Der 204. Gemeindebrief der Kirchengemeinde Philippsthal - Evangelische ...

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Der 204. Gemeindebrief der Kirchengemeinde Philippsthal - Evangelische ...
Der 204. Gemeindebrief
             der
Kirchengemeinde Philippsthal
Der 204. Gemeindebrief der Kirchengemeinde Philippsthal - Evangelische ...
Liebe Gemeinde,

während ich diese Zeilen schreibe, ist es Mitte Februar und es liegt
Schnee, der den Verkehr vor unserer Haustür ausgebremst hat.
Die Corona-Pandemie bremst gerade unser ganzes Gemeindeleben
aus. Wie sehr wünschen wir uns, dass dieses Jahr 2021 gesegnet sei.
Zugleich wissen wir, dass wir mit den Alltagslasten des vergangenen
Jahres, den Folgen der Pandemie etwa, noch lange nicht fertig sind.
„Noch will das Alte unsre Herzen quälen“, heißt es so treffend in
Dietrich Bonhoeffers Text über die „guten Mächte“.
        An eine letztlich gute Macht, die uns in allem trägt, glauben wir
– oder möchten zumindest daran glauben können. Solcher Glaube
macht gerade eine Prüfung durch. Zumindest spüren wir, dass wir
gerade an die Grenzen der Machbarkeit stoßen und nicht alles im Griff
haben. Zuweilen fühlen wir uns dann wie ausgesetzt – einer Welt, die
ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten hat, ohne Rücksicht auf Verluste.
        Wir sehnen uns danach, irgendwann wieder zur Normalität
zurückzukehren, ohne die jetzigen Einschränkungen. Ich selbst sehne
mich auch nach einem Ende dieser Durststrecke. Und dennoch hoffe
ich, dass irgendetwas sich heilsam verändert haben möge, was zuvor
auf Dauer und im Ganzen unheilvoll war.
        Andere Bereiche des gesellschaftlichen Lebens mögen auf ihre
Weise wieder auf die Beine kommen. Mich interessiert in all dem unser
Inneres, die „Seele“ eines jeden und einer jeden. Werden wir an der
Krise wachsen? Werden notwendige Veränderungen eine Chance für
uns sein, auch wenn sie mit schmerzlichen Verlusten einhergehen?
        In diesem Gemeindebrief lesen Sie etwa von Einschnitten im
Bereich der Kirchenmusik, weitere schmerzliche Veränderungen im
kirchlichen Leben werden kommen. Bitten wir Gott, dass wir als
Einzelne und als Kirchengemeinde behütet durch diese turbulenten
Zeiten kommen. In Bonhoeffers Lied von den guten Mächten heißt es:
„Führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen. Wir wissen es, dein
Licht scheint in der Nacht.“

Eine gesegnete Zeit wünscht Ihnen
Pfarrerin Heidi Houska
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Gottesdienste

In aller Vorläufigkeit finden Sie hier den
Gottesdienstplan von März bis Juni.
Bei Redaktionsschluss lässt sich nicht absehen,
inwieweit die Gottesdienste in dieser Form
durchgeführt werden können. Bitte beachten Sie
die aktuellen Veröffentlichungen (Aushänge oder Philippsthaler
Rundschau). Die kirchenmusikalischen Möglichkeiten sind aktuell
eingeschränkt. Wir versuchen das Beste daraus zu machen und
sobald es die Situation erlaubt, werden Sie wieder Chormusik u. a. im
Gottesdienst genießen können.

07. März             09.25 Uhr      Wiederaufnahme der Präsenz-
3. Sonntag in                       gottesdienste in der
der Passionszeit                    Schlosskirche
(Okuli)

14. März             19.00 Uhr      Abendgottesdienst
4. Sonntag in                       „Wachsen wie ein Baum“
der Passionszeit                    mit dem ökumenischen
(Lätare)                            Bastelkreis

21. März             09.25 Uhr      Gottesdienst
5. Sonntag in
der Passionszeit
(Judika)

28. März             09.25 Uhr      Gottesdienst
Palmsonntag

01. April            17.00 Uhr      Andacht
Gründonnerstag

02. April            09.25 Uhr      Gottesdienst
Karfreitag
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04. April             09.25 Uhr   Abendmahlsgottesdienst
Ostersonntag                      mit Einzelkelchen

05. April             09.25 Uhr   Gottesdienst
Ostermontag

11. April             19.00 Uhr   Abendgottesdienst zum
Quasimodogeniti                   Kneipp-Jahr: „Der Wasser-
                                  doktor“ – mit Bildern zum
                                  Leben und Wirken von
                                  Pfarrer Sebastian Kneipp

18. April             09.25 Uhr   Gottesdienst
Misericordias
Domini

25. April             09.25 Uhr   Gottesdienst
Jubilate

02. Mai               09.25 Uhr   Gottesdienst
Kantate

09. Mai                           - Gottesdienst - siehe
Rogate                              Ankündigung in der
                                    Philippsthaler Rundschau

                                  - Musikalischer Nachmittag für
                                    Kinder mit dem Orgelwurm
                                    Philippa

