TREFFPUNKT nahe gehen - Menschwerdung in Zeiten von Corona - Weihnachten 2020 - Katholische Kirchengemeinde ...

 
TREFFPUNKT nahe gehen - Menschwerdung in Zeiten von Corona - Weihnachten 2020 - Katholische Kirchengemeinde ...
TREFFPUNKT
Weihnachten 2020

nahe gehen -
Menschwerdung
in Zeiten von
Corona
TREFFPUNKT nahe gehen - Menschwerdung in Zeiten von Corona - Weihnachten 2020 - Katholische Kirchengemeinde ...
INHALT

 3    Editorial

 4    nahe gehen – Menschwerdung               14    Personen
		    in Zeiten von Corona                      14	Ulrich Messing
 4	Kinder und Corona: Das Beste aus            15   Stephanie Wieschus
      jedem einzelnen Augenblick machen!

 5    Jugendliche und Corona:
                                               16    Berichte
		    Freiheit für die Anderen
                                                16   St. Franziskus kommt zu Ihnen
 6    Familien und Corona:
                                              		     nach Hause!
		    Geschärfter Blick für Gemeinschaft
                                                17   Sternsinger*innen
 7    Senioren und Corona:
                                                     hoffen auf ein „Go“
		    Die vertraute Nähe fehlt!
                                                18   Familienpaten für Flüchtlings-
 8    Gemeinde und Corona:
                                              		     Familien gesucht!
		    Katalysator für Veränderungen
                                                19   Sprachkurs:
                                              		     Lernen und genesen im Kirchraum
 9    Informationen         e
                                                20   Adveniat bittet um Ihre Spende!
 9    Angebote im Advent – Termine

 10   Gottesdienste in St. Norbert
                                                20   Impressum
 11   Gottesdienste in St. Thomas Morus

 12   Pfarrbüro – Seelsorgeteam

 13   Gemeinde-Ausschüsse
		    als Ansprechpersonen vor Ort

              www.sankt-franziskus-muenster.de

              Redaktion: Matthias Baum, Winfried Behler, Rossi Burlage,
              Andreas Rehm
              Druck: Druckerei Joh. Burlage GmbH & Co. KG
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EDITORIAL           3

Liebe Leserin, lieber Leser,

wie werden Sie in diesem Jahr Weih-      Weihnachten 2020 kann uns auch
nachten feiern? Normalerweise ist        verdeutlichen, dass die Geburt
gerade das Weihnachtsfest von vielen     Jesu nichts Harmlos-Kitschiges ist,
Gewohnheiten und Ritualen geprägt.       sondern dass Gott in Bethlehem das
Vieles davon werden wir in diesem        größtmögliche Risiko eingegangen ist,
Jahr unterbrechen und überprüfen         um uns Menschen nahe zu kommen,
(müssen). Was ist wirklich wichtig –     „zu Herzen zu gehen“. Hat es sich
und was ist möglich?                     gelohnt? Die Antwort liegt bei uns.
                                         Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes,
Weihnachten 2020 kann uns beson-         gesundes und „nahe gehendes“ Fest
ders deutlich machen, wie sehr wir       der Geburt Jesu, der Menschwerdung
auf Nähe angewiesen sind – aber          Gottes.
auch, wie gefährlich diese „Nähe“                          Für das Redaktionsteam:
werden kann. Welches Risiko bin ich                              Ihr Andreas Rehm
bereit einzugehen? Und wovor möch-
te ich mich und andere
lieber schützen?                PS: Für viele Menschen ist die derzei-
                                tige Situation sehr belastend. Wenn
                                Sie ein Gespräch wünschen, zögern
                                Sie nicht, ein Mitglied des Seelsorge-
                                Teams anzusprechen oder anzuschrei-
                                ben! Nur Mut!
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4   TITEL THEMA

    Wir haben einmal nachgefragt, wie die derzeitige besondere Situation
    rund um die Corona-Pandemie erlebt wird. Stimmen und Stimmungen
    dazu aus unserer Gemeinde finden Sie auf den nächsten Seiten.

