PERSÖNLICHKEITSSTÖRUNGEN - wissenschaftliche Tagung der AVM Stift Göttweig | 14. bis 17. Oktober 2021

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PERSÖNLICHKEITSSTÖRUNGEN - wissenschaftliche Tagung der AVM Stift Göttweig | 14. bis 17. Oktober 2021
23. wissenschaftliche Tagung der AVM
      Stift Göttweig | 14. bis 17. Oktober 2021

PERSÖNLICHKEITSSTÖRUNGEN
PERSÖNLICHKEITSSTÖRUNGEN - wissenschaftliche Tagung der AVM Stift Göttweig | 14. bis 17. Oktober 2021
23. wissenschaftliche Tagung der AVM
                        Stift Göttweig | 14. bis 17. Oktober 2021

                                 PERSÖNLICHKEITSSTÖRUNGEN
Veranstaltungsort:                Stift Göttweig 1, 3511 Furth bei Göttweig
                                  Telefon +43/(0)2732 855 81-0 Fax Dw. 266
                                  Mail info@stiftgoettweig.at Web https://www.stiftgoettweig.at/

Wissenschaftliche Leitung: Univ.-Doz. Dr. Gerald Gatterer und ArbeitsKreisleitung NiederÖsterreich
Wissenschaftlicher Beirat: Ausbildungsverantwortliches und Anerkennungs-Gremium der AVM (AVNG)
Online-Anmeldung: https://institut-avm.at/tagung/23-wissenschaftliche-tagung-der-avm/

Referent*innen in alphabetischer Reihenfolge:
     1.     Elke Balt, Mag.a Romy Busch, Mag.a Marie Luise Gersch, Eggenburg (Ö)
     2.     Prof. Dr. Martin Bohus, Mannheim (D)
     3.     Prof. Dr. Peter Fiedler, Heidelberg (D)
     4.     Cornelia Hartung, Dipl.-Psych.in, Leipzig (D)
     5.     Mag. Wolfgang Marx, Wien (Ö)
     6.     Dr. Meinolf Peters, Marburg (D)
     7.     Ines Riedeburg-Tröscher, Dipl.-Psych.in, Wiesbaden (D)
     8.     Prof. Dr. Mervyn Schmucker, Dresden (D)
     9.     Dr. Matías Valente, Schwäbisch Hall (D)

                              Während der Tagung werden Foto-, Video- und Audioaufzeichnungen gemacht.

Die Teilnahme an der Tagung wird wie folgt angerechnet:

Anerkennung für Psycholog*innen/Psychotherapeut*innen – berufliche Fortbildung
Präworkshops ........................................................................................................................................ … 10 AE
gesamte Tagung ........................................................................................................................................ 10 AE
Postworkshops ............................................................................................................................... ……….. 10 AE

Anerkennung durch die PTK Bayern (auf Anfrage; die PTK-Punkte müssen per Teilnahmebestätigung bei der
Kammer eingereicht werden!)

Anerkennung für Ärzt*innen ........................................................................ Gesamte Tagung: 10 DFP-Punkte
............................................................................................... Prä- und Postworkshops: jeweils 10 DFP-Punkte

Für Ausbildungsteilnehmer*innen der AVM – unterrichtete Kleingruppen in der Ausbildung (KG)
Gesamte Tagung (1. und/oder 2. Ausbildungsabschnitt) ..................................................................... 10 AE KG
Präworkshops: 10 AE KG ............................................................................ Zuordnung: s. jeweiliger Workshop
Postworkshops: 10 AE KG ........................................................................... Zuordnung: s. jeweiliger Workshop

              Anmeldung und Informationen: Tagungsbüro der AVM, Paris-Lodron-Straße 32, 5020 Salzburg
                               Telefon +43/(0)662/88 41 66 Fax +43/(0)662/88 65 66
                              Mail office@institut-avm.at Web https://institut-avm.at/
PERSÖNLICHKEITSSTÖRUNGEN - wissenschaftliche Tagung der AVM Stift Göttweig | 14. bis 17. Oktober 2021
23. wissenschaftliche Tagung der AVM
          Stift Göttweig | 14. bis 17. Oktober 2021

                               TAGUNGSVERLAUF
                               Freitag, 15. Oktober 2021

           Ordentliche GENERALVERSAMMLUNG DER AVM zum Vereinsjahr 2020
                                  13.30–14.30 Uhr

                                         15.00 Uhr
                             Begrüßung der Gäste und Einführung
                                Univ.-Doz. Dr. Gerald Gatterer

                                    Eröffnung der Tagung
                    in
                 Dr. Liselotte Mäni Kogler, Vorstandsvorsitzende der AVM

                                    15.15–16.15 Uhr
                                   Eröffnungsvortrag
                          Dr. Matías Valente, Schwäbisch Hall
                 Schematherapie im Kontext: ein Verfahren der „3. Welle“?

