Informations- und Familientag Haustierpark Marburg 29.09.2013 - Ihr Programmheft - Förderverein Haustierschutzpark Marburg e.V.

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Informations- und Familientag Haustierpark Marburg 29.09.2013 - Ihr Programmheft - Förderverein Haustierschutzpark Marburg e.V.
Förderverein Haustierschutzpark Marburg e.V.
      und Marburger Bürgerliste (MBL)

  Informations- und Familientag
      Haustierpark Marburg
           29.09.2013

          Ihr Programmheft
Informations- und Familientag Haustierpark Marburg 29.09.2013 - Ihr Programmheft - Förderverein Haustierschutzpark Marburg e.V.
Oberbürgermeister Egon Vaupel                                             Landrat Robert Fischbach

                                            Grußwort

                                Haustierpark im Botanischen Garten

                                        29.September 2013

Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher,

es gibt alte, traditionelle Haustierrassen, die vom Aussterben bedroht sind. Die Veranstaltung
„Haustierpark“ im Neuen Botanischen Garten macht diese Tatsache öffentlich. Und besser als
mit einem Familiennachmittag lässt sich doch kaum demonstrieren, was ein Haustierpark sein
kann: Zum einen Information über seltene oder vom Aussterben bedrohte Tierarten und zum
anderen das unmittelbare Erlebnis, dass der Erhalt dieser Tiere notwendig ist.

Der „Haustierpark“ im Botanischen Garten ist eine sehr gut besuchte Veranstaltung. Uns als
Schirmherren freut dies, und wir danken allen Frauen und Männern, die diesen Info- und
Familientag wieder so sorgfältig geplant und organisiert haben.

Die landwirtschaftliche Nutztierhaltung ist immer wieder Gegenstand öffentlicher Diskussionen.
Laut einer Allensbach-Umfrage erwarten rund 80 Prozent der Verbraucher, dass die deutsche
Landwirtschaft ihre Tiere tiergerecht hält. Zugleich vermuten viele Verbraucher aber, dass es bei
der Nutztierhaltung Missstände gibt.

Initiativen, die den Tierschutz transparenter machen, gibt es bereits. Der „Tag des offenen
Hofes“ zum Beispiel wird heute gern von Landwirten angeboten. Hinzu kommt, dass hier
Einblicke möglich sind, die ein realistisches Bild von moderner Tierhaltung vermitteln.

Auch Veranstaltungen wie der Haustierpark tragen dazu bei, die breite Bevölkerung für das
große Thema Tierschutz zu sensibilisieren. Wir wünschen dem Familientag einen guten Verlauf
und den Besucherinnen und Besuchern interessante und kurzweilige Stunden im Neuen
Botanischen Garten.

Egon Vaupel                                            Robert Fischbach
Oberbürgermeister                                      Landrat

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Informations- und Familientag Haustierpark Marburg 29.09.2013 - Ihr Programmheft - Förderverein Haustierschutzpark Marburg e.V.
Vorwort

Dr. Jürgen Güntherschulze
                                            Vorwort

Ein Tierpark ist niemals fertig. Auch ein Bauernhof, ein Haustierpark oder eine zur Tradition
gewordene Tierpräsentation ist es nicht.

Vielmehr sieht der Betrachter oder interessierte Besucher solcher Einrichtungen oder solcher
Veranstaltungen immer nur eine Momentaufnahme der Qualität, der Sorgfalt und der gerade
definierten, also gültigen Form artgemäßer Tierhaltung. Je besser und zeitgemäßer die
Präsentation der gezeigten Tiere ist, umso größer wird der Sympathie-Wert der breiten
Besucher-Masse für unser gemeinsames Ziel sein - dem nachhaltigen Schutz und der
Erhaltung der Vielfalt alter landwirtschaftlicher Nutztierrassen im Sinne der Forderungen der
globalen Rio-Konvention von 1992.
Für das Überleben wertvoller Nutztierrassen kann die Warnung nur heißen: Ausgestorben
bedeutet Verschwunden von dieser Erde für alle Zeiten!

Die Vielfalt und liebenswerte Präsentation der alten und oft gefährdeten Nutztierrassen auf
dieser Marburger Veranstaltung spiegeln zugleich die erhaltenswürdige kulturhistorische
Leistung der Menschen einer bestimmten Region wieder, die diese Rassen traditionell pflegen
oder gehalten haben.

In diesem Sinne wünsche ich als Haustierkundler und als ein „Urgestein“ der
Erhaltungsbemühungen in Deutschland für diese Rassen dem Förderverein Haustierschutzpark
Marburg e.V. ein erfolgreiches Gelingen dieser Veranstaltung am 29. September, viele
interessante Gespräche und noch mehr neue Freunde der alten Nutztierrassen, sodass ein
deutlicher Anstoß zur Einrichtung eines Haustierparks in Marburg gegeben wird.

Dr. Jürgen Güntherschulze
Tierparkleiter
HAUSTIERPARK LELKENDORF GMBH

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Informations- und Familientag Haustierpark Marburg 29.09.2013 - Ihr Programmheft - Förderverein Haustierschutzpark Marburg e.V.
Liebe Gäste des Informations- und Familientages,

                             der Förderverein Haustierpark Marburg e.V. und die Marburger
                             Bürgerliste (MBL) haben diesen Infotag für Sie organisiert, damit
                             Sie sich umfassend zum Thema alte, seltene und vom Aussterben
                             bedrohte Haus- und Nutztierrassen informieren können.

                             Mit dem, was Sie hier und heute sehen, erleben und erfahren
                             können, wollen wir Sie überzeugen, uns und unser Anliegen zu
                             unterstützen.

                             Seit langem streben wir die Gründung eines „Arche-Parks“ für alte
                             Nutztierrassen an, um gezielte Erhaltungszucht zu betreiben, die
                             genetische Vielfalt zu erhalten und vor einem unwiederbringlichen
      Arno Niekamp           Aussterben zu bewahren. Alte Haustierrassen sind nicht nur ein
        Förderverein         erhaltenswertes sondern auch notwendiges Kulturgut der
   Haustierschutzpark e.V.   Menschheit.
                             Aber auch unter den Aspekten Vermarktung, Ernährung und
                             Genuss gewinnen gerade die alten Haustierrassen zunehmend an
                             Bedeutung.

