Nichttechnische Angebote im Master - Modulhandbuch Sommersemester 2020 - TUHH
←
→
Transkription von Seiteninhalten
Wenn Ihr Browser die Seite nicht korrekt rendert, bitte, lesen Sie den Inhalt der Seite unten
Modulhandbuch
Nichttechnische Angebote im
Master
Sommersemester 2020
Stand: 12. September 2020Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 2 Modul M0524: Nichttechnische Angebote im Master 3 Lehrveranstaltung L1775: “What’s up, Doc?” Science and Stereotypes in Literature and Film 5 Lehrveranstaltung L2064: 120 Jahre Filmgeschichte 6 Lehrveranstaltung L1774: Angewandte Kunst: Form und Funktion 6 Lehrveranstaltung L2338: Bauhausarchitektur in Hamburg? Eine Spurensuche 7 Lehrveranstaltung L1882: Begleitung von Gruppen in problemorientierten Lehrveranstaltungen 7 Lehrveranstaltung L1990: Clash of Cultures. Filme und Serien als Verhandlungsorte des Eigenen und des Fremden 8 Lehrveranstaltung L1176: Das Ende ist nahe - Überleben in der Postapokalypse 8 Lehrveranstaltung L1441: Deutsch als Fremdsprache für Internationale Masterstudiengänge 9 Lehrveranstaltung L1884: Die Hamburger Speicherstadt - Von der Ingenieurleistung zum Weltkulturerbe 9 Lehrveranstaltung L1996: Digital Culture(s). Von der Subkultur zum medialen Mainstream. 9 Lehrveranstaltung L2367: Digitale Kunst 10 Lehrveranstaltung L1725: Introduction to the Science & Technoloy Studies (STS) 11 Lehrveranstaltung L2336: Einführung in die marxistische Wirtschaftstheorie 12 Lehrveranstaltung L1994: Fakten, Fakten, Fakten - Die Technik des Journalismus verstehen und anwenden- deutschsprachig 12 Lehrveranstaltung L2370: Facts, Facts, Facts - Understanding and Applying Techniques of Journalism - in English 13 Lehrveranstaltung L0970: Fremdsprachkurs 13 Lehrveranstaltung L0983: Führung und Kommunikation 14 Lehrveranstaltung L1883: Gast, Barbar oder gleichberechtigtes Subjekt? ‚Der Flüchtling’ in der Geschichte der ‚westlichen’ politischen Ideen. 14 Lehrveranstaltung L1844: Stay cool in conflict. Nonviolent Communication by Marshall Rosenberg 15 Lehrveranstaltung L2345: Hochschuldidaktik in Theorie, Forschung und Praxis 15 Lehrveranstaltung L1509: Intercultural Communication 19 Lehrveranstaltung L2015: Intercultural Management - Theory and Awareness Training 19 Lehrveranstaltung L2346: Jung, gebildet, (un)politisch - Ist der Techniknachwuchs fit für die Zukunft? 20 Lehrveranstaltung L2176: Kommunikationskultur in Beruf und Alltag - Theorien und Methoden erfolgreicher Kommunikation 21 Lehrveranstaltung L0535: Kommunikationstheorie 22 Lehrveranstaltung L1732: Kriminologie und Gesellschaft - deutschsprachig 22 Lehrveranstaltung L2369: Literatur und Kultur für internationale Studierende in englischsprachigen Masterstudiengänge (nicht Muttersprachler*innen in Deutsch) 23 Lehrveranstaltung L1837: Menschen in (Arbeits-) Organisationen 23 Lehrveranstaltung L1846: Overnewsed and underinformed: Der klassische Journalismus und die Neuen Medien 25 Lehrveranstaltung L1023: Politics 26 Lehrveranstaltung L1856: Politik und Wissenschaft - deutschsprachig 27 Lehrveranstaltung L1779: Politics and Science - in English 28 Lehrveranstaltung L1734: Projectrealisation: TUHH goes circular - Sustainability in Research, Education and campus management 29 Lehrveranstaltung L1872: Social Learning: Gesellschaftliches Engagement für Flüchtlinge / Master 29 Lehrveranstaltung L1647: Sozialkompetenzseminare für dual Studierende (dual@TUHH) / Master 30 Lehrveranstaltung L1771: Umbruch und Verantwortung: Der Arabische Frühling und seine Konsequenzen 30 Lehrveranstaltung L1916: Verantwortungsvolles Handeln in Technik und Wissenschaft 30 Lehrveranstaltung L1991: Was kann Philosophie? Relevanz philosophischer Theorien des 20. und 21. Jhdts. 31 Lehrveranstaltung L2343: Wissenschaftliches Schreiben und Präsentieren für Master-Studierende 31 Lehrveranstaltung L2029: „Lügenpresse“? Funktionen und aktuelle Herausforderungen des Journalismus 33
Modulhandbuch
Modulhandbuch
Nichttechnische Angebote im Master
Sommersemester 2020
Stand: 12. September 2020
Modul M0524: Nichttechnische Angebote im Master
Modulverantwortlicher Dagmar Richter
Zulassungsvoraussetzungen Keine
Empfohlene Vorkenntnisse Keine
Modulziele/ angestrebte Nach erfolgreicher Teilnahme haben die Studierenden die folgenden Lernergebnisse erreicht
Lernergebnisse
Fachkompetenz
Wissen Die Nichttechnischen Angebote (NTA)
vermittelt die in Hinblick auf das Ausbildungsprofil der TUHH nötigen Kompetenzen, die ingenieurwissenschaftliche Fachlehre
fördern aber nicht abschließend behandeln kann: Eigenverantwortlichkeit, Selbstführung, Zusammenarbeit und fachliche wie
personale Leitungsbefähigung der zukünftigen Ingenieurinnen und Ingenieure. Er setzt diese Ausbildungsziele in seiner
Lehrarchitektur, den Lehr-Lern-Arrangements, den Lehrbereichen und durch Lehrangebote um, in denen sich Studierende
wahlweise für spezifische Kompetenzen und ein Kompetenzniveau auf Bachelor- oder Masterebene qualifizieren können. Die
Lehrangebote sind jeweils in einem Modulkatalog Nichttechnische Ergänzungskurse zusammengefasst.
Die Lehrarchitektur
besteht aus einem studiengangübergreifenden Pflichtstudienangebot. Durch dieses zentral konzipierte Lehrangebot wird die
Profilierung der TUHH Ausbildung auch im nichttechnischen Bereich gewährleistet.
Die Lernarchitektur erfordert und übt eigenverantwortliche Bildungsplanung in Hinblick auf den individuellen Kompetenzaufbau
[3]Modulhandbuch
ein und stellt dazu Orientierungswissen zu thematischen Schwerpunkten von Veranstaltungen bereit.
Das über den gesamten Studienverlauf begleitend studierbare Angebot kann ggf. in ein-zwei Semestern studiert werden.
Angesichts der bekannten, individuellen Anpassungsprobleme beim Übergang von Schule zu Hochschule in den ersten Semestern
und um individuell geplante Auslandsemester zu fördern, wird jedoch von einer Studienfixierung in konkreten Fachsemestern
abgesehen.
Die Lehr-Lern-Arrangements
sehen für Studierende - nach B.Sc. und M.Sc. getrennt - ein semester- und fachübergreifendes voneinander Lernen vor. Der
Umgang mit Interdisziplinarität und einer Vielfalt von Lernständen in Veranstaltungen wird eingeübt - und in spezifischen
Veranstaltungen gezielt gefördert.
Die Lehrbereiche
basieren auf Forschungsergebnissen aus den wissenschaftlichen Disziplinen Kulturwissenschaften, Gesellschaftswissenschaften,
Kunst, Geschichtswissenschaften, Kommunikationswissenschaften, Migrationswissenschaften, Nachhaltigkeitsforschung und aus
der Fachdidaktik der Ingenieurwissenschaften. Über alle Studiengänge hinweg besteht im Bachelorbereich zusätzlich ab
Wintersemester 2014/15 das Angebot, gezielt Betriebswirtschaftliches und Gründungswissen aufzubauen. Das Lehrangebot wird
durch soft skill und Fremdsprachkurse ergänzt. Hier werden insbesondere kommunikative Kompetenzen z.B. für Outgoing
Engineers gezielt gefördert.
