Interreligiöser Kalender Ludwigsburg - Stadt Ludwigsburg
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Einleitung
Friedensgebet 2016
Liebe Ludwigsburgerinnen,
liebe Ludwigsburger,
Religionen prägen die Menschheitsgeschichte. In Erklärte Ziele der Gruppe sind es, Begegnung zu IMPRESSUM:
der öffentlichen Wahrnehmung steht in der letzten schaffen, das Verbindende der Religionen zu zeigen,
Zeit wieder häufig das christliche Abendland gegen ein gegenseitiges Kennenlernen zu ermöglichen und Herausgeberin:
das muslimische Morgenland. Diese oberflächliche sich miteinander für ein friedliches Zusammenleben in Planungsgruppe „Dialog der Religionen“ (Arbeitskreis
Betrachtung hat mit der Wirklichkeit wenig zu tun. der Stadt einzusetzen. christlicher Kirchen, muslimische Gemeinden,
Berichterstattung und öffentliche Wahrnehmung sind hinduistische Gemeinde, Forum jüdischer Bildung
dabei zumeist geprägt vom Trennenden, vom Pro- „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“, so sagte der und Kultur) und Stadt Ludwigsburg, Fachbereich
blematischen und von Bewertungen der Religionen jüdische Philosoph Martin Buber. Bürgerschaftliches Engagement und Soziales.
und der Menschen, die diesen Religionen angehören.
Spricht man dann über den „Dialog der Religionen“ so In diesem Sinne und im Namen der Planungsgruppe
sind die Reaktionen ganz unterschiedlich. Sie reichen lade ich Sie zu Begegnung und Dialog ein! Nutzen Sie Kontakt:
von anerkennendem Nicken, positiver Neugierde und unsere Angebote wie die interreligiöse Dialogtour, das Stadt Ludwigsburg
interessiertem Nachfragen über Skepsis bezüglich Friedensgebet oder auch diesen Kalender zu Begeg- Fachbereich Bürgerschaftliches Engagement und Soziales
der Umsetzbarkeit eines Dialogs zwischen Religionen nungen und um miteinander ins Gespräch zu kommen. Büro für Integration und Migration
bis hin zu negativen Bewertungen ganzer religiöser Wir alle können einander im Dialog begegnen und den Obere Marktstraße 1
Gruppen und Ablehnung eines Dialogs mit anderen Dialog der Religionen mitgestalten. 71634 Ludwigsburg
Religionen. E-Mail: integration@ludwigsburg.de
Ich wünsche Ihnen ein gutes und begegnungsreiches
Doch wer führt eigentlich diesen Dialog der Religionen Jahr 2018!
und was sind seine Erfolgsfaktoren? Bildnachweis:
Die verwendeten Bilder sind aus dem Privatbesitz der
Der Dialog der Religionen kann nur gelingen, wenn Anne Kathrin Müller einzelnen Gemeinden, Stadt Ludwigsburg, Heike, Friedrich
Menschen unterschiedlicher religiöser und kultureller Beauftragte für Integration und Migration und Tom Hager.
Anschauung aufeinander zugehen und aktiv mit- Stadt Ludwigsburg
einander ins Gespräch kommen.
Druck: Ungeheuer + Ulmer KG GMBH + CO,
Diesem Ziel haben sich in Ludwigsburg jüdische, Körnerstraße 14-18, 71638 Ludwigsburg; 1.000/11/2017
alevitische, muslimische und hinduistische Gläubige
und ihre Organisationen in Zusammenarbeit mit den
Ludwigsburger Hochschulen sowie der Notfallseel-
sorge des Landkreises Ludwigsburg verpflichtet und
die Planungsgruppe „Dialog der Religionen“ gegründet.
Seit 2001 gestalten sie mit viel persönlichem Einsatz
den Dialog der Religionen gemeinsam mit dem Büro
für Integration und Migration.januar ocak january gennaio
Dialogtour zum Hindu-Tempel in Stuttgart
1 Mo Neujahr (west-kirchlich), Hochfest der Gottesmutter Maria (katholisch) 17 Mi
2 Di Mahayana-Neujahr (buddhistisch, bis 4.1.) 18 Do Ökumenische Gebetswoche (west-kirchlich, bis 25.1.)
3 Mi 19 Fr
4 Do 20 Sa
5 Fr Cejna Bêlindê (êzidisch), Geburt von Guru Gobind Singh (sikh.) 21 So Triodion (ost-kirchlich)
6 Sa Epiphanias/Hl. Drei Könige (west-kirchl.), Theophanie (west u. ost-kirchl.) 22 Mo Vasant Panchami (hinduistisch)
7 So Weihnachten (ost-kirchlich), Batizmî yê Çolîs (êzidisch) 23 Di
8 Mo 24 Mi
9 Di 25 Do
10 Mi 26 Fr
11 Do 27 Sa
12 Fr 28 So
13 Sa 29 Mo
14 So Makar Sankranti/Pongal (hinduistisch), Neujahr (ost-kirchlich) 30 Di
15 Mo 31 Mi Tu biSchevat (jüdisch)
16 Difebruar şubat february febbraio
Evangelische Hochschule Ludwigsburg bei der Weltausstellung Reformation in Wittenberg
1 Do 15 Do Nirvana Tag (buddhistisch), Cejna Xidir Ilyas (êzidisch),
2 Fr Mariä Lichtmess (ost- und west-kirchlich), Çilê Zivistanê (êzidisch) 16 Fr Vietnamesisches Neujahr (buddh.), Losar (buddhistisch, bis 18.2.)