                             Wir brauchen viele „Freunde“ die uns mit einer Fördermitgliedschaft
                             oder ihrer tatkräftigen Hilfe den Rücken stärken. Jedes neue
                             Mitglied bringt auch seinen „Bürgerwillen“ für dieses Vorhaben zum
                             Ausdruck.

                             Vieles ist möglich, wenn man es will! Denken wir uns den „Arche-
                             Park“ nicht nur als „Tierpark“ für Besucher, Touristen und
                             Naherholung, sondern auch als Ort für biologische und
                             kulturhistorische Bildung, für Naturschutz durch Beweidung, einen
                             Ort für Mensch-Tier-Kontakte, einen Ort für wissenschaftliche
                             Forschung wie z.B. die Ethologie.

                             Wie sie am heutigen Tage sehen können, hat eine solche
                             Einrichtung für Marburg, den Landkreis und darüber hinaus eine
                             hohe Attraktivität und wegen der Einmaligkeit viele Interessierte. Wir
 Dr. Hermann Uchtmann        hoffen, die Besucherzahlen am heutigen Tage unterstreichen dies
    Marburger Bürgerliste    ausdrücklich.

                           Wir freuen uns, dieses Mal mit dem Oberbürgermeister der Stadt
Marburg und dem Landrat des Kreises sogar zwei Schirmherren für die Veranstaltung zu
haben. Herzlichen Dank für das damit verbundene Zeichen des wohlwollenden Interesses an
unserem Vorhaben.

Unser Dank gilt auch der Leitung des Botanischen Gartens, allen Helfern, Tierhaltern und vor
allem den Moderatoren, die diesen Tag erst (bzw. wieder einmal) möglich gemacht haben.

Seien Sie uns alle herzlich willkommen und genießen Sie diesen Tag!
Wir wünschen Ihnen tolle Begegnungen, unwiederbringliche Eindrücke und viele Fotomotive zur
Erinnerung!

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Informations- und Familientag Haustierpark Marburg 29.09.2013 - Ihr Programmheft - Förderverein Haustierschutzpark Marburg e.V.
Ausgestellte Haustierrassen
Diee Nummern entsprechen den Stationen im Plan
   Waldschafe, Verbreitung: Mittelgebirgsregionen Bayerns (Böhmerwald,
   Bayerischer Wald), Tschechien und Österreich. Wollschaf.
   Bestand: stark gefährdet lt. Roter Liste d. GEH. (Quelle: Text+Bild: GEH)
   Aussteller: ZG Linne-Freiling, Udo Freiling, Steinweg 7, 35117 Münchhausen.

   Coburger Fuchsschafe, Verbreitung: Mittelgebirge von Nordbayern,
   Baden-Württemberg, Hessen und Thüringen. Bestand: 264 männliche und
   3770 weibliche Tiere erfasst (2011). Kategorie „Zur
   Bestandsbeobachtung“ lt. Roter Liste d. GEH. (Quelle Text + Bild: GEH)
   Aussteller: Martin Marx, Neumühle 1, 35315 Homberg/Ohm, www.neumuehle-homberg.de

   Angora-Kaninchen, Verbreitung: Urspr. Türkei, dann Bordeaux, dann
   Deutschland. Bestand: nur noch vereinzelte Züchter. Extrem gefährdet lt.
   Roter Liste d. GEH (Quelle Text + Bild: GEH)
   Aussteller: Reinhard Salamon, Jahnstraße 5, Stadtallendorf.

   Deutsche Widder

   Aussteller: Mirko Pfeiffer, Blockstr. 2, 35117 Münchhausen

   (Foto: wikipedia.de)

   Deutsche Riesen

   Aussteller: Mirko Pfeiffer, Blockstr. 2, 35117 Münchhausen
   (Foto: kaninchenzucht.de)

   Mecklenburger Schecken, thüringerfarbig-weiß (Neuzüchtung
   im ZDRK)
   Aussteller: Heiko und Sandra Findt, Am Lausberg 2a, 35085 Ebsdorfergrund, KZV H 532
   Niederweimar. (Foto: Heiko und Sandra Findt)

   Farbenzwerge gescheckt wildfarben-weiß
   (Neuzüchtung im ZDRK)
   Aussteller: Heiko und Sandra Findt, Am Lausberg 2a, 35085 Ebsdorfergrund, KZV H 532
   Niederweimar. (Foto: Heiko und Sandra Findt)

   Zwergwidder, thüringerfarben, wildfarben und blau
   Aussteller:
   a) Laura Schneider, In der Rosselbach 1, 35315 Homberg/Ohm, KZV H 532
   Niederweimar. b) Leon Schmidt, Dorfstr. 24 a, 35096 Weimar, KZV H 529 Wenkbach
   (wildfarben). c) Gerhard Zimmermann, Marburger Str. 16, 35096 Weimar, KZV H 529
   Wenkbach (thüringerfarben). d) Markus & Katrin Schmidt, Dorfstr. 24 a, 35096 Weimar,
   KZV H 529 Wenkbach (blau). (Foto: kaninchenzucht.de)

   Löwenwidder

   Aussteller: Laura Schneider, In der Rosselbach 1, 35315 Homberg/Ohm, KZV H 532
   Niederweimar. (Foto: Laura Schneider)

   Hasenkaninchen-Rexkaninchen-Mix

   Aussteller: Laura Schneider, In der Rosselbach 1, 35315 Homberg/Ohm, KZV H 532
   Niederweimar. (Foto: Laura Schneider)

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Aussteller: Gerhard Zimmermann, Marburger Str. 16, 35096 Weimar, KZV H 529
Wenkbach. (Foto: Hagen Graebner (Own work) via Wikimedia Commons)

