Modulhandbuch für die Bachelor- und Masterstudiengänge Lehramt am Berufskolleg Berufliche Fachrichtung Informationstechnik - FH Münster

 
Modulhandbuch
für die Bachelor- und Masterstudiengänge
Lehramt am Berufskolleg
Berufliche Fachrichtung Informationstechnik

                                                     Fachhochschule Münster

                                    Fachbereich Elektrotechnik und Informatik

                                                        Stegerwaldstraße 39

                                                              48565 Steinfurt

                                                        Tel.: +49 2551 962199

                                                 E-Mail: eti@fh-muenster.de

                                                http: www.fh-muenster.de/eti

                                                           Stand: 27.08.2016
Fachbereich Elektrotechnik und Informatik

BACHELOR- UND MASTERSTUDIENGANG: LEHRAMT AM
BERUFSKOLLEG, INFORMATIONSTECHNIK

ZIELE
Das Studium vermittelt unter Beachtung der allgemeinen Studienziele auf der Grundlage wissenschaft-licher
Erkenntnisse und Methoden sowohl theoretische als auch anwendungsbezogene Inhalte des Studienfachs und
befähigt dazu, Vorgänge und Probleme aus den Berufsfeldern der Informationstechnik zu analysieren,
praxisgerechte Lösungen zu erarbeiten und dabei auch außerfachliche Bezüge zu beachten.

Berufsfelder
Die Tätigkeit des Lehrers im höheren Lehramt an beruflichen Schulen verlangt eine hohe Fachkompetenz in
den ingenieur- und naturwissenschaftlichen Disziplinen. Darüber hinaus übernimmt der Lehrer aber auch
vielfältige pädagogische Bildungs- und Erziehungsaufgaben, die weit über das Fachliche hinausgehen.
Demzufolge benötigt ein Lehrer folgende Kompetenzen: Fachwissen, Methodik und Didaktik, Pädagogik und
Persönlichkeit.

Studium
Vorlesungen – Übungen – Praktika
Die Vorlesungen dienen zur Vermittlung und gemeinsamen Erarbeitung der Fachlichkeit. Dabei wird von den
Dozenten bevorzugt ein seminaristischer Vorlesungsstil eingesetzt. Bis auf Grundlagenveran-staltungen
werden die meisten Vorlesungen in kleineren Gruppen von nicht mehr als 30 bis 40 Studenten abgehalten.
Übungen ermöglichen den Studenten die Anwendung des neu gewonnenen Wissens und vertiefen mithin das
Fachwissen sowie insbesondere die Methodenkompetenz. Im Allgemeinen werden die Lösungen der
gestellten Aufgaben nach einer Zeit für die selbständige Lösung gemeinsam erarbeitet. In den Praktika, die in
fortgeschrittenen Lehrveranstaltungen als Projektveranstaltungen mit abschließender Ergebnispräsentation
durchgeführt werden können, hat überwiegend jeder Student einen eigenen Arbeitsplatz. Die
Anwendungsbeispiele in Vorlesungen und Übungen sowie insbesondere die Aufgabenstellungen der Praktika
stammen in aller Regel aus einem konkreten Anwendungsbereich, so dass bereits hier Interdisziplinarität
vermittelt wird. Aufgrund der Besonderheit der Vermittlung von Methodenkompetenz besteht für die Praktika
Belegungspflicht.

Projektarbeiten
Zusätzlich zu den klassischen Praktika der Lehrveranstaltungen, die eine Lösung fest umrissener Probleme in
einer vorgegebenen Zeitspanne vorsehen, werden in verschiedenen Modulen sich am Modul orientierende
Projektarbeiten durchgeführt. Im Modul Projektmanagement wird diese modulbezogene Aufgabenstellung
aufgehoben und an exemplarischen Projekten aus den mit den Studienzielen konformen
Anwendungsbereichen eine praxisnahe Aufgabenstellung ganzheitlich im Team bis hin zu umsetzbaren
Lösungsvorschlägen und Lösungen erarbeitet. Projekte und Projektarbeiten können als Verknüpfung von
Fachdidaktik und Fachwissenschaft realisiert werden.

Prüfungen
Die Prüfungen erfolgen in allen Studiengängen studienbegleitend am Ende eines Moduls. Neben schriftlichen
in der Regel mit einer Dauer von 120 min oder mündlichen Prüfungen von 30 - 45 min gibt es auch besondere
Prüfungsformen, wie z.B. Hausarbeiten (ca. 15 - 25 Seiten), Projektarbeiten (ca. 15 - 25 Seiten) oder
Präsentationen (ca. 30 min Dauer als Folienvortrag z.B. als Powerpoint-Präsentation). Zum Abschluss eines
Projektpraktikums ist eine professionelle Projektpräsentation (ca. 30 min Dauer als Folienvortrag z.B. als
Powerpoint-Präsentation einschließlich einer schriftlichen Ausarbeitung auf der Basis der Präsentation von ca.
15 Seiten) als Prüfungsleistung vorgesehen. Sind externe Partner an dem Projekt beteiligt, kann die
Präsentation als Prüfungsleistung auch extern erfolgen.

Modulhandbuch Bachelor/Masterstudiengang, Lehramt am Berufkolleg, Informationstechnik                         2
Fachbereich Elektrotechnik und Informatik

Abschluss Bachelorgrad

Aufgrund der bestandenen Bachelorprüfung verleihen die Westfälische Wilhelms-Universität und die
Fachhochschule Münster gemeinsam den Hochschulgrad „Bachelor of Science“, Kurzbezeichnung „B.Sc.“. Im
Falle des Studiums zweier geisteswissenschaftlicher Fächer wird der Hochschulgrad „Bachelor of Arts“,
Kurzbezeichnung „B.A.“, verliehen.

Abschluss Mastergrad
Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums verleihen die Westfälische Wilhelms-Universität
und die Fachhochschule Münster gemeinsam den Hochschulgrad „Master of Education“, Kurzbezeichnung „M.
Edu“. Die Verleihung erfolgt durch den Fachbereich, in dem die Masterarbeit geschrieben wird.

Verzahnung der fachwissenschaftlichen Studienbestandteile mit den
fachdidaktischen und berufspädagogischen Studien sowie den
lehramtsbezogenen Praktika
Didaktische Inhalte innerhalb der Beruflichen Fachrichtung

       Bestandteil der beruflichen Fachrichtung sind zwei Module Fachdidaktik im Umfang von insgesamt 15
        LP. Diese verteilen sich auf das Modul „Grundlagen Fachdidaktik“ im Bachelorstudium (5 LP) und das
        Modul „Aufbau Fachdidaktik“ im Masterstudium (10 LP).
       Eine fachwissenschaftlich-fachdidaktische Verschränkung erfolgt im Modul „Masterprojekt“

Berufspädagogische Inhalte

       Berufspädagogische Studien sind in den Modulen „Grundfragen der beruflichen Bildung“ im
        Bachelorstudium (Pflichtmodul, 7 LP) sowie in den Modulen „Berufspädagogik I“ (Pflicht) und
        Berufspädagogik II (Wahlpflicht) im Masterstudium (je 7 LP) verankert. Diese Module werden zu
        gleichen Teilen an der Westfälischen-Wilhelms-Universität (WWU) und am IBL der Fachhochschule
        Münster studiert.

Lehramtsbezogene Praktika mit Beteiligung des IBL bzw. der Fachdidaktik der beruflichen Fachrichtung

       Das Modul „Orientierungspraktikum“ (6 LP) im Bachelorstudium umfasst neben einem
        Schulpraktikum eine Begleitveranstaltung, die wahlweise in den Erziehungswissenschaften der WWU
        oder am IBL absolviert wird.
       Das Modul „Berufsfeldpraktikum“ (7 LP) im Bachelorstudium beinhaltet ebenfalls ein Begleitseminar.
        Dieses soll in der Fachdidaktik der beruflichen Fachrichtung absolviert werden.
       Begleitveranstaltungen für das Modul „Praxissemester“ im Masterstudium sind in den
        Bildungswissenschaften im Projektseminar Praxisforschung, einem Methodenseminar, in der
        Fachdidaktik des allgemein bildenden Faches und in der Fachdidaktik der beruflichen Fachrichtung (je
        3 LP) angesiedelt.

