St. Marien, Bückeburg - St. Josef, Obernkirchen St. Katharina, Auetal 02.02.2020 10.04.2020 - St. Marien, Bückeburg
←
→
Transkription von Seiteninhalten
Wenn Ihr Browser die Seite nicht korrekt rendert, bitte, lesen Sie den Inhalt der Seite unten
Pfarrgemeindebrief St. Marien, Bückeburg
St. Josef, Obernkirchen
St. Katharina, Auetal
02.02.2020 – 10.04.2020Geistliches Wort
Asche auf mein Haupt …
Abraham, der Vater der drei monotheisti-
schen Religionen, sagte vor Gott angesichts
seiner Nichtigkeit: „Ich bin Staub und
Asche“. (Gen 18, 27) Auch Hiob, der von
Leid geprüft wurde, sagte bei seiner Glau-
bensprüfung, dass er durch die Hand Gottes
wie Staub und Asche wurde. (Hiob 30, 19)
Und auch der König von Ninive setzte sich in
Sack und Asche, als der Prophet Jona durch
seine Stadt zog und das Gericht Gottes ankündigte. (Jona 3, 6)
Wenn wir die Fastenzeit am Aschermittwoch mit dem alten, seit dem 11.
Jahrhundert in der Kirche bekannten Brauch beginnen und uns die Köpfe
mit geweihter Asche bestreuen lassen, dann sind wir mitten in der bibli-
schen Welt angekommen. Wir folgen dem biblischen Zeugnis und tragen
Asche, also verbrannte Palmenzweige vom letzten Jahr als Zeichen von
Trauer, Buße und Umkehr auf.
Das alte Ritual bliebe jedoch blutleer, ja heuchlerisch und gestrig, woll-
ten wir die 40 Tage vor Ostern nicht dazu nutzen, im Herzen von innen
neu zu werden. „Kehrt um, denn das Himmelreich ist nahe“ (Mt 3, 1.2),
sagt Jesus. Und am Aschermittwoch ermutigt uns Jesus laut dem Mat-
thäusevangelium, die Masken aller äußeren Frömmelei, überhaupt alles
Falsch abzulegen. Wenn wir fasten, Almosen geben oder auch beten,
dann tun wir das mit lauterer Absicht, denn „dein Vater, der auch das
Verborgene sieht, wird es dir vergelten.“ (Mt 6, 4)
Asche auf mein Haupt … Lange Zeit haben wir diesen Spruch mehr als
Ironie gehört. Die Jugend macht jedoch ernst, wenn sie auf die Straßen
geht und bei den Fridays for Future eine neue Bescheidenheit fordert:
Wir kommen nicht umhin, durch Buße, Umkehr und Nächstenliebe un-
ser Herz zu beschneiden und so neu zu werden.
Eine gesegnete Fastenzeit,
Ihr Seelsorger Markus Grabowski
2„Zum Haus des Herrn wollen wir pilgern …“ (Ps 122,1)
St. Barbara
St. Katharina
Lindhorst
Rehren
Engagierte Christinnen und Christen
aus zwei selbständigen Pfarreien &
das ÜPE-Team auf dem Weg…
3Liebe Schwestern und Brüder,
die vor uns stehende Fastenzeit gibt uns die Möglichkeit, einmal anzuhalten
und zu fragen: wo geht die Reise eigentlich hin? Wo stehen wir und wie soll es
weitergehen? Wie Sie vielleicht wissen, haben Frau Niepötter, Frau Kalkmann,
Pastor Thomas Thannippara und ich am 11. – 15. November 19 in Hildesheim
an einer Werkwoche teilgenommen. Drei weitere Teams waren dabei, die im
sogenannten „überpfarrlichen Einsatz“ (ÜPE) mehrere Pfarreien in einem
größeren pastoralen Raum begleiten. Während der Werkwoche konnten wir
vier uns näherkommen, uns austauschen und Ziele für unsere Zusammenarbeit
festlegen. Gern lasse ich Sie an diesen Vereinbarungen und weiteren Überle-
gungen hier im Pfarrbrief teilhaben.
Wir verfolgen im ÜPE-Team fünf Prioritäten. High five
1. Wie begleitet das ÜPE-Team die beiden Pfarreien? Wer nimmt im
ÜPE-Team wie Leitung wahr? ÜPE-Team klärt Rollenverständnis.
Am Samstag, 13. Juni 20 werden wir mit unserem neuen Gemeindeberater
Peter-Paul König, einem Pastoralreferenten aus Göttingen, im Kloster
Marienrode unserem Rollenverständnis noch mehr auf die Spur kommen. Wie
kann ein Pfarrer unter veränderten Bedingungen in zwei Pfarreien Leitung
wahrnehmen? Wie können Hauptamtliche und Ehrenamtliche gemeinsam in
einem Kirchort und darüber hinaus in zwei Pfarreien effektiv wirken?
Wir werden am 5. März 20 mit dem ÜPE-Team und den Leitenden der
Gremien über die letzten Wochen und die kommende Zeit sprechen. Was war
gut und was schlecht? Wie können wir mit einer Vision und einem Netzwerk
von Engagierten in die Zukunft gehen und dabei mittelfristig die Pfarreien Bad
Nenndorf und Rinteln in den Blick bekommen?
2. Wir wollen die Pfarrhauskultur und Atmosphäre inhaltlich und
äußerlich voranbringen.
Wir haben vereinbart, in beiden Pfarrhäusern einmal in der Woche eine kurze
Zeit zusammenzusitzen, sich auszutauschen, einander wahrzunehmen. Wir
wollen einander wertschätzen und unsere Pfarrhäuser freundlich gestalten, so
dass sich Gäste und BesucherInnen bei uns wohlfühlen.
43. Wir wollen die Dienstbesprechungskultur weiterentwickeln
Je einmal im Monat treffen wir uns mit dem ÜPE-Team und den jeweiligen
Sekretärinnen Frau Spiekermann, Frau Westermann, Frau Hofmacher in
Stadthagen bzw. Frau Wagner, Frau Doering, Frau Beer in Bückeburg und
halten eine längere Dienstbesprechung. Hier besprechen und protokollieren wir
alle wichtigen Belange, die unsere Zusammenarbeit im Team und mit den
Sekretärinnen betreffen. In absehbarer Zeit wird unser Gemeindeberater Peter-
Paul König eine Dienstbesprechung besuchen und uns ein Echo mit
Verbesserungsvorschlägen zur Kultur einer Dienstbesprechung geben. Mit
unseren Sekretärinnen kommen wir als ÜPE-Team im Frühjahr 20 zu einem
Abendessen zusammen. Und im Mai 20 nehmen wir uns an einem Vormittag
Zeit, um beim Mentoring grundsätzlich auf unsere Zusammenarbeit zu
schauen.
4. Wir wollen im ÜPE-Team das geistliche und menschliche Miteinander
fördern und dabei die unterschiedlichen Fähigkeiten / Gaben
kennenlernen. (Monatstreffen)
Seit Dezember 19 treffen wir uns zu viert einmal im Monat bei einem der vier
Hauptamtlichen. Wir verbringen einen gemeinsamen Abend, an dem wir uns
austauschen, geistlich und zwischenmenschlich zusammenwachsen. Wir
Hauptamtliche wollen aufeinander hören, uns ergänzen und sich so als
Gemeinschaft gegenseitig tragen, damit etwas von der entstehenden Freude in
den Kirchorten ausstrahlt.
5. Wir bleiben am Ball, was die Einteilung der pastoralen Aufgaben
betrifft. Wir begleiten systematisch die freiwilligen Engagierten. Wir
kooperieren dabei mit den Gremien und sind Enabler für neues
ehrenamtliches Engagement. (Gabenseminar)
Bei der Werkwoche haben wir die pastoralen Aufgaben ziemlich genau
eingeteilt und abgegrenzt. Frau Kalkmann, Frau Niepötter, Pastor Thomas
Thannippare und ich bemühen uns, entsprechend unserer Gaben pastorale
Schwerpunkte zu setzen.
