"Demenz - den Alltag meistern" - Tirol ...

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"Demenz - den Alltag meistern" - Tirol ...
Einladung zum Praxistag

„Demenz – den Alltag meistern“
Austausch und Informationen für Betroffene und Interessierte

29.09.2021, 10:00 bis 16:00 Uhr
UMIT, Private Universität für Gesundheitswissenschaften,
Medizinische Informatik und Technik,
Eduard-Wallnöfer-Zentrum 1, 6060 Hall in Tirol

Wie können Menschen mit Demenz im Alltag gut begleitet werden? Bei der
Veranstaltung Praxistag „Demenz – den Alltag meistern“ erhalten Betroffene und
Interessierte Informationen zu Demenz, können ExpertInnen befragen und haben die
Möglichkeit, sich zu vernetzen. In Vorträgen, Workshops und persönlichen Beratungs-
gesprächen werden die brennendsten Themen behandelt und aktuelles Wissen geteilt.

Die Teilnahme ist kostenlos, wir bitten um rechtzeitige Anmeldung bis 20.0.2021 unter
veranstaltungen.tirol-kliniken.at oder telefonisch unter 050504-28635. Details zur
Anmeldung sind auf der letzten Seite zu finden.
                                                                                        Fotos: Gerhard Berger, hall-wattens.at

Eine gemeinsame Veranstaltung von                             Mit Unterstützung der
"Demenz - den Alltag meistern" - Tirol ...
PROGRAMM (Moderation Czegka)

ab 09:00      Registrierung                                                                 Aula

10:00 - 10:15 Begrüßung                                                                     Aula
              Mag.a Annette Leja (Landesrätin für Gesundheit und Pflege, Land Tirol)
              Vertreter der tirol kliniken Geschäftsführung (Tirol Kliniken GmbH)
              Prof.in Dr.in Sandra Ückert (Rektorin, UMIT)

10:15 - 10:45 Impulsvortrag: Demenz vorbeugen und behandeln - was gibt es Neues?            Aula
              (Defrancesco)

11:00 - 16:00 Workshop-Reihen, je nach gewählter Themen-Reihe

16:00 - 17:00 Persönliche Beratungsgespräche                                            Raum 107
              (abhängig von der aktuellen epidemiologischen Situation)

WS-Reihe 1    11:00 - 12:30 Uhr: Tanzen bis wir vergessen, dass wir vergessen           Raum 104
              Die positiven Auswirkungen von Musik auf Demenzerkrankte und die Förde-
              rung der Gesundheit durch Bewegung. (Polleroß)

              12:45 - 14:15 Uhr: Begleitung bis zuletzt                                 Raum 104
              Wie verläuft das Sterben bei Menschen mit Demenz? Wie erkennt man die
              Sterbephase? Was ist zu tun? Was ist zu lassen? (Kleissl/Medicus)

              14:30 - 16:00 Uhr: Gut vorbereitet ins Pflegeheim                         Raum 104
              Was erwartet Angehörige und Betroffene vor, während und nach einem
              Heimeinzug? (Gutmann)

WS-Reihe 2    11:00 - 12:30 Uhr: Gefühlskarussel pflegender Angehöriger                 Raum 106
              Erkennen, welche Gefühle durch die Angehörigenrolle entstehen, warum
              diese manchmal hilfreich, aber auch hindernd für Veränderung sein kön-
              nen und lernen, wieder persönliche Gefühle ernstzunehmen. (Gasteiger)

              12:45 - 14:15 Uhr: Tanzen bis wir vergessen, dass wir vergessen           Raum 106
              Die positiven Auswirkungen von Musik auf Demenzerkrankte und die Förde-
              rung der Gesundheit durch Bewegung. (Polleroß)

              14:30 - 16:00 Uhr: Begleitung bis zuletzt                                 Raum 106
              Wie verläuft das Sterben bei Menschen mit Demenz? Wie erkennt man die
              Sterbephase? Was ist zu tun? Was ist zu lassen? (Kleissl/Medicus)