3 Sa Cejna Xidir Nebî (êzidisch)
4 So 17 Sa
5 Mo 18 So Sonntag der Orthodoxie (ost-kirchlich)
6 Di Hizir (alevitisch, bis 8.2.) 19 Mo
7 Mi 20 Di
8 Do 21 Mi
9 Fr 22 Do
10 Sa 23 Fr
11 So 24 Sa
12 Mo 25 So
13 Di 26 Mo
14 Mi Aschermittwoch (kath.), Große Fastenzeit (west- und ost-kirchl., bis 31.3.) 27 Di
Maha Shivaratri (hinduistisch) 28 Mi Fasten Esther (jüdisch)märz mart march marzo
Interreligiöse Dialogtour
Türkisch Islamische 2017 – in
Gemeinde Raum der Stillee.imV.Klinikum
Ludwigsburg (DITIB)
1 Do Magha Puja (buddhistisch), Purim (jüdisch) 17 Sa
2 Fr Weltgebetstag (christlich), Holi (hinduistisch bis 3.3.) 18 So Ramayana (hind., bis 26.3.), Regaib Kandili/Laylatu l-Rağab (isl.)
3 Sa 19 Mo
4 So 20 Di
5 Mo 21 Mi Shunbun No Hi (buddhistisch), Newruz Geb. von Hz.Ali (alevitisch)
6 Di 22 Do
7 Mi 23 Fr
8 Do 24 Sa
9 Fr 25 So Palmsonntag (west-kirchlich)
10 Sa 26 Mo Rama Navami (hinduistisch)
11 So 27 Di
12 Mo 28 Mi
13 Di 29 Do Gründonnerstag (west-kirchlich)
14 Mi Neujahr der Sikhs (sikhistisch) 30 Fr Karfreitag (west-kirchlich)
15 Do 31 Sa Karsamstag (west-kirchlich), Pesach (jüdisch, bis 7.4.),
16 Fr Hanuman Jayanti (hinduistisch)april nisan april aprile
Türkisch Islamische Gemeinde Ludwigsburg (DITIB)
1 So Ostersonntag (west-kirchlich), Palmsonntag (ost-kirchlich) 16 Mo
2 Mo Ostermontag (west-kirchlich) 17 Di
3 Di 18 Mi Çarşema Sor (êzidisch)
4 Mi 19 Do
5 Do Gründonnerstag (ost-kirchlich) 20 Fr
6 Fr Karfreitag (ost-kirchlich) 21 Sa
7 Sa Karsamstag (ost-kirchlich) 22 So
8 So Ostersonntag (ost-kirchlich), Hanamatsuri (buddhistisch) 23 Mo
9 Mo Ostermontag (ost-kirchlich) 24 Di
10 Di 25 Mi
11 Mi 26 Do
12 Do Jom ha-Schoa´ (jüd.), Miraç Kandili/Laylatu l-‘isrā‘ wal-mi‘rāj (isl.) 27 Fr
13 Fr Songkran (buddh., bis 15.4.), Navavarsha/Sithrabahnuvarsha (hind.), 28 Sa
Theravada Neujahr (buddh.) 29 So
14 Sa Baisakhi (sikh.), Geburt von Guru Nanak (sikh.), Vaisaki (hind.) 30 Mo Berat Kandili/Laylatu l-barā‘a (islamisch, bis 1.5.)
15 Somai mayıs may maggio
Dialogtour 2017 – Evangelische Kirchengemeinde Weststadt
1 Di Tag der Arbeit 17 Do
2 Mi 18 Fr
3 Do Lag baOmer (jüdisch) 19 Sa
4 Fr 20 So Pfingsten (west-kirchlich), Schavuot (jüdisch, bis 21.6.)
5 Sa Hıdır Ellez Feier (alevitisch, bis 6.5.) 21 Mo Pfingstmontag (west-kirchlich)
6 So 22 Di
7 Mo 23 Mi
8 Di 24 Do
9 Mi 25 Fr
10 Do Christi Himmelfahrt (west- und ost-kirchlich) 26 Sa
11 Fr 27 So Trinitatis (west-kirchlich), Pfingsten (ost-kirchlich)
12 Sa 28 Mo Pfingstmontag (ost-kirchlich)
13 So 29 Di Visakha Puja (buddhistisch)
14 Mo 30 Mi
15 Di 31 Do Fronleichnam (katholisch)
16 Mi Beginn des Fastenmonats Ramadan (islamisch, bis 15.6.)juni haziran june giugno
Islamische Gemeinschaft Ludwigsburg (IGL) – Fastenbrechen auf dem Marktplatz
1 Fr Allerheiligen (ost-kirchlich) 16 Sa Hinrichtung des 5. Gurus Arjan Dev (sikhistisch)
2 Sa 17 So
3 So 18 Mo
4 Mo 19 Di
5 Di 20 Mi
6 Mi 21 Do
7 Do 22 Fr
8 Fr 23 Sa
9 Sa 24 So
10 So 25 Mo
11 Mo 26 Di
12 Di 27 Mi
13 Mi 28 Do
14 Do 29 Fr
15 Fr ‘īd al-fitr, Ramadanfest, Ramazan Bayramı (islam., bis 17.6.) 30 Sajuli temmuz july luglio
Jugendarbeit des CVJM Ludwigsburg im Jahr 2017
1 So 17 Di
2 Mo 18 Mi
3 Di 19 Do
4 Mi 20 Fr
5 Do 21 Sa
6 Fr 22 So Tisch‘a beAv (jüdisch)
7 Sa 23 Mo
8 So 24 Di
9 Mo 25 Mi
10 Di 26 Do
11 Mi 27 Fr Asalha Puja (buddhistisch)
12 Do 28 Sa
13 Fr Obon (buddhistisch, bis 15.7.) 29 So
14 Sa Ratha Yatra (hinduistisch) 30 Mo
15 So 31 Di
16 Mo Chökor Düchen (buddhistisch)august ağustos august agosto
Dialogtour 2017 – Alevitische Gemeinde Ludwigsburg e. V.