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Fachbereich Elektrotechnik und Informatik

BACHELOR STUDIENGANG LEHRAMT AM BERUFSKOLLEG
STUDIENVERLAUFSPLAN INFORMATIONSTECHNIK

STUDIENVERLAUFSPLAN INFORMATIONSTECHNIK, WAHLPFLICHTMODULE

MASTER STUDIENGANG LEHRAMT AM BERUFSKOLLEG
STUDIENVERLAUFSPLAN INFORMATIONSTECHNIK

 Abkürzungen:
 V = Vorlesung   SU = Seminaristischer Unterricht   SWS = Semesterwochenstunden   PA = Prüfungsart
 Ü = Übungen     P = Praktikum           TN = Teilnahmenachweis         MP = Modulprüfung    LP = Leistungspunkte

Bem.: Eine Abweichung von Leistungspunkten (LP) einzelner Module und die daraus folgende zeitliche
Belastung der Studierenden, die sich aufgrund der Besonderheiten der Lehramtsstudiengänge gegenüber
dem Stammstudiengang Elektrotechnik in der Fachwissenschaft ergeben können, sind in den
Modulbeschreibungen durch *) gekennzeichnet.

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Fachbereich Elektrotechnik und Informatik

INHALTSVERZEICHNIS
Bachelor- und Masterstudiengang: Lehramt am Berufskolleg, Informationstechnik ......................................... 2
Ziele ................................................................................................................................................................. 2
Pflichtmodule im Bachelorstudiengang ............................................................................................................ 6
    Algorithmen und Datenstrukturen ............................................................................................................... 6
    Bachelorarbeit ............................................................................................................................................. 8
    Betriebssysteme ........................................................................................................................................ 10
    Datenbanken ............................................................................................................................................. 12
    Daten- und Netzwerksicherheit .................................................................................................................. 14
    Grundlagen der Fachdidaktik ..................................................................................................................... 16
    Grundlagen der Informatik ......................................................................................................................... 18
    Informatik II ............................................................................................................................................... 21
    Kommunikationssysteme........................................................................................................................... 23
    Mathematik ............................................................................................................................................... 25
    Projektmanagement .................................................................................................................................. 27
    Projekt Systementwicklung ....................................................................................................................... 29
    Rechnernetze ..............................................................................................................................................31
Wahlpflichtmodule im Bachelorstudiengang ...................................................................................................33
    Bussysteme .................................................................................................................................................33
    Digitaltechnik............................................................................................................................................. 35
    Hardwareentwurf ........................................................................................................................................ 37
    Kommunikationsnetze ............................................................................................................................... 39
    Mikroprozessortechnik............................................................................................................................... 41
    Netzwerkprogrammierung ......................................................................................................................... 43
    Objektorientierte Systeme ......................................................................................................................... 45
    Rapid Prototyping ...................................................................................................................................... 47
    Rechnerarchitekturen ................................................................................................................................ 49
    Rechnergeschützter Schaltungsentwurf ..................................................................................................... 51
    Theoretische Informatik ............................................................................................................................. 53
Pflichtmodule im Masterstudiengang ............................................................................................................. 55
    Aufbau Fachdidaktik .................................................................................................................................. 55
    Masterprojekt .............................................................................................................................................57
    Masterarbeit .............................................................................................................................................. 59
    Software Engineering................................................................................................................................. 61

Modulhandbuch Bachelor/Masterstudiengang, Lehramt am Berufkolleg, Informationstechnik                                                                                  5
Fachbereich Elektrotechnik und Informatik

            PFLICHTMODULE IM BACHELORSTUDIENGANG
            ALGORITHMEN UND DATENSTRUKTUREN

1   Modulbezeichnung                                                                     Kennnummer (aus HIS-POS)
    Algorithmen und Datenstrukturen

2   Modulturnus:
                                                                                         Dauer des Moduls:
    Angebote in     jedem SoSe,   jedem WiSe,
                                                                                           1 Semester    2 Semester
    anderer Turnus, nämlich:
3   Angebot für folgenden Studiengang/folgende Studiengänge                              Pflicht, Wahl,     Angebot im …
                                                                                         Wahlpflicht        Fachsemester
    Bachelor Informatik / Informatik (Dual)                                              Pflicht            3/5
    Bachelor Lehramt am Berufskolleg, Elektrotechnik,                                    Pflicht            3
    Vertiefung Technische Informatik
    Bachelor Lehramt am Berufskolleg, Elektrotechnik                                     Wahlpflicht        3
    Bachelor Lehramt am Berufskolleg, Informationstechnik                                Pflicht            3

4                    Lehrform (z.B. Vorlesung, Übung, seminari-         SWS              Std. pro Sem.              Summe
    Kontaktzeiten
     inkl. Prüfung

                     stischer Unterricht, Projekt-/Gruppenarbeit,                        SWS x i.d.R. 15         Kontaktzeit
                                                                                         Semesterwochen
                     Fallstudie, Planspiel) (weitere Zeilen möglich)                                                 in Std.
                     Seminaristischer Unterricht                        3                          45
                     Übung                                              1                          15
                     Praktikum                                          2 / 1*)              30 / 15*)
                                                                                                          90 / 75*) Std.
5                    Form (z.B. Vor-/Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung,                Std. pro Sem. Summe Selbst-
    Selbststudium

                     Ausarbeitung von Hausarbeiten, Recherche)                                         studium in Std.

                     Vor-/Nachbereitung und Prüfungsvorbereitung                             90 / 75*)

                                                                                                                90 / 75*) Std.
6
                                           Summe Kontaktzeit in Std. + Summe Selbststudium in Std. 180 / 150*) Std.
    Arbeitsaufwand
    (Workload)                                                 Leistungspunkte (i.d.R. 30 Std. = 1 LP),
                                                                                                                   6 / 5*) LP
                                        Bitte prüfen: Nur ganze Zahlen zulässig! Bei 30 Std. pro LP: 6 LP

7   Lernergebnisse (zu vermittelnde Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbst-Kompetenzen)
    Die Studierenden sind in der Lage, algorithmische Strukturen in konkreten Problemstellungen zu
    erkennen und Lösungen in Form von Algorithmen zu finden, zu bewerten, auszuwählen, anzupassen
    und in der Programmiersprache C zu implementieren

            Modulhandbuch Bachelor/Masterstudiengang, Lehramt am Berufkolleg, Informationstechnik                       6
Fachbereich Elektrotechnik und Informatik

8    Inhalte (Aufzählung der Modulinhalte, zusammengefasste Gliederungen der Lehrveranstaltungen)
     Einführung:
     Grundlagen und Kurzwiederholung C
     Elementare Datenstrukturen
     Bäume

     Rekursion

     Analyse und Implementierung von Algorithmen

     Sortieralgorithmen, Suchalgorithmen

     Suchen in Zeichenketten

     Pattern Matching und Syntaxanalyse

     Komprimierung und Kryptologie

     Geometrische Algorithmen

     Algorithmen für Graphen:
     Elementare Algorithmen, Zusammenhang, Gerichtete Graphen, Gewichtete Graphen.

     Zufallszahlen

     Arithmetik

     Gaußsches Eliminationsverfahren

     Praktikum:
     Queues; 8-Damen-Problem; Vergleich von Sortierverfahren; Hashing; Suchen in Zeichenfolgen;
     Einfacher geschlossener Pfad; Topologisches Sortieren.

9    Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul
     Inhaltlich baut das Modul auf die Veranstaltungen Informatik I und
     Informatik II auf; gute Programmierkenntnisse in C sind notwendig
10   Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten (z.B. Bestehen der Prüfung)
     Bestehen der Prüfung
11   Prüfungsformen und -umfang
     (z.B. Klausur, mündliche Prüfung, Hausarbeit, Präsentation, Portfolio, Dauer der Prüfung in Min.)
     Klausur 120 min., oder mündliche Prüfung 30 min.
12   Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung
     Erfolgreiche Teilnahme am Praktikum
13   Stellenwert der Note für die Endnote
     s. Prüfungsordnung/en für oben (Zeile 3) genannte Studiengänge

14   Modulverantwortliche/r
     Prof. Dr. Thomas Weik
15   Hauptamtlich Lehrende
     Prof. Dr. Thomas Weik
16   Veranstaltungssprache/n
        Deutsch      Englisch    Weitere, nämlich:
17   Ergänzende Informationen (Literatur, Belegungspflicht u.a.):
     [1] R. Sedgewick: Algorithmen in C, Pearson Studium, 2005.
     [2] B. W. Kernighan, D. M. Ritchie:The C Programming Language, Prentice Hall, Second Edition, 1988
     [3] T. Ottmann: Algorithmen und Datenstrukturen, Spektrum, 5. Auflage, 2011
     [4] N. Wirth: Algorithmen und Datenstrukturen, Teubner, 3. Auflage, 1983
     [5] J. E. Hopcroft, R. Motwani, J. D. Ullman: Einführung in die Automatentheorie, Formale Sprachen
     und Komplexitätstheorie, Addison-Wesley, 2. Auflage, 2002.

