Gemeindebrief der Kirchengemeinde Schönstadt, Reddehausen, Schwarzenborn Dezember 2021 bis Februar 2022 - Kirchengemeinde ...

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Gemeindebrief der Kirchengemeinde Schönstadt, Reddehausen, Schwarzenborn Dezember 2021 bis Februar 2022 - Kirchengemeinde ...
Gemeindebrief der
Kirchengemeinde
Schönstadt, Reddehausen,
Schwarzenborn
Dezember 2021 bis Februar 2022

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Gemeindebrief der Kirchengemeinde Schönstadt, Reddehausen, Schwarzenborn Dezember 2021 bis Februar 2022 - Kirchengemeinde ...
Ein Wort zur Herbst- und Winterzeit: Vom Licht der Welt

Lichter gibt es im Advent mehr als genug: Stimmungsvoll, edel, romantisch,
eines schöner als das andere. Doch an Weihnachten berührt Gottes Licht
und seine Liebe unsere Herzen – dann wird es in uns Weihnachten.
Manchmal spüren oder ahnen wir, dass Jesus Christus uns ganz nahe ist,
dass er uns hört, wenn wir zu ihm beten und uns in der Dunkelheit zur Sei-
te steht – dann geht uns tatsächlich ein Licht auf.
Ein Licht, das unser Leben verändert. Ein Licht, das uns schon hier auf Er-
den dem Himmel näherbringt. Wo Jesus ist, da ist Weihnachten.
Sein Licht kann die Dunkelheit erhellen: Wenn wir durch Coronaregeln ein-
sam und voller Sorgen sind, wenn uns der rauer werdende Umgang der
Gesellschaft oder Klimaveränderungen beunruhigen.
Auch wenn sich die äußeren Umstände unserer Welt nicht sofort verän-
dern mögen, die Veränderungen in unserem Innern, – dass in uns ein Licht
aufgeht – Darauf kommt es an. Da beginnt etwas von Gottes Licht in unse-
re Welt hineinzuwirken. Gott ist auch da, wo kein Licht mehr brennt.
Kerzen sind gerade in der Weihnachtszeit etwas Wunderbares. Sie verbrei-
ten Wärme und Licht. Sie schaffen eine Atmosphäre der Geborgenheit und
des Friedens. Die Kerzen, die wir im Advent und an Weihnachten anzün-
den, erinnern an Jesus Christus. Er nannte sich einmal das Licht der Welt.
Weil er jedem von uns ganz nahe ist. Darum ist sein Licht bis heute nicht
verloschen. Er hat versprochen, dass es im Leben von Menschen, die zu
ihm beten, nie ganz dunkel und hoffnungslos werden wird. Wer ihm ver-
traut, dem wird immer wieder ein Licht aufgehen.
So wünsche ich Ihnen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest, dass Ihnen ein
Licht aufgehe und sie Wärme und Geborgenheit erleben und geben kön-
nen.
Es grüßt Sie herzlich Ihr           Christoph Müller, Pfarrer

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Abschiedsgottesdienst für Pfarrer Fröhlich

                „Herzliche Aufnahme für Pfarrer Michael
                Fröhlich“, so lautete die Überschrift in der
                OP im Juni 2009. Überwältigt von der
                freundlichen Aufnahme begann Michael
                Fröhlich seinen Pfarrdienst in der Gemein-
                de Schönstadt-Reddehausen und der da-
                mals noch selbstständigen Kirchengemein-
                de Schwarzenborn. Am Einführungsgottes-
                dienst nahmen etwa 300 Personen teil.
Nun haben wir uns am 31. Oktober, dem Reformationstag
2021, von Pfarrer Fröhlich verabschiedet. Die äußerlichen
Voraussetzungen für die Feier waren so ganz anders als
2009; sie wurden durch Corona-Regeln bestimmt, in die wir
uns seit Monaten fügen. Dieses sich Fügen, sich einem
Zwang unterwerfen, griff Pfarrer Fröhlich in seiner Ab-
schiedspredigt auf. Nachdrücklich machte er die Gottes-
dienstbesucher auf den Unterschied zwischen der Gebun-
denheit in Coronabeschränkungen und die Gedanken der
Reformatoren aufmerksam. Ihr Aufruf zur Selbstständigkeit,
zum Leben als freie Christenmenschen und dem unerschüt-
terlichen Glauben an die Liebe Gottes, die nicht durch Ab-
lass und Zwang erkauft werden kann. Diese mutmachenden
Gedanken zur Reformation gab Michael Fröhlich in seiner
Abschiedspredigt an die Gemeinde weiter. Diese hatte er
zwölf Jahre lang seelsorgerlich in Freud und Leid und mit
vielen beeindruckenden Predigten begleitet.
Wie so oft gaben der Kirchenchor und der Posaunenchor
dem Gottesdienst einen festlichen Rahmen. Nach dem
Grußwort und der Überreichung eines Abschiedsgeschenkes
des Kirchenvorstandes entließ der Dekan des Kirchenkrei-
ses Kirchhain, Herr Köhler, Herrn Fröhlich aus dem Dienst in
der Gemeinde Schönstadt und segnete ihn für die neue Auf-
gabe als Militärseelsorger am Standort Stadtallendorf.

