TAG DER STÄDTEBAUFÖRDERUNG 5. MAI 2018 - DOKUMENTATION - Quartiere der Integrierten Stadtteilentwicklung im Europäischen Kulturerbejahr 2018
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BIG Städtebau
TAG DER STÄDTEBAUFÖRDERUNG
5. MAI 2018 – DOKUMENTATION
Quartiere der Integrierten Stadtteilentwicklung
im Europäischen Kulturerbejahr 2018
Im Fokus: Fördergebiete Barmbek-Nord und Dulsberg
1Impressum
Herausgeberin:
Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Neuenfelder Straße 19
21109 Hamburg
Amt für Wohnen, Stadterneuerung und Bodenordnung
Abteilung Integrierte Stadtteilentwicklung
Referat Programmentwicklung und Grundsatzfragen der Integrierten Stadtteilentwicklung
Bearbeitung:
Thea Eschricht, Elisabeth Hahn, Verena Christin Beythien
Kontakt: rise@bsw.hamburg.de
www.hamburg.de/bsw
www.hamburg.de/rise
V.i.S.d.P.: Barbara Ketelhut
Titelfoto: BIG Städtebau
Hamburg, Juni 2018
2Inhalt
1. Tag der Städtebauförderung und Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung
(RISE) ................................................................................................................................................. 5
2. Veranstaltungen .............................................................................................................................. 7
2.1 Zentrale Veranstaltung auf der Piazzetta-Ralph-Giordano in Barmbek-Nord ............ 7
2.2 Rundgang „Barmbek gestern, heute, morgen“.................................................................... 8
2.3 Rundgang: „Kulturmeile“ Wiesendamm ................................................................................ 9
2.4 100 Jahre Fritz Schumacher auf dem Dulsberg ................................................................. 9
2.5 Wiedereinweihung der Dankeskirche Rahlstedt-Ost………………………………………………… .12
2.6 Bürgerhaus Wilhelmsburg .................................................................................................... 10
2.7 Eidelstedter Bürgerhaus – „Geschichte, Gegenwart, Zukunft“ .................................... 11
2.8 Den größten Parkfriedhof der Welt erleben..................................................................... 12
2.9 Erlebe StadtNatur in Hamburgs längstem Park............................................................... 12
3. Publikationen................................................................................................................................. 15
4. Pressemitteilungen ...................................................................................................................... 23
5. Pressespiegel ................................................................................................................................ 32
6. Ausstellungsplakate, Informationsposter, Präsentationen……………………………………………..36
6.1 Piazzetta-Ralph-Giordano (Bezirksamt Hamburg-Nord)..…..………………………………………36
6.2 Ausstellungsplakate Dulsberg………………………………………………………………………………………41
6.3 Präsentation im Bürgerhaus Wilhelmsburg am 04.05.2018…………………………………. .. 51
6.4 „Das Eidelstedter Bürgerhaus – Eine Ausstellung von der Vergangenheit über die
Gegenwart bis zur Zukunft“………..………………………………………………………………………………..60
3Danksagung
An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Beteiligten bedanken, die geholfen haben, die Ver-
anstaltung zum Tag der Städtebauförderung im Jahr 2018 zu organisieren. Ohne ihr Enga-
gement hätte der Aktionstag in Hamburg so nicht stattfinden können.
41. Tag der Städtebauförderung und Rahmenprogramm Integrierte
Stadtteilentwicklung (RISE)
Am 5. Mai 2018 fand zum vierten Mal der bundesweite „Tag der Städtebauförde-
rung“ statt. Er ist eine Gemeinschaftsinitiative von Bund, Ländern, dem Deutschen Städ-
tetag sowie dem Deutschem Städte- und Gemeindebund. An dem bundesweiten Aktions-
tag haben sich rund 500 Städte und Gemeinden in ganz Deutschland mit über 700 Veran-
staltungen zum Thema Städtebauförderung beteiligt.
