KARIN FISSLTHALER WORKS 2018 - Kontakt: E-Mail: Galerie

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KARIN FISSLTHALER WORKS 2018 - Kontakt: E-Mail: Galerie
KARIN FISSLTHALER 							 WORKS ©2018

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                          E-Mail: karin.fisslthaler@gmx.at
                          Galerie: http://www.raum-mit-licht.at
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KARIN FISSLTHALER
*1981 in Oberndorf bei Salzburg

Sie absolvierte das Studium der Experimentellen Gestaltung am Institut für Bildende Kunst und Kulturwissenschaften an der Kunstuniversität
Linz. Seit 2003 produziert, veröffentlicht und performt sie elektronische Musik unter dem Namen Cherry Sunkist. In ihren Arbeiten als Bildende
Künstlerin und Filmemacherin beschäftigt sie sich mit Fragen der medialen Repräsentation von Körper und Körpersprache, Kommunikation
und Identitätskonstruktionen. Sie lebt und arbeitet freischaffend in Wien.

Versuch der Möglichkeit einer gegenteiligen Behauptung
In meiner Arbeit treten immer wiederkehrende Motive in Erscheinung: Hände,
Haut, entfremdete und versteckte Gesichter von Stars. Es sind einerseits jene
Schnittstellen bzw. Kontaktpunkte des Körpers, anhand derer wir abseits von
Sprache und Schrift mit einem Außen kommunizieren, andererseits besitzen sie
aufgrund ihres Identifikationspotenzials eine Spiegelfunktion. Denn: wir alle verfü-
gen über einen eigenen Körper und ein Gesicht, praktizieren beiläufige Gesten und
Berührungen, werfen uns Blicke zu oder richten sie auf eine Kamera und erleben
haptischen Kontakt und Austausch mit Alltagsgegenständen wie Geld. Damit ein-
hergehende Rituale und Umgangsformen stellen sich in Bildern dar, die in jeweils
aktuellen Medien wie Film und Fotografie Gestalt annehmen. Sie sind Träger von
kollektiven Wünschen, Imaginationen, Zweifeln oder Ängsten und wirken indivi-
duell auf uns rück. Gefundene Bilder verhelfen angesichts ihrer zeitlichen Distanz
und Abgeschlossenheit dazu konstante Themen von Identität und Körper, Bezie-
hungen und Kommunikation im Hier und Jetzt zu verhandeln und diese in ihrem
Wandel immer wieder neu zu befragen. Ich versuche Repräsentationen zu sezie-
ren und die Konstruktion seines Trägers und dessen Eigenheiten offenzulegen. Für
mich ist dies eine Form der Wiederbelebung zugunsten einer Korrespondenz, die
die Mehrdeutigkeit und Vielschichtigkeit behaupten will. Diesen offenen Bedeutun-
gen in scheinbar abgeschlossenen Systemen widme ich mich in meinen Arbeiten.
Karin Fisslthaler
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„We’re like crystal, we break easy“                                                        Das Loslassen nackter Hände etwa, findet in der geschützten Intimität unterschiedlich
mit dieser melancholischen Metapher beginnt der 2001 erschienene Song der Rock-            großer Streichholzschachteln statt. Manches sogar bleibt dem Blick verborgen, denn
band  „New Order“. Entgegen dem programmatischen Label erzählt der Text von der            sie sind nur zur Hälfte aufgezogen. Die in den Hosentaschen steckenden Hände
Haltlosigkeit, von Beziehungen und einer übergroßen Sehnsucht nach Liebe. Der              machtbewusster Männer treten dagegen im Sichtfenster hoch gestellter Briefum-
nicht enden wollende Ruf „keep it coming, keep it coming“  hinterlässt das Bild einer      schläge auf. Wir kennen diese „Requisite“ im Standardformat aus der geregelten
emotional ungestillten Welt, der die Nähe abhanden gekommen ist.                           Bürowelt. Dazu suggeriert die Reihung Uniformität und das Diktat gesellschaftlicher
Es scheint, als würde Karin Fisslthaler in ihrem künstlerischen Werk nach einem            Konventionen.
visuellen Echo zu dieser Metapher suchen. Zu tiefst cineastisch geprägt, schwingt          Anders geht die Künstlerin in der Serie Social Network vor. Auch hier schöpft sie aus
