Ev. Kirchengemeinden Dorlar und Atzbach Ausgabe 37 12.2017 03.2018

 
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Ev. Kirchengemeinden Dorlar und Atzbach Ausgabe 37 12.2017 03.2018
Ev. Kirchengemeinden Dorlar und Atzbach
    Ausgabe 37 12.2017 - 03.2018

             Hans-Dieter Buchmann pixelio.de
Ev. Kirchengemeinden Dorlar und Atzbach Ausgabe 37 12.2017 03.2018
Redaktion
                                                                  Marianne Atzbach
                                                                  Manuela Bünger
                                                                  Dr. Luise Förster
                                                                  Ute Jacksteit
                                                                  Norbert Kuhn
                                                                  Silke Rauber
                                                                  Email: gemeinde-
                                                                  brief@gemeinde-lebt.de

                                                                  Bildnachweis
                                                                  Axel Bepperling
                                                                       Seite 20,21,22,23,24
                                                                  Luise Dinter
                                                                       Seite 24
                                                                  Förderverein KITA
                                                                       Seite 19
                                                                  Dr. Luise Förster
                                                                       Seite 10,11,28
                                                                  KiTa Senfkorn
                                                                       Seite 18,

                                                                  Hans-Dieter Buchmann pixelio.de
                                                                       Seite 1
                                                                  N. Schwarz © Gemeindebrief-
                                                                  Druckerei.de
                                                                       Seite 5,7

Impressum
Herausgeber sind die
Ev. Kirchengemeinden
Dorlar und Atzbach
Bahnhofstraße 2
35633 Lahnau
V.i.S.d.P.: Pfarrerin Manuela Bünger
www.gemeinde-lebt.de
gemeindebuero@gemeinde-lebt.de
Der Gemeindebrief erscheint vier mal jährlich, Mitte März, Mitte Juni, Mitte September und Mitte
Dezember

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Ev. Kirchengemeinden Dorlar und Atzbach Ausgabe 37 12.2017 03.2018
Inhalt
                                                            Auf ein Wort
                                                                           Seite   4
                                                            Multikulti
Liebe Leser,                                                Weihnachten
Weihnachten steht vor der Tür und wir erleben die                      Seite       6
Advents– und Weihnachtszeit bestimmt ganz unter-            Weihnachten in
schiedlich. Manche können die Zeit genießen, andere         fremden Ländern
sind von Hektik getrieben. So unterschiedlich wie wir                  Seite       9
diese Zeit empfinden, so unterschiedlich sind auch
                                                            Kinder– und
die Weihnachtsbräuche in der Welt. Davon können
                                                            Jugendarbeit
Sie in dieser Ausgabe lesen. Allerdings sollte bei all
                                                                        Seite 12
den unterschiedlichen Formen oder Ritualen eins im-
mer im Vordergrund stehen, Gott hat seinen Sohn in          KITA Senfkorn
unsere Welt geschickt. In eine Welt die heute stark                     Seite 18
von Egoismus, von Gewalt und von vielen Problemen           Förderverein KITA
geprägt ist. Trotzdem bleibt die Botschaft schon seit                   Seite 19
über 2000 Jahren die gleiche „Wir haben einen, der
                                                            Bilder zum
sich von ganzem Herzen um ums sorgt. Wir sind hier
                                                            Kirchenjubiläum
nicht allein“, wie es Pfarrerin Bünger in ihrem Artikel
                                                                         Seite 20
schreibt. Nehmen wir diese Botschaft doch mit in den
Alltag und in das neue Jahr. Da passt auch die Losung       Kurz notiert
für 2018, „Ich will den Durstigen geben von der Quel-                      Seite 24
le des lebendigen Wassers umsonst“, bestens dazu.           Familiennachrichten
Wir wünschen Ihnen gesegnete Weihnachten und ein                        Seite 25
gutes, friedvolles Jahr 2018.
                                                            Wir trauern um...
                                Ihr Gemeindebriefteam
                                                                        Seite 26

                                                                   Editorial 3
Ev. Kirchengemeinden Dorlar und Atzbach Ausgabe 37 12.2017 03.2018
E     s muss noch etwas hinzukommen...
 Andere Länder, andere Sitten - diese Aussage bewahrheitet sich auch im Hin-
 blick auf die verschiedenen Weihnachtsbräuche rund um den Globus. Die
 Traditionen, auf die man dabei trifft, sind ziemlich überraschend.
                                                  von Pfarrerin Manuela Bünger