Kleinsilber, hell

Aussteller: Dominick Haupt, Marburger Str. 13, 35096 Weimar, KZV H 529 Wenkbach
(Foto. Piet van Lune)

Marburger Feh

Aussteller: Marius Justus Becker, Gießener Str. 8, 35096 Weimar, KZV H 529 Wenkbach
(Foto: kaninchenzucht.de)

Neuseeländer, weiß

Aussteller: Manfred Jeske, Am Hang 12, 35096 Weimar, KZV H 529 Wenkbach
(Foto: Rassestandard)

Ardenner Hühner, Herkunft: Uralte belgische Rasse, geht vermutlich
auf das gallische Huhn der Römerzeit zurück. Leichtes, bewegliches
Landhuhn, wird in verschiedenen Farben gezüchtet. Bestand: In
Deutschland weniger als fünf Zuchten, auch im Heimatland selten.
(Text: Armin Six; Foto: www.huehnerwelt.de)
Züchter: Sebastian Kral, Konradshöhe 87, 42289 Wuppertal, Tel.: 02022-950771.

Bergische Kräher, Herkunft: Vor Jahrhunderten im Bergischen Land
aus südosteuropäischen Langkräherrassen entstanden. Rassetypisch ist
der verlängerte, bis zu 15 Sekunden andauernde Krähruf. In
verschiedenen Farben vorkommend. Bestand: Stark gefährdet lt. Roter
Liste BDRG/GEH. (Text: Armin Six; Foto: Thilo Bock)
Züchter: Sebastian Kral, Konradshöhe 87, 42289 Wuppertal, Tel.: 02022-950771.

Bergische Schlotterkämme, schwarz und schwarz-
weißgedobbelt, Herkunft: Im 19. Jh. im Bergischen Land aus
Landhühnern und Bergischen Krähern entstanden. Farbenschläge: schwarz,
gesperbert, schwarz-weißgedobbelt, schwarz-gelbgedobbelt. Bestand:
Extrem gefährdet lt. Roter Liste BDRG/GEH.
(Text: Armin Six; Foto: Rassegeflügel-Standard für Europa)
Züchter: Sebastian Kral, Konradshöhe 87, 42289 Wuppertal, Tel.: 02022-950771; Ingo
Freund, Lichtweg 3, 35066 Frankenberg–Viermünden, Tel.: 06451-230331.

Bergische Zwerg-Kräher, Herkunft: Zwergform der Bergischen
Kräher. Anfang des 20. Jh. in Deutschland entstanden. Bestand: Weniger als
10 Zuchten. (Text: Armin Six; Foto: Sebastian Kral)
Züchter: Sebastian Kral, Konradshöhe 87, 42289 Wuppertal, Tel.: 02022-950771.

Zwerg-Breda, gesperbert, Herkunft: Als Verzwergung der
jahrhundertealten Großrasse zu Beginn des 20. Jh. in den Niederlanden
entstanden.Verwandte der Haubenhühner. Farbenschläge: schwarz, weiß,
gesperbert, blau. Bestand: In Deutschland weniger als fünf Zuchten, auch
im Heimatland selten. (Text: Armin Six; Foto: Rassegeflügel-Standard für Europa)
Züchter: Armin Six, Alte Dorfstraße 21, 35091 Cölbe, Tel.: 0171-3248895.

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Zwerg-Krüper, schwarz, Herkunft: Verzwergung der seit
Jahrhunderten in Deutschland bekannten Krüper. Aus Tieren der
Großrasse, Zwerg-Andalusiern, Bergischen Zwerg-Schlotterkämmen,
Zwerg-Minorka und Zwerg-Rheinländern herausgezüchtet.
Charakteristisch sind die kurzen Läufe. Farbenschläge: schwarz, weiß,
silberhalsig. Bestand: Weniger als fünf Zuchten.
(Text: Armin Six; Foto: Sebastian Kral)
Züchter: Sebastian Kral, Konradshöhe 87, 42289 Wuppertal, Tel.: 02022-950771.

Zwerg-Rheinländer, schwarz, gesperbert, weiß, blau,
Herkunft: Als Verzwergung der aus dem alten Eifeler Landhuhn
hervorgegangenen Rheinländer zu Beginn des 20. Jh. in Deutschland
erzüchtet. Farbenschläge: schwarz, weiß, blau, gesperbert, rebhuhnfarbig,
silberhalsig. Bestand: Nicht gefährdet. (Text: Armin Six; Foto: HK-Verlag, Berlin)
Züchter: Armin Six, Alte Dorfstraße 21, 35091 Cölbe, Tel.: 0171-3248895.

Steinbacher Kampfgänse, Herkunft: In Thüringen Ende des 19. Jh.
aus Land- und Höckergänsen erzüchtet. Anfangs besonders zu
Ganterkämpfen genutzt. Farbenschläge: Blau und Grau. Bestand: Nicht
gefährdet. (Text und Foto: Rassegeflügel-Standard für Europa)
Züchter: Siegfried Becker, Gladenbacher Str. 12, 35096 Weimar–Niederwalgern,
Tel.: 06426-6102.

Elsässer Gänse, Herkunft: In den kleinen Tälern des Unterelsass aus
der wilden Graugans und der chinesischen langhalsigen Schwanengans
erzüchtet. Farbenschläge: Grau und Grau-Gescheckt. Bestand: In
Deutschland selten. (Text: Rassegeflügel-Standard für Europa; Foto: indiez.de)
Züchter: Siegfried Becker, Gladenbacher Str. 12, 35096 Weimar–Niederwalgern,
Tel.: 06426-6102.

Emdener Gänse, Herkunft: Ende des 19. Jh. in Ostfriesland aus lokalen
Gänsebeständen herausgezüchtet. Farbenschlag: weiß. Bestand: Gefährdet
lt. Roter Liste BDRG/GEH.
(Text: GEH/Armin Six; Foto: Rassegeflügel-Standard für Europa)
Züchter: Armin Staufenberg, Am Räschen 6, 35279 Neustadt OT Mengsberg,
Tel.: 06692-5782.

