Eröffnung des Pfarreizentrums Lesen Sie dazu Seiten 7 9 - Nr. 16/2021

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Nr. 16/2021            16. – 30. September 2021

                                Eröffnung des Pfarreizentrums
(Bild: Rolf Baumann)

                                Lesen Sie dazu Seiten 7 – 9
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Inhalt                                  Editorial

                                        Träume säen

Editorial                          2   Es gibt Orte, an die kann ich mich nur im Traum er-
                                        innern. Kennen Sie das? Es sind Träume, die manch-
Pfarrei aktuell                  3–4
                                        mal mehrere Jahre auseinanderliegen und sich beim
Gebet5                                 Träumen aber so real anfühlen wie dieses Pfarrei-
Fussball auf Kosten der
                                        blatt, welches Sie gerade in den Händen halten. Es
Menschenrechte6                        gibt Träume, die wir am nächsten Tag wieder verges-
Zur Eröffnung des
                                        sen, noch bevor wir die Augen geöffnet haben. Und
Pfarreizentrums              7–9       es gibt Träume, in denen wir ganz da, hellwach und
Architektur für Begegnungen     8      präsent sind.
Das Leben gibt dem Gebäude Sinn 9
                                        Die Kraft unseres Unterbewusstseins, unserer Wün-
Gottesdienste               10 – 11    sche und Hoffnungen bewegt unser Leben, gibt uns
Chronik, Jahrzeiten,
                                        eine neue Richtung und lässt uns neue Perspektiven
Gedächtnisse12                         in unserem Leben einnehmen. Es sind unsere Träume,
                                        die uns davor bewahren, dass wir uns resignierend
Endlich ministrieren              13
                                        mit dem abfinden, was ist. Solche Träume brauchen
Sakristanin des AltersZentrums,         manchmal auch einen etwas längeren Atem, sind es
Ruth Portmann, verabschiedet      13
                                        aber allemal wert, im Hier und Jetzt weitergeträumt
Ein würdiges Andenken                   zu werden. Manche Menschen führen Traumtagebü-
für Hans Küng                     14   cher, um ihre Träume lebendig zu halten. Andere ver-
Aufruf von Kirchen und Kanton           graben eine Zeitkapsel
Luzern zum Bettag                 15   mit niedergeschriebenen
Freude für die Erstkommunion-
                                        Hoffnungen in der Erde,
kinder Schenkon                   16   um einmal geträumte
                                        Träume für spätere Ge-
Festliches Bürgeramt
am Tag der «Soorser Änderig»     17   nerationen weiterzusä-
                                        en … wie bei der Ein-
Blick in die Weltkirche           18
                                        weihung unseres neuen
Nähen mit Migrantinnen                  Pfarreizentrums. Mögen
in der Pfarrei Reussbühl          19
                                        alle unsere Hoffnungen
                                        und Träume für unser Le-
                                        ben und unsere Kirche im
                                                                                           (Bild: Giorgio Encinas, unsplash)

                                        Hier und Jetzt weiterge-
                                        träumt und weitergelebt
                                        werden!

                                                    Ina Stankovic
2
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16. – 30. September

Pfarrei aktuell

 Gesellschaftliches                         Flohmarkt im Kloster                       Abendspaziergang für Männer
Namaste Nepal                               Samstag, 25. September,                    Donnerstag, 23. September, 19.00 Uhr,
Donnerstag, 23. September, 19.30 Uhr,       10.00 bis 17.00 Uhr,                       Treffpunkt: Treppe Pfarrkirche Sur-
Pfarreizentrum , St. Urbanstrasse 8 in      Kirchenschiff des Klosters Sursee          see.
Sursee                                      Im ehemaligen Kapuzinerkloster Sur-        Sie sind eingeladen auf einen Weg
Markus und Daniela Meier entführen          see wurde in den 1960er-Jahren ein         durch Sursee mit Gesprächen zu den
die Interessierten mit viel Bildmater-      Kapuzinermuseum eröffnet. Zusätzlich       Themen Gewalt, Verlust und Versöh-
ial, Travel Stories, Klängen und Düften     wurde ein separater Depotraum ein-         nung. Ohne Anmeldung, kostenlos.
nach Nepal.                                 gerichtet, wo Kulturgüter aufbewahrt
Kosten: Kollekte, beschränkte Platzzahl     werden, für die es keine Verwendung        Chorkonzert «Romantik –
Anmeldung: bis spätestens 15. Sep-          gibt. Diese werden Ende September          die ganze Wahrheit» Voix-là Sursee
tember unter www.frauenbund-sur-            der Bevölkerung von Sursee und Um-
see.ch oder direkt bei Daniela Meier,       gebung angeboten. Es handelt sich im
077 434 88 09                               weitesten Sinn um Haushalts- und re-
                                            ligiöse Gegenstände – Geschirr, Gefäs-
Strick und Tratsch – «Komme was             se, gerahmte Bilder, Geräte, Schmuck,
Wolle»                                      Figuren aus diversen Materialien (Holz,
Mittwoch, 13. Oktober, 18.30 – 21.30        Metall, Stoff usw.). Der Erlös des Floh-
Uhr, strick-art, Mühleplatz 2, Sursee       markts kommt dem Unterhalt des Ka-
Gestricktes ist voll im Trend. Neue Gar-    puzinermuseums zugute.
ne, modische Farben, schöne Muster          • Zugang über den Eingang der Kirche.
– Stricken ist Mode, Kreativität, Hobby     • Pro Person dürfen höchstens fünf
und Entspannung. Und dabei bauen               Gegenständen erstanden werden.          Samstag, 25. September, 19.30 Uhr
wir auch noch Stress ab. Im gemütli-        • Nur Barzahlung möglich (kein Twint,      und Sonntag, 26. September,
chen Strick-art-Lädeli entstehen bei           keine Kreditkarten).                    14.00 und 17.00 Uhr in der Tuchlaube,
Kaffee, Tee und Süssem somit auch die       • Die Gegenstände müssen sofort mit-       Rathaus Sursee
schönsten Strickstücke. Im Kurs lernen         genommen werden.                        Hat uns die Romantik heute noch et-
Sie, auf einfache Art japanische Hand-      • Es gelten die aktuellen Covid-19-Vor-    was zu sagen? Dieser Frage möchte
schuhe zu stricken.                            schriften.                              der junge Chor Voix-là Sursee unter
Leitung: Erika Lischer, strick-art, Sur-    Im Namen der Schweizer Kapuziner           der Leitung von Peter G. Meyer nachge-
see.                                        laden wir alle Interessierten herzlich     hen und lädt Sie ein zum romantischen
Kosten: Fr. 30.– / Fr. 40.– für Nichtmit-   zu diesem «Flohmarkt im Kloster» ein.      Dialog.
glieder, plus Material.                                         Die Kulturpflege der   Nebst Chormusik bekannter Grössen
Anmeldung: bis 3. Oktober unter                                Schweizer Kapuziner     wie Reger, Schumann und Brahms,
www.frauenbund-sursee.ch oder bei                                                      dürfen sich die Besucherinnen und Be-
Karin von Weissenfluh, 041 920 24 31.                                                  sucher auf romantische Beiträge des
                                             Kulturelles                               aufstrebenden Bass-Solisten Yannick
Eine kleine Kulturgeschichte des            Konzert des Jugendchors                    Debus (Hamburg) und der Pianistin
Brotes                                      «Beatlesnight»                             Daniela Achermann (Sursee) freuen.
Freitag, 22. Oktober, 18.30 Uhr             Montag, 20. September, 20.00 Uhr,          Als Konzeptionist und Sprecher konnte
im Weinkeller, Kloster Sursee               vor dem Stadtcafé Sursee                   der erfahrene Theatermusiker Christov
Mit (Alt-)Brotrezepten und Wissens-         Der Jugendchor Sursee und Solistin-        Rolla (Luzern) gewonnen werden. Mal
wertem rund um das Kulturgut Brot.          nen aus den eigenen Reihen singen          literarisch verknüpfend, mal gedank-
Aufgrund der begrenzten Platzzahl ist       zusammen mit der «Lonely Hearts Club       lich kontrastierend wird dieser das
eine Anmeldung nötig, die nach Ein-         Band» (Marc Scheidegger Gitarre, Mar-      Publikum durch den Anlass führen und
gang berücksichtigt wird. Anmeldung         cel Stalder Bass, Rafael Woll Schlag-      Stück für Stück das Wesen der Roman-
bis 15. Oktober an                          zeug) Songs der Beatles und Weiteren.      tik ergründen.
heidi.jetzer@pfarrei-sursee.ch              Bei schlechter Witterung wird das Kon-     Tickets und weitere Informationen
                                                                                                                            (Bild: zVg)

oder 079 394 18 93.                         zert in einen nahen Raum verlegt und       auch zu den Coronamassnahmen un-
Leitung: Heidi Jetzer                       informiert.                                ter: www.voix-la-sursee.ch

                                                                                                                            3
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16. – 30. September

Pfarrei aktuell

 Senioren                                  Feiern und Gebete                         Mitteilungen
Nachmittag für Pensionierte mit           Dägersteingottesdienst                    Peter G. Kirchschläger schreibt für
Liedern von Mani Matter                   Montag, 20. September, 7.00 Uhr,          das Pfarreiblatt
                                          Dägersteinkapelle
                                          Eucharistiefeier zu Ehren des Hl. Eu-
                                          stachius

