Gemeindebrief Ahaus, Heek, Legden und Schöppingen - Winter 2021/2022 - Kirchengemeinde Ahaus
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3 Inhalt
Inhalt
Grußwort von Siegfried Thesing 4-5
Advent & Weihnachten 6-10
Kinderseiten 11 & 23
Stabwechsel im Gemeindebüro 12-14
Presbyterium15
Seebrücke16-17
Aus den Bezirken 18-22
Junge Gemeinde 24-29
Partnerkirche: Tsitsi Dangarembga 30-32
Kirchenkreis33
Freud & Leid 34-35
Ausblick36
Gemeindeleben37-42
Gemeinde im Überblick 43-47
Impressum
Herausgeber Titelbild
Presbyterium der Ev. Christus- Gemeindebrief.de
Kirchengemeinde Ahaus
Auflage
Redaktion 4.750 Exemplare
AG Öffentlichkeitsarbeit
Druck
des Presbyteriums
Gemeindebrief-DruckereiGrußwort 4
Mach’s wie Gott,
werde Mensch!
(Franz Kamphaus)
cher ihm nach dem Leben trach-
teten. Strategisch unklug. Klar.
Aber er blieb sich treu, auch als
sich sein Ende ankündigte, weil
er sich von Gott unendlich ge-
liebt wusste. Und so ließ er sich
foltern, verlachen, verlassen, be-
„Mensch bin ich doch schon. Was spucken, hinrichten.
soll da noch werden?“ denken Sie
sich vielleicht. Ich persönlich fin- Jeder Mensch wird als Original
de diese Einladung von Bischof geboren. Mensch werden heißt,
Franz Kamphaus anregend. Sie sich entwickeln, um nicht als Ko-
spielt auf die Menschwerdung pie zu sterben. Neben unserer
des Jesus von Nazareth an. Die- (noch unvermeidlichen) guten
ser lag gewickelt in einer Krippe oder defekten Gene präg(t)en
und entwickelte sich in seinem uns Familie, Mitmenschen, Cli-
ganzen Leben. quen, Gesellschaft und Normen.
Ich brauche die Begegnung mit
Die Phasen und Stufen der Ent- einem Du, um zum Ich zu wer-
wicklung bleiben uns größten- den. Doch ohne kritische Distanz
teils historisch verborgen. Ziem- kann dies zu einer Normierung
lich sicher wissen wir, dass er wie in einem Windkanal führen,
sich immer wieder zum Gebet die die Originalität abschleift. In
zurückzog. Er suchte im Gebet der Nähe zu Jesus können auch
die Nähe Gottes und spürte sie wir der Versuchung der faulen
wohl auch. So wurde er frei, sein Kompromisse mit Geld, Aner-
einzigartiges Leben trotz aller kennung und Macht widerste-
Widerstände zu leben. Er stell- hen, menschlich bleiben.
te die Marginalisierten, die Ver-
achteten, die Ausgegrenzten in „Sage mir, mit wem du umgehst,
die Mitte. Er positionierte sich so sage ich dir, wer du bist“,
auf ihrer Seite. Er integrierte die wusste Goethe. Ein Brautpaar,
Außenseiter so konsequent, dass das sich seit ihrer Jugend kennt,
die Mächtigen und Meinungsma- hat mir vor ein paar Monaten ge-5 Grußwort
sagt: „Wir sind miteinander er- weiterzuentwickeln, dankbar
wachsen geworden. Wir können und kritisch die Beziehungen
uns vorstellen, auch miteinander anzuschauen, einfach mal die
alt zu werden.“ Gute Menschen in Perspektive des anderen - auch
der Nähe können helfen, immer der anderen Konfessionen - ein-
mehr der Mensch zu werden, zunehmen und die freimachende
als der ich von Gott einzigartig Nähe Gottes zu suchen, größer
gedacht bin. Darin steckt Erfül- zu denken und den nächsten
lungspotential und Glücksstoff. Schritt zu tun; kurz: immer mehr
Mensch zu werden.
Unsere Zeit ist vermutlich so un-
heil und auch unmenschlich wie Ihnen allen eine segensreiche
jede andere. Es ist an uns, sie et- und frohe Advents- und Weih-
was menschlicher wieder zu ver- nachtszeit.
lassen, als wir sie vorgefunden
haben. Advent und Weihnachten Siegfried Thesing
können motivierend wirken: sichAdvent & Weihnachten 6
Coronabedingt mussten wir im füllt. In jeder Woche warten auf
letzten Jahr unsere Weihnachts- die jungen Besucher dort kleine
gottesdienste absagen. Während Überraschungen.
wir diesen Gemeindebrief vorbe-
reiten, steigen die Infektionszah- 4. Dezember
len weiter an und geben Anlass
zur Sorge. Wir hoffen, dass wir Ab 10.00 Uhr: Adventsstand
nicht nochmal mit einem Lock- der Konfirmandengruppen auf
down im Dezember konfrontiert dem Ahauser Wochenmarkt.
werden. Absehbar ist aber, dass Um 17.30 Uhr laden wir zum
es in den kommenden Wochen lebendigen Adventskalender in
weitere Einschränkungen und den Garten der Christuskirche
Auflagen geben wird. ein. Das Adventsfenster wird von
den Kirchenknirpsen gestaltet.
Aktuell gilt in unseren Gottes-
diensten und Gruppenveran- 10. Dezember
staltungen die 3G-Regel. Mögli-
cherweise wird Heiligabend 2G Lebendiger Adventskalender in
gelten und die Zahl der Besuche- Heek. Um 18.30 Uhr erwartet die
rInnen begrenzt sein. Aktuelle Besucher eine Adventsüberra-
Entwicklungen geben wir zeit- schung in der Magdalenenkirche.
nah auf unserer Homepage, den
Schaukästen und in der Presse 11. Dezember
bekannt.
Um 9.30 Uhr beginnt im Doro-
Für den ökumenischen Gottes- thee-Sölle-Haus der Kinderbibel-
dienst im Kraftwerk in Schöppin- tag im Advent für Kinder von 5-12.
gen ist in jedem Fall eine schrift- Ab 15 Uhr laden wir persische
liche Anmeldung erforderlich. und deutsche Gäste zur Ad-
Anmeldefrist ist die Zeit vom 1. ventsfeier ins Dorothee-Sölle-
- 15. Dezember. Anmeldeformu- Haus ein. Um 16 Uhr feiern wir
lare liegen in der Bricitius Kirche einen zweisprachigen Gottes-
aus und sind auf der Internetsei- dienst mit Pastor Sepheri Fard.
te unserer Kirchengemeinde ab- Um 18 Uhr spielt Posaunenchor
rufbar. an der Adventskrippe im Garten
der Christuskirche auf.
Advent mit allen Sinnen
12. Dezember
Zum ersten Advent wird im Gar-
ten der Christuskirche wieder Baumschmücken in Legden. Ab
ein Tannenbaum aufgestellt und 16 Uhr laden wir zum gemein-
die Adventskrippe mit Leben er- samen Weihnachtsbaumschmü-7 Advent & Weihnachten
cken und Waffelessen in die Gna- lenenkirche ein. Bei Fackelschein
denkirche ein. Am geschmückten werden mit Punsch adventliche
Baum singen wir Lieder und hö- Lieder gesungen und Texte ge-
ren adventliche Geschichten. lesen. Als Highlight spielt ein
Dudelsackspieler traditionelle
19. Dezember weihnachtliche Stücke.
„Seelen wärmen“ in Heek. Von
17.30 – 18.30 Uhr laden wir zum
„Seelenwärmen“ an der Magda-
Weihnachtseistorte (für eine Sternform, Ø 26 cm)
Zutaten So wird´s gemacht
400 g Sahne Sahne steif schlagen, Eigelbe mit
5 Eigelbe dem Puderzucker im warmen Was-
2 EL Puderzucker serbad dickschaumig rühren. Die
75 g Zartbitter-Schokolade Schokolade in Stücke brechen und
50 g Vollmilch-Schokolade in der warmen Eiermasse schmel-
2 TL Spekulatiusgewürz zen. Das Spekulatiusgewürz un-
200 g Mandelspekulatius termischen. Die Eiercreme leicht
Saft von 2 Orangen abkühlen lassen und die Sahne un-
terrühren. Die Masse in die Form
Schokoröllchen oder Deko- füllen und zugedeckt 2 Stunden tief-
Sternchen zum Verzieren kühlen.
Die Spekulatius in einem Gefrier-
beutel fein zerbröseln. In einer
Schüssel mit dem Orangensaft trän-
ken und die Masse auf der angefro-
renen Eistorte verteilen. Die Torte
weitere 4 Stunden tiefkühlen.