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Der festlich-lockere Abschluss der Verabschiedung fand im
Bürgerhaus bei Sekt, Kaffee und Kuchen statt. Nach Gruß-
worten der Ortsgemeinden, dem Leiter des Kindergartens,
dem Vorsitzenden des Kirchenchors und dem Posaunenchor
bedankte sich Herr Fröhlich mit Blumenstrauß bei den Mitar-
beiterinnen und dem Kindergartenleiter, die ihn in den ver-
gangenen 12 Jahren besonders unterstützt hatten.
(Annemarie Maue)

          Grußwort des Kirchenvorstandes
          zum Abschiedsgottesdienst von
             Herrn Pfr. Michael Fröhlich

Lieber Herr Pfr. Fröhlich, lieber Michael,
Du wirst unsere schöne Martins-Kirche verlassen – es hätten doch
gerne noch ein paar Jahre mehr sein können!
Als du uns, die Mitglieder des Kirchenvorstandes, im Frühjahr zu
einer außerordentlichen Sitzung ins Gemeindehaus nach Schwar-
zenborn eingeladen hattest, ahnten wir nicht, was uns erwarten
würde. Sicher ging es wieder um neue Corona-Verordnungen für
unsere Gottesdienste… – So waren wir alle sprachlos und wohl
auch traurig über deine Mitteilung, dass du den Wunsch nach Ver-
änderung verspürst und zur Militärseelsorge nach Stadtallendorf
gehen wirst.
Aber es war eine gute Zeit und der Tag des Abschieds ist gekom-
men.
So blicken wir heute dankbar zurück auf doch 12 Jahre gemeinsame
Arbeit mit unserem Pfr. Fröhlich in Kirche und Gemeinde.
Damals, als du deinen Dienst in Schönstadt antreten wolltest, war
das Pfarrhaus noch nicht frei. Du konntest dir vorübergehend in
einem kleinen Zimmer hier in der Gemeinde bei Grün-Fischers ein
provisorisches Büro einrichten. Wohnungstechnisch musstest du
jedoch noch zwischen Wetter und Schönstadt pendeln.
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Denn es dauerte dann noch eine Weile, bis das Pfarrhaus umfas-
send renoviert war.
Im Zuge der Renovierung sollte auch der Garten in Ordnung ge-
bracht werden. Die Hecke hatte ausladende Formen angenom-
men und wurde ordentlich zurechtgestutzt! Auch der KV half mit.
Dann stand da ein Anhänger voller Äste im Garten und du musst
beim Anblick der noch übrig gebliebenen Heckenstummel ziem-
lich entsetzt gewesen sein. …das ging ja schon gut los…Einige Be-
teiligte können sich noch heute schmunzelnd an deinen Gesichts-
ausdruck erinnern.
Nach abgeschlossenen Renovierungsarbeiten konntest du dann
mit deiner kleinen Tochter Linn in das schöne Haus mit großem
Garten einziehen. Die Hecke ist auch wieder nachgewachsen und
ich denke, ihr habt dieses schöne Heim über die Jahre sehr lieben
gelernt.
Der Kirchenvorstand hatte damals turbulente Zeiten hinter sich
und so war es gut, dass sich der neue Pfarrer und der KV ein ge-
meinsames Wochenende in der Rhön Zeit genommen haben für
erste „Sondierungsgespräche“ über das weitere Gemeindeleben.
Du hast dir viel Mühe gemacht, mit deinen neuen „Schäfchen“ in
Kontakt zu kommen und sie kennenzulernen. Es folgte über die
Jahre eine rege Zusammenarbeit mit vielen Gemeindegruppen
wie Frauenkreis, Frauentreff oder Kirchenchor und besonders mit
unserem evangelischen Kindergarten.
Auch schöne Ausflüge wurden unternommen u.a. nach Hallen-
berg zur Freilichtbühne oder zum Städtetrip nach Heidelberg.
Als du mich vor Jahren darum gefragt hast, mich zur Wahl zu stel-
len für den Kirchenvorstand, sagtest du, so in etwa: „Wir sind ei-
ne gute Truppe, es macht Spaß und es gibt auch immer mal ein
Gläschen Wein…“ Naja, ich hab mich überreden lassen, aber na-
türlich nicht nur wegen des Gläschens…. Die KV-Sitzungen waren,
wie es die Art von Pfarrer Fröhlich ist, stets perfekt vorbereitet
und strukturiert. Sie waren geprägt von konstruktiver Zusammen-