13. Mai                           reserviert für Gottesdienst
Christi Himmelfahrt               im Grünen

16. Mai               09.25 Uhr   Gottesdienst
Exaudi
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23. Mai             09.25 Uhr    Diamantene Konfirmation
Pfingstsonntag                   Jahrgänge 1960 / 61

                    14.00 Uhr    Goldene Konfirmation
                                 Jahrgang 1970 und
                                 Silberne Konfirmation
                                 Jahrgang 1996

24. Mai             09.25 Uhr    Goldene Konfirmation
Pfingstmontag                    Jahrgang 1971

30. Mai             09.25 Uhr    Eiserne Konfirmation
Trinitatis                       Jahrgänge 1955 / 56

5. + 6. Juni                      eserviert für Konfirmations-
                                 reserviert     Konfirmations
                                 gottesdienste in Kleingruppen

13. Juni            19.00 Uhr    Abendgottesdienst
2. Sonntag
nach Trinitatis

18. Juni             19.00 Uhr   Konzert und Vortrag
300. Todestag von                mitt dem Duo Aliquot und
Landgraf Philipp von             mit Prinz Alexis von
Hessen-Philippsthal              Hessen

20. Juni            09.25 Uhr    Gottesdienst
3. Sonntag nach
Trinitatis

27. Juni                         Gottesdienst - siehe
4. Sonntag nach                  Ankündigung in der
Trinitatis                       Philippsthaler Rundschau
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Kindergottesdienst
                 Vorerst teilen wir alle 14 Tage einen Kinder-
                                                        Kinder
                 gottesdienst für zu Hause aus. Wenn der
                 Kindergottesdienst wieder im Gemeindehaus
                 gefeiert wird, veröffentlichen wir das über
                 Aushänge und in der Philippsthaler Rundschau.
                 Wer Fragen zu den Kindergottesdiensten hat,
                 melde sich bitte bei Christiane Klotzbach oder bei
                 Andrea Merkel.

Gottesdienste im Haus Kreuzberg
und in der Residenz Ambiente

Mittwoch         16.00 Uhr             Haus Kreuzberg
10. März         17.00 Uhr             Residenz Ambiente

Mittwoch         16.00 Uhr             Haus Kreuzberg
24. März

Mittwoch         16.00 Uhr             Haus Kreuzberg
31. März         17.00 Uhr             Residenz Ambiente

Mittwoch         16.00 Uhr             Haus Kreuzberg
14. April

Mittwoch         16.00 Uhr             Haus Kreuzberg
28. April        17.00 Uhr             Residenz Ambiente

Mittwoch         16.00 Uhr             Haus Kreuzberg
12. Mai

Mittwoch         16.00 Uhr             Haus Kreuzberg
26. Mai          17.00 Uhr             Residenz Ambiente

Mittwoch         16.00 Uhr             Haus Kreuzberg
09. Juni

Mittwoch         16.00 Uhr             Haus Kreuzberg
23. Juni         17.00 Uhr             Residenz Ambiente
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Am Freitag, dem 05.03.2021 findet der Weltgebetstag statt.

Sie haben / Ihr habt folgende Möglichkeiten den Weltgebetstag zu
Hause zu feiern:
    • ganztägig über www.weltgebetstag.de
    • um 19.00 Uhr über den Sender Bibel TV (60 Min.)
    • In der Schlosskirche liegt die Gottesdienstordnung zum
        Mitnehmen aus.
Die Frauen in Vanuatu brauchen unsere Unterstützung.
Wer spenden möchte, bitte auf folgendes Konto:
Weltgebetstag der Frauen e.V.
Evangelische Bank EG, Kassel
IBAN: DE60 5206 0410 0004 0045 40
BIC/SWIFT: GENODEF1EK1
oder in einem Briefumschlag am Pfarrhaus in Heimboldshausen
(Heringer Straße 1) in den Briefkasten werfen.

Weltgebetstag 2020 in Philippsthal
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"Worauf bauen wir?" Weltgebetstag 2021 aus Vanuatu