für sie in dem Bild des Kristalls vor allem eines mit:  Es ist die Deleuze’sche Defini-    dem Repertoire an ausgeschnittenen Händen, doch fügt sie diese zu einer großen
tion des filmischen Kristallbildes mit seinen tausendfachen Brechungen. Als solches        Collage zusammen. Nahezu ornamental setzt sich der Reigen über sechs gleichgroße
bezeichnet der Philosoph Situationen auf der Leinwand, in denen aktuell Erlebtes,          Flächen mit den Maßen von 65 x 50 cm fort. Es entsteht der Eindruck einer seltsam
Vergangenes und Imaginiertes nebeneinander tritt, sich überlagert oder auch bis zur        körperlosen, fremdbewegten Menschenkette. Das Treffen zweier Hände, der berüh-
Auflösung durchdringt. Von besonderer Bedeutung sind dabei  Dinge, die anderen             mte Handschlag, glückt nur selten. Vielmehr überwiegt ein blindes, manchmal auch
Zeiten und Räumen entnommen zu sein scheinen. An ihnen entfalten sich Erinnerun-           ins Leere laufende Fassen oder ein Aneinander-Hängen ohne ersichtliches Ziel. Bis-
gen und Assoziationen. Sie brechen das Erleben des Gegenwärtigen auf. Zugleich             weilen schlägt die Kette Volten und kreist in kleinen Gruppen. Andere Hände bleiben
schließen sie jedoch den einzelnen in seinen persönlichen Erfahrungshorizont ein.          ausgeschlossen und finden sich in der Selbstberührung zurecht.
Die Gefährdung von subjektiver Stabilität oder anders gesagt: die Zerbrechlichkeit         Der Abdruck einer Hand zählt zu den frühesten Ausdrucksformen des Menschen
menschlicher Existenz ist auch hier ein Thema.                                             überhaupt. Er ist die älteste Signatur des Homo sapiens, indexikalisch und selbstref-
Die Arbeit Kollektion ist ein gutes Beispiel, um zu zeigen, wie die Künstlerin die         erentiell zugleich. Diese kulturelle Praxis  allein beweist, dass die bewusst eingesetz-
Deleuze’sche Filmtheorie umsetzt. Der Titel ist der Modebranche entnommen und              ten Potentiale einer Hand zu den Pfeilern von Zivilisation zählen. Über die Funktion
meint eine aufeinander abgestimmte Zusammenstellung von Musterstücken. Die                 eines bloßen Werkzeuges hinaus war und ist die Hand bis heute ein wichtiges Instru-
„Ware“ mit der Fisslthaler handelt, ist jedoch von höchst ungewöhnlicher Art. In der Ti-   ment zur Erkenntnisgewinnung: In ihrer feinfühligen Innenfläche ereignen sich Sen-
efe eines kleinen Schaukastens breiten sich Hände und Armglieder von verschiedener         sationen des subjektiven Empfindens genauso wie Vorgänge des objektivierenden
Länge aus. Mit größter Präzision und feinsten Instrumenten hat sie die Künstlerin aus      Begreifens. Innen- und Außenwahrnehmung schmiegen sich aneinander. Auch Zählen
Druckwerken herausgetrennt, die sie im Altpapier, im Antiquariat oder auf Flohmärkten      ist schließlich ein Vermögen der Finger. Ganz wesentlich dienen Hände jedoch immer
findet. Dem Umlauf des täglichen Lebens entzogen, haben sie noch nicht Eingang in          schon als nonverbales und universales Ausdrucksmedium. Unbewusste, wie kulturell
ein geordnetes Archiv gefunden. In ihrer papiernen Leiblichkeit, farbig und schwarz-       codierte Inhalte werden über sie artikuliert. Durch die digitale Revolution hat sich die
weiß, tragen diese „cut outs“ den Fingerabdruck eines eben verlebten Lebens. Dazu          Funktion dieses Sinnesorganes allerdings verändert: Auge und Hand gehören heute
kommt, dass sie nicht plan auf dem neutralen Untergrund fixiert werden. Freibewe-          getrennten Erfahrungswelten an. Die Fingerkuppen, die auf den glatten Oberflächen
glich und haptisch erfahrbar beanspruchen sie vielmehr das Recht auf eine eigenw-          einer Computertastatur liegen, begreifen nicht das, was der Bildschirm dem Auge
