OÖ Landesgartenschau Bad Ischl 2015 Bericht zum Masterplan - des Kaisers neue Gärten
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Landesgartenschau Bad Ischl 2015 VORABZUG
… des Kaisers neue Gärten
OÖ Landesgartenschau Bad Ischl 2015
Bericht zum Masterplan
im Auftrag der Stadtgemeinde Bad Ischl Jänner 2011Landesgartenschau Bad Ischl 2015
Impressum
… des Kaisers neue Gärten
Auftraggeber:
Stadtgemeinde Bad Ischl
Pfarrgasse 11
4820 BAD ISCHL
Verfasser, Konzeption und Planung:
kastinger landschaftsarchitektur
DI Andreas Kastinger
Ingenieurbüro Landschaftsplanung - ÖGLA
1180 WIEN, Bastiengasse 81/4
Tel. 01-4799598-0
Fax 01-4799598-14
office@kastinger.net
www.kastinger.net
Büro Oberösterreich:
4650 LAMBACH, Karl Fried Str. 4
Bearbeitung:
DI Andreas Kastinger
DI Martina Ruzek
Alle Rechte bleiben bei den Verfassern.
© Jänner 2011
Bericht zum Masterplan für die OÖ Landesgartenschau Bad Ischl 2015 VORABZUG 2Landesgartenschau Bad Ischl 2015
Inhaltsverzeichnis
… des Kaisers neue Gärten
2 Impressum
3 Inhaltsverzeichnis
4 1. Einleitung
5 2. Gartenschaukonzept
5 Ziele
6 Gartenschaugelände
9 Motto und Ideen
11 A Kaiserpark
18 B Kurpark
20 C Esplanade
23 D Lennépark
27 E Stadtrunde
29 3. Logistik und Verkehr
33 4. Nachhaltigkeit und Ökologie
36 5. Pflege- und Entwicklungskonzept
37 6. Errichtungskosten
38 Notizen
Bericht zum Masterplan für die OÖ Landesgartenschau Bad Ischl 2015 VORABZUG 3Landesgartenschau Bad Ischl 2015
1. Einleitung
… des Kaisers neue Gärten
1. Einleitung
Im Juli 2006 erteilte das Land Oberösterreich nach einem landesweiten Bewerbungsver-
fahren der Stadtgemeinde Bad Ischl den Zuschlag für die Ausrichtung einer Oberöster-
reichischen Landesgartenschau. Ursprünglich für das Jahr 2013 geplant, wurde die Garten-
schau noch im selben Jahr auf 2014 verschoben, um Terminkollisionen mit den OÖ. Landes-
ausstellungen zu vermeiden. Im März 2010 wurde schließlich von Land Oberösterreich und
Stadtgemeinde Bad Ischl das Jahr 2015 als das Austragungsjahr für die Landesgartenschau
fixiert.
Das zentrale Gartenschauareal umfasst ca. 25,6 Hektar und besteht aus 4 Teilflächen,
welche sich im Nahbereich zum bzw. im Stadtzentrum befinden. Diese Flächen sind vor-
handene Grünanlagen/-flächen unterschiedlichen Charakters, die im Zuge der Errichtung der
Gartenschau für deren Zwecke umgestaltet, saniert und/oder adaptiert werden.
Mit der Erstellung der Masterplanung sowie der generellen Planung des Ausstellungsareals
wurde von der Stadt Bad Ischl das Büro kastinger landschaftsarchitektur beauftragt.
Am Beginn der Arbeiten standen Grundlagenerhebungen, wie die Aufnahme aller wesent-
lichen Bäume und Strauchgruppen im Gartenschauareal (Erstdiagnose / Sichtkontrolle) sowie
eine umfangreiche historische Recherche. In weiterer Folge wurden ein Parkpflegewerk für
den Kaiserpark erstellt und erste Konzepte für die Teilbereiche der Landesgartenschau ent-
wickelt.
Im Jahr 2008 konnten im Rahmen der Umgestaltungsmaßnahmen im Zuge der OÖ. Landes-
ausstellung "menschen, mythen, monarchen" in Bad Ischl bereits erste Inhalte der Garten-
schau umgesetzt werden (u.a. Neugestaltung Auböckplatz, Baumpflanzungen).
Weiters wurde der historische Baumbestand in Teilbereichen gesondert untersucht und erste
Pflegemaßnahmen durchgeführt.
In diesem Bericht zum Masterplan wird das inhaltliche und logistische Konzept für die OÖ
Landesgartenschau 2015 in Bad Ischl vorgestellt.
Bericht zum Masterplan für die OÖ Landesgartenschau Bad Ischl 2015 VORABZUG 4Landesgartenschau Bad Ischl 2015
2. Gartenschaukonzept
… des Kaisers neue Gärten
2. Gartenschaukonzept
Ziele
Die Ausrichtung einer OÖ Landesgartenschau ist für die Stadt Bad Ischl von hoher
Bedeutung. Die Landesgartenschau fügt sich einerseits in das vorhandene touristische Ange-
bot der Stadt sowie der Region Salzkammergut ein und kann andererseits den historischen
Hintergrund (Sommersitz des Kaiserhauses, historische Parkanlagen, Tradition als Kurstadt)
mit zeitgemäßen Aufgaben und Inhalten einer Landesgartenschau verknüpfen.
