Zero Downtime-Installationshandbuch für IBM Db2 - Informatica Multidomain MDM 10.4 HotFix 1 - Zero Downtime ...

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Zero Downtime-Installationshandbuch für IBM Db2 - Informatica Multidomain MDM 10.4 HotFix 1 - Zero Downtime ...
Informatica® Multidomain MDM
10.4 HotFix 1

Zero Downtime-
Installationshandbuch für
IBM Db2
Informatica Multidomain MDM Zero Downtime-Installationshandbuch für IBM Db2
10.4 HotFix 1
September 2020
© Copyright Informatica LLC 2015, 2021

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Publikationsdatum: 2021-04-21
Inhalt
     Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
     Informatica-Ressourcen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
           Informatica-Netzwerk. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
           Informatica-Wissensdatenbank. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
           Informatica-Dokumentation. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
           Informatica-Produktverfügbarkeitsmatrizen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
           Informatica Velocity. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
           Informatica Marketplace. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
           Globaler Kundensupport von Informatica. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

     Kapitel 1: Konfigurieren von Zero Downtime. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
     Zero Downtime – Übersicht. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
     Zero Downtime-Replication mit zwei Systemen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
           Andere Replikationsszenarien. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
     Überprüfen der Anforderungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
     Von Oracle GoldenGate verwendete Portnummern. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

     Kapitel 2: Vorbereiten der Umgebung für IBM Db2-Datenbanken. . . . . . . . . . . . . . . 9
     Erstellen eines Benutzers für Oracle GoldenGate unter Windows. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
     Vorbereiten der IBM Db2-Datenbanken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
     Installieren von Oracle GoldenGate Für IBM Db2. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
     Installieren von Oracle GoldenGate als Windows-Dienst. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
     Installieren von Informatica MDM Zero Downtime. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
     Befüllen der Schemas. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
     Konfigurieren und Bereitstellen des Datenstroms. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

     Kapitel 3: Entfernen der ZDT-Replikation. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
     Entfernen der ZDT-Replikation auf IBM Db2. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

     Kapitel 4: Fehlerbehebung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
     Beheben von Fehlern bei der Installation. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
     Metadatenvalidierung schlägt fehl. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
     Die Replikation funktioniert nicht. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

                                                                                                                                                    Inhalt   3
Einleitung
                                                      ®
       Befolgen Sie die Anweisungen im Informatica Handbuch zur Installation von Multidomain MDM Zero
       Downtime, um eine Zero Downtime-Umgebung für Multidomain MDM einzurichten. Zero Downtime ist eine
       optionale lizenzierte Funktion, mit der Sie Unterbrechungen beim Upgrade von Multidomain MDM minimieren
       können. Neben den Installationsschritten enthält das Handbuch auch Anforderungen vor und nach der
       Installation.

Informatica-Ressourcen
       Informatica stellt Ihnen über das Informatica-Netzwerk und andere Online-Portale zahlreiche
       Produktressourcen zur Verfügung. Nutzen Sie die Ressourcen, um Ihre Informatica-Produkte und -Lösungen
       optimal zu nutzen und von anderen Informatica-Benutzern und Fachspezialisten zu lernen.

    Informatica-Netzwerk
       Das Informatica-Netzwerk bietet Zugriff auf zahlreiche Ressourcen, darunter die Informatica-
       Wissensdatenbank und der globale Kundensupport von Informatica. Um auf das Informatica-Netzwerk
       zuzugreifen, besuchen Sie https://network.informatica.com.

       Als Mitglied des Informatica-Netzwerks haben Sie die folgenden Optionen:

       •   Durchsuchen Sie die Wissensdatenbank nach Produktressourcen.
       •   Zeigen Sie Informationen zur Produktverfügbarkeit an.
       •   Erstellen und überprüfen Sie Ihre Supportfälle.
       •   Ihr lokales Informatica-Netzwerk für Benutzergruppen suchen und mit anderen Benutzern
           zusammenarbeiten.

    Informatica-Wissensdatenbank
       In der Informatica-Wissensdatenbank finden Sie Produktressourcen wie beispielsweise praktische
       Anleitungen, Best Practices, Videotutorials und Antworten auf häufig gestellte Fragen.