     Für das Praktikum besteht Belegungspflicht

      Modulhandbuch Bachelor/Masterstudiengang, Lehramt am Berufkolleg, Informationstechnik              7
Fachbereich Elektrotechnik und Informatik

            BACHELORARBEIT

1   Modulbezeichnung                                                                     Kennnummer (aus HIS-POS)
    Bachelorarbeit

2   Modulturnus:                                                                         Dauer des Moduls:
    Angebote in     jedem SoSe,    jedem WiSe,                                               1 Semester      2 Semester
    anderer Turnus, nämlich: laufendes Angebot                                               in der Regel 8 Wochen
3   Angebot für folgenden Studiengang/folgende Studiengänge                              Pflicht, Wahl, Angebot im …
                                                                                         Wahlpflicht     Fachsemester
    Bachelor Lehramt am Berufskolleg, Elektrotechnik,                                    Pflicht         6
    Bachelor of Science (LBAG2009)
    Bachelor Lehramt am Berufskolleg, Informationstechnik,                               Pflicht            6
    Bachelor of Science (LBAG2009)

4                    Lehrform (z.B. Vorlesung, Übung, seminari-         SWS              Std. pro Sem.             Summe
    Kontaktzeiten
     inkl. Prüfung

                     stischer Unterricht, Projekt-/Gruppenarbeit,                        SWS x i.d.R. 15        Kontaktzeit
                                                                                         Semesterwochen
                     Fallstudie, Planspiel) (weitere Zeilen möglich)                                                in Std.

5                    Form (z.B. Vor-/Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung,                Std. pro Sem. Summe Selbst-
    Selbststudium

                     Ausarbeitung von Hausarbeiten, Recherche)                                         studium in Std.

                     Eigenständige Arbeit                                                          300

                                                                                                                   300 Std.
6
                                           Summe Kontaktzeit in Std. + Summe Selbststudium in Std.                 300 Std.
    Arbeitsaufwand
    (Workload)                                                 Leistungspunkte (i.d.R. 30 Std. = 1 LP),
                                                                                                                    10 LP
                                        Bitte prüfen: Nur ganze Zahlen zulässig! Bei 30 Std. pro LP: 5 LP

7   Lernergebnisse (zu vermittelnde Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbst-Kompetenzen)
    Die Bachelorarbeit soll zeigen, dass die/der Studierende in der Lage ist, innerhalb einer
    vorgegebenen Frist eine Problemstellung aus dem Fachgebiet des Studiengangs sowohl in ihren
    fachlichen Einzelheiten als auch in den fachübergreifenden Zusammenhängen nach fachpraktischen
    und wissenschaftlichen Methoden eigenständig zu bearbeiten und sachgerecht darzustellen.

            Modulhandbuch Bachelor/Masterstudiengang, Lehramt am Berufkolleg, Informationstechnik                     8
Fachbereich Elektrotechnik und Informatik

8    Inhalte (Aufzählung der Modulinhalte, zusammengefasste Gliederungen der Lehrveranstaltungen)
     Praxisorientierte Aufgabenstellung aus dem Fachgebiet des Studiengangs.

9    Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul
     Empfehlung: Nach Abschluss aller Pflicht- und Wahlpflichtmodule.

10   Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten (z.B. Bestehen der Prüfung)
     Bestehen der Prüfung

11   Prüfungsformen und -umfang
     Eigenständig verfasste schriftliche Hausarbeit;
     an Fachhochschule auch als Gruppenarbeit
     ca. 30 Seiten Umfang des Textteils (bei Gruppenarbeit: pro Person)

12   Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung

13   Stellenwert der Note für die Endnote
     Proportional zu den Kreditpunkten

14   Modulverantwortliche/r
     Prof. Dr. Salewski

15   Hauptamtlich Lehrende
     NN

16   Veranstaltungssprache/n
       Deutsch     Englisch     Weitere, nämlich:

17   Ergänzende Informationen (Literatur, Belegungspflicht u.a.)

      Modulhandbuch Bachelor/Masterstudiengang, Lehramt am Berufkolleg, Informationstechnik         9
Fachbereich Elektrotechnik und Informatik

            BETRIEBSSYSTEME

1   Modulbezeichnung                                                                     Kennnummer (aus HIS-POS)
    Betriebssysteme

2   Modulturnus:
                                                                                         Dauer des Moduls:
    Angebote in     jedem SoSe,   jedem WiSe,
                                                                                           1 Semester    2 Semester
    anderer Turnus, nämlich:
3   Angebot für folgenden Studiengang/folgende Studiengänge                              Pflicht, Wahl,     Angebot im …
                                                                                         Wahlpflicht        Fachsemester
    Bachelor Elektrotechnik / Elektrotechnik (dual)                                      Pflicht            4/6
    Bachelor Informatik / Informatik (dual)                                              Pflicht            4/6
    Bachelor Lehramt am Berufskolleg, Elektrotechnik                                     Pflicht            4
    Bachelor Lehramt am Berufskolleg, Informationstechnik                                Pflicht            4

4                    Lehrform (z.B. Vorlesung, Übung, seminari-         SWS              Std. pro Sem.            Summe
    Kontaktzeiten
     inkl. Prüfung

                     stischer Unterricht, Projekt-/Gruppenarbeit,                        SWS x i.d.R. 15       Kontaktzeit
                                                                                         Semesterwochen
                     Fallstudie, Planspiel) (weitere Zeilen möglich)                                               in Std.
                     Seminaristischer Unterricht                        2                          30
                     Übung                                              1                          15
                     Praktikum                                          2                          30
                                                                                                               75 Std.
5                    Form (z.B. Vor-/Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung,                Std. pro Sem. Summe Selbst-
    Selbststudium

                     Ausarbeitung von Hausarbeiten, Recherche)                                         studium in Std.

                     Vor-/Nachbereitung und Prüfungsvorbereitung                            135 / 75*)

                                                                                                             135 / 75*) Std.
6
                                           Summe Kontaktzeit in Std. + Summe Selbststudium in Std. 210 / 150*) Std.
    Arbeitsaufwand
    (Workload)                                                 Leistungspunkte (i.d.R. 30 Std. = 1 LP),
                                                                                                                 7 / 5*) LP
                                        Bitte prüfen: Nur ganze Zahlen zulässig! Bei 30 Std. pro LP: 7 LP

7   Lernergebnisse (zu vermittelnde Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbst-Kompetenzen)
    Die Studierenden kennen den Aufbau, die Mechanismen und die Schnittstellen moderner
    Betriebssysteme. Sie sind dadurch in der Lage, Entscheidungen über den Einsatz von
    Betriebssystemen in konkreten Anwendungssituationen zu treffen, Systemschnittstellen bei der
    Software-Entwicklung gezielt einzusetzen und Komponenten von Betriebsystemen eigenständig zu
    entwickeln.

            Modulhandbuch Bachelor/Masterstudiengang, Lehramt am Berufkolleg, Informationstechnik                    10
Fachbereich Elektrotechnik und Informatik

8    Inhalte (Aufzählung der Modulinhalte, zusammengefasste Gliederungen der Lehrveranstaltungen)
     Einführung:
     Betriebssystemkomponenten und Strukturen, Betriebssystemschnittstellen, Prozessormodi

     Prozesse und Threads:
     Prozesskonzept, Kontextwechsel, Interprozesskommunikation, Synchronisation, kritische
     Abschnitte, Semaphore, Threads

     Prozess-Scheduling:
     Definitionen und Konzepte, Prozessorauslastung, preemptives und nonpreemptives Scheduling,
     Algorithmen

     Dateisystem:
     Dateien, Verzeichnisse, Allokationsstrategien, FAT, UNIX-Dateisystem, NTFS, Verwaltung offener
     Dateien, Virtuelle und Netzwerkdateisysteme, I/O-Systeme

     Speicherverwaltung:
     Logische und physikalische Adressen, MMU, Speicherschutz und Relokation, Prozessauslagerung,
     Seitenverwaltung, Paging, TLB, mehrstufiges Paging, Virtueller Speicher, Demand Paging,
     Seitenfehler, Seitenersetzung, FIFO, LRU

     Praktikum:
     Interprozesskommunikation, Prozesse und Threads, Synchronisation, Asynchrone Ereignisse,
     Dateisysteme, Realisierung von Ein-/Ausgaberoutinen

