ZUKUNFTSHOF Neue Ideen für den Haschahof - NACHNUTZUNGSKONZEPT
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ZUKUNFTSHOF NACHNUTZUNGSKONZEPT Neue Ideen für den Haschahof Genossenschaft in Gründung ZUKUNFTSHOF Genossenschaft :: Nachnutzungskonzept :: 2. Verfahrensstufe Ausschreibung wohnfonds_wien :: 23.05.2019
ZUKUNFTSHOF
Wir haben die Genossenschaft Zukunftshof
ZUKUNFT ENTSTEHT JETZT :: ZUKUNFTSHOF
gegründet, um Bewohner*innen der Stadt Wien
zu einem gemeinsamen wirtschaftlichen und
sozialen Handeln zusammenzubringen.
Inhalt Unser zentrales Anliegen ist es, durch die
2 Produktion, Veredelung und Vermarktung
landwirtschaftlicher Produkte im städtischen
Genossenschaftsgründung
Umfeld alle Menschen über die verschiedensten
4 Arten der urbanen Landwirtschaft aufzuklären
und in eine ganzheitliche Kreislaufwirtschaft zu
Standortkonzept
involvieren.
6 Das Erlebnis produktiver Landwirtschaft in
Lebensmittelproduktion und der Stadt soll nicht nur Verständnis für die
Nutzungskonzept Arbeit mit der Natur und für landwirtschaftliche
8 Produktionsabläufe wecken und vertiefen,
sondern auch die ökologische und ökonomische
Produktions-, Material- und
Energiekreisläufe Resilienz der Stadt unterstützen und den sozialen
10 Zusammenhalt festigen. Unsere Genossen-
schaft ermutigt KonsumentInnen in der Stadt,
Betriebskonzept, Finanzierungskonzept, sich produktiv in städtische Landwirtschaft
Nutzungsentgelt und Terminplan
einzubringen und damit einen Wandel des Agrar-
12 und Ernährungssystems einzuleiten. Wir sind
überzeugt, dass die praktische Kooperation bei
Impressum
landwirtschaftlichen und daran anknüpfenden
sozialen und kulturellen Tätigkeiten im Rahmen
unserer Genossenschaft neue Möglichkeiten der
Entwicklung von Stadtteilen und der Beteiligung
von BürgerInnen aufzeigen wird.
DIE PIONIER*INNEN
2Bezirksmuseum Favoriten
Kultureller Austausch mit Zukunftshof VHS Per-Albin-Hansson-Siedlung Kleingarten
Standortkonzept FH Campus Wien
Sozialraumanalyse für die Nachbarschaft Alaudagasse
Wichtiger Verkehrsknotenpunkt
Zukunftshof bietet Bildungsangebote an
Nachbarschaft & Mobilität U1; Busse; Nextbike Leihradstation
Der Zukunftshof soll als Leuchtturmprojekt mit seinen
konzentischen Kreisen auf die Umgebung in Rothneusiedl
U-Bahnstation U1 Neulaa
austrahlen. Wenn der Stadtrand in die Mitte rücken soll, In 15 Minuten zu Fuß erreichbar
sodass sich Alteingesessene und Neuzugezogene begegnen
und vernetzen können. Damit der Zukunftshof von den
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an a
AnrainerInnen auch angenommen und akzeptiert wird, sind
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diese Angebote notwendig und essentiell um den Zukunftshof u dtt
als zukünftiges Stadtteilzentrum wahrzunehmen und zu ia lra Busstation Nightline N67 eil
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akzeptieren. So In 10 min erreichbar
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Stadtwanderweg 7 (Umleitung)*
Einkehrmöglichkeit beim Zukunftshof ic k
Mistplatz Inzersdorf
Recycling und Komposterwerb
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Verkehr
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Grün entlang des Liesingbaches
Autobahn Hascha-Pflückgarten Grünraumentwicklungspotenzial
Lokale Lebensmittelproduktion
Hauptverkehrsachse
Niederrangige Verkehrsverbindung Liesingbach Liesingbach-Radweg (Umleitung)*
PV-Anlage Wien Energie Kleingartenverein
U-Bahnstation/-trasse der U1 Zukunftshof wird zum Testlabor
Erholungsstation und Reparatur-Kit
am Zukunftshof
für innovative Energieproduktion
Geplante oberirdische U-Bahnstation/-trasse der U1 Stadtteilzentru
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S-Bahnstation/-trasse S60 Aus eigener Kraft
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Kleingartenverein
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Brücke über Liesingbach
