Dokumentation - Gemeinde Pfedelbach
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Dokumentation Bürgerveranstaltung Untersteinbach
Gemeinde Pfedelbach
Der Bürgermeister
Dokumentation
Bürgerveranstaltung
„Untersteinbach 2030“
Bürgerveranstaltung Gemeinde Pfedelbach – Ortsteil Untersteinbach
Freitag, der 18. Januar 2019
Erstellt von:
Dr. Winfried Kösters
Hauptstraße 49
50127 Bergheim
www.winfried-koesters.de
(Stand: 20.02.2019)
1Dokumentation Bürgerveranstaltung Untersteinbach
Gliederung
Bürgerveranstaltung „Untersteinbach 2030“ der Gemeinde Pfedelbach
1. Begrüßung durch den Bürgermeister
2. Ziele und Veranstaltungsstruktur
3. Mobilität gestern, heute, morgen – Wanderungen auf einer virtuellen Landkarte
4. Vortrag: „Die Zukunft ist nicht mehr die Verlängerung der Vergangenheit“
5. Ergebnisse der Zukunftswerkstatt „Untersteinbach 2030“
6. Wer macht wo mit?
7. Feedback
8. Schlusswort
Anlagen:
Anlage 1: Vortragsfolien: „Die Zukunft ist nicht mehr die Verlängerung der Vergangen-
heit“
2Dokumentation Bürgerveranstaltung Untersteinbach
Bürgerveranstaltung „Untersteinbach 2030“
1. Begrüßung durch den Bürgermeister
Torsten Kunkel, Bürgermeister der Gemeinde Pfedelbach, begrüßt die Teilnehmenden der Bür-
gerveranstaltung. Er sei regelrecht „geplättet“ über die hervorragende Resonanz und wertet dies
als Beleg für die Richtigkeit des eingeschlagenen Wegs. Ziel sei es, die Zukunft des Ortsteils
Untersteinbach gemeinsam, konzeptionell sowie zielgerichtet zu gestalten. Äußerer Anlass sei
der Entschluss des lokalen EDEKA-Marktes, zum Jahresende 2018 zu schließen. Damit ver-
bunden stellten sich viele weitere Fragen zum zukünftigen Leben in Untersteinbach. Die örtli-
che Gesellschaft werde sich verändern, rein demografisch. Aber auch die gesellschaftlichen
Entwicklungen gingen nicht spurlos an einem Ort wie Untersteinbach vorbei: Stichworte seien
Digitalisierung, Migration, Wertewandel. Die Gemeinde Pfedelbach möchte einmal neue Wege
gehen und direkt in den Ortsteilen gemeinsam mit interessierten Bürgern überlegen, wie die
Zukunft in den jeweiligen Lebensräumen der Menschen aussehen und wie sie dann gestaltet
werden könne. Dazu sei eine Zukunftswerkstatt am 23. Oktober 2018 mit ca. 40 Teilnehmenden
durchgeführt worden. Deren Ergebnisse würden heute präsentiert, bewertet, priorisiert und – so
hoffe er – auf den Weg gebracht. Als Prozessbegleiter, Moderator und Referenten stellt Torsten
Kunkel Herrn Dr. Winfried Kösters vor, den er im Rahmen eines Projektes der ‚Bürgerinitiative
Pro-Region Heilbronn-Franken e. V.‘ kennen gelernt habe. Herr Dr. Kösters habe in diesem
Zusammenhang einen Workshop mit dem Rat der Gemeinde Pfedelbach zum demografischen
Wandel durchgeführt.
2. Ziele und Veranstaltungsstruktur
Dr. Winfried Kösters begrüßt ebenfalls die Teilnehmenden. Er berichtet, dass er bereits im Juli
2018 gemeinsam mit dem Bürgermeister und dem Ortsvorsteher und einigen weiteren Men-
schen in Untersteinbach zusammengekommen war. Ziel war es, die erwähnte Zukunftswerk-
statt konkret zu durchdenken und zu planen. Die Teilnehmenden dieser Runde verpflichteten
sich, Menschen für die Teilnahme an der Zukunftswerkstatt zu gewinnen. Und die Menschen,
die an der Zukunftswerkstatt teilnahmen, vereinbarten für die Teilnahme an der Bürgerveran-
staltung zu werben. Dieses „Schneeballsystem“ habe funktioniert. Das Ergebnis des gesamten
Prozesses werde heute sichtbar und inhaltlich präsentiert. Die Teilnehmenden der Bürgerver-
anstaltung werden heute gemeinsam entscheiden, ob und wenn ja, was in Untersteinbach wie
weiter verfolgt werden würde. Somit sei nichts entschieden, aber gleichwohl eine Menge vor-
bereitet.