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WS-Reihe 3   11:00 - 12:30 Uhr: Darf ich meine alzheimerkranke Mutter anlügen?            Raum 109
             Ethische Fragen in der Betreuung und Begleitung von Menschen
             mit Demenz. (Schmidhuber)

             12:45 - 14:15 Uhr: Demenz-Balance Modell©                                    Raum 109
             Selbsterfahrungsmethode für Angehörige und professionell Pflegende zur
             Sensibilisierung für die Verluste im Rahmen einer Demenz. Ziel: Empathie
             für die Bedürfnisse und das Verhalten von Menschen mit einer Demenz-
             erkrankung erweitern. (Schlesinger)

             14:30 - 16:00 Uhr: Menschen mit Demenz im Krankenhaus                        Raum 109
             Erfahrungsberichte aus der Pflege zeigen gangbare Wege und Gestaltungs-
             möglichkeiten auf. Strategien und Tipps für das Krankenhaus, die auch zu-
             hause helfen können. (Angermair/Friedrich/Aufschnaiter/Martini/Geißler)

WS-Reihe 4 11:00 - 12:30 Uhr: Erwachsenenvertretung - Chancen und Grenzen                 Raum 108
           Unterstützungsmöglichkeiten und Informationen zu finanziellen,
           rechtlichen und sozialen Rahmenbedingungen. (Unterlechner-Öttl)

             12:45 - 14:15 Uhr: Gefühlskarussel pflegender Angehöriger                    Raum 108
             Erkennen, welche Gefühle durch die Angehörigenrolle entstehen, warum
             diese manchmal hilfreich, aber auch hindernd für Veränderung sein können
             und lernen wieder persönliche Gefühle ernst zu nehmen. (Gasteiger)

             14:30 - 16:00 Uhr: Persönliche Beratungsgespräche                            Raum 107
             Medizinische Beratung (Defrancesco/Marksteiner/Djamshidian-Tehrani)
             Gesundheitspsychologische Beratung (Diwo/Wilhelmer)
             Sozialrechtliche Beratung (Bramböck)
             Ergotherapeutische Beratung (Schiemer)
             Pflegerische Beratung (Kneringer/Martini/Mödritscher)

WS-Reihe 5   11:00 - 12:30 Uhr: Das 1x1 der Medikamente                                   Raum 001
             Informationen, konkrete Tipps und praktische Hilfestellungen rund um die
             tägliche Medikamenteneinnahme. (Marksteiner)

             12:45 - 14:15 Uhr: Auf die eigene Kraft bauen                                Raum 001
             Umsetzungsmöglichkeiten und Beispiele in Tirol zu beteiligungsorientierten
             Angeboten von Betroffenen, Erfahrungen der unterstützten Selbsthilfe-
             gruppe in Innsbruck, Generationenwanderungen für alle. (Pletzer)

             14:30 - 16:00 Uhr: Musik und Demenz                                          Raum 001
             Wie lässt sich Musik als Mittel der Kommunikation, zur Anregung,
             Entspannung und Steigerung des Wohlbefindens nutzen? (Kriegseisen-Peruzzi)

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VORTRÄGE & WORKSHOPS

  Impulsvortrag: Demenz vorbeugen und behandeln - was gibt es Neues?
  Die Zahl von Menschen mit einer dementiellen Erkrankung steigt weltweit an. Als Hauptursache
  ist die steigende Lebenserwartung der Menschen anzusehen. Es könnte sich aber auch die CO-
  VID-Pandemie negativ auf die Erkrankungshäufigkeit und den Verlauf der Demenz auswirken. Der
  Impuls-Vortrag gibt einen kurzen Überblick über Möglichkeiten der Demenz-Prophylaxe und prä-
  sentiert die derzeitig verfügbaren und auch möglichen neuen Therapiemöglichkeiten und Ansätze.