                                          Freitagsgottesdienst
                                          Freitag, 24. September, 9.00 Uhr,
                                          Klosterkirche Sursee
                                          Der biblische Tagestext begleitet uns
                                          durch die gemeinsame Feier. Wir hören
                                          Jesu letzten Aufruf zum Glauben: «Wer
                                          an mich glaubt, glaubt nicht an mich,
                                          sondern an den, der mich gesandt
                                          hat.» Das sind Worte, die uns bestärken
Dienstag, 21. September, 14.00 Uhr,       möchten. Dazu lädt Sie die Liturgieg-
Pfarreizentrum, St. Urbanstrasse 8        ruppe des Frauenbundes herzlich ein.
Mit dem Pfarreiteam und Mani Matter-
Liedern starten die Pensionierten im      Gebet am Donnerstag,
neuen Pfarreizentrum.                     Donnerstag,
«Allem Anfang wohnt ein Zauber inne       16., 23. und 30. September,               Mit diesem Pfarreiblatt begrüssen wir
...», schreibt Hermann Hesse in einem     18.30 – 19.00 Uhr, Chrüzlikapelle         Peter G. Kirchschläger als neuen Autor.
seiner Gedichte. Dieser Zauber soll die                                             Bis kommenden Sommer wird er je-
Anwesenden durch alle Anlässe be-         Kilbi in Tann                             weils den Artikel zu ethischen, sozialen
gleiten und ihnen immer wieder ein                                                  oder auch einmal kirchenpolitischen
Lächeln schenken. Das möchte auch                                                   Fragen schreiben.
Andreas Aeschlimann, der mit Mani                                                   Peter G. Kirchschläger ist Professor für
Matter-Liedern durch diesen ersten                                                  Theologische Ethik und Leiter des In-
Anlass führt. Die Lieder Mani Matters                                               stituts für Sozialethik ISE an der Uni-
haben seit ihrem ersten Erklingen                                                   versität Luzern. Daneben ist er seit
nichts an Aktualität eingebüsst. Es                                                 Juni 2021 Mitglied der Eidgenössischen
wohnt ihnen eine Mischung von Humor                                                 Ethikkommission für die Biotechno-
und Tiefsinn inne. Mani Matter spricht                                              logie im Ausserhumanbereich EKAH.
in seinen Liedern grosse Gedanken in                                                Einige von Ihnen haben Peter G. Kirch-
einfachen Worten und einprägsamen                                                   schläger vielleicht bereits als Gast der
Bildern aus. Andreas Aeschlimann ver-                                               Sendung Arena des SRF erlebt. So ha-
steht es, diese Lieder authentisch und                                              ben Sie auch schon einen Eindruck er-
originalgetreu zu interpretieren und                                                halten von einem Mann, der sich stark
wird die Zuhörer damit bestimmt in ih-                                              macht für die Rechte jedes einzelnen
ren Bann ziehen.                                                                    Menschen.
Das Seelsorgeteam freut sich, am
Nachmittag dabei zu sein, den Gästen      Sonntag, 26. September, 10.00 Uhr,        Wir vom Redaktionsteam freuen uns
den roten Teppich auszulegen, Tor und     Kapelle Tann                              sehr auf die Zusammenarbeit sowie die
Tür zu öffnen und im neuen Pfarreizen-    Fröhlicher Familiengottesdienst mit       kommenden Artikel und Impulse für
trum alle Gäste herzlich willkommen       schöner Musik. Wir freuen uns wenn        die Pfarrei. Herzlich willkommen Peter
                                                                                                                           (Bilder: zVg; wm)

zu heissen.                               Gross und Klein mitfeiern – bei schöner   G. Kirchschläger.
                                          Witterung im Freien vor der Kapelle       Den ersten Artikel lesen Sie bereits in
                                          und bei Regen in der Kapelle. Anschlie-   diesem Heft auf Seite 6.
                                          ssend Apéro im Rosengarten.                                       Redaktionsteam

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Spiritualität  Gebet 13

Bruder Klaus Gebet

Mein Herr und mein Gott,
nimm alles von mir, was
mich hindert zu dir.

Mein Herr und mein Gott,
gib alles mir, was mir füh-
ret zu dir.

Mein Herr und mein Gott,
o nimm mich mir und gib
mich ganz zu Eigen dir.

          Gebet des hl. Bruders Klaus
                          (1417-1487)

 Meine Gedanken
Dieses schlichte Gebet von Bruder          Die tiefe Dimension der dritten Bitte:
Klaus bewegt mich seit meiner Kind-        «… nimm mich mir, und gib mich ganz
heit. In jungen Jahren beschäftigte        zu Eigen dir» begann ich erst in der
mich die erste Bitte: «… nimm alles von    Mitte meines Lebens langsam zu erah-
mir, was mich hindert zu dir.» Ich über-   nen.
legte: Und was ist, wenn Gott etwas von    Für mich drückt dieses Gebet ein exis-
                                                                                        (Bilder: zVg; Meditationsbild)

mir nimmt, was mir lieb ist und ich        tenzielles Vertrauen in die Fürsorge
nicht weggeben will?                       und Liebe Gottes aus. Mit diesem Gebet
Die zweite Bitte: «… gib alles mir, was    im Herzen möchte ich einmal von die-
mich führet zu dir» ging dann viel ein-    ser Welt gehen.
facher und ohne Vorbehalte über meine
Lippen, denn ich war überzeugt, dass
Gott nur Gutes gibt.                                    Marcel Bregenzer, Diakon

                                                                                    5
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Arbeiter und Arbeiterinnen werden ausgebeutet

Fussball auf Kosten der Menschenrechte

                                                                                   Der Dialog und andere Massnahmen
                                                                                   Seit Jahrzehnten bin ich im Bereich
                                                                                   der Menschenrechte aktiv. Ich werde
                                                                                   immer hellhörig, wenn angesichts von
                                                                                   massiven Menschenrechtsverletzun-
                                                                                   gen anstelle eines aktiven Handelns
                                                                                   auf Dialog gesetzt wird. Selbstver-
                                                                                   ständlich bin ich nicht gegen einen
                                                                                   dialogischen Lösungsprozess, wenn
                                                                                   dieser auch wirklich geschieht und
                                                                                   dabei eine konkrete und substantielle
                                                                                   Verbesserung der Menschenrechtssi-
                                                                                   tuation angestrebt wird. Oftmals dient
                                                                                   der Verweis auf einen angeblichen
                                                                                   Dialog als Deckmantel für Nichtstun
                                                                                   und fürs Wegschauen. Es würde mich
                                                                                   sehr interessieren, wie der Dialog des
                                                                                   Schweizerischen Fussballverbands zu
                                                                                   Menschenrechtsfragen mit den Herr-
                                                                                   schenden der absoluten Monarchie in
Bhupendra, ein Arbeitsmigrant aus Nepal ist nach einem schrecklichen Arbeitsun-    Katar konkret aussieht, welche Inhal-
fall dauerhaft Arbeitsunfähig. Für eine Entschädigung musste er Jahre kämpfen.     te er umfasst und welche Ziele bis zur
                                                                                   Fussball-WM 2022 mit diesem Dialog
                                                                                   erreicht werden sollen. Indifferenz ist
Für die Fussball-WM sind umfassende       Menschenrechtsverletzungen im Vor-       angesichts von Menschenrechtsverlet-
Baumassnahmen in Gang. Doch unter         feld der WM 2022 in Katar sind Teil      zungen keine Option!
welchen Bedingungen?                      eines grösseren Problems. Neben den
                                          Arbeitskräften auf den Baustellen gibt   In einem autoritären Staat wie Katar
In diesen Tagen rollt der Fussball im     es noch zahlreiche Arbeitsmigrantin-     wäre steter Druck durch Regierun-
Zuge der Qualifikation für die nächs-     nen und Arbeitsmigranten, die in Pri-    gen, durch die FIFA, durch die Fuss-
te Fussballweltmeisterschaft in Kat-      vathaushalten schuften und dort aus-     ballverbände, durch die Fussballna-
ar 2022. Mehr als 6 500 (!) Menschen      gebeutet, teilweise misshandelt und      tionalmannschaften und durch die
sind bei den Vorbereitungsarbeiten        sogar Opfer sexualisierter Gewalt wer-   Fussballer-Stars auf die Herrscherdy-
gestorben, weil minimale Sicherheits-     den.» Die Menschenrechtsorganisati-      nastie wohl erfolgsversprechender als
standards nicht eingehalten werden.       on Human Rights Watch unterstreicht      ein sich auf den Sport beschränkender
Diejenigen Arbeiterinnen und Arbeiter,    das umfassende Problem: «Die katari-     Boykott, um das strukturelle Problem
die überlebt haben, können noch von       schen Gesetze diskriminieren nach wie    der Ausbeutung von ausländischen
den menschenunwürdigen Arbeitsbe-         vor Frauen sowie lesbische, schwule,     Arbeiterinnen und Arbeiter des Wirt-
dingungen erzählen, unter denen die       bisexuelle und transsexuelle Personen    schaftssystems Katars zu lösen. Dieser
Fussballstadien für das FIFA-Fussball-    (LGBT).»                                 Druck sollte mit der Vereinbarung im
fest im nächsten Jahr errichtet werden.                                            internationalen Profifussball verbun-
Bauarbeiterinnnen und Bauarbeiter         International kommen von Fussball-       den werden, dass bei der Vergabe der
                                                                                                                         (Bild: © Amnesty International)

aus Ländern wie Bangladesch, Indien       vereinen, Fussballverbänden und Fuss-    Fussball-WM auf die Einhaltung der
und Nepal müssen unter Zwangsarbeit       ballspielerinnen und Fussballspielern    Menschenrechte in den WM-Austra-
leiden. Sie werden in unvorstellbarem     Aufrufe zu einem Boykott der Fussball-   gungsländern geachtet wird. Gespielt
Masse ausgebeutet.                        weltmeisterschaft in Katar 2022 auf.     werden soll Fussball – nicht mit den
                                          Der Schweizerische Fussballverband       Menschenrechten …
Teil eines grösseren Problems             reagiert darauf ablehnend: Ein Boykott
Die Menschenrechtsorganisation Am-        sei falsch; vielmehr müsse auf Dialog                     Peter G. Kirchschläger
nesty International ordnet ein: «Die      gesetzt werden.