Die heutige Zusammenkunft verfolge somit folgende Zielsetzungen:
Motivation stärken, die Zukunft des eigenen Wohnquartiers zu gestalten
Sensibilisierung für die demografisch bedingten Veränderungen der Zukunft
Lust auf Zukunftsgestaltung machen
Die Herausforderungen der Zukunft für Untersteinbach identifizieren und priorisieren
Erarbeitete Leit- und Jahresziele zu bestimmten Themen für Untersteinbach diskutieren
und priorisieren
Motivation zur aktiven Mitwirkung und Umsetzung der Jahresziele.
3Dokumentation Bürgerveranstaltung Untersteinbach
Diese Ziele sollen mit der nachstehenden Ablaufstruktur erreicht werden:
□ Begrüßung, Einführung, Ziele
□ Mobilität – gestern, heute, morgen
□ Vortrag: „Die Zukunft ist nicht mehr die Verlängerung der Vergangenheit“
□ Vorstellung der Themenfelder
□ Leit- und Jahresziele: Präsentation, Diskussion und Priorisierung
□ Wer macht wo mit?
□ Feedback
□ Schlusswort
□ Ende: 22.00 Uhr
3. Mobilität gestern, heute, morgen – Wanderungen auf einer virtuellen Landkarte
Nun kreiert der Moderator eine virtuelle Landkarte der heutigen Bundesrepublik Deutschland
im Raum. So sind die Positionen „Untersteinbach“/“Pfedelbach“, „Hohenlohekreis“, „Baden-
Württemberg“, die übrigen 15 Bundesländer sowie „Ausland“ in den heutigen Grenzen im
Raum ausgelegt worden. Er bittet die Teilnehmenden sich auf der Karte bei dem Geburtsort des
Elternteils wieder zu finden, das am weitesten weg von Untersteinbach geboren wurde. Resul-
tat: nur einige Teilnehmende haben originäre Wurzeln im heutigen Untersteinbach. Die meisten
Teilnehmenden haben hier schon ihre ersten Wanderungserfahrungen in der eigenen Biogra-
phie. Hätte es keine Zuwanderung gegeben, hätte der Stadtteil eine andere Zukunft gehabt, denn
all die Menschen, die schon jetzt auf den anderen Positionen stehen, könnten ihre Talente nicht
für Untersteinbach einsetzen. Anschließend bittet er die Teilnehmenden, sich dort hinzustellen,
wo sie selbst geboren sind, dann wo sie studiert bzw. ihre Ausbildung durchgeführt haben,
schließlich, wo sie ihren ersten gemeinsamen Haushalt mit einem Partner/einer Partnerin ge-
gründet haben. Dann wollte der Moderator noch wissen, wo der jeweilige Teilnehmende sein
Altern erleben möchte. Bei den älteren Teilnehmern konnte auch die letzte Frage noch erwan-
dert werden: „Wo studiert bzw. lebt eines Ihrer Kinder, das am weitesten weg von Unterstein-
bach studiert bzw. lebt?“
Ziel dieser Übung ist es, zum einen Informationen über die einzelnen Menschen einander mit-
zuteilen, aber auch die verschiedenen Wanderungen, die sie im Laufe ihres Lebens erlebt haben,
wahrzunehmen. Fast alle Teilnehmenden haben derartige Wanderungen erlebt, bevor sie (wie-
der) in Untersteinbach landeten. Nicht wenige Teilnehmende haben Wurzeln im heutigen Aus-
land.
