Seht, wie die Blumen auf den Feldern wachsen!
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Pfarre Mureck
Amtliche MitAeilung • Jahrgang 31• Nummer 329• Februar 2022
Nummer 329
Seht, wie die Blumen auf den
Feldern wachsen!
(Mt 6,26-34)
1
Foto: De MontePfarre Mureck Februar 2022
Pfarrgemeinderatswahl 2022
I ch danke allen, die mit ihrer Kan-
didatur Bereitschaft bekunden,
für die Kirche, für die Pfarrgemein-
Eine wichtige Funktion des Pfarrge-
meinderates: das Zusammenleben in
der Pfarrgemeinde ordnen, Menschen
„Das Reich Gottes ist mitten unter
euch.“ (Lk 17, 2)
de, für uns und andere da zu sein. zueinander führen - zur Mitte: Jesus Möge uns eine gelungene Periode des
Christus. Pfarrgemeinderates bevorstehen.
Der Pfarrgemeinderat soll ein beraten-
des Gremium sein, dem Pfarrer bera- Wir haben einen großen Auftrag, in
tend zur Seite stehen. Er hat Mitver- der Gesellschaft von heute Verständ-
Wahlvorstand:
antwortung, was die Seelsorge betrifft nis zu wecken, den Wert unseres
- in manchen Angelegenheiten - unter Glaubens vorzustellen, einzuladen. Mag. Slawomir Bialkowski, Pfarrer
der Leitung des Pfarrers - auch eine Und doch erkennen wir das Anliegen
rechtliche Funktion im Vertreten der Jesu, welches sehr wohl das unsere Johann Pock, Diakon
Pfarre als juristische Person, ist mit- sein muss: Im Haus des Vaters geht es
verantwortlich für die Finanzen und nicht um die Finanzen, um Geschäft, Siegfried Röck, Diakon
die Verwaltung - für das Gelingen des um große Feste - wesentlich ist das
gesamten pfarrlichen Lebens, für die Gebet, der Gottesdienst, die Ausrich- Waltraud Haas
Kirche als Haus und Gemeinschaft. tung auf Gott.
Anna Rössler
Ich danke den Kandidatinnen und Wenn wir bemüht sind um das Gute,
Kandidaten, dass sie in ihrer Bereit- um Versöhnung, um den Dienst, tra-
schaft auch das Risiko wagen, nach gen wir alle bei zur Wirklichkeit von
der Wahl nicht unter den ersten zu Jesu Wort:
sein. Text: Pfarrer Slawek
Liebe Firmkandidatinnen, liebe Firmkandidaten!
Pfarrer Slawek hat mich gebeten, Leben, Hoffnung und Glaube an das
Euch im Auftrag unseres Herrn Bi- Leben uns Menschen sehr gut. In der
schof das Firmsakrament zu spenden. Firmung spricht Gott uns Mut zu und
sagt: Du bist nicht allein!
Dies mache ich sehr gerne: am 23.
April darf ich zu Euch kommen, um Seit vierzehn Jahren bin ich Priester,
dieses große Fest mit Euch und Euren seit 2020 darf ich in Bruck Propst und
Familien zu feiern. Hoffentlich kön- Pfarrer sein.
nen wir das ohne größere Einschrän-
kungen tun. Ich freue mich auf Euer großes Fest
und auf die Begegnung mit Euch!
Die Firmung hängt für mich mit dem
Wort Mut zusammen. Gottes Geist Bis dahin alles Gute,
schenkt uns Mut zum Leben. Gerade
Clemens Grill
in doch recht eigenartigen Zeiten wir
diesen tut Mut zum Leben, Freude am
2Nummer 329 Pfarre Mureck
Worte des Pfarrers
Freude am Leben
D er Frühling hat es an sich,
dass ein neues Leben ent-
steht. Da erwachen neue Kräfte
und Krankheit, Unglück und Glück
... - alles, was mein Leben ausmacht
- soll ich von Gott her verstehen und
in der Tier- und Pflanzenwelt. auf Gott hin beziehen.
Der Regen und die Sonne treiben
alles in die Höhe. In der Fastenzeit ist der Blick auf das
Kreuz wie ein Blick in die Vergangen-
Auch in den Menschen soll und darf heit und wie ein Blick in die Zukunft.
etwas Neues erwachen: die Freude Ich erkenne, dass Gott mich im Le-
am Leben, „Liebeskraft“, die wir ben geführt hat, dass er mir sehr viel
nicht nur einem Erwachen der Na- geschenkt und erwiesen hat. Und ich
tur zuschreiben, vielmehr deuten schaue in die Zukunft in vollem Ver- „So sehr hat Gott die Welt geliebt,
und erkennen als eine Offenbarung trauen, dass Gott mich nicht allein dass er seinen einzigen Sohn hin-
von Gott. - „Liebeskraft“ soll er- lässt. gab, damit jeder, der an ihn glaubt,
wachen, die uns mit Gott und dem nicht zugrunde geht, sondern in ihm
Nächsten verbindet, - und die uns das ewige Leben hat.“ Joh 3, 15
Das Kreuz begleitet unser Leben.
hilft, das Ich-selbst anzunehmen.
Die Botschaft des Kreuzes betrifft Gott liebt die Welt: die Welt meines
Meine ganze Lebensgeschichte - nicht nur Vergangenheit und Zukunft, Alltags, die Welt meines Daseins.
die Höhen und Tiefen, die verschie- auch in der Gegenwart - im tägli- Er liebt das innerste Wesen meiner
denen Abschnitte und Stationen, die chen Jetzt - spricht Gott die Botschaft Person, mich selber - ganz und gar.
Mühen und Freuden, Gesundheit seiner Liebe: Ihr Pfarrer Slawek
Die MEDITATIONSAUSSTELLUNG zum Thema
Vaterunser in der Pfarrkirche Mureck
D ie Ausstellung lädt dazu ein,
über das Gebet nachzuden-
ken, inne zu halten, um sich viel-
Ich wünsch Ih-
nen das Licht von
Weihnachten, da-
leicht neu zu orientieren. Das Vater- mit Sie voll Zu-
unser ist ein Gebet, das Jesus seinen versicht Ihr Leben
Jüngern gelehrt hat, nachdem diese gestalten können..
ihn danach gebeten hatten. Herzlichst
Annemarie Robier MA
Die Jünger waren glücklich, vom An-
sprechpartner Jesu zu erfahren. Gott
mit Vater anzusprechen war für sie
eine Vertrauenszusage, die sie bisher
nicht kannten.
Geht es uns auch so? Darüber nach-
zudenken ist eine Einladung!