Während es bei uns ein besinnliches      der häufig Papp-Hüte und zünden
Weihnachtsfest mit Kerzen, ge-           Knallfrösche. So unterschiedlich wird
schmücktem Baum und Liedern gibt,        Weihnachten gefeiert. Es hat aber im-
feiert man etwa in Mexiko die Geburt     mer etwas mit der Familie zu tun und
Christi mit einem großen Festzug und     mit Essen, bei den Norwegern kann es
Feuerwerk. Bei den so genannten          bis zu 38 Gänge beim Weihnachtses-
„psadas“ wird die Herbergssuche von      sen geben. In Island gibt es Reisbrei
Maria und Josef nachgespielt. Wäh-       und in irgendeiner Portion ist eine
rend man in Kolumbien an den Tagen       Mandel drin. Wer die findet, be-
vor Weihnachten mit der Familie im       kommt ein zusätzliches Geschenk. In
Wald Moos für die Krippe sammelt,        Frankreich freut man sich auf die Ess-
geht man vor dem Festtagsschmaus in      kastanien, während man bei uns in
Finnland mit der Familie in die Sauna.   den Adventstagen nicht auf den Ad-
Bei fast 40 Grad im Schatten feiert      ventskalender, Glühwein und die
man in Australien Weihnachten und        Weihnachtsgans verzichten möchte.
dann hauptsächlich draußen mit Grill-    Ja, in diesen Tagen um Weihnachten
partys in der Badehose um den Pool.      erscheint die Welt ein wenig anders
Unsere holländischen Nachbarn ha-        als sonst. Weihnachten soll eben nicht
ben ihre Bescherung bereits am 5.        so sein wie irgendein Sonntag oder
Dezember am Vorabend zum Niko-           Feiertag. Es muss noch etwas hinzu-
laustag. Dafür geht in Russland und      kommen, was es sonst nicht noch ein-
vielen    osteuropäischen     Ländern    mal im Jahr gibt. Dafür wird vieles
Weihnachten bis zum 6. Januar und        hergerichtet, bewegt und gestaltet.
die Weihnachtsgeschenke gibt es dort     Ja, es muss noch etwas hinzukom-
erst am 31. Dezember (bzw. in der        men, was es sonst nicht noch einmal
Nacht zum 1. Januar). Ganz besondere     gibt. Mit diesem Wunsch und Gedan-
Weihnachtsbräuche gibt es übrigens       ken sind wir eigentlich genau bei dem,
auch in Großbritannien. Während des      was Weihnachten im Tiefsten aus-
Weihnachtsessens tragen die Englän-      macht. Allerdings hat uns Gott nicht

 4 Auf ein Wort
Ev. Kirchengemeinden Dorlar und Atzbach Ausgabe 37 12.2017 03.2018
N. Schwarz © GemeindebriefDruckerei.de

irgendwelche Rituale und Traditionen       kommt nicht als großer imposanter
gegeben – die können immer nur Hin-        Machthaber (von denen haben wir
weisschilder sein-, nein, Gott hat et-     schon viel zu viele). Nein, er kommt
was in diese Welt dazu gegeben, was        als Neugeborenes. Gott macht sich
eigentlich nicht dazu gehört und doch      selbst verletzbar und geht damit den
dringend benötigt wird - für unser         Weg, den wir Menschen gehen. Wir
persönliches und unser gemeinschaft-       sind nämlich nicht nur die Starken,
liches Wohl. Gott hat seinen Sohn ge-      und das Leben ist auch mehr wert als
geben. Ihn zu einem von uns gemacht        alles, was uns heute als solches ver-
mit allem, was dazu gehört. Eine un-       kauft wird. Das Leben ist mehr als der
verhoffte „Zugabe“ Gottes also.            Versuch zu funktionieren und zu be-
Aber - so mag mancher einwerfen -          stehen. Das Kind in der Krippe erin-
diese Zugabe ist doch nur ein Kind,        nert uns daran: Wir sind unserem
wie in wohl jeder Minute eines auf         Schöpfer nicht egal. Wir haben einen,
dem weiten Erdenkreis geboren wird!        der sich von ganzem Herzen um ums
Also worin liegt dann das Plus? Was        sorgt. Wir sind hier nicht allein. Und
ist es dann, was unsere Lage verän-        das ist der wahre Grund, Weihnach-
dern soll. Ich sage ihnen: es ist gerade   ten mit Freude und Kreativität zu fei-
dieses Zarte und Unscheinbare. Gott        ern.

                                                               Auf ein Wort 5
Ev. Kirchengemeinden Dorlar und Atzbach Ausgabe 37 12.2017 03.2018
M           ultikulti Weihnachten
 Wenn man neu in einem andern Kontinent lebt und in einem multinationalen Team arbei-
 tet, erlebt man auch gerade in der Weihnachtszeit manche Überraschungen. Mein erster
 weihnachtlicher Kulturschock war das Einüben einer Weihnachtskantate zu Begleitmusik
 vom Tonband – mein deutsches Verständnis sagte mir, man könne doch nur zu Live-Musik
 singen…..aber noch heute sind mir Liedzeilen und manche Melodien im Kopf – es war eine
 tolle Kantate!
                                                                        von Marianne Atzbach