    Kinder und Corona: Das Beste aus jedem
    einzelnen Augenblick machen!
    Seit März begleitet uns nun die         erfordert vor allem Kommunikation
    Corona-Pandemie. Zu Beginn war es       und Transparenz! Wir blieben im Aus-
    für alle unfassbar, so lange zu Hause   tausch und erstellten Pläne, um den
    zu sein. Unser Kita-Team und unsere     neuen Kita-Alltag für alle so sicher
    Familien mussten schlagartig umden-     und schön wie möglich zu gestalten.
    ken, bekannte Wege verlassen und        Stück für Stück zum Glück. Und wir
    neue Wege gehen. Dies zerrte an den     staunten nicht schlecht! Die Kinder
    Nerven und stellte uns alle vor große   passten sich sehr schnell an, und die
    Herausforderungen. Es kamen viele       Verabschiedung der Eltern an der
    Fragen und Gedanken auf: Wie wird       Eingangstür brachte neue Chancen
    es weiter gehen? Wie verarbeiten die    der Selbstständigkeit mit sich. Von
    Kinder diese außergewöhnliche Zeit?     nun an wird jedes Fest und jede
    Was braucht dieser neue Alltag?         Aktivität neu geplant und angepasst.
                                            Für die Kinder ist vollkommen klar:
                                            „Das machen wir wegen Corona so“.
                                            Sie lernen, damit umzugehen und
                                            machen das richtig gut! Es ist schön
                                            zu sehen, wie die Kinder mit dieser
                                            Zeit umgehen. Sie zeigen uns täglich,
                                            wie dankbar wir für jeden neuen Tag
                                            sein können. Sie freuen sich einfach
                                            über den einzelnen Augenblick und
                                            machen das Beste daraus.
                                            Wir sind dankbar für jeden neuen Tag
                                            in der Kita!
    Wir planten von Woche zu Woche,
    teils von Stunde zu Stunde. Jeder                                    Annika Bernads,
    musste sich neu anpassen. Das                          Leiterin der Kita Thomas Morus
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TITEL THEMA               5

Jugendliche und Corona:
Freiheit für die Anderen
Jesus sagt: „Alles, was ihr von anderen erwartet, das tut auch ihnen.
Darin besteht das Gesetz und die Propheten.“ (Mt 7, 12).

Der Mundschutz ist wohl das Sinnbild
unserer Tage. Aber wen schützt diese
Maske? Wahrscheinlich schützt sie
weniger mich selbst als die Menschen
um mich herum. Wem nützt also die-
se Maske? Meinem Gegenüber, dem
Anderen. Wenn wir alle den Schutz
unseres Nächsten ernst nehmen,
dann schützen wir uns gegenseitig.
Dann wird diese Maske zum Zei-
chen dessen, was Jesus sagt: Meine
Freiheit findet ihre Grenze immer an
der Freiheit des Anderen. Daran wird
deutlich, dass nicht ich als Einzelner
lebe und bin, sondern dass ich in
einer Gemeinschaft existiere.             Respekt vor der unantastbaren Wür-
                                          de des Anderen erfüllt sein. Hier zeigt
Das Wort „Unabhängigkeit“ ist daher       sich also wiederum die Abhängigkeit
auch kein Wort, welches je die Rea-       vom Anderen. So ist Unabhängigkeit
lität der Menschen beschrieben hat.       ein Märchen. Wer unabhängig von
Wir sind abhängig voneinander – was       seinen Mitmenschen und ohne Rück-
nicht bedeutet, dass wir nicht ande-      sicht auf sie handelt, handelt nicht
rer Meinung oder anderen Glaubens         frei, sondern willkürlich.
sein können. Erst im Dialog miteinan-
der zeigt sich unsere Freiheit. Dieser                            Tilman Hesselkamp,
Dialog muss aber von gegenseitigem              Mitglied des Jugendgottesdienstkreises

                    Im YouTube-Kanal: „Jugendgottes-
                    dienste St. Franziskus“,
                    Video: „Freiheit“
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6   TITEL THEMA

    Familie und Corona:
    Geschärfter Blick für Gemeinschaft

    Für unsere Großen ist die Zeit an-        Ehrlicherweise war der Weg ins Büro
    strengend. Blöd ist für sie, dass sie     da häufig die entspanntere Alterna-
    sich nicht so mit anderen treffen oder    tive. Auch wenn dort Corona massiv
    feiern können. Insbesondere im Lock-      den Alltag bestimmte und selbst im
    down fiel es schwer, sich nicht so frei   Homeoffice wenig Flexibilität blieb zu
    bewegen zu können und aufeinan-           unterstützen.
    der zu hocken. Unser Jüngster hatte
    hingegen zuhause mehr Programm
    als sonst.                                Alle vermissen das, was früher ein-
                                              fach „normal“ war: Alltag ohne Maske,
    Für uns Eltern ist diese Zeit ambiva-     Fußballtraining, Reiten, Miteinander
    lent. Den Lockdown hat insbesondere       in der Schule, Singen im Schulchor,
    Barbara einerseits als sehr anstren-      unbedarft mit Familie und Freunden
    gend empfunden: Vier Kinder mit           treffen, Herzlichkeit, Umarmungen,
    allen Gefühlslagen durch das Home-        geliebte Ereignisse...
    schooling zu begleiten, war eine
    große Herausforderung. Andererseits       Bewahren würden wir gerne - je nach
    war durch den Wegfall sämtlicher          Temperament mehr oder weniger -
    Aktivitäten der Tag entzerrter und        die Zeit und Nähe mit der Familie und
    ruhiger.                                  etwas mehr Ruhe im Alltag.