Freude, Hoffnung und Zuversicht
sind ein Geschenk des Glaubens.
3Pfarre Mureck Februar 2022
Kooperat
Bad Radkersburg - Klöch - Mureck - Deutsch Gor
Nach der Vorstellung der drei Pfarrer, sowie der drei Diakone und der Pastoral-
referentin, wollen wir Sie in dieser Ausgabe informieren über die Pfarrsekretärinnen
und Pfarrsekretäre bzw. die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in
den Pfarrsekretariaten unseres Kooperationsraumes, und somit die Verwaltungsar-
beit als einen wichtigen und notwendigen Teil des "Pfarrlebens" in den Mittelpunkt
rücken. Ein herzliches DANKE für diesen wertvollen Dienst!
Anna Rössler scheidet mit Ende künftigen Seelsorgeraum alles Gute auch in der Erstellung der wö-
März 2022 als Pfarrsekretärin aus und viel Zusammenhalt. chentlichen Gottesdienstordnung.
ihrem Dienst aus. Für ihr Engage- Für ihre unterstützende Verwaltungs-
ment, zuletzt in den Pfarren Klöch, Barbara Wonisch engagiert arbeit ebenso ein herzliches Danke-
Bad Radkersburg und Halbenrain ein sich in Dietersdorf neben ande- schön!
herzliches Danke! Sie wünscht dem ren ehrenamtlichen Tätigkeiten
Als Diakon in Deutsch Goritz bin
ich vermutlich in der ganzen Region
Mein Name ist Birgit Schilli, ich Als ich mich für die freie Stelle als schon bekannt, dass ich für die Pfar-
wohne mit meiner Familie in Klöch Pfarrsekretärin beworben habe, war re auch als Pfarrsekretär tätig bin,
und bin seit Oktober 2021 als mir nicht klar, um welch anspruchs- weiß vielleicht nicht jeder. Seit 1985
Pfarrsekretärin in den Pfarren Bad volle Tätigkeit es sich tatsächlich habe ich schrittweise immer mehr
Radkersburg und Klöch tätig. handelt. Erst nach und nach wurde Arbeiten in der Pfarrkanzlei über-
mir dies bewusst und inzwischen nommen und betreue auch die Pfar-
Seither konnte ich schon viele Fa- bin ich überzeugt davon, meinen rhomepage, den Schaukasten, den
cetten der Pfarrkanzlei kennenlernen Platz gefunden zu haben. Ich darf in Pfarrbrief und den Friedhof neben
und freue mich auch weiterhin auf einem Bereich tätig sein, wo Freud den anderen Tätigkeiten als Diakon
die abwechslungsreichen Tätigkei- und Leid der Menschen aufeinan- und Mesner. Damit habe ich regel-
ten, die mich erwarten. der treffen und sich so manchmal mäßig Kontakt mit der Pfarrbevöl-
Himmel und Erde berühren. Sehr kerung, die sehr froh ist, fast immer
dankbar für meine Aufgaben als jemanden im Pfarrhof anzutreffen.
Pfarrsekretärin habe ich meine be- Geboren wurde ich 1954 in Wien,
rufliche Erfüllung gefunden. trat 1975 bei den Kalasantinern ein
Birgit Schilli, Klöch Margareta Fruhmann, Mureck und kam 1985 nach Deutsch Goritz.
So lange es die Gesundheit zulässt,
werde ich diese Tätigkeit auch wei-
ter gerne ausüben.
P. Gustav Stehno COp.
4Nummer 329 Pfarre Mureck
tionsraum
ritz - Halbenrain - Straden - Dietersdorf - Tieschen
Franz Treichler, ehrenamtlicher
Mitarbeiter in der Pfarre Tieschen.
Als getaufter Christ bin ich dankbar,
Nach meiner Pensionierung 2011 mich mit meinen Fähigkeiten und
habe ich als ehrenamtlicher Pfarr- Stärken in das Pfarrleben einbringen
sekretär in der Pfarre Halbenrain zu können.
begonnen. Seit dem Jahre 2017 übe
ich auch die Funktion als Schrift- Neben der Gestaltung des wöchent-
führer im Pfarrgemeinde- und lichen Pfarrbriefs „Franziskusbote“
Wirtschaftsrat aus. In den wöchent- und der Tätigkeit als Vorsitzender
lichen Kanzleistunden – donnerstags des Wirtschaftsrates sind meine
von 08:00 – 11:00 Uhr können die weiteren Aufgaben: Mein Name ist Josef Lackner. Ich
Intentionen für die Gottesdienste Die Organisation der kirchlichen wurde 1961 geboren und bin seit
(Sonntag, Feiertag und Wochentag) Trauungstermine – derzeit sind 1981 Mesner und Pfarrsekretär in
bestellt werden. Weiters bin ich für für 2022 36 Trauungen reserviert, Straden. Seit Dezember 2020 darf
die Sortierung und Kontrolle der Mitarbeit in der Pfarrblattredaktion, ich auch die Pfarrkanzlei in Ties-
Buchungsbelege als Wirtschaftsrat Gestaltung und Wartung der chen mitbetreuen. Meine Arbeit als
zuständig, sowie für das Erstellen Homepage, Wartung des Infoscreens Pfarrsekretär umfasst viele Bereiche:
des Lektorenkalenders, der wö- in der Pfarrkirche, Betreuung von von der Buchhaltung über die Ma-
chentlichen Pfarrnachrichten und Himmlisch Urlauben Vulkanland im trikenführung, die Verwaltung von
die Verteilung der Sonntagsblätter Pfarrhof Tieschen und vieles mehr. Friedhof und Pfarrkindergarten so-
und Zeitschriften. Für meine Tochter Franz Treichler wie die Unterstützung der verschie-
Barbara (Organistin) werden die denen Arbeitskreise. Die Vielfältig-
sonntägigen Lieder und Texte für die keit der Aufgaben macht den Beruf
Gottesdienste der Pfarren Halben- herausfordernd und interessant. Am
rain und Klöch vorbereitet. Auch der schönsten ist aber der Kontakt mit
jährliche Einsatzplan mein Tochter den vielen Menschen in den ver-
Barbara als Organistin für die Pfar- schiedensten Lebenslagen, von der
ren Halbenrain und Klöch wird von Taufe über die Trauung bis zum Tod.
mir erstellt. Diese ehrenamtlichen Und es ist erfüllend, wenn man sie
Aufgaben mache ich gerne und mit ein Stück weit unterstützen kann.
