk
tionen anhand von Fotos des Nachbarhauses»Chandelier Inversion«, 2011
Verschiedene Materialien
Foto: Raimund Zakowski
Courtesy die Künstlerin, Sprüth Magers und Massimo De Carlo
gefertigt wurde. Unmittelbar auf die Skulptur Raum 4
projiziert wird das Video »Split Eye« (2018), das
ein Zitat des surrealistischen Films »Ein and a Bei der Verfolgung der Figur von Larry spielt die
lusischer Hund« (1929) von Luis Buñuel und Künstlerin unterschiedliche Rollen, u. a. ver
Salvador Dalí ist, insbesondere der bekannten körpert sie seine sexuellen Fantasien in der
Szene, in der ein Mann einer vor ihm sitzenden Videoarbeit »Shadow Work« (2009). Wie in der
Frau mit dem Rasiermesser durchs Auge schnei grotesken Parodie eines Pornofilms trägt die
det. In Upsons Version wird das Auge nicht ver Künstlerin Brüste und eine Vagina aus Silikon.
letzt, sondern, indem die Künstlerin einen Spiegel Diese Fake-Pornografie verfolgt nicht den
auf Augen und Wange drückt, lediglich gespiegelt. Zweck, die Betrachter*innen mit den gezeigten
Bildern und dem monotonen, gefühllosen und
Mit dem an der Wand platzierten Objekt »TK wiederholenden Monolog der Darstellerin zu
(Internal Pocket #2)« (2011–2019) hingegen befriedigen. Stattdessen wird die »toxische
nähert sich die Künstlerin dem Haus, indem sie Männlichkeit« in dieser überspitzten Sprache
einzelne Gegenstände nicht direkt konstruiert, vorgeführt. Gerade aufgrund der Exzessivität
sondern ihre Ausformungen wie von einer Haut und Überdrehtheit in ihren filmischen Arbeiten
verborgen aus der Wand hervortreten lässt: wird die ehemalige CalArts-Absolventin mit
so ragen ein Tennisschläger und ein Schuh aus Paul McCarthy und Mike Kelley in Verbindung
dem Faltenwurf dieser »inneren Tasche« gebracht, die für Upsons Werk eine bedeutende
heraus. Rolle spielen.Wie aufgebahrt liegen in diesem Oberlichtsaal selbst wiederum von intensiver Materialität ge
zwei lange große horizontale Latex-Stücke, prägt, da hier als Malmittel feinster Kohlestaub
an denen Erdreste vom Garten des Nachbar verwandt wurde. Die Grundform der »Bilder«
hauses in San Bernardino haften: »Mirrored entstand in Korrelation zu dem Körpermaß der
Staircase Inversion (San Bernardino)« Künstlerin selbst, die den Bilduntergrund ge
(2012). Es handelt sich hier um eine Negativab knautscht und verformt hat, bis die richtige Form
bildung der Treppe aus dem Larry-Haus, die in gefunden war.
Polyurethan (Kunststoff) gegossen und mit Erde
überdeckt wurde. Auf dem Grundstück, auf Raum 5
dem das Haus einst stand, grub Upson ein Loch
in die Erde und formte nach ihren Erinnerungen Die Landeroberung oder das Sich-Aneignen von
die Treppe nach, um anschließend eine Nega Land spielt natürlich im US-amerikanischen
tivform zu produzieren. Durch Befeuchtung Kontext eine wichtige Rolle. Künstlerinnen und
haben diese Erd-Latex-Skulpturen im Raum ihre Künstler haben sich manigfaltige Projekte ein
Form bekommen. Nun stehen sie hier als Remi fallen lassen, um »Räume zu vermessen« oder
niszenzen in der Ausstellung und erinnern über sich diese anzueignen, sei es in performativer,
das persönliche Referenzsystem der Künstlerin skulpturaler, filmischer oder anderer Form.
hinaus an Künstler wie Robert Smithson, die In dem halbstündigen Video »There are things
die US-amerikanischen Stein- und Wüstenland one can do to oneself (Super Moon)« (2012)
schaften als Austragungsorte ihrer Kunst ver sieht man Upson erneut im »Kostüm« ihrer
standen und nicht zuletzt einflussreich waren für Mutter, doch taucht auch eine zweite Frau auf.