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Liesingbachradweg; Stadtwanderweg 7
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Liesingbach
Radverbindung ZUKUNFTSHOF Bedeutender Naturraum
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Wiener Schnecken
e Nachbarsch
Umleitung - Liesingbachradweg; Stadtwanerweg 7
te
S-Bahnstation S60 Blumental Lebensmittelproduktion
In 10 Minuten zu Fuß erreichbar Busstation 67A Rosiwalgasse
In 3 Minuten zu Fuß erreichbar
Stadtentwicklung
hen Betrieben
Leihräde
Stadtgrenze
für di
Entwicklungsflächen der neuen Quartiere Verbindung Rothneusiedl - Oberlaa*
Baufelder (überwiegende Wohnnutzung) Vernetzung der Nachbarschaft
Heurige
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Lebensm
Logistikflächen Produkt
Bürger
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* Künftige Entwicklung/Maßnahme Zukunftshof us ~
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Grünraum s at
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Bestehender gestalteter öffentlicher Grünraum eKe d eCars
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Lokale
Grünraum mit landwirtschaftlicher Nutzung
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U1-Verlängerung bis Rothneusiedl*
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Bestehender ungestalteter öffentlicher Grünraum Verbesserte Erreichbarkeit des Gebiets
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Punktuelles Grün; Spielplatz
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Bewaldung
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Liesingbach
Ko
ng
Grün- und Straßenraumverbindung
Grünverbindung
Stadtentwicklungsgebiet Rothneusiedl*
Zukunftshof als Quartierszentrum und Standort
Einrichtungen für Stadtentwicklungsmanagment
Äcker im Wiener Süden
Kindergarten Lokale Lebensmittelproduktion
Volksschule
Mittelschule
Sporteinrichtung
Therme/Schwimmbad
Nachhaltige Mobilität
Sicherheit
Gesundheit
Freizeit Wiesmayer-Wild in Hennersdorf
Lokale Lebensmittelproduktion Nextbike-Leihräder*
Stationen: Zukunftshof, Alaudagasse,
Nahversorgung Neulaa, Blümental, Leopoldsdorf
4 Stadtgre
nzeLaaerbergbäuer*Innen
nsiedlungen Lokale Lebensmittelproduktionen
Mobilität wird smart Der Stadtrand wird zum Stadtteil
Vertical Farm Ruthner Turm Ziele Der Stadtrand wird zum Stadtteil, der Zukunftshof zu einem
Zukunftshof würdigt die Geschichte
innovativer Landwirtschaft in Wien KundInnen und BesucherInnen kommen mit Öffis oder Rad zum Stadtteilzentrum.
Zukunftshof. Zukunftshof bringt innovative Mobilität im Freizeit- und Es braucht konsumfreie Räume und Angebote, damit etwas
im Wirtschaftsverkehr an den Wiener Stadtrand. Der Zukunftshof Gemeinsames entsteht und der neue Stadtteil das eigene
bietet Erholungsuchenden entlang Radroute / Stadtwanderweg Grätzl bleibt oder wird. Der Verein Zukunftshof will dazu
Therme Wien Weinbau Goldberg
Zusätzliches Angebot beim Zukunftshof Lokale Lebensmittelproduktion am Liesingbach eine zusätzliche Attraktion. Die Genossenschaft beitragen und gleichzeitig die Genossenschaft unterstützen,
für die Erholungsuchenden
nutzt eKlein-Lkw für Lieferungen und strebt Kooperationen mit den indem der Verein in die Nachbarschaft geht und wirkt –
ProduzentInnen in der Nachbarschaft an. und die Leute in den Zukunftshof einlädt. Während die
Genossenschaft nachhaltig innovative Kreislaufwirtschaft
Maßnahmen betreibt, arbeitet der Verein für Vernetzung und Gemeinwohl.
2020:: Vor dem Zukunftshof gibt es ausreichend viele Radständer +
ein Lastenfahrrad zum Ausleihen Tag der offenen Tür zum Start, Führungen; lokale Medien
2021:: Liesingbach-Radweg und Stadtwanderweg 7 machen berichten.
„Station“ am Zukunftshof, für Erholungsuchende gibt’s Reparatur-Kit
und Führungen Open-Air-Kino im Innenhof des Zukunftshofs als erstes lokales
2022:: Nextbike-Leihräder-Stationen in Betrieb: Zukunftshof, U1 Kulturangebot.