                                              Hat Corona den Glauben verändert?
                                              Von „nö“ bis „mehr Zeit über Gott
                                              und Glauben nachzudenken“ ist alles
                                              dabei. Für uns „Große“ hat Corona
                                              den Blick auf Gemeinschaft neu
                                              geschärft: mit Menschen bewusst Zeit
                                              zu verbringen und offener zu sein für
                                              das, was sie bewegt.

                                                    Barbara Skudlarek und Markus Funk,
                                                                  Eltern von vier Kindern
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TITEL THEMA                7

Senioren und Corona:
Die vertraute Nähe fehlt!
                                        Corona- Zeit alles zunichte gemacht.
                                        Das Leben hat sich sehr verändert.
                                        Ich vermisse den Gedankenaustausch
                                        mit vielen Freundinnen und Freun-
                                        den. Jetzt bin ich alt, und da fehlen
                                        mir die Freundinnen und Freunde,
                                        die wegen der Ansteckungsgefahr
                                        durch Corona keine Kontakte mehr
                                        haben wollen.

                                        Die Corona-Pandemie hat auch etwas
                                        mit meinem Glauben zu tun. Vor der
                                        Corona-Zeit war ich jeden Samstag
                                        in der Abendmesse. Anschließend
                                        trafen wir uns mit dem Pastor und
                                        Freundinnen und Freunden im
                                        Kirchen-Foyer. Das fällt jetzt weg, und
                                        ich wünsche mir, dass alles wieder
Ich bin eine Seniorin aus der Pfarr-    so wird wie vor der Corona-Zeit. Ich
gemeinde St. Franziskus und lebe im     merke schon, dass ich mich etwas
Pfarrbezirk St. Thomas-Morus schon      von der Kirche entferne und mir die
über 50 Jahre. Vieles habe ich erlebt   Gottesdienste nicht mehr so wichtig
und ich hatte immer viele Kontakte      sind wie früher.
mit Menschen z.B. beim Kranken-                                     Bärbel Brüning,
besuchsdienst, in der KFD und beim              engagierte Seniorin in St. Franziskus
Gedächtnistraining. Leider hat die
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8   TITEL THEMA

    Gemeinde und Corona:
    Katalysator für Veränderungen
    Für St. Franziskus war und ist Corona    … nimmt die spirituelle Autonomie
    – nach dem Verlust von Pfarrer Süh-      vieler Christ*innen zu
    ling und dem Verlust einer gewissen      … wird langfristiges Engagement
    Eigenständigkeit – zunächst einmal       seltener, spontane Hilfsbereitschaft
    eine weitere Verlust-Erfahrung.          dagegen größer, nicht zuletzt durch
                                             digitale Vernetzungen.
    Nach dem Lockdown haben zwar die
    öffentlichen Gottesdienste und Ver-      Wichtig scheint mir, in dieser Zeit
    anstaltungen größtenteils wieder be-     die „Berufung“ von Gemeinde im
    gonnen, aber viele fragen sich, ob es    Auge zu behalten. Sie soll ein Ort
    „nach Corona“ wohl jemals wieder so      sein oder werden, an dem Gottes
    werden wird wie vorher. Wahrschein-      Liebe erfahrbar wird und Menschen
    lich ist, dass es nicht mehr so werden   sich gegenseitig im „Glauben-Leben“
    wird. Dass Corona die Veränderungs-      unterstützen können. Und vielleicht
    prozesse, die sich schon länger          wird Gemeinde in Zukunft weniger
    abzeichneten, verstärkt hat.             einen „Komplett-Service“ anbieten
                                             als vielmehr einen Nährboden für
    Zum Beispiel…                            Menschen, die nach Gemeinschaft im
    … gehen die spirituellen Bedürfnisse     Glauben suchen.
    weiter auseinander
    … wird die Bindung an Gemeinde                                       Andreas Rehm,
    individueller und spezifischer                     Pastoralreferent in St. Franziskus
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INFORMATIONEN              9

