Vorbereitung zum Team Coverage - Aufgaben und Kompetenzen der Sportphysiotherapie

Die Seite wird erstellt Hannes Hennig
 
WEITER LESEN
published online on 09.03.2021
                                                                       https://doi.org/10.34045/SEMS/2021/12

   TEAM COVERAGE -
       EDUCATION

Vorbereitung zum Team Coverage – Aufgaben
und Kompetenzen der Sportphysiotherapie
EXERCISE IS MEDICINE

van Duijn Arjen, Bechter Susann
Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Departement Gesundheit, Institut für Physiotherapie
published online on 09.03.2021
                                                                              https://doi.org/10.34045/SEMS/2021/12

Abstract
This article describes the core competencies of sportsphysiotherapy, illustrates these with clinical
examples and shows how these competencies are instructed in the master of science program in
sportsphysiotherapy at the swiss univesity of applied science in (ZHAW) in Winterthur switzerland.

Zusammenfassung
Dieser Artikel beschreibt die Kernkompetenzen der Sportphysiotherapie, illustriert diese mit
Praxisbeispielen und zeigt am Beispiel der Ausbildung Master of Science in Sportphysiotherapie an der
Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Winterthur auf, wie die Kernkompetenzen
unterrichtet werden.

Introduction
Die Sportphysiotherapie ist heutzutage ein fester Bestandteil des Betreuungsangebots eines Teams oder
einzelner Athletinnen und Athleten. Die Rolle und der Verantwortungsbereich der Sportphysiotherapie
variieren je nach Grösse des Betreuerstabs, die Kompetenzanforderungen an die
Sportphysiotherapeutinnen und -therapeuten sind entsprechend unterschiedlich. In der einen Situation ist
eine Sportphysiotherapeutin als Einzelperson mit polymodaler Funktion im Einsatz, in der anderen erfüllt
ein Sportphysiotherapeut eine spezifische Funktion als Teil des medizinischen Betreuerstabs in einem
professionellen Team. Einige Sportphysiotherapeutinnen und -therapeuten widmen sich den akuten
Ereignissen und sind hauptsächlich am Spielfeldrand aktiv, andere arbeiten in sportspezifischen
Rehabilitationskliniken, in welchen nach grösseren Traumata oft Monate dauernde Rehabilitationen
durchgeführt werden.
Um diesen vielfältigen Aufgaben und hohen Anforderungen gerecht zu werden, bedarf es
fortgeschrittener Kompetenzen, die nicht in der Grundausbildung zur Physiotherapeutin/zum
Physiotherapeuten gelernt werden. In diesem Artikel erfahren Sie am Beispiel der Ausbildung Master of
Sciene in Physiotherapie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), wie die
Studierenden auf das spannende Berufsfeld der Sportphysiotherapie vorbereitet werden [1]*.

Methods
Kompetenzbereich der Sportphysiotherapie

Sportphysiotherapeutinnen und -therapeuten sind anerkannte Fachkräfte mit fortgeschrittenen
Kompetenzen in der Förderung sicherer körperlicher Betätigung, der Bereitstellung von Beratung und der
Anpassung von Rehabilitations- und Trainingsinterventionen zum Zwecke der Verletzungsprävention, der
Wiederherstellung optimaler Funktionen und des Beitrags zur Verbesserung der sportlichen Leistung bei
Athletinnen und Athleten aller Alters- und Befähigungsstufen**, wobei ein hoher Standard beruflicher und
ethischer Praxis gewährleistet wird.
Angesichts des breiten Arbeitsspektrums der Sportphysiotherapie ist es eine Herausforderung, die
Kompetenzbereiche vollständig zu umschreiben. Im Master of Science in Sportphysiotherapie an der
published online on 09.03.2021
                                                                             https://doi.org/10.34045/SEMS/2021/12

ZHAW wird eine an das CanMEDS Model of Competencies [2] angelehnte Variante verwendet, die das
Arbeitsgebiet der Sportphysiotherapie umfassend abbildet.

Im Zentrum des Modells stehen die Kernkompetenzen der Sportphysiotherapie (manager of the
patient/client 1.–4.).
In der Ausbildung zur Sportphysiotherapeutin/zum Sportphysiotherapeuten nehmen diese Themen einen
grossen Teil des ersten Semesters in Anspruch. Die weiteren Kompetenzen (5–11) werden im vierten
Semester sowie in den Forschungsmethoden unterrichtet.

* Seit 2016 wird diese als konsekutive, dreijährige, berufsbegleitende Ausbildung angeboten. Nebst einem
fundierten Wissen in Forschungsmethoden werden die Kernkompetenzen der Sportphysiotherapie erworben.
** Die Beschreibung «alle Alters- und Befähigungsgruppen» beinhaltet spezifische Bevölkerungsgruppen, etwa
Kinder, Jugendliche, ältere Menschen, aber auch Personen mit Behinderungen, welche ihre Teilnahme
einschränken. Sie bezieht sich auch auf Unterschiede der sportlichen Fähigkeiten auf den verschiedenen
Ebenen zwischen Breiten- und Spitzensport. [2]
published online on 09.03.2021
                                                                           https://doi.org/10.34045/SEMS/2021/12

Primärprävention (Prävention von Sportverletzungen)

Prävention von Sportverletzungen ist ein wichtiger Teil des physiotherapeutischen Alltags.
Sportphysiotherapeutinnen und -therapeuten werden durch ihre Nähe zum Club und den Athletinnen und
Athleten sowie die Anwesenheit bei Trainings oft in die Konzeptualisierung und Durchführung von
diversen Präventionsprogrammen involviert. Daher wird in der Ausbildung in diversen Modulen auf das
Thema Prävention eingegangen. Die Studierenden lernen, Sportarten in Bezug zu den physischen und
psychischen Belastungsvariablen, der Kausalität der Verletzungsarten und der Verletzungshäufigkeit zu
analysieren. Weiter lernen sie, mittels Assessments die individuellen Stärken und Schwächen der
Athletinnen und Athleten zu eruieren und dadurch individuelle Programme zur Vorbeugung von
Verletzungen zu erstellen oder auch generelle verletzungspräventiv wirksame Programme zu erkennen
und zu implementieren.

Sekundärprävention (Prävention in der Rehabilitation)

Die Prävention ist auch in der Rehabilitation ein wichtiges Element. In spezifischen Modulen lernen die
Studierenden akute und chronische Sportverletzungen zu untersuchen und zu behandeln. Hierbei werden
sie geschult, Zusammenhänge zwischen der Ursache der Verletzung und möglichen prädisponierenden
oder perpetuierenden Faktoren zu erkennen und präventive Massnahmen zur Vermeidung der
bestehenden Pathologie in die Rehabilitationsprogramme zu integrieren.
published online on 09.03.2021
                                                                            https://doi.org/10.34045/SEMS/2021/12

Tertiärprävention (wenn die Rehabilitation nicht vollständig gelingt)

Leider heilen nicht alle Sportverletzungen vollständig aus. In einigen Situationen kann die Athletin/der
Athlet nur unter grössten Anstrengungen wieder an die ehemaligen Spitzenleistungen anknüpfen [3].
Sportphysiotherapeutinnen und -therapeuten werden geschult, diesen Prozess zu betreuen und hierbei
jeweils einzuschätzen, ob die Rehabilitationsschritte in Bezug zur Leistungsfähigkeit sinnvoll sind, und
zugleich zu beurteilen, ob durch Weiterbetreiben der Trainings in dieser Sportart keine permanenten
gesundheitsschädigenden Konsequenzen generiert werden.
published online on 09.03.2021
                                                                         https://doi.org/10.34045/SEMS/2021/12

Akute Intervention
Um die angehenden Sportphysiotherapeutinnen und -therapeuten auf den Einsatz am Spielfeldrand
vorzubereiten, werden Assessments für sportspezifische Verletzungen unterrichtet. Die Assessments
umfassen die muskuloskelettalen, kardiovaskulären und neurologischen Befunde (z.B. Gehirn-
erschütterung) unter Berücksichtigung der Abgrenzung der Kompetenzbereiche zwischen
Teamärztin/Teamarzt und Sportphysiotherapie.
Die Interventionsmöglichkeiten in Wettkampfsituationen sind mannigfaltig und können je nach Grösse
des Betreuerteams sehr umfassend sein. Die folgenden wichtigsten Interventionsmethoden werden in
verschiedenen Modulen unterrichtet: Erste-Hilfe-Massnahmen bei Sportverletzungen, manuelle Therapie,
Massagen, regenerative Massnahmen, elektrotherapeutische Interventionen, Durchführung des Warm-up
und Cooling-down bei Wettkämpfen, sportpsychologische Aspekte (Kompetenzabgrenzung respektierend),
Taping, unterstützende Arbeiten des Trainerstabs und unterstützende Arbeiten des Medical Teams.
published online on 09.03.2021
                                                                                 https://doi.org/10.34045/SEMS/2021/12

Rehabilitation

Der Bereich Rehabilitation unterscheidet sich stark vom Bereich akute Intervention und der Betreuung am
Spielfeldrand. In der Ausbildung wird ein spezieller Fokus auf den Bereich «Rehabilitation» gelegt, da es
für die Rehabilitation diverser Fachkenntnisse bedarf, und weil Sportphysiotherapeutinnen und -
therapeuten im Rehabilitationsprozess von Athletinnen und Athleten eine zentrale Rolle spielen und somit
auch ihre Verantwortung sehr gross ist. Als Grundlage wird das Sports Clinical Reasoning unterrichtet,
welches auf dem im Bachelor Studiengang erlernten Clinical Reasoning basiert. Das Sports Clinical
Reasoning dient dazu, die Behandlung auf ein rationelles Denk- und Handlungsmuster abzustützen. Um
eine strukturierte Rehabilitationsplanung durchführen zu können, wird ein Flowchart verwendet [3]. In
einem ersten Schritt werden patienten-, sportart- und trainingsspezifische Informationen gesammelt und
analysiert [3]. (Abb. 1).

             Abb. 1: Flowchart: Übersicht über die drei Hauptgebiete, welche analysiert werden müssen.

Patientenspezifische Information
Bei den patientenspezifischen Informationen wird viel Wert auf die Analyse der Wundheilungsstadien
und Wundheilungsprozesse der involvierten Strukturen gelegt, denn die Wundheilung bildet ein
Grobraster für die Intervention und diktiert zum Teil die Rehabilitationsprogression. Als Nächstes wird die
biomechanische Belastbarkeit der verletzten Strukturen eruiert. Hierfür muss die
Sportphysiotherapeutin / der Sportphysiotherapeut regelmässig Assessments durchführen und
Rücksprache mit den Sportärztinnen und den Chirurgen nehmen. Schliesslich muss die
Sportphysiotherapeutin / der Sportphysiotherapeut Informationen bezüglich des konditionellen Zustandes
published online on 09.03.2021
                                                                                https://doi.org/10.34045/SEMS/2021/12

der Sportlerin / des Sportlers vor der Verletzung einholen. Die Informationen sollen Hinweise zu
möglichen kausalen, prädisponierenden oder perpetuierenden Faktoren geben, welche zur Verletzung
geführt haben können (Abb. 2).

       Abb. 2: Flowchart mit patientenspezifischen Informationen aus dem Standardbefund, der medizinisch-
    biomechanischen Information und dem sportspezifischen Leistungsniveau der Athletin / des Athleten vor dem
                                                     Trauma.

Sportanalyse
Die Sportanalyse ist ein wichtiges Element des Clinical Reasoning-Prozesses. Sie dient dazu, eine Übersicht
über die physischen Belastungen der Sportart zu geben [4]. Für bekannte Sportarten sind die
Belastungsvariablen einfach zu recherchieren, für weniger bekannte Sportarten lernen die Studierenden,
selbstständig eine Analyse durchzuführen (Abb. 3).
published online on 09.03.2021
                                                                                https://doi.org/10.34045/SEMS/2021/12

                                 Abb. 3: Elemente der Sportanalyse allgemein.

Mittels der Analyse wird bestimmt, in welchen Bereichen der grundmotorischen Eigenschaften die
Schwerpunkte der Belastung liegen. Diese Information wird wiederum verwendet, um die Kriterien des
Return to Practice (RTP) und des Return to Competition (RTC) für die Athletin / den Athleten festzulegen.
Somit hat man, nachdem der Istzustand bei der patientenspezifischen Analyse bestimmt worden ist, auch
einen Sollwert etabliert und kann nun die Rehabilitationsplanung über die motorischen
Grundeigenschaften fundierter durchführen (Abb. 4).
published online on 09.03.2021
                                                                            https://doi.org/10.34045/SEMS/2021/12

                       Abb. 4: Sportanalyse nach den motorischen Grundeigenschaften.

Analyse der Trainingsplanung
Eine gründliche Analyse der Trainingsplanung kann Aufschlüsse über die Verletzung geben und ist
notwendig, um anhand der Periodisierung den Zeitpunkt des RTP und des RTC festzulegen. In der
Ausbildung werden daher die Grundlagen der Trainingslehre in diversen Modulen unterrichtet, damit die
angehenden Sportphysiotherapeutinnen und -therapeuten die Periodisierung und Trainingspläne
analysieren, mit dem Trainerstab kommunizieren und vor allem bei der physiotherapeutischen
Rehabilitationsplanung mit den Ärztinnen und Ärzten sowie den Trainerinnen und Trainern zusammen
beurteilen können, zu welchem Zeitpunkt die Athletin/der Athlet aus der Rehabilitation wieder in die
regulären Trainings (RTP) und Wettkämpfe (RTC) wechseln kann.

Rehabilitationsplan
Im Unterricht lernen die Studierenden, einen Rehabilitationsplan mithilfe des «Rehaframes» zu erstellen
[5]. Der Rehabilitationsplan führt mehrere Komponenten übersichtlich zusammen und dient als Vorschlag
published online on 09.03.2021
                                                                                 https://doi.org/10.34045/SEMS/2021/12

in Bezug zum Ablauf und Zeitrahmen der Rehabilitation. Er kann der Athletin/dem Athleten, Trainerinnen
und Trainern sowie den Ärztinnen und Ärzten zur Verfügung gestellt werden. Der Rehabilitationsplan
enthält Angaben zu den Wundheilungsphasen, den einzelnen Rehabilitationsschritten und den
Assessments, welche zur Steuerung der Progression eingesetzt werden. Zudem wird eine Aussage gemacht,
wann die Athletin/der Athlet aus physiotherapeutischer Sicht wieder zum Training (RTP) oder Wettkampf
(RTC) zurückkehren kann. Der Rehabilitationsplan muss unter Umständen öfters angepasst werden
(verzögerte Heilung, Nichterreichen eines wichtigen Assessmentkriteriums). Zugleich ist das Rehaframe
mit den sechs Stufen ein geeignetes Hilfsmittel, um über einen komplexen Prozess Übersicht bewahren zu
können (Abb. 5).

    Abb. 5: Beispiel einer Rehabilitationsplanung, welche die Wundheilungsphasen, die Rehabilitationsstufen, die
  grundmotorischen Eigenschaften, die Assessment Momente (A1–A8) und die Periodisierung enthält. Der mögliche
                               Wiedereinstieg (RTP und RTC) sind hieraus ersichtlich.

Anhand des Übersichtsplans wird anschliessend die Feinplanung der Rehabilitation der verschiedenen
Grundeigenschaften erstellt (Abb. 6).
published online on 09.03.2021
                                                                                 https://doi.org/10.34045/SEMS/2021/12

              Abb. 6: Beispiel der Rehabilitationsplanung in der grundmotorischen Eigenschaft Kraft.

Der Flowchart Rehabilitation dient zur Unterstützung des klinischen Denkprozesses (Clinical Reasoning),
welcher schliesslich durch häufige Repetition verinnerlicht wird. Die Schemata der grundmotorischen
Eigenschaften sollen helfen, bei der komplexen Rehabilitation systematisch vorgehen zu können, sind aber
keineswegs als strikt zu befolgendes Rezept gedacht.

Return to Practice (RTP) und Return to Competition (RTC)
Diese Themen werden in der Ausbildung ebenfalls in den entsprechenden Modulen angesprochen. Unter
anderem werden Entwicklungen der diversen Testbatterien für die physischen und psychischen Return to
Sport-Kriterien besprochen [6].

Practical implications
Das Einsatzgebiet der Sportphysiotherapie und die Aufgaben der Therapeutinnen und Therapeuten im
Sport sind vielfältig. Sportphysiotherapeutinnen und -therapeuten können den hohen Anforderungen nur
mit einer entsprechenden Ausbildung gerecht werden. Anhand der Struktur der Ausbildung Master of
Science in Sportphysiotherapie der ZHAW wurde aufgezeigt, wie die Studierenden auf die künftige
Ausübung ihres Berufs vorbereitet werden.
published online on 09.03.2021
                                                                             https://doi.org/10.34045/SEMS/2021/12

Acknowledgments, conflict of interest and funding
Es bestehen keine Interessenkonflikte.

Corresponding author
Arjen van Duijn
Zürcher Hochschule für
Angewandte Wissenschaften,
Departement Gesundheit,
Institut für Physiotherapie
Postfach, 8401 Winterthur
Tel. 078 690 33 88
E-Mail: vaen@zhaw.ch 

Références
  1. https://www.zhaw.ch/storage/gesundheit/studium/master/physiotherapie/klinische-schwerpunkte/kur
     zbeschreibung-schwerpunkt-sport- zhaw-gesundheit.pdf
  2. Bulley, C., Donaghy, M., Coppoolse, R., Bizzini, M., van Cingel, R., DeCarlo, M., Dekker, L., Grant, M.,
     Meeusen, R., Phillips, N., & Risberg, M. (2005) Sports Physiotherapy Competencies and Standards.
     Sports Physiotherapy For All Project. [online] URL:
     http://www.SportsPhysiotherapyForAll.org/publications26.
  3. Shrier:I., Validating the three-step return-to-play decision model, Scand J Med Sci Sports 2015: 25:
     e231–e239, doi: 10.1111/sms.12306
  4. Bant et al, H. Sportphysiotherapie, 2. Auflage, 2018, Thieme Verlag, ISBN978-3-13-242434-0
  5. A. van Duijn, Rehaplanung beim sportlichen Patienten, Sportphysio 2019; 07(03): 114-123. DOI:
     10.1055/a-0914-4088, Georg Thieme Verlag
  6. Glazer, D.D, Development and Preliminary Validation of the Injury- Psychological Readiness to
     Return to Sport (I-PRRS)Scale, Journal of Athletic Training2009;44(2):185–189gby the National Athletic
     Trainers’ Association, Incwww.nata.org/jat

CORE COMPETENCIES      MASTER OF SCIENCE SPORTS PHYSIOTHERAPY
Sie können auch lesen