Vanuatu liegt weit draußen im Pazifik, auf der anderen Seite des
Globus. Es braucht einen guten Atlas, um Vanuatu auf der Karte zu
finden. Von Deutschland aus braucht man per Flugzeug 37
Flugstunden. Es besteht aus 83 Inseln. Viele sind vom steigenden
Meeresspiegel bedroht. Die Korallenriffe vor der Küste bleichen, die
Zyklone, die dort saisonal auftreten, werden heftiger, an den Stränden
wird Plastikmüll aus dem Meer angeschwemmt.
Das Gleichnis vom Hausbau auf festem Grund (Mt 7, 24-27) 24      steht im
Mittelpunkt des Gottesdienstes. Das wirkt auf den en ersten Blick
verblüffend in diesem Land, wo der vulkanische Untergrund sich
sowieso ständig bewegt – und wo die Stürme nun wahrhaftig nicht
aufgrund des Lebensstils der Ni-Vanuatu
                                  Vanuatu heftiger werden.
Das Gleichnis hält uns hier in der „westlichen Welt“ den Spiegel vor –
den Frauen dort gleichsam in den Mund gelegt, die uns fragen:
Worauf baut ihr? Wie könnt ihr nachhaltiger leben? Was seid ihr bereit,
in eurem Leben zu ändern, damit wir leben können? Das Bild zeigt eine
Mutter, die sich schützend über ihr kleines
                                       leines Kind beugt. Im Hintergrund
brechen Wellen.
                              Eine Palme biegt sich über die beiden,
                              durch den starken Wind niedergedrückt.
                              Doch die starken Wurzeln geben ihr Halt.
                              Leuchtende, helle Farben ein buntes Bild
                              – auf den ersten Blick wirkt es
                              harmonisch. Aber bei genauem
                                                      genaue Hinsehen
                              entdeckt man Details: In den tosenden
                              Wellen schwimmt Müll, die Palme hat tote,
                              abgebrochene Äste, im Hintergrund sieht
                              man Kreuze auf einem Friedhof. Das
                              Titelbild trägt den Titel Pam II. Pam heißt
                              der Zyklon, der im März 2015 überüb
                              Vanuatu hinwegfegte und als schwerste
                              Naturkatastrophe in der jüngsten
                              Vergangenheit gilt. Menschen starben,
                              viele verloren ihre Häuser. Alles war
                              zerstört, kein grünes Blatt hing mehr an
                              den Bäumen. Vanuatu war nur noch
                              braun und grau.
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Rezepte aus Vanuatu
Gekocht wird in Vanuatu unter freiem Himmel. Wenn denn überhaupt
gekocht wird, denn die Natur bietet allerhand Obst und Gemüse, das
frisch vom Baum, vom Acker oder von der Staude am besten
schmeckt.

Ingwerkuchen für ein Blech
200 g Butter               330 g Zuckerrübensirup
400 g brauner Zucker       500 g Mehl
1 EL Backpulver            1 Messerspitze Natron
1 TL Zimt                  ½ TL Salz
3-4 EL geriebener Ingwer
1 EL geriebene Zitronenschale
200 ml warme Milch         2 Beutel Schlagcremepulver
400 ml Kokosmilch

Butter, Zuckerrübensirup und Zucker schmelzen und abkühlen lassen.
Mehl mit Backpulver, Natron, Zimt, Salz, Ingwer und Zitronenschale
vermischen. Die Butter-Zuckermischung dazugeben und gut verrühren.
Nach und nach die warme Milch unterrühren. Den Teig auf ein hohes
Backblech geben und bei 180 Grad ca. 40 Minuten backen.
Schlagcremepulver mit der Kokosmilch aufschlagen und auf dem
abgekühlten Kuchen verteilen.

Süßkartoffelsalat vegetarisch
3 Süßkartoffeln            3 Möhren
3 hartgekochte Eier        4-5 EL Mayonnaise
Salz, Pfeffer

Süßkartoffeln und Möhren schälen, würfeln und in leicht gesalzenem
Wasser nicht zu weichkochen. Abkühlen lassen. Eier achteln, alles
locker vermischen, die Mayonnaise unterrühren und mit Salz und
Pfeffer abschmecken. 1 Stunde kühl stellen.

Viele Grüße und in der Hoffnung den nächsten Weltgebetstag
wieder in gewohntem Rahmen feiern zu können

Ihr/Euer WGT-Team
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Eine starke Stimme
Zwölf evangelische Kirchengemeinden sind dem neuen
Zweckverband für Kinder-Tageseinrichtungen
beigetreten

Am 01.01.2021 hat der neue Zweckverband Evangelische
Tageseinrichtungen für Kinder im Kirchenkreis Hersfeld-Rotenburg Süd
seine Arbeit aufgenommen. Er unterstützt nun als Träger zwölf
Kindergärten und Kindertagesstätten der Gemeinden Hohe Luft,
Johanneskirche, Martinskirche, Eichhofkirche, Stadtkirche, Niederaula,
Niederjossa, Wippershain („Hummelnest“), Philippsthal („Kleine
Landgrafen“), Kleinensee, Schenklengsfeld („Die Spielstunde“) und
Neukirchen.
Pfarrer Ingo Schäfer von der Martinskirche und Rahel Krause, Leiterin
des Kirchenkreisamtes Hersfeld-Rotenburg, leiten zusammen den
neuen Verband. Diese Aufgaben haben sie bereits im August
übernommen und sich aufgeteilt. Während Krause sich um finanzielle
Aspekte kümmert, landen Personalangelegenheiten auf Schäfers
Tisch, der mit einer halben Stelle den Vorsitz innehat.
Der Prozess zum Zusammenschluss sei ein längerer gewesen,
schilderte Schäfer. Ein synodaler Beschluss, mit dem
Kirchenmitarbeitende ihren Wunsch zum Ausdruck gebracht hatten,
von den stark in Anspruch nehmenden Aufgaben im
Kindertagesstättenbereich entlastet zu werden, war der Grundstein.

