FILMMUSEUM POTSDAM JANUAR 2018 - MEETINGPOINT-POTSDAM
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AKTUELLE
AUSSTELLUNGEN
JA
Ständige Ausstellung
Ausstellung bis 22. April 2018
2018
Foyerausstellung bis 25. Februar
MÜNCHHAUSEN
Lügen in AgfacolorNUAR 2018
2 Alles dreht sich … und bewegt sich.
Der Tanz und das Kino
6 Münchhausen. Lügen in Agfacolor
7 Film-Erbe-Filme
8 Carte Blanche für Erika Richter
9 Hinter der Maske. Künstler in der DDR
11 Kindheit im Heim
12 Flimmerkonzerte #1
15 The Sound of Silence
18 Fast verpasst
22 FilmClub
23 Ökofilmtour
24 Aktuelles Potsdamer Filmgespräch
25 Kinderfilme
28 TermineAUSSTELLUNG
ALLES DREHT SICH...
UND BEWEGT SICH.
D E R TA N Z U N D DAS K I N O
Ausstellung Die multimediale Ausstellung zeigt das facetten-
mit Begleitprogramm reiche Wechselspiel von Tanz und Filmkamera
bis 22.4.2018 und führt in den Ballsaal, die Disco, den Proben-
raum und auf die Bühne. Spiel-, Dokumentar-
und Kurzfilme stellen den Tanz in Beziehung zu
Kurator/-innenführung Politik und Hochkultur, zu Glamour, Kitsch und
19. Jan., 17:00 Uhr Underground.
KURZFILMPRGRAMM:
TANZENDE K AFFEEWÄRMER
UND MECHANISCHE
BALLETTE
Termin Tanzfilme der 1920er bis 1940er Jahre prägen
19. Jan., 19:00 Uhr die künstlerische Avantgarde ihrer Zeit. Schon
mit Fernand Légers Ballet Mécanique zeigen
Kurzfilmprogramm
sich tänzerische Abläufe, die anstatt lebendiger
insges. ca. 90 Min.
Körper abstrakte Gegenstände in den Fokus
nehmen. Erst mit der Montage entsteht so eine
Choreographie, die dem Medium Film vorbehal-
Tanzstunde
ten bleibt. Auch Maya Deren bringt in A Study
21. Jan., 16:00 Uhr
for Choerography for Camera durch sehr exaktes
im Museumsfoyer
Montieren unterschiedliche Bewegungs- und
Aufnahmegeschwindigkeiten zusammen, die
einzig der Film zu einem Tanz werden lassen
kann. Nahaufnahmen einzelner Körperteile
werden für künstlerische Experimente, aber
auch zu didaktischen Zwecken verwendet: In
Sie können nicht Charleston tanzen? werden die
Möglichkeiten der Zeitlupe benutzt, um dem
Publikum eine Charleston-Stunde zu erteilen.
Ausdruckstänzerin Niddy Impekoven bringt mit
ihren Tanz-Pantomimen verschiedenste Objekte
in Bewegung, so eine Puppe der Künstlerin Lotte
Pritzel in Die Pritzelpuppe oder den berühmten
Münchener Kaffeewärmer.
Live am Klavier: Eunice Martins
2 D er T anz und das K in oDER GANG IN DIE NACHT
Termin Zwar ist Der Gang in die Nacht nicht Murnaus
20. Jan., 19:00 Uhr erster, aber doch sein ältester heute noch erhal-
tener Film. Seine späteren Meisterwerke werfen
D 1920 bereits ihre dramatischen Schatten voraus: Die
98 Minuten Verführung eines Mannes aus geordneten Ver-
hältnissen, die gegensätzliche Inszenierung von
Regie
Land und Stadt oder das stilisierte Schauspiel
Friedrich Wilhelm Murnau
erinnern an »Nosferatu«, »Faust« oder »Sunrise«.
Darsteller Der Arzt Eigil verliebt sich in die lebenslustige
Olaf Fönss Tänzerin Lily, verlässt seine Verlobte und zieht
Gudrun Bruun-Steffensen mit Lily aufs Land. Doch die fühlt sich alles
Conrad Veidt andere als wohl in der rauen Küstenlandschaft
und dem einsamen Haus am Rande eines
Fischerdorfes. Alleingelassen tanzt sie sich
ihre Angst von der Seele, als ein mächtiges
Gewitter aufzieht; bald beginnt sie, sich von
Eigil abzuwenden. Ihr Tanz, parallel geschnitten
zur peitschenden Brandung des Meeres, ist
Ausdruck Lilys innerer Verfassung. Er wird in der
Ausstellung als Darstellung expressiver Tänze
im frühen Kino gezeigt.
An der Welte-Kinoorgel: Richard Siedhoff
DIE TÄNZERIN
Termin Die einfühlsame Filmbiografie über die ameri-
20. Jan., 21:00 Uhr (OmU) kanische Tänzerin Loïe Fuller (1862-1928), die
mit dem von ihr entwickelten Serpentinenztanz
F/BEL/CZ 2015 zum Star der Belle Époque wurde, setzt ihre
119 Minuten bahnbrechenden Choreographien visuell virtuos
in Szene. In der Rolle der selbstausbeuterischen
Originaltitel: La Danseuse
Tänzerin überzeugt die französische Schauspie-
Regie lerin und Sängerin Soko.
Stéphanie Di Giusto Die Ausstellung bringt Loïe Fullers Serpentinen-
tanz auf ungewöhnliche Art noch einmal auf
Darsteller
die Bühne und widmet sich mit verschiedenen
Soko
Exponaten der Pionierin des Modernen Tanzes.
Gaspard Ulliel
Mélanie Thierry
4 D er T anz und das K in oLoïe Fuller
Die Tänzerin
5 D er T anz und das K in oFOYERAUSSTELLUNG
MÜNCHHAUSEN.
LÜGEN IN AGFACOLOR
Ausstellung Im Zweiten Weltkrieg begann die Ufa mit
bis 25.2.2018 der Produktion von »Großfilmen«, technisch
aufwendigen Spektakeln mit Millionenbud-
get. Mit »Münchhausen« ist der Gipfel dieses
Illusionskinos erreicht. Ein phantastischer Film
in den irreal-zarten Farben von Agfacolor zum
25. Jahrestag der Ufa. Die Ausstellung betrachtet
die Ansprüche an ein deutsches Illusions- und
Farbkino und die europaweite Vermarktung des
bunten Märchenfilms in düsteren Kriegszeiten.