Die Form vor dem Servieren kurz
in heißes Wasser tauchen, die Torte
auf eine Platte stürzen und die Mit-
te mit Schokoröllchen oder Deko-
Sternchen verzieren.
Sonja Lagemann9 Weihnachten
Ahaus Legden
Heiligabend Heiligabend
15.00 Uhr Familiengottesdienst 16.30 Uhr Weihn. Gottesdienst
Pfr. Mönnig Pfr. Goos
18.00 Uhr Christvesper
Pfr. Goos 2. Weihnachtstag
22.30 Uhr Christmette 10.30 Uhr Gottesdienst
Pfr. Mönnig mit Abendmahl
Pfr. Hövelmann
1. Weihnachtstag
10.30 Uhr Singegottesdienst
Pfr. Goos
Schöppingen
2. Weihnachtstag
10.30 Uhr Gottesdienst Heiligabend
mit Abendmahl 15.00 Uhr Ökumenischer
Pfr. Mönnig Familiengottesdienst
im Kraftwerk
Silvester 18.00 Uhr Christvesper
18.00 Uhr Gottesdienst Pfr. Hövelmann
mit Abendmahl
Pfr. Goos 2. Weihnachtstag
10.30 Uhr Gottesdienst
mit Abendmahl
Heek Pfr. Goos
Heiligabend
16.30 Uhr Weihn. Gottesdienst
Pfr. Mönnig
2. Weihnachtstag
09.00 Uhr Gottesdienst
mit Abendmahl
Pfr. Mönnig
Wir wünschen allen ein gesegnetes
Weihnachtsfest und ein frohes neues Jahr!10
Das passt so
Ich habe mein Vorbild für die Dann setzte er sich darauf, wie
Weihnachtszeit gefunden. Ges- es jemand tut, der schon lange
tern am späten Nachmittag nicht mehr geschaukelt hat. Es
war es. Es war ein feuchtkal- war ein großer und schwerer
ter Nebeltag, ich stand am Kü- Mann. Er setzte sich ganz vor-
chenfenster und sah auf den sichtig. Und nahm dann etwas
Spielplatz hinunter, auf dem Schwung und schaukelte.
kein einziges Kind spielte. Das
Wetter war so überhaupt nicht Das wäre bis dahin nicht weiter
einladend. erstaunlich. Man wird ja mal
schaukeln dürfen. Aber wissen
Da trat ein Mann auf, der durch Sie was? Er schaukelte bis es
einige mitgeführte Ausrüs- dunkel wurde. Er schaukelte
tungsgegenstände als jemand über eine Stunde lang. Mit nur
zu erkennen war, der für Müll- wenig Schwung, ernsthaft und
beseitigung und Ordnung zu- versonnen, mit beiden Händen
ständig ist. Große Müllsäcke, an den Ketten, wie es sich ge-
ein Greifer, eine Harke, so et- hört, und ganz für sich. Dann
Bild: pixabay.com
was. Außerdem trug er robuste wurde es dunkel und ich konn-
Arbeitskleidung, die Sache war te ihn nicht mehr sehen. Er hat
ziemlich klar. Es hat nun nicht seinen eigentlichen Arbeits-
viel Sinn, im November auf ei- auftrag sicher nicht erfüllt,
nem Spielplatz Müll aufsam- aber ich nehme seinen Auftritt
meln zu wollen. Da ist ja kaum jetzt gerne als Hinweis - im De-
jemand, der Müll macht. Aber zember einfach mal irgendwo
vielleicht war es der benach- nicht mitmachen und zur Ruhe
barte Kirchhof, der in seine Zu- kommen. Mit wenig Schwung,
ständigkeit fiel, was weiß ich. ernsthaft und versonnen. Ich
Es ist auch egal. Denn der Mann glaube, das passt so.
kümmerte sich sowieso nicht
um Unrat. Er sah sich um, stellte Maximilian Buddenbohm
sein Zeug ab, ging zur Schaukel aus „Der 27. Andere Advent
und sah sie einen Moment an. 2021/2022“11
Personen 12
Stabwechsel im Gemeindebüro
Gut 22 Jahre war sie für unzäh- Wenn Du zurückblickst auf deine
lige Menschen die erste Adres- Zeit im Gemeindebüro? Was hat
se der Gemeinde. Zugewandt, Dir besonders Freude gemacht,
freundlich, taktvoll. So wurde die was weniger? Die Vielseitigkeit
gelernte Bankkauffrau von vie- der Aufgaben im Gemeindebüro
len Gemeindegliedern erlebt und und der Kontakt zu den unter-
geschätzt. Zum Jahreswechsel schiedlichsten Menschen haben
nimmt Ulrike Barden eine neue dafür gesorgt, dass es in den 22
Herausforderung an. Ihre Verab- Jahren überhaupt nicht lang-
schiedung ist beim Neujahremp- weilig wurde. Es gab Wechsel
fang am 16. Januar geplant. im Pfarrteam, im Presbyterium
und bei den Mitarbeitenden im
Zum Abschied fünf Fragen: Haupt- und Ehrenamt. So änder-
Liebe Ulrike, Dein Abschied ten sich auch immer wieder die
kommt für uns überraschend. Wie Schwerpunkte, die Ausrichtun-
überrascht bist du selbst? Total, gen der Kirchengemeinde. Meine
genau wie Ihr. Ich habe selbst Freude in der Arbeit liegt darin,
nicht damit gerechnet, dass ich dass es so abwechslungsreich ist,
jetzt die Möglichkeit bekom- dass alle Generationen ins Büro
me im Diakonie-Mutterhaus in kommen mit unterschiedlichen
Lemförde mitzuarbeiten und ich Anliegen. Und wenn ich dann
freue mich auf meine neue Stelle noch helfen kann, ist es perfekt.
als Sekretärin der Oberin.
22 Jahren sind eine lange Zeit.
In zwei, drei Jahren könntest Du Mitarbeitende sind gekommen
Deinen verdienten Ruhestand ge- und gegangen. Wie hat sich die
nießen. Stattdessen lässt Du Dich Gemeinde verändert? Hat sie sich
auf eine neue Aufgabe ein. Ein verändert? Es gibt immer die
bisschen verrückt, oder? Na, der Leisen und die Lauten, die Alten
Ruhestand bleibt mir ja. Aber bis und die Jungen, die Aktiven und
dahin möchte ich nochmal was die Passiven. Mal gibt es von den
Neues, was Anderes machen, einen mehr und den anderen
mich neuen Herausforderungen weniger. Das Gemeindeleben ist
stellen. Gemeinsam im Team eben lebendig.
Neues entwickeln. Ich freue
mich, meine Berufs- und Lebens- Mit welchen Gefühlen verlässt Du
erfahrung dort einzubringen. uns? Hast Du zum Abschied einen
Vielleicht ist es verrückt, aber es Wunsch für die Gemeinde? Da ist
ist ein Herzenswunsch und fühlt Dankbarkeit, da ist Freude, da ist
sich genau richtig an. auch ein bisschen Traurigkeit.13 Personen
Zum einen wünsche ich meiner gisst: Du bist ein geliebtes Kind
Nachfolgerin, dass sie die gleiche Gottes. Für die Gemeinde wün-
Freude in der Arbeit findet, dass sche ich mir, dass Jesus Christus
die Gemeinde sie gut aufnimmt, noch mehr der Mittelpunkt wird,
und viel Gelassenheit und Zeit dass Menschen sich begeistern
zum Durchatmen. Besonders lassen vom Glauben und Jesus
wünsche ich, dass jeder und jede kennenlernen möchten. Und
sich täglich neu von Gottes Segen dass die Gemeinde mehr am
beschenken lässt und nicht ver- Reich Gottes baut.