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Zur Eröffnung des Pfarreizentrums

Ein Zentrum für verschiedenste Menschen und
Aktivitäten öffnet
Am 18. September wird das Pfar-
reizentrum eröffnet – leider im ge-
schlossenen Rahmen und ohne Fest
für die Bevölkerung. Aufgrund der
hohen Coronazahlen hat der Kir-
chenrat diese Entscheidung schwe-
ren Herzens getroffen. So finden am
Eröffnungstag die Begehungen statt,
für dies Sie sich bereits anmelden
konnten und eine offizielle Feier für
geladene Gäste.
Damit Sie sich ebenfalls ein Bild vom
Pfarreizentrum machen können, ist
ab der Eröffnung ein Videorundgang
online. Den Link dazu finden Sie auf
der Webseite: www.pfarrei-sursee.ch.

Ab dem 20. September ist das Pfar-
reizentrum offen und Sie sind herz-
lich eingeladen, in der Cafeteria zu
verweilen und so das neue Pfarrei-
zentrum kennenzulernen.

                           Kirchenrat

Für die Begehungen, zu denen Sie
sich bereits anmelden konnten, und
für die geladenen Gäste bei der Eröff-
nung gilt die Zertifikatspflicht.

                                          Vielfältige Begegnungen ermögli-        Erst ein Raum für Begegnung bringt
                                          chen, unterschiedlichste Bedürfnisse    engagierte Menschen und einen leben-
Das neue Pfarreizentrum wurde mit         abdecken mit entsprechender Fle-        digen Geist zum Leuchten.
viel Bedacht und Gespür in das Herz       xibilität in der Nutzung, optimale       Intensive Jahre der Planung und
von Soorsi und um die Bedürfnisse         betriebliche Abläufe, gestalterische     Umsetzung sind abgeschlossen. Das
der Nutzer herum gebaut. Kein noch        Ansprüche, Rücksichtnahme auf be-        Pfarreizentrum bildet mit dem Ge-
so kniffliges Anliegen wurde über-        stehende Strukturen … das neue           schäfts- und Wohnhaus sowie mit der
hört … die Verantwortlichen hatten        Pfarreizentrum, ein Multitalent.         Neugestaltung des früheren Vierher-
immer ein offenes Ohr und Weitsicht       Es freut mich, nach über elf spannen-    renplatzes ein stimmiges Ensemble.
für das zukünftige Wirken in den          den und intensiven Jahren das neue       Die Stadt Sursee dankt für die gute
Räumen des Pfarreizentrums. Ich bin       Pfarreizentrum nun den Nutzerinnen       Zusammenarbeit und gratuliert zum
mir sicher, dass wir uns im und um        und Nutzern übergeben zu dürfen          erfolgreich abgeschlossenen Neubau.
das Pfarreizentrum herum begegnen         und zu beobachten, wie es sich mit       Schön, dass mit dem neuen Pfarrei-
werden und dem wunderbaren Neu-           Leben füllt.                             zentrum ein wertvoller Aufenthalts-
                                                                                                                      (Bild: Rolf Baumann)

bau bald im Alltag Leben einhauchen                                Adrian Mehr,    ort für verschiedene Nutzergruppen
können. Wir freuen uns.                            Präsident der Baukommission     geschaffen wurde.
           Nicole Fischer, Mitglied der                                                         Sabine Beck-Pflugshaupt
     Betriebs- und Nutzerkommission                                                             Stadtpräsidentin Sursee

                                                                                                                     7
Eröffnung des Pfarreizentrums Lesen Sie dazu Seiten 7 9 - Nr. 16/2021
Der Architekten Christian Stofer über das Pfarreizentrum

Architektur für Begegnungen

Das neue Pfarreizentrum ist ein Ort
der Gemeinschaft. Damit dies für die
verschiedensten Gruppen und Anlässe
stimmt, muss die Architektur darauf
ausgerichtet werden. Der Architekt
des Büros Leuenberger, Christian Sto-
fer, zeigt dies für das Pfarreizentrum
auf.

Als Totalunternehmer hatte das Archi-
tekturbüro Leuenberger die Verant-
wortung für das Bauprojekt. So kennt
Christian Stofer mit Abschluss der Bau-
arbeiten das Pfarreizentrum bis in die
kleinsten Ecken und Winkel. Im Zuge
seiner Arbeit hat er sich intensiv mit der
künftigen Nutzung und den damit ver-         Verschiedenste Ein- und Ausblicke machen neugierig.
bundenen Ansprüchen auseinanderge-
setzt. Dabei stehen Begegnung und das
Miteinander für ihn im Zentrum des           «Die Öffentlichkeit ist mit dem neuen      die verschiedenen Ansprüche, denen
räumlichen Konzepts. «Das wird schon         Hans-Küng-Platz bereits ein Element        das Zentrum gerecht wird: Dimension
bei der Struktur sichtbar. Man will ver-     des Konzepts. Auch der expressive Aus-     und Proportion, Atmosphäre, Material
schiedene Generationen ansprechen            druck der Fassade mit den Platanen-        sowie technische und akustische Aus-
und verknüpft sogar Zeitepochen mitei-       blättern sucht die Kommunikation zu        stattungen. Nur so kann das Gebäude
nander. Der Bau verbindet sich mit dem       den Besucherinnen und Besuchern und        für unterschiedliche Nutzungen über-
historischen Kontext der Stadtmauer:         macht neugierig. Man wird eingeladen,      zeugen. Es ist wahrscheinlich eines der
ein Element von Schutz und Vertraut-         hineinzugehen und Gemeinschaft zu          schönsten Ziele von Architektur, dass
heit. In dieser Umgebung eröffnen sich       suchen», meint er. «Auch die offenen       sich die Menschen so wohl fühlen, dass
Begegnungsräume», erklärt Christi-           Bereiche, die mit grossen Fensterflä-      sie sich mit dem Ort identifizieren, ihn
an Stofer. Auch das Material steht im        chen Verbindungen zwischen innen           immer wieder suchen und finden und
Dienst der Gemeinschaft. So findet man       und aussen schaffen, laden ein, sich       damit gerne wiederkommen.»
im ganzen Gebäude langlebige und ro-         selbst in den Kontext der Begegnung
buste Materialien: mineralische Wände        zu stellen. Daneben gibt es die Fenster,                                         tm
und Böden, die veredelt wurden, Stahl,       die von der Fassade verdeckt werden.
Glas und Eichenholz. «Mit den Räumen         Dabei wir die Tiefe des Baus räumlich
darf gelebt werden», meint Christian         und thematisch angekündigt, wecken
Stofer. «Auch das Raumkonzept des            das Interesse. »
Pfarreizentrums lässt sehr viele ver-
schiedene Nutzungen zu. Die Räume            Für verschiedenste Ansprüche
wurden so dimensioniert und ausge-           Im Zusammensein von Menschen und
stattet, dass grosse und kleine Gruppie-     Gruppen spielen auch die einzelnen
rungen sich treffen können, öffentliche      Räume, in denen man sich begegnet,
und auch private Anlässe möglich sind.       eine Rolle. Für Christian Stofer geht
Das Raumkonzept kann je nach Bedarf          es darum, dass die Eigenschaften des
angepasst werden.»                           Ortes von der Architektur aufgenom-
                                             men, übersetzt und in einem neuen
Ein Gebäude das Interesse weckt              Kontext erlebbar werden. «Dies muss
                                                                                                                                    (Bilder: tm)

Christian Stofer ist es auch wichtig,        sich auch in den unterschiedlichsten           Christian Stofer, Geschäftsleiter bei
dass das Haus die Menschen einlädt.          Räumen spiegeln. Es geht dabei um                         Leuenberger Architekten

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Gespräch zur Eröffnung des Pfarreizentrums