9    Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul
     Inhaltlich baut das Modul auf die Veranstaltungen Informatik I und
     Informatik II auf; gute Programmierkenntnisse in C und elementare UNIX-Kenntnisse sind notwendig
10   Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten (z.B. Bestehen der Prüfung)
     Bestehen der Prüfung
11   Prüfungsformen und -umfang
     (z.B. Klausur, mündliche Prüfung, Hausarbeit, Präsentation, Portfolio, Dauer der Prüfung in Min.)
     Klausur, 120 min oder mündliche Prüfung, 30 - 45min in Ausnahmefällen
12   Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung
     Erfolgreiche Teilnahme am Praktikum
13   Stellenwert der Note für die Endnote
     s. Prüfungsordnung/en für oben (Zeile 3) genannte Studiengänge

14   Modulverantwortliche/r
     Prof. Dr. Hans Effinger
15   Hauptamtlich Lehrende
     Prof. Dr. Hans Effinger
16   Veranstaltungssprache/n
        Deutsch      Englisch     Weitere, nämlich:
17   Ergänzende Informationen (Literatur, Belegungspflicht u.a.):
     Fachliteratur (Auswahl):
     [1] A. Silberschatz, P.B. Galvin, G.Gagne, Operating System Concepts,
     Addison-Wesley, 8th Edition, 2009
     [2] A.S. Tanenbaum, Modern Operating Systems, Prentice Hall,
     Third Revised Edition, 2008
     [3] W. Stallings, Operating Systems: Internals and Design Principles,
     Prentice Hall, 7th Revised Edition, 2011

     Für das Praktikum besteht Belegungspflicht

      Modulhandbuch Bachelor/Masterstudiengang, Lehramt am Berufkolleg, Informationstechnik         11
Fachbereich Elektrotechnik und Informatik

            DATENBANKEN

1   Modulbezeichnung                                                                     Kennnummer (aus HIS-POS)
    Datenbanken

2   Modulturnus:
                                                                                         Dauer des Moduls:
    Angebote in     jedem SoSe,   jedem WiSe,
                                                                                           1 Semester    2 Semester
    anderer Turnus, nämlich:
3   Angebot für folgenden Studiengang/folgende Studiengänge                              Pflicht, Wahl,     Angebot im …
                                                                                         Wahlpflicht        Fachsemester
    Bachelor Informatik / Informatik (dual)                                              Pflicht            4/6
    Bachelor Lehramt am Berufskolleg, Elektrotechnik                                     Pflicht            6
    Vertiefung Technische Informatik
    Bachelor Lehramt am Berufskolleg, Elektrotechnik                                     Wahlpflicht        6
    Bachelor Lehramt am Berufskolleg, Informationstechnik                                Pflicht            6

4                    Lehrform (z.B. Vorlesung, Übung, seminari-         SWS              Std. pro Sem.              Summe
    Kontaktzeiten
     inkl. Prüfung

                     stischer Unterricht, Projekt-/Gruppenarbeit,                        SWS x i.d.R. 15         Kontaktzeit
                                                                                         Semesterwochen
                     Fallstudie, Planspiel) (weitere Zeilen möglich)                                                 in Std.
                     Seminaristischer Unterricht                        2                          30
                     Praktikum                                          2                          30

                                                                                                               60 Std.
5                    Form (z.B. Vor-/Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung,                Std. pro Sem. Summe Selbst-
    Selbststudium

                     Ausarbeitung von Hausarbeiten, Recherche)                                         studium in Std.

                     Vor-/Nachbereitung und Prüfungsvorbereitung                             60 / 90*)

                                                                                                                60 / 90*) Std.
6
                                           Summe Kontaktzeit in Std. + Summe Selbststudium in Std. 120 / 150*) Std.
    Arbeitsaufwand
    (Workload)                                                 Leistungspunkte (i.d.R. 30 Std. = 1 LP),
                                                                                                                   4 / 5*) LP
                                        Bitte prüfen: Nur ganze Zahlen zulässig! Bei 30 Std. pro LP: 4 LP

7   Lernergebnisse (zu vermittelnde Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbst-Kompetenzen)
     Die Studierenden kennen die grundlegenden theoretischen Konzepte und praktischen Verfahren
    von Datenbankmanagementsystemen. Sie sind damit in der Lage, Datenbanken zu entwickeln und
    zu realisieren.

            Modulhandbuch Bachelor/Masterstudiengang, Lehramt am Berufkolleg, Informationstechnik                      12
Fachbereich Elektrotechnik und Informatik

8    Inhalte (Aufzählung der Modulinhalte, zusammengefasste Gliederungen der Lehrveranstaltungen)
     Grundlegende Konzepte

     Architekturen von Datenbanksystemen, SQL kompakt

     Modelle zum Datenbankentwurf: ER, UML

     Modelle für die Realisierung: Relationenmodell, hierarchisches Modell, Netzwerkmodell, erweiterte
     relationale, semantische, objektorientierte und objekt-relationale Modelle

     Datenbankentwurf:
     Relationaler Datenbankentwurf: Abhängigkeiten, Schemaeigenschaften,
     Transformationseigenschaften etc.

     Datenbankdefinitionssprachen: SQL-DDL, CODASYL-DDL, IMS-DDL, ODL

     Grundlagen von Anfragesprachen: Interaktives SQL

     Datenbank-Anwendungsprogrammierung: SQLJ

     Transaktionsmodelle und Transaktionsverwaltung, Dateiorganisation und Zugriffsstrukturen,
     Wiederherstellung und Datensicherheit

     Weitere SQL-Features und Datenbankthemen:
     Sequenzen, Large Objects, Zugriffsrechte, Trigger, OR-Features von SQL-2003, Data Dictionaries,
     Anfrageoptimierung, Data Warehousing, Verteilte Datenbanken und Verteilte Informationssysteme

     Praktikum:
     SQL kompakt; ER-Datenmodellierung; Datenmodellierung relational und hierarchisch; Abbildung
     ER-Modell in relationales, hierarchisches und Netzwerkmodell; Normalformen, funktionale und
     mehrwertige Abhängigkeiten; DB2-SQL I, DB2-SQL II; Stored Functions und Procedures; SQLJ
9    Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul
     Inhaltlich baut das Modul auf den Veranstaltungen Informatik I und Informatik II sowie Algorithmen
     und Datenstrukturen auf. Elementare Rechnerstrukturen, Programmierkenntnisse in Java und C,
     Algorithmen und Datenstrukturen, Grundlagen der Komplexitätstheorie sind notwendig.
10   Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten (z.B. Bestehen der Prüfung)
     Bestehen der Prüfung
11   Prüfungsformen und -umfang
     (z.B. Klausur, mündliche Prüfung, Hausarbeit, Präsentation, Portfolio, Dauer der Prüfung in Min.)
     Klausur 120 min. oder mündliche Prüfung 30 min.
12   Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung
     Erfolgreiche Teilnahme am Praktikum
13   Stellenwert der Note für die Endnote
     s. Prüfungsordnung/en für oben (Zeile 3) genannte Studiengänge

14   Modulverantwortliche/r
     Prof. Dr. Thomas Weik
15   Hauptamtlich Lehrende
     Prof. Dr. Thomas Weik
16   Veranstaltungssprache/n
        Deutsch      Englisch    Weitere, nämlich:
17   Ergänzende Informationen (Literatur, Belegungspflicht u.a.):
     Fachliteratur (Auswahl):
     [1] Saake, Sattler, Heuer: Datenbanken: Konzepte und Sprachen. 4. Auflage. mitp Professional 2010.
     [2] Saake, Sattler, Heuer: Datenbanken: Implementierungstechniken. mitp Professional 2005.
     [3] Heuer, Saake, Sattler: Datenbanken kompakt. International Thomson Publishing 2001.
     [4] Vossen: Datenbankmodelle, Datenbanksprachen und Datenbankmanagementsysteme.
     Oldenbourg 2008

     Für das Praktikum besteht Belegungspflicht

      Modulhandbuch Bachelor/Masterstudiengang, Lehramt am Berufkolleg, Informationstechnik         13
Fachbereich Elektrotechnik und Informatik

            DATEN- UND NETZWERKSICHERHEIT

1   Modulbezeichnung                                                                     Kennnummer (aus HIS-POS)
    Daten- und Netzwerksicherheit

2   Modulturnus:
                                                                                         Dauer des Moduls:
    Angebote in     jedem SoSe,   jedem WiSe,
                                                                                           1 Semester    2 Semester
    anderer Turnus, nämlich:
3   Angebot für folgenden Studiengang/folgende Studiengänge                              Pflicht, Wahl,     Angebot im …
                                                                                         Wahlpflicht        Fachsemester
    Bachelor Informatik / Informatik (dual) /                                            Pflicht            5/ 7
    Bachelor Lehramt am Berufskolleg, Informationstechnik                                Pflicht            3

4                    Lehrform (z.B. Vorlesung, Übung, seminari-         SWS              Std. pro Sem.            Summe
    Kontaktzeiten
     inkl. Prüfung

                     stischer Unterricht, Projekt-/Gruppenarbeit,                        SWS x i.d.R. 15       Kontaktzeit
                                                                                         Semesterwochen
                     Fallstudie, Planspiel) (weitere Zeilen möglich)                                               in Std.
                     Seminaristischer Unterricht                        2                          30
                     Praktikum                                          2                          30

                                                                                                               60 Std.
5                    Form (z.B. Vor-/Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung,                Std. pro Sem. Summe Selbst-
    Selbststudium

                     Ausarbeitung von Hausarbeiten, Recherche)                                         studium in Std.