Pommernenten, Herkunft:Im 18. Jh. aus Landenten herausgezüchtet.
Farbenschläge: blau und schwarz. Bestand: Gefährdet lt. Roter Liste BDRG/
GEH. (Text: GEH; Foto: Rassegeflügel-Standard für Europa)
Züchter: Gerd Schäfer, Teichstr. 1, 35110 Frankenau, 06455-586.

Deutsche Sperber, Herkunft: Anfang des 20. Jh. im Rheinland aus
Bergischen Schlotterkämmen, Minorka, Italienern und Plymouth Rocks
herausgezüchtetes Landhuhn. Bestand: Stark gefährdet lt. Roter Liste
BDRG/GEH. (Text: Armin Six; Foto: GEH)
Züchter: Dieter Mütze, Schulgartenstr. 3, 35066 Frankenberg-Haubern, 06455-8935; Frank
Seumer, Teichweg 45, 35066 Frankenberg, Tel.: 06451-21715.

Sulmtaler Hühner, gold-weizenfarbig, Herkunft: In Österreich
aus Landhühnern, Haubenhühnern, Cochin und Dorking entstanden und
im 19. Jh. als Rasse gefestigt. Nahe Verwandte der Altsteirer. Farbenschläge:
Gold-weizenfarbig und weiß. Bestand: verbreitet, jedoch nicht häufig.
(Text: Armin Six; Foto: GEH)
Züchter: Karl Naumann, Mühlstück 12, 35085 Ebsdorfergrund–Dreihausen,
Tel.: 06424-6752.

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Altsteirer Hühner, wildbraun, Herkunft: In Österreich aus Land-
und Haubenhühnern entstanden und im 19. Jh. als Rasse gefestigt. Sehr
gutes Legehuhn. Farbenschläge: wildbraun und weiß. Bestand: Verbreitet,
jedoch nicht häufig. (Text: Armin Six; Foto: GEH)
Züchter: Moritz Emil Heinzmann, Stümpelstal 8, 35041 Marburg–Michelbach,
06420-93345.

Deutsche Lachshühner, lachsfarbig, Herkunft: Als deutsche
Zuchtrichtung der französischen, aus Brahma, Dorking und Houdan
hervorgegangenen Faverolles Ende des 19.Jh. entstanden. Farbenschläge:
lachsfarbig, weiß. Bestand: Zur Bestandsbeobachtung lt. Roter Liste BDRG/
GEH. (Text: Armin Six; Foto: www.kv-ostalb.de)
Züchter: Moritz Emil Heinzmann, Stümpelstal 8, 35041 Marburg–Michelbach,
06420-93345.

Araucana Hühner, wildfarbig, Herkunft: Vor Jahrhunderten bei den
Araucana-Indianern in Südamerika aus eingeführten südostasiatischen
Haushühnern entstanden. Charakteristisch ist die grüne Eischalenfarbe. In
vielen verschiedenen Farben gezüchtet. Bestand: Nicht gefährdet.
(Text: Armin Six; Foto: www.vzv.de)
Züchter: Celina Zoe & Meiko Maurice Findt, Am Lausberg 2a, 35085 Ebsdorfergrund–
Hachborn, Tel.: 06424-70085.

Mechelner Hühner, gesperbert, Herkunft: Im 19. Jh. in Belgien aus
gesperberten Landhühnern und Rassen asiatischer Herkunft entstanden.
Farbenschläge: gesperbert und weiß. Bestand: Sowohl in Deutschland als
auch im Heimatland selten.
(Text: Armin Six; Foto: Rassegeflügel-Standard für Europa)
Züchter: Stefan Mandler, Lahnstr. 25, 35435 Wettenberg–Launsbach, Tel.: 0641-86187.

Westfälische Totleger, silber, Herkunft: Im 19. Jh. in Ostwestfalen
aus Sprenkelhühnern entstandenes, rosenkämmiges Landhuhn.
Farbschläge: gold und silber. Bestand: Zur Bestandsbeobachtung lt. Roter
Liste BDRG/GEH. (Text: Armin Six; Foto: GEH)
Züchter: Gerd Schäfer, Teichstr. 1, 35110 Frankenau, 06455-586.

Vorwerkhühner, Herkunft: Anfang des 20. Jh. in Norddeutschland aus
Lakenfeldern, Orpington, Ramelslohern und Andalusiern herausgezüchtet.
Bestand: Zur Bestandsbeobachtung lt. Roter Liste BDRG/GEH.
(Text: Armin Six; Foto: GEH)
Züchter: Reinhold Kraus, Enserweg 10, 35043 Marburg–Ginseldorf, Tel.: 06421-886308.

Perlhühner, Herkunft: In Westafrika als Haustier domestiziert und
bereits vor 2000 Jahren in Griechenland gehalten; seit dem 18. Jh. auch in
Deutschland gezüchtet. In vielen verschiedenen Farbvarianten
vorkommend. Bestand: Nicht gefährdet. (Text: Armin Six; Foto: www.kapstadt.de)
Züchter: Marius Becker, Gießener Str. 8, 35096 Weimar–Niederwalgern, Tel.: 06426-6651.

Puten, Herkunft: In Amerika aus der Wildform domestiziert. Bereits um
1550 in Westeuropa nachweisbar. In vielen verschiedenen Farbenschlägen
gezüchtet. Bestand: Je nach Farbenschlag von extrem gefährdet bis
Bestandsbeobachtung lt. Roter Liste BDRG/GEH.
(Text: Armin Six; Foto: Rassegeflügel-Standard für Europa)
Züchter: Marius Becker, Gießener Str. 8, 35096 Weimar–Niederwalgern, Tel.: 06426-6651.