Freude für die Pfarre. Josef Lackner
Johann Weiss
5Pfarre Mureck Februar 2022
Ehrenamtliches Engagement
„Der Christbaum ist der schönste Baum, den wir auf
Erden kennen!“ (Carl/Eisenbach)
rer Kirche in Mureck zur Verfügung
gestellt hat.
Gleichzeitig bedanken wir uns bei
Herrn Dr. Ferrante Lucchesi Palli
aus Brunnsee, der für Weihnachten
2021 die Christbäume gespendet hat.
Diesmal waren es vier, dafür etwas
kleinere Bäume, die an beiden Sei-
ten des Hauptaltars platziert und mit
vielen Lichtern versehen wurden.
Ein weiterer geschmückter Baum
verschönerte die Krippenszene. Sie
alle kamen wunderbar zur Geltung
und wirkten beinahe wie ein ganzer
Christbaumwald. Auch gefiel diese
Gestaltung den Kirchenbesuchern
sehr gut, was uns, „die Schmücker“,
besonders freut.
Text: Elisabeth Neubauer
Foto: Pfarrer Slawek
S o lautet der Titel eines Weih-
nachtsliedes und diese Bezeich-
nung passt immer wieder wunder-
Bei dieser Gelegenheit möchten
wir uns bei Herrn Franz Stoißer aus
Oberrakitsch nochmals herzlich be-
bar für die Christbäume in unserer danken für die schönen und großen
Pfarrkirche. Bäume, die er über viele Jahre unse-
Liebe Leser unseres Pfarrblattes
Seit fünf Jahren erhalten Sie das Pfarrblatt in Farbe, mit schönen Fotos und vielseitigen Artikeln. Durch Ihre
Spenden können wir das Pfarrblatt in dieser hochwertigen Qualität herausgeben. Wir bedanken uns ausdrück-
lich für Ihre Großzügigkeit in den vergangenen Jahren und legen für dieses Jahr wieder einen Zahlschein bei,
mit der neuerlichen Bitte um einen Druckkostenbeitrag. Vielen Dank!
Empfänger: Röm. Kath. Pfarre Mureck * IBAN: AT89 3837 0000 0300 0791 * BIC: RZSTAT2G370
Verwendungszweck: Druckkostenbeitrag
6Nummer 329 Pfarre Mureck
Ehrenamtliches Engagement
Pfarrgemeinderatswahl 2022
Viele Menschen schenken Zeit und Energie
ihrer Kirche und bringen Charis-
men, Begabung und Begeisterung
ein.
W ir suchen engagierte Perso-
nen für unseren PGR, denn
für die lebendige Kirche vor Ort
demie, mittendrin in der Seelsorge-
raumentwicklung…
ist der Pfarrgemeinderat einfach Vor etwa 30 Jahren wurde ich vom
nicht mehr wegzudenken. damaligen Pfarrer Franz Weiss und gerufen und sollen Salz der Erde und
seinen Kaplan Franz Großschedl, Licht der Welt sein (vgl. Mt 5,3-16)
Es gibt viele und unterschiedliche eingeladen, in unserer Pfarre mitzu-
Möglichkeiten, sich in unserer Kir- arbeiten. Dort bekam ich die ersten Niemand kann alles, niemand hat
che zu engagieren. Eindrücke über das Pfarrleben unse- nichts einzubringen.
rer Kirche vor Ort. Meine Frau Maria
Es ist eine gute Gelegenheit, in Ihrer war damals in unserem Pfarrgemein- Wir sind gemeinsam das Salz der
Freizeit, Ihre Talente, Ihr Wissen und derat tätig. Die Situation unserer Kir- Erde und das Licht der Welt.
Ihre Ideen sinnvoll in unserer Kirche che war eine andere. In jeder Pfarre
wirksam werden zu lassen. waren ein Priester und oft noch ein Doch das Salz der Erde und das Licht
Kaplan tätig und die Kirchen waren der Welt sind wir nur, wenn wir auch
Dadurch können Sie Gemeinschaft sonntags voll. bereit sind zu geben, ohne gleich eine
erleben, anderen etwas Gutes tun und Gegenleistung zu erwarten. Dies ver-
unsere Kultur und Werte leben und Diese Situation hat sich grundlegend langt Bereitschaft und Ausdauer.
weitergeben. geändert. Mittlerweile sind wir ein-
gegliedert in dem Seelsorgeraum Pfarrgemeinderätinnen und Pfarrge-
Doch oft kommen Zweifel auf, Ver- Mureck, wo drei Priester, ein pensi- meinderäte kommen aus den unter-
antwortung, Zeit und Bereitschaft zu onierter Priester und drei Diakone für schiedlichsten Berufsgruppen, mit
investieren. sieben Pfarren zuständig sind. Jedoch unterschiedlichsten Begabungen und
bleiben alle einzelne Pfarren auto- Talenten, denn sie stehen mittendrin
Zum Beispiel, ich kann das nicht, das nom bestehen. Daher kommen auf im Leben und schöpfen Kraft aus ih-
sollen diejenigen tun, die mehr Zeit den Pfarrgemeinderat in dieser Situa- ren Glaubenserfahrungen.
haben, ihr macht das eh toll… sind tion auch besondere Herausforderun-
einige der Antworten, die man be- gen und auch Möglichkeiten zu. Es wird von niemanden erwartet, ein
kommt. „Superchrist“ zu sein, nein, im Ge-
Ich bin davon überzeugt, jede Verän- genteil: einfach ein Mensch, der die
Weshalb ist das so? derung bringt Chancen mit sich und Zeit und die Fähigkeiten einsetzt, um
dass die Zukunft der aktiven Pfarre gemeinsam mit euch unsrer Kirche
Der Pfarrgemeinderat soll dazu bei- gehören wird. Sie sind jene Orte, an vor Ort ein Gesicht zu verleihen.
tragen, dass unser kirchliches Leben denen wir Unterstützung für die Ent-
in der Pfarre gestaltet und umgesetzt faltung unseres Glaubens finden und Ich möchte Sie einladen und ermu-
wird. Somit ist dieser eine stütze für auch wahrnehmen. tigen: Bringen Sie Ihre Talente und
eine lebendige Kirche vor Ort. Fähigkeiten in den Pfarrgemeinderat
Dafür braucht es Menschen, die an- ein!