Das Leben gibt dem Gebäude Sinn

Mit der Eröffnung des Pfarreizent-         Du würdest die Zeit, die ein solches     schaft. Kirche ist ja nicht nur im Gottes-
rums ist die Bauzeit weitestgehend         Projekt braucht, wieder auf dich neh-    haus, sondern auch hier. Das Zentrum
abgeschlossen und das Leben hält           men?                                     kann auch ein spiritueller Ort sein. Es
Einzug im neuen Zentrum. Darüber           Anton Kaufmann: Auf jeden Fall!          bietet sehr viele Möglichkeiten des Zu-
reden wir vom Pfarreiblatt mit dem                                                  sammenseins – ich denke zum Beispiel
Präsidenten des Kirchenrats, Anton         Claudio Tomassini: Auch ich bin mit      an die Missionen.
Kaufmann und dem Pfarreileiter,            dieser Aufgabe gestartet. Tatsäch-
Claudio Tomassini.                         lich war in diesen sieben Jahren der     Anton Kaufmann: Die Aufgabe der
                                           Bau des Pfarreizentrums in jeder Kir-    Kirchgemeinde ist es, der Pfarrei und
Für den Bau des Pfarreizentrums war        chenratssitzung Thema – mal länger,      Seelsorge die notwendigen Räumlich-
neben Geld auch viel Zeit und Energie      mal kürzer. Doch es war nicht meine      keiten zur Verfügung zu stellen. Das
nötig. Was hat euch motiviert, diese Ar-   Hauptaufgabe. Mein Hauptfokus blieb      Zentrum nun mit Leben zu füllen, ist
beit zu machen?                            weiter auf der pastoralen Seite. Aus     sicher eine grosse Herausforderung.
Anton Kaufmann: Die Kirchengemein-         dieser Sicht ist die Arbeit auch nicht   Da unterstützen wir von der Kirchge-
deversammlung hat im Mai 2014 den          abgeschlossen, sondern geht jetzt erst   meinde die Pfarrei und Gruppen. Wich-
Baukredit genehmigt. Als Claudio und       richtig los. Es wurden viele Räume ge-   tig ist mir, dass Pfarrei und pfarreinahe
ich im Juni 2014 starteten, hatten wir     schaffen, die nun eröffnet und belebt    Gruppen und Vereine ein gewisses Vor-
den Auftrag, das Projekt umzusetzen        werden dürfen. So erhält das Gebäude     recht haben. Es ist ein Pfarreizentrum.
und zu realisieren. Für mich war es ein    auch seinen Sinn.                        Dank der Grösse und Flexibilität kann
Herantasten an die Zusammenarbeit                                                   es daneben auch für die verschiedens-
mit der Stadt, dem Investor und dem        Worin liegt der Vorteil und Gewinn des   ten Anlässe zur Verfügung gestellt und
Totalunternehmer. Es waren ganz un-        Zentrums?                                genutzt werden.
terschiedliche und teilweise gegensätz-    Claudio Tomassini: Die Frage hat man
liche Interessen vorhanden. Im Laufe       sich sicher auch schon beim Bau des      Wenn ihr durch das Pfarreizentrum
der Zeit wurde ein partnerschaftliches     Pfarreiheims Dägerstein gestellt. Ich    geht, welche Möglichkeiten seht ihr vor
Verhältnis daraus. Jetzt kann man sa-      denke, es ist immer noch der Glei-       eurem inneren Auge?
gen, es ist ein Gebäude mit grosser Aus-   che: Es ist ein Begegnungszentrum, es    Anton Kaufmann: Ich freue mich und
strahlung entstanden.                      schafft Raum und stärkt die Gemein-      bin in gewisser Weise auch stolz. Vor
                                                                                    allem aber verspüre ich eine riesen-
                                                                                    grosse Dankbarkeit: gegenüber dem
                                                                                    Stimmbürger, der uns das Vertrauen
                                                                                    gab; gegenüber denen vielen, vielen
                                                                                    Menschen, die hier mitgearbeitet ha-
                                                                                    ben.

                                                                                    Claudio: Ich wünsche mir, dass es sich
                                                                                    mit Leben füllt. Den Pizzaofen und die
                                                                                    Kaffeemaschine kann ich bereits rie-
                                                                                    chen. Eines der ersten Bilder mit Le-
                                                                                    ben habe ich bereits gesehen, als die
                                                                                    Jugendlichen aus den Lagern zurück-
                                                                                    kamen. Ich sehe auch all die Anlässe,
                                                                                    die bisher im Pfarreiheim stattfanden:
                                                                                    Elternabende, Lagerrückblicke, Musik-
                                                                                    proben, die ersten Feste und daneben
                                                                                    die vielen Begegnungen im Kleinen.
                                                                                    Darauf freue ich mich.
                                                                                                                             (Bild: tm)

Anton Kaufmann und Claudio Tomassini in der Cafeteria des Pfarreizentrums mit                                   Fragen: tm
Blick auf den Hans-Küng-Platz.

                                                                                                                            9
Eröffnung des Pfarreizentrums Lesen Sie dazu Seiten 7 9 - Nr. 16/2021
16. – 30. September

Gottesdienste

Pfarrkirche St. Georg                                                            Namen Jesu, Schenkon
Samstag, 18. September                  Mittwoch, 29. September                  Donnerstag, 16. September
10.00 Eucharistiefeier                  10.00 Eucharistiefeier                   9.00 Eucharistiefeier
                                              Danach Rosenkranzgebet
25. Sonntag im Jahreskreis                                                       Freitag, 17. September
Eidg. Dank-, Buss- und Bettag                                                    19.00 Eucharistiefeier auf Kroatisch
Kollekte: Bergwaldprojekt Schweiz       Klosterkirche
Samstag, 18. September (Vorabend)       Freitag, 17. September                   Samstag, 18. September
16.15 Beichtgelegenheit                 17.00 stilles Sitzen                     17.00 Eucharistiefeier auf Portugiesisch
       Walter Bühlmann
17.30 Eucharistiefeier                  Samstag, 18. September                   Sonntag, 19. September
       Predigt: Walter Bühlmann         18.30 Eucharistiefeier auf Italienisch   25. Sonntag im Jahreskreis
Sonntag, 19. September                                                           Kollekte: Bergwaldprojekt Schweiz
10.30 Ökumenischer Gottesdienst mit     Freitag, 24. September                   9.15 Wortgottesdienst, Kommunion
       Ulrich Walther, reformierter     9.00 Wortgottesdienst, Kommunion                Predigt: Claudio Tomassini
       Pfarrer; Christian Schmitter,           Gestaltung: Frauenbund
       Chrischonagemeinde und           17.00 stilles Sitzen                     Donnerstag, 23. September
       Claudio Tomassini, Pfarreilei-                                            9.00 kein Gottesdienst
       ter Sursee
13.30 Eucharistiefeier auf Albanisch    Chrüzlikapelle                           Samstag, 25. September
19.30 Eucharistiefeier                  Donnerstag, 16. September                17.00 Eucharistiefeier auf Portugiesisch
       Predigt: Walter Bühlmann         18.30 – 19.00 Gebet am Donnerstag
                                                                                 Sonntag, 26. September
Montag, 20. September                   Freitag, 17. September                   26. Sonntag im Jahreskreis
9.00 Eucharistiefeier                   14.15 Rosenkranz                         Kollekte: Tag der Migratinnen und
                                                                                 Migranten: Kollekte für migratio
Mittwoch, 22. September                 Sonntag, 19. September                   9.15 Wortgottesdienst, Kommunion
10.00 Eucharistiefeier                  9.00 Eucharistiefeier auf Spanisch              Predigt: Ina Stankovic
      Danach Rosenkranzgebet
                                        Donnerstag, 23. September                Donnerstag, 30. September
Samstag, 25. September                  18.30 – 19.00 Gebet am Donnerstag        9.00 Eucharistiefeier
10.00 Eucharistiefeier
                                        Freitag, 24. September
26. Sonntag im Jahreskreis              14.15 Rosenkranz                          Alterszentrum St. Martin
Kollekte: Tag der Migrantinnen                                                   Die Werktags-Gottesdienste am Diens-
und Migranten: Kollekte für migratio    Sonntag, 26. September                   tag und Freitag finden im Moment nur
Samstag, 25. September (Vorabend)       9.00 Eucharistiefeier auf Spanisch       für die Bewohnerinnen und Bewohner
16.15 Beichtgelegenheit                                                          des Alterszentrums statt.
       Thomas Müller                    Donnerstag, 30. September
17.30 Wortgottesdienst, Kommunion       18.30 – 19.00 Gebet am Donnerstag
       Predigt: Ina Stankovic                                                    Kapelle Tann
Sonntag, 26. September                                                           Sonntag, 26. September
10.30 Eucharistiefeier,                 Martinskapelle                           10.00 Kilbi-Gottesdienst
       Männerchor Sursee                Samstag, 25. September                         Predigt: Claudio Tomassini
       Predigt: Ina Stankovic           18.30 Eucharistiefeier auf Italienisch
19.30 Eucharistiefeier
       Predigt: Ina Stankovic
                                        Dägersteinkapelle
Montag, 27. September                   Montag, 20. September
9.00 Eucharistiefeier                   7.00 Eucharistiefeier Hl. Eustachius