Vorbild für die Gründung des Zweckverbandes Süd war der bereits am
01.08.2015 gegründete Zweckverband Nord, der die Trägerschaften
der Kirchengemeinden „St. Georg“ in Rotenburg, „Arche Noah“ in
Bebra, „Regenbogen“ in Ronshausen, „Sonnenschein“ in Hönebach,
„Schatzinsel“ in Richelsdorf, „Vogelnest“ in Obersuhl, Kindertagesstätte
Solz und die Kindertagesstätte Bosserode bündelt. Ihm stehen als
Vorsitzender Pfarrer Andreas Schmidt-Wecken von der
Kirchengemeinde Obersuhl und als seine Stellvertreterin Frauke
Krauß, stellvertretende Leiterin des Kirchenkreisamtes Hersfeld-
Rotenburg, vor. Dieser Zweckverband überzeugte als Pilotprojekt der
Evangelischen Landeskirche mit seinen guten Arbeitsergebnissen.
„Deshalb ist uns ein regelmäßiger Austausch mit ihm sehr wichtig“,
betonten Schäfer und Krause. Den Kirchengemeinden stünde es frei,
sich den Zweckverbänden anzuschließen.

Die Vorsitzenden des neuen, evangelischen Kita-Zweckverbandes
Süd, Pfarrer Ingo Schäfer (links) und Rahel Krause, Leiterin des
Kirchenkreisamtes Hersfeld-Rotenburg (Mitte), beim Besuch der
Kindertagesstätte Martinskirche.

Das Ziel der Verbandsstruktur sei es, Kindereinrichtungen und
Kirchenvorstände von aufwändiger Verwaltungsarbeit zu entlasten und
damit mehr Freiräume für religionspädagogische Aufgaben zu
schaffen. „Es gibt eigentlich nur Vorteile“, sind sich Schäfer und Krause
einig. „Mit unserem Spezialwissen können wir schneller im
Tagesgeschäft agieren und reagieren“, erklärten sie.
Der Verbandsvorstand, zu dem je ein von den Kirchenvorständen der
Verbandsgemeinden aus ihrer Mitte berufenes Mitglied plus die beiden
Vorsitzenden gehören, beschließt sozusagen den Rahmen der Arbeit,
Schäfer und Krause übernehmen dann den exekutiven Part. „Die
Besonderheiten der Einrichtungen, ihre Schwerpunkte, sei es zum
Beispiel in musischen, sprachlichen oder sportlichen Bereichen,
bleiben natürlich erhalten“, versicherten beide und lobten die bisherige
Arbeit der Kirchengemeinden, die sich mit großem Engagement und
viel Liebe um die Tageseinrichtungen kümmerten.

Ein nächstes Arbeitsziel des Zweckverbandes sei es nun, ein
pädagogisches Gesamtkonzept zu beschließen. „Durch unsere Arbeit
werden Kräfte und Strukturen gebündelt“, erklärte Krause: „Unser
Auftritt wird präsenter, unsere Stimme ist stark geworden.“ Auch als
attraktiver Arbeitgeber wird der Zweckverband punkten können. Für
Mitarbeitende der beigetretenen Tageseinrichtungen sind nicht mehr
die Pfarrer und Pfarrerinnen Dienstvorgesetzte, sondern der
Zweckverband ist nun ihr Chef. Flexibler Personaleinsatz, bessere
Möglichkeiten zur Personalförderung sind nun einige der Vorteile.
Kinder sind in der Kirche wichtig. Deshalb müsse dafür gesorgt werden,
dass die Einrichtungen für sie gut bewirtschaftet werden, betonten die
Verbandsvorsitzenden.
Konfirmanden

Konfirmandenunterricht findet statt, wenn für den Jahrgang
Präsenzunterricht an den Schulen stattfindet. Die Hygienekonzepte für
das Gemeindehaus und die Schlosskirche sind zu beachten; bitte
Mund-Nasen-Schutz (FFP 2 oder OP Maske) tragen.

Hauptkonfirmanden – „Konfis 2021“

Die aktuelle Hauptkonfirmandengruppe trifft sich vor den Osterferien
dienstags um 17.30 Uhr im Gemeindehaus. Am Dienstag, den
23.03.2021 findet eine Konfirmandenstunde gemeinsam mit Mitgliedern
des Kirchenvorstandes statt. Corona-bedingt ist ein Vorstellungs-
gottesdienst dieser Gruppe leider nicht möglich.

Nach den Osterferien trifft sich die Gruppe nach Absprache. Am
Montag, dem 31.05.2021, um 17.30 Uhr sind Absprachen rund um die
Konfirmationsgottesdienste in der Schlosskirche.
Für 2 Konfirmationsgottesdienste in Kleingruppen ist das Wochenende
05.06. + 06.06.2021 reserviert.

Elternabend der Hauptkonfirmandengruppe
Montag, 17.05.2021, 20.00 Uhr – Absprachen zur Konfirmation

Vorkonfirmanden – „Konfis 2022“

Vor den Osterferien trifft sich die Gruppe jeweils am Donnerstag um
17.30 Uhr im Gemeindehaus.
Nach den Osterferien ist Unterricht dann jeweils am Dienstag. Das
erste Treffen beginnt am Dienstag, dem 27.04.2021, um 17.30 Uhr.