1 Mi 17 Fr
2 Do Çilê Havînê (êzidisch) 18 Sa
3 Fr 19 So Çejna cimaya Şerfedîn (êzidisch)
4 Sa 20 Mo
5 So 21 Di Tag von ‘Arafa, Arefe Günü (islamisch)
6 Mo 22 Mi Kurban Bayrami/‘īd al-Adhā/Opferfest, -andacht (isl. und alev. bis 24.8)
7 Di 23 Do
8 Mi 24 Fr
9 Do 25 Sa
10 Fr 26 So Raksha Bandhan (hinduistisch)
11 Sa 27 Mo
12 So 28 Di
13 Mo 29 Mi
14 Di 30 Do
15 Mi Mariä Himmelfahrt (kath., ost-kirchl), Nag-Panchami (hinduistisch) 31 Fr
16 Doseptember eylül september settembre
Interkulturelles Fest 2017
1 Sa Beginn Kirchenjahr (ost-kirchl., julian.) 16 So
2 So Krishna Janmashtami (hinduistisch) 17 Mo
3 Mo Europäischer Tag der jüdischen Kultur 18 Di
4 Di 19 Mi Jom Kippur (jüdisch), Dussehra (hinduistisch)
5 Mi 20 Do Tāsū‘ā‘ Tag (schiitisch-islamisch)
6 Do 21 Fr Tag der ‘Āšūrā, Aşure Günü (islamisch)
7 Fr Fastentage z. Ehren Masum-U Paklar (alevitisch, bis 9.9.) 22 Sa Shunbun No Hi (buddhhistisch)
8 Sa Mariä Geburt (ost- und west-kirchlich) 23 So Aşura - Ende Muharrem-Fasten (alevitisch)
9 So 24 Mo Sukkot (jüdisch, bis 30.09.)
10 Mo Fastentag z. Ehren der Hl. Mutter Fatma Ana (alev.), Rosch ha-Schana (jüd.) 25 Di
11 Di 1. Muharram 1440 n.H., Hicri Yılbaşı, (islamisch), Beginn Muharrem- 26 Mi
Fasten (alevitisch bis 23.9.) 27 Do
12 Mi Ganesha Chaturti (hinduistisch, bis 23.9.) 28 Fr
13 Do 29 Sa Michaelis (west-kirchlich)
14 Fr Kreuzerhöhung (ost-kirchlich) 30 So
15 Saoktober ekim october ottobre
Interreligiöse Dialogtour 2017 – Friedensgebet
1 Mo Schemini Azeret (jüdisch) 17 Mi
2 Di Simchat Tora (jüdisch) 18 Do
3 Mi Tag d. dt. Einheit, Tag d. offenen Moscheen, Açık Cami Günü, Aşure (alev.) 19 Fr
4 Do 20 Sa Guru Granth Sahib (sikhistisch)
5 Fr 21 So
6 Sa Cejna cimaya Şêxadî (êzidisch, bis 12.10.) 22 Mo
7 So Erntedank (west-kirchlich) 23 Di
8 Mo 24 Mi Paravana/Kathin-Zeremonie (buddhistisch)
9 Di Navaratri (hinduistisch, bis 18.10.) 25 Do
10 Mi 26 Fr
11 Do 27 Sa
12 Fr 28 So
13 Sa 29 Mo
14 So 30 Di
15 Mo 31 Mi Reformationstag (evangelisch), Lha-Bab Duechen (buddhistisch)
16 Dinovember kasım november novembre
Konzert zum Europäischen Tag der Jüdischen Kultur
1 Do Allerheiligen (katholisch), Gedenktag der Heiligen (evangelisch) 16 Fr
2 Fr Allerseelen (katholisch) 17 Sa
3 Sa 18 So
4 So 19 Mo Mevlid Kandili/Maulid an-Nabī (islamisch)
5 Mo 20 Di
6 Di 21 Mi Buß- und Bettag (ev.), Darstellung Mariä im Tempel (west-kirchlich)
7 Mi Diwali (hinduistisch, sikhistisch, bis 11.11.) 22 Do
8 Do 23 Fr
9 Fr 24 Sa Hinrichtung des 9. Gurus Tegh Bahadur (sikhistisch)
10 Sa Gedenkfeier auf dem Synagogenplatz 25 So Ewigkeitssonntag (west-kirchlich)
11 So Martinstag (katholisch) 26 Mo
12 Mo 27 Di
13 Di 28 Mi
14 Mi 29 Do
15 Do 30 Frdezember aralık december dicembre
Katholische Kirchengemeinde St. Paulus
1 Sa Beginn Kirchenjahr (west-kirchlich) 17 Mo
2 So 1. Advent (west-kirchlich) 18 Di Rojĵyên Ȇzȋ (êzidisch, bis 20.12.)
3 Mo Darstellung Mariä im Tempel (ost-kirchl.), Chanukka* (jüd., bis 10.12) 19 Mi
4 Di Rojĵyên Şeşims (êzidisch, bis 6.12.) 20 Do
5 Mi 21 Fr Cejna Ȇzȋ (êzidisch)
6 Do Nikolaus (christlich) 22 Sa
7 Fr Cejna Şeşims (êzidisch) 23 So
8 Sa Bodhi (buddhistisch), Mariä Empfängnis (katholisch) 24 Mo Heiligabend (west-kirchlich)
9 So 25 Di Christfest (west-kirchlich)
10 Mo 26 Mi 2. Weihnachtsfeiertag (west-kirchlich)
11 Di Rojĵyên Rwudan (êzidisch, bis 13.12.) 27 Do
12 Mi 28 Fr
13 Do 29 Sa
14 Fr Cejna Rwudan (êzidisch) 30 So
15 Sa 31 Mo Silvester, Batizmî yê Torîye (êzidisch)
16 SoBeschreibung der Feiertage Jüdische und islamische Feiertage, die mit einem * gekennzeichnet sind,
beginnen jeweils am Vorabend des eingetragenen Kalendertages.