DER DIEB VON BAGDAD
Termine
23. Jan., 19:00 Uhr
27. Jan., 17:00 Uhr
GB/USA 1940 Für diesen Fantasy- und Abenteuerfilm wurde
106 Minuten zunächst der ehemalige Ufa-Regisseur Ludwig
Berger verpflichtet. Berger geriet jedoch in
Regie
Streitigkeiten mit Produzent Alexander Korda,
Ludwig Berger
der die Regisseure Powell und Whelan hinzuzog
Michael Powell
und zeitweilig selbst auf dem Regiestuhl saß.
Tim Whelan
Die in Technicolor gedrehte Geschichte aus 1001
Darsteller Nacht um den Jungen Abu und eine Prinzessin
Conrad Veidt wartet u.a. mit fliegenden Teppichen und sechs-
Sabu armigen Derwischen auf. Schon bei seinem
June Duprez Erscheinen ein Meilenstein, wurde eine Kopie
von Der Dieb von Bagdad in den Ufa-Studios
gesichtet, um den Prestigefilm »Münchhausen«
vorzubereiten. »Münchhausen« orientierte sich
nicht nur an den Spezialeffekten, sondern auch
an der Farbgebung.
6 M ü nchhausenFILM-ERBE-FILME
CINEMA FUTURES
Termin
25. Jan., 19:00 Uhr (OmU)
A 2016 Michael Palms essayistischer Dokumentarfilm
Dok., 126 Minuten Cinema Futures beschäftigt sich – erstmals als
abendfüllender Kinofilm – mit der entscheiden-
Regie
den Frage der Digitalisierung und wie diese die
Michael Palm
Produktion, Verbreitung, Restaurierung und
Bewahrung von analogen Filmen zunehmend
beeinflusst. Zu den zahlreichen Akteuren, die
in den Interviewpassagen zu Wort kommen,
zählen neben prominenten Filmschaffenden wie
Martin Scorsese und Christopher Nolan auch
Künstler/-innen und Wissenschaftler/-innen
sowie anerkannte Expert/-innen aus der Welt der
Filmarchive und -museen. Der Film wurde von
einer der namhaftesten Filmerbe-Institutionen,
In Kooperation mit dem dem Österreichischen Filmmuseum, anläss-
Masterstudiengang »Film- lich seines 50-jährigen Jubiläums im Jahr 2014
kulturerbe« der Film- initiiert. »Eine vielschichtige Studie über den
universität Babelsberg und Film als bewegtes Bild und als Material sowie in
dem Brandenburgischen Ansätzen über das Kino als Institution, Ort und
Zentrum für Medien- Medium.« (Chris Wahl, Zeitgeschichte-online)
wissenschaften – ZeM In Anwesenheit des Regisseurs Michael Palm
7 F ilm - E rbe - F ilmeCARTE BLANCHE
FÜR ERIKA RICHTER
DIE MIT DER LIEBE SPIELEN
Termin
26. Jan., 18:00 Uhr
I/F 1960 Bei einem Ausflug auf die Insel Panarea ver-
129 Minuten schwindet Anna nach einem Streit mit ihrem
Freund Sandro. Auf der Suche nach ihr entspinnt
Regie sich eine Affäre zwischen Sandro und Annas
Michelangelo Antonioni Freundin Claudia: »Ein Film über das Verzei-
hen – schnörkellos, klar, unsentimental, aber
Darsteller
nicht ohne Gefühle und mit einem wunderbaren
Monica Vitti
Schlussbild.« Für Erika Richter, die den Film in
Lea Massari
einer inoffiziellen Vorführung an der Babels-
Gabriele Ferzetti
berger Filmhochschule sah, wo sie ab 1956
Dramaturgie studierte, wurde Antonioni zu
einem der größten Regisseure. Als Dramaturgin
bei der DEFA realisierte sie von den 1970er bis
1990er-Jahren wichtige – oft auch streitbare –
Stoffe wie »Das Fahrrad« von Evelyn Schmidt
und Lothar Warnekes »Die Beunruhigung«. Mit
nicht versiegender Beharrlichkeit engagiert sich
Erika Richter dafür, vergessene und von den
Leinwänden verdrängte Filmkunst wieder sicht-
bar zu machen. Sie setzt sich für die Vermittlung
des ostdeutschen Filmerbes genauso wie für
schwer zugängliche internationale Kinematogra-
phien ein. Wir gratulieren ihr herzlich zum 80.
Geburtstag!
8 C arte B lancheAUSSTELLUNG IM MUSEUM BARBERINI
HINTER DER MASKE.
KÜNSTLER IN DER DDR
Die Ausstellung im benachbarten Museum Bar-
berini widmet sich den Spielarten künstlerischer
Selbstinszenierung in der DDR zwischen Rollen-
bild und Rückzug, verordnetem Kollektivismus
und schöpferischer Individualität. Das Filmmu-
seum Potsdam ergänzt die Ausstellung um eine
Reihe von filmischen Arbeiten unter anderem
von Jürgen Böttcher (Strawalde), Konrad Wolf,
Lutz Dammbeck, A.R. Penck, Cornelia Schleime
und Gabriele Stötzer.
Bei Vorlage einer Eintrittskarte des Museums
Barberini oder der Filmvorführungen im Film-
In Zusammenarbeit mit museum erhalten Besucher/-innen wechselseitig
dem Museum Barberini ermäßigten Eintritt.
KÜNSTLERGESPRÄCH
MIT LUTZ DAMMBECK
Termin
17. Jan., 19:00 Uhr
1. Leipziger Herbstsalon
DDR 1984/2017
Dok., 58 Minuten
Dürers Erben
D 1995
Dok., 58 Minuten
Regie
© LUTZ DAMMBECK/VG BILD KUNST
Lutz Dammbeck
Der bildende Künstler und Filmemacher Lutz
Dammbeck spricht mit Filmjournalist Knut
Elstermann über Selbst- und Fremdinszenierung
im Kunstbetrieb der ehemaligen DDR. Vorab
werden seine Filme 1. Leipziger Herbstsalon und
Dürers Erben gezeigt.