Das Kompetenzniveau
der Veranstaltungen in den Modulen der nichttechnischen Ergänzungskurse unterscheidet sich in Hinblick auf das zugrunde
gelegte Ausbildungsziel: Diese Unterschiede spiegeln sich in den verwendeten Praxisbeispielen, in den - auf unterschiedliche
berufliche Anwendungskontexte verweisende - Inhalten und im für M.Sc. stärker wissenschaftlich-theoretischen
Abstraktionsniveau. Die Soft skills für Bachelor- und für Masterabsolventinnen/ Absolventen unterscheidet sich an Hand der im
Berufsleben unterschiedlichen Positionen im Team und bei der Anleitung von Gruppen.
Fachkompetenz (Wissen)
Die Studierenden können
ausgewähltes Spezialgebiete des jeweiligen nichttechnischen Bereiches erläutern,
in den im Lehrbereich vertretenen Disziplinen grundlegende Theorien, Kategorien, Begrifflichkeiten, Modelle, Konzepte
oder künstlerischen Techniken skizzieren,
diese fremden Fachdisziplinen systematisch auf die eigene Disziplin beziehen, d.h. sowohl abgrenzen als auch Anschlüsse
benennen,
in Grundzügen skizzieren, inwiefern wissenschaftliche Disziplinen, Paradigmen, Modelle, Instrumente, Verfahrensweisen und
Repräsentationsformen der Fachwissenschaften einer individuellen und soziokulturellen Interpretation und Historizität
unterliegen,
können Gegenstandsangemessen in einer Fremdsprache kommunizieren (sofern dies der gewählte Schwerpunkt im NTW-
Bereich ist).
Fertigkeiten Die Studierenden können in ausgewählten Teilbereichen
grundlegende und teils auch spezielle Methoden der genannten Wissenschaftsdisziplinen anwenden.
technische Phänomene, Modelle, Theorien usw. aus der Perspektive einer anderen, oben erwähnten Fachdisziplin befragen.
einfache und teils auch fortgeschrittene Problemstellungen aus den behandelten Wissenschaftsdisziplinen erfolgreich
bearbeiten,
bei praktischen Fragestellungen in Kontexten, die den technischen Sach- und Fachbezug übersteigen, ihre Entscheidungen
zu Organisations- und Anwendungsformen der Technik begründen.
Personale Kompetenzen
Sozialkompetenz Die Studierenden sind fähig ,
in unterschiedlichem Ausmaß kooperativ zu lernen
eigene Aufgabenstellungen in den o.g. Bereichen in adressatengerechter Weise in einer Partner- oder Gruppensituation zu
präsentieren und zu analysieren,
nichttechnische Fragestellungen einer Zuhörerschaft mit technischem Hintergrund verständlich darzustellen
sich landessprachlich kompetent, kulturell angemessen und geschlechtersensibel auszudrücken (sofern dies der gewählte
Schwerpunkt im NTW-Bereich ist)
Selbstständigkeit Die Studierenden sind in ausgewählten Bereichen in der Lage,
die eigene Profession und Professionalität im Kontext der lebensweltlichen Anwendungsgebiete zu reflektieren,
[4]Modulhandbuch
die eigene Profession und Professionalität im Kontext der lebensweltlichen Anwendungsgebiete zu reflektieren,
sich selbst und die eigenen Lernprozesse zu organisieren,
Fragestellungen vor einem breiten Bildungshorizont zu reflektieren und verantwortlich zu entscheiden,
sich in Bezug auf ein nichttechnisches Sachthema mündlich oder schriftlich kompetent auszudrücken.
sich als unternehmerisches Subjekt zu organisieren, (sofern dies ein gewählter Schwerpunkt im NTW-Bereich ist).
Arbeitsaufwand in Stunden Abhängig von der Wahl der Lehrveranstaltungen
Leistungspunkte 6
Zuordnung zu folgenden Bauingenieurwesen: Kernqualifikation: Pflicht
Curricula Bioverfahrenstechnik: Kernqualifikation: Pflicht
Chemical and Bioprocess Engineering: Kernqualifikation: Pflicht
Computer Science: Kernqualifikation: Pflicht
Elektrotechnik: Kernqualifikation: Pflicht
Energie- und Umwelttechnik: Kernqualifikation: Pflicht
Energietechnik: Kernqualifikation: Pflicht
Environmental Engineering: Kernqualifikation: Pflicht
Flugzeug-Systemtechnik: Kernqualifikation: Pflicht
Global Innovation Management: Kernqualifikation: Wahlpflicht
Global Technology and Innovation Management & Entrepreneurship: Kernqualifikation: Wahlpflicht
Informatik-Ingenieurwesen: Kernqualifikation: Pflicht
Information and Communication Systems: Kernqualifikation: Pflicht
Internationales Wirtschaftsingenieurwesen: Kernqualifikation: Pflicht
Logistik, Infrastruktur und Mobilität: Kernqualifikation: Pflicht
Materialwissenschaft: Kernqualifikation: Pflicht
Mathematical Modelling in Engineering: Theory, Numerics, Applications: Kernqualifikation: Pflicht
Mechanical Engineering and Management: Kernqualifikation: Pflicht
Mechatronics: Kernqualifikation: Pflicht
Mediziningenieurwesen: Kernqualifikation: Pflicht
Microelectronics and Microsystems: Kernqualifikation: Pflicht
Produktentwicklung, Werkstoffe und Produktion: Kernqualifikation: Pflicht
Regenerative Energien: Kernqualifikation: Pflicht
Schiffbau und Meerestechnik: Kernqualifikation: Pflicht
Theoretischer Maschinenbau: Kernqualifikation: Pflicht
Verfahrenstechnik: Kernqualifikation: Pflicht
Wasser- und Umweltingenieurwesen: Kernqualifikation: Pflicht
Lehrveranstaltung L1775: “What’s up, Doc?” Science and Stereotypes in Literature and Film
Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang etwa 20 Minuten Präsentation und 10-20 Minuten Diskussion
Dozenten Dr. Jennifer Henke
Sprachen EN
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt
Popular novels and films significantly contribute to the public understanding of science and its representatives. How to define
“good” or “bad” science is negotiated in a variety of artistic works. Stereotypes such as the “mad scientist”, which originated in
early nineteenth century England, continue to persist. Mary Shelley created the prototype of the obsessive and reckless scientist in
Frankenstein - The Modern Prometheus (1818) who conducts his forbidden experiments in a secret lab and crosses ethical
boundaries. This masculine stereotype has been followed by further ones such as the noble, adventurous or clumsy scientist,
whereas scholars have only recently begun to consider the representation of female science.
First, this seminar is devoted to selected formations of knowledge in relation to literature from classical antiquity to the present.
Second, the focus shall rest on the production of persistent stereotypes in various media formats such as novels or films while
paying particular attention to the aspect of gender. The overall goal of the seminar is an understanding of science as a cultural
practice.
Requirements for participation: Shelley, Mary: Frankenstein. New York: Norton, 2012. Please pay attention to the exact publication
dates.
Literatur Teilnahmevoraussetzungen: Shelley, Mary: Frankenstein. New York: Norton, 2012. Bitte ausschließlich diese Edition anschaffen.