„Mittendrin“ ist das Motto für die packen, die mitdenken, die auch be-
PGR-Wahl 2022. Wir leben in einer reit sind, in der Gesellschaft „ihre Bitte unterstützen Sie uns, seien Sie
Zeit gewaltiger Veränderungen, nie Frau“ – „ihren Mann“ zu stellen. mittendrin anstatt nur dabei!
dagewesener Umbrüche …
Durch die Taufe und die Firmung
Mittendrin in den Folgen einer Pan- sind wir in die Gemeinschaft Christi Siegfried Röck. Diakon
7Pfarre Mureck Februar 2022
Sternsingeraktion 2022
#Stern22
Auch dieses Jahr bei den Vorbereitungen der Sternsingeraktion war klar, dass die
Corona-Pandemie uns abermals bei der Abwicklung der Aktion sehr fordern wird.
U m den Segen und die Wün-
sche der Sternsinger*innen zu
den Menschen bringen zu können,
Mureck, sie haben die Weihrauchsa-
ckerl befüllt, Rosemarie Liebmann,
die sich sorgfältig um die Reparatur
vielen König*innen. Viele von ihnen
beteiligten sich auch an der Messfei-
er mit Gesang. Danke an Kerstin Gie-
wussten wir, dass wir viel Mut und der Kronen und Kleider kümmerte, ssauf und Julia Rohrbacher für die
Tatendrang aufbringen müssen. Der unserer Pfarrsekretärin und unserem Organisation dieser belebenden Mes-
Einsatz der vielen Kinder und Er- Pfarrer Slawek, sie haben die admi- se mit den kleinen Kindern und unse-
wachsenen war in unserer Pfarre nistrativen Angelegenheiten mitge- rem Pfarrer Slawek für die Messfeier.
überwältigend. Wir haben es ge- tragen. Danke auch unserem Foto-
schafft, mit strengen Hygienerichtli- grafen Alexander De Monte für die Zum Schluss bekamen die Kinder
nien alle Häuser in unserer Pfarre zu vielen wunderschönen Bilder, die er eine Urkunde und ein kleines Danke-
besuchen, was der christlichen Tradi- für uns freiwillig und kostenlos ge- schön, diesmal ein kleines Holzkreuz
tion entspricht. Ein herzliches Danke macht hat. aus El Salvador, als Zeichen für die
gilt allen, die sich aktiv an den Vorbe- Verbundenheit mit den vielen Projek-
reitungen der Aktion beteiligt haben, Den krönenden Abschluss der Akti- ten, für die Ihre Spende verwendet
dem Seniorenbund der Pfarrgruppe on feierten wir am Dreikönigstag mit wird.
Nachfolgend ein paar allgemeine Zahlen und Daten rund ums Sternsingen, wobei wir aus der
Pfarre Mureck ein kleiner Teil des ganzen Projektes sind.
• Zwei Drittel der Sternsinger*innen sind Mädchen.
• In 19 Ländern des globalen Südens kommen Sternsingerspenden zum Einsatz.
• Über 200 Euro ersingt jedes Sternsingerkind bei seinem Einsatz für eine gerechte Welt.
• Rund 500 Hilfsprojekte können pro Jahr finanziert werden.
• In nahezu 3.000 österreichischen Pfarren sind Sternsingerinnen und Sternsinger unterwegs.
• 30.000 Jugendliche und Erwachsene unterstützen die Sternsinger*innen nach Leibeskräften.
• 85.000 Sternsingerinnen und Sternsinger sind österreichweit unterwegs.
• Rund 500.000 Sternsinger*innen sind es in ganz Europa.
• Geschätzte 420.000 km legen die Sternsinger*innen gemeinsam zurück und umrunden damit zehn Mal die Erde.
• An die 4.000.000 Kinder und Jugendliche haben in Österreich seit 1954 beim Sternsingen die ersten Erfahrun
gen mit ehrenamtlichem Engagement gesammelt.
• Seit 1954 konnten die Sternsinger*innen über 450 Millionen Euro ersingen!
DANKE an alle Sternsinger*innen & Helfer*innen
Ihr seid großartig!
Text: Annemarie Rohrbacher, Foto: De Monte
8Segen
Pfarre bringen
Mureck und ein Zeichen setzen für eine gerechte
Februar 2022
Welt #stern22
Die Sternsingeraktion ist ein wichtiges Zeichen in der Weihnachtszeit, um den Men-
schen Segen für das neue Jahr zu überbringen. Die Menschen freuen sich darüber
und gleichzeitig werden die gesammelten Spenden zum Segen für Menschen in den
Armutsregionen dieser Welt.
Es waren 107 Kinder und 23 Erwachsene in unserer Pfarre Mureck unterwegs und wir konnten
über 16.000 Euro sammeln.
Buchmaier Sarah Thierschädl Jana Plaschg Alexander Brus Manuela
Gießauf Tina Leonhard Strasser Jonathan Plaschg Witek Nicole
Neuhold Karl Leonhard Strasser Christina Adam Totter Carla
Rudolf Carlos Juliane Strasser Lukas Anja Marie Kickenweiz-Wolf Andreas
Wolf Leonie Alina Kern Pichler Nadine David Schönwetter
Leo Mandl Prutsch Julian Salber Raphael Noah Maksimovic
Nico Sommer Selinschek Elisa Haas Elias Kerstin Geißauf
Florentina Pittner Selinschek Florian Krenn Paul Julia Rohrbacher
Jonas Pittner Lenhard Emily Lechner Paul Martina Fröhle
Fröhle Emma Faulent Vanessa Soldat Arien Andrea Sommer
Strohmaier Luise Maß Fabio Leonie Haas Helene Paar
Maxime Mugerle Puntigam Maximilian Patrick Haas Silvia Kidery
Marko Ronja Lena Puntigam Sabrina Sorko Stefan Kidery
Rosa Neuhold Tamara Faulent Fabian Haas Mathias Hofer
Matty Sophia Sophie Klapsch Leandro Trummer Magdalena Pock
Kidery Lena Elisa Klapsch Raphael Trummer Rosemarie Liebmann
Stürzer Jon Otto Lorenz Klapsch Christina Fasching Sabine Prutsch
Stürzer Lilly Joe David Raggam Katharina Fasching Susanna Berghold
Fauster Madlen Luttenberger Larissa Miriam Öttl Anna Rössler
Elsa Sudy Grassl Lukas Tanja Bauer Heidi Gruber
Rosa Neuhold Grassl Christian Barbara Kampl Hemma und Martin Plaschg
Matty Sophia Hametner Nicolas Emilie Hirtl Franz Hödl
Kidery Lena Puntigam Lisa Pucher Julia Lisa Siegl
Kern Anna Raggam Kristin Tscherner Lisa Bettina Öttl
Tuchschaden Nadine Gruber Anna Tscherner Sebastian Magdalena Pock