5Wir wollen die freiwillig Engagierten regelmäßig begleiten und sie in ihren Aufgabenbereichen unterstützen. So trafen sich zuletzt die BeerdigungsleiterInnen, MusikerInnen oder auch KüsterInnen zu einem regen Austausch. Liebe Schwestern und Brüder, Kirche weltweit, Kirche aber vor allem in Deutschland und im Bistum Hildesheim befindet sich in einem großen Umbruch und in einer Krise. Der Kindesmissbrauch hat die Kirche so heftig erschüttert, dass bei vielen Menschen sehr viel Vertrauen verloren gegangen ist. Wir sind dabei, mit Frau Niepötter in St. Joseph und mit Frau Kalkmann in St. Marien mit je einem Ausschuss je ein Konzept zum Schutz unserer Kinder und Jugendlichen zu erstellen. Darüber hinaus blicken wir auf den Synodalen Weg, den die deutsche Kirche seit dem Advent 19 für zwei Jahre angetreten ist, um über mögliche Veränderungen etwa im Umgang mit der Frage der Gleichberechtigung der Frau und der Macht zu beraten. Vergessen wir schließlich gerade in unseren beiden Pfarreien die Ökumene nicht, für die sehr viele Menschen brennen. Ich hoffe, wir werden recht bald eine Pfarrsynode in oder für unsere beiden Pfarreien gestalten können, um mit Ihnen, den am Glauben Interessierten und den kritischen Menschen Gespräche führen zu können, damit Kirche und Glaube zwischen Stadthagen und Bückeburg, zwischen Obernkirchen und Lindhorst, zwischen Sachsenhagen und Rehren auch zukünftig lebendig bleibt. Gehen Sie den Weg mit uns. Herzliche Grüße, Ihr Pfarrer Markus Grabowski 6
Pfarrnachrichten Dekanat Weserbergland
Seit 1. September 2019 unterstütze ich als
neue Verwaltungsbeauftragte die Gemeinden
St. Joseph Stadthagen, St. Sturmius Rinteln,
St. Marien Bückeburg und St. Maria vom Hl.
Rosenkranz Bad Nenndorf. Mein Dienstsitz
ist St. Joseph in Stadthagen.
Ich heiße Gabriele Jacob, bin 1973 in
Leipzig geboren, wo ich auch aufwuchs und
eine kaufmännische Ausbildung in einem
Verlag abschloss. 1994 zog ich nach Min-
den, ich bin verheiratet und habe zwei Kin-
der, die in Berlin und Leipzig studieren. In
meiner Freizeit mag ich Bewegung: Laufen,
Schwimmen, Fahrrad fahren, Pilates. Im
Freien unterwegs zu sein genieße ich sehr.
Die letzten 13 Jahre arbeitete ich in der Mindener Domgemeinde in der Ver-
mögensverwaltung. Außerdem wirkte ich mit, in den Projekten zum Entstehen
des neuen Domschatz-Museums sowie eines Kolumbariums (Urnenbegräbnis-
stätte) in einer alten Klosterkirche. Parallel dazu habe ich Weiterbildungen in
den Bereichen Finanzen, Management-Assistenz und Organisationsentwick-
lung absolviert.
Zu den Aufgaben der Verwaltungsbeauftragten gehören allgemeine Verwal-
tungs-, Koordination/- Abstimmungsaufgaben. Meine Schwerpunkte werden in
den Bereichen Finanz- und Rechnungswesen, Personalwesen und Immobilien-
verwaltung liegen. Als Verwaltungsbeauftragte werde ich künftig Schnittstel-
lenaufgaben zwischen den Kirchengemeinden, den Kirchenvorständen und dem
Bischöflichen Generalvikariat leisten. Schwerpunkt meiner Stelle ist es, die
Arbeit der Pfarrer und der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter in den Ge-
meinden bei Verwaltungsangelegenheiten zu unterstützen.
Ich freue mich besonders darauf, Sie bald möglichst kennenzulernen. Auch
freue ich mich auf Ihre möglichst umfangreiche Unterstützung.
Mit herzlichen Grüßen
Gabriele Jacob
7Herzliche Glück- und Segenswünsche Meisner, Wenzel 87 Jahre Kledzik, Horst 80 Jahre Kurscheit, Marie-Luise 85 Jahre Schnurer, Hermine 80 Jahre Jackisch, Horst 80 Jahre Ense, Werner 86 Jahre Scholten, Marianne 89 Jahre Barczynski, Georg 93 Jahre Kolodzie, Ingeborg 92 Jahre Bode, Elisabeth 91 Jahre Bernert, Alfred 93 Jahre Mainusch, Gisela 85 Jahre Götz, Maria 85 Jahre Steffens, Gerda 88 Jahre Voigt, Katharina 91 Jahre Bugenhagen, Elisabeth 90 Jahre Girschner, Alice 88 Jahre Simon, Hans Georg 80 Jahre Reichel, Reinhard 91 Jahre Jekel, Franz-Josef 91 Jahre Weimer, Johannes 75 Jahre Sieberin, Renate 85 Jahre Ahle-Harmening, Maria 80 Jahre Bartke, Gertrud 95 Jahre Mertiny, Detlef 75 Jahre Scholz, Herbert 90 Jahre Weißbrich, Georg 85 Jahre Dr. Gropp, Herbert 88 Jahre Kern, Günter 75 Jahre Arca, Salvatore 89 Jahre Chambers, Elsa 94 Jahre Hoffmann, Manfred 85 Jahre 8
Herzliche Glück-
Herzliche und
Glück- Segenswünsche
und Segenswünsche
Hermann, Anton 80 Jahre
Hanke, Barbara 75 Jahre
Obst, Gerhard 86 Jahre
Hohl, Helga 80 Jahre
Krüger, Rosa 90 Jahre
Wittke, Jürgen 80 Jahre
Seidensticker, Bärbel 80 Jahre
Biskup, Helene 91 Jahre
Pache, Christa 80 Jahre
Bussmann, Hubertus 86 Jahre
Püschel, Herbert 87 Jahre
Jaensch-Backhaus Margaretha 95 Jahre
Presch, Hannelore 75 Jahre
Kasseck, Werner 85 Jahre
Müller, Ferdinand 91 Jahre
Strömel, Magdalena 85 Jahre
Kölsch, Edmund 91 Jahre
Rudkowski, Joachim Alfons 94 Jahre
Strich, Erika 90 Jahre
Domina, Domenica 85 Jahre
Kron, Heinrich 86 Jahre
Rippe, Eva 75 Jahre
Vorwerk, Irene 86 Jahre
Gette, Elena 80 Jahre
Kaatz, Gertrud 87 Jahre
Prauser, Waltraud 89 Jahre
Wiethüchter, Anne-Maria 90 Jahre
Bethge, Eva 85 Jahre
Rösener, Irmgard 85 Jahre
Kasseck, Alfred 80 Jahre
Steffens, Karl 89 Jahre
Büscher, Friedericka 91 Jahre
Scheffler, Erika 91 Jahre
9Herzliche Glück- und Segenswünsche
von der Lippe, Ulrich 88 Jahre
Dell´Anna, Giuseppe 75 Jahre
Glauert, Theresia 86 Jahre
Murdfield, Benedikt 75 Jahre
Rosenbach, Alarma 75 Jahre
Wimmer, Rosina 88 Jahre
Kauffeld, Anna Elisabeth 75 Jahre
Seidel, Rosel 85 Jahre
Wolf, Editha 93 Jahre
Stephan, Berta 92 Jahre
Huber, Klaus 80 Jahre
Baczkowski, Georg 88 Jahre
Teich, Hubert 87 Jahre
Ernst, Adalbert 85 Jahre
Im Pfarrbrief gratulieren wir unseren Gemeindemitgliedern, die 75, 80,
85 Jahre und älter werden. Wer seinen Geburtstag nicht erscheinen las-
sen möchte, melde sich bitte einen Monat vor Erscheinen des betreffen-
den Pfarrbriefes im Pfarrbüro.
Taufen
Durch die Taufe
in unsere Gemeinde
aufgenommen:
Alessio und Chiara Giannavola aus Nienstädt am 4.01.
Laura Pietruszka aus Heeßen am 18.01.
10Wir nehmen Abschied
Jesus spricht: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an
mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt
und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben.“ (Joh 11, 25f)
Aus unserer Gemeinde verstarben
Alois Emil Kruppa aus Bückeburg, 84 Jahre
Rita Maria Kranz aus Obernkirchen, 80 Jahre
Ursula Abelmann aus Obernkirchen, 81Jahre
Serafine Glorioso aus Obernkirchen, 81 Jahre
Bernhard Kretschmer aus Bückeburg, 93 Jahre
August Alwin Bußmann aus Auetal-Rehren, 82 Jahre
Eva Wilkening aus Obernkirchen, 80 Jahre
Norbert Hildebrandt aus Bückeburg, 69 Jahre
Hans Rother aus Obernkirchen, 91 Jahre
Karl Dieter Pierkes aus Obernkirchen, 86 Jahre
Edmund Kölsch aus Bad Eilsen, 90 Jahre
Ernst Saal aus Obernkirchen, 60 Jahre
Helmut Mende aus Auetal-Rehren, 83 Jahre
Margarete Bunk aus Ahnsen, 98 Jahre
Erika Schwietz aus Obernkirchen, 79 Jahre
Henryk Teodor Jeczmionka aus Obernkirchen, 81 Jahre
11Trauer als „seelischer Ausnahmezustand“
Beerdigungsdienste unserer Gemeinden tauschen sich aus
Zu einem ersten informellen Austausch kamen jetzt die Geistlichen und Beer-
digungsleiter der Bückeburger St. Marien-Gemeinde und der Stadthäger St. Jo-
seph-Gemeinde zusammen. Neben praktischen Erwägungen standen dabei Er-
fahrungsberichte im Mittelpunkt.
