Geoschule.online - Kindergarten Dettelbach
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geoschule.online
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Hallo Projektkind!
In dieser Ausgabe der geoschule.online gibt es viele Neuigkeiten.
Neues über den Bimssteinteppich im Pazifischen Ozean
und aus dem Projektmuseum.
Bleib
neugierigNewsflash von Prof. Valentin R. Troll aus Uppsala
In der ersten Augustwoche letzten Jahres (so wird es vermutet) wurde im Pazifik ein riesiger,
schwimmender Bimssteinteppich entdeckt. Er ist 150 Quadratkilometer groß (so groß wie 20.000
Fußballfelder) und steuert auf die australische Küste zu.
Entdeckt wurde der Bimssteinteppich von Seglern, die mit ihrem Katamaran auf dem Pazifik
unterwegs waren. Sie erzählten: „Soweit das Auge reichte, war kein freier Fleck mehr auf der
Meeresoberfläche zu sehen. Das Feld der Steinbrocken reichte so weit, wie wir mit dem Licht
unserer Scheinwerfer sehen konnten.“ Die Segler steckten sogar fest, weil die Steine die Ruder
blockierten. Die schwimmenden Steine waren so groß wie eine Murmel und die größten sogar
wie ein Basketball.
Die Bimssteine sind nach einem Unterwasservulkanausbruch entstanden und stellen weder eine
Gefahr für Menschen, noch für die Küste dar, ganz im Gegenteil:
Wissenschaftler sagen, dass der Bimsstein helfen kann, das kranke Great Barrier Reef zu retten.
Denn einige der Milliarden Bimssteinstücke tragen neue Korallen mit sich. Das Great Barrier Reef
hat in den letzten Jahren unter Korallenbleichen und insbesondere Wirbelstürmen gelitten. Es hat
bereits die Hälfte seiner Korallen verloren.
Der Bimssteinteppich bricht auf seiner Reise nach Australien in viele kleine Stücke, was die
Chancen erhöht, am Riff verteilt zu werden, wenn er dort ankommt.
Die Reise des Bimssteinteppichs:
07.08.2019 treibt von Tonga aus westwärts
19.09.2019 erreicht die Fiji-Inseln
22.–26.09.19 die meisten Bimssteine des Teppichs stranden auf
Yasawa-Island
So geht die Reise voraussichtlich weiter:
- westliches Treiben durch die Südäquator-Strömung
- durchschnittliche Geschwindigkeit: 22,8 km/Tag
- der Restteil des Teppichs trifft Mitte bis Ende 2020 auf das
Great Barrier Reefwiki ist hawaiianisch und heißt „schnell“ oder „flink“
Unterwasservulkan
Vulkane entstehen nicht nur auf dem Land.
Auch auf dem Meeresboden stoßen Erdplatten aufeinander
und Magma tritt hervor.
Pazifik
Der pazifische Ozean wird auch Stiller Ozean oder kurz Pazifik genannt und ist der
größte der drei Weltmeere. Der Pazifik bildet die Hälfte der gesamten
wikiKITA
Meeresfläche. Er liegt zwischen Asien und Australien im Westen und Amerika im
Osten.
Fachbegriffe aus der
Bimsstein
Wissenschaft Bimsstein entsteht durch Vulkanausbrüche.
Bimsstein ist ein sehr leichtes, poröses Vulkangestein, das sich bei explosiven
Eruptionen bildet. Bims entsteht, wenn Magma nach der Eruption unter Wasser
schnell abkühlt. Durch Wasserdampf und Kohlendioxid wird er praktisch
aufgeschäumt.
Bimsstein ist so leicht, dass ein Stück davon sogar auf dem Wasser schwimmt.
Warum können die Bimssteine „Retter“ für die australische Küste sein?
Der Bimsstein mit seinen Hohlräumen bietet
einen idealen Nistplatz für viele Organismen
z. B. Korallen, Algen und Muscheln. Sie setzen
sich im Laufe der Reise in den kleinen Löchern
fest und wachsen. So würden neue
Korallenarten und Bewohner zum Great
Barrier Reef Australien gelangen,
dem größten der Welt.
Korallen
Korallen sind Tiere. Sie sitzen in Gruppen an einem festen Ort im Wasser.
Die meisten Korallen leben im Meer und sind schön anzusehen. Viele von ihnen sind
sehr farbig und deshalb bei Tauchern beliebt.
Korallen sind wichtig für die Natur. Sehr viele Meeresfische leben zwischen Korallen,
finden dort Schutz und lassen ihre Eier und Jungtiere dort aufwachsen.
Korallen mögen nur eine ganz bestimmte Temperatur. Sobald es zu warm wird,
sterben sie. Sie verlieren ihre Farbe und zurück bleibt ein weißes Skelett aus Kalk.
Dies geschieht in letzter Zeit sehr häufig. Die Ursache ist wahrscheinlich der
Klimawandel. Dadurch steigt die Temperatur in den Meeren.
Im Great Barrier Reef sind schon die Hälfte der Korallen schwer beschädigt und ein
Teil bereits abgestorben.
Ein weiterer Feind der Korallen sind Schleppnetze von großen Fischerbooten. Sie
werden über den Meeresboden geschleppt und brechen die Korallen einfach ab.
Korallen haben aber auch noch andere Feinde – verschiedene Fische, Seesterne
und Schnecken fressen an den Korallen. Muscheln, Würmer und Algen bauen
Hohlräume in die Skelette der Korallen, um darin leben zu können.
Quellen:
Spektrum.de
Galileo.de
Nzz.chProjektmuseum
©Copyright Texte und Bilder Haus für Kinder St. Sebastian Dettelbach
Durch die Projektarbeit entsteht aus den Arbeitsmaterialien ein kleines Museum
SteinReich
Sonderausstellung Juni
mitgebrachte Schätze der Kinder
Steine sind faszinierend. Man kann sie sortieren, betrachten, befühlen,
sammeln und vergleichen. Mit manchen Steinen kann man malen. Mit bestimmten Steinen
kann man Funken schlagen. Sie können scharfkantig oder seidig glatte Handschmeichler sein.
Kristalle gibt es in allen Farben und Edelsteine sind kostbar. Andere Steine sind einfach nur
schön, sie glitzern, haben interessante Musterungen und Farben. Steine sind so alt wie die
Erde. Jeder noch so kleine Stein hat viel erlebt.EntdeckerWelten im Regal
Neu
im
Museum
Spannend wird es in unserem Museumsregal.
Entdecke selbst!
Entdeckerwelt Dinosaurier
aus Jura und Kreide
Bookii
unser digitaler Museumsführer
Ein Audioguide mit Tonfiles für die
Kinder.
Bespielt als Wissensschatz mit
interessanten Informationen und
Geräuschen:
Brüllen der Dinosaurier
Vulkanausbruch
Meeresrauschen
Unterwassergeräusche
Einfach ausleihen im Büro!Tippe auf das Bild und entdecke die Unterwasserwelt.
Wische über den Bildschirm, so kannst du selbst durch das Great Barrier Reef tauchen.
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Geozentrum Hohenmirsberger Platte https://www.geopark-bayern.de/apps/poi/POI/out.php?var=145
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Rieskratermuseum https://rieskrater-museum.de/index.php/de/
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