Jahresprogramm 2019 Kommunales Integrationszentrum - informiert qualifiziert - Kommunale Integrationszentren
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Inhaltsverzeichnis
Grußwort des Landrats ..................................................................................... 6
Das Kommunale Integrationszentrum .............................................................. 7
Newsletter & Homepage .................................................................................. 8
Projekt „Bildu gs ege“ .................................................................................... 9
Schuleinstieg für neuzugewanderte Kinder und Jugendliche ......................... 10
Netzwerktreffen für Lehrkräfte aller Schulformen ......................................... 11
Qualifizierungen für pädagogische Fachkräfte ............................................... 12
Sprachsensibler Mathematikunterricht .................................................. 12
Sprachsensibler Unterricht in allen Fächern ........................................... 12
Sprachsensibles Unterrichten: Scaffolding ............................................. 13
Rassismus im Klassenzimmer .................................................................. 14
Workshop „Be egu gsorie tierte Spra h ildu g“ ................................ 15
Musik: „Spra h er ittlu g dur h Si ge i der Kita“ ............................ 15
Rucksack Schule .............................................................................................. 16
Rucksack KiTa .................................................................................................. 17
Woche der Vielfalt .......................................................................................... 18
FerienIntensivTraining Fit in Deutsch ............................................................. 19
Schule ohne Rassismus / Schule mit Courage ................................................. 20
KOMM-AN NRW.............................................................................................. 21
Veranstaltungen & Qualifizierungen für Ehrenamtliche ................................ 22
Vortragsabend interkulturelle Kompetenz ............................................. 22
Gemeinsamer Besuch des Hauses der Geschichte in Bonn .................... 22
Fahrt mit der MS Friedrich Harkort......................................................... 22Inhaltsverzeichnis
Aufenthalt zum Zwecke der Beschäftigung oder Ausbildung als
Alternative zum Asylverfahren ............................................................... 23
Bedarfsorientierte Angebote auf Nachfrage .......................................... 23
Laien-Sprachmittlerpool ................................................................................. 24
Sprachangebot ........................................................................................ 25
Lotsenbuch ...................................................................................................... 26
Fördermittelübersicht ..................................................................................... 27
Alter – Wohnen – Migration ........................................................................... 28
Befragu g zu The a „Alter – Wohnen – Migratio “................................... 29
Integration durch Sport................................................................................... 30
Sportlotsenprojekt .................................................................................. 30
Fit mit Kid ................................................................................................ 31
Open Sunday ........................................................................................... 31
Vielfalt-EN Onlinedatenbank .......................................................................... 32
Gesundheit ...................................................................................................... 33
Interkulturelle Orientierung und Öffnung ...................................................... 34
Migrantenselbstorganisationen ...................................................................... 35
Ethnische Ökonomie ....................................................................................... 36
Junge Neuzugewanderte ................................................................................ 37
Berufsorientierung für Frauen mit Migrationshintergrund ............................ 38
Fa htag „Er er s eteiligu g o Fraue it Flu hthi tergru d“ ................. 39
Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner................................................ 40
Impressum ...................................................................................................... 42Grußwort des Landrats
Sehr geehrte Damen und Herren,
viele Menschen sind in den
vergangenen Jahren aus dem
Ausland in den Ennepe-Ruhr-Kreis
gekommen. Manche von ihnen
haben Sicherheit gesucht, andere
eine neue Perspektive. Aber eines
vereint sie miteinander: Sie alle
haben hier ein neues Zuhause
gefunden.
Der Ennepe-Ruhr-Kreis ist von je her eine Region mit Zuwanderung. Daher
wissen wir: Integration ist ein fortwährender Prozess. Für Neuzugewanderte
ist es eine persönliche Herausforderung, sich in einem fremden Land zu
integrieren. Aber auch das aufnehmende Land steht vor einer gesamt-
gesellschaftlichen Aufgabe. Um das neue Zuhause auch zur Heimat zu
machen, leisten nicht nur die Neuzugewanderten, sondern auch viele Haupt-
und Ehrenamtliche einen erheblichen Beitrag.
Das Kommunale Integrationszentrum gibt dabei gerne Hilfestellung.
Beispielsweise werden interkulturelle Trainings angeboten. Ziel ist der Abbau
von Vorurteilen und Zugangshemmnissen. Die ersten Schulungen fanden mit
den Auszubildenden der Kreisverwaltung statt.
Darüber hinaus werden zahlreiche Beratungsangebote, Vorträge und Work-
shops sowohl für Menschen mit Migrationshintergrund und Geflüchtete als
auch für Haupt- und Ehrenamtliche offeriert.
Alle Projekte sowie das breite Themenspektrum des KI finden Sie kompakt
gebündelt im vorliegenden Jahresprogramm.
Ich hoffe, dass Sie viele hilfreiche Angebote finden und danke Ihnen für Ihr
Interesse.
Ihr Olaf Schade, Landrat
Seite | 6Das Kommunale Integrationszentrum
Liebe Leserinnen und Leser,
auch in 2019 setzen wir bereits angestoßene Projekte fort und stecken uns
neue Ziele. Wir planen sowohl für Menschen mit Migrationshintergrund als
auch für Fachkräfte und bürgerschaftlich Engagierte zahlreiche Projekte,
Fachveranstaltungen und andere Angebote.
Hier einige Beispiele:.
Wir bauen unsere Unterstützungsangebote für migranten-geführte
Unternehmen und Vereine sowie ältere Menschen mit
Migrationshintergrund und den Gesundheitsbereich aus.
Dank der Unterstützung des Landes NRW können Ehrenamtsinitiativen
auch in 2019 durch das Förderprogramm KOMM-AN NRW finanziell
unterstützt werden.
Im Bildungsbereich betreuen wir weiter die erfolgreichen Projekte
Rucksack Schule sowie Rucksack KiTa und organisieren Qualifizierungs-
angebote für Lehrkräfte.
Außerdem wird der mittlerweile etablierte Laien-Sprachmittlerpool
weiter ausgebaut.
So vielseitig wie unsere Projekte sind auch unsere Kooperationspartnerinnen
und -partner: Mit Kommunalverwaltungen, Schulen, Kindertages-
einrichtungen, Wohlfahrtsverbänden, Ehrenamtsinitiativen, Integrationsräten
und Migrantenselbstorganisationen werden bewährte Projekte und
Initiativen gestärkt sowie neue Vorhaben entwickelt.
Blättern Sie das Programmheft gerne einmal durch und melden Sie sich zu
unseren Veranstaltungen an. Genaue Termine entnehmen Sie bitte unseren
Einladungen, unserem Newsletter und natürlich der Onlinedatenbank
www.vielfalt-en.de. Wir freuen uns, wenn Sie unser Angebot für Ihre Arbeit
nutzen können.
Ihr KI-Team
Seite | 7Das Kommunale Integrationszentrum
Newsletter & Homepage
Unser monatlich erscheinender Newsletter bietet Ihnen stets aktuelle
Informationen für den Ennepe-Ruhr-Kreis aus folgenden Bereichen:
Arbeit, Beruf und Ausbildung
Neues aus den Städten des Ennepe-Ruhr-Kreises
Aktuelles aus dem KI
Informationen zu Migration, Flucht und Zuwanderung
Wettbewerbe und Förderprogramme
Veranstaltungen
Um den Newsletter zu abonnieren, senden Sie bitte eine kurze E-Mail an
ki@en-kreis.de.
Möchten Sie selber eine Information an die derzeit rund 700 Leserinnen und
Leser weitergeben? Gerne übernehmen wir Ihren Beitrag in der nächsten
Ausgabe.