Angebote im 		                          Firmung
Advent                                  Wegen der Corona-Situation wird die
                                        Firmung 2021 für die Jugendlichen
„Offene Kirche“                         aus unserer Pfarrei am 19.06. im
Zeit für Besinnung und Gebet bei        Paulus-Dom gespendet.
adventlicher Beleuchtung und Musik
donnerstags ab 17.30 Uhr in der
St.-Norbert-Kirche: am 3., 10., und     Spenden-Konten
17.12.                                  St. Franziskus für Misereor, Adveniat
                                        IBAN: DE04 4006 0265 0013 1377 02
Lebendiger
Adventskalender                         Partnerschaft mit Bhopal/Indien
gemeinsam eine Türe öffnen, Lieder      IBAN: DE79 4006 0265 0003 7840 00
singen und Glühwein mit Gebäck
genießen – freitags um 18.00 Uhr:       Partnerschaft mit Timbiras/Brasilien
am 04.12. an der Norbertkirche,         IBAN: DE43 4006 0265 0002 6770 05
Kirchturm (sofern corona-bedingt
möglich!).                              Partnerschaft mit Nadraq/Rumänien
                                        IBAN: DE70 4006 0265 0002 6770 04
Ökumenische
Kirchenmusik                            Pfarrcaritas (DKM)
in diesem Jahr als „musikalischer Ad-   IBAN: DE74 4006 0265 0013 1377 03
ventsweg“ am 13.12. um 17.00 Uhr
von der Norbert- bis zur Andreas-       Pfarrcaritas (Sparkasse)
Kirche.                                 IBAN: DE28 4005 0150 0020 0033 80

                                        Franko e.V.
Termine 2021                            IBAN: DE05 4006 0265 0017 8255 00

Erstkommunion                           Bitte beachten: Bis 200 Euro dient Ihr
Die beiden Sonntage vor und nach        Überweisungsträger bzw. Kontoaus-
Christi Himmelfahrt sind für die        zug als Spendenbestätigung für das
Kinder des Jahrgangs 2020 reserviert,   Finanzamt. Auf Anfrage stellt Ihnen
die noch nicht zur Erstkommuni-         das Pfarrbüro aber gerne eine eigene
on gegangen sind. Die Kinder des        Bescheinigung aus.
Jahrgangs 2021 werden in kleinen
Gruppen in normalen Sonntagsmes-
sen zur Erstkommunion gehen.
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10   GOTTESDIENSTE

     St. Norbert
     1. Advent 28. / 29. November
     Samstag       17.00 Uhr Vorabendmesse
     Sonntag       09.30 Uhr Eucharistiefeier
                   18.30 Uhr Friedensgebet

     2. Advent, 05. / 06. Dezember
     Samstag       17.00 Uhr Vorabendmesse
     Sonntag       11.00 Uhr Familienmesse

     3. Advent, 12. / 13. Dezember
     Samstag       17.00 Uhr Vorabendmesse
     Sonntag       09.30 Uhr Eucharistiefeier
                   17.00 Uhr Start des musikalischen Adventswegs

     4. Advent, 19. / 20. Dezember
     Samstag       17.00 Uhr Vorabendmesse
     Sonntag       09.30 Uhr Eucharistiefeier

     Weihnachten, 24. bis 26. Dezember
     Donnerstag    Wahrscheinlich wird es Heiligabend verschiedene Angebote
     Heiligabend   geben: Materialien für Zuhause, „Offene Kirche“, Gottesdienste
                   in den Nachbarschaften, Gottesdienste in der Kirche
                   (mit Anmeldung!). Bitte informieren Sie sich hier:
                   https://sankt-franziskus-muenster.de/heiligabend/
     Freitag       09.30 Uhr Festmesse
     1. Weihnachtstag
     Samstag       09.30 Uhr Festmesse
     2. Weihnachtstag

     Fest der Heiligen Familie, 27. Dezember
     Sonntag       09.30 Uhr Eucharistiefeier

     Jahreswechsel, 31. Dezember 2020
     Donnerstag    17.00 Uhr Jahresabschlussmesse
     Silvester
GOTTESDIENSTE                     11

St. Thomas Morus
1. Advent, 28. / 29. November
Samstag        18.30 Uhr Vorabendmesse
Sonntag        11.00 Uhr Eucharistiefeier

2. Advent, 05. / 06. Dezember
Samstag        18.30 Uhr Vorabendmesse
Sonntag        09.30 Uhr Eucharistiefeier
               18.30 Uhr Taize-Gebet

