Neue Wege n ft Ausgabe 7 - Evangelische Kirchengemeinde Baesweiler
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KONTAKTE
Evangelische Kirchengemeinde
Baesweiler – Setterich – Siersdorf
Pfarrer
Jochen Gürtler Ulrich Schuster
Otto-Hahn-Straße 5 An der Gnadenkirche 1
52499 Baesweiler 52499 Baesweiler
Telefon: 02401-602106 Telefon: 02401-51406
Email: jochen.guertler@ekir.de Email: ulrich.schuster@ekir.de
Sprechzeiten: Sprechzeiten:
Di 10 bis 11 Uhr im Gemeindebüro nach Vereinbarung
und nach Vereinbarung
Gemeindebüro Friedenskirche Baesweiler
Monika Lieffertz Küster und Hausmeister
Otto-Hahn-Straße 1 Drago Juran
52499 Baesweiler Otto-Hahn-Straße 1 (Büro)
Telefon: 02401-2202 52499 Baesweiler
Telefax: 02401-603246 Telefon: 0157-84654618
Email: baesweiler@ekir.de Ansprechpartner für alle
Vermietungsfragen.
Öffnungszeiten:
Di 13 bis 16 Uhr Gnadenkirche Setterich
Mi-Fr 10 bis 12 Uhr An der Gnadenkirche 1
Bankverbindung: 52499 Baesweiler
IBAN DE77 3905 0000 0003 4032 19 Gabi Mai
BIC AACSDE33 Telefon: 0178-4578907
Erlöserkirche Siersdorf
Heinrich-Franken-Straße 19
52457 Aldenhoven
www.evangelisch-in-baesweiler-setterich-siersdorf.de
2Evangelisches Familienzentrum
IMPRESSUM
Setterich – Engelhaus
Gemeindebrief der Ev. Kirchengemeinde
Leiterin: Simone Wehr
Baesweiler – Setterich – Siersdorf
Hans-Böckler-Straße 1a
52499 Baesweiler Auflage:
Telefon: 02401-51888 3.500, erscheint dreimal im Jahr
Mobil: 0177-8726373
Herausg.:
Email: ev.kiga.setterich@gmx.de BVA der Ev. Kirchengemeinde
www.familienzentrum-setterich.de Baesweiler – Setterich – Siersdorf
Telefonseelsorge (gebührenfrei) Redaktion:
Jochen Gürtler, Judith Jung,
Telefon: 0800-1110111 Monika Lieffertz, Margret Nußbaum,
oder: 0800-1110222 Ulrich Schuster
Layout:
Sylvia Kasper, www.blue-sunflower.de
Druck:
www.gemeindebriefdruckerei.de
Der nächste Gemeindebrief erscheint
im September 2019.
Vorläufiger Redaktionsschluss:
5.7.2019
Bildverzeichnis:
Titelbild © Shutterstock | Oscity
S. 5 © Shutterstock | Ozerov Alexander
S. 6 © Shutterstock | PopTika
S. 7 © Waghubinger
S. 8 © Shutterstock | Stanislav Bokach
S. 9 oben © Shutterstock | Kletr
S. 9 unten © Mester
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S. 11 rechts © Shutterstock | PopTika
S. 16 © Shutterstock | LightField Studios
S. 17 © Shutterstock | modera761101
S. 18 © Shutterstock | Artit Fongfung
S. 30 Grafik © Shutterstock | Milles Vector Studio
S. 36 unten © Mester
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S. 39 unten © Shutterstock | Eakdesign
S. 42 Foto © Shutterstock | Africa Studio
S. 42 Grafik © Shutterstock | John_Dakapu
Rückseite © GEP
3Inhaltsverzeichnis
Kontakte & Impressum 2-3
Inhaltsverzeichnis 4
Vorwort 5
An(ge)dacht 6-7
Thema: Vertraut den neuen Wegen 8-9
Mut: Warum er so wichtig ist 10-11
Vereint und offen: Gründungsgottesdienst 12-15
Gottes Volk wandelt 16-18
Gemeindefest 19
Alte Traditionen wieder neu aufleben lassen 20-21
Gottesdienste / Kirchentaxi 22-24
Termine in Setterich 25
Termine in Baesweiler 26-27
Konfirmationen 28-29
Anmeldung zum Konfirmationsunterricht 30
Ferienspiele 31
Spendenaktion Taufbaum 32-33
Familienzentrum 34-36
Der Weg durchs Kirchenjahr 37
Kindergeschichte 38
Rätselseite 39
Amtshandlungen / Datenschutz 40-41
Kinderchor 42
Adressen 43
4VORWORT
Liebe Leserinnen und Leser,
neue Wege zu gehen fällt dem einen So beschreibt ein Artikel die Entste-
schwerer und dem anderen leichter. hungsgeschichte des Liedes „Ver-
Mit dem Gründungsgottesdienst am traut den neuen Wegen“, ein anderer
27. Januar 2019 ist die neue Gemein- macht „Mut“, einmal Gewohntes hin-
de schon einmal fröhlich-beschwingt ter sich zu lassen und Neues zu ent-
gestartet. Jetzt, im Alltag, muss die decken. Im Beitrag „Das wandernde
Fusion noch in vielen kleinen Schrit- Gottesvolk“ erfahren Sie, dass Auf-
ten eingeübt werden. brüche zum Leben mit Gott dazuge-
hören. Und auf der Kinderseite zeigt
„Das Gänseblümchen“, wie man das
beste im Leben verpassen kann, wenn
einem der Mut fehlt, sich „zu öffnen“.
Dem einen oder anderen wird ange-
sichts dieser Aufbruchgeschichten
aber vielleicht auch bange. Zu viele
Unsicherheiten sind mit Aufbrüchen
im Leben verbunden. Und so man-
che/r mag vielleicht lieber an dem
Platz bleiben wollen, an dem er sich
befindet. Darum steht zu Beginn des
Gemeindebriefes auch die Andacht,
diesmal von Pfr. Gürtler, der Jesu Ver-
heißung auslegt, dass er auf den neu-
„Eigentlich ist es ganz einfach: Man en Wegen der ist, der uns begleitet.
muss nur immer einen Fuß vor den Zuletzt soll Ihnen ein Zitat von
anderen setzen“, erklärte ein Sportler Hermann Hesse Lust machen, sich
einmal das Geheimnis, einen Mara- auf die vielen Aufbrüche in diesem
thon zu laufen. Aber die vielen klei- Gemeindebrief und in der Gemeinde
nen Schritte müssen eben gemacht einzulassen:
werden, jeder einzelne.
„Und jedem Anfang wohnt ein Zau-
Deshalb möchte uns dieser neue Ge- ber inne…“
meindebrief Mut machen, die Schritte
zu gehen, die jeweils vor uns liegen. Viel Freude beim Lesen unseres neu-
Viele einzelne Beiträge beleuchten en Gemeindebriefes wünscht Ihnen
von verschiedenen Seiten, was es be-
deutet, sich auf den Weg zu machen. Ihr Redaktionsteam
5AN(GE)DACHT
Monatsspruch April
Jesus Christus spricht:
Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.
(Matthäus 28,20)
„Ich denke an dich, ich bin bei dir!“, he, ich bin bei euch alle Tage, bis an
sagen wir zu jemanden, der eine der Welt Ende!“ Jesus möchte ihnen
schwere Aufgabe vor sich hat. Er soll Mut machen, wenn sie bei der Erfül-
sich nicht alleine fühlen und mit Mut lung der Aufgabe in Schwierigkeiten
und Zuversicht die Sache angehen. kommen.
Der Spruch in der Bibel Der Spruch heute
Die Worte des Monatsspruches sind Heute werden Jesu Worte immer bei
auch so gemeint. Es ist der letzte einer Taufe vorgelesen. Das Verspre-
Satz im Matthäusevangelium. Jesus, chen der Begleitung und den Zu-
von den Toten auferstanden, ruft sei- spruch von Mut, um auch Schwierig-
ne Jünger noch einmal zusammen. keiten zu meistern, wird Täuflingen für
Er gibt ihnen eine letzte Anweisung ihren Lebensweg mitgegeben. Dabei
„Lehrt alle Völker: Tauft sie auf den ist im Blick, dass das Leben auch mit
Namen des Vaters und des Sohnes dem Beistand Christi nicht immer
und des Heiligen Geistes und leh- einfach sein wird. Gerade in schwie-
ret sie alles, was ich euch befohlen rigen Situationen ist seine Begleitung
habe“. Dann verspricht er ihnen: „Sie- sicher, auch wenn wir sie dann nicht
6spüren. Christus ist bei uns und gera- habe, worauf es im Leben ankommt.
de auch dann nah, wenn das Leben Vorher habe er gearbeitet wie ein Ver-
nicht gerade verläuft oder einfach ist. rückter. Durch die steife Hand muss-
te er kürzer treten und habe gespürt,
Gottes Nähe auch in Schwierig- wie wichtig seine Frau und die Kinder
keiten sind. Er sei Gott heute dankbar, dass
es so gekommen sei.
Vor einigen Jahren traf ich auf einer
Fortbildung einen Mann, der die Fin- Auch schwierige Situationen können
ger seiner rechten Hand nicht mehr einen Sinn haben. Auf ungeraden
bewegen konnte. Durch eine Krank- Wegstrecken kann Christus uns nahe
heit waren sie steif. Auf meine Frage, sein und uns helfen, sie zu bestehen
ob ich ihm beim Öffnen des Marme- und verstehen.
ladenglases helfen solle, antwortete
er nein, er wolle dies selber tun. Im Trauen wir auf seinen Beistand.
weiteren Gespräch teilte er mir mit,
dass er durch den Verlust der Funk-
tionalität seiner Hand erst gemerkt Pfarrer Jochen Gürtler
7THEMA
Vertraut den neuen Wegen
Ein Lied für Neuanfänge
Wie oft haben wir dieses Lied – es ist Lied heißt es: „Vertraut den neuen
die Nr. 395 im Evangelischen Gesang- Wegen, auf die der Herr uns weist,
buch - schon in unserem Gottesdienst weil Leben heißt, sich regen, weil
gesungen? Wie oft hat es Menschen Leben wandern heißt“. Klaus-Peter
Mut gemacht, alte, eingefahrene Glei- Hertzsch, der Autor dieses Liedes,
se zu verlassen und neue Wege einzu- hat es anlässlich der Hochzeit seines
schlagen? Passt es deshalb nicht auch Patenkindes im Jahr 1989 in Eisenach
besonders gut zur Fusion unserer drei geschrieben. Die DDR war damals im
Kirchengemeinden? Meister Eckhart, Umbruch. Zwei Monate später trat
ein Philosoph aus dem 13. Jahrhun- Erich Honecker zurück, kurz darauf fiel
dert, hat es einmal auf den Punkt ge- die Berliner Mauer. Kein Wunder, dass
bracht: „Und plötzlich weißt du: Es ist das Lied bald schnell bekannt wurde
Zeit, etwas Neues zu beginnen und und sich immer weiter verbreitete.
dem Zauber des Anfangs zu vertrau- Auch wir singen es oft und gern im
en.“ Dass die Zeit reif ist für einen ge- Gottesdienst. Macht es uns doch Mut,
meinsamen Neubeginn: Das haben Wege zu gehen, die auf den ersten
wir Gemeindeglieder aus Baesweiler, Blick holperig und steil erscheinen,
Setterich und Siersdorf verstanden die aber – in Gemeinschaft erwandert
- und die Fusion gut gemeistert. Im und voller Gottvertrauen - bald den
8Blick frei machen auf einen ganz neu-
en Horizont. Wie ein Prophet dichtete
Klaus-Peter Hertzsch: „Die Tore ste-
hen offen. Das Land ist hell und weit.“
Das schenkte den Menschen in der
damaligen DDR Mut, der ihnen letzt-
lich Flügel verlieh. Am 25. November
2015 verstarb der Professor für Prakti-
sche Theologie Klaus-Peter Hertzsch
im Alter von 85 Jahren in Jena. Be-
kannt wurde er nicht nur durch das
Lied „Vertraut den neuen Wegen“.
Zahlreiche literarische Texte und Bal-
laden stammen aus seiner Feder.
Margret Nußbaum
9THEMA
Mut
Warum er so wichtig ist
Offen seine Meinung vertreten – auch wenn diese nicht dem Zeitgeist ent-
spricht? Unbedingt! Es gibt zahlreiche Situationen im Alltag, in denen Mut
gefragt ist. Mut stärkt die Persönlichkeit und eröffnet neue Horizonte. Warum
es sich lohnt, mutig zu sein...
aus der Kindheit mit sich herum und
„Man kann meist viel mehr tun,
glauben immer noch, was ihnen da-
als man sich gemeinhin zutraut.“
mals eingeimpft wurde: „Das schaffst
Aenne Burda, deutsche Verlegerin
du ja doch nicht!“ – „Hör auf zu spin-
„Wer wagt, selbst zu denken, nen, bleib realistisch!“ – „Das kommt
der wird auch selber handeln.“ überhaupt nicht in Frage. Ich weiß
Bettina von Arnim, deutsche Schriftstellerin besser, was gut für dich ist!“ Sätze
wie diese graben sich tief im Inneren
„Mut steht am Anfang des ein. Und es fällt schwer, diese Bürde
Handelns, Glück am Ende.“ abzuschütteln. Viele verschanzen sich
Demokrit, griechischer Philosoph dann lieber hinter ihrer eigenen Be-
quemlichkeit. Angst vor Veränderung
„Habe Mut, dich deines eigenen
lähmt. Dazu gehört auch die Angst
Verstandes zu bedienen.“
vor notwendigen neuen Schritten in
Immanuel Kant, deutscher Philosoph
unserer fusionierten Kirchengemein-
de.
„Wir brauchen uns nicht weiter vor
Auseinandersetzungen, Konflikten
und Problemen mit uns selbst und Raus aus der Komfortzone
anderen zu fürchten, denn sogar Ster-
ne knallen manchmal aufeinander, Mutig werden, sich auf Neues ein-
und es entstehen neue Welten“, sag- lassen, Abenteuer wagen: All dies
te einmal der britische Komiker und lässt sich trainieren, ganz gleich in
Schauspieler Charlie Chaplin. Mutig welchem Lebensalter. Bei einer Forsa-
seinen Weg gehen, eingefahrene Ver- Umfrage im Auftrag des „Stern“
haltensmuster entlarven, sich selber meinten 81 Prozent der Teilnehmer:
treu bleiben: Das fällt vielen schwer. Die Erfahrung, im Leben schon viele
Und so wird manche Chance ver- Herausforderungen gemeistert zu ha-
tan – aus Angst vor dem ungewissen ben, gab ihnen letztendlich Kraft für
Ausgang – oder aus Angst vor Kon- die Bewältigung von Krisen. „Doch
flikten und Ablehnung durch andere. viele Menschen haben Angst, etwas
Viele schleppen ein schweres Erbe falsch zu machen. Sie denken, dass
10sie wegen ihrer Fehler nicht mehr ge- Anerkennung durch andere lässt noch
schätzt werden und ihr Ansehen da- mehr an die eigenen Stärken glau-
runter leidet“, sagt die Autorin Bea ben. „Wir brauchen die Ermutigung
Engelmann, Diplom-Psychologin, von Menschen, die wir lieben und die
Coach und Unternehmensberaterin uns lieben, die Ermutigung für uns als
aus Bremen. Wichtig ist es, das eine Mensch und nicht für unsere Ideen.
vom anderen zu trennen und Kritik
nicht persönlich zu nehmen. Ein gutes
Selbstwertgefühl wirkt bei Unsicher-
heit wie ein Stoßdämpfer. Es ermög-
licht Authentizität, schenkt Wahlfrei-
heit, die Dinge zu tun oder zu lassen,
und insgesamt eine positivere Hal-
tung im Leben einzunehmen.
Wir möchten Rückhalt haben – was
immer wir auch tun“, sagt Bea Engel-
mann. Wichtig sind darüber hinaus
Durchhaltevermögen und der Glau-
be an sich und seine Fähigkeiten. Die
feste Zuversicht, das Ziel zu erreichen –
auch wenn es ein kurvenreicher Weg
ist –, verleiht Bärenkräfte und Löwen-
mut. Dies gilt – auf unsere Gemeinde
Motivation ist wichtig bezogen – ganz besonders auch in
den Annäherungen nach der geglück-
Träumen, realisieren, kritisch hinterfra-
ten Fusion zu einer Gesamtgemein-
gen: Mit diesen drei Schritten hat der
de. Haben wir den Mut, aufeinander
Amerikaner Walt Disney seinen ge-
zuzugehen, einander zuzuhören und
waltigen Film- und Unterhaltungskon-
uns gegenseitig zu unterstützen.
zern aufgebaut. Stets blieb er seinem
Motto treu: „If you can dream ist, you
Margret Nußbaum
can do it!“: „Wenn du es erträumen
kannst, dann kannst du es auch tun.“
Doch kaum jemand schafft Verände-
Literatur
rungen im Alleingang. Jede und jeder Bea Engelmann: Willkommen in der Mutzone,
braucht ein positives Feedback. Denn Carl Auer Verlag, Heidelberg, 2011
11AUS DER GEMEINDE
Vereint und offen
Der Gründungsgottesdienst der neuen Kirchengemeinde
Baesweiler – Setterich – Siersdorf
Trennende Wände einreißen, zusam- Nach 55 Jahren wieder vereint
menkommen und sich nach außen
öffnen: Wie zwei zuvor eigenständi- Schon zum Jahreswechsel hatten sich
ge Kirchengemeinden ganz leicht zu die beiden evangelischen Kirchenge-
einer werden können, zeigten Pfar- meinden Baesweiler und Setterich-
rer Jochen Gürtler und Pfarrer Ul- Siersdorf offiziell zu einer Gemeinde
rich Schuster am Sonntag, den 27. zusammengeschlossen. Dies feierten
Januar, symbolisch im Gründungs- sie nun mit dem Gründungsgottes-
gottesdienst der Evangelischen Kir- dienst, zu dem fast 250 Menschen
chengemeinde Baesweiler-Sette- in die Friedenskirche kamen. In ihrer
rich-Siersdorf. Sie entfernten eine Dialogpredigt ließen Pfarrer Jochen
Trennwand zwischen sich und die Gürtler und Pfarrer Ulrich Schuster
Rückwand eines Zeltes und machten zunächst die Geschichte der Gemein-
so den Bibelvers deutlich, unter dem de(n) Revue passieren. Sie erinnerten
der ganze Festgottesdienst stattfand: daran, dass Setterich-Siersdorf auf-
„Mache den Raum deines Zeltes grund der stark wachsenden Bevöl-
weit.“ (Jesaja 54,2) kerungszahl in den 1950er und -60er
12Jahren zwei neue Kirchengebäude so- hat, den wieder aufleben zu lassen –
wie eine Kindertagesstätte errichtete die Instrumente befinden sich noch im
und 1964 selbständig wurde. Unver- Turmzimmer“, lachte er. Beide Pfarrer
gessen seien bis heute in Setterich- resümierten, dies seien gute Zeiten
Siersdorf die Jugendfreizeiten mit für die Gemeinden gewesen, mit ei-
Pfarrer Illian in den 1970er Jahren, nem regen Gemeindeleben, das viele
sagte Pfarrer Schuster. In Siersdorf Menschen prägte.
habe es sogar eine Zeit lang einen
eigenen Pastor gegeben, und auch
das Wiedererstarken der Gemeinde
in den 90er Jahren mit Pfarrer Rata-
jek-Greier sei sehr erfreulich gewesen.
Instrumente für Posaunenchor stün-
den bereit
Pfarrer Gürtler berichtete von einer
ganz ähnlichen Entwicklung in der
Kirchengemeinde Baesweiler mit ei- Gemeinsam unter einem Zelt und
ner sehr regen Jugendarbeit und dem segnenden Christus
der Einrichtung des Jugendraumes
„Karton“, den Werkkreisen und dem Nach den Zechenschließungen in der
Kirchenchor ‚Laetitia Cantandi‘, der Region und angesichts des Bevölke-
auch heute noch aktiv ist. „Wir hatten rungsrückgangs sowie der heute ver-
sogar einen Posaunenchor! Wer Lust änderten Lebensgewohnheiten der
13Menschen würden drei Kirchenge- Vertreter des Kirchenkreises würdig-
bäude nun nicht mehr alle gebraucht. ten Entschluss der Gemeinden
„Die Aufgabe von Kirchengebäuden
tut noch weh, aber wir bitten heute In den Grußworten nach dem Got-
um Segen für die Zukunft und für das tesdienst würdigten alle Redner die
Zusammenwachsen zu einer Gemein- mutige Entscheidung der Gemein-
de“, sagte Pfarrer Gürtler in einem den und wünschten Ihnen Gottes
Gebet. Als Höhepunkt der Predigt Segen für die gemeinsame Zukunft.
entfernten beide Pfarrer schließlich Stellvertretend für den Evangelischen
gemeinsam die sie trennende Zelt- Kirchenkreis Aachen sprachen Super-
wand, machten den Blick auf das intendent Hans-Peter Bruckhoff und
neue Logo der Kirchengemeinde frei KSV-Mitglied Matthias Quarch. „Es
und sagten: „Wir wollen jetzt ver- war ein respektvoller, nachdenklicher,
eint sein unter einem Zelt und dem aber sehr kraftvoller Gottesdienst“,
segnenden Christus! Wir glauben an sagte Superintendent Bruckhoff. „Die
den einen Gott, und Christus stand Mitglieder des Kreissynodalvorstan-
in Baesweiler wie in Setterich und in des hat sehr bewegt, was sich in Ih-
Siersdorf immer im Mittelpunkt. Das rer Gemeinde getan hat und es freut
ist es, was zählt.“ uns, dass sie die Herausforderungen
praktisch angehen. Wenn wir über un-
seren Schatten springen, springen wir
nie zu kurz!“
„Schmerzhafte Verluste, aber keine
Verlierer“
Diakon Achim Voiß von der katholi-
schen Gemeinschaft der Gemeinden
St. Marien Baesweiler überreichte der
Gemeinde als Geschenk ein Apfel-
bäumchen. Er berichtete davon, dass
auch die katholischen Gemeinden
ihre Erfahrungen mit Gemeindefusio-
nen gemacht hätten und dass er des-
Es sei besser zusammenzustehen und halb nachvollziehen könne, dass dies
sich zu öffnen als sich zu zersplittern. sicher kein leichter Entschluss gewe-
Anschließend feierte die neue Ge- sen sei. „Auch hier gibt es schmerz-
meinde mit den Abendmahlsgeräten hafte Verluste, aber es gibt keine
aus allen drei Kirchen gemeinsam das Verlierer. So muss es auch sein in der
Abendmahl. Kirche Jesu Christi.“
14Pfarrer im Ruhestand Wolfgang Dö- „Auch dies war anfangs nicht leicht,
ring berichtet in seinem Grußwort aber heute gehört man zusammen.“
davon, wie er selbst 1953 mit seiner Und, so scherzte Linkens: „Sie sind
Familie nach Baesweiler kam, weil uns schon einen Schritt voraus: Sie
sein Vater als Bergmann in der Zeche haben Siersdorf schon mit einge-
Arbeit gefunden hatte. „Setterich war meindet!“
in meiner Kindheit das kinderreichste
Dorf der BRD, gemessen an der Ein- Fröhliche Atmosphäre und wachsen-
wohnerzahl“, sagte er. Als ehemaliger des Miteinander
Gefängnisseelsorger überreichte er
der Gemeinde ein Kreuz, das von ei- Nach dem Gottesdienst äußerten
nem Häftling der Aachener Justizvoll- beide Pfarrer sich sehr zufrieden. „Ich
zugsanstalt gefertigt wurde. Dieses fand, es war eine fröhliche Atmosphä-
soll das Kind erhalten, das als erstes re und die Leute sind in Aufbruchs-
in der neuen Gemeinde getauft wird. stimmung“, sagte Pfarrer Gürtler.
Auch Pfarrer Schuster empfand die
Stimmung als locker und gelöst. „Man
merkt schon, dass die Leute sich mi-
schen“, sagte er. „Es war ein richtiges
Miteinander, und das Gemeinsame
kommt schon immer mehr hervor.“
Caren Braun, Pressereferentin des
Ev. Kirchenkreises Aachen
Kommunal gehören die Gemeinden
schon lange zusammen
Die Grüße und guten Wünsche der
Baesweiler Bürgerinnen und Bürger
überbrachte Bürgermeister Willi Lin-
kens. Er sagte, seiner Ansicht nach
habe die Gemeinde als „selbstbe-
wusste Gemeinschaft der evange-
lischen Christen in Baesweiler die
richtige Entscheidung getroffen“.
Als Kommune habe Baesweiler die
Gemeinschaft schon 1972 vollzogen.
15THEMA
Gottes Volk wandelt
Christen als das wandernde Gottesvolk
Menschen sich im Glauben Gott an-
vertrauten und von Gott auf weite
Wege in ferne Länder gesandt wor-
den sind, um den Segen Gottes zu
erfahren. Es geht dabei nicht um das
Erreichen eines „Seelenzustandes“
von besonderer Gottesnähe, sondern
immer auch den Frieden im Überfluss
sozial-ökonomischer Sicherheit.
So macht sich Abraham voller Vertrau-
en auf Gott mit seiner Familie auf den
Weg in ein Land, das Gott ihm noch
nicht einmal mit Namen benennt, so
fern ist es. Die Reise führt ihn aus dem
Gebiet des heutigen Nordiraks über
Syrien und Israel bis nach Ägypten
und schließlich wieder nach Israel hi-
nein, das damals noch Kanaan hieß.
Mehrfach erfährt er auf dieser langen
Reise, dass nicht sein menschliches
Wanderungen gehören zum Wesen Sicherheitsdenken zum Ziel der gött-
eines Menschen, der an Gott glaubt. lichen Verheißung führt, sondern al-
Manchmal sind es echte Wanderun- leine „Gottes Wege“. Verschiedene
gen, auf denen sich Glaube bewährt – listige, vermeintliche Abkürzungen
oder auf denen der Mensch von Gott erweisen sich dabei als Irrwege. Gott
bewahrt und an sein Ziel geführt wird. vergibt Abraham seinen Irrglauben
Manchmal sind es aber auch „geisti- und führt ihn auf seine Weise ins Land
ge“ Wanderungen, die ein Mensch der Verheißung.
auf der Suche nach Glauben und sei-
ner Umsetzung auf unserer Erde voll- In ähnlicher Weise erfuhr dies auch
zieht. das Volk Gottes, als Gott es durch
Mose aus der Sklaverei aus Ägypten
Vielen Menschen sind aus der Bibel herausführte und – wieder auf seine
die Geschichten bekannt, in denen Weise, auf dem Weg des Glaubens
16und des Vertrauens – schließlich ans hatte er seine Gegenwart zugesagt?
Ziel der Verheißung nach Kanaan Es bildeten sich im Exil „Synagogen“,
führte. wobei dieses Wort in dieser Zeit kein
Gebäude bezeichnet, sondern eine
Interessant ist es, dass auf diesem Art gottesdienstlicher Versammlung.
Weg es den Menschen wichtig wur- Immer wieder zeigt sich an diesen
de, ein sichtbares Zeichen von Gottes Geschichten, dass Gott die Menschen
Gegenwart zu erfahren. „Feuerschein im Vertrauen an sich zum Glauben
und Wolke“, in denen sich Gott zeig- sucht. Immer wieder auch zeigt sich
te, reichte den Menschen nicht. Sie der Hang der Menschen, sichtbare
erschufen sich ein goldenes Kalb, Beweise oder Hinweise auf Gottes
gewissermaßen eine kleine Gottheit Gegenwart zu ersehnen.
angesichts der in dieser Zeit oft als
Gottheit verehrten Stiere. Gott befreit Jahrhunderte nach diesen Gescheh-
sein Volk von diesem Irrweg und sagt nissen nimmt der Kirchenvater Au-
seine Gegenwart in der „Stiftshütte“ gustinus (354-430) den Leitgedanken
zu, einer Art Tempelzelt. Gott geht so des Wanderns wieder auf und prägt
auf die Eigenart der Menschen ein, den Begriff „wanderndes Gottes-
sichtbare Zeichen des Glaubens vor volk“. Er unterscheidet zwischen dem
Augen haben zu wollen. „Reich Gottes“ und dem „Reich der
Welt“ und bezeichnet die Glauben-
den als „wanderndes Volk“ (lat. = ci-
vitas peregrina). Der Begriff ist dem
römischen Recht entnommen und be-
zeichnet freie Bürger, die aber nicht
das römische Bürgerrecht haben. Au-
gustinus beschreibt durch diese Be-
grifflichkeit den Status eines glauben-
den Menschen: Er gehört (nicht mehr)
zum Reich dieser Welt, hat aber (noch
nicht) die vollen Rechte des Reich
Gottes. Der Glaubende befindet sich
quasi auf Wanderschaft zwischen die-
Später sagte Gott dann seine Gegen- sen beiden Welten. (Martin Luther hat
wart im Tempel in Jerusalem zu. Groß diese Gedanken später anders ver-
war entsprechend das Entsetzen, als standen: Ein Christ gehört zugleich
dieser Tempel 586 v.Chr. durch die zu dieser und zu Gottes Welt; der Ge-
Neubabylonier bei der Eroberung danke einer „aktiven Wanderschaft“
Israels zerstört wurde. Wo sollte man verstand er vermutlich als „Werkge-
jetzt Gott anbeten, denn im Tempel rechtigkeit).
17Den Begriff des wandernden Gottes- Umnutzungen von Kirchen stellt sich volkes nahm im letzten Jahrhundert die Frage nach dem Leben des christ- der Ruhrgebietspfarrer und Theolo- lichen Glaubens wieder neu. Ganz ge Ernst Käsemann wieder auf. Er offensichtlich ist die Zeit der hohen, entwickelte seine Gedanken in der flächendeckenden Kirchendichte vor- Auseinandersetzung mit dem Na- bei, weil sie nicht mehr bezahlbar ist. tionalsozialismus und dem Lesen des Wie Abraham müssen wir dabei ler- Hebräerbriefes. Wegweisend war für nen, uns auf das Wagnis einer Wan- ihn Hebr 13,14: „Denn wir haben hier derung in ein unbekanntes Land des keine bleibende Stadt, sondern die Glaubens in unserer Zeit aufzuma- zukünftige suchen wir.“ Käsemann, chen, dessen Namen wir noch nicht der Zeit seines Lebens auf der Su- einmal kennen. Wie das Volk Israel in che nach Wahrheit im Glauben war, der Exilzeit müssen wir lernen, unse- konnte in keiner christlichen oder gar ren Glauben an Orten zu leben, an de- politischen Strömung Heimat findet. nen uns die Gegenwart Gottes nicht Immer wieder wanderte er auf der Su- sichtbar vor Augen steht. Und wie che nach Wahrheit im Glauben weiter. Ernst Käsemann müssen wir lernen, In unserer Zeit heute stellt sich die die Realisierung unseres Glaubens in Frage nach Wahrheit im Glauben und einer neuen Zeit immer wieder neu zu der Suche nach dem Reich Gottes definieren und umzusetzen. wieder neu. In einer Zeit sich meh- render Entwidmungen, Abrisse oder Pfarrer Ulrich Schuster 18
GEMEINDEFEST
Gemeind ef es t
Donnerstag, 30. Mai
(Christi Himmelfahrt)
an der Friedenskirche, Otto-Hahn-Str. 1
10 Uhr Familiengott
esdienst
ab 11 Uhr Gemeind
efest
Gegrilltes · Kaffee ·
Kuchen
Kinderprogramm…
19AUS DER GEMEINDE
Alte Tradition neu aufleben lassen
Den Karnevalsgottesdienst gibt es wieder
Lange Jahre gab es den beliebten Anstelle einer Predigt fand ein „Thea-
Karnevalsgottesdienst in unserer Ge- terstück“ statt, in dem drei ältere Da-
meinde. Nachdem die Gottesdienst- men, gespielt von Heidi Zick, Simone
form einige Jahre leider nicht mehr Wehr und Claudia Däsler sich über
stattgefunden hat, gab es in diesem das Thema „Rollenverständnis, Ver-
Jahr eine Neuauflage. Pfarrer Jochen kleiden und sich selbst treu bleiben“
Gürtler begrüßte als Liturg nicht nur in sehr witziger Form unterhielten.
zahlreiche Gäste in bunten Kostü-
men sondern konnte sich auch über
die Anwesenheit des Beggendorfer
Prinzenpaares Simona und Günther
und dem Kinderdreigestirn Prinz Car-
lotta, Jungfrau Jule und Bauer Alea
sowie dem Stadtprinzenpaar Chris-
tiane „Kiki“ und Jörg freuen. Eben-
falls nahmen auch Abordnungen der
Lovericher Blauen Funken und der
Schörjer am karnevalistischen Gottes-
dienst teil.
20Die Gottesdienstlieder zu Karnevals-
musik und die schönen musikalisch
karnevalistischen Einlagen von Herrn
Lind an der Orgel und seiner Frau an
der Klarinette rundeten den tollen
Gottesdienst ab. Wer jedoch glaubte
„dat wa et“, hatte sich getäuscht. Im
Anschluss des Karnevalsgottesdiens-
tes fand eine Karnevalssitzung des
Männerwerkes unter Federführung
von Drago Juran statt.
Die unzähligen Programmpunkte wie
Tanzmariechen, Showtanzgruppen,
Büttenredner und Gesangseinlagen
konnten Jung und Alt begeistern. Es
wurde bis spät in die Nacht gefeiert
und alle waren sich einig, das machen
wir im nächsten Jahr wieder. Der Ter-
min für den nächsten Karnevalsgot-
tesdienst steht auch schon für Sams-
tag, 15.02.2020 fest. In diesem Sinne
„Bosswiller Alaaf“.
Simone Wehr
21GOTTESDIENSTE IM ÜBERBLICK
Datum Friedenskirche Gnadenkirche
Baesweiler Setterich
April 2019
14.04.2019 10.00 Uhr 10.15 Uhr
Palmarum 15.00 Uhr Goldkonfirmation
Goldkonfirmation
17.04.2019 18.00 Uhr
Passionsandacht
18.04.2019 18.00 Uhr 19.00 Uhr
Gründonnerstag Lesungen
19.04.2019 10.00 Uhr 10.15 Uhr
Karfreitag
21.04.2019 10.00 Uhr 06.00 Uhr
Ostersonntag Stephan-Ludwig-Roth-Chor,
anschließend Frühstück
10.15 Uhr
Blasmusikkapelle
Siebenbürgen-Setterich e.V.
22.04.2019 10.00 Uhr
Ostermontag
28.04.2019 10.00 Uhr 10.15 Uhr
Quasimodogeniti Abendmahl, im Altenheim,
An der Burg Setterich
Mai 2019
05.05.2019 10.00 Uhr 10.15 Uhr
Miserikordias Domini Konfirmation I
12.05.2019 10.00 Uhr 10.15 Uhr
Jubilate Konfirmation II
19.05.2019 10.00 Uhr 10.15 Uhr
Kantate 11.00 Uhr
26.05.2019 10.00 Uhr 10.15 Uhr
Rogate Konfirmation
30.05.2019 10.00 Uhr
Chr. Himmelfahrt Gemeindefest
22Datum Friedenskirche Gnadenkirche
Baesweiler Setterich
Juni 2019
02.06.2019 10.00 Uhr 10.15 Uhr
Exaudi „Der etwas andere Gottesdienst“
10.00 Uhr 10.15 Uhr
09.06.2019
Pfingstsonntag
10.06.2019 10.00 Uhr 9.00 Uhr
Pfingstmontag Ökum. Gottesdienst in
St. Andreas, Setterich
15.06.2019 18.00 Uhr
Vorabend Trinitatis
16.06.2019 11.00 Uhr
Trinitatis Gemeinsamer Gottesdienst
der Nordkreisgemeinden
in Herzogenrath*
23.06.2019 10.00 Uhr 10.15 Uhr
1. So. n. Trinitatis
30.06.2019 10.00 Uhr 9.00 Uhr
2. So. n. Trinitatis Abschluss des Entwidmungs- Entwidmungsgottesdienst
gottesdienstes
Juli 2019
07.07.2019 10.00 Uhr
3. So. n. Trinitatis
14.07.2019 10.00 Uhr
4. So. n. Trinitatis
21.07.2019 10.00 Uhr 9.00 Uhr
5. So. n. Trinitatis 11.00 Uhr im Altenheim
An der Burg Setterich
28.07.2019 10.00 Uhr
6. So. n. Trinitatis
* Abenteuerspielplatz „Broichbachtal“, Abendmahl Taufe Kirchencafé
Bergerstraße, 52134 Herzogenrath
23Datum Friedenskirche Gnadenkirche
Baesweiler Setterich
August 2019
04.08.2019 10.00 Uhr
7. So. n. Trinitatis
11.08.2019 10.00 Uhr
8. So. n. Trinitatis
18.08.2019 10.00 Uhr
9. So. n. Trinitatis Familiengottesdienst zum
Abschluss der Ferienspiele
11.00 Uhr
25.08.2019 10.00 Uhr
10. So. n. Trinitatis
September 2019
01.09.2019 10.00 Uhr
11. So. n. Trinitatis
08.09.2019 10.00 Uhr
12. So. n. Trinitatis
Ab sofort fährt für Sie das Kirchentaxi!
Da die Wege aus Siersdorf und Set- Ab Juli fahren das Siersdorfer und
terich zu unseren anderen Kirchen zu das Settericher Kirchentaxi zu Gottes-
weit sind, um zu Fuß zu gehen, haben diensten und Veranstaltungen in der
wir für Sie für Gottesdienste und an- Friedenskirche.
dere Veranstaltungen das Kirchentaxi
eingerichtet; Start und Rückkehr fin- Wenn Sie Interesse an diesem Hol-
den vor Ihrer Haustür statt. und Bringdienst haben, bitten wir Sie,
zwei Werktage vorher im Gemeinde-
Das Siersdorfer Kirchentaxi fährt ab büro (Tel.: 02401 / 2202) anzurufen
sofort zu Veranstaltungen in der Gna- und Orte und Zeiten mitzuteilen, zu
denkirche in Setterich oder der Frie- denen Sie abgeholt und wieder zu-
denskirche in Baesweiler. rückgebracht werden wollen.
Das Settericher Kirchentaxi fährt ab
sofort zu Veranstaltungen in der Frie-
denskirche. Wir freuen uns auf Sie!
24TERMINE IN SETTERICH
Rund um die Gnadenkirche
Besuchsdienst Stephan-Ludwig-
Nach Absprache. Roth-Chor
Info: Karin Scheilen, Jeden Montag um 20.00 Uhr
Tel. 02401-602099 Info: Erika Fritsch,
Tel. 02401-53333
Baesweiler Tafel
Jeden Dienstag und Donnerstag Mittwochskreis
Anmeldung von 12.45 Uhr bis 2. & 4. Mittwoch im Monat von
13.15 Uhr, Ausgabe ab 13.30 Uhr. 15.00 bis 17.00 Uhr
Baesweiler, Haus Götting Termine: 10.4., 24.4., 8.5., 22.5.,
Info: Willi Feldeisen, 12.6., 26.6.
Tel. 02401-2486
Rund um das Familienzentrum
Anmeldungen im Familienzentrum!
Zumba Kurs Nähtreff
Dienstags von 18.30 bis 19.30 Uhr, Freitags von 19.00 bis 21.00 Uhr,
Eigenanteil 15,00 Euro. keine Gebühr.
Spiel- und Bewegungs- Vorankündigung!
gruppe für Kinder von Sommerfest im
9 bis 18 Monaten
Freitags von 10.15 bis 11.45 Uhr, Familienzentrum
Eigenanteil 15,00 Euro. Samstag, 15. Juni 2019
von 14 bis 17 Uhr
25TERMINE IN BAESWEILER
Rund um die Friedenskirche
Dienstags
8.00 Uhr Schulgottesdienst Gymnasium (wöchentl.)
10.00 Uhr Sprechstunde von Pfarrer Gürtler (wöchentl.)
15.00 Uhr Katechumenenunterricht Gruppe 1 (wöchentl., außer Ferien)
16.30 Uhr Katechumenenunterricht Gruppe 2 (wöchentl., außer Ferien)
Mittwochs
14.00 Uhr Töpferkreis wöchentl., Leitung: Dorothee Zimmermann
15.00 Uhr Frauenhilfe Ansprechpartnerin: Christel Müller
Termine: 8.5., 22.5., 5.6., 19.6., 3.7., 10.7. Ausflug
16.30 Uhr Lesekreis Leitung: Christel Demant (1. Mittwoch im Monat)
17.30 Uhr Bibelkreis (2. & 4. Mittwoch im Monat)
19.30 Uhr Chor „Laetitia Cantandi“ wöchentl., Leitung: Michael Sieprath
Donnerstags
8.00 Uhr Schulgottesdienst Grundschule Grengracht
& Friedensschule (2. & 4. Donnerstag im Monat)
14.00 Uhr Handarbeitskreis (wöchentl.)
14.00 Uhr Kaffeekännchen (wöchentl.)
15.00 Uhr Rommé-Club (wöchentl.)
16.15 Uhr Kinderchor Leitung: Markus Lind (1. & 3. Donnerstag im Monat)
19.30 Uhr Teamertreff Leitung: Pia Andraschko
Termine: 23.5., 13.6., 11.7.
26Freitags
15.00 Uhr Konfirmandenunterricht
Beginn nach den Sommerferien.
15.30 Uhr Konfirmandenhelfer
Beginn nach den Sommerferien.
18.00 Uhr Jugenddisco Leitung: Simone Wehr
Nächster Termin nach den Sommerferien.
19.30 Uhr Baesweiler Brettspiellöwen (jeden 2. Freitag im Monat)
Leitung: Tina Leupers
Samstags
10.30 Uhr Kinderkirche / Kindergottesdienst
Termine: 18.5., 15.6.
15.00 Uhr Männerwerk Leitung: Drago Juran
Sonntags
15.00 Uhr Seniorentanzkreis Leitung: Annegret Ludwig
(alle 14 Tage)
Übrigens:
mand aus Ihrer
Sollten Sie oder je aft einmal
tsch
evangelischen Bekann halten haben,
f er
keinen Gemeindebrie
tte im Gemeinde-
melden Sie sich bi .
iehe Kontaktseite)
büro Baesweiler (s
27KONFIRMATION
Konfirmationen in der Friedenskirche
5. Mai 2019 12. Mai 2019
Janine Dahmen Mara Breuer
Sascha Eiling Alina Engel
Jannik Frank Marla Gose
Sina Ganser Jan Hellmich
Mick Hellenbroich Maximilian Hermanns
Lukas Hübner Marice Laffien
Lars Junker Lucas Lewandowski
Jana Katzenberger Nele Rösch
Max Kratzke Noah Rösch
Dorian Lehmann Lucas Schott
Joana Lentzen Leandro Schulz
Kim Obringer Lars Trsar
Hannah Odenkirchen Carsten Zimmermann
Elisha Pohl
Tobias Püschel
Lenny Röhrig
Matti Schippers
Emilia Straub
Leon Wesner
28Konfirmation in der Gnadenkirche
V.l.n.r.: Joel Maus, Jonas Wipperfürth, Lucy Hoos.
Die Konfirmation findet am 26.5.2019 um 10.15 Uhr in der Gnadenkirche
in Setterich statt.
Konfirmandenunterricht Setterich
Der Konfirmandenunterricht findet bis zur Konfirmation donnerstags
von 17.00 bis 18.30 Uhr statt.
04.04.2019
18.04.2019 frei, Ferien
02.05.2019
23.05.2019
29AUS DER GEMEINDE
Anmeldung zum Konfirmandenunterricht
Der Geburtsjahrgang 2007 wird im P.S.: Es k
önn
Mai 2021 konfirmiert Kinder, d en übrigens auch
ie n ält
sind, zum och nicht konfirm ere
Unterrich iert
werden. ta
Nach den Sommerferien beginnt Bitte kon ngemeldet
dafür Pfr
der Konfirmandenunterricht für die . Jochen taktieren Sie
Gü
Kinder aus Baesweiler, Setterich Gemeind rtler oder das
ebüro.
und Siersdorf, die im Zeitraum vom
01.10.2006-30.09.2007 geboren sind.
Im ersten Jahr findet der Unterricht
r
r Anmeldung de
Elternabend zu
wöchentlich Dienstagsnachmittags
07 zu m
gangs 20
für 60 Minuten in zwei aufeinander- Kinder des Jahr
folgenden Gruppen statt. Im zwei- Konfirm an de nunterricht:
0 Uhr
Ju 2019, 19:3
li
Donnerstag, 4.
entrum an r
ten Konfirmandenjahr, also nach den de
im Gemeindez
Sommerferien 2020, findet der Un- in Baesweiler
Friedenskirche r. 1,
terricht freitags einmal im Monat als (Otto-Hahn-St
Blockunterricht von 15-19 Uhr statt. Ba es w ei ler).
52499
Beide Gruppen werden von jugendli-
chen Teamern (ehemalige Konfirman-
den) mitbetreut. Sie schaffen eine
Nähe und Atmosphäre unter den Ju-
gendlichen, die ein oder zwei Pfarrer
nicht erreichen können. Neben dem Bei Fragen wenden Sie sich bitte an
regelmäßigen Besuch der Unterrichts- Pfarrer Jochen Gürtler.
stunden wird auch erwartet, dass die
Konfirmanden zweimal im Monat zum
Gottesdienst gehen.
Der Unterricht findet im Gemein-
dezentrum an der Friedenskirche in
Baesweiler statt. Der genaue Unter-
richtsbeginn wird in der Einladung
zum Elternabend bekannt gegeben.
Die Konfirmationen finden am 2. und
9. Mai 2021 statt.
Wir freuen uns auf Ihre Kinder!
30FERIENSPIELE
31AUS DER GEMEINDE
Ein verbindendes Zeichen
Spendenaktion Taufbaum
Seit Anfang des Jahres 2019 be- diese Tradition aber auch von vielen
steht unsere Gemeinde als Zusam- Kirchengemeinden in unserer Region
menschluss der früheren Gemeinden übernommen worden.
Baesweiler und Setterich-Siersdorf.
Auch wenn die Fusion noch nicht so Und nun wollen auch wir in unserer
lange her ist, gibt es bereits kleine Kirchengemeinde diese Tradition auf-
Anzeichen, dass die Menschen der nehmen. Dazu benötigen wir aber
beiden Teile zusammenwachsen und Hilfe. Um den Taufbaum in den
zu einem Ganzen werden wollen. Es Altarbereich unserer Friedenskirche
soll eine Gemeinschaft im Aufbruch in Baesweiler harmonisch zu inte-
sein, in der sich die „Altbekannten“ grieren, soll er von einer Kunstschmie-
neu kennenlernen können und sich de aus Kupfer gefertigt werden.
die „Neuen“ aufgenommen fühlen. Dadurch passt er wunderbar zu unse-
rem Taufbecken und dem Ambo, die
Als ein sichtbares Zeichen dafür, dass aus demselben Material hergestellt
die „Neuen“ in unserer Mitte sind, wurden. Und weil er die Täuflinge
möchte unsere Gemeinde einen Tauf- eines ganzen Jahres als Früchte
baum in der Friedenskirche in Baes- tragen soll, braucht er eine stattliche
weiler errichten. Höhe von über 2 m und eine Breite
von knapp 2 m. Somit kann man ihn
Ein Taufbaum ist eine künstlerische aufgrund seiner Größe und seiner
Nachbildung eines Baumes, an den handwerklichen Qualität bereits als
Fotos der neuen Täuflinge angehängt ein sakrales Kunstwerk bezeichnen.
werden. Er ist ein schönes Bild für die
Verbindung von etwas lange Gewach- … und das hat seinen Preis: Der Tauf-
senem, wie z.B. einem Stamm, und baum wird etwa 16.000,- EUR kosten.
dem Neuen, das durch Blüten und
Früchte symbolisiert wird. Die „Früch-
Bitte spenden Sie für den
te“, also die Neugetauften, sind
Taufbaum auf folgendes Konto:
dann für einen gewissen Zeitraum im Ev. Kirchengemeinde
wahrsten Sinn des Wortes sichtbar für Baesweiler-Setterich-Siersdorf
alle Gemeindemitglieder. Sie können IBAN: DE77 3905 0000 0003 4032 19
somit am Taufbaum wahrgenommen BIC: AACSDE33
werden. unter dem Stichwort „Taufbaum“
im Verwendungszweck.
Der Taufbaum ist in der reformierten
Kirche der Schweiz bereits seit länge-
rem weit verbreitet. Mittlerweile ist
32Einen ersten Eindruck, wie der Tauf- Sollten Sie eine Spendenbescheini-
baum im Altarraum erscheinen wird, gung wünschen, so melden Sie sich
lässt sich bereits heute durch eine bitte im Gemeindebüro (Tel.: 02401-
Schattenprojektion (s. Foto) bekom- 2202, Mail: monika.lieffertz@ekir.de).
men.
Vielen Dank bereits im Voraus für Ih-
Für die Errichtung und Finanzierung ren Beitrag zu unserem gemeinschaft-
des Taufbaums werden Spenden be- lichen Projekt.
nötigt. Jeder Betrag ist willkommen
und trägt dazu bei, dem Taufbaum
ein Stück näher zu kommen. Bis Re-
daktionsschluss wurden bereits aus
Spenden, einzelnen Kollekten und
dem Erlös aus dem letzten Gemein-
defest 6.304,91 EUR gesammelt.
Herzlichen Dank!
33FAMILIENZENTRUM
Artenschutz durch Spaß vermitteln!
Theaterstück des Familienzentrums
Hund: Claudia Däsler, Katze: Simone Wehr, Schildkröte: Sabine Szeredi, Maus: Johanna Rieger-Pletz,
Schwein: Chagana Surendranathan, Papagei: Stephanie Nießen, Fisch: Renate Schmidt-Huber,
Frosch: Birgit Schulte-Böker, Hase: Jasmin Beemelmanns
In diesem Jahr hatte das Team des ev. In verschiedenen Unterrichtsstunden
Familienzentrums „Engelhaus“ die wurden nicht nur seltsame menschli-
große Theaterbühne im ev. Gemein- che Rituale wie z.B. Karneval, Silves-
dezentrum an der Friedenskirche in ter oder Ostern besprochen, sondern
Baesweiler aufgebaut. In 2 ausver- auch auf gefährliche Gegenstän-
kauften Vorstellungen strömten ins- de der Menschen wie Staubsauger,
gesamt 230 große und kleine Leute Toiletten und Waschmaschinen hin-
herbei. In dem von Claudia Däsler gewiesen, welche die Tiere mal mehr
geschriebenen Theaterstück „Die und mal weniger verwirrten. Im Unter-
Haustierschule“ konnte das Publikum richtsfach „Eigenschaften und Beson-
dem Lehrer Hund dabei zusehen, wie derheiten der Menschen“ fanden die
er versuchte aus Katze, Schildkrö- Zuschauer vor allem Gefallen an der
te, Maus, Schwein, Papagei, Fisch, Lektion „menschliche Bekleidung“,
Frosch und Hase gute Haustiere zu die von den Tieren nicht ganz sachge-
machen. mäß verwendet wurden. Ebenso der
34tierische Unterricht im Bereich Musik Am Ende hatten alle Tiere ihre Prü-
und Tanz sorgte beim Publikum für fung bestanden und konnten sich,
viele Lacher. unter großem Applaus, als staatlich
geprüfte Haustiere im Publikum ein
Herrchen suchen.
Für den Erlös aus dem Kartenverkauf
und dem Verkauf von selbstgemach-
ten Waffeln sowie Spenden möchte
der Förderverein, an den die Einnah-
men gehen, ein Bodentrampolin für
die Kinder des ev. Familienzentrum
anschaffen.
Claudia Däsler
Der Unterricht war aber nicht nur
für die Tiere lehrreich, sondern auch
den Zuschauern wurde vermittelt wie
wichtig Artenschutz und Achtsamkeit
gegenüber den Tieren und unserer
Umwelt ist.
35FAMILIENZENTRUM
Wir sagen Danke!
Unter dem Motto „Stricken macht Das Familienzentrum möchte gerne
glücklich“ treffen sich einmal pro Wo- ein Bodentrampolin im Außengelände
che 12 Frauen unter der Leitung von anschaffen, dafür kann die großzügige
Hilde Diesburg, Marlene Hüttner und Spende gut eingesetzt werden.
Elke Steinbusch in der privat organi-
sierten Strickgruppe „Heiße Nadel“.
Bei Kaffee und Kuchen und netten Ge-
sprächen werden technisch anspruchs-
volle und liebevolle Strickarbeiten an-
gefertigt und anschließend verkauft.
Die ehrenamtliche Gruppe hat sich be-
reits zum zweiten Mal entschieden, den
Verkaufserlös der Strickwaren für einen
guten Zweck zu spenden. Eine Spende
von 250,- € wurde nun dem ev. Famili-
enzentrum „Engelhaus“ überreicht. Die
Freude darüber war bei den Kindern
und Leiterin Simone Wehr riesengroß.
36KIRCHENJAHR
37KINDERGESCHICHTE
Das Gänseblümchen
Es war einmal ein Gänseblümchen. Je- Doch wie erschrak das Gänseblüm-
den Morgen, wenn die anderen Blumen chen! Denn auf der Wiese war alles
auf der Wiese ihre Köpfchen der Son- wie ausgestorben. Keine Kinder, keine
ne entgegen streckten, hielt es ängst- Bienen, Schmetterlinge und Vögel. Der
lich seinen Blütenkelch geschlossen. Himmel war dunkel. Es stürmte, und
„Wenn mich jemand abpflückt, ist es dicke Hagelkörner prasselten herab.
aus mit mir“, dachte es. Doch bald wur- Das Gänseblümchen wurde erschlagen
de es dem Gänseblümchen entsetzlich und weit fortgeweht. Auch die ande-
langweilig. „Öffne doch einfach deine ren Blumen starben. Doch ihre Samen
Knospe!“, riefen die anderen Blumen. fielen in die Erde. Im nächsten Frühjahr
Aber das Gänseblümchen traute sich wuchsen daraus neue Blumen. Sie öff-
nicht. Mit der Zeit wurde es richtig nei- neten ihre Knospen und streckten ihre
disch auf die anderen Blumen. Denn sie Blütenkelche der Sonne entgegen. Das
erzählten von den Bienen, die sie jeden Gänseblümchen aber, das sich den gan-
Tag besuchten und Nektar abholten. zen Sommer in seiner Knospe versteckt
Sie sprachen von der warmen Sonne, hatte, blieb tot.
von den Vögeln und den Kindern, die
auf der Wiese spielten. Da kam ein bun- Margret Nußbaum
ter Schmetterling und landete auf der
Knospe des Gänseblümchens. „Öffne
deinen Blütenkelch! Es ist so schön auf Liebe Kinder, oft ergeht es uns
der Wiese. Und alle freuen sich über wie dem Gänseblümchen in der
den warmen Sonnenschein“, flüsterte Geschichte. Bei Problemen zie-
er dem Gänseblümchen zu. Doch es hen wir uns zurück. Dann können
half nichts. Das Gänseblümchen hielt wir all die schönen Dinge rings
seinen Blütenkelch geschlossen. um uns nicht mehr sehen. Doch
Gott begleitet uns auf allen
Wegen. Er möchte, dass wir
mutig nach vorne schauen. Da-
So verging der Sommer. Der Herbst zog mit wir unsere Probleme nicht
ins Land. Die Blätter fielen von den Bäu- allein bewältigen müssen, hat er
men, die Blumen waren alle verblüht. Menschen an unsere Seite ge-
Unser Gänseblümchen hielt es nicht stellt, die uns helfen: Eltern,
mehr länger in seiner Knospe aus. Es Geschwister, Freunde, Verwand-
wollte die Sonne spüren, mit den ande- te, Klassenkameraden, Lehrerinnen
ren Blumen lachen, sich an den Bienen und Lehrer. Diese Gemeinschaft
freuen und dem Gezwitscher der Vögel macht stark und mutig, auch
lauschen. Vorsichtig öffnete es seine mal etwas Neues auszuprobieren.
Knospe und blinzelte ins Freie.
38RÄTSELSEITE
Finde die 15 Dinge im Bild!
Verbinde die Zahlen!
39AUS DER GEMEINDE BAESWEILER
Singing Kids
Du singst gerne und bist im Alter von 6-14 Jahren?
Dann bist du bei uns richtig!
Der Kinderchor der Friedenskirche Baesweiler, unter der Leitung von
Nadine und Markus Lind, trifft sich ab Januar jeden 1. und 3. Donnerstag
von 16:15 bis 17:15 Uhr im Gemeindesaal der Friedenskirche in Baesweiler,
Otto-Hahn-Straße 1. (Eingang links hinter dem Haupteingang der Kirche)
Anmeldungen sind telefonisch oder via WhatsApp (01575 1171930)
oder per E-Mail an markus.lind@gmx.net erbeten.
Wir freuen uns auf euch!ADRESSEN
Diakonische Angebote im
Kirchenkreis Aachen
Schwangeren- und Schwanger- Beratungsstelle für Kinder, Jugend-
schaftskonfliktberatung, Fachbera- liche und Erwachsene des Diakoni-
tung gegen sexuellen Missbrauch schen Werkes des Kirchenkreises
Beratungszentrum des Diakonischen Jülich
Werkes im Kirchenkreis Aachen e.V., Aachener Straße 13a
Otto-Wels-Straße 2b 52428 Jülich
52477 Alsdorf Telefon: 02461-52655
Telefon: 02404-94950
Frauenhaus Alsdorf
Baesweiler Tafel e.V. Telefon: 02404-91000
Jülicher Straße 94
52499 Baesweiler
Ansprechpartner: Willi Feldeisen Die katholischen Nachbargemeinden
Telefon: 02401-2486
Für Baesweiler:
Ehe-, Familien- und Lebensbera- Gemeinschaft der Gemeinden
tungsstelle der Evangelischen Kirche St. Marien
in Aachen
Gemeindebüro St. Andreas Setterich
Frere-Roger-Straße 6
Telefon: 02401-60878460
52062 Aachen
Telefon: 0241-32047 Pfarrvikar Hans Peter Jeandrée
Telefon: 02401-60878463
Beratungsstelle für Suchtkranke
Diakon Achim Voiß
des Diakonischen Werkes im
Telefon: 02401-60878464
Kirchenkreis Aachen e.V.
Otto-Wels-Straße 15a
Für Siersdorf:
52477 Alsdorf
Katholische Pfarrgemeinde
Telefon: 02404-913340
Aldenhoven
Telefon: 02464-1734
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