Der Moderator weist zusätzlich darauf hin, dass Untersteinbach ohne Zuwanderung nicht le-
bensfähig sein werde. Viele Potenziale (= Menschen) stünden nicht zur Verfügung, wenn sie
nicht gewandert wären. Zuwanderung sei mithin ein normaler Vorgang innerhalb einer biogra-
phischen Entwicklung. Der Ortsteil Untersteinbach könne auch aus eigener Kraft, also durch
mehr Geburten als Sterbefälle, diese Situation nicht mehr positiv gestalten. Daher sei Unter-
steinbach auch in Zukunft auf Zuwanderung angewiesen, wenn sie Bevölkerungswachstum er-
zielen wolle. Ebenfalls verweist der Moderator auf die Mobilität der Gesellschaft. So sei eine
wichtige Frage der Zukunft, was die Region Heilbronn-Franken bzw. die Gemeinde Pfedelbach
bzw. den Ortsteil Untersteinbach attraktiv für den Zuzug von Fachkräften mache.
4Dokumentation Bürgerveranstaltung Untersteinbach
4. Vortrag: „Die Zukunft ist nicht mehr die Verlängerung der Vergangenheit“
Nicht selten, so der Moderator, sage ihm jemand, dass es doch allen gut gehe und dass es doch
mit Recht weiter so wie bisher laufen könne. Dann entgegne er diesem Menschen stets mit der
Information, dass es noch nie eine Situation in der Geschichte der Menschheit gegeben habe,
wo mehr Menschen über 60 Jahre in Deutschland lebten als Menschen unter 20 Jahre. Es wür-
den mehr Inkontinenzhilfen als Babywindeln verkauft. Allein dieser Fakt erlaube kein „Weiter-
So!“. Dafür gebe es kein Rezept. Diese Gesellschaft bedürfe einer völlig neuen Gestaltung.
Doch die werde nach wie vor eher verdrängt.
Der Moderator beschreibt die Ausgangslage an Hand folgender Feststellungen:
Mehrere Herausforderungen fordern die Politik gleichzeitig: Digitalisierung, Demogra-
fie, Migration, Klimawandel, Globalisierung, Wertewandel …
Die Herausforderungen hängen miteinander zusammen und beeinflussen sich gegensei-
tig.
Die Zukunft ist nicht mehr die Verlängerung der Vergangenheit. Ein „Weiter so!“ wird
nicht funktionieren.
Nur weil man es sich nicht vorstellen kann, heißt es nicht, dass es auch nicht möglich
ist.
Die Komplexität der Sachverhalte und die Vielfalt der Lebenswirklichkeiten und Le-
bensstile verlangen mehr Kooperation und Abstimmung. Die drei K‘s: Kompetenz,
Kommunikation, Kraft der Durchsetzung sind in Einklang zu bringen.
Anschließend beschreibt er die Grundlagen des demografischen Wandels, die er in die Eck-
punkte älter, weniger und bunter packt, als Folie für die Gestaltung der Zukunft. Er nennt drei
Kernbotschaften des demografischen Wandels, die Beachtung finden müssen:
1. Wir brauchen jedes Kind. Jedes Talent ist wichtig.
2. Wir brauchen ein neues Bild vom Alter, vom Altern und von den Alten.
3. Wir brauchen die Potenziale der Zugewanderten und der künftig Zuwandernden.
Seine weiteren Ausführungen belegen dies an den priorisierten Handlungsfeldern. Die Power-
Point-gestützte Präsentation, mit der Dr. Winfried Kösters die grundlegenden Veränderungs-
prozesse erläutert, und die ein strategisches Vorgehen erfordern, sind der Dokumentation als
Anlage 1 beigefügt.
5. Ergebnisse der Zukunftswerkstatt „Untersteinbach 2030“
Der Moderator erläutert Ablauf und Ergebnisse der Zukunftswerkstatt „Untersteinbach 2030“
vom 23. Oktober 2018. Diese Veranstaltung sei dokumentiert worden und somit nachlesbar.
Die Teilnehmenden haben für Untersteinbach 2030 folgende Handlungsfelder identifiziert und
priorisiert:
Begegnung / Gastronomie / Freizeit
Infrastruktur / Nahversorgung
Mobilität
Bauen / Wohnen
5Dokumentation Bürgerveranstaltung Untersteinbach
Engagement / Gemeinschaft
Generationen.