10
16. – 30. September

Gottesdienste

Kapelle Mariazell
Mittwoch, 15. September                  Sonntag, 26. September                      Coronamassnahmen
8.30 Eucharistiefeier                    8.00 Eucharistiefeier. Predigt.
17.00 Rosenkranz                               Kollekte                           Massnahmen bei Gottesdiensten
                                         17.00 Rosenkranz                         und religiösen Feiern
Donnerstag, 16. September                                                         Der Bundesrat hat die Coronamass-
8.30 Eucharistiefeier                    Montag, 27. September                    nahmen verschärft. Ab Montag, 13.
17.00 Rosenkranz                         8.30 Eucharistiefeier                    September 2021, gilt auch für Got-
                                         17.00 Rosenkranz                         tesdienste ab 50 Personen eine Zer-
Freitag, 17. September                                                            tifikatspflicht. Religiöse Feiern und
19.00 Rosenkranz                         Dienstag, 28. September                  Gottesdienste unter 50 Personen dür-
19.30 Eucharistiefeier mit eucharisti-   8.30 Eucharistiefeier                    fen bis auf Weiteres ohne Zertifikat
       scher Anbetung und Segen          14.00 – 16.00 Gebetsnachmittag mit       in einem Innenraum durchgeführt
                                                Eucharistiefeier und              werden.
Samstag, 18. September                          Beichtgelegenheit.
8.00 Rosenkranz                          17.00 Rosenkranz                         Massnahmen bei Veranstaltungen
8.30 Eucharistiefeier                                                             Anders sieht es bei Veranstaltun-
                                         Mittwoch, 29. September                  gen aus. Im Innern von Kultur- und
Sonntag, 19. September                   8.30 Eucharistiefeier                    Freizeiteinrichtungen sowie an Ver-
Eidg. Dank-, Buss- und Bettag            17.00 Rosenkranz                         anstaltungen in Innenräumen gilt
8.00 Eucharistiefeier. Predigt.                                                   grundsätzlich eine Zertifikatspflicht.
       Kollekte                          Donnerstag, 30. September                Für Veranstaltungen im Freien gelten
17.00 Rosenkranz                         8.30 Eucharistiefeier                    die bisherigen Regeln. Sie dürfen bis
                                         17.00 Rosenkranz                         1000 Personen ohne Zertifikat durch-
Montag, 20. September                                                             geführt werden. Die ausgedehnte
8.30 Eucharistiefeier                                                             Zertifikatspflicht gilt bis 24. Januar
17.00 Rosenkranz                         Gottesdienste im Fernsehen               2022 und betriff alle Personen ab 16
                                         Sonntag, 26. September                   Jahren.
Dienstag, 21. September                  9.30 Katholischer Gottesdienst (ZDF)
8.30 Eucharistiefeier
17.00 Rosenkranz
                                          Liturgische Bibeltexte
Mittwoch, 22. September                  Sonntag, 19. September
8.30 Eucharistiefeier                    25. Sonntag im Jareskreis
17.00 Rosenkranz                         Erste Lesung     Weish 2,1a.12.17–20
                                         Zweite Lesung          Jak 3,16 – 4,3
Donnerstag, 23. September                Evangelium               Mk 9,30–37
8.30 Eucharistiefeier
17.00 Rosenkranz                         Sonntag, 26. September
                                         26. Sonntag im Jahreskreis
Freitag, 24. September                   Erste Lesung         Num 11,25–29
19.00 Rosenkranz                         Zweite Lesung             Jak 5,1–6
19.30 Eucharistiefeier mit eucharisti-   Evangelium     Mk 9,38–43.45.47–48
       scher Anbetung und Segen
                                                                                                                           (Bild: Zhen Hu, unsplash)

Samstag, 25. September
8.00 Rosenkranz
8.30 Eucharistiefeier

                                                                                                                      11
16. – 30. September

Pfarreichronik · Jahrzeiten und Gedächtnisse

Freudige und traurige Ereignisse sind       Pfarrei St. Georg                        Kapelle Mariazell
Teil des Lebens. Als Christinnen und       Samstag,18. September, 10.00 Uhr         Mittwoch, 15. September
Christen dürfen wir darauf vertrauen,      Jahrzeit: Hans und Marlies Am-           Jahrzeit: Josef und Anna          Kauf-
dass Gott auch diese mit uns geht.         bühl-Randegger; Alois und Brigitta Ar-   mann-Wangeler und Söhne.
                                           nold-Bolfing; Familie Bründler-Dubs;
 Tod                                       Alois Grüter-Peter; Eheleute Kauf-       Donnerstag, 16. September
Franz Steiner-Emmenegger, Schenkon         mann-Dubs; Agnes Kurmann-Bucher;         Jahrzeit: Alois und Rosa Jost-Steiner.
Franz Xaver Konrad Bühler, Sursee          für die Stifter und Wohltäter des Kin-
Gritli Schwegler-Wermelinger, Sursee       derheimes Mariazell; Theres Suppi-       Freitag, 17. September
Annelies Lütolf, Sursee                    ger-Koller; Emil Züger, Singmatt 3.      Jahrzeit: Josef Lütolf-Leu.
Maria Stalder-Emmenegger, Sursee
                                           Montag, 20. September, 9.00 Uhr          Mittwoch, 22. September
 Taufe                                     Jahrzeit: Jakob und Magdalena Zih-       Jahrzeit: Moritz Herzog und Familie.
Joana Nunes, Schenkon                      lmann-Emmenegger und Josef und
Mateo Domenico Catalano, Rothrist          Agatha Zihlmann-Jost und Josefine        Freitag, 24. September
Lena Abächerli, Sursee                     Zihlmann und Joseph Zihlmann-Brulé       Jahrzeit: Marie Lütolf, Eltern und Ver-
Henry Sax, Sursee                          und Rupert Zihlmann-Flöscher und         wandte.
Emily Wey, Mauensee                        Karl Zihlmann-Gada und Marilene Zih-
                                           lmannund Georg Zihlmann-Hämmerli,        Samstag, 25. September
                                           Geroldswil.                              Jahrzeit: Elisa Zwimpfer, Eltern und
 Kollekten                                                                          Verwandte; Josef und Berty Sto-
Bergwaldprojekt Schweiz am 18./19.         Mittwoch, 22. September, 10.00 Uhr       cker-Wechsler.
September                                  Klassengedächtnis 1940 – 1944 Mauen-
Das Bergwaldprojekt, gegründet 1987,       see für Rita Baumgartner-Stöckli         Mittwoch, 29. September
ist eine gemeinnützige Stiftung. Sie hat   und Werner Bossert.                      Jahrzeit: Anita Lenhardt.
den Zweck, die Erhaltung, Pflege und
den Schutz des Waldes und der Kultur-                                               Donnerstag, 30. September
landschaft im Berggebiet zu fördern.                                                Jahrzeit: . Franz Xaver und Marie
Dies geschieht durch Pflege- und Sanie-                                             Beck-Leu und Angehörige.
rungsarbeiten, aber auch durch die För-
derung des öffentlichen Verständnisses.
Forstliche Laien gehen in den Bergwald     Wussten Sie, dass …
und leisten freiwillige Arbeitseinsätze.
Vor Ort erklären Fachleuten das faszi-
nierende Ökosystem Bergwald.

Tag der Migrantinnen und Migranten:
Kollekte für migratio am 25./26. Sep-
tember
Die röm.-kath. Kirche begeht welt-
weit den «Tag der Migrantinnen und
Migranten». Gemeinsam zeigen wir uns
mit Migrantinnen und Migranten soli-
darisch und beten gemeinsam für sie
und mit ihnen. Die Kollekte wird auf-
genommen für die Dienststelle migra-
tio der Schweizer Bischofskonferenz.
migratio koordiniert im Auftrag der
                                                                                                                              (Bild: tm)

Bischöfe die Seelsorge für andersspra-
chige Missionen in der Schweiz.            … im Pfarreizentrum 714 Stühle auf Besucherinnen und Besucher warten.

12
Schnupper-Treffen für alle Viert- und Fünftklässler

Endlich ministrieren!

                                                                                       Nach diesen Treffen entscheidet ihr
                                                                                       euch: wenn es euch gefällt, dann macht
                                                                                       ihr weiter. Gemeinsam besprechen und
                                                                                       planen wir für alle passende Treffdaten.

                                                                                       Liebe Eltern,
                                                                                       unterstützen Sie Ihr Kind, wenn es mi-
                                                                                       nistrieren möchte. Auch wer schon im
                                                                                       Blauring, in der Pfadi oder im Turn-
Werde auch du Mitglied der Ministrantenschar in Schenkon oder Sursee.                  verein mitmacht, kann Ministrantin
                                                                                       oder Ministrant werden. In der Mini-
                                                                                       strantengruppe erleben die Kinder eine
Endlich ist es soweit. Wir laden alle       Mittwoch, 22. September                    «lebendige Kirche», wo sie gefragt sind
Kinder, die dieses oder letztes Jahr        13.30 bis 14.30 Uhr                        und gute Erfahrungen auch für das
ihre Erstkommuion feierten zu einem         Treffpunkt vor Pfarrkirche Sursee          ganze Leben machen.
«Schnupper-Treffen» ein. Wir freuen                                                    Falls das erste «Schnupper-Treffen»
uns, wenn ihr kommt, um zu entdecken,       Mittwoch, 22. September                    nicht passt oder Fragen auftauchen,
was Ministrantinnen und Ministranten        14.30 bis 15.30 Uhr                        rufen Sie an, Telefon: 041 926 80 60.
alles erleben und zu tun haben. Es gibt     Treffpunkt vor der Kapelle                 Danke für Ihr Mittragen.
je ein Treffen in Sursee und in Schenkon:   Namen Jesu Schenkon                           Claudio Tomassini und Scharleitung

Sakristanin des AltersZentrums, Ruth Portmann, verabschiedet

Mit Herz und Seele
Über Jahre hinweg war Ruth Portmann
als Sakristanin im AltersZentrum St.
Martin tätig. Am Dienstag, 31. August,
wurde sie im Gottesdienst verabschie-
det. Pfarreileiter, Claudio Tomassini,
sprach ihr auch im Namen der Kirch-
gemeinde und des AltersZentrums ei-
nen grossen Dank aus. «Du bist so viele
Jahre mit Leidenschaft, Freude und
Zuverlässigkeit deiner Arbeit nach-
gegangen», meinte Claudio Tomassi-
ni. «Dabei ging es dir immer um die
Menschen. Manches Mal hast du uns
Seelsorgerinnen und Seelsorger einen        (v. l. n. r.) Thomas Müller, Claudio Tomassini, Ruth Portmann, Luzia Häller.
Wink gegeben, wenn Menschen in Not
waren und Hilfe benötigten. Du bist mit
                                                                                                                              (Bilder: tm; wm)

offenen Augen auf die Menschen zuge-        immer alles parat, nie hat etwas gefehlt   von den Mitfeiernden im AltersZentrum
gangen, das möchten wir weiterpfle-         oder war leer.» Mit einem herzlichen       gedankt.
gen. Und auch hier in der Kapelle war       Applaus wurde Ruth Portmann auch                                              tm

                                                                                                                            13
Sabine Beck-Plugshaupt zur Einweihung des Hans-Küng-Platz

Ein würdiges Andenken für Hans Küng

Am Sonntag, den 19. September, wird
der Hans-Küng-Platz eingeweiht. Die
Stadtpräsidentin Sabine Beck-Plugs-
haupt berichtet von der Idee und Um-
setzung.