Sonja Lagemann übernimmt die Nachfolge von Ulrike Barden
Zur Nachfolgerin von Ulrike Bar- Drei Fragen an die Nachfolgerin:
den bestimmte das Presbyteri- Sonja, überwiegt der Respekt oder
um einstimmig Sonja Lagemann. die Vorfreude auf deine neue Auf-
Sie hat bereits ab Dezember Ge- gabe? Ganz spontan die Vorfreu-
legenheit, sich in die vielfältigen de! Obwohl ich auch wirklich
Aufgaben einer Gemeindesekre- Respekt davor habe, in Ulrikes
tärin einzuarbeiten. Als langjäh- Fußstapfen zu treten. Sie war
rig ehrenamtlich Engagierte ist jahrelang das Gesicht der Ge-
ihr die Gemeinde wohl vertraut. meinde, die erste Person, mit der
Das kommt ihr dabei sicherlich man in Kontakt getreten ist. Ich
zugute. freue mich aber sehr auf die neue
Herausforderung!Personen 14 Wie gut fühlst du dich gerüstet? chen kann, da ich doch alle regel- Was wünscht Du dir an Unter- mäßig wiedersehen werde, sei stützung? Aufgrund meiner bis- es hier im Haus, im Gottesdienst herigen Tätigkeit und der Einar- oder bei gemeinsamen Veranstal- beitungszeit, die mir ermöglicht tungen. Nicht zu vergessen der wird, fühle ich mich gut gerüstet. gemeinsame Presbyter-Mitarbei- Ob und was ich dann an Unter- ter-Ausflug. Ein bisschen schade stützung brauche, wird sich zei- ist es aber schon, denn wir sind gen. Aber da ich hier ja von vielen in letzter Zeit meiner Meinung lieben Menschen umgeben bin, nach zu einem richtig guten Team mache ich mir keine Sorgen ;-) zusammengewachsen. Du hast die letzten Jahre dem Das Presbyterium freut sich Presbyterium angehört. Diese Auf- auf die Zusammenarbeit mit gabe darfst Du jetzt nicht mehr Dir. Herzlich Willkommen an ausüben. Wie schwer fällt Dir der deinem neuen Arbeitsplatz! Abschied? Ich weiß gar nicht, ob Vielen lieben Dank! man von einem Abschied spre-
15 Presbyterium
Einführung mit Verzögerung
Wir schreiben das Jahr 2020. Das Am 10. Oktober 2021 wurde die
Presbyterium war gerade nach Einführung offiziell mit einem
der Wahl im Amt und ein junger Gottesdienst nachgeholt. Zusam-
Pfarrer gewählt, da kam ein mi- men hielt man Rückschau und
kroskopisch kleiner Virus, der auch Ausschau. Reinard Hollan-
unser Leben aus den Angeln hob. der richtete vor der Segnung ein
Die gottesdienstliche Einführung persönliches Wort an die Ge-
des neuen Presbyteriums musste meinde. Im Anschluss feierten
ausgesetzt werden. Man traf sich die Anwesenden im Gemeinde-
von nun an online und später prä- haus und genossen eine warme
sent zu den Sitzungen. Gemein- Suppe. Dabei bedankte sich auch
Fotos: privat
obere Reihe: Pfarrer Olaf Goos, Sonja Lagemann, Reinard Hollander, Heide Zimny,
Willi Malecki, Pfarrer Frank Mönnig - untere Reihe: Charlotte Cantauw,
Michaela Garwers, Karin Jacob, Hanna Wackerbarth-Meyknecht,
Erhard Lemmink, Klaus Gresförder - es fehlen: Miriam Reifers, Uwe Denzel
sam wurden wichtige Entschei- die Junge Gemeinde für die bishe-
dungen getroffen, die ausführlich rige Zusammenarbeit. Im Raum
im Jahresbericht 2020 einsehbar war eine heitere Stimmung zu
sind. Zusätzlich veröffentlichen spüren. Es wurde deutlich, dass
wir auf der Homepage einen Ti- das Presbyterium miteinander
cker nach der Sitzung des Pres- harmoniert und konstruktiv zu-
byteriums, durch den man die sammenarbeitet. Für kommende
aktuellen Entwicklungen mit- Herausforderungen sind wir gut
verfolgen kann (christuskirche- gerüstet.
ahaus/aktuelles). Frank MönnigSeebrücke 16
Und sie fanden
keinen sicheren Hafen
Vor einem Jahr stößt ein Boot Einen, der das mehrfach erlebt
mit 24 Flüchtlingen an die hat - Ali – haben wir in unserer
Klippen der griechischen Insel Gemeinde im Kirchenasyl ken-
Samos. Unter ihnen ein afgha- nengelernt.
nischer Vater mit seinem 6-jäh-
rigen Sohn. Das Kind stirbt da- Seit 2014 sind ungefähr 23.000
bei. Der Vater überlebt und sitzt (!) Menschen auf ihrer Flucht
im Gefängnis – ihm wird Kin- im Mittelmeer ertrunken. In
deswohlgefährdung vorgewor- diesem Jahr waren es bis Mit-
fen. Ihm drohen bis zu 10 Jahre te Oktober bereits über 1.500.
Haft. Bundesregierung und die an-
Foto: gemeindebrief.de
In den Wäldern an der Grenze deren EU-Länder schauen weg
zwischen Bosnien und Kroati- und kriminalisieren stattdessen
en versuchen Nacht für Nacht Rettungsorganisationen und
flüchtende Menschen in die flüchtende Menschen. Einzelne
EU zu kommen. Wenn es ihnen Kommunen haben deshalb zei-
gelingt, werden sie oft rechts- gen wollen, dass sie in ihrem
widrig aus der EU herausge- Denken und Handeln weiter
schoben. Nicht selten werden sind als die „höheren“ Ebenen
ihnen dabei Schuhe und Handys und das kommunale Bündnis
abgenommen. In der nächsten „Seebrücke - Städte Sicherer
Nacht versuchen sie es erneut. Häfen“ gegründet. Mitinitiator17 Seebrücke
des Bündnisses ist die Evangeli-
sche Kirche in Deutschland, die
auch die Seenotrettungsschiffe
Sea-Watch 4 und Sea-Eye 4 un-
terstützt.
Zusammen mit den katholi-
schen Nachbargemeinden St. tet, die von der Stadtverwaltung
Mariä Himmelfahrt in Ahaus sehr gut vorbereitet und organi-
und Alstätte-Ottenstein haben siert wurde. Letztlich wurde am
wir im August 2020 an den Rat 10. November von der Mehrheit
einen Bürgerantrag gestellt, des Rates unser Bürgerantrag
dass sich Ahaus diesem Bünd- abgelehnt, diesem Bündnis
nis anschließt. Erfreulicher- von mittlerweile mehr als 250
weise haben im Frühjahr junge Kommunen beizutreten. Als
Menschen eine lokale Aktions- christliche Gemeinde macht es
gruppe „Seebrücke Ahaus“ ge- uns besonders betroffen, dass
gründet, die unseren Antrag bei dieser Ablehnung die Partei
durch vielfältige Aktivitäten un- eine wesentliche Rolle gespielt
terstützt hat. hat, die sich christlich nennt.
Der Antrag stellt nicht die gute, „Und sie fanden keinen Raum
teilweise vorbildliche Arbeit für in der Herberge.“ Dieser alt-
Flüchtlinge in Frage, wie wir sie bekannte Satz aus dem Luka-
in Ahaus erleben. Im Kern geht sevangelium wird uns nun in
es um den Einsatz für sichere der Advents- und Weihnachts-
Fluchtwege, um Unterstützung zeit wieder begegnen. „Und sie
der Seenotrettung, um geordne- fanden keinen sicheren Hafen.“
te Verfahren und Finanzierung. Diesen Satz wollen wir dabei
Parteien können sich gegenüber nicht vergessen und uns weiter-
ihren Landes- und Bundesebe- hin zusammen mit anderen für
nen für diese Ziele einzusetzen, sichere Häfen einsetzen.
eine Kommune innerhalb der
Verbände, denen sie angehört. Klaus Gresförder
Im Einzelfall kann sie zusätzlich für das Presbyterium
Aufnahmeplätze für gerettete
Menschen anbieten.
Nähere Informationen zum
Unser Bürgerantrag wurde von Thema Seebrücke/Sichere Hä-
Ausschuss zu Ausschuss weiter- fen finden Sie unter www.see-
gereicht. Es wurde eine Arbeits- bruecke.org.
gruppe zum Thema eingerich-Aus den Bezirken 18
Sanierung der Christuskirche
verzögert sich
„Die Kirche könnte mal einen An- nenraum der Kirche entwickelt.
strich gebrauchen! - Wann wer- Auch dies wurde mehrfach mit
den die neuen Lampen endlich Landeskirche und Planungsbü-
aufgehängt? - Warum tut sich ro beraten und angepasst. Be-
hier nichts?“ Berechtigte Fragen. sonders langwierig erwies sich
Auch wir wären gerne weiter, dabei die Suche nach einer Pen-
aber die Renovierung der Chris- delleuchte, die uns technisch und
tuskirche stockt. Gründe dafür optisch überzeugt. Nach mehre-
gibt es viele. Genehmigungen, ren vergeblichen Bemusterun-
Finanzierungsfragen und För- gen haben wir uns entschieden,
derzusagen. Vor allem aber ha- eine eigens für unsere Kirche
ben sich immer neue planerische entworfene Leuchte in Auftrag
Herausforderungen ergeben. zu geben. Das Design wurde noch
einmal etwas verschlankt und in-
Angefangen mit der Heizung. Die zwischen sind sechs Exemplare
Gebläsekonvektoren in den Fens- geliefert. Mit den übrigen Wand-
ternischen verursachten zuneh- und Deckenleuchten lagern sie
mend störenden Lärm. Sie waren auf der Empore und warten dar-
auch mitverantwortlich für die auf, montiert zu werden.