ertige Existenz. Schließlich sind sie Unikate. Und mehr noch: Gesten und Gebärden          bietet. Auch in der Kommunikation verlieren sie an Wert. Händelose Emojis fluten seit
formen sehr konkret die unsichtbaren Objekte ihrer Begierden ab. Die Stimulation           den 90er Jahren den Bildschirm. Man könnte es als Emanzipation des Gesichtes von
könnte nicht größer sein! Fremden Körpern entrissen, entäußern sie sich wie Surro-         der Hand bezeichnen, doch mehr noch: Das Gesicht wird allerorts zu dem bevorzug-
gate verschiedener Lebenssituationen. Das geheimnisvolle Reich noch nicht verarbe-         ten Ort nonverbaler Kommunikation. Es ist wiederum der Film, der uns seit langem
iteter kollektiver Erinnerungen tut sich auf. Wir scheinen jedem einzelnen Arm einmal      darauf vorbereitet hat. Heute lesen wir in Gesichtern und nicht mehr aus Händen.
begegnet zu sein. Fisslthaler fischt im Fundus unserer Imaginationen.                      Gesehene Nähe ist keine wirkliche Nähe. Wirkliche Nähe entzieht sich vielmehr dem
Stärker noch ist die Suggestionskraft der beiden kleinformatigen Werkkomplexe              Sehsinn. Das Social Network, das - von einsamen Händen bedient - viele Bild-
Exhausted Hands und Silent Treatment. Hier hat die Künstlerin die Ausschnitte größer       schirme verbindet, könnte bald den gesamten Globus umspannen, doch es wird ihm
gesetzt und liefert dem Auge weitere Indizien für die Sphären, in denen die Hände          keine reale Erfahrung entsprechen. Fisslthaler hinterfragt damit nicht nur die Erfah-
handeln. Dabei arbeitet sie in Serien, arrangiert ähnlich wie Hans Eijkelboom eine vi-     rungsmöglichkeiten von Globalität, sondern von Ganzheit überhaupt. Die Einsicht in
suelle Enzyklopädie typischer Erscheinungen des Alltages. Doch während der nieder-         die Unvollkommenheit menschlicher Erkenntnisfähigkeit, der sich die Welt in ihrer
ländische Künstler seine Porträts als „Bestandsaufnahmen der Straße“ (Sabine Vogel)        wachsenden Komplexität nur in Bruchstücken aus unverbundenen Wahrnehmungs-
im gewohnten Format bildlicher Archivierungen in Reihen nebeneinandersetzt und             facetten erschließt und insbesondere die Einsicht, dass selbst die Ganzheit eines
dabei den urbanen Individualismus als Utopie zu erkennen gibt, inszeniert Fisslthaler      Individuums keine real erfahrbare Größe ist, durchzieht das gesamte Schaffen der
wie eine Regisseurin behutsam jeden einzelnen ihrer im übrigen „kopflosen“ Auss-           Künstlerin. Fisslthalers Welt bleibt ein brüchiges Kristallbild.
chnitte oder besser noch: Sie führt sie auf! Sie bringt sie auf die Bühne miniaturhafter
Kabinettstücke!                                                                            (Heidrun Rosenberg, Oktober 2017) gekürzt
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Karin Fisslthaler, 2017
»Silent Treatment«
gefundene Bilder, Briefkuverts, Karton, Buchbindeleinen
Maße (gerahmt); 34 x 68 cm, Unikat
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Karin Fisslthaler (2017)
“Exhausted Hands”
Mixed Media (gefundene Bilder in Streichholzschachteln)
50 x 65 x 2 cm, Unikat
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Ausstellungsansicht: Karin Fisslthaler. We´re like Crystal. Galerie Raum mit Licht, Wien (AT), 2017
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Karin Fisslthaler (2017)
“Social Network” (Serie)
Collage auf Bristol Karton
je 50 x 65 cm, Unikate
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Karin Fisslthaler (2017)
“Social Network” (Serie)
Collage auf Bristol Karton
je 50 x 65 cm, Unikate
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Ausstellungsansicht: Karin Fisslthaler. We´re like Crystal. Galerie Raum mit Licht, Wien (AT), 2017
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Karin Fisslthaler, 2017
»Echoes«