Alle Teilnehmenden haben dann die Gelegenheit erhalten, ihre Zielvorstellungen zu formulie-
ren, die sie in diesen Handlungsfeldern für Untersteinbach 2030 erreicht wissen wollten. An-
schließend haben sie sich in Arbeitsgruppen zusammengefunden, um diese vielen Zielaspekte
zu sichten, zu sortieren und zu Leitzielen zu verdichten. Anschließend sind Jahresziele entwi-
ckelt worden, die als erster Schritt zur Umsetzung der Leitziele gewertet werden dürfen. Die
Maßnahmeideen dienten der Realisierung der Jahresziele.
Das Ergebnis dieses Prozesses ist sichtbar im Raum aufgestellt. Nun stellen Mitglieder der je-
weiligen Arbeitsgruppen der Zukunftswerkstatt die Ergebnisse vor. Im Anschluss an die Prä-
sentation können alle Teilnehmenden inhaltliche Ergänzungen zu Leitzielen, Jahreszielen oder
Maßnahmen auf Karteikarten notieren und an die vorbereiteten Moderationswände heften.
Dann erhalten alle Teilnehmenden fünf blaue Klebepunkte, die sie auf fünf verschiedene Jah-
resziele verteilen sollten. Was ist aus ihrer Sicht besonders wichtig für Untersteinbach? Was
soll innerhalb des nächsten Jahres umgesetzt werden, um für die Zukunft besser aufgestellt zu
sein.
Handlungsfeld: Engagement / Gemeinschaft
1. Leitziel 2030 2. Leitziel 2030 3. Leitziel 2030
Menschen treffen sich regel- Offene Plattform für Infor- „Wir sind Untersteinbach“
mäßig zum gemeinsamen mationsaustausch ist etab-
Kochen, Essen und reden. liert und wird genutzt.
1. Jahresziel 2020 2. Jahresziel 2020 3. Jahresziel 2020
Interessierte Personen ha- Bestehen der Plattform Regelmäßige Treff-Struktur,
ben, die Gruppen bilden. Tauschbörse. z.B. Kaffee trinken
29 Punkte 28 Punkte 33 Punkte
Maßnahmen Maßnahmen Maßnahmen
Mehrgenerationen-Haus in Rentner und Gewerbetrei-
Ortsmitte mit öffentlichem bende bieten Aktionen für
Angebot, z.B. Kinderbetreu- (männliche) Jugendliche an,
ung, Tagespflege damit sie
1. sich treffen können
2. handwerklich etwas ler-
nen, was die Schule und Vä-
ter nicht vermitteln können
6Dokumentation Bürgerveranstaltung Untersteinbach
3. nicht nur virtuell (Compu-
ter & Smartphone unterwegs
sind
4. raus kommen an die Luft
…
Inhaltliche Ergänzung der Teilnehmenden:
1. Leitziel 2030
Öffentlicher Fitnessraum (Geräte)
3. Leitziel 2030
Mehr Begeisterung für TSV; Zuschauer bei Spielen
3. Jahresziel 2020
Attraktivität steigern durch „Programm“, danach → Essen, gemütliche Atmosphäre
Engagement Kinderfest
Spielplatz für „Alle“ umgestalten
Hinweis: Die Vorschläge in der Rubrik „Maßnahmen“ sind generell von den Teilnehmenden
der Bürgerveranstaltung unterbreitet worden. Im Rahmen der Zukunftswerkstatt sind ebenfalls
Vorschläge, die im weiteren Prozess berücksichtigt werden können!
Handlungsfeld: Generationen
1. Leitziel 2030 2. Leitziel 2030 3. Leitziel 2030
Digitale Tausch-Hilfsbörse Willkommensleitfaden (A- Mehrgenerationenhaus
im Ort / Tal z.B. Bügeln, Z) für Neubürger z.B. Ver-
Nachhilfe, Einkaufen, Gar- eine, Ansprechpartner, per-
ten, Smartphone sönliche Übergabe
Digitale Bereitstellung
1. Jahresziel 2020 2. Jahresziel 2020 3. Jahresziel 2020
Rahmen schaffen Willkommensleitfaden (A- Generationentreff
(Richtlinien) Z) für Neubürger z.B. Ver-
eine, Ansprechpartner, per-
sönliche Übergabe
Digitale Bereitstellung
36 Punkte 38 Punkte 57 Punkte
7Dokumentation Bürgerveranstaltung Untersteinbach
Maßnahmen Maßnahmen Maßnahmen
Siehe Talenttauschbörse Schule, Kiga + Kernzeitbe- WG’s aus Jung, Mittel, Alt
Schwäbisch Hall / Hohen- treuung müssen sicher
lohe! Das gibt es schon! An- bleiben
schauen!