3. Advent, 12. / 13. Dezember
Samstag        18.30 Uhr Vorabendmesse                     Wer sich vorstellen kann, Heilig-
Sonntag        11.00 Uhr Familienmesse                     abend um 17 Uhr einen kurzen
                                                           Gottesdienst für die Nach-
4. Advent, 19. / 20. Dezember                              barschaft anzubieten, möge
Samstag        18.30 Uhr Vorabendmesse                     sich bitte bei Andreas Rehm
Sonntag        11.00 Uhr Eucharistiefeier 		               melden.
               18.30 Uhr Bibel teilen

Weihnachten, 24. bis 26. Dezember
Donnerstag     Wahrscheinlich wird es Heiligabend verschiedene Angebote
Heiligabend    geben: Materialien für Zuhause, „Offene Kirche“, Gottesdienste
               in den Nachbarschaften, Gottesdienste in der Kirche
               (mit Anmeldung!). Bitte informieren Sie sich hier:
               https://sankt-franziskus-muenster.de/heiligabend/
Freitag        11.00 Uhr Festmesse
1. Weihnachtstag
Samstag        11.00 Uhr Festmesse
2. Weihnachtstag

Fest der Heiligen Familie, 27. Dezember
Sonntag        11.00 Uhr Eucharistiefeier

Neujahr, 01.Januar 2021
Freitag        11.00 Uhr Festmesse zum Jahresbeginn
Neujahr 2021
12   KONTAKTE

     Pfarrbüro                                Seelsorgeteam
     Sie erreichen uns wie folgt:             Alexandru Dragos, Pastor
     ' 0251 – 16 13 90                        ' 0176 - 40 53 02 57
     6 0251 – 16 13 921                       * alexandru.dragos@
     * post@sankt-franziskus-muenster.de         sankt-franziskus-muenster.de
     : www.sankt-franziskus-muenster.de
                                              Max Dreckmann, Pastoralassistent
     Büro an der St. Norbert-Kirche           ' 0157 - 70 37 18 48
     (Schneidemühler Str. 23)                 * max.dreckmann@
     Montag 		           9.00 bis 11.00 Uhr      sankt-franziskus-muenster.de
     Montag bis        15.00 bis 17.00 Uhr
     Mittwoch                                 Hendrik Drüing, Subsidiar
     Donnerstag        15.00 bis 18.00 Uhr    ' 0251 - 16 13 90
                                              * hendrik.drueing@
     Büro im Foyer der                           sankt-franziskus-muenster.de
     St. Thomas-Morus-Kirche
     (Thomas-Morus-Weg 11)                    Josef Ernst, Pfarrer emeritus
     Dienstag            9.00 bis 11.00 Uhr
     Donnerstag        15.00 bis 18.00 Uhr    Ulrich Messing, Pfarrverwalter
                                              ' 0251 – 21 40 00
     Bitte kontaktieren Sie das Pfarrbüro     * ulrich.messing@t-online.de
     vorrangig per Telefon oder Mail!
                                              Andreas Rehm, Pastoralreferent
     Vom 23. Dezember 2020 bis zum            ' 0251 – 29 61 96
     6. Januar 2021 sind die Büros ge-        * andreas.rehm@
     schlossen.                                  sankt-franziskus-muenster.de

                                              Marion Tumbrink,
     Bücherei                                 Pastoralassistentin
     (im Thomas-Morus-Gemeindezentrum)        ' 01590 - 81 66 135
     ' 0251 – 16 24 54 68 (auch AB)           * marion.tumbrink@
                                                 sankt-franziskus-muenster.de

                                              Stephanie Wieschus,
                                              Pastoralreferentin
                                              ' 0251 - 21 40 12
                                              * wieschus@bistum-muenster.de
INFORMATIONEN                    13

NEU: Gemeinde-Ausschüsse als Ansprech-
personen vor Ort

Seit dem Weggang von Pfarrer Sühling haben wir Pfarreirats-Mitglieder
oft die Frage von Gemeinde-Mitgliedern gehört: „Wer ist eigentlich
ansprechbar für uns? Wer bekommt mit, was vor Ort so läuft und was
fehlt?“

Bei der Pfarreirats-Klausur vom 4. bis
6. September haben wir einstimmig
beschlossen, darauf zu reagieren
und zwei Gemeinde-Ausschüsse
(einen für St. Norbert, einen für St.
Thomas Morus) zu initiieren. Diesen
Ausschüssen gehören Mitglieder der
Leitungsgremien und hauptamtliche
Mitarbeiter*innen an.
                                         In St. Thomas Morus sind es Hilde-
In St. Norbert sind dies Bianca          gard Sonius, Rieke Klee, Oliver Krehl,
Hesselkamp, Felin Twagirashyaka,         Markus Söbbeke, Willi Feller,
Andreas Vogt, Roswitha Burlage,          Marietheres Kroner, Marina Meyer
Simone Lennerz, Alexandru Dragos         und Andreas Rehm
und Stephanie Wieschus                   ' 0251 – 29 61 96
' 0251 - 21 40 12                        * andreas.rehm@
* wieschus@bistum-muenster.de               sankt-franziskus-muenster.de