9 K ü nstler in der D D RFILMISCHE SELBSTPORTR ÄTS
DER DDR-INDEPENDENTS
Termin
12. Jan., 19:00 Uhr
Terror in Dresden Bildende Künstlerinnen und Künstler waren die
DDR 1978, 20 Min. ersten, die sich in der DDR »missbräuchlich«
Regie: A.R. Penck des Super-8-Films bedienten, um ihre ästheti-
sche Ausdrucksskala zu erweitern. Weitgehend
Zeichenfilm 3 – abgeschnitten von Entwicklungen der westli-
Esclapantes oder chen Moderne, konnten sie den klassischen
Sommer in Uhlenhorst Experimentalfilm nicht nachahmen. Diese her-
DDR 1983, 16 Min. metische Situation hatte damit auch ihr Gutes,
Regie: Andreas Dress sie erlaubte ein unbefangenes Spiel mit Formen
und Techniken, oft mit überraschenden Wirkun-
Lokalbestimmung gen. Ausgehend von der eigenen Situation im
DDR 1984, 15 Min. geschlossenen Raum wurde die eigentlich für
Regie: Gabriele Stötzer Familienaufnahmen vorgesehene Schmalfilm-
kamera zum Vehikel der Erkundung und zum
Mirabilia Instrument von Grenzerweiterungen. Andreas
DDR 1988, 20 Min. Dress gelingt es mit Zeichenfilm 3, erstaunlich
Regie: Wolfgang E. Hartzsch filigrane Strukturen zu entwerfen und dem
Spannungsfeld zwischen Individuum, Stadt und
Zwischen Gold und Gelb Landschaft Ausdruck zu verleihen. Für Wolfgang
kann nur noch Licht fallen E. Hartzsch wird in Mirabilia die Ateliersituation
DDR 1989, 18 Min. zur Performance-Bühne. A.R. Penck besucht in
Regie: Cornelia Schleime Terror in Dresden kurz vor seiner zwangswei-
sen Ausreise noch einmal ihn prägende Orte.
Cornelia Schleime reflektiert in Zwischen Gold
und Gelb kann nur noch Licht fallen ihre eigene
Lage nach der Übersiedlung nach West-Berlin.
Gabriele Stötzer schließlich unternimmt im
gleichnamigen Film eine Lokalbestimmung der
Stadt Erfurt.
Einführung: Claus Löser (Filmhistoriker)
1 0 K ü nstler in der D D RAUSSTELLUNG IM GROSSEN WAISENHAUS
KINDHEIT IM HEIM
Das Kino im Filmmuseum Potsdam begleitet
die Ausstellung im Großen Waisenhaus und die
Ringvorlesung in der Fachhochschule Potsdam
mit einer Filmreihe. Bis Februar laufen Spiel-
und Dokumentarfilme aus den 1920er Jahren
bis zur Gegenwart, darunter einige Klassiker des
deutschen Kinos. Das Sujet der institutionellen
Erziehung umfasst sowohl das Internat als
Eliteeinrichtung, als auch das Erziehungsheim
– Geschichten über rigide Disziplin, Gewalt und
existentielle Not, aber auch über Bündnisse und
Akte der Rebellion.
FREISTAT T
Termin
16. Jan., 19:00 Uhr
D 2015 Westdeutschland 1968. Der 14-jährige Wolfgang
104 Minuten tobt mit seiner Mutter am Strand: Momente der
Freiheit und des Glücks, bevor der Stiefvater den
Regie
rebellischen Jugendlichen in ein Fürsorgeheim
Marc Brummund
abschiebt. In der Diakonieeinrichtung Freistatt
Darsteller sind Gewalt und sexueller Missbrauch an der
Louis Hofmann Tagesordnung. Dass Wolfgang gegen die per-
Katharina Lorenz verse Logik der schwarzen Pädagogik, aber auch
Uwe Bohm gegen die Hierarchie unter den Jugendlichen
aufbegehrt, verschlimmert seine Lage.
Das mehrfach ausgezeichnete Drama macht
die verheerenden Auswirkungen der physischen
und psychischen Misshandlungen nicht zuletzt
In Zusammenarbeit durch die komplex angelegten Figuren intensiv
mit der Stiftung Großes spürbar.
Waisenhaus und der Mit anschließender Podiumsdiskussion,
Fachhochschule Potsdam Moderation: Peter Wensierski (Spiegel Online)
1 1 K indheit im H eimFLIMMERKONZERTE #1
Termin Ab Januar präsentiert das Potsdamer Cello-
13. Jan., 20:00 Uhr Piano-Duo CEEYS im Filmmuseum Potsdam
Stummfilmkonzerte, bei denen es ausgewählte
Filme selbst interpretiert und Gastmusiker emp-
fängt. Die minimalistische Musik von CEEYS
(abgeleitet von »Cello & Keys«), der Brüder
Sebastian und Daniel Selke, bewegt sich
zwischen Avantgarde und Pop und schließt
Elemente von Jazz, Ambient und klassischer
Kammermusik ein. Für das Visualisierungskon-
zept zum 2017 veröffentlichten Album »Concrete
Fields« wurden CEEYS beim Poetry Filmfestival
in Wien ausgezeichnet.
DER MANN
MIT DER KAMERA
UdSSR 1929 »Diese experimentelle Arbeit versucht, eine in-
68 Minuten ternationale, absolute Kinosprache zu schaffen,
basierend auf der völligen Unabhängigkeit von
Regie
der Sprache des Theaters und der Literatur.«
Dziga Vertov
Bereits der Vorspann macht deutlich: Am Ende
eines von Umbrüchen geprägten Jahrzehnts
fehlt noch die Revolution des Kinos. Unter
Verzicht auf gängige Stummfilmelemente
und unter Verwendung von Überblendungen,
Split Screens und Animationen verdichtet der
Avantgardist Dziga Vertov Aufnahmen, die über
einen Zeitraum von drei Jahren in Kiew, Odessa
und Moskau entstanden, zu einer temporeichen
Beschreibung des Lebens in der Großstadt.
Die Kamera bleibt dabei immer sichtbar, wird
zum Mittelpunkt des Geschehens. Mit ihr rast
der Zuschauer durch Straßen, tummelt sich auf
Plätzen, begleitet die Einwohner in die Fabriken,
in ihre Wohnungen und – selbstverständlich –
ins Kino.
In Partnerschaft mit Live-Musik: CEEYS
Q3Ambientfest (mit Getränkeangebot im Foyer)
1 2 F L I M M E R Ko N Z E RT E© DoREMI
CEEYS
Der Mann mit der Kamera
1 3 F L I M M E R Ko N Z E RT EZeit für Stille
Lost in Translation
1 4 T he S o und o f S ilenceSTILLE IM FILM
THE SOUND OF SILENCE
Im Dokumentarfilm »Zeit für Stille« zeigt Regis-
seur Patrick Shen, welche gesundheitlichen und
sozialen Folgen die Dauerbeschallung durch
Apparate und Verkehr für den Menschen hat.
