KONZERTHAUS BLAIBACH PROGRAMM FEBRUAR - JULI 2019
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FR., 1. FEBRUAR | 19 UHR SO., 10. FEBRUAR | 16 UHR
Klezmer for Peace mit dem Giora Feidman Sextett Mythos
Der Saxofonist und mehrfache ECHO-Preisträger Mulo Francel und
Dass bei diesem Programm ein muslimisch- jüdisches Ensemble auf der
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der Pianist Chris Gall schlugen sich in Buenos Aires die Nächte um die
Bühne steht, mag Feidman zugefallen sein. Die Botschaft, die dahinter Ohren. Das Ergebnis war das Album »Quadro Nuevo: Tango«, das mit
steckt, ist aber eindeutig. Im Alter von 83 Jahren, nach mehr als 56 Auf-
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dem German Jazz Award in Platin ausgezeichnet wurde. Die zwei Balla-
nahmen und zahlreichen Programmen, macht Giora Feidman mit dem den-Spieler tragen ihr Publikum mit samtenen Tönen durch die Nacht,
weiter, was er am besten kann - die Botschaft der Einheit und des Frie- lassen Saxofon und Piano im musikalischen Dialog aufeinandertreffen.
dens durch Musik zu verbreiten und dies auf höchstem musikalischen Sie öffnen einen faszinierenden Kosmos aus virtuosen Improvisationen,
Niveau. „Klezmer for Peace“ ist mehr als ein musikalisches Statement. hypnotisierenden Minimal-Music-Elementen, feinsinnigen Grooves, Tan-
Nichts ist unmöglich. Musik kann Widersprüche überwinden. Und genau go-Klängen und zauberhaft-impressionistischen Klangbildern.
darin liegt auch ihre gesellschaftliche Relevanz.
Saxophon: Mulo Francel
Klarinette: Giora Feidmann Klavier: Chris Gall
Rahmentrommel / Gesang: Arezoo Rezvani
Gitarre / Gesang: Gürkan Balkan FR., 22. MÄRZ | 19 UHR
Harfe: Hila Ofek
Saxophon: Andre Tsirlin Stringlights. From North to South
Die Idee zu Stringlights entstand aus dem Grundgedanken, einen Ton
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SA., 2. FEBRUAR | 15 & 19 UHR - SO., 3. FEBRUAR | 11 UHR wie einen Lichtstrahl an den Beginn einer musikalischen Reise zu den
entlegensten und bekanntesten Orten Europas zu stellen. Dabei ist die
Schubert: Sinfonie Nr. 4 c-Moll D417 „Tragische“ Musik des Nordens und des Südens universell, miteinander verwoben
Gesprächskonzert und ganz selbstverständlich für jede menschliche Seele nachvollzieh-
bar. Stringlights nimmt den Zuschauer mit auf diese Reise und hat da-
Er gilt als Meister des Liedes und war doch auch ein Sinfoniker von hohen
bei 2 archaische Elemente im Gepäck: die menschliche Stimme und
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Graden. Zumindest die »Unvollendete« und die »große C-Dur-Sinfonie«
die gespannte Saite. Die Passauer Saiten haben an eine isländische
sind in das Standardrepertoire der Orchester eingegangen, die anderen,
Komponistin und jeweils einen zypriotischen und einen österreichi-
zeitlich davorliegenden Sinfonien sind hingegen keineswegs allgemein
schen Komponisten Aufträge für dieses spannende Projekt vergeben.