       Zum Durchsuchen der Wissensdatenbank besuchen Sie https://search.informatica.com. Wenn Sie Fragen,
       Kommentare oder Ideen zur Wissensdatenbank haben, wenden Sie sich per E-Mail an das Team der
       Informatica-Wissensdatenbank unter KB_Feedback@informatica.com.

4
Informatica-Dokumentation
   Verwenden Sie das Informatica-Dokumentationsportal, um in einer umfangreichen Dokumentationsbibliothek
   nach aktuellen und neuen Produktversionen zu suchen. Um das Dokumentationsportal zu erkunden,
   besuchen Sie https://docs.informatica.com

   Wenn Sie Fragen, Kommentare oder Ideen zur Produktdokumentation haben, wenden Sie sich an das
   Informatica-Dokumentationsteam unter infa_documentation@informatica.com

Informatica-Produktverfügbarkeitsmatrizen
   Produktverfügbarkeitsmatrizen (PAMs) geben die Versionen der Betriebssysteme, Datenbanken und Typen
   von Datenquellen und Zielen an, die in einer Produktversion unterstützt werden. Sie können die Informatica-
   PAMs unter https://network.informatica.com/community/informatica-network/product-availability-matrices
   durchsuchen.

Informatica Velocity
   Informatica Velocity ist eine Sammlung von Tipps und Best Practices, die von den Professionellen
   Informatica-Diensten entwickelt wurden und auf praktischen Erfahrungen aus Hunderten von
   Datenmanagementprojekten basieren. Informatica Velocity umfasst das gesammelte Wissen von
   Informatica-Beratern, die mit Unternehmen auf der ganzen Welt zusammenarbeiten, um erfolgreiche
   Datenmanagementlösungen zu planen, zu entwickeln, bereitzustellen und zu warten.

   Die Informatica Velocity-Ressourcen finden Sie unter http://velocity.informatica.com. Wenn Sie Fragen,
   Anregungen oder Ideen zu Informatica Velocity haben, wenden Sie sich an die professionellen Informatica-
   Dienste unter ips@informatica.com.

Informatica Marketplace
   Informatica Marketplace ist ein Forum, das Lösungen zur Erweiterung und Verbesserung Ihrer Informatica-
   Implementierungen bereitstellt. Nutzen Sie die zahlreichen Lösungen von Informatica-Entwicklern und -
   Partnern im Marketplace, um Ihre Produktivität zu steigern und die Implementierungsdauer Ihrer Projekte zu
   verkürzen. Den Informatica Marketplace finden Sie unter https://marketplace.informatica.com.

Globaler Kundensupport von Informatica
   Sie können sich telefonisch oder über das Informatica-Netzwerk an ein Global Support-Center wenden.

   Die Telefonnummer des globalen Kundensupports von Informatica vor Ort finden Sie auf der Informatica-
   Website unter folgender Verknüpfung:
   https://www.informatica.com/services-and-training/customer-success-services/contact-us.html.

   Um im Informatica-Netzwerk nach Online-Supportressourcen zu suchen, besuchen Sie
   https://network.informatica.com und wählen Sie die eSupport-Option aus.

                                                                                                   Vorwort       5
Kapitel 1

Konfigurieren von Zero Downtime
     Dieses Kapitel umfasst die folgenden Themen:

     •   Zero Downtime – Übersicht, 6
     •   Zero Downtime-Replication mit zwei Systemen, 7
     •   Überprüfen der Anforderungen, 7
     •   Von Oracle GoldenGate verwendete Portnummern, 8

Zero Downtime – Übersicht
     Wenn Sie unterbrechungsfreien Zugriff auf die Masterdaten gewährleisten müssen, implementieren Sie eine
     Zero Downtime-Umgebung. In einer Zero Downtime-Umgebung können Sie Zugriff auf Daten in der MDM Hub-
     Speicherung verwalten, während Sie Multidomain MDM aktualisieren. Sie benötigen eine Quelldatenbank in
     einer Produktionsumgebung und eine Zieldatenbank in einer zweiten Umgebung. Bei einer Änderung der
     Daten in der Quelldatenbank werden die Änderungen in der Zieldatenbank repliziert.

     Wenn Sie Multidomain MDM aktualisieren müssen, aktivieren Sie die Zieldatenbank. Nach Abschluss der
     Aktualisierung von Multidomain MDM können Sie die Änderungen, die in der Zieldatenbank aufgetreten sind,
     in der Quelldatenbank replizieren.