JANUAR MÄRZ Jom ha-Schoa´*: Gedenktag für die jüdischen Opfer des
nationalsozialistischen Massenmords.
Neujahr: Beginn des neuen Jahres im christlich-gregoria- Magha Puja: Fest des Theravada-Buddhismus, das den
nischen Kalender. Tag feiert, an dem Buddha zum ersten Mal die Patimokkha Songkran: Traditionelles Neujahrsfest nach dem thailän-
(Sammlung von 227 Regeln für Mönche) predigte. dischen Mondkalender. Es beginnt das Jahr 2559. Häuser
Hochfest der Gottesmutter Maria: Katholisches Fest, werden gereinigt und Buddhastatuen in den Tempeln mit
Gedenktag für die Gottesmutter Maria. Purim*: Purim ist ein freudiger Tag, der an die Errettung Duftwasser gewaschen. Mit diesem „gesegneten“ Wasser
des jüdischen Volkes durch Königin Esther erinnert. Häufig beträufelt man Familienmitglieder und Freunde. Aus die-
Mahayana-Neujahr: Neujahr der Mahayana-Buddhisten. gefeiert in karnevalistischer Ausgelassenheit. sem Brauch hat sich ein Volksfest entwickelt, wo es jährlich
Cejna Bêlindê (êzidisch): Fest der Toten, an dem der Weltgebetstag: Jeweils am ersten Freitag im März feiern zu regelrechten, freundlichen „Wasserschlachten“ auf den
Verstorbenen gedacht wird. christliche Frauen in über 170 Ländern einen ökume- Straßen Thailands kommt.
Geburt von Guru Gobind Singh: 1666 geboren, ist Go- nischen Gottesdienst, dessen Liturgie aus einem ausge- Navavarsha/Sithrabahnuvarsha: (1937 des Shaka-Zeital-
bind Singh der zehnte und letzte Guru der Sikhs. wählten Land stammt. ters) Hinduistisches Sonnen-Neujahr, oft auch am 13. oder
Epiphanias/Heilige Drei Könige: Fest der „Erscheinung Holi: Hinduistisches Frühlingsfest am Vollmondtag. Das 14. April gefeiert.
des Herrn“. Erinnerung (durch Sternsinger) an die Ge- Fest der Farben dauert je nach Region zwischen zwei und Miraç Kandili (türk.)/ Laylatu l-‘isrā‘ wal-mi‘rāj (arab.)*:
schichte der drei Weisen aus dem Morgenland. zehn Tage. Nacht- und Himmelsreise des Propheten Muhammad. Die Him-
Theophanie: Christlich-orthodoxes Fest der Taufe Jesu, an Neujahr der Sikhs: Beginn des Jahres 545 nach der Ge- melsreise ist im Koran in der Sure 17, Vers 1 überliefert worden.
dem sich die Trinität Gottes in der Welt offenbarte. burt von Guru Nanak 1469. Theravada-Neujahr: Neujahr im Theravada-Buddhismus.
Weihnachten: Fest der Geburt Christi (ost-kirchlich) Ramayana: vorbereitende Feiern auf Rama Navami. Baisakhi: Besonders in Nordindien als Erntedank gefeiert.
Batizmî yê Çolîye (êzidisch): Fest zu Ehren des Heiligen Regaib Kandili (türk.)/Laylatu l-Rağab (arab.)*: Beginn Geburt von Guru Nanak: Erster der zehn Sikh-Gurus.
Pîr Alî. der heiligen drei Monate des islamischen Kalenders. Erinne-
rung an die Hinabsendung des Korans auf den Propheten Vaisaki: Hinduistisches Neujahrsfest.
Makar Sankranti/Pongal: Im Hinduismus wird dieses Fest Muhammad. Wird besonders innerhalb türkisch geprägter
an dem Tag begangen, an dem die Sonne ihre nördliche Çarşema Sor (êzidisch): Wörtlich der „Rote Mittwoch“, ist
Gemeinden gefeiert. das êzidische Neujahrsfest. Es wird aufgrund der Tradition
Laufbahn (Makar) betritt. Sankranti bezeichnet die Sonnen-
wende. Es wird des Sonnengottes gedacht. Pongal wird Shubun No Hi: Frühlingsanfang im März und Herbstanfang gefärbter Eier auch häufig mit Ostern verglichen.
überwiegend in Südindien als Erntedankfest gefeiert. im September. Berat Kandili (türk.)/Laylat l-barā‘a (arab.)*: Nacht der
Neujahr (ost-kirchlich): Gedacht wird der Taufe Jesu Newruz: Alevitischer Tag zur Feier des Geburtstages von Vergebung. Besonders gefeiert in türkisch geprägten Ge-
sowie der Offenbarung der Allerheiligsten. Hz. (Hazreti, Ehrenbezeichnung) Ali sowie altes iranisches meinden.
Frühlings- und Neujahrsfest.
