Wuchsstoffe Heute wichtiger denn je - Technische Informationen und Produkte - Nufarm

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Wuchsstoffe Heute wichtiger denn je - Technische Informationen und Produkte - Nufarm
Wuchsstoffe
Heute wichtiger denn je.
      Technische Informationen und Produkte
Wuchsstoffe Heute wichtiger denn je - Technische Informationen und Produkte - Nufarm
i        Wofür steht
                                          U 46?
                                   U steht für Unkraut-
                                      mittel und 46
                                  für das Einführungs-
                                                                                             Mecoprop-P
                                                                                                                     CH3
                                        jahr 1946.

                O                                                                  i                CI           O   C     CO2 H

     O                                                                                                     CH3       H
                                                                                Wofür steht KV?
CI         OH
                                                                                 K für Kletten-
                                                 O                             Labkraut und V für
              2,4-D                                                              Vogelmiere
                                           O
                                                  OH
     CI
                         CI                CH3       MCPA

          1940                         1950                          1960                           1970                      1980
     Erforschung
     synthetischer    2,4-D und MCPA                      Dichlorprop und                                                  Dichlorprop-P
     Auxine           auf deutschen                       Mecoprop (U 46 KV) auf                                           Mecoprop-P a
     in USA & UK      Markt                               deutschen Markt                                                  deutschen Mar

                                               1950er
                                        „Weedone“ (Produkt
                                        aus 2,4-D) – erstes in
                                       Australien produziertes
                                               Herbizid
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Geschichte der Wuchsstoffe | 3

                                         Geschichte der Wuchsstoffe

                                         Seit der Einführung des Ackerbaues vor über 5.000 Jahren in Mitteleuropa wachsen Kultur-
                                         pflanzen und eine Vielzahl von Unkräutern zusammen auf gleicher Fläche. Unkräuter kommen
                                         in Vergesellschaftung mit Kulturpflanzen vor und schädigen diese indem sie als Konkurrent
                                         um Wasser, Nährstoffe und Sonnenlicht auftreten. Der Mensch hat immer versucht, Unkräuter
                                         zu unterdrücken, um die Nutzpflanzen zu fördern. Wobei Unkräuter als jene Pflanzen zu
                                         definieren sind, die mehr schaden als nützen. Wuchsstoffherbizide (Phytohormonherbizide,
                                         Phenoxycarbonsäuren) werden seit ca. 70 Jahren zur Unkrautkontrolle in Getreide und Grün-
                                         land eingesetzt. Es ist die einzige Herbizidgruppe, die seit so einem langen Zeitraum Jahr für
                                         Jahr in großem Umfang zur Anwendung gelangt. Mit dieser Broschüre werden die wichtigsten
                                         Erfahrungen und Fakten über die Wuchsstoffherbizide dargestellt und es werden Anleitungen
                                         zum Einsatz gegeben.

                          CH3

                                     O
                     O

               a                OH

                           Dichlorprop-P
                     CI

                                                                        Dichlorprop-P          Mecoprop-P          MCPA

                   1990                             2000                        2010                        2020
 und
auf
 rkt

            1994                         1995                  2004
       Übernahme einer            Übernahme einer        Übernahme Nufarm                  Zulassung
       MCPA-Fabrik von           Fabrik für Phenoxy-     Limited Wuchsstoff-
       Rhône-Poulenc in         Herbizide in Linz von     geschäft der BASF                 DE 2018
         Belvedere, UK                AgroLinz                 weltweit
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4 | Der Natur abgeschaut