     Sie verwenden Oracle GoldenGate, um eine Zero Downtime-Umgebung für Multidomain MDM zu konfigurieren
     und zu verwalten. Weitere Informationen zu Oracle GoldenGate finden Sie auf der Oracle-Website.

6
Zero Downtime-Replication mit zwei Systemen
     Wenn eine Organisation parallele Umgebungen unterhält, führen Sie Multidomain MDM auf zwei Systemen
     aus. Daten werden aus dem Quellsystem in das Zielsystem repliziert.

     Die folgende Abbildung zeigt ein Beispiel eines Quell- und Zielsystems:

     Oracle GoldenGate repliziert die Tabellen im Vorgangsreferenzspeicher vom Quell- zum Zielsystem.

  Andere Replikationsszenarien
     Es sind weitere Typen von Replikationsszenarien möglich.

     Replikation von mehreren Vorgangsreferenzspeicher-Schemas
     Wenn Sie mehrere Vorgangsreferenzspeicher-Schemas in der gleichen Oracle-Instanz haben, erfordert jeder
     Vorgangsreferenzspeicher seinen eigenen Satz Oracle GoldenGate-Prozesse. Legen Sie die Prozesse für
     jedes zusätzliche Vorgangsreferenzspeicher-Schema auf die gleiche Weise wie für das erste Schema fest.

     Replikation von anderen als Vorgangsreferenzspeicher-Schemas
     Sie können andere Schematypen replizieren, indem Sie Oracle GoldenGate verwenden. Folgen Sie den
     Schritten in der Dokumentation zu Oracle GoldenGate, um die Replikationsprozesse für diese Schemas
     einzurichten.

     Replikation von Nicht-Informatica-Tabellen innerhalb des Vorgangsreferenzspeicher-
     Schemas
     Tabellen, die nicht nativ zu einem Vorgangsreferenzspeicher-Schema gehören, werden über Zero Downtime
     nicht repliziert. Folgen Sie den Schritten in der Dokumentation zu Oracle GoldenGate, um die
     Replikationsprozesse für diese Tabellen einzurichten.

Überprüfen der Anforderungen
     Installieren Sie die notwendige Software auf dem Quell- und Zielsystem. Stellen Sie sicher, dass Sie dieselben
     Versionen der erforderlichen Software auf beiden Systemen installiert haben.

                                                                     Zero Downtime-Replication mit zwei Systemen   7
Von Oracle GoldenGate verwendete Portnummern
             Wenn sich die Quell- und Zieldatenbanken auf verschiedenen Servern befinden, müssen Sie die von Oracle
             GoldenGate verwendeten Ports öffnen. Sie benötigen einen Port für Oracle GoldenGate Manager und einen
             Port für jeden ausgeführten Prozess.

             Für Zero Downtime führen Sie Oracle GoldenGate Manager und fünf Prozesse in jeder Umgebung aus. Aus
             diesem Grund benötigen Sie sechs offene Ports in der aktiven Umgebung und sechs offene Ports in der
             passiven Umgebung. Der Portbereich von Oracle GoldenGate liegt standardmäßig zwischen 7809 und 7820.

             Informationen zur Angabe von Ports für die Remote-Netzwerkkommunikation finden Sie in den folgenden
             Themen im Handbuch Oracle® GoldenGate Administering Oracle GoldenGate for Windows and UNIX:

             •   Maintaining Ports for Remote Connections through Firewalls:
                 https://docs.oracle.com/goldengate/1212/gg-winux/GWUAD/wu_manager.htm#GWUAD142
             •   Creating the Manager Parameter File:
                 https://docs.oracle.com/goldengate/1212/gg-winux/GWUAD/wu_manager.htm#GWUAD145

8   Kapitel 1: Konfigurieren von Zero Downtime
Kapitel 2

Vorbereiten der Umgebung für
IBM Db2-Datenbanken
     Dieses Kapitel umfasst die folgenden Themen:

     •    Erstellen eines Benutzers für Oracle GoldenGate unter Windows, 9
     •    Vorbereiten der IBM Db2-Datenbanken, 10
     •    Installieren von Oracle GoldenGate Für IBM Db2, 11
     •    Installieren von Oracle GoldenGate als Windows-Dienst, 12
     •    Installieren von Informatica MDM Zero Downtime, 13
     •    Befüllen der Schemas, 13
     •    Konfigurieren und Bereitstellen des Datenstroms, 14

Erstellen eines Benutzers für Oracle GoldenGate
unter Windows
     Erstellen Sie einen dedizierten Benutzer für Oracle GoldenGate im Quell- und Zielsystem. Sie können
     denselben oder verschiedene Benutzernamen auf beiden Systemen verwenden. Weisen Sie den Benutzer zu
     den Gruppen DB2ADMINS und DB2USERS zu. Ein Datenbankadministrator muss diesem Benutzer DBA-
     Berechtigungen zuweisen.