  Persönliche Beratungsgespräche
  Bei den persönlichen Beratungsgesprächen mit ExpertInnen aus den Bereichen Medizin,
  Psychologie, Sozialarbeit, Ergotherapie und Pflege können Sie sich austauschen und Fragen
  stellen. Diese Beratungen finden im Anschluss zu den Workshops statt.

  Workshop 1: TANZEN bis wir vergessen, dass wir vergessen.
  Dass sich Musik positiv auf Demenzerkrankte auswirkt, ist bekannt. Auch die Bewegung fördert die
  Gesundheit unserer Mitmenschen, die an Demenz erkrankt sind. Im Tanzen kommt beides zusam-
  men und wird erweitert durch geistiges Training, dass durch das Erlernen immer neuer Choreogra-
  fien begünstigt wird. Wie soll aber ein Mensch der an Demenz erkrankt ist TANZEN lernen, wenn
  er/sie es vielleicht noch nie probiert hat? Wie soll ein Mensch, der körperliche Einschränkungen hat
  TANZEN können? Wie soll ich TANZEN ohne PartnerIn? All diese Fragen werden in diesem Work-
  shop versucht zu beantworten. Und wir werden tanzen, um durch diese schöne, spielerische Art,
  unser Denkvermögen zu schulen und das Gehirn fit zu machen/zu halten.

  Workshop 2: „Darf ich meine alzheimerkranke Mutter anlügen?“ Ethische Fragen in der
  Begleitung und Betreuung von Menschen mit Demenz
  Wie kann ich wissen, was meine Mutter wirklich will, wenn sie ihre Meinung ständig ändert?
  Darf ich für sie entscheiden? Sie läuft immer weg – darf ich sie mit einem GPS orten? Diese und
  ähnliche ethische Fragen beschäftigen häufig Pflegende von Menschen mit Demenz. Im Work-
  shop wollen wir den schmalen, aber gangbaren Weg ausloten, wie man Menschen mit Demenz in
  schwierigen Situationen gut begleiten kann.

  Workshop 3: Gefühlskarussell pflegender Angehöriger
  Pflegende Angehörige – insbesondere Angehörige von Menschen mit Demenz – haben eine große
  Vielzahl von Herausforderungen zu meistern. Dies lässt die persönlichen Emotionen oft in eine
  unkontrollierte Berg- und Talfahrt geraten. Im Workshop wollen wir erkennen, welche Gefühle
  durch die Angehörigenrolle entstehen. Warum diese manchmal hilfreich, manchmal aber auch
  hindernd für Veränderung sein können. Dabei bringt uns eine betreuende Angehörige ihre ganz
  persönliche Sichtweise und Erfahrungswerte mit.

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Workshop 4: Das Demenz Balance-Modell© – emotional berührend, für die tägliche
Begleitung stärkend
Das Demenz Balance-Modell© ist eine Selbsterfahrungsmethode, die es möglich macht, die
Auswirkungen einer Demenzerkrankung auf das eigene Leben zu erfahren.
„Ich habe eine Ahnung davon bekommen, mit welchen Gefühlen ich zu kämpfen hätte, aber
auch welche Bedürfnisse dann bei mir im Vordergrund stünden.“

Workshop 5: Erwachsenenvertretung – Chancen und Grenzen der Selbstbestimmung
Wenn die Selbstständigkeit im Alltag nachlässt, tun sich verschiedenste Hürden und Fragen auf:
„Wie erledigt man nun die Bankgeschäfte?“, „Wer darf für die erkrankte Person entscheiden?“
Oft wird schnell der Ruf nach einer gerichtlichen Erwachsenenvertretung laut. Vielleicht zu schnell.
Im Workshop werden verschiedene Formen der Vertretung mit dem Ziel vorgestellt, konkrete
Hinweise auf jeweils passende Maßnahmen oder mögliche Alternativen zu erhalten. Gerne wird
Gelegenheit gegeben, Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu beantworten.