                     Vor-/Nachbereitung und Prüfungsvorbereitung                                   90

                                                                                                                   90 Std.
6
                                           Summe Kontaktzeit in Std. + Summe Selbststudium in Std.                150 Std.
    Arbeitsaufwand
    (Workload)                                                 Leistungspunkte (i.d.R. 30 Std. = 1 LP),
                                                                                                                    5 LP
                                        Bitte prüfen: Nur ganze Zahlen zulässig! Bei 30 Std. pro LP: 5 LP

7   Lernergebnisse (zu vermittelnde Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbst-Kompetenzen)
    Die Studierenden kennen grundlegende Bedrohungen von informationstechnischen Systemen und
    zugehörige Anforderungen an IT-Sicherheit. Zudem sind zentrale kryptographische Mechanismen,
    Protokolle und ihre Parameter geläufig.

    Die Studierenden sind in der Lage, Bedrohungen einer unternehmensweiten IT-Landschaft zu
    identifizieren und diesen unter Einleitung konkreter Maßnahmen entgegenzuwirken, Anforderungen
    umzusetzen und sicherheitstechnische Werkzeuge in IT-Projekten einzusetzen.

            Modulhandbuch Bachelor/Masterstudiengang, Lehramt am Berufkolleg, Informationstechnik                   14
Fachbereich Elektrotechnik und Informatik

8    Inhalte (Aufzählung der Modulinhalte, zusammengefasste Gliederungen der Lehrveranstaltungen)
     Begriffswelt der IT-Sicherheit: Vertraulichkeit, Integrität, Authentisierung, Verfügbarkeit,
     Angriffsmodelle, Risiko, Datenschutz und –sicherheit, vertrauenswürdige Komponenten,
     kryptographische Algorithmen und Schlüssel, Virus, Wurm, Trojanisches Pferd, Rootkit.

     Mechanismen: Verschlüsselung, Symmetrische Verfahren, Stromchiffren, Blockchiffren,
     asymmetrische Verfahren, Hashfunktionen, diskreter Logarithmus, Langzahlarithmetik, RSA, Diffie-
     Hellmann, ElGammal; digitale Signatur, Zertifikate, PKI.

     Sichere Netze: Firewalls, Intrusion Prevention, DMZ, Virtual Private Network, Remote Access Service
     und Authentifizierungsprotokolle (z. B. RADIUS, Kerberos), Absicherung von Funknetzen (z. B.
     WLAN).

     Einführung in das Thema Evaluation und Zertifizierung nach formalen Sicherheitskriterien, Audits,
     technischer Datenschutz, Grundschutz nach BSI.

     Praktikum:
     Einsatz und praktische Realisierung von Sicherheitstechnologien
     Kryptoanalyse
     Penetrationstests

9    Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul
     Inhaltlich baut das Modul auf die Veranstaltungen Informatik I und
     Informatik II auf; gute Programmierkenntnisse, insbesondere in C, und elementare UNIX-Kenntnisse
     sind notwendig
10   Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten (z.B. Bestehen der Prüfung)
     Bestehen der Prüfung
11   Prüfungsformen und -umfang
     (z.B. Klausur, mündliche Prüfung, Hausarbeit, Präsentation, Portfolio, Dauer der Prüfung in Min.)
     Klausur 120 min. oder mündliche Prüfung 30-45 min.
12   Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung
     Erfolgreiche Teilnahme am Praktikum
13   Stellenwert der Note für die Endnote
     s. Prüfungsordnung/en für oben (Zeile 3) genannte Studiengänge

14   Modulverantwortliche/r
     Prof. Dr. Sebastian Schinzel
15   Hauptamtlich Lehrende
     Prof. Dr. Sebastian Schinzel
16   Veranstaltungssprache/n
        Deutsch      Englisch     Weitere, nämlich:
17   Ergänzende Informationen (Literatur, Belegungspflicht u.a.):
     Fachliteratur (Auswahl):
     [1] Jörg Schwenk: Sicherheit und Kryptographie im Internet: Von sicherer E-Mail bis zu IP-
     Verschlüsselung. Vieweg+Teubner; Auflage: 3., überarbeitete Auflage. 2010.
     [2] Claudia Eckert : "IT-Sicherheit: Konzepte - Verfahren - Protokolle". Oldenbourg
     Wissenschaftsverlag (Taschenbuch). 2009.
     [3] Paar und Pelzl: Understanding Cryptography: A Textbook for Students and Practitioners.
     Springer, Heidelberg. 2009.

     Für das Praktikum besteht Belegungspflicht.

      Modulhandbuch Bachelor/Masterstudiengang, Lehramt am Berufkolleg, Informationstechnik         15
Fachbereich Elektrotechnik und Informatik

            GRUNDLAGEN DER FACHDIDAKTIK

1   Modulbezeichnung                                                                      Kennnummer (aus HIS-POS)
    Grundlagen der Fachdidaktik

2   Modulturnus:
                                                                                          Dauer des Moduls:
    Angebote in     jedem SoSe,   jedem WiSe,
                                                                                            1 Semester    2 Semester
    anderer Turnus, nämlich:
3   Angebot für folgenden Studiengang/folgende Studiengänge                               Pflicht, Wahl, Angebot im …
                                                                                          Wahlpflicht    Fachsemester
    Bachelor Lehramt am Berufskolleg, Elektrotechnik,                                     Pflicht        3
    Bachelor of Science (LBAG2009)
    Bachelor Lehramt am Berufskolleg, Informationstechnik,                                Pflicht            3
    Bachelor of Science (LBAG2009)

4                     Lehrform (z.B. Vorlesung, Übung, seminari-         SWS              Std. pro Sem.             Summe
    Kontaktzeiten
     inkl. Prüfung

                      stischer Unterricht, Projekt-/Gruppenarbeit,                        SWS x i.d.R. 15        Kontaktzeit
                                                                                          Semesterwochen
                      Fallstudie, Planspiel) (weitere Zeilen möglich)                                                in Std.

                      Vorlesung                                        2                            30
                      Seminar                                          2                            30          60 Std.
5                     Form (z.B. Vor-/Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung,                Std. pro Sem. Summe Selbst-
    Selbststudium

                      Ausarbeitung von Hausarbeiten, Recherche)                                         studium in Std.

                      Vor- und Nachbereitung sowie Prüfungsvorbereitung                             90

                                                                                                                     90 Std.
6
                                            Summe Kontaktzeit in Std. + Summe Selbststudium in Std.                 150 Std.
    Arbeitsaufwand
    (Workload)                                                  Leistungspunkte (i.d.R. 30 Std. = 1 LP),
                                                                                                                      5 LP
                                         Bitte prüfen: Nur ganze Zahlen zulässig! Bei 30 Std. pro LP: 5 LP

7   Lernergebnisse (zu vermittelnde Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbst-Kompetenzen)
    Kenntnisse und Kompetenzen zur Didaktik der Fachrichtung und dem Berufs- und Arbeitsfeld:

    -               Die relevanten Akteure und institutionen in Deutschland, Europa und international kennen;
    -               Die Entwicklung von Arbeit, Technik & Bildung in der Fachrichtung beurteilen und mitgestalten;
    -               Didaktische Theorien und Ansätze für Lehr-Lernprozesse des Berufs- und Arbeitsfeldes der
                    Fachrichtung an den verschiedenen Lern- und Arbeitsorten kennen und umsetzten.