DER NATUR ABGESCHAUT
Wirkungsweise

Die Aufnahme der Wirkstoffe erfolgt hauptsächlich                             Der Aufnahmeprozess läuft wie folgt ab:
über die Blätter, ferner können Wuchsstoffe auch                              ›› Bindung des Herbizides an die Cuticula
über Stängel und Wurzel aufgenommen werden.                                   ›› Penetration durch die Cuticula
Die Geschwindigkeit der Aufnahme hängt wesentlich                             ›› Übergang in den Apoplasten und Transport im
von der Beschaffenheit des Blattes ab. Das größte zu                           Xylem mit dem Transpirationsstrom in akropetaler
überwindende Hindernis ist die Cuticula. Sie besteht                           (nach oben) Richtung.
aus polymerisierten Säuren und hochmolekularen                                ›› Übergang in den Symplast. Transport im Phloem mit
Alkoholen, in welche Cutinwachs eingelagert sind. Je                           dem Assimilationsstrom in basipetaler (nach unten)
nach Pflanzenart ist auf die Cuticula eine mehr oder                           Richtung.
weniger starke Wachsschicht aufgelagert.                                      ›› Aufnahme über Wurzel. Bei 2,4-D ist nachgewiesen,
                                                                               dass eine aktive Aufnahme erfolgt. Ferner kann 2,4-D
                                                                               auch über die Wurzel ausgeschieden werden.
                                                                              ›› Hohe relative Luftfeuchtigkeit lässt den Spritzbelag
                                                                               langsam antrocknen und fördert, genau wie relativ
                                                                               hohe Temperaturen, die Wirkstoffaufnahme.

  Wuchsstoffe – chemisch gesehen Phenoxycarbonsäuren

                                                                              Phenoxycarbonsäuren werden auch als Wuchs-
                                                                              stoffherbizide bezeichnet. Sie sind eine Gruppe von
                                                                              Herbiziden, die die Wirkungsweise von natürlichen
                       IAA-                       Zell-
                     Moleküle                   dehnung                       Pflanzenhormonen nachahmen, die auch als
                                                                              Auxine bekannt sind.

                                                                              Auxine finden sich ausschließlich in Pflanzen und
                                                                              regulieren dort das Wachstum. Sie bewirken u. a.,
                                                                              dass die Pflanze in Richtung des Lichts wächst.
                                                                              Phenoxycarbonsäuren haben die gleiche Wir-
  1. K
      ommt das        2. T rifft das Son-             3. D
                                                            ie Zelldehnung   kungsweise wie Auxine. Eine Überdosierung der
     Sonnenlicht von       nenlicht seitlich               bewirkt, dass
     oben, werden          auf den Spross,                 sich der Spross    Pflanze führt zu unkontrolliertem Wachstum, Ver-
     die IAA-Moleküle      bewegen sich                    in Richtung des    dickungen und Verdrehungen, sodass die Pflanze
     (Auxine), die vom     die IAA-Molekü-                 Lichts neigt.
     Meristem pro-         le zur äußersten                                   sich letztlich zu Tode wächst.
     duziert werden,       Seite und be-
     gleichmäßig im        wirken dort eine
     Spross verteilt.      Dehnung der                                        Phenoxycarbonsäuren beeinflussen das gesamte
                           Zellen.
                                                                              System und verteilen sich in der ganzen Pflanze. Sie
   Quelle: A Brief Guide to Biology. Pearson, Prentice, Hall, Inc.            sind selektiv bei Gras und Getreide.
Der Natur abgeschaut | 5

                                                                                                                                                                                                     Wirkung un-
                                                                                                                                                                                                   ter optimalen
 Symptome an der Pflanze                                                                                                                                                                          Bedingungen

 Die Wirkung der Wuchsstoffe beruht auf dem Prinzip,
 dass die Pflanze schneller wächst als sie sich mit
 Nährstoffen versorgen kann, was zum Absterben                                                                                                                                           Welken und
                                                                                                                                                                                         Absterben
 führt. Es kommt zu sehr starken Zellstreckungen und
 einem unkontrollierten Wachstum, besonders an der
                                                                                                                                                                                                       Ab 21
 Stängelbasis bzw. an den Blattstielen.
                                                                                                                                                                                                      Tagen

                                                                          Verdrehung und Ver-
                                                                          krümmung, Krümmung
                                                                          von Blättern nach
                                                                          unten, Blätter fangen                                                                                                     Nach 7–10
                                                                          an sich zu wellen                                                                                                          Tagen
                                                                                                                                                                                                                  Chlorosen
                                                                                                                                                                                                                  am Vegeta-
                                                                                                                                                                                                                  tionskegel
                                                                                    Nach 1–3                                                         Nach 7
                                                                                     Tagen                                                           Tagen
                                                                                                                                                                               Verdickung und
                                                                                                                                                                               verstärktes Längen-
                                                                                                                                                                               wachstum der Blätter