                                         Die Gemeinde-Ausschüsse sind auch
                                         offen für Menschen, die sagen: „Mein
                                         Herz schlägt für St. Norbert – mein
                                         Herz schlägt für Thomas Morus!“
                                         Sprechen Sie uns einfach an. Wir
                                         haben ein offenes Ohr für Sie!

                                                                Für den Pfarreirat:
                                               Bianca Hesselkamp und Andreas Vogt
14   PERSONEN

     Ulrich Messing:
     Schon im Kinderwagen auf Caritas-Tour

     Seit Ende 2019 ist Ulrich Messing, der Leitende Pfarrer von St. Josef
     Kinderhaus und St. Marien Sprakel, Pfarrverwalter für St. Franziskus.
     Höchste Zeit, ihn vorzustellen!

     Sein Weg zum Priester-Beruf ist un-     Besonders am Herzen liegt ihm die
     gewöhnlich: 1966 in Bocholt geboren,    Caritas, die ihm gleichsam in den
     führte er ihn über die Hauptschule,     Kinderwagen gelegt wurde, weil seine
     die Realschule,                                             Mutter ihn schon
     dann die Höhere                                             früh zu ihren
     Handelsschule                                               Haussammlungen
     zunächst zu einer                                           mitnahm. Über
     Ausbildung als In-                                          seinen Einsatz für
     dustrie-Kaufmann.                                           die katholischen
     Dabei begleitete                                            Kitas wurde er
     ihn schon früh                                              nach und nach auf
     die Frage, ob er                                            allen Ebenen der
     vielleicht Priester                                         Caritas Deutsch-
     werden solle. Der                                           lands aktiv.
     Kontakt zu einer
     Gemeinschaft von                                            Trotz seiner vielen
     vier Priestern, die                                         Aufgaben lässt er
     in Herz Jesu wohnten und nach dem       es sich nicht nehmen Zeit zu haben
     „Ahlener Modell“ (Priester-Ausbildung   für Freunde und Familie, Schwimmen,
     in der Praxis) ausgebildet wurden,      Theater, Kino, Lesen – und Plätzchen-
     führte ihn Mitte der 80er Jahre zu      backen in schlaflosen Nächten. Die
     einer Antwort.                          hat er manchmal – auch wenn er im-
                                             mer wieder Kraft schöpft aus Psalm
     Nach verschiedenen Ausbildungs-         23: „Der Herr ist mein Hirte, nichts
     Stationen in Ahlen, Borken, Kamp-       wird mir fehlen.“
     Lintfort, Ochtrup und Rheine wurde                                 Andreas Rehm
     er 2002 Pfarrer in Mecklenbeck und
     dann 2011 in Kinderhaus.
PERSONEN          15

Stephanie Wieschus:
Willkommen in der „zweiten Heimat“!

Seit April ist Stephanie Wieschus als Pastoralreferentin in St. Franziskus
und in St. Marien / St. Josef eingesetzt. So stellt sie sich selbst vor:

Hallo, ich bin Stephanie Wieschus,     Meine Assistenzzeit habe ich im
bin 31 Jahre jung und die „Neue“ im    Ruhrgebiet in der Pfarrei St. Antonius
Team.                                  in Herten verbracht. Dort habe ich
                                       mich überwiegend in der Jugendar-
                                       beit ausgetobt und ausprobiert. Von
                                       Ferienlagern über Messdiener- und
                                       Leiterrundenbetreuung bis hin zur
                                       Firmung war alles dabei. Darüber
                                       hinaus war ich gerne im Predigtdienst
                                       tätig und habe schon mitbekommen,
                                       dass ich hier in meiner neuen Einsatz-
                                       pfarrei auch wieder predigen darf.