[5]Modulhandbuch
Lehrveranstaltung L2064: 120 Jahre Filmgeschichte
Typ Vorlesung
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Klausur
Prüfungsdauer und -umfang 90 min
Dozenten Prof. Margarete Jarchow
Sprachen DE
Zeitraum SoSe
Inhalt Die Vorlesung vertieft das Verhältnis von Filmtechnikentwicklung, ästhetische Filmformentwicklung und soziokultureller
Gesellschaftsentwicklung. Ausgehend von den medialen Vorläufern des Films im 19. Jahrhundert wie der Laterna Magica, der
Fotografie und des Kinetoskop werden entscheidende Stationen der über 120 Jahre umfassenden Geschichte des Films
chronologisch untersucht und im Hinblick auf folgende Fragen überprüft: Inwiefern ist die Entwicklung neuer Medientechniken als
Reaktion auf bestimmte gesellschaftliche Veränderungen und Bedürfnisse zu begreifen? Welche neuen ästhetischen
Ausdrucksformen ermöglichen solche Technikerneuerungen wie die Einführung des Tonfilms, des Farbfilms oder der Handkamera?
Und inwiefern spiegeln diese neuen ästhetischen Ausdruckmöglichkeiten wiederum bestimmte gesellschaftliche Befindlichkeiten,
letztlich den jeweiligen Zeitgeist? Inhaltliche Hauptstationen der Vorlesung sind: die Technikeuphorie des 19. Jahrhunderts, der
frühe Film, der Deutsche Expressionistische Film, das klassische Hollywood-Kino, das europäische Nachkriegskino, Exploitation-
und Underground-Cinema, New Hollywood, Das Blockbuster-Kino, Independent Cinema bis hin zum aktuellen „Kino der
Entgrenzung“. Die Teilnehmer erlernen zum einen vertieftes, detailliertes Wissen über Geschichte, Bedeutung und Analyse des
Einzelmediums Film und erwerben damit Medienkompetenz. Und zum anderen sollen die Teilnehmer durch eine interdisziplinäre
Perspektive auf den Film (Technikgeschichte, Medienkulturwissenschaft und Gesellschaftswissenschaft) ein tieferes Verständnis
für die realen Verflechtungen von Technologien in Kultur und Gesellschaft und deren historische Transformationsprozesse
erlangen.
Literatur
Lehrveranstaltung L1774: Angewandte Kunst: Form und Funktion
Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang etwa 20 Minuten Präsentation und 10-20 Minuten Diskussion
Dozenten Prof. Margarete Jarchow, Dr. Christian Lechelt
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt
Als „angewandte Kunst“ werden die Sparten von Design, Kunsthandwerk und Kunstgewerbe zusammengefasst. Mithin also die
Kunstgattungen, die sich mit der Gestaltung der Dinge befassen. Wissenschaftlich oftmals unterschätzt, erlaubt gerade die
angewandte Kunst, Aussagen über die Befindlichkeiten einer Gesellschaft in ihrer jeweiligen historischen Situation zu treffen. Im
Seminar werden die Rückwirkungen gesellschaftlicher Entwicklungen auf insbesondere diese Kunstgattungen herausgearbeitet.
Außerdem werden die Interdependenzen von Gestaltungsabsicht, Funktion, Materialeinsatz und Technologie eruiert. Darüber
hinaus werden die Gründe für die oftmals eher abwertende Besetzung des Begriffs „Kunstgewerbe“ diskutiert.
Literatur
Wird noch angegeben
Will be announced in lecture
[6]Modulhandbuch
Lehrveranstaltung L2338: Bauhausarchitektur in Hamburg? Eine Spurensuche
Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang etwa 20 Minuten Präsentation und 10-20 Minuten Diskussion
Dozenten Dr. Jörg Schilling
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt Im Zuge des Jubiläums “100 Jahre Bauhaus” wurde der Blick auf Bezüge, Parallelen und Differenzen auch in der Hamburger
Architektur zwischen 1919 und 1933 gerichtet. Das Seminar beabsichtigt diese Spuren im sozialen (z. B. Jarrestadt) und im
privaten Wohnungsbau (z. B. Landhaus Michaelsen (Puppenmuseum)) sowie den zahlreichen anderen Bauaufgaben nachzuspüren.
Vor Ort und im Angesicht der Bauten Hamburger Architekten wie Fritz Schumacher, Gustav Oelsner, Karl Schneider u. a. werden
die mit der architektonischen Moderne verbundenen Aspekte aufgegriffen und erörtert.
Literatur wird im Seminar bekanntgegeben
Lehrveranstaltung L1882: Begleitung von Gruppen in problemorientierten Lehrveranstaltungen
Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Fachtheoretisch-fachpraktische Arbeit
Prüfungsdauer und -umfang Schriftliche Ausarbeitung (in mehreren Teilen) sowie eine Präsentation, Teilnahme an Gruppendiskussionen
Dozenten Siska Simon
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt Inhalte:
Rollenwechsel der Lehrperson in problemorientierten Veranstaltungen
Aufbau und Nutzen problemorientierter Lehrveranstaltungen
Lehrverständnis- und -haltung
Frage- und Gesprächstechniken
Gruppendynamische Prozesse
Situationsbezogene Interventionen
Umgang mit heterogenen Gruppen
Moderation und Präsentation
Störungsstufen und Konfliktmanagement
Feedbackprozesse und -methoden
Methoden:
Impulsvorträge und Gruppenarbeiten
Planung, Durchführung und Reflexion einer exemplarischen Veranstaltungseinheit
Simulationen und Reflexionen
Hospitationen mit Peer-Feedback
Literatur Auszüge aus Fachliteratur zu oben genannten Themen werden in der Veranstaltung ausgegeben
[7]Modulhandbuch
Lehrveranstaltung L1990: Clash of Cultures. Filme und Serien als Verhandlungsorte des Eigenen und des Fremden
Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang etwa 20 Minuten Präsentation und 10-20 Minuten Diskussion
Dozenten Jacobus Bracker
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt Bilder sind seit jeher Verhandlungsorte des Eigenen, Anderen und Fremden. Das gilt in besonderem Maße für die Medien des Films
und der Fernsehserie. Serien wie „Game of Thrones“, „The Walking Dead“ oder „Vikings” oder die Filme der Alien-Reihe oder „Lord
of the Rings“ zeigen das Aufeinanderprallen der Kulturen. Unabhängig von ihrem Genre - Fantasy, Science Fiction, historisierend -
bedienen sich die bewegten Bilder immer wieder ähnlicher Muster, um Konzepte des Eigenen und des Fremden bildlich zu
inszenieren und erzählerisch zu vermitteln. In dem Seminar werden wir uns einerseits mit diesen Konzepten und dem
Kulturbegriff, andererseits mit den Besonderheiten bewegter Bilder auseinandersetzen, um sodann ausgewählte Film- und
Serienbeispiele unter diesen Aspekten zu betrachten und zu analysieren.
Literatur Literaturhinweise, Texte etc. werden zu gegebener Zeit online zur Verfügung gestellt.
Lehrveranstaltung L1176: Das Ende ist nahe - Überleben in der Postapokalypse
Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang etwa 20 Minuten Präsentation und 10-20 Minuten Diskussion
Dozenten Dr. Marlis Bussacker
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt Der Weltuntergang hat Hochkonjunktur, so die Feststellung der FAZ vom Dezember 2015. Zu allen Zeiten haben sich Menschen
mit dem drohenden Zukunftsszenario des ultimativen Schreckens beschäftigt - dem Untergang ihrer eigenen Welt. Woher kommt
die Vorstellung einer finalen Katastrophe? Was ist so reizvoll am eigenen Untergang? Im Verlauf des Seminars werden wir einen
Blick in die europäische Kulturgeschichte werfen, deren Verlauf untrennbar mit mythologischen und religiösen Prophezeiungen
zum Ende der Welt verbunden ist.
Allerdings ist diese Frage bzw. die Frage nach dem Überleben in einer postapokalyptischen Welt trotz regelmäßiger Vorhersagen
bis heute glücklicherweise spekulativ geblieben. Da der Weltuntergang in der Realität noch nicht stattgefunden hat, sind wir also
auf die Phantasie von Schriftstellern, Drehbuchautoren und Regisseuren angewiesen, die das Ereignis in einer uferlosen Menge
von Texten, Filmen und Serien aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln vorweggenommen haben.