bekannt. In Blaibach erklingt eine Sinfonie Franz Schuberts, in der sich
ein ganzes künstlerisches Leben spiegelt, mit allen Kontinuitäten, Brü-
chen und Entwicklungsprozessen, vorgetragen von unserem „Residenz- Gunnar Berg Ensemble Salzburg
orchester“ und kenntnisreich erklärt von Christoph Spering. Sopran: Alexandra Lambert-Raschke
Violoncello: Chih-Hui Chang
Das Neue Orchester: Christoph Spering Gitarre: Ögmundur Thor Joanesson, Yvonne Zehner,
Jürgen Schwenkglenks
SA., 9. FEBRUAR | 19 UHR SA., 23. MÄRZ | 16 UHR
W. A. Mozart: Klavierkonzerte KV 413 und KV 415
Sinfonien und Arien
Das Arrangement der Klavierkonzerte ohne Bläser hat Mozart selbst als
Klassik trifft Kaukasus: Vor 28 Jahren kam das Georgisches Kammeror- mögliche Fassung vorgeschlagen. In der Anzeige ihres musikalischen
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chester nach Deutschland, seitdem pflegt es eine Repertoire, das die Mu- Erstdrucks vom Januar 1783 vermerkt Mozart, dass man die Konzerte
sik aus seiner ehemaligen Heimat mit westeuropäischer Klassik mischt. „sowohl bey großem Orchester mit blasenden Instrumenten, als auch a
1964 in Tiflis gegründet, schlug das Kammerorchester Anfang der Neun- quattro, nämlich mit 2 Violinen, 1 Viola und Violoncell“, also ohne alle Blä-
ziger ein neues Kapitel in Ingolstadt auf. Trotz des geografischen Bruchs ser, aufführen könne. Schon kurz zuvor hatte Mozart dem Vater geschrie-
pflegen sie bis heute ihre osteuropäische Identität – und schlagen mit ben: „Die Concerte sind eben das Mittelding zwischen zu schwer und zu
ihren Programmen Brücken zwischen den Kulturen von Ost und West. leicht – sind sehr Brillant – angenehm in die ohren – Natürlich, ohne in
das leere zu fallen – hie und da – können auch kenner allein satisfaction
Das Georgische Kammerorchester, Noam Zur erhalten – doch so – daß die nichtkenner damit zufrieden seyn müssen,
Mezzosopran: Marisa Martins ohne zu wissen warum.“
Eliot Quartett
Klavier: Donald SulzenSA., 23. MÄRZ | 20 UHR FR., 3. MAI | 19 UHR
La Voce Strumentale Schubert: Streichquartett Nr. 12 c-Moll D 703 | Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 13 b-Moll op. 138
Beethoven: Streichquartett Nr. 16 cis-Moll op. 131
Kritiker und Publikum loben gleichermaßen Sinkovskys Fähigkeit „aus
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dem Herzen zu spielen“, während er technische Schwierigkeiten mit Nach Konzerten der „vier Weltklassestreicher aus Salzburg“ (Hamburger Abend-
Leichtigkeit meistert. 2007, nachdem er bereits eine bemerkenswerte blatt) herrscht “nahezu minutenlang absolute Stille im Bewusstsein, Außerge-
Kariere als Violinist begonnen hatte, beschloss Sinkovsky, sich ebenfalls wöhnliches erlebt zu haben.” So beschreibt es die Presse. Gemein ist allen Zuhö-
rern “einzig der Wunsch: Es möge nie zu Ende gehen.”
seinem Talent als Countertenor ernsthaft zu widmen. Seine einzigartige
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Gabe, vom Gesang zur Violine und zurück zu wechseln, hat ihm große
Bewunderung und Enthusiasmus seitens des Publikums eingebracht. Hagen Quartett
Zusammen mit der ebenfalls in Moskau gebürtigen Olga Watts bildet er Violine: Lukas Hagen, Rainer Schmidt
ein kongeniales Duo. Viola: Veronika Hagen
Violoncello: Clemens Hagen
Countertenor & Violine: Dimitry Snikovsky
Cembalo: Olga Watts
SO., 24. MÄRZ | 11 UHR
W. A. Mozart: Klavierkonzerte KV 414 und KV 449
SA., 4. MAI | 19 UHR
Das Arrangement der Klavierkonzerte ohne Bläser hat Mozart selbst als Schubert Quartettsatz c-Moll D 307 | Mozart Dissonanzenquartett KV 465
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mögliche Fassung vorgeschlagen. In der Anzeige ihres musikalischen
Schubert: Der Tod und das Mädchen d-Moll D 810
Erstdrucks vom Januar 1783 vermerkt Mozart, dass man die Konzerte
„sowohl bey großem Orchester mit blasenden Instrumenten, als auch a „Sobald man nicht ganz alleine auf die Bühne geht, ist es schon Kammer-
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quattro, nämlich mit 2 Violinen, 1 Viola und Violoncell“, also ohne alle Blä- musik, und das reicht hinauf bis zum Solokonzert mit großem Orches-
ser, aufführen könne. Schon kurz zuvor hatte Mozart dem Vater geschrie- ter. Es ist immer ein gemeinsames Erschaffen und ein aufeinander hören
ben: „Die Concerte sind eben das Mittelding zwischen zu schwer und zu und reagieren. Gegenseitige Unterstützung und Inspiration sind enorm
leicht – sind sehr Brillant – angenehm in die ohren – Natürlich, ohne in wichtig. Wenn alles zusammen kommt, entstehen Konzerterlebnisse, die