Bestehende „Taschengeld-
börse Tapf“ der Gemeinde
Pfedelbach mehr bekannt
machen.
Inhaltliche Ergänzung der Teilnehmenden:
1. Leitziel 2030
Verknüpfung mit Mobilität (MFG)
Allgemeine Internetseite:
- Biete
- Suche
- Mobilität
- Wohnraum / Miete/ Kauf
- Veranstaltung
- Handwerk
- Dienstleistung
- regelmäßiges Vereinsleben
3. Leitziel 2030
Tagespflege für alte Menschen (wie Kindergarten)
Neue Form des Zusammenlebens entwickeln, z.B. Mischform zw. WG und Kommune
2. Jahresziel 2020
„Pate“ für Zugezogene
3. Jahresziel 2020
Rentner oder Gewerbetreibende machen Angebote für Jugendliche, dass sie
– sich treffen
– handwerklich etwas lernen, was die Schule und Väter nicht vermitteln können
– nicht nur in der virtuellen Welt (Computer + Smartphone) unterwegs sind
– an die frische Luft komme
– …
Kindergarten besucht regelmäßig Pflegeheim zum Spielen / Singen
8Dokumentation Bürgerveranstaltung Untersteinbach
Handlungsfeld: Begegnung, Gastronomie, Freizeit
1. Leitziel 2030 2. Leitziel 2030 3. Leitziel 2030
Attraktives Gastronomiean- Öffentliches attraktives Frei- Zielgerichtete transparente
gebot für unterschiedliche zeitangebot Kommunikation
Zielgruppen
1. Jahresziel 2020 2. Jahresziel 2020 3. Jahresziel 2020
Gastronomie Freibad etab- Attraktives Freibad-Konzept Attraktive HP
liert. ist etabliert (intern/extern).
Gastronomie-Konzept Stein- Konzept für neue öffentliche Kostenloses Blättle für alle
bacher Tal erstellt Plätze (Versammlungsstät- Bürger
ten) verabschiedet.
Kinderspielplatz
Dorfgrillplatz …
143 Punkte 87 Punkte 60 Punkte
Maßnahmen Maßnahmen Maßnahmen
Essensversorgung der Kita- Friedhof Gestaltung
und Schulkinder in der örtli-
chen Gastronomie Erweiterung TSV-Angebot
→ neue Zielgruppen!!
2 x 3 im Jahr z.B. ThaiFit, Freeletics
WE Grillkurs nach verschie-
denen Mottos… allgemeine Info-/ Austausch-
veranstaltungen über nahe /
Zentral z.B. Rathaus: ferne Vereine / Aktivitäten
Raum mit Küche für Begeg-
nungen von Gruppen, Fami-
lien o.ä. schaffen
Ehrenamtliche Tätigkeiten
auch nur für z.B. 1 Stunde
und unregelmäßig möglich
Minigolf –
längere Öffnungszeiten
Inhaltliche Ergänzung der Teilnehmenden:
1. Jahresziel 2020
Biergarten
Aber dazu muss man vor dem Freibad aufräumen
9Dokumentation Bürgerveranstaltung Untersteinbach
Kaffeehaus → u.a. Kuchen, Eisdiele
Vorschläge der zukünftigen Gastronomieausrichtung sammeln und Gastronomen
2. Jahresziel 2020
Auflistung der vorhandenen Vereine + Ausbau der Abteilungen
Austausch Hobbys verschiedener Bürger
3. Jahresziel 2020
Dorf-App als „Blättle“
Soziale Medien nutzen!
Werbung / Ankündigungen / Bekanntheit ↑
Handlungsfeld: Mobilität
1. Leitziel 2030 2. Leitziel 2030 3. Leitziel 2030
Erreichbarkeit von Öhringen Funktionierendes Carsharing E-Ladestation ist im Orts-
und Pfedelbach für alle Ge- ist da. kern vorhanden.
nerationen ohne eigenes
Auto.