 Anwendungsfenster

 Wuchsstoffe sind maximal bis BBCH 39 in Getreide                                                                                                bis wenig Wirkstoff auf. Außerdem wird der Wirkstoff
 zugelassen. Getreide gehört zu den monokotylen                                                                                                  in eine monokotylen Pflanze schlechter transportiert,
 Pflanzen und nimmt somit auf Grund morphologi-                                                                                                  da das Phloem durch ein Festigungsgewebe (Skle-
 scher Eigenschaften wie geringerer Exposition des                                                                                               renchymgewebe) geschützt ist. Getreide ist somit
 Vegetationskegels und steiler stehende Blätter kein                                                                                             unempfindlich gegen Wuchsstoffe.

                                                                                                                                                nur MCPA

BBCH
  BBCH
    BBCH BBCH
            0-70-7
                 0-7   0-7   10 1010   10   13 1313   13   21 2121   21   25 2525   25   29 2929   29   30 3030   30   31 3131   31   32 3232   32    37 3737   37   39 3939   39

 BBCH                  0–7       10         13             21             25             29             30             31             32             37              39             49       51       59       61–69   71–92
6 | Resistenzen vorbeugen

RESISTENZEN VORBEUGEN
Aktives Anti-Resistenzmanagement

Was versteht man unter Resistenz?
Nach der HRAC- Definition ist Resistenz die innerhalb einer bestimmten Unkrautpopulation
natürlich vorkommende, vererbbare Fähigkeit einiger Unkräuter, Herbizidbehandlungen zu
überleben, die unter normalen Umständen diese Population wirksam bekämpfen würden.
Bei den vorhandenen Mechanismen unterscheidet man zwischen:
›› Der wirkortspezifischen Resistenz (Wirkortresistenz)
›› Der Gruppe der metabolischen oder nicht wirkort-spezifischen Resistenz

HRAC-Wirkungsgruppen mit dem jeweiligen Resistenzrisiko

HRAC-Gruppe   Wirkmechanismus                 Resistenzrisiko       HRAC-Gruppe    Wirkmechanismus                   Resistenzrisiko
A             ACCase-Hemmer                   hoch                  G              ESPS-Hemmer                       gering
B             ALS-Hemmer                      hoch                  K              Zellwachstums-Hemmer              mittel–gering
C             Photosynthese- Hemmer           mittel                N              Lipidsynthese-Hemmer              gering
E             PPO-Hemmer                      gering                O              Synthetische Auxine               gering
F             Karotinoidsynthese-Hemmer gering

                                                                                  Besonders wirksam gegen
                                   Phenoxy-
                                   propion-                Dichlorprop-P          Erdrauch, Hirtentäschel, Knöterich
                                    säuren
                        Phenoxy-
                         carbon-                            Mecoprop-P            Ehrenpreis, Kletten-Labkraut, Vogelmiere
                         säuren

                                 Phenoxy-                         2,4-D           Acker-Kratzdistel, Acker-Winde, Kornblume, Melde
                                   essig-
                                  säuren                                          Acker- Kratzdistel, Acker-Winde,
                                                                  MCPA
                                                                                  Gänsefuß-Arten, Kornblume

                                                                Clopyralid        Acker- Kratzdistel, Kamille-Arten, Hundspetersilie

    Synthetische               Pyridincar-
                                                            Fluroxypyr            Ampfer, Kletten-Labkraut, Winden-Knöterich
                               bonsäuren/
      Auxine                  Picolinsäure-
      HRAC O                    derivate                        Picloram          Kletten-Labkaut, Kornblume, Nachtschatten

                                                                Triclopyr         Bärenklau, Große Brennnessel

                                        Benzoe-
                                        säuren                                    Ackerwinde, Acker-Kratzdistel, Gänsefuß-Arten
                                                                Dicamba
                            Chinolin-
                            carbon-                         Quinmerac             Kletten-Labkraut, Hundspetersilie, Hundskerbel
                             säuren

                                                        Halauxifen-methyl         Klatschmohn, Kornblume, Vogelmiere
                                        Arylpico-
                                         linate
Resistenzen vorbeugen | 7

Wie entstehen Resistenzen?
Herbizidresistenzen entwickeln sich durch zu häufige und einseitige Nutzung von Herbizi-
den zur Bekämpfung entsprechender Unkrautarten. Zudem sind sie Folge von ackerbau-
lichen Anbaufaktoren wie enge Fruchtfolgen.