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Auf unserer Homepage www.enkreis.de/bildungintegration/kommunales-
integrationszentrum.html erhalten Sie Informationen rund um das
Kommunale Integrationszentrum und über unsere aktuellen Angebote.
Zielgruppe Akteurinnen und Akteure Bereich Integration
Ansprechpartner Christina Niederheide, Tel.: 02336/93-2083
E-Mail: ki@en-kreis.de
Termine Der Newsletter erscheint monatlich
Seite | 8Integration durch Bildung
Projekt „Bildu gs ege“
Mit de Projekt „Bildu gs ege egleite u d S hulerfolg ge ei sa
u terstütze “ olle ir dazu eitrage , die I tegratio euzuge a derter
Kinder und Jugendlichen im Ennepe-Ruhr-Kreis zu verbessern.
Schulen sind die wichtigsten Mitgestalterinnen dieses Integrationsprozesses.
Deshalb haben wir in 2018 dort angesetzt und vor Ort Bedarfe, vorhandene
Konzepte und Maßnahmen ermittelt. In Gesprächen mit Schulleitungen,
Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften haben wir die vielfältigen
Ansätze, Herausforderungen und Erfolge der Integrationsarbeit aus der
direkten schulischen Praxis aufgenommen, ausgewertet und anonymisiert in
einem Bericht zusammengestellt.
In 2019 sollen auf Grundlage der Ergebnisse in Abstimmung mit den Schulen
und der Schulaufsicht geeignete Angebote entwickelt werden, in denen die
migrationsspezifischen Bedarfe der Schulen sowie der Neuzugewanderten
berücksichtigt werden.
Im Januar laden wir alle Schulen im EN-Kreis ein, um die Ergebnisse der
Gespräche zu präsentieren, das Feedback der Schulen zu den im Bericht
formulierten Handlungsbedarfen einzuholen, gemeinsam Lösungsmöglich-
keiten zu entwickeln und die nächsten Schritte festzulegen. Im Anschluss
werden diese konkretisiert und geeignete Maßnahmen konzeptioniert.
Dieses Projekt wurde als eines von zwei Schwerpunktzielen für die Jahre 2018
und 2019 festgelegt und mit beiden fördernden Ministerien abgestimmt.
Zielgruppen Schulleitungen, Lehrkräfte sowie päd. Fachkräfte
Ansprechpartner Fabian Koch, Tel.: 02336/93-2084
E-Mail: F.Koch@en-kreis.de
Termine Januar 2019: Interne Veranstaltung mit Schulen
und Schulaufsichten
Seite | 9Integration durch Bildung
Schuleinstieg für neuzugewanderte Kinder und
Jugendliche
Seit 2015 haben neuzugewanderte Eltern mit schulpflichtigen Kindern und
Jugendlichen eine zentrale Anlaufstelle beim Kommunalen Integrations-
zentrum.
In einem Beratungsgespräch werden die Bildungsbiographien und
grundlegende schulische Kenntnisse der zukünftigen Schülerinnen und
Schüler durch unsere qualifizierten Lehrkräfte ermittelt. Darüber hinaus
informieren wir die Eltern über das deutsche Schulsystem.
Bei Bedarf werden Übersetzer aus unserem Laien-Sprachmittlerpool hinzu-
gezogen, um mögliche sprachliche Barrieren zu überwinden.
Bei der Schulplatzvermittlung arbeiten wir eng mit den Schulverwaltungs-
ämtern der EN-Kommunen, den Schulen sowie der Schulaufsicht zusammen.
Die Beratung erfolgt an drei Standorten im Kreisgebiet.
In Schwelm werden Familien aus den Kommunen Schwelm, Ennepetal und
Breckerfeld beraten, in Hattingen Familien aus Hattingen und Sprockhövel, in
Witten Familien aus Witten, Wetter und Herdecke. Die Vermittlung der
neuzugewanderten Familien an uns erfolgt durch die Kommunen.
Zielgruppe Neuzugewanderte Familien mit schulpflichtigen
Kindern und Jugendlichen
Ansprechpartnerinnen
Hattingen, Sprockhövel Birgit Antonius, Tel. 02336/93-2081
Ennepetal, Gevelsberg E-Mail: B.Antonius@en-kreis.de
Witten, Wetter, Herdecke Anke Goerdel-Leich, Tel.: 02336/93-2279
Schwelm, Breckerfeld E-Mail: A.Goerdel-Leich@en-kreis.de
Termine Nach Vereinbarung/Einladung
Seite | 10Integration durch Bildung
Netzwerktreffen für Lehrkräfte aller Schulformen
In Kooperation mit dem Schulamt führen wir regelmäßige Netzwerktreffen
durch. Diese dienen als Unterstützungsangebot für die Schulen und
orientieren sich an den konkreten Bedarfen der Lehrkräfte. Bei diesen Treffen
erhalten die Vertretungen aller Schulen im Ennepe-Ruhr-Kreis aktuelle
Informationen zum Unterricht mit neuzugewanderten Schülerinnen und
Schülern und arbeiten intensiv an schulformspezifischen Inhalten.
Die Netzwerktreffen finden jeweils zweimal für die Primarstufe sowie die
Sekundarstufen I und II statt. Die zuständige Schulaufsicht unterstützt den
Arbeitskreis und steht für individuelle Gespräche zur Verfügung.
Inhaltlich geht es beispielsweise um das Kennenlernen von Orientierungs-
hilfen und Konzepten im Bereich Schule und Zuwanderung. Des Weiteren
werden analoge und digitale Informationen zur Weiterentwicklung einer
interkulturellen Schulkultur und einer durchgängigen Sprachbildung
ausgetauscht. Ergänzt werden die Treffen durch Inputreferate zu aktuellen
Themenbereichen wie z.B. der neuen Erlasslage, Demokratieerziehung in
Schulen, das Buddy Programm sowie das Talentscouting. Unterstützende
Materialien werden zur Verfügung gestellt.
Zielgruppe Lehrkräfte aller Schulformen
Ansprechpartnerin Anke Goerdel-Leich, Tel.: 02336/93-2279
E-Mail: A.Goerdel-Leich@en-kreis.de
Termine Primarstufe / Sek I / Sek II:
1. Quartal 2019
3. Quartal 2019
Seite | 11Integration durch Bildung
Qualifizierungen für pädagogische Fachkräfte
Sprachliches und fachliches Lernen sowie das Lernen zu kommunizieren sind
untrennbar miteinander verbunden und finden in jedem Unterricht statt. Das
bedeutet, dass ein sprachsensibler Fachunterricht fachliches und sprachliches
Lernen miteinander verzahnt. Mit unserer Qualifizierungsreihe möchten wir
die Lehrkräfte darin unterstützen.
Sprachsensibler Mathematikunterricht
Im ersten Halbjahr findet in Kooperation mit der Universität Duisburg Essen,
Fachbereich Deutsch als Zweitsprache, eine Schulung zu sprachsensiblem
Mathematikunterricht statt. Das Nachmittagsangebot richtet sich an
Lehrkräfte aller Schulen. Es werden Methoden zur Gestaltung eines
Mathematikunterrichts vorgestellt, der die sprachlichen Hürden insbe-
sondere der zugewanderten Schülerinnen und Schüler berücksichtigt.
Die Anmeldung wird unter vielfalt-en.de/mathematik freigeschaltet.
* * * * * * * * * *
Sprachsensibler Unterricht in allen Fächern
Im zweiten Halbjahr bieten wir einen Fachtag „Spra hse si ler U terri ht i
alle Fä her “ a . Auf diese Fa htag erde Sie or ittags i Rah e
eines Vortrages zu den neuesten Erkenntnissen im Bereich sprachlicher
Bildung informiert, nachmittags bieten wir fünf Workshops mit ausgesuchten
Referenten zu den verschiedensten Fächern an. Hier können Sie praxisnahe
hilfreiche Methoden kennenlernen und selber ausprobieren.