                                      16.15–17.15 Uhr
                             Prof. Dr. Peter Fiedler, Heidelberg
          Integrative Behandlung von Persönlichkeitsstörungen im Lichte der ICD-11

                         Moderation: Univ.-Doz. Dr. Gerald Gatterer
                              17.15 bis 17.45 Uhr Kaffeepause

                                      17.45–18.45 Uhr
                            Prof. Dr. Martin Bohus, Mannheim
            DBT für komplexe PTSD im österreichischen stationären Setting_Teil 1
                                    18.45–19.45 Uhr
                  Mag.a Romy Busch / Mag.a Marie Luise Gersch / Elke Balt
                Psychosomatisches Zentrum Waldviertel – Klinik Eggenburg
            DBT für komplexe PTSD im österreichischen stationären Setting_Teil 2
                               Moderation: Mag.a Julia Kober

                          ab ca. 20.00 Uhr ABENDVERANSTALTUNG
          Begrüßung neuer Mitglieder und Anerkennung von Ausbildungsabschlüssen
                                 Faszination Tango Argentino
          mit Helmut Höllriegl und Fanni Laurinyecz http://www.tangoinsideout.com/
       Verkostung von edlen Weinen regionaler Weingüter https://www.weinexpedit.at/
 Bitte um verbindliche Anmeldung für die Abendveranstaltung – im Tagungsbeitrag inkludiert!
23. wissenschaftliche Tagung der AVM
                 Stift Göttweig | 14. bis 17. Oktober 2021

                                           TAGUNGSVERLAUF
                                         Samstag, 16. Oktober 2020

                                                9.00–10.00 Uhr
                                         Mag. Wolfgang Marx, Wien
        Und bist du nicht willig, so brauch’ ich Gewalt – häusliche Gewalttaten und der Einfluss von
                    Persönlichkeitsmerkmalen in heterosexuellen Intimpartnerschaften

                                            10.00–11.00 Uhr
                                 Cornelia Hartung, Dipl.-Psych.in, Leipzig
     Die Diagnose der Persönlichkeitsstörung im Kindes- und Jugendalter – Chance und/oder Stigma?

                                        Moderation: MMag. Daniel Weigl

                                         11.00 bis 11.30 Uhr Kaffeepause

                                               11.30–12.30 Uhr
                                      Prof. Dr. Meinolf Peters, Dresden
                   Persönlichkeitsstörungen im Alter – Eine Thema für die Psychotherapie?

                                             12.30–13.30 Uhr
                                  Prof. Dr. Mervyn Schmucker, Dresden
             Innere-Kind Therapie mit der IRRT – Der Ort an dem du das Glück erleben kannst!

                                     Moderation: Mag.a Eva Münker-Kramer

                                         ca. 13.30 Uhr – Ende der Tagung

 WER IST DIE AVM? Die Arbeitsgemeinschaft für Verhaltensmodifikation (AVM) wurde 1976 gegründet und
 hat ihren Sitz in Salzburg. Sie ist in elf Arbeitskreisen (Burgenland, Graz, Innsbruck, Innviertel, Klagenfurt, Liezen,
   Linz, Niederösterreich, Salzburg, Vorarlberg und Wien), die die Mitglieder der AVM in den entsprechenden
                                              Regionen betreuen, organisiert.