Im Einzelnen werden durch die Landesgartenschau folgende Ziele verfolgt:
> Sanierung, Adaptierung und Entwicklung von Grün- und Erholungsräumen
> stadtplanerische und städtebauliche Ziele
> Einbeziehung vorhandener Freiraumstrukturen
> Schaffung einer engen Verknüpfung zwischen Gartenschauareal und Stadtzentrum
> Verbesserung der Lebens- und Erholungsqualitäten für die Bevölkerung
> Berücksichtigung soziokultureller und sozioökonomischer Aspekte (v.a. Jugend)
> Sensibilisierung der Bevölkerung vor Ort und der Besucher der Gartenschau für Belange
des Gartenbaus, der Landschaftsarchitektur, des Naturschutzes und der Landwirtschaft
durch Ausstellungen, Veranstaltungen und beispielhafte Gestaltungslösungen
> Ort für Veranstaltungen, für Ausstellungen und für Kultur
> Schaffung eines Ausflugszieles für ein breites Zielpublikum
> zusätzliche touristische Entwicklungsmöglichkeiten für die Region
> Werbewirksamkeit für die Stadt, nachhaltige Imagepflege
> Synergieeffekte für die heimische und regionale Wirtschaft, verbessertes Investitionsklima
> Schaffung neuer Arbeitsplätze
> Leistungsschau aller Sparten der Gartenbaubranche
Ein wesentliches Ergebnis der Landesgartenschau wird die dauerhafte und nachhaltige Ent-
wicklung sowie Verbesserung der Lebens- und Erholungsqualität in Bad Ischl sein.
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2. Gartenschaukonzept
… des Kaisers neue Gärten
Gartenschaugelände
Das Gartenschaugelände setzt sich aus 4 Teilflächen zusammen, welche im Nahbereich zum
bzw. im Stadtzentrum liegen und umfasst eine Gesamtfläche von ca. 25,6 Hektar (siehe auch
Lageplan Gartenschauareal, Seite 7).
A Kaiserpark 200.000 m²
B Kurpark 15.000 m²
C Esplanade 4.600 m²
A Kaiserpark
D Lennépark 36.000 m²
E Stadtrunde
Die Bereiche A bis D werden über die Stadtrunde (E) durch das historische Stadtzentrum,
welches in das Gartenschaukonzept integriert ist, verbunden.
B Kurpark
C Esplanade D Lennépark E Stadtrunde
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2. Gartenschaukonzept
… des Kaisers neue Gärten
Lageplan Gartenschauareal
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2. Gartenschaukonzept
… des Kaisers neue Gärten
Luftbild Bad Ischl (2007)
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2. Gartenschaukonzept
… des Kaisers neue Gärten
Motto und Idee
Die Habsburger und Bad Ischl – ein kleiner Exkurs zum Kaiserhaus
Erzherzog Franz Karl und seine Frau Sophie, die Eltern des späteren Kaisers Franz Josef I.,
waren zunächst noch ohne Kindersegen. Auf Anraten ihres Arztes nahm Erzherzogin Sophie
Mineralsolebäder in Ischl. Diese waren so erfolgreich, dass sich schon bald der erste Nach-
wuchs einstellte - der erstgeborene Sohn war der zukünftige Kaiser Franz Josef. Er und seine
Brüder wurden daher auch "die Salzprinzen" genannt, weil sie unmittelbar nach den Kurauf-
enthalten in Ischl zur Welt kamen.
Im Jahre 1853 reiste die 15-jährige Sisi, damals noch als Elisabeth von Possenhofen, in Be-
Kaiserin Elisabeth
gleitung ihrer Schwester Helene nach Ischl, die ausersehen war, ihren Cousin, Kaiser Franz
Josef zu heiraten. Dieser verliebte sich jedoch in deren Schwester Sisi und die offizielle Ver-
lobung wurde am 18. August, seinem Geburtstag bekannt gegeben.
Das Haus Austria, in dem die Verlobung stattfand, ist heute das Stadtmuseum Bad Ischls,
das direkt an der Esplanade liegt.
Von den Eltern des Kaisers erhielt das Brautpaar die Kaiservilla und den Park als
Hochzeitsgeschenk. Die ehemalige Villa Eltz wurde in Form eines ‘E’ wie ‘Elisabeth’ ausge-
baut. Mit der Umgestaltung des Kaiserparks wurde Hofgärtner Franz Rauch aus Laxenburg
beauftragt. Er entwickelte den Kaiserpark zu einem Landschaftsgarten mit Staffagebauten wie
Marmorschlössl, Spiegelpavillon und Gloriette.
Nach der Hochzeit im Jahr 1854 kamen der Kaiser und Elisabeth jährlich in den Sommer-
monaten nach Ischl.
Die enge Beziehung von "Sisi und Franz" zu Ischl (seit 1906 Bad Ischl) hat sich derart im
öffentlichen Bewusstsein verankert, dass mit Bad Ischl automatisch die Kaiserfamilie, deren
Kaiser Franz Josef Geschichte und auch Kaiservilla und Kaiserpark assoziiert werden.
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2. Gartenschaukonzept
… des Kaisers neue Gärten
So wie der Kaiserpark sind auch die anderen Teilflächen der Gartenschau eng mit der
Geschichte verknüpft. Der Lennépark wurde auf Wunsch der Kaiserfamilie geplant, dann aber
nur in Teilen umgesetzt. Der Kurpark begründet sich auf der Kurtradition der Stadt, die ihre
Anfänge und erste Hochblüte zur Zeit der Monarchie hatte. Und auch die Esplanade wurde
bereits 1834 angelegt, als städtischer Freiraum und Flaniermeile an der Traun.
Diese historischen Anlagen, die alle einen Bezug zum Kaiserhaus und zur Geschichte der
Stadt haben, sollen durch die Landesgartenschau saniert, weiterentwickelt und mit neuen In-
halten versehen werden.
Kaiserpark um 1907
Das Motto für die Landesgartenschau 2015 in Bad Ischl kann also nur lauten:
“... des Kaisers neue Gärten”
Geschichte, Gegenwart und Zukunft lassen dieses Motto lebendig werden!
In den historischen Gärten und Anlagen erscheinen die Bilder aus der Vergangenheit, werden
von der Gegenwart überlagert und lassen neue Fantasien entstehen.
Die Idee für eine Gartenschau in Bad Ischl setzt auf dieses Phänomen und kombiniert es mit
den zeitgemäßen Erwartungen an eine Gartenschau!