Anschluss an den Fernver-
kehr
1. Jahresziel 2020 2. Jahresziel 2020 3. Jahresziel 2020
Angebotsanalyse durchfüh- Bedarfsanalyse durchführen Standortsuche und Finanzie-
ren rung klären.
Prios setzen
Mitfahr-App
Mitfahrer Bank
Ausbau Seniorenmobil
78 Punkte 10 Punkte
Maßnahmen Maßnahmen Maßnahmen
10Dokumentation Bürgerveranstaltung Untersteinbach
Inhaltliche Ergänzung der Teilnehmenden:
1. Jahresziel 2020
Wöchentliche Einkaufsmöglichkeit bieten, z.B. mit Einkaufslisten
Unterschriftenaktion an NVH mit Bitte um Ausbau des Busfahrplans
(momentan: zwischen 13:30/14:00 und 15:30/16:00 fährt kein Bus rein noch raus (Öh-
ringen) und nach 18:30 Uhr kommt man nicht mehr aus Öhringen raus.) Wäre wichtig
für Jugendliche: Musikschule, Arzt (z.B. Kieferorthopäde), Sport
Handlungsfeld: Infrastruktur / Nahversorgung
1. Leitziel 2030 2. Leitziel 2030 3. Leitziel 2030
Grundversorgung mit Le- Modernste Kommunikati- Alle Generationen bekom-
bensmitteln unabhängig von onstechnik ist selbstver- men Betreuung, die sie be-
der Mobilität ständlich nötigen.
1. Jahresziel 2020 2. Jahresziel 2020 3. Jahresziel 2020
Konzept für 1. Zentralen Schnelles Internet Konzept / Bedarfsanalyse
Dorfladen mit Bistrorechten freies WLAN z.B. Freibad
im Ortskern - auch in Teilorten
- auch in Ohnholz
128 Punkte 66 Punkte 20 Punkte
Maßnahmen Maßnahmen Maßnahmen
Im Bedarfsfall…online bzw. Lange versprochenes schnel-
telefonisch bestellen → les Internet für Ohnholz
Bringdienste (z.B. mit Seni-
orenmobil…) Lebensmittel-App (bestellen
– liefern)
Einkaufshilfe für ältere
Bürger
Inhaltliche Ergänzung der Teilnehmenden:
Zum Themenschwerpunkt Infrastruktur / Nahversorgung werden die drei Themenfel-
der Verkehrsplanung / Naturschutz / Umwelt ergänzt.
3. Leitziel 2030
Kostenlose Kita / Kindergarten
Kostenlose Kita- und Kindergartenplätze (Gemeinde)
Mobile ärztliche Versorgung; Apotheke Bedarf
11Dokumentation Bürgerveranstaltung Untersteinbach
1. Jahresziel 2020
Lebensmittel- / Haushaltsbedarfsbus mit Bestellmöglichkeit
Als Genossenschaft wie Michelbach oder Langenbeutingen an zentralem Ort z.B. Feu-
erwehr
Zufuhr bei älteren / gehbehinderten Personen
Einen WfbM „Dorfladen“ in Kooperation mit dem Haus Schönblick oder Sonnenhof
SHA
Dorfladen 2-3 Stunden am Morgen und Nachmittag (siehe Jagsthausen)
2. Jahresziel 2020
Schnelles Internet an jeder Milchkanne notwendig!
Voraussetzung für Homeoffice!!!
Schnelles Internet ist zukünftig Standortfaktor für’s Wohnen / Arbeiten
PC-Grundkurs für Senioren und andere
auch in Teilorten
auch in Ohnholz
Handlungsfeld: Bauen / Wohnen
1. Leitziel 2030 2. Leitziel 2030 3. Leitziel 2030
Wir verfügen über jede Ge- Jedes Haus ist bewohnt, an- Maßvolles Erschließen neuer
neration über die passende sprechendes Ortsbild. Bebauungsflächen.
Wohnform.