     In den folgenden Schritten wird die Einrichtung eines Benutzer auf einem Windows-System beschrieben. Die
     Schritte können sich je nach der verwendeten Windows-Version unterscheiden.

     1.    Öffnen Sie im Quellsystem die Systemsteuerung und klicken Sie auf Verwaltung.
     2.    Doppelklicken Sie auf Computerverwaltung.
     3.    Erweitern Sie Lokale Benutzer und Gruppen im Fenster „Computerverwaltung“.
     4.    Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Benutzer und wählen Sie Neuer Benutzer aus.
     5.    Geben Sie im Dialogfeld „Neuer Benutzer“ einen Namen ein, wie z. B. GG.
     6.    Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Der Benutzer muss bei der nächsten Anmeldung das Kennwort
           ändern.
     7.    Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Benutzer kann Kennwort nicht ändern.
     8.    Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Kennwort läuft nie ab.
     9.    Klicken Sie auf Erstellen.

                                                                                                                9
Das Dialogfeld „Neuer Benutzer“ wird geschlossen und der Benutzer „GG“ wird in der Liste angezeigt.
            10.   Weisen Sie den Benutzer zu Benutzergruppen zu.
                  a.   Klicken Sie im Fenster Computerverwaltung mit der rechten Maustaste auf den Benutzer GG.
                  b.   Klicken Sie im Dialogfeld Einstellungen für GG auf Mitglied von.
                  c.   Klicken Sie auf Hinzufügen.
                  d.   Geben Sie im Dialogfeld Gruppen auswählen die folgenden Gruppen an: DB2USERS und
                       DB2ADMNS.
                  e.   Klicken Sie auf OK.
                       Das Dialogfeld wird geschlossen.
                  f.   Klicken Sie im Dialogfeld Einstellungen für GG auf OK.
            11.   Wiederholen Sie alle Schritte auf dem Zielsystem.
            12.   Ein Datenbankadministrator muss diesem Benutzer auf beiden Systemen DBA-Berechtigungen zuweisen.
                  GRANT DBADM ON DATABASE TO USER GG
                  Der Benutzer kann nun gespeicherte Prozeduren und die db2readlogAPI verwenden.

Vorbereiten der IBM Db2-Datenbanken
             Sichern Sie die IBM Db2-Quelldatenbank, die die MDM Hub-Speicherung enthält. Kopieren Sie dann das
             Backup in die Zieldatenbank und stellen Sie es wieder her. Nach der Wiederherstellung der Datenbank enthält
             die Zieldatenbank dieselben Tablespaces wie die Quelldatenbank.

             1.   Stellen Sie mithilfe des folgenden Befehls eine Verbindung zur Db2-Quelldatenbank her:
                  CONNECT TO  USER  USING 
             2.   Erteilen Sie dem GoldenGate-Benutzer mithilfe des folgenden Befehls DBA-Berechtigungen sowohl auf
                  dem Quell- als auch auf dem Zielsystem:
                  GRANT DBADM ON DATABASE TO 
             3.   Stellen Sie mithilfe des folgenden Befehls die Verbindung wieder her:
                  CONNECT RESET
             4.   Legen Sie mithilfe des folgenden Befehls die Konfigurationsparameter für die Quelldatenbank fest:
                  UPDATE DB CFG FOR  USING LOGRETAIN OFF
             5.   Geben Sie mithilfe des folgenden Befehls das Verzeichnis an, in dem Db2 die Archivprotokolldateien
                  speichert:
                  UPDATE DB CFG FOR  USING LOGARCHMETH1 
             6.   Setzen Sie mithilfe des folgenden Befehls die Konfigurationsparameter für die automatische
                  Wartungsdatenbank auf AUS:
                  UPDATE DB CFG FOR  USING AUTO_MAINT OFF
             7.   Sichern Sie mithilfe des folgenden Befehls die Quelldatenbank:
                  BACKUP DB  COMPRESS
             8.   Halten Sie mithilfe des folgenden Befehls den Befehlszeilenprozessor an:
                  QUIT

10   Kapitel 2: Vorbereiten der Umgebung für IBM Db2-Datenbanken
9.   Trennen Sie mithilfe des folgenden Befehls die Datenbankverbindung:
          FORCE APPLICATIONS ALL

Installieren von Oracle GoldenGate Für IBM Db2
     Installieren Sie Oracle GoldenGate auf dem Quellsystem. Wiederholen Sie die Installation auf dem Zielsystem.