Wie kam es zu der Idee, einen Platz
nach Hans Küng zu benennen? Was ist
die Intention?
Es ist so, dass sich bereits vor länge-
rer Zeit eine Gruppe bildete, die sich
Gedanken dazu machte, wie das Schaf-       Es war eine ganz spezielle Zeit. Auf der   Wie haben Sie entschieden, wo dieser
fen von Hans Küng in Sursee sichtbar       einen Seite gab es das Gremium, wel-       Platz sein soll?
gemacht werden kann. In der Gruppe         ches sich bereits Gedanken gemacht         Der Ort hat sich wie ein Geschenk
engagieren sich Heidi Schilliger Menz,     hat, wie Hans Küng und sein Schaffen       präsentiert: Es ist ein Platz beim neu-
Bildungsvorsteherin Stadt Sursee; Mi-      über seinen Tod hinaus sichtbar blei-      en Pfarreizentrum, beim Eingang zur
chael Blatter, Stadtarchivar; der Sur-     ben können. Dann traf der Todesfall ein.   Stadt, in der Nähe zum Wasser, das
seer Hans Ambühl, Stiftungsrat Wel-        Das hat viele Menschen in Sursee sehr      Hans Küng ein liebes Element war. Auf
tethos Schweiz; Claudio Tomassini,         bewegt, auch den Stadtrat und die Mit-     dem Platz können sich Menschen aus
Pfarreileiter sowie Vertreter der An-      arbeitenden der Stadt. Wir haben uns       verschiedenen Religionen und Kulturen
gehörigen von Hans Küng. Es ist also       überlegt, wie wir unserem Ehrenbürger      begegnen. Es hat sich harmonisch zu-
keine neue Idee. Mit dem Tod von Hans      die verdiente Würde entgegenbringen        sammengefügt.
Küng hat das Thema nochmals eine zu-       könnten. Und auch aus der Bevölke-         Im Rahmen der Bautätigkeiten des
sätzliche Aktualität erhalten. Der Stadt   rung kamen Reaktionen. In kurzen Ab-       Wohn- und Geschäftshauses, dem neu-
ist es wichtig, ihrem bisher einzigen      ständen kamen Mails von Surseerinnen       en Pfarreizentrum und der Umgestal-
Ehrenbürger Anerkennung und Wert-          und Surseern, Partei- und Quartierver-     tung des Platzes hat man angefangen
schätzung für sein prägendes Wirken        einsvertretungen, die anregten, eine       vom äusseren Vierherrenplatz, das ist
zu entbieten. Die Platzbenennung bietet    Strasse oder einen Platz nach Hans         der beim Pfarreizentrum und vom in-
eine einmalige Möglichkeit dazu.           Küng zu benennen. Im Ressort Präsidi-      neren Vierherrenplatz, das ist der Platz
                                           ales haben wir die Ideen weitergespon-     anschliessend an den Herrenrain, zu
Wie kam es ganz praktisch zu dieser        nen, sie auch im Stadtrat diskutiert und   sprechen. Daraus ergab sich eine Zwei-
Entscheidung?                              schlussendlich festgelegt.                 teilung, die auch baulich sichtbar ist. In
                                                                                      den vergangenen Monaten ist die Über-
                                                                                      zeugung gewachsen, dass sich mit der
                                                                                      neuen Namensgebung des Teilbereichs
                                                                                      beim Pfarreizentrum eine wunderbare
                                                                                      Möglichkeit ergibt, Hans Küng auch
                                                                                      künftig in unserer Stadt sichtbar zu
                                                                                      machen.

                                                                                      Welche Frau bekommt als Nächstes ei-
                                                                                      nen Platz?
                                                                                      Es kam tatsächlich ein Hinweis aus der
                                                                                      Bevölkerung, der diese Frage beinhal-
                                                                                      tete. Würde man ein neues Stadtgebiet
                                                                                      entwickeln und nach Namen suchen,
                                                                                      dann würde man bestimmt darüber
                                                                                                                                   (Bilder: zVg)

                                                                                      nachdenken.

Ein Teil des Vierherrenplatzes wird zum Hans-Küng-Platz.                                                            Fragen: tm

14
Aufruf von Kirchen und Kanton Luzern zum Bettag (19. September)

Von Zumutungen und Lebensmut

Kirchen und Kanton Luzern stellen die-
ses Jahr ihre Bettagsaktion unter das
Motto «Mut». Solchen brauche es, um
Herausforderungen wie der Coro-
na-Pandemie zu begegnen, schreiben
sie. Sich gegenseitig Mut zu machen
helfe, die Krise als Gemeinschaft zu
bewältigen.

Der Aufruf im Wortlaut:

Der diesjährige eidgenössische Dank-,
Buss- und Bettag im Kanton Luzern
steht unter dem Thema Mut.

Kleine Veränderungen gehören zu un-
serem Alltag. Oft nehmen wir diese
nicht bewusst wahr. Sie gehören zum
Jahreszyklus unseres Daseins und           Danke für Ihren Mut, Ihre Ausdauer      Kirchen pflanzen Bäume
verlangen kein aktives Tun. Sobald         und Ihre Zuversicht. Danke für Ihren    «Selbst wenn ich wüsste, dass morgen
Veränderungen von aussen oder von          Lebensmut und Ihre Hoffnung auf das     die Welt untergeht, würde ich heute
innen unser Handeln beeinflussen, ent-     Licht im Dunkel, auf eine Zukunft, in   noch ein Apfelbäumchen pflanzen»:
steht etwas wahrnehmbar Neues. Das         der wir uns wieder persönlich begeg-    Ob wirklich Reformator Martin Luther
Neue kann Unterschiedliches in un-         nen, herzen und umarmen werden, uns     dies gesagt hat, ist ungewiss. Doch der
serer Gefühlswelt auslösen: Frohmut,       gemeinsam lebendig, uneingeschränkt     Satz passt zum heurigen Bettagsthe-
Angst, Neugier, Unsicherheit, Übermut,     und vielleicht auch mal wieder über-    ma «Mut». Die drei Luzerner Landes-
Sehnsucht, Ungewissheit oder auch          mütig fühlen können.                    kirchen berufen sich deshalb darauf,
Wehmut.                                                                            wenn sie an diesem Feiertag an sechs
                                              Regierungsrat des Kantons Luzern     Orten im Kanton einen Baum pflan-
Die Corona-Pandemie stellt uns alle seit   Römisch-katholische Landeskirche des    zen – für jedes ihrer fünf Jubiläums-
über ein­einhalb Jahren auf unerwarte-                           Kantons Luzern    Jahrzehnte und das angebrochene
te Art und Weise laufend vor neue He-        Evangelisch-reformierte Kirche des    sechste Jahrzehnt einen.
rausforderungen und neue Lebenssitu-                             Kantons Luzern
ationen – und sie konfrontiert uns mit          Christkatholische Kirchgemeinde    Aktion zum 50-jähgien Jubiläum
intensiven Gefühlen: Trauer, Schmerz,                                    Luzern    Eigentlich wollten die Landeskirchen
persön­liche Verluste oder die Sorge um             Islamische Gemeinde Luzern     die Grossveranstaltung zum Bettag, die
uns und unsere Nächsten sind Teil der                                              sie 2020 in Willisau zu ihrem 50-jäh-
Pandemie. Aber auch Soli­darität, Un-                                              rigen Bestehen geplant hatten, dieses
terstützung und Anteilnahme. Sanftmut                                              Jahr nach­holen. Weil die Pandemie es
und ge­ genseitiges Mutmachen helfen       Ökumenische Bettagsfeier                aber nach wie vor nicht zuliess, ein Fest
                                                                                                                               (Bild: Claudius Bisig, grafikcontainer.ch)

uns, die Krise als Gemeinschaft zu be-           in Sursee                         dieses Umfangs zu planen, beschlossen
wältigen. Dabei misst sich unsere Stär-    Sonntag, 19. September, 10.30 Uhr,      sie, stattdessen zu sechs kleineren Fei-
ke am Wohl der Schwachen, wie dies in      katholische Kirche Sursee               ern einzuladen. Diese Feiern sind öku-
der Präambel der Bundes­     verfassung    Eine Feier mit Ulrich Walther dem re-   menische Gottesdienste, die ohnehin
festgehalten ist. Mit Demut fragen wir     fomierten Pfarrer, Christian Schmit-    stattfinden. Eine der Feiern findet im
uns in diesen Zeiten, wie viel wir vom     ter von der Chrischonagemeinde und      Rahmen des Bettagsgottesdienstes in
Vorherigen noch brauchen und was wir       Claudio Tomassini dem Pfarreileiter     Sursee statt. Alle sind willkommen, es
als Erkenntnis ins Jetzt wie auch          der katholischen Kirche Sursee.         braucht keine Anmeldung.
in die Zukunft mitnehmen.                                                                                                do

                                                                                                                         15
Freude für die Erstkommunionkinder Schenkon

Hand in Hand in der Gemeinschaft mit Jesus

Die Kinder von Schenkon feierten am 29. August ihre Erstkommunion.