Anhand ausgewählter Filme und Texte geht das Seminar den Fragestellungen nach, welche Weltuntergangsszenarien entworfen
werden, mit welchen Problemen die Überlebenden konfrontiert werden und wie sie mit der Situation und miteinander umgehen.
Im Mittelpunkt steht das Verhalten von Menschen im Zustand einer extremen Bedrohung. Welche Überlebensstrategien werden
uns vorgestellt, wie beurteilen wir das Verhalten der Akteure, können wir Alternativen entwerfen?
Darüber hinaus soll über die Wirkung des Genres auf den Rezipienten diskutiert werden. Tun wir Filme wie z.B. Armaggedon und
The Day After Tomorrow als unterhaltsamen Nervenkitzel ab? Genießen wir einfach die Special Effects? Fühlen wir uns bedroht?
Nehmen wir sie am Ende als reale Handlungsanweisungen war? Regen sie uns zum Nachdenken an? Oder werden im Gewand der
Apokalypse sogar aktuelle gesellschaftliche Diskurse reflektiert?
Literatur
[8]Modulhandbuch
Lehrveranstaltung L1441: Deutsch als Fremdsprache für Internationale Masterstudiengänge
Typ Seminar
SWS 4
LP 4
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 64, Präsenzstudium 56
Prüfungsart Klausur
Prüfungsdauer und -umfang
Dozenten Dagmar Richter
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt Master-Deutschkurse in Kooperation mit IBH e.V. - Master-Deutschkurse auf unterschiedlichen Niveau-Stufen
Sie sind in internationalen Studienprogrammen verpflichtend für Nicht-Muttersprachler bzw. für Studierende ohne DSH-Zertifikat
oder äquivalentem TEST DAF-Ergebnis; Einstufung nach Eignungstest. Alle anderen Studierenden müssen stattdessen Module für
insgesamt 4 ECTS aus dem Katalog der Nichttechnischen Ergänzungskurse belegen.
Literatur - Will be announced in lectures -
Lehrveranstaltung L1884: Die Hamburger Speicherstadt - Von der Ingenieurleistung zum Weltkulturerbe
Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang 20 minütiges Referat mit anschließender Diskussion
Dozenten Dr. Jörg Schilling
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt Das Seminar beabsichtigt die mit der Anlage der Speicherstadt bewältigten Herausforderungen und die wegweisende
städtebauliche und architektonische Leistung des Hamburger Ingenieurwesens herauszuarbeiten, die aufgrund ihrer nachhaltigen
Konzeption und Funktionsgerechtigkeit sowie der einheitlichen Prägung die Ernennung zum Weltkulturerbe begründete.
Literatur u.a.: Hamburg und seine Bauten unter Berücksichtigung seiner Nachbarstädte Altona und Wandsbek, hg. vom Architekten- und
Ingenieur-Verein zu Hamburg, Hamburg 1890; Karin Maak: Die Speicherstadt im Hamburger Hafen, Hamburg 1895; Hermann Hipp:
Freie und Hansestadt Hamburg, Köln 1989; Matthias von Popowski: Franz Andreas Meyer (1837-1901). Oberingenieur und Leiter
des Ingenieurwesens von 1872-1901, in: Wie das Kunstwerk Hamburg entstand, hg. v. Dieter Schädel, Hamburg 2006, S. 64-79;
Ralf Lange: HafenCity + Speicherstadt : das maritime Quartier in Hamburg, Hamburg 2010.
Lehrveranstaltung L1996: Digital Culture(s). Von der Subkultur zum medialen Mainstream.
Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang etwa 20 Minuten Präsentation und 10-20 Minuten Diskussion
Dozenten Dr. Oliver Schmidt
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt Das Seminar gibt eine Einführung in die Entwicklung der Digitalisierung in medienkultureller Perspektive. Es wird neben
technischen Aspekten insbesondere um die Bedeutung der Digitalisierung für Mediennutzer und die Ausbildung von medialen
Subkulturen seit den späten 1970er Jahren bis ins 21. Jahrhundert gehen. Zum einen sollen dabei übergeordnete Fragen behandelt
werden wie: Was ist Digitalisierung? Was ist Kultur? Was sind digitale (Sub-)Kulturen? In diesem Zusammenhang wird auch der von
Marc Prensky geprägte Begriff der ‚digital natives‘ bzw. der ‚digital immigrants‘ diskutiert werden. Zum anderen wird es in
historischer Perspektive um Themen und Entwicklungen gehen wie die Mediatisierung und Technisierung der Kinderzimmer Anfang
der 1980er Jahre, die Kopierer/Hacker-Szene, video game culture, Demoszene, digitale culture im Kino, 8-Bit-culture, digitale
Ästhetik, Netzkunst, Postdigitalität und letztlich um die Frage, inwiefern digitale Subkulturen zu Beginn des 21. Jahrhundert zu
einem Teil des medialen Mainstreams geworden sind.
Literatur
[9]Modulhandbuch
Lehrveranstaltung L2367: Digitale Kunst
Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang Referat ca. 20 min. plus anschließende Diskussion
Dozenten Dr. Imke Hofmeister
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt Die Digitalisierung beeinflusst in hohem Maß viele Bereiche unseres Lebens und so ist der Einsatz digitaler Technologien auch in
der Kunst und im Design rasant gestiegen. Schließlich unterliegt Kunst nicht nur einem steten Wandel, sondern passt sich auch
immer wieder den technischen Gegebenheiten an. Nach der Fotokunst aus der Mitte des 19. Jh. und der Videokunst der 1960er
Jahre, die bereits große Veränderungen im künstlerischen Schaffen mit sich brachten, gewinnt im Bereich der Medienkunst die
Digitale Kunst immer größere Bedeutung. Die ersten Versuche den Computer mit entsprechender Grafiksoftware als
künstlerisches Medium zu nutzen fanden in den 80/90er Jahren des 20. Jh. statt. Seitdem gibt es eine breite Entwicklung im
Bereiche der Digitalen Kunst, die mittlerweile die unterschiedlichsten digitalen Bildphänomene und Kunstgattungen umfasst und
somit in ihren Objekten, Theorien und Praktiken auf vielfältige Weise mit den digitalen Medien verflochten ist.
Das Seminar gibt einen Überblick über die Geschichte der Digitalen Kunst und ihre unterschiedlichen Gattungen. Dazu zählen z.B.
Photopaintings, wo durch digitale Manipulation, Filterungsprozesse und Malerei das Bild bearbeitet und über viele Stufen hinweg in
eine völlig neue Form transformiert werden kann. Außerdem 3-D Bilder, Vektorgrafiken, mathematische Kunst und Computerkunst
im Allgemeinen. Gleichwohl soll die digitale Entwicklung in der Kunst beleuchtet werden, von den ersten Anfängen am Computer
mit noch vergleichsweise einfachen „digitalen Hilfsmitteln“ z.B. in Form von einfachen Bildbearbeitungsprogrammen bis hin zu
den gegenwärtigen ausgefeilten grafischen Tools.
Darüber hinaus sollen auch die Darstellungs-, Verbreitungs- und Konservierungsmöglichkeiten Digitaler Kunst erörtert werden, die
sich in erster Linie - da am Computerbildschirm darstellbar - sehr gut im Internet verbreiten lässt. Gleichwohl gibt es die
Kunstwerke auch zunehmend als Digitaldruck, z.B. auf Kunstdruckpapier oder auf einer Künstlerleinwand, wodurch reale
Kunstwerke entstehen, die auch gesammelt werden können. Dabei stellt die Konservierung digitaler Kunstwerke die Gesellschaft
vor neue Herausforderungen: einerseits wird es durch den ständigen technologischen Fortschritt bzw. die rapide Weiterentwicklung
der Speichermedien zunehmend komplizierter, aktuelle Arbeiten zu konservieren. Andererseits gibt es digitale Kunstwerke, die
über eine solche Komplexität verfügen, dass von vornherein eine Archivierung unmöglich gemacht wird.