Esplanade um 1900
Die Vielfältigkeit der historischen Anlagen in Bad Ischl macht es außerdem möglich und
spannend, thematisch Schwerpunkte zu bilden. So können für die einzelnen Teilflächen der
Landesgartenschau folgende Assoziationen und Leitideen formuliert werden, die unmittelbar
in das Gartenschaukonzept einfließen sollen.
Kaiserpark: historisch, herrschaftlich, altmodisch, romantisch, kitschig, für Kaiser- und Sisi-
liebhaber, Schwerpunkt Geschichte
Lennépark: innovativ, modern, trendy, jung, sportlich, gesund, ökologisch, für Naturliebhaber,
Schwerpunkt Natur + Zukunft
Kurpark, Esplanade, Stadtrunde: zeitgemäß, nobel, städtisch, elegant, chic, am Puls der Zeit,
Kurpark um 1904 für Kulturliebhaber, Schwerpunkt Stadtleben
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2. Gartenschaukonzept
… des Kaisers neue Gärten
A Kaiserpark
Vorbemerkung – ein kleiner Exkurs zum Parkpflegewerk
Kaiservilla und Kaiserpark befinden sich im Privatbesitz der Familie Habsburg-Lothringen, die
den Kaiserpark für die Durchführung der Landesgartenschau 2015 zur Verfügung stellt.
Als wesentliche Grundlage für die Planungen der Gartenschau wurde im Rahmen der Vor-
bereitungsarbeiten ein Parkpflegewerk im Auftrag der Stadtgemeinde Bad Ischl erstellt
("Kaiserpark Bad Ischl, Parkpflegewerk 2011", kastinger landschaftsarchitektur).
Das Parkpflegewerk besteht aus vier gebundenen Teilen (Bericht, Kurzfassung, Historische
Fotos und Abbildungen, Bestandsfotos 2007/2008) und mehreren Planbeilagen (Historischer
Referenzplan, Bestandsplan, Maßnahmenplan, Idealplan).
Im Parkpflegewerk findet man neben einem fundiertem Einblick in die Geschichte der Parkan-
lage auch eine ausführliche Bestandserfassung und Bestandsbewertung sowie Aussagen
über die Entwicklung eines Idealplans und Maßnahmen zur Sanierung der Anlage.
Das Parkpflegewerk dient ferner als fachliche Grundlage für die relevanten Gestaltungs-
maßnahmen durch die Gartenschau.
Die OÖ Landesgartenschau 2015 in Bad Ischl bildet den organisatorischen und finanziellen
Rahmen für die gartendenkmalpflegerische Bearbeitung des Kaiserparks und für die schritt-
weise Sanierung der Anlage.
Somit stellt die Gartenschau die einmalige Chance dar, einem sehr breiten Publikum die
sanierte Anlage des Kaiserparks als gartenhistorisches Denkmal zu präsentieren und der
Öffentlichkeit einen Einblick in die besonderen Qualitäten eines Landschaftsgartens zu ver-
mitteln.
Kaiserpark, Ausschnitt aus Die nächsten Seiten zeigen den Idealplan und eine 'Früher-Heute-Gegenüberstellung' aus
dem historischen Referenzplan dem Parkpflegewerk. Für nähere Informationen zu Geschichte, Bestand und Leitbild wird auf
(Quelle: "Parkpflegewerk 2011") das Parkpflegewerk verwiesen, welches bei der Stadtgemeinde Bad Ischl aufliegt.
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2. Gartenschaukonzept
… des Kaisers neue Gärten
Kaiserpark
Idealplan
(Quelle:
"Parkpflege-
werk 2011")
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2. Gartenschaukonzept
… des Kaisers neue Gärten
Früher-Heute
(Quelle:
"Parkpflege-
werk 2011")
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2. Gartenschaukonzept
… des Kaisers neue Gärten
Früher-Heute
(Quelle:
"Parkpflege-
werk 2011")
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2. Gartenschaukonzept
… des Kaisers neue Gärten
Kaiserpark
Fläche ca. 200.000 m2
eintrittspflichtig während LGS
Leitideen: historisch, herrschaftlich, altmodisch, romantisch, kitschig, für Kaiser- und Sisilieb-
haber, Schwerpunkt Geschichte
1. Inhalte
> Eingang 1 / Kassa 1 / Ausgang (inkl. Drehkreuz)
> Sanierung und Entwicklung der historischen Parkanlage nach gartendenkmalpflegerischen
Kriterien auf Grundlage des Parkpflegewerks (Parkräume, Wegenetz, Brunnenanlagen,
Pavillons)
> Neugestaltung Pleasureground (Vorfeld Kaiservilla)
> Aussichtspunkte / Blick in die Landschaft
> 4-5 Themengärten (z.B. Rosengarten, Alpinum, Farngarten, Weißer Garten, Hortensien-
garten, Teegarten, Rhododendrengarten), teilweise dauerhaft
> gärtnerische Schauflächen: Stauden und Wechselflor (u.a. Pleasureground, 'Blumen-Sisi')
> gärtnerisches Angebot:
- historische Gärtnerei mit Glashaus
- Gärtnertreff der OÖ. Gärtner bei Eingang 1 (Variante)
- gärtnerische Ausstellungen (z.B. Kübelpflanzen, Balkonblumenschau, Hortensienschau)
> Blumenschauen / Sonderschauen bei Gärtnerei (Variante)
> Installationen / Bespielungen (Kunst, Projektionen, Poesie, Klang, Licht, Artisten, Gärtner
in historischen Gewändern)
> Veranstaltungen (Vorfeld Kaiservilla, Marmorschlössl, Gärtnerei)
> Kinderangebot: über Park verteilt (Spielstationen, Aktionen, 'Landschaftsschaukeln')
> Gastronomie:
- Café mit Gastgarten bei Gärtnerei
- Café mit Gastgarten bei Kaiservilla
> ORF Gartencafé in Gärtnerei (Variante)
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2. Gartenschaukonzept
… des Kaisers neue Gärten
2. Gebäude und Baulichkeiten
> Kassengebäude bei Eingang 1
> Kaiservilla (nicht Bestandteil der Landesgartenschau, gesonderter Eintritt)
> Marmorschlössl mit Fotomuseum der Oberösterreichischen Landesmuseen (nicht
Bestandteil der Landesgartenschau, evtl. Kooperation zwischen LGS und Museum)
> Gloriette (Verlobungspavillon, historischer achteckiger Stahlpavillon): Sanierung nach
historischem Vorbild
> Spiegelpavillon (historischer achteckiger Holzpavillon, ursprünglich mit Spiegeln
versehen): Sanierung nach historischem Vorbild