„Der Herr ist mein Licht und mein Heil,
vor wem sollte ich mich fürchten?
Der Herr ist meines Lebens Kraft,
vor wem sollte mir grauen?“

Psalm 27, 1
Informationen aus der Kirchengemeinde

             Vorbereitungstreffen für die Konfirmationsjubiläen
             Das nächste Treffen zur Vorbereitung für die
             Konfirmationsjubiläen ist am Montag, den 26.04.2021
             um 16.00 Uhr im Gemeindehaus.
             Bitte bringen Sie einen medizinischen Mund-
             Nasenschutz mit. Die Jubiläen finden am 23.05. und
             24.05.2021 sowie am 30.05.2021 statt (siehe
             Gottesdienstplan).

¼ Dienstauftrag von Pfarrerin Friederike Quapp in
Heimboldshausen und Philippsthal.
Seit diesem Schulhalbjahr hält Pfarrerin Quapp nur noch 2
Wochenstunden Religionsunterricht an der Kreuzbergschule. Dadurch
hat sich ihr ¼ Dienstauftrag in Heimboldshausen und Philippsthal
verändert. Sie wird z. B. häufiger Gottesdienste halten sowie
auch Bestattungen im Kirchspiel Heimboldshausen.

Kleidersammlung
Die Frühjahrs-Kleidersammlung der
Kirchengemeinde für die Deutsche Kleiderstiftung
Spangenberg findet in diesem Jahr in der
15. Kalenderwoche statt:
Vom Montag, den 12.04.2021 bis zum
Samstag, den 17.04.2021. Bitte bringen Sie nur
in dieser Zeit Ihre Kleiderspenden zum
Gemeindehaus und stellen Sie sie im überdachten
Bereich ab. Um Ressourcen zu sparen, stellt die
Deutsche Kleiderstiftung keine Plastiksäcke mehr
zur Verfügung, so dass eigene Kleiderbeutel
verwendet werden müssen.

             Friedhof Philippsthal
             Das Wasser auf dem Friedhof wird nach dem
             Winter am 15.04.2021 wieder angestellt.
             Bitte denken Sie daran, vor der Wachstumsperiode
             den Grabschmuck auf den
             „Urnengräbern unter dem grünen Rasen“
             zu entfernen.
Gottesdienst der leisen Töne:
                      Posaunenchor Philippsthal
                      feierte 60-jähriges Bestehen

Mit einem Gottesdienst der eher leisen Töne hat der evangelische
Posaunenchor Philippsthal sein 60-jähriges Bestehen gefeiert.
Anstelle des ursprünglich geplanten Konzerts durften die Bläser wegen
der aktuellen Corona-Auflagen nur unter freiem Himmel den
musikalischen Auftakt zum Gottesdienst in der Schlosskirche selbst
bestreiten.
Ausgehend von den Posaunen von Jericho im biblischen Buch Josua,
die selbst massive Stadtmauern zum Einsturz brachten, bis hin zu den
wöchentlichen Ständchen, mit denen der Philippsthaler Posaunenchor
die Menschen in der Werragemeinde im Corona-Sommer erfreut und
ihnen Zuversicht vermittelt hatte, unterstrich Pfarrerin Heidi Houska in
ihrer Predigt die besondere Kraft der Musik.
Dazu passend spannte Kantorin Barbara Matthes an der Orgel den
musikalischen Bogen vom Spiritual „Joshua fit the battle of Jericho“
über den Beatles-Klassiker „When I’m Sixty-Four“ bis hin zum Irischen
Segenswunsch „Möge die Straße uns zusammenführen“ – Stücke, die
teilweise auch zum Repertoire des Posaunenchors gehören.
An dessen Anfänge im Jahr 1960 erinnerte der Vorsitzende und
Chorleiter Thomas Martens in seiner Festrede: Acht Philippsthaler
hatten sich damals am 4. Februar zur ersten Probe getroffen. Mit
Walter Wiegand, der zu dieser Zeit die Bergmannskapelle Hattorf
leitete, fand sich ein Dirigent, der die Grundausbildung zum Erlernen
der Noten und Instrumente übernahm. Bereits knapp vier Monate
später, im Pfingstgottesdienst 1960, absolvierte der Chor seinen ersten
öffentlichen Auftritt. Danach ging die musikalische Leitung an Friedrich
Oehling über. Nach dessen plötzlichen Tod übernahm Karl-Heinz
Brandau die Leitung. Ihm folgten 1978 Peter Heußner, 1987 Gerald
Eichler, Ende der 1990er Jahre Wilfried Radick und im Jahr 2011
Thomas Martens. Kirchliche Auftritte, etwa die musikalische Gestaltung
von Gottesdiensten an hohen Feiertagen, zählen bis heute zu den
Hauptaufgaben des Posaunenchores, der aber auch zu weltlichen
Anlässen wie Geburtstagsständchen oder örtlichen Veranstaltungen
musiziert. Mit Urkunden und Ehrennadeln des Posaunenwerks der
Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck wurden während des
Festgottesdienstes Klaus-Dieter Radick für 50 Jahre sowie Jan-
Christoph Eisenberg für 20 Jahre Dienst im Philippsthaler
Posaunenchor geehrt.
Mit Präsenten gewürdigt wurde zudem das langjährige Engagement
von Frank-Jürgen Radick und Lothar Wiegand, die ihre Ämter als erster
und zweiter Vorsitzender Anfang des Jahres abgegeben hatten.
                                            (Jan-Christoph Eisenberg)