ungewöhnlich starke Verschmut-
zung der Wände. Was tun? Nach Restaurierung der Fenster nötig
diversen Begutachtungen und
Beratungen wurde am Ende Aktuell beschäftigen uns die
eine einfache Lösung gefunden: Buntglasfenster. Die Stahlrah-
die vorhandene Fußbodenhei- men der Fenster zur Straße hin
zung wurde gereinigt und neu sind teilweise so stark korro-
in Betrieb genommen. Die Kon- diert, dass bereits Wasser durch
vektoren wurden stillgelegt und sie eindringt. Der aufquellende
sind inzwischen demontiert. Die Rost beschädigt die Gläser der
Fensternischen werden wieder Bleiverglasung. An allen neun
geschlossen und wir bekom- Fenstern ist die Verkittung aus-
men eine bedienungsfreundliche getrocknet, so dass eine grund-
Steuerung. legende Restaurierung ratsam
erscheint. Heißt: alle Fenster er-
Dann die Beleuchtung. Gemein- halten einen neuen Rahmen, in
sam mit einem Lichtplaner wur- den die Buntverglasungen einge-
de bereits vor zwei Jahren ein setzt werden. Dies wird das Erste
Konzept für den gesamten In- sein, was wir nun in Angriff neh-19 Aus den Bezirken
men. Dann freuen wir uns auf die
neue Beleuchtung – und endlich
auf den neuen Anstrich.
Heißt leider auch: wir werden
noch etwas Geduld brauchen.
Foto: Helmut Wilp †
Und am Ende auch wesentlich
mehr Geld, als wir ursprüng-
lich geplant haben. Spender und
Sponsoren sind uns sehr will-
kommen!
Olaf Goos
Spiel und Geselligkeit im DSH
Corona hat viele Menschen ver-
unsichert. Besonders die Älteren
trauen sich nur zögerlich wieder
in unsere Gottesdienste und Ge-
meindegruppen. Die, die es wa-
gen, genießen inzwischen wie-
der das gesellige Beisammensein
beim Gemeindefrühstück oder
beim Seniorennachmittag. Der
monatliche Treffpunkt Mah(l)
Zeit für Alleinstehende und Al- felspiele und Brettspiele zusam-
leinerziehende hat nun dreimal menfinden.
stattgefunden und erfreut sich
vom ersten Treffen an großer Be- Auch der Besuchsdienstkreis
liebtheit. Auch Handarbeitskreis trifft sich wieder regelmäßig. Bis-
und Gymnastikgruppe treffen lang hat er nur Menschen in Pfle-
sich wieder. Beide Gruppen freu- geeinrichtungen und im Kran-
en sich über „Nachwuchs“. kenhaus besucht. Angedacht ist
eine Ausweitung auf häusliche
Auf mehrfachen Wunsch gibt es Besuche. Dafür suchen wir Un-
seit dem Herbst ein zusätzliches terstützung. Wer sich vorstellen
Gruppenangebot. Alle 14 Tage kann, etwas von seiner Zeit ein-
heißt es jetzt mittwochs „Auf die samen Menschen zu schenken,
Würfel fertig los!“ Von 14.30 bis darf sich gerne bei mir melden.
16.30 Uhr können sich Spielfreu-
dige an Tischen zu Karten-, Wür- Hilke Bramkamp-GoosAus den Bezirken 20
Neue Container, neues Logo
und neue Leitung
Der Kindergartenneubau ne- wirtin im Erziehungswesen. Sie
ben der Johanneskirche wächst ist katholisch und kommt ge-
langsam. Das Leben im Johan- bürtig aus Laer, wo sie die letz-
nes-Kindergarten brummt da- ten vier Jahren in der KiTa Re-
für umso mehr und der Platz genbogen als Gruppenleiterin
wird eng. Derzeit besuchen tätig war.
schon 39 Kinder die Einrich-
tung. Die Hälfte von ihnen sind Frau Engemann, wie haben Sie
in den Containern unterge- ihre ersten Wochen in Schöppin-
bracht, die zum neuen Kinder- gen für sich erlebt? Die ersten
gartenjahr auf dem Vorplatz be- Wochen waren total aufregend
zogen wurden. In den nächsten und schon von einigen Heraus-
Wochen kommen noch sieben forderungen geprägt. Ich freue
Kinder dazu. mich, dass ich von unseren
Familien und den Kindern so
Inzwischen wurde das ehemali- freundlich empfangen wurde
ge „Zwergenland“ auch offiziell und alle total hilfsbereit und of-
umgetauft. Seit 1. August heißt fen sind. Ich hoffe, dass die gute
er Johannes-Kindergarten. An Zusammenarbeit so weitergeht.
diesem Tag hat der Kindergar-
ten auch eine neue Leitung be- Sie beginnen ihre neue Aufga-
kommen: Melanie Engemann, be in einer Übergangszeit, neue
29 Jahre, frisch gebackene Fach- Räume, mehr Kinder und ein
Team, das wächst.
Wie kommen Sie
mit diesen vielen
Herausforderun-
gen auf einmal
klar? Tatsächlich
kommt aktuell viel
Neues auf mich zu.
Ich bin froh, dass
ich viel Unterstüt-
Fotos: privat
zung vom Team
habe und mich
in Ruhe in meine
neuen Aufgaben-21 Aus den Bezirken
bereiche einarbeiten kann. In
die aktuelle Übergangslösung
haben wir uns mittlerweile alle
gut eingelebt und können uns
und den Kindern so trotzdem
eine schöne Zeit ermöglichen.
Und dann ist da auch noch Coro-
na… Ich denke, mittlerweile ha- schen Religionspädagogik und
ben wir uns alle an die aktuel- die Zusammenarbeit mit der
len Einschränkungen gewöhnt Evangelischen Kirchengemein-
und unser Alltag hier in der Kita de.
geht fast normal weiter. Ich hof-
fe, dass wir die Pandemie bald Was tun Sie, um sich zu erholen?
hinter uns lassen können und Um den Kita-Alltagsstress hin-
spätestens in der neuen Kita ter mir zu lassen gehe ich sehr
ohne Einschränkungen die neu- gerne mit meinem Hund spazie-
en Räumlichkeiten erkunden ren, wandern oder treffe mich
können. mit meiner Familie und meinen
Freunden. Außerdem backe ich
Sie sind katholisch. Wie viel Be- sehr gerne und spiele Klavier.
rührung hatten Sie in ihrem Le-
ben bisher mit der Evangelischen Die Einweihung des neuen Jo-
Kirche? In den letzten 4 Jahren hannes-Kindergartens ist jetzt
war ich in einer Kita eines frei- für den 1. Mai 2022 geplant.
en Trägers. Zuvor habe ich al- Allerdings ohne Gewähr. Wir
lerdings schon einige Praktika drücken die Daumen und wün-
in verschiedenen Kirchlichen schen den Kindern und dem
Institutionen gemacht. Ich freue Team, dass es klappt.
mich jetzt auf die neuen Berüh-
rungspunkte mit der Evangeli- Olaf GoosAus den Bezirken 22
Türentausch in der Magdalenenkirche
Die Magdalenenkirche hatte bis sen, damit der Bereich auch ein
vor kurzem noch eine Falttür. bisschen Sichtschutz bietet. Wir
Sie trennte den vorderen und finden, die neue Tür wertet die
hinteren Raum der Kirche von- Kirche auf. Gesellige Treffen und
einander. An der Tür nagte der separate Aktionen im Gottes-
Zahn der Zeit. Selbst Reparatu- dienst sind hier möglich.
ren brachten keine Besserung.
So entschloss sich der Aktivkreis Frank Mönnig
dazu, eine neue Tür anzuschaf-
fen. Diesmal sollte sie aus Glas
sein. Mit der Unterstützung von
Willi Malecki und Reinard Hol-
lander installierte die Firma Glas
Hoff eine entsprechende Schie-
Fotos: privat
betür. Das Ergebnis sehen Sie
auf dem Foto. Nun möchte der
Aktivkreis noch eine satinierte
Folie auf die Tür anbringen las-
Nächste Runde Abendfantasien
Am 7. November war das Adjek- Thoreau und hielt einen Vortrag
tiv „leer“ Mittelpunkt der Veran- darüber, dass er nichts zu sagen
staltung. Die Reihe der Abend- hatte und sagte das auch. Abge-
fantasien hat sich mittlerweile rundet wurden die Abendfantasi-
gut ins Gemeindeleben etabliert, en durch Josef Gebker (Cembalo)
was dadurch zum Ausdruck kam, und seiner Frau Hiltrud Gebker-
dass kaum ein Stuhl „leer“ blieb. Erning (Gesang und Blockflöten).