Der Tag der Städtebauförderung soll unter anderem
• eine breite Öffentlichkeit über Aufgaben, Umsetzung und Ergebnisse der
Städtebauförderung und ihre Erfolge vor Ort informieren,
• Bürgerinnen und Bürger sowie lokale Akteure zur Mitwirkung motivieren
und
• das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern, Verwaltung und Kommu-
nalpolitik in der Gebietsentwicklung würdigen.
Denn die aktive Beteiligung und Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger bildet die Grund-
lage für Akzeptanz und Identifikation und ist daher ein wichtiger Bestandteil der Städte-
bauförderung.
Unter dem Motto „Quartiere der Integrierten Stadtteilentwicklung im Europäischen Kul-
turerbejahr 2018“ wurden am 5. Mai 2018 zum Tag der Städtebauförderung beispielhaft
eine Auswahl der Projekte und Maßnahmen der Integrierten Stadtteilentwicklung in Ham-
burg gezeigt.
Im Mittelpunkt standen dieses Jahr die Stadtteile Barmbek-Nord und Dulsberg. Daneben
stellte sich die umgebaute Dankeskirche in Rahlstedt-Ost vor und es präsentierten sich
die vier aus dem Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ geförderten Pro-
jekte:
• Bürgerhaus Wilhelmsburg,
• Eidelstedter Bürgerhaus,
• Ohlsdorf 2050 und
• Landschaftsachse Horner Geest.
Es fanden Rundgänge, Besichtigungen, Ausstellungen und Vorträge statt. Auf den fol-
genden Seiten sind die einzelnen Veranstaltungen des Aktionstags beschrieben (siehe
Kapitel 2).
Eindrücke von der Piazzetta-Ralph-Giordano (Fotos: BIG Städtebau/Heike Schröder)
5Die Hamburger Gesamtkoordination der Vorbereitungen zum Tag der Städtebauförde-
rung lag bei der Abteilung Integrierte Stadtteilentwicklung der Behörde für Stadtentwick-
lung und Wohnen (BSW). Die Organisation der einzelnen Veranstaltungen haben die Pro-
jektverantwortlichen in den Bezirksämtern übernommen.
Gemeinsam haben BSW und das Bezirksamt Hamburg-Nord das Programm erstellt und
über verschiedene Medien – Plakate, Flyer und das Internet – beworben (siehe Kapitel 3).
Neben der Öffentlichkeitsarbeit zu den einzelnen Veranstaltungen vor Ort hat die Se-
natspressestelle am 26. April eine mit den beteiligten Bezirksämtern abgestimmte Pres-
semitteilung mit Hinweis auf alle Veranstaltungstermine des 5. Mai veröffentlicht (siehe
Kapitel 4). Außerdem wurden die Hamburger Veranstaltungen auch im bundesweiten In-
ternetportal www.tag-der-staedtebaufoerderung.de und im Portal des Europäischen Kul-
turerbejahrs ECHY, www.sharingheritage.de veröffentlicht.
Eindrücke von der Piazzetta-Ralph-Giordano (Fotos: BIG Städtebau/Heike Schröder)
Hamburg fasst die Bund-Länder-Programme der Städtebauförderung unter dem Dach
des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) zusammen. Ziel ist es, in
Quartieren mit städtebaulichem, wirtschaftlichem oder sozialem Entwicklungsbedarf
• die Lebensbedingungen und die Entwicklungsperspektiven für die Menschen zu
verbessern,
• die Quartiere städtebaulich aufzuwerten,
• die Mitwirkungsmöglichkeiten und die Eigenaktivität der Bewohnerinnen und Be-
wohner zu stärken.
Diese Ziele werden für alle Fördergebiete der Integrierten Stadtteilentwicklung verfolgt.
