Erfahrungsbericht: Mein Auslandssemester an der Universidad Iberoamericana Puebla
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Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt Universidad Iberoamericana Puebla Erfahrungsbericht: Mein Auslandssemester an der Universidad Iberoamericana Puebla* * Florian Kohnle Studiengang: Geographie (Dipl.) Auslandssemester: Primavera 2008
Inhalt 1. Beweggründe………………………………………………………………………...3 2. Bewerbung…………………………………………………………………………...3 3. Flug und Ankunft………………………………………………………………….....3 4. Wohnungssuche……………………………………………………………………..4 5. Die Stadt Puebla……………………………………………………………………..4 6. Universität/ Studium…………………………………………………………………5 7. Öffentliche Verkehrsmittel/ Reisen………………………………………………...6 8. Freizeit………………………………………………………………………………..7 9. Ernährung…………………………………………………………………………….7 10. Klima………………………………………………………………………………….8 11. Geld…………………………………………………………………………………..8 12. Sicherheit…………………………………………………………………………….9 13. Fazit…………………………………………………………………………………..9 2
1. Beweggründe: Aufgrund von Freundschaften mit Mexikanern entschied ich mich dazu ab Januar 2008 ein Auslandssemester an der Universidad Iberoamericana in Puebla zu absolvieren. Von September 2006 bis März 2007 war ich ERASMUS-Student an der Universidad de Almería (Südspanien) gewesen. Dort lernte ich viele Mexikaner, die dort auch studierten, kennen. Schnell entstanden gute Freundschaften – daher kam ich auf die Idee ein Auslandssemester in Puebla zu absolvieren. Nach meiner Rückkehr aus Spanien erkundigte ich mich im ZILAS nach Partneruniversitäten der KUEI in Mexiko. Mir wurde gesagt dass eine Partnerschaft mit den Universitäten Iberoamericana (oder kurz: Ibero) bestünde – neben der Ibero in Puebla standen noch fünf weitere Städte zur Auswahl. Ich fragte meine mexikanischen Freunde welche Stadt sie mir empfehlen würden, fast alle rieten mir nach Puebla zu gehen. Außerdem wusste ich, dass dort sechs Freunde von mir wohnten, die ich zu meiner Zeit in Spanien kennen gelernt hatte. Eine gute Freundin von mir hatte das Jahr zuvor ein Ausslandssemester an der Ibero in Puebla belegt – auch sie legte mir Puebla ans Herz – somit hatte ich keine große Schwierigkeiten eine Entscheidung zu treffen. 2. Bewerbung: Der gesamte Bewerbungsablauf lief war unkompliziert. Ich musste lediglich ein paar Unterlagen ausfüllen und diese zusammen mit einem Motivationsschreiben und einem Empfehlungsschreiben eines Professors an die Universidad Iberoamericana schicken. Frau Lentner-Christa vom ZILAS stand mir dabei immer mit Rat und Tat zur Seite. Lediglich auf die Antwort aus Puebla musste ich ein wenig warten. Ich hatte mich schon im März 2007 beworben – im September kam dann die Bestätigung aus Puebla. Mit der Bestätigung wurde mir ein Schreiben zugeschickt, welches ich bei der mexikanischen Botschaft in Frankfurt/Main einreichen musste um mein Studenten-Visum (gültig für ein halbes Jahr) zu erhalten. Außerdem sandte mir die Uni eine Broschüre mit Informationen über die Stadt und die Universität zu. Die Broschüre kann bei Frau Velazquez ausgeliehen werden. 