Nikolaus Schneider las Texte Musikalisch nahmen die Beiden
von John Cage und Henry David die Besucher mit auf eine Reise
ins Mittelalter. Im nächsten Jahr
geht es weiter. Am 6. März wird
es „nah“, am 26. Juni „offen“ und
am 6. November wird es „prall“.
Angedachte Instrumente sind
Oboe, Vibraphon und Akkorde-
on.
Sonja Lagemann23 Aus den Bezirken
Junge Gemeinde 24
Neue Räume für die Kirchenknirpse
„Hallo, hallo, schön dass du da kann kein richtiger Ersatz zu den
bist...“, so haben die Kirchen- bisherigen Räumen sein. Die hat-
knirpse ihr erstes gemeinsa- te bislang die Gemeindepädago-
men Treffen im Oktober nach gin Doro Käufer in ihrem Haus
der langen Pause begonnen. Ge- in Legden zur Verfügung gestellt.
meinsam singen im Kreis, mit- Doch es handelt sich auch nur
einander spielen, Geschichten um eine Zwischenlösung. Mit
und Gemeinschaft erleben - das großer Vorfreude wird der bal-
war allen schnell wieder ver- dige Umbau der Küsterwohnung
traut. Neu hingegen und mit gro- erwartet. Dieser wird einen neu-
ßem Staunen wurde der neue en und festen Gruppenraum für
Gruppenraum erforscht. Denn die Kirchenknirpse schaffen, der
die Knirpse sind in den oberen allen Bedürfnissen der Familien
Gruppenraum des Dorothee-Söl- gerecht wird.
le-Hauses umgezogen.
Wir bedanken uns ganz herzlich
bei Doro Käufer, die unsere Kir-
chenknirpse über so lange Zeit
regelmäßig bei sich zuhause auf-
genommen hat. Sie hat ihnen im-
mer einen gemütlichen, warmen,
kind- und elterngerechten Raum
geboten, wo die Kinder vieles
erleben konnten und die Eltern
sich wohlgefühlt haben.
Foto: privat
Wir laden alle Familien mit Kin-
dern von 0 bis 6 Jahren herzlich
ein, mittwochs bei den Kirchen-
knirpsen reinzuschnuppern und
Dieser wird nun jedes Mal mit mitzumachen. Die Termine für
Büchern und verschiedenen die monatlichen Treffen finden
Spielmaterialien bestückt und Sie hier im Gemeindebrief unter
bestmöglich in einen kindge- der Rubrik “Gemeindeleben/Jun-
rechten, gemütlichen Kirchen- ge Gemeinde“. Für weitere Infor-
knirpsraum verwandelt. Das mationen kontaktieren Sie ger-
Kamishibai und die beliebte Ka- ne Doro Käufer 0171/4339134
melhandpuppe dürfen dabei ge- oder mich 0176/24619293.
nauso wenig fehlen, wie die Ker-
zen und die Bausteine. Das alles Karin Jacob25 Junge Gemeinde
Fotos: privat
„Mein glückliches Leben“
Die diesjährige Woche für Kinder am zweiten Tag während des
stand unter dem Motto Glück. Zoobesuchs in Rheine aus, indem
Die Kinder entdeckten es in klei- sie Bohnen von einer in die ande-
nen selbstgebastelten Symbolen, re Hosentasche wandern ließen.
bei Spielen, in der Musik oder
beim Backen von Glückskeksen. Den „Schatz im Acker“ fanden die
In den Geschichten der Freun- Kinder im Abschluss einer Rallye.
dinnen Dunne und Ella Frida Am dritten Tag befragten eine
aus der Kinderbuchreihe „Mein Gruppe Kinder Passanten in der
glückliches Leben“ von Rose Stadt nach ihren Glückserlebnis-
Lagercrantz lernten die Kinder sen. Andere Gruppen gestalteten
glückliche Tage zu zählen. Dass ein farbenfrohes Bühnenbild und
Glück sich tatsächlich auch zäh- übten ein eigenes Theaterstück
len lässt, probierten die Kinder mit den Eindrücken der vergan-
genen Tage ein. Dieses wurde am
Sonntag mit den Familien im Ab-
schlussgottesdienst aufgeführt
und gefeiert. Ein großes Glück für
alle war, dass wir immer so toll
bekocht wurden. Ein herzliches
Dankeschön an alle Teamer und
das Kochduo Anke und Simon!
Karin JacobJunge Gemeinde 26
Party in Haltern am See
Üblicherweise fahren die Kon- und machten für alle Stimmung.
fis mit den Teamern ins Kloster Als es dunkel wurde, tanzten die
Frenswegen. Diesmal entschloss Jugendlichen bei buntem Schein-
sich das Leitungsteam dazu, an werferlicht im Wald.
einem Konfi-Camp mit der Nach-
bargemeinde Ochtrup teilzu- Am Samstag erkundeten sie die
nehmen. Konfi-Camp bedeutet, Umgebung auf einem Pilgerweg
dass man mit Zelten in der Natur und näherten sich den Inhalten
übernachtet. Die Zelte wurden des Glaubensbekenntnisses an.
von der Evangelischen Jugend an Der Abend klang mit einer ru-
der Jugendbildungsstätte Gilwell higen Besinnung im Schein von
Sankt Ludger in Haltern am See Licht und Lagerfeuer aus.
aufgebaut, Jugendreferent Tho-
mas Flachsland stellte die Tech- Nach dem Abschlussgottesdienst
nik. wurden am Sonntag die Zelte zu-
sammengepackt und die Grup-
Insgesamt kamen dort 60 Konfir- pen fuhren wieder zurück nach
manden aus zwei Gemeinden zu- Ahaus. Mancher brachte eine Er-
sammen. Im Bus sagte eine Mäd- kältung nach Hause, doch das tat
chengruppe zu mir: „Wir machen dem Spaß keinem Abbruch. Auch
gleich Party“ - und so war es auch. im nächsten Jahr ist eine gemein-
Die Konfis freuten sich nach dem same Fahrt mit anderen Kirchen-
Lockdown auf Erlebnisse in der gemeinden geplant.
Gemeinschaft. Sofort schnapp-
ten sich die Mädels das Mikrofon Frank Mönnig
Lichtandacht in der Nacht27 Junge Gemeinde
Gottesdien
st mit Juge
ndpfarrer
nnen am
e Dirk Heckm
ot verbr :) ann
Stockbr uer
Lagerfe
Ahauser Konfis und Teamer
Fotos: privat
Viele fleißig
e Hände
- Zeltabbau
nfis
Krippenbild mit Ko
im WaldJunge Gemeinde 28
Neustart in Frenswegen
Mit den steigenden Impfquoten Am Sonntag sammelten wir un-
und Lockerungen in der Öffent- sere Angebote in der Jungen
lichkeit muss sich auch die Junge Gemeinde und tauschten uns
Gemeinde wieder neu formieren. darüber aus, wo die Gruppen
Für einen guten Start sind wir im im Moment stehen und was sie
August ins Tagungshaus Frens- brauchen. Einig waren wir uns
wegen gefahren. Teilgenommen darüber, dass wir uns darauf
haben Haupt- und Ehrenamt- konzentrieren, neue Teamer zu
liche der Kinder- und Jugend- gewinnen. Dazu wird es regel-
arbeit. Es wurde viel gesungen mäßige Teamerangebote geben.
und es fanden abends intensive Zum Beispiel der 1. Freitag im
Gespräche am Lagerfeuer statt. Monat um 18 Uhr, an dem Alt-
Thematisch führte Anna Käufer und Neu-Teamer ins DSH einge-
durch die Tage. Gemeinsam setz- laden werden.
ten wir uns mit den Bedürfnisäu-
ßerungen von Jugendlichen aus- Außerdem diskutierten wir über
einander und suchten nach dem Werte, die uns in unserer Arbeit
„guten Grund“. leiten. Die Abstimmung ergab
folgende Liste:
Jedem wurde dabei ein Glas mit
einem Lavastein und einem per- 1. FREUDE
sönlichen Kraftwort geschenkt. 2. AKZEPTANZ
Mein Lavastein steht bei mir im 3. ACHTSAMKEIT
Bücherregal des Arbeitszimmers 4. MUT
und soll mich daran erinnern, 5. NACHHALTIGKEIT
auch in emotional aufreibenden
Situationen gelassen zu reagie- Diese Werte füllen wir bereits
ren. mit Taten. Sie ergeben sich aus
unserem christlichen Glauben
und Menschenbild. Wir möchten
sie noch deutlicher in unserer
Gemeinde markieren. Damit wir
auch in Zukunft ein Ort bleiben,
wo Nächstenliebe und Verant-
wortung gegenüber der Schöp-
fung gelebt werden.