1. Jahresziel 2020 2. Jahresziel 2020 3. Jahresziel 2020
Sensibilisierung und Be- Bestandserfassung Bestandserfassung
wusstseinsschaffung für al-
tersgerechtes Bauen und
Umbauen
58 Punkte 65 Punkte 14 Punkte
Maßnahmen Maßnahmen Maßnahmen
Alters WG u.U. aus Öffentliche Fördertöpfe er- Wohnattraktivität erhöhen
Mehrgenerationen schließen Junge Familien!
- Geben und Nehmen –
ELR – Förderung abrufen
Offman / Bad Wimpfen
Mehrfamilienhaus, kreisför- Gewerbeflächen
mig angeordnet, Innenhof
überdacht, gemeinschaftlich
genutzt, usw.
12Dokumentation Bürgerveranstaltung Untersteinbach
Wohnquartier im Zentrum
für betreutes Wohnen für
Untersteinbacher Senioren
u.a.
Inhaltliche Ergänzung der Teilnehmenden:
1. Jahresziel 2020
Altbausanierung / Umbauten fördern und ermöglichen
Projekt „Unser Dorf soll schöner werden“
2. Jahresziel 2020
Denkmalämter einbinden
3. Jahresziel 2020
Sanierung vor Neubau
Baubedarfsrechner, Bedarf erfassen
6. Wer macht wo mit?
Der Moderator bittet die Teilnehmenden zu überlegen, welches Jahresziel ihnen besonders viel
bedeutet, so dass sie es mit verwirklichen wollen. Ziele und Initiativen können noch so wichtig,
richtig und gut sein, wenn keine Menschen da sind, die sich um die Umsetzung kümmern, wird
auch aus der Zielverwirklichung nichts. Daher bittet er alle Teilnehmenden, sich namentlich
dort einzutragen, wo sie an der Umsetzung mitwirken wollen. Im Anschluss bittet er diese Men-
schen, sich an den Wänden zu treffen und die weitere Vorgehensweise kurz intern zu klären.
Ideal wäre es, wenn sie einen der Teilnehmenden überzeugen, als Koordinator/in für das Thema
zur Verfügung zu stehen.
Einige Teilnehmenden haben sich bereit erklärt, an der Umsetzung der jeweiligen Jahresziele
mitzuwirken. Die Namen erhalten Sie auf Nachfrage beim Ortsvorsteher aus Untersteinbach
Manfred Metzger, Tel.: 07949-716, E-Mail: Metzger-Manfred@t-online.de
7. Feedback
Der Moderator fragt abschließend einige Teilnehmende nach ihrem Gesamteindruck der heuti-
gen Zukunftswerkstatt. Die Antworten werden stichwortartig von Ramona Senghaas notiert.
Anschließend erhält jeder die Gelegenheit, das bisher Gesagte noch zu ergänzen. Die Resonanz
auf die Bürgerveranstaltung ist schließlich mit folgenden Sätzen beschrieben worden:
Es war sehr interessant.
Die Teilnehmer können sehr viel aus dem Abend mitnehmen.
Eine Teilnehmerin sagt, dass sie heute Abend gelernt hat, dass alle zusammen gehören
und nur wenn alle zusammen helfen auch die Ziele erreicht werden können.
Ein Teilnehmer sagt, dass er es toll finde, dass so viele Menschen helfen wollen.
13Dokumentation Bürgerveranstaltung Untersteinbach
Eine weitere Teilnehmerin sagt, dass sie es erstaunlich finde, dass sie heute Abend gelernt
habe neu zu denken.
Für einen weiteren Teilnehmer stelle sich die Frage, wie weitere Interessenten gewonnen
werden können.
Ein Jugendlicher hat heute Abend festgestellt, dass man zusammenarbeiten muss, um ge-
meinsam etwas erreichen zu können.
8. Schlusswort
Bürgermeister Torsten Kunkel dankt allen Teilnehmenden für Ihr engagiertes und kreatives
Wirken am heutigen Abend. Er zeigt sich sehr beeindruckt von der Bereitschaft der Bürger/in-
nen die priorisierten Ideen umzusetzen. Seinen Teil werde er gern dazu beitragen, dass dies
gelingen werde. Er dankt Frau Ramona Senghaas für die sehr gute professionelle Vorbereitung
und ebenso Herrn Dr. Winfried Kösters für die zielführende Moderation.
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