                    Informationen zum Verein beziehen Sie über die GESCHÄFTSSTELLE DER AVM
                                     Roswitha Grill, Leiterin der Geschäftsstelle
                              Büro Salzburg: Paris-Lodron-Straße 32 ¤ 5020 Salzburg
                          Büro Wien: Leidesdorfgasse 11–13/Stiege 1/Top 8 ¤ 1190 Wien
                              Telefon +43/(0)662/88 41 66 ¤ Fax +43/(0)662/88 65 66
                            Home https://institut-avm.at ¤ Mail office@institut-avm.at

Die AVM ist seit Bestehen des Psychotherapiegesetzes als fachspezifische Ausbildungseinrichtung anerkannt und
bietet Aus-, Fort- und Weiterbildung in Verhaltenstherapie an. Seit 1993/94 wird diese durch das AVM-eigene
„Institut für Verhaltenstherapie“ durchgeführt, welches als Gemeinnützige Ges.m.b.H. organisiert ist.
23. wissenschaftliche Tagung der AVM
             Stift Göttweig | 14. bis 17. Oktober 2021

                                   DIE KOSTEN

                                        Tagung
Berufstätige Mitglieder der AVM

   • bis 31. Juli 2021: 170,– Euro
   • ab 1. August 2021: 180,– Euro
   • Tagungskassa: 190,– Euro

Mitglieder der AVM, die einen ermäßigten Mitgliedsbeitrag bezahlen

   • bis 31. Juli 2021: 145,– Euro
   • ab 1. August 2021: 155,– Euro
   • Tagungskassa: 165,– Euro

Nichtmitglieder

   • bis 31. Juli 2021: 195,– Euro
   • ab 1. August 2021: 205,– Euro
   • Tagungskassa: 215,– Euro

Im Preis inkludiert ist die Abendveranstaltung am Freitag (bitte unbedingt um
verbindliche Anmeldung).

                            Prä- und Postworkshops
   • Für Mitglieder der AVM: 240,– Euro (ohne MWSt.)
   • Für Ausbildungsteilnehmer*innen der AVM: 210,– Euro (ohne MWSt.)
   • Fortbildung für Nichtmitglieder: 260,– Euro (ohne MWSt.)

Im Preis inkludiert ist das Mittagessen am Freitag (Präworkshops) und/oder das
Mittagessen am Samstag (Postworkshops).

Stornierung (siehe https://institut-avm.at/agb-fuer-verein/) bis zum 16. 9. 2021 –
abzüglich einer 10%-igen Bearbeitungsgebühr, ab 17. 9. 2021 besteht kein Anspruch
auf Rückerstattung des eingezahlten Tagungsbeitrages.
Präworkshop_1 zur Tagung

                           Prof. Dr. Martin Bohus, Mannheim
               Elke Balt / Mag.a Romy Busch / Mag.a Marie Luise Gersch
              Psychosomatisches Zentrum Waldviertel – Klinik Eggenburg
            „DBT für komplexe PTSD im österreichischen stationären Setting“
                      Termin: 14./15. Oktober 2021, Dauer: 10 AE
                      Donnerstag, 15.00–17.15 / 17.30–19.00 Uhr
               Freitag, 8.30–10.00 / 10.15–12.30 Uhr (inkl. Mittagessen)

Prof. Dr. Martin        Bohus ist Lehrstuhlinhaber für Psychosomatische Medizin und
Psychotherapie an der Universität Heidelberg, Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für
Psychiatrische und Psychosomatische Psychotherapie am Zentralinstitut für Seelische
Gesundheit Mannheim (ZI) und Gastprofessor an der Universität Antwerpen sowie an der
Harvard Medical School, Boston, USA. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Aufklärung von
Mechanismen und Pathomechanismen der Emotionsregulation sowie die Entwicklung und
Evaluation von modularer Psychotherapie. Prof. Dr. Martin Bohus ist Autor von über 400
wissenschaftlichen Publikationen und Fachbüchern und Herausgeber des Journals Border-
line-Personality Disorder and Emotion Dysregulation. Er ist Gründer des Deutschen Dach-
verbandes DBT und Ex-Präsident der Europäischen und Internationalen Gesellschaft zur
Erforschung von Persönlichkeitsstörungen (ESSPD; ISSPD).

Das Psychosomatische Zentrum Waldviertel – Klinik Eggenburg ist ein
österreichisches Kompetenzzentrum für Psychosomatik, Gesundheitswissenschaften und
Psychotherapie. Das Universitätsklinikum Eggenburg verfügt derzeit über 100 stationäre
Behandlungsplätze. Ausgewiesene Therapieschwerpunkte bestehen für Patient*innen
mit affektiven Erkrankungen, somatoformen Störungen, Borderline-Persönlichkeits- und
Traumafolgestörungen, Essstörungen sowie Abhängigkeitserkrankungen.