alle folgenden Künstlergenerationen. Territoriales Aneignen, Begraben, Ausgraben
und die Andeutung einer märtyrerischen Hand
Die schwarzen Bildobjekte an den Wänden um lung in pittoresker Landschaft wie jener um
rahmen die Erdarbeiten, sind aber zugleich San Bernardino, das wie auch das eine Auto-
Still aus »There are things one can do to oneself (Super Moon)«, 2012
Video, Ton, 31:31 Min
Courtesy die Künstlerin, Sprüth Magers und Massimo De Carlo
Stunde entfernte Los Angeles entsprechend nah da sie Masken tragen, auf die Kaari Upson ihrer
am pazifischen Ozean liegt – es wachsen Palmen, beider Gesichter gemalt hat, und ertasten ein
und im Winter kann man in den nahegelegenen real gewordenes Puppenhaus, in dem die
Bergen skifahren. beiden nun als Krankenschwestern gekleidet
herumtapsen und in ihren Erinnerungen for
Als weitere Videoarbeit wird in diesem Raum schen. Um diese Szenen drehen zu können,
»Recluse Brown« (2015) präsentiert, die durch hat die Künstlerin die Puppenhäuser beider mit
die rasche Abfolge der einzelnen Szenen an ei einander verbunden und lebensgroß nachge
nen Traum erinnert und grundsätzliche Themen, baut. Dieses Set ist derzeit parallel zu ihrer
die Upson in ihren Werken verfolgt, bündelt: Ausstellung im Kunstverein Hannover auf der
das Ich und das bzw. die/der Andere, Innen und 58. Biennale in Venedig im Arsenale
Außen und die stetige Frage nach den Rollen, zu sehen.
die man im Leben einnimmt.
Vor ihrem europäischen Auftakt in Venedig war
Raum 6 Kaari Upson mit weiteren großen Installationen
war 2017 bei der Whitney Biennale und der
Erinnerungen an Häuser in Form von Puppen 15. Istanbul Biennale vertreten. Im selben
häusern, von den eigenen Müttern hergestellt, Jahr hatte sie eine Einzelausstellung im New
durchwandert die Künstlerin gemeinsam mit Museum in New York. Parallel zu ihrer breit
ihrer heute in Las Vegas lebenden Jugendfreun angelegten Werkschau in Hannover zeigt die
din Kristine, mit der sie in einer Reihe von neue Kunsthalle Basel die Ausstellung »Go Back
ren Filmen zusammenarbeitet. Hiervon zeigen the Way You Came«. Gemeinsam mit der Kunst
wir den Film »House Worry« (2019), der in halle Basel sowie der Künstlerin ist ein fiktional
diesem schwarzen Raum projiziert wird: Man angelegtes Künstlerbuch in Planung. Die Künst
sieht Kaari Upson gemeinsam mit Kristine, lerin wird von den Galerien Sprüth Magers
die sich gegenseitig spielen. Sie sehen nichts, und Massimo De Carlo vertreten.
Still aus »House Worry« (2019)
Video, Ton, 9:06 Min.
Courtesy die Künstlerin, Sprüth Magers und Massimo De Carlo
Programm zur Führungen Kunstparkett
Ausstellung
Künstlergespräch Dialogführung Kunstsalon
Fr. 06.09., 18.00 Uhr Mi. 30.10., 19.00 Uhr Mo. 23.09., 19.00 Uhr
mit Kaari Upson mit Laura Berman Wer wird Kulturhauptstadt
(Intendantin, Europas 2025? Zum Potential
Staatsoper Hannover) von Hannover in Geschichte
Vorträge
und Gegenwart
Mi. 23.10., 19.00 Uhr Kuratorische Dr. Ralf Beil (Ausstellungs
Eskalationen und Abgründig- Führungen kurator, Kulturhistoriker,
keiten im Werk von Kaari Mi. 11.09., 19.00 Uhr Braunschweig)
Upson mit Kathleen Rahn (Direktorin)
Silke Hohmann Sophie’s Afterwork
(Redakteurin, Mi. 02.10., 19.00 Uhr Zum Feierabend Kunst genießen
Monopol, Berlin) mit Sergey Harutoonian (Kurator)
Do. 07.11., 19.00 Uhr
Mi. 06.11., 19.00 Uhr Mi. 16.10., 19.00 Uhr Teilnahme: 10 € / 7 € für
mit Sergey Harutoonian (Kurator) Mitg lieder inkl. Kurzführung
»Go Back the Way You Came« und Snack / Ohne Anmeldung
zu Kaari Upsons Ausstellung in Mi. 13.11., 19.00 Uhr
der Kunsthalle Basel mit Kathleen Rahn (Direktorin)
Atelierbesuch
Dr. Elena Filipovic
(Direktorin, Kuratorin, Sonntagsführung Mo. 14.10., 18.00 Uhr
Kunsthalle Basel) organisiert vom Beirat des
wöchentlich um 15.00 Uhr Kunstvereins
Open Space Besuch des projektKLUB
Die generationsübergreifende Feiertagsführung
Exklusiv für Mitglieder!
Mitmach-Werkstatt in der Do. 03.10., 15.00 Uhr Anmeldung bis Do. 10.10.
Ausstellung
freitags 15.00–18.00 Uhr Augenschmaus Reisen zur Kunst
Ohne Anmeldung, mittwochs um 12.30 Uhr 25.–28.10.2019
Einstieg jederzeit möglich
Materialgebühr: 3 € / Kurzführung zur Mittagspause 2. Besuch der 58. Biennale
unter 18 Jahren 1 € pro Person von Venedig
Videorundgang Verbindliche Anmeldung
Katalog In Kooperation mit der Hoch Exklusiv für Mitglieder
Zur Ausstellung erscheint in schule Hannover und Prof.