Seit neun Jahren werden Beerdigungen in Stadthagen und Bückeburg auch von
bischöflich beauftragten Beerdigungleitern durchgeführt. In Obernkirchen ist
dies bereits länger der Fall. Pfarrer Markus Grabowski und Pastor Thomas
Thannippara interessierten sich für die Erfahrungen der drei Beerdigungsleiter.
So war zu hören, dass der Dienst der Beerdigungsleiter im Grunde von den
Angehörigen eines Verstorbenen akzeptiert wird.
Um weiteren Vorbehalten vorzubeugen und den Beerdigungsdienst von dafür
ausgebildeten LeiterInnen als selbstverständlich anzunehmen,
sollen weiterhin Informationsarbeit und vertrauensbildende Maßnahmen geleis-
tet werden.
Menschen, die einen lieben Angehörigen verloren haben und dessen Beerdi-
gung vorbereiten, befinden sich in gewisser Weise in einer Art seelischem
„Ausnahmezustand“, auf den es einzugehen gilt. Einig waren sich alle Anwe-
sende über die Notwendigkeit, die Trauerfeiern mit einem angemessenen zeitli-
chen Rahmen vorzubereiten. Der Ansprache kommt nicht lediglich die Würdi-
gung des Verstorbenen zu. Es geht darum, Christus als den Auferstandenen zu
verkünden.
Neben der Trauerfeier und ihrer Vorbereitung nimmt das Trauer-gespräch ei-
nen zentralen Platz ein. Nicht allein die Person des verstorbenen Angehörigen,
sondern die Befindlichkeit der Trauernden – ihre Fragen, Ängste und Zweifel –
dürfen in den Blick genommen werden. Nicht selten geschieht Seelsorge auch
Wochen nach der Beerdigung, wenn Angehörige den Verlust sehr stark erleben
und um geistliche Begleitung bitten.
Sollten Sie Interesse an weiteren Informationen zum Thema „Trauer“ haben,
schauen Sie gern auch in den Beitrag auf der Homepage unserer Gemeinden.
Johannes Tuschhoff-Cicigoi(Unterschriften für die Fotos:)
Sie führen gemeindeübergreifend Beerdigungsdienste durch: Pfarrer Markus
Grabowski, Pastor Thomas Thannippara, Markus Kaatz, Gemeindereferentin
Sabine Kalkmann und Johannes Tuschhoff-Cicigoi.
12Aktuelles in unserer Gemeinde
Gemeinsam etwas Gutes Tun!
Liebes Gemeindemitglied,
das Ortsteam Obernkirchen lädt dich am Samstag, 15. Feb-
ruar ein. Du kannst dich von 9.00- 13.00 Uhr an einer Aufräum- und
Sauberkeitsaktion im Pfarrheim von St. Josef beteiligen.
Genau wie zu Hause sammeln sich auch in Gruppenräumen einer Kir-
chengemeinde Dinge an, die vielleicht nicht mehr benötigt werden, ka-
putt sind, etc. Hier wollen wir zusammen gucken und entscheiden, was
damit passieren soll.
Neben der eigenen Person sind ein Eimer mit Reinigungslappen mitzu-
bringen. Für Verpflegung in Form eines zweiten Frühstücks sorgt das
Ortsteam.
So komm und sei dabei!
In Vertretung für das Ortsteam Obernkirchen
Barbara Weißbrich
Kinderaktionstag
Am Samstag, den 04.04.2020 wollen wir mit Euch
Palmstecken binden.
Diese Aktion findet von 9.00 Uhr bis 13.00Uhr statt
und beginnt mit einem Frühstück im Pfarrheim St. Ma-
rien in Bückeburg. Anschließend werden wir die Palmstecken binden
und schmücken.
Unsere Palmstecken werden am Sonntag, den 05. April gesegnet (in
Rehren am Samstag) und wir ziehen gemeinsam in die Kirche ein.
Wer an dem Tag auch Eier anmalen möchte bringe bitte
2-3 ausgepustete weiße Eier mit, wir habe eine besondere Überraschung
parat.
Über die Hilfe von ein paar Erwachsenen würden wir uns freuen!
Der Unkostenbeitrag für diese Aktion beträgt 3,00€.
Bei weiteren Fragen bitte an Patricia Böer wenden unter 05751-919549.
Wir freuen uns auf Euch! Petra Haupt und Patricia Böer
13Weltgebetstag
2020 kommt der Weltgebetstag aus dem südafrikanischen Land Simbab-
we.
„Ich würde ja gerne, aber…“ Wer kennt diesen oder ähnliche Sätze nicht?
Doch damit ist es bald vorbei, denn Frauen aus Simbabwe laden ein, über
solche Ausreden nachzudenken: beim Weltgebetstag am 06. März 2020.
Frauen aus Simbabwe haben für den Weltgebetstag 2020 den Bibeltext aus
Johannes 5 zur Heilung eines Kranken ausgelegt: „Steh auf! Nimm deine Matte
und geh!“, sagt Jesus darin zu einem Kranken. In ihrem Weltgebetstags-
Gottesdienst lassen uns die Simbabwerinnen erfahren: Diese Aufforderung gilt
allen. Gott öffnet damit Wege zu persönlicher und gesellschaftlicher
Veränderung.
Steh auf
und geh!
Bückeburg: Ev.-Ref.Gemeindehaus in der Bahnhofstraße 11
(Uhrzeit stand bei Redaktionsschluss nicht fest – bitte Aushänge beach-
ten)
Obernkirchen: 17:30 Uhr im ev. Gemeindezentrum Rote Schule
Rehren: 19 Uhr Katholische Kirche Rehren
Interessierte melden sich bitte bei Frau Rauhut 05752/92221.
14Kollekte demnächst:
Vorankündigung Caritas-Sammlung
.
Vorab geben wir den Termin der 1. Caritas-Sammlung bekannt: sie fin-
det in der Zeit vom 03.02.2020 – 17.02.2020 statt. Das Thema der
Sammlung lautet Entfalten Sie Ihr Mitgefühl; Spende wird Liebe.
Caritasverband im Weserbergland e. V.
Herderstr. 1a, 31675 Bückeburg
Tel. 05722/8888630, Fax.: 05722/8888632
kontakt@caritas-schaumburg.de
Spendeneinnahmen im Jahr 2019
Im letzten Jahr hat uns die Kirche mehrmals um unsere Solidarität mit
den Ärmsten der Welt aufgerufen. Sie, liebe Gemeinde, haben großzügig
die Aktionen unterstützt. Herzlichen Dank!
Afrika-Kollekte n.n.bekannt Misereor 2279,45 Euro
Adveniat-Kollekte n.n. bekannt Renovabis 369,62 Euro
Caritas 610,14 Euro Missio 733,92 Euro
Sternsinger 9.176,00 Euro
15Andacht zur Göttlichen Barmherzigkeit
DIE WELT BRAUCHT UNSER GEBET -
unsere Jugend braucht Vorbilder
"Denn die ganze Schöpfung wartet sehnsüchtig auf das Offen-
barwerden der Söhne und Töchter Gottes." (Röm 8, 19)
Es ist ein großer Unterschied, ob ein Mensch über etwas redet, oder ob
er etwas überzeugend vorlebt. Letzteres ist viel schwerer zu verwirkli-
chen als das Erstere, hat aber viel mehr Wirkkraft.
Persönlichkeiten reifen in den schweren Zeiten des Lebens, wenn der
Mensch nicht wegläuft, sondern sich den Herausforderungen stellt. Um
dies zu können, brauchen wir göttliche Hilfe und Kraft, brauchen wir
Zeiten der Stille und des Gebetes. Wenn Menschen zu viel im Außen le-
ben, verlieren und erschöpfen sie sich; der inwendige Mensch findet
leichter zu Quelle, wo er immer wieder neu gestärkt werden kann.
Sie sind eingeladen, in unseren Andachten Impulse zu hören, die hierzu
Anleitung geben.
In unserer Andacht zur Göttlichen Barmherzigkeit
-nehmen wir uns eine Stunde Zeit für das Gebet vor dem Allerheiligsten,
-hören wir Worte aus der Heiligen Schrift und können lernen, sie auf un-
ser Leben zu beziehen,
-beten wir den Barmherzigkeits-Rosenkranz, den Jesus selbst gelehrt hat,
-beten wir gemeinsam vor allem für Leidende und Kranke.
Herzliche Einladung an alle. Veranstaltung: Eucharistische Andacht
Jede(r) ist willkommen, un- Uhrzeit: 17 - 18 Uhr
ser Gebet zu verstärken zum Daten: Freitag, den 06.03.2020
Segen für die eigene Familie, 03.04.2020
für unsere Gemeinde und für Ort: St. Marien, Bückeburg
die ganze Welt.
Mit herzlichem Gruß von Brigitte Heibel-Garms und
Pastor Thomas Thannippara
16Projekt Eucharistie: was – wie – wann?
Projekt Eucharistie: was – wie – wann?