Workshop 7: Auf die eigene Kraft bauen – das Potenzial von Selbsthilfe für Betroffene
Vor welchen Herausforderungen stehen Personen mit kognitiven Beeinträchtigungen? Welche
Voraussetzungen braucht es, damit sie auf ihr eigenes Potenzial zurückzugreifen können? Umset-
zungsmöglichkeiten und Beispiele zu beteiligungsorientierten Angeboten von Betroffenen, Erfah-
rungen aus der unterstützten Selbsthilfegruppe „Leben mit Vergessen“ in Innsbruck.

Workshop 8: Das 1x1 der Medikamente
Die Mehrfacherkrankung nimmt im Alter zu. Durch diese Multimorbidität kommen verschiedene
Medikamentengruppen zum Einsatz. Durchschnittlich nehmen PatientInnen über 75 Jahre mehr
als fünf verschiedene Medikamente täglich ein. Daraus resultieren nicht selten Wechselwirkungen,
die zu Nebenwirkungen führen können. Im Workshop werden einzelne Medikamente besprochen
und konkrete Tipps für die Praxis vermittelt.

Workshop 9: Musik und Demenz
Musik hat eine besondere Wirkung auf Menschen mit Demenz. Sie hilft, in Kontakt zu kommen,
kann anregend, beruhigend und konzentrationsfördernd wirken. Und selbst wenn vieles andere
verschwunden ist, die Lieder, die von früher bekannt sind, kommen mit vielen anderen Erinner-
ungen zurück. In diesem Workshop erfahren Sie, wie Sie Musik als Mittel der Kommunikation,
zur Anregung, Entspannung und Steigerung des Wohlbefindens in der Alltagsgestaltung nutzen
können.

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Workshop 10: Menschen mit Demenz im Krankenhaus – von herausforderndem
Verhalten zu Halt und Vertrauen
Warum entsteht herausforderndes Verhalten im Krankenhaus und auch zu Hause? Verhalten
verstehen lernen und Missverständnisse in Zukunft umgehen zu können, sind thematische
Schwerpunkte dieses Workshops. Die Veränderung des Verhalten von Menschen mit Demenz
ist krankheitsbedingt gar nicht oder nur begrenzt möglich. Unsere Herangehensweise und unser
Blickwinkel kann jedoch zum Wohle aller Beteiligten geändert werden. In diesem Workshop
möchten wir Ihnen Strategien mitgeben, die Ihnen helfen können, Verhalten verstehen zu lernen.
Wie kann man Missverständnissen begegnen und diese konfliktfrei lösen? Welche Konzepte
können beim gegenseitigen Verstehen unterstützen? Wie geht es mir nach herausforderndem
Verhalten – wie kann ich mit dieser Herausforderung besser umgehen? Speziell geschulte
diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerInnen mit Zusatzausbildung zu Demenz, Kinästhetik
und Basaler Stimulation zeigen Ihnen Maßnahmen, Methoden und praktische Tipps auf.

Workshop 11: Gut vorbereitet ins Pflegeheim
Wenn ältere Menschen einen Heimplatz benötigen, stellt das sowohl für diese selbst als auch für
Angehörige eine große Herausforderung dar. Wir erarbeiten in diesem Workshop die Situation
vor, während und nach einem Heimeinzug.

Workshop 12: Begleitung bis zuletzt
Die Demenz ist eine lebensbegrenzende Erkrankung. Menschen mit Demenz sind am Ende
ihres Lebens meistens sehr eingeschränkt und anfällig für Begleiterkrankungen, die schließlich
die Sterbephase einleiten. Im Seminar werden die letzten Tage eines demenziell erkrankten
Menschen in den Blick genommen: Wie verläuft das Sterben bei Menschen mit Demenz? Wie
erkennt man die Sterbephase? Was ist zu tun? Was ist zu lassen? Das Seminar kann damit eine
Vorbereitung auf diese allerletzte Zeit sein – denn der Verlauf der Sterbephase hängt auch davon
ab, was vorher gemeinsam mit den Betroffenen, jedenfalls in deren Sinn, besprochen wurde;
wenn man sich auf diese besondere Zeit frühzeitig einstellt, so ist das in den letzten Tagen und
Stunden meistens sehr hilfreich.