Neulaa, U1 Alaudagasse, S60 Blümental (Kooperation Nextbike
Musikverein Oberlaa
Kultureller Austausch mit Zukunftshof rechtsunverbindlich abgesprochen.) Sozialraumanalyse (SRA) in Rothneusiedl: Bedürfnisse,
2023:: Ladestation für eBikes und eCars Ängste und Ideen der Bewohner*Innen werden erfragt und mit
2024:: Leihräder-System expandiert nach Oberlaa und Unterlaa einbezogen:
2025:: eKlein-Lkw für gemeinsame Lieferungen der Genossen- Gespräche und Interviews mit Anrainer*Innen: aktuelle Nutzung
Neue Öffi-Querverbindung*
schafter*Innen und mitzahlende Betriebe in der Nachbarschaft und Nutzungswünsche hinsichtlich Nahversorgung, Mobilität,
Autonom fahrender Bus
Rothneusiedl-Oberlaa-Unterlaa-Kledering
Volksschule*
Wohnumfeld, Freiräume, sozialer und kultureller Angebote: Die
Zukunftshof bietet
Angestrebt wird eine „Mobilitätsstation mit Grundausstattung“ in SRA könnte von Studierenden des FH-Studienhangs Soziale
Schule am Bauernhof
Kooperation mit Stadt und Bezirk, erweitert um das Angebot eKlein- Arbeit in Wien 10 durchgeführt werden – unabhängig von uns
Lkw für den Wirtschaftsverkehr; (vgl. MA18/MA21, Werkstattbericht und gleich zum Start 2020.
Landwirtschaftliches Casino Oberlaa
Lokale Initiative Nr. 179).
en Die Kinder, Eltern und PädagogInnen der Schulen und
mittelproduktion und
taustausch Kindergärten rundum laden wir zu Führungen zum Thema
Wirtshäuser
Vetrieb von Lebensmitteln
Stadtlandwirtschaft ein.
Betriebe im Zukunftshof zeigen ihre innovativen Produktionen
jugend Oberlaa
e Initiative Prentlhof
gerne her. Die Gastronomie lädt zum Verkosten der Produkte
Schule am Bauernhof und Greencare ein.
Kameradschaft Wien-Oberlaa und Umgebung Ab-Hof-Verkauf,
Lokale Initiative
Markt mit Produkten vom Zukunftshof und aus der
Umgebung: erste Produkte der Genossenschaft, dazu selbst
Kirchenacker
Selbsternteparzellen Gemachtes, selbst Gebasteltes, selbst Produziertes – evtl.
auch in Verbindung mit einem Kunst- und Kreativmarkt für
KünstlerInnen und HobbybastlerInnen aus Rothneusiedl /
Oberlaa.
„Leih-Laden“ für Outdoor- und Indoor-Spiele
Konsumfreie Räume für initiative Menschen werden
in den Objekten C und D zur Verfügung gestellt. Ein
Rothneusiedler Chor, ein Lindy-Hop-Tanzworkshop, eine
TrommlerInnengruppe, eine Eltern-Kind-Gruppe finden Platz.
Für diese Inhalte sprechen wir Betriebe, Bildungseinrich-
500 m
tungen und Vereine in der Umgebung an, um Kooperationen
1 km vereinbaren.
5Lebensmittelproduktion Nutzungskonzept
Zukunftshof
Der Zukunftshof ist aufgrund der Dichte und der Vielfalt unterschiedlichster öffentlichen Bereiche eingefügt. Für die Indoor-Produktion wird das Seit der ersten Verfahrensstufe konnte die Gruppe an Interessenten
landwirtschaflicher Anbau- und Produktionsmethoden ein weltweit Gewächshauskonzept mit einer Aquaponikanlage verknüpft, um deren kontinuierlich ausgebaut werden.
einzigartiges Stadtlandwirtschaftskonzept. Synergiepotentiale im Sinne von Materialkreisläufen nutzen zu können. Des
weiteren werden Microgreens in Innenräumen gezogen und mit Insekten- Gleichzeitig wurde zum Nutzungskonzept darüber hinaus das Potential von
Damit der Zukunftshof als landwirtschaftlicher Betrieb geführt werden sowie Pilzproduktion ergänzt. Incentive-Veranstaltungen untersucht und in das Nutzungskonzept überführt.