Die Anmeldung wird unter vielfalt-en.de/allefaecher freigeschaltet.
Zielgruppe Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Ansprechpartnerin Anke Goerdel-Leich, Tel.: 02336/93-2279
E-Mail: A.Goerdel-Leich@en-kreis.de
Termine Die Termine erhalten Sie durch Einladungen sowie
unserer Datenbank vielfalt-en.de, sobald diese
feststehen.
Seite | 12Integration durch Bildung
Sprachsensibles Unterrichten: Scaffolding
Die Aneignung fachlicher Inhalte im Unterricht erfordert fachspezifische
sprachliche Kompetenzen seitens der Lernenden.
Scaffolding ist ein didaktisches Konzept zur Unterstützung sprachlichen
und damit auch fachlichen Lernens. Es geht um eine vorübergehende
spra hli he Hilfestellu g i Si e ei es Gerüsts „s affold“ . Ler e de
sollen durch diese Unterstützungshandlungen in die Lage versetzt werden,
anspruchsvollere Aufgaben zu lösen als die, die sie alleine schon lösen
können.
Im Workshop wird das Konzept vorgestellt und grundlegende Bausteine zur
sprachsensiblen Unterrichtsplanung praxisnah vermittelt.
Referentin: Claudia Handt, Projekt ProDaZ der Universität Duisburg-Essen.
Die Anmeldung wird unter vielfalt-en.de/scaffolding freigeschaltet.
* * * * * * * * * *
Mehrsprachigkeit in der Schule lebendig werden lassen.
In Kooperation mit der LaKi (Landeskoordinierungsstelle) werden wir eine
Veranstaltung zur Mehrsprachigkeit in Schulen anbieten. Sie erhalten
Anregungen zum Start eines Schulentwicklungsprozesses, können Ideen zur
Weiterentwicklung Ihres Konzeptes mitnehmen.
Die Anmeldung wird unter vielfalt-en.de/sprache freigeschaltet.
Zielgruppe Pädagogische Fachkräfte der Klassen 1 - 6
Ansprechpartnerin Anke Goerdel-Leich, Tel.: 02336/93-2279
E-Mail: A.Goerdel-Leich@en-kreis.de
Termine
Scaffolding 14.02.2018, 13:00 – 16:00 Uhr
Mehrsprachigkeit in der Schule Diesen Termin erhalten Sie durch Einladungen
sowie unserer Datenbank vielfalt-en.de, sobald
dieser feststeht.
Seite | 13Integration durch Bildung
Rassismus im Klassenzimmer
Dieses Qualifizierungsangebot findet in Kooperation mit dem DGB
Bildungswerk NRW statt. Rassistische Äußerungen unter Schülerinnen und
Schülern, die Verhar losu g des Holo aust u d „Witze“, die a dere
herabwürdigen, gehören immer mehr zum Schulalltag. Wie können wir mit
solchen problematischen und verletzenden Situationen im Unterricht
angemessen umgehen? Wann müssen wir eingreifen und Haltung zeigen,
Verunglimpfungen zurückweisen, inhaltlich Position beziehen? Wie können
wir die Person anerkennen und uns gleichzeitig von menschenverachtenden
Äußerungen deutlich distanzieren? Was muss im Klassenverbund zum Thema
gemacht werden, was im Vieraugengespräch?
Diesen praxisbezogenen Fragen werden wir nach einem Input zum Thema
Rassismus anhand von konkreten Beispielen aus dem Schulalltag nachgehen.
Referentin: Anne Broden, Bildung und Beratung in der Migrations-
gesellschaft, Köln.
Die Anmeldung wird unter vielfalt-en.de/rik freigeschaltet.
* * * * * * * * * *
Weitere praxisnahe Veranstaltungen, insbesondere zu sprachsensiblem
Unterricht in allen Fächern, auch in Kooperation mit dem Büro Sprache in
Arnsberg und dem Kompetenzteam des EN-Kreises sind in Planung. Weitere
Wünsche und Anregungen aus den Schulen können Sie uns jederzeit
mitteilen.
Zielgruppe Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Ansprechpartnerin Anke Goerdel-Leich, Tel.: 02336/93-2279
E-Mail: A.Goerdel-Leich@en-kreis.de
Rassismus im Klassenzimmer 04.09.2019 13:30 bis 17:30 Uhr
Seite | 14Integration durch Bildung
Workshop „Be egu gsorie tierte Sprachbildung“
Sprache und Bewegung gehen in der Gesamtentwicklung von Kindern
ineinander über und bilden eine Einheit. Aus diesem Grund eignen sich die
Bewegungsanlässe, insbesondere für die pädagogische Arbeit mit Kindern
sowie mit mehrsprachig aufwachsenden Kindern, hervorragend zur
Unterstützung und Begleitung der kindlichen Sprachförderung.
In diesem Workshop besteht die Möglichkeit, Hintergrundwissen über den
Zusammenhang von Sprache und Bewegung zu erwerben und praxisnah das
Potenzial der Bewegung im Rahmen einer systematischen Sprachförderung
zu erfahren.
Die Anmeldung wird unter vielfalt-en.de/sprachbildung freigeschaltet.
Zielgruppen Elternbegleiterinnen & pädagogische Fachkräfte in Schulen
Ansprechpartnerin Irina Schumach, Tel.: 02336/93-2695
E-Mail: I.Schumach@en-kreis.de
Termin Diesen Termin erhalten Sie durch Einladungen sowie
unserer Datenbank vielfalt-en.de, sobald dieser feststeht.
Musik: „Spra h er ittlu g dur h Si ge i der Kita“
Gemeinsames Singen ist mehr als ein Zeitvertreib oder ein Abschlussritual in
der Kita. Es hat positive Einflüsse auf das Sozialverhalten, die Konzentrations-
fähigkeit und eignet sich auch zur Sprachvermittlung.
Für Erzieherinnen und Erzieher in Kitas, die nach einem Weg suchen Musik
systematischer als bisher zur Sprachbildung einzusetzen, bieten wir 2019 eine
halbtägige Qualifizierungsmaßnahme an. Es sollen Methoden zur Sprach-
förderung durch Singen vermittelt werden, die einfach anzuwenden sind.
Die Anmeldung wird unter vielfalt-en.de/singen freigeschaltet.
Zielgruppe Pädagogische Fachkräfte in Kitas
Ansprechpartnerin Lydia Leweke, Tel.: 02336/93-2656
E-Mail: L.Leweke@en-kreis.de
Termin Diesen Termin erhalten Sie durch Einladungen sowie
unserer Datenbank vielfalt-en.de, sobald dieser feststeht.
Seite | 15Integration durch Bildung
Rucksack Schule
Das Progra „Ru ksa k S hule“ ird i de
Grundschulen angeboten. Es wendet sich an
Familien, in denen zumindest ein Elternteil
einen Migrationshintergrund hat – ob nun in
erster oder zweiter Generation. Die Eltern
erhalten von eigens geschulten und
mehrsprachigen Elternbegleiterinnen oder
Elternbegleitern Anregungen, mit ihren Kindern
sowohl die Familiensprache als auch die deutsche Sprache zu vertiefen.
Dazu treffe si h die Elter ei al ö he tli h i ei er „Ru ksa k-Gruppe“ i
der Schule. In Zusammenarbeit mit den Lehrkräften werden die
Unterrichtsthemen der Kinder sowie Erziehungsthemen behandelt.