Gruppenbild mit Masken und Abstand: In einem Festgottesdienst feierte der
Posaunenchor Philippsthal unter Corona-Bedingungen in der Schlosskirche sein 60-
jähriges Bestehen. Foto: Anna Maria Martens
Musikalische Andacht am dritten Advent spendet Licht

In den bisherigen Jahren leiteten Organist*innen und Chorleiter*innen
andere Menschen zum Singen und Musizieren an. Dieses Jahr
musizierten Petra Lotz (Frauenchor Philippsthal), Karola Herrmann
(Gesangverein Heimatlied), Bianka Grosch (Organistin), Johannes
Matern (Organist) und Kantorin Barbara Matthes für ihre Chormitglieder
und andere Besucher in zwei Andachten am dritten Advent.
Nicht immer alle
gleichzeitig, aber
mit großer
Begeisterung
sangen und
spielten sie
bekannte Advents-
und Weihnachts-
lieder. In der
zweiten Auflage
um 17 Uhr
gestalteten
außerdem
Bläser*innen der
Posaunenchöre
Heimboldshausen
 und Philippsthal den Ein- und den Ausgang der Andacht.

Pfarrerin Heidi Houska setzte das Thema mit der Tagesheiligen Lucia.
Da der dritte Advent auf den 13.12.2020 fiel, erläuterte sie der
Gemeinde das an diesem Tag in Skandinavien übliche Fest der
heiligen Lucia. Es erinnert daran, dass Lucia vor vielen Jahrhunderten
verfolgten Christen in den Nachtstunden Essen in ihre Verstecke
brachte. Um den Weg in der Dunkelheit zu finden, die Hände aber frei
für das Tragen ihrer Gaben zu haben, trug sie - so ist es überliefert -
einen Kranz mit Lichtern auf dem Kopf. Die skandinavischen Familien,
die diesen Brauch pflegen, tun dies vor allem mit solchen
Lichterkränzen. Lucia heißt Licht, und so war es ganz besonders
passend, dass auch im übertragenen Sinne das Musizieren und der
Gesang dieser Andacht gerade in den unsicheren, dunklen Zeiten ein
wenig Licht und Zuversicht verbreitete.
500 Jahre – Reichstag zu Worms
Genau vor 500 Jahren kam Martin Luther auf seinem Weg zum
Reichstag zu Worms durch unsere Gegend. Der Lutherweg durch den
Seulingswald erinnert daran.
Am 17.04. und 18.04. sprach er dann vor Kaiser und Fürsten. Auf dem
Reichstag zu Worms, dem ersten, den der damals junge Kaiser Karl V.
auf deutschem Boden abhielt, setzten die Fürsten, voran Kurfürst
Friedrich der Weise, durch, dass Luther zum Verhör geladen wurde. Mit
großem Gottvertrauen beharrte Luther in der berühmten Sitzung des
Reichstages am 18.04.1521 in einer längeren Rede auf seiner
Überzeugung. Sein Schlusswort lautete: „Gott helfe mir. Amen“

Auf dem Rückweg vom Reichstag kam der – nun unter Reichsacht
stehende – Luther erneut durch unsere Gegend. Vor der drohenden
persönlichen Gefahr wurde er wiederum durch Friedrich den Weisen
gerettet, der ihn auf der Wartburg bei Eisenach verbergen ließ. Dort auf
der Wartburg begann Luther mit der Übersetzung des Neuen
Testaments in die deutsche Sprache.
Das Foto zeigt den Lutherborn in der Nähe von Bad Liebenstein, an
dem Martin Luther am 10.05. vor 500 Jahren entführt und auf die
Wartburg verschleppt wurde.
Gemeindeleben mit Corona
Nicht alles ist schlecht. Durch die Corona-Krise haben wir begonnen,
neue Wege in der Gemeindearbeit zu gehen. Dazu gehört, dass es
verstärkt Sologesang in den Präsenzgottesdiensten gibt – Chormusik
ist ja nicht möglich. Videogottesdienste und Gottesdienste zum
Mitnehmen werden angeboten, wenn die Gottesdienste in der
Schlosskirche ausfallen müssen. So haben wir 2020 trotzdem
Weihnachten feiern können: Mit den Vor- und Hauptkonfirmanden
wurde ein Krippenspiel als Power-Point-Präsentation vorbereitet
und das konnte im Rahmen eines Weihnachtsgottesdienstes
angesehen werden. Alle Beteiligten hatten viel Spaß dabei. Unser
Dank geht an alle, die mitgemacht haben!!