Thematisiert wird des Weiteren die große Faszination am digitalen kreativen Schaffen und die fast unerschöpflichen Möglichkeiten,
die das Medium Computer den Künstlern bietet, die weiterhin dafür sorgen werden, dass Digitale Kunst einen festen Platz neben
traditionellen Medien findet. Schließlich gibt es im Gegensatz zu den traditionellen Herstellungsweisen im Bereich der bildenden
Kunst und des Design bei der Digitalen Kunst immer neue Erscheinungsformen, die letztlich nicht nur dem „ausgebildeten“
Künstler sondern auch dem Laien weitreichende Möglichkeit zu künstlerischem Ausdruck geben. Und das ganz im Sinne des
Performance Künstlers Joseph Beuys , der in seinem erweiterten Kunstbegriff der 70er Jahre des 20. Jh. postuliert, dass seiner
Vorstellung nach jeder Mensch zur Kreativität fähig ist, ja „jeder Mensch ein Künstler“ sei.
Zudem soll im Seminar auch die Frage diskutiert werden, inwiefern Digitale Kunst als „die“ zeitgenössische Kunst d.h. die
Gegenwartskunst im Zeitalter digitaler Technik bezeichnet werden kann. Darüber hinaus ist von großem Interesse, inwiefern sich
die Wahrnehmung von Kunst per se in einer digitalisierten Gesellschaft bereits verändert hat und noch verändern wird.
Literatur folgt
[10]Modulhandbuch
Lehrveranstaltung L1725: Introduction to the Science & Technoloy Studies (STS)
Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang Gruppenreferat (30 bis 45 Minuten, Eigenanteil je Person 10 bis 15 Minuten) inkl. schriftlicher Ausarbeitung, Ggf. alternativ eine
längere, schriftliche Ausarbeitung.
Dozenten Dr. Simon Egbert
Sprachen EN
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt Since the end of the 1980’s or the beginning of the 1990’s, in the Sociology of Technology a line of research has emerged which
initially called for a socialization of the sociology of technology (especially through the Social Construction of Technology Approach
[SCOT]) and right away called for its re-materialisation (especially through Bruno Latour and the Actor-Network Theory).
Technologies, thus their basic idea, are always intertwined with society and shaped by their socio-cultural context. In reverse,
society is also inherently formed by the existing technologies and an adequate sociology of technology has to deal especially with
the interaction of both. In the seminar at hand first of all an overview shall be given about the classical sociology of technology
which routinely used argumentations inspired by technological determinism, which shall be followed by the presentation of the
SCOT-approach. The later in turn was criticised by the Actor-Network Theory (which will be presented in a separate section as well)
as being social deterministic which has led to a rather heated debate about the agency of technological artefacts, which shall be
presented and discussed in a further part of the seminar. In the last section of the class it shall be determined what kind of
relevance the sociological analysis of technological artefacts and their societal embedding can or could implicate for the own
lifeworld of the students - especially of course with special focus on their engineer studies.
Literatur
Bammé, Arno (2009): Science and Technology Studies: ein Überblick. Marburg: Metropolis.
Degele, Nina (2002): Einführung in die Techniksoziologie. München: Fink.
Hackett, Edward et al. (Hrsg.) (2008): The Handbook of Science and Technology Studies. 3 rd Edition. Cambridge: MIT Press.
Häußling, Roger (2014): Techniksoziologie. Baden-Baden: Nomos.
MacKenzie, Donald/Judy, Wajcman (2003): The social shaping of technology. 2 nd Edition. Maidenhead et al.: Open University Press.
Sismondo, Sergio (2010): An Introduction to Science and Technology Studies, 2 nd Edition.
Chichester: Wiley-Blackwell.
[11]Modulhandbuch
Lehrveranstaltung L2336: Einführung in die marxistische Wirtschaftstheorie
Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Klausur
Prüfungsdauer und -umfang 90 min
Dozenten Dr. Martin Schütz
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt Wenn von Kapitalismus gesprochen wird, so fehlt oftmals ein allgemeines Grundverständnis, eine gemeinsame Definition von
Kapitalismus. Ist Marktwirtschaft gleich Kapitalismus? Welche Rolle spielt das Privateigentum? Wie wird Ware zu Kapital, welche
Rolle spielen Gold, Geld, Zins?
Vor dem Hintergrund und unter punktueller Bezugnahme auf Aspekte aktueller (Mainstream-) Wirtschaftstheorien (e.g. Neo-
Klassik, Monetarismus) wird in diesem Seminar versucht, kapitalistisches Wirtschaften mittels grundlegender Marxscher Kategorien
zu verstehen: Ware - Gebrauchswert - Tauschwert - Wert - Arbeit - Austauschprozess - Geld - Zirkulation - Arbeitskraft.
Gegenstand sind (in Anbetracht der Stofffülle nur) die ersten (grundlegenden) vier Kapitel von Band 1 des ‚Kapitals‘;
Ziel ist es, Basis-Prozesse des Wirtschaftens in Kategorien der marx. Wirtschaftstheorie erfassen zu können.
Literatur Karl Marx, Das Kapital, Band 1, Berlin 1962ff (=Marx-Engels-Werke [MEW] Bd. 23), S. 1-390
Dieser Text steht text- und seitengenau im Internet zur Verfügung: http://www.mlwerke.de/me/me23/me23_000.htm oder
http://www.zeno.org/Philosophie/M/Marx,+Karl/Das+Kapital
David Harvey, Marx‘ Kapital lesen, Hamburg 2017, Seiten 1-214
Begleitend: Harvey selbst hat seine ‚Kapital‘-Seminare (auf Englisch) als Stream veröffentlicht: http://davidharvey.org/reading-
capital/
Ergänzende Literatur:
Altvater, Elmar (Hg.) (1999): Kapital.doc. Das Kapital (Bd. 1) von Marx in Schaubildern mit Kommentaren. Mit CD-ROM. Münster
Artus, Ingrid u.a. (Hg.) (2014): Marx für SozialwissenschaftlerInnen. Eine Einführung. Wiesbaden
Fülberth, Georg (2008): G Strich. Kleine Geschichte des Kapitalismus. 4., verb. und erw. Aufl. Köln
Krause, Alexandra (2014): Kritik der Politischen Ökonomie - Wachstum als Imperativ kapitalistischen Wirtschaftens. In: Artus
(2014) S. 135-160.
Münch, Richard (2008): Soziologische Theorie. Grundlegung durch die Klassiker. Korr. Nachdr. 2008. Frankfurt/Main (Soziologische
Theorie, 1).
Nachtwey, Oliver (2014): Arbeit, Lohnarbeit und Industriearbeit. In: Artus (2014) S. 109-134
Söllner, Fritz (2015): Die Geschichte des ökonomischen Denkens. 4. Aufl. Berlin
Lehrveranstaltung L1994: Fakten, Fakten, Fakten - Die Technik des Journalismus verstehen und anwenden- deutschsprachig
Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang etwa 20 Minuten Präsentation und 10-20 Minuten Diskussion
Dozenten Prof. Margarete Jarchow, Matthias Kowalski
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt
Egal, ob über klassische Kanäle wie Zeitung/Zeitschrift oder Hörfunk/TV sowie über Internet, soziale Medien oder über
Kommunikation in Fachzirkeln:
Journalismus begegnet uns heute in beinahe allen Formen von öffentlicher und privater Kommunikation. Doch was macht in dieser
Flut von Inhalten eine Geschichte wirklich auch zur Nachricht? Wie erkennen wir Relevanz? Wie enttarnen wir Fake-News?
In diesem Blockseminar werden anhand von Praxisbeispielen und redaktionellen Übungen die Grundsätze der journalistischen
Techniken vermittelt. Die Teilnehmer erarbeiten dabei außerdem Tools, um Manipulationen zu erkennen und auszuschalten.