Mit seinen Protagonisten macht er sich auf die
Suche nach Orten und Momenten absoluter
Stille, die in der westlichen Welt selten gewor-
den sind.
Auch im (Ton-)Film wird fast nie auf Dialoge,
Geräusche oder Musik verzichtet. Wir haben
uns ebenfalls auf die Suche gemacht und
einige Klassiker gefunden, die Stille zulassen.
Filmemacher/-innen setzen sie aus unterschied-
lichen Gründen ein, mal ist ihr Effekt besinnlich,
mal spannend, mal amüsant. Immer ermögli-
chen diese filmischen Momente eine Reflektion
des Verhältnisses von Klang und Stille.
ZEIT FÜR STILLE
Termine Mit Anlieferung der Filmkopie von Zeit für Stille
4. Jan., 17:00 Uhr (OmU) erhielten wir im Filmmuseum eine schriftliche
5. Jan., 17:00 Uhr (OmU) Anweisung des Verleihs, »den Ton beim Abspie-
13. Jan., 17:00 Uhr (OmU) len etwas leiser als gewöhnlich zu regulieren«.
14. Jan., 19:00 Uhr (OmU) Bereits hier wird deutlich, dass es in diesem
21. Jan., 17:00 Uhr (OmU) Dokumentarfilm um leise Klänge geht. Der
27. Jan., 19:00 Uhr (OmU) Film geht dabei von John Cages Musikkompo-
sition »4‘33« aus, bei der der Avantgardist sein
GB 2016 Orchester für die im Titel angegebene Dauer
Dok., 81 Minuten anleitet, keinen einzigen Ton zu spielen. Zu
Wort kommen außerdem Philosophen, Wissen-
Regie
schaftler, Produktdesigner und Aussteiger. Sie
Patrick Shen
alle machen deutlich: Erst in der Stille kann das
Hören (wieder) zum Erlebnis werden.
1 5 T he S o und o f S ilenceDIE GROSSE STILLE
Termine Ein Film über die »Grande Chartreuse«, das
3. Jan., 18:00 Uhr Mutterkloster des Schweigeordens der Karthäu-
7. Jan., 17:00 Uhr ser. Es ist der erste Film, der über das Leben
hinter den Klostermauern dort gedreht werden
D/F/CH 2005 durfte. Die große Stille ist ein Kinoereignis:
Dok., 169 Minuten Eine strenge, fast stumme Meditation über das
Klosterleben in seiner reinsten Form. Keine Mu-
Regie
sik, keine Interviews, keine Kommentare, kein
Philip Gröning
zusätzliches Material. Nur der Lauf der Zeit, der
Wechsel der Jahreszeiten und das Gebet als sich
wiederholendes, strukturgebendes Element.
SILENT MOVIE
Termine Mel Funn, einst erfolgreicher Regisseur, jetzt
4. Jan., 21:00 Uhr (engl. ZT) trockener Alkoholiker, plant mit der aberwitzigen
6. Jan., 19:00 Uhr (engl. ZT) Idee, in Zeiten des Tonfilms einen Stummfilm
zu produzieren, sein Comeback. Mit fragwür-
USA 1976 digen Methoden gewinnt er große Stars für
87 Minuten das Projekt und verhindert am Ende sogar den
Ausverkauf Hollywoods. Mit von der Partie in
Regie
Mel Brooks Hommage an Slapstick und das
Mel Brooks
Kino der Zwanziger Jahre sind Burt Reynolds,
Darsteller Liza Minneli, James Caan und Anne Bancroft –
Mel Brooks die sich schonungslos selbst parodieren.
Marty Feldman
Dom DeLuise
1 6 T he S o und o f S ilenceLOST IN TR ANSL ATION
Termine Bob und Charlotte lernen sich an der Bar eines
24. Jan., 17:00 Uhr (OmU) Tokioter Luxushotels kennen, beide verloren
27. Jan., 21:00 Uhr (OmU) in einer fremden Welt: Bob mittendrin in einer
scheiternden Ehe, Charlotte offensichtlich an
USA/Japan 2003 deren Anfang. Und so erschließen sich Bob und
97 Minuten Charlotte die Stadt, eine Schulterbreite vonein-
ander entfernt. Ein nachgeholter Kuss verbindet
Regie
beide erst beim Abschied, und die Gewissheit
Sofia Coppola
mit dem jeweils anderen etwas Wunderbares
Darsteller erlebt zu haben. Und dafür bedurfte es nicht
Bill Murray einmal vieler Worte.
Scarlett Johansson
Giovanni Ribisi
DIE AUSSENSEITERBANDE
Termine Arthur, Franz und Odile, die Protagonisten in
24. Jan., 19:00 Uhr (OmU) Jean-Luc Godards Krimi- und B-Film-Remi-
28. Jan., 19:00 Uhr (OmU) niszenz, kommen eigentlich nie zur Ruhe. Im
Gegenteil, sie plaudern unaufhörlich, laufen,
F 1964 tanzen und fahren unermüdlich durch Paris – in
97 Minuten neunminutendreiundvierzig sogar durch den
kompletten Louvre – Weltrekord! Nur als sich
Originaltitel: Bande à part
die drei gerade mal nichts zu sagen haben,
einigen sie sich auf eine Schweigeminute: Die
Regie
Tonspur des Films setzt aus – der vielleicht radi-
Jean-Luc Godard
kalste stille Moment der Filmgeschichte.
Darsteller
Anna Karina
Sami Frey
Claude Brasseur
1 7 T he S o und o f S ilenceFAS T V E R PAS S T
TEHER AN TABU
Termine Der im Rotoskopie-Verfahren kreierte Anima-
2. Jan., 17:00 Uhr tionsfilm erzählt von drei Frauen und einem
4. Jan., 19:00 Uhr (OmU) Mann in Teheran, deren Wege sich immer wie-
5. Jan., 21:00 Uhr der kreuzen – und die in die Doppelmoral der
11. Jan., 17:00 Uhr iranischen Gesellschaft führen. Auch strengste
12. Jan., 21:15 Uhr (OmU) Gesetze können Drogen, Sex und Tanzmusik
17. Jan., 17:00 Uhr nicht vollkommen verschwinden lassen. Auf
18. Jan., 17:00 Uhr (OmU) starke Kontraste setzend, zeichnet der Film
25. Jan., 17:00 Uhr gerade gegen Ende ein düsteres Bild des Iran,
30. Jan., 19:00 Uhr (OmU) in dem es außer Flucht und Resignation kaum
Möglichkeiten zu geben scheint.