Bürgermeister Timo Heusner als Kaiser Augustus

Uwe Wüst als Wirt mit Maria (Lea Seidemann) und Josef (Lukas Metz)
Bei den Schafen von Max Nordheim

Geplant haben wir im Frühling zwei „besondere Gottesdienste“, von
denen wir hoffen, dass sie auch unter Corona-Bedingungen stattfinden
können:

Wachsen wie ein Baum
Am 14.03.2021 möchten wir einen
Abendgottesdienst feiern (19.00 Uhr), zum
Thema des Wandbehangs, der seit dem
letzten Herbst in der Schlosskirche hängt und
den der ökumenische Bastelkreis angefertigt
hat.

200. Geburtstag von Sebastian Kneipp
Das Jahr 2021 ist das Jubiläumsjahr der
Kneipp-Bewegung: Sie feiert den
200. Geburtstag von Pfarrer Sebastian
Kneipp (geb. 17.05.1821; gest.
17.06.1897). Pfarrerin Heidi Houska
stellt im Rahmen eines Abendgottesdienstes
(19.00 Uhr) am 11.04.2021 das Leben und
Wirken von Pfarrer Kneipp mit einer
Power-Point-Präsentation in der Schlosskirche
vor. Außerdem werden die 5 Säulen der
Kneipp-Kur vorgestellt.
Streichung des Gemeindekantorats
in Philippsthal und Heimboldshausen
Die kirchenmusikalische Landschaft in der Landeskirche verändert sich
und das liegt nicht an Corona, sondern an Strukturveränderungen:

2015 hatte die Landessynode eine 25%ige Kürzung in allen
Arbeitsbereichen außer der Kinder- und Jugendarbeit beschlossen.
Seit 2019 gibt es einen Synodalbeschluss zur konkreten Umsetzung für
den Bereich Kirchenmusik. Beschlossen wurde ein Modell, in dem es
keine Gemeindekantorate, sondern nur noch Bezirkskantorate und
Profilstellen (für den Bereich Kinder und Popularmusik) geben soll.
Diese Umstrukturierung soll bis 01.01.2026 abgeschlossen sein. Das
hat auch Konsequenzen für die Kirchengemeinden Philippsthal und
Heimboldshausen, denn damit wird das Gemeindekantorat – die Stelle
von Barbara Matthes – gestrichen. Spätestens ab 2026 haben also
Philippsthal und Heimboldshausen keine hauptamtliche Kantorin mehr!
Alle hauptberuflich Tätigen in der Kirchenmusik - als auch B. Matthes –
werden per Betriebsübergang zum 01.01.2022 in die
Anstellungsträgerschaft der Landeskirche wechseln.

Die Landeskirche ist in Zukunft in 4 Kirchenmusikregionen eingeteilt.
Unser Bereich umfasst die Kirchenkreise Schwalm-Eder, Schmalkalden
und Hersfeld-Rotenburg. Hierfür stehen 8 Kantorate zur Verfügung,
wovon jeweils eines das Profil Kinder (Standort Ziegenhain) und eines
das Profil Popularmusik (Standort Heringen) haben muss. Die
restlichen Standorte der Bezirkskantorate werden erhalten (bei uns
Hersfeld und Rotenburg). Hauptamtliche kirchenmusikalische Arbeit am
Standort Philippsthal ist in Zukunft nicht mehr vorgesehen.
Wenn wir nicht wollen, dass die kirchenmusikalische Tradition mehrerer
Jahrzehnte ersatzlos wegfällt, müssen wir überlegen, wie vor Ort
weiterhin Musik gemacht werden kann. Das braucht Engagement aus
den Kirchengemeinden, konkret den Mut einzelner, sich
möglicherweise einer kirchenmusikalischen Ausbildung im Bereich
Orgel oder Chorleitung zu stellen.
Prinzipiell ist sowohl Singen mit Kindern und Jugendlichen als auch
Chorleiten und Singen im Erwachsenenbereich als auch Orgelspielen
oder Flöten lernbar – allerdings nicht von heute auf morgen und auch
nicht ohne einen gewissen Zeiteinsatz in Form von Unterricht und
eigenem
    nem Üben. Aber es muss auch nicht alles von einer Person
geschultert werden. Einsteigen kann man in jedem Alter und mit oder
ohne Voraussetzungen.

Gesucht sind also musikinteressierte und -begeisterungsfähige
                                          begeisterungsfähige

- Menschen, die Orgelspielen lernen wollen (das
                                             as können auch Teams
  aus Eltern und Kindern sein)
- Menschen, die Chorleitung lernen wollen
- Menschen, die Freude am Singen mit Kindern haben und sich dafür
  qualifizieren wollen
- Menschen, die gerne in Gruppen Blockflöte spielen
- Menschen, die in Gottesdiensten den Gemeindegesang unterstützen
  wollen

Davon lässt sich wegen der Einschränkungen durch Corona im
Moment nur Orgelspielen und Dirigieren sofort umsetzen. Alles andere
muss auf Pandemie-Entspannung warten.