Cut-Out & Collage
(gefundene Bilder, Bristolkarton)
Maße (gerahmt): 50 x 65 cm
Karin Fisslthaler (2017)
“Strange Feeling”
Cut Out & Collage
18 x 12 x 2 cm
Karin Fisslthaler, 2017                                      Karin Fisslthaler, 2017
„Du hast gedacht es regnet Hände“                            „Fingerspitzengefühle“

Gefundene Bilder, Kaschierfolie,Spiegel, Maße: 30 x 27 cm,   Gefundene Bilder, Kaschierfolie, SpiegelMaße: 38 x 35 cm, UNIKAT
UNIKAT
Karin Fisslthaler, 2017
„Start loving yourself” - Kunstbuch für Freund*innen

(gefundene Bilder, Papier, Spiegelfolie, Schleifpapier). Maße: 15 x 21 cm, 28 Seiten, gebunden, UNIKAT
Ausstellungsansicht: Karin Fisslthaler. We´re like Crystal. Galerie Raum mit Licht, Wien (AT), 2017
Ausstellungsansicht: Karin Fisslthaler. We´re like Crystal.
                                                      Galerie Raum mit Licht, Wien (AT), 2017

Karin Fisslthaler, 2017
„Kollektion“

Gefundene Bilder in Holzbox, Museumsglas, Wellpappe
(unterschiedliche Größen)
Karin Fisslthaler (2017)
“A Decision”
Film Frames (Fritz Langs “Frau im Mond”), Druck auf Fine Art Papier, Cut - Out & Collage
50 x 70 cm

ED 2+1 AP
“At least all that we share is the air that we breath” (2017)
Fine Art Print, Leuchtpapier, Cut - Out & Collage,
2 x 27x 31,5 cm , ED. 5
Karin Fisslthaler (2017)
“Our Arms won´t get tired”

C-Print, Cut - Out  & Collage, 50 x 70 x 2 cm, Unique
Karin Fisslthaler (2017)
“Our Arms won´t get tired” (Detail)
Karin Fisslthaler (2017)
»Our Arms won´t get tired II«
C-Print, Cut - Out & Collage, 50 x 70 x 2 cm, Unique
Karin Fisslthaler, 2017
»Ein einsamer Ort«
gefundene Bilder, Museumskarton
Maße (gerahmt): 30 x 22 cm
UNIKATE
Karin Fisslthaler, 2017
»Ein einsamer Ort «
gefundene Bilder, Museumskarton
Maße (gerahmt): 30 x 22 cm
UNIKATE
Eyecatcher
2015, Cut-Out aus Backlitfolie, Leuchtkasten, 70x70x6 cm
Eyecatcher III                                                Eyecatcher II
2016, Cut-Out aus Backlitfolie, Leuchtkasten, 100x100x20 cm   2015, Cut-Out aus Backlitfolie, Leuchtkasten, 100x100x20 cm
Double Take (2015)
Collage aus 2 Elvis Presley Filmpostern, Maße: 61 x 46 cm
„You could be my everything“, 2015
Papier Objekt aus Fotobuchseite, Maße: 16 x 18 x 2 cm
Creatures on it´s own I - IV, 2015
Cut-Out & Collage, Fine-Art Pigmentdruck auf Bütte, je 20 x 23 cm
Creatures on it´s own I - IV, 2015/2017
Cut-Out & Collage, Fine-Art Pigmentdruck auf Bütte, je 20 x 23 cm
Closer, 2015
Collage & Cut Out aus 2 Elvis Presley Filmpostern, Maße: 46 x 61 cm
Closer (A/B/C) (2015)
Collage/Cut-Out aus 2 Elvis Presley Fotobuchseiten, Maße (ungerahmt): 21 x 30 cm/ 21,5 x 30,5 cm/ 26 x 32,5 cm
KRISTALL
(Werkserie)
Kristall (Vertigo), 2015
Papier- Objekt aus 68 Filmstills, Fine-Art Pigmentdruck auf Bütte
Maße: 15 x 26 x 4 cm
Kim, 2015
Cut-Out aus 65 Filmstills, Vertigo (1958)
Fine Art Pigmentdruck auf Bütte, Maße (gerahmt): 83 cm x 71,6 cm x 5 cm
Ausstellungsansicht: “Karin Fisslthaler & Diana Artus “The Broken Telephone”,
Galerie Raum mit Licht, Wien, 2015
Kristall (Double Ecstasy/A), 2015
Papier- Objekt aus je 15 Filmstills (Hedy Lamarr in Gustav Machatýs Ekstase )
Fine Art Pigmentdruck auf Bütte, 82 x 40 x 4,5 cm
„Kristall (À bout de souffle)“, 2015                           Kristall (Belle de jour/A), 2015
Paper Object, 63 Filmstills, Fine-Art Print, 19 x 25 x 2 cm,   Papier- Objekt aus 33 Filmstills (Catherine Deneuve in Luis Buñuels Belle de jour)
                                                               Fine Art Pigmentdruck auf Bütte, 18 x 29 x 1,3 cm
“Kristall (Niagara)”, 2016
Paper Objekt, Filmstill Cut-Outs auf Fine Art Print
Maße: 37 x 31 x 4,5 cm
“Kristall (Tippi Hedren)”, 2016                                             “Kristall (The Shining)”, 2016
Paper Objekt, Filmstill Cut-Outs auf Fine Art PrintMaße: 37 x 31 x 4,5 cm   Paper Object, Filmstill Cut-Outs on Fine Art PrintMaße:  37 x 31 x 4,5 cm
“Kristall (Pass it on)”, 2016
Paper Objekt, Filmstill Cut-Outs auf Fine Art Print
Maße: 32x18x1,5 cm
Kristall (What is Money I ), 2015
Papier- Objekt aus 47 Filmstill Cut-Outs, C- Print, 18,5 x 27 x 1 cm