Mit deutschen Kollegen saßen wir bei tropi-       lung des deutschen „Stille Nacht“ in der Stadt
scher Hitze am Heiligen Abend fast stilecht       hätte ich gerne verzichten können, auch wa-
neben einem Plastikweihnachtsbaum und             ren die lebendigen Schneemänner oder Ni-
pflegten deutsche Traditionen mit Plätzchen,      koläuse in der afrikanischen Hitze nicht unbe-
Stollen und einem Glas Wein. Den Weih-            dingt dazu angetan, Weihnachtsstimmung
nachtsbaum durften wir dabei nicht aus den        zu erzeugen – aber, was soll’s – erlaubt ist,
Augen lassen, denn er war mit brennenden          was gefällt. Ein Weihnachtsessen im Team
echten Kerzen bestückt. Plötzlich klopfte es      bleibt mir aber in bester Erinnerung. Hier
an die Tür – amerikanische Kollegen wollten       brachten Engländer, Amerikaner, Schweizer,
sehen, wie wir den Heiligen Abend begingen.       Deutsche etwas zum Essen mit – und so gab
Schnell wurden die Weingläser in Sicherheit       es neben „Götterspeisensalat“ (Jello-Salad)
gebracht – das hätten die amerikanischen          auch englischen Plum-Pudding, ein Suppen-
Missionare von ihrer Kultur her nicht ver-        huhn zum Truthahn „aufgearbeitet“ für die
standen. Großes Staunen ihrerseits, als sie die   Amerikaner – und freilich Stollen und Lebku-
flackernden Kerzen am Weihnachtsbaum              chen als deutsche Zugabe. Wir haben fröh-
sahen: „Noch nie habe ich echte Kerzen am         lich internationale Weihnachtslieder gesun-
Weihnachtsbaum gesehen“                           gen und es fehlten auch nicht Kronen und
Am Weihnachtstag wurde mir das Haus ein-          Knallbonbons, die wohl für die Engländer
gerannt von Horden afrikanischer Kindern,         zum Fest dazugehören. Und natürlich gab es
die neu eingekleidet vor mir standen und          keine Weihnachtsfeier ohne das liberianische
forderten: „Gib mir jetzt mein Weihnachtsge-      Lied „I like a green, green Christmas“ (dt: Ich
schenk.“ – irgendwann habe ich mich ge-           mag keinen Schnee – ich liebe grüne Weih-
nervt in meinem Haus verbarrikadiert.             nachten“) Statt eines Weihnachtsbaumes
Einige Jahre später fand ich die Vielseitigkeit   freuten wir uns an den Kokospalmen, deren
der Weihnachtsbräuche dann doch eher              Blätter sanft im Wind rauschten, und die
bereichernd. Auf die wochenlange Beriese-         weißen Kuhreiher auf den Wiesen, allgemein

 6 Weihnachten in fremden Ländern
Ev. Kirchengemeinden Dorlar und Atzbach Ausgabe 37 12.2017 03.2018
„Christmas-Birds“ (Weihnachtsvögel) ge-         mich damals total getröstet, denn obwohl
nannt, erinnerten uns auch an die Jahreszeit.   das Drumherum der verschiedenen Weih-
Die liberianische Variante des Weihnachtses-    nachtsbräuche und Kulturen ganz interessant
sens, das gerade für die verarmten und vom      ist und irgendwie dazu gehört , ist es nicht die
Krieg geschädigten Menschen so wichtig          Hauptsache. Bethlehem war auch kein Idyll –
war, erlebten wir dann am Abend. Nach Ein-      war auch „ganz am Rand“ - und dort wurde
bruch der Dunkelheit entdeckten und erleg-      Jesus geboren, der Heiland und Retter –
ten die Männer vom Wachdienst am Strand         eben weil nichts in dieser Welt „heil“ ist.
eine große Wasserschildkröte. Ihre Freude        Plötzliche Schießereien im Morgengrauen
über dieses Geschenk des Himmels war un-        des Weihnachtstages haben mich damals
beschreiblich – und schließlich konnten mit     zwar unglaublich erschreckt – aber am Ende
diesem Weihnachtsbraten etliche Familien        stellte es sich heraus, dass es sich nur um die
noch ein nachträgliches Festessen genießen.     „Freudenböller“ der Friedenstruppe handel-
In Zeiten des Bürgerkriegs wollte keine so      te, die den Bewohnern ein frohes Fest wün-
rechte Weihnachtsstimmung aufkommen.            schen wollten! Auf diese Art, Weihnachten
Zwar war wenige Wochen vor Weihnachten          zu zelebrieren hätte ich denn auch noch ver-
wieder mal ein fragiles Friedensabkommen        zichten können.
unterzeichnet worden – aber nach Weih-          Vielleicht ist Ihnen auch nicht nach Weih-
nachtsfeiern war eigentlich keinem zumute.      nachten zumute – dann lesen Sie doch mal
Mit einer nächtlichen Ausgangssperre von 18     das abgedruckte Weihnachtslied – und viel-
Uhr abends bis 8 Uhr morgens waren die          leicht können Sie dann auch fröhlich mitsin-
Tage auch zum Überleben kurz genug, aber        gen: „Welt ging verloren – aber Christ ist ge-
zum Feiern zu kurz. Die Luft knisterte buch-    boren.“
stäblich mit politischer
Spannung und Angst. Da                                    N. Schwarz © GemeindebriefDruckerei.de

ging mir plötzlich einige
Tage lang eine Liedzeile
durch den Kopf, die ich
irgendwann mal irgend-
wo gehört hatte: „Ganz
am Rand, wo der Kum-
mer wohnt – ganz am
Rand, wo sich nichts
mehr lohnt, dorthin kam
Gott als Mensch: in die
Kälte, die Not…“ Das hat