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arbeit und dennoch blieb immer Zeit für ein herzhaftes Lachen.
In den 12 Jahren waren viele, teilweise große Konfirmandengrup-
pen zu unterrichten. Die Durchführung der dazugehörenden Frei-
zeiten unterschiedlichster Art haben dir besonders viel bedeutet,
um eine gute Gemeinschaft in der Gruppe zu fördern.
Jedes Jahr haben wir viele schöne Gemeindefeste zusammen ge-
feiert, wie unsere besondere Osternacht mit Osterfrühstück, Ern-
tedankfest mit selbstgekochter Kürbissuppe im Gemeindehaus,
Familiengottesdienst an Weihnachten mit Waffel backen und Krän-
ze binden. Unser Pfarrer saß dann in aller Seelen Ruhe in der hin-
teren Ecke im Gemeindehaus, über heiße Wachstöpfe gebeugt,
beim Kerzen ziehen mit den Kindern.
Der Lebendige Adventskalender war dir ein besonderes Anliegen.
An verschiedenen Stationen in unserem Dorf haben wir weih-
nachtliche Momente für die Kinder gestaltet.
Oder unsere wunderschönen Gottesdienste zu Himmelfahrt im
Freien, meist bei herrlichem Wetter an der Grillhütte in Reddehau-
sen mit anschließend Bratwurst vom Grill. Hier war es stets Traditi-
on, dass der Pfarrer mit seinen Konfis mal richtig in die Pedale trat
und den Weg dorthin als gemeinsame Radtour durch den Wald
absolvierte.
Du hast Taizé-Gottesdienste in unsere Gemeinde eingeführt, die in
regelmäßigen Abständen stattfanden und unserer Kirchengemein-
de eine andere Gottesdienstform näherbrachte. Regelmäßig
hatten wir unser Kirchencafé, ein kleiner gemütlicher Austausch
mit Kaffee und Plätzchen nach dem Gottesdienst. Gelegenheiten
zu schaffen, wo die Menschen zusammenkommen können, war dir
sehr wichtig.
Noch besonders anzuführen sind die große 150-Jahr-Feier unseres
kirchlichen Kindergartens und das Fest zum Lutherjahr in 2017,
beide     konnten    wir   unter    freiem   Himmel      feiern.
Wie schön, dass deine Verabschiedung heute auf den Reformati-
onstag fällt!

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Gemeindebrief der Kirchengemeinde Schönstadt, Reddehausen, Schwarzenborn Dezember 2021 bis Februar 2022 - Kirchengemeinde ...
Als Corona kam, war wie überall, auch unsere Kirchengemeinde
extrem betroffen. Gemeindearbeit und Seelsorge war und ist nur
unter erschwerten Bedingungen möglich. Unsere Kirchenvor-
standssitzungen mussten lange online geführt werden, was die Ge-
meinschaft und den persönlichen Kontakt vermissen ließ. Gottes-
dienste mussten ausfallen, sogar an Weihnachten! Stattdessen ha-
ben wir Predigttexte an einer Wäscheleine vor die Kirchentür ge-
hängt: Gottesdienst „to go“ sozusagen. Man wurde ja kreativ! Die-
se Idee fand guten Anklang.
Wir hoffen sehr, dass in diesem Jahr der Weihnachtsgottesdienst
wieder stattfinden kann. Dann werden wir an unseren Pfarrer
Fröhlich denken, wenn wir den Herrnhuter Stern wieder hoch über
dem Altar aufhängen. Für dessen Anschaffung hast du dich seiner-
zeit sehr eingesetzt und es wurde tatsächlich eine Möglichkeit ge-
funden um ihn alle Jahre wieder, ohne Ausbildung in der Akroba-
tenschule, dort oben zu befestigen!
So danken wir vom KV dir, lieber Pfarrer Fröhlich, lieber Michael,
auch im Namen der Kirchengemeinden Schönstadt, Reddehausen
und Schwarzenborn für dein Wirken hier in unserer Gemeinde, mit
Herz und aus der Berufung heraus! Wir lassen dich ungern gehen,
auch wenn wir dir das neue, sehr wichtige Tätigkeitsfeld sehr gön-
nen. Wir wünschen dazu gutes Gelingen, viel Freude und Gottes
Segen!
Ja und wir würden uns freuen, wenn wir uns nicht ganz aus den
Augen verlieren und du nicht nur gerne an das schöne Schönstadt
zurückdenkst, sondern wir uns auch ab und zu hier wieder sehen.
Sicher steht hier und da eine Tasse Kaffee für dich bereit.
Eine baldige Gelegenheit für einen Weg nach Schönstadt soll dir
unser kleines Abschiedsgeschenk geben, ein Gutschein zum Ein-
kauf in unserem Dorfladen!
Heidrun Wolf