Kooperation mit der Kunsthalle Wilfried Köpke (Professor für Stufen zur Kunst
Basel ein Künstlerbuch. Journalistik, Hochschule
Hannover) »Pontracost«, Sebastian Kuhn
29.08.2019–01.08.2020
www.stufenzurkunst.de
In Zusammenarbeit mit der Stiftung
Niedersachsen.Kunstkontakte
Kunsttauchkurse Schulprogramm Kunststoff
Spielerisches Eintauchen in die Verschiedene kreative Workshop- für junge Kunstinteressierte im
Ausstellung mit Künstlerinnen Formate für alle Schulformen der Alter von 18 bis 30 Jahren
Klassenstufen 1–13.
Für Kinder im Alter von Fr. 27.09., 18.00 Uhr
Teilnahme inkl. Materialkosten:
5 bis 8 Jahren
2,50 € pro Schüler*in Getagged wird später
jeweils 12.00 –13.30 Uhr
Dauer: 120 Min. Graffiti-Workshop mit
Ole Görgens
Sa. 14.09. Spezial-Workshop
Dosendampf & Sofagewinde digiTOUR – Schüler*innen ab Teilnahmegebühr: 10 €
Klasse 11 haben mit diesem Anmeldung bis 23.09.
Sa. 28.09. innovativen Vermittlungs-Tool
Geheime Geflechte die Möglichkeit, einen Video Fr. 25.10., 19.00 Uhr
rundgang zur Ausstellung und (Eröffnung)
Sa. 12.10. zum Kunstverein zu entwickeln.
Pop Up Showroom I
Krokodilsträne im Karohemd Die Ergebnisse werden an
Kunststoff außerhäusig
schließend online präsentiert.
25.10.–27.10.
Sa. 26.10.
Sofaeckentanz der Gefühle Studierende aus kreativen
Informationsabend
Studiengängen zeigen ihre
für Lehrkräfte
Für Kinder im Alter von Projekte im Kunstlabor »Tanke«
8 bis 11 Jahren Mi. 11.09., 18.00 Uhr (Sonnenweg 25). Kuratiert vom
jeweils 14.30–16.00 Uhr Kunststoff-Team.
Herbstferien-Workshop Eintritt: 3 € / frei für Mitglieder
Sa. 14.09.
Crocodile Rock Mo. 07. – Fr. 11.10. Weitere Informationen:
www.facebook.com/kunststoff.
Einmal alles
Sa. 12.10. kunstverein.hannover
für Kinder im Alter
Matratzenwunder https://www.instagram.com/
von 8 bis 12 Jahren
kunststoff_kunstvereinhannover/
Aus Ton und Knete können die
Kunsttauchkurs-
Kinder Skulpturen und Objekte Anmeldung und Information
Spezial
der Ausstellung nachkneten und zu »Kunstkontakte«:
Für Kinder und Erwachsene
die Kunst »fassbar« machen. vermittlung@
Sa. 09.11., 12.00 –15.00 Uhr kunstverein-hannover.de
Teilnahme inkl. Materialkosten:
T. +49(0)511.16 99 278-17
Graf Grafit erzählt (keine) 25 € pro Teilnehmer*in
Märchen Anmeldung bis 30.9.
Teilnahme inkl. Materialkosten:
5 € / 3 € für Mitglieder und
MitgliederkinderKunstverein Hannover Die Ausstellung wird gefördert durch
Sophienstraße 2
D-30159 Hannover
T: +49(0)511.16 99 278-0
F: +49(0)511.16 99 278-278
mail@kunstverein-hannover.de
www.kunstverein-hannover.de
Öffnungszeiten Der Kunstverein wird vom Kulturbüro der
Dienstag–Samstag Landeshauptstadt institutionell gefördert
12.00–19.00 Uhr
Sonn- und Feiertag
11.00–19.00 Uhr
Bibliothek das Vermittlungsprogramm wird
nach Vereinbarung außerdem gefördert durch
Eintritt
6 € / ermäßigt 4 € /
Mitglieder frei
Führungen und Veranstalt ungen
sind im Eintrittspreis inbegriffen,
für Mitglieder des Kunstvereins
Hannover frei.
Veranstaltungseintritt für Mit Die digiTOUR wird gefördert durch
glieder anderer Kunstvereine
(ADKV) ermäßigt.
Bei den Veranstaltungen wird Kooperationspartner
zu Zwecken der Öffentlichkeits
arbeit fotografiert. Bitte infor
mieren Sie uns, wenn Sie nicht
möchten, dass Bilder, auf denen
Sie erscheinen, veröffentlicht
werden.
Kaari Upson, »eternal return«, 2015–2018
Courtesy die Künstlerin,
Massimo De Carlo und Sprüth Magers
Foto: Todd-White Art PhotographySie können auch lesen