Modulkatalog für den Studiengang Energietechnik - Master (PO 2015) ab Sommersemester 2020 - Fakultät Elektrotechnik und Informatik Leibniz ...
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Modulkatalog
für den Studiengang
Energietechnik - Master (PO 2015)
ab Sommersemester 2020
Fakultät Elektrotechnik und Informatik
Leibniz Universität Hannover
Stand: 30. März 20202
Inhaltsverzeichnis
1 Struktur und Anforderungen des Studiengangs 3
2 Vertiefungsrichtung Allgemeine Pflichtmodule (PO 2015) (EntMSc15-Allg) 4
Ingenieurwissenschaftliche Vertiefung [PO 2015] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
Studienleistungen und Schlüsselkompetenzen - Fachpraktikum - [PO 2015] . . . . . . . . . 6
Studienleistungen und Schlüsselkompetenzen - Labor - [PO 2015] . . . . . . . . . . . . . . 6
Studienleistungen und Schlüsselkompetenzen - Studienarbeit [PO 2015] . . . . . . . . . . 8
Studienleistungen und Schlüsselkompetenzen- Studium Generale - [PO 2015] . . . . . . . 9
Masterarbeit [EN] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
3 Vertiefungsrichtung Kraftwerkstechnik (PO 2015) (EntMSc15-KW) 10
Kraftwerkstechnik (Pflicht) [PO 2015] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Kraftwerkstechnik (Wahl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
4 Vertiefungsrichtung Energieversorgung (PO 2015) (EntMSc15-EV) 28
Energieversorgung (Pflicht) [PO 2015] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Energieversorgung (Wahl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
5 Vertiefungsrichtung Energienutzung (PO 2015) (EntMSc15-EN) 44
Energienutzung (Pflicht) [PO 2015] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
Energienutzung (Wahl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
23
Kapitel 1
Struktur und Anforderungen des
Studiengangs
Übersicht:
Die Kompetenzfelder Ingenieurwissenschaftliche Vertiefung, Studienleistungen und Schlüsselkompe-
tenzen, gewählte Vertiefungsrichtung/Pflicht, gewählte Vertiefungsrichtung/Wahl, sowie die Masterar-
beit müssen mit den jeweils angegebenen Leistungspunktzahlen und mit zusammen mind. 120LPs be-
standen werden.
Bitte informieren Sie sich zum Kompetenzfeld Studienleistungen und Schlüsselkompetenzen (23 LP,
inkl. Projektarbeit plus einem Masterlabor oder 4 Tutorien) und zur Masterarbeit (33 LP) in der
Prüfungsordnung bzw. beim Prüfungsausschuss. Nähere Informationen zu den Auswahlmöglichkeiten
bzgl. der Masterlabore und Tutorien aus der Fakultät für Maschinenbau gibt es im Kurskatalog unter
https://www.maschinenbau.uni-hannover.de/bachelor-maschinenbau.html
Abkürzungen:
VR = Vertiefungsrichtung
L = SWS für Labor
LP = Leistungspunkte
LV = Lehrveranstaltung
N.N. = Name unbekannt
PNr = Prüfungsnummer
PR = SWS für Projekt
SE = SWS für Seminar
SS = Sommersemester
SWS = Semesterwochenstunde(n)
Ü = SWS für Übung
V = SWS für Vorlesung
WS = Wintersemester
Erklärung zu Wahlmerkmalen:
Pflicht: jeweilige Einheit (Prüfungs-/Studienleistung oder Kompetenzfeld) muss in-
nerhalb der nächstgrößeren Einheit (Kompetenzfeld oder VR) gewählt und
bestanden werden
Wahl: wählbar aus einer Menge von Einheiten, die weggelassen werden kann
Wahlpflicht: wählbar aus einer Menge von Einheiten, aus der gewählt werden muss
- mit Bestehenspflicht: Einheit muss, nachdem eine erste Prüfungsteilnahme erfolgt ist, irgendwann
bestanden werden
- ohne Zusatzangabe: Einheit braucht trotz Wahl nicht bestanden werden, sofern im Rahmen der
Regel der nächst größeren Einheit noch andere Wahlmöglichkeiten bestehen
34
Kapitel 2
Vertiefungsrichtung Allgemeine
Pflichtmodule (PO 2015)
(EntMSc15-Allg)
Vertiefungsrichtung-Information: 84 LP, Pflicht
Ingenieurwissenschaftliche Vertiefung [PO 2015]
Kompetenzfeld-Information: 16 LP, Pflicht (innerhalb VR)
• Aerothermodynamik der Strömungsmaschinen | PNr: 5374
Englischer Titel: Aerothermodynamics of Turbomachinery
2 V + 1 Ü + 1 L, 4 LP, Pflicht (im Kompetenzfeld), Prüfungsleistung, benotet
Arbeitsaufwand: 120 h
mögl.Prüfungsarten: Klausur
Frequenz: jährlich im WS
Bemerkungen: Titel alt: Strömungsmaschinen I — — — . Ehemaliger Titel: Strömungsmaschinen
I
Lernziele: Verständnis der thermodynamischen und strömungsmechanischen Grundlagen; deren
Anwendung auf thermische Strömungsmaschinen, wie z.B. Gasturbinen, Dampfturbinen, Abgas-
turbolader, Axial- und Radialverdichter. - Überblick über Anwendungen und Bauformen thermi-
scher Turbomaschinen (z.B. Flugtriebwerke, Gas- und Dampfturbinen für Kraftwerke, Turbolader,
Industrieverdichter) - Energieumwandlung in der elementaren Turbomaschinenstufe - Thermody-
namische Grundlagen: Zustandsänderungen des Arbeitsmediums, Kreisprozesse, Wirkungsgrade -
Auslegung des Schaufelgitters, reale Strömung im Gitter, Gitterkenngrößen, Aufbau ganzer Stufen
aus Gittern - Typische Beispiele für die Auslegung von radialen und axialen Verdichtern und Tur-
binen am Beispiel einer Gasturbine
Stoffplan: Die Vorlesung vermittelt thermodynamische und strömungsmechanische Grundlagen
von Strömungsmaschinen und wendet diese auf Maschinen axialer- und radialer Bauweise und Dif-
fusoren an. In der Vorlesung wird ein Überblick über verschiedene Anwendungen und Bauformen
thermischer Strömungsmaschinen wie Flugtriebwerke, Gas- und Dampfturbinen für Kraftwerke,
Turbolader und Prozessverdichter gegeben. Zu den behandelten thermodynamischen Grundla-
gen zählen die Energieumwandlung in der elementaren Strömungsmaschinenstufe, Kreisprozesse
und Wirkungsgrade. Behandelte Grundlagen der Strömungsmaschinen sind u.a. die Auslegung des
Schaufelgitters, reale Strömung im Gitter, Aufbau ganzer Stufen aus Gittern.
Vorkenntnisse: Zwingend: Thermodynamik und Strömungsmechanik I; Empfohlen: Strömungs-
mechanik II
Literaturempfehlungen: Wilson, Korakianitis: The Design of High-Efficiency Turbomachinery
and Gas Turbines, 2nd Edition, New York: Prentice Hall 1998.
Besonderheiten: Das Modul besteht aus Vorlesung, Übung und dem Tutorium ”Auslegung, Si-
mulation und Erprobung eines ebenen Schaufelgitters”. Die schriftliche Prüfung ist unabhängig
4. INGENIEURWISSENSCHAFTLICHE VERTIEFUNG [PO 2015] 5
vom Tutorium, die Teilnahme am Tutorium ist jedoch zum Abschluss des Moduls erforderlich.
Webseite: http://www.tfd.uni-hannover.de
– SS 2020 {Nur Prüfung}
Prüfer: Seume, Prüfung: Klausur
• Berechnung elektrischer Maschinen | PNr: 3307
Englischer Titel: Theory of Electrical Machines
2 V + 1 Ü + 1 L, 4 LP, Pflicht (im Kompetenzfeld), Prüfungsleistung, benotet
Arbeitsaufwand: 120 h
mögl.Prüfungsarten: mündl. Prüfung
Frequenz: jährlich im SS
Lernziele: Das Modul vertieft die bereits bekannten grundlegenden Kenntnisse über Synchron-
und Induktionsmaschinen um spezifische Einsichten in deren Gestaltung und in die Entstehung un-
erwünschter parasitärer Effekte wie zusätzlicher Verluste, Geräusch- und Schwingungsanregungen.
Die Studierenden lernen, — - praktisch relevante Geräusch- und Schwingungsprobleme selbststän-
dig zu analysieren, — - zu beurteilen, ob und durch welche Maßnahmen störende Effekte reduziert
oder vermieden werden können sowie — - Synchron- und Induktionsmaschinen anforderungsgerecht
neu zu entwerfen.
Stoffplan: Synchronmaschinen: Konstruktiver Aufbau und Kühlmethoden von Synchronmaschi-
nen; Betriebsverhalten von Schenkelpolmaschinen im stationären Betrieb: Zeigerdiagramm, Ersatz-
schaltbild, Stromortskurve, Spannungsgleichungen, Potier-Dreiecke, permanenterregte Synchron-
motoren, synchrone Reluktanzmotoren; Unsymmetrische Belastung von Synchrongeneratoren. Ein-
führung in die Drehfeldtheorie (Darstellung der Strombelags- und Feldkurve als unendliche Fourier-
Reihen der räumlichen Wellen), zum Begriff der doppeltverketteten Streuung, Schrägung. Elektro-
magnetischer Entwurf. Theorie der Wicklungen: Entwurfsgesetze und Berechnung der Wicklungs-
faktoren für Ganzloch- und Bruchlochwicklungen, strangverschachtelte Wicklungen, polumschalt-
bare Wicklungen, Görges-Diagramme zur Bestimmung der Felderregerkurve und des Koeffizienten
der doppeltverketteten Streuung. Parametrische Felder aufgrund von Leitwertschwankungen (z.B.
Sättigungs-, Exzentrizitäts- und Nutungsfelder). Theorie der Stromverdrängung in Käfigen; Feld-
dämpfung durch Käfig- und Schleifringläufer; Felddämpfung durch parallele Wicklungszweige der
Ständerwicklung. Tangential gerichtete mechanische Kräfte (allgemeines Bildungsgesetz, asynchro-
ne und synchrone Oberwellendrehmomente); Radial gerichtete mechanische Kräfte (Erzeugung des
magnetisch erregten Lärms und mechanischer Schwingungen, einseitig magnetischer Zug und sein
Einfluss auf die biegekritische Drehzahl der Welle). Verlustarten; zusätzliche Verluste durch Ober-
wellen.
Vorkenntnisse: Grundlagen der elektromagnetischen Energiewandlung (notwendig)
Literaturempfehlungen: Skriptum; Seinsch, H.O.: Oberfelderscheinungen in Drehfeldmaschinen,
Skriptum zur Vorlesung
Webseite: http://www.ial.uni-hannover.de/vorlesungen.shtml#BM
– SS 2020 {Lehrveranstaltung und Prüfung}
Prüfer: Ponick, Dozent: Ponick, Betreuer: Ponick, Prüfung: Klausur (90min)
• Hochspannungstechnik I | PNr: 3333
Englischer Titel: High Voltage Technique I
2 V + 1 Ü + 1 L, 4 LP, Pflicht (im Kompetenzfeld), Prüfungsleistung, benotet
Arbeitsaufwand: 120 h
mögl.Prüfungsarten: Klausur, mündl. Prüfung
Frequenz: jährlich im WS
Bemerkungen: Für PO2017/5LP ist über den 1L-Laboranteil eine Studienleistung nachzuweisen.
Lernziele: Die Studierenden erlangen Grundkenntnisse der Hochspannungserzeugung und -messung
sowie zu den Themen elektrostatisches Feld und Durchschlag in Isolierstoffen.
Stoffplan: Einführung in die Hochspannungstechnik — Erzeugung hoher Wechselspannungen
— Erzeugung hoher Gleichspannungen — Erzeugung hoher Stoßspannungen — Messung hoher
Wechselspannungen — Messung hoher Gleichspannungen — Messung hoher Stoßspannungen —
Grundlagen des elektrostatischen Feldes — Elektrische Felder in Isolierstoffen — Durchschlagme-
chanismen — Durchschlag in Gasen — Durchschlag in flüssigen und festen Isolierstoffen.
5. STUDIENLEISTUNGEN UND SCHLÜSSELKOMPETENZEN - FACHPRAKTIKUM - [PO 2015] 6
Vorkenntnisse: Grundlagen Elektrotechnik — Grundlagen Physik.
Literaturempfehlungen: M. Beyer, W. Boeck, K. Möller, W. Zaengl: Hochspannungstechnikl;
Springer Verlag — G. Hilgarth: Hochspannungstechnik;Teubner Verlag — D. Kind, K. Feser: Hoch-
spannungsversuchstechnik; Vieweg Verlag — H. Ryan: High Voltage Engineering and testing; IEE
Power and Energy series 32.
Besonderheiten: Hochspannungsvorführung in der Hochspannungshalle.
Webseite: http://www.si.uni-hannover.de/
– SS 2020 {Nur Prüfung}
Prüfer: Werle, Prüfung: Klausur (120min)
Studienleistungen und Schlüsselkompetenzen - Fachpraktikum -
[PO 2015]
Kompetenzfeld-Information: 12 LP, Pflicht (innerhalb VR)
• Fachpraktikum Energietechnik | PNr: 9900
Englischer Titel: Advanced Internship
12 LP, Pflicht (im Kompetenzfeld), Studienleistung, unbenotet
Arbeitsaufwand: 360 h
mögl.Prüfungsarten: Nachweis
Frequenz: jedes Semester
Lernziele: Das Fachpraktikum dient dem Erwerb von Erfahrungen in typischen Aufgabenfeldern
und Tätigkeitsbereichen von Absolventen des jeweiligen Studienganges in der beruflichen Praxis.
Es ist gekennzeichnet durch die Eingliederung der Praktikantinnen und Praktikanten in ein Arbeit-
sumfeld von Ingenieuren oder entsprechend qualifizierten Personen mit überwiegend entwickeln-
dem, planendem oder lenkendem Tätigkeitscharakter. Praktikantinnen und Praktikanten sollen im
Fachpraktikum möglichst weitgehend und aktiv beitragend integriert werden in die typische ¿Tages-
arbeit¿ ihres jeweiligen Arbeitsumfeldes. Dadurch sollen sie in engem Kontakt typische Aufgaben
und Arbeitsweisen im Beruf stehender Ingenieure ihrer jeweiligen Fachrichtung kennen lernen und
beobachten können. Insofern soll sich der Tätigkeitscharakter im Fachpraktikum z.B. signifikant
unterscheiden von der Durchführung einer Studien- oder Abschlussarbeit in einem Betrieb, die
zwar auch unter betrieblichen Bedingungen stattfände, bei der aber doch eher die eigenständige
und abgeschlossene Bearbeitung eines bestimmten Themas im Vordergrund steht.
Stoffplan: Diese Praktikumsordnung schreibt für das Fachpraktikum keine verschiedenen Tätig-
keitsbereiche nach fachlichen Unterscheidungsmerkmalen vor. Die fachliche Eignung eines beab-
sichtigten Tätigkeitsbereiches ergibt sich prinzipiell allein aus der Erfüllung der oben genannten
allgemeinen Zielsetzungen und Merkmale sowie der Eignung des jeweiligen Betriebes. Entschei-
dend für die Anerkennungsfähigkeit einer Praktikantentätigkeit ist, dass sie in einem typischen
Aufgabenfeld oder Tätigkeitsbereich von Absolventen des Studienganges Energietechnik erfolgt. In
diesem Rahmen können und sollen die Studierenden die fachliche Orientierung ihres Fachprakti-
kums durchaus auch ihren persönlichen Studienschwerpunkten und Berufszielen anpassen. In allen
Zweifelsfällen über die Anerkennungsfähigkeit einer beabsichtigten, eventuell spezielleren oder eher
untypischen Praktikantentätigkeit empfiehlt sich jedoch dringend vorherige Rücksprache mit dem
Praktikantenamt. In jedem Fall muss das Fachpraktikum in seinem Gesamtumfang von 12 Wochen
aber nachweislich eine gewisse Breite und Vielfalt von praktischer Ingenieurtätigkeit abdecken.
Für diesen Nachweis muss mindestens eines der folgenden Merkmale erfüllt werden: ¿ Verschiedene
Unternehmen ¿ Verschiedene Abteilungen im gleichen Unternehmen ¿ Interdisziplinäre Praktikan-
tentätigkeit
Webseite: http://www.maschinenbau.uni-hannover.de/praktika.html
– SS 2020 {Lehrveranstaltung und Prüfung}
Prüfer: N.N., Dozent: N.N., Prüfung: Nachweis
Studienleistungen und Schlüsselkompetenzen - Labor - [PO 2015]
Kompetenzfeld-Information: 4 LP, Pflicht (innerhalb VR)
6. STUDIENLEISTUNGEN UND SCHLÜSSELKOMPETENZEN - LABOR - [PO 2015] 7
• Labor: Elektrische Energieversorgung A | PNr: 3055
Englischer Titel: Electric Power Systems and High Voltage Engineering Laboratory A
4 L, 4 LP, Wahl (im Kompetenzfeld), Studienleistung, unbenotet
Arbeitsaufwand: 120 h
mögl.Prüfungsarten: Laborübung
Frequenz: jedes Semester
Bemerkungen: Anmeldung zum Labor unter https://www.tnt.uni-hannover.de/etinflabor/. Wäh-
rend des Labors besteht eine Anwesenheitspflicht.
Lernziele: Auf Basis der theoretischen Grundlagen sollen die Studierende mit Hilfe praktischer
Messungen das Betriebsverhalten von Generatoren, Motoren, Transformatoren, Hochspannungs-
Gleichstrom-Übertragungen und Leitungen im System der elektrischen Energieversorgung erlernen
und festigen.
Stoffplan: Das Labor besteht aus den folgenden 8 Versuchen die verschiedene stationäre Vorgän-
ge in elektrischen Energieversorgungsnetzen beleuchten. — - Schutz vor gefährlichen Körperströmen
— - Energiequalität / Power Quality — - Drehstromsystem — - Synchrongenerator — - Übertra-
gungssysteme — - Transformator — - Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung — - Netzregelung
im Inselnetzbetrieb —
Vorkenntnisse: Das Labor setzt auf die in der Lehrveranstaltung Elektrische Energieversorgung I
vermittelten Modulinhalte auf und unterfüttert die Modulinhalte anhand von praxisrelevanten Bei-
spielen. Die mathematische Beschreibung und Parametrisierung der Betriebsmittel (Generatoren,
Motoren, Ersatznetze, Leitungen, Transformatoren, Drosselspulen, Kondensatoren) in symmetri-
schen Komponenten sowie die Vernetzung in symmetrischen und unsymmetrischen Drehstromsy-
stemen sind notwendige Voraussetzungen für die Durchführung des Labors.
Literaturempfehlungen: - Versuchsumdrucke — - Vorlesungsskript Elektrische Energieversor-
gung Band 1 - 3
Besonderheiten: Jeder Versuch wird in Gruppen von 3-4 Studierenden durchgeführt. Pro La-
borversuch muss jeder Teilnehmer die drei folgenden Bewertungsschritte durchlaufen. — 1.) Prä-
senzprüfung in Form eines mündlichen oder schriftlichen Labortestats — 2.) Versuchsdurchführung
— 3.) Abgabe eines Laborprotokolls pro Gruppe 2 Wochen nach Versuchsdurchführung — — In
diesen Bewertungsschritten erfolgt jeweils eine individuelle Bewertung der Studierenden in jedem
Laborversuch.
Webseite: http://www.iee.uni-hannover.de/
– SS 2020 {Lehrveranstaltung und Prüfung}
Prüfer: Hofmann, Dozent: Hofmann, Betreuer: IEE, Prüfung: Laborübung
• Labor: Elektrowärme I | PNr: 3050
Englischer Titel: Lab Electroheat I
4 L, 4 LP, Wahl (im Kompetenzfeld), Studienleistung, unbenotet
Arbeitsaufwand: 120 h
mögl.Prüfungsarten: Laborübung
Frequenz: jedes Semester
Bemerkungen: Anmeldung zum Labor unter https://www.tnt.uni-hannover.de/etinflabor/. Wäh-
rend des Labors besteht eine Anwesenheitspflicht.
Lernziele: Die Studierenden sollen an Hand von praxisorientierten Laborversuchen die verschie-
denen Techniken zur Messung von Temperaturen verstehen, Messungen durchführen und dabei die
Problematiken und Grenzen der Messverfahren erkennen können.
Stoffplan: Das Elektrowärmelabor I umfasst 8 Versuche mit den Themen Temperatur- u. Infra-
rotmesstechnik, Temperaturregelung, Wärmeübergang,Umschaltverluste bei Halbleitern
Webseite: http://www.etp.uni-hannover.de
– SS 2020 {Lehrveranstaltung und Prüfung}
Prüfer: Nacke, Dozent: Nacke, Prüfung: Laborübung
• Labor: Energieversorgung/ Hochspannungstechnik | PNr: 3056
Englischer Titel: Electric Power Systems and High Voltage Engineering Laboratory
4 L, 4 LP, Wahl (im Kompetenzfeld), Studienleistung, unbenotet
Arbeitsaufwand: 120 h
7. STUDIENLEISTUNGEN UND SCHLÜSSELKOMPETENZEN - STUDIENARBEIT [PO 2015] 8
mögl.Prüfungsarten: Laborübung
Frequenz: jedes Semester
Bemerkungen: alter Name: Elektrische Energieversorgung B — Anmeldung zum Labor unter
https://www.tnt.uni-hannover.de/etinflabor/. Während des Labors besteht eine Anwesenheits-
pflicht.
Lernziele: Auf Basis der theoretischen Grundlagen sollen die Studierende mit Hilfe praktischer
Messungen nicht-stationäre Vorgänge in Elektroenergiesystemen sowie Hochspannungsentladungen
und impulsförmigen Vorgängen in Hochspannungsnetzen erlernen und festigen.
Stoffplan: Windkraftanlagen mit Doppelt-Gespeistem Asynchrongenerator (DFIG) — Stern-
punkterdung und Ausgleichsvorgänge — Kurzschlusstromberechnung mit PC — Ferroresonanz —
Messung von Teilentladungen; — Untersuchung von Stoßspannungen; — Kapazitive Belastung von
Hochspannungstransformatoren; — Verhalten von langen Hochspannungsfreileitungen;
Vorkenntnisse: Hochspannungstechnik I; — Das Labor setzt auf die in der Lehrveranstaltung
Elektrische Energieversorgung I und II vermittelten Modulinhalte auf und unterfüttert die Modul-
inhalte anhand von praxisrelevanten Beispielen. Die mathematische Beschreibung und Parametri-
sierung der Betriebsmittel (Generatoren, Motoren, Ersatznetze, Leitungen, Transformatoren, Dros-
selspulen, Kondensatoren) in symmetrischen Komponenten sowie die Vernetzung in symmetrischen
und unsymmetrischen Drehstromsystemen sind notwendige Voraussetzungen für die Durchführung
des Labors.
Literaturempfehlungen: Versuchsumdrucke; — Vorlesungsskript Elektrische Energieversorgung
Band 1 - 3 — Vorlesungsskript Hochspannungstechnik I
Besonderheiten: Jeder Versuch wird in Gruppen von 3-4 Studierenden durchgeführt. Pro Labor-
versuch muss jeder Teilnehmer die drei folgenden Bewertungsschritte durchlaufen. — 1.) Präsenz-
prüfung in Form eines mündlichen oder schriftlichen Labortestats — 2.) Versuchsdurchführung —
3.) Abgabe eines Laborprotokolls pro Gruppe. Im Fachgebieten der Elektrische Energieversorgung
erfolgt die Abgaben des Protokolls 2 Wochen nach Versuchsdurchführung. — — In diesen Bewer-
tungsschritten erfolgt jeweils eine individuelle Bewertung der Studierenden in jedem Laborversuch.
Webseite: http://www.iee.uni-hannover.de/---http://sun1.rrzn.uni-hannover.de/schering
– SS 2020 {Lehrveranstaltung und Prüfung}
Prüfer: Hofmann, Werle, Dozent: Hofmann, Werle, Betreuer: Leveringhaus, Prüfung:
Laborübung
Studienleistungen und Schlüsselkompetenzen - Studienarbeit [PO
2015]
Kompetenzfeld-Information: 13 LP, Pflicht (innerhalb VR)
• Präsentation der Studienarbeit | PNr: 8997
Englischer Titel: Project Thesis Presentation
3 LP, Pflicht (im Kompetenzfeld), Prüfungsleistung, benotet
Arbeitsaufwand: 90 h
mögl.Prüfungsarten: Projektarbeit
Frequenz: jedes Semester
Lernziele: In der Präsentation der Projektarbeit werden die Inhalte und Ergebnisse der Arbeit
in einem zwanzigminütigen Vortrag referiert. Dabei lernen die Studierenden, Inhalte zielgruppenge-
recht darzustellen, die richtigen Medien zu wählen sowie ein Publikum für ein Thema zu motivieren.
Gleichzeitig üben sie Gliederung und Struktur von Vorträgen.
– SS 2020 {Lehrveranstaltung und Prüfung}
Prüfer: N.N., Dozent: N.N., Prüfung: noch nicht bekannt
• Studienarbeit | PNr: 9997
Englischer Titel: Project Thesis
10 LP, Pflicht (im Kompetenzfeld), Prüfungsleistung, benotet
Arbeitsaufwand: 300 h
mögl.Prüfungsarten: Projektarbeit
8. STUDIENLEISTUNGEN UND SCHLÜSSELKOMPETENZEN- STUDIUM GENERALE - [PO 2015]9
Frequenz: jedes Semester
Stoffplan: Die Projektarbeit dient zur Vorbereitung auf die Masterarbeit. Sie vertieft die Tech-
niken des wissenschaftlichen Arbeitens, der Literaturrecherche, der Umsetzung von Fachwissen und
dem wissenschaftlichen Schreiben sowie der Diskussionsführung. Dazu arbeiten sich die Studieren-
den in ein aktuelles Forschungsthema ein, bearbeiten ein Teilprojekt unter Anleitung, dokumentie-
ren die Ergebnisse schriftlich, referieren sie in einem Seminarvortrag und leiten eine wissenschaft-
liche Diskussion zu ihrer Arbeit.
Literaturempfehlungen: Stickel-Wolf, Wolf: Wissenschaftliches Arbeiten und Lerntechniken, 2004;
Walter Krämer: Wie schreibe ich eine Seminar- oder Examensarbeit?, 1999; Gruppe: Studienrat-
geber, Reihe: campus concret, Band: 47.
– SS 2020 {Lehrveranstaltung und Prüfung}
Prüfer: N.N., Dozent: N.N., Prüfung: Projektarbeit
Studienleistungen und Schlüsselkompetenzen- Studium Generale
- [PO 2015]
Kompetenzfeld-Information: 6 LP, Pflicht (innerhalb VR)
• - Freie nichttechnische Fächer im Studium Generale - | PNr: 9060
Englischer Titel: ???
Wahl-Pflicht (im Kompetenzfeld), Studienleistung, unbenotet
mögl.Prüfungsarten: nicht angegeben
Frequenz: jedes Semester
Bemerkungen: (vom Prüfungsausschuss anerkannte Veranstaltungen siehe Aushang!) — Soviele
Fächer (in der Regel 2) bis 6 LP erreicht werden können. — Bitte beim jeweiligen Dozenten zu
Beginn der Veranstaltung erkundigen, ob er eine Nachweis-”Prüfung” abnimmt!!!
Stoffplan: Außer den nachstehenden Angeboten der Fakultät sind alle an der Leibniz Univer-
sität Hannover angebotenen Veranstaltungen zugelassen. — Empfohlen werden Fächer aus den
Bereichen Wirtschaftswissenschaften, Recht und Fremdsprachen!
– SS 2020 {Lehrveranstaltung und Prüfung}
Prüfer: N.N., Dozent: N.N., Prüfung: noch nicht bekannt
Masterarbeit [EN]
Kompetenzfeld-Englischer Titel: Master Thesis
Kompetenzfeld-Information: 33 LP, Pflicht (innerhalb VR)
• Masterarbeit inklusive Präsentation [EN] | PNr: 9998
Englischer Titel: Master Thesis
30 LP, Pflicht (im Kompetenzfeld), Prüfungsleistung, benotet
Arbeitsaufwand: 900 h
mögl.Prüfungsarten: Projektarbeit
Frequenz: jedes Semester
– SS 2020 {Nur Prüfung}
Prüfer: N.N., Prüfung: Projektarbeit
• Präsentation der Masterarbeit (EN) | PNr: 8998
Englischer Titel: Master Thesis Presentation
3 LP, Pflicht (im Kompetenzfeld), Prüfungsleistung, benotet
Arbeitsaufwand: 90 h
mögl.Prüfungsarten: Seminarleistung
Frequenz: jedes Semester
– SS 2020 {Nur Prüfung}
Prüfer: N.N., Prüfung: Seminarleistung
910
Kapitel 3
Vertiefungsrichtung
Kraftwerkstechnik (PO 2015)
(EntMSc15-KW)
Vertiefungsrichtung-Information: 36 LP, Wahl-Pflicht mit Bestehenspflicht
Kraftwerkstechnik (Pflicht) [PO 2015]
Kompetenzfeld-Information: 20 LP, Pflicht (innerhalb VR)
• Hochspannungsgeräte I | PNr: 3326
Englischer Titel: High Voltage Apparatus I
2 V + 1 Ü + 1 L, 4 LP, Wahl-Pflicht (im Kompetenzfeld), Prüfungsleistung, benotet
Arbeitsaufwand: 120 h
mögl.Prüfungsarten: mündl. Prüfung
Frequenz: jährlich im WS
Bemerkungen: mit Laborübung als Studienleistung
Lernziele: Die Studierenen erlernen die Vorgänge in Hochspannungsschaltern und können kri-
tischen Bedingungen für Schalter beurteilen. Sie haben Kenntnisse über Anforderungen in gasi-
solierten Hochspannungsanlagen, Wandlern, Kabeln, Kondensatoren, Durchführungen. Weiterhin
können sie die Leistungsgrenzen von Hochspannungskabeln bestimmen und erwerben Kenntnisse
über Funktion und Auslegung von Hochspannungsableitern.
Stoffplan: Beschreibung der wesentlichen Vorgänge beim Ein- und Ausschalten von Hochspan-
nungsleistungsschaltern; — Darstellung der wichtigsten Auslegungsparameter für die typischen
Komponenten der Energieversorgung (Gasisolierte Schaltanlagen, Wandler, Kabel, Kondensatoren,
Durchführungen); — Grundsätze der thermischen Auslegung von Hoch- und Höchstspannungska-
beln; — Beschreibung der Eigenschaften und Wirkungsweise von Hochspannungsableitern;
Vorkenntnisse: Hochspannungstechnik
Literaturempfehlungen: M. Beyer, W. Boeck, K. Möller, W. Zaengl: Hochspannungstechnik,
Springer Verlag Berlin, ISBN 3-540-16014-0; — M. Kahle: Elektrische Isoliertechnik, Springer Ver-
lag Berlin, ISBN 3-540-19369-3
Webseite: http://www.si.uni-hannover.de
– SS 2020 {Nur Prüfung}
Prüfer: Werle, Prüfung: mündl. Prüfung
• Hochspannungstechnik II | PNr: 3334
Englischer Titel: High Voltage Technique II
2 V + 1 Ü + 1 L, 4 LP, Wahl-Pflicht (im Kompetenzfeld), Prüfungsleistung, benotet
Arbeitsaufwand: 120 h
mögl.Prüfungsarten: mündl. Prüfung
Frequenz: jährlich im SS
10. KRAFTWERKSTECHNIK (PFLICHT) [PO 2015] 11
Bemerkungen: Für PO2017/5LP ist über den 1L-Laboranteil eine Studienleistung nachzuweisen.
Lernziele: Die Studierende erlangen Wissen über Leitungs- und Durchschlagmechanismen in
Flüssigkeiten und festen Isolierstoffen, über Teilentladungsverhalten und Teilentladungsmesstech-
nik sowie über elektrische Beanspruchungen in kombinierten Isolierssystemen. Die Studierenden
beherrschen die Auslegung von Isolierystemen sowie die Beurteilung der Qualität von Isoliersyste-
men in Hochspannungsgeräten.
Stoffplan: Beschreibung der Leitungs- und Durchschlagmechanismen in flüssigen und festen Iso-
lierstoffen bei Gleich-und Wechselspannung; — Beschreibung des Teilentladungsverhaltens von
Isolierstoffen; — Beschreibung der Eigenschaften von flüssigen und festen Isolierstoffen;
Vorkenntnisse: Hochspannungstechnik I
Literaturempfehlungen: M. Beyer, W. Boeck, K. Möller, W. Zaengl: Hochspannungstechnik,
Springer Verlag Berlin, ISBN 3-540-16014-0; — M. Kahle: Elektrische Isoliertechnik, Springer Ver-
lag Berlin, ISBN 3-540-19369-3; — A. Küchler: Hochspannungstechnik, Springer Verlag Berlin,
ISBN 3-540-21411-9;
Webseite: http://www.si.uni-hannover.de
– SS 2020 {Lehrveranstaltung und Prüfung}
Prüfer: Werle, Dozent: Werle, Betreuer: Werle, Prüfung: mündl. Prüfung
• Kraftwerkstechnik II | PNr: 5392
Englischer Titel: Power Plant Technology II
2 V + 1 Ü + 1 L, 4 LP, Wahl-Pflicht (im Kompetenzfeld), Prüfungsleistung, benotet
Arbeitsaufwand: 120 h
mögl.Prüfungsarten: Klausur, mündl. Prüfung
Frequenz: jährlich im SS
Bemerkungen: Für PO2017/5LP ist für den 1L-Laboranteil eine Studienleistung (Hausübungen)
nachzuweisen.
Lernziele: Das Verständnis der System- und Betriebstechnik der gängigen Typen von Stromer-
zeugungsanlagen. Folgende Themenbereiche werden behandelt: Anforderungen an die Energiewirt-
schaft, dezentrale Energieanlagen, Kleinkraftwerke, einfache und moderne Wärme- und Verbren-
nungskraftanlagen. — Fachwissen: 45 % — Forschungs- und Problemlösungskompetenz: 10 % —
Planerische Kompetenz: 10 % — Beurteilungskompetenz 30 % — Selbst- und Sozialkompetenz 5
%
Stoffplan: Aufbauend auf den in Kraftwerkstechnik I vermittelten energietechnischen Grundla-
gen werden in dieser Vorlesung Kenntnisse der System- und Betriebstechnik moderner Wärme- und
Verbrennungskraftwerke behandelt. Diese umfassen unter anderem die Komponenten des Wasser-
Dampf-Kreislaufs, die Dampfturbine, den Kondensator, das Kühlsystem, den Dampferzeuger, die
Rauchgasreinigung und die Blockregelung, aber auch Themen wie Verfügbarkeit, gesicherte Lei-
stung und die Frequenzhaltung im Stromnetz. Die Vorlesung erfordert ein grundsätzliches Ver-
ständnis der Funktionsweise moderner Kraftwerke und des Zusammenspiels ihrer wichtigsten Kom-
ponenten. Ein generelles Verständnis ingenieurwissenschaftlicher Zusammenhänge erleichtert den
Lernprozess.
Vorkenntnisse: Grundsätzliches Verständnis der Funktionsweise moderner Kraftwerke und des
Zusammenspiels ihrer wichtigsten Komponenten, generelles Verständnis ingenieurwissenschaftlicher
Zusammenhänge; darüber hinaus vorteilhaft: Kenntnisse der E-Technik, chemischer Reaktionen,
Maschinenelemente, Strömungsmaschinen, Werkstoffkunde, Thermodynamik, Ökonomik. Empfoh-
lene Vorlesungen: Thermodynamik I, Thermodynamik II; dringend empfohlen: Kraftwerkstechnik
I
Literaturempfehlungen: Baehr, H.D.; Kabelac, S.: Thermodynamik, 15. Aufl., Springer-Verlag,
Berlin 2012 Strauß, K.: Kraftwerkstechnik, 6. Aufl., Springer-Verlag, Berlin 2009 Effenberger, H.:
Dampferzeugung, Springer-Verlag, Berlin 2000
Besonderheiten: Im Rahmen der Veranstaltung werden zusätzliche Hausübungen durch die Nut-
zung des E-Learning-Systems ILIAS durchgeführt. Zur Prüfungszulassung ist das Erreichen einer
Mindestpunktzahl notwendig.
Webseite: http://www.ikw.uni-hannover.de
– SS 2020 {Lehrveranstaltung und Prüfung}
Prüfer: Scharf, Dozent: Scharf, Betreuer: Cyris, Prüfung: noch nicht bekannt
11. KRAFTWERKSTECHNIK (PFLICHT) [PO 2015] 12
• Kraftwerkstechnik II | PNr: 5392
Englischer Titel: Power Plant Technology II
2 V + 1 Ü, 4 LP, Wahl-Pflicht (im Kompetenzfeld), Prüfungsleistung, benotet
Arbeitsaufwand: 120 h
mögl.Prüfungsarten: Klausur, mündl. Prüfung
Frequenz: jährlich im SS
Bemerkungen: —
Lernziele: Das Verständnis der System- und Betriebstechnik der gängigen Typen von Stromer-
zeugungsanlagen. Folgende Themenbereiche werden behandelt: Anforderungen an die Energiewirt-
schaft, dezentrale Energieanlagen, Kleinkraftwerke, einfache und moderne Wärme- und Verbren-
nungskraftanlagen. — Fachwissen: 45 % — Forschungs- und Problemlösungskompetenz: 10 % —
Planerische Kompetenz: 10 % — Beurteilungskompetenz 30 % — Selbst- und Sozialkompetenz 5
%
Stoffplan: Aufbauend auf den in Kraftwerkstechnik I vermittelten energietechnischen Grundla-
gen werden in dieser Vorlesung Kenntnisse der System- und Betriebstechnik moderner Wärme- und
Verbrennungskraftwerke behandelt. Diese umfassen unter anderem die Komponenten des Wasser-
Dampf-Kreislaufs, die Dampfturbine, den Kondensator, das Kühlsystem, den Dampferzeuger, die
Rauchgasreinigung und die Blockregelung, aber auch Themen wie Verfügbarkeit, gesicherte Lei-
stung und die Frequenzhaltung im Stromnetz. Die Vorlesung erfordert ein grundsätzliches Ver-
ständnis der Funktionsweise moderner Kraftwerke und des Zusammenspiels ihrer wichtigsten Kom-
ponenten. Ein generelles Verständnis ingenieurwissenschaftlicher Zusammenhänge erleichtert den
Lernprozess.
Vorkenntnisse: Grundsätzliches Verständnis der Funktionsweise moderner Kraftwerke und des
Zusammenspiels ihrer wichtigsten Komponenten, generelles Verständnis ingenieurwissenschaftlicher
Zusammenhänge; darüber hinaus vorteilhaft: Kenntnisse der E-Technik, chemischer Reaktionen,
Maschinenelemente, Strömungsmaschinen, Werkstoffkunde, Thermodynamik, Ökonomik Empfoh-
lene Vorlesungen: Thermodynamik I, Thermodynamik II; dringend empfohlen: Kraftwerkstechnik
I
Literaturempfehlungen: —
Besonderheiten: —
Webseite: http://www.ikw.uni-hannover.de
– SS 2020 {Lehrveranstaltung und Prüfung}
Prüfer: Scharf, Dozent: Scharf, Betreuer: Günzel, Prüfung: Klausur
• Kälteanlagen und Wärmepumpen | PNr: 5701
Englischer Titel: Refrigeration cycles and heat pumps
2 V + 1 Ü + 1 L, 4 LP, Wahl-Pflicht (im Kompetenzfeld), Prüfungsleistung, benotet
Arbeitsaufwand: 120 h
mögl.Prüfungsarten: mündl. Prüfung
Frequenz: jährlich im WS
Bemerkungen: ehemaliger Titel: Kälte- und Klimatechnik
Stoffplan: Die Vorlesung gliedert sich wie folgt: 1. Grundaufgabe der Heiz- und Kältetech-
nik 2. Verfahren zur Kälteerzeugung; Übersicht 3. Kreisprozesse – Grundlagen 4. Die Dampf-
Kompressionskältemaschine: Einfache KKM, Exergieverluste, Verbesserungen der KKM, Kenngrö-
ßen, mehrstufige Anlagen 5. Kältemittel und Öl: Auswahlkriterien, Stoffdaten 6. Kompressoren und
Verdampfer: Bauarten, theoretische Grundlagen 7. Die Absorptionsmaschine: Prinzip und thermo-
dynamische Grenzen 8. Tieftemperaturtechnik (Gasverflüssigung): Gaskälteprozess und seine Va-
riationen, Linde-Prozess, Stirling-Prozess 9. Wärmepumpen Diese Vorlesung führt in Kreisprozesse
zur kontinuierlichen Kälteerzeugung sowie zur Wärmetransformation ein. Ausgehend von thermo-
dynamischen Grundlagen werden verschiedene Verfahren zur Kälteerzeugung vorgestellt; insbeson-
dere der weit verbreitete Kompressionskältekreisprozess wird ausführlich mit seinen Anlagenkom-
ponenten und möglichem Verbesserungspotenzial erläutert. Weitere Verfahren wie Absorptions-
und Adsorptionskältekreisprozesse, der Stirling-Kälte-Prozess, der Joule-Gasprozess, das Linde-
Verfahren und magnetokalorische Verfahren werden diskutiert. Die Übung wird u.a. an einer
Labor-Kälteanlage sowie mit der in der Energietechnik gebräuchlichen Software EES durchgeführt.
Die Wärmepumpen, denen derselbe Kreisprozess zugrundeliegt, werden erläutert. Die Studieren-
den können nach erfolgreichem Durchlauf der Vorlesung Kältekreisprozesse und Wärmepumpen-
12. KRAFTWERKSTECHNIK (WAHL) 13
Kreisprozesse erläutern und auslegen. Sie können Varianten dieser Kreisprozesse ableiten, zugehö-
rige Komponenten sowie deren Zusammenwirken beschreiben sowie die Umweltrelevanz der Kälte-
mittel sowie die Rolle der Energieeffizienz erläutern.
Vorkenntnisse: Vorkenntnisse: Thermodynamik I und Thermodynamik II
Literaturempfehlungen: Baehr, H.D. und Kabelac, S.: Thermodynamik, 16. Aufl.; Berlin, Hei-
delberg: Springer-Verl. 2016
– SS 2020 {Nur Prüfung}
Prüfer: Kabelac, Prüfung: Klausur (90min)
• Maschinendynamik | PNr: 5367
Englischer Titel: Dynamics of Machines
2 V + 2 Ü, 4 LP, Wahl-Pflicht (im Kompetenzfeld), Prüfungsleistung, benotet
Arbeitsaufwand: 120 h
mögl.Prüfungsarten: Klausur
Frequenz: jährlich im WS
Bemerkungen: Für PO2017/5LP ist über den 1L-Laboranteil eine Studienleistung nachzuweisen.
Lernziele: In diesem Modul werden wird das Wissen über die Beschreibung und Lösung dynami-
scher Probleme mit mehreren Freiheitsgraden vermittelt und vertieft. Nach erfolgreicher Absolvie-
rung des Moduls sind die Studierenden in der Lage — • Die Ausdrücke Eigenfrequenzen, Eigenfor-
men, Modaltransformation in der richtigen Art und Weise einzusetzen — • Mehrfreiheitsgradsyste-
me in der Form matrizieller Differentialgeichungen zu beschreiben — • Mehrfreiheitsgradsysteme
in Bezug auf Eigenformen, Starrkörpermoden und Effekte wie Tilgung zu interpretieren — • Kri-
tische Betriebszustände von Maschinen und anderen dynamischen Systemen wie Resonanzen und
Instabilitätsbereiche zu beurteilen — • Die Vorteile einer Beschreibung von Mehrfreiheitsgradsyste-
men im Modalraum inkl. modaler Dämpfung zu erklären — • Das Lavalläufermodell einzusetzen,
um grundlegende dynamische Effekte aus der Rotordynamik zu beschreiben, wie Selbstzentrierung,
anisotrope Lagersteifigkeiten, Effekte innerer und äußerer Dämpfung, Kreiseleffekte
Stoffplan: • Eigenfrequenzen und Eigenformen in der Mehrfreiheitsgraddynamik — • Starr-
körpermoden — • Eigenwertproblem — • Anfangswertproblem — • Modaltransformation und
Entkopplung der Freiheitsgrade — • Modale Dämpfung — • Lavalläufer mit Unwuchtanregung —
• Dämpfung und Stabilität in der Rotordynamik —
Vorkenntnisse: Technische Mechanik IV
Literaturempfehlungen: Holzweißig, Dresig: Lehrbuch der Maschinendynamik. Fachbuchverlag
Leipzig. Magnus, Popp: Schwingungen. Teubner-Verlag. Inman: Engineering Vibration. Prentice
Hall.
Besonderheiten: Matlab-basierte Semesteraufgabe als begeitende Hausarbeit im Selbststudium.
Aufwand: 30 SWS
– SS 2020 {Nur Prüfung}
Prüfer: Wallaschek, Wangenheim, Prüfung: Klausur
Kraftwerkstechnik (Wahl)
Kompetenzfeld-Englischer Titel: Power plant technology (Optional)
Kompetenzfeld-Information: 16 LP, Wahl (innerhalb VR)
Kompetenzfeld-Ansprechpartner: Studiendekanat Elektrotechnik und Informationstechnik
eingeteilt in 2 Module ”Vertiefung: Kraftwerkstechnik I+II”: je min. 2 Vorlesungen und Übungen mit
min. insg. 8 LP (= 2 Klausuren/mündl.-Prüfungsleistungen), empfohlen für das 1.+2. Semester (I) bzw.
für das 3. Semester (II)
• Stationäre Gasturbinen | PNr: 5375
Englischer Titel: Heavy-duty Gas Turbines
2 V + 1 Ü, 4 LP, Pflicht (im Kompetenzfeld), Prüfungsleistung, benotet
Arbeitsaufwand: 120 h
mögl.Prüfungsarten: Klausur
Frequenz: jährlich im SS, empf.: 1.Sem.
Bemerkungen: Ehemaliger Titel: Strömungsmaschinen II (bis WS 2016/17) —
Lernziele: Verständnis der thermodynamischen und strömungsmechanischen Grundlagen; deren
13. KRAFTWERKSTECHNIK (WAHL) 14
Anwendung auf thermische Strömungsmaschinen, wie z.B. Gasturbinen, Dampfturbinen, Abgas-
turbolader, Axial- und Radialverdichter. - Überblick über Anwendungen und Bauformen thermi-
scher Turbomaschinen (z.B. Flugtriebwerke, Gas- und Dampfturbinen für Kraftwerke, Turbolader,
Industrieverdichter) - Energieumwandlung in der elementaren Turbomaschinenstufe - Thermody-
namische Grundlagen: Zustandsänderungen des Arbeitsmediums, Kreisprozesse, Wirkungsgrade -
Auslegung des Schaufelgitters, reale Strömung im Gitter, Gitterkenngrößen, Aufbau ganzer Stufen
aus Gittern - Typische Beispiele für die Auslegung von radialen und axialen Verdichtern und Tur-
binen am Beispiel einer Gasturbine
Stoffplan: Das Ziel des Kurses ist das Erlernen der Grundlagen der Auslegung und konstrukti-
ven Ausführung von thermischen Strömungsmaschinen. Am Beispiel von Gas- und Dampfturbinen
werden sowohl der Aufbau als auch die technischen Anforderungen an Verdichter hinsichtlich Wir-
kungsgrad und Pumpgrenze sowie an die Aerodynamik, Kühlung und das Schwingungsverhalten
von Turbinen erläutert. Des Weiteren wird auf die Festigkeit und das dynamische Verhalten von
Läufern und Gehäusen sowie auf die Verbrennung, Verbrennungsstabilität und Kühlung mit den
daraus resultierenden Brennern und Brennkammern eingegangen. Zudem werden auf die Kreispro-
zesse und die praktischen Umsetzungen von Gesamtkraftwerken eingegangen.
Vorkenntnisse: Zwingend: Thermodynamik und Strömungsmechanik I; Empfohlen: Strömungs-
mechanik II
Literaturempfehlungen: Vorlesungsskript
Besonderheiten: —Ehemaliger Titel: Strömungsmaschinen II
Webseite: http://www.tfd.uni-hannover.de
– SS 2020 {Lehrveranstaltung und Prüfung}
Prüfer: Seume, Dozent: Seume, Betreuer: Hartmann, Prüfung: Klausur
• Erneuerbare Energien und intelligente Energieversorgungskonzepte | PNr: 3343
Englischer Titel: Renewable Energies and Smart Concepts for Electric Power Systems
2 V, 3 LP, Wahlmerkmal unbekannt (im Kompetenzfeld), Leistungsform unbekannt, benotet
Arbeitsaufwand: 90 h
mögl.Prüfungsarten: Klausur
Frequenz: jährlich im SS
Bemerkungen: Titel ab SS 10 geändert; vorher: Neue Komponenten der elektrischen Energiever-
sorgung —
Lernziele: Die Studierenden erlernen die nachhaltigen und regenerativen Energieversorgungs-
systeme und -konzepte sowie Entwicklungstendenzen in der Energieversorgung. Desweiteren wird
das Betriebsverhalten der neuen Komponenten, deren Zusammenwirken und Einbindung in das
bestehende Netz vermittelt. Es wird dabei auf die dezentralen Strukturen und Möglichkeiten der
Steuerung dezentraler Erzeuger (Energiemanagement) eingegangen.
Stoffplan: Aufbau und Struktur nachhaltiger und regenerativer Energieversorgungssysteme, Win-
denergienutzung, Netzanschluss von dezentralen Energieerzeugungsanlagen, Supraleitung, supralei-
tende Betriebsmittel, Wasserstofftechnik, Brennstoffzelle, Geothermie, Energiespeicher, dezentrale
Strukturen und Energiemanagement (smart grids), Photovoltaik, Eigenschaften von und Netzbe-
trieb mit FACTS und HGÜ.
Literaturempfehlungen: Skripte
Webseite: http://www.iee.uni-hannover.de/
– SS 2020 {Lehrveranstaltung und Prüfung}
Prüfer: Hofmann, Dozent: Hofmann, Betreuer: Hofmann, Prüfung: Klausur
• Strömungsmechanik II | PNr: 5350
Englischer Titel: Fluid Dynamics II
2 V + 2 Ü, 4 LP, Wahl (im Kompetenzfeld), Leistungsform unbekannt, benotet
Arbeitsaufwand: 120 h
mögl.Prüfungsarten: Klausur
Frequenz: jährlich im WS
Lernziele: Verständnis der theoretischen Grundlagen und der Physik von Strömungen - Grund-
gleichungen der Strömungsmechanik - Laminare und turbulente Strömungen - Grenzschichttheorie
14. KRAFTWERKSTECHNIK (WAHL) 15
- Potentialströmungen - Exakte Lösungen der Navier-Stokes Gleichungen - Ähnlichkeitsbetrach-
tung und Dimensionsanalyse - Kompressible Strömungen
Stoffplan: Die Lehrveranstaltung behandelt die theoretischen Grundlagen und die Physik von
Strömungen, um so ein tieferes Verständnis technischer Strömungen zu fördern. Neben den Grund-
gleichungen der Strömungsmechanik und exakten Lösungen der Navier-Stokes Gleichungen stehen
laminare und turbulente Strömungen sowie die Grenzschichttheorie im Mittelpunkt der Vorlesung.
Weitere Themenfelder der Veranstaltung sind Potentialströmungen und Ähnlichkeitstheorie sowie
kompressible Strömungen.
Vorkenntnisse: Strömungsmechanik I
Literaturempfehlungen: Spurk, A.: Strömungslehre - Einführung in die Theorie der Strömun-
gen, 4. Aufl., Springer-Verlag Berlin [u.a.], 1996. Schade, H.; Kunz, E.: Strömungslehre: mit einer
Einführung in die Strömungsmesstechnik, 2. Auflage, de Gruyter, Berlin, 1989. Schlichting, H.;
Gersten, K.: Grenzschicht-Theorie. 9. Aufl. Springer-Verlag New-York Heidelberg, 1997. Munson,
B.R.; Young, D.F.; Okiishi, T.H.: Fundamentals of fluid mechanics. 3. Auflage, John Wiley & Sons,
Hoboken, NJ, 1998. Fox, R.W.; McDonald, A.T.; Pritchard, P.J.: Fox and McDonald’s introduction
to fluid mechanics. 8. Auflage, Wiley, Hoboken, NJ, 2011. Bird, R.B.; Stewart, W E.; Lightfoot,
E.N.: Transport Phenomena. New York, Wiley & Sons, 1960. Pope, S.B.: Turbulent Flows. Cam-
bridge, Cambridge Univ. Press, 2000. Bei vielen Titeln des Springer-Verlages gibt es im W-Lan der
LUH unter www.springer.com eine Gratis Online-Version.
Webseite: http://www.tfd.uni-hannover.de
– SS 2020 {Nur Prüfung}
Prüfer: Wolf, Prüfung: Klausur (90min)
• Brennstoffzellen und Wasserelektrolyse | PNr: 8016
Englischer Titel: Fuel Cells and Water Electrolysis
3 V + 2 Ü, 4 LP, Wahl (im Kompetenzfeld), Prüfungsleistung, benotet
Arbeitsaufwand: 120 h
mögl.Prüfungsarten: mündl. Prüfung
Frequenz: jährlich im SS
Lernziele: Das Modul vermittelt ein grundlegendes Verständnis der physikalischen Vorgänge in
elektrochemischen Energiewandlern. Diese Vorgänge sind bei der Wandlung chemischer innerer
Energie in elektrische Energie durch Brennstoffzellen sowie dem umgekehrten Fall, der Wandlung
von elektrischer Energie in chemische Energie durch Elektrolyse, sehr ähnlich, so dass sich eine
parallele Behandlung von Brennstoffzelle und Elektrolyse anbietet. Nach erfolgreichem Durchlauf
des Moduls sind die Studierenden in der Lage -das zugrundeliegende physikalische Prinzip der
elektrochemischen Energiewandlung aus eigenem Verständnis heraus zu erläutern, die wichtig-
sten Elemente einer elektrochemischen Zelle sowie deren Funktion qualitativ und quantitativ zu
beschreiben, die notwendige Systemtechnik zu benennen und zu bewerten sowie die wichtigsten
Verlustmechanismen zu quantifizieren.
Stoffplan: Für die Vorlesung sind die folgenden Inhalte vorgesehen (Gliederung): 1. Einführung;
Grundlagen zu Brennstoffzellen und Elektrolyse — 2. Stationäres Betriebsverhalten von Brenn-
stoffzellen — 2.1 Einstieg und Überblick (Kennlinie) — 2.2 Gleichgewichtsspannung (Nernst-Gl.)
— 2.3 Reaktionskinetik (Butler-Volmer-Gl.) — 2.4 Wärme• und Stofftransport — 2.5 Integrale Bi-
lanzgleichungen — 2.6 Zusammenführen der Komponenten/Dimensionierung — 3. Experimentelle
Methoden in der Brennstoffzellenforschung — 4. Brennstoffzellensysteme — 5. Wasserelektrolyse;
Speicherung von Wasserstoff —
Vorkenntnisse: Thermodynamik, Transportprozesse in der Verfahrenstechnik
Literaturempfehlungen: R. O¿Hayre/S. Cha/W. Colella/F. Prinz: Fuel Cell Fundamentals 2.
ed. New York: Wiley & Sons, 2009 W. Vielstich et al.: Handbook of Fuel Cells. New York: Wiley
& Sons, 2003 A. Bard, L.R. Faulkner: Electrochemical Methods. New York: Wiley & Sons, 2001
Webseite: http://www.tfd.uni-hannover.de
– SS 2020 {Lehrveranstaltung und Prüfung}
Prüfer: Kabelac, Dozent: Kabelac, Hanke-Rauschenbach, Betreuer: Bensmann, N.N., Prüfung:
Klausur
• Dampfturbinen | PNr: 5361
Englischer Titel: Steam Turbines
15. KRAFTWERKSTECHNIK (WAHL) 16
2 V + 1 Ü + 1 L, 4 LP, Wahl-Pflicht (im Kompetenzfeld), Prüfungsleistung, benotet
Arbeitsaufwand: 120 h
mögl.Prüfungsarten: Klausur, mündl. Prüfung
Frequenz: jährlich im SS
Lernziele: Einsatzspektrum - Thermodynamischer Arbeitsprozess - Arbeitsverfahren und Bau-
arten - Beschaufelungen - Leistungsregelung - Betriebszustände - Turbinenläufer und -gehäuse -
Systemtechnik und Regelung
Stoffplan: Dampfturbinen sind Schlüsselkomponenten bei der Verstromung von fossilen, nuklea-
ren und erneuerbaren Energieträgern. Die Stromerzeugung mit Hilfe von Dampfturbinen deckt der-
zeit rund 70 % der weltweiten Gesamterzeugung ab. Die Lehrveranstaltung soll praxisbezogen das
Einsatzspektrum, die Funktionsweise (z.B. thermodynamischer Arbeitsprozess, Arbeitsverfahren,
Leistungsregelung) und konstruktive Ausführung (z.B. Bauarten, Beschaufelung, Turbinenläufer/-
gehäuse) von Dampfturbinen vermitteln. Darüber hinaus werden detaillierte Einblicke in die Her-
stellung von modernen Hochleistungs- Dampfturbinen im Rahmen einer Besichtigung eines Entwicklungs-
und Fertigungsstandortes gegeben.
Vorkenntnisse: Thermodynamik, Strömungsmaschinen
Literaturempfehlungen: Vorlesungsunterlagen
Besonderheiten: Besichtigung der Siemens Dampfturbinen- und Generatorfertigung in Mülheim
an der Ruhr. Die Vorlesung findet als Blockveranstaltung (i.d.R. 14-tägig) statt.
Webseite: http://www.tfd.uni-hannover.de
– SS 2020 {Lehrveranstaltung und Prüfung}
Prüfer: Deckers, Dozent: Deckers, Prüfung: mündl. Prüfung
• Elektrische Klein-, Servo- und Fahrzeugantriebe | PNr: 3364
Englischer Titel: Small Electrical Motors and Servo Drives
2 V + 1 Ü + 1 L, 4 LP, Wahl-Pflicht (im Kompetenzfeld), Prüfungsleistung, benotet
Arbeitsaufwand: 120 h
mögl.Prüfungsarten: Klausur, mündl. Prüfung
Frequenz: jährlich im WS
Bemerkungen: NUR FÜR PO 2011, NICHT FÜR PO 2015 — Für PO2017/5LP ist über den 1L-
Laboranteil eine Studienleistung in Form von zwei Laborversuchen nachzuweisen.
Lernziele: Das Modul vertieft die bereits bekannten grundlegenden Kenntnisse über Synchron-
und Induktions- und Gleichstrommaschinen um spezifische Einsichten in die spezielle Gestaltung
von am Netz betreibbaren Kleinmaschinen und in die Besonderheiten beim Betrieb als Servomo-
tor oder als Fahrzeugantrieb. Die Studierenden lernen, — - das Betriebsverhalten der verschiede-
nen Arten von Kleinmaschinen sowie Besonderheiten wie Drehmomentpulsationen selbstständig
zu analysieren, — - zu beurteilen, welche Arten elektrischer Maschinen als Servoantrieb bzw. als
Fahrzeugantrieb besonders geeignet oder weniger geeignet sind sowie — - Magnetkreise permanen-
terregter Maschinen anforderungsgerecht und gegen Entmagnetisierung im Betrieb geschützt neu
zu entwerfen.
Stoffplan: Kostengünstige bzw. hochwertige Ausführungen, Übersicht über fremd- und selbst-
geführte Motoren, grundsätzliche Konstruktionsmöglichkeiten, permanentmagnetische Werkstoffe.
Permanenterregte Gleichstrommotoren: Ausführungen (Walzen-, Scheiben-, Glockenläufer), An-
wendungen, Magnetwerkstoffe, Betriebsverhalten, Drehzahlstellung. Universalmotoren: Aufbau,
Anwendungen, Betriebsverhalten, elektrische und elektronische Drehzahlstellung, Kommutierung.
Wechselstrom-Induktionsmotoren: Aufbau, Anwendungen, Wicklungsarten, Ausführungen (Kondensator-
, Widerstandshilfsstrang-, Spaltpolmotor), Betriebsverhalten (verallgemeinerte Symmetrische Kom-
ponenten, Leitwertortskurve), Drehzahlstellung. Wechselstrom-Synchronmaschinen: Aufbau (Stän-
der mit Nuten, ausgeprägten bzw. Klauen-Polen), Motoren mit Magnet-, Hysterese- und Reluk-
tanzläufer. Grundlagen der Servoantriebe (Gleichstrom-, Induktions- und Synchron-Servomotoren).
Fahrzeugantriebe: Klauenpol-Generatoren (Fahrrad, Kfz), Fahrmotoren (Arten, Besonderheiten,
Energieeffizienz), Hilfsantriebe.
Vorkenntnisse: Grundlagen der elektromagnetischen Energiewandlung (notwendig)
Literaturempfehlungen: Stölting / Beisse: Elektrische Kleinmaschinen (B.G. Teubner, Stutt-
gart) — Stölting / Kallenbach: Handbuch Elektrische Kleinantriebe (Hanser, München) — Skrip-
tum zur Vorlesung
16. KRAFTWERKSTECHNIK (WAHL) 17
Webseite: http://www.ial.uni-hannover.de/
– SS 2020 {Nur Prüfung}
Prüfer: Ponick, Prüfung: Klausur (90min)
• Elektromagnetische Verträglichkeit | PNr: 3202
Englischer Titel: Electromagnetic Compatibility
2 V + 1 Ü + 1 L, 4 LP, Wahl-Pflicht (im Kompetenzfeld), Prüfungsleistung, benotet
Arbeitsaufwand: 120 h
mögl.Prüfungsarten: Klausur, mündl. Prüfung
Frequenz: jährlich im WS
Bemerkungen: NUR FÜR PO 2011, NICHT FÜR PO 2015 — Die für die PO2017/5LP nachzu-
weisende Studienleistung ”1L-Laboranteil” wird in Form von vorlesungsbegleitenden Hausübungen
zu erbringen.
Lernziele: Die Studierenden können - das Störkopplungsmodel systematisch auch auf große Sy-
steme anwenden, - sinnvolle Entstörmaßnahmen angeben, - EMV- Simulationstools sinnvoll aus-
wählen, - EMV-Schutzkonzepte entwickeln, - Besonderheiten der EMV-Messtechnik erklären und
anwenden. Die Studierenden kennen die Struktur der EMV-EU-Normung.
Stoffplan: Kopplungsmodelle, Störquellen, Störmechanismen, EMV-Planung großer Systeme,
Analyseverfahren, Entstörmaßnahmen (Layout, Filterung, Schirmung,)Normative Anforderungen,
EMV-Messtechnik
Vorkenntnisse: Grundkenntnisse der - Elektrotechnik - Signale und Systeme - Hochfrequenztech-
nik
Literaturempfehlungen: K.H. Gonschorek: EMV für Geräteentwickler und Systemintegratoren,
Springer Verlag 2005; R. Perez: Handbook of Electromagnetic Compatibility, Academic Press 1995
Besonderheiten: Die Vorlesung wird aufgezeichnet und im Netz zur Verfügung gestellt. Die Übun-
gen werden durch praktische Vorführungen und Experimente unterstützt.
Webseite: http://www.geml.uni-hannover.de/emv.html
– SS 2020 {Nur Prüfung}
Prüfer: Garbe, Prüfung: Klausur (60min)
• Energiespeicher II | PNr: 3350
Englischer Titel: Energy Storage II
2 V + 1 Ü + 1 L, 4 LP, Wahl-Pflicht (im Kompetenzfeld), Prüfungsleistung, benotet
Arbeitsaufwand: 120 h
mögl.Prüfungsarten: Klausur
Frequenz: jährlich im SS
Bemerkungen: mit Laborübung als Studienleistung
Lernziele: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung sind in der Lage Simulati-
onsstudien zur Bewertung von Speicheranwendungen durchzuführen. Ferner sind Sie mit den me-
thodischen Ansätzen zur anwendungsspezifischen Speicherauswahl und Dimensionierung vertraut
und können diese entsprechend anwenden. Darüber hinaus verfügen die Teilnehmerinnen und Teil-
nehmer über einen umfassenden Überblick zu Lithium-Ionen-Akkumulatoren und sind mit deren
Betriebsführung, Schutz und allen sicherheitstrelevanten Aspekten vertraut.
Stoffplan: Simulation komplexer Lastgänge (Problemformulierung als Zustandsautomat, nume-
rische Behandlung); Methodisches Vorgehen bei der Gestaltung und Auslegung von Speichersyste-
men (Systeme ohne zuverlässige Infrastruktur, Systeme mit zuverlässiger Infrastruktur, Betrach-
tung von Dualspeichern); Lithium-Ionen-Akkumulatoren (Aufbau und Funktionsprinzip, Materia-
lien, Sicherheit von Li-Ionen-Zellen); Batteriesystemtechnik (Ladeverfahren, Zustandsbestimmung)
Vorkenntnisse: Energiespeicher I
Literaturempfehlungen: M. Sterner, I. Stadler: Energiespeicher - Bedarf, Technologien, Integra-
tion, Springer-Verlag, Berlin 2014 — R. Korthauer: Handbuch Lithium-Ionen-Batterien, Springer-
Verlag, Berlin Heidelberg 2013 — B. Scrosati, K. M. Abraham, W. A. van Schalkwijk, J. Hassoun:
Lithium Batteries: Advanced Technologies and Applications, John Wiley & Sons, 2013 — A. Jos-
sen, W. Weydanz: Moderne Akkumulatoren richtig einsetzen, Reichardt Verlag, Untermeitingen
2006 —
Besonderheiten: Diese Veranstaltung umfasst eine Studienleistung in Form eines Laborversuchs
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