     Hinweis: Informationen zu den Systemanforderungen und alternative Installationsanweisungen finden Sie in
     der Dokumentation zu Oracle GoldenGate auf der Oracle-Website.

     1.   Kopieren Sie die heruntergeladene .zip-Datei für Oracle GoldenGate auf das System.
     2.   Extrahieren Sie die .zip-Datei in ein lokales Verzeichnis mit dem Namen GGS.
     3.   Navigieren Sie über eine Eingabeaufforderung zum Verzeichnis GGS.
     4.   Starten Sie den Oracle GoldenGate Command Interpreter für DB2.
               C:/GGS > start ggsci.exe
     5.   Bearbeiten Sie globale Parameter im Fenster Oracle GoldenGate Command Interpreter für DB2.
          a.   Geben Sie an der Eingabeaufforderung GGSCI den folgenden Befehl ein:
                     GGSCI > EDIT PARAM ./GLOBALS
               Ein Editor wird geöffnet.
          b.   Klicken Sie auf Ja, um eine Datei mit der Bezeichnung GLOBALS zu erstellen.
          c.   Geben Sie in der Datei eine der folgenden Textzeilen ein:
               •   Geben Sie Folgendes für das Quellsystem ein: MGRSERVNAME SRCGGSMGR
               •   Geben Sie Folgendes für das Zielsystem ein: MGRSERVNAME TGTGGSMGR

          d.   Speichern und schließen Sie die Datei.
     6.   Erstellen Sie Unterverzeichnisse.
               GGSCI> CREATE SUBDIRS
          Mit dem Befehl werden die folgenden Dateien und Verzeichnisse unter dem Verzeichnis GGS erstellt:

           Dateien                                                         Verzeichnisname

           Parameterdateien                                                dirprm

           Berichtsdateien                                                 dirrpt

           Prüfpunktdateien                                                dirchk

           Prozessstatusdateien                                            dirpcs

           SQL-Skriptdateien                                               dirsql

           Datenbankdefinitionsdateien                                     dirdef

           Extraktionsdatendateien                                         dirdat

                                                                    Installieren von Oracle GoldenGate Für IBM Db2   11
Dateien                                                        Verzeichnisname

                   Temporäre Dateien                                              dirtmp

                   Stdout-Dateien                                                 dirout

             7.   Erstellen Sie eine Parameterdatei.
                  a.   Geben Sie den folgenden Befehl ein:
                             GGSCI > EDIT PARAM MGR
                       Ein Editor wird geöffnet.
                  b.   Klicken Sie auf Ja, um eine Datei mit der Bezeichnung mgr.prm zu erstellen.
                  c.   Geben Sie PORT in der Datei ein und legen Sie anschließend die von Oracle GoldenGate verwendete
                       Portnummer fest. Sie können auf dem Quell- und Zielsystem verschiedene Portnummern
                       verwenden.
                             PORT 7800
                  d.   Speichern und schließen Sie die Datei.
             8.   Starten Sie den Oracle GoldenGate Manager.
                       GGSCI > start mgr
                  Das Fenster Oracle GoldenGate Manager für DB2 wird geöffnet. In einer Meldung wird bestätigt, dass
                  der Manager auf dem angegebenen Port gestartet wurde.
             9.   Wiederholen Sie alle Schritte auf dem anderen System.

Installieren von Oracle GoldenGate als Windows-
Dienst
             Sie können Oracle GoldenGate auf dem Quell- und Zielsystem als Windows-Dienst installieren. Der
             Dienstname stammt aus der Datei GLOBALS.