Mehrsprachigkeit, Sprachkompetenz und Interkulturalität werden gefördert
und den Eltern Möglichkeiten und Perspektiven eröffnet, wie sie aktiv am
Schulgeschehen teilnehmen und mitwirken können.
Die Qualifikation der Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter sowie die
Bereitstellu g des „Ru ksa k-Materials“ erde dur h u s dur hgeführt.
Außerdem bieten wir den beteiligten Akteurinnen und Akteuren in diesem
Jahr verschiedene Fachtage und Workshops an.
Seit 2018 unterstützt das Land die Finanzierung des Rucksack-Programms mit
Fördermitteln.
Aktuell gibt es acht Rucksack-Gruppen in Hattingen, Ennepetal, Gevelsberg
und Witten.
Zielgruppen Eltern sowie Lehrkräfte in Grundschulen
Ansprechpartnerin Birgit Antonius, Tel.: 02336/93-2081
E-Mail: B.Antonius@en-kreis.de
Seite | 16Integration durch Bildung
Rucksack KiTa
Das Rucksackprogramm KiTa richtet sich an Eltern
mit Migrationshintergrund deren Kinder zwischen
vier und sechs Jahre alt sind und eine
Kindertageseinrichtung (Kita) besuchen. Als
Experten für die Erziehung ihrer Kinder sind die
Eltern die Ansprechpersonen für den Erwerb der
Familiensprache. Deshalb wird mit dem Programm
die Mehrsprachigkeit der Kinder gefördert und
gleichzeitig die Bildungs- und Erziehungskompetenz der Eltern gestärkt.
Die Eltern treffen sich wöchentlich in der Kita und erhalten Anregungen
sowie ein umfangreiches Angebot an Spiel- und Übungsmaterialien, um die
Entwicklung ihrer Kinder und die Familiensprache zu stärken. Geschulte
Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter leiten diese Gruppen mehrsprachig
an.
Während die Eltern zuhause ihre Kinder mit Spiel und Spaß in der
Herkunftssprache fördern, wird parallel dazu – durch das Kita-Personal – der
Wortschatz in der Zweitsprache Deutsch erweitert.
Wir beraten die Kitas in der Umsetzung des Rucksack-Programms, bilden die
Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter aus und stellen entsprechende
Materialien zu Verfügung.
Seit 2018 unterstützt das Land die Finanzierung des Rucksack-Programms mit
Fördermitteln. Aktuell gibt es elf Rucksack-Gruppen in Hattingen, Gevelsberg,
Schwelm, Witten und Wetter.
Zielgruppen Eltern mit Migrationshintergrund,
pädagogische Fachkräfte in Kitas
Ansprechpartnerin Birgit Antonius, Tel.: 02336/93-2081
E-Mail: B.Antonius@en-kreis.de
Seite | 17Integration durch Bildung
Woche der Vielfalt
Eine Woche im Zeichen der Sprachenvielfalt – dieses Angebot feierte im
Ennepe-Ruhr-Kreis in 2018 Premiere. An der Woche der Sprachenvielfalt
haben sich 25 Einrichtungen in Ennepetal, Gevelsberg, Hattingen, Schwelm,
Sprockhövel, Wetter und Witten beteiligt. Das Motto lautete "Den Schatz
bewahren – Vielfalt leben".
Nach vielen positiven Rückmeldungen werden wir dieses Jahr wieder eine
Aktionswoche durchführen. Dieses Mal erweitern wir den Fokus auf die
gesellschaftliche Vielfalt im EN-Kreis. Neben verschiedenen Bildungs-
einrichtungen werden Integrationsräte, Migrantenselbstorganisationen und
andere Vereine und Wohlfahrtsverbände eingeladen, an der Aktionswoche
teilzunehmen.
Geplant ist, das Thema Vielfalt aufzugreifen und kreativ umzusetzen. Denkbar
sind z. B. kulinarische, musikalische, aber auch weiterhin sprachliche
Angebote. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Die Woche der Vielfalt wird vom 23. bis zum 29. September 2019 stattfinden.
Wir freuen uns über alle, die teilnehmen möchten. Bei Interesse kontaktieren
Sie uns gerne unter den unten angegebenen Kontaktdaten.
Zielgruppe Alle interessierte Bürgerinnen und Bürger
Ansprechpersonen Lydia Leweke, Tel.: 02336/93-2656
E-Mail: L.Leweke@en-kreis.de
Ar i Sućeska, Tel.: 02336/93-2656
E-Mail: A.Suceska@en-kreis.de
Termine 23. – 29.09.2019
Seite | 18Integration durch Bildung
FerienIntensivTraining Fit in Deutsch
Die Beherrschung der deutschen Sprache ist die Grundlage für den
erfolgreichen Bildungsweg und die gesellschaftliche Integration von
neuzugewanderten Kindern und Jugendlichen. Um das zu unterstützen hat
das Schulministerium erstmalig im Jahr 2018 das „Ferie I te si Trai i g – FIT
i Deuts h“ e t i kelt und stellt finanzielle Mittel zur Verfügung.
Dabei handelt es sich um ein schulisches Angebot, das während der Oster-,
Herbst- und Sommerferien stattfindet und die Sprachbildung neuzu-
gewanderter Schülerinnen und Schüler während der üblichen Schulzeiten
ergänzt. Kinder und Jugendliche in Grund- und weiterführenden Schulen
erhalten durch Sprachlernbegleiterinnen und Sprachlernbegleiter in
Lerngruppen eine intensive Deutschförderung u.a. mit Hilfe unterstützender
digitaler Lernmedien.
Im Rahmen alltagsbezogener Aktivitäten und Begegnungssituationen soll es
den Kindern und Jugendlichen zudem ermöglicht werden, die vorab
thematisierten Sprachmittel in authentischen Situationen anzuwenden und
zu üben.
Das Programm kann von kommunalen oder freien Trägern beantragt und
eingerichtet werden.
Erstmalig im Jahr 2018 konnte das FerienIntensivTraining – Fit in Deutsch für
insgesamt vier Gruppen an den Berufskollegs Witten und Ennepetal
umgesetzt werden. Bei der Antragstellung und Umsetzung haben die
Berufskollegs und das KI eng zusammengearbeitet.
Zielgruppe Neuzugewanderte Schülerinnen und Schüler
Ansprechpartnerin Irina Schumach, Tel.: 02336/93-2695
E-Mail: I.Schumach@en-kreis.de
Seite | 19Integration durch Bildung
Schule ohne Rassismus / Schule mit Courage
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage
ist ein bundesweites Projekt, in dem sich
Schülerinnen und Schüler sowie die
Lehrkräfte der Schulen aktiv gegen
Rassismus aussprechen. Durch Projekte und
Aktionen positionieren sich die Schülerinnen
und Schüler und leisten damit einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag.
Mittlerweile gehören 20 Schulen im Kreis dem Netzwerk an:
Ennepetal: 3
Gevelsberg: 3
Hattingen: 2
Herdecke: 1
Schwelm: 1
Sprockhövel: 2
Wetter: 1
Witten: 7
Als Regionalkoordinatoren sind wir im ständigen Austausch mit den
Verantwortlichen vor Ort und bieten Beratung sowie Begleitung der
Schulprojekte an. Darüber hinaus informieren wir die Schulen regelmäßig
über aktuelle Projekte, Veranstaltungen und Aktionen anderer Schulen sowie
der Landes- und der Bundeskoordination.
Zielgruppe Aller Schulformen
Ansprechpartner Ar i Sućeska, Tel.: 02336/93-2080
E-Mail: A.Suceska@en-kreis.de
Termine nach Vereinbarung
Seite | 20Integration als Querschnittsaufgabe
KOMM-AN NRW
Seit 2016 werden durch das
Landesförderprogramm KOMM-AN NRW
Gelder zur Unterstützung ehrenamtlicher
Arbeit in der Flüchtlingshilfe bereitgestellt.