2019 wurde von Prof. Dr. Friedrich Riffer, dem Leiter der Klinik, in Erweiterung des
bestehenden Traumabehandlungsschwerpunktes (20 Betten) ein eigener Kompetenz-
bereich zur Behandlung von Menschen mit komplexer posttraumatischer Belastungs-
störung gegründet. 2020 erfolgte in enger Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Martin Bohus die
praktische Implementierung des DBT-PTBS-Therapieprogrammes durch Frau Mag.a Romy
Busch, Frau Mag.a Marie-Luise Gersch und Elke Balt.
Seit März 2020 stehen zehn Behandlungsplätze für die Intensivbehandlung komplex
traumatisierter Menschen nach interpersoneller Gewalterfahrung in Kindheit und Jugend
zur Verfügung. Das emotionsfokussierte Behandlungsprogramm integriert Komponenten
der Dialektisch Behavioralen Therapie (DBT) nach Marsha Linehan, der kognitiven
Verhaltenstherapie, der Acceptance und Commitment Therapie (ACT) sowie Inter-
ventionen aus der Compassion Focused Therapie (CFT).

Präworkshop_1 Etwa 50% aller Patient*innen mit Borderline-Persönlichkeitsstörungen
leiden zusätzlich unter einer schweren, behandlungsbedürftigen PTSD. Am Zentralinstitut
für Seelische Gesundheit Mannheim wurde unter Leitung von Prof. Dr. Martin Bohus ein
störungsspezifisches Therapieprogramm für Patient*innen entwickelt, die an den Folgen
von interpersoneller Gewalterfahrung (sexueller und/oder körperlicher Gewalt) in Kindheit
und Jugend leiden (DBT-PTBS). DBT-PTSD ist ein multimodulares Therapieprogramm, das
in sehr verdichteter Form alle Komponenten der komplexen Traumafolgestörungen
behandelt und auch Patient*innen mit schweren dissoziativen Symptomen, chronischer
Suizidalität und selbstverletzendem Verhalten integriert. Zwei kontrolliert randomisierte
Studien zeigten sehr hohe Wirksamkeit (Effektstärken um 1.4), aber auch hohe Akzeptanz
und Sicherheit im stationären und im ambulanten Bereich.

Für Ausbildungsteilnehmer*innen der AVM anrechenbar für 5 AE Therapeutischer Prozess und Therapeut-
Klient-Beziehung und/oder 5 AE VT bei Persönlichkeitsstörungen und/oder 5 AE Standardmethoden I
und/oder 5 AE Standardmethoden II (1. und/oder 2. Ausbildungsabschnitt)
Präworkshop_2 zur Tagung
                             Prof. Dr. Peter Fiedler, Heidelberg
             „Die Bedeutung des zukünftigen Domain-Konzeptes in der ICD-11
              für Diagnostik und Behandlung von Persönlichkeitsstörungen“
                        Termin: 14./15. Oktober 2021, Dauer: 10 AE
                        Donnerstag, 15.00–17.15 / 17.30–19.00 Uhr
                 Freitag, 8.30–10.00 / 10.15–12.30 Uhr (inkl. Mittagessen)

Prof. Dr. Peter Fiedler lehrt seit 1980 als Hochschullehrer für Klinische Psychologie
und Psychotherapie an der Universität Heidelberg. Peter Fiedler studierte Psychologie
sowie niederländische Sprache und Literatur in Münster/Westfalen. Diplom (1973),
Promotion (1975) und Habilitation (1978) an der Philosophischen Fakultät der Universität
Münster. Seit 1980 ist er Universitätsprofessor für Klinische Psychologie und Psycho-
therapie am Psychologischen Institut der Universität Heidelberg.

Präworkshop_2 In der ICD-11 wird mit Ausnahme der Borderline-Persönlichkeitsstörung
auf eine kategoriale Typenzuordnung gänzlich verzichtet. Mit Blick auf eine Verbesserung
der Indikation psychotherapeutischer Maßnahmen wurden im Gegenzug fünf allgemeine
Persönlichkeitscluster (sogenannte Trait Domains) operationalisiert, die mit behandlungs-
relevanten Persönlichkeitsmerkmalen in den Vordergrund rücken. Ein im Workshop
vermitteltes Schema zur (an den Trait Domains orientierten) differenziellen Indikation soll
auf Fallbeispiele aus der Praxis (auch der Teilnehmer*innen) in Anwendung gebracht
werden.