Ein Kaplan besuchte einige Wochen nach der Erstkommunionfeier in
seiner Gemeinde eine der Erstkommunionfamilien. Das glückliche Kommuni-
onkind wollte dem jungen Geistlichen beim Kaffeetrinken unbedingt das Erin-
nerungsalbum zur Erstkommunion zeigen. Als der Kaplan die mittlere Seite
aufschlug, traute er seinen Augen nicht. Dort entdeckte er eine eingeklebte
Hostie.
Was feiern wir eigentlich in der heiligen Messe? Oder sollte ich nicht lieber
schreiben: wen feiern wir dort? Was ist das Wesen der Eucharistie?
Die Kirche hat die Eucharistie im II. Vatikanischen Konzil „Quelle und Hö-
hepunkt allen christlichen Lebens“ (SC 10) genannt. Und doch entfernen
sich viele ChristInnen, so scheint es, zunehmend von dieser zentralen Feier des
Glaubens. In der kommenden Fastenzeit 2020 wollen wir einen ersten von drei
Schritten gehen. An jedem Fastensonntag begrüßen wir in einem der sechs
Kirchorte unserer beiden Pfarreien St. Joseph und St. Marien einen Gastpredi-
ger und einmal eine Gastpredigerin, die uns in einer dichten Fastenpredigt eine
bestimmte Facette der heiligen Messe beleuchten wird. Ich kann Ihnen verspre-
chen, die Predigerin werden Sie mit Glaubensinhalt, Zeugnis und Rhetorik be-
geistern. Kommen Sie gern dazu und nehmen Sie auch im Anschluss an einem
Austausch zur Predigt teil. Übersicht siehe hinten.
In einem zweiten Schritt werden wir in einem gemeinsamen Gottesdienstaus-
schuss mit je einer Person pro Kirchort über das Wie der Eucharistie nach-
denken. Wie feiern wir eigentlich gemeinsam die heilige Messe? Wie können
wir Gottesdienst so feiern, dass er tatsächlich zur Quelle und zum Höhepunkt
unseres Lebens wird? Welche Haltungen sind dabei wichtig und welche Gestal-
tungsmöglichkeiten haben wir? Wie können wir Eucharistie mit mehr Freude
feiern und dabei auch den ökumenischen Aspekt in den Blick bekommen? Und
wie ist es mit anderen Gottesdienstformen, wie z. B. der Wortgottesfeier?
Gottesdienstplan schauen und fragen, wann feiern wir Eucharistie? An welchen
Tagen, zu welchen Uhrzeiten und an welchen Orten wollen wir zukünftig ei-
gentlich die hl. Messe feiern? Im Hinblick auf den überpfarrlichen Einsatz, der
in wenigen Jahren neben Stadthagen und Bückeburg auch Rinteln und Bad
Nenndorf umfassen wird, stellt sich die Frage nach einem angemessenen Got-
tesdienstplan.
17Sie merken, wie breit und umfassend das Projekt angelegt ist, das wir zunächst
bis August 2020 begrenzen wollen. Wir wollen eine breite Gesprächsbasis
schaffen und am Ende die Impulse und Anregungen in den beiden PGR`s bün-
deln. Nicht zuletzt könnten die sechs Fastenpredigten für uns eine Chance sein,
von Ort zu Ort zu pilgern, Freunde und Nachbarn im Auto mitzunehmen und so
die Nachbarkirchorte in den Blick zu nehmen.
Es wäre großartig, wenn wir alle am Ende des Projekts tatsächlich mit neuem
Elan und „aktiver Teilnahme“ am höchsten Gottesdienst der Kirche teilnehmen
und den Tag des Herrn neu mit großer Freude erleben könnten.
Ihr Pfarrer Markus Grabowski
Bibelkreis
Mit Gottes Wort Auf dem Weg . . .
Das Volk, das im Dunkeln lebte hat ein helles Licht gesehen;
denen die im Schattenreich des Todes wohnten ist ein Licht erschie-
nen. Von da an begann Jesus zu verkünden: Kehrt um! Denn das
Himmelreich ist nahe. Mt 4, 16 - 17
Gott kommt zu uns Menschen. Er lädt uns ein. Es gibt auch etwas was
wir tun können.
Seine Botschaft für uns: Kehrt um und glaubt. Umkehr und Glaube gehö-
ren zusammen.
Was heißt das für mich? Umkehr ist der Ruf: Komm zum Licht.
Die Ursache all unserer Leiden ist die Finsternis in unserem Denken.
Herzliche Einladung zum Bibelteilen an jedem Donnerstag um 19 Uhr
im kath. Pfarrheim, Oberwallweg, in Bückeburg Dora Scheibel
18Gruppentermine für Bückeburg
Caritaskonferenz
18:30 Uhr Caritas-Sitzung (Bitte auf Vermeldungen achten)
Strickkreis
dienstags 14:00 Uhr Treffen im Pfarrheim
Krabbelgruppe
mittwochs 10.30-12 Uhr Treffen im Pfarrheim
Gitarrengruppe für Erwachsene
mittwochs 18:15 Uhr Treffen im Pfarrheim
Bibelkreis
donnerstags 19:00 Uhr Treffen im Pfarrheim
Kirchenchor
donnerstags 19 - 20:30 Uhr Üben im Pfarrheim
Kita-Andacht
Mi. 05.02.20 11:00 Uhr Andacht der Kita-Kinder
Mi 04.03.20 11:00 Uhr Andacht der Kita-Kinder
Mi 01.04.20 11:00 Uhr Andacht der Kita-Kinder
Schönstatt Gebetsgemeinschaft
Mo. 24.02.20 15:00 Uhr Treffen im Pfarrheim
Mo. 23.03.20 15:00 Uhr Treffen im Pfarrheim
Mo. 27.04.20 15:00 Uhr Treffen im Pfarrheim
Seniorentreff Bückeburg
Mi. 12.02.20 14:30 Uhr Hl. Messe, anschl. Seniorentreff
Mi. 11.03.20 14:30 Uhr Hl. Messe, anschl. Seniorentreff
Mi. 08.04.20 14:30 Uhr Hl. Messe, anschl. Seniorentreff
Internationaler Gesprächskreis für Frauen
Di. 18.02.20 9:30 - 11:00 Uhr Treffen im Pfarrheim
Di 03.03 20 9:30 - 11:00 Uhr Treffen im Pfarrheim
Di 17.03 20 9:30 - 11:00 Uhr Treffen im Pfarrheim
Wichtige Termine der Erstkommunion- Kinder
Mittwoch der 12.02.20 20:00 BÜ Elternabend der Erstkommunionkinder
Di. 13.02.20 16:15-17:45 Erstkommunionvorbereitung Treffen im Pfarrheim
Sa. 29.02.20 10:00-13:00 Weggottesdienst Treffen in der Kirche
Di. 26.03.20 16:15-17:45 Erstkommunionvorbereitung Treffen im Pfarrheim
Sa. 18.04.20 10:00-13:00 Weggottesdienst Treffen in der Kirche
19Gruppentermine für Obernkirchen/Rehren
Besuchsdienst
Treffen im Pfarrheim in Obernkirchen - bitte auf
Vermeldungen achten!
Dämmerschoppen
Sa. 01.02.20 im Anschluss an die Vorabendmesse (17:00 Uhr), Rehren
Sa. 07.03.20 im Anschluss an die Vorabendmesse (17:00 Uhr), Rehren
Sa. 04.04.20 im Anschluss an die Vorabendmesse (17:00 Uhr), Rehren
Italienische Frauengruppe
montags 16:30 Uhr Treffen im Pfarrheim Obernkirchen
Kirchenchor Obernkirchen/Rehren
dienstags 19:45 Uhr Üben im Pfarrheim in Rehren (1. Dienstag im
Monat)
19:45 Uhr Üben im Pfarrheim Obernkirchen (andere
Dienstage)
(In den Sommerferien findet keine Chorprobe statt!)
Kolpingfamilie St. Josef, Obernkirchen
Ökumenische Frauengruppe
Bitte auf Aushang und Vermeldungen achten
Seniorenkreis Obernkirchen
Mi. 05.02.20 15:00 Uhr Hl. Messe, anschl. Seniorentreff
Mi. 04.03.20 15:00 Uhr Hl. Messe, anschl. Seniorentreff
Mi. 01.04.20 15:00 Uhr Hl. Messe, anschl. Seniorentreff
Wichtige Termine!