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MITWIRKENDE
          Mag.a Aloisia Angermair, BSc, DGKP
          Stellvertretende Pflegedirektorin, Landeskrankenhaus - Universitätskliniken
          Innsbruck, Leitung des Pilotprojekts für die Verbesserung der Versorgung von
          PatientInnen mit Demenz und des Projektes „Der alte Mensch im Krankenhaus“
          sowie Multiplikatorin für die Initiative „Demenz braucht Kompetenz“ der tirol
          ­kliniken

          Johanna Aufschnaiter, BScN, DGKP
          Dipl. Gesundheits- und Krankenpflegerin, Landeskrankenhaus - Universitätsklini-
          ken Innsbruck, Memory Nurse (Beratung und Verbesserung der Versorgung von
          Menschen mit Demenz im Krankenhaus) und Multiplikatorin für die Initiative
          „Demenz braucht Kompetenz“ der tirol ­kliniken

          Mag.a Verena Bramböck, BA
          Leiterin der Koordinationsstelle Demenz am Landesinstitut für Integrierte
          Versorgung Tirol und Sozialarbeiterin an der gerontopsychiatrischen Station A3
          am LKH Hall in Tirol, Demenz-Balance-Multiplikatorin

          Mag.a Beate Czegka, MAS, DGKP
          Abteilungsvorstand Pflegemanagement der Tirol Kliniken GmbH,
          Koordinatorin der Initiative „Demenz braucht Kompetenz“ der tirol kliniken

          Priv.-Doz.in Dr.in med univ. Michaela Defrancesco, MSc, PhD
          Fachärztin für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin, Leiterin der
          Gedächtnisambulanz der Innsbrucker Univ.-Klinik für Psychiatrie I, Multiplikatorin
          für die Initiative „Demenz braucht Kompetenz“ der tirol ­kliniken sowie Mitwirkende
          bei klinischen Forschungsprojekten im Bereich demenzieller Erkrankungen an der
          Medizinischen Universität Innsbruck und Vorstandsmitglied der Österreichischen
          Alzheimergesellschaft

          Priv.-Doz.in Dipl. PGW, Dr. in Daniela Deufert
          Gesundheits- und Krankenpflegerin, stv. Departmentleitung, Studiengangskoordi-
          nation Bachelorstudium Pflegewissenschaft und ULG für Führungs- / Lehraufga-
          ben in der GuKP

          Mag.a Dr.in Angela Diwo
          Klinische und Gesundheitspsychologin an der Gedächtnisambulanz der
          Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie A am Landeskrankenhaus Hall

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Doz. Dr. Atbin Djamshidian-Tehrani, PhD
Facharzt für Neurologie, Leiter der Gedächtnisambulanz der Innsbrucker Univ.
Klinik für Neurologie, zahlreiche Forschungsprojekte auf dem Gebiet neurode-
generativer Erkrankungen mit Schwerpunkt Kognition, Vorstandsmitglied der
Österreichischen Parkinson Gesellschaft

Verena Friedrich, BSc, DGKP
Dipl. Gesundheits- und Krankenpflegerin, Landeskrankenhaus - Universitätskliniken
Innsbruck, Koordinatorin Memory Nurse (Beratung und Verbesserung der Versor-
gung von Menschen mit Demenz im Krankenhaus) und Multiplikatorin für die
Initiative „Demenz braucht Kompetenz“ der tirol ­kliniken