3. Flug und Ankunft: Am 09. Januar 2008 startete ich von Frankfurt/Main aus Richtung Mexiko. Ich hatte einen Direktflug von Frankfurt nach Mexiko-Stadt gebucht. Bewusst wählte ich einen Direktflug und keinen Flug mit Zwischenstopp in den USA (obwohl dieser billiger gewesen wäre) – bei einem Zwischenstopp in den Vereinigten Staaten hätte ich nämlich auch ein Visum für die USA benötigt (Grund: Aufenthaltsdauer von mehr als 3 Monaten in Mexiko). Der Flug dauerte 12 Stunden. Obwohl Mexiko-Stadt eine der größten Städte der Welt ist, ist der Flughafen erstaunlicherweise recht übersichtlich gestaltet. Ein Freund von mir aus Puebla holte mich zusammen mit seinen Eltern vom Flughafen ab. Puebla liegt nur zwei Stunden südlichöstlich von Mexiko-Stadt. Die Busverbindungen vom Flughafen in Mexiko-Stadt nach Puebla sind sehr gut. Rund um die Uhr fahren alle 30 Minuten Busse nach Puebla (die Busgesellschaft „Estrella Roja“ fährt zwei Ziele an), ein Ticket kostet ca. 130 Pesos. 3
4. Wohnungssuche: Kurz vor meiner Abreise nach Puebla gab mir ein Kommilitone die Email Adresse einer Freundin, die Wohnungen in der Nähe der Uni vermietet. Nach meiner Ankunft schaute ich mir die Wohnung an und entschied mich dann dort einzuziehen. Für die Miete (inklusive Wasser und Strom) bezahlte ich monatlich ca. 100 Euro. Die Wohnung lag im Stadtteil „Concepción la Cruz“ ca. 20 Gehminuten von der Uni entfernt in einem sicheren, von Mauern umgebenen und rund um die Uhr überwachten Viertel. Dort wohnte ich mit José Luis, einem Mexikaner, der an derselben Uni wie ich studierte und mit dem ich mich schnell anfreundete. Es besteht auch die Möglichkeit in einer mexikanischen Familie zu leben. Möchte man auf dieses Angebot zurückkommen, muss man dies der Partneruniversität in Puebla mitteilen, welche eine passende Familie aussucht. Ebenso bietet die Universidad Iberoamericana die Möglichkeit an in einem Studentenwohnheim („Villa Ibero“) direkt gegenüber der Uni zu wohnen. Nähere Infos dazu findet man unter http://www.iberopuebla.edu.mx/servicios/villa_ibero/ 5. Die Stadt Puebla Puebla ist die Hauptstadt des Estado Puebla und besitzt etwa 1,5 Millionen Einwohner. Die Stadt – in einem Tal auf über 2000m Höhe gelegen – liegt in der Nähe der Vulkane Popocatépetl und Iztaccíhuatl. Die Altstadt Pueblas – seit 1987 UNESCO Weltkulturerbe - ist geprägt von Gebäuden aus der Kolonialzeit. Abb.1 Blick auf den Zócalo, das Zentrum Pueblas. (Foto: Privat) Besonders erwähnenswert sind die Kathedrale der Stadt und die Capilla del Rosario, welche reich mit Gold verziert ist. Im Stadtteil La Libertad findet man den kleinsten Vulkan der Welt. Die Stadt ist ein Industrie- und Tourismuszentrum - typisch für Puebla ist die Keramikproduktion (Talavera). Größter Arbeitsgeber der Stadt ist Volkswagen; Deutsche besitzen auch deswegen ein hohes Ansehen bei vielen Poblanos. 4
Abb. 2 Die für Puebla typische Talavera. (Foto: Privat) Ebenfalls erwähnenswert ist Cholula, eine im Westen direkt an Puebla angrenzende Stadt mit dem ländlichen Flair eines Dorfes. Hier befindet sich die große Pyramide von Cholula, dem Volumen nach die größte Pyramide der Welt. Auf der Pyramide errichteten die Spanier die Kirche Santa Maria de los Remedios. Abb. 3 Die Kirche Santa Maria de los Remedios wurde durch die Spanier auf der großen Pyramide von Cholula errichtet. (Foto: Privat) 6. Universität/ Studium In ganz Puebla gibt es eine große Anzahl von Universitäten. Die Universidad Iberoamericana ist eine der besten Universitäten Mexikos und wurde von Jesuiten gegründet. Das Semester kostet – sofern man kein Stipendium besitzt – ca. 30 000 Pesos (ca. 2000 EUR), man kann also von einer Eliteuniversität sprechen. Für Studenten der KUEI ist das Studium an der Ibero kostenlos. Die Universidad Iberoamericana ist eine sehr moderne Universität und verfügt u.a. über mehrere Rechenzentren, ein Café, eine große Mensa, eine Bibliothek mit über 70,000 Büchern, einen Copyshop, einen Sportplatz, einen kleinen Park mit Teich, Busse, die 4 Routen abfahren und eine kleine Klinik auf dem Campus in der man kostenlos einen Arzt konsultieren kann. 5
Abb. 4 Blick auf den Innenhof der Ibero (Foto: Privat) Die Universität verfügt über ein großes Lehrangebot, Überschneidungen mit der KUEI gibt es im Bereich der Wirtschaftswissenschaften, Psychologie, Kunst und Politikwissenschaften. Im ZILAS gibt es eine Broschüre mit allen angebotenen Studiengängen. Auch wenn sich der Studiengang nicht mit dem Lehrangebot der Universidad Iberoamericana überschneidet (wie es auch bei mir der Fall war), ist ein Studium an der Ibero durchaus empfehlenswert. Ich habe vier Kurse (die mich interessiert haben) und einen Spanisch-Sprachkurs belegt. Die mexikanischen Studenten an der Ibero belegen pro Semester 7 Kurse, für ausländische Studenten ist der Besuch von 4-5 Kursen empfehlenswert. Das Niveau der Kurse ist niedriger als an der KUEI, das Lehrsystem ist sehr verschult – im Laufe des Semesters müssen mehrere Kurztests geschrieben und oft Hausaufgaben beim Professor abgegeben werden. Meist wird zusätzlich noch ein Referat verlangt. Die Erbringung der Leistungen sollte bei mittelmäßigen bis guten Spanischkenntnissen eigentlich kein Problem sein. Meine Kommilitonen waren mir gegenüber sehr hilfsbereit und offen. Ich hatte keine Probleme Freundschaften zu schließen und neue Leute kennen zu lernen. Generell sind die meisten Mexikaner Ausländern gegenüber sehr aufgeschlossen und man wird eigentlich ständig und überall angesprochen. Sollte es einmal Probleme geben kann man sich auch jederzeit an „Olivia“ vom internationalen Büro wenden. 7. Öffentliche Verkehrsmittel/ Reisen Wie schon erwähnt verfügt die Universität über eigene Busse, die regelmäßig auf 4 Routen verkehren. Ein Ticket kostet 6 Pesos und ist über den Ticketschalter am Haupteingang der Universität zu erhalten. Ansonsten kann man mit Stadtbussen überall hinkommen. Es kann überall ein- und ausgestiegen werden. Man sollte jedoch vor dem Einstieg wissen, welche Route der Bus abfährt – Fahrpläne gibt es keine. Die Fahrt kostet 5 Pesos. Das Angebot an Taxis ist sehr groß. Aus Sicherheitsgründen sollte man immer ein Taxi von einer offiziellen Taxistelle nehmen. Schon vor der Fahrt sollte man mit dem Taxifahrer den Fahrpreis ausmachen, sonst läuft man in Gefahr abgezockt zu werden (es gibt kein Taxameter). Besonders anfangs sollte man sich bei Freunden erkundigen, wie viel eine Taxifahrt zu einem bestimmten Ort maximal kostet – mit der Zeit entwickelt man jedoch ein Gespür welcher Preis angemessen ist. Puebla verfügt über ein riesiges Busterminal (CAPU). Ein großer Vorteil, wenn man das Land etwas näher kennen lernen möchte. Von der CAPU aus kann praktisch 6