Wie unterscheiden sich die Herbizide in ihrem Resistenzrisiko?
Das HRAC (Herbicide Resistance Action Committee) ist ein Verbund verschiedener For-
schungseinrichtungen, um Maßnahmen gegen Herbizidresistenzen zu entwickeln. Eine
wichtige Maßnahme war die Entwicklung des HRAC-Codes, der Herbizidwirkstoffe in
verschiedene Gruppen einteilt. Daran kann man das Resistenzrisiko für die einzelnen Wirk-
stoffgruppen ableiten (siehe Grafik links).

Welche Maßnahmen können vorbeugend gegen Resistenzen ergriffen werden?
Zur Vermeidung von Resistenzen dienen in erster Linie ackerbauliche Maßnahmen. Dazu zäh-
len eine ausgewogene Fruchtfolge, die Getreidekulturen (Winterungen und Sommerunge),
Hackfrüchte und Leguminosen kombiniert, die richtige Bodenbearbeitung und der Zeitpunkt
der Aussaat. Darüber hinaus muss auf einen regelmäßigen Wechsel der Herbizidwirkstoff-
gruppen innerhalb der Fruchtfolge geachtet werden. Herbizide mit hohem Resistenzrisiko
(HRAC Klasse A und B) sollten im Idealfall nur einmal innerhalb der Fruchtfolge verwendet
werden. Herbizide mit geringem Resistenzrisiko – wie Wuchsstoffe (HRAC Klasse O) – sollten
max. 1 x im Anbaujahr und max. 2–3 pro Fruchtfolge verwendet werden.

Quelle: Resistenzmanagement im Ackerbau DLG Merkblatt 432

     Mischbarkeit                                                             Hinweis:
                                                                              Bei Verwendung mehrerer Pro-
                                                                              dukte in einer Tankmischung
                                                                              können unvorhergesehene
     Für Duplosan® DP, Duplosan® KV,                                          Wechselwirkungen auftreten.
     Duplosan Super, U 46 D Fluid und
                   ®                 ®

     U 46® M-Fluid gilt:                                                      ›› Gebrauchsanleitung der

          Mischbar mit Herbiziden                                              Mischpartner, sowie die
                                                                               Grundsätze der Guten
          Mischbar mit Fungiziden
                                                                               Landwirtschaftlichen Praxis
          Mischbar mit Insektiziden
                                                                               sind zu beachten.
     Mischbar mit Wachstumsreglern:                                           ›› Bei Fragen an Nufarm-
            Mit Stabilan 720 (CCC) und Calma (Trinexapac-ethyl)
                            ®                               ®
                                                                               Berater wenden
            Mit Camposan® Extra (Ethephon)                                    ›› Mischungen sind umgehend
                                                                               auszubringen und Standzei-
          Mischbar in AHL pur
                                                                               ten zu vermeiden.
          Mischbar in AHL in Wasser

          Mischbar mit Spurennährstoffdüngern
8 | Getreide | Herbizid

Unverzichtbar gegen Knöterich
und Erdrauch

Vorteile                                  Duplosan® DP ist das bewährte Produkt gegen breite Mischverunkrau-
                                          tung, insbesondere Knöterich-Arten und Erdrauch.
› Hohe Verträglichkeit und gute
  Mischbarkeit in Tankmischung            Duplosan® DP mit dem Wirkstoff Dichlorprop-P wird hauptsächlich über
  mit Sulfonylharnstoffen                 die Blätter aufgenommen. Es kommt zur Störung mehrerer Stoffwech-
                                          selprozesse und infolgedessen zu einem raschen Vertrocknen und
› Schließt Wirkungslücken
                                          Absterben der Unkräuter. Besonders effektiv wirkt Duplosan® DP gegen
  gegen Knöterich-Arten,
                                          Knöterich-Arten, Erdrauch, Gänsefuß und Melde.
  Gänsefuß-Arten und Erdrauch