                                       Weihnachten in fremden Ländern 7
Ev. Kirchengemeinden Dorlar und Atzbach Ausgabe 37 12.2017 03.2018
Manchmal denk ich, es gibt keine Weihnacht für mich

Frohe Weihnachten
                    wie vor Jahren, ich war noch ein Kind.
                    War das alles vielleicht nur ein herrlicher Traum?
                    Ach, die Träume vergehn so geschwind!
                            Doch dann les‘ ich auf einmal, als wäre es heut‘
                            die Geschichte, die damals geschah,
                            von den Hirten, den Engeln, dem Stall und dem Kind,
                            und dann kommt mir die Weihnacht ganz nah.
                    Manchmal denk ich, es geht mir doch eigentlich gut,
                    aber Gott hat die Armut ersehn,
                    ich verdiene, ich habe ein Dach überm Kopf,
                    kann ich Krippe und Stall denn verstehn?
                            Doch dann merk‘ ich auf einmal, wie ich wirklich bin:
                            so selbstsicher und elend zugleich.
                            Du, Herr, siehst mich nur an und vergibst mir die Schuld.
                            Deine Armut macht mich ja erst reich.
                    Manchmal denk ich: Wie lebten zufrieden und froh
                    einst die Hirten auf Bethlehems Feld.
                    Aber heute ist einer des anderen Feind,
                     voller Haß, Streit und Krieg ist die Welt.
                            Doch dann hör‘ ich auf einmal der Engel Gesang
                            von dem Frieden, den Gott uns nur gibt,
                            und ein neues, ein besseres Leben fängt an:
                            Ich kann lieben, weil Gott mich so liebt!
                    Manchmal denk ich: Die Weisen, sie kamen weit her
                    mit Geschenken so kostbar und schön;
                    ich, ich stehe mit leeren Händen vor dir
                    und muss dir meinen Mangel gestehn.
                            Doch dann weiß ich auf einmal, was du von mir willst,
                            was als Gabe dir angenehm sei:
                            mein verzagtes, verlornes, verängstigtes Herz.,
                            Nimm es hin, Herr, und mache es neu.
                    Manchmal denk ich, bald ist wieder alles vorbei,
                    diese Weihnacht, ihr Zauber, ihr Licht;
                    und der Alltag, der grausame Alltag beginnt
                    und die Arbeit, die Sorge, die Pflicht.
                            Doch dann spür ich auf einmal: Du bleibst ja bei mir,
                            und das Finstre behält keine Macht.
                            Herr, das macht mich so froh, und ich danke dir
                            für das Wunder der Heiligen Nacht.

                                          Text: Martin Gotthard Schneider
   8 Weihnachtslied                       © by Gustav Bosse Verlag Kassel
Ev. Kirchengemeinden Dorlar und Atzbach Ausgabe 37 12.2017 03.2018
K     eine „Stille Nacht“ oder Heimweh an Heiligabend
 Vor fast 40 Jahren besuchten mein Mann, unser Studienfreund und ich unse-
 ren langjährigen Freund und Kollegen Dr. James Boima in seinem Heimat-
 land Sierra Leone. Um die wenigen Urlaubstage auszunutzen, wählten wir
 den ganzen Dezember, auch weil zu dieser Jahreszeit das Klima in dem tropi-
 schen Westafrika für Europäer einigermaßen erträglich ist.
                                                             von Dr. Luise Förster

Somit waren wir auch über Weihnach-      digt waren auf Mende (einheimische
ten in diesem fremden Land und er-       Sprache) und wurden für uns in eng-
lebten       sehr      ungewöhnliche     lisch übersetzt. Z. T. waren uns die
„Feiertage“. Die ersten Wochen arbei-    Liedmelodien bekannt. Das Leben im
teten wir in dem Krankenhaus ganz im     Dorf und auf dem Markt spielte sich
Osten des Landes. Die Lebensbedin-       genau wie an jedem anderen Wo-
gungen waren hier noch ganz erträg-      chentag ab. Auch auf den Farmen
lich, Versorgung mit Wasser und Le-      wurde tagtäglich gearbeitet.
bensmitteln ausreichend, stundenwei-     Nun plante unser Freund, über Weih-
se Strom über einen Generator.           nachten sein Heimatdorf und seine
In meinen Tagebuchaufzeichnungen         Familie zu besuchen, um uns als seine
finde ich den Eintrag zum 3. Advent:     neue Familie in Deutschland vorzu-
Am Morgen besuchten wir den              stellen. Nun waren wir wirklich in Afri-
Gottesdienst in der kleinen evange-      ka angekommen. Die Bevölkerung be-
lisch-methodistischen Gemeinde. Eine     reitete James Boima und uns einen
römisch-katholische Kirche gibt es       ganz herzlichen Empfang. Die Men-
auch in der Region. Insgesamt sind die   schen hier sind sehr arm, leben größ-
Christen in der Minderheit. Die meis-    tenteils noch in runden Lehmhütten,
ten Menschen gehören dem Islam an,       die Palmblättern gedeckt sind, Keine
sind aber auch noch in ihren animisti-   Wasserversorgung, kein Strom, es gab
schen Stammesreligionen verwurzelt.      nirgendswo etwas zu kaufen. Einige
Feindseligkeiten zwischen den ver-       Vorräte hatten wir noch eingepackt.
schiedenen Religionen haben wir zum      Das abendliche Bad im Fluss, um den
damaligen Zeitpunkt nicht wahrge-        Staub der langen Fahrt abzuspülen
nommen. Als Predigttext wurde das 1.     und die erste Nacht in einer Lehm-
Kapitel des Johannesevangeliums zu-      hütte werde ich so schnell nicht ver-
grunde gelegt. Die Lieder und die Pre-   gessen.