             1.   Fahren Sie bei Ausführung des Oracle GoldenGate Managers auf dem Quellsystem den Server herunter,
                  indem Sie das Fenster Oracle GoldenGate Manager für DB2 schließen.
             2.   Navigieren Sie an einer Eingabeaufforderung zum Verzeichnis GGS und geben Sie folgenden Befehl ein:
                       C:/GGS > INSTALL.EXE ADDEVENTS ADDSERVICE MANUALSTART
             3.   Starten Sie den Oracle GoldenGate Command Interpreter für DB2.
                       C:/GGS > start ggsci.exe
             4.   Starten Sie im Fenster Oracle GoldenGate Command Interpreter für DB2 den Oracle GoldenGate
                  Manager.
                       GGSCI > start mgr
             5.   Überprüfen Sie im Aufgabenmanager, ob der Dienst SRCGGSMGR ausgeführt wird.
             6.   Wiederholen Sie alle Schritte auf dem Zielsystem. Im Aufgabenmanager lautet der Dienstname wie folgt:
                  TGTGGSMGR.

12   Kapitel 2: Vorbereiten der Umgebung für IBM Db2-Datenbanken
Installieren von Informatica MDM Zero Downtime
     Sie können MDM ZDT auf einem separaten Host oder auf dem Quell- oder Zielsystem installieren. Bei der
     Installation von ZDT werden die Oracle GoldenGate-Befehlsdateien installiert. Die Befehlsdateien enthalten
     eine Liste mit Befehlen, die Sie mit der Oracle GoldenGate Software Command Interface (GCSCI) verwenden
     können.

     1.   Öffnen Sie die Eingabeaufforderung und navigieren Sie zu folgendem Verzeichnis:
              /hub/server/resources/zdt
     2.   Extrahieren Sie die Datei zdt.zip in ein lokales Verzeichnis.
     3.   Navigieren Sie in der Eingabeaufforderung zu folgendem Verzeichnis:
          /zdt_utility/bin
     4.   Geben Sie folgenden Befehl ein, um MDM ZDT zu installieren:
               sip_ant.bat install_utility
     5.   Geben Sie folgenden Befehl ein, um die Oracle GoldenGate-Befehlsdateien zu erzeugen und zu validieren:
              sip_ant.bat generate_zdt

Befüllen der Schemas
     Mit dem Befehl deploy_zdt wird die Repository-Tabelle C_REPOS_ZDT_STATUS im Quell- und Zielsystem
     automatisch aktualisiert.

     In der folgenden Tabelle werden die Spalten zusammengefasst, die in der Repository-Tabelle
     C_REPOS_ZDT_STATUS aktualisiert wurden:

      Spaltenname                     Quellschemawert                                   Zielschemawert

      REPLICATION TARGET IND          0                                                 1

      LOCAL ENVIRONMENT NAME          ENVA                                              ENVB

      LOCAL SCHEMA NAME               cmx_ors_a                                         cmx_ors_b

      LOCAL TRAIL PATH                D:/ggs/dirdat/ENVA/                               D:/ggs/dirdat/ENVB/

      PUMP RMTHOST                    [Zielhostname]                                    [Quellhostname]

      PUMP MGRPORT                    [Ziel-GoldenGate-MGR-Port, z. B. 9999]            [Quell-GoldenGate-MGR-Port, z.
                                                                                        B. 9999]]

      REMOTE TRAIL PATH               D:/ggs/dirdat/ENVB                                D:/ggs/dirdat/ENVA

      REMOTE ENVIRONMENT NAME         ENVB                                              ENVA

      REMOTE SCHEMA NAME              cmx_ors_b                                         cmx_ors_a

      REGULAR_STREAM_ID               C                                                 C

      EVENT_QUEUE_ID                  Q                                                 Q

                                                                    Installieren von Informatica MDM Zero Downtime   13
Spaltenname                       Quellschemawert                              Zielschemawert

              EXTRACT_PREFIX                    E                                            E

              REPLICAT_PREFIX                   R                                            R

             Hinweis: Die Standardwerte der Einfügungen für das ENVA- und ENVB-Verzeichnis für
             C_REPOS_ZDT_STATUS müssen in den meisten Umgebungen ausreichen.

Konfigurieren und Bereitstellen des Datenstroms
             Konfigurieren Sie den Datenstrom und stellen Sie ihn auf beiden Systemen bereit.