Für Ausbildungsteilnehmer*innen der AVM anrechenbar für 5 AE Verhaltenstherapeutische Diagnostik
und/oder 5 AE Persönlichkeitsstörung (1. und/oder 2. Ausbildungsabschnitt)
Präworkshop_3 zur Tagung

                            Dr. Matías Valente, Schwäbisch Hall
        „Interpersonelle Konflikte und Intimitätsstörungen in der Schematherapie:
                             von der Einzel- zur Paartherapie.“
                       Termin: 14./15. Oktober 2021, Dauer: 10 AE
                       Donnerstag, 15.00–17.15 / 17.30–19.00 Uhr
                Freitag, 8.30–10.00 / 10.15–12.30 Uhr (inkl. Mittagessen)

Dr. Matías Valente        Psychologischer Psychotherapeut, Dozent und Supervisor für
Verhaltenstherapie und Schematherapie, seit 2014 Co-Leitung des Instituts für
Schematherapie Stuttgart. Psychologiestudium 1997–2002, Promotion an der Universität
Heidelberg 2009–2015. Von 2005 bis 2019 in der Klinik für Psychosomatische Medizin und
Psychotherapie des ZfP Weinsberg, zuletzt als leitender Psychologe. Seit Oktober 2018 in
eigener Praxis niedergelassen. Zahlreiche Publikationen zu Schematherapie.

Präworkshop_3 Persönlichkeitsstörungen beeinträchtigen massiv die „Beziehungsfähig-
keit“ eines Menschen. Der Umgang mit Beziehungskonflikten sowie die Besserung der
Fähigkeit zum Aufbau stabiler Bindungen gehört deswegen zu einem wesentlichen Ziel der
Schematherapie. In diesem Workshop werden konkrete Techniken geübt, sowohl im
Umgang mit Einzelpatient*innen als auch mit Paaren. Schematherapeutisches Grund-
wissen wird vorausgesetzt.

Für Ausbildungsteilnehmer*innen der AVM anrechenbar für 5 AE Therapeutischer Prozess und Therapeut-
Klient-Beziehung und/oder 5 AE Persönlichkeitsstörung und/oder 5 AE Standardmethoden I (1. und/oder
2. Ausbildungsabschnitt)
Postworkshop_1 zur Tagung
                         Cornelia Hartung, Dipl.-Psych.in, Leipzig
          „Die Diagnose der Persönlichkeitsstörung im Kindes- und Jugendalter –
                               Chance und/oder Stigma?“
                      Termin: 16./17. Oktober 2021, Dauer: 10 AE
               Samstag, 15.00–16.30 / 16.45–19.00 Uhr (inkl. Mittagessen)
                         Sonntag, 9.00–10.30 / 10.45–13.00 Uhr

Cornelia Hartung Dipl.-Psych.in              Seit 2019 Leiterin des Bereichs Fort- und
Weiterbildung am Institut für psychologische Therapie e.V. Leipzig. 2018 Promotion (Dr.
rer. med.) an der Klinik für Urologie des Universitätsklinikums Leipzig. Seit 2017 Tätigkeit
als Psychologische Psychotherapeutin an der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und
Psychotherapie des Universitätsklinikums Leipzig. Seit 2016 Tätigkeit als Lehrdozentin in
verschiedenen Aus- und Weiterbildungsinstituten für Psychotherapie sowie Tätigkeit als
Psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis. 2016 Zertifizierung zur Supervisorin.
2015 Approbation als Psychologische Psychotherapeutin in der Fachkunde Verhaltens-
therapie und Zertifizierung zur Stresskursleiterin. 2013–2015 Tätigkeit als Psychologin bzw.
Psychotherapeutin in Ausbildung am Institut für psychologische Therapie. Seit 2013
Weiterbildung zur Schematherapeutin. 2008–2015 Ausbildung zur psychologischen
Psychotherapeutin für Verhaltenstherapie am Institut für psychologische Therapie (IPT)
Leipzig. Seit 2008 Sachverständige in familienrechtlichen Fragestellungen im mittel-
deutschen Raum. 2007–2013 Tätigkeit als Stationspsychologin an der Klinik für psychische
Erkrankungen des Burgenlandklinikums Naumburg (Saale). 2007 Diplom-Psychologin.
2001–2007 Psychologiestudium an der Philipps-Universität Marburg (Lahn), Schwerpunkt
Klinische und Pädagogische Psychologie (zusätzliches Curriculum in Klinischer
Psychologie), Abschluss als Diplom-Psychologin.