das leere zu fallen – hie und da – können auch kenner allein satisfaction süchtig machen.“ (Maximilian Hornung)
erhalten – doch so – daß die nichtkenner damit zufrieden seyn müssen,
ohne zu wissen warum.“ Violine: Sarah Christian, Jehye Lee
Viola: Jano Lisboa
Eliot Quartett
Violoncello: Maximilian Hornung
Klavier: Siegfried Mauser
SO., 24. MÄRZ | 16 UHR
Gustav Mahler: Wunderhornlieder & Kindertotenlieder
SO., 5. MAI | 16 UHR
Organa - Grenzgänge für Orgel und Stimme
Mahlers großartige Sinfonik wäre ohne seine Klavier- und Orchester- Perotin, Bach, Pärt, Widmann
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lieder undenkbar. Aus den Volkstänzen und Volksliedern seiner Heimat Bei der jungen lettischen Ausnahmeorganistin Iveta Apkalna verbinden
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zog Mahler die Inspiration, oft genug auch die Rhythmen und Melodien
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sich tiefe Musikalität und makellose Technik mit einem untrüglichen Ge-
seiner Werke. Mahler kann man deswegen nicht klinisch korrekt wieder- spür für die Wirkung der Musik. Mit Iveta Apkalna erhält die Orgel als „Kö-
geben, seine Musik lebt von der Vermittlung von Drama, Kraft, Glück, nigin der Instrumente“ eine ganz besondere Wahrnehmung. So macht es
Trauer, manchmal sogar Wut und Verzweiflung. sich Iveta Apkalna zur Aufgabe, die Konzertsäle mit dem Glanz der Orgel
zu verzaubern.
Bariton: Thomas E. Bauer
Klavier: Donald Sulzen Bariton: Thomas E. Bauer
Orgel: Iveta ApkalnaMI., 15. MAI | 19 UHR SA., 18. MAI | 15 UHR
Schubert: Winterreise Schumann: Bilder aus dem Osten op. 66 | Mozart: Sonate C-Dur KV 521 | Schumann: Quintett op.44 (Bearbeitung Clara Schumann)
„Nur ein Mensch zu sein und sich auszudrücken, ist keine Kunst. Kunst Erst seit der Saison 2014/15 spielen Herbert Schuch und Gülru Ensari gemeinsam
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entsteht dann, wenn ich in der Lage bin, etwas auszudrücken, das mehr
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im Duo, doch ob vierhändig an einem oder an zwei Flügeln, das deutsch-türki-
ist als wir Menschen. Wenn ich über den Tellerrand, über das Menschsein sche Klavierduo überzeugte schon auf zahlreichen internationalen Podien, dar-
hinausschauen kann.“ (Angelika Kirchschlager) unter im BOZAR Brüssel, in der Philharmonie Köln, in München, Salzburg, beim
MiTo Festival in Mailand und Turin und beim Istanbul Music Festival.
Mezzosopran: Angelika Kirchschlager
Klavier: Akemi Murakami Klavierduo: Herbert Schuch & Gülru Ensari
Credit: Felix Bröde
SA., 18. MAI | 19 UHR - SO., 19. MAI | 11 UHR
DO., 16. MAI | 19 UHR Universum Bach - J.S.Bach: Orchestersuite Nr. 2 | C. P. E. Bach: Flötenkonzert d-moll
Meisterkonzert mit Mozart: Divertimento D-Dur KV 251 | Konzert für Klavier und Orchester A-Dur KV 414 C.P.E.Bach: Streichersinfonie h-moll | C. P. E. Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 5
Sinfonie Nr. 29 A-Dur KV 201 | Konzert für Klavier und Orchester Es-Dur KV 271 «Jenamy» Münchener Bach-Orchester
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Jedenfalls lässt das ein Blick auf die
Er ist einer der großen Pianisten unserer Zeit: Sergei Babayan, der 1989 Sprösslinge von Johann Sebastian Bach vermuten. Gleich vier Söhne des
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als erster sowjetischer Künstler überhaupt einen Wettbewerb im Westen Barock-Komponisten traten in seine Fußstapfen. Das verschaffte ihnen
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ohne Unterstützung des Staates gewann, ist heute einer der internatio- zu Lebzeiten sogar mehr Ruhm als dem eigenen Vater - ganz besonders
nal wohl einflussreichsten Musiker, der mit großer technischer Brillanz dem zweiten Sohn, Carl Philipp Emanuel. Er war zu seiner Zeit in weiten
und mitreißender Spielfreude Generationen jüngerer Pianisten geprägt Teilen Europas als „der große Bach“ bekannt. Vor 300 Jahren, am 8. März
hat. Die Londoner Times pries ihn als „hinreißend erfindungsreichen Vir- 1714, wurde er im thüringischen Weimar geboren. Sein Grabmal aber be-
tuosen“, Le Figaro rühmte seinen „unvergleichlichen Anschlag, seine voll- findet sich im Hamburger Michel: In der Hansestadt verbrachte der große
kommene Phrasierung und atemberaubende Virtuosität,“ Le Devoir aus Musiker als städtischer Musikdirektor die letzten 20 Jahre bis zu seinem
Montreal formulierte schlicht: „Sergei Babayan ist ein Genie. Punkt.“ Tod 1788. Bis heute wird Carl Philipp Emanuel Bach deshalb auch der
„Hamburger Bach“ genannt.