Literatur
[12]Modulhandbuch
Lehrveranstaltung L2370: Facts, Facts, Facts - Understanding and Applying Techniques of Journalism - in English
Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang etwa 20 Minuten Präsentation und 10-20 Minuten Diskussion
Dozenten Prof. Margarete Jarchow
Sprachen EN
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt Regardless of whether it is via classic channels such as newspapers and magazines or radio and TV as well as via internet, social
media or via communication in specialist circles: Today we encounter journalism in almost all forms of public and private
communication. But what makes a story really important in this flood of content? How do we recognize relevance? How do we
expose fake news? In this block seminar the principles of journalistic techniques are imparted by means of practical examples and
editorial exercises. The participants also develop tools to detect and deactivate manipulation and fake news. Regular attendance
and attendance at all block dates is required.
Literatur folgt
Lehrveranstaltung L0970: Fremdsprachkurs
Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Klausur
Prüfungsdauer und -umfang 60 min
Dozenten Dagmar Richter
Sprachen
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt Studierende können hier einen Fremdsprachkurs aus dem Angebot wählen, dass die Hamburger Volkshochschule im Auftrag der
TUHH konzipiert hat und auf dem Campus anbietet. Es handelt sich um Kurse in den Sprachen Englisch, Chinesisch, Französisch,
Japanisch, Portugisisch, Russisch, Schwedisch, Spanisch und Deutsch als Fremdsprache. In allen Sprachen werden zielgerichtet
allgemeinsprachliche Kenntnisse vermittelt, in Englisch enthalten zudem alle Kurse fachsprachliche Anteile (English for technical
purposes).
Die aktuellen Prüfungsmodalitäten der Fremdsprachkurse sind auf der TUHH - Anmeldeseite für die Fremdsprachkurse abgebildet.
Literatur Kursspezifische Literatur / selected bibliography depending on special lecture programm.
[13]Modulhandbuch
Lehrveranstaltung L0983: Führung und Kommunikation
Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang 90-minütige interaktive Präsentation im Team inkl. Handout.
Dozenten Wibke Derboven
Sprachen DE
Zeitraum SoSe
Inhalt Ingenieure und Ingenieurinnen erhalten in Unternehmen schnell Personalverantwortung. Als
Projektleiterinnen und -leiter wird von ihnen Führungskompetenz und Kommunikationsfähigkeit
erwartet.
Im Seminar werden Grundlagen persönlichkeitsförderlicher Arbeitsgestaltung, Motivationstheorien,
unterschiedliche Führungskonzepte, Untersuchungen zur Gruppendynamik sowie
Kommunikationstheorien dargestellt und auf konkrete Praxisbeispiele angewandt.
Die Teilnehmenden erhalten die Chance, ihr eigenes Kommunikations- und Sozialverhalten zu
reflektieren und für Führungsaufgaben zu entwicklen. In Rollenspielen werden Führungskompetenzen
wie beispielsweise delegieren, verhandeln und motivierende Gesprächsführung eingeübt.
Literatur Große Boes, Stefanie; Kaseric, Tanja (2010): Trainer-Kit. Die wichtigsten Trainings-Theorien, ihre
Anwendung im Seminar und Übungen für den Praxistransfer. 4. Aufl. Bonn: managerSeminare
Verlags GmbH
Klutmann, Beate (2004): Führung: Theorie und Praxis. Hamburg: Windmühle
Laufer, Hartmut (2011): Grundlagen erfolgreicher Mitarbeiterführung. Führungspersönlichkeit,
Führungsmethoden, Führungsinstrumente. 11. Auflage. Offenbach: GABAL
Neuberger, Oswald (2002): Führen und führen lassen. 6. überarb. und erw. Aufl. Stuttgart: Lucius und
Lucius
Schulz von Thun, Friedemann; Ruppel, Johannes; Stratmann, Roswitha (2002): Miteinander reden:
Kommunikationspsychologie für Führungskräfte. 4. Aufl. Reinbek bei Hamburg
Lehrveranstaltung L1883: Gast, Barbar oder gleichberechtigtes Subjekt? ‚Der Flüchtling’ in der Geschichte der ‚westlichen’ politischen Ideen.
Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang 5-10 Minuten Vortrag im Rahmen eines Gruppenreferats; anschließend Diskussion
Dozenten Dr. Simone Borgstede
Sprachen DE/EN
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt
Das Seminar setzt sich mit Konzepten ‚des Flüchtlings’ in der Geschichte der ‚westlichen’ politischen Ideen über eine Zeitspanne
von ca. 2750 Jahren auseinander. Wir versuchen diese als historisch distinkt einzuordnen. Dabei werden auch damit
einhergehende Stereotype und Bilder auf ihre Wirkmächtigkeit untersucht. Dazu lesen und kontextualisieren wir philosophische,
soziologische, juristische, literarische und politische Texte. Im zweiten Teil des Seminars wenden wir die darin erkannten Figuren
auf gegenwärtige gesellschaftliche Diskurse zu Flucht und Migration an. Hier geht es auch darum, alternative Vorstellungen in den
Artikulationen und Praktiken der Geflüchteten selbst zu erkennen.
Literatur
Agamben, Giorgio, ‚Homo Sacer: Die souveräne Macht und das nackte Leben.’
Arendt, Hannah, ‚Wir Flüchtlinge’ und ‚Das Recht, Rechte zu haben’.
Aristoteles, Politik und Platon, Politeia (Auszüge).
Derrida, Jacques, ‚Weltbürger aller Länder, noch eine Anstrengung!’
Erpenbeck, Jenny: Gehen, ging, gegangen. Roman.
Genfer Konvention und Menschenrechtserklärung.
Homer, Die Odyssee.
Simmel, Georg, ‚Exkurs über den Fremden’.
Dazu kommen Textstellen aus Bibel und Koran, aktuelle Interviews mit Migrationsforscher_innen wie Manuela Bojadzijev und
Vassilis Tsianos, aber auch Erklärungen von Geflüchteten-Gruppen, Musiktexte, Fotographien und Filmspots.
[14]Modulhandbuch
Lehrveranstaltung L1844: Stay cool in conflict. Nonviolent Communication by Marshall Rosenberg
Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Referat
Prüfungsdauer und -umfang 2-3 Seiten bzw. 10-20 Minuten plus anschließende Besprechung
Dozenten Dr. Claudia Wunram
Sprachen EN
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt „Words can build bridges or create rafts“ - this is also true for the scientific and business world. For example, how do I react if I get
attacked in a professional debate by an opponent or by a colleague in my team, or if a fight arises during the planning of a
project? In a challenging situation, what will help me to communicate respectfully and with appreciation? How can I express
criticism or irritation honestly, directly and without reproach?
Nonviolent Communication is a concept developped by Marshall B. Rosenberg, Ph.D., intended to help create an appreciative
attitude towards oneself and others, and to live by it. Nonviolent Communication opens paths to express oneself in a mindful and
responsible way, so that a bridge can be built even in challenging situations of conflict. Effective and satisfactory cooperation is
only possible with well functioning communication between all parties involved, otherwise things will become difficult and
inefficient.
By working with their own examples and anticipating questions that might arise in their future professional lives, the students of
Engineering Sciences will be able to reflect their own communicative behavior and learn ways of cooperation and conjoint solution
finding. This course will impart the essential competencies of communication necesary for that.