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Gemeindebrief der Kirchengemeinde Schönstadt, Reddehausen, Schwarzenborn Dezember 2021 bis Februar 2022 - Kirchengemeinde ...
Gutes tun im Advent…!
Alle Jahre
wieder….
gibt es in unserer Gemeinde eine Möglich-
keit, Kindern, die sonst mit sehr wenig aus-
kommen müssen, mit einem Päckchen
Freude zu machen.
Für die Moldawien-Hilfe können bei Frau
Else Staffel, Hebertsbach 12 in Schönstadt,
Tel.: 1288), die Päckchen abgegeben wer-
den. Was darin sein könnte, ist unten be-
schrieben. Fr. Staffel bittet darum, keine
kaputten Dinge einzulegen, sondern die
Päckchen so liebevoll zu packen, wie wir es
für eigene Kinder tun würden.
Bitte geben Sie die Päckchen bis zum
12.12. bei Frau Staffel ab.

Wer gerne ein Päckchen packen möchte: Es sollte enthalten:

-ein Päckchen Weihnachtsplätzchen
-Handtuch, Waschlappen
-Seife oder Duschgel (auslaufsicher verpackt)
-Zahnpasta und Zahnbürste
-ein kleines Spielzeug (nicht batteriebetrieben)
-Schulhefte und Stifte (für Schulkinder) oder Malsachen
-evtl. ein Kleidungsstück (Mütze, Handschuhe, keine Schuhe)
-ein Kuscheltier

Auf dem Päckchen sollte vermerkt werden, für wen es bestimmt ist
(Junge/ Mädchen, Alter)
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Gemeindebrief der Kirchengemeinde Schönstadt, Reddehausen, Schwarzenborn Dezember 2021 bis Februar 2022 - Kirchengemeinde ...
Abschied von Martin Kaiser
„Ich bin für immer verdorben für schlech-
tes Orgelspiel“ – das sagte Pfr. Fröhlich am
Sonntag, den 29.08., als wir Martin Kaiser
als Organisten für unsere Gemeinde ver-
abschiedet haben.
Und das stimmt so. 12 Jahre lang hat Mar-
tin mit seinem gleichzeitig professionellen
und gefühlvollen Orgel- und oft auch E-
Pianospiel unser Gemeindeleben beglei-
tet: Unzählige Gottesdienste, Taufen,
Hochzeiten, Beerdigungen, Gemeindefes-
te. Mit Kirchenliedern, Orgelstücken be-
kannter Komponisten und manchmal, wenn man ihn gefragt hat,
von wem denn dieses schöne Stück zum Schluss gewesen sei, wa-
ren dann auch eigene Kompositionen dabei. Und er hat nicht nur
die richtigen Töne, sondern auch die richtige Lautstärke getroffen.
Nach so vielen Jahren waren er und Pfarrer Fröhlich ein eingespiel-
tes Team. Das kam auch besonders den Taizé-Gottesdiensten zugu-
te, die ja von den ruhigen Wiederholungen meditativer Gesänge
leben.
Martin verlässt uns, weil es ihn „zu neuen Ufern“ treibt; räumlich
und beruflich. Wir danken ihm auch auf diesem Wege nochmal
herzlich und wünschen ihm alles Gute.
Tatsächlich sind wir auch immer noch auf der Suche nach einem
neuen Organisten, einer Organistin, die wir gerne anstellen wür-
den. Es gibt auch die Möglichkeit, Unterstützung für den Orgelun-
terricht zu bekommen.
Monika Peuscher
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Gemeindebrief der Kirchengemeinde Schönstadt, Reddehausen, Schwarzenborn Dezember 2021 bis Februar 2022 - Kirchengemeinde ...
Vielen Dank,
auch im Namen
meiner Eltern,
für die vielen
Glückwünsche
und Geschenke
anlässlich mei-
ner Konfirmation

Eure
Sophie Sauer

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Ein Wiedersehen nach Jahrzehnten
    Am 24. Oktober 2021 fand in der Schönstädter
  Martinskirche die Feier der Diamantenen und Golde-
  nen Konfirmation der Kirchengemeinde Schönstadt,
   Reddehausen und Schwarzenborn der Jahrgänge
              1960/61 und 1970/71 statt.