> Glashaus in Gärtnerei: Sanierung und Umgestaltung für Sonderschauen und für
temporäres Café
> zusätzlich temporäres Glashaus und/oder Pavillons im Bereich der Gärtnerei für
Blumenschauen / Sonderschauen
Gloriette > historische Brunnenanlagen vor Kaiservilla und bei Marmorschlössl: Sanierung nach
historischem Vorbild
> historische Treppenanlagen im Park: Sanierung nach historischem Vorbild
> historische Brücke über die Ischl (Bestand)
3. Plätze und Wege
> Hauptweg vom Parkeingang über die historische Brücke (über Ischl-Fluss)
> Vorplatz Kaiservilla
> Wege durch den Park
> Aussichtsplätze im Park (z.B. bei Pavillons)
> Vor-/Umfeld Marmorschlössl
Wasserbecken bei Marmorschlössl > kleinere Plätze entlang der Wege im Park
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2. Gartenschaukonzept
… des Kaisers neue Gärten
4. Gärtnerische Inhalte
> historischer, revitalisierter Landschaftsgarten nach gartendenkmalpflegerischen
Grundsätzen
> offene Rasen-/Wiesenflächen mit freistehenden Bäumen/Baumgruppen
> Neugestaltung Pleasureground (Vorfeld Kaiservilla)
> 4-5 Themengärten (z.B. Rosengarten, Alpinum, Farngarten, Weißer Garten, Hortensien-
garten, Teegarten, Rhododendrengarten), teilweise dauerhaft
> gärtnerische Schauflächen: Stauden und Wechselflor (u.a. Pleasureground, 'Blumen-Sisi')
> gärtnerisches Angebot:
- historische Gärtnerei mit Glashaus
- Gärtnertreff der OÖ. Gärtner bei Eingang 1 (Variante)
- gärtnerische Ausstellungen (z.B. Kübelpflanzen, Balkonblumenschau, Hortensienschau)
> Blumenschauen / Sonderschauen bei Gärtnerei (Variante)
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2. Gartenschaukonzept
… des Kaisers neue Gärten
B Kurpark
Fläche ca. 15.000 m2
frei zugänglich während LGS
Leitideen: zeitgemäß, nobel, städtisch, elegant, chic, am Puls der Zeit, für Kulturliebhaber,
Schwerpunkt Stadtleben
1. Inhalte
> Revitalisierung des historischen Kurparks im Volksparkstil (Oberflächen, Bepflanzung,
Ausstattung, Möblierung)
> Gestaltung als attraktive, städtische Parkanlage (Spazieren, Flanieren, Verweilen,
Beobachten)
> Aufwertung Übergangsbereich Kurpark - Schröpferplatz - Esplanade
> 1 Themengarten (z.B. Walzergarten, Apothekergarten)
> gärtnerische Schauflächen: Stauden und Wechselflor, Kübelpflanzen, floristische Akzente
> Installationen / Bespielungen (Kunst, Klangpunkte, Freiluftcasino)
> Großveranstaltungen im Kurpark und im Kongress & TheaterHaus (Eröffnung, Abschluss-
veranstaltung, Blumenball)
> Kulturveranstaltungen bei Musikpavillon
> Kinderangebot: dauerhaft, Thema Klang / Akustik / Sinne (Bereich Wirerpark)
> Gastronomie:
- Restaurant/Café mit Gastgarten im Kongress & TheaterHaus
2. Gebäude und Baulichkeiten
> Kongress & TheaterHaus (nicht Bestandteil der Landesgartenschau)
> Musikpavillon (Bestand)
> Denkmäler (Bestand): gestalterische Einbindung
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2. Gartenschaukonzept
… des Kaisers neue Gärten
3. Plätze und Wege
> zentrale Platzfläche um den Brunnen vor dem Kongress & TheaterHaus
> Wege durch den Park
> platzartige Aufweitungen im Park
4. Gärtnerische Inhalte
> revitalisierter Kurpark im Volksparkstil
> offene Rasen- / Wiesenflächen mit Alleen, Baumreihen, Baumgruppen
> 1 Themengarten (z.B. Walzergarten, Apothekergarten)
> gärtnerische Schauflächen: Stauden und Wechselflor, Kübelpflanzen, floristische Akzente
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2. Gartenschaukonzept
… des Kaisers neue Gärten
C Esplanade
Fläche ca. 4.600 m2
frei zugänglich während LGS
Leitideen: zeitgemäß, nobel, städtisch, elegant, chic, am Puls der Zeit, für Kulturliebhaber,
Schwerpunkt Stadtleben
1. Inhalte
> Neugestaltung der Esplanade nach historischem Vorbild (Oberflächen, Bepflanzung,
Ausstattung, Möblierung)
> Schaffung einer eleganten Flaniermeile am Traunufer (Spazieren, Flanieren, Verweilen,
Beobachten)
> akzentuierte Platzflächen bei Entree, Museum, Musikpavillon und Tauber-Steg
> Radweg entlang der Esplanade
> Neuanlage einer 2-4-reihigen Kopfbaumallee (Linden)
> gärtnerische Schauflächen: Wechselflor in großen Pflanzgefäßen, floristische Akzente
> Installationen / Bespielungen (Kunst, Literatur, Licht, Schauspieler)
> kleinere Veranstaltungen / Ausstellungen im Musikpavillon
> Gastronomie:
- Café Zauner mit Gastgarten
> ORF Gartencafé bei Musikpavillon (Variante)
2. Gebäude und Baulichkeiten
> Musikpavillon (Bestand): Adaptierung und Nutzung für Veranstaltungen / Ausstellungen
> Würstelstand bei Schröpferplatz (Bestand)
> Ufermauer mit Geländer (Bestand): teilweise Sanierung
> Kaiserin Elisabeth-Brücke und Tauber-Steg über die Traun (Bestand)
> Denkmäler (Bestand): gestalterische Einbindung
Bericht zum Masterplan für die OÖ Landesgartenschau Bad Ischl 2015 VORABZUG 20Landesgartenschau Bad Ischl 2015
2. Gartenschaukonzept
… des Kaisers neue Gärten
3. Plätze und Wege
> linearer, eleganter Freiraum entlang der Traun
> durchgängige befestigte Fläche zwischen Straße und Ufermauer
> akzentuierte Platzflächen bei Entree, Museum, Musikpavillon und Tauber-Steg
> Radweg entlang der Esplanade
4. Gärtnerische Inhalte
> Neuanlage einer 2-4-reihigen Kopfbaumallee (Linden)
> gärtnerische Schauflächen: Wechselflor in großen Pflanzgefäßen, floristische Akzente
5. Anmerkung
Für die Neugestaltung der Esplanade liegen bereits eine Entwurfs- und Detailplanung vor
(siehe auch Seite 22). Diese sollen im Rahmen von Informationsveranstaltungen öffentlich
präsentiert werden.