Anträge können u.a. von Ehrenamts-
initiativen, Kommunen, Trägern der freien Wohlfahrtspflege, gestellt werden.
Durch das Förderprogramm werden gezielt Strukturen des sozialen
Miteinanders und hier insbesondere Ankommenstreffpunkte gefördert.
Finanziert werden verschiedene Bausteine, von Miete für Begegnungs-
räumlichkeiten bis hin zur Qualifizierung und fachlichen Begleitung von
Ehrenamtlichen.
In enger Zusammenarbeit mit Vertretungen der Städte haben wir die
Fördergelder an Antragstellende weitergeleitet, sodass seit 2016 die ehren-
amtliche Arbeit von rund 60 Initiativen unterstützt werden konnte:
https://www.enkreis.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/41_2/KOMM-
AN_2018.pdf
Neben der Abwicklung des Förderprogramms unterstützen wir die
Ehrenamtsinitiativen in ihrer Arbeit vor Ort.
Dabei geht es im Wesentlichen um:
Bedarfsermittlung und Ermittlung von Feedback zum Förderablauf
durch Besuch sämtlicher Initiativen vor Ort
Teilnahme und inhaltliche Beteiligung an Vernetzungs- und
Austauschveranstaltungen
Erfassung und Veröffentlichung aller Angebote für Migranten in
unserer öffentlichen Datenbank unter vielfalt-en.de
Zielgruppe Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe
Ansprechpartnerinnen Laura Kleinsimlinghaus, Tel.: 02336/93-2085
E-Mail: L.Kleinsimlinghaus@en-kreis.de
Maren Kochenrath, Tel.: 02336/93-2597
E-Mail: M.Kochenrath@en-kreis.de
Seite | 21Integration als Querschnittsaufgabe
Veranstaltungen & Qualifizierungen für Ehrenamtliche
Wir stehen den Ehrenamtlichen in der Integrationsarbeit nicht nur als
Ansprechpartner zur Verfügung, sondern bieten zudem regelmäßig
Veranstaltungen und Qualifizierungsmaßnahmen u.a. mit
Kooperationspartnerinnen und -partnern an.
Vortragsabend interkulturelle Kompetenz
Gemeinsam mit dem Verein Wir in Wetter e. V. veranstalten wir einen
Vortragsabend zur interkulturellen Kompetenz.
Referentin: Mehrnousch Zaeri-Esfahani, Autorin und Referentin
Termin: 20.02.2019, 17:00 Uhr
Ort: Wetter
Anmeldung: https://vielfalt-en.de/esfahani
* * * * * * * * * *
Gemeinsamer Besuch des Hauses der Geschichte in Bonn
Das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland an der
Museumsmeile in Bonn ist ein Museum zur deutschen Zeitgeschichte seit
1945. Mit einem Besuch mit Ehrenamtlichen und Geflüchteten möchten wir
zusammen deutsche Geschichte erleben.
Termin: Frühjahr 2019
Anmeldung: https://vielfalt-en.de/hausdergeschichte
* * * * * * * * * *
Fahrt mit der MS Friedrich Harkort
Um Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe für ihr Engagement zu danken,
bieten wir einen gemeinsamen Nachmittag und Austausch auf dem Schiff
Friedrich Harkort auf dem Harkortsee statt.
Termin: September 2019
Anmeldung: https://vielfalt-en.de/bootstour
Seite | 22Integration als Querschnittsaufgabe
Aufenthalt zum Zwecke der Beschäftigung oder Ausbildung als
Alternative zum Asylverfahren
Nicht immer ist das Stellen eines Asylantrags das beste Mittel, um eine
Aufenthaltserlaubnis zu erhalten. Aus diesem Grund werden in diesem
Seminar Alternativen zum Asylantrag besprochen. Insbesondere sind dies der
Aufenthalt zum Zwecke der Erberbstätigkeit oder der Ausbildung, die
Ausbildungsduldung und die Westbalkanregelung.
Aufenthalt in Deutschland mit Erlaubnis eines anderen Staats
Aufenthalt zum Zwecke der Erwerbstätigkeit oder der Ausbildung
Aufenthalt für Familienangehörige von EU-Bürgerinnen und -Bürgern
Westbalkanregelung § 26 II BeschV
Ausbildungsduldung
Dies ist eine Kooperationsveranstaltung mit der Flüchtlingshilfe Sprockhövel
und der Evangelischen Erwachsenenbildung.
Referent: Claudius Voigt, Projekt Q – Büro für Qualifizierung der Flüchtlings-
und Migrationsberatung, GGUA Flüchtlingshilfe Münster
Termin: 07.02.2019, 10:00 bis 16:00 Uhr
Ort: IGM Bildungszentrum, Otto-Brenner-Str. 100, 45549 Sprockhövel
Anmeldung: https://vielfalt-en.de/aufenthalt
* * * * * * * * * *
Bedarfsorientierte Angebote auf Nachfrage
I Rah e o „Bildu g auf Bestellu g“ kö e Sie uns jederzeit
Qualifizierungs- und Informationsbedarfe unter folgendem Link melden:
https://vielfalt-en.de/bedarf
Zielgruppe Ehrenamtliche im Bereich Integration
Ansprechpartnerinnen Laura Kleinsimlinghaus, Tel.: 02336/93-2085
E-Mail: L.Kleinsimlinghaus@en-kreis.de
Maren Kochenrath, Tel.: 02336/93-2597
E-Mail: M.Kochenrath@en-kreis.de
Seite | 23Integration als Querschnittsaufgabe
Laien-Sprachmittlerpool
Mit dem Laien-Sprachmittlerpool bieten wir
ein Unterstützungsangebot für öffentliche
Behörden und Einrichtungen im EN-Kreis an.
Über 70 Sprachmittlerinnen und Sprach-
mittler können auf Anfrage bei Eltern-,
Informations- oder Beratungsgesprächen, in
mehr als 20 Sprachen übersetzen. Für ihr
Engagement erhalten sie eine Aufwands-
entschädigung.
Dank eines seitens des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und
Integration NRW zur Verfügung gestellten Budgets können die Kosten für die
Einsätze durch uns übernommen werden. Bis einschließlich Oktober wurden
2018 knapp 500 Sprachmittleinsätze durch uns vermittelt.
Anfragen für eine mündliche Übersetzung können an uns gestellt werden.
Wir vermitteln daraufhin eine ehrenamtliche Person aus dem
Sprachmittlerpool. Unsere Homepage informiert detailliert über den
Verfahrensablauf, bietet Links zu Formularen und gibt Antworten auf häufig
gestellte Fragen.
Anfragen von Privateinrichtungen und -personen sowie Gespräche mit
erheblichen Rechtsfolgen (z.B. Polizei oder Anwälte) oder zu komplizierten
Sachverhalten (z.B. Arzt- oder Krankenhausbegleitung) sind ausgeschlossen.
Zielgruppen Öffentliche Einrichtungen und Behörden
Ansprechpartnerin Bernadette Osterburg, Tel.: 02336/93-2688
E-Mail: B.Osterburg@en-kreis.de
Ansprechpartner Fabian Koch, Tel.: 02336/93-2084
E-Mail: F.Koch@en-kreis.de
Anmeldungen Informationen, Downloads und Hinweise hier oder
auf unserer Website (Aufgaben, Querschnitt,
Sprachmittlerpool)
Seite | 24Integration als Querschnittsaufgabe
Sprachangebot
Aufgrund zahlreicher Anfragen planen wir die Ausweitung des
Sprachmittlerpools auf den Gesundheitsbereich. In diesem Zusammenhang
und darüber hinaus planen wir
Intensivschulungen im Bereich Gesundheit mit anschließender
Ausweitung der Einsätze
Vertiefungsschulungen für ehrenamtliche Sprachmittelnde
Intensivierung der Zusammenarbeit mit Kindertageseinrichtungen
Akquise von Laien-Sprachmittlerinnen und Laien-Sprachmittlern in
den Sprachen Persisch, Kurdisch, Rumänisch und Bulgarisch
Bei Interesse freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.