                                       Eine neue Herausforderung wird für
                                       mich der Begräbnisdienst darstel-
                                       len, dem ich mit großem Respekt,
                                       aber auch mit gespannter Vorfreude
                                       begegne.
Ich komme gebürtig aus Schermbeck
und habe vor meiner Berufseinfüh-      Außerhalb der Arbeit spiele ich
rung sieben Jahre lang in Münster      sehr gerne Volleyball, singe gerne
gewohnt und Theologie studiert, ken-   (am liebsten in Gemeinschaft), bin
ne Münster also gut und freue mich     generell für sportliche Aktivitäten zu
riesig darüber, nun zurückkehren       haben und mag gesellige Abende mit
zu dürfen in meine gefühlte „zweite    Freunden.
Heimat“.
                                       Ich freue mich, Sie und Euch
                                       kennenzulernen und bin gespannt
                                       auf das, was mich in St. Franziskus
                                       erwartet!
16   BERICHTE

     St. Franziskus kommt zu Ihnen
     nach Hause!

     Viele Gemeindemitglieder erleben die aktuelle Situation besonders
     schmerzlich, weil sie weder an Gottesdiensten teilnehmen möchten
     oder können noch Zugang zu den digitalen Informationen der Gemeinde
     haben. Für sie haben wir drei spezielle Angebote:

     1. Informationen: Wenn Sie gerne         lieber einen kleinen Hausgottesdienst
     aktuelle Informationen als Brief per     allein oder mit anderen in Verbun-
     Post erhalten möchten, teilen Sie        denheit mit der Pfarrgemeinde feiern
     doch bitte dem Pfarrbüro diesen          möchten, dann melden Sie sich doch
     Wunsch kurz mit und wir sorgen da-       bitte auch beim Pfarrbüro, und wir
     für, dass Sie regelmäßig über wichtige   lassen Ihnen das zukommen, was Sie
     Neuigkeiten informiert werden!           dafür benötigen.

     2. Weihnachten: Wenn Sie absehen         3. Wenn Sie gerne zu Hause die
     können, dass Sie am Heiligen Abend       heilige Kommunion empfangen
                                              möchten, bieten einige Kommunion-
                                              helferinnen und Kommunionhelfer
                                              seit neuestem einen besonderen
                                              Dienst an: In einer würdigen Form
                                              wird Ihnen die gewandelte Hostie mit
                                              Gebeten, einem Bibeltext und einem
                                              Impuls an der Haustür übergeben.
                                              Ihre Wohnung wird dabei nicht betre-
                                              ten, um Sie und auch Ehrenamtliche
                                              nicht unnötig
                                              zu gefähr-           Melden Sie sich
                                              den.                 auch in diesem
                                                                   Fall gerne beim
                                                                   Pfarrbüro:
                                                                   ' 0251 – 16 13 90
BERICHTE               17

Sternsinger*innen hoffen auf ein „Go“
Unter dem Motto „Kindern Halt geben“ hat das Sternsinger-Hilfswerk
für das Jahr 2021 als Beispielland die Ukraine gewählt. Dort wachsen
viele Kinder ohne ihre Eltern auf, weil diese im Ausland arbeiten.

Sowohl in St. Norbert bzw. Coerde      Wie genau sie das unter den dann
als auch in St. Thomas Morus bzw.      aktuell gegebenen Bedingungen
Rumphorst werden die Sternsin-         durchführen können, werden wir
ger – sofern möglich – am 9. Januar    noch bekannt geben.
durch die Straßen ziehen, die Häuser
segnen und Geldspenden für Kinder               Roswitha Burlage für St. Norbert,
in der Einen Welt sammeln.                    Hildegard Sonius für Thomas Morus

                                                          Bitte informieren Sie sich
                                                          auf unserer Homepage:
                                                          https://sankt-franziskus-
                                                          muenster.de/sternsinger/
18   BERICHTE

     Familien-Paten für Flüchtlings-Familien
     gesucht!

     Viele Flüchtlinge leben inzwischen in eigenen Wohnungen und nicht
     mehr in den städtischen Unterkünften. Trotzdem brauchen sie Unter-
     stützung im Alltag, im beruflichen Bereich und in der Erziehung.
     Die Flüchtlingshilfe Münster-Nordost sucht daher dringend nach
     Familien-Paten.