Hofer Selina Gruber Valentin Pein David Magret Bassa-Adam
Thierschädl Jana Cilli Pock Gräßl Marie Ina Kerngast
Hohensinger Viktoria Johann Pock Kolb Nadine Julia Haas
Hofer Selina Luise Wohlkinger Golob Angelina Veronika Puntigam
Hohensinger Bernadette Gütl Cindy Gräßl Annika Josef Krenn
10Nummer 329 Pfarre Mureck
Zu Weihnachten feiern wir die Menschwerdung Gottes
I n der heutigen Zeit ge-
fälliger ist der Spruch:
„Gott ist Mensch ge-
Einmal kamen die Jünger
zu Jesus und fragten: "Wer
ist im Himmelreich der
das Leben und machen sich
keine Sorgen um die Zu-
kunft, weil sie den Eltern
fort ist, sondern der auch
da ist in diesem Kind, das
sich als Gottes Sohn er-
worden, damit auch der Größte?" vertrauen. wiesen hat, und das durch
Mensch mehr Mensch die Sendung seines Geistes
werde.“ - Er stammt nicht Da rief er ein Kind herbei, Kinder wissen, dass sie von auch in uns bereits zur Welt
aus der Bibel, kann aber stellte es in ihre Mitte und den Eltern geliebt werden. gekommen ist, „denn die
auch im christlichen Sinn sagte: „Wenn ihr nicht um- Sie führen keine Kriege und Liebe Gottes ist ausgegos-
verstanden und ausgedeutet kehrt und wie die Kinder sind nicht schon Jahrzehnte sen in unsere Herzen durch
werden. Erschienen ist uns werdet, könnt ihr nicht in mit jemandem verfeindet; den Heiligen Geist, der uns
„die Güte und Menschen- das Himmelreich kommen. sie sind doch immer bereit gegeben ist.“
liebe Gottes“! Wer so klein sein kann wie zur Versöhnung. Kinder ha-
dieses Kind, (- der -) ist im ben Freunde, sie sind lustig, Text: Pfarrer Slawek
Gott ist aber nicht nur Himmelreich der Größte. oder werden von den Eltern Fotos:
Mensch geworden, er ist Und wer ein solches Kind getröstet, sie spielen gern ... Pfarrer Slawek und De Monte
Kind geworden. um meinetwillen aufnimmt,
(der) nimmt mich auf.“ Das Fest der Menschwer-
Wir feiern zu Weihnachten dung Gottes möchte uns
nicht nur die Menschwer- Was sollen und können wir nicht „kindisch“ machen, es
dung Gottes, vielmehr noch von Kindern lernen? erlaubt uns aber und ermu-
müssen wir von einer Kind- tigt uns, Kind zu sein: Kind
werdung Gottes sprechen Kinder vertrauen ihren El- eines liebenden Vaters, der
und lernen. tern, sie verdanken ihnen nicht nur im Himmel weit
11Pfarre Mureck Februar 2022 12
Nummer 329 Pfarre Mureck
13Pfarre Mureck Februar 2022 14
Nummer 329 Pfarre Mureck
15Pfarre Mureck Februar 2022
Fasten
Ein Relikt vergangener Zeiten?
Maß halten, Verzicht üben, sind ja nun wahrlich keine Begriffe, über die wir in der
heutigen Zeit häufig stolpern, die uns in den Medien begegnen oder sich in Gesprä-
chen wiederfinden.
E s entspricht nicht un-
serem Zeitgeist, einer
Welt, in der rund um die
sinnentleerten Tätigkeiten
ist, sehr oft lassen wir uns
von diesem Strom mitrei-
Mit dem Mund zu fasten,
indem wir unbedachte Wor-
te nicht aussprechen, unsere
eine gänzlich neue Art des
Sehens und Erlebens er-
möglicht, dass es uns den
Uhr alles verfügbar ist, in ßen in eine Welt, welche Stimme nicht vor Zorn er- Blickwinkel in eine neue
der uns der Mainstraem die eingangs erwähnten heben sondern stattdessen Richtung vorgibt und uns,
vorgibt, was wir so unbe- Worte nicht mehr kennt. ein Wort des Trostes, des und somit auch den Men-
dingt brauchen, was unver- Werte, die den Lebens- Lobes oder der Freude aus- schen, die um uns sind,
zichtbar ist, um up to date zyklus, den Jahresablauf sprechen. Glücksgefühle beschert
zu sein, solchen Werten unserer Eltern- und Groß- und kostbare Augenblicke
Bedeutung zuzuschreiben. elterngeneration wie selbst- Mit den Händen fasten, erleben lässt. Ich glaube,
Es entspricht viel mehr dem verständlich mitbestimmt die wir statt vor Hast und dass es uns ermöglicht, ei-
Zeitgeist, auf diesen Zug und geleitet haben. Eile zu regen für besondere nen Hauch des Paradieses
aufzuspringen, kritikarm Augenblicke in den Schoß einzuatmen. Und schon in
gleich einer Horde Lem- Vielleicht sind ja diese legen, jemandem über den unserem irdischen Dasein
minge diesen "Empfehlun- Wochen vor Ostern Anlass Kopf streichen oder zum einen paradiesähnlichen
gen" hinterherzulaufen, da dafür, mit allen Sinnen zu Gebet falten. Zustand zu erleben, wäre
sie uns das vermeintlich fasten. das nicht wundervoll?
große Lebensglück und Mit den Füssen fasten, in-
Selbstverwirklichung ver- Mit den Augen, indem wir dem wir nicht rastlos von
sprechen. Ich rede hier kei- unseren Medienkonsum A nach B hetzen, sondern Text & Foto: Hannelore Klapsch
neswegs nur vom Konsum, einschränken und unseren bedächtigen Schrittes un-
nein, denn diese Haltung Blick auf das werfen, was sere Umgebung und unsere
greift ja um sich in so ziem- uns umgibt. Mitmenschen wahrnehmen.
lich allen Lebensbereichen.
Ob es der maßlose Genuss Mit den Ohren zu fasten, in- Ich denke, unter diesem
digitaler Welten, die maß- dem wir uns dem Lärm um Blickwinkel klingt Verzicht
lose Ausbeutung unserer uns bewusst entziehen und und Maß halten ja gar nicht
Natur, die Verschwendung die Stille suchen. so schlimm, im Gegen-
wertvoller Lebenszeit mit teil, ich denke, dass es uns
16Nummer 329 Pfarre Mureck
Geschichte
Joseph von Gadolla: Der Mann, der Gotha rettete
Jede geschichtliche Epoche hat ihre Helden und Märtyrer. Das sind Menschen, die
sich für ihre Überzeugung geopfert oder Verfolgungen auf sich genommen haben.