Literatur German:
Rosenberg, Marshall. (2001) Gewaltfreie Kommunikation. Eine Sprache des Lebens. Junfermann
Rosenberg, Marshall B. und Seils, Gabriele. (15. Auflage 2012) Konflikte lösen durch Gewaltfreie Kommunikation. Ein
Gespräch mit Gabriele Seils. Herder Taschenbuch
Larsson, Liv. (2013) 42 Schlüsselunterscheidungen in der GFK. Für ein tieferes Verständnis der Gewaltfreien
Kommunikation. Junfermann
De Haen, Nayoma V. und Torsten Hardieß. (2015) 30 Minuten Gewaltfreie Kommunikation. Gabal
Connor, Jane M. und Killian, Dian, Drs. (2014) Verbindung herstellen - Trennendes überbrücken. Mit jedermann, jederzeit
und überall eine gemeinsame Ebene finden. Praktische GFK für den Alltag. Junfermann
Dietz, Angela. (2015) Macht ohne Machtwort. Verantwortung übernehmen, Potenziale entfalten. Business Village
Miyashiro, Marie R. (2013) Der Faktor Empathie. Ein Wettbewerbsvorteil für Teams und Organisationen. Junfermann
Brüggemeier, Beate. (2010) Wertschätzende Kommunikation im Business. Wer sich öffnet, kommt weiter. Wie Sie die GFK
im Berufsalltag nutzen. Junfermann
Heim, Vera und Lindemann, Gabriele. (2016) Beziehungskompetenz im Beruf. Brücken bauen mit Empathie und
Gewaltfreier Kommunikation. Haufe Taschen Guide
English:
Rosenberg, Marshall B., Ph.D. (3 rd Edition 2015) Nonviolent Communication: A Language of Life. Create your Life, your
Relationships, and your World in Harmony with your Values. Puddledancer Press
Connor, Jane, Ph.D. and Killian, Dian, Ph.D. (2 nd edition 2012) Connecting Across Differences: Finding Common Ground with
Anyone, Anywhere, Anytime. Puddledancer Press
Miyashiro, Marie R. (2011) The Empathy Factor. Your Competitive Advantage for Personal, Team and Business Success.
Puddledancer Press
Roele, Hugo and Rich-Tolsma, Matthew, Drs. (2015) The Book of Needs. A Structural Model for Listening. Kommunikasie.nl
Kashtan, Miki. (2014) Reweaving our Human Fabric. Working Together to Create a Nonviolent Future. Fearless Heart
Publications
Lehrveranstaltung L2345: Hochschuldidaktik in Theorie, Forschung und Praxis
Typ Seminar
SWS 2
LP 2
Arbeitsaufwand in Stunden Eigenstudium 32, Präsenzstudium 28
Prüfungsart Fachtheoretisch-fachpraktische Arbeit
Prüfungsdauer und -umfang Schriftliche Ausarbeitung (in mehreren Teilen) sowie eine Präsentation
Dozenten Prof. Christian Kautz, Jenny Alice Rohde
Sprachen DE
Zeitraum WiSe/SoSe
Inhalt Die Veranstaltung behandelt in Seminarform theoretische Grundlagen sowie praktische Anregungen zu einer Tätigkeit als Tutorin
[15]Modulhandbuch
oder Tutor in Gruppenübungen an der TUHH. Sie bietet darüber hinaus die Möglichkeit, diese Tätigkeit zu reflektieren, u. a. im
Rahmen von Hospitationen.
Zum Vorwissen / den Veranstaltungsvoraussetzungen:
Diese Veranstaltung setzt grundlegende erste Arbeits-/Zusammenarbeitserfahrungen in den wissenschaftlichen Arbeitsstrukturen
einer Hochschule voraus, die Masterstudierende im Rahmen der Qualifikation für den Bachelorabschluss an einer Hochschule
erworben haben.
Zu diesen vorausgesetzten Arbeitserfahrungen gehören spezifische Selbst/Lernerfahrungen an einer Hochschule.
Diese werden aufgegriffen, reflektiert, ausgebaut und theoretisch wie praktisch im Hinblick auf das Lernen von und in Gruppen
und das spätere Anleiten dieses Lernprozesses weiterentwickelt.
Weiter werden Erfahrungen mit verschiedenen hochschulischen Lern-/Gruppentypen, die im Rahmen eines Studiums, die im Laufe
des Bachelorstudiums erworben wurden, hier im Masterstudium vorausgesetzt, aufgegriffen, reflektiert, ausgebaut und
weiterentwickelt.
Die Lehrveranstaltung setzt außerdem grundlegende Kenntnisse des Präsentierens von wissenschaftlichen Arbeitsergebnissen
voraus, die Masterstudierenden mit Bachelorabschluss erworben haben.
In der Lehrveranstaltung wird diese Erfahrung mit und in Darstellung in Gruppensituation ausgebaut und weiterentwickelt in
Richtung der Auseinandersetzung der Studierenden mit der eigenen Rolle sowie mit deren Ausgestaltung in Face-to-Face
Interaktion sowie in Gruppenprozessen, Lern- und Führungssituationen, da Masterabsolvent*innen nach Abschluss anders als
Bachelorabsolvent*innen beruflich stärker in einer Moderationsrolle und mit der Führung von Menschen denn mit der Führung in
Sachthemen gefordert sind.
Entsprechend der späteren Berufsrolle wird in der Arbeit im Seminar die von Masterabsolvent*innen deutlich mehr als von
Bachelorabsolvent*innen erwartete Befähigungen zu selbstständigem Arbeiten und Lernen, Übertragung des Erlernten auf neue
Gebiete, Mitgestaltung, Diskussionsbeteiligung und das Einbringen eigener Beispiele und Interessen gefördert und ermöglicht.
Lernziele
Fachkompetenz:
Wissen: Die Studierenden haben Kenntnisse in den folgenden Bereichen erworben:
- Feedbackregeln und -methoden
- Moderations- und Präsentationstechniken
- Lernprozesse und Lernziele
- Planung einer Veranstaltung (Planungsraster)
- Neurodidaktik, Motivation, didaktisch begründete Aufgabenreduktion, Gruppendynamik, Korrektur von Aufgaben, Störungsstufen
und Interventionen in der Lehre
- Methoden zur Förderung der Mitarbeit von Studierenden
- Prinzip der Minimalen Hilfe nach Zech, Fragetechniken, Think-Pair-Share
- Methoden und Ergebnisse der Fachdidaktik
- Methoden, Arbeitsweisen und Erkenntnisse der empirischen Hochschuldidaktik
- Taxonomien kognitiver Prozesse
Fertigkeiten: Die Studierenden sind auf Basis des erlernten Wissens in der Lage:
- Feedbackregeln und -methoden anzuwenden
- den Transfer aus den Methoden und Ergebnissen der Fachdidaktik auf das eigene Tutorium zu leisten
- grundlegende Moderations- und Präsentationskompetenzen anzuwenden
- Methoden zur Förderung der Mitarbeit von Studierenden einzusetzen
- einfache Methoden der fachdidaktischen Forschung zur Identifizierung von
Verständnisschwierigkeiten einzusetzen
- eine Feedback-Methode für Unterricht in Kleingruppen auszuwählen, dafür relevante
Fragestellungen zu entwickeln und diese einzusetzen
- (Übungs-)Aufgaben anhand von Lernzieltaxonomien sowie der Ergebnisse fachdidaktischer Forschung zu beurteilen
- zu erkennen, wann der Einsatz welcher Lehr-/Lernmethode sinnvoll ist
- Vorgehensweisen in der Lehre sowie die zugrunde liegenden Annahmen von Lehrenden anhand üblicher Lerntheorien
einzuordnen.
[16]Modulhandbuch
Personale Kompetenz:
Sozialkompetenz: Die Studierenden sind nach Abschluss des Seminars in der Lage:
- Lernende mit Hilfe von Methoden zu motivieren und so die Mitarbeit zu fördern
- ihre eigene Rolle als Lehrende zu reflektieren
- einen positiven Beitrag für ein angenehmes Arbeits- bzw. Lernklima zu leisten
- Anwendungsmöglichkeiten der erworbenen Kompetenzen (Gruppenleitung, Fähigkeit, auf unterschiedliche Menschentypen
eingehen zu können etc.) auf weitere Bereiche (berufliche Zukunft) erkennen
- Erkenntnisse an betreuende Lehrende und andere Tutorinnen und Tutoren weitergeben (Verständnisschwierigkeiten ihrer
Teilnehmenden etc.)