Die Erstkommunionkinder von Schen-         ner kurzen Prozession in die Kapelle       gewöhnlich. Umso schöner ist es, dass
kon mit ihren Familien wurden am           Namen Jesu. «Wir freuen uns, dass wir      wir heute die Einladung zum Tisch ge-
Sonntag, 29. August, in der Kapel-         mit euch das schöne Fest der Erstkom-      meinsam feiern können», erinnerte Ina
le Namen Jesu herzlich empfangen.          munion feiern dürfen», meinte Josef        Stankovic in ihrem Predigtwort. Dann
Ganz im Sinne des Mottos «Hand in          Mahnig zur Begrüssung der Kinder und       lud sie zur Vorbereitung des Mahls eine
Hand» feierten sie erstmals die heili-     Gäste im Festgottesdienst.                 Gruppe von Erstkommunionkindern
ge Kommunion.                                                                         ein, die Gaben von Brot und Wein zum
                                           «Ich han en Freud i mim Härz»              Tisch zu bringen.
Die freudigen und strahlenden Gesich-      Als die Kinder, begleitet durch Gabriela
ter von Mädchen und Knaben, die vor        Wildeisen, das Lied «Ich han en Freud i    Geschenk wurde von den Eltern
dem Gemeindehaus Schenkon versam-          mim Härz», anstimmten, schien es, die      gestaltet
melt waren, verrieten, für sie ist heute   Freude springe auch auf die Besuche-       Mit den Worten: «Hand in Hand und in
ein Freudentag. Und als die Glocken        rinnen und die Besucher des Gottes-        der Gemeinschaft mit Jesus teilen wir
der Kapelle Namen Jesu erklangen,          dienstes über. «Die Vorbereitung auf       Brot und Wein», lud Josef Mahnig die
zogen die Erstkommunionkinder in ei-       das grosse Fest war dieses Jahr ausser-    Kinder zur Kommunion.
                                                                                      Am Schluss des Gottesdienstes seg-
                                                                                      nete Ina Stankovic das Andenken an
                                                                                      den grossen Tag. Das Kreuz ist ein Ge-
                                                                                      schenk, das die Eltern im Rahmen der
                                                                                      Vorbereitung für ihre Kinder gestaltet
                                                                                      haben. Auch farbige Lebensbaum, der
                                                                                      die Kapelle schmückte, wurde von El-
                                                                                      tern mit Kindern gestaltet.
                                                                                      Nach dem Gottesdienst wurden die
                                                                                      Mädchen und Knaben von festlichen
                                                                                                                                (Bilder: wm)

                                                                                      Klängen des Musikvereins Schenkon
                                                                                      begrüsst.
                                                                                                                         wm

16
Festliches Bürgeramt am Tag der «Soorser Änderig»

Gemeinsame Kraft – gemeinsame Hoffnung

Am Sonntag, 5. September, luden die
Korporation und die katholische Pfar-
rei Sursee zum traditionellen Bürger-
amt. Das Bedauern, dass es auch die-
ses Jahr keine Zuckerwatte gab, war
bei der Präsidentin der Korporation
Sursee spürbar.

«Vor einem Jahr war ich zu optimis-
tisch, denn auch heute müssen wir auf
Zuckerwatte verzichten», meinte Karin
Wagemann, Präsidentin der Korpora-
tion Sursee, zur Begrüssung im Bür-
geramt. Denn auch dieses Jahr gab
es keine Soorser Änderig. Umso mehr
schätzte es Karin Wagemann, dass
der Stadtrat von Sursee vollzählig und
auch mehrere Gemeinderätinnen und         Karin Wagemann, Präsidentin der Korporation, spricht beim Bürgeramt.
Gemeinderäte aus dem Kirchgemein-
degebiet anwesend waren. Pfarreileiter
Claudio Tomassini erinnerte in seinem     Menschen neue Achtsamkeit               Kraft und eine gemeinsame Hoffnung»,
Predigtwort, dass es heute nach wie vor   schenken                                meinte der Pfarreileiter. Gegen Ende
wichtig sei, gemeinsam zu hoffen, wie     «Wir sind gefordert, Menschen neue      des Gottesdienstes begrüsste er noch
es damals die Jüngerinnen und Jünger      Achtsamkeit zu schenken, wir sind       eine grosse Schar lachender Mädchen
Jesus taten.                              aber auch gefordert, nach vorne zu      und Knaben in der Kirche. Die Kinder
                                          blicken, so entsteht eine gemeinsame    feierten gleichzeitig im Klostergarten
                                                                                  einen Gottesdienst unter freiem Him-
                                                                                  mel. Dann lud Claudio Tomassini die
                                                                                  Mädchen und Knaben, die fröhlich die
                                                                                  Sonne in die Kirche brachten, zum Al-
                                                                                  tar.

                                                                                  Honiggans zum Neubeginn
                                                                                  Zum Abschluss begrüsste der Pfarrei-
                                                                                  leiter ganz im Sinne der «Soorser Ände-
                                                                                  rig» oder des Neubeginns, die Katech-
                                                                                  tinnen Daniela Köferli und Rebekka
                                                                                  Felder sowie Christian Fischer, für die
                                                                                  Soziale Arbeit der Kirchen, im Pfarrei-
                                                                                  team. Passend zum Tag überreichte er
                                                                                  ihnen eine original Surseer Honiggans.
                                                                                  Der Kirchenchor musste, bedingt durch
                                                                                  ein positives Corona-Testresultat auf
                                                                                  seinen Auftritt im Gottesdienst ver-
                                                                                  zichten, umso fröhlicher klang die Or-
                                                                                  gelmusik von Daniela Achermann und
                                                                                  Andreas Wüest.
                                                                                                                             (Bilder: wm)

                                                                                                                      wm
Gemeinsam werden die Wegkerzen für das neue Erstkommuinionjahr gesegnet.

                                                                                                                       17
Kirche – Welt – Politik

Blick in die Weltkirche

 Kanton Luzern                              als Ergänzung zu anderen Unterstüt-           Evangelische Kirche Schweiz
Bibelpastorale Arbeitsstelle                zungen und für die Dauer des ganzen           Rita Famos entschuldigt sich bei
Winfried Bader neuer Leiter                 Studiums angelegt. Der Fonds ist mit          Missbrauchsopfer
                                            130 000 Franken dotiert, die aus pri-
                                            vaten Zuwendungen stammen. Er geht
                                            auf eine Initiative des Instituts für Sozi-
                                            alethik zurück, dieses feiert 2021 sein
                                            40-Jahr-Jubiläum.
                                            Informationen: unilu.ch

                                             Schweiz
                                            Direktor Caritas Schweiz
                                            Peter Marbet tritt zurück

                                                                                          Die Evangelische Kirche Schweiz (EKS)
                                                                                          hat Missbrauchsvorwürfe gegen ih-
                                                                                          ren damaligen Präsidenten Gottfried
Der in Luzern tätige Theologe Winfried                                                    Locher untersuchen lassen. In einem
Bader (*1959) leitet ab Dezember mit                                                      Bericht attestiert sie den Vorwürfen
einem 80-Prozent-Pensum die Bibel-                                                        Glaubwürdigkeit. Vor den Medien ent-
pastorale Arbeitsstelle in Zürich. Er                                                     schuldigte sich die aktuelle EKS-Präsi-
folgt in diesem Amt auf Detlef Hecking,                                                   dentin Rita Famos bei der Betroffenen
der neu Pastoralverantwortlicher im                                                       «für das erfahrene Leid und den langen
Bistum Basel ist.                                                                         Weg, sich Gehör zu verschaffen». Die
Als Präsident des Vereins «theolo­                                                        Frau hatte im März eine Beschwerde
giekurse.ch» und Vorstandsmitglied                                                        eingereicht. «Solche Beschwerden sol-
des Theologisch-pastoralen Bildungsin-      Peter Marbet, seit Anfang 2021 Direk-         len auf allen Ebenen der Kirche behan-
stituts kennt Bader die Deutschschwei-      tor von Caritas Schweiz, hat sein Amt         delt werden, auch wenn es Leitungsper-
zer Bildungslandschaft gut. Der Deut-       Mitte August überraschend niederge-           sonen betrifft», so die EKS-Präsidentin.
sche ist seit 2005 als Pfar­reiseelsorger   legt. Beide Parteien seien «überein-          Locher war im Zusammenhang mit der
in der Schweiz tätig, zuletzt in der        gekommen, das Arbeitsverhältnis auf-          Beschwerde im Mai 2020 zurückgetre-
Luzerner Pfarrei St. Maria zu Franzis-      zulösen», heisst es in der Mitteilung         ten.
kanern. Hier wird er wei­terhin einmal      von Caritas Schweiz. Die Gründe lägen
monatlich den liturgischen Dienst über-     «in unterschiedlichen Auffassungen            Abschiedsfeier Weihbischof Theurillat
nehmen.                                     von Führung und Zusammenarbeit»,              Ein «Sympathieträger Gottes»
                                                                                                                                 (Bilder: zVg, Sylvia Stam, Pia Neuenschwander)

                                            teilt das Hilfswerk mit Sitz in Luzern        Als «Träger der Sympathie Gottes» und
Universität Luzern                          mit. Während seiner Zeit als Direktor         «Verkünder der sympathischen Kir-
Fonds unterstützt Flüchtlinge               sei der wichtige Themenschwerpunkt            che» würdigte Bischof Felix Gmür den
Die Universität Luzern schafft einen        der Klimagerechtigkeit etabliert und          zurückgetretenen Weihbischof Denis
Fonds für Menschen mit Fluchterfah-         weiterentwickelt worden, würdigt Ca-          Theurillat. Dieser wurde am 15. August
rung. Damit können Studierende un-          ritas Schweiz das kurze Wirken des            in einer Messe feierlich verabschiedet.
terstützt werden, die in der Schweiz        scheidenden Direktors. Vorübergehend          Das Interesse füreinander, verbunden
Asyl erhalten haben oder vorläufig auf-     würden die Geschäfte vom stellvertre-         mit dem Risiko, das das Evangelium ei-
genommen sind und die Zulassungs-           tenden Direktor Hans Krummenacher             nem aufbürdet, das sei der Weg, den er
bedingungen zum Studium erfüllen,           geführt. Marbet war Nachfolger des            20 Jahre lang in diesem Bistum gegan-
teilt die Universität mit. Der Fonds ist    langjährigen Direktors Hugo Fasel.            gen sei, so Gmür.