                                 Weihnachten in fremden Ländern 9
Ev. Kirchengemeinden Dorlar und Atzbach Ausgabe 37 12.2017 03.2018
Im Tagebuch lese ich: Heute ist Heilig-  erschüttert. Die Menschen stecken
abend, das muss ich mir immer wie-       noch tief in ihren heidnischen Religio-
der sagen. Nichts erinnert hier an das   nen, obwohl einige getaufte Christen
große Fest. Tagsüber wird gearbeitet     sind und auch entsprechende Schul-
wie an jedem anderen Tag des Jahres.     bildung haben. Wir fanden in dieser
Nur ganz wenige Christen gibt es hier,   Nacht kaum Schlaf. Außer der lauten
keine Gemeinde, keinen Gottesdienst.     Musik wurden wir noch von kleinen
Diese Zeilen schreibe ich bei brüten-    „Haustierchen“ auf unserem Lager
                                                         geplagt.
                                                         Am 1. Weihnachtstag
                                                         fand noch eine beson-
                                                         dere Ehrung für uns
                                                         statt. Wir zählten nun
                                                         zu der Dorfgemein-
                                                         schaft, weil wir mit
                                                         ihnen gegessen und
                                                         getrunken hatten und
                                                         in ihren Hütten ge-
                                                         schlafen hatten. Reis
                                                         und zwei lebende
                                                         Hühner wurden als
der Hitze spätabends im Licht einer Gastgeschenke überreicht. Dann folg-
Taschenlampe und denke daran, dass te eine dreistündige Prozession mit
unsere Angehörigen jetzt im Gottes- lautem Trommeln, Gesang und Ge-
dienst sind oder um den Weihnachts- schrei, die von einem sogenannten
baum sitzen. Hier ist nichts zu spüren „Devil“ angeführt wurde, ein junger
von „Stiller, heiliger Nacht“. Die ganze Mann als Teufel verhüllt mit Reisstroh
Nacht durch war im Dorf ein Höllen- und mit vielen Amuletten behängt,
lärm durch aufgedrehte Laufsprecher der geschlagen und durch das ganze
mit schlechtem Rock und Beat, dazu Dorf getrieben wurde. Den Sinn ha-
die Gesänge und Schreie der Men- ben wir nicht ganz erfasst. Wir waren
schen, die wie in Trance die Nacht total erschöpft und froh, als wir uns in
durchtanzten, durch Alkohol oder Co- die schattige Hütte zurück ziehen
la-Nüsse aufgeputscht. In dieser konnten. Das war afrikanische Xmas
Nacht hatte ich zum ersten Male ohne Christus.
Heimweh, war sehr deprimiert und

 10 Weihnachten in fremden Ländern
Andere Länder - andere Sitten            geht. In der Lobby stand ein elektroni-
Ein zweites Weihnachten fern der Hei-    scher Weihnachtsmann, grellbunt mit
mat erlebten wir auf dem Weg nach        blinkenden Lichtern. Sobald man sich
Malawi, um Marianne Atzbach zu be-       ihm näherte, nickte er mit dem Kopf,
suchen. Nach der Christvesper hier in    blinkte und es ertönte „We wish you a
der Atzbacher Kirche und einem gu-       merry Christmas and a happy New
ten Essen starteten wir nach Frankfurt   Year“ (Wir wünschen fröhliche Weih-
und kurz vor Mitternacht per Flugzeug    nachten und ein glückliches Neues
zunächst nach Addis Abeba in Äthiopi-    Jahr) Nach vermutlich 100 mal hätte
en, von dort sollte es weiter bis ins    ich dem singenden blinkenden Weih-

südliche Afrika nach Malawi gehen.       nachtsmann am liebsten den Blech-
Doch das Anschlussflugzeug kam we-       hals umgedreht. Wir mussten dort
gen eines Militärputsches nicht an.      ausharren, um den Anschlussflug
Wir saßen in Addis Abeba fest, ohne      nicht zu verpassen. Mit 24 Stunden
Gepäck in unserer Winterkleidung, die    Verspätung kamen wir schließlich
Pässe hatte man uns auch abgenom-        doch wohlbehalten in Malawi an und
men, da wir keine Visa für dieses Land   Marianne konnte uns willkommen
hatten. In einem Hotel konnten wir       heißen.
uns aufhalten, dieses aber nicht ver-    Sie sagte nur: „ Das ist Afrika!“
lassen. Keiner wusste, wann es weiter