Aktuell sind die nachfolgend aufgeführten Sprachen abrufbar
(Stand: Oktober 2018):
Aramäisch Gev., Herd., Kurdisch kreisweit
Wetter, Witten
Albanisch kreisweit Litauisch Südkreis
Arabisch kreisweit Mazedonisch kreisweit
Armenisch Südkreis, Wetter Persisch kreisweit
Bosnisch kreisweit Polnisch kreisweit
Bulgarisch kreisweit Rumänisch kreisweit
Englisch kreisweit Russisch kreisweit
Französisch kreisweit Serbisch kreisweit
Griechisch Südkreis Tamil Südkreis
Ibo, Hausa, Südkreis Türkisch kreisweit
Yoruba
Italienisch kreisweit Ungarisch kreisweit
Kroatisch kreisweit
Seite | 25Integration als Querschnittsaufgabe
Lotsenbuch
Im letzten Jahr haben wir ein Lotsenbuch mit Kontaktdaten verschiedener
Einrichtungen, die für die Arbeit mit Neuzugewanderten wichtig sind, erstellt
und veröffentlicht. Damit wird die Struktur der Beratung unterstützt.
Das Lotsenbuch steht den Beratungseinrichtungen und Behörden zur
Verfügung und wird weiterhin regelmäßig aktualisiert. Die aktuelle Ausgabe
mit Stand Oktober 2018 ist online abrufbar.
Folgende Themenbereiche werden abgedeckt:
Beratung & Information,
Anmeldung und ausländerrechtlicher
Aufenthalt,
Bildung, Sprache & Familie,
Arbeit, Ausbildung & Beruf,
Wohnen,
Gesundheit,
Soziale Sicherung,
Freizeit & Kultur,
Sport und
Migrantenselbstorganisationen &
Ehrenamtsinitiativen.
Somit bieten wir Informationen zu Adressen Dienstleistungen,
Ansprechpersonen und Webseiten, nicht jedoch zu Einzelangeboten und
fokussieren uns somit auf Informationen, die auch längerfristig aktuell
bleiben.
Zielgruppen Akteurinnen und Akteure in der Integration
Ansprechpartnerin Lydia Leweke, Tel.: 02336/93-2656
E-Mail: L.Leweke@en-kreis.de
Download unter https://www.enkreis.de/bildungintegration/kommunales-
integrationszentrum/downloads.html
Seite | 26Integration als Querschnittsaufgabe
Fördermittelübersicht
Wir bieten laufend den Service an, über Fördermittel von Stiftungen zu
informieren. Dabei erstellen wir eine Übersicht über die wichtigsten Eckdaten
wie Fördergeber und -programm, Antragsfristen, Antragsberechtigte,
Fördersumme, Förderzeitraum, Thema und Zielgruppe des geförderten
Projekts. Damit schaffen wir einen Überblick über Stiftungen, die für das
konkrete Projekt geeignet erscheinen.
Alle Stiftungen in der Übersicht fördern Projekte, die sich mit Integration im
weitesten Sinne beschäftigen. Themenstichpunkte können zum Beispiel sein:
Kunst und Kultur, Bildung und Erziehung, Kinder- und Jugendarbeit, politische
Bildung und Demokratie und viele mehr.
Wenn Sie ein Projekt planen und eine solche Übersicht erhalten möchten,
senden Sie uns bitte eine Beschreibung Ihres Vorhabens. Dabei sollten Sie –
soweit möglich – die oben genannten Eckpunkte sowie eine kurze inhaltliche
Beschreibung einschicken. Auf dieser Grundlage erstellen wir für Sie eine
Übersicht möglicher Geldgeber, bei denen sich ein Antrag lohnen könnte.
Bitte beachten Sie, dass wir hier nur eine Vorabinformation liefern können,
die eine erste Orientierung bietet. Über die genauen Förderbedingungen
geben die Stiftungen selbst Auskunft.
Zielgruppen Vereine, Bildungseinrichtungen, Initiativen,
Kommunen u. a.
Ansprechpartnerin Lydia Leweke, Tel.: 02336/93-2656
E-Mail: L.Leweke@en-kreis.de
Seite | 27Integration als Querschnittsaufgabe
Alter – Wohnen – Migration
Seniorinnen und Senioren mit Migrationshintergrund zählen nach
einschlägigen Prognosen zu den am schnellsten wachsenden Bevölkerungs-
gruppen in Deutschland. Unterschiedliche Hemmschwellen erschweren
älteren Menschen mit Migrationshintergrund den Zugang zu Angeboten der
Prävention und Regelversorgung.
Um die Teilhabechancen dieser Personengruppe zu verbessern, wurde die
Fortführu g des The as „Alter, Woh e , Migratio “ als S h erpu kt für die
Jahre 2018 und 2019 festgelegt und mit den beiden fördernden Ministerien
abgestimmt.
Den Auftakt bildete die Kooperatio s era staltu g „Alter u d Migratio –
Gesundheitsförderung und - ersorgu g“, die ir ge ei sa it de
Fachbereich Soziales und Gesundheit des Ennepe-Ruhr-Kreises und dem
Landeszentrum Gesundheit NRW am 7. März 2018 durchgeführt haben.
In 2019 werden wir den Austausch und die Vernetzung mit relevanten
Akteurinnen und Akteuren vertiefen, gemeinsam Transparenz über Angebote
und Bedarfe herstellen sowie konkrete Projektansätze entwickeln und
umsetzen.
Dabei stehen insbesondere die Sensibilisierung der Akteurinnen und Akteure,
die interkulturelle Öffnung von Einrichtungen der Gesundheits- und
Seniorenarbeit sowie die Einbeziehung, Information und Unterstützung der
(älteren) Menschen mit Migrationshintergrund im Fokus.
Zielgruppen Akteurinnen und Akteure aus den Bereichen
Gesundheit, Integration und Wohnungswirtschaft,
Migrantenselbstorganisationen sowie (ältere) Mi-
grantinnen und Migranten
Ansprechpartnerin Sophie Eduful, Tel.: 02336/93-2697
E-Mail: S.Eduful@en-kreis.de
Seite | 28Integration als Querschnittsaufgabe
Befragu g zu The a „Alter – Wohnen – Migratio “
Seniorinnen und Senioren mit Migrationshintergrund stellen mit Blick auf
Gesundheit und Pflege eine wichtige Zielgruppe dar. Wir beobachten
allerdings, dass Angebote der Regelversorgung im Gesundheits- und
Pflegebereich von ihnen nur eingeschränkt in Anspruch genommen werden.
Dies wird durch Gespräche bestätigt, die wir mit unterschiedlichen
Akteurinnen und Akteuren geführt haben.
Aber warum nutzen ältere Migrantinnen und Migranten die bestehenden
Angebote weniger als Einheimische? Aufbauend auf der Auftaktveranstaltung
„Alter u d Migratio “ ha e ir 8 a gefa ge , Bedarfe, Wü s he u d
Erwartungen von Seniorinnen und Senioren mit Migrationshintergrund im
Ennepe-Ruhr-Kreis zu ermitteln, um dieser Frage nachzugehen.