18
Nähen mit Migrantinnen in der Pfarrei Reussbühl

Neue Kunstwerke aus der Nähmaschine

Am Anfang standen ausrangierte Bla-
chen. Als die Pfarrei diese geschenkt
bekam, hatte das Team die Idee, aus
diesen mit Migrantinnen Taschen zu
nähen. Seither sind kunstvolle Werke
entstanden.

«Geht›s bei dir?», fragt Brigitte Eicher
eine junge Frau, die im Pfarreihaus in
Reussbühl hinter einer von vier Näh-
maschinen sitzt. Eine Frau (31) aus
Eritrea braucht ihre Unterstützung
beim Nähen eines Kirschstein-Säck-
leins in Form einer Maus. Mit raschem
Blick erkennt Eicher, dass die Naht zu
früh zugenäht wurde, und sie zeigt ihr,
wie sie weiterfahren kann.
«Das Praktische ist bei diesem Angebot
sehr wichtig», erklärt die Katechetin,
die im Erstberuf Damenschneiderin
gelernt hat. In der Vorwoche hatte sie
gezeigt, wie die Frauen beim Erstellen
der Maus vorgehen sollen. Heute sind       Diese Eritreerin näht bereits das dritte Kirschstein-Säckli.
die vier Anwesenden sehr konzentriert
und selbständig an der Arbeit. Die Frau
neben ihr (55) ist offensichtlich geübt
im Nähen. «Die Maus ist für meine          Kindern. Sie habe schon in ihrer Hei-       en melden sich bei mir, wenn sie Hil-
Enkelin», sagt die Albanerin aus Maze-     mat genäht, aber lediglich privat.          fe brauchen, etwa beim Ausfüllen von
donien, Mutter von drei erwachsenen                                                    Formularen», erklärt Nussbaumer.
                                           «Irgendwie geht’s schon»                    Sie frage dann nach, ob sie Inter-
                                           Erst zum dritten Mal hier ist eine          esse am Nähen hätten. Der Rest sei
                                           weitere Eritreerin (63). In dieser Zeit     Mund-zu-Mund-Propaganda.          «Die
                                           hat sie bereits ein Kissen und zwei         Nachfrage ist gross, darum dürfen die
                                           Mäuse genäht. Zuhause habe sie bisher       Einzelnen jeweils nur einige Mona-
                                           lediglich geflickt, erklärt sie mit Hilfe   te bleiben, damit möglichst viele eine
                                           ihrer jüngeren Landsfrau (30), die aus      Chance haben.»
                                           dem Tigrinischen übersetzt. Aber Mäu-
                                           se? Sie verneint lachend.                   Verkauf an der Chilbi
                                           «Die Frauen, die zum Nähen kom-             In den wöchentlichen Kursen sind
                                           men möchten, haben zuerst ein paar          in den letzten drei Jahren wahre
                                           Stunden Deutsch gehabt», sagt Brigit-       Kunstwerke entstanden: Etuis, Finken,
                                           te Eicher. Dennoch ist die sprachliche      Kochschürzen, Windeltaschen, Wärme-
                                           Verständigung nicht einfach, «aber          säcke für Kartoffeln, vieles davon aus
                                           irgendwie geht es dann schon», lacht        Reststoffen. Ein Teil der Werke wird
                                           Eicher, und wird zu Hilfe gerufen, weil     jeweils an der Chilbi angeboten oder
                                           sich eine Nähnadel verkrümmt hat.           kann im Pfarreihaus gekauft werden.
                                                                                                                                (Bilder: Sylvia Stam)

                                           Initiiert wurde das Projekt «Nähen          Aus dem Gewinn wiederum wird Mate-
                                           mit Migrantinnen» von Esther Nuss-          rial für neue Werke erworben.
Brigitte Eicher zeigt weitere Nähwer-      baumer, in der Pfarrei zuständig für
ke, hier ein Etui.                         Diakonie und Integration. «Die Frau-                                  Sylvia Stam

                                                                                                                          19
AZA 6210 Sursee         Redaktionsteam: Tanja Metz, tm (Leitung);
                                                                         Post CH AG      Werner Mathis, wm; Rebekka Felder; Franz Bieri;
                                                             Erscheint vierzehntäglich   Claudio Tomassini, ct; Claudia Andermatt
                                                                                         Zuschriften: Redaktion Pfarreiblatt, Theaterstrasse
                                                                                         2, Sursee, 041 926 05 92,
                                                                    Redaktionsschluss    pfarreiblatt@pfarrei-sursee.ch
                                                                          Nr. 17/2021    Bestellungen, Adressänderungen:
                                                      Donnerstag, 16. September 2021     Katholisches Pfarramt, Rathausplatz 1, 6210
                                                                         Erscheint am    Sursee, 041 926 80 60,
                                                         Freitag, 29. September 2021     sekretariat@pfarrei-sursee.ch

                                                                                          Unser Tipp
                                                                                         Soorser Wöörterbuechli
                                                                                         Das Soorser Wöörterbüechli, seit Jah-
                                                                                         ren vergriffen, kann jetzt im Internet
                                                                                         unter ‹www.soorser-wöörter.ch› di-
                                                                                         gital heruntergeladen werden. Hier
                                                                                         einige Beispiele aus dem eher kirch-
                                                                                         lichen Vokabular:
                                                                                         Bättischlängger (Frömmler); Hërrgòtts-
                                                                                         früechi (sehr früh am Morgen); Hému-
                                                                                         riich (Restaurant in der Oberstadt);
                                                                                         Bäärzalistaag (Berchtoldstag, Tag nach
                                                                                         Neujahr); Chélezänni (gemalte Fratze
                                                                                         an der Kirchenrückwand); Dägerschtëi,
                                                                                         Tägerschtëi, Täguschtëi (Friedhof, Ka-
                                                                                         pelle Maria Dägerstein – däger = gross);
                                                                                         Chéletöörmler (Fasnachtskindermaske
                                                                                         von Sursee; Wiewasserwädu, Wiwass-
                                                                                         erwädu (Weihwasserwedel); Chéletri-
                                                                                         iber (Kirchenordner); Liechpmis (Mariä
                                                                                         Lichtmess);
Wofür schlägt dein Herz?                                                                 z Chéle tue/ tòò (beerdigen); Voorzëi-
Fabrizio Misticoni Jugendseelsorger der Pfarrei St. Georg. Er arbeitet derzeit in        je (Vordach, Vorhalle der Kirche oder
der Betriebs- und Nutzerkommission des Pfarreizentrums mit.                              Kapelle); Hërrgòttstaag (Fronleich-
                                                                                         nam); Viiriheer, Viirhërr (einer der
Was treibt dich in deiner Arbeit an?                                                     vier Pfarrseelsorger, je in eigenem
                                                                                         Pfrundhaus wohnend); Voortéli (Kir-
Sicher der Kontakt mit vielfältigsten Menschen. Bei den Jugendverbänden treffe           chenempore, Vordiele): ‹de Chélechoor
ich zum Beispiel auf motivierte und engagierte Jugendliche. Hier kann die Pfarrei        hëd óf de Voortéli gsónge›; verwaare/
Unterstützung und Rahmen für grossartige Projekte bieten. Allgemein ist es span-         verwaart (Sterbesakramente spenden):
nend, engagierte Menschen mit den unterschiedlichsten Charakteren zu vernetzen           ‹de Pfaarer hëd e gëschter verwaart›; z
und so nachhaltige Gemeinschaftserlebnisse zu ermöglichen.                               Chéle gòò (den Gottesdienst besuchen;
                                                                                         Auterdiener (Ministrant, wörtlich: Al-
Was möchtest du mit deiner Arbeit erreichen?                                             tardiener); Tòtsche (Tragleuchter bei
                                                                                         Prozessionen, französisch torche, ita-
Dass Jugendliche den Ort Kirche als einen Ort der Entfaltungsmöglichkeit erleben.        lienisch torcia); Höugenòòbe (Weih-
Es wäre grossartig, wenn Jugendliche, die beispielsweise den Firmweg mitma-              nachtsabend); Höugali (Diminutiv von
chen, mit vielleicht 30 Jahren sagen, ganz verkehrt war das nicht in der katholi-        Höuge): ‹e Chappitschiiner hëd mer es
schen Kirche.                                                                            Höugali ggää›; sirache/gsirachet (lär-
                                                                                         men, schimpfen, ungebärdig aufführen,
Was ist die grösste Herausforderung?                                                     fluchen, toben, ‹dä hëd nächti wéder
                                                                                         emòòu gsirachet›; Chnëbubörger (Kor-
Aufzuzeigen, dass Sursee und Rom zwei verschiedene Planeten sind und miteinan-           porationsbürger, sie wählen den Sur-
der den Fokus auf das zu setzen, was vor Ort, in der Pfarrei läuft und möglich ist.      seer Pfarrer); Choraléscht (jugendlicher
                                                                                                                                               (Bild: tm)

Tu Gutes und sprich darüber!                                                             Chorsänger).
                                                                               tm                                             hpb
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