jedes Ziel in ganz Mexiko erreicht werden. Die Busse sind komfortabel und ziemlich sicher. 8. Freizeit Der Club Internacional der Ibero bietet über das Semester verteilt speziell für ausländische Studenten eine Reihe von Ausflügen an. Das Angebot der Uni an Freizeitmöglichkeiten ist groß und umfasst Sportkurse, Tanzkurse, Malkurse, Musikkurse, Fotografierkurse und Theaterkurse. Ich habe an der Uni einen Salsa- Tanzkurs belegt, das Niveau des Kurses war ziemlich hoch. Die Teilnahme am Freizeitprogramm der Uni eignet sich auch ausgezeichnet um neue Freundschaften zu schließen. Wer gerne ausgeht kommt in Puebla voll auf seine Kosten. Viele junge Menschen leben in der Stadt – das Angebot an Discotheken und Bars ist daher riesig. Die meisten Discotheken befinden sich in der Av. Juarez und in Cholula. Meiner Meinung nach besonders empfehlenswert sind die „Cantina de los Remedios“ (eine typisch mexikanische Bar; Av. Juarez), das „Kanta-la“ (eine Karaoke-Bar; Av. Juarez) und das „Rumba“ (Av. Juarez), eine Disco in der u.a. Salsa getanzt wird. Mittwochs ist in den meisten mexikanischen Kinos „dos por uno“ – man erhält zwei Kinokarten zum Preis von einer. Der Preis für beide Karten liegt bei ca. 50 MXN (ca. 3 EUR). Die Filme sind oft auf Englisch mit spanischem Untertitel. Oft wird man von Freunden eingeladen das Wochenende mit ihnen bei ihrer Familie zu verbringen. Häufig erhält man auch Einladungen zu Geburtstagen, Taufen und Hochzeiten. Solche Einladungen sollte man, soweit möglich, immer annehmen, da man hierdurch ein Stück mexikanischer Kultur hautnah erleben kann. 9. Ernährung Typisch regionale Speisen sind Cemitas (ein Sesambrötchen belegt mit Rindfleisch, Käse, Zwiebeln, Avocado und roter Soße), Mole Poblano (Hühnchen mit einer Soße aus Chili, Zwiebeln, Knoblauch, Mandeln, Erdnüssen, Nelken, Pfeffer und Schokolade) sowie Chiles en nogada (Poblana-Paprika, Walnußsauce und Granatapfelkerne) deren Zutaten die selben Farben wie die Flagge Mexikos besitzen. Abb. 5 Cemitas erhält man v.a. im Zentrum Pueblas an jeder Strassenecke. Die Señora belegt das Sesambrötchen mit Rindfleisch, Käse, Zwiebeln, Avocado. (Foto: Privat) 7
Generell werden in Mexiko viel Rindfleisch, Bohnenbrei und Tortillas gegessen. An jeder Strassenecke findet man Stände, an denen man Tacos, Hamburger, Tamales (ein Gericht aus Maisteig, gefüllt mit Fleisch, Käse oder Schokolade) oder frisch gepresste Fruchtsäfte kaufen kann. Essen zu gehen ist vergleichsweise sehr günstig – so kann man ein Mittagsmenü (sog. Comida corrida) bestehend aus Vorspeise, Hauptspeise, Nachtisch und Getränk schon für 30 Pesos (ca. 2 €) erhalten. Abb. 6 Die Zutaten der Chiles en nogada besitzen dieselben Farben wie die Flagge Mexikos. (Foto: Privat) Zum Essen getrunken werden oft frisch gepresste Fruchtsäfte, Agua de Jamaica (Eine Art Fruchtschorle aus Wasser und der Jamaica-Frucht) sowie Coca-Cola. Das Essen fand ich immer sehr lecker – nur anfangs hatte ich oft Magenprobleme, da ich an die Fülle von Zutaten (v.a. Chili) nicht gewohnt war. Meist habe ich in der Cafeteria der Ibero zu Mittag gegessen, das Angebot an Menüs, mexikanischen Gerichten und Snacks ist riesig. 