- Die Möglichkeiten und Grenzen ihres Einflusses als Tutor/in zu reflektieren (z. B. Motivierung von Studierenden) und ihr Verhalten
entsprechend anzupassen
Selbstständigkeit: Die Studierenden sind nach Abschluss des Seminars in der Lage:
- kurze Veranstaltungen (im Rahmen ihrer Möglichkeiten) mit Hinblick auf Lernprozesse und Lernziele zu planen und
durchzuführen
Lernende durch Hilfestellungen zu begleiten
Literatur Auszüge aus Fachliteratur zu oben genannten Themen werden in der Veranstaltung ausgegeben.
Bandura, A. (1997). Self-efficacy: The exercise of control. New York: Freeman.
Bosse, E. (2016). Herausforderungen und Unterstützung für gelingendes Studieren: Studienanforderungen
und Angebote für den Studieneinstieg. In I. van den Berk, K. Petersen, K. Schultes, &
K. Stolz (Hrsg.). Studierfähigkeit - theoretische Erkenntnisse, empirische Befunde und praktische
Perspektiven (Bd. 15). (S.129-169). Hamburg: Universität Hamburg.
Collins, D. & Holton, E. (2004). The effectiveness of managerial leadership development programs: A meta-analysis of studies from
1982 to 2001. Human resource development quarterly, 15(2),
217 - 248.
Danielsiek, H., Hubwieser, P., Krugel, J., Magenheim, J., Ohrndorf, L., Ossenschmidt, D., Schaper,
N. & Vahrenhold, J. (2017). Verbundprojekt KETTI: Kompetenzerwerb von Tutorinnen und Tutoren in der Informatik. In A. Hanft, F.
Bischoff, B. Prang (Hrsg.), Working Paper Lehr-/Lernformen. Perspektiven aus der Begleitforschung zum Qualitätspakt Lehre.
Abgerufen von KoBF:
Freeman, S., Eddy, SL., McDonough, M., Smith, M. K., Okoroafor, N., Jordt, H. & Wenderoth, M. P. (2014). Active learning increases
student performance in science, engineering, and mathematic.
Proceedings of the National Academy of Sciences 11(23), 8410-8415.
Glathe, A. (2017). Effekte von Tutorentraining und die Kompetenzentwicklung von MINTFachtutor*
innen in Lernunterstützungsfunktion. (Nicht veröffentlichte Dissertation). Technische
Universität Darmstadt, Deutschland.
Kirkpatrick, D. L. (1959). Techniques for Evaluation Training Program. Journal of the American Society
of Training Directors, 13, 21-26.
Hänze, M. Fischer, E. Schreiber, Biehler, R. & Hochmuth, R- (2013). Innovationen in der Hochschullehre:
empirische Überprüfung eines Studienprogramms zur Verbesserung von vorlesungsbegleitenden
Übungsgruppen in der Mathematik. Zeitschrift für Hochschulentwicklung, 8(4), 89-
103.
Kröpke, H. (2014). Who is who? Tutoring und Mentoring - der Versuch einer begrifflichen Schärfung.
In D. Lenzen & H. Fischer (Hrsg.), Tutoring und Mentoring unter besonderer Berücksichtigung
der Orientierungseinheit (Bd. 5). (21-29). Hamburg: Universitätskolleg-Schriften.
Kühlmann, T. (2007). Fragebögen. In J. Straub, A. Weidemann & D. Weidemann (Hrsg.), Handbuch
[17]Modulhandbuch
interkulturelle Kommunikation und Kompetenz (346-352). Stuttgart: Metzler.
Mayring, P. (2010). Qualitative Inhaltsanalyse. Grundlagen und Techniken (11. aktualisierte und überarbeitete
Auflage). Weinheim/Basel: Beltz.
Mummendey, H. D. (1981). Methoden und Probleme der Kontrolle sozialer Erwünschtheit (Social
Desirability). Zeitschrift für Differentielle und Diagnostische Psychologie, 2, 199-218.
Rohde, J. & Block, M. (2018). Welche Herausforderungen und Bewältigungsstrategien berichten
Tutor/innen der Ingenieurwissenschaften? Eine explorative Analyse von Reflexionsberichten. Vortrag
auf der 47. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik, Karlsruhe.
Heterogenität der Studierenden und Lösungsansätze von Tutor/-innen
Jenny Alice Rohde. Posterpräsentation auf der Tagung “Tutorielle Lehre und Heterogenität”. Technische Universität Darmstadt,
16.05.2019.Hochschuldidaktische Tutorenqualifizierung - Eine Basisqualifizierung des akademischen Nachwuchses und Chance für
den Wandel der Lehr-/Lernkultur?
Jenny Alice Rohde & Caroline Thon-Gairola. Posterpräsentation auf der DGHD am 07.03.2019.Welches Lehrverhalten zeigen
geschulte Tutor/innen? Eine explorative Analyse selbst- und fremdwahrnehmungsbasierter Reflexionsberichte
Jenny Alice Rohde & Nadine Stahlberg. In: die hochschulehre (2019).
Schneider, M. & Preckel, F. (2017). Variables associated with achievement in higher education: A
systematic review of meta-analyse. Psychological Bulletin, 143(6), 565-600.
Skylar Powell, K. & Yalcin, S. (2010). Managerial training effectiveness: A meta-analysis 1952-2002.
Personnel Review, 39(2), 227-241.
27 Welches Lehrverhalten zeigen geschulte Tutor/innen
d ie hochs chul l ehre 2019 www.hochschullehre.org
Stes, A., Min-Leliveld, M., Gijbels, D. & Van Petegem, P. (2010). The impact of instructional development
in higher education: The state-of-the-art of the research. Educational Research Review,
5(1), 25-49.
Stroebe, W. (2016). Why Good Teaching Evaluations May Reward Bad Teaching: On Grade Inflation
and Other Unintended Consequences of Student Evaluation. Perspectives on Psychological Science,
11(6), 800-816.
Technische Universität Hamburg (2018). Kennzahlen 2017. Hamburg: Technische Universität Hamburg.
[https://www.tuhh.de/tuhh/uni/informationen/kennzahlen.html]
Thumser-Dauth, K. (2008). Und was bringt das? Evaluation hochschuldidaktischer Weiterbildung.
In B. Berendt, H.-P. Voss & J. Wildt (Hrsg.), Neues Handbuch Hochschullehre. Lehren und Lernen
effizient gestalten. Kap. L 1.11 Hochschuldidaktische Aus- und Weiterbildung. Veranstaltungskonzepte
und -modelle. Berlin: Raabe. S. 1-10.
Wibbecke, G. (2015): Evaluation einer hochschuldidaktischen Weiterbildung an der Medizinischen
Fakultät Heidelberg. Dissertation. Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.
Willige, J., Woisch, A., Grützmacher, J. & Naumann, H. (2015a). Randauszählung Studienqualitätsmonitor
2014, Technische Universität Hamburg-Harburg, Online-Befragung Studierender im
Sommersemester 2014, DZHW - Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung.
Willige, J., Woisch, A., Grützmacher, J. & Naumann, H. (2015b). Randauszählung Studienqualitätsmonitor
2015, Technische Universität Hamburg-Harburg, Online-Befragung Studierender im
Sommersemester 2015, DZHW - Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung.
Winkler, M. (2018). Tutorielle Lehransätze im Vergleich. Die KOMPASS Begleitforschung. Vortrag
gehalten am 12.03.2018 auf dem Netzwerktreffen Tutorienarbeit an Hochschulen in Würzburg.
Zech, F. (1977). Grundkurs Mathematikdidaktik: theoretische und praktische Anleitungen für das
Lehren und Lernen im Fach Mathematik. Weinheim: Beltz.
[18]Sie können auch lesen