        Diamantene Konfirmation Jahrgang 1960

von links: Kurt-Hans Beeken, Hermann Vaupel, Edith Böhm geb.
Müller, Marga Vollmerhausen geb. Schäfer, Gerda Schultheis geb.
Schneider, Ingrid Göttig geb. Kasolewski, Hans Walter Pinschmidt,
Prädikantin Sabine Klatt

                                11
Diamantene Konfirmation Jahrgang 1961

von links: Prädikantin Sabine Klatt, Norbert Funk, Christoph
Feußner, Manfred Henkel, Gisela Dämmer geb. Vaupel, Helgard
Lerch geb. Brunet, Hermann Göttig, Margarete Reinecke geb. Till,
Hans Theis, Katharina Becker geb. Gimbel, Elke Seegel geb. Mohr,
Inge Schmidt geb. Mahn

                               12
Goldene Konfirmation Jahrgänge 1970 und 1971

von links: Ursula Schmidt geb. Finkenstein, Margot Müller geb.
Müller, Werner Schäfer, Hans Rex, Bernd Henseling, Reinhard
Otto, Hans Schäfer, Harald Siegert, Ruth Schott geb. Schneider,
Erika Junk geb. Gimbel, Hilka Kronstedt geb. Schomber, Rolf
Ritterbusch, Renate Springer geb. Schulz, Isolde Sawitzki geb.
Bender, Helwig Hampl, Wilma Hirth geb. Kuhn, Margret Range
geb. Pinschmidt, Ulrike Rennebeck geb. Schneider, Prädikantin
Sabine Klatt

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Herzliche Einladung zu den Gottesdiensten
                  Schönstadt                 Schwarzenborn
05.12.2021        11.00 Uhr                  09.30
2. Advent         Vikar Konrad Draude        Vikar Konrad Draude
12.12.2021        11.00 Uhr
3. Advent         Lektor Markus Henkel
19.12.2021        11.00 Uhr
4. Advent         Prädikantin W. Hau-
                  schildt-Neuhaus
24.12.2021        14.30 Uhr
Heiligabend       Prädikantin Sabine Klatt
-mit Anmeldung-
24.12.2021        18.00 Uhr
Heiligabend       Lektorin Helga Spren-
-mit Anmeldung-   ger
26.12.2021                                   09.30
2. Feiertag                                  Prädikantin Sabine
                                             Klatt
31.12.2021        18.00 Uhr
Silvester         Pfr. i.R. Olaf
                  Muntanjohl
02.01.2022
-entfällt-
09.01.2022        11.00 Uhr
                  Pfr. i.R. Uwe Mahlert

                                   16
Schönstadt              Schwarzenborn
16.01.2022        11.00 Uhr
                  Pfr. i.R. Uwe Mahlert
23.01.2022        11.00 Uhr
                  Prädikantin Sabine
                  Klatt
30.01.2022        18.00 Uhr
                  Lektor Markus Henkel

06.02.2022        11.00 Uhr
13.02.2022        11.00 Uhr

20.02.2022        11.00 Uhr

27.02.2022        18.00 Uhr

04.03.2022        19.00 Uhr in Bracht
-Weltgebetstag-   Gastland: England,
                  Wales und Nordirland

Die Gottesdienste unterliegen wegen der aktuellen
Coronaauflagen den 3G-Regelungen. Gäste werden
gebeten entsprechende Nachweise vorzuzeigen.

Wer eine Fahrgelegenheit zum Gottesdienst benötigt, wende sich
        gerne an Frau Helga Steckbauer Tel. 06427 1342

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Zukunftsplan: Hoffnung
Unter diesem Motto steht der
Weltgebetstag am 4. März 2022,
den die Frauen aus England,
Wales und Nordirland gestaltet
haben.
Kann ich Hoffnung planen? Wie
soll das gehen? Wir, die wir so
gerne glauben, wenn wir nur gut
und durchdacht genug planen,
haben wir die Zukunft in der Hand
– wir mußten uns zeigen lassen,
daß alles Planen nichtig ist, wenn
z.B. so ein kleines Virus über uns
kommt.
Weltweit blicken Menschen mit
Verunsicherung und Angst in die
Zukunft. Die Corona-Pandemie
verschärfte Armut und Ungleich-
heit. Zugleich erschütterte sie das
Gefühl vermeintlicher Sicherheit in
den reichen Industriestaaten. Als
Christ*innen jedoch glauben wir
an die Rettung dieser Welt, nicht
an ihren Untergang! Der Bibeltext Jeremia 29,14 des Weltgebetstags
2022 ist ganz klar: „Ich werde euer Schicksal zum Guten wenden…“
Am Freitag, den 4. März 2022, feiern Menschen in über 150 Ländern der
Erde den Weltgebetstag der Frauen aus England, Wales und Nordirland.
Unter dem Motto „Zukunftsplan: Hoffnung“ laden sie ein, den Spuren der
Hoffnung nachzugehen. Sie erzählen uns von ihrem stolzen Land mit
seiner bewegten Geschichte und der multiethnischen, kulturellen und
religiösen Gesellschaft. Aber mit den drei Schicksalen von Lina, Nathalie
und Emily kommen auch Themen wie Armut, Einsamkeit und Missbrauch
zur Sprache.