D/A 2017
Animation, 96 Minuten
Regie
Ali Soozandeh
HUMAN FLOW
Termine Rund um die Welt sind derzeit mehr als 65 Mil-
2. Jan., 19:00 Uhr lionen Menschen auf der Flucht vor Hunger, Kli-
6. Jan., 21:00 Uhr mawandel und Krieg. Der Dokumentarfilm des
7. Jan., 20:00 Uhr (OmU) renommierten Künstlers Ai Weiwei gibt dieser
9. Jan., 17:00 Uhr gewaltigen Völkerwanderung ein eindrucksvolles
11. Jan., 21:00 Uhr (OmU) Gesicht und beleuchtet deren erschütterndes
19. Jan., 21:00 Uhr (OmU) Ausmaß.
26. Jan., 21:00 Uhr
31. Jan., 17:00 Uhr (OmU)
D 2017
Dok., 140 Minuten
Regie
Ai Weiwei
1 8 F ast verpasstTeheran Tabu
Human Flow
1 9 F ast verpasstCASTING
Termine Rainer Werner Fassbinders »Die bitteren Tränen
5. Jan., 19:00 Uhr der Petra von Kant« soll für das Fernsehen neu
6. Jan., 17:00 Uhr verfilmt werden. Kurz vor Drehbeginn castet die
14. Jan., 17:00 Uhr zaudernde Regisseurin Vera noch Schauspiele-
16. Jan., 17:00 Uhr rinnen. Das Team wird nervös. Der Produzent
18. Jan, 19:00 Uhr buckelt vor dem Sender. Nur die »Anspielwurst«
28. Jan., 17:00 Uhr Gerwin findet Gefallen an der Arbeit, während
31. Jan., 19:30 Uhr die Bewerberinnen mit Versagensängsten und
Eitelkeiten kämpfen. Um Machtfragen und
D 2017 Abhängigkeitsverhältnisse im Film- und Fern-
91 Minuten sehgeschäft zu verhandeln, liefert Fassbinders
Filmdrama eine hervorragende Steilvorlage. Re-
Regie
gisseur Nicolas Wackerbarth gelingt mit Casting
Nicolas Wackerbarth
eine spielfreudige Improvisationskomödie, die
Darsteller durch ein virtuoses Schauspielerinnen-Ensemb-
Andreas Lust le getragen wird.
Judith Engel Am 18.1. mit anschließendem Filmgespräch
Milena Dreissig
SCORE – EINE GESCHICHTE
DER FILMMUSIK
Termine Hans Zimmer, Ennio Morricone, John Williams,
11. Jan., 19:00 Uhr Rachel Portman, Alexandre Desplat und weitere.
12. Jan., 17:00 Uhr Wie ihre Filmmusiken entstanden – vom leeren
19. Jan., 17:00 Uhr Notenblatt bis zum Endprodukt – schildert
21. Jan., 19:00 Uhr diese Dokumentation und gibt einzigartige
23. Jan., 17:00 Uhr Einblicke in das Leben und Schaffen berühmter
30. Jan., 17:00 Uhr Filmkomponist/-innen.
USA 2017
Dok., 93 Minuten
Regie
Matt Schrader
2 0 F ast verpasstCasting
Score – Eine Geschichte der Filmmusik
2 1 F ast verpasstFILMCLUB
Für Filmbegeisterte, die sich gerne über Filme
austauschen und auch mal in die entlegeneren
Ecken der Filmgeschichte und des aktuellen
Filmschaffens vordringen möchten, gibt es ab
Januar 2018 einen FilmClub im Filmmuseum
Potsdam. Einmal im Monat wird hier ein Überra-
schungsfilm vorgestellt.
Termin Folgende Regeln hat sich der FilmClub auferlegt:
9. Jan., 19:30 Uhr 1. Regel: Ihr sprecht mit allen über den Film-
Club.
2. Regel: Außer der Leinwand gibt es keine
(geschmacklichen) Grenzen – jeder Film ist
diskussionswürdig.
3. Regel: Wenn jemand »Schnitt« ruft, einschläft
oder schnarcht, ist der Film nicht unbedingt
vorbei.
4. Regel: Jeder soll »seinen« Film vorstellen
und vorher erklären, worum es geht. Keine
wissenschaftliche Einführung, sondern der
persönliche Bezug zum Film zählt.
5. Regel: Nur ein Film pro Monat.
6. Regel: Keine Hüte, keine Regenschirme.
7. Regel: Die Filme dauern genau solange, wie
sie dauern müssen.
8. und letzte Regel: Wer neu ist im FilmClub,
muss kämpfen.
Jeden zweiten Dienstag im Monat, 19:30 Uhr
Getränke zu günstigen Preisen.
Eintritt (für Nichtmitglieder): 3,- Euro
Mitgliedsantrag an der Kasse oder im FilmClub
(FSK 18)
2 2 F ilmclubÖKOFILMTOUR
VON BANANENBÄUMEN
TRÄUMEN
Termin
10. Jan., 19:00 Uhr
D 2016 Oberndorf, ein Dorf im Mündungsgebiet der
Dok., 92 Minuten Elbe. Die Gemeindekasse ist leer, Arbeitsplätze
sind rar, kleine Höfe werden aufgegeben. Doch
Regie
einige Dorfbewohner wollen sich nicht mit dem
Antje Hubert
drohenden Niedergang abfinden. Mit der Hilfe
eines Berliner Projektentwicklers gründen sie
eine Bürgeraktiengesellschaft und entwerfen
ein einzigartiges Geschäftsmodell: Gülle, die
reichlich vorhanden ist, soll Energie liefern für
die Aufzucht von afrikanischen Welsen und von
Bananenbäumen, die durch die Ausscheidungen
der Fische gedüngt werden. Ein Film, der Mut
macht, auch wenn die Bananen vorerst noch ein
Traum sind.
Vorfilm: Typisch! Michael Succow – Weltverbes-
serer aus Leidenschaft (R: Dieter Schumann, D
2016, Dok., 28‘)
Anschließend: Filmgespräch mit Regisseurin
Antje Hubert, Markus Haastert (Protagonist),
Michael Succow (Träger des Alternativen
Nobelpreises) und Monika Griefahn (Umwelt-
Eine Veranstaltung und Kulturpolitikerin), Moderation: Ernst-Alfred
des FÖN e.V. Müller (FÖN e.V.)