kann, sind mindestens 3.000 m2 landwirtschaftliche Anbaufläche Unternehmen und Organisationen sind kontinuierlich auf der Suche nach
(Spezialkulturen) notwendig. Da die zur Bewirtschaftung geeigneter Flächen Die vertikale Farm im Zentrum des Haschahofs produziert über ein Möglichkeiten, ihre Mitarbeitenden und Mitglieder herauszufordern und durch
am Haschahof begrenzt sind, werden weitere 2.000 m2 landwirtschaftliche Paternostersystem, genauso wie die gesamte Indoor-Produktion, das ganze neue Reize zu motivieren. Der Zukunftshof ermöglicht Teamveranstaltungen,
Nutzfläche benötigt. Dazu eignen sich bestens die Brachflächen südlich des Jahr. Der Turm dient nicht nur als Forschungs- und Produktionseinheit, die nicht nur die unmittelbaren Ziele erfüllen können, sondern durch
Haschahofs. Gleichzeitig werden dadurch zusätzliche Belichtungsflächen sondern bildet als städtebauliches Element ein wichtiges den thematischen Schwerpunkt auch einen Mehrwert für die persönliche
für die sozialen Jugendwerkstätten des WUK geschaffen, die es ansonsten Erkennungszeichen für den Zukunftshof. Darüber hinaus wurde eine Entwicklung der Teilnehmenden bieten.
an der Grundgrenze nicht gäbe. Aussichtsplattform für sämtliche Besucher*Innen berücksichtigt, die einen
Ausblick auf den Wienerberg über den Laaerberg sowie auf das gesamte Für den Zukunftshof bedeuten diese Veranstaltungen eine weitere
Unabhängig von konventionell benützten Flächen wurden Potentiale für Stadtentwicklungsgebiet Rothneusiedl bis zum Schneeberg ermöglicht. Möglichkeit, Bewusstsein für Kreislaufwirtschaft, gemeinschaftliches
Fassaden, und Flach- sowie Schrägdächer ermittelt, um Lebensmittel Wirtschaften und urbane Landwirtschaft zu schaffen. Darüber hinaus bringen
produzieren zu können. Zudem werden, parallel zum Freiraumkonzept, Firmenveranstaltungen Besucherfrequenz an anderweitig schwächeren
Hochbeete, Stellagensysteme und vertikale Schneckenfarmen in die Wochentagen und -zeiten.
KATEGORIE UNTERTEILUNG KONKRETE BESCHREIBUNG
Soziale Tischlerei
ALLGEMEIN
Farm-to-table-Gastronomie
ZUCHT
PRODUKTION Fische, Insekten, Hühner, Microgreens, Pilze,
Obst und Gemüse, Vertical Farming
LEBENSMITTEL
VEREDELUNG
Brauerei, Destillerie, Bäckerei
Nachbarschaftsraum, Gemeinschaftsküche,
Stadtteilmanagement, Hascha-Reparaturservice,
DIENSTLEISTUNGEN
Anlaufstelle für Hascha-Pflückgarten,
Yoga-Gesundheit-Zentrum Oberlaa
SOZIALER
Ab-Hof-Verkauf, Markt,
AUSTAUSCH GÜTER
Farm-to-table-Gastronomie
Veranstaltungen, Workshops, Seminare,
KULTUR UND WISSEN
Schule am Bauernhof - Greencare, Führungen
Genossenschaftsbüros
INTERN
Hofverwaltung
VERWALTUNG
Biolandwirtschaft und Permakultur 1.936 m2
ÜBERGREIFEND Stadtteilbüro
OPTIONAL Optionale Fläche 1.626 m2
Urban farming 1.099 m2
TEMPORÄRES WWOOFing (Globales Biobauernhöfe-Netzwerk)
WOHNEN WOHNEN Artists in Residence
Indoor farming 1.071 m2
6Produktions-, Material- und Energiekreisläufe
Think global, act local. Potentialnutzung der Energieproduktion
Das energetische Gesamtkonzept baut primär darauf auf, dass Basierend auf Voruntersuchungen des AIT und des vfi bezüglich Im geplanten Zukunftshof ist der Bezug zur Kreislaufwirtschaft
durch die Zusammenlegung struktureller produzierender Potential zur Nutzung von Solarenergie kann prognostiziert auf allen Ebenen, ökologisch, ökonomisch und sozial, eines der
Elemente des Lebensmittelsektors der Gesamtenergiebedarf pro werden, dass der Energieertrag für den Zukunftshof pro Jahr Kernelemente.