Hierzu haben wir mit Hilfe eines Leitfadens Gespräche mit Einzelpersonen
geführt, in denen folgende Themen angesprochen wurden:
Einstellungen zu Alter und Migration,
Wohnen,
Familienbeziehungen und soziale Kontakte,
Gesundheit, Pflege und Versorgung.
Die ersten Ergebnisse der Befragung sollen interessierten Akteurinnen und
Akteuren 2019 vorgestellt und durch weitere Interviews ergänzt werden.
Zielgruppen Akteurinnen und Akteure aus den Bereichen
Gesundheit, Integration und Wohnungswirtschaft,
Migrantenselbstorganisationen, sowie ältere Mi-
grantinnen und Migranten
Ansprechpartnerin Sophie Eduful, Tel.: 02336/93-2697
E-Mail: S.Eduful@en-kreis.de
Seite | 29Integration als Querschnittsaufgabe
Integration durch Sport
Sport bietet vielfältige Möglichkeiten der Integration, baut Brücken zwischen
den Kulturen und erzeugt ein Gemeinschaftsgefühl bei den Teilnehmenden.
Aus diesem Grund entwickeln wir in Zusammenarbeit mit den Vereinen auf
lokaler Ebene entsprechende Maßnahmen und Fördermöglichkeiten.
Ziel ist die Stärkung der gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit
Migrationshintergrund am gesellschaftlichen Leben. Um dies zu erreichen
wollen wir den Stellenwert von Sport als Instrument der Integrationsarbeit
verdeutlichen. Dafür sensibilisieren wir relevante Akteurinnen und Akteure
aus dem Sportbereich und dem Integrationsbereich durch Beratung,
Information, Qualifizierung und Vernetzung.
Aus diesem Grund arbeiten wir gemeinsam mit dem Kreissportbund Ennepe-
Ruhr e.V. (KSB) und lokalen Initiativen an verschiedenen Projekten und
Veranstaltungen.
* * * * * * * * * *
Sportlotsenprojekt
Da das deutsche System der Sportvereine mit einer Mitgliedschaft und
geregelten Trainingszeiten nicht allen Geflüchteten und Neuzugewanderten
bekannt ist, sollen ehrenamtliche Sportlotsen die Zugewanderten bei den
ersten Schritten in das Vereinsleben begleiten, sie bei sprachlicher und
kultureller Kommunikation unterstützen und die Aufgabe der Klärung von
Fragen zu dem Sport- und Vereinssystem in Deutschland übernehmen.
Flyer:
https://www.enkreis.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/41_2/Sportlotsen_Ennepetal.pdf
https://www.enkreis.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/41_2/Sportlotsen_Schwelm.pdf
https://www.enkreis.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/41_2/Sportlotsen_Wetter.pdf
Seite | 30Integration als Querschnittsaufgabe
Fit mit Kid
Sportbegeisterte Mütter können häufig nicht an Bewegungsangeboten
teilnehmen, weil sie keine Betreuungsmöglichkeit für ihre Kinder haben.
Deshalb bieten wir zwei Kurse im Nord- und im Südkreis an, bei dem Mütter
sportlich gefördert werden und gleichzeitig die Möglichkeit haben, ihre
Kinder in das Bewegungsangebot zu integrieren.
Langfristig sollen weitere Angebote innerhalb der bestehenden Sportvereine
integriert werden.
* * * * * * * * * *
Open Sunday
Das Projekt Open Sunday öffnet sonntags die
Sporthallen und lädt Kinder der 1. bis 6. Klasse aus
dem Sozialraum zum Bewegen ein. Unter der
Anleitung von erwachsenen Übungsleiterinnen und -
leitern sowie jugendlichen Coaches können Kinder
Sport treiben, sich treffen, tanzen, toben und vieles
mehr.
Seit Herbst 2018 wird Open Sunday zunächst in Witten
umgesetzt. Ein Standort in Gevelsberg ist in Planung.
https://www.enkreis.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/41_2/Open_Su
nday_Erlenschule.pdf
Zielgruppen Menschen mit Migrationshintergrund,
Neuzugewanderte, Akteurinnen und Akteure in
der Integration und in Sportvereinen
Ansprechpartner innen Irina Schumach, Tel.: 02336/93-2695
E-Mail: I.Schumach@en-kreis.de
Laura Kleinsimlinghaus, Tel.: 02336/93-2085
E-Mail: L.Kleinsimlinghaus@en-kreis.de
Seite | 31Integration als Querschnittsaufgabe
Vielfalt-EN Onlinedatenbank
Die Onlinedatenbank vielfalt-en.de
ist eine Orientierungshilfe für
Nutzerinnen und Nutzer von
Angeboten zur Unterstützung der
Integrationsarbeit im Ennepe-Ruhr-
Kreis.
Aktuell umfasst die Onlinedatenbank etwa 600 Angebote zu den verschiede-
nen Bereichen rund um die gesellschaftliche Integration im EN-Kreis. Mit
wenigen Klicks lassen sich spezielle Angebote nach Art, Zielgruppe, Zeitraum
oder Ort filtern.
Hier finden sich zum Beispiel Freizeitangebote für Erwachsene, Sport-
veranstaltungen, Qualifizierungskurse für Ehrenamtliche, Hausaufgabenhilfen
für Kinder oder Beratungsangebote für Geflüchtete.
Um die Onlinedatenbank aktuell zu halten, arbeiten wir
mit rund 150 Organisationen und Privatpersonen
zusammen, die ihre Angebote auch selbstständig ein-
tragen können.
Wenn Sie eine Veranstaltung organisieren und wir diese
in der Onlinedatenbank aufnehmen und bewerben
sollen – melden Sie sich gerne bei uns!
Zielgruppen Menschen mit Migrationshintergrund, Akteurin-
nen und Akteure in der Integration, Interessierte
Bürgerinnen und Bürger
Ansprechpartner Anselme Champollion, Tel.: 02336/93-2447
E-Mail: A.Champollion@en-kreis.de
Ansprechpartnerin Laura Kleinsimlinghaus, Tel.: 02336/93-2085
E-Mail: L.Kleinsimlinghaus@en-kreis.de
Internetadresse http://www.vielfalt-en.de
Seite | 32Integration als Querschnittsaufgabe
Gesundheit
Für Menschen mit Migrationshintergrund ist der Zugang zum Gesundheits-
system erschwert: Gesundheitsangebote sind nicht bekannt, Sprachbarrieren
und kulturelle Unterschiede behindern die Kommunikation. Die
Chancengleichheit in Bezug auf die Gesundheitsversorgung ist somit nicht
gewährleistet.
Wir tragen dazu bei, die Transparenz der Strukturen im deutschen
Gesundheitswesen zu erhöhen, die Orientierung über gesundheitliche
Themen für Menschen mit Migrationshintergrund zu erleichtern sowie
bestehende Angebote und Institutionen für die Thematik zu sensibilisieren.
Gesundheitswegweiser für Migrantinnen und Migranten
Geplant ist, mehrsprachige Informationen zum Gesundheitssystem sowie zu
Anlaufstellen und Ansprechpartnerinnen und –partner der verschiedenen
Gesundheitsbereiche gebündelt darzustellen. Neben einem Überblick zu den
Themen werden dabei auch Einblicke in Handlungsmöglichkeiten der
Zielgruppe geschaffen.
Qualifizierungen für pädagogische Fachkräfte
Wir planen zwei Veranstaltungen zum Thema Vielfalt im Kindergarten. Dabei
sollen Aspekte der Bildungsarbeit, Ernährung sowie Bewegung im
kultursensiblen Kontext erarbeitet werden.
Die Anmeldung wird unter vielfalt-en.de/gesundheit freigeschaltet.