                                Weihnachten in fremden Ländern 11
K     inder– und Jugendarbeit
 Am Ende eines Jahres lässt man noch einmal Revue passieren, was alles pas-
 siert ist. Das war das Jahr 2017 in der Kinder- und Jugendarbeit in Dorlar und
 Atzbach.
                                                           von Kim Christin Dickel
  Da war als großes Event Jesus          Übergang zu erleichtern, finden
House bei uns im Gemeindehaus zu-        Jungschar und Rasselbande parallel
sammen mit dem CVJM Waldgirmes.          statt. Das erleichtert auch gemeinsa-
                                         me Aktionen, wie z.B. den Besuch des
                                         Auengartens.
                                           Die jüngste Gruppe unserer Ge-
                                         meinde ist der Mädels-Hauskreis, der
                                         seit den Herbstferien besteht. Hier
                                         treffen sich sieben Mädels alle zwei
                                         Wochen zum Austausch, Singen, Es-
                                         sen und Bibel lesen.
                                           Im Dezember feiern wir den ersten
  Im Jugendtreff machen wir seitdem      Geburtstag des Kinderfrühstücks, das
den Glaubenskurs „Emmaus Street“.        monatlich stattfand. Wir haben gebas-
Wir besuchen verschiedene Orte und       telt, gespielt, experimentiert, das Ge-
sprechen dort über die Lebensfragen      meindehaus und das Dorf inklusive
der Jugendlichen. Wir waren z.B. in      der Dorlarer Kirche erkundet.
einem Fast-Food-Restaurant, einem          Die wöchentlichen Gruppenstunden
Supermarkt und auf einem Spielplatz.     dürfen bei diesen besonderen Ereig-
  Am 1. September startete die           nissen nicht vergessen werden.
Jungschar, in der sich die 8- bis 12-
Jährigen treffen. Es wurden schon
Drachen gebastelt und steigen gelas-
sen, Pizza gebacken und vieles mehr.
                            Um den
                            Kindern
                            aus der
                            Rassel-
                            bande
                            den

 12 Jugendarbeit
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Gottesdienstplan Dezem
Sonntag, 24.12.2017 - Heiligabend
16.00     Dorlar       Pfrn. Bünger              mit dem Kindergottesdienst
18.00     Atzbach      Pfrn. Bünger              mit den Konfirmanden

23.00      Dorlar         Pfrn. Bünger           mit dem Teenkreis

Montag, 25.12.2017 - 1. Weihnachtstag
10.30     Atzbach       Pfrn. Bünger
Dienstag, 26.12.2017 - 2. Weihnachtstag
10.30     Dorlar        Pfrn. Bünger
Sonntag, 31.12.2017 - Altjahresabend
16.00     Dorlar        Pfrn. Bünger             mit Abendmahl
18.00     Atzbach       Pfrn. Bünger             mit Abendmahl
Montag, 01.01.2018 - Neujahrstag
18.00     Atzbach       Präd. Neumeyer
Sonntag, 07.01.2018 - 1. Sonntag nach Epiphanias
10.30     Gem.Haus      Präd. Faber
Sonntag, 14.01.2018 - 2. Sonntag nach Epiphanias
10.30      Gem.Haus
Sonntag, 21.01.2018 - Letzter Sonntag nach Epiphanias
10.30     Gem.Haus Pfrn. Bünger              Predigtreihe
Sonntag, 28.01.2018 - Septuagesimae
10.30     Gem.Haus      Pfrn. Bünger         Predigtreihe
Sonntag, 04.02.2018 - Sexagesimae
10.30     Gem.Haus      Pfrn. Bünger         Predigtreihe
Sonntag, 11.02.2018 - Estomihi
18.00     Gem.Haus      Pfrn. Bünger         Predigtreihe, Tatort mit Team

 14 Gottesdienstplan                          Kindergottesdienst sonntags um
mber 2017 bis März 2018
   Sonntag, 18.02.2018 - Invocavit
   10.30      Gem.Haus Pfrn. Bünger        Predigtreihe
   Sonntag, 25.02.2018 - Reminiscere
   10.30      Gem.Haus Pfrn. Bünger        Predigtreihe, mit Abendmahl
   Freitag, 02.03.2018 - Weltgebetstag
   15.00      Gem.Haus Team
   Sonntag, 04.03.2018 - Okuli
   10.30      Atzbach      Pfr. Weber
   Sonntag, 11.03.2018 - Laetare
   10.30      Dorlar       Pfrn. Bünger    Vorstellung der Konfirmanden
   10.30      Atzbach
   Sonntag, 18.03.2018 - Judika
   10.30      Atzbach       Pfrn. Bünger   Vorstellung der Konfirmanden

   10.30     Dorlar
   Sonntag, 25.03.2018 - Palmsonntag
   10.30     Atzbach      Pfrn. Bünger     Konfirmationsjubiläen
   10.30     Dorlar       Präd. Neumeyer
   Freitag, 30.03.2018 - Karfreitag
   09.00      Dorlar       Pfrn. Bünger    mit Abendmahl

   10.30     Atzbach      Pfrn. Bünger     mit Abendmahl
   Sonntag, 01.04.2018 - Ostersonntag
   06.00     Dorlar       Pfrn. Bünger     mit Konfirmanden
   10.30     Atzbach      Pfrn. Bünger
   Montag, 02.04.2018 - Ostermontag
   10.30     Dorlar       Pfrn. Bünger