Aber auch solche, die für die Rettung anderer ihr Leben riskiert und auch verloren
haben.
I n den christlichen Kir-
chen sind uns viele be-
kannt, die um des Glau-
gen und begann nachzu-
forschen. Dieser Offizier
aus Graz wurde als Oberst-
bens willen Verfolgungen, leutnant am 1.Februar 1944
körperliches Leid und zum Stadtkommandanten
den Tod erlitten. Gothas ernannt mit dem
Befehl „den ihm übertrage-
Wir Christen verehren sie nen Standort bis zum Tode
heute als Heilige und tragen zu verteidigen“.
ihre Namen. Es gibt aber
auch viele nicht bzw. kaum Als Anfang April die US-
©
bekannte Helden, die einer Truppen bereits vor den
Vielzahl von Menschen das Toren der Stadt standen,
Leben retteten und dafür hatte Gadolla die schwere
sterben mussten. Von einem Entscheidung zu fällen, wie Wehrmachtssoldaten abge- ßennamen erinnern an den
möchte ich heute erzählen. und ob Gotha zu verteidi- fangen und nach Weimar Helden von Gotha.
gen oder zu retten sei. Die gebracht. Nachdem die
Auf meinen Reisen quer örtlichen Nazi-Größen hat- weißen Fahnen auf dem Spät ehrte ihn seine Hei-
durch Europa besuchten ten – wie üblich – die Stadt Schloss und dem Rathaus matstadt Graz. Im Jahre
meine Frau und ich vor ei- bereits heldenhaft Richtung gesichtet worden waren, 2000 wurde in Puntigam
nigen Jahren Gotha, eine Osten verlassen. Nur noch wurde im Morgengrauen der Gadollaweg nach ihm
Stadt in Thüringen, welche wenige Soldaten und kaum des 4.April 1944 der Be- benannt. Am 5.April 2013
vor der Wende im Jahre schwere Waffen standen schuss Gothas gestoppt. wurde vor der Grazer
1989 zur ehemaligen DDR ihm zur Verfügung. Münzgrabenkirche – seiner
gehörte. Wir blieben dort Einen Tag später wurde Jo- Taufkirche – ein Denkmal
Was sollte er tun?
einige Tage, weil wir von sef Ritter von Gadolla in zu seinen Ehren enthüllt
dort aus gut nach Weimar Tausende Bewohner opfern Weimar wegen der „Auf- und im September 2014 be-
(Goethe- und Schillerstadt) und den historischen Kern gabe des festen Platzes schloss der Grazer Gemein-
sowie nach Eisenach (Lu- der Stadt zerstören lassen? Gotha“ zum Tode verurteilt derat, den Platz gegenüber
therstadt) gelangen konn- Gadolla entschied sich da- und standrechtlich erschos- der Stadthalle „Gadolla-
ten. für, dem Kampfbefehl nicht sen. Seine letzten Worte platz“ zu nennen.
Folge zu leisten, sondern waren: „Damit Gotha leben
In Gotha besichtigten wir Gotha den Amerikanern kann, muss ich sterben!“. (Genaue Informationen und
das wunderschöne Barock- kampflos zu übergeben. Daten aus Wikipedia)
schloss, wo ich aus Neu- In Thüringen gilt Gadol-
gierde einer unscheinbaren Auf allen öffentlichen Plät- la als Held und Märtyrer.
Gedenktafel zusteuerte, zen und hohen Gebäuden Gotha verlieh ihm den Ti- Text: Josef Rothwein
welche einem Joseph Ritter wurden Fahnen gehisst. Er tel „Verdienter Bürger der Foto: Fotoachiv Kleine Zeitung
von Gadolla, dem „Mann, selbst fuhr den Amerika- Stadt Gotha“, in den Schu-
der Gotha rettete“, gewid- nern entgegen, um ihnen len ist seine Tat Teil des
met war. Ich konnte mit die Kapitulation zu melden, Geschichteunterrichts und
der Inschrift nichts anfan- wurde aber von deutschen Gedenktafeln sowie Stra-
17Pfarre Mureck Februar 2022
"Tag der Liebenden"
Jeden Tag zu einem Valentinstag machen!
Seit dem Jahr 350 wird der 14.Februar als sein Gedenktag begangen und der Heili-
ge Valentin als Patron der Liebenden verehrt.
D er Brauch, einem geliebten
Menschen am Valentinstag et-
was zu schenken, leitet sich aus der
bei ihrer Frau zu bleiben als in den
Krieg zu ziehen.
lisch verwöhnt wurden die Menschen
am Samstag von Julia Rohrbacher
und am Sonntag spielte die Grup-
Lebensgeschichte des heiligen Va- Der Valentinstag ist also der „Tag pe Kleeblatt mit einer besonderen
lentin von Terni ab. Er soll frisch der Liebenden“ und so wird er auch Auswahl an Liebesliedern. Danke
getrauten Paaren Blumen aus seinem in vielen Pfarren gefeiert. Wir in herzlich für die Freude, die ihr den
Garten geschenkt und den römischen Mureck feierten am Samstag und Menschen mit eurem Gesang ge-
Männern dazu geraten haben, lieber Sonntag den heiligen Valentin in ei- schenkt habt. Wir alle brauchen die
ner Messe als liebende Familie des Liebe, die Freundschaft, die Gemein-
Herrn. Wir Christen glauben an die schaft, das Lächeln der Menschen.
Liebe Gottes, die uns verbindet. Die So soll jeder Tag Valentinstag sein.
Liebe ist ein Gefühl, lieben heißt ei-
nander anzunehmen, wie man ist,
zueinander ehrlich zu sein, manch- Text und Fotos: Annemarie Rohrbacher
mal auch loszulassen, jemandem
ein Lächeln schenken, füreinander
da zu sein, wenn man gebraucht
wird, jemandem eine
Freude zu bereiten.