Katja Gasteiger
Demenzreferentin, Diplomierte Pflegefachfrau (HF), Diplomierte Gesundheits-
und Krankenpflegerin, EduKation-Demenz Trainerin, Leiterin Caritas Servicestelle
Demenz

Karin Geißler, DGKP
Dipl. Gesundheits- und Krankenpflegerin, Landeskrankenhaus - Universitätsklini-
ken Innsbruck, Praxisanleiterin für Basale Stimulation, Abhaltung von Grundkur-
sen Basale Stimulation für MitarbeiterInnen der Pflege am Landeskrankenhaus
Innsbruck

Nadja Gspan, MSc
Assistentin der Abteilung Pflegemanagement der Tirol Kliniken GmbH und
Multiplikatorin für die Initiative „Demenz braucht Kompetenz“ der tirol kliniken,
verantwortlich für die Anmeldung und Workshopeinteilung am Praxistag

Mag. Werner Gutmann, BA
Büroleiter im Nothburgaheim Innsbruck, Lektor am MCI - Institut für
Soziale Arbeit

Kristina Juchum, MMA
Medienservice und interne Kommunikation, Abteilung PR & Kommunikation der
Tirol Kliniken GmbH, Multiplikatorin und Kommunikationsverantwortliche für die
Initiative „Demenz braucht Kompetenz“ der tirol kliniken

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"Demenz - den Alltag meistern" - Tirol ...
Barbara Kleissl, MBA, DGKP
Dipl. Gesundheits- und Krankenpflegerin, akademische Sozialmanagerin;
selbstständig tätig in den Bereichen Projektmanagement, Qualitätssicherung in
der häuslichen Pflege, Sachverständigentätigkeiten und Erwachsenenbildung mit
Schwerpunkt Gerontopsychiatrie

Helga Kneringer, DGKP
Dipl. Gesundheits- und Krankenpflegerin auf der Inneren Medizin 1 am LKH Hall,
Memory Nurse (Beratung und Verbesserung der Versorgung von Menschen mit
Demenz im Krankenhaus) und Multiplikatorin für die Initiative „Demenz braucht
Kompetenz“ der tirol ­kliniken

Mag.a phil. Melanie Kriegseisen-Peruzzi, BSc, MSc
Ergotherapeutin, Linguistin, Schulungsleiterin für das „Ergotherapeutische
Assessment“ an Fachhochschulen, medizinischen Einrichtungen und Fort-
bildungsinstituten, Mitarbeiterin für Lehre und Forschung an der fh gesundheit
in Innsbruck und an der FH für Gesundheitsberufe OÖ; als Ergotherapeutin seit
2001 in unterschiedlichen Settings der Geriatrie praktisch tätig, seit 2003
„Ergotherapeutische Fachpraxis für Geriatrie“

Karin Lechner
Assistentin der Abteilung Pflegemanagement der Tirol Kliniken GmbH und
Multiplikatorin für die Initiative „Demenz braucht Kompetenz“ der tirol kliniken

Simone Maier, BScN, DGKP
Pflegewissenschaftlerin, verantwortlich für den Bereich Pflegeentwicklung in der
Abteilung Pflegemanagement der Tirol Kliniken GmbH und Multiplikatorin für
die Initiative „Demenz braucht Kompetenz“ der tirol ­kliniken

Prim. Univ.-Prof. Dr. Josef Marksteiner
Ärztlicher Leiter der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie A am LKH Hall,
Vorstandsmitglied der Österreichischen Alzheimergesellschaft und Mitinitiator
der Initiative „Demenz braucht Kompetenz“ der tirol kliniken

Doris Martini, DGKP
Dipl. Gesundheits- und Krankenpflegerin, Landeskrankenhaus Hochzirl - Natters,
Standort Hochzirl, Abteilung Innere Medizin, Memory Nurse (Beratung und
Verbesserung der Versorgung von Menschen mit Demenz im Krankenhaus) und
Multiplikatorin für die Initiative „Demenz braucht Kompetenz“ der tirol ­kliniken