 10.15 Uhr im Ev. Gemeindehaus             Gottesdienstplan 15
16 Werbung
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W          eihnachtsfreude teilen
 In unserer evangelischen Kita sind uns natürlich christliche Werte sehr wich-
 tig. Anderen Menschen zu helfen, denen es nicht so gut geht wie uns, ist uns
 gerade vor Weihnachten ein großes Anliegen. Deshalb unterstützen wir auch
 dieses Jahr mit unseren Kids eine Spendenaktion, die vielen armen Kindern
 ein bisschen Freude ins Gesicht zaubern soll…
                                                                 von Sylvia Krug

Schon eine lange Tradition ist bei uns   Mit dem Erlös möchten wir auch die-
das jährliche Brotbacken in unserem      ses Jahr wieder Kindern eine Freude
alten Atzbacher Backhaus. Seit eini-     machen, denen es nicht so gut geht.
gen Jahre ermöglichen uns dies Isolde    Deshalb geht das Geld (ca. 100 €) an
Zehme und Uwe Beppler, die immer         die Aktion „ Weihnachten im Schuh-
wieder mit viel Liebe und Geduld den     karton“.
Kindern alles erklären und sie in alle   Als wir mit den Kindern über die Akti-
Herstellungsschritte mit einbeziehen.    on sprachen, kam schnell die Idee auf,
Die Kinder können an diesem Tag na-      dass wir zusätzlich zu der Geldspende
türlich fleißig helfen und lernen viel   auch noch Schuhkartons packen woll-
über das alte Backhandwerk. Nach-        ten. Die Kinder machten gleich Vor-
dem die duftenden Brote aus dem          schläge, was sie mitbringen wollten
Ofen geholt wurden, durften die Kids     und wir merkten, dass die Kids gerne
ihre Backwerke selber an ihre Fami-      ein kleines Geschenk für ein ärmeres
lien verkaufen.                          Kind aussuchten. So konnten wir noch
                                         6 Schuhkartons mit tollen Sachen fül-
                                         len.
                                         Das Thema „Teilen“ schlossen wir
                                         dann     mit     der    Sankt-Martins-
                                         Geschichte ab, wobei die Kinder un-
                                         tereinander noch Martinsmänner teil-
                                         ten.
                                         Abends ging es dann mit vielen Fami-
                                         lien, Verwandten und Freunden zu
                                         unserem Laternenumzug.
                                         Über die zahlreichen Teilnehmer ha-
                                         ben wir uns sehr gefreut.

 18 KITA Senfkorn
G      elungene Pizzabackaktion des Fördervereins KITA
 25 leckere Pizzableche, eine gute Stimmung, fröhliches Zusammensein, en-
 gagierte Helfer, zufriedene Gäste sowie ein gut gefüttertes Spendenschwein.
 Das ist das Fazit der ersten öffentlichen Pizzaaktion des Fördervereins KITA
 Senfkorn Atzbach e.V. im Atzbacher Backhaus.
                                                              von Cornelia Pittner

                 Am 3. Oktober hatten    Pizza vor Ort genießen können. Wer
                 sich schon am frühen    seine Pizzen lieber Zuhause verzehren
                 Morgen     zahlreiche   wollte, konnte seine Bestellungen in
                 Mitglieder des im       einem Pizzakarton mitnehmen. Da die
                 Frühjahr gegründeten    Resonanz und damit auch die Mengen
                 Fördervereins sowie     im Vorfeld dieser Aktion schwer abzu-
fleißige Helfer getroffen, um die Piz-   schätzen waren, freuten sich die Piz-
zen zuzubereiten. Es galt große Men-
gen zu verarbeiten, damit am Ende
jeder seine vorbestellten Pizzastücke
genießen und auch spontane Gäste
versorgt werden konnten. Für den
Pizzateig wurden rund 16 kg Mehl ver-
arbeitet und auf 25 Blechen ausge-
rollt. Viele Hände halfen dabei kilo-
weise Paprika, Zwiebeln und Cham-        zabäcker besonders, dass die Pizzastü-
pignons zu schneiden, 10 kg Käse zu      cke auch für spontane Gäste ausreich-
mischen und 15 kg Pizzasauce anzu-       ten und keiner leer ausging.
rühren und schließlich die Bleche zu     Der Förderverein möchte sich für die-
belegen. Pünktlich um 12 Uhr waren       se gelungene Aktion bei allen Helfern
die ersten Bleche fertig und die Aus-    bedanken und hofft, auch im nächsten
gabe der rund 190 vorbestellten Piz-     Jahr das Backhaus für das Pizzabacken
zastücke konnte bei herbstlichem         anheizen zu können.
Wetter beginnen. Da das größtenteils     Sie kennen unseren Förderverein
trockene Wetter und die gute Stim-       noch nicht und wollen mehr erfah-
mung zum Verweilen am Backhaus           ren? Dann schauen Sie doch einfach
einlud, haben zahlreiche Gäste die       auf www. foerderverein-kita-senfkorn.de