› Unterstützt die Wirkung gegen
  Distel-, Wicken- und Winde-Arten
                                          Wirkungsspektrum 1,33 l/ha Duplosan® DP

                                          Acker-Hellerkraut                                   Gewöhnliche Vogelmiere

Produktpass                               Acker-Kratzdistel                                   Kamille-Arten

                                          Acker-Senf                                          Klatschmohn
Wirkstoff
600 g/l Dichlorprop-P                     Ausfallraps                                         Kletten-Labkraut

Formulierung                              Ehrenpreis-Arten                                    Knöterich-Arten
SL (Wasserlösliches Konzentrat)
                                          Gänsefuß-Arten/Melde                                Kornblume
Kulturen
Winter- und Sommerweichweizen,            Gemeiner Erdrauch                                   Taubnessel-Arten
Winter- und Sommergerste, Winterroggen,
                                          Gemeines Hirtentäschel
Hafer, Gräser
                                               sehr gut wirksam    sehr gut bis gut wirksam     weniger gut wirksam   Teilwirkung
Wirkungsspektrum
Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter

Aufwandmenge
1,33 l/ha

Einsatzzeitraum
Getreide: BBCH 13–29

Gebinde
10 l

Duplosan® DP: eingetragene Marke
der Nufarm Gruppe                         Gemeiner Erdrauch                                   Knöterich
Herbizid | Getreide | 9

Der wuchsstoffhaltige Mischpartner

Vorteile                                   Duplosan® KV ist das bewährte Wuchsstoffherbizid mit dem Wirkungs-
                                           schwerpunkt Ehrenpreis, Kletten-Labkraut, Vogelmiere und Melde.
› Erfasst auch größere Unkräuter
                                           Von seinem Wirkungsspektrum her eignet es sich sehr gut für den Einsatz
› Sehr kulturverträglich
                                           in Winter- und Sommergetreide in Mischung mit Sulfonylharnstoffherbizi-
› Idealer Mischpartner gegen               den, wie z. B. Alliance® oder Refine® Extra SX®. Wuchsstoffe gehören der
  Ehrenpreis und Vogelmiere                HRAC-Klasse O an und sind wichtiger Baustein im Resistenzmanagement.

                           Idealer
                       Mischpartner        Wirkungsspektrum 1,5 l/ha Duplosan® KV

                                           Acker-Hellerkraut                                   Gemeines Hirtentäschel

Produktpass                                Acker-Kratzdistel                                   Gewöhnliche Vogelmiere

                                           Acker-Senf                                          Kamille-Arten
Wirkstoff
600 g/l MCPP                               Acker-Vergissmeinnicht                              Klatschmohn

Formulierung                               Ausfallraps                                         Kletten-Labkraut
SL (Wasserlösliches Konzentrat)
                                           Ehrenpreis-Arten                                    Knöterich-Arten
Kulturen
Winterweichweizen, Wintergerste, Winter-   Gänsefuß-Arten/Melde                                Kornblume
roggen, Wintertriticale, Sommerweich-
                                           Gemeiner Erdrauch                                   Storchschnabel
weizen, Sommergerste, Sommerhafer
                                                sehr gut wirksam    sehr gut bis gut wirksam     weniger gut wirksam    Teilwirkung
Wirkungsspektrum
Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter

Aufwandmenge
1,5 l/ha                                   Empfehlung Duplosan® KV in Winter- und Sommergetreide
Einsatzzeitraum
Getreide: BBCH 13–29
                                           Breite Mischverunkrautung
Gebinde                                                                                          1,5 l/ha Duplosan® KV +
                                           inkl. Ehrenpreis, Hundskerbel
10 l                                                                                             45 g/ha Refine® Extra SX®
                                           und -petersilie

                                           Breite Mischverunkrautung
                                                                                                  1,5 l/ha Duplosan® KV +
                                           inkl. Ehrenpreis und Acker-
                                                                                                       65 g/ha Alliance®
                                           Stiefmütterchen

Duplosan® KV: eingetragene Marke           BBCH		 13                                                   21              25             29
der Nufarm Gruppe
10 | Getreide | Herbizid