Durch gemeinsames Handeln der Behörden und der Bezirksämter, vor allem auch in Zu-
sammenarbeit mit der Wohnungswirtschaft, sollen die Quartiere für die Menschen vor Ort
lebenswerter werden. Dazu gehört insbesondere die Beteiligung der Bewohnerinnen und
Bewohner in den Quartieren. Die Lebensqualität in den Quartieren wird verbessert, indem
in die Bildungsinfrastruktur, die soziale Infrastruktur und das Wohnumfeld sowie die Qua-
lifizierung öffentlicher Plätze, Freiflächen und Grünanlagen investiert wird. Außerdem
werden die Versorgungsstrukturen gestärkt. Nachverdichtungspotenziale werden akti-
viert, Neubaupotenziale erschlossen und Wohnungsbestände modernisiert. Diese städte-
bauliche Aufwertung und soziale Stabilisierung der Quartiere trägt zur Entlastung des
Hamburger Wohnungsmarkts und zur angemessenen Wohnraumversorgung für unter-
schiedliche Bewohnergruppen bei.
6Die Städtebaufördermittel mit den Programmen „Soziale Stadt“, „Stadtumbau“, „Aktive
Stadt- und Ortsteilzentren“, „Städtebaulicher Denkmalschutz“ und „Zukunft Stadt-
grün“ setzen sich zu einem Drittel aus Bundesmitteln und zu zwei Dritteln aus Mitteln der
Stadt Hamburg zusammen.
Neben den RISE-Mitteln der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen engagieren sich
auch andere Behörden, Bezirksämter und öffentliche Unternehmen finanziell bei den RISE-
Projekten in den Fördergebieten. Auch private Unternehmen investieren in erheblichem
Umfang. Die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen koordiniert das Rahmenpro-
gramm Integrierte Stadtteilentwicklung. In den einzelnen Fördergebieten ist für die
Durchführung das jeweils zuständige Bezirksamt zuständig.
2. Veranstaltungen
2.1 Zentrale Veranstaltung auf der Piazzetta-Ralph-Giordano in
Barmbek-Nord
Die zentrale Veranstaltung zum Tag der Städtebauförderung fand in Barmbek-Nord, im
Quartier Fuhlsbüttler Straße (Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“), statt. Die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Fachamtes Stadt- und Landschaftsplanung des
Bezirksamtes Hamburg-Nord bereiteten gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitar-
beitern der BIG Städtebau GmbH auf dem
Dulsberg die Veranstaltung mit großem Enga-
gement vor. Den fachlichen Auftakt der Veran-
staltung bildeten Grußworte der Leiterin des
Amts für Wohnen, Stadterneuerung und Bo-
denordnung, Karin Siebeck und des Leiters des
Bezirksamts Hamburg-Nord, Harald Rösler. Bei
Snacks und Getränken konnten sich die Besu-
cherinnen und Besucher am Barmbek-Pavillon
über Projekte informieren (vgl. Kapitel 6) und
künstlerische Darbietungen genießen. Begrüßung durch Bezirksamtsleiter Harald Rösler u. Amts-
leiterin Karin Siebeck (Fotos: BIG Städtebau/Schröder)
Ziele der Integrierten Stadtteilentwicklung in der Fuhlsbüttler Straße sind bis 2020 die
weitere Aufwertung des Versorgungszentrums, der Ausbau der Freizeitangebote und der
kulturellen Einrichtungen. Die Gestaltung der „Piazzetta-Ralph-Giordano“ war Teil des
Programms „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ und damit ein wichtiger Beitrag zu einem
modernen und gleichzeitig historisch geprägtem Zentrum.
7Infopavillon (Fotos: BIG Städtebau/Heike Schröder)
Im Quartier Barmbek-Nord, Fuhlsbüttler Straße und im Quartier Dulsberg wurden und
werden mit intensiver Bürgerbeteiligung auf Grundlage Integrierter Entwicklungskonzepte
Projekte verwirklicht, die die Lebensbedingungen der Bewohnerinnen und Bewohner ver-
bessern. Größtenteils stammen die Mittel aus dem Rahmenprogramm Integrierte Stadttei-
lentwicklung (RISE). Das Quartier Fuhlsbüttler Straße ist seit 2005 Sanierungsgebiet.