10. Klima (von Januar bis August) Von Januar bis Mai war es stets sonnig, bei 20 bis 25°C. Nachts hingegen war es zwischen Januar und April etwas frischer mit Tiefsttemperaturen zwischen 5 und 10°C. Zwischen Januar und März gab es so gut wie ke ine Niederschläge, ab April regnete es etwas häufiger – die Niederschläge waren jedoch immer noch gering. Ab Mai/ Juni betrug die Nachttemperatur ca. 15°C, tags über wurden Werte zwischen 25 und 30°C erreicht. Ab Juni regnete es täglich ca. 1h – am späten Nachmittag oder in den frühen Abendstunden (teilweise heftige Gewitter). Über das Klima zwischen August und Dezember kann ich leider keine Auskunft geben, da ich zu dieser Zeit noch nie in Puebla war. Die Sonne ist stärker als in Deutschland. Sonnencreme unter LSF 30 findet man kaum in Mexiko. Besonders zu Beginn des Aufenthalts ist es empfehlenswert sich gut einzucremen. 11. Geld: Es empfiehlt sich sehr vor der Abreise ein Konto bei der Deutschen Bank zu eröffnen. Mit einer Deutschen-Bank-Karte kann bei der Scotiabank gebührenfrei Geld abgehoben werden. Wenn man Bargeld wechseln möchte wird meist der Personalausweis verlangt. 8
Für 1 Euro erhält man derzeit 18,35 Mexikanische Pesos (MXN) (Stand 07.01.2009). Obwohl die Lebenshaltungskosten vergleichsweise sehr niedrig sind, habe ich in Mexiko oft monatlich gleich viel oder noch mehr Geld als in Eichstätt ausgegeben, was auch daran lag, dass ich oft auf Reisen war und möglichst viel erleben wollte. 12. Sicherheit: In Deutschland wird oftmals der Eindruck vermittelt, Mexiko sei ein unsichereres Land. Ein Bild das ich so nicht bestätigen kann. Mit Sicherheit ist die Kriminalitätsrate höher als in Deutschland und als Europäer wird man möglicherweise leichter zum Ziel von Überfällen, es gilt jedoch - wie überall auf der Welt auch – der Grundsatz „Gelegenheit macht Diebe“. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man es möglichst vermeiden sich noch alleine auf der Strasse herumzutreiben. Wenn man sich an ein paar Grundregeln hält (auch das Tragen von teurem Schmuck sollte vermieden werden) ist die Gefahr eines Überfalls gering. Mir persönlich ist während der gesamten 8 Monate nichts zugestoßen. 13. Fazit: Der Aufenthalt in Mexiko war mit Sicherheit eine der schönsten Erfahrungen meines bisherigen Lebens. Ich habe viele gute Freundschaften geschlossen und werde auch deswegen immer wieder nach Mexiko zurückkehren. Was mir besonders gut gefiel war die Gastfreundschaft der Mexikaner – ich war niemals alleine und wo immer ich war wurde ich mit offenen Armen empfangen. Durch unzählige Einladungen in Familien, auf Hochzeiten, Taufen und Geburtstage konnte ich ein Stück mexikanischer Kultur hautnah erleben und lernte die Mentalität der Menschen verstehen. Auch sprachlich konnte ich sehr gute Fortschritte verzeichnen. Die meisten Mexikaner sprechen ein sehr klares Spanisch und sind kommunikativ und offen – gute Voraussetzungen um Spanisch zu lernen bzw. sich sprachlich zu verbessern. An der Universität konnte ich in allen belegten Kursen gute bis sehr gute Ergebnisse erzielen. Auch wenn mir die in Mexiko erbrachten Leistungen für mein Geographie- Studium nicht weiter von Nutzen sind, konnte ich doch in einige wirtschaftliche Themen interessante Einblicke gewinnen – ein wichtiger Aspekt, wenn man bedenkt, dass es sich bei der Geographie um eine interdisziplinäre Wissenschaft handelt. Zudem konnte ich durch das Erstellen von Essays und die Beteiligung am Unterricht meinen Wortschatz erweitern und meine sprachlichen Fähigkeiten verbessern. In Zukunft könnte ich mir durchaus vorstellen beruflich in Mexiko tätig zu werden. 9
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