Postworkshop_1 Aufbauend auf grundlegenden Informationen zur Thematik „Persönlich-
keitsstörung im Kindes- und Jugendalter“ soll im Workshop die Diskussion von möglichen
therapeutischen Haltungen und Perspektiven sowie die Anwendung von hilfreichen
psychotherapeutischen Techniken im Vordergrund stehen.

Für Ausbildungsteilnehmer*innen der AVM anrechenbar für 5 AE Verhaltenstherapeutische Diagnostik
und/oder 5 AE Persönlichkeitsstörung (1. und/oder 2. Ausbildungsabschnitt)
Postworkshop_2 zur Tagung
                            Prof. Dr. Meinolf Peters, Marburg
                 „Welche Bedeutung haben strukturelle Defizite im Alter?“
                       Termin: 16./17. Oktober 2021, Dauer: 10 AE
                Samstag, 15.00–16.30 / 16.45–19.00 Uhr (inkl. Mittagessen)
                          Sonntag, 9.00–10.30 / 10.45–13.00 Uhr

Prof. Dr. Meinolf Peters geb. 1952, Diplom-Psychologe, psychologischer Psycho-
therapeut, Psychoanalytiker, Honorarprofessor an der Universität Marburg (bis Ende
2017), Mitinhaber und Geschäftsführer des Instituts für Alternspsychotherapie und
Angewandte Gerontologie, Leitung der Abteilung Psychosomatik und Psychotherapie in
der Klinik am Hainberg in Bad Hersfeld (bis Ende 2017), Supervisor und Berater in mehreren
Kliniken, niedergelassen in eigener Praxis.

Postworkshop_2 Im höheren Lebensalter führen altersbedingte, v. a. neuropsycholo-
gische Veränderungen zu einer zunehmenden strukturellen Vulnerabilität; beispielhaft
wird dies in den Theory-of-Mind-Fähigkeiten sichtbar, bei denen ältere Menschen Defizite
erkennen lassen. Diese entwicklungspsychologischen Veränderungen sind aber auch bei
psychischen Störungen von Bedeutung, so dass strukturelle Defizite im Alter nicht nur im
Zusammenhang mit Persönlichkeitsstörungen auftreten, sondern ein durchgehendes
Element bei zahlreichen klinischen Bildern darstellen. Dadurch aber stellen sich neue
therapeutische Herausforderungen und Möglichkeiten der Weiterentwicklung der Alters-
psychotherapie.

      .

Für Ausbildungsteilnehmer*innen der AVM anrechenbar für 5 AE Therapeutischer Prozess und Therapeut-
Klient-Beziehung und/oder 5 AE Standardmethoden I (1. Ausbildungsabschnitt)
Postworkshop_3 zur Tagung
                          Prof. Dr. Mervyn Schmucker, Dresden
                  Ines Riedeburg-Tröscher, Dipl.-Psych.in, Wiesbaden
                          „Innere-Kind Therapie mit der IRRT –
                    Der Ort, an dem du das Glück erleben kannst!“
                      Termin: 16./17. Oktober 2021, Dauer: 10 AE
               Samstag, 15.00–16.30 / 16.45–19.00 Uhr (inkl. Mittagessen)
                         Sonntag, 9.00–10.30 / 10.45–13.00 Uhr

Prof. Dr. Mervyn Schmucker Urheber der IRRT. Begann klinische Untersuchungen
mit Imaginationsbehandlungen als Clinical Associate Professor (University of Penn-
sylvania) und langjähriger Mitarbeiter von Prof. Aaron Beck, leitete dessen Ausbildungs-
zentrum für kognitive Verhaltenstherapie. Supervisand und Arbeitskollege von Jeffrey
Young. Zusammenarbeit in den 90er-Jahren mit Prof. Edna Foa am PTBS-Forschungs-
projekt (University of Pennsylvania). Gastprofessor Universität Freiburg. Seit 2008 Senior
Clinical Consultant an der Klinik am Waldschlößchen in Dresden. Seit 2018 Supervisor und
Trainer im IRRT-Zentrum Wiesbaden. Leitet in den deutschsprachigen Ländern IRRT-
zertifizierte Trainings, Seminare, Weiterbildungsworkshops in der Anwendung der IRRT-
Methode.