Kristall (What is Money II ), 2015
Papier- Objekt aus 30 Filmstill Cut-Outs, C- Print, 17 x 23 x 0,8 cm
Kristall (What is money VII/A), 2015
Papier- Objekt aus 45 Filmstills, Fine Art Pigmentdruck auf Bütte, 20x27x1,5 cm

Kristall (What is money VI/A), 2015
Papier- Objekt aus 45 Filmstills, Fine Art Pigmentdruck auf Bütte, 20x27x1,5 cm
Kristall (What is money IV/A), 2015
Papier- Objekt aus 30 Filmstills, Fine Art Pigmentdruck auf Bütte, 20x27x1,3 cm

Kristall (What is money V/A), 2015
Papier- Objekt aus 33 Filmstills, Fine Art Pigmentdruck auf Bütte, 20x27x1 cm
Kristall (What is money VIII/A), 2015
Papier- Objekt aus 33 Filmstills (Janet Leigh in Alfred Hitchcocks Psycho)
Fine Art Pigmentdruck auf Bütte, 16,5 x 30 x 1,3 cm

Kristall (What is money III/A), 2015
Papier- Objekt aus 33 Filmstills (Jean Paul Belmondo in Jean Luc Godards À bout de souffle)
Fine Art Pigmentdruck auf Bütte, 20 x 25 x 1,5 cm
“Kristall (La Passion de Jeanne d’Arc, I)”,  2014
Paper Object, 55 Filmstill Cut-Outs, C-Print, 18,3 x24,5 x1,5 cm
“Kristall (La Passion de Jeanne d’Arc, II/B )”, 2014/2016              “Kristall (La Passion de Jeanne d’Arc, III )”, 2014
Paper Object, Filmstill Cut-Outs on Fine Art Print, 37 x 31 x 4,5 cm   Paper Object, 56 Filmstill Cut-Outs, C-Print, 18,3 x24,5 x1,5 cm
“Kristall (La Passion de Jeanne d’Arc, Double )”, 2016
Paper Object, Filmstill Cut-Outs on Fine Art Print, Frame: 38 x 73 x 4 cm
FINAL CUTS

(Werkserie 2013 - ongoing)
“Untitled (double)”, 2016
Cut Out aus 2 original Marilyn Monroe Fotobuchseiten, Maße: 68 cm x 44,5 cm
Untitled (A & B ) 2013,
Cut-Out aus Original Marilyn Monroe Fotobuchseiten, je 27 x 33 cm
Shadows (A,B,C,D), (2013)
Cut-Out & Collage, 27 x 33 cm
Time Traps (A,B,C), 2015
3 Collagen aus je einer Fotobuchseite & Marilyn Monroe Zombie Tattoo - Abbildung
73 cm x 103 cm (gerahmt)
Untitled (A) 2013,
Cut-Out aus Original Marilyn Monroe Fotobuchseiten, je 27 x 33 cm
Untitled (double) 2013
Cut Out aus 2 original Marilyn Monroe Fotobuchseiten, Maße: 2x 27 x 33 cm
Atlas (2014)
Found Image, 180° gedreht, 11x 12,5 cm
Untitled (D & E ) 2013,
Cut-Out & Collage aus Original Marilyn Monroe Fotobuch,
25 x19,5 x cm & 32,4 x 22,8 cm
Ghosts 2013 (Serie), Cut-Out, 9 x 18,5 x 24 cm
GHOSTS