Bericht zum Masterplan für die OÖ Landesgartenschau Bad Ischl 2015 VORABZUG 21Landesgartenschau Bad Ischl 2015
2. Gartenschaukonzept
… des Kaisers neue Gärten
Entwurf Esplanade
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2. Gartenschaukonzept
… des Kaisers neue Gärten
D Lennépark
Vorbemerkung – ein kleiner Exkurs zur Entstehung der Anlage
Im Jahr 1852 wurden während einer 'Comité-Sitzung des Humanitätsfondes zu Ischl' erst-
malig Maßnahmen zur Kultivierung der an die Promenade von Ischl anstoßenden Kaltenbach-
au beschlossen. Damit folgte man dem Wunsch des Kaisers, in der Nähe von Ischl einen
geeigneten Platz für eine Reitallee zu finden. Weiters sollte eine Kultivierung der Au Ischl als
Kurort aufwerten.
Entwurf Peter Joseph Lenné Mit dem Entwurf der Parkanlage wurde niemand geringerer als der um die Mitte des 19. Jahr-
hunderts bereits europaweit berühmte, königlich preußische Gartendirektor Peter Joseph
Lenné (1789-1866) betraut.
Nach seinem "Entwurf zur landschaftlichen Ausschmückung der Kaltenbau-Au" (1852) ist das
Wegenetz des Parks in sanften Bogenlinien angelegt. Die Wege schmiegen sich sanft an das
Westufer der Traun sowie an deren die Au durchfließenden Nebenarme und verdeutlichen die
besondere Stellung des Elements Wasser im Landschaftspark.
Die Bepflanzungen orientieren sich vornehmlich entlang der Wege, wovon einige auch als
Alleen ausgebildet sind. Durch die leichte Erhöhung der Spazierwege lassen sich die Wiesen-
flächen zu schüsselförmigen Wölbungen formen, die vom höheren Niveau aus leicht zu über-
blicken sind.
Weiters sind im Entwurf Reitwege im Nordwesten des Parks zu finden, die in Form einer
Lennépark, Blick vom Siriuskogel kreisrunden Reitmanege ihren Höhepunkt finden. Die Manege weist auch auf die weithin be-
kannte Leidenschaft Kaiserin Elisabeths für Pferde hin. Gelegentlich pflegte sie mit ihren
Pferden durchaus professionelle Zirkuskunststücke zu proben.
Leider wurde die Umsetzung des Entwurfs aus finanziellen Gründen rasch eingestellt und nur
ein sehr kleiner Teil konnte realisiert werden.
Das heute in der Kaltenbachau noch vorhandenen Wegenetz entspricht jedoch relativ genau
den im Entwurf von Lenné vorhandenen Spazier- und Fahrwegen.