2 3 Ö k o filmt o urAKTUELLES POTSDAMER
FILMGESPRÄCH NR. 249
CASTING
Termin
18. Jan., 19:00 Uhr
D 2017 Rainer Werner Fassbinders »Die bitteren Tränen
91 Minuten der Petra von Kant« soll für das Fernsehen neu
verfilmt werden. Kurz vor Drehbeginn castet die
Regie
zaudernde Regisseurin Vera noch Schauspiele-
Nicolas Wackerbarth
rinnen. Das Team wird nervös. Der Produzent
Darsteller buckelt vor dem Sender. Nur die »Anspielwurst«
Andreas Lust Gerwin findet Gefallen an der Arbeit, während
Judith Engel die Bewerberinnen mit ihren Versagensängsten
Milena Dreissig und Eitelkeiten kämpfen. Auch um Machtfragen
und Abhängigkeitsverhältnisse im Film- und
Fernsehgeschäft zu verhandeln, liefert Fassbin-
ders Filmdrama eine hervorragende Steilvorlage.
Regisseur Nicolas Wackerbarth gelingt mit »Cas-
ting« eine spielfreudige Improvisationskomödie,
die durch ein virtuoses Schauspielerinnen-
Präsentiert vom Film- Ensemble getragen wird.
verband Brandenburg e.V. In Anwesenheit von Nicolas Wackerbarth
24 P o tsdamer F ilmgesprächKINDERFILME
DIE Z WÖLF MONATE
Termine Mitten im Winter verlangt die Königin nach
6. Jan., 15:00 Uhr Blumen. Deshalb schickt eine hartherzige
7. Jan., 15:00 Uhr Stiefmutter ihr Stiefkind, ein kleines Mädchen,
in der stürmischen und kalten Silvesternacht in
UdSSR 1956 den Wald, um Schneeglöckchen zu suchen. Dort
Trickfilm, 54 Minuten trifft es an einem Lagerfeuer zwölf Brüder, die
zwölf Monate. Da das Mädchen ein gutes Herz
Regie
hat, lässt Bruder April Schneeglöckchen erblü-
Iwan Iwanow-Wano
hen. Bezaubernder russischer Zeichentrickfilm.
(FSK 0, empfohlen ab 6 Jahre)
PFIFFIG, LUSTIG,
BEWEGEND:
KURZFILME FÜR KINDER
Termine Neun prämierte Kurzfilme unterschiedlicher
13. Jan., 15:00 Uhr Genres für ganz junge Kinozuschauer: Im Pup-
14. Jan., 15:00 Uhr pentrickfilm Wächter des Waldes verbünden sich
Haus- und Wildtiere gegen einen notorischen
D/Lettland 2012-2016 Umweltverschmutzer. Wie man Albträume
insges. ca. 70 Minuten verscheucht, erzählt auf originelle Weise die
Animation Monstersinfonie, in der ein kleines
Mädchen die schaurigen Wesen kurzerhand in
einem singenden Chor vereint.
(FSK 0, empfohlen ab 4 Jahre)
Eintritt frei
2 5 K inderfilmeDER KLEINE VAMPIR
Termine Zum 300sten Mal feiert der kleine Vampir
20. Jan., 15:00 Uhr Rüdiger von Schlotterstein seinen 13. Geburts-
21. Jan., 15:00 Uhr tag. Langweilig! Spannend wird es jedoch, als
Vampirjäger und Fiesling Geiermeier auf die
DK/D/NL 2017 Spur von Rüdiger und seiner Familie kommt.
Animation, 80 Minuten Hilfe erhält Rüdiger vom Menschenjungen An-
ton Bohnsack, der glücklich darüber ist, endlich
Regie
einen echten Vampir kennenzulernen. Für beide
Richard Claus
beginnt ein aufregendes Abenteuer.
Karsten Kilerich
(FSK 0, empfohlen ab 8 Jahre)
PADDINGToN 2
Termine Ausgerechnet Bär Paddington, der überzeugt
27. Jan., 15:00 Uhr davon ist, dass in jedem Menschen etwas Gutes
28. Jan., 15:00 Uhr steckt, soll ein seltenes Buch gestohlen haben?
Die Browns, bei denen der Bär aus Peru mittler-
GB/F 2017 weile eine neue Heimat gefunden hat, können es
Animation, 102 Minuten nicht glauben, aber Paddington muss wohl ins
Gefängnis. Es verdichten sich jedoch Hinweise,
Regie
dass ein gewiefter Dieb mit einer Vorliebe für au-
Paul King
ßergewöhnliche Verkleidungen hinter dem Dieb-
stahl steckt. Das zweite Abenteuer Paddingtons
ist ein gelungener Familienfilm mit Bild- und
Wortwitz. (FSK 0, empfohlen ab 9 Jahre)
2 6 K I N D E R F I L M EKurzfi lme für Kinder
Paddington 2
Unterwegs im Licht
Landeshauptstadt Potsdam | Der Oberbürgermeister | Bereich Marketing
20. Januar 2018
Ein leuchtendes Fest für die ganze Familie
in der Potsdamer Mitte.
www.potsdam.de/unterwegs-im-lichtDIENS TAG, 2. JAN.
17:00 Uhr Fast verpasst
Teheran Tabu S. 18
R: Ali Soozandeh, D/A 2017, Animation, 96‘
19:00 Uhr Fast verpasst
Human Flow S. 18
R: Ai Weiwei, D 2017, Dok., 140‘
MIT T WOCH, 3. JAN.
18:00 Uhr The Sound of Silence
Die große Stille S. 16
R: Philip Gröning, D/F/CH 2005, Dok., 169‘
D ONNERS TAG, 4. JAN.
17:00 Uhr The Sound of Silence
Zeit für Stille S. 15
R: Patrick Shen, GB 2016, Dok., OmU, 81‘
19:00 Uhr Fast verpasst
Teheran Tabu S. 18
R: Ali Soozandeh, D/A 2017, Animation, OmU, 96‘
21:00 Uhr The Sound of Silence
Silent Movie S. 16
R: Mel Brooks, USA 1976, engl. ZT, 87‘
FREITAG, 5. JAN.
17:00 Uhr The Sound of Silence
Zeit für Stille S. 15
R: Patrick Shen, GB 2016, Dok., OmU, 81‘
19:00 Uhr Fast verpasst
Casting S. 20
R: Nicolas Wackerbarth, D 2017, 91‘
21:00 Uhr Fast verpasst
Teheran Tabu S. 18
R: Ali Soozandeh, D/A 2017, Animation, 96‘
S AMS TAG, 6. JAN.