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"Demenz - den Alltag meistern" - Tirol ...
MR Dr.in Elisabeth Medicus, MAS
Ärztin für Allgemeinmedizin und Geriatrie, von 2001 bis 2019 Ärztliche Leiterin der
Tiroler Hospiz-Gemeinschaft, Lehrbeauftrage an der Medizinischen Universität
Innsbruck. Interessensschwerpunkte: Ethische Fragen am Lebensende, Integration
von Palliative Care in die Regelversorgung, Kommunikation in der Palliativbetreu-
ung

Iris Mödritscher, DGKP
Dipl. Gesundheits- und Krankenpflegerin, Landeskrankenhaus Hochzirl-Natters,
Standort Natters, Abteilung Innere Medizin, Memory Nurse (Beratung und
Verbesserung der Versorgung von Menschen mit Demenz im Krankenhaus) und
Multiplikatorin für die Initiative „Demenz braucht Kompetenz“ der tirol kliniken

MMag.a Christina Pletzer
Klinische- und Gesundheitspsychologin in freier Praxis mit Schwerpunkt
Gerontopsychologie; Diagnostik und Training kognitiver Leistungen; Erziehungs-
wissenschaftlerin. Mitarbeiterin im Demenz-Servicezentrum der Caritas Tirol,
Diözese Innsbruck; Autorentätigkeit (z. B. demenzDasMagazin); Workshops und
Vortragstätigkeit zum Thema Demenz

Gabriela Polleroß, DGKP
Dipl. Gesundheits- und Krankenpflegerin, akademische Lehrerin am Ausbildungs-
zentrum West für Gesundheitsberufe der Tirol Kliniken, Seniorentanzleiterin für
Seniorentanz Plus, Vorstandsmitglied Bundesverband Seniorentanz Österreich

Melina Prünster, BA
Assistentin der Abteilung Pflegemanagement der Tirol Kliniken GmbH und
Multiplikatorin für die Initiative „Demenz braucht Kompetenz“ der tirol kliniken,
verantwortlich für die Anmeldung und Workshopeinteilung am Praxistag

Corinna Schiemer, BSc
Ergotherapeutin auf der Akutstation Gerontopsychiatrie A3 am LKH Hall, Abteilung
Psychiatrie und Psychotherapie A, mit dem Schwerpunkt Demenzerkrankungen

Mag.a Susanne Schlesinger
Klinische- und Gesundheitspsychologin, Schwerpunkt Gerontopsychologie,
Angehörigenberaterin Demenz-Servicezentrum der Caritas in Innsbruck und Zirl,
Erwachsenenbilderin mit Schwerpunkt Demenz, Depression, Kommunikation

                                10
Prof.in Dr.in Martina Schmidhuber
Professorin für Health Care Ethics an der Karl-Franzens-Universität Graz

Mag. a Susanne Schmidt-Neubauer
Trainierin, Moderatorin, Künstlerin, EduKation-Demenz- Mulitplikatorin, pflegende
und betreuende Angehörige

Monika Unterlechner-Öttl, DSA
Sozialarbeiterin und langjährige Mitarbeiterin des Vereins VertretungsNetz mit den
Schwerpunkten Beratung betroffener Personen und ihrer Angehörigen zum neuen
Erwachsenenschutzgesetz sowie individuelle Abklärung geeigneter Unterstützung
oder notwendiger Vertretung für Menschen mit Einschränkungen

Mag.a Karin Wilhelmer
Klinische Neuropsychologin an der Abteilung für Klinische Psychologie, Landes-
krankenhaus - Universitätskliniken Innsbruck, zuständig für Neuropsychologische/
Demenzdiagnostik an der Gedächtnisambulanz