Lebensmitteleinheit reduziert wird. Dadurch wird der Energiebedarf zwischen 125 und 235 MWh liegt. Mit einem integrativen Gebäude- Das Zusammenlegen unterschiedlicher urbaner
des Gesamtsystems gesenkt. und Energiekonzept können alleine unter Berücksichtigung von Lebensmittelproduktionsmethoden ermöglicht es, Material- und
Photovoltaikanlagen allein, über eine Laufzeit von 25 Jahren Energiekreisläufe zu schließen.
zwischen 1.300 und 1.800 t CO2 als realistisch angesehen werden.
Skalierungspotentiale - Erkenntnisgewinn zur Übertragung
auf Stadtentwicklungsgebiete
Der Zukunftshof, insbesondere seine Energieperformance,
wird als Modell für die Stadt der Zukunft verstanden. Ziel ist es,
über einen mehrjährigen Zeitraum Erkenntnisse zu gewinnen,
welche in Skalierungsprozesse überführt werden können.
Hierbei bietet sich in erster Linie das Stadtentwicklungsgebiet
Rothneusiedl an. Es wird wissenschaftlich untersucht, inwiefern
Funktions- und Raumprogramme unter Berücksichtigung der
Abfall A Lebensmittelproduktion in Masterpläne überführt werden können.
Abwasser AW
Implosion der Lebensmittelwertschöpfungskette Düngemittel D
Futter F Erforschung, Erprobung und Demonstration neuer Energie-
Pestizide P technologien
Weltweit benötigt der Lebensmittelsektor ca. 30% des Nahrungsmittel NM
Rohstoffe R
Primärenergiebedarfs. Die Verdichtung von Produktion, Saatgut S Die Energiekreisläufe des Zukunftshofs sind ein ideales
Verarbeitung und Konsum von Lebensmitteln trägt somit indirekt Verpackung V Experimentier- und Anwendungsfeld zur Erforschung und
zu einer starken Reduktion negativer Externalitäten bei, wie Wasser W
Zuwachs Z
Erprobung neuer Technologien im Energiesektor und können für Weitere Potentiale
beispielsweise Energieverbrauch fossiler Brennstoffe, CO2-Ausstoß, Unternehmen einen Showcase zur Demonstration innovativer
Wasser- und Landverbrauch etc. Lösungen bieten. Neben der Nutzung von Photovoltaik für die Strom- und
Aufbauend auf Grundlagenforschung des vertical farm institutes Solarthermie für Wärmeproduktion (bzw. Hybridkollektoren) kann
und des Austrian Institute of Technology (FFG Stadt der Zukunft) eine Biogasanlage angedacht werden, welche aus der erzeugten
werden Simulationsdefinitionen sowie Simulationsmethoden nicht essbaren Biomasse (Lebensmittelabfälle, nicht essbare
weiterentwickelt und am gegebenen Experimentierfeld Bestandteile der Produkte, e.g. Wurzeln, Gras, Abschnitte etc.)
erprobt, über Monitoringverfahren auf deren Effektivität Brennstoff produziert. Eine Potentialanalyse steht noch aus,
untersucht und optimiert. Begleitet und unterstützt werden die dafür werden die über das gesamte Jahr dargestellt die täglich
Forschungsprojekte von Wien Energie sowie der Firma Fronius. anfallenden Lebensmittelmengen bzw. Grünstoffmengen ermittelt
Weitere Konsortialpartner werden folgen. werden.
Für Konsortialbildungen unterschiedlicher Forschungsinstitute
bietet sich das Demonstrationsprogramm der Ausschreibung Anergie
“Stadt der Zukunft” sowie des Klima- und Energiefonds an.
Im Zuge der Konzepterstellung wurde schließlich die
Herausforderung Energiespeicherung Implementierung eines Anergienetzes im Zukunftshof angedacht.