            Modulhandbuch Bachelor/Masterstudiengang, Lehramt am Berufkolleg, Informationstechnik                     16
Fachbereich Elektrotechnik und Informatik

8    Inhalte (Aufzählung der Modulinhalte, zusammengefasste Gliederungen der Lehrveranstaltungen)
      - Theorien und Modelle der Fachdidaktik und der beruflichen Didaktik;
      - Wissenschaftliche u. institutionelle Grundlagen der Berufsfeldentwicklung;
      - Curiculumentwicklung im Berufsfeld;
      - Technik und Arbeit in ausgewählten Schwerpunkten der beruflichen Fachrichtung;
      - - (Sonder-)Pädagogische Unterstützungsbedarfe und spezifische Aspekte von Inklusion im
         Kontext der Fachdidaktik/Berufsfelddidaktik.

9    Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul
           ---

10   Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten (z.B. Bestehen der Prüfung)
     Bestehen der Prüfung

11   Prüfungsformen und -umfang
     Studienleistung: Klausur zur Grundlagenvorlesung Berufliche Didaktik (2 LP)
     Modulprüfung: Referat mit Ausarbeitung zum fachspezifischen Seminar (3 LP)

12   Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung

13   Stellenwert der Note für die Endnote
     Proportional zu den Kreditpunkten

14   Modulverantwortliche/r
     Prof. Dr. Marc Krüger

15   Hauptamtlich Lehrende
     Prof. Dr. Marc Krüger

16   Veranstaltungssprache/n
       Deutsch     Englisch     Weitere, nämlich:

17   Ergänzende Informationen (Literatur, Belegungspflicht u.a.)

      Modulhandbuch Bachelor/Masterstudiengang, Lehramt am Berufkolleg, Informationstechnik     17
Fachbereich Elektrotechnik und Informatik

            GRUNDLAGEN DER INFORMATIK

1   Modulbezeichnung                                                                     Kennnummer (aus HIS-POS)
    Grundlagen der Informatik

2   Modulturnus:                                                                         Dauer des Moduls:
    Angebote in     jedem SoSe,   jedem WiSe,                                                1 Semester*)
    anderer Turnus, nämlich:                                                                 2 Semester
3   Angebot für folgenden Studiengang/folgende Studiengänge                              Pflicht, Wahl, Angebot im …
                                                                                         Wahlpflicht    Fachsemester
    Bachelor Elektrotechnik / Elektrotechnik (dual)                                      Pflicht        1+2 / 3+4
    Bachelor Lehramt am Berufskolleg, Elektrotechnik                                     Pflicht        3
    Bachelor Lehramt am Berufskolleg, Informationstechnik                                Pflicht        1

4                    Lehrform (z.B. Vorlesung, Übung, seminari-         SWS              Std. pro Sem.            Summe
    Kontaktzeiten
     inkl. Prüfung

                     stischer Unterricht, Projekt-/Gruppenarbeit,                        SWS x i.d.R. 15       Kontaktzeit
                                                                                         Semesterwochen
                     Fallstudie, Planspiel) (weitere Zeilen möglich)                                               in Std.
                     Vorlesung                                          7 / 4*)             105 / 60*)
                     Übung                                              1                          15
                     Praktikum                                          2 / 1*)              30 / 15*)
                                                                                                         150 / 90*) Std.
5                    Form (z.B. Vor-/Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung,                Std. pro Sem. Summe Selbst-
    Selbststudium

                     Ausarbeitung von Hausarbeiten, Recherche)                                         studium in Std.

                     Vor- und Nachbereitung und Prüfungsvorbereitung                       210 / 120*)

                                                                                                            210 / 120*) Std.
6
                                           Summe Kontaktzeit in Std. + Summe Selbststudium in Std. 360 / 210*) Std.
    Arbeitsaufwand
    (Workload)                                                  Leistungspunkte (i.d.R. 30 Std. = 1 LP),
                                                                                                                12 / 7*) LP
                                       Bitte prüfen: Nur ganze Zahlen zulässig! Bei 30 Std. pro LP: 12 LP

7   Lernergebnisse (zu vermittelnde Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbst-Kompetenzen)
    Die Studierenden kennen die Aufteilung der Informatik in ihre Teilgebiete und die grundlegenden
    Denkweisen, Verfahren und Grenzen der Informatik. Sie kennen die wichtigsten Technologien des
    Internetzeitalters: Objektorientierte Programmierung, netzwerkbasierte Kommunikation im Internet
    und Speicherung von Daten. Sie können selbständig Aufgaben mit Hilfe von Algorithmen
    spezifizieren, und diese sowohl maschinennah in der Sprache C als auch objektorientiert in Java
    implementieren, testen und Programmierfehler beseitigen. Die Studierenden erlernen in Übungen
    und Praktika ihre Lösungen in Kleingruppen kritisch zu hinterfragen und zu analysieren. Sie
    verfügen über die Kompetenz das erworbene Wissen in weiterführenden Vorlesungen und im
    Berufsleben anwenden zu können.

            Modulhandbuch Bachelor/Masterstudiengang, Lehramt am Berufkolleg, Informationstechnik                    18
Fachbereich Elektrotechnik und Informatik

8    Inhalte (Aufzählung der Modulinhalte, zusammengefasste Gliederungen der Lehrveranstaltungen)
     Grundlagen:
     Begriff Informatk, Information und Daten, Informationsdarstellung und Kodierung: Ganzahlen- und
     Gleitkommadarstellung nach IEEE-745.

     Algorithmen und Datenstrukturen:
     Elementare Datenstrukturen, Felder, Listen, Stapel, Warteschlangen, Bäume und Graphen. Analyse
     von Algorithmen, Sortier- und Suchalgorithmen, Laufzeitanalyse.

     Theoretische Informatik:
     Einführung und Historie. Endliche Automaten, Turing-Maschinen. Unendscheidbare Probleme.
     Komplexität, die Klassen P und NP.

     Rechnernetze:
     Grundlagen der verteilten Kommunikation, TCP/IP, Routing, NAT/PAT, DNS und DHCP.

     Das Internet und seine Technologien:
     Von den Auszeichnungssprachen HTML und XML über Web-Services zum Web-2.0. XML
     Programmierung und Validierung mit DTD, XML - Schema und XSLT, SAX und DOM.

     Datenbanksysteme:
     Relationen, Entity/Relationship- Modelle, die relationale Algebra, Tabellen und die Anfragesprache
     SQL.

     Programmierung:
     Programmiersprachen, Interpreter, Compiler und Assembler. Formale Beschreibung von
     Programmiersprachen. Syntax der Programmiersprachen C und Java: Anweisungen, Bedingungen
     und Schleifen. Konstruktion neuer Datentypen. Unterprogramme, Rekursion. Klassen und Objekte,
     Objektorientierte Programmierung. Das Prinzip von Vererbung und Assoziationen mit einer
     Einführung in UML. Die wichtigsten Java Klassen und Pakete. 2D-Grafikprogrammierung und die
     Realisierung einfacher graphischer Oberflächen mit Java-Swing.

     Praktikum:
     Prgrammierung in C und Java.

9    Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul
     Schulmathematik auf dem Niveau eines Grundkurses der Sekundarstufe II.
10   Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten (z.B. Bestehen der Prüfung)
     Erfolgreiche Teilnahme an den Übungen, Praktika und Bestehen der Prüfung.
11   Prüfungsformen und -umfang

     Klausur 120 min. oder mündliche Prüfung 30 min.
12   Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung
     Erfolgreiches Abtestat des Praktikums
13   Stellenwert der Note für die Endnote
     s. Prüfungsordnung/en für oben (Zeile 3) genannte Studiengänge

14   Modulverantwortliche/r
     Prof. Dr. Nikolaus Wulff
15   Hauptamtlich Lehrende
     Prof. Dr. Sebastian Schinzel
     Prof. Dr. Thomas Weik
     Prof. Dr. Nikolaus Wulff
16   Veranstaltungssprache/n
       Deutsch       Englisch   Weitere, nämlich:

      Modulhandbuch Bachelor/Masterstudiengang, Lehramt am Berufkolleg, Informationstechnik        19
Fachbereich Elektrotechnik und Informatik

17   Ergänzende Informationen (Literatur, Belegungspflicht u.a.):
     Fachliteratur (Auswahl):
     [1] H.-P. Gumm, M. Sommer: Einführung in die Informatik,Oldenbourg, 9. Auflage, 2011.
     [2] R. Sedgewick: Algorithmen in C,Addison-Wesley, 1. Auflage, 1998.
     [3] B. W. Kernighan, D. M. Ritchie:The C Programming Language, Prentice Hall, 2. Auflage, 1988.
     [4] J. Wolf: C von A bis Z, Galileo Computing, 3. Auflage, 2009, auch als Online
     Buch: http://openbook.galileocomputing.de/c_von_a_bis_z/
     [5] B. Kölling:Objektorientierte Programmierung mit Java, Pearson Studium, 1. Auflage 2003.
     [6] H. Balzert: Java: Der Einstieg in die Programmierung, W3L Verlag, 2. Auflage 2008.
     [7] C. Ullenboom: Java ist auch eine Insel, Galileo Computing, 9. Auflage, 2011, auch als Online
     Buch: http://openbook.galileocomputing.de/javainsel/.
     [8] C. Hunt: TCP/IP Netzwerk Administration, O'Reilly, 3. Auflage 2003
     [9] S. Münz und C. Gull: HTML 5 Handbuch, Franzis Verlag, 1. Auflage 2010, Online Referenz:
     http://de.selfhtml.org

     Für das Praktikum besteht Belegungspflicht.