Ökumenische Gebetswoche: Gebetswoche für die Einheit MAI
der Christen, 1935 auf Initiative von Abbé Couturier einge- Palmsonntag: Letzter Sonntag der Fastenzeit und gleich-
führt. zeitig der Sonntag vor Ostern. Gedacht wird des Einzug Tag der Arbeit: Feiertag nichtreligiösen Ursprungs, hervor-
Jesu nach Jerusalem. gegangen aus Streiks im 19. Jahrhundert, die zu besseren
Triodion: Zeit Triodions umfasst im orthodoxen Christen- Arbeitnehmerbedingungen führten.
tum die zehn Wochen Vorbereitungszeit auf Ostern. Rama Navami: Hinduistisches Fest in Erinnerung an Rama,
der als Inkarnation des Gottes Vishnu betrachtet wird und Lag baOmer*: Jüdischer Festtag nach den Omer Festta-
Vasant Panchami: Hinduistisches Frühlingsfest, höchster in vorbildlicher Weise das Dharma lebt. gen in Erinnerung an das Ende einer Epidemie unter den
Feiertag für Saraswati, Göttin der Weisheit und Gelehr- Schülern des Rabbi Akiva. Jüngstes Fest im jüd. Kalender.
samkeit. Gründonnerstag: Erinnerung der Christenheit an Jesu
letztes gemeinsames (Abend-)Mahl mit seinen Jüngern. Hıdır Ellez Feier: In der Nacht vom 5. auf den 6. Mai
Tu beSchevat*: Bei dem „Neujahrsfest der Bäume“ wer- treffen sich Hizir und Ilyas auf der Erde. In dieser Nacht of-
den heutzutage zahlreiche Bäume gepflanzt und bis zu 15 Karfreitag: Christlicher Fastentag in Erinnerung an die fenbart sich die Kraft der Schöpfung. Viele Menschen bitten
verschiedene Früchte verzehrt. Das Fest ist auf ein Gebot Leiden Jesu, die Kreuzigung und seinen Tod. um Gesundheit und Genesung. Am 6. Mai werden Teigwa-
im 3. Buch Mose zurückzuführen, welches den Verzehr von Karsamstag: Tag der Höllenfahrt Christi, bei der Jesus in ren gebacken und geteilt (Tag der Hilfe für Bedürftige).
Früchten neugepflanzter Bäume erst im fünften Jahr erlaubt. der Nacht nach seiner Kreuzigung in die Hölle hinabgestie- Christi Himmelfahrt: Vierzig Tage nach Ostern feiern
gen ist und dort die Seelen der Gerechten seit Adam befreit Christen den Abschied des auferstandenen Christus von
FEBRUAR hat. Die Kirche gedenkt Jesu, fastet und betet. seinen Jüngern und seine Aufnahme in den Himmel.
Mariä Lichtmess: Katholischer Festtag, Erinnerung an Pesach*: Das Pesach-Fest erinnert an die Befreiung der Beginn des Fastenmonats Ramadan: Beginn des isla-
Jesu Darstellung im Tempel. Israeliten aus der ägyptischen Knechtschaft. In Erinnerung mischen Fastenmonats, in dem von Sonnenaufgang bis
an den Auszug isst man an Pesach nur ungesäuertes Brot, Sonnenuntergang gefastet wird.
Çîlê Zivistanê (êzidisch): Diese 40 Fastentage erinnern da durch den plötzlichen Auszug aus Ägypten keine Zeit für
an Sheikhadis Wirken. das Gären des Brotteigs verblieb. Pfingsten: Christen feiern die Herabkunft des Heiligen
Geistes auf die Jünger. Das Fest der Entstehung der Kirche
Hizir: Fastentage der Aleviten in Dankbarkeit und Erinne- Hanuman Jayanti: Verehrung des Hanuman, der in Affen- ist eines der drei christlichen Hauptfeste.
rung an die rettende Kraft von Hizir und Ilyas. gestalt im Hinduismus als Begleiter und Helfer des Gottes
Rama gilt. Schavuot*: Das Wochenfest bzw. „Fest der Erstlinge“ ist
Aschermittwoch: Beginn (bes. von Katholiken) der vierzig- einerseits ein Erntefest, andererseits erinnert es hirstorisch
tägigen Fasten- und Passionszeit, Vorbereitung auf Ostern. an die Verkündigung der Zehn Gebote auf dem Berg Sinai.
APRIL
Große Fastenzeit: 40-tägige Enthaltsamkeit, ausgenom- Pfingstmontag: Feiertag aus Anlass des Pfingstfestes.
men die Sonntage, als Vorbereitung auf Karfreitag und Ostersonntag: Christliches Freudenfest zur Feier der Auf-
Osterfest. erstehung Jesu von den Toten. Trinitatis: Christliches Fest der Dreieinigkeit/Dreifaltigkeit
Palmsonntag: Letzter Sonntag der Fastenzeit und gleich- Gottes (Vater, Sohn und Heiliger Geist).
Maha Shivaratri: Hinduistisches Fest zur Ehre des Gottes
Shiva und seiner Hochzeit mit Göttin Parvati. zeitig der Sonntag vor Ostern. Gedacht wird des Einzug Pfingsten: Christen feiern die Herabkunft des Heiligen
Jesu nach Jerusalem. (ost-kirchlich) Geistes auf die Jünger. Das Fest der Entstehung der Kirche
Nirvana Tag: Buddhistischer Feiertag. Erinnerung an den ist eines der drei christlichen Hauptfeste.
Tod Buddhas und seinen Übergang in das Nirvana. Ostermontag: steht als zweiter Feiertag ganz im Zeichen
des Osterfestes. Allerdings wird hier eine andere Bibelstelle Pfingstmontag: Feiertag aus Anlass des Pfingstfestes.
Cejna Xidir Ilyas (êzidisch): Wird zu Ehren des gleichna- verwendet, welche die Auferstehung Jesu Christi aus dem
migen Heiligen Xidir Ilyas gefeiert. Er ist Schutzpatron der Blickwinkel der Emmaus-Jünger erzählt. Visakha Puja: Buddha-Tag, verbunden mit innerer Einkehr
Kranken, Reisenden und Armen. und der Erneuerung der Dharma-Praxis.
