Bundespräsident und Bundesentwicklungsminister zeichnen Gewinner des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik aus
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Bundespräsident und
Bundesentwicklungsminister zeichnen
Gewinner des Schulwettbewerbs zur
Entwicklungspolitik aus
Berlin, 3. Juli 2014. Bundespräsident Joachim Gauck und der Bundesminister für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gerd Müller, haben heute Mittag im Schloss
Bellevue über 100 Schülerinnen und Schüler für ihre Beiträge zum Schulwettbewerb des
Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik „Alle für Eine Welt – Eine Welt für Alle“
ausgezeichnet. Im Großen Saal gratulierten sie den Gewinnern, die aus ganz Deutschland
angereist waren.
Der Bundespräsident sagte in seinem Grußwort: „Der Schulwettbewerb zur
Entwicklungspolitik fördert eine Haltung der Verantwortung. Er lässt Respekt und Vertrauen
wachsen. Und er macht Hoffnung, dass es uns in Zukunft noch besser gelingen wird,
international zusammenzuarbeiten. Sie alle – Schüler, Lehrer und Partner – haben gezeigt: Es
ist gut, wenn wir unsere Herzen öffnen, unseren Verstand gebrauchen und über Grenzen
hinweg miteinander sprechen!“
Bundesminister Müller betonte: „Eine Welt – unsere Verantwortung. Viele junge Menschen
zeigen uns jeden Tag auf beeindruckende Art und Weise, dass sie in ihrem täglichen Handeln
Verantwortung für die Zukunft des ganzen Planeten tragen. Ich danke allen Schülerinnen und
Schülern und ihren Lehrern für ihr Engagement und lade Sie ein, bei unserer Zukunftscharta
mitzumachen, die wir im November mit vielen jungen Menschen in Berlin verabschieden
wollen. Von Ernährung über Klima bis hin zu fairen Standards in der Textilproduktion:
Entwicklungspolitik fängt bei jedem Einzelnen von uns an. Nur, wenn wir das erkennen,
können wir unsere globale Zukunft gemeinsam zum Wohle aller Menschen auf allen Erdteilen
gestalten.“
„Alle für Eine Welt – Eine Welt für Alle“, der Schulwettbewerb des Bundespräsidenten zur
Entwicklungspolitik findet alle zwei Jahre statt. Mit der sechsten Wettbewerbsrunde 2013/2014
feiert er sein zehnjähriges Bestehen. Der Wettbewerb bietet ein Forum der öffentlichen
Anerkennung für entwicklungspolitisches Engagement von Schulen. Ziel ist es, den
Lernbereich Globale Entwicklung in Schulunterricht und Schulleben zu etablieren und Kinder
und Jugendliche für Themen der „Einen Welt“ zu sensibilisieren und zu aktivieren. Die aktuelle
Wettbewerbsrunde stand unter dem Motto „Global und lokal denken und handeln – ‚Die Welt
beginnt vor deiner Tür!“. Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 13 sowie Schulen als
Ganzes waren aufgerufen, sich mit den Herausforderungen einer globalisierten Welt
auseinanderzusetzen. In Texten, Fotos, bewegten Bildern, Malereien, Musik- und
Theaterstücken, Blogs und Webseiten – alle Darstellungsformen waren erlaubt. Dem Aufruf
folgten mehr als 8.600 Schülerinnen und Schüler verschiedener Altersstufen. Zudem
beteiligten sich etwa 30.500 Schülerinnen und Schüler in der Kategorie Schulpreis. Insgesamt
reichten die Teilnehmer 573 Wettbewerbsbeiträge ein.
In fünf Kategorien wurden Preise im Gesamtwert von über 50.000 Euro vergeben. Der erste
Preis in Kategorie 1 (Klassen 1–4) ging an die Grundschule Erzhütten in Kaiserslautern
(Rheinland-Pfalz), in Kategorie 2 (Klassen 5–6) an die Dreifürstensteinschule in Münsingen
(Baden-Württemberg), in Kategorie 3 (Klassen 7–10) an die Schule am Plessower See in
Werder/Havel (Brandenburg) und in Kategorie 4 (Klassen 11–13) an die Freie Waldorfschule
Sorsum in Wennigsen (Niedersachsen). Als besonders engagierte Schulen wurden in
Kategorie 5 (Schulpreis) die Humboldtschule Bad Homburg (Hessen), das Hellenstein-
Gymnasium Heidenheim (Baden-Württemberg), die Gesamtschule Bremen-Mitte (Bremen),
die Ernst-Reuter-Schule II in Frankfurt am Main (Hessen) und die Schule am Wingster Wald in
Wingst (Niedersachen) ausgezeichnet.
Das Robert-Wetzlar-Berufskolleg in Bonn (Nordrhein-Westfalen) gewann die Unterstützung
eines Schüleraustauschs im Rahmen des Entwicklungspolitischen Schulaustauschprogramms„ENSA“. Die zivilgesellschaftlichen Partner des Schulwettbewerbs
vergaben zudem an vier Schulen Kreativworkshops als NRO-
Sonderpreis.
Eine Beschreibung aller Gewinnerbeiträge finden Sie anbei. Mehr Informationen zum
Wettbewerb, Bildmaterial und Filmeinspieler zu den Siegerbeiträgen finden Sie unter
www.eineweltfueralle.de Presse.
Für weitere Fragen und Bildmaterial stehe ich Ihnen gern zur Verfügung:
capito – Agentur für Bildungskommunikation GmbH
Joachim Hummel | PR & Redaktion
Tel.: (030) 27 573-253
E-Mail: jhu@capito.de
Beschreibung
der
Siegerbeiträge
KATEGORIE
1:
Klassen
1-‐4
1.
Preis
(dotiert
mit
2.000
Euro)
„Die
Welt
beginnt
vor
meiner
Tür,
Hütty
auf
Entdeckungstour
(ein
zweisprachiges
Bilderbuch
zu
Fairem
Handel
und
Nachhaltigkeit)“
Grundschule
Erzhütten,
Kaiserslautern
(Rheinland-‐Pfalz)
Klassenstufe:
4
Die
Schülerinnen
und
Schüler
der
Grundschule
Erzhütten
haben
ein
Bilderbuch
rund
um
die
Figur
„Hütty“
gestaltet,
das
sich
auf
lokaler
Ebene
mit
verschiedenen
Themen
und
Gegen-‐
ständen
auseinandersetzt,
die
dann
global
weitergedacht
werden.
Das
Buch
ist
geprägt
von
der
Partnerschaft
der
Grundschule
mit
einer
Schule
in
Ruanda
und
wurde
in
die
Sprache
der
Partnerschüler
übersetzt.
Neben
der
Kreativität
des
Beitrags
muss
hervorgehoben
werden,
dass
sich
die
Schülerinnen
und
Schüler
fundiertes
Wissen
angeeignet
haben,
um
dieses
Buch
inhaltlich
so
gestalten
zu
können.
Der
Beitrag
besticht
durch
den
spielerischen
und
humor-‐
vollen
Zugang,
mit
dem
globale
Themen
kindgerecht
aufbereitet
werden.
2.
Preis
(dotiert
mit
1.000
Euro)
„Die
Welt
beginnt
vor
deiner
Tür...
–
...und
meine
Tür
ist
offen“
Grundschule
Atter,
Osnabrück
(Niedersachsen)
Klassenstufe:
1
Die
Klasse
1a
der
Grundschule
Atter
hat
sich
dem
Thema
des
Wettbewerbs
durch
ein
Part-‐
nerschaftsprojekt
genähert.
In
Kontakt
mit
Schülerinnen
einer
Mädchenschule
in
Malawi
(teils
schriftlich,
teils
über
Videochat)
konnten
die
Erstklässler
Teile
des
malawischen
Alltags
kennen
lernen,
aber
auch
von
sich
erzählen.
Dabei
ist
nach
und
nach
eine
Ausstellung
mit
malawischen
Alltagsgegenständen
entstanden,
die
durch
die
gemeinsam
mit
den
Partner-‐
schülerinnen
gestalteten
Türen
und
Schlüsselpaare
abgerundet
wurde,
die
symbolisch
für
„Türöffner“
wie
Liebe
Neugierde
und
Offenheit
stehen.
Der
wechselseitige
Austausch
auf
Augenhöhe,
die
altersangemessene
Durchführung
und
der
dadurch
gelungene
Perspekti-‐
venwechsel
zeichnen
das
Projekt
in
besonderem
Maße
aus,
weil
es
für
die
Kinder
auf
beiden
Seiten
fühl-‐
und
erlebbar
und
entsprechend
‚begreifbar‘
war.
3.
Preis
(dotiert
mit
500
Euro)
„Der
Fußball
im
Stacheldraht“
Städt.
Gem.
Grundschule
Am
Reichenberg,
Bad
Honnef
(Nordrhein-‐Westfalen)
Klassenstufe:
1,
3
und
4
Die
Grundschüler
der
Städtischen
Gemeinschaftsgrundschule
in
Bad
Honnef
haben
einen
künstlerischen
Zugang
zum
Wettbe-‐
werbsthema
gewählt.
In
einer
Projektwoche
recherchierten
die
Kinder
zu
unterschiedlichen
globalen
Themen
und
gestalteten
daraufhin
aus
internationalen
Zeitungen
eine
große
Tür
aus
Pappmaché.
Im
Rahmen
des
Schwerpunkts
„Spiele“
wurden
für
diese
Tür
unterschiedliche
Spielsachen
gefertigt,
wie
sie
auch
Kinder
in
Entwicklungsländern
benutzen
(wie
z.B.
ein
Fußball,
Puppen,
kleine
Boote),
während
im
Rahmen
des
Schwerpunkts
„Recycling“
ein
Metallvogel
aus
Draht
entstand.
Besonders
an
diesem
Beitrag
ist
seine
viel-‐
fältige
künstlerische
Symbolik
und
dass
die
Kinder
sich
sowohl
inhaltlich
als
auch
praktisch
mit
den
entsprechenden
Themen
auseinandersetzten
und
dadurch
der
Perspektivenwechsel
sehr
gelungen
ist.
KATEGORIE
2:
Klassen
5
und
6
1.
Preis
(dotiert
mit
2.000
Euro)
„Die
Vorstellungsrunde“
Dreifürstensteinschule
–
Außenstelle
Münsingen
(Baden-‐Württemberg)
Klassenstufe:
5-‐6
Acht
Mädchen
und
Jungen
der
Dreifürstensteinschule
in
Münsingen
setzten
sich
mit
dem
Thema
Textilproduktion
auseinander.
Nach
einer
intensiven
Beschäftigung
mit
den
Hinter-‐
gründen,
Discountern
und
dem
eigenen
Kleiderschrank
entstand
ein
eigener
Film,
in
dem
sich
die
Schülerinnen
und
Schüler
der
Förderschule
unter
anderem
der
Arbeitsplatzsuche
in
der
Textilindustrie
widmeten.
In
einer
nachgestellten
Vorstellungsrunde
wurde
sehr
über-‐
zeugend
dargestellt,
wie
verzweifelt
Menschen
aus
unterschiedlichen
Entwicklungsländern
nach
Arbeit
suchen.
Des
Weiteren
wurden
im
Film
vielfältige
Handlungsmöglichkeiten
für
sich
selbst
und
andere
erarbeitet.
Hervorzuheben
ist
der
differenzierte
und
empathische
Zugang
zu
dem
Thema.
Durch
den
originellen
Aufhänger
des
Films,
die
Vorstellungsgesprä-‐
che,
wird
der
Perspektivenwechsel
sowohl
vollzogen
als
auch
hervorgerufen,
umso
nachhal-‐
tiger
wirken
die
erarbeiteten
Handlungsoptionen
im
Film.
2.
Preis
(dotiert
mit
1.000
Euro)
„Syrer
in
Deutschland
–
Migration
als
Chance
zur
Integration
(Ein
Entwicklungsprojekt
zwi-‐
schen
deutschen
und
syrischen
Kindern)“
Brötzinger
Schule,
Pforzheim
(Baden-‐Württemberg)
Klassenstufe:
5-‐6
Der
zweite
Platz
in
der
Kategorie
2
geht
an
die
Schülerinnen
und
Schüler
der
Klassenstufen
5
und
6
der
Brötzinger
Schule
Pforzheim.
Bei
der
Auseinandersetzung
mit
der
eigenen
Her-‐
kunftsvielfalt
beschäftigten
sie
sich
mit
den
Themen
Flucht
und
Migration.
Daraus
entwickel-‐
ten
sie
ein
auf
Langfristigkeit
angelegtes
Begegnungsprojekt,
im
Rahmen
dessen
sie
sich
re-‐
gelmäßig
mit
syrischen
Flüchtlingen
treffen
und
gemeinsame
Angebote
wahrnehmen.
Die
differenzierte
Methodik
im
Rahmen
der
Begegnung,
die
gegenseitige
Willkommenskultur
und
die
Nachhaltigkeit
des
Kontakts
haben
die
Jury
überzeugt,
und
das
Projekt
ist
ein
her-‐
ausragendes
Beispiel
für
lokales
Handeln
mit
globalem
Gedanken.
3.
Preis
(dotiert
mit
500
Euro)
„Gemeinsam
durch
offene
Türen
in
die
Welt“
Evangelische
IGS
Wunstdorf
(Niedersachsen)
Klassenstufe:
5
Die
5.
Klasse
der
Evangelischen
IGS
Wunstorf
hat
aus
der
Grund-‐
idee,
in
einem
sozialen
Projekt
Verantwortung
für
sich
und
An-‐
dere
zu
übernehmen
und
Teamfähigkeit
und
Ausdauer
zu
entwickeln,
zwei
Projekttage
zum
Thema
Sambia
durchgeführt.
An
diesen
Tagen
sind
die
Schülerinnen
und
Schüler
in
die
Rolle
sambischer
Kinder
geschlüpft.
Sie
erlebten
den
Schul-‐
und
Arbeitsalltag
aus
Sambia
nach,
indem
sie
ähnliche
Arbeiten
verrichteten,
lange
Schulwege
absolvierten
und
die
Bedingun-‐
gen
der
Klassenräume
kennen
lernten.
Dieser
auf
Erfahrung
basierende
Ansatz
war
gut
ge-‐
eignet,
die
Lebenswirklichkeit
in
Sambia,
aber
auch
die
eigenen
Lebensumstände
zu
reflek-‐
tieren.
Aus
den
Projekttagen
resultierten
eine
neue
Einstellung
vor
allem
zur
eigenen
Bil-‐
dungssituation
und
ein
authentisches
Engagement
für
Kinder
in
weniger
guten
Bildungsum-‐
ständen.
KATEGORIE
3:
Klassen
7-‐10
1.
Preis
(dotiert
mit
2.000
Euro)
„Kluge
Köpfe
für
eine
nachhaltige
Zukunft:
reden
–
denken
–
handeln“
Schule
am
Plessower
See,
Werder/Havel
(Brandenburg)
Klassenstufe:
AG
Tanz
und
Theater
Elf
Schülerinnen
und
Schüler
der
Schule
am
Plessower
See
in
Werder
an
der
Havel
setzten
sich
mit
der
Bildungssituation
in
verschiedenen
Ländern
auseinander
und
spannten
den
Bo-‐
gen
zur
eigenen
Lernsituation.
In
einer
Videodokumentation
schilderten
die
Schülerinnen
und
Schüler
der
Förderschule
sehr
persönlich,
privat
und
offen
ihre
eigene,
größtenteils
problematische
Bildungsbiografie,
wobei
deutlich
wird,
dass
sie
durch
die
Auseinanderset-‐
zung
mit
dem
Thema
Bildung
sowohl
ihre
eigene
Lernsituation
als
auch
die
anderer
Kinder
und
Jugendliche
in
der
Welt
reflektieren
konnten.
Ein
sehr
gelungener
Perspektivenwechsel
–
der
entstandene
Film
überzeugt
durch
seine
Authentizität
und
Offenheit
sowie
durch
die
Augenhöhe,
mit
der
die
jeweilige
Bildungssituation
betrachtet
wird.
2.
Preis
(dotiert
mit
1.000
Euro)
„Wir
sind
dann
mal
weg
…
und
stehen
vor
eurer
Tür
–
Die
Koffer
der
Flüchtenden“
Städtisches
Ganztagsgymnasium
Johannes
Rau,
Wuppertal
(Nordrhein-‐Westfalen)
Klassenstufe:
10
Die
10.
Klasse
des
Städtischen
Ganztagsgymnasiums
Johannes
Rau
in
Wuppertal
hat
sich
künstlerisch
sehr
differenziert
mit
dem
Thema
Flüchtlinge
und
Religion
auseinandergesetzt.
Es
entstanden
symbolische
Koffer,
aus
denen
eigene
und
fiktive
Erlebnisse
und
Eindrücke
bzw.
unterschiedliche
thematische
Schwerpunkte
abzulesen
sind.
Die
Koffer
sind
sehr
indivi-‐
duell
und
anschaulich
gestaltet,
und
dem
Betrachter
eröffnet
sich
jeweils
eine
neue
Welt.
Diese
ungewöhnliche
und
wertfreie
Darstellungsweise,
die
auch
den
Aspekt
der
gegenseiti-‐gen
Beeinflussung
in
den
Vordergrund
hebt,
beeindruckte
die
Jury
durch
ihre
überzeugende
Darstellungskraft,
die
Vielfalt
der
Inhalte
und
den
künstlerischen
Ausdruck.
3.
Preis
(dotiert
mit
500
Euro)
„Nähen
für
Leben“
St.-‐Gotthard-‐Gymnasium,
Niederalteich
(Bayern)
Klassenstufe:
Projektgruppe
„Auf
dem
Weg
zur
Mitte“
Die
Projektgruppe
„Auf
dem
Weg
zur
Mitte“
des
St.-‐Gotthard-‐Gymnasiums
in
Niederalteich
beschäftigte
sich
mit
nachhaltigem
Konsum
von
Kleidung
und
arbeitete
dabei
mit
einer
NRO
aus
Bangladesch
zusammen.
In
einem
daraus
entstandenen
Selbstversuch
nähten
und
ver-‐
kauften
die
Schülerinnen
und
Schüler
selbst
Kleider
zur
Unterstützung
von
Näherinnen
in
Bangladesch.
Der
Schwerpunkt
des
Projekts
lag
auf
der
Erstellung
eines
regionalen
Einkaufs-‐
führers,
der
Konsumenten
umfassend
über
Fairen
Handel
informiert
und
in
seiner
inhaltli-‐
chen
Vielfalt
sehr
geeignet
ist,
zum
Einkauf
ökologisch
und
fair
produzierter
Mode
aufzuru-‐
fen.
Die
Jury
war
von
dem
Ideenreichtum
und
der
vorbildliche
Umsetzung
des
Wettbewerbs-‐
themas,
global
und
lokal
zu
denken
und
zu
handeln,
beeindruckt.
KATEGORIE
4:
Klassen
11-‐13
1.
Preis
(dotiert
mit
2.000
Euro)
„Gute
Karten,
schlechte
Karten
–
das
globale
Chancenquartett.
Ein
Gesellschafts(-‐kritisches)
Spiel
für
2
bis
8
Spieler“
Freie
Waldorfschule
Sorsum
e.
V.,
Wennigsen
(Niedersachsen)
Klassenstufe:
Projektgruppe
„Brasil09“
Die
Projektgruppe
„Brasil09“
der
Freien
Waldorfschule
Sorsum
erstellte
ein
Kartenspiel
zu
global
unterschiedlichen
gesellschaftlichen
Chancen.
Die
Spieler
sollen
bei
diesem
Spiel,
das
wie
ein
Quartett
funktioniert,
Ungerechtigkeiten
hinsichtlich
bestimmter
Kriterien
wie
Se-‐
xualität,
Bildung,
Urbanität
und
Infrastruktur
erkennen,
sich
damit
auseinandersetzen
und
mit
eigenen
Kriterien
zu
einer
gerechteren
Verteilung
von
Chancen
gelangen.
Das
Spiel
ver-‐
deutlicht
sehr
gut
die
Reflexion
von
Privilegien,
die
die
Teilnehmenden
aus
ihrer
Schul-‐
partnerschaft
mit
Brasilien
abgeleitet
haben.
Dieser
Beitrag
überzeugt
durch
seine
spieleri-‐
sche
Einfachheit,
aber
gleichzeitig
auch
die
vielen
inhaltlichen
Feinheiten
und
Hintergründe,
die
in
dem
gesellschaftskritischen
Spiel
zu
entdecken
sind.
2.
Preis
(dotiert
mit
1.000
Euro)
„Interkulturelles
Lernen
und
Gesundheit
–
HIV/Aids-‐Prävention
durch
Theater“
Staatl.
Schule
Gesundheitspflege
W4,
Hamburg
(Hamburg)
Klassenstufe:
11-‐13
Im
Rahmen
einer
langjährigen
Kooperation
mit
einer
Partnerschule
in
Mosambik
tauschen
sich
die
Schülerinnen
und
Schüler
der
Staatlichen
Schule
Gesundheitspflege
W4
in
Hamburg
regelmäßig
zu
bestimmten
Themen
aus.
Innerhalb
eines
Projekts
zu
HIV/Aids
gewährten
sie
sich
gegenseitig
Einblicke
in
den
jeweiligen
medizinischen
und
gesellschaftlichen
Umgang
mit
dieser
Krankheit
und
begegneten
sich
dabei
auf
Augenhöhe.
Daraus
wurde
ein
Thea-‐terstück
zum
Thema
HIV/Aids
erarbeitet,
das
absichtlich
auf
we-‐
nige
Worte
reduziert
wurde
und
als
Film
in
verschiedenen
Län-‐
dern
zum
Einsatz
kommen
kann.
Besonders
an
diesem
Beitrag
sind
die
gemeinsame
Auseinandersetzung
und
Erarbeitung
von
Inhalten
auf
Augenhöhe
sowie
die
starke
wechselseitige
Wir-‐
kung,
die
diese
Auseinandersetzung
auf
alle
beteiligten
Schüle-‐
rinnen
und
Schüler
hatte.
3.
Preis
(dotiert
mit
500
Euro)
„Ein
Label
gegen
Kinderarbeit“
Berufliche
Oberschule
Regensburg
(Bayern)
Klassenstufe:
11-‐13
Im
Religionsunterricht
beschäftigten
sich
Schülerinnen
und
Schüler
der
Beruflichen
Ober-‐
schule
in
Regensburg
in
Facharbeiten,
Plakaten
und
Vorträgen
ausführlich
mit
dem
Thema
„Kinderarbeit“.
Um
in
Regensburg
über
das
Thema
Kinderarbeit
aufzuklären,
organisierten
sie
einen
Wettbewerb
an
Regensburger
Schulen,
bei
dem
Schülerinnen
und
Schüler
ein
Label
gegen
Kinderarbeit
entwerfen
sollten.
Mit
den
entstandenen
Labels
und
Botschaften
wand-‐
ten
sich
die
Schülerinnen
und
Schüler
an
die
Politik.
Der
Beitrag
besticht
durch
die
große
Breitenwirksamkeit,
die
durch
den
Wettbewerb
und
die
Einbeziehung
anderer
Schulen
sowie
das
politische
Engagement
erzeugt
wird.
KATEGORIE
5:
Schulpreis
(jeweils
dotiert
mit
5.000
Euro)
Der
Schulpreis
zeichnet
Schulen
aus,
die
sich
besonders
engagiert
und
nachhaltig
mit
Fragen
globaler
Entwicklung
beschäftigen.
In
dieser
Kategorie
werden
fünf
gleichberechtigte
Preise
verliehen.
Zusätzlich
erhält
eine
Schule
die
Unterstützung
eines
Schüleraus-‐
tauschs
mit
einem
Entwicklungsland.
„Vom
Projekt
zur
Struktur“:
start
small
–
think
big!
Unser
Weg
zur
ersten
Fairtrade-‐Schule
in
Baden-‐Württemberg
und
darüber
hinaus.“
Hellenstein-‐Gymnasium
Heidenheim
(Baden-‐Württemberg)
Das
Hellenstein-‐Gymnasium
in
Heidenheim
ist
die
erste
Fairtrade-‐Schule
in
Baden-‐
Württemberg
und
hat
eine
Partnerschule
in
Mumbai,
mit
der
es
einen
regen
Austausch
auf
Augenhöhe
betreibt.
Die
gesamte
Schule
beschäftigt
sich
mit
den
daraus
erwachsenenden
Themen,
wobei
das
Bewusstsein
für
den
fairen
Handel
und
den
partnerschaftlichen
Aus-‐
tausch
in
allen
Fächern
geschaffen
wird
und
in
die
Fairtrade-‐Stadt
Heidenheim
ausstrahlt.
Die
Bewerbung
des
Hellenstein-‐Gymnasiums
macht
deutlich,
wie
in
einem
Schulprogramm
Unterricht,
Projekte
und
außerschulische
Aktivitäten
zur
festen
„Struktur“
werden
können.
„Wie
die
Ernst-‐Reuter-‐Schule
II
zur
ersten
Fairtrade
Schule
Hessens
wurde“
Ernst-‐Reuter-‐Schule
II,
Frankfurt
a.M.
(Hessen)
In
der
Ernst-‐Reuter-‐Schule
II
in
Frankfurt,
die
die
erste
Fairtrade-‐Schule
in
Hessen
ist,
findet
eine
systematische
Einbindung
der
Thematik
des
fairen
Handels
und
anderer
globaler
The-‐
men
in
den
Unterricht
statt.
Die
Schülerinnen
und
Schüler
profitieren
von
einer
Vielzahl
von
schulischen
und
außerschulischen
Aktivitäten,
wie
z.B.
einem
Eine-‐Welt-‐Laden,
einer
Schü-‐
lerfirma
sowie
damit
verbundenen
zahlreichen
Projekten
zu
globalen
Themen
und
partner-‐
schaftlichen
Kontakten
zu
einem
Straßenprojekt
in
El
Salvador
und
zu
Schulen
und
Projekten
auf
den
Philippinen.
Es
ist
deutlich
zu
sehen,
wie
stark
Lehrkräfte
und
Schülerinnen
und
Schüler
mit
diesen
Projekten
verwachsen
sind
und
wie
stark
diese
in
den
Unterrichts-‐
und
Schulalltag
integriert
sind.
„Musical:
Eine
Reise
um
die
Welt“
Schule
am
Wingster
Wald,
Wingst
(Niedersachsen)
Die
Grundschule
am
Wingster
Wald
ist
eine
internationale
Umweltschule
und
eine
Pilotschu-‐
le
zur
Umsetzung
des
Orientierungsrahmens
für
den
Lernbereich
Globale
Entwicklung
mit
einer
Partnerschaft
zu
einer
ugandischen
Schule.
An
der
Schule
wird
regelmäßig
durch
Musi-‐
cals
und
Theaterstücke
ein
kindgerechter
Zugang
gewählt,
um
Themen
globaler
Entwicklung
zu
transportieren
und
verständlich
zu
machen.
U.a.
hat
die
Schule
für
ihre
Bewerbung
das
Musical
„Reise
um
die
Welt“
eingereicht,
in
dem
es
um
das
Anderssein
geht.
Diese
altersan-‐
gemessene
Auseinandersetzung
ist
fächerübergreifend
und
trägt
deutlich
zum
Kompetenz-‐
gewinn
bei.
Das
Schulprofil
ist
von
der
Partnerschaft
mit
Uganda
und
entsprechenden
Eine-‐
Welt-‐Themen
stark
geprägt
und
lässt
sich
sehr
gut
mit
Bildung
für
nachhaltige
Entwicklung
in
Einklang
bringen.
„Wie
wünsche
ich
mir
die
Welt
2050?
–
Was
muss
(s)ich
än-‐
dern,
damit
meine
Zukunftsvision
eintritt?
–
Projektwoche
mit
700
Schüler_innen
und
80
Lehrer_innen“
Gesamtschule
Bremen-‐Mitte
(Bremen)
Die
Gesamtschule
Bremen-‐Mitte
befindet
sich
seit
2008
in
ei-‐
nem
Reformprozess,
wobei
bereits
bei
der
Gründung
Themen
der
Bildung
für
nachhaltige
Entwicklung
in
das
Schulprofil
aufge-‐
nommen
wurden.
Die
Schule
pflegt
Partnerschaften
mit
Schulen
in
Mali
und
in
Kenia
und
ist
sehr
breit
vernetzt,
sowohl
in
Kenia
als
auch
mit
diversen
Partnern
in
Deutschland.
Die
Schule
gewinnt
den
Schulpreis
nun
schon
zum
zweiten
Mal
und
hat
ihr
Profil
in
den
vergangenen
Jahren
deutlich
erweitert.
Ausschlag-‐
gebend
für
die
erneute
Vergabe
des
Preises
an
diese
Schule
sind
neue,
innovative
und
be-‐
sonders
förderungswürdige
Projekte
wie
die
kommende
jahrgangsübergreifende
Projektwo-‐
che
zur
Zukunftswerkstatt
mit
dem
Titel
„Wie
wünsche
ich
mir
die
Welt
2050“,
an
der
die
ganze
Schule
mit
allen
Schülerinnen
und
Schülern
und
Lehrkräften
teilnehmen
wird
und
die
auf
allen
Ebenen
gemeinsam
mit
den
Partnern
durchgeführt
wird.
Was
an
dieser
Schule
sehr
deutlich
zu
sehen
ist,
ist
dass
sich
alle
Beteiligten
mit
der
Auseinandersetzung
mit
globalen
Themen
und
dem
partnerschaftliche
Austausch
identifizieren
und
die
entsprechende
Wei-‐
terentwicklung
der
Schule
jahrgangsübergreifend
getragen
und
vorangetrieben
wird.
„Unterwegs
zur
Weltgesellschaft
–
globales
Lernen
an
der
Humboldtschule“
Humboldtschule
Bad
Homburg
(Hessen)
Die
Humboldtschule
aus
Bad
Homburg
ist
ein
Gymnasium
mit
einer
langen
Tradition
in
in-‐
ternationalen
Schulpartnerschaften.
Beeindruckend
sind
die
Weiterentwicklung
dieser
Schulpartnerschaften
und
der
daraus
resultierende
Lernprozess
der
beteiligten
Lehrkräfte
und
der
Schülerinnen
und
Schüler.
Zu
den
Projekten
der
UNESCO-‐Projektschule
zählen
soge-‐
nannte
Dialogprojekte
zwischen
der
Humboldtschule
und
einer
Partnerschule
in
Tansania
und
fest
institutionalisierte
UNESCO-‐Tage
mit
verschiedenen
Themenschwerpunkten.
Die
Schule
unterstützt
außerdem
die
Stadt
Homburg
stark
in
ihrem
Bemühen,
eine
Fairtrade-‐
Stadt
zu
werden.
Die
Humboldtschule
ist
ein
ausgezeichnetes
Beispiel
dafür,
auf
wie
vielen
strukturellen
Ebenen
Schulpartnerschaften
nutzbar
zu
machen
sind
und
wie
sich
daraus
viel-‐
fältige
Themen
und
Projekte
für
schulische
und
außerschulische
Aktivitäten
ableiten
lassen.
Sonderpreis
ENSA
-‐
Entwicklungspolitischer
Schulaustausch
„Wie
ein
Fisch
im
Netz!
–
Gut
(fair)netzt!?“
Robert-‐Wetzlar-‐Berufskolleg,
Bonn
(Nordrhein-‐Westfalen)
Das
Robert-‐Wetzlar-‐Berufskolleg
ist
eine
UNESCO-‐Projektschule
in
Bonn.
Der
Ausbildungs-‐
gang
der
Hauswirtschaft
pflegt
seit
2012
eine
Partnerschaft
mit
einer
ähnlich
ausgerichteten
Ausbildungsinstitution
in
Namibia.
Bei
der
ersten
Reise
der
deutschen
Auszubildenden
nach
Namibia
entstand
ein
beruflicher
Dialog
zum
Thema
Fischexporte,
aus
dem
eine
gemeinsa-‐
me
Bewusstseinsbildung
und
ein
konkretes
Handeln
im
Alltag
erwuchsen.
Seitdem
kam
es
noch
weitere
zwei
Male
zu
Begegnungen
zwischen
den
Partnern,
wobei
auch
die
namibi-‐
schen
Azubis
nach
Bonn
reisten.
Die
Auszubildenden
entwickelten
dabei
ein
hohes
Maß
an
Sensibilität
und
Handlungskompetenz.
Bei
der
Entwicklung
der
Partnerschaft
ist
ein
großes
Potential
erkennbar,
vor
allem
was
die
beeindruckende
Vielfalt
fachlicher,
sozialer
und
me-‐
thodischer
Kompetenzen
sowohl
auf
deutscher
als
auch
namibischer
Seite
betrifft.
SONDERPREIS
DER
NRO
(Vier
Kreativ-‐Workshops)
Dieser
Preis
wird
von
der
Kindernothilfe,
CARE
Deutschland-‐
Luxemburg,
Plan
International
Deutschland
und
der
Deutschen
Welthungerhilfe
vergeben.
Unter
dem
Titel
„Hoffnungsträger“
werden
Beiträge
ausgezeichnet,
die
in
besonderer
Weise
zeigen,
wie
Kinder
und
Jugendliche,
die
unter
Armutsbedingungen
in
Afrika,
Asien
und
Lateinamerika
leben,
lokal
und
global
denken
und
handeln.
Deutsche
Welthungerhilfe
„Wasserverbrauch
bei
uns
und
in
Afrika“
THEPRA
–
FÖZ
Am
Fernebach,
Bruchstedt
(Thüringen)
Klassenstufe:
1-‐4
Eine
Projektgruppe
der
THEPRA-‐Förderschule
in
Bruchstedt
hat
sich
im
Grundschulbereich
in
einfacher
und
kreativer
Weise
mit
dem
Thema
„Wasserverbrauch
bei
uns
und
in
Afrika“
be-‐
schäftigt.
Das
Projekt
ist
sensibel
und
mit
wenig
Aufwand
originell
umgesetzt,
wobei
der
Lernprozess
gut
nachvollziehbar
ist.
Die
Schule
wird
als
„Hoffnungsträger“
ausgezeichnet,
da
die
Schülerinnen
und
Schüler
in
dem
Workshop
einen
Bezug
zu
einem
konkreten
Land
in
Afrika
bekommen
und
erfahren
können,
wie
die
Menschen
dort
leben
und
aufwachsen.
CARE
Deutschland-‐Luxemburg
„Miteinander
und
voneinander
lernen
–
Wir
öffnen
Türen
zur
Welt“
„Aprendemos
juntos
entre
todos
–
Le
abrimos
las
puertas
al
mundo“
Achental-‐Realschule,
Marquartstein
(Bayern)
Klassenstufe:
5/6
Der
Wettbewerbsbeitrag
der
Achental-‐Realschule
in
Marquartstein
entstand
im
Rahmen
einer
Schulpartnerschaft
mit
der
Deutschen
Schule
in
Montevideo,
die
seit
2009
besteht
und
durch
regelmäßige
Besuche
und
gemeinsame
Projekte
gelebt
wird.
Im
Rahmen
eines
Be-‐
suchs
der
Partnerschüler
verglichen
die
Schülerinnen
und
Schüler
die
Müllverwertung
in
Deutschland
mit
der
in
Uruguay
und
legten
dabei
den
Fokus
des
Projekts
auf
Erfolge
und
positive
Wirkungen.
Die
Schule
hat
sich
ausdrücklich
gemeinsam
mit
dem
Partner
für
den
Wettbewerb
beworben,
und
es
wird
deutlich
erkennbar,
wie
stark
die
Schülerinnen
und
Schüler
inhaltlich
und
sozial
voneinander
profitieren.
Plan
International
„FAIRinnerung
–
die
Welt
beginnt
vor
jeder
Tür!“
Hellenstein-‐Gymnasium,
Heidenheim
(Baden-‐Württemberg)
Klassenstufe:
Projektgruppe
Im
Rahmen
der
Projektgruppe
„Indienaustausch“
des
Hellenstein-‐Gymnasiums
haben
sich
deutsche
und
indische
Schülerinnen
und
Schüler
aus
verschiedenen
Jahrgängen
bei
einem
Schüleraustausch
in
Indien
und
Deutschland
auf
die
Suche
nach
fairen
Souvenirs
gemacht
und
jeweils
vor
Ort
Händler
zu
der
Herstellung
von
Produkten
befragt.
Zu
ihrer
Suche
erstellten
sie
gemeinsam
ein
E-‐Book,
das
mit
Akteuren
globalen
Lernens
und
der
Touristik
geteilt
wird.
Die
deutschen
und
die
indischen
Schü-‐
lerinnen
und
Schüler
begegneten
sich
bei
der
gemeinsamen
Er-‐
arbeitung
des
Beitrags
auf
Augenhöhe
und
gelangten
dadurch
zu
einem
intensiven
Perspektivenwechsel.
Kindernothilfe
„Die
‚märchenhafte‘
Frau
–
Vergleichende
Betrachtung
von
Frauenfiguren
senegalesischer
und
deutscher
Volksmärchen
sowie
der
aktuellen
Stellung
der
Frau
beider
Gesellschaften“
Claus-‐von-‐Stauffenberg-‐Schule,
Rodgau
(Hessen)
Klassenstufe:
11-‐13
Die
Schülerinnen
und
Schüler
des
Leistungskurses
Französisch
der
Claus-‐von-‐Stauffenberg-‐
Schule
in
Rodgau
setzten
sich
mit
der
Stellung
von
Frauen
auseinander
und
wählten
auf
Ini-‐
tiative
einer
senegalesischen
Schülerin
einen
ungewöhnlichen
Zugang:
Gemeinsam
mit
einer
Schule
im
Senegal
analysierten
sie
die
Funktion
von
Märchen
und
das
Frauenbild
in
deut-‐
schen
und
senegalesischen
Märchen.
Sie
werteten
200
Fragebögen
aus
und
entwickelten
ein
Puppenspiel,
mit
Hilfe
dessen
sie
in
Form
einer
Pantomime
die
Befreiung
der
Frauen
darstel-‐
len
können.
Die
Schülerinitiative
ist
sehr
beachtenswert,
und
das
Projekt
hat
sehr
viel
Poten-‐
zial
in
der
Weiterentwicklung.
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