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Eine Gruppe von 31 Frauen aus 18 unterschiedlichen christliche
Konfessionen und Kirchen hat gemeinsam die Gebete, Gedanken und
Lieder zum Weltgebetstag 2022 ausgewählt. Sie sind zwischen Anfang
20 und über 80 Jahre alt und stammen aus England, Wales und
Nordirland. Zu den schottischen und irischen Weltgebetstagsfrauen
besteht eine enge freundschaftliche Beziehung.
Bei allen Gemeinsamkeiten hat jedes der drei Länder des Vereinigten
Königreichs seinen ganz eigenen Charakter: England ist mit 130.000 km²
der größte und am dichtesten besiedelte Teil des Königreichs – mit über
55 Millionen Menschen leben dort etwa 85% der Gesamtbevölkerung.
Seine Hauptstadt London ist wirtschaftliches Zentrum sowie
internationale Szene-Metropole für Mode und Musik. Die Waliser*innen
sind stolze Menschen, die sich ihre keltische Sprache und Identität
bewahrt haben. Von der Schließung der Kohleminen in den 1980er
Jahren hat sich Wales wirtschaftlich bisher nicht erholt. Grüne Wiesen,
unberührte Moorlandschaften, steile Klippen und einsame Buchten sind
typisch für Nordirland. Jahrzehntelange gewaltsame Konflikte zwischen
den protestantischen Unionisten und den katholischen Republikanern
haben bis heute tiefe Wunden hinterlassen.
Über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg engagieren sich Frauen
für den Weltgebetstag. Seit über 100 Jahren macht die Bewegung sich
stark für die Rechte von Frauen und Mädchen in Kirche und
Gesellschaft. Rund um den 4. März 2022 werden allein in Deutschland
hundertausende Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder die
Gottesdienste und Veranstaltungen zum Weltgebetstag besuchen.
Gemeinsam wollen wir Samen der Hoffnung aussäen in unserem Leben,
in unseren Gemeinschaften, in unserem Land und in dieser Welt.
Aller Voraussicht nach sind wir turnusgemäß von den Brachter Frauen
eingeladen, mit ihnen zu feiern. Im nächsten Gemeindebrieg gibt es dazu
genaue Informationen.
(Monika Peuscher)

                                  19
Besondere Geburtstagsjubiläen unserer Gemeindeglieder

Es werden…
30 Jahre:
Schönstadt:     Tobias Kern (09.12.), Jennifer Leister (23.12.),
                Janik Vollmerhausen (19.02.), Lennart Peter (20.02.),
                Benjamin Frey (23.02.)
Reddehausen:    Thomas Bork (10.01.)
40 Jahre:
Schönstadt:     Katrin Schellenberg (06.12.), Diana Wenzel (03.01.),
                Till Schiefer (20.02.)
Reddehausen:    Dorothee Fritsche (05.12.), Johanna Ritterbusch (01.02.)
50 Jahre:
Schönstadt:     Hans-Jörg Mosch (21.01.), Wladimir Gottselig (25.01.),
                Martina Huxol (10.02.), Regina Ludwig (10.02.),
                Sven Lapp (23.02.)

Reddehausen:    Markus Dickhaut (16.01.)
60 Jahre:
Schönstadt:     Renate Battenfeld (08.12.), Heike Göttig (29.12.),
                Reiner Gimbel (05.01.), Heidrun Wolf (26.01.),
                Petra Schmidt (11.02.)
Reddehausen:    Hans-Jürgen Strack (12.02.)
Schwarzenborn: Kurt Boucsein (16.02.)
70 Jahre:
Schönstadt:     Heinrich Hetz (05.01.), Horst Buchborn (01.02.)