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Informations- und Familientag Haustierpark Marburg 29.09.2013 - Ihr Programmheft - Förderverein Haustierschutzpark Marburg e.V.
Brahma, silberfarbig gebändert, Herkunft: Nordindien. Dort
            vermutlich von Jahrhunderten in den Hochtälern des Himalaya
            entstanden. Mitte des 19. Jh. nach Deutschland eingeführt. In vielen
            verschiedenen Farben gezüchtet. Bestand: nicht gefährdet.
            Züchter: Mirko Pfeiffer, Blockstr. 2, 35117 Münchhausen–Untersimtshausen, Tel.:
            06423-544848.                                     (Text: Armin Six; Foto: www.ru.all.biz)

            Cochin, schwarz und weiß, Herkunft: China. Mitte des 19. Jh. nach
            Europa eingeführt. Sie bilden die Basis für zahlreiche Rassen des
            asiatischen Typs. In vielen verschiedenen Farben gezüchtet. Bestand: nicht
            gefährdet.
            Züchter: Mirko Pfeiffer, Blockstr. 2, 35117 Münchhausen–Untersimtshausen, Tel.:
            06423-544848.                                      (Text: Armin Six; Foto: www.i.max.de)

            Jersey Giants, Herkunft: Ende des 19. Jh. in den USA aus verschiedenen
            Rassen asiatischen Typs wie Brahma und Croad Langschan erzüchtet.
            Farbenschläge: Schwarz, blau-gesäumt und weiß. Bestand: nicht gefährdet.
            Züchter: Mirko Pfeiffer, Blockstr. 2, 35117 Münchhausen–Untersimtshausen, Tel.:
            06423-544848.                                (Text: Armin Six; Foto: www.huehner-info.ch)

            Marans, schwarz-kupfer, Herkunft: In Frankreich Ende des 19. Jh.
            erzüchtet. Farbenschläge: schwarz-kupfer und gesperbert. Bestand: nicht
            gefährdet. Besonderes Merkmal der Rasse ist die schokoladenbraune
            Eischalenfarbe.
            Züchter: Benjamin Bleech, Brandoberndorfer Str. 9, 35647 Waldsolms, Tel.: 06085-29 80.
            (Text: Armin Six; Foto: www.wikipedia.org)
ohne Abb.   Aussteller: Flugtaubenfreunde Lahntal-Marburg e.V., z.Hd. Frank Stöhr, Zum Scheidt 3,
            35094 Lahntal-Sarnau. www.flugtaubenfreunde.de
            Nach Redaktionsschluß kurzfristig nachgemeldet, daher leider keine
            weiteren Infos.
            Suffolk-Schafe, Verbreitung: ursprünglich in Großbritannien, inzwischen
            auch Frankreich, Mitteleuropa, Australien, Neuseeland, Amerika.
            (Text u. Bild: Sambraus)
            Aussteller: Irma und Heinrich Quintern, Fahracker 14, 35260 Stadtallendorf

            Schwarzköpfige Fleischschafe, Verbreitung: Nord- und
            Westdeutschland, Bayern und Österreich. (Text u. Bild: Sambraus)
            Aussteller: Oliver Stey, Brunnenweg 30, 35274 Kirchhain

            Rhönschafe, Verbreitung: hessische, bayerische und thüringische Rhön.
            Bestand: bundesweit 226 männliche und 5183 weibliche Tiere (2011) .
            Kategorie „Zur Bestandsbeobachtung“ lt. Roter Liste d. GEH.
            (Quelle: GEH und TGRDEU. Bild: GEH)
            Aussteller: Oliver Stey, Brunnenweg 30, 35274 Kirchhain

            Dexter Rinder, Verbreitung: zahlreiche Herden in England, in
            Deutschland vor allem im Taunus und Umgebung von Hamburg.
            Extrem kleines Rind, das wegen Milch und Fleisch gehalten wird.
            (Text u. Bild: Sambraus)
            Aussteller: Klaus Uwe Abraham, Am Gersthof 6, 34549 Edertal

                                       9
Informations- und Familientag Haustierpark Marburg 29.09.2013 - Ihr Programmheft - Förderverein Haustierschutzpark Marburg e.V.
Rotes Höhenvieh (im Gespann, Dreipolsterkummet) Verbreitung: vor
dem Mittelalter in Süd-, Mittel- und Osteuropa dominierend, heute von
Schlesien bis Westfalen. Bestand: 1400 Tiere (2011), stark gefährdet lt.
Roter Liste d. GEH. (Quelle: GEH und TGRDEU)
Aussteller: Karlis Kuhschule, Karl-Wilhelm Becker, Hauptstr. 16, 36320 Kirtorf-Lehrbach,
www.arche-hof-lehrbach.de

Frankenvieh (im Gespann, Doppel-Einzelgenickanspannung oder
Einzelstirnjochanspannung),Verbreitung: Hauptzuchtgebiet Unter- Ober-
und Mittelfranken. Bestand: stark rückläufig von ca. 24000 Tieren in 1988
auf 4173 Tiere in 2008. Kategorie „Zur Bestandsbeobachtung“ lt. Roter
Liste d. GEH. (Quelle: GEH, Foto: Erwin Schmidbauer (über GEH)
Aussteller: Axel Göbel, Waigandshainer Str. 12, 56477 Rennerod- Emmerichenhain,
www.zugrinder.de

Charollaisschafe,Verbreitung: Frankreich und Deutschland (Nord-
Rhein-Westfalen). Vor allem als Fleischschaf gehalten. (Quelle: Sambraus)
Aussteller: Joachim Schönfeld, Talstr. 67, 36341 Lauterbach, andreajoachim.schoenfeld@t-
online.de, www.schafzucht-schoenfeld.de,

Rauhwollige Pommersche Landschafe, Verbreitung: ursprünglich
in den Küstenregionen Pommerns, Mecklenburgs, Ostpreußens, Schlesiens
und Polens.Vereinzelt bundesweit. Wahrscheinlich gekreuzt aus
Zaupelschaf und Hannoverschem Schaf.
Bestand: gefährdet lt. Roter Liste der GEH (Quelle: GEH)
Aussteller: Peter E. Heinze, Hauptstr. 30, 35102 Lohra,
Betrieb Bio zertifiziert nach EG-VO 834/2007