Ines Riedeburg-Tröscher,             Dipl.-Psych.in Diplom-Psychologin und examinierte
Krankenschwester, Approbierte Psychologische Psychotherapeutin (Kognitive Verhaltens-
therapie), zertifizierte IRRT-Therapeutin, zertifizierte Gestalttherapeutin, Weiterbildung in
Psychotraumatologie, Privatpraxis für Psychotherapie in Wiesbaden, Leiterin des IRRT-
Zentrums Wiesbaden (mit Prof. Dr. Mervyn Schmucker); IRRT-Workshop-Co-Leiterin (bei
Prof. Schmucker); IRRT-Supervisorin.

Postworkshop_3 Ist es unser Ziel als Therapeut*innen, unsere Patient*innen nur von
ihrem Leiden zu befreien, oder ist ein grundliegendes therapeutisches Ziel, ihnen auch
dabei zu helfen, glücklichere Menschen zu sein (wie z. B. humanistisch-orientierte
Psychotherapeut*innen seit den 50er-Jahren betonen)? Sobald wir uns mit dem Thema
„Glücklich sein“ beschäftigen, werden wir mit folgenden Fragen konfrontiert: „Was
bedeutet es, glücklich zu sein?“ „Wie kann man glücklich werden?“ „Wo ist eigentlich der
Ort, an dem man sein Glück findet oder erleben kann?“ Ist es etwas von außen
Kommendes, das wir uns erarbeiten können? Oder ist es, wie die Buddhisten behaupten,
„ein innerer Zustand“ ... wie ihn Sokrates vor 3.000 Jahren beschrieb, „Das Glück ist schon
da. Es ist in uns. Wir haben es nur vergessen und müssen uns wieder daran erinnern.“
Laut Forschung scheint Glücklichsein wenig mit Wohlstand oder materiellem Besitz zu tun
zu haben und heißt nicht, dass man 24 Stunden am Tag fröhlich ist; vielmehr ist
Glücklichsein eine Haltung, ein innerer Gefühlszustand, ein Erlebnis der Freude, Zufrie-
denheit, Verbundenheit und des Wohlbefindens, kombiniert mit Gefühlen von Unbe-
schwertheit, Unbefangenheit, spielerischer Leichtigkeit, Kreativität. Der glückliche Mensch
besitzt die Fähigkeit, ganz im Hier und Jetzt zu sein, ist spontan, neugierig, lacht viel und
mag sich selbst, wie er ist, ohne über sich selbst ständig nachzudenken und sich mit
anderen zu vergleichen.

In den letzten 25 Jahren haben wir durch die IRRT-Innere-Kind-Arbeit (mit dem
metaphorischen Kind) von unseren Patient*innen viel gelernt bezüglich der Verknüpfung
zwischen Glücklichsein und der Beziehung, die man mit seinem inneren Kind hat. Unseren
Beobachtungen nach ist es tatsächlich so, dass man mehr depressiv, ängstlich,
pessimistisch und unglücklich ist, wenn man von seinem inneren Kind abgetrennt ist und
keine Verbindung zu ihm spürt, als wenn die Quelle von Lebenskraft und Lebensfreude
zugänglich ist. Was uns IRRT-Therapeut*innen aber immer wieder beeindruckt, ist die
heilende Kraft, die in Gang gesetzt werden kann, wenn das aktuelle Ich eine authentische
Begegnung mit dem inneren Kind aufnimmt, wie schnell und tiefgreifend diese
Veränderung sein kann und welche Lebenskraft und Lebensfreude dadurch freigesetzt
werden können.

In diesem Workshop wird durch Fallbeispiele und Videovorstellungen (eventuell
Selbsterfahrung) gezeigt, wie Patient*innen ihre Glücksgefühle und Lebensfreude sowie
ein Gefühl von innerer Verbundenheit und Geborgenheit mit sich selbst durch Innere-Kind-
Therapie mit der IRRT wieder „erleben“ können.

PUBLIKATIONEN

Schmucker, M., Köster, R. (2019). Praxishandbuch IRRT: Imagery Rescripting & Reprocessing
      Therapy bei Traumafolgestörungen, Angst, Depression und Trauer. 4. Aufl. Stuttgart: Klett-Cotta.
Schmucker, M., Köster, R. (2019). „... und wie reagiert das KIND?“ Diagnostik und Heilung durch
      Innere-Kind-Arbeit in der IRRT. Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy. Stuttgart: Klett-Cotta.
Schmucker, M., Riedeburg-Tröscher, I. (2019). Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy (IRRT)
      bei Traumafolgestörungen. In: Riessbeck, H. Traumakonfrontation –Traumaintegration.
      Methoden im Vergleich. Stuttgart: Kohlhammer.