                                 20
75 Jahre:
Schönstadt:     Werner Huber (17.12.), Norbert Funk (21.02.),
                Hannegret von Hedenström (22.02.)
Reddehausen:    Hans Theis (02.01.)
Schwarzenborn: Hellwig Klaus (31.12.)
80 Jahre:
Schönstadt:     Karl Müller (22.01.)
Schwarzenborn: Dr. Dieter Maue (19.02.)
85 Jahre:
Schönstadt:     Elisabeth Hettinger (09.12.), Franz Fischer (26.01.),
                Karl-Heinrich Müller (07.02.)
Reddehausen:    Heinrich Henkel (24.01.)
90 Jahre:
Reddehausen:    Hildegard Ritterbusch (04.01.)
93 Jahre:
Schönstadt:     Anna Henkel (30.12.)
95 Jahre:
Schönstadt:     Karl Schneider (11.02.)

  Allen Geburtstagskindern herzliche Glück- und Segenswünsche!

Wer keine Veröffentlichung seiner Geburtsdaten im Gemeindebrief
wünscht, möge sich bitte rechtzeitig (mindestens drei Monate vor-
her) an das Pfarramt in Schönstadt wenden (Tel.: 06427 8062), E-
Mail: petra.schmidt@ekkw.de und diese personenbezogenen Daten
sperren lassen.

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Wir stellen vor:
Unsere aktuellen Konfirmanden:
von links nach rechts: Luis Streu, Rasmus Weik, Rebecka
Wagner, Anna Hartung, Indira Schmiermund und Pfr.
Graß

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Aus den Kirchenbüchern...

                         von September bis November 2021

Taufen
Maria-Christiane Sandmüller, am 26.09.2021 in Schönstadt
Luisa Kraus, am 17.10.2021 in Schönstadt

Bestattungen
Klaus Konrad Becker (74 Jahre), am 02.09.2021 in Schönstadt
Sofija Holzapfel (77Jahre), am 01.10.2021 in Schönstadt
Christian Freiherr von Bethmann (63 Jahre), Trauerfeier am
09.10.2021 in Schönstadt
Anna Elisabeth Ruppersberg (90 Jahre), am 12.10.2021 in Schön-
stadt
Anna Maria Fus (83 Jahre), am 26.10.2021 in Schwarzenborn
Johann Piller (93 Jahre), am 03.11.2021 in Schönstadt
Katharina Margarete Traute (97 Jahre), am 05.11.2021 in Redde-
hausen

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Liebe Schönstädterinnen und Schönstädter,
die Vorweihnachtszeit hat auch im Dorfladen Einzug gehalten. Dazu
gibt es im Folgenden einige Informationen.
Geänderte Öffnungszeiten
Mit Beginn der Winterzeit haben sich die Ladenöffnungszeiten ein we-
nig geändert: Montags bis freitags schließen wir nun um 18 statt um
19 Uhr. Wir haben das Personal reduziert und wollen die Arbeitspro-
zesse optimieren und das Ehrenamt stärker nutzen, um bei der Wirt-
schaftlichkeit besser zu werden. Wir denken, dass diese Öffnungszei-
ten in der dunklen Jahreszeit ausreichen und hoffen, damit niemanden
zum „Fremdeinkauf“ zu zwingen.
Weihnachtsbäume am Dorfladen in Schönstadt
Am Dorfladen Schönstadt werden auch dieses Jahr wieder schöne
Weihnachtsbäume verkauft. Schönstädter Freiwillige werden die qua-
litativ hochwertigen Nordmanntannen und Blaufichten Ende November
im Sauerland schlagen und in verschiedenen Größen am Dorfladen
zur Auswahl stellen.
Die Verkaufstermine sind der 11. und 18. Dezember, jeweils von 14:30
bis 19 Uhr. Jeder verkaufte Baum kommt unserem Dorfladen zugute.
Die Bäume sind wunderschön und ihr könnt euren individuellen Weih-
nachtsbaum am Dorfladen aussuchen.
Begleitet wird der Verkauf mit einem Glühwein- und Bratwurstangebot.
Außerdem wird der Dorfladen am 11. Dezember auch am Samstag-
nachmittag geöffnet sein.
Alle Einzelheiten zur Aktion stehen auch auf der Website dorfladen-
schoenstadt.de.
Weihnachtsmarkt am Dorfladen
Am 12. Dezember wird von 14:30 bis 19 Uhr ein kleiner Weihnachts-
markt am Dorfladen stattfinden, selbstverständlich unter Einhaltung
der aktuellen Coronaregeln. Neben Kulinarischem wie Bratwurst vom
Grill, Glühwein und Punsch, Crêpes und gebrannten Mandeln werden
an 5-6 kleinen Ständen Geschenkartikel und Produkte aus dem Laden
angeboten. In Planung ist außerdem eine musikalische Untermalung,
damit die Weihnachtsstimmung perfekt wird.