(Quelle: “Ein 'Entwurf zur landschaftlichen Ausschmückung der Kaltenbach-Au in Ischl' von
Peter Joseph Lenné”, Barbara Groß, Diplomarbeit am Institut für Kunstgeschichte, Universität
Salzburg, 2001)
Bericht zum Masterplan für die OÖ Landesgartenschau Bad Ischl 2015 VORABZUG 23Landesgartenschau Bad Ischl 2015
2. Gartenschaukonzept
… des Kaisers neue Gärten
Lennépark
Fläche ca. 36.000 m2
eintrittspflichtig während LGS
Leitideen: innovativ, modern, trendy, jung, sportlich, gesund, ökologisch, für Naturliebhaber,
Schwerpunkt Natur + Zukunft
1. Inhalte
> Eingang 2 + 3 / Kassa 2 + 3 / Ausgang (inkl. Drehkreuz)
> Adaptierung der in Teilen historischen Parkanlage (Oberflächen, Bepflanzung, Aus-
stattung, Möblierung)
> Gestaltung eines vielfältig nutzbaren Erlebnisraums entlang von Traun und Kaltenbach:
- Aussichtsplatz an der Mündung des Kaltenbachs in die Traun (Blickbeziehungen Stadt,
Siriuskogel, Katrin)
- Aufweitung des Kaltenbachs als Spiel- und Erlebnisbereich am Wasser
- Zugang Traunufer
> Thema Pferd und Reiten (mögliche Einbindung der Reitbahn in das Gestaltungs- und
Veranstaltungskonzept der Gartenschau, u.a. Vorführungen, Synergie Infrastruktur)
> 4-6 Themengärten (z.B. Wassergarten, Kneippgarten, Wellengarten, Waldgarten,
Fitnessgarten, Zirkusgarten), teilweise dauerhaft
> gärtnerische Schauflächen: Stauden und Wechselflor (u.a. ‚Blüten-Blätter’)
> gärtnerisches Angebot:
- Gärtnertreff der OÖ. Gärtner bei Eingang 2 (Variante)
- gärtnerische Ausstellungen (z.B. Balkonblumenschau)
- Gärtnermarkt (Variante)
- evtl. Waldfriedhof (Mustergräber)
> Blumenschauen / Sonderschauen bei Eingang 2 (Variante)
> Ausstellungsflächen für Vereine und Partner der LGS (Themenbereiche z.B. Ökologie,
Naturschutz, Landwirtschaft)
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2. Gartenschaukonzept
… des Kaisers neue Gärten
> Installationen / Bespielungen (Gartenkino, Kunst)
> Veranstaltungsplatz mit kleiner Bühne (nach Eingang 2)
> Kinderangebot:
- Neuanlage Kinderspielplatz (vor Eingang 3, öffentlich)
- Neuanlage Wasserspielplatz (Floße, Keschern)
- Grünes Klassenzimmer
> Gastronomie (temporär):
- Gastro-Zelt mit Gastgarten bei Eingang 2
- Café ('Traun-Bar') bei der Mündung des Kaltenbachs in die Traun
2. Gebäude und Baulichkeiten
> je 1 Kassengebäude bei Eingang 2 + 3
> Bühne bei Veranstaltungsplatz
> Gastro-Zelt
> Glashaus oder Zelt für Blumenschauen / Sonderschauen (Variante)
> Ausstellungspavillons
> Brücken und Stege über den Kaltenbach (teilweise Bestand)
> Denkmäler (Bestand): gestalterische Einbindung
Bericht zum Masterplan für die OÖ Landesgartenschau Bad Ischl 2015 VORABZUG 25Landesgartenschau Bad Ischl 2015
2. Gartenschaukonzept
… des Kaisers neue Gärten
3. Plätze und Wege
> Wege durch den Park
> Veranstaltungsplatz bei Bühne
> Platzflächen bei den Eingangsbereichen und in der Anlage
> Ruheplätze im Park
> Aussichtsplatz an der Mündung des Kaltenbachs in Traun
4. Gärtnerische Inhalte
> historische, revitalisierte Parkanlage
> Baum-/Gehölzstrukturen: Alleen, Baumgruppen, Waldpartien, Strauchgruppen, Hecken
> offene Rasen- und Wiesenflächen
> 4-6 Themengärten (z.B. Wassergarten, Kneippgarten, Wellengarten, Waldgarten,
Fitnessgarten, Zirkusgarten), teilweise dauerhaft
> gärtnerische Schauflächen: Stauden und Wechselflor (u.a. ‚Blüten-Blätter’)
> gärtnerisches Angebot:
- Gärtnertreff der OÖ. Gärtner bei Eingang 2 (Variante)
- gärtnerische Ausstellungen (z.B. Balkonblumenschau)
- Gärtnermarkt (Variante)
- evtl. Waldfriedhof (Mustergräber)
> Blumenschauen / Sonderschauen bei Eingang 2 (Variante)
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2. Gartenschaukonzept
… des Kaisers neue Gärten
E Stadtrunde
verbindet die Bereiche Kaiserpark, Kurpark und Esplanade und führt durch das historische
Stadtzentrum von Bad Ischl – die Stadt wird Gartenschau!
Leitideen: zeitgemäß, nobel, städtisch, elegant, chic, am Puls der Zeit, für Kulturliebhaber,
Schwerpunkt Stadtleben
1. Inhalte
Schröpferplatz > Schaffung einer Runde zwischen den Teilbereichen der Gartenschau durch das
Stadtzentrum ('Bad Ischl wird Gartenschau!')
> temporäre gärtnerische Adaptierung des öffentlichen Raumes für die Gartenschau:
- Plätze: Schröpferplatz, Auböckplatz, Kirchen- und Schulplatz, Kreuzplatz,
Vorplatz Kaiserpark
- Grünflächen: Rudolfspark, Vorfeld Bahnhof, Kreisverkehrflächen, Stadteinfahrten
> Neugestaltung Auböckplatz (Vorfeld Trinkhalle) im Zuge der Landesausstellung 2008
> gärtnerische Schauflächen: Wechselflor in Pflanzgefäßen, floristische Akzente
> Gärtnermarkt (Variante)
> Installationen / Bespielungen (Kunst im öffentlichen Raum, Klang, Schauspieler)
> Wettbewerb 'Schönster Schanigarten’
> Information, Veranstaltungen, Ausstellungen in der Trinkhalle
> Gastronomie: Betriebe entlang der Stadtrunde (Partner der LGS 2015)
> Verkehrsverbindungen und Service zwischen den Eingängen:
- Bummelzug zwischen Eingängen 1 + 2 durch die Stadt
- Kutschen- und Rikscha-Fahrten zwischen Eingängen 1 + 2
Rudolfspark - evtl. E-Bike-Verleih
Bericht zum Masterplan für die OÖ Landesgartenschau Bad Ischl 2015 VORABZUG 27Landesgartenschau Bad Ischl 2015
2. Gartenschaukonzept
… des Kaisers neue Gärten
2. Gebäude und Baulichkeiten
> Gebäude in der Stadt ('das Stadtzentrum an sich')
> Denkmäler (Bestand)
3. Plätze und Wege
> Auböckplatz mit neuer Platzgestaltung (Vorfeld Trinkhalle)
> weitere Plätze: Schröpferplatz, Kirchen- und Schulplatz, Kreuzplatz, Vorplatz Kaiserpark
4. Gärtnerische Inhalte
> bestehende Grün-/Parkanlagen: Rudolfspark, Vorfeld Bahnhof
> bestehende Baumreihen/-alleen
> gärtnerische Schauflächen: Wechselflor in Pflanzgefäßen, floristische Akzente
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3. Logistik und Verkehr
… des Kaisers neue Gärten
3. Logistik und Verkehr
PKW- und Bus-Verkehr
Straßennetz
An das Straßennetz ist Bad Ischl über die B145 (Salzkammergut Bundesstraße) und
die B158 (St. Wolfgangsee Bundesstraße) direkt angebunden.