Zielgruppen Akteurinnen und Akteure aus dem Gesundheits-
wesen, Pädagogische Fachkräfte aus Kitas
Ansprechpartner innen Maren Kochenrath, Tel.: 02336/93-2597
E-Mail: M.Kochenrath@en-kreis.de
Filiz Schöne, Tel.: 02336/93-2078
E-Mail: F.Schoene@en-kreis.de
Termine Termine erhalten Sie durch Einladungen sowie
unsere Datenbank vielfalt-en.de, sobald diese
feststehen.
Seite | 33Integration als Querschnittsaufgabe
Interkulturelle Orientierung und Öffnung
Die Kreisverwaltung steht sowohl in ihrer Funktion als Dienstleisterin für
Bürgerinnen und Bürger als auch als Arbeitgeberin vor der Herausforderung,
sich auf die wachsende Vielfalt der Bevölkerung einzustellen und Angebote
und Dienstleistungen an den Bedürfnissen dieser auszurichten.
Deswegen setzen wir uns für die interkulturelle Öffnung der Verwaltung ein.
Zugangshemmnisse wie etwa Sprachbarrieren oder Unsicherheiten im
Umgang mit Menschen mit anderen kulturellen Hintergründen sollen
abgebaut werden. Ziel ist es, gleichberechtigte Teilhabechancen für
Menschen mit Migrationshintergrund zu fördern.
Ein wichtiger Baustein interkultureller Öffnungsprozesse ist die persönliche
Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch Aus-, Fort- und
Weiterbildungsmaßnahmen.
Wir haben daher im vergangenen Jahr ein Schulungskonzept zur Förderung
interkultureller Kompetenzen entwickelt. In diesen Trainings wird die
Sensibilität für kulturelle Unterschiede geübt. Ziel ist die Förderung der
Bereitschaft und Fähigkeit, eigenes und fremdes Verhalten zu reflektieren
sowie vorurteilsfrei und offen miteinander umzugehen.
Dieses Konzept möchten wir ab 2019 gegebenenfalls mit Kooperations-
partnerinnen und -partnern umsetzen. Hierzu bieten wir bedarfsorientiert
interkulturelle Trainings für unterschiedliche Zielgruppen an.
Zielgruppe Mitarbeitende von Kreisverwaltung und kreisan-
gehörigen Städten, insb. Auszubildende, Sprach-
mittlerinnen und -mittler, Ehrenamtliche,
Elternbegleiterinnen
Ansprechpartnerin Sophie Eduful, Tel.: 02336/93-2697
E-Mail: S.Eduful@en-kreis.de
Ansprechpartner Armi Sućeska, Tel.: 02336/93-2080
E-Mail: A.Suceska@en-kreis.de
Seite | 34Integration als Querschnittsaufgabe
Migrantenselbstorganisationen
Die Migrantenselbstorganisationen (MSO) sind für uns wichtige Partnerinnen
in der Integrationsarbeit. Neben der direkten Kooperation mit den
Organisationen selbst schätzen wir die Vertreterinnen und Vertreter der
MSOs als wichtige Repräsentantinnen und Repräsentanten für die Interessen
der Migrantinnen und Migranten im Kreisgebiet.
Bereits jetzt
bieten wir auf Anfrage Informationsveranstaltungen zu migrations-
relevanten Themengebieten an,
kooperieren und unterstützen wir MSOs bei der Planung und
Durchführung von Veranstaltungen,
informieren wir über Fördermittel und ausgeschriebene Projekte,
profitieren MSOs durch das Förderprogramm KOMM-AN NRW,
sind wir Ansprechpartner und bieten Hilfestellungen und
Unterstützung im Umgang mit deutschen Einrichtungen und
Behörden an.
Ziel ist es durch den regelmäßigen Kontakt die Vernetzung zwischen dem KI
und den MSO zu stärken, Ansichten und Ideen der MSO einzubeziehen und
den kreisweiten Austausch anzuregen.
Zielgruppe Vertretungen von Migrantenselbstorganisationen
Ansprechpartner Fabian Koch, Tel.: 02336/93-2084
E-Mail F.Koch@en-kreis.de
Ar i Sućeska, Tel.: 02336/93-2080
E-Mail: A.Suceska@en-kreis.de
Seite | 35Integration als Querschnittsaufgabe
Ethnische Ökonomie
In Nordrhein-Westfalen hat ein Fünftel der Selbstständigen einen Migra-
tionshintergrund. Die ethnische Ökonomie ist damit längst ein wichtiger
Stützpfeiler der regionalen Wirtschaft. Sie schafft Arbeits- und
Ausbildungsplätze und leistet somit einen wichtigen gesellschaftlichen
Beitrag.
Bislang haben wir ca. 1.400 Unternehmerinnen und Unternehmer mit
Migrationshintergrund im Kreisgebiet identifizieren können. Aktuell suchen
wir die größeren Unternehmen auf, um diese stärker in Fragen der
Ausbildung und Arbeitsmarktintegration einzubeziehen.
Im März 2019 werden wir die Ergebnisse der Erhebung in einer
Auftaktveranstaltung präsentieren. Ziele der Veranstaltung sollen sein,
Bedarfe dieser Zielgruppe zu erfassen, Vernetzungsmöglichkeiten zu eruieren
und erste gemeinsame Verabredungen zu treffen. Als mittelfristiges Ziel –
sofern die Unternehmerinnen und Unternehmer dem zustimmen – ist der
Zusammenschluss der Beteiligten in ein Netzwerk geplant.
Zielgruppe Selbstständige mit Migrationshintergrund
Ansprechpartner Ar i Sućeska, Tel.: 02336/93-2080
E-Mail: A.Suceska@en-kreis.de
Seite | 36Integration als Querschnittsaufgabe
Junge Neuzugewanderte
Wir unterstützen junge Neuzugewanderte bei der Berufsorientierung und der
Integration in den Arbeitsmarkt. Hierzu werden im Austausch mit den
unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren Bedarfe ermittelt und
entsprechende Projekte weiterentwickelt, angestoßen, begleitet und
umgesetzt.
I diese Aufga e feld fällt au h die La desi itiati e „Ge ei sa klappt´s:
I tegratio s ha e für ju ge olljährige Geflü htete i NRW“. Wir als KI sind
als geschäftsführende Stelle für die Gesamtkoordination zuständig. Ziele sind
die Bildung lokaler Bündnisse für junge volljährige Geflüchtete, Bedarfe
analysieren und die Datenlage zu verbessern, „Maßnahme-Karrieren“
erkennen und vermeiden und Angebotslücken zu schließen. Hierfür werden
wir die entsprechenden städtischen Partner und die Träger einbeziehen.
Zu unseren weiteren Arbeitsschwerpunkten in diesem Themenfeld zählen
die Herstellung von Transparenz über bestehende Angebote,
die Organisation und Durchführung von Berufsinformations-
veranstaltungen in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern,
die themenbezogene Vernetzung der Akteurinnen und Akteure,
die bedarfsorientierte Unterstützung, Information, Sensibilisierung
und Schulung von Akteurinnen und Akteuren und
die Bereitstellung von Laien-Sprachmittlerinnen und Laien-
Sprachmittlern auf der Ausbildungsmesse EN.
Zielgruppen Junge Neuzugewanderte sowie Akteurinnen und
Akteure aus dem Bereich Übergang Schule – Beruf
und Arbeitsmarkt
Ansprechpartner Ar i Sućeska, Tel.: 02336/93-2080
E-Mail: A.Suceska@en-kreis.de
Ansprechpartnerin Sophie Eduful, Tel.: 02336/93-2697
E-Mail: S.Eduful@en-kreis.de
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