Freude schenken mit
etwas Süßem oder
mit Blumen. Freu-
de schenkten unser
Pfarrer Slawek und
unsere Pfarrsekretä-
rin am Samstag bzw.
am Sonntag den Kir-
chenbesuchern, in-
dem sie ihnen Scho-
kolade und Blumen
schenkten. Musika-
18Nummer 329 Pfarre Mureck
Pfarrgemeinderatswahl 2022
„Ja, ich mach es …..“
I ch kann mich noch genau er-
innern, als ich anlässlich der
Pfarrgemeinderatswahl 2012 nach
Vieles haben wir gemeinsam erlebt
und geschafft. Ich denke da gerne an
die Veranstaltung „24 Stunden für
M artin Tattermusch wird auch
wieder im neuen Pfarrge-
meinderat als Vertreter für Men-
einem langen Arbeitstag als letzter Gott“ im März 2016 zurück, wo wir schen mit Behinderung mitarbeiten.
zur Dorfrunde bei uns in Hains- zur „Geisterstunde“ von 23 bis 24 Gemeinsam mit ihm werde ich den
dorf Brunnsee dazugestoßen bin. Uhr in der Pfarrkirche beteten. Oder Arbeitskreis für Menschen mit Be-
Die Besprechung, damals noch mit als wir im Herbst 2019 die Erntekro- hinderung weiterführen und mit
Herrn Pfarrer Franz Kügerl, hat- ne geflochten haben und eine Helfe- Herrn Pfarrer Slawek zu den unter-
te bereits angefangen, ein neuer rin meinte: „Das nächste Mal, wenn schiedlichen Jahresfesten "Wort-
Pfarrgemeinderat wurde gesucht. ich gebraucht werde, helfe ich wieder Gottes-Feiern" gestalten.
Es dauerte gar nicht lange und ich mit. Auch wenn ich wahrscheinlich
wurde vorgeschlagen. mit dem Rollator kommen werde.“ Die Termine werden im Schaukasten,
in der Gottesdienstordnung und auf
Da ich immer schon in der Dorfge- der Homepage der Pfarre Mureck be-
meinschaft mitgeholfen habe, war ich kanntgegeben.
mir dieser Verantwortung bewusst, es Natürlich muss man auch Entschei-
waren mir die Aufgabenbereiche be- dungen treffen und wird mit Kritik Wir freuen uns, wenn wieder Besu-
kannt und daher habe ich nach etwas konfrontiert, aber die überwiegend cher aus der Bevölkerung und den
zögern mit „Ja, ich mach es …..“ zu- positiven Erinnerungen bleiben. Einrichtungen mit uns feiern und uns
gestimmt. Daher vielen Dank an alle, die mir unterstützen.
immer wieder geholfen haben und
Mir war damals schnell klar, dass ich für viele schöne gemeinsame Mo-
diese Aufgabe alleine nicht bewälti- mente gesorgt haben. Text, Foto Rosemarie Liebmann
gen kann, nur „symbolisch die Fahne
tragen kann“ und auf die Mitarbeit
sowie auf die Unterstützung der gan-
zen Dorfbevölkerung angewiesen Und ja, ich mach es wieder. Nach
bin. Und so war es dann auch. dem Motto „Christus hat keine Hän-
de, nur unsere Hände um seine Arbeit
Bei der zweiten Periode 2017 wur- zu tun“ trage ich abermals „symbo-
de der Wunsch ausgesprochen, dass lisch die Fahne für Hainsdorf Brunn-
ich nochmals kandidieren sollte, und see“ und stehe dem Pfarrgemeinderat
unter unserem jetzigen Herrn Pfarrer zur Verfügung. Ich bitte die Dorfbe-
Slawek Bialkowski ging diese Auf- völkerung, mich dabei auch wieder
gabe weiter. tatkräftig zu unterstützen.
19Pfarre Mureck Lebenszeit Februar 2022
Geschichten die das Leben schreibt!
„Wenn's passt, dann passt's!“ Diese Redewendung fiel mir als erste ein, wenn ich an Renate und Josef (von
vielen Andi genannt) Altenburger denke. Obwohl noch beide sehr jung waren, als sie sich kennenlernten, war es
eben der richtige Partner und die richtige Entscheidung. Und ein schöner Motivationsspruch, der auch gut dazu
passt, lautet: „Nicht jeder Tag bringt Sonnenschein und Freude allerwegen, doch Gottes Liebe schaut hinein, und
jeder Tag hat Segen.“
Elisabeth Neubauer neubauer13@outlook.at
„Jung gefreit –
nicht gereut!“
W ir haben uns im Som-
mer 1977 bei einem Fest
beim Gasthaus Mauko in Ober-
Im Herbst kam Seppi überraschend
bei meiner Oma vorbei, bei der ich
aufgewachsen bin. Meine Oma
wir dann nach Ratschendorf in das
Elternhaus meines Mannes gezogen.
Wir waren mit meiner Schwieger-
rakitsch das erste Mal gesehen. schloss ihn sofort ins Herz und ich mutter und den Geschwistern meines
durfte sogar mit ihm Ehemannes drei Generationen und
ins Kino gehen. Ich insgesamt sechs Personen in einem
war zu diesem Zeit- Haushalt, was nicht immer einfach
punkt 16 und Seppi 20 für uns war. Als dann im Juni 1988
Jahre alt. unsere zweite Tochter Kerstin gebo-
ren wurde, bauten wir aus Platzman-
Im Jahr 1978 wurde gel unser eigenes Haus.
ich zum ersten Mal
schwanger. Zuerst Unsere zwei Töchter haben uns drei
waren wir, besonders Enkerl geschenkt, mit denen wir eine
meine Oma und mein große Freude haben. Felix ist schon
Onkel natürlich über- 15 und Emily 13 Jahre alt. Der kleine
rascht, aber als die Spatz Luisa ist 5 Jahre alt. Da wird
erste Aufregung vor- man als Großeltern schon mal gefor-
bei war, haben wir uns dert. Wie zum Beispiel beim Tram-
alle sehr gefreut. Im polinspringen. Da ist es von Vorteil,
Mai 1979 wurde dann wenn man noch fit ist und so halb-
unsere erste Tochter wegs mithalten kann. Wir genießen
Manuela geboren. Mit die Zeit mit den Enkelkindern sehr.
Unterstützung mei-
ner Oma und meines Mit einigen Höhen und Tiefen haben
Onkels meisterten wir wir bereits 38 Ehejahre gemeistert.
unser frühes Eltern- Da Seppi schon in Pension ist, ver-
glück sehr gut. Wir bringen wir jetzt die Zeit gemeinsam
wohnten noch vier beim Walken und mit unseren Freun-
Jahre bei meiner Oma. den beim wöchentlichen Kartenspie-
Danach wollten wir, len.
bevor unsere Tochter
in den Kindergarten
kommt, heiraten. Un- Text und Foto: Renate und Josef Altenburger
Ich durfte mit meinem Onkel mitge- sere Hochzeit war dann im Juni 1983
hen. Er hat sehr gut auf mich aufge- im Standesamt und die kirchliche
passt und mich nicht aus den Augen Trauung in der Pfarrkirche, jeweils
gelassen, aber ein Tanz ist uns doch in Mureck. Schweren Herzens und
gelungen. zum Leidwesen meiner Oma sind
20Nummer 329 Hochzeit Pfarre Mureck
Wir gratulieren unseren Ehejubilaren ganz herzlich
zum 40., 50. sowie 60. Hochzeitstag!