Entfernungen: Gmunden 34 km, Salzburg 55 km, Linz 100 km, München 200 km
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3. Logistik und Verkehr
… des Kaisers neue Gärten
Parkplätze
Innerstädtisch ist durch die zentrale Lage der Gartenschaubereiche sowie durch die An-
bindung an das vorhandene Parkleitsystem eine gute Erreichbarkeit gegeben.
Parkplatz Kaiservilla 4.900 m² ca. 200 PKW
Parkplatz Rechensteg 2.000 m² ca. 80 PKW
Parkplatz Kongresshaus 3.000 m² ca. 110 PKW
Parkplatz Traunkai 2.000 m² ca. 80 PKW
Parkplatz Kaltenbachau 5.000 m² ca. 150 PKW
Parkplatz Lennépark, Eingang 2 600 m² ca. 10 PKW
(Behindertenparkplatz)
Gesamt stehen für PKWs rund 630 Stellplätze zur Verfügung.
Dazu kommen noch die Parkplätze in der Tiefgarage (Zentrumsgarage) bei der Kaisertherme.
Die Parkmöglichkeiten für Busse sind noch gesondert zu klären.
Öffentlicher Verkehr
Parkplatz Kaiservilla
Bahn
Linz und Salzburg -> Attnang-Puchheim -> Bad Ischl
Graz -> Stainach-Irdning -> Bad Ischl
Bus / Postbus
Linz -> Gmunden -> Bad Ischl
Salzburg -> Bad Ischl
Stadtbus innerhalb Bad Ischl
Radfahrer und Fußgänger
Fahrplan Stadtbus (Ausschnitt) beschildertes Geh- und Radwegesystem, beschilderte Wanderwege
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3. Logistik und Verkehr
… des Kaisers neue Gärten
Funktions- und Logistikplan
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3. Logistik und Verkehr
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Logistik und Besucherlenkung
Der Funktions- und Logistikplan (Seite 31) zeigt die 3 Haupteingänge der Gartenschau:
Eingang 1: Kaiserpark (A), bestehender Haupteingang
Eingang 2: Lennépark (D), bei Reitbahn
Eingang 3: Lennépark (D), Ende Esplanade (C)
Die Eingänge sind mit Drehkreuzen ausgestattet, über welche das Gartenschauareal jederzeit
verlassen werden kann.
Hinsichtlich Zugänglichkeiten wird folgender Ansatz verfolgt:
> folgende Bereiche des Gartenschauareals sind nur mit Eintrittskarte betretbar (umzäunt):
Kaiserpark (A), Lennépark (D)
> folgende Bereiche sind frei zugänglich: Kurpark (B), Esplanade (C), Stadtrunde (E)
Die Stadtrunde (E) verläuft durch das Stadtzentrum und verbindet die beiden eintritts-
pflichtigen Teilbereiche Kaiserpark (A) und Lennépark (D).
Dabei gibt es zwei Möglichkeiten der Route:
1. über Kaiser-Franz-Josef-Straße zur Trinkhalle und über Pfarrgasse zur Esplanade (E)
2. über Kreuzplatz zum Kurpark (B) und über Schröpferplatz zur Esplanade (E)
Beide Routen weisen eine Länge von ca. 700 Metern auf. Wesentlich dabei ist die Einbindung
des Stadtzentrums in das Erlebnis der 'Stadt als Gartenschau'.
Als Service für die Gartenschaubesucher und um die Erreichbarkeit der einzelnen Teil-
bereiche der Gartenschau zu optimieren, werden Bummelzug, eventuell auch Kutschen- und
Rikscha-Fahrten als Gratisdienste vorgeschlagen.
Zusätzlich könnte erstmalig bei einer OÖ Landesgartenschau die Eintrittskarte in 2 Teilbe-
reiche geteilt werden (gesonderte Entwertung für Kaiserpark + Lennépark), um den Besuch
der Gartenschau noch attraktiver und flexibler zu gestalten. Mit den 2 getrennten Entwer-
tungen, die nicht am selben Tag erfolgen müssten, könnte der Versuch unternommen
Bummelzug werden, die Aufenthaltsdauer der Gäste in Bad Ischl zu verlängern.
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4. Nachhaltigkeit und Ökologie
… des Kaisers neue Gärten
4. Nachhaltigkeit und Ökologie
Das Prinzip der Nachhaltigkeit gilt als ein generelles Grundprinzip der Landesgartenschau in
Bad Ischl.
Ebenso stellt die Umsetzung ökologischer Grundsätze ein Grundprinzip des Handels dar.
Dies gilt nicht nur für den Umgang mit dem Bestand, sondern auch für die Neuanlage von
Grün- und Freiflächen sowie für die generelle Pflege.
Die Erhaltung einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt ist nicht nur eine Frage der ethischen
Werthaltung, sondern auch eine Aufgabe mit dem Ziel der Sicherung und Stabilisierung eines
Ökosystems.