Foto: privat
Frank Mönnig29 Junge Gemeinde
Konzeption für die Junge Gemeinde
Wir sind im Durchschnitt der Verantwortung wahrnehmen,
Landeskirche eine junge Ge- für andere einzutreten. Die Be-
meinde mit vielen Familien. teiligung der Heranwachsenden
Kennzeichnend für uns ist, dass mit ihren Ideen und Interessen
wir Angebote für alle Alters- ist uns wichtig. Wir fördern sie
spannen anbieten, in denen sich auch durch verschiedene Weiter-
die Heranwachsenden befinden. bildungsformate.
Der Ausschuss Junge Gemeinde
hat nach einer intensiven Refle- Eine fachlich qualifizierte Arbeit
xionsphase konzeptionell fest- mit Kindern und Jugendlichen
gehalten, wie wir Gemeinde mit braucht engagierte Ehrenamtli-
jungen Menschen sein wollen. che, aber vor allem auch Haupt-
Das Presbyterium hat diese Kon- amtlichkeit. Sie ist unverzichtbar
zeption angenommen. und wir wollen sie dauerhaft
gewährleisten. Auch für die Le-
Als Leitvers für unsere pädago- bendigkeit unserer Gemeinde ist
gische Arbeit haben wir 2. Korin- Hauptamtlichkeit von entschei-
ther 1,24 vorangestellt: „Nicht, dender Bedeutung. Denn wir
dass wir Herren wären über eu- sind uns im Klaren: Die Kinder
ren Glauben, sondern wir sind der Gemeinde sind nicht ihre Zu-
Gehilfen eurer Freude.“ Damit kunft, sie sind ihre Gegenwart.
liegt unser Augenmerk auf der
individuellen Erfahrungsdimen- Frank Mönnig
sion des Glaubens, dem gemein-
samen Erleben und der geteilten
Freude. Die Konzeption können Sie
nachlesen unter: christuskirche-
In einer Zeit von dominierenden ahaus.de/junge-gemeinde
Ängsten treten wir dafür ein,
dass die junge Generation ihr Le-
ben mit Hoffnung gestalten kann.
Den Kindern und Jugendlichen
begegnen wir mit Verständnis
und Akzeptanz. Wir möchten sie
Foto: privat
ermutigen, ihre Gaben zu entfal-
ten. Dazu gehört auch, dass sie
Anschluss an unsere Gemein-
schaft gewinnen, ihr Glauben
gestärkt wird, sie christliche
Werte kennenlernen und diePartnerkirche 30
Handeln kommt aus der Hoffnung
Als erste schwarze Frau hat sinnbildlich für die schwierige,
Tsitsi Dangarembga den Frie- leidvolle Emanzipation schwar-
denspreis des deutschen zer Frauen im südlichen Afrika.
Buchhandels erhalten. Bei der
Preisverleihung in Frankfurt In den 90er Jahren studierte Tsit-
ehrte Auma Obama sie als eine si Dangarembga Film in Berlin.
der wichtigsten Stimmen Afri- Seit 2000 lebt sie mit ihrer Fa-
kas. Vier Tage später war die milie wieder in Simbabwe. Bald
frisch gekürte Preisträgerin zu nach ihrer Rückkehr in die Hei-
Gast in Ahaus. mat gründete sie den Verband
für weibliche Filmemacherinnen
in Simbabwe. Seitdem ermu-
Fotos: Elvira Meisel-Kemper
tigt sie junge Frauen, Alltags-
geschichten von Frauen zu er-
zählen und für ihr Recht auf ein
menschenwürdiges Leben und
weibliche Selbstbestimmung zu
kämpfen. Die Liste ihrer eige-
nen Filme ist länger als die ihrer
Bücher. Im Mittelpunkt ihres Be-
suchs in Ahaus standen jedoch
ihre beiden ins Deutsche über-
Eintrag ins Goldene Buch setzten Romane „Aufbrechen“
der Stadt Ahaus und „Überleben“, in Auszügen
packend vorgetragen von Carola
Als Tsitsi Dangarembga 1959 von Seckendorff.
geboren wurde, hieß ihre Hei-
mat noch Südrhodesien und war Musikalisch gerahmt wurde der
britische Kronkolonie. Ihre frühe Abend von zwei begnadeten
Kindheit verbrachte sie in Eng- Weltmusikern. Rhani Krija und
land. Ihren ersten Roman „Ner- Njamy Sitson nahmen das Pub-
vous Conditions“ (dt.: Aufbre- likum mit auf eine faszinierende
chen) schrieb sie mit 25 Jahren. musikalische Weltreise. Das Ge-
Er gilt heute als erster afrikani- spräch mit Tsitsi Dangarembga
scher Frauenroman und die BBC führten Nikolaus Schneider und
wählte ihn 2018 zu einem der Kerstin Hemker. Ihren Fragen
100 Bücher, die die Welt geprägt merkten man an, dass sich bei-
haben. Wie ihre eigene Biografie de intensiv mit Werdegang und
steht die Romanheldin Tambu Werk der Autorin beschäftigt31 Partnerkirche
Übersetzerin Hanne Brüning, Autorin & Preisträgerin Tsitsi Dangarembga,
Moderatoren Dr. Nikolaus Schneider und Kerstin Hemker
hatten. Die Antworten ihres Talk- „Wenn ihr wollt, dass euer Leiden
gastes waren im Ton unaufgeregt aufhört, müsst ihr handeln. Han-
und leise, aber in der Sache oft deln kommt aus der Hoffnung“,
schmerzlich hellsichtig und klar. ist die tiefe Überzeugung der Frie-
denspreisträgerin. Aktuell läuft
Tsitsi Dangarembga ist Mitglied in Simbabwe ein Gerichtsverfah-
unserer Partnerkirche in Simbab- ren gegen sie, weil sie vor einem
we. Mit einer Delegation der Mar- Jahr gemeinsam mit anderen zu
tin-Luther-Kirche war sie 2019 einer Demonstration gegen Kor-
zu Gast beim Kirchentag in Dort- ruption im Land aufgerufen hat.
mund und es gab bereits Kontakte Die Verhandlung wurde mehrfach
zu ihr. Das Zustandekommen und verschoben und soll nun im De-
Gelingen des Abends war darüber zember stattfinden. Wir sind mit
hinaus dem guten Zusammenspiel unseren Gedanken und Gebeten
vieler Beteiligter zu verdanken. bei ihr.
Olaf Goos
Ein besonderer Dank geht na-
mentlich an Kerstin Hemker von
der Deutsch-Simbabwischen-
Gesellschaft, Nikolaus Schneider
von der vhs, Karen Jungkamp und
Sebastian Frankemölle von der
Stadt Ahaus. „Die Veranstaltung
hat eindrucksvoll gezeigt, was das
Kulturquadrat leisten kann. In der
Kooperation waren wir mehr als
die Summe der Einzelteile“, resü-
mierte Karen Jungkamp.Partnerkirche 32
Stimmen zum Abend
Der Abend mit Tsitsi Dan- Der Abend mit Tsitsi Danga-
garembga war für mich eine rembga hat mich noch viele
Sternstunde. Es ist beeindru- Tage danach begleitet. Ich war
ckend, wie sie in der schwieri- beeindruckt von der Autorin,
gen, bedrückenden Situation in die so eine ruhige, kluge Gelas-
Simbabwe ausharrt und dort als senheit ausstrahlte. Aber auch
Schriftstellerin und Filmema- die Musiker, die dem perfekt
cherin die Stimme erhebt. Sie organisierten Abend den atmo-
hinterfragt damit auch unsere sphärisch richtigen Rahmen ga-
europäische Sichtweise auf die ben, werde ich so schnell nicht
Welt. vergessen. Eine der Veranstal-
Dr. Nikolaus Schneider, tungen, wo man nachher denkt:
vhs aktuelles forum wie schön, dass ich das erleben
durfte.
Ihre Wachheit, Klugheit und Barbara Pfeifer,
Klarheit haben mich sehr beein- Buchhändlerin
druckt. Sie hat einen Perspek-
tivwechsel ermöglicht, über un-
sere europäische Sicht auf die
Welt hinaus. Ihre Fähigkeit als
Übersetzerin zwischen den Kul-
turen ist das, was ihre Bücher
so unglaublich wertvoll macht.