Der unschlagbare Klassiker Stark gegen
in Getreide                Wurzelunkräuter

Vorteile                                                              Vorteile

› Perfekt gegen Disteln und Gänsefuß-Arten                            › Stark gegen Acker-Schachtelhalm, Acker-Winde,
                                                                         Disteln, Kornblume und Melde
› Stark gegen Acker-Winde und Acker-Schachtelhalm
                                                                      › Im Getreide und auf Grünland zugelassen
› Langes Anwendungsfenster und idealer Misch-
   partner gegen Spätverunkrautung

Produktpass                                                           Produktpass                                      Zugelassen
                                                                                                                           bis 2031
Wirkstoff                                                             Wirkstoff
500 g/l MCPA                                                          500 g/l 2,4-D

Formulierung                                                          Formulierung
SL (Wasserlösliches Konzentrat)                                       SL (Wasserlösliches Konzentrat)

Kulturen                                                              Kulturen
Gerste, Weizen, Roggen, Dinkel, Wintertriticale, Sommerhafer,         Ackerbau: Winterweichweizen, Winterhartweizen, Wintergerste,
Wiesen, Weiden, Kernobst, Steinobst, Hopfen, Zierkoniferen,           Dinkel, Winterroggen, Wintertriticale, Winterhafer
Nordmann- Tanne, Stilllegungsflächen, Miscanthus, Langjährige         Grünland: Wiesen und Weiden gegen Spitzwegerich
Quecke, Ziergehölze
                                                                      Wirkungsspektrum
Wirkungsspektrum                                                      Zweikeimblättrige Unkräuter, Spitz- Wegerich
Acker- Kratzdistel, einjährige zweikeimblättrige Unkräuter,
                                                                      Aufwandmenge
zweikeimblättrige Unkräuter
                                                                      Getreide: 1,5 l/ha, Grünland: 1,5 l/ha
Aufwandmenge
                                                                      Einsatztermin
Getreide: 1,4 l/ha BBCH 13–39; Grünland: 2 l/ha; Obstbau: 2 l/ha
                                                                      Getreide: Frühjahr BBCH 13–32; Grünland: während der

Gebinde                                                               Vegetationsperiode von März bis Oktober

1 l, 10 l                                                             Gebinde
                                                                      1 l, 10 l

Empfehlung U 46® M-Fluid und U 46® D Fluid in Winter- und Sommergetreide

Distel, Acker-
Schachtelhalm,                                          1,4 l/ha U 46® M-Fluid
Acker-Winde

                                                                         1,4 l/ha U 46® M-Fluid +
Spätverunkrautung
                                                                          0,9 l/ha Tomigan® 200

Kornblume, Distel,
                                     1,5 l/ha U 46® D Fluid
Senf, Hederich

BBCH                        13           21          25             29                32                39
Herbizid | Getreide | 11

                                                                                                         NEU
Dreifache Wuchsstoff-Power

Vorteile                                  Duplosan® Super besteht aus den drei bewährten Wuchsstoffen
                                          Dichlorprop-P, Mecoprop-P und MCPA. Die innovative Wirkstoffkombi-
› Kombination von drei                    nation ist als wasserlösliches Konzentrat formuliert und aufgrund
  bewährten Wirkstoffen                   der hohen Selektivität der Wirkstoffe äußerst kulturverträglich. Die
                                          Kombination der Wirkstoffe ermöglicht ein breites Wirkungsspektrum
› Wirkt auch bei niedrigen
                                          gegen viele zweikeimblättrige Unkräuter wie Ausfallraps, Kornblume,
  Temperaturen auf wüchsige
                                          Erdrauch, Persischer Ehrenpreis, Vogelmiere und Winden-Knöterich.
  Unkräuter

› Bekämpft auch ALS-resistente            Idealer Baustein im Resistenzmanagement
  Unkräuter                               Die Wirkstoffe von Duplosan® Super gehören der HRAC-Klasse O an
› In fast allen Winter und Sommer-        und unterliegen damit einem äußerst geringen Resistenzrisiko. Sie stellen
  getreidekulturen zugelassen             damit einen wichtigen Baustein im Resistenzmanagement dar. Die in
                                          Duplosan® Super enthaltenen Wirkstoffe bekämpfen auch ALS-resistente
› Äußerst Kulturverträglich durch
                                          Unkräuter wie Vogelmiere zuverlässig.
  hohe Selektivität der Wirkstoffe