Nach dem Umbau des Bahnhofs Barmbek, der Fuhlsbüttler Straße und der Neugestaltung
der „Piazzetta-Ralph-Giordano“ folgen bis 2020 weitere Maßnahmen.
2.2 Rundgang „Barmbek gestern, heute, morgen“
Rundgang (Fotos: BIG Städtebau/Heike Schröder)
Rund um die Fuhlsbüttler Straße und den Bahnhof Barmbek hat sich viel getan: In die at-
traktiv gestaltete „Fuhle“ locken nicht nur Geschäfte, Restaurants und Cafés, auch der
sanierte Bahnhof und der umgestaltete Museumshof haben das Quartier positiv verän-
dert. Das gilt auch für Projekte wie die erweiterte Zinnschmelze und die neue gestaltete
Piazzetta-Ralph-Giordano. Das frühere Arbeiterviertel Barmbek Barmbek-Nord wurde
2005 als Sanierungsgebiet festgelegt. An der Festlegung der Ziele der Quartiersentwick-
lung waren die Bewohnerinnen und Bewohnern aktiv beteiligt. Viele der Ziele sind heute
erreicht.
Weitere Projekte sollen bis Ende 2020 realisiert werden. Das Versorgungszentrum soll
weiter aufgewertet, die Freizeit- und kulturellen Angebote sollen ausgebaut sowie die
Bereiche nördlich und südlich des Bahnhofs besser verknüpft werden.
8Historie und aktuelle Planungen vermittelten beim Rundgang Reinhard Otto von der Ge-
schichtswerkstatt Barmbek und Carolin Ahrens von der BIG Städtebau GmbH beim Rund-
gang auf anschauliche Weise.
2.3 Rundgang „Kulturmeile“ Wiesendamm
Die ehemalige Maschinenfabrik Heidenreich
und Harbeck ist ein prägnantes Beispiel frühe-
rer Industriearchitektur. Als erster Abschnitt
der geplanten Barmbeker „Kulturmeile“ wird
bis Ende 2018 das Gebäude Wiesendamm 24
umgebaut. Die 2010 gegründete Wiese eG hat
sich zum Ziel gesetzt, hier die Aktivitäten der
freien Theaterszene unter einem Dach zu bün-
deln. Die stützenfreie Konstruktion bietet dafür
mit Raumhöhen von 5 bis 7 Metern ideale Be-
dingungen. Besichtigung der Halle (Foto: BIG Städtebau/Schröder)
Das Projekt wird aus dem Bundesprogramm
„Sanierung kommunaler Einrichtungen in den
Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ gefördert.
Ab 2018 sollen auch die Räumlichkeiten Wie-
sendamm 26-28 umgebaut werden, damit dort
die „Theaterakademie“ und das „Junge Schau-
spielhaus“ einziehen können.
Die Führung auf der Baustelle durch Andreas
Lübbers (Wiese eG) und Michael Schmidt (G1-
Architekten) fand großen Anklang, ebenso wie
die Live-Auftritte von Künstlergruppen, die „Minotaurus Companie“ (Foto: BIG Städtebau/Schröder)
nach Fertigstellung in der Kulturmeile ihre Räume beziehen werden.
2.4 100 Jahre Fritz Schumacher auf dem Dulsberg
Größer als sechs Fußballfelder und rund
einen Kilometer lang: Der Grünzug Duls-
berg prägt den Stadtteil maßgeblich.
Schon 1918 war er in den Planungen
des Oberbaudirektors Fritz Schumacher
vorgesehen. Seine ursprüngliche Gestal-
tung hat in der Nachkriegszeit starke
Veränderungen erfahren. Und doch ist
die Grundstruktur bis heute erhalten.
Mit Hilfe des Programms der Städte-
bauförderung „Städtebaulicher Denk-
Dr. Joachim Schnitter (Foto: BIG Städtebau/Liekefett) malschutz“ wird der Grünzug in den
nächsten Jahren umgestaltet.