Dabei handelt es sich um einen Niedertemperatur-Wasserkreislauf,
Für die Energiespeicherung sieht das Energiekonzept derzeit der anfallende Abwärme verteilt, die entweder direkt oder mittels
Implementierung von Kreisläufen Warmwassertanks sowie Kältemittel (für die Brauanlagen) vor. Wärmepumpen genutzt werden kann, wo sie benötigt wird. Die
Darüber hinaus ist das Verkehrskonzept dahingehend ausgelegt, Finanzierung der Errichtung (Leitung, Wärmetauscher) würde
Der Zusammenschluss verschiedener Produktionseinheiten birgt dass die Batterien, der Liefer-KFZ als Energiespeicher integriert primär über die Wärme konsumierenden Betriebe erfolgen und
großes Potential, um Material- und Energiekreisläufe zu schließen. So werden. Weiters werden derzeit Rechenmodelle untersucht, bis sich über deren Energieeinsparungen wieder amortisieren.
können beispielsweise die Abwärme der Bäckerei oder der Brauerei zu welchem Grad im Zukunftshof die Wasserstoffproduktion und
von anderen Produzent*Innen verwendet werden. Gleichzeitig der Eisspeicher (Wärme und Kälte) für das Gewächshaus, die
können Lebensmittelabfälle aus Produktionsbetrieben über die vertikale Farm (und evt. darüber hinaus für zusätzliche Nutzungen)
Kompostierungsanlage als Nährstoffe der landwirtschaftlichen ökonomisch sinnvoll eingebunden werden können.
Produktion wieder als Nährstoffe zugeführt werden.
8Greenhouse - Protofarm
Integratives Freiraumkonzept
greenhouse with VF cultivation or Heating
production specifics
Vertical Farm
10 min.
m 4 min. stacked controlled greenhouse Ventilating
15 min.
Heating Greenhouse - Protofarm Vertical Farm Plus
Rosiwalg
ass e
greenhouse with VF cultivation or Heatingentity Air Conditioning
production specifics multifunctional
Rosiwalg
Ventilating as se Vertical Farm - Protofarm
Greenhouse
stacked controlled
greenhouse greenhouse
with VF cultivation or Ventilating
Greenhouse - Protofarm production specifics
Heating
Air Conditioning greenhouse with VF cultivation or Vertical Farm Plus
Vertical farming production specifics
Heating Vertical Farm Greenhouse - Protofarm
Air Conditioning
e-mobilit 2 min.
stacked controlled
multifunctional entity greenhouse
Vertical Farm greenhouse with VF cultivation or Ventilating y
Heating
FARM-TO production specifics
stacked controlled greenhouse Ventilating -TABLVertical
E-RESTFarm Plus
Indoor farming AURANT Vertical Farm e-mobilit
- BRAUER y Rosiwalgass
Vertical Farm Plus EI e
A.1 entity stacked controlled greenhouse Air Conditioning
multifunctional entity
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Greenhouse - Protofarm
Air Conditioning
greenhouse with VF cultivation or
multifunctional
A.0 SANIT
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Gewächshaus Heating IM UG Vertical Farm Plus TE
production specifics
B.1 MANAGEIL-
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Vertical Greenhouse - Protofarm multifunctional entity B.0 GAir
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stacked controlled greenhouse greenhouse with VF cultivation or
Ventilating BHeating
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Biolandwirtschaft production specifics RECEPTIO
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Vertical Farm Plus BÄCKER CH
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Greenhouse - Protofarm Vertical Farm BÄCKER AUSSTELL
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L.1 UNG ANLAUF-
L.2
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greenhouse with VF cultivation or multifunctional entity Air Conditioning
stacked controlled greenhouse Ventilating STELLE
Hochbeete
production specifics
Heating L.3 HASCHA
6
PFLÜCK
GARTEN-
Vertical Farm Plus L.4
Vertical Farm L.4 PILZE
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stacked controlled greenhouse Ventilating multifunctional entity Air Conditioning
Pergola P
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WASSER