Für Ausbildungsteilnehmer*innen der AVM anrechenbar für 5 AE Therapeutischer Prozess und
Therapeut-Klient-Beziehung und/oder 5 AE VT bei Persönlichkeitsstörungen und/oder
Standardmethoden I (1. und/oder 2. Ausbildungsabschnitt)
Interesse an der
         AUSBILDUNG IN VERHALTENSTHERAPIE?
  Voraussetzung für die Teilnahme an der Ausbildung in Verhaltenstherapie
              ist die Absolvierung eines Aufnahmeworkshops.

                     Die nächsten Termine für
                     Aufnahmeworkshops
              Aufnahmeworkshop_4/2021: 25./26. November 2021
                Aufnahmeworkshop_1/2022: 13./14. Jänner 2022
                  Aufnahmeworkshop_2/2022: 9./10. Juni 2022
              Aufnahmeworkshop_3/2022: 15./16. September 2022

                              Zeitstruktur
                                     0
                   Donnerstag: von 13.00 bis ca. 20.15 Uhr
     Freitag: 9.00 bis ca. 19.30 Uhr inklusive vier Aufnahmegesprächen

Anmeldung: https://institut-avm.at/ausbildung/aufnahmeworkshop-fuer-das-
                   fachspezifikum-in-verhaltenstherapie/
  Kursgebühr: 350,– Euro (exklusive Reisespesen und Übernachtungskosten)
               Ausbildungsleitung: Dr.in Liselotte Mäni Kogler
                Kursleitung: Univ.-Doz. Dr. Gerald Gatterer
                  Lehrtherapeut: Mag. Dr. Alexander Fink
                Leiterin der Geschäftsstelle: Roswitha Grill
 Veranstaltungsort: Büro der Arbeitsgemeinschaft für Verhaltensmodifikation
                   Paris-Lodron-Straße 32, 5020 Salzburg
                       Telefon: +43/(0)662/88 41 66
       Home https://institut-avm.at ¤ E-Mail office@institut-avm.at
Der Hl. Altmann (1015/1020–1091), seit 1065 Bischof von Passau, gründet Stift Göttweig im Jahr 1083 als
Doppelkloster, das elf Jahre nach der Regel des Hl. Augustinus lebt und ab 1094 nach jener des Hl.
Benedikt. Im 15. Jahrhundert folgte die zweite große Bauperiode, aus der Krypta und Chor der
Stiftskirche, der Chor von St. Blasien und die gotische Burg stammen. Die barocke Hochblüte in Göttweig
ist untrennbar mit dem Namen von Abt Gottfried Bessel (1714–1749) verbunden, dem 50. Abt von
Göttweig. Sein größtes Werk ist der Neubau des Stiftes, der nach der Brandkatastrophe im Jahr 1718
notwendig geworden war. Nachdem die Zeit des Josephinismus und der Franzosenkriege beträchtliche
Einschnitte für das Stift brachte, begünstigte die Wiedereröffnung der theologischen Hauslehranstalt
1804 das geistige Leben der Göttweiger Mönche. Den Äbten Edmund Vasicek (1947–1949), Wilhelm
Zedinek (1949–1971) und Benedikt Ramoser (1971–1973) gelingt mit ihren Mitbrüdern das unmöglich
Scheinende: Unter schwierigsten Bedingungen stellen sie die selbständige wirtschaftliche Lebensfähigkeit
des schwer geschädigten Stiftes wieder her – Göttweig blüht von Neuem auf. Gemeinsam mit der
Wachau, der historischen Altstadt von Krems und dem Stift Melk erklärt die UNESCO das Stift Göttweig
im Jahr 2001 zum Weltkulturerbe.

                                    ADRESSE & ANREISE
                                       Benediktinerabtei
                          Stift Göttweig 1, 3511 Furth bei Göttweig
                         Telefon +43/(0)2732/ 855 81-0 Fax Dw. 266
                                 Mail info@stiftgoettweig.at
                             Web https://www.stiftgoettweig.at/
                   Anreise https://www.stiftgoettweig.at/site/info/anreise
                          Übernachtung https://www.krems.info/
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