             1.   Navigieren Sie in der Eingabeaufforderung zu folgendem Verzeichnis
                       zdt_utility\bin
             2.   Führen Sie den folgenden Befehl aus, um das ZDT-Setup bereitzustellen.
                       sip_ant.bat deploy_zdt
             3.   Führen Sie an der ggsci-Eingabeaufforderung den Befehl info all aus.
             4.   Stellen Sie sicher, dass in der Übersicht info all vier Prozesse, einschließlich des MGR-Prozesses, mit
                  dem Status WIRD AUSGEFÜHRT angezeigt werden.
                  •   Datenextrahierungsprozesse weisen das Präfix E_ auf. Diese Prozesse extrahieren Daten aus dem
                      Quellsystem.
                  •   Datenreplikationsprozesse haben das Präfix R_. Diese Prozesse replizieren Daten im Zielsystem.
                  In folgender Beispielausgabe wird angezeigt, dass ein Replikationsprozess nicht ausgeführt wird:
                       GGSCI (hostname) 13> info all

                       Program        Status         Group         Lag           Time Since Chkpt

                       MANAGER        RUNNING
                       EXTRACT        RUNNING        E_ENVA         00:00:00      00:00:08
                       REPLICAT       ABENDED        R_ENVB         169:25:21     00:00:02
                       REPLICAT       RUNNING        R_ENVBU        00:00:00      00:00:07
             Wenn ein Prozess nicht ausgeführt wird, finden Sie weitere Informationen in den Protokolldateien im
             Verzeichnis ggs/dirrpt. Für jeden Prozess stehen separate Dateien mit der Erweiterung DSC und RPT zur
             Verfügung. Weitere Informationen zum Beheben von Prozessfehlern finden Sie in der Oracle GoldenGate-
             Dokumentation für Administratoren.

14   Kapitel 2: Vorbereiten der Umgebung für IBM Db2-Datenbanken
Kapitel 3

Entfernen der ZDT-Replikation
     •    Entfernen der ZDT-Replikation auf IBM Db2, 15

Entfernen der ZDT-Replikation auf IBM Db2
     Sie können Zero Downtime aus Ihrer Umgebung entfernen.

     1.    Stellen Sie auf dem Quellsystem eine Verbindung mit GGSCI her.
     2.    Melden Sie sich an und halten Sie alle Prozesse an. Ersetzen Sie die Beispielwerte durch die Werte des
           Quellsystems.
               GGSCI> DBLOGIN SOURCEDB srcdb USERID gg PASSWORD password
               GGSCI> STOP *
     3.    Stellen Sie sicher, dass alle EXTRACT- und REPLICAT-Prozesse angehalten werden.
               GGSCI>   INFO ALL
               GGSCI>   DELETE *
               GGSCI>   DELETE CHECKPOINTTABLE MDM_SAMPLE.GGS_EVENT_CHECKPOINT
               GGSCI>   DELETE CHECKPOINTTABLE MDM_SAMPLE.GGS_CHECKPOINT
               GGSCI>   STOP MGR
               GGSCI>   EXIT
     4.    Wenn Sie Oracle GoldenGate als Windows-Dienst installiert haben, löschen Sie den Dienst.
                INSTALL.EXE DELETEEVENTS DELETESERVICE
     5.    Führen Sie folgendes Skript aus, um den Speicherverbrauch des Transaktionsprotokolls zu verringern.
               --#SET TERMINATOR ~
               CONNECT TO SRCDB USER gg USING password
               ~
               SET SCHEMA MDM_SAMPLE
               ~
               SET PATH MDM_SAMPLE, CURRENT PATH
               ~
               SET SERVEROUTPUT ON
               ~
               CALL DBMS_OUTPUT.ENABLE(1024000)
               ~
               BEGIN
                  DECLARE stmt VARCHAR(1000);
                  FOR f1 AS c1 CURSOR WITH HOLD FOR
                      SELECT
                           TABSCHEMA,TABNAME,DATACAPTURE
                      FROM
                           SYSCAT.TABLES
                      WHERE
                           TABSCHEMA = CURRENT SCHEMA
                           AND TYPE = 'T'

                                                                                                                    15
AND DATACAPTURE  'N'
                            DO
                               SET stmt = 'ALTER TABLE '||TRIM(CURRENT SCHEMA)||'.'||f1.TABNAME||' DATA
                        CAPTURE NONE';
                               CALL DBMS_OUTPUT.PUT_LINE(stmt);
                               COMMIT;
                            END FOR;
                        END
                        ~
                        COMMIT
                        ~

16   Kapitel 3: Entfernen der ZDT-Replikation
Kapitel 4

Fehlerbehebung
     Dieses Kapitel umfasst die folgenden Themen:

      •   Beheben von Fehlern bei der Installation, 17
      •   Metadatenvalidierung schlägt fehl, 18
      •   Die Replikation funktioniert nicht, 18

Beheben von Fehlern bei der Installation
     Wenn Probleme beim Installieren von Zero Downtime (ZDT) auftreten, bereinigen Sie Ihre Umgebung und
     versuchen Sie es erneut. Sollte das Problem weiterhin bestehen, setzen Sie sich mit dem globalen
     Informatica Customer Support in Verbindung.