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Vertical Farm Plus YOGA K.4 K.5 STIERA
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Air Conditioning STALTUANN-
SCHNECKE
HÜHN
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multifunctional entity FARM N-
Gründach OBERLAA GEN SERVICE
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HASCHA
ouse - Protofarm O
TISCH
SCHNECKE
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se with VF cultivation or
n specifics Begrünte Fassade
Heating
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SCHNECKE
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Farm
I.1 I.2
ontrolled greenhouse
Markt Ventilating I.3
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TISCHLER KÜCHE REGEN-
HOFLADE
EI, INSEKT LAGER
WASSER
Farm Plus WERKSTÄ ENPRODU
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onal entity
PRODUKTION Air Conditioning KÜHL- E.1
G INDOOR E.2
SOZIALER AUSTAUSCH
HAUS
F FARMING- AQUAPON E.3
VERWALTUNG MULTIFU IKANLAGE
NKTIONS
RAUM GEWÄCHSHAUS
WOHNEN
1 2 3 4 5 6 7 8 0 5 10 20 30 40
Greenhouse - Protofarm M = 1:500
EINGANGSBEREICH GASTRONOMIEZONE greenhouse
HAUPTPLATZ
with VF cultivation or MARKTPLATZ AUSSICHTSPLATTFORM PATIO PERMAKULTUR BIOLANDWIRTSCHAFT
Heating
production specifics
Gemein- Ateliers Woofing
Vertical Micro-Farm
Vertical Perma- Insekten- schaftliche Farm to Ab-Hof- Artists in Artists in
Destillerie Farm Aquaponik Greens Pilze Kaffeesud Brauerei kultur Hühner Kompost Tischlerei zucht Bäckerei Bereiche Table Verkauf Residence Residency
stacked controlled greenhouse Ventilating
Vertical Farm Plus
multifunctional entity Air Conditioning
9Vereinsmitglieder Stadtlandwirtschaft ::
Johanna Butta
ZUKUNFTSHOF
Michael Choc
Alexandru Dan
Alexander Gabmayer
Erwin Gegenbauer
Michael Geringer
Sabine Geringer Danksagung an die Mitverfasser*innen
Dietmar Gombotz unserer Themenschwerpunkte
Jannis Gretzmacher
Andreas Gugumuck Stadtlandwirtschaft :: Gastronomie ::
Ernst Haider Manuel Bornbaum Andreas Gugumuck
Julia Halbauer Andreas Gugumuck Patrick Müller
Sarah Heinrich Rudolf Hascha Anna Schwab
Florian Hofer Florian Hofer Jürgen Winter
Johanna Hofmeister Javier Mancilla Hanni Rützler
Walter Hötzendorfer Daniel Podmirseg
Bernd Huterer Katharina Unger TU Wien ::
Helmut Hütterer Bernhard Zehetbauer Annalisa Mauri
Uschi Hütterer René Ziegler
Johanna Kallenbach
Bernd Kistler Kultur, Nachbarschaft, Mobilität :: Studierende ::
Petar Koljensic
Sabine Geringer Lisa Kongas
Florian Koller
Andreas Gugumuck Madu Pech
Lisa Kongas
Stefan Ohmacht Claudius Popescu
Martin Kornfeld
Elisabeth Schmid Jasmin Rotter
Johannes Kugler
Wolfgang Lalouschek
Christoph Trauner
Eike Mahrdt Architekten ::
Christiane Mayer Alexandru Dan
Geschäftsmodell und Förderungen :: Werner Krismer
Stefan Ohmacht
Klaus Ortner
Dietmar Gombotz Daniel Podmirseg
Madu Pech Andreas Gugumuck
Daniel Podmirseg Wien Tourismus ::
Claudius Popescu Energiekonzept :: Iris-Maria Wolff
Harald Preyer Thomas Alexander
Jasmin Rotter Ernst Gebetsroither Layout und Grafik ::
Josef Saller Gerald Hotz Daniel Podmirseg
Daniel Schlögl Stefan Geier Julia Halbauer
Elisabeth Schmid Walter Hötzendorfer Petar Koljensic
Josef Schrott
Christoph Mayr Danke auch an alle, die aus
Viktor Schwabl
Daniel Podmirseg Bescheidenheit nicht genannt
Sarah Starchel
Bernhard Zehetbauer werden wollen.
Thomas Tirmantiger
Kurt Tojner Fotos S.3 :: Infoveranstaltung am 26.02.2019
Architecture and Renderings :: ©2019 vertical farm institute,
Simone Viljoen Daniel Podmirseg, Alexandru Dan
Rudi Wieselthaler Standortkarte Grundlage :: ©2018 Teilstadt wird Stadtteil -
Monika Wildauer Wiener Süden; Felix Staritz, Julian Staritz, Petar Koljensic
Alle weiteren Abbildungen sind eigene Darstellungen
Jürgen Winter
Christa Wisthaler ZUKUNFTSHOF :: Genossenschaft in Gründung
Iris-Maria Wolff info@zukunftshof.at
www.zukunftshof.at
23. Mai 2019 :: WienSie können auch lesen