Bentheimer Landschaf, Verbreitung: Hauptsächlich im westlichen
Niedersachsen und im Rheinland. Bestand:der Gesamtbestand umfasst
noch ca. 2000 Tiere, stark gefährdet lt. Roter Liste d. GEH.
(Quelle: GEH)
Aussteller: Winfried Inacker, Hauptstr. 7, 35116 Hatzfeld/Eifa

Rotes Höhenvieh
Aussteller: Martin Marx, Neumühle 1, 35315 Homberg/Ohm,
www.neumuehle-homberg.de

Info siehe
(Foto: GEH/Martin Marx)

Quessant-Schafe, Verbreitung: Frankreich, Niederlande und Belgien. Es
stammt von der Insel Quessant vor der bretonischen Atlantikküste und
ist daher sehr robust.
(Quelle: GEH)
Aussteller: Birgit Lemmer, Marburger Ring 2, 35274 Kirchhain,
www.pferdehoflemmer.de: Westernreitunterricht, Beritt, artgerechte Offenstallhaltung

Angoraziegen, Verbreitung: Türkei (Ursprungsland, Provinz
Ankara=Angora), Südafrika, Lesotho, USA, GUS, Australien und einzelne
Tiere in Deutschland. Bestand insgesamt nicht bedroht.
(Quellen: Sambraus, Wikipedia.de. Foto: Sambraus)
Aussteller: Birgit Lemmer, Marburger Ring 2, 35274 Kirchhain,
www.pferdehoflemmer.de: Westernreitunterricht, Beritt, artgerechte Offenstallhaltung

                           10
Kerry Hill Schafe stammen aus Powy an der walisisch-englischen
Grenze. Verbreitung: Britische Inseln, Irland, Niederlande und seit 1999
auch Deutschland. Kleine Bestände, aber zur Zeit nicht bedroht laut Rare
Breeds Survival Trust. (Quelle: Kerryhill.de und en.wikipedia.org (auch Bild)
Aussteller: Björn Müller, Gambacher Str. 19, 35516 Münzenberg

Scottish Blackface, Verbreitung: häufigstes reinrassiges Schaf auf den
britischen Inseln. Hochlandschaf. Alte, robuste Rasse, die vor allem wegen
der Wolle gehalten wird (1989: 40 % der Wollproduktion Schottlands).
(Quelle: scottish-blackface.de, Foto: Sambraus)
Aussteller: Björn Müller, Gambacher Str. 19, 35516 Münzenberg

Weiße hornlose Heidschnucken (Moorschnucken),
Verbreitung: ursprünglich aus den Moorgebieten Niedersachsens,
inzwischen auch in anderen nördlichen Bundesländern. Bestand: In 2008
ca. 2612 Herdbuchtiere, gefährdet lt. Roter Liste der GEH.
(Quelle: GEH, Foto: Sambraus)
Aussteller: Ann Kathrin Spors, Bachweg 8, 35066 Frankenberg

Graue gehörnte Heidschnucken, Verbreitung: ursprünglich auf den
trockenen, nährstoffarmen Flächen der Lüneburger Heide, inzwischen
bundesweit. (Text u. Bild: Sambraus)
Aussteller: Manuela Naumann, Bergstr. 30, 35075 Gladenbach

Braune Bergschafe, Verbreitung: Alpen und Alpenvorland,
Oberbayern. Wurden wegen der Wollfarbe aus dem Tiroler Bergschaf
gezüchtet. Waren schon fast ausgerottet. Bestand: im Jahr 2008 ca. 1529
Herdbuchtiere, stark gefährdet lt. Roter Liste der GEH. (Quelle: GEH)
Aussteller: Oliver Reinbott, Am Schoppenrain 20, 35088 Battenberg

Juraschafe, Verbreitung: stammen ursprünglich aus der Schweiz (dort
Schwarzbraune Bergschafe), inzwischen auch in Österreich und
Deutschland verbreitet. (Quelle: Wikipedia.de. Foto: Sambraus)
Aussteller: Peter Neusel, Leisegarten 3, 35083 Wetter

Schwarzhalsziegen, Verbreitung: Oberwallis, Schweiz. Bestand: 1652
Herdbuchtiere in der Schweiz (2004), 47 Böcke und 239 Ziegen in
Deutschland (2003). Werden auf vieh-ev.de als gefährdet geführt.
(Quellen: vieh-ev.de, Bild: Quartl (Own work), via Wikimedia Commons)
Aussteller: Mandy Ernst, Schützenstr. 10, 35099 Burgwald-Bottendorf

Tiroler Bergschafe, Verbreitung: Hausschafrasse, die in den Tiroler
Alpen gehalten wird. Aus ihm wurde das Braune Bergschaf gezüchtet.
(Quelle: Wikipedia.de, Foto: Axel.Mauruszat über Wikipedia.de)
Aussteller: Mandy Ernst, Schützenstr. 10, 35099 Burgwald-Bottendorf

Bunte (gescheckte) Bergschafe, Verbreitung: Seit 1975 in
Deutschland gezüchtet, inzwischen im ganzen Bundesgebiet. Bestand: als
gefährdet und kritisch eingestuft laut Roter Liste der TGRDEU
(Quelle: vieh-ev.de, Foto: vieh-ev.de/Roman Starbek)
Aussteller: Mandy Ernst, Schützenstr. 10, 35099 Burgwald-Bottendorf

                         11
Wo finde ich was auf dem
Informations- und Familientag?

                                 12
Stand: 15.09.2013
     kurzfristige Änderungen möglich

13
Burenziegen, Verbreitung: ursprünglich in Südafrika erzüchtet, seit 1975
auch in Deutschland zu finden, schwerpunktmäßig in Baden-
Württemberg. Wird zur Fleischerzeugung gehalten. Bestens geeignet zur
Landschftspflege. (Quelle: Bundesverband deutscher Ziegenzüchter, Foto: Sambraus)
Aussteller: Christina & Wolfgang Henseling, Kainsbergweg 10, 35117 Münchhausen

Zwergziegen, Verbreitung: ursprünglich aus dem afrikanischen und
arabischen Raum, inzwischen weite Verbreitung in Asien, Amerika und
Europa. Größe Anpassung an karge Umweltbedingungen.
(Text u. Bild: Bundesverband deutscher Ziegenzüchter)
Aussteller: Norbert Homrighausen, Im Wiesenteil 13, 59969 Bromskirchen/Neuludwigsd.