15:00 Uhr Kinderfilme
Die zwölf Monate S. 25
R: Iwan Iwanow-Wano, UdSSR 1956, Trickfilm, 54‘
17:00 Uhr Fast verpasst
Casting S. 20
R: Nicolas Wackerbarth, D 2017, 91‘
19:00 Uhr The Sound of Silence
Silent Movie S. 16
R: Mel Brooks, USA 1976, engl. ZT, 87‘
21:00 Uhr Fast verpasst
Human Flow S. 18
R: Ai Weiwei, D 2017, Dok., 140‘
S O N N T A G , 7. J A N .
15:00 Uhr Kinderfilme
Die zwölf Monate S. 25
R: Iwan Iwanow-Wano, UdSSR 1956, Trickfilm, 54‘
17:00 Uhr The Sound of Silence
Die große Stille S. 16
R: Philip Gröning, D/F/CH 2005, Dok., 169‘
2 8 T E R M I N E20:00 Uhr Fast verpasst
Human Flow S. 18
R: Ai Weiwei, D 2017, Dok., OmU, 140‘
D I E N S T A G , 9. J A N .
17:00 Uhr Fast verpasst
Human Flow S. 18
R: Ai Weiwei, D 2017, Dok., 140‘
19:30 Uhr FilmClub
Überraschungsfilm S. 22
n mit Einführung
(Getränkeangebot im Foyer)
MIT T WO CH, 10. JAN.
19:00 Uhr Ökofilmtour
Von Bananenbäumen träumen S. 23
R: Antje Hubert, D 2016, Dok., 92‘
n Anschließend: Filmgespräch mit Regisseurin Antje Hubert,
Markus Haastert (Protagonist des Films), Prof. Dr. Michael
Succow (Träger des Alternativen Nobelpreises) und
Dr. Monika Griefahn (Umwelt- und Kulturpolitikerin),
Moderation: Ernst-Alfred Müller (FÖN e.V.)
D O N N E R S TA G , 11. J A N .
17:00 Uhr Fast verpasst
Teheran Tabu S. 18
R: Ali Soozandeh, D/A 2017, Animation, 96‘
19:00 Uhr Fast verpasst
Score – Eine Geschichte der Filmmusik S. 20
R: Matt Schrader, USA 2017, Dok., 93‘
21:00 Uhr Fast verpasst
Human Flow S. 18
R: Ai Weiwei, D 2017, Dok., OmU, 140‘
FREITAG, 12. JAN.
17:00 Uhr Fast verpasst
Score – Eine Geschichte der Filmmusik S. 20
R: Matt Schrader, USA 2017, Dok., 93‘
19:00 Uhr Hinter der Maske. Künstler in der DDR
Filmische Selbstporträts der DDR-Independents S. 10
Kurzfilmprogramm, DDR 1978-1989, insg. ca. 90‘
n Einführung: Dr. Claus Löser (Filmhistoriker)
21:15 Uhr Fast verpasst
Teheran Tabu S. 18
R: Ali Soozandeh, D/A 2017, Animation, OmU, 96‘
S AMS TAG, 13. JAN.
15:00 Uhr Kinderfilme
Pfiffig, lustig, bewegend: Kurzfilme für Kinder S. 25
Kurzfilmprogramm, D/Lettland 2012-2016, 70‘
17:00 Uhr The Sound of Silence
Zeit für Stille S. 15
R: Patrick Shen, GB 2016, Dok., OmU, 81‘
20:00 Uhr Flimmerkonzerte #1
Der Mann mit der Kamera S. 12
R: Dziga Vertov, UdSSR 1929, 68‘
n Live-Musik: CEEYS
(Getränkeangebot im Foyer)
2 9 T E R M I N ES ONNTAG, 14. JAN.
15:00 Uhr Kinderfilme
Pfiffig, lustig, bewegend: Kurzfilme für Kinder S. 25
Kurzfilmprogramm, D/Lettland 2012-2016, 70‘
17:00 Uhr Fast verpasst
Casting S. 20
R: Nicolas Wackerbarth, D 2017, 91‘
19:00 Uhr The Sound of Silence
Zeit für Stille S. 15
R: Patrick Shen, GB 2016, Dok., OmU, 81‘
DIENS TAG, 16. JAN.
17:00 Uhr Fast verpasst
Casting S. 20
R: Nicolas Wackerbarth, D 2017, 91‘
19:00 Uhr Kindheit im Heim
Freistatt S. 11
R: Marc Brummund, D 2015, 104‘
n Anschließend: Podiumsdiskussion
Moderation: Peter Wensierski (Spiegel Online)
M I T T W O C H , 1 7. J A N .
17:00 Uhr Fast verpasst
Teheran Tabu S. 18
R: Ali Soozandeh, D/A 2017, Animation, 96‘
19:00 Uhr Hinter der Maske. Künstler in der DDR
Künstlergespräch mit Lutz Dammbeck S. 9
Dürers Erben R: Lutz Dammbeck, D 1995, 58‘
1. Leipziger Herbstsalon R: , DDR 1984/2017, 22‘
n Moderation: Knut Elstermann (Filmjournalist)
D O NNER S TAG, 18. JA N.
17:00 Uhr Fast verpasst
Teheran Tabu S. 18
R: Ali Soozandeh, D/A 2017, Animation, OmU, 96‘
19:00 Uhr Aktuelles Potsdamer Filmgespräch
Casting S. 24
R: Nicolas Wackerbarth, D 2017, 91‘
n In Anwesenheit von Nicolas Wackerbarth
F R E I T A G , 1 9. J A N .
17:00 Uhr Fast verpasst
Score – Eine Geschichte der Filmmusik S. 20
R: Matt Schrader, USA 2017, Dok., 93‘
17:00 Uhr Der Tanz und das Kino
Kurator/-innenführung S. 2
n Durch die Ausstellung
19:00 Uhr Der Tanz und das Kino
Tanzende Kaffeewärmer und mechanische
Ballette S. 2
Kurzfilmprogramm, insg. ca. 90‘
n Am Klavier: Eunice Martins
Einführung: Prof. Dr. Ursula von Keitz (Filmmuseum
Potsdam)
21:00 Uhr Fast verpasst
Human Flow S. 18
R: Ai Weiwei, D 2017, Dok., OmU, 140‘
3 0 T E R M I N ES AMS TAG, 20. JAN.
15:00 Uhr Kinderfilme
Der kleine Vampir S. 26
R: Richard Claus, Karsten Kilerich, DK/D/NL 2017, Animation, 80‘
19:00 Uhr Der Tanz und das Kino
Der Gang in die Nacht S. 4
R: Friedrich Wilhelm Murnau, D 1920, 98‘
n An der Welte-Kinoorgel: Richard Siedhoff
21:00 Uhr Der Tanz und das Kino
Die Tänzerin S. 4
R: Stéphanie Di Giusto, F/BEL/CZ 2015, OmU, 119‘
S O N N TA G , 21. J A N .