     Bei Interes-    Falls Sie Familienpatin oder -pate werden möchten,          Die bis-
     se werden       so melden Sie sich bitte bei Claudia Fürst im               herigen
     in einem        Familienzentrum St. Norbert,                                Erfah-
     ersten          ' 0251 - 16 13 940 oder unter                               rungen
     Schritt in      * claudia.fuerst@franziskus-konkret.de                      zeigen,
     einem per-      Wir freuen uns!                                             dass
     sönlichen                                                                   gerade
     Gespräch                                                                    Fami-
     die individuellen Vorstellungen und        lienpaten oft als eine wichtige und
     Zeitvorgaben der zukünftigen Paten         starke Stütze im Alltag empfunden
     ermittelt. In einer ersten Begegnung       werden. Auf der anderen Seite wer-
     besteht dann die Möglichkeit eines         den auch die Paten bereichert: Sie
     unverbindlichen Kennenlernens.             lernen verschiedene Familienmodelle
     Verläuft dies im gegenseitigen Einver-     und Kulturen kennen und bekom-
     nehmen, wird in einem letzten Schritt      men einen Einblick in den Alltag von
     ein Treffen organisiert, in dem eine       Flüchtlingsfamilien. Es ist ein schönes
     konkrete Vereinbarung abgespro-            Gefühl, durch kleine Alltagshilfen
     chen wird.                                 wirksame Hilfe leisten zu können. Die
                                                Familienpaten werden während der
     Flüchtlingsfamilien brauchen oft viel-     Familienpatenschaft von einer Sozi-
     fältige Unterstützung in Fragen der        alpädagogin begleitet, an die sie sich
     Alltagsbewältigung und der Kinder-         bei Fragen immer wenden können.
     erziehung. Familienpaten verbringen
     Zeit mit diesen Familien, unterstützen         Für die Flüchtlingshilfe Münster Nordost:
     und entlasten sie auf diese Weise in                                     Hanni Lamken
     ihrem Alltag.
BERICHTE        19

Lernen und genesen im Kirchraum
Die Suche nach einem geeigneten Raum für den Sprachkurs hat zu
einem interessanten Projekt geführt. Claudia Fürst berichtet:

Aus meiner Sicht musste dringend         Mit Erdungs-, Achtsamkeits- und
ein Präsenz-Sprachkurs stattfinden,      Muskelentspannungsübungen lernen
da die Mütter Kontakt zu uns und         die Mütter, mit ihrer Aufmerksamkeit
untereinander brauchen. Ein wich-        wieder im Hier und Jetzt zu sein. Sie
tiger Handlungsbedarf bestand bei        erfahren Vertrauen in die eigenen
den traumatisierten Geflüchteten, da     Fähigkeiten und lernen, sich selbst
Corona für sie als besonders große       zu beruhigen. Sie kommen aus ihrer
unsichtbare Bedrohung die Gefahr         kreisenden Gedankenwelt heraus,
einer Re-Traumatisierung bedeute-        und ihr Gefühl ist wieder stärker mit
te. Ich erlebte die Mütter in einem      Kopf und Körper verbunden.
„dissoziierten“ Zustand: äußerlich
erstarrt und gelähmt, aber innerlich     Ganz besonders verläuft der Kurs
unter Hochspannung.                      dienstags: nach den Stabilisierungs-
                                         übungen gibt es ein zehnminütiges
Die Idee war, unsere Kirche als Lern-    Orgelspiel von Bernd Beenen. Diese
ort für den Sprachkurs zu nutzen.        Zeit wird genutzt für Entspannung,
Und nicht nur das: Im Zusammen-          stilles Gebet und das Anzünden von
hang mit meiner Weiterbildung            Kerzen. Damit hat die St.-Norbert-
zur Traumapädagogin flechte ich          Kirche eine besondere Bedeutung für
verschiedene körperbezogene Sta-         uns bekommen!
bilisierungsübungen in den Sprach-
kurs ein und wandle damit bei den
Teilnehmerinnen das Gefühl von
Unsicherheit in Sicherheit und Selbst-
bewusstsein.
„Adveniat“ bittet um Ihre Spende!
                            Die Corona-Pandemie trifft mit der Landbe-
                            völkerung auf eine besonders verletzliche
                            Gruppe von Menschen, deren Immunabwehr
                            aufgrund ihrer Armut, den chronischen
                            Leiden an Infektionskrankheiten sowie ihrer
                            Ernährungssituation bei einer Infektion
                            schnell überfordert ist. Deshalb rückt das
                            Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat mit seiner
                            diesjährigen Weihnachtsaktion unter dem
                            Motto „ÜberLeben auf dem Land“ die Sor-
                            gen und Nöte der armen Landbevölkerung
                            in den Blickpunkt. Schwerpunktländer sind
                            Argentinien, Brasilien und Honduras.
                            Corona verschärft die Not und verringert die
                            Spenden – daher bitten wir Sie in diesem
                            Jahr um eine besonders großherzige
                            Gabe!

Impressum
Kath. Kirchengemeinde St. Franziskus
V.i.s.d.P. Pfarrer Ulrich Messing
Schneidemühler Straße 23, 48157 Münster
'    02 51 - 16 13 90
6 02 51 - 16 13 921
* post@sankt-franziskus-muenster.de
www.sankt-franziskus-muenster.de
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