Friesen, Verbreitung: Hauptsächlich Friesland (Niederlande), inzwischen
als Fahr- und Reitpferd europaweit. Schweres Warmblut, stets Rappen.
(Quelle: Sambraus. Foto von Daisyree Bakker via Wikimedia Commons)
Aussteller: Friesenpferde Zucht- und Hengsstation, Hans & Claudia Bauer, Am Laisaer
Berg 9, 35088 Battenberg, Tel.: 06452 / 5100, Mobil: 0172 / 940 95 82

Kamerunschafe, vom Westafrikanischen Zwergschaf abstammende
Haarschafrasse. Überwiegend zur Fleischerzeugung gehalten, aber als
Hobbytiere auch zur Beweidung größerer Flächen. (Text u. Bild: Wikipedia.de)
Aussteller: BUND Biedenkopf-Breidenbach-Dautphetal e.V., Matthias Schneider,
Landgrafenstr. 2, 35216 Biedenkopf, Landschaftspflege durch Beweidung /
Naturschutzorientierte Beweidungen

Quessantschafe
Aussteller: BUND Biedenkopf-Breidenbach-Dautphetal e.V., Matthias Schneider,
Landgrafenstr. 2, 35216 Biedenkopf, Landschaftspflege durch Beweidung /
Naturschutzorientierte Beweidungen

Info siehe         (Foto: www.thueringer-schafzucht.de)

Soay-Schafe stammen von der Insel Soay (Schottland). Bestand: Anfang
2009 ca. 50 bis 60 Tiere bei 6 Züchtern in 5 Bundesländern, damit
gefährdet nach Kategorie „Rassen aus anderen Ländern“ ; laut Roter Liste
der GEH. (Quelle: GEH, Foto: Sambraus)
Aussteller: BUND Biedenkopf-Breidenbach-Dautphetal e.V., Matthias Schneider,
Landgrafenstr. 2, 35216 Biedenkopf, Landschaftspflege durch Beweidung /
Naturschutzorientierte Beweidungen

Thüringer Wald Ziegen, Verbreitung: wird in ganz Deutschland
gezüchtet. Einzige eigenständig gezüchtete Ziegenrasse Deutschlands.
Bestand: in 2012 insgesamt 168 Böcke und 1161 Ziegen registriert, immer
noch stark gefährdet laut Roter Liste der GEH. (Text u. Bild: GEH)
Aussteller: Bettina-von-Arnim-Schule, Benno Möller, Edith-Stein-Str. 3, 35037 Marburg,
Träger: Verein für heilende Erziehung Marburg e.V. | www.bettina-von-arnim-schule.de

Tauernscheckenziegen, Verbreitung: Gebirgsziegenrasse,
ursprünglich in Tälern und Almen rund um den Großglockner
(Österreich), seit den 1990er Jahren auch in Deutschland vorhanden. Ca.
250 Tiere registriert beim Zuchtverband. Bestand: in Österreich hoch
gefährdet laut ÖNGENE, daher auch in Deutschland auf der Roten Liste
der GEH.
(Quelle: Bund Deutscher Ziegenzüchter und GEH, Foto: BDZ/Albert Schweizer)
Aussteller: Bernd & Kerstin Sommer, Im Brachtsboden 3, 35768 Siegbach/Eisenroth

                         14
Skudden, Verbreitung: im ganzen Bundesgebiet verbreitet.
Zuchtschwerpunkte Hessen, Saarland, Mark Brandenburg, Berlin.
Ursprung in Ostpreußen. „Heidschnucke der Masuren“. Bestand:
Gefährdet lt. Roter Liste der GEH. (Text u. Bild: GEH)
Aussteller: Lupinenhof Wollmar, Katja & Burkard Freiling, Lupinenweg 2,
35117 Münchhausen, zertifizierter Biobetrieb.

Braune Skudden

Aussteller: Armin Staufenberg, Am Räschen 10, 35279 Neustadt,
www.mengsberger-schaefchen.de.

Info: siehe                   (Foto: mengsberger-schaefchen.de)

Ansbach Triesdorfer Rinder, Verbreitung: Mittelfranken. In der
Hochzucht um 1896 existierten ca, 190.000 Tiere, verbreitet bis
Frankreich und England. Bestand: 68 weibliche, 6 männliche Tiere erfasst
(2011). Extrem gefährdet lt. Roter Liste der GEH.
(Quellen: GEH, TGRDEU. Foto: Prof. Richard Herrmann/GEH)
Aussteller: Archehof Kellerwald, Ralf Finke, Am Sternberg, 35110 Frankenau,
www.fuhrhalterei-finke.de

Pinzgauer Rinder, Verbreitung: Region Pinzgau, Südbayern und
Mecklenburg-Vorpommern. Bestand: 26 männliche und 925 weibliche
Tiere (Stand 2008). Gefährdet lt. Roter Liste d. GEH. (Text u. Bild: GEH)
Aussteller: Andreas & Anita Fischer, Lückenstr. 29, 35091Cölbe,

Rotbunte Husumer Schweine, Verbreitung: hauptsächlich Schleswig-
Holstein, wegen der Rot-weiß-roten Farbe gerne von der dänischen
Minderheit gehalten. Daher der Beiname „Dänisches Protestschwein“.
Bestand: 2011 noch 22 weibliche und 12 männliche Tiere registriert,
extrem gefährdet lt. Roter Liste der GEH. (Text u. Bild: GEH)
Aussteller: Birgit Michel, Scheuernweg 1, 35102 Lohra-Reimershausen