Gründonnerstag: Erinnerung der Christenheit an Jesu
Vietnamesisches Neujahr – Tet: Gedenken der Toten und letztes gemeinsames (Abend-)Mahl mit seinen Jüngern. Fronleichnam: Katholisches „Hochfest des Leibes und
Frühlingsfest. (ost-kirchlich) Blutes Jesu Christi“. Mit öffentlichen Prozessionen wird der
besonderen Gegenwart Christi im Sakrament der Euchari-
Losar: Dreitägiges Neujahrsfest im tibetanischen Buddhis- Karfreitag: Christlicher Fastentag in Erinnerung an die stie gedacht.
mus. Es beginnt je nach Ansicht das Jahr 1762 oder 2143. Leiden Jesu, die Kreuzigung und seinen Tod. (ost-kirchlich)
Cejna Xidir Nebî (êzidisch): Wird zu Ehren des gleichna- Karsamstag: Tag der Höllenfahrt Christi, bei der Jesus in JUNI
migen Heiligen Xidir Nebî gefeiert. Er ist Schutzpatron der der Nacht nach seiner Kreuzigung in die Hölle hinabgestie- Allerheiligen (ost-kirchlich): Sammelfest für alle Heiligen.
Liebe und der Wünsche. gen ist und dort die Seelen der Gerechten seit Adam befreit
hat. Die Kirche gedenkt Jesu, fastet und betet. (ost-kirchlich) ‘īd-al-fitr, Ramadanfest, Ramazan Bayramı*: Dreitägiges
Sonntag der Orthodoxie: Am 1. Sonntag der christlichen
islamisches Fest zur Beendigung des Fastenmonats Rama-
Fastenzeit feiern die orthodoxen Kirchen das Fest der Ostersonntag: Christliches Freudenfest zur Feier der Auf- dan. Eines der zwei Feste innerhalb des Islam.
Ikonen in Erinnerung an das Ende des altkirchlichen Bilder- erstehung Jesu von den Toten. (ost-kirchlich)
streits (787). Hinrichtung des 5. Gurus Arjan Dev: In Gedenken an
Hanamatsuri: Buddistisches Fest zur Zeit der Kirschblüte den 1606 verstorbenen Guru Arjan.
Fasten Esther*: Der Tag vor Purim ist ein Fastentag und („Blütenfest“), Geburtstag Buddhas.
erinnert an das dreitägige Fasten der Königin Esther.
Ostermontag: steht als zweiter Feiertag ganz im Zeichen
des Osterfestes. Allerdings wird hier eine andere Bibelstelle
verwendet, welche die Auferstehung Jesu Christi aus dem
Blickwinkel der Emmaus-Jünger erzählt.
Sikhismus Islam Hinduismus Buddhismus Judentum Christentum Christlich Orthodox Alevitentum ȆzidentumBeschreibung der Feiertage Jüdische und islamische Feiertage, die mit einem * gekennzeichnet sind,
beginnen jeweils am Vorabend des eingetragenen Kalendertages.
JULI Jom Kippur*: Der Versöhnungstag gilt als der höchste Gedenktag der Heiligen: Evangelischer Feiertag, ent-
jüdische Feiertag. Der Fastentag wird im Geiste der Reue, spricht „Allerheiligen“.
Obon: Buddhistischer Feiertag zur Errettung der Geister Buße und Versöhnung beschritten.
der verstorbenen Ahnen. Allerseelen: Gedenken an die Verstorbenen und an die
Dussehra: Hinduistisches Fest des Sieges des Guten über eigene Sterblichkeit in der katholischen Tradition.
Ratha Yatra: Eines der hinduistischen Hauptfeste zur Erin- das Böse. Erinnert wird an den Sieg von Rama über den
nerung an Krishnas Rückkehr in seine Heimat in Vrindavan Dämonenkönig Ravana, der Ramas Frau Sita entführt hatte. Diwali: Bedeutendes mehrtätiges Lichterfest mit fröhlichem
nach einer langen Trennungszeit. Charakter, sowohl für Sikhs als auch für Hindus.
Tāsū‘ā‘ Tag (schiitisch): Trauerzeremonie des letzten
Chökor Düchen: Erinnert an die erste Lehrrede des Tages und der letzten Nacht Imam Husain b. Ali und seiner Gedenkfeier auf dem Synagogenplatz: Am 10. Novem-
historischen Buddha nach seiner Erleuchtung im indischen Truppen in Karbalā. ber 1938 wurde die Ludwigsburger Synagoge im Zuge der
Sarnath. Novemberprogrome niedergebrannt. Es findet jährlich eine
Tag der ‘Āšūrā, Aşure Günü: Der Tag wird von Muslimen Gedenkfeier auf dem Ludwigsburg Synagogenplatz statt.
Tisch‘a beAv*: Der 9. des Monats Av gilt als einer der weltweit unterschiedlich gefeiert. Sunniten gedenken des
wichtigsten Fastentage innerhalb des jüdischen Glaubens. Rettungstags des Propheten Moses und fasten an diesem Martinstag: Katholisches Fest zur Erinnerung an den
Es wird der Zerstörung des ersten, durch die Babylonier, Tag. Schiiten gedenken des Todes des dritten Imams Husain b. barmherzigen St. Martin. Im Rahmen von abendlichen
sowohl zweiten Tempels durch die Römer gedacht. Ali in der Schlacht von Karbalā‘. Umzügen mit Fackeln und Laternen wird die Legende der
Mantelteilung nachgespielt.