      Modulhandbuch Bachelor/Masterstudiengang, Lehramt am Berufkolleg, Informationstechnik        20
Fachbereich Elektrotechnik und Informatik

            INFORMATIK II

1   Modulbezeichnung                                                                     Kennnummer (aus HIS-POS)
    Informatik II

2   Modulturnus:
                                                                                         Dauer des Moduls:
    Angebote in     jedem SoSe,   jedem WiSe,
                                                                                           1 Semester    2 Semester
    anderer Turnus, nämlich:
3   Angebot für folgenden Studiengang/folgende Studiengänge                              Pflicht, Wahl,     Angebot im …
                                                                                         Wahlpflicht        Fachsemester
    Bachelor Informatik                                                                  Plicht             2
    Bachelor Informatik (dual)                                                           Pflicht            4
    Bachelor Lehramt am Berufskolleg, Informationstechnik                                Plicht             2

4                    Lehrform (z.B. Vorlesung, Übung, seminari-         SWS              Std. pro Sem.            Summe
    Kontaktzeiten
     inkl. Prüfung

                     stischer Unterricht, Projekt-/Gruppenarbeit,                        SWS x i.d.R. 15       Kontaktzeit
                                                                                         Semesterwochen
                     Fallstudie, Planspiel) (weitere Zeilen möglich)                                               in Std.
                     Vorlesung                                          4 /3*)              60 / 45 *)
                     Übung                                              1 / 0*)               15 / 0*)
                     Praktikum                                          2 / 1*)              30 / 15*)
                                                                                                         105 / 60*) Std.
5                    Form (z.B. Vor-/Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung,                Std. pro Sem. Summe Selbst-
    Selbststudium

                     Ausarbeitung von Hausarbeiten, Recherche)                                         studium in Std.

                     Vor-/Nachbereitung und Prüfungsvorbereitung                            135 / 90*)

                                                                                                             135 / 90*) Std.
6
                                           Summe Kontaktzeit in Std. + Summe Selbststudium in Std. 240 / 150*) Std.
    Arbeitsaufwand
    (Workload)                                                 Leistungspunkte (i.d.R. 30 Std. = 1 LP),
                                                                                                                 8 / 5*)LP
                                        Bitte prüfen: Nur ganze Zahlen zulässig! Bei 30 Std. pro LP: 8 LP

7   Lernergebnisse (zu vermittelnde Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbst-Kompetenzen)
    Die Studierenden kennen die treibenden Kräfte des Internetzeitalters: Verteilte Anwendungen mit
    dem Internet als Kommunikationsmedium und die persistente Speicherung von Daten. Sie kennen
    die grundlegende Denkweise der Objektorientierten Programmierung. Sie können selbständig
    einfache Probleme analysieren, die Lösung objektorientiert in der Sprache Java implementieren,
    testen und Programmierfehler beseitigen. Die Studierenden erlernen in Übungen und Praktika ihre
    Lösungen in Kleingruppen kritisch zu hinterfragen und zu analysieren. Sie verfügen über die
    Kompetenz das erworbene Wissen in weiterführenden Vorlesungen und im Berufsleben anwenden
    zu können.

            Modulhandbuch Bachelor/Masterstudiengang, Lehramt am Berufkolleg, Informationstechnik                    21
Fachbereich Elektrotechnik und Informatik

8    Inhalte (Aufzählung der Modulinhalte, zusammengefasste Gliederungen der Lehrveranstaltungen)
     Rechnernetze:
     Grundlagen der verteilten Kommunikation, TCP/IP, Routing, NAT/PAT, DNS und DHCP.

     Das Internet und seine Technologien:
     Von den Auszeichnungssprachen HTML und XML über Web-Services zum Web-2.0. XML
     Programmierung und Validierung mit DTD, XML - Schema und XSLT, SAX und DOM.

     Datenbanksysteme:
     Relationen, Entity/Relationship- Modelle, die relationale Algebra, Tabellen und die Anfragesprache
     SQL.

     Programmierung:

     Objektorientierte Programmierung am Beispiel der Sprache Java. Das Prinzip von Vererbung und
     Assoziationen mit einer Einführung in UML. Die wichtigsten Java Klassen und Pakete.2D-
     Grafikprogrammierung und die Realisierung einfacher graphischer Oberflächen mit Java-Swing.

     Praktikum:
     Programmierung in Java. Client-Server Kommunikation per Java Sockets.

9    Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul
     Grundkenntnisse der Informatik aus der Vorlesung Informatik I
10   Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten (z.B. Bestehen der Prüfung)
     Erfolgreiche Teilnahme an Übungen, Praktika und Bestehen der Prüfung
11   Prüfungsformen und -umfang
     (z.B. Klausur, mündliche Prüfung, Hausarbeit, Präsentation, Portfolio, Dauer der Prüfung in Min.)
     Klausur 120 min. oder mündliche Prüfung 30 min.
12   Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung
     Erfolgreiches Abtestat des Praktikums
13   Stellenwert der Note für die Endnote
     s. Prüfungsordnung/en für oben (Zeile 3) genannte Studiengänge

14   Modulverantwortliche/r
     Prof. Dr. Nikolaus Wulff
15   Hauptamtlich Lehrende
     Prof. Dr. Sebastian Schinzel
     Prof. Dr. Thomas Weik
     Prof. Dr. Nikolaus Wulff
16   Veranstaltungssprache/n
        Deutsch       Englisch    Weitere, nämlich:
17   Ergänzende Informationen (Literatur, Belegungspflicht u.a.):
     Fachliteratur (Auswahl):
     [1] H.-P. Gumm, M. Sommer: Einführung in die Informatik,Oldenbourg, 9. Auflage, 2011.
     [2] B. Kölling:Objektorientierte Programmierung mit Java, Pearson Studium, 1. Auflage 2003.
     [3] H. Balzert: Java: Der Einstieg in die Programmierung, W3L Verlag, 2. Auflage 2008.
     [4] C. Ullenboom: Java ist auch eine Insel, Galileo Computing, 9. Auflage, 2011, auch als Online
     Buch: http://openbook.galileocomputing.de/javainsel/.
     [5] C. Hunt: TCP/IP Netzwerk Administration, O’Reilly, 3. Auflage 2003
     [6] S. Münz und C. Gull: HTML 5 Handbuch, Franzis Verlag, 1. Auflage 2010,
         Online Referenz: http://de.selfhtml.org/

     Für das Praktikum besteht Belegungspflicht

      Modulhandbuch Bachelor/Masterstudiengang, Lehramt am Berufkolleg, Informationstechnik              22
Fachbereich Elektrotechnik und Informatik

            KOMMUNIKATIONSSYSTEME

1   Modulbezeichnung                                                                     Kennnummer (aus HIS-POS)
    Kommunikationssysteme

2   Modulturnus:
                                                                                         Dauer des Moduls:
    Angebote in     jedem SoSe,   jedem WiSe,
                                                                                           1 Semester    2 Semester
    anderer Turnus, nämlich:
3   Angebot für folgenden Studiengang/folgende Studiengänge                              Pflicht, Wahl,     Angebot im …
                                                                                         Wahlpflicht        Fachsemester
    Bachelor Elektrotechnik / Elektrotechnik (dual)                                      Wahlpflicht        4/6
    Bachelor Lehramt am Berufskolleg Elektrotechnik                                      Wahlpflicht        6
    Bachelor Lehramt am Berufskolleg Informationstechnik                                 Pflicht            6

4                    Lehrform (z.B. Vorlesung, Übung, seminari-         SWS              Std. pro Sem.            Summe
    Kontaktzeiten
     inkl. Prüfung

                     stischer Unterricht, Projekt-/Gruppenarbeit,                        SWS x i.d.R. 15       Kontaktzeit
                                                                                         Semesterwochen
                     Fallstudie, Planspiel) (weitere Zeilen möglich)                                               in Std.
                     Seminaristischer Unterricht                        3                          45
                     Übung                                              2 / 1*)              30 / 15*)
                     Praktikum                                          2 / 1*)              30 / 15*)
                                                                                                         105 / 75*) Std.
5                    Form (z.B. Vor-/Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung,                Std. pro Sem. Summe Selbst-
    Selbststudium

                     Ausarbeitung von Hausarbeiten, Recherche)                                         studium in Std.