Achal-Tekkiner-Pferde, Verbreitung: Hauptzuchtgebiete Turk-
menistan, Kasachstan, Kirgisistan, Usbekistan. Als edles Reitpferd weltweit
gehalten. Eine der ältesten Pferderassen überhaupt.
(Text: Sambraus, Wikipedia. Bild: Sambraus)
Aussteller: Birgit Michel, Scheuernweg 1, 35102 Lohra-Reimershausen,

Tuxer Rinder, Verbreitung: hauptsächlich Tirol, Zillertal. Stammt wohl
vom schweizer Eringerrind ab. Die Haltung wird in Österreich als hoch
gefährdete Rasse gefördert. (Quellen: Sambraus (auch Bild) und Archepedia.at)
Aussteller: Ortwin Paulus, Weiberweg 15, 35066 Frankenberg-Viermünden

Noriker Kaltblüter, Verbreitung: Österreich, überwiegend gebirgige
Gegenden. Bestand: War auf ca. 9000 gesunken, gilt aber wieder als
gefestigt. (Text u. Bild: Sambraus)
Aussteller: Bernd Loose, Rosenweg 8, 35236 Breidenbach-Achenbach

Französische Ardenner Pferde, Verbreitung: gering, hauptsächlich in
Benelux-Staaten gezüchtet. Massiges Kaltblut. Als Zug-und Schlachttier
gehalten. (Text u. Bild: Wikipedia.de)
Aussteller: Bernd Loose, Rosenweg 8, 35236 Breidenbach-Achenbach

                         15
Haflinger, Alter Schlag, Verbreitung: Ursprung in Tirol, inzwischen
weltweit. Einsatz in Landwirtschaft, als Zugpferd, Saumpferd und auch
Sport- und Freizeitpferd. (Quelle: Wikipedia.de, Foto: Julian Berry über Wikipedia)
Aussteller: Bernd Loose, Rosenweg 8, 35236 Breidenbach-Achenbach

Kärntner Brillenschafe, Verbreitung: Bayern, Kärnten, und im
Dreiländereck Slowenien, Italien und Österreich. Bestand: in 2008 ca. 300
Tiere in Deutschland, ca. 500 weitere in Südtirol. Extrem gefährdet lt.
Roter Liste GEH. (Quelle: GEH, Foto: Dr. Christian Mendel/GEH)
Aussteller: Bernd Loose, Rosenweg 8, 35236 Breidenbach-Achenbach

Weiße (bayerische) Bergschafe, Verbreitung: hauptsächlich Bayern,
vereinzelt aber auch in anderen Bundesländern wie z.B. Hessen,
Niedersachsen und Sachsen. Bestand: wird auf insgesamt 8000 Tiere
geschätzt, stark gefährdet lt. Roter Liste der GEH.
(Quelle: GEH, Foto: Jochen Kinzelmann/GEH)
Aussteller: Bernd Loose, Rosenweg 8, 35236 Breidenbach-Achenbach

Zwerg-Zebus, Verbreitung: weltweit, vor allem aber tropische Gebiete.
Zierliche Rinder mit Buckel im Widerristbereich. (Quelle: Sambraus)
Aussteller: Holzbachtaler Zebuhof, Wolfgang Lomp, Schulweg 3, 35285 Gemünden
(Wohra)-Lehnhausen

Schottische Hochlandrinder, Highland Cattle, Verbreitung:
urspr. Schottland und Hebriden, inzwischen weltweit. Seit 1975 auch in
Deutschland. (Quelle: Wikipedia; Bild: Usien)
Aussteller: Marjo Schengel, Grüner Weg 16, 35114 Haina (Kloster), Löhlbach,
zertifizierter Biobetrieb, Herdbuchbetrieb

Schwarzköpfige Fleischschafe

Aussteller: Meik Hoffmann, Steinrücken 24, 35099 Burgwald-Ernsthausen

Info siehe        (Foto: By 4028mdk09 (Own work), via Wikimedia Commons)

Walliser Landschafe, Verbreitung: vor allem in der Schweiz im
Unterwallis, im westlichen Schweizer Mittelland, im Jura, den Berner Alpen
und im Welschland. Bestand: gefährdet laut VIEH e.V. In den 1980er Jahren
kurz vor dem Aussterben, seit 1985 gibt es daher ein Erhaltungsprojekt
der Schweizer Stiftung ProSpecieRara. (Quelle: vieh-ev.de)
Aussteller: Frank Werner, Am Käseküppel 4, 35119 Rosenthal-Roda

Lamas sind eine Art der Kamele. Sie sind vor allem in den
südamerikanischen Anden verbreitet.
In den Anden werden sie als Lasttier für unzugängliche Regionen
gehalten. (Text u. Bild: Wikipedia)
Aussteller: Wolfgang Ludwig, Jahnstr. 1, 35282 Rauschenberg, www.uma-lamas.de

Alpakas stammen aus den Anden und zählen zu den Kleinkameliden.
Gezüchtet werden sie hauptsächlich wegen ihrer wertvollen Wolle. Es gibt
Suri und Huacaya Alpakas. Der Unterschied liegt in der Wollfaser. Einmal
jährlich werden die Tiere geschoren. (Text u. Bild: Aussteller)
Aussteller: Sylvia Schorn, Scharrstr. 22, 35117 Münchhausen-Wollmar,
www. bärenhunde-wollmartal.de

                         16
Jakobschafe, sehr robuste Schafe aus Großbritannien. Eine der
wenigen Schafrassen, in der auch die weiblichen Tiere Hörner haben.
Wegen Ihrer extravaganten Wolle bei privaten Haltern sehr beliebt.
(Quellen: Sambraus, Wikipedia.de. Foto: Sambraus)
Aussteller: Sylvia Schorn, Scharrstr. 22, 35117 Münchhausen-Wollmar,
www. bärenhunde-wollmartal.de

Germanische Bärenhunde: groß, imposant und gutmütig. Eine noch
relativ junge Rasse, gezüchtet aus verschiedenen Hirtenhunden. Unter
anderem Kuvasz, Leonberger, Bernhardiner. (