Credit: Emanuel Ammon / AURA Fotoagentur
Festival Strings Lucerne
Flöte: Michael Martin Koller
Klavier: Sergei Babayan
Leitung & Moderation: Hans Jörg Albrecht
FR., 17. MAI | 19 UHR SO., 19. MAI | 16 UHR
Beethoven: Cellosonate A-Dur op. 69 | Prokofjew: Sonate C-Dur für Violoncello und Klavier Die Seele Russlands - Tschaikowsky: Allegro c-Moll TH 159 | Glinka: Gran Sestetto | Liapunow: Sextett b-Moll op. 63
Nadia Boulanger: Trois Pieces | Francis Poulenc: Cello Sonate
Als Hornungs kammermusikalischer Musizierpartner auf Augenhöhe hat Alle drei hier vertretenen Komponisten waren überragende Pianisten.
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sich in letzter Zeit der ECHO-prämierte Pianist Herbert Schuch erwiesen. So hebt sich das Klavier nicht nur klangfarblich von der Streichergruppe
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Über ihren Auftritt beim 4. Würzburger Meisterkonzert schrieben die ab, sondern es übernimmt in vielen Passagen die musikalische Führung
Fränkischen Nachrichten jüngst: „Über allem stand das geistig und mu- und dominiert auch in Sachen Virtuosität. Am deutlichsten entpuppt
sikalisch hochrangige Niveau des Sich- Hineinversetzens in die Wunder sich Glinkas „Gran sestetto“ als ein Klavierkonzert mit kleiner Streicher-
dieser Musik.“ besetzung, freilich ohne auf reizvolle kammermusikalische Dialoge zu
verzichten.
Violoncello: Maximilian Hornung
Klavier: Herbert Schuch Farbergé Quintett
Klavier: Ulrike Payer
Credit: Felix BrödeSA., 25. MAI | 19 UHR - SO., 26. MAI | 11 UHR SA., 22. JUNI | 19 UHR
Große Chormusik: Mendelssohn, Benevoll, Messiaen, Debussy Brahms: Drei Intermezzi op. 177 & Klavierstücke op. 119 | Bach Busoni: Choralvorspiele | Schnittke: Fünf Aphorismen nach Brodsky
Marcello/Bach: Adagio | Pärt: Variationen zur Gesundung von Arinushka
Der Kammerchor Stuttgart gilt als eines der besten Ensembles seiner
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Art überhaupt. In den vierzig Jahren seines Bestehens hat Frieder Ber- In ihrem Klavierspiel vereint Anna Gourari die Einflüsse zweier eminen-
nius den Chor zu einer von Publikum und Presse gefeierten Ausnahme-
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ter europäischer Klavierschulen. Ihr Spiel „technisch brillant“, geradezu
erscheinung gemacht. Über 70 Schallplatten- und CD-Produktionen mit „perfekt die Mischung aus feuriger Attacke und poetischem Zauber“ – so
dem Kammerchor Stuttgart sind bei EMI, Sony und Carus erschienen, das Fachmagazin Fono Forum. Die amerikanische Musikzeitung „Fanfare“
von denen 25 mit internationalen Schallplattenpreisen ausgezeichnet schreibt: „In der Person von Anna Gourari lebt die große russische Kla-
wurden (Edison, Diapason d‘or,Classical Internet Award, 15 Preise der vierschule fort“.
Deutschen Schallplattenkritik).