Kaum ein verstorbener Mensch weist eine so große, auch gegenwärtig ungebrochen dominante
Bildpräsenz auf wie die seit einem halben Jahrhundert tote Schauspielerin Marilyn Monroe. Ihre
Körperhaltungen, ihr mediales Erscheinungsbild machen sie zu einer umfassenden Symbolfigur
und zugleich Projektionsfläche. In der bildhaften Präsenz der gleichsam „untoten“ Schauspielerin
liegt etwas gespenstisch Anmutendes, als ob sie eine Art von Geistererscheinung wäre, die nicht
zur Ruhe kommt und Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen immer wieder von Neuem
begleitet.
Diese „Geistfunktion“ von Marilyn Monroe hat Karin Fisslthaler durch den Eingriff des Ausschnei-
dens der Schauspielerin aus unterschiedlichen Fotos aufgegriffen, verstärkt und neu diskutierbar
gemacht. Es sind nicht nur die bekanntesten Fotoposen der Schauspielerin gewählt worden, um
diese bewussten Fehlstellen zu komponieren, aber die charakteristische weiße Silhouette ist in al-
len Bildfolgen unverkennbar – MM platziert sich im Sinne der literarischen Figur eines „Revenant“,
eines „Wiederkehrers“, immer wieder neu im kollektiven Gedächtnis. Diese so massiv mit ihrer
Präsenz gefüllte weiße Fehlstelle steht zudem für die in jeder Situation des Lebens angestrebte
Starfunktion, den Auftritt des Besonderen, der die Aufmerksamkeit aller Beteiligten sofort auf sich
zieht: einer Wirkung von Oberflächen, die tief einschneiden und ihre Anwesenheitsspuren in inten-
sivster Deutlichkeit hinterlassen.

Peter Assmann
I´ll be your mirror (A), 2010, 2 Found Images (framed), 48,8x 35 cm
Clouds, 2013
Cut-Out & Collage aus Marilyn Monroe Zeitungsbericht, 9 x 9 cm
AUSSTELLUNGSANSICHTEN
Ausstellungsansicht: Karin Fisslthaler. We´re like Crystal. Galerie Raum mit Licht, Wien (AT), 2017
Ausstellungsansicht: Karin Fisslthaler. We´re like Crystal. Galerie Raum mit Licht, Wien (AT), 2017
Ausstellungsansicht: Fotohof Salzburg (AT), 2017
Ausstellungsansicht: Fotohof Salzburg (AT), 2017
Ausstellungsansicht: Fotohof Salzburg (AT), 2017
Ausstellungsansicht: Fotohof Salzburg (AT), 2017
Ausstellungsansicht: Parallaxe, Memphis Memphis, Linz, 2016
                                                              Ausstellungsansicht: Search Form, Kunsthalle Exnergasse Wien, 2016
Ausstellungsansicht: In der Kubatur des Kabinetts, Fluc Vienna, 2015
(Photo: Alexandra Berlinger)
Ausstellungsansicht: Karin Fisslthaler. Goodbye. Sound:Frame Festival, Exhibition, MAK, Wien (AT), 2014
Ausstellungsansicht: The Body Politic, Galery of Photography, Dublin, 2016
Ausstellungsansichten: “Karin Fisslthaler & Diana Artus “The Broken Telephone”,
Galerie Raum mit Licht, Wien, 2015
Karin Fisslthaler. Final Cuts 2013, exhibition view, Startgalerie MUSA,Vienna
Karin Fisslthaler. Final Cuts 2013, exhibition view, Startgalerie MUSA,Vienna
Satellites (Installation View): Fisslthaler, Holzer, Jourdan, Koger, Lux, Neumann, Westphalie,
Kunstpavillon Innsbruck; 2013
“I´ll be your mirror”, 2010, Installation View, Künstlervereinigung März, Linz

                                                                                 Ausstellungsansicht: Transposition.Change, DOK St. Pölten, 2014
Expedition Sonar, LENTOS art museum Linz
Ausstellungsansicht: Jahresgabenausstellung, Kunstverein das weisse haus, Vienna
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