Folgende Bereiche / Aspekte sollen exemplarisch hervorgehoben werden:
1. freiraumplanerische Akzente im Zuge der Errichtung des Ausstellungsgeländes
> Sanierung und Entwicklung bestehender Grün- und Erholungsanlagen in unmittelbarer
Nähe zum Stadtzentrum
> Vernetzung bestehender und sanierter Frei- und Erholungsräume
> Attraktivierung öffentlicher Freiräume und Aufwertung des Stadtbildes
2. touristische Aufwertung der Region
> die Gartenschau bildet einen besonderen touristischen Höhepunkt für die Stadt Bad Ischl
> Aufzeigen touristischer Potentiale der Stadt und der Umgebung
> attraktive Erweiterung des touristischen Angebotes in Bad Ischl bzw. im Salzkammergut
durch eine Landesgartenschau
3. wirtschaftlicher Impuls für die Stadt, die Region und das Land
> verbessertes Investitionsklima
> Schaffung neuer und Sicherung bestehender Arbeitsplätze
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4. Nachhaltigkeit und Ökologie
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4. soziokultureller Aspekt
> Einbindung der Bevölkerung, von Vereinen, Schulen und Institutionen
> Vernetzungen zwischen Alltagsleben, Brauchtum, bestehenden kulturellen Aktivitäten
und der Landesgartenschau bzw. den begleitenden kulturellen Veranstaltungen
Nachhaltigkeitskonzept für die einzelnen Teilflächen
A Kaiserpark
- temporäre Bauten und Schauflächen werden rückgebaut
- die gemäß Parkpflegewerk und Planung erfolgten Sanierungs- und Entwicklungsmaß-
nahmen im Park sind dauerhaft und nachhaltig
- die Parkanlage wird nach gartendenkmalpflegerischen Kriterien erhalten und entwickelt
- die Flächen, welche im Zuge der Landesgartenschau saniert, umgestaltet oder neu ange-
legt wurden, werden von der Stadtgemeinde Bad Ischl über einen Zeitraum von 5 Jahren
gepflegt (ausgenommen Pflege der Rasen- und Wiesenflächen)
- die langfristige (nach 5 Jahren nach der Landesgartenschau) Erhaltung und Entwicklung
der Anlage liegt beim Eigentümer
B Kurpark
- bauliche Anlagen bleiben für die weitere Nutzung durch die Stadt teilweise erhalten
- Maßnahmen am Vegetationsbestand wirken nachhaltig
- Stauden- und Wechselflorpflanzungen bleiben erhalten
- die Flächen bleiben öffentlich zugänglich
- die Pflege erfolgt durch die Stadtgemeinde Bad Ischl
C Esplanade
- baulich-technische Maßnahmen und Einrichtungen bleiben erhalten
- Maßnahmen am Vegetationsbestand wirken nachhaltig
- die Flächen sind öffentlich zugänglich
- die Pflege erfolgt durch die Stadtgemeinde Bad Ischl
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4. Nachhaltigkeit und Ökologie
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D Lennépark
- bauliche Anlagen bleiben für die weitere Nutzung durch die Stadt teilweise erhalten
- Maßnahmen am Vegetationsbestand wirken nachhaltig
- Stauden- und Wechselflorpflanzungen und Themengärten bleiben teilweise erhalten
- die Flächen sind öffentlich zugänglich
- die Pflege erfolgt durch die Stadtgemeinde Bad Ischl
E Stadtrunde
- Maßnahmen am Vegetationsbestand wirken nachhaltig
- Pflanzungen bleiben teilweise erhalten
- die Flächen sind öffentlich zugänglich
- die Pflege erfolgt durch die Stadtgemeinde Bad Ischl
Bericht zum Masterplan für die OÖ Landesgartenschau Bad Ischl 2015 VORABZUG 35Landesgartenschau Bad Ischl 2015
5. Pflege- und Entwicklungskonzept
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5. Pflege- und Entwicklungskonzept für die Nachfolgenutzung
Nach Durchführung der Landesgartenschau werden die in die Ausstellung einbezogenen,
sanierten und neu geschaffenen Anlagen weiter betrieben und gepflegt.
Gemäß Ausschreibung ist für die Flächen ein Pflege- und Entwicklungskonzept zu erstellen.
Für die Teilflächen, welche zumeist in ihrer Grundgestaltung vollständig erhalten bleiben,
sieht das Konzept vor:
A Kaiserpark
- die Flächen, welche im Zuge der Landesgartenschau saniert, umgestaltet oder neu ange-
legt wurden, werden von der Stadtgemeinde Bad über einen Zeitraum von 5 Jahren ge-
pflegt (ausgenommen Pflege der Rasen- und Wiesenflächen)
- die langfristige (nach 5 Jahren nach der Landesgartenschau) Erhaltung und Entwicklung
der Anlage liegt beim Eigentümer
B Kurpark
- Pflege und Entwicklung durch Stadtgemeinde Bad Ischl
C Esplanade
- Pflege und Entwicklung durch Stadtgemeinde Bad Ischl
D Lennépark
- Pflege und Entwicklung durch Stadtgemeinde Bad Ischl
E Stadtrunde
- Pflege und Entwicklung durch Stadtgemeinde Bad Ischl
Bericht zum Masterplan für die OÖ Landesgartenschau Bad Ischl 2015 VORABZUG 36Landesgartenschau Bad Ischl 2015
6. Errichtungskosten
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6. Errichtungskosten
Übersicht über die Errichtungskosten (gemäß Bewerbung)
Gesamt Hochbauten Themengärten Sonstiges LGS-Gelände %
A Kaiserpark 1.578.000 450.000 104.000 1.024.000 33,5%
B Kurpark 532.000 30.000 52.000 450.000 11,3%
C Esplanade 520.000 20.000 500.000 11,0%
D Lennépark 1.139.000 75.000 364.000 700.000 24,2%
E Stadtrunde 75.000 25.000 50.000 1,6%
Wechselflor / Staudenflächen 357.500 357.500 7,6%
Blumenschauen / Sonderschauen 240.000 240.000 5,1%
Parkplätze 134.000 134.000 2,8%
Unvorhergesehenes (5% v. Pos. A-E) 136.200 136.200 2,9%
Summe Gartenschau 4.711.700 600.000 520.000 731.500 2.860.200
Errichtungskosten netto 4.711.700 100%
Bericht zum Masterplan für die OÖ Landesgartenschau Bad Ischl 2015 VORABZUG 37Landesgartenschau Bad Ischl 2015
Notizen
… des Kaisers neue Gärten
Bericht zum Masterplan für die OÖ Landesgartenschau Bad Ischl 2015 VORABZUG 38Sie können auch lesen