Alois u. Adelheid Scherberl Franz u. Emilie Monschein Alois u. Marianne Paul
(geb. Zacharias) (geb. Puntigam) (geb. Konrad)
Gosdorf – 20.2.1982 Ratschendorf – 13.2.1982 Gosdorf – 23.1.1982
Josef u. Maria Kern Josef u. Gertrude Ornig Friedrich u. Josefine Berghold
(geb. Schicker) (geb. Grübler) (geb. Hirz)
Weitersfeld – 12.2.1972 Diepersdorf – 5.2.1972 Gosdorf – 16.1.1972
PS: 2022 – Gemmas an!
Jedes Jahr aufs Neue erinnern wir an die besonderen Hochzeitstage, welche un-
sere Jubilare feiern und so starten wir auch in das neue Jahr. Im Namen unseres
Pfarrblattes bedanke ich mich für die Zurverfügungstellung der schönen Fotos.
Ich kann nur immer wieder betonen, wie positiv die Rückmeldungen über die
Ehe-Beiträge sind und das Pfarrblatt darüber interessiert erwartet wird.
Und sehen Sie selbst: ein Paar ist hübscher als das andere!
Text: Elisabeth Neubauer
Fotos: Privat
Franz u. Rosa Rumpler
(geb. Ornig) 21
Eichfeld – 3.3.1962Pfarre Mureck Februar 2022
Taufen
Elena Amalia Koszednar
(Melanie Koszednar u. Martin Cepe)
Gosdorf
Foto: Sandra Schantl
Elias Smerecnig
(Sabrina Smerecnig u. Marco Neumeister)
Weitersfeld
Foto: Daniel Kocher
Foto: Gudenus
Marie Jasmin und Miriam Jana Zöchinger Vincent Gudenus
(Daniela u.Jürgen Zöchinger) (Verena und Harald Gudenus)
Ratschendorf Weitersfeld
22Nummer 329 Pfarre Mureck
Gott hat zu sich gerufen
Brigitte Kozel (90) Friedrich Wünscher Franz Tscherner (82) Rudolf Moder (89) Stefanie Strein (82)
Mureck (70) Graz Eichfeld Gosdorf Hainsdorf-Brunnsee
Gerhard Ladler (77) Gilbert Promitzer Erwin Peter Erna Temmel (93) Margarete Rauch
Gosdorf (49) Eichfeld Neumeister (63) Gosdorf (93) Mureck
St. Peter/Ottersbach
Herta Zenz (90) Agnes Wonisch (76) Manfred Holzapfel Maria Lackner (84) Maria Ninaus (90)
Gosdorf Gosdorf (53) Mureck Diepersdorf Lichendorf
Spenden aus Begräbnissen:
Herzlichen Dank für die Opferspenden aus
dem Begräbnis von +Rudolf Moder für die
Stadtpfarrkirche.
Ing. Dietmar Julianne Egger (90) Erna Ornig,(94) Herzlichen Dank für Ihre Opferspenden aus
dem Begräbnis von +Stefanie Strein für die
Gerhartinger Misselsdorf Misselsdorf Stadtpfarrkirche in der Höhe von € 719,28
23Pfarre Mureck Februar 2022
Messen in Mureck
Mi.: 9:00 Uhr
Sa.: 18:30 Uhr
So.: 8:45 Uhr
WGD/hl. Messe
Aschermittwoch – 2. März Pfingsten – 5.Juni Öffnungszeiten Kanzlei
9.00 Uhr - hl- Messe
8.45 Uhr: hl. Messe
Palmsonntag - 10. April Mo: 16.00-18.00 Uhr
8.30 Uhr: Palmweihe vor der Kirche Pfingstmontag – 6. Juni
mit Einzug zur hl. Messe 8.45 Uhr: hl. Messe Mi: 8.00-11.00 Uhr
Gründonnerstag in Fronleichnam – 16. Juni Fr: 8.00-11.00 Uhr
Deutsch Goritz- 15. April
18:00 Uhr: hl. Messe (in Mureck
keine Messe), gestaltet vom Chor der ***********************
Pfarre Deutsch Goritz
Firmung in Mureck – 23. April Impressum:
Karfreitag - 15. April Firmspender:
15.00 Uhr: Karfreitagsgottesdienst Pater Mag. Clemens Grill OSB Herausgeber und Verleger:
Pfarramt Mureck,
Karsamstag - 16. April Firmung in Deutsch Goritz – Tel. & Fax.: 03472/2318,
14.00 – 17.00 Uhr: Anbetung beim 30. April
hl. Grab in der Patrizikirche Firmspender: Mobil: +43 676 874 269 88 E-
Mag. Karol Pytraczyk Mail: mureck@graz-seckau.at,
19.00 Uhr: Osternachtfeier, gestaltet http://mureck.graz-seckau.at
vom Chor der Pfarre Deutsch Goritz Firmung in Halbenrain – 4. Juni
Firmspender: Für den Inhalt verantwortlich:
Ostersonntag - 17. April Mag. Slawomir Bialkowski Mag. Slawomir Bialkowski,
8.30 Uhr: hl Messe mit Auferste- Layout: Monika Sonderegger-
hungsprozession, gestaltet von der ************************ Lang.
GTK - Grenzlandtrachtenkapelle Erstkommunion in Druck: Niegelhell, Leibnitz
Mureck Deutsch Goritz – 14. Mai
Weitere Informationen finden Sie
Ostermontag - 18. April Erstkommunion in Mureck – auf unserer Homepage:
8.45 Uhr: hl. Messe 21. Mai
https://mureck.graz-seckau.at
• Gottesdienstordnung
Christi Himmelfahrt – 26. Mai Erstkommunion in Halbenrain –
8.45 Uhr: hl. Messe 21. Mai • Pfarrblatt online
• Unsere Verstorbenen
• Fotogalerie
Osterspeisensegnungen
8.30 Uhr: Misselsdorf, Eichfeld, Diepersdorf, Pfarrkirche Mureck
9.00 Uhr: Steyrerkreuz, Gosdorf Au, Helfbrunn,
9.30 Uhr: Ratzenau, Hart
10.00 Uhr: Fluttendorf, Oberrakitsch
10.30 Uhr: Ratschendorf, Hainsdorf Brunnsee
11.00 Uhr: Gosdorf, Pichla
11.30 Uhr: Seniorenheim, Altersheim, Weitersfeld
14.00 Uhr: Pfarrkirche Mureck
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