Karen Jungkamp,
Kulturamt Ahaus
Bilder: Elvira Meisel-Kemper33 Kirchenkreis
Susanne Falcke
ist neue
Superintendentin
Susanne Falcke wird neue Super-
intendentin des Kirchenkreises
Steinfurt-Coesfeld-Borken. Bei
Foto: privat
der Wahlsynode im September in
der Großen Kirche Burgsteinfurt
wählte die Synode die 46-Jähri-
ge im fünften Wahlgang mit 55
Ja-Stimmen, 13 Nein-Stimmen
und 13 Enthaltungen ins höchste Susanne Falcke löst nach 17
Leitungsamt des Kirchenkreises. Jahren Superintendent Joachim
Ihr Gegenkandidat Oliver Gün- Anicker an der Spitze des Evan-
ther aus dem Kirchenkreis Sie- gelischen Kirchenkreises ab, der
gen hatte seine Kandidatur nach zum Ende des Jahres in den Ru-
dem vierten Wahlgang zurückge- hestand tritt. Die Amtsübergabe
zogen. Es ist das erste Mal in der findet zum Jahreswechsel statt.
Geschichte unseres Kirchenkrei- Die Amtszeit beträgt acht Jahre.
ses, dass eine Frau dieses Amt Danach ist Wiederwahl möglich.
bekleidet.
Die gebürtige Recklinghäuserin
Der Entscheidung war ein Wahl- ist seit 2011 Pfarrerin der Evan-
krimi vorausgegangen, da in den gelischen Kirchengemeinde Dül-
ersten vier Wahlgängen keiner men. Erst im vergangenen Jahr
der beiden Kandidierenden die hatte die Kreissynode sie zur
notwendige Mehrheit von min- Stellvertreterin von Superinten-
destens 49 stimmberechtigten dent Joachim Anicker gewählt.
Synodalen auf sich vereinen Sie studierte Theologie in Müns-
konnte. Günther zog schließlich ter und Berlin und kam 2008
seine Kandidatur zurück und nach Dülmen, wo sie 2011 auf
machte den Weg frei für die Dül- die 1. Pfarrstelle gewählt wurde.
mener Pfarrerin. Sie ist verheiratet und hat drei
Töchter.
Maleen KnorrFreud & Leid 34
Taufen, Trauungen und Bestattungen
August bis November 2021
Taufen
Ahaus Legden
Lia Lanvermann Emily Schaffeld
Jule-Marie Volke
Milos Paulus Hövel Schöppingen
Aleksej Aurelius Hövel Ava Betty Schram
Matay Levi Tarakci Enno Feldkamp
Ceyla Sun Özmen
Leopold Mauritz
Johanna Mauritz
John Jacob Scholz
Trauungen
Ben Eden Barton Ahaus
Marie Borggreve Ivan Lebedev und
Noel Kuhn Katharina geb. Schmidt
Merle Leppen
Phil Böing
Toni Fahnenbrauck
Theo Rudolphi
Heek
Elias Root
Matteo Hintemann35 Freud & Leid Bestattungen Ahaus Gerda Medzech Brigitte Reinert Ewald Graz Andrea Huntemann Katharina Janßen Peter Engler Ingebot Kruzius Beate Prillwitz Elke Röttger Kurt Fiegenbaum Hildegard Büch Inge Schulte Legden Lutz Ramser Carlheinz Voges Manfred Reinke Axel Mellin Schöppingen Wilma Kaplan Dagmar Viefhues Adolf Bultmann Jürgen Buten Ingetraut Gutzeit Ingrid Woltering Aufgrund der EU-Datenschutzverordnung können Veröffentlichungen von Personendaten künftig nur noch nach schriftlicher Einwilligung erfolgen.
Ausblick 36
16. Januar: 4. März: Zukunftsplan Hoffnung
Neujahrsempfang Weltgebetstag aus England
Das Presbyterium lädt traditio- Über Länder- und Konfessions-
nell zum Neujahrsempfang nach grenzen hinweg engagieren sich
Ahaus ein. Im Gottesdienst um Frauen für den Weltgebetstag.
10.30 Uhr werden wir unsere Ge- In diesem Jahr kommt die Li-
meindesekretärin Ulrike Barden turgie aus England, Wales und
verabschieden und ihre Nachfol- Nordirland. Über ihr steht ein Bi-
gerin Sonja Lagemann begrüßen. belwort des Propheten Jeremia:
Anschließend soll es im Doro- Denn ich, ich kenne die Gedanken,
thee-Sölle-Haus Gelegenheit ge- die ich für euch denke - Spruch des
ben, miteinander auf das neue HERRN -, Gedanken des Heils und
Jahr anzustoßen. nicht des Unheils; denn ich will
euch eine Zukunft und eine Hoff-
nung geben. (Jeremia 29,11)
14. März:
„Plastikfreies Badezimmer“
Es ist erstaunlich, wie viele Plas-
tikprodukte sich allein in unse-
ren Badezimmern finden. Unter
Nachhaltigkeitsaspekten stellt
das ein Problem dar. Der Work-
shop will das Bewusstsein für
Ab 3. März: „Üben!“ die Plastikproblematik im ei-
Sieben Wochen ohne Stillstand genen Zuhause schärfen und
einen praktischen Beitrag zur
Auch in diesem Jahr beteiligen Plastikvermeidung leisten. Sab-
wir uns vor Ostern an der Evan- rina Dankelmann von „kostBar
gelischen Fastenaktion "Sieben unverpackt“ in Gescher stellt mit
Wochen ohne". Vom 3. März der Gruppe zwei Körperpflege-
bis zum 7. April - jeweils don- produkte her, die auch mitge-
nerstags um 19.30 Uhr - bieten nommen werden können: Mon-
wir Dorothee-Sölle-Haus sechs tag, 14. März 22, 19 - 20.30 Uhr
„Übungsabende“. Interessierte im Dorothee-Sölle-Haus. Kosten-
können sich im Gemeindebüro beitrag: 10 €; Anmeldung über
oder bei Pfarrer Olaf Goos mel- Sarah Raffler, st-bildung@ekvw.
den. Wir beschließen die Fasten- de; Tel. 02551 / 144-18
reihe mit einer Agapefeier am
Gründonnerstag, den 14. April,
um 19 Uhr in der Christuskirche.37 Gemeindeleben
Glauben & Theologie
Bibelstunde Glauben & Leben
nach Absprache monatlich donnerstags
um 19.30 Uhr
KulturenTreff Schöppingen nach Absprache
Kontakt: Oskar Sterzenbach
Telefon: 0175/ 607 66 20 Dorothee-Sölle-Haus Ahaus
Kontakt: Pfr. Olaf Goos
Telefon: 0 25 61 / 96 20 16
Lektorenkreis
Nächste Termine:
vierteljährlich 16. Dezember
nach Absprache 20. Januar
17. Februar
Dorothee-Sölle-Haus Ahaus 03. März - 7. April
Kontakt: Pfr. Olaf Goos wöchentl. Fastenabende
Telefon: 0 25 61 / 96 20 16 12. Mai
09. Juni
Kreativ
Handarbeitskreis
14täglich montags
um 17.30 bis 19.00 Uhr
Redaktionsschluss Dorothee-Sölle-Haus Ahaus
des nächsten Gemeinde- Kontakt: Gisela Meister
briefs ist der 30. April. Telefon: 0 25 61 / 31 65
Bitte schicken Sie Artikel
und Termine in digitaler
Form an Pfarrer Olaf Goos: 7. + 21. Februar,
olaf.goos@ekvw.de 7. + 21. März,
Wir freuen uns auf Ihre 4. + 25. April,
Unterstützung! 9. + 23. Mai, 7. + 20. JuniGemeindeleben 38
Besondere Andachten & Gottesdienste
Andachten nach Taizé Familiengottesdienst
Vierteljährlich montags vierteljährlich sonntags
um 19.30 Uhr um 10.30 Uhr
Gnadenkirche Legden Christuskirche Ahaus
Kontakt: Gemeindebüro Kontakt: Pfr. Frank Mönnig
Telefon: 0 25 61 / 962 017 Telefon: 0 25 61 / 868 49 70
Nächste Andacht: Nächste Termine:
07. Februar 12. März
11. Juni
Gemeindefrühstück
1. Dienstag im Monat
um 9.30 Uhr
Dorothee-Sölle-Haus Ahaus
Kontakt: Sonja Lagemann
Telefon: 0 25 61 / 962 017
Musikalisch Gemeindefrühstück
Posaunenchor 3. Donnerstag im Monat
um 9.30 Uhr
montags um 19.30 Uhr
Gaststätte Ostermann
Dorothee-Sölle-Haus Ahaus Legden
Kontakt: Josef Gebker Kontakt: Friedhelm Stöppel
Telefon: 0 25 61 / 68 78 321 Neuanmeldung:
Mobil: 0171 / 21 01 038 02566/433339 Gemeindeleben
Geselligkeit
Seniorenkreis Spielenachmittag
monatlich montags 14täglich mittwochs
um 15 Uhr 14.30 bis 16.30 Uhr
Dorothee-Sölle-Haus Ahaus
Kontakt: H. Bramkamp-Goos Dorothee-Sölle-Haus Ahaus
Telefon: 0152 / 049 993 76 Kontakt: Helga Wilming
Telefon: 0 25 61 / 27 17
Nächste Termine:
10. Januar
14. Februar
07. März Kirchenkaffee
11. April
09. Mai Sonntags im Anschluss an
13. Juni unsere Gottesdienste
Christuskirche Ahaus
Treffpunkt Ma(h)l Zeit mit offenem Jugendkeller
Gnadenkirche Legden
3. Freitag im Monat Johanneskirche Schöppingen
10.30 bis 14 Uhr
Magdalenenkirche Heek
Dorothee-Sölle-Haus Ahaus mit Frühstück
Kontakt: H. Bramkamp-Goos
Telefon: 01520 / 499 93 76
und Anke Nettelnstroth
Telefon: 02561/7951 Kaffee, Trödel,
Atempause
Nächste Termine:
21. Januar 1. Mittwoch im Monat
18. Februar 10 bis 16 Uhr
25. März
22. April Magdalenenkirche Heek
20. Mai Kontakt: Rita Malecki
24. Juni Telefon: 0 25 68 / 12 55Gemeindeleben 40
Für Frauen Für Männer
Frauenhilfe/-kreis Männerkreis
1. Mittwoch im Monat 1. Montag im Monat
um 15 Uhr um 18 Uhr
KulturenTreff Schöppingen
Kontakt: Toni Neumann Dorothee-Sölle-Haus Ahaus
Telefon: 0 25 55 / 21 30 Kontakt: Willi Malecki
Telefon: 0 25 68 / 12 55
3. Mittwoch im Monat
um 14.30 Uhr
Magdalenenkirche Heek Männerkochgruppe
Kontakt: Gudrun Noack
(über das Gemeindebüro) pausiert derzeit
Kontakt: Pfr. Olaf Goos
OfV line Telefon: 0 25 61 / 96 20 16
für Frauen von 30 bis 60
monatlich mittwochs
um 19 Uhr
Gnadenkirche Legden
Kontakt: Sonja Lagemann
Telefon: 0 25 66 / 96 968 Sportlich
EVA-Kreis Gymnastikgruppe
2. Mittwoch im Monat wöchentlich mittwochs
um 15 Uhr um 10 Uhr
KulturenTreff Schöppingen Dorothee-Sölle-Haus Ahaus
Kontakt: Doris Bevers Kontakt: Margit Lating
Telefon: 0 25 55 / 346 Telefon: 0 25 61 / 79 6841 Gemeindeleben
Aktiv für Junge Gemeinde
die Gemeinde
KonfiZeit (KA8)
Besuchsdienstkreis 14täglich dienstags und
donnerstags um 17 Uhr
nach Absprache
Dorothee-Sölle-Haus Ahaus
Kontakt: Pfr. Olaf Goos
Dorothee-Sölle-Haus Ahaus Telefon: 0 25 61 / 96 20 16
Kontakt: H. Bramkamp-Goos
Telefon: 01520 / 499 93 76
KonfiKids (KA3)
Aktivkreise monatlich samstags
als Kompakttag
In allen Gemeindebezirken
vierteljährlich nach Abspra- Dorothee-Sölle-Haus Ahaus
che Kontakt: Pfr. Frank Mönnig
Telefon: 0 25 61 / 868 49 70
Kontakt: Pfr. Olaf Goos
Telefon: 0 25 61 / 96 20 16
Kontakt: Pfr. Frank Mönnig Teamertreffen
Telefon: 0 25 61 / 868 49 70
1. Freitag im Monat
um 18 Uhr
Kirchen(B)engel
Dorothee-Sölle-Haus Ahaus
nach Bedarf und Absprache Kontakt: Pfr. Frank Mönnig
Telefon: 0 25 61 / 868 49 70
Dorothee-Sölle-Haus Ahaus
Kontakt: H. Bramkamp-Goos
Telefon: 0 25 61 / 97 14 98
++ Alle Termine unter Vorbehalt ++Gemeindeleben 42
Junge Gemeinde
Mädchenkram Kinderbibeltage
von 9 - 13 Jahren für Kinder von 5 - 12 Jahren
monatlich donnerstags vierteljährlich am
von 17 bis 18.30 Uhr 2. Samstag im Monat
von 9.30 bis 12.30 Uhr
Dorothee-Sölle-Haus Ahaus
Kontakt: Karin Jacob Dorothee-Sölle-Haus Ahaus
Telefon: 0176 / 24 61 92 93 Kontakt: Doro Käufer
Kontakt: Miriam Reifers Telefon: 0171 / 433 9134
Telefon: 0178 / 105 86 58
Nächste Termine:
Nächste Termine: 12. März
20. Januar 11. Juni
17. Februar
17. März
19. Mai Kirchenknirpse
23. Juni für Kinder von 0 - 3 Jahren
monatlich mittwochs
Familiensonntage von 16.00 bis 18.00 Uhr
für Familien mit Kindern
bis 12 Jahren Dorothee-Sölle-Haus Ahaus
Kontakt: Doro Käufer
vierteljährlich am Telefon: 0171 / 433 9134
2. Sonntag im Monat
um 10.30 Uhr Nächste Termine:
12. Januar
Dorothee-Sölle-Haus Ahaus 02. Feburar
Kontakt: Doro Käufer 02. März
Telefon: 0171 / 433 9134 06. April
04. Mai
Nächste Termine: 01. Juni
13. März
12. Juni43 Gemeinde im Überblick
Ansprechpartner/innen
auf einen Blick
Innerhalb einer Kirchengemeinde wirken zahlreiche Menschen an
einem gelingenden Miteinander. Ansprechpartner/innen und ihre
Kontaktdaten finden Sie hier:
Gemeindebüro
Dorothee-Sölle-Haus Wüllener Straße 16 l 48683 Ahaus
Ansprechpartnerin Ulrike Barden, Sonja Lagemann
Vertretung: Birgit Isferding
Telefon 0 25 61 / 96 20 17
E-Mail st-pfb-ahaus@kk-ekvw.de
Internet www.christuskirche-ahaus.de
Öffnungszeiten dienstags 09:00 - 12:00 Uhr
mittwochs 09:00 - 12:00 Uhr
donnerstags 14:30 - 17:30 Uhr
Kontoverbindung Sparkasse Westmünsterland
IBAN DE79 401 545 300 026 000 356
BIC WELADE3WXXX
Pfarrer
Olaf Goos Dahlienweg 7 l 48683 Ahaus
Telefon 0 25 61 / 96 20 16
E-Mail olaf.goos@ekvw.de
Sprechzeiten dienstags 10:00 - 12:00 Uhr
donnerstags 15:00 - 17:00 Uhr
Frank Mönnig Marienstraße 15a | 48683 Ahaus
Telefon 0 25 61 / 868 49 70
E-Mail frank.moennig@ekvw.de
Sprechzeiten montags 15:00 - 17:00 UhrGemeinde im Überblick 44
Sozialberatung der Diakonie
Hilke Bramkamp-Goos Dorothee-Sölle-Haus
Wüllener Straße 16 l 48683 Ahaus
Telefon Telefon 0152 / 049 993 76
Internet bramkamp@dw-st.de
Sprechstunde montags 10:00 - 12:00 Uhr
Kindertagesstätten
Familienzentrum Asternweg 17 l 48683 Ahaus
Wittekindshof Telefon 0 25 61 / 4 36 43
familienzentrum-asternweg
@wittekindshof.de
Familienzentrum Scheelenkamp 4 l 48683 Ahaus
Wittekindshof Telefon 0 25 61 / 6 95 64 40
familienzentrum-scheelenkamp
@wittekindshof.de
KiTa Zwergenland Amtsstraße 60 l 48624 Schöppingen
Mobil 0157 / 7697 36 43
kitazwergenland@yahoo.de
Kirchenmusiker/in
Friedrich Gregory Telefon 0 25 61 / 69 166
frigre@gmx.de
Christine Heinen Mobil 01512 / 58 11 271
heinen-ch@t-online.de
Silvia Röring Telefon 0 25 61 / 69 59 67
silvia-roering@web.de
Posaunenchor
Josef Gebker Telefon 0 25 61 / 68 78 3 21
Mobil 0171 / 21 01 038
gebker-erning@t-online.deSie können auch lesen