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INFORMATIONEN ZUR ANMELDUNG

Das Programm im Überblick | 6. Praxistag „Demenz – den Alltag meistern“, am 29.9.2021

ab 09:00 Uhr		         Registrierung
10:00 - 10:45 Uhr      Begrüßung, Impulsvortrag "Demenz vorbeugen und behandeln - was gibt es Neues?"
11:00 - 16:00 Uhr      parallel stattfindende Workshop-Reihen, je nach gebuchter Themen-Reihe
Workshopreihe 1: 11:00 - 12:30 Uhr: Tanzen bis wir vergessen, dass wir vergessen
			              12:45 - 14:15 Uhr : Begleitung bis zuletzt
			              14:30 - 16:00 Uhr: Gut vorbereitet ins Pflegeheim

Workshopreihe 2: 11:00 - 12:30 Uhr: Gefühlskarusell pflegender Angehöriger
			              12:45 - 14:15 Uhr : Tanzen bis wir vergessen, dass wir vergessen
			              14:30 - 16:00 Uhr: Begleitung bis zuletzt

Workshopreihe 3  11:00 - 12:30 Uhr: Darf ich meine alzheimerkranke Mutter anlügen?
			              12:45 - 14:15 Uhr : Demenz-Balance Modell©
			              14:30 - 16:00 Uhr: Menschen mit Demenz im Krankenhaus

Workshopreihe 4        11:00 - 12:30 Uhr: Erwachsenenvertretung - Chancen und Grenzen
			                    12:45 - 14:15 Uhr : Gefühlskarussell pflegender Angehöriger
			                    14:30 - 16:00 Uhr: Persönliche Beratungsgespräche

Workshopreihe 5  11:00 - 12:30 Uhr: Das 1x1 der Medikamente
			              12:45 - 14:15 Uhr : Auf die eigene Kraft bauen
			              14:30 - 16:00 Uhr: Musik und Demenz

16:00 - 17 Uhr		 Persönliche Beratung (abhängig von der aktuellen epidemiologischen Situation)

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Teilnehmerzahl der einzelnen Workshops ist begrenzt.
Bitte registrieren Sie sich bis 20.09.2021 unter veranstaltungen.tirol-kliniken.at und wählen
Sie Ihre präferierte Workshopreihe (1-5). Covidbedingt können nicht die einzelnen Workshops
ausgewählt werden, sondern nur eine komplette Workshop-Reihe. Ein Wechsel in eine andere
Workshop-Reihe ist während der Veranstaltung nicht möglich. Die Reihenfolge der Anmeldung
entscheidet. Gerne können Sie sich telefonisch anmelden: Montag - Freitag von 08:00 - 12:00 Uhr
unter 050504-28635. In den Workshop-Räumen ist für Getränke & Verpflegung gesorgt. Haben Sie
noch Fragen oder Wünsche? Sie erreichen uns unter praxistag.demenz@tirol-kliniken.at.
Mehr zu Demenz: demenz.tirol-kliniken.at und demenz-tirol.at.

Bei dieser Veranstaltung kann es aufgrund der Entwicklungen rund um COVID-19 zu Änderungen
kommen. Entsprechend unserem Covid-19-Präventionskonzept gilt nach derzeitigem Informations-
stand die 2-G-Regel: Geimpft (Vollimmunisierung), Genesen + Immunisierung oder PCR-Test nicht
älter als 72 Stunden. Der Nachweis ist mit einem Identifikationsausweis bei der Registrierung vor Ort
vorzuweisen. Mund-Nasen-Schutz entsprechend den aktuellen Regelungen.

          Mag.a Beate Czegka, MAS                                  Mag.a Verena Bramböck, BA
 Koordinatorin der Initiative „Demenz braucht                Leiterin der Koordinationsstelle Demenz
      Kompetenz“, Tirol Kliniken GmbH                      Landesinstitut für Integrierte Versorgung Tirol

                               Prim. Ao. Univ.-Prof. Dr. Josef Marksteiner
                                      Ärztlicher Leiter der Abteilung
                              Psychiatrie und Psychotherapie A am LKH Hall
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