Sollte sich jemand wundern, dasss unsere Posaunenchöre hier nicht
erwähnt werden, hat das folgenden Grund: In Philippsthal und
Heimboldshausen ist die Bläserarbeit im Bereich der Leitung und
Jungbläser-Ausbildung nicht Teil der hauptamtlichen
                                              lichen Arbeit, also zum
Glück von dieser Umstrukturierung
                            ierung nicht so massiv betroffen.
Das teuerste Ausstattungsstück der Kirche und Instrument
                      des Jahres 2021
                       …die Orgel…

                       Da thront sie auf der Empore und dennoch für
                       die meisten Gottesdienstbesucher*innen
                       unsichtbar. Aber überhören kann man sie nur
                       schwer. Sie empfängt und verabschiedet, sie
                       begleitet den Gesang der Gemeinde, manchmal
                       regt sie zum Nachdenken an: die Orgel - dieses
                       Instrument, das sowohl Blas- als auch
                       Tasteninstrument ist.

                        Wer sich näher herantraut, sieht den Prospekt
(sozusagen das Gesicht) und den Spieltisch mit
seinen zwei Manualen (darauf spielen die
Hände), dem Pedal (darauf spielen die Füße)
und den Registerzügen (die die verschiedenen
Klangfarben anwählen). Links neben der Orgel
steht heute ein Motor, der den Wind erzeugt.
Ältere Konfirmandenjahrgänge erinnern sich
noch an das Bälgetreten, also Wind erzeugen,
damit der Organist musizieren kann.

                        Wer gar durch die Geheimtür ins Innere
                        gelassen wird, sieht sich einem Wald aus 2427
                        Einzelpfeifen gegen-
                        über. Zu jeder Taste
                        und zu jedem Ton
                        gehört eine eigene
                        Pfeife. Es gibt sie in
sehr klein und sehr groß, eher schmal und
eher breit oder auch einmal durch-
schnittlich, abhängig von ihrer Tonhöhe und
dem Klangcharakter.
Drähte und dünne Holzleisten
                                         (Abstrakten) führen
                                                       führ vom
                                         Spieltisch zu den einzelnen
                                         Werken. Alle Pfeifen des
                                         Pedals, alle des I., II. und III.
                                         Manuals stehen auf einer
                                         eigenen Lade. Das stellt man
                                         sich am besten als eine große
                                         mit Wind befüllbare Kiste mit 2
                                         Stockwerken vor, in der sich
                                         unten viele kleine
                                                         ne Türchen
                                         (Ventile) befinden, die durch die
                                         Tastenbewegung geöffnet
                                         werden können. Ist der Wind
                                         durch die Türchen durch,
                                         befindet er sich in einer Art
                                         Besteckkasten (für
                                                         ( jede Taste
                                         eine Kanzelle, ein
                                         Einzelkästchen). In der
dreifachen Decke des Kastens befindet
                                    findet sich noch eine Extrasteuerung
mit Schiebern (Schleifen) für die einzelnen Klang-farben
                                                     farben (Register).
Schließlich soll ja nicht immer alles auf einmal klingen.

In der Schlosskirche gibt es seit 1779 eine Orgel. Sie stand zunächst
im Chorraum und wurde von Teubner
und Möller aus Salzungen erbaut.
1881 versetzt die Firma Euler die
Orgel an ihren heutigen Standort.
1999 restaurierte die Orgelmanufactur
Vleugels die Orgel und erweiterte die
Spielanlage um ein III. Manual, in dem
vor allem das Material aus dem 19.
Jahrhundert seinen Platz fand. Die
Einweihung dieses Bauabschnitts fand
2006 statt. Heute hat dieses prächtige
Instrument, auf 3 Manuale und Pedal
verteilt, 37 Register.
                      (Barbara Matthes)
Kontakte
Pfarrerin
Pfarrerin Heidi Houska          Tel.: 06620-201
Heringer Straße 1               E-Mail: pfarramt.philippsthal@ekkw.de
Heimboldshausen

Pfarramt                        Tel.: 06620-202
Anja Apel                       E-Mail: anja.apel@ekkw.de
Am Bad 1                        Pfarramt geöffnet:
36269 Philippsthal              dienstags 10-11 Uhr - donnerstags 17-18 Uhr
Webseite                        www.schlosskirche-philippsthal.de

Friedhofsverwaltung
Klaus-Dieter Radick             Tel.: 06620-7421
Schillerstraße 38

Kantorin
Barbara Matthes                 Tel.: 06620-918389
Am Bad 1

Küsterin
Martina Martens                 Tel.: 06620-8983
Vachaer Straße 45

Posaunenchor
Thomas Martens                  Tel.: 0173-8005630
Rosenstraße 2

Kindergottesdienst
Christiane Klotzbach            Tel.: 06620-8437
Tiefenkeller 15a
Andrea Merkel                   Tel.: 06620-2059840
Uferstraße 2

Ökumenischer Bastelkreis
Christiane Klotzbach            Tel.: 06620-8437

Ev. Kindertagesstätte           Tel.: 06620-226
„Kleine Landgrafen“
Vachaer Straße 6

Ev. Alten- und Pflegeheim „Haus Kreuzberg“
Im Küchgarten 1                 Tel.: 06620-9200-0

Ev. Gemeindekrankenpflegestation Hersfeld-Ostkreis für
Friedewald, Heringen, Hohenroda, Philippsthal und Schenklengsfeld
Dorfplatz 4 a                  Tel.: 06629-919333
36284 Hohenroda-Ausbach
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