                     Vor- und Nachbereitung sowie Prüfungsvorbereitung                      135 / 75*)

                                                                                                             135 / 75*) Std.
6
                                           Summe Kontaktzeit in Std. + Summe Selbststudium in Std. 240 / 150*) Std.
    Arbeitsaufwand
    (Workload)                                                 Leistungspunkte (i.d.R. 30 Std. = 1 LP),
                                                                                                                 8 / 5*) LP
                                        Bitte prüfen: Nur ganze Zahlen zulässig! Bei 30 Std. pro LP: 8 LP

7   Lernergebnisse (zu vermittelnde Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbst-Kompetenzen)
    Die Studierenden kennen auf der Basis der leitungsgebundenen und funkgestützen
    Kommunikatiostechnik moderne Systeme der Sprach- und Datenkommunikation.
    Sie sind dadurch in der Lage, weitergehende Analysen zukünftiger Daten- und Sprachsysteme mit
    zu entwickeln.

            Modulhandbuch Bachelor/Masterstudiengang, Lehramt am Berufkolleg, Informationstechnik                    23
Fachbereich Elektrotechnik und Informatik

8    Inhalte (Aufzählung der Modulinhalte, zusammengefasste Gliederungen der Lehrveranstaltungen)
     Geschichte:
     Telekommunikation, Information, Kommunikation und Wissen, Benutzeranforderungen
     Grundlagen:
     Telekommunikation, Netze und Dienste, Netzbetreiber, Netztopologie, Betriebsarten,
     Übertragungsverfahren, Übertragungsmedium, Vielfachzugriffsverfahren, Vermittlungstechnik,
     Kommunikationsrichtung und -art, Informationstyp
     Kommunikationsmodell:
     Schichtenbildung, OSI-Schichtenmodell, Bitübertragungsschicht, Sicherungsschicht,
     Vermittlungsschicht, Transportschicht, Sitzungsschicht, Darstellungsschicht, Anwendungsschicht
     Analoge Sprachkommunikation:
     Telefonnetz, Intelligentes Netz, Telefondienste, Telex, Telefax, Datenfernübertragung, T-
     OnlineDatenkommunikation:
     Datennetze, Datex-P, Datex-L, Datex-M, Datendirektverbindungen, Lokale Rechnernetze, Weltweite
     Rechnernetze, Verbundleistungen
     Verkehrstheorie:
     Warteschlangenmodell, Erlang, Busy Hour, Poissonverteilung, Netzzusammenschaltungen
     Informationstheorie und -codierung:
     Zufall, Wahrscheinlichkeitslehre, Quelle, Kanal, Abtastung und Quantisierung, Quellencodierung,
     Kanalcodierung, Leitungscodierung
     Digitale Telefonnetze und Vermittlungstechnik:
     Leistungsmerkmale, Signalisierung, Verbindungsaufbau, Basisanschluss,
     Primärmultiplexanschluss, PCM 30-System, Koppelnetze, Zeitlagenvielfach, Raumlagenvielfach
     Mobilfunk:
     Netzaufbau, Systemfunktion, Sprachcodec, Fehlerschutzmechanismen, Sicherheitsaspekte
     Praktikum:
     Infrared-Technology von Fernbedienungen, LIRC-Empfänger unter Linux, ISDN, PCM-Strecken,
     Firewall unter Linux, DECT-System

9    Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul
     Inhaltlich baut das Modul auf dem Modul Elektrische und magnetische Felder, dem Modul Elektronik
     und dem Modul Digitaltechnik auf
10   Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten (z.B. Bestehen der Prüfung)
     Bestehen der Prüfung
11   Prüfungsformen und -umfang

     Klausur, 120 min. oder mündliche Prüfung 30-45 min.
12   Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung
     Erfolgreiche Teilnahme am Praktikum
13   Stellenwert der Note für die Endnote
     s. Prüfungsordnung/en für oben (Zeile 3) genannte Studiengänge

14   Modulverantwortliche/r
     Prof. Dr. Peter Richert
15   Hauptamtlich Lehrende
     Prof. Dr. Peter Richert
16   Veranstaltungssprache/n
        Deutsch      Englisch     Weitere, nämlich:
17   Ergänzende Informationen (Literatur, Belegungspflicht u.a.):
     [1] Eberspächer, Jörg; Vögel, Hans-Jörg; Brettstetter, Christian: GSM Global System for Mobile
     Communication. Stuttgart: Teubner Verlag, 2005. ISBN 3-519-26192-8
     [2] Nocker, Rudolf: Digitale Kommunikationssysteme. Bd. 1 & 2. Wiesbaden: Vieweg Verlag, 2005.
     ISBN 3-528-03976-0 und 3-528-03977-9
     [3] Schiller, Jochen: Mobilkommunikation. Techniken für das allgegenwertige Internet. München:
     Pearson Studium (Addison-Wesley), 2003. ISBN 3-8273-7060-4
     [4]Weidenfeller, Hermann: Grundlagen der Kommunikationstechnik. Stuttgart: Teubner Verlag, 2002.
     ISBN 3-519-06265-8
     [5] Unterlagen zum Modul stehen Studierenden des Fachbereiches auf dem Studiumsserver
     http://pset.fh-muenster.de zur Verfügung.

     Für das Praktimum besteht Belegungspflicht.

      Modulhandbuch Bachelor/Masterstudiengang, Lehramt am Berufkolleg, Informationstechnik     24
Fachbereich Elektrotechnik und Informatik

            MATHEMATIK

1   Modulbezeichnung                                                                     Kennnummer (aus HIS-POS)
    Mathematik

2   Modulturnus:
                                                                                         Dauer des Moduls:
    Angebote in     jedem SoSe,   jedem WiSe,
                                                                                           1 Semester    2 Semester
    anderer Turnus, nämlich:
3   Angebot für folgenden Studiengang/folgende Studiengänge                              Pflicht, Wahl,     Angebot im …
                                                                                         Wahlpflicht        Fachsemester
    Bachelor Elektrotechnik / Elektrotechnik (dual)                                      Pflicht            1/3
    Bachelor Informatik / Informatik (dual)                                              Pflicht            1/3
    Bachelor Lehramt am Berufskolleg, Elektrotechnik                                     Pflicht            1
    Bachelor Lehramt am Berufskolleg, Informationstechnik                                Pflicht            1

4                    Lehrform (z.B. Vorlesung, Übung, seminari-         SWS              Std. pro Sem.            Summe
    Kontaktzeiten
     inkl. Prüfung

                     stischer Unterricht, Projekt-/Gruppenarbeit,                        SWS x i.d.R. 15       Kontaktzeit
                                                                                         Semesterwochen
                     Fallstudie, Planspiel) (weitere Zeilen möglich)                                               in Std.
                     Vorlesung                                          4                          60
                     Übung                                              2                          30

                                                                                                               90 Std.
5                    Form (z.B. Vor-/Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung,                Std. pro Sem. Summe Selbst-
    Selbststudium

                     Ausarbeitung von Hausarbeiten, Recherche)                                         studium in Std.

                     Vor-/Nachbereitung und Prüfungsvorbereitung                                  150

                                                                                                                  150 Std.
6
                                           Summe Kontaktzeit in Std. + Summe Selbststudium in Std.                240 Std.
    Arbeitsaufwand
    (Workload)                                                 Leistungspunkte (i.d.R. 30 Std. = 1 LP),
                                                                                                                    8 LP
                                        Bitte prüfen: Nur ganze Zahlen zulässig! Bei 30 Std. pro LP: 8 LP

7   Lernergebnisse (zu vermittelnde Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbst-Kompetenzen)
    Die Studierenden beherrschen die grundlegenden Begriffe und Methoden der höheren Mathematik in
    den Teilgebieten Differentialrechnung und Lineare Algebra. Sie verfügen über die Kompetenz
    zur Anwendung der mathematischen Begriffe und Methoden in weiterführenden Veranstaltungen der
    Elektrotechnik und Informatik.

            Modulhandbuch Bachelor/Masterstudiengang, Lehramt am Berufkolleg, Informationstechnik                   25
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