                                                    Förderverein KITA 19
450 Jahr Ki

20 Kirchenjubiläum
irche Atzbach

                Kirchenjubiläum 21
450 Jahr Ki

22 Kirchenjubiläum
irche Atzbach

                Kirchenjubiläum 23
K    urz notiert

Aktion
„Weihnachten im Schuhkarton“           Viele fleißige Hände haben Pullover,
                                                        Mützen, Schals und
                                                        Strümpfe       gestrickt.
                                                        Andere haben Schulsa-
                                                        chen (Hefte, Stifte,
                                                        Spitzer…),     Hygiene-
                                                        Artikel     (Zahnpasta,
                                                        und       Zahnbürsten,
                                                        Waschlappen…), Spiel-
                                                        sachen       (Hüpfseile,
                                                        Gummi-Twist, Karten-
                                                        spiele…), Süßigkeiten
                                                        und Geld für den Ver-
Die Frauen der Atzbacher Frauenhilfe   sand gespendet. Wir danken allen
haben 12 Geschenkkartons gepackt.      sehr für die Hilfe bei dieser Aktion.

Basar                                  Neugestaltung der Jugendräume im
Beim diesjährigen Basar     wurden     Ev. Gemeindehaus zugute.
3.728,60 EUR erlöst.                   Ein ganz herzliches Dankeschön an
                                              alle Mitarbeiter, die mit Ihren
                                              guten Ideen und fleißigen Hän-
                                              den mitgewirkt haben und an
                                              alle Besucher die die Veran-
                                              staltung mit ihren Einkäufen
                                              unterstützt haben.

Dieser Betrag kommt der Organisati-
on NETZ Partnerschaft für Entwick-
lung und Gerechtigkeit e.V. für ein
Projekt in Bangladesch und der

 24 Kurz notiert
W   ir gratulieren ...

                         Familiennachrichten 25
W       ir trauern um ...

        Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
                 fürchte ich kein Unglück;
                   denn du bist bei mir,
          dein Stecken und Stab trösten mich.

                       Psalm 23,4

26 Familiennachrichten
Kindergottesdienst                          Hauskreis
sonntags um 10.15 Uhr.                      Kontakt: Hilde Brückmann
Kontakt: Kim Christin Dickel 06441/962757   06441/61674
Café Jedermann                              Kirchenchor
sonntags ab 15.00 Uhr                       mittwochs um 19.30 Uhr
Kontakt: Marianne Atzbach 06441/62558       Kontakt: Dr. Margrit Schnorr 06441/61334
Bibelstunde (Ev. Gemeinschaft)              und Renate Hofmann 0641/61747
14-tägig sonntags um 19.30 Uhr              Rasselbande (ab 4 Jahre)
Kontakt: Walter Brückmann                   freitags 16.00 - 17.30 Uhr
6441/61674                                  Kontakt: Kim Christin Dickel 06441/962757
Frauenhilfe Dorlar                          Jungschar (a 8 Jahre)
montags um 14.30 Uhr                        freitags 16.00 - 17.30 Uhr
Kontakt: Hilde Brückmann                    Kontakt: Kim Christin Dickel 06441/962757
06441/61674                                 und Felix Tebbe 01575/8804437
Eltern-Kind-Kreis „Flohkiste“               TeenTreff (ab 12 Jahre)
(0-3 Jahre)                                 freitags 18.30 - 20.00 Uhr,
14-tägig dienstags, 9.30 Uhr                Kontakt: Kim Christin Dickel 06441/962757
Kontakt: Bianca Schmidt                     Jugendtreff (ab 15 Jahre)
0172/5799758                                freitags 20.00 Uhr,
Frauenhilfe Atzbach                         Kontakt: Kim Christin Dickel 06441/962757
dienstags um 14.30 Uhr                      Team „Tatort Kirche“
Waltraud Borries 06441/61223                Kontakt: Daniela Thomae 06441/963944

          Pfarrerin                                  Pfarramts-Sekretärin
          Manuela Bünger                             Angelica Schneider
                                                     Telefon: 06441 / 61395
          Telefon: 06441 / 61395                     gemeindebuero@gemeinde-lebt.de
          Jugendreferentin                           KiTa Senfkorn
          Kim Christin Dickel                        Jasmin Kontogianatou-Schmitt
          Telefon: 06441 / 962757                    Telefon: 06441 / 61800
          jugend@gemeinde-lebt.de                    ev-kita@gemeinde-lebt.de
          Kirchmeisterin Dorlar                      Kirchmeisterin Atzbach
          Ute Jacksteit                              Luise Förster
          Telefon: 06441 / 61809                     Telefon: 06441 / 63318
          Kirchmeister Dorlar                        Kirchmeisterin Atzbach
          Thomas Burk                                Marianne Atzbach
          Telefon: 06441 / 66008                     Telefon: 06441 / 62558
          Küsterin Dorlar                            Küsterin Atzbach
          Sabine Kapahnke                            Susanne Burk
          Telefon: 06441 / 64379                     Telefon: 06441 / 66008

          Hausmeisterehepaar
          Gemeindehaus
          Martina und Holger Fonger
          Telefon: 06441 / 962756

                              Gruppen und Kreise, Ansprechpartner 27
G   ott kam durch die Hintertür
                  in diese Welt

                     Martin Luther
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