9Vor zahlreichen Interessierten sprach Herr Dr. Joachim Schnitter vom Bezirksamt Ham-
burg-Nord in der Cafeteria der von Schumacher entworfenen Stadtteilschule auf dem
Dulsberg über die Geschichte der Gestaltung des Grünzugs. Anhand einer Ausstellung
von Karten und Luftaufnahmen konnten sich die Besucherinnen und Besucher über die
Veränderungen des Grünzugs informieren.
2.5 Wiedereinweihung der Dankeskirche Rahlstedt-Ost
Umgebaut zur Kultur- und Konzertkirche mit multifunktional nutzbarem Veranstaltungs-
raum macht die Dankeskirche sichtbar: Das Quartier Rahlstedt-Ost wird attraktiver. Im
Dezember 2017 ist es als neues Fördergebiet der Integrierten Stadtteilentwicklung (RISE)
im Programm „Soziale Stadt“ festgelegt worden. Ziel ist es, gemeinsam mit den Bewohne-
rinnen und Bewohnern weitere Projekte zur Verbesserung der Lebensbedingungen zu er-
möglichen, zum Beispiel die Umgestaltung des Grünzugs und des Umfeldes für das ge-
plante Nahversorgungszentrum.
Dankeskirche: Neu gestaltetes Seitenschiff (Foto: BSW) Markus-Chor (Foto: BSW)
Die Wiedereinweihung der Kirche feierten Pastor Johannes Calliebe-Winter und Thomas
Ritzenhoff, Bezirksamtsleiter Wandsbek, mit zahlreichen Interessierten aus der Nachbar-
schaft. Nach den musikalischen Darbietungen konnten sich die Anwesenden das neu ge-
staltete Seitenschiff entdecken, den Turm der Kirche besteigen und die Räume der Kita
besichtigen. Den Abschluss des Programms bildete eine Orgel-Improvisation zum Thema
„Die europäische Stadt – eine Reise durch Europa“.
Herr Ritzenhoff (Foto: BSW)
102.6 Bürgerhaus Wilhelmsburg
Das Bürgerhaus liegt ebenso zentral wie idyllisch im Stadtteil Wilhelmsburg. Mit Mitteln
aus dem Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ soll es für die Zukunft
modernisiert werden. Das Gebäude und das Umfeld sollen verbessert und barrierefrei
gestaltet werden. Nach der Begrüßung durch Sabine Wenzel, Bezirksamt Hamburg-Mitte,
und Bettina Kiehn, Leiterin des Bürgerhauses, gab es die Möglichkeit, sich bei einem
Rundgang mit Christian Hinz, IBA, über das geplante Quartier „Wilhelmsburger Rathaus-
viertel“ zu informieren. Im Anschluss wurde ein Einblick in die Details der geplanten Um-
baumaßnahmen gegeben.
Rundgang „Wilhelmsburger Rathausviertel“ (Fotos: BSW)
2.7 Eidelstedter Bürgerhaus – „Geschichte, Gegenwart, Zukunft“
Neben dem Einkaufszentrum mit dem Wo-
chenmarkt prägt auch das Bürgerhaus den
zentralen Bereich des RISE-Fördergebietes Ei-
delstedt-Mitte. Ende des 19. Jahrhunderts als
Schule erbaut, beherbergt das Gebäude das
Stadtteilkulturzentrum und die Elternschule.
Die für 2019 geplante Umgestaltung und Er-
weiterung sieht vor, dass die Bücherhalle und
ein Café einziehen und sich das Haus mit einem
neuen Haupteingang stärker zum Marktplatz
öffnet.
Der Bund fördert den Umbau aus dem Pro-
gramm „Nationale Projekte des Städtebaus“.