Klavier: Anna Gourari
Stuttgarter Kammerchor
Leitung: Frieder Bernius
Credit: Beat Presser
SO., 26. MAI | 16 UHR
Spark - Blockflöten ohne Grenzen FR., 12. JULI | 19 UHR
Schubert: Letzte Sonaten D 959 & D 980
Ob Vivaldi alla rustica oder Beyoncé mit der Blockflöte - die Klassische
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Band Spark sprengt die Grenzen der Musikgenres. Fünf Musiker, die den Schuberts Musik entfaltet das ganze Spektrum der menschlichen Ge-
Feinsinn und die Präzision eines klassischen Kammermusikensembles
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fühle und berührt und überwältigt durch ihren Reichtum an Empfin-
mit der Energie und dem Biss einer Rockband verbinden. dungen – im schnellen Wechsel von tiefem Schmerz und überschwäng-
licher Freude, von Melancholie, Gedankenschwere und überbordender
Blockflöte: Andrea Ritter & Daniel Koschitzki Lebenskraft, von Abgründen und Glücksausbrüchen, von Nachdenklich-
Violine: Stefan Balazsovics keit und Innerlichkeit. Im Laufe von vierzig Minuten bietet eine Schubert
Violoncello: Victor Plumettaz Sonate die Fülle eines ganzen Lebens.
Klavier: Arseni Sadykov
Klavier: Siegfried Mauser
SA., 13. JULI | 19 UHR
FR, 21. JUNI | 19 UHR Brahms: Balladen op. 10 | Beethoven: „Mondschein-Sonate“ op. 27 Nr. 2
Recital mit Werken von Liszt, Debussy, Gershwin und Brubeck Brahms: Intermezzi op. 117 | Beethoven: Sonate „Appassionata“ op. 57
Für großes Aufsehen sorgte Fabian Müller 2017 beim Internationalen
Er ist ein Urgestein der historisch informierten Aufführungspraxis. Seit Jahrzehn-
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ARD-Musikwettbewerb in München, bei dem er nicht nur den 2. Preis
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ten bereichert Jos van Immerseel mit seinem Originalklang-Orchester Anima
Eterna Brugge die Szene mit aufregend neuen, ganz auf Partiturtreue bedachten in der Gesamtwertung belegte, sondern gleich vier Zusatzpreise erhielt:
Interpretationen. Als Pianist hat er mit bahnbrechenden Interpretationen Meilen- den Publikumspreis, den Brüder-Busch-Preis, den Sonderpreis Genuin
steine gesetzt. In Blaibach nimmt er uns mit auf eine romantisch-jazzige Reise. classics sowie den Henle-Urtextpreis. Die Süddeutsche Zeitung kom-
mentierte zu seiner Aufführung von Beethovens drittem Klavierkonzert
Klavier: Jos van Immerseel im Rahmen des Wettbewerbs: „Eminent klar, durchsichtig, spannungsvoll
in jeder Phrase und in jedem Ton war das musiziert. So kontrolliert und
rund im Anschlag, aber immer mit feinem Ausdruck und Sinn für Struktur
und Spannungsverläufe zu spielen, ist ein Glücksfall.“
Stuttgarter Kammerchor
Klavier: Fabian MüllerSO., 14. JULI | 20 UHR
Abschlusskonzert: Sommernachtsmusik aus vier Jahrhunderten
Für Freunde der Chormusik ist der A-Cappella-Gesang die Königsklasse
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unter den Chordisziplinen. Hier kommt es auf jeden Einzelnen an, hier
werden selbst kleine Stimmsünden bestraft. Wenn aber jeder Sänger mit
jedem harmoniert, stellt sich im Konzert so etwas wie das perfekte Glück,
ein Klanghimmel auf Erden ein.
(Bachakademie Stuttgart)
Solisten der Bach Akademie Bayerischer Wald
SOMMERFEST - SO., 14. JULI | AB 14 UHR VERANSTALTER BÜRO / KARTENBESTELLUNG KARTENBESTELLUNG AUSSERDEM ÜBER
Kulturwald gGmbH Tourist-Info Blaibach
„Konzerthaus für alle“ Kirchplatz 2
EINTRITT FREI
Das Kulturwald Sommerfest GESCHÄFTSFÜHRER 93476 Blaibach Kirchplatz 6
Mit einem rauschenden Fest geht das Konzerthaus alljährlich in die Thomas E. Bauer 93476 Blaibach
Tel.: 09941 / 94 95 065
Sommerpause. Die Gelegenheit zu Musik, Plausch und Hintergrundinfos ASSISTENZ DER Tel.: 09941 / 94 50 13
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www.konzert-haus.de und über die üblichen VVK-Stellen
Veronika Kallus
ÖFFNUNGSZEITEN
PROJEKTMANAGEMENT KARTENBESTELLUNG ONLINE ÜBER
Di. & Mi. 09 bis 12 Uhr
Sabine Mitterdorfer www.konzert-haus.de oder
Do. 12 bis 15 Uhr
Karl Landgraf www.okticket.de
Brigitte Mühlbauer
Adolf und Luitgard
Hiergeist Stiftung
Dr. Dirk und Marlene Ippen
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