15:00 Uhr Kinderfilme
Der kleine Vampir S. 26
R: Richard Claus, Karsten Kilerich, DK/D/NL 2017, Animation, 80‘
16:00 Uhr Der Tanz und das Kino
Cha Cha Cha-Tanzstunde S. 2
n Mit Nicole Naumann (ESV Lokomotive Potsdam e.V.)
im Museumsfoyer
17:00 Uhr The Sound of Silence
Zeit für Stille S. 15
R: Patrick Shen, GB 2016, Dok., OmU, 81‘
19:00 Uhr Fast verpasst
Score – Eine Geschichte der Filmmusik S. 20
R: Matt Schrader, USA 2017, Dok., 93‘
DIENS TAG, 23. JAN.
17:00 Uhr Fast verpasst
Score – Eine Geschichte der Filmmusik S. 20
R: Matt Schrader, USA 2017, Dok., 93‘
19:00 Uhr Münchhausen. Lügen in Agfacolor
Der Dieb von Bagdad S. 6
R: Ludwig Berger, Michael Powell, Tim Whelan, GB/USA 1940, 106‘
MIT T WOCH, 24. JAN.
17:00 Uhr The Sound of Silence
Lost in Translation S. 17
R: Sofia Coppola, USA/Japan 2003, OmU, 97‘
19:00 Uhr The Sound of Silence
Die Außenseiterbande S. 17
R: Jean-Luc Godard, F 1964, OmU, 97‘
D ONNERS TAG, 25. JAN.
17:00 Uhr Fast verpasst
Teheran Tabu S. 18
R: Ali Soozandeh, D/A 2017, Animation, 96‘
19:00 Uhr Film-Erbe-Filme
Cinema Futures S. 7
R: Michael Palm, A 2016, OmU, 126‘
n In Anwesenheit des Regisseurs Michael Palm
FREITAG, 26. JAN.
18:00 Uhr Carte Blanche für Erika Richter
Die mit der Liebe spielen S. 8
R: Michelangelo Antonioni, I/F 1960, 129‘
21:00 Uhr Fast verpasst
Human Flow S. 18
R: Ai Weiwei, D 2017, Dok., 140‘
3 1 T E R M I N ES A M S T A G , 2 7. J A N .
15:00 Uhr Kinderfilme
Paddington 2 S. 26
R: Paul King, GB/F 2017, Animation, 102‘
17:00 Uhr Münchhausen. Lügen in Agfacolor
Der Dieb von Bagdad S. 6
R: Ludwig Berger, Michael Powell, Tim Whelan, GB/USA 1940, 106‘
19:00 Uhr The Sound of Silence
Zeit für Stille S. 15
R: Patrick Shen, GB 2016, Dok., OmU, 81‘
21:00 Uhr The Sound of Silence
Lost in Translation S. 17
R: Sofia Coppola, USA/Japan 2003, OmU, 97‘
S ONNTAG, 28. JAN.
15:00 Uhr Kinderfilme
Paddington 2 S. 26
R: Paul King, GB/F 2017, Animation, 102‘
17:00 Uhr Fast verpasst
Casting S. 20
R: Nicolas Wackerbarth, D 2017, 91‘
19:00 Uhr The Sound of Silence
Die Außenseiterbande S. 17
R: Jean-Luc Godard, F 1964, OmU, 97‘
DIENS TAG, 30. JAN.
17:00 Uhr Fast verpasst
Score – Eine Geschichte der Filmmusik S. 20
R: Matt Schrader, USA 2017, Dok., 93‘
19:00 Uhr Fast verpasst
Teheran Tabu S. 18
R: Ali Soozandeh, D/A 2017, Animation, OmU, 96‘
M I T T W O C H , 31. J A N .
17:00 Uhr Fast verpasst
Human Flow S. 18
R: Ai Weiwei, D 2017, Dok., OmU, 140‘
19:30 Uhr Fast verpasst
Casting S. 20
R: Nicolas Wackerbarth, D 2017, 91‘
Änderungen vorbehalten!
O mU Originalfassung mit deutschen Untertiteln
OmE Originalfassung mit englischen Untertiteln
OF Originalfassung
Dok. Dokumentarfilm
ZT Zwischentitel
3 2 T E R M I N EVORSCHAU FEBRUAR
inet des Dr. Caligari«
8. Februar Stummfilm mit Livemusik: »Das Cab
22. Februar Workshop: SciFi Cities
tsches Kino
ab 26. Februar Berlinale Spotlight: Perspektive Deu
KARTEN & INFOS
Tel. 0331 27 181 12
de
E-Mail ticket@filmmuseum-potsdam.
PREISE KINO
lme 2,50 Euro
6 Euro / ermäßigt 5 Euro / Kinderfi
vor Beginn abholen
Bestellte Karten bitte bis 15 Minuten
Son derp reise möglich
Zuschläge bei überlänge und
Kinoprogramm-Abo: 10 Euro im Jahr
Wunschfilme, Sondervorführungen
e-Kinoorgel – auf Anfrage
– auch mit Begleitung an der Welt
IMPRESSUM err
pe, Sachiko Schmidt, Kay Schönh
Redaktion: Birgit Acar, Johanne Hop
Gestaltung: h neun Berlin
Potsdam
Layout: printlayout & webdesign,
Druck: bud Pots dam
von Filmverleihern oder
Die abgedruckten Bilder stammen
eums.
aus den Sammlungen des Filmmus
htig te Rech tein hab er wen den sich bitte an uns.
Unberücksic
Titelbild: »Cinema Futures«
RATIONS-
FÖRDERER, KOOPE
ER
UND MEDIENPARTN
Brandenburgisches Zentrum
für MedienwissenschaftenINSTITUT DER
F I L M U N I V E R S I TÄT
BABELSBERG
KoNRAD WoLF
www.filmmuseum-potsdam.de
Tel. 0331 27 181 12
Marstall, Breite Straße 1a
14467 Potsdam
Ausstellungen:
Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr
Kino:
Dienstag bis Sonntag ab Uhr
17
Kinderkino:
Samstag und Sonntag 15 Uhr
Straßenbahn & Bus: Alter Markt
S-Bahn: Potsdam-Hauptbahnhof
Parkplätze: hinter dem MarstallSie können auch lesen