Die Geschichte des Hauses wird auf Ausstel-
lungsplakaten in großformatigen Fotografien
und Plänen nachgezeichnet, die außerdem die
Ergebnisse des Architektur-Wettbewerbs zei-
gen. Entstanden ist die Ausstellung mit Unter-
stützung des Heimatvereins Eidelstedt im Bür-
gerhaus. Bei einer Führung erläuterten Wolf-
gang Wallach vom Heimatmuseum und Simon
Kropshofer von der steg Hamburg den Teil-
Ausstellungsführung (Fotos: Steg Hamburg GmbH)
nehmerinnen und Teilnehmern die Ausstellung.
112.8 Den größten Parkfriedhof der Welt erleben
Der Ohlsdorfer Friedhof ist ein Gedächtnis der Stadt und ein Juwel der Gartenkunst. Über
die Epochen hinweg spiegelt er die europäische Stadtgeschichte wider: Bevölkerungszu-
wächse, Einflüsse der „Modernen“, Übergänge von kirchlicher zu kommunaler Verwaltung
sowie von Gestaltungskonzepten des Bürgertums im späten 19. Jahrhundert bis heute
finden sich auf der Anlage.
Bei einem Vortrag und der darauf aufbauenden Erkundungstour zu Fuß mit Lutz Rehkopf
vom Friedhof Ohlsdorf konnten die Besucherinnen und Besucher die Veränderungen des
Ohlsdorfer Parkfriedhofs im Wandel der Hamburgischen Stadtgeschichte, aber auch im
europäischen Vergleich kennenlernen. Gleichzeitig gilt im Rahmen von „Ohlsdorf
2050“ der Blick der Zukunft – auch in diesem Fall mit Mitteln des Programms „Nationale
Projekte des Städtebaus“. Ziel des Projekts ist es, den Friedhof behutsam für neue Nut-
zungen zu öffnen.
Erkundungstour mit Lutz Rehkopf (Fotos: Frank Behrend 2018)
2.9 Erlebe StadtNatur in Hamburgs längstem Park
Die beiden Büros bgmr und mini-gram haben vergangenes Jahr das freiraumplanerische
Gesamtkonzept für die Landschaftsachse Horner Geest entwickelt. Es beschreibt die
Entwicklungsperspektive zu den Schwerpunktthemen „Stadtnatur“ und „Orientierung im
Mobilitätsraum“. Erarbeitet wurde das Leitbild „Erlebbare StadtNatur“. Doch was ist
„StadtNatur“ und wie lässt sie sich in der Landschaftsachse erleben?
Spaziergang „Deine Geest" mit Staatsrat Michael Pollmann, Verköstigung mit Wildkräuterpesto
Behörde für Umwelt und Energie (BUE) (Fotos: BUE/Büssemeier)
12An einem Spaziergang durch die Landschaftsachse Horner Geest nahmen rund 50 Perso-
nen teil. Im Verlauf wurde den bereits genannten und folgenden weiteren Fragen auf den
Grund gegangen:
Welche essbaren Wildkräuter wachsen entlang der Geest? Welche Vögel haben ihr Zuhau-
se in der Landschaftsachse Horner Geest? Welche Maßnahmen zur Förderung der Stadt-
Natur erwarten uns im Planungsraum? Umweltstaatsrat Michael Pollmann, Ute-Marie Si-
mon, Expertin für Wildkräuter, Marco Sommerfeld, Ornithologe vom NABU, Thomas
Hauck von Polinna Hauck und Vertreterinnen und Vertreter der Urban Gardening Projekte
„Horner Paradiese“ und „Grüner Faden“ begleiteten den Spaziergang.
Das Projekt „Landschaftsachse Horner Geest“ wird im Rahmen des Programms „Nationale
Projekte des Städtebaus“ gefördert.