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Geschenke für Weihnachten und andere Anlässe
Kleine Geschenke für Weihnachten oder andere Anlässe
könnt ihr natürlich auch direkt im Dorfladen erwerben. Ergän-
zend zum tegut-Sortiment findet ihr dafür ab sofort im Ca-
fébereich kunsthandwerkliche Produkte in der neu aufgestell-
ten Glasvitrine bzw. viele lokale und regionale Leckereien in
einem gesonderten Holzregal. Hier gibt es u.a. handgefertig-
ten Schmuck, handgefärbte Wolle, handgesiedete Seifen,
bunte Wachstücher, hochwertige Töpferware und für das leib-
liche Wohl Gin, Metlikör, Honig-Balsamessig und Honigwein
zu entdecken.
Geschenkkörbe, Geschenkkisten und Pakete oder kleine Ge-
schenketüten können auf Wunsch im Dorfladen hergerichtet
werden. Es gibt dafür verschiedene Möglichkeiten, die wir
gerne anbieten. Ihr kauft einen Korb oder ein anderes Behält-
nis für wenig Geld bei uns, ihr nehmt einen geliehenen Korb
von uns gegen Pfand oder ihr bringt ein x-beliebiges saube-
res Behältnis in den Dorfladen. Dann kauft ihr alle Sachen,
die dort rein sollen, und wir machen das Geschenk fertig. Al-
ternativ stellen wir auch gern Geschenkkörbe und Kisten für
euch zusammen. Ihr sagt uns dann nur den Betrag, den das
Geschenk kosten soll und den Verwendungszweck bzw. An-
lass, und wir erledigen die Zusammenstellung des Inhalts für
euch, z.B. zum runden Geburtstag, für den besten Mann von
allen, für die tollste Frau von allen, für meinen Lieblingsmen-
schen. Ihr sprecht dafür am besten Wilfried Wolf als ehren-
amtlichen Helfer oder unsere Mitarbeiterin Anke direkt im
Dorfladen an.
Ihr wisst ja, dass alle tegut-Produkte im Dorfladen den glei-
chen Preis haben wie im tegut-Markt in Marburg, und wenn
ihr das Geld in unserem Dorfladen lasst, tragt ihr zur Zu-
kunftssicherung unseres Dorfladens bei.
Kommt also einfach vorbei und lasst euch vorweihnachtlich
inspirieren!
Wir freuen uns auf euch.

Eure Dorfladen Schönstadt Genossenschaft
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Wichtige Adressen:

Vakanzvertretung Pfr. Christoph Müller

Stellvertretender Kirchenvorstandsvorsitzender: Erwin Müller,
Hebertsbach 24a, Schönstadt, Tel.: 06427 698

Sekretariat Ev. Pfarramt, Am Berg 4, Frau Petra Schmidt
Bürozeiten: Donnerstags von 9.00 – 12.00 Uhr

Küsterdienste:
Schönstadt: Helga Steckbauer, Am Berg 39, Tel.: 06427 1342
Reddehausen: Birgit Schwarz, Alte Poststraße 31, Tel. 06427 930813
Schwarzenborn: Der Kirchenvorstand, Tel.: 06427 925551

Spendenkonto der Kirchengemeinde: Kirchenkreisamt, Sparkasse Mar-
burg- Biedenkopf, IBAN: DE17 5335 0000 0000 0124 67; BIC: HELA-
DEF1MAR, Verwendungszweck: Kirchengemeinde Schönstadt u. Ge-
meindebrief

Aktuelle Informationen, Reservierungen, Kontaktaufnahme und vieles
               mehr jetzt auch über unsere Homepage:
                     www.kirche-schoenstadt.de

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Impressum
Gemeindebrief der Kirchengemeinden Schönstadt, Reddehausen, Schwarzenborn
Erscheint 4 x im Jahr und wird kostenlos an alle Haushalte verteilt
Redaktion: Annemarie Maue, Erwin Müller, Monika Peuscher, Petra Schmidt,
Birgit Schwarz, Heidrun Wolf
viSdP: Kirchengemeinde Schönstadt, Am Berg 4, 35091 Cölbe-Schönstadt
Druck: Gemeindebrief Druckerei, 29393 Oesingen
Wir danken Herrn Matthias Eife, dem Arbeitskreis Dorfladen und Herrn Uwe
Schneider die durch ihre Anzeigen einen Teil dieses Gemeindebriefes mitfinan-
zierten.

Wer Ideen, Anregungen und Beiträge für den Gemeindebrief beisteuern möchte
kann dies gerne tun. Wir würden uns sehr darüber freuen! Bitte wenden Sie sich
an die Redaktionsmitglieder.
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