     1.    Führen Sie an der Befehlszeile den Befehl sip_ant.bat undeploy_zdt aus, um die Umgebung zu
           bereinigen, die ZDT-Baseline zu deinstallieren und die ZDT-Replikation zu entfernen.
     2.    Führen Sie die folgenden manuellen Aufgaben aus, um die passive Umgebung zu bereinigen:
           a.   Entfernen Sie alle mit der Umgebung zusammenhängenden Dateien.
                     /dirchk
                     del *

                     /dirdat
                     del enva/*
                     del envb/*

                     /dirrpm
                     del e_env*.prm*
                     del *.def

                     dirrpt
                     del *.dsc
                     del e_env*.rpt
                     del r_env*.rpt
                     del rqenv*.rp
           b.   Entfernen Sie die ZDT-Ereigniswarteschlange in der Umgebung.
     3.    Installieren Sie ZDT.

                                                                                                           17
Metadatenvalidierung schlägt fehl
             Wenn die Metadatenvalidierung fehlschlägt, überprüfen Sie alle Tabellen, die mit _STRP enden. Wenn
             NOLOGGING auf 1 festgelegt ist, ändern Sie den Wert zu 0.

Die Replikation funktioniert nicht
             Wenn der Aufruf „deploy_zdt“ nicht abgeschlossen wird, funktioniert die ZDT-Replikation zwischen der Quell-
             und Zieldatenbank unter Umständen nicht.

             1.   Vergewissern Sie sich, dass alle Oracle GoldenGate-Prozesse ausgeführt werden. Starten Sie alle
                  Prozesse neu, die sich nicht im Status RUNNING befinden.
                  In diesem Beispiel enthält ENVA die Quelldatenbank und ENVB die Zieldatenbank.
                       EXTRACT RUNNING E_ENVA
                       REPLICAT ABENDED R_ENVB
                       REPLICAT RUNNING R_ENVBU
                  In diesem Beispiel befindet sich der Prozess R_ENVB im Status ABENDED. Versuchen Sie, den Prozess
                  neu zu starten.
             2.   Fügen Sie ein Ereignis direkt in die Tabelle C_REPOS_ZDT_EVENT_QUEUE in der Quelldatenbank ein.
                  Öffnen Sie die gleiche Tabelle in der Zieldatenbank. Wenn das Ereignis in der Zieldatenbanktabelle
                  angezeigt wird, funktioniert die Replikation in beide Richtungen. Wiederholen Sie den
                  Überprüfungsprozess von der Zieldatenbank aus, um sicherzustellen, dass die Replikation auch in die
                  andere Richtung funktioniert.
                  Beispielsweise wird mit folgendem Code ein Ereignis zur Tabelle in ENVA hinzugefügt:
             3.   Wenn die Oracle GoldenGate-Prozesse ohne Fehler ausgeführt werden, aber die Replikation der
                  Meldungswarteschlange nicht funktioniert, müssen Sie Probleme in Ihrer Umgebung beheben.
                  Navigieren Sie zum Oracle GoldenGate-Verzeichnis dirrpt und überprüfen Sie die .rpt-Dateien auf
                  Informationen zu möglichen Problemen.
                  Weitere Informationen zu Replikationsproblemen finden Sie in den folgenden Oracle-Artikeln auf
                  Metalink:
                  1.   Main Note - Oracle GoldenGate - Troubleshooting (Doc ID 1306476.1)
                  2.   Master Note - Oracle GoldenGate: Initial Load Techniques and References (Doc ID 1311707.1)
                  3.   DB Transactions Missing from Oracle GoldenGate Trail Files (Doc ID 1364852.1)
                  4.   POC for golden gate

18   Kapitel 4: Fehlerbehebung
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