1314
Publikationen
3. Publikationen
3.1 Veranstaltungsplakat BSW
15Publikationen
3.2 Programmflyer BSW
Faltblatt „Tag der Städtebauförderung 2018“, Programm, Seite 1
16Publikationen
Faltblatt „Tag der Städtebauförderung 2018“, Programm, Seite 2
17Publikationen
Faltblatt „Tag der Städtebauförderung 2018“, Programm, Seite 3
18Publikationen
Faltblatt „Tag der Städtebauförderung 2018“, Programm, Seite 4
19Publikationen
3.3 Flyer „Erlebe StadtNatur in Hamburgs längstem Park“ (BUE)
20Publikationen
3.4 Flyer „100 Jahre Fritz Schumacher auf dem Dulsberg“ (Städtebauseminar)
21Publikationen
3.5 Flyer „Barmbek feiert seien Sie dabei!“
22Pressemitteilungen
4. Pressemitteilungen
4.1 Pressemitteilung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz,
Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
Quelle: https://www.bmu.de/pressemitteilung/bundesbauministerium-ruft-staedte-und-gemeinden-zur-teilnahme-am-tag-
der-staedtebaufoerderung-auf/
23Pressemitteilungen
4.2 Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministeriums des Innern,
für Bau und Heimat, des Deutschen Städtetags, des Deutschen
Städte- und Gemeindebunds und der Bauministerkonferenz
24Pressemitteilungen 25
Pressemitteilungen
4.3 Auszug der Vorankündigung des Tags der Städtebauförderung auf
der Internetseite zum Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilent-
wicklung (RISE) der Stadt Hamburg
Quelle:
http://www.hamburg.de/tag-
der-stadtebaufoerderung
26Pressemitteilungen 27
Pressemitteilungen
4.4 Pressemitteilung der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
(BSW)
28Pressemitteilungen 29
Pressemitteilungen
4.5 Pressemitteilung der BUE auf dem Blog „Deine Geest“
Quelle: http://deinegeest.hamburg/deine-geest-blog/[09.05.2018 16:18:49]
30Pressemitteilungen
4.6 Pressemitteilung des Bezirks Mitte auf hamburg.de
Quelle: http://www.hamburg.de/mitte/archiv-2018/10970118/bam-20180427-vorstellung-sanierung-
buergerhaus-wilhelmsburg/
31Pressespiegel
5. Pressespiegel
5.1 „Aus Dankeskirche wird Kulturkirche“ (Wochenblatt, 02.05.18)
32Pressespiegel
5.2 „Barmbek und Dulsberg feiert!“ (schnellundaktuell.de, 07.05.18)
Quelle: http://schnellundaktuell.de/hamburg-nord/
33Pressespiegel
Quelle: http://schnellundaktuell.de/hamburg-nord/barmbek-und-dulsberg-feiert-2/
34Pressespiegel
5.3 Tweet der Umweltbehörde zur Veranstaltung „Erlebe StadtNatur in
Hamburgs längstem Park“
Quelle: http://www.hamburg.de/bue/
35Ausstellungsplakate
6.1 Piazzetta-Ralph-Giordano (Bezirksamt Hamburg-Nord)
36Ausstellungsplakate 37
Ausstellungsplakate 38
Ausstellungsplakate 39
Ausstellungsplakate 40
Ausstellungsplakate
6.2 Ausstellungsplakate Dulsberg
41Ausstellungsplakate 42
Ausstellungsplakate 43
Ausstellungsplakate 44
Ausstellungsplakate 45
Ausstellungsplakate 46
Ausstellungsplakate 47
Ausstellungsplakate 48
Ausstellungsplakate 49
Ausstellungsplakate 50
Präsentation
6.3 Präsentation im Bürgerhaus Wilhelmsburg am 04.05.2018
51Präsentation 52
Präsentation 53
Präsentation 54
Präsentation 55
Präsentation 56
Präsentation 57
Präsentation 58
Präsentation 59
Ausstellungsplakate
6.4 Das Eidelstedter Bürgerhaus – Eine Ausstellung von der Vergangenheit
über die Gegenwart bis zur Zukunft
60Ausstellungsplakate 61
Ausstellungsplakate 62
Ausstellungsplakate 63
Ausstellungsplakate 64
Ausstellungsplakate 65
Ausstellungsplakate 66
Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen Neuenfelder Straße 19 21109 Hamburg www.hamburg.de/rise V.i.S.d.P.: Barbara Ketelhut
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