                                                                                                      Sulfonylharn-
                                          Empfehlung Duplosan® Super                                    stoff-freie
Produktpass                                                                                            Lösung im
                                                                                                    Sommergetreide
                                          Sommergetreide
Wirkstoffe                                Breite Mischver-
Dichlorprop-P (310 g/l)                   unkrautung inkl.                   2,5 l/ha Duplosan® Super
                                          Klette, Gänsefuß
Mecoprop-P (130 g/l)
                                          und Erdrauch
MCPA (160 g/l)
                                          Wintergetreide
Formulierung                              Schließt die Lücken
                                          bei Erdrauch, Gänse­                1,5 l/ha Duplosan® Super
SL (wasserlösliches Konzentrat)
                                          fuß, Taubnessel                           als Mischpartner
Kulturen                                  und unterstützt die
Winterweichweizen, Winterhafer, Winter-   Wirkung bei Klette,
gerste, Winterroggen, Wintertriticale,    Kornblume und ALS
                                          resistenten Unkräutern
Winterhartweizen, Dinkel, Sommerweich-
weizen, Sommerhafer, Sommergerste,
Sommerroggen, Sommertriticale,            BBCH                     10   13    21         25        29        30
Sommerhartweizen

Wirkungsspektrum
Zweikeimblättrige Unkräuter

Aufwandmenge
2,5 l/ha

Einsatzzeitraum
BBCH 10–30

Gebinde
2 x 10 l

Duplosan® Super: eingetragene Marke
der Nufarm Gruppe                         Erdrauch                                 Kornblume
Wirkungsspektrum

                                     Duplosan®         Duplosan®            U 46®             U 46®         Duplosan®          Duplosan®
                                     DP                KV                   M-Fluid           D Fluid       Super              Super

  Wirkstoffgehalt pro ha             Dichlorprop-P:    Mecoprop-P:          MCPA:             2,4-D:        Dichlorprop-P:     Dichlorprop-P:
                                     798 g/ha          900 g/ha             700 g/ha          750 g/ha      775 g/ha           465 g/ha
                                                                                                            Mecoprop-P:        Mecoprop-P:
                                                                                                            325 g/ha           195 g/ha
                                                                                                            MCPA:              MCPA:
                                                                                                            400 g/ha           240 g/ha

                                     WW, WG, WR,       WW, WG, WR,          WW, WG, WR,       WW, WG,       WW, WG, WT,        WW, WG, WT,
                                     SW, SG, Hafer     WT, SW, SG,          SW, SG, SH,       WR, WT, WH,   WR, SW, SG,        WR, SW, SG,
  Kulturen
                                                       SH                   Triticale         Wdurum,       ST, SR, SH, Din-   ST, SR, SH,
                                                                                              Dinkel        kel, Durum         Dinkel, Durum

  Aufwandmenge                       1,33 l/ha         1,5 l/ha             1,4 l/ha          1,5 l/ha      2,5 l/ha           1,5 l/ha

  Einsatzzeitraum                    BBCH 13–29        BBCH 13–29           BBCH 13–39        BBCH 21–32    BBCH 10–30         BBCH 10–30

  Acker-Hellerkraut

  Acker-Kratzdistel

  Acker-Senf

  Acker-Stiefmütterchen              –                 –                    –                 –

  Acker-Vergissmeinnicht

  Acker-Winde                                          –

  Ampfer                                                                    –

  Ausfallraps

  Ehrenpreis-Arten

  Gänsefuß-Arten bzw. Melde

  Gemeiner Erdrauch

  Gemeines Hirtentäschel

  Gewöhnliche Vogelmiere

  Hederich

  Hohlzahn

  Kamille-Arten

  Klatschmohn

  Kletten-Labkraut

  Knöterich-Arten

  Kornblume

  Taubnessel-Arten

  Wicken-Arten

       sehr gut wirksam    sehr gut bis gut wirksam   weniger gut wirksam       Teilwirkung

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