Pfarrgemeinderat (PGR)
Dienstag 11.02.20 19:30 Uhr Sitzung im Pfarrheim Bückeburg
20Fastenpredigten 2020 – eine Übersicht
Sonntag, 1. März 20, 18.00 Uhr, St. Barbara, Lindhorst
Eucharistie – Quelle und Höhepunkt
„Tut dies zu meinem Gedächtnis“
Prediger: Klaus Nebel, Stadtdekan in Wiesbaden
Sonntag, 8. März 20, 17.00 Uhr, St. Marien, Bückeburg
Eucharistie - Quelle und Höhepunkt
„Gott ruft sein Volk zusammen rings auf dem Erdenrund“
Prediger: Bischof Michael Wüstenberg, Hildesheim
Sonntag, 15. März 20, 17.00 Uhr, St. Joseph, Stadthagen
Eucharistie – „Ihr aber seid ein königliches Priestertum“
Prediger: Jugendpfarrer Andreas Braun, Hildesheim
21Fastenpredigten 2020 – eine Übersicht
Sonntag, 22. März 20, 17.00 Uhr, St. Katharina, Rehren
Eucharistie – Quelle und Höhepunkt
„Auf ihn sollt ihr hören …“
Predigerin: Schwester Dr. Dorothea Rumpf, Duderstadt
Sonntag, 29. März 20, 17.00 Uhr, Herz-Jesu, Sachsenhagen
Eucharistie - Quelle und Höhepunkt
„Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt …“
Prediger: Propst Christian Wirz, Hannover
Sonntag, 5. April 20, 18.00 Uhr, St. Josef, Obernkirchen
Eucharistie – Quelle und Höhepunkt
„Sie brachen in ihren Häusern das Brot.“
Prediger: Kaplan Robert Ginter, St. Gallus in Flörsheim
Zur Information:
In der nachfolgenden Gottesdienstordnung können eventuell Gottes-
dienstzeiten sowie Orte sich ändern. Darum bitten wir Sie zusätzlich auf
die sonntäglichen Vermeldungen oder auf die im Schaukasten aushän-
gende Gottesdienstordnung zu achten.
Vielen Dank für Ihr Verständnis
22Fest Darstellung des Herrn
Lesejahr A • L1: Mal 3,1-4 L2: Hebr 2,11-12.13c-18 Ev: Lk 2,22-40
01.02. Samstag Kollekte: Aufgaben der Gemeinde
10:00-13:00 BÜ Weggottesdienst der Erstkommunionkinder
16:00 OB Hl. Messe in italienischer Sprache
17:00 RE Vorabendmesse mit Blasiussegen, anschl. Dämmerschoppen
02.02. Sonntag Kollekte: Aufgaben der Gemeinde
09:00 OB Hl. Messe mit Blasiussegen
11:00 BÜ Familiengottesdienst mit Blasiussegen
(+ Johannes Langnickel),
anschl. Gemeindetreff
04.02. Dienstag
09:00 BÜ Hl. Messe, anschl. Rosenkranzgebet
05.02. Mittwoch - Hl. Agatha
11:00 BÜ Andacht der Kita Kinder
15:00 OB Hl. Messe, anschl. Seniorenkreis
18:30 OB ökumenisches Abendgebet im Pfarrheim von St. Josef
06.02. Donnerstag - Hl. Paul Miki und Gefährten
18:00 BÜ Hl. Messe mit sakramentaler Aussetzung
07.02. Freitag
08:30 OB Hl. Messe mit sakramentaler Aussetzung (+ Sigrid Bollmann),
anschl. Frühstück
17:00 OB Andacht zur Göttlichen Barmherzigkeit
Wie im letzten Pfarrbrief erwähnt,
beginnt unsere Kita-Aktion
“Geschichten am Kamin”
Daten: Mittwoch, den 05.02.2020
19.02.2020; 26.02.2020
Donnerstag, den 27.02.2020
Uhrzeit: 15 – 16:30 Uhr
Ort: Pfarrheim St. Marien, Bückeburg
235. Sonntag im Jahreskreis Lesejahr A • L1: Jes 58,7-10 L2: 1 Kor 2,1-5 Ev: Mt 5,13-16 08.02. Samstag Kollekte: Aufgaben der Caritas 17:00 RE Vorabendmesse 09.02. Sonntag Kollekte: Aufgaben der Caritas 09:00 BÜ Hl. Messe, anschl. Kirchen-Café 11:00 OB Hl. Messe (+ Hans Rother, Sechswochenamt) 11.02. Dienstag 09:00 BÜ Hl. Messe, anschl. Rosenkranzgebet 15:00 RE Andacht im Schäferhof 12.02. Mittwoch 10:30 BÜ Andacht in der Seniorenresidenz „Am Kirschgarten“ 14:30 BÜ Hl. Messe, anschl. Seniorentreff 18:30 OB ökumenisches Abendgebet im Pfarrheim von St. Josef 13.02. Donnerstag 18:00 BÜ Hl. Messe, anschl. Stille Anbetung und Beichtgelegenheit 14.02. Freitag - Hl. Cyrill (Konstantin) und Hl. Methodius 08:30 OB Hl. Messe 24
6. Sonntag im Jahreskreis
Lesejahr A • L1: Sir 15,15-20 L2: 1 Kor 2,6-10 Ev: Mt 5,17-37
15.02. Samstag Kollekte: Diasporaopfer I/2020
17:00 RE Familiengottesdienst
16.02. Sonntag Kollekte: Diasporaopfer I/2020
09:00 OB Hl. Messe
11:00 BÜ Hl. Messe (++ Maria und Josef Bernert),
anschl. Glaubensgespräch
18.02. Dienstag
09:00 BÜ Hl. Messe, anschl. Rosenkranzgebet
19.02. Mittwoch
10:00 OB Hl. Messe im Seniorenzentrum „Haus Sonnenhof“
15:30 BE Gesprächskreis Haus Zimmermann
18.30 OB ökumenisches Abendgebet im Pfarrheim von St. Josef
20.02. Donnerstag
08:00 BÜ Standortgottesdienst
18:00 BÜ Hl. Messe, anschl. Dankeschön-Essen für Ehrenamtliche
21.02. Freitag
08:30 OB Hl. Messe
Bild: Pfarrbriefservice.de
257. Sonntag im Jahreskreis
Lesejahr A • L1:Lev 19,1-2.17-18 L2: 1 Kor 3,16-23 Ev: Mt 5,38-48
22.02. Samstag Kollekte: Aufgaben der Gemeinde
17:00 RE Vorabendmesse
23.02. Sonntag Kollekte: Aufgaben der Gemeinde
09:00 OB Hl. Messe (++ Eltern Schittko und Lyschik und alle Leben-
. den und verstorbenen beider Familien)
11:00 BÜ Hl. Messe (+ Andrea Brunst), (+ Erika Blank)
25.02. Dienstag
14:30 BÜ Hl. Messe im Kurt-Partzsch-Haus
26.02. Mittwoch -Aschermittwoch
09:00 OB Hl. Messe mit Austeilung des Aschekreuzes
18:00 BÜ Hl. Messe mit Austeilung des Aschekreuzes
18.30 OB ökumenisches Abendgebet im Pfarrheim von St. Josef
27.02. Donnerstag
18:00 BÜ Hl. Messe, anschl. Stille Anbetung und Beichtgelegenheit
28.02. Freitag
08:30 OB Hl. Messe (+Sigrid Bollmann)
17:00 Firmung Vorbereitung- Wochenende bis Sonntag 15:00Uhr
Beten der Laudes
In Obernkirchen im Pfarrheim:
Vom 02.03.2020 bis zum 03.04.2020
trifft sich das Neokatechumenat von
Montag bis Freitag um 05.30Uhr zum
Beten der Laudes.
Herzliche Einladung an alle!
261. Fastensonntag
Lesejahr A • L1: Gen 2,7-9;3,1-7 L2: Röm 5,12-19 (oder 5,12.17-19) Ev: Mt 4,1-11
29.02. Samstag Kollekte: Aufgaben der Gemeinde
10:00-13:00BÜ Weggottesdienst der Erstkommunionvorbereitung
17:00 RE Vorabendmesse
01.03. Sonntag Kollekte: Aufgaben der Gemeinde
09:00 OB Hl. Messe
11:00 BÜ Familiengottesdienst, (+ Josef Kotulla und alle
Verstorbenen der Familie Kotulla und Bzdock)
anschl. Gemeindetreff
18:00 Li Fastenpredigt
03.03. Dienstag
09:00 BÜ Hl. Messe, anschl. Rosenkranzgebet
04.03. Mittwoch
11:00 BÜ Andacht der Kita Kinder
15:00 OB Hl. Messe, anschl. Seniorenkreis
18.30 OB ökumenisches Abendgebet im Pfarrheim von St. Josef
05.03. Donnerstag
18:00 BÜ Hl. Messe mit sakramentaler Aussetzung
06.03. Freitag
08:30 OB Hl. Messe mit sakramentaler Aussetzung (+ Sigrid Bollmann)
anschl. Frühstück
17:00 BÜ Andacht zur Göttlichen Barmherzigkeit
BÜ Weltgebetstagstreffen
(Ev-Ref. Gemeindehaus)
17:30 OB Weltgebetstagstreffen
(Gemeindezentrum Rote Schule)
18:00 RE Weltgebetstagstreffen
Gemeindehaus,
Hattendorf
272. Fastensonntag
Lesejahr A • L1: Gen 12,1-4a L2: 2 Tim 1,8b-10 Ev: Mt 17,1-9
07.03. Samstag Kollekte: Aufgaben der Gemeinde
16:00 OB Hl. Messe in italienischer Sprache,
anschl. Kaffeetrinken im Pfarrheim
17:00 RE Vorabendmesse, anschl. Dämmerschoppen
08.03. Sonntag Kollekte: Aufgaben der Gemeinde
09:00 BÜ Hl. Messe, anschl. Kirche Café
11:00 OB Hl. Messe
17:00 BÜ Fastenpredigt
10.03. Dienstag
09:00 BÜ Hl. Messe, anschl. Rosenkranzgebet
15:30 RE Andacht im Schäferhof
11.03. Mittwoch
10:30 BÜ Andacht in der Seniorenresidenz “Am Kirschgarten“
14:30 BÜ Hl. Messe, anschl. Seniorentreff
18:30 OB ökumenisches Abendgebet im Pfarrheim von St. Josef
12.03. Donnerstag
18:00 BÜ Hl. Messe, anschl. Stille Anbetung und Beichtgelegenheit
13.03. Freitag
08:30 OB Hl. Messe
283. Fastensonntag
Lesejahr A • L1:Ex 17,3-7 L2: Röm 5,1-2.5-8 Ev: Joh 4,5-42
14.03. Samstag Kollekte: Aufgaben der Ehe und Familienpastoral
17:00 RE Vorabendmesse
15.03. Sonntag Kollekte: Aufgaben der Ehe und Familienpastoral
09:00 OB Hl. Messe (++ Franz und Anneliese Anke)
11:00 BÜ Hl. Messe, anschl. Glaubensgespräch
17:00 STH Fastenpredigt
17.03. Dienstag
09:00 BÜ Hl. Messe, anschl. Rosenkranzgebet
15:15 BE Gesprächskreis Residenz am Harrl
18.03. Mittwoch
15:00 OB Hl. Messe im Sonnenhof
15:30 BE Gesprächskreis Haus Zimmermann
18:30 OB ökumenisches Abendgebet im Pfarrheim von St. Josef
19.03. Donnerstag - Hl. Josef, Bräutigam der Gottesmutter Maria
08:30 OB Hochamt zum Hochfest, anschl. Frühstück
18:00 BÜ Wortgottesdienst
20.03. Freitag
08:30 OB Hl. Messe
Patronatsfest in St. Josef
Am Donnerstag, den 19.03.2020 feiern wir das
Patronatsfest unserer Kirche in Obernkirchen um
08:30 Uhr mit einem Hochamt. Anschließend gibt
es im Pfarrheim ein gemütliches Frühstück.
Dazu sind alle aus unserer Pfarrei
ganz herzlich eingeladen!
294. Fastensonntag Lesejahr A • L1: 1 Sam 16,1b.6-7.10-13b L2: Eph 5,8-14 Ev: Joh 9,1- 41 (oder 9,1.6-9.13-17.34-38) 21.03. Samstag Kollekte Aufgaben der Gemeinde 17:00 RE Familiengottesdienst 22.03. Sonntag Kollekte: Aufgaben der Gemeinde 09:00 OB Hl. Messe (++ Eheleute Josef und Gertrud Groß) 11:00 BÜ Hl. Messe (+ Marianne Czech) 17:00 RE Fastenpredigt 09:00-14:00 OB Firmvorbereitungstreffen 24.03. Dienstag 09:00 BÜ Hl. Messe im Kurt-Partzsch-Haus 25.03. Mittwoch 09:00 OB Hl. Messe (+ Sigrid Bollmann) 18:30 OB ökumenisches Abendgebet im Pfarrheim von St. Josef 26.03. Donnerstag 18:00 BÜ Hl. Messe, anschl. Stille Anbetung und Beichtgelegenheit 27.03. Freitag 08:30 OB Hl. Messe 18:00 BÜ Bußgottesdienst für die ganze Gemeinde 30
5. Fastensonntag
Lesejahr A • L1: Ez 37,12b-14 L2:Röm 8,8-11 Ev: Joh 11,1-45 (oder
11,3-7.17.20-27.33.b-45)
28.03. Samstag Kollekte: Misereor
17:00 RE Vorabendmesse
29.03. Sonntag Kollekte: Misereor
09:00 OB Hl. Messe (+Maria Pleschka)
11:00 BÜ Hl. Messe
17:00 SA Fastenpredigt
31.03. Dienstag
09:00 BÜ Hl. Messe, anschl. Rosenkranzgebet
01.04. Mittwoch
11:00 BÜ Andacht der Kita Kinder
15:00 OB Hl. Messe, anschl. Seniorenkreis
18:30 OB ökumenisches Abendgebet im Pfarrheim von St. Josef
02.04. Donnerstag
18:00 BÜ Hl. Messe mit sakramentaler Aussetzung
03.04. Freitag
08:30 OB Hl. Messe mit sakramentaler Aussetzung(+Sigrid Bollmann)
anschl. Frühstück
17:00 BÜ Andacht zu Göttlichen Barmherzigkeit
31Palmsonntag
Lesejahr A • L1: Jes 50,4-7 L2: Phil 2,6-11 Ev: Mt 26,14 - 27,66 (oder
27,11-54)
04.04. Samstag Kollekte: Pastorale und soziale Dienste der Kirche im Hl. Land
16:00 OB Hl. Messe in italienischer Sprache,
anschl. Kaffeetrinken im Pfarrheim
17:00 RE Vorabendmesse, anschl. Dämmerschoppen
05.04. Sonntag Kollekte: Pastorale und soziale Dienste der Kirche im Hl. Land
09:00 OB Hl. Messe
11:00 BÜ Familiengottesdienst (++ der Fam. Blank und Werner)
anschl. Gemeindetreff
18:00 OB Fastenpredigt
07.04. Dienstag
09:00 BÜ Hl. Messe, anschl. Rosenkranzgebet
08.04. Mittwoch
10:30 BÜ Andacht in de Seniorenreidenz “Am Kirschgarten“
14:30 BÜ Wortgottesfeier, anschl. Seniorentreff
18:30 OB ökumenisches Abendgebet im Pfarrheim von St. Josef
19:00 HI Chrisam-Messe
09.04. Donnerstag- Gründonnerstag
20:00 BÜ Hl. Messe, anschl. Anbetung bis Mitternacht
10.04. Freitag-Karfreitag
10:30 OB Kinderkreuzweg
15:00 BÜ Karfreitagsliturgie
15:00 OB Karfreitagsliturgie
15:00 RE Karfreitagsliturgie
32Ausblick auf die Osterfeiertage
Karsamstag: 12:00 BÜ Segnung der Osterspeisen
21:00 BÜ Osternachtfeier, anschl. Agapemahl
Ostersonntag: 10:00 RE Hochamt
11:00 OB Hochamt
Ostermontag: 09:00 OB Hl. Messe
11:00 BÜ Hl. Messe mit Ostereiersuche
16:00 OB Hl. Messe in ital. Sprache,
anschl. Kaffeetrinken im Pfarrheim
Andacht / Hl. Messe in Seniorenwohnheimen
Seniorenzentrum „Haus Sonnenhof“, Obernkirchen,,A.d.Stiftsmauer 5
Hl. Messe, mittwochs um 10.00 Uhr: 19. Februar; 18 .März
Haus Kurt-Partsch, Bückeburg, Am Hofgarten16
Hl. Messe, dienstags um 14:30 25.März; 24.April
Andacht, mittwochs um 10:30:
Seniorenresidenz Schäferhof, Auetal/Rehren, Auestraße 4
Andacht, dienstags um 15:30 Uhr:11. Februar; 10. März;
Seniorenresidenz “Am Kirschgarten“, Bückeburg, Scheier Str.13
Andacht mittwochs um 10:30 Uhr:12. Februar; 11. März; 08. April
Senioren Residenz G. Zimmermann, Bad Eilsen, Bückeburger Str.6
Gesprächskreis, mittwochs um 15:30 Uhr: 18.März
Senioren Residenz am Harrl I. Bock, Bad Eilsen, Fürst- Adolf-Str.
Gesprächskreis, dienstags um 15:15 Uhr: 17.März
Kirchengemeinde St. Joseph, Stadthagen
Kontakt: St. Joseph, Stadthagen: Tel. 05721/4019
E-Mail: sekretariat@st-joseph-stadthagen
Die Gottesdienstordnung entnehmen Sie bitte aus der Zeitung oder der
Homepage.
33Kirchweihfest
Kirchweihfest2019
2019
Mit der lateinischen Bezeichnung der Kirche Maria immaculata werden
die Christen an das Hochfest der unbefleckten Empfängnis Mariens er-
innert. Der mit der Bezeichnung beschriebene biologische Zeitpunkt der
Empfängnis zeigt sich im Kirchenkalender, denn nach 9 Monaten wird
am 8. September das Fest Mariä Geburt begangen. Der Glaubensinhalt -
Gott habe Maria vom ersten Augenblick ihres Lebens an vor der Sünde
bewahrt, weil sie die Mutter Gottes werden sollte - wurde 1854 zum
Dogma. Papst Pius XI. wollte damit verdeutlichen, dass die Gottesmut-
ter Maria vor jedem Makel der Erbsünde bewahrt wurde.
Zu Beginn der Feier
zog der Zelebrant,
Pfarrer Markus
Grabowski, mit ei-
ner großen Schar
von Ministranten in
das 1968 geweihte
Gotteshaus ein.
Der große offene
Raum der Kirche
mit nahezu quadra-
tischem Grundriss
eignet sich vorzüg-
lich für solche Feiern. Der Architekt des Gotteshauses schrieb 1967 zur
Konzeption: Die großen offenen Räume nehmen die Gemeinde und den
Beter in ihre Obhut und machen die Gemeinschaft aller Gläubigen deut-
lich. An der Orgel begleitete Johannes Wolpert den Einzug in die Kirche
und die Gesänge und Lieder im Festamt.
34Kirchweihfest 2019
Nach der Feier in der Kirche folgten nahezu alle Anwesenden der Einla-
dung zum Frühstück in das gegenüber der Kirche liegende Pfarrheim.
Hier musste sich der Pfarrer allerdings vorzeitig verabschieden, er hatte
am späteren Vormittag auch noch die Heilige Messe in St. Josef Obern-
kirchen zu feiern. Das üppige Frühstück dürfte in vielen Fällen auch das
Mittagessen ersetzt haben.
Zur Geschichte der Gemeinde sei angemerkt: das Pfarrheim steht jetzt
dort, wo das von Pater Friedrich Muckermann SJ beschriebene kleine
Diasporakirchlein gestanden hat. Diese neugotische Vorgängerkirche
wurde 1863 geweiht und nach Fertigstellung der größeren jetzigen Kir-
che 1967 abgerissen. Auf dem freien Platz entstand das Pfarrheim. Die-
ses wurde unter Einbeziehung der aus roten Klinkern gebauten alten ka-
tholischen Schule zum „Familiengarten Bückeburg“.
Johannes Kersting
35„Interview“ von Barbara Weißbrich und Papst Franziskus Papst Franziskus: Guten Tag Frau Weißbrich, ich begrüße Sie im Namen Got- tes. Ich habe das Projekt „Zeig der Welt, was deine Mission ist“ initiiert und würde dazu gerne ein Interview mit Ihnen führen. Frau Weißbrich: Guten Tag Papst Franziskus, da bin ich aber neugierig auf die Fragen. Was möchten Sie denn von mir wissen? PF: Zunächst möchte ich Sie gerne etwas näher kennenlernen. Erzählen Sie von sich, als Kind, Jugendliche und Erwachsene. Gibt es vielleicht eine Bege- benheit von der Sie berichten möchten? BW: Ja, gerne. Ich bin 51 J. alt, über 27 J. verheiratet und habe zwei erwachse- ne Kinder. Getauft und in den Glauben hineingewachsen bin ich in der St. Sturmius Gemeinde Rinteln. Ich habe gerne an den Aktivitäten in der Gemein- de teilgenommen und musste, weil es in unserer Familie so gelebt wurde, jede Woche den Gottesdienst besuchen. Gefreut habe ich mich im Alter von 14 J., als ich aufgrund eines Wechsels des Gemeindepfarrers endlich, wie meine bei- den Brüder, den Altardienst antreten durfte. Umso mehr hat mich im Sommer 1984 der Inhalt eines Presseartikels verärgert. Papst Johannes Paul II soll in Kanada ein Altarverbot für Messdienerrinnen ausgesprochen haben. Dies war ein Anlass für mich, ihm einen Brief zu schreiben. Das Antwortschreiben aus dem Staatssekretariat des Vatikans, geschrieben auf einem besonderen Papier 36
Interview von Barbara Weißbrich und Papst Franziskus
mit Wasserzeichen, bewahre ich noch immer auf. Das Altarverbot für Messdie-
nerinnen wurde als Falschmeldung zum Papstbesuch dementiert.
PF: Das war ein starkes Engagement als Jugendliche. Haben Sie sich auch mit
anderen Tätigkeiten in der Gemeinde eingebracht?
BW: Solange ich mich erinnern kann, habe ich immer ehrenamtlich mitgewirkt.
Leitung der Messdienergruppe und Mädchengruppe, Auftritte bei Senioren-
nachmittagen, Kochen zur Fastenaktion, Aktionen bei Gemeindefesten, Mit-
glied im Pfarrgemeinde- und Dekanatsrat. Über die Gemeindearbeit habe ich
auch meinen Ehemann kennengelernt und bin im Alter von 20 Jahren nach
Obernkirchen gezogen. Hier ging es weiter mit der Leitung einer Krabbelgrup-
pe, Kommunion- und Firmvorbereitung, Gestaltung von Familiengottesdiens-
ten. Einige Jahre habe ich die Messdienerarbeit und die Sternsingeraktion un-
terstützt. Jetzt arbeite ich im Ortsteam Obernkirchen mit und bereite den jährli-
chen Weltgebetstag in ökumenischer Verbundenheit mit vor.
PF: Das ist ein vielfältiger Einsatz auf ein halbes Jahrhundert gesehen. Ich ha-
be gehört, dass Sie neu in den Kirchenvorstand gewählt wurden. Ist die Gremi-
enarbeit so, wie Sie sich das vorgestellt haben?
BW: Nicht ganz. Ich bin jetzt seit einem Jahr im Kirchenvorstand. Geworben
wurde ich mit der Aussage, dass sich das Gremium zu vier Sitzungen im Jahr
trifft und über finanzielle Belange der Kirchengemeinde beschließt. Die Wirk-
lichkeit sieht allerdings etwas anders aus und es gibt Tätigkeiten, die ich so
nicht vermutet hätte. In diesem ersten Jahr haben sechs Sitzungen stattgefun-
den, mal in Bückeburg, Obernkirchen oder Rehren. Gleich in der ersten Sitzung
wurden Ausschüsse gebildet. So bin ich im Finanz- und Personalausschuss tä-
tig. Hier finden weitere Sitzungen statt, Jahresprüfung der beiden Haushalte
Kirchengemeinde und Kindergarten, Kollekten zählen. Gespräche mit den an-
gestellten Hausmeistern, Reinigungskräften, Pfarrsekretärinnen, Arbeitsverträ-
ge mitunterschreiben, Stellenbeschreibungen entwerfen, E-Mail Verkehr mit
der Verwaltungsbeauftragen, dem Bistum im Bereich Personalfragen, etc.
Dann ist die Kirchengemeinde am Kirchort Obernkirchen Vermieter, hier gilt
es Ansprechpartner für die Mieter zu sein. Und so könnte ich noch vieles auf-
zählen. Es passiert auch nicht selten, dass ich vom Pfarrbüro angerufen werde,
wenn es kurzfristig etwas zu klären gibt. Sie hören es vermutlich schon raus,
dass dieses Ehrenamt größer ist als angenommen.
PF: Was gibt Ihnen Kraft für diese verantwortungsvolle Aufgabe?
BW: Hier möchte ich auf Ihr Motto „Zeig der Welt, was deine Mission ist“
eingehen. Die Frage, warum gerade ich mich für den Kirchenvorstand aufstel-
len lassen soll, hat mich im Vorfeld sehr beschäftigt. Was hat Gott mit mir vor?
37Interviewvon
Interview vonBarbara
BarbaraWeißbrich
Weißbrichund
undPapst
PapstFranziskus
Franziskus
Mittlerweile habe ich meine Aufgabe verstanden. Mein schon in der Kindheit
gewachsenes Bedürfnis, mich mit meinen Talenten in die Gesellschaft einzu-
bringen, ist eine Stärke von mir. Ebenso sehe ich die vielen Aufgaben nicht als
Last, sondern als Bereicherung für mein Leben. Eine Kraftquelle ist sicher auch
die Neugier in mir, Neues zu lernen und Dinge zu entwickeln.
PF: Ich sehe ein Leuchten in Ihren Augen und spüre, wieviel Freude Ihnen die-
se Aufgabe macht. Gibt es auch Barrieren in Ihrem Tun?
BW: Hier möchte ich differenzieren. Es gibt Hindernisse verursacht durch Per-
sonen, mit denen kann ich gut umgehen. Das hat etwas mit meiner Haltung zu
tun. Ich kann andere Menschen nicht ändern, meine Aufgabe ist es sie so zu
nehmen, wie sie sind. Dann gibt es die Hindernisse in unser Weltkirche. Hier
fühle ich mich klein und machtlos. Da hilft auch meine Haltung nicht. Mit gro-
ßer Sorge sehe ich die leerer werdenden Gotteshäuser, kaum Kinder und Ju-
gendliche in den Gottesdiensten, immer weniger Gläubige, die ein Gemeinde-
leben führen. Ich sehe eine deutliche Reduzierung der Gemeindemitglieder
durch Kirchenaustritte und Tod. Im Verhältnis dazu gibt kaum noch Taufen.
Unsere Kirchengemeinde erstreckt sich über eine riesige Fläche. Die Anzahl
der Gebäude ist konstant, die Räume werden nicht mehr ausreichend genutzt,
das Mobiliar in den Pfarrheimen ist veraltet. Da kommt mir schon die Sinnfra-
ge in meinem Ehrenamt. Was versuchen die wenigen Ehrenamtlichen eigent-
lich aufrecht zu erhalten? Für wen? Dann kommt mir mein Lebensmotto in den
Sinn „Der Mensch denkt und Gott lenkt“.
PF: Ein schönes Lebensmotto. Und bemerken Sie eine Lenkung durch Gott?
BW: Ich denke es ist etwas im Fluss. Auch durch Ihr zutun als jetziger Papst.
Dennoch geht es mir zu langsam. Es wird zu viel und zu lange geredet. Es
müssen Entscheidungen getroffen werden. Und, wenn es Entscheidungen gibt,
sollten die Gläubigen auch informiert werden. So finde ich es beschämend,
wenn der Landesbischof der evangelischen Kirche als Ökumenebeauftragter
uns Katholiken über Vorgänge in unserer Kirche aufklärt. Wovor hat die katho-
lische Kirche Angst?
PF: Ich höre Ihre Kritik. Was wünschen Sie sich?
BW: Ich wünsche mir eine Offenheit, Kirche lebt von unten durch innovative
Ideen und Kreativität. Es wird zu sehr an Gewohntem festgehalten. Doch, wie
sieht die Zukunft aus? So sehe ich im synodalen Weg eine Chance. Die The-
men Macht, Partizipation und Gewaltenteilung, Sexualmoral, Priesterliche Le-
bensform und Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche werden diskutiert.
38Eine Position möchte ich an dieser Stelle nicht beziehen, obwohl ich da eine
klare Meinung habe. Wichtig wäre mir eine hohe Beteiligung durch die Basis.
Ebenso Mut der Akteure, Dinge bewegen zu wollen.
PF: Sie haben viele Dinge kritisch beleuchtet. Dafür danke ich Ihnen. Ich
nehme mit, dass es Mut braucht, um eigene Muster zu hinterfragen, anders
denken lernen, Dinge auch aus der Perspektive anderer zu sehen und Geduld
mit sich selbst zu haben.
Senioren Pilgerbrüder
Wir sechs Christen aus Bückeburg machten uns im Spätherbst 2019 auf
den Weg, um einige weitere Etappen auf einem Jakobsweg zu gehen.
Hatten wir im Frühjahr das letzte Teilstück des Elisabethstegs (von der
Wartburg nach Marburg) zurückgelegt, starteten wir nun an der Kiliani-
Kirche in Höxter. Dorthin fuhren wir mit dem Boni-Bus von St. Marien
Bückeburg zum Lauf-Startpunkt im Bollerbachtal. Hier (nahe Lütmer-
sen) begann der Fußmarsch der Mehrheit. Erster Höhepunkt war die von
Corveyer Mönchen errichtete Kapelle auf dem Heiligenberg. Diese war
dann auch Treffpunkt mit den beiden von der Kirche Ovenhausen entge-
gen laufenden Boni-Busfahrern. Die Kapelle war verschlossen, aber
dank des Instagrams am Eingang konnten wir uns begleitet von Orgel-
musik über die Innenansichten informieren.
Die Aufteilung mit zwei Vorfahrern und vier Durchläufern ermöglichte
es mit geringem Gepäck zu marschieren. Gute Dienste bei der Orientie-
rung leistete Band 8 der „Wege der Jakobspilger in Westfalen“. Darin
wird nicht nur der markierte Weg beschrieben, sondern auch die Kirchen
am Weg. Zudem wird auf Sehenswürdigkeiten hingewiesen. Bei der
Orientierung halfen zudem die 1:25000 Karten und - sofern die Verbin-
dung klappte - Google Earth. Trotz dieser guten Ausstattung kamen wir
einige Male vom Weg ab. Hilfreich waren dann häufig andere Menschen
auf oder am Wege. Bei solchen Unterhaltungen erfuhren wir auch
39Senioren Pilgerbrüder manches über Land und Leute. Selbstverständlich gab es auch abends in den nicht spartanischen Herbergen interessante Begegnungen. Was das Leben an unserem ersten Übernachtungsort (Brakel) angeht war unser Wirt eine gute Quelle. Als er bei der Frage nach dem Weinangebot auch den „Pastorenwein“ nannte, erfuhren wir, dass der über 25 Jahre in Bra- kel tätige Pfarrer diesen gerne mag. Noch am gleichen Abend beschlossen wir am nächsten Morgen nicht nur die Pfarrkirche zu besuchen, sondern auch Pfarrer Willi Koch zu begrü- ßen. Als besonders schön empfanden wir die Kircheninsel von St. Mi- chael mit dem Ring von Linden und Häusern ringsum. Auch in Brakel ist Pfarrer Wilhelm Koch nicht allein, ein Vikar unterstützt ihn bei der Arbeit. Brakel und Bückeburg haben die gleiche Größe, beide sind ehe- malige Kreistädte, und beide sind christlich geprägt: Brakel katholisch und Bückeburg evangelisch. Und doch, die kirchlichen Entwicklungen gleichen sich: Brakel (Erzbistum Paderborn) bildet mit 15 Orten einen „pastoralen Raum“. Wir in St. Marien teilen uns nun den Pfarrer und den Pastor mit Stadthagen; in beiden Pfarreien sind drei Kirchen zu betreuen. Bückeburg (Bistum Hildesheim) erhielt zunächst zwei bis dahin selb- ständige Pfarreien zugeordnet und nun sind Pfarrer und Pastor für die Pfarreien Bückeburg und Stadthagen zuständig. Die 6 Pilgerbrüder mit Pfar- rer Wilhelm Koch (r) mit den Senioren Pilgerbrüdern vor der St. Annen Statue im Pfarrhaus Brakel. 40
Senioren Pilgerbrüder
Die Aufgeschlossenheit von Pfarrer Wilhelm Koch für das Pilgerwesen ent-
nahmen wir bereits in dem in der dreischiffigen Pfeilerbasilika ausliegenden
„Pilgerbüchlein St. Michael Brakel“. Nach dem Singen eines Chorals und der
Nutzung des Pilgerstempels trafen wir ihn dann im Pfarrhaus. Nach einer kur-
zen Unterhaltung verließen wir mit dem Pilgersegen vor der Statue der hl. Mut-
ter Anna die Stadt. Erstes Tagesziel war die vor der Stadt liegende Annenka-
pelle, die am Annentag auch das Pilgerziel der St. Michaelsgemeinde ist. Unser
Tagesziel war dann Bad Driburg. Diese herrlich gelegene Kurstadt erreichten
wir dann über den Ort Alhausen. Die letzte Strecke vor diesem Ort ist als
„Dreizehnlinden Weg“ gekennzeichnet. „Dreizehnlinden“ ist das bekannteste
Werk des in Alhausen geborenen Dichters Friedrich Wilhelm Weber (1813-
1894). Auf dem Ortsschild neben der Zehntscheune wird auf ihn hingewiesen.
Zudem erinnert ein Museum an den großen Sohn des Ortes. Seine christliche
Einstellung ist dem Grabkreuz zu entnehmen: „Und schlaf’ ich längst schon
unter Friedhofslinden, das sollst du stets bewahren im Gedächtnis als meiner
Liebe teuerstes Vermächtnis: Es ist kein Heil, als nur im Kreuz zu finden.“
Und doch stellten wir fest: dieser Dichter ist über die engere Heimat hinaus
wenig bekannt. Dieses Schicksal teilt er mit dem Bückeburger Jesuiten Fried-
rich Muckermann. Auf ihn und seinen Kampf gegen die Nationalsozialisten
weist in Bückeburg eine Infotafel an der „Muckermann-Passage“ hin, an deren
Benennung unsere Gruppe mitgewirkt hatte. Da wir wissen, dass der Einsatz
für die Erinnerung an verdiente Menschen Zeit und Kraft kostet, freuen wir uns
über die hier geleistete Arbeit. Am folgenden Tag bekamen wir im Bad
Driburger Wald eine Orientierungshilfe von einem Sportler. Nach einem ein-
stündigen Irrweg zeigte uns dieser sichtlich gut trainierte junge Mann den rich-
tigen Weg zum unser nächsten Ziel: Schwaney. Kaum hatte er uns geholfen sa-
hen wir ihn entschwinden und konnten auf seinem Trainingsanzug legen „DJK
Brakel“. DJK denke ich, das ist doch die Abkürzung für den katholischen
Sportverband „Deutsche Jugend Kraft“. Trotz der Umwege und Irrwege waren
wir alten Pilger uns einig, auch für den nächsten Abschnitt auf dem Jakobsweg
auf eine Wanderapp zu verzichten. Solche Hilfe erscheint nur sinnvoll, wenn
man den Standort überall im Wald ermitteln kann. Aber daran mangelte es häu-
fig, weil es keine Verbindung zum Internet gab. Und zudem, Umwege kosten
zwar Zeit, aber wer Umwege macht sieht mehr und kann mehr erzählen. Und
41Sie können auch lesen