Asalha Puja: Buddhistisches Fest zur Erinnerung an Bud- Shunbun No Hi: Frühlingsanfang im März und Herbstan-
dhas erste öffentliche Kundgabe vor fünf Asketen. fang im September. Mevlid Kandili (türk.)/Maulid an-Nabī (arab.): Geburt des
Propheten Muhammed.
AUGUST Aşure: Ende der Fastentage. Die Aleviten gedenken im
Buß- und Bettag: Evangelische Christen begehen diesen
Monat Muharram des Todes von Imam Hüseyin, der in der
Çilê Havînê (êzidisch): Die 40 Fastentage werden im Schlacht von Kerbala gefallen ist. Das zwölftägige Fasten Tag als einen Tag der Besinnung und des Nachdenkens
Sommer begangen und sind für alle hohen Würdenträger ist ein symbolischer Hinweis auf die zwölf Imame. über eigenes schuldhaftes Verhalten und den Willen Gottes
Pflicht. für diese Welt.
Sukkot*: Das Laubhüttenfest gehört zu den jüdischen
Mariä Himmelfahrt: Ist das älteste Marienfest des katho- Wallfahrtsfesten. Es soll zum einen Anlass für die Dankbar- Hinrichtung des 9. Gurus Tegh Bahadur: In Gedenken
lischen Christentums und erinnert an die Aufnahme der keit zur Einbringung der Ernte geben und zum anderen an an den 1675 verstorbenen Guru Tegh Bahadur.
Mutter Jesu in den Himmel. die Wüstenwanderung der Israeliten nach dem Auszug aus Ewigkeitssonntag: Letzter Sonntag im Kirchenjahr, im
Nag Panchami: Hinduistisches Fest der Schlangen wäh- Ägypten erinnern. Volksmund wird er auch als Totensonntag bezeichnet.
rend der Regenzeit. Michaelis: Christlicher Gedenktag zu Ehren des biblischen
Erzengels Michael, der als Bezwinger des Satans und See-
DEZEMBER
Cejna cimaya Şerfedîn (êzidisch): Wird zu Ehren des
Heiligen Şerfedîn gefeiert. er ist einer deer bekanntesten lenwäger am Tag des Gerichts gilt. Beginn des Kirchenjahrs: Beginn des liturgischen Jahres
und bedeutendsten Heiligen der Êzîden. mit seinen festgesetzten Lesungen und Festen (west-
OKTOBER kirchlich).
Tag von ‘Arafa, Arefe Günü: Viele Muslime fasten an
diesem Tag. Gilt als einer der Höhepunkte während der Schemini Azeret*: Erster Tag des Schlussfestes im Zuge 1. Advent: Beginn des neuen Kirchenjahrs und der inneren
Pilgerreise nach Mekka. des Laubhüttenfestes. Nach der Tora- und Prophetenlesung Vorbereitung auf Weihnachten in der christlichen Tradition.
wird eine Seelenfeier zum Gedenken an die Toten abgehalten. An den vier Adventssonntagen werden auf einem Kranz
Kurban Bayrami (türk.)/‘īd al-Adhā (arab.)/Opferfest, aus Tannenzweigen Kerzen entzündet.
-andacht: Das Opferfest ist eines der zwei großen Feste Simchat Tora*: Der zweite Tag des Schlussfestes des Laub-
innerhalb des Islam. Muslime gedenken der Rettung des hüttenfestes trägt den Namen „Torafreude“. Er beschließt Darstellung Mariä im Tempel: Orthodoxer Festtag zum
Propheten Abrahams, seinen Sohn nicht opfern zu müssen. das Ende des jährlichen Zyklus der Toraabschnitte. u. a. fin- ersten Gang Marias in den Tempel von Jerusalem.
Das Fleisch eines Opfertieres wird an Bedürftige verteilt. den in der Synagoge festliche Prozessionen mit sämtlichen
Torarollen statt. Chanukka*: Das achttägige Tempelweihfest erinnert an die
Bei den Aleviten wird nicht immer ein Opfertier geschlachtet, Wiedervereinigung des Tempels in Jerusalem 165 v. u. Z.. Die
die Dankbarkeit gegenüber Gott kommt auch in wohltä- Tag der deutschen Einheit: Erinnert an die deutsche Lichter des achtarmigen Leuchters erinnern an das überliefer-
tigem Handeln zum Ausdruck. Wiedervereinigung 1990. In Ludwigsburg findet an diesem te Wunder, dass in dem Tempel nur ein Ölkrug zu finden war,
Raksha Bandhan: Hinduistisches Fest der geschwister- Tag immer das Friedensgebet mit allen hier ansässigen der die Tempellichter jedoch für acht Tage am Leben ließ.
lichen Verbindung, wobei ein gesegnetes Band um das Religionsgemeinschaften statt.
Rojĵyên Şeşims (êzidisch bis 6.12.): An diesen drei
Handgelenk des Geschwisterteils gebunden wird. Tag der offenen Moschee (TOM)/Açık Cami Günü: TOM Tagen wird zu Ehren der Sonne gefastet.
ist ein seit 3. Oktober 1997 von den muslimischen Religi-
SEPTEMBER onsgemeinschaften bundesweit organisierter Tag. Hiermit
Nikolaus: Christliches Fest zum Gedenken an den Bischof
von Myra namens Nikolaus. Viele Legenden berichten von
Beginn des Kirchenjahrs: Beginn des liturgischen Jahres wollen die Muslime auch ein Zeichen setzen, dass sie zu seiner Hilfsbereitschaft gegenüber Armen und Schwachen.
mit seinen festgesetzten Lesungen und Festen (ost-kirchlich, Deutschlands Einheit gehören. Seit 2007 wird TOM jedes Am 6. Dezember, seinem Todestag, werden traditionell
julianisch) Jahr unter einem anderen Motto geführt und es gibt de- Kinder beschenkt.
mendsprechende Vorträge und Präsentationen. An diesem
Krishna Janmashtami: Hinduistisches Fest zur Feier der Tag findet die interreligiöse Dialogtour unter anderem zu Cejna Şeşims (êzidisch): Schließt das Fasten ab und ehrt
Geburt Krishnas, der 8. Inkarnation des Vishnu. den Moscheen in Ludwigsburg statt. die Sonne.
Europäischer Tag der jüdischen Kultur: Mit Vorträgen, Cejna cimaya Şêxadî (êzidisch): Wird zu Ehren des Hei- Bodhi (buddhistisch): Buddhisten feiern, dass Prinz
Lesungen und Führungen durch Gedenkstätten wird über ligen Şêxadî gefeiert. Er ist für die Êzîden die Inkarnation Gautama sich zur inneren Erleuchtung unter einen Bodhi
Traditionen und Kultur des Judentums in Europa informiert. des Tawisî Melek (Gottes Engel). Seine Handlungen, so Baum setzte.
Fastentage zu Ehren der Masum-U Paklar: Aleviten sind sich viele Wissenschaftler und Geistige einig, haben Mariä Empfängnis: Katholisches Gedenken an die Emp-
verwenden diesen Begriff für die Kinder aus der Familie das Êzîdentum in einer feindlichen und todesbedrohlichen fängnis Marias, die ohne Erbsünde durch ihre Mutter Anna
des Propheten (Ehlibeyt), die vom Stamm der Umayyaden Umgebung überlebenssicher gemacht. zur Welt kam.
umgebracht wurden und das 7. Lebensjahr nicht erreicht Erntedank: Christliches Dankfest für die eingebrachte Ern- Rojĵyên Rwudan (êzidisch bis 13.12.): An diesen drei
hatten. Denn nach dem Koran ist jeder Mensch bis zum te und für alles, was den Menschen von Gott zum Leben Tagen wird zu Ehren der Familienheiligen gefastet.
7. Lebensjahr, für das, was er tut, nicht verantwortlich und geschenkt wird.
daher rein und frei von jeder Schuld. Cejna Rwudan (êzidisch): schließt das Fasten ab und
Navaratri: Hinduistisches Fest zu Ehren der göttlichen ehrt die Familienheiligen.
Mariä Geburt: Katholische und orthodoxe Christen feiern Mutter. An den acht Festtagen werden die Götter angeru-
die Geburt der Jungfrau Maria. Rojĵyên Ȇzȋ (êzidisch bis 20.12.): An diesen drei Tagen
fen; um Reichtum, Erfolg, Wohlergehen, spirituelles und wird zu Ehren Gottes gefastet.
Fastentage zu Ehren der Heiligen Mutter Fatma Ana: weltliches Wissen, Kraft und Macht zu erlangen.
Fatma, die Tochter des Propheten Muhammad, hat im Cejna Ȇzȋ (êzidisch): Schließt die letzte der drei Fastenpe-
Guru Granth Sahib: Fest des Heiligen Buchs der Sikhs. rioden ab. Feiertag zu Ehren Gottes.
Islam eine herausragende Stellung und als Frau Alis für die
Aleviten eine besondere Bedeutung. Paravana/Kathin-Zeremonie: In den Ländern des Heiligabend/Weihnachten: Am Vorabend von Weihnach-
Theravada-Buddhismus (Südasien) wird am Vollmondtag ten werden die Kerzen des Weihnachtsbaumes zum ersten
Rosch ha-Schana*: Das Neujahrsfest soll an den Bund im Oktober/November Pavarana, das Ende der Regenzeit- Mal angezündet. Krippenspiele setzen die Geburt Jesu in
zwischen Gott und dem Menschen erinnern. Der Mensch Zurückziehung (Vassa) gefeiert. Die Mönche erhalten neue Szene und in den Familien und unter Freunden werden
soll sich seiner moralischen Verantwortung und seiner Re- Roben; es finden Lichter-Zeremonien statt. Geschenke verteilt.
chenschaftsablegung Gott gegenüber bewusst werden.
Reformationstag: Evangelische Christen erinnern sich des Christfest/Weihnachten: Christliches Fest der Geburt von
1. Muharram 1440 nH: Islamisches Neujahr 1440 des Beginns der Reformation in Deutschland, als Martin Luther Jesus von Nazareth in Bethlehem.
Hiğra-Kalenders (im Jahr 622 u. Z. begonnen). seine Thesen veröffentlichte.
2. Weihnachtsfeiertag: Auch Stephanstag genannt. Es
Beginn Muharrem-Fasten: Beginn des Jahres 1440 in der Lha-Bab Duechen: Tibetisches Fest zur Niederfahrt des wird des Martyriums des heiligen Diakons Stephanus
islamischen Zeitrechnung (nach Hiğra). Buddha auf Erden. gedacht.
Ganesha Chaturti: Hinduistisches Fest anlässlich des
Geburtstags des Gottes in Elefantengestalt, Ganesha. NOVEMBER Silvester: Christen feiern den Altjahresabend mit einem
Gottesdienst.
Kreuzerhöhung: Hoher orthodoxer Festtag im Gedenken Allerheiligen: Sammelfest für alle Heiligen und Märtyrer in
der katholischen und orthodoxen Tradition. Batizmî yê Torîye (êzidisch): Ein Fest der Êzîden aus Tur
an die Kreuzauffindung durch Kaiserin Helena um 326. Abdin.
Sikhismus Islam Hinduismus Buddhismus Judentum Christentum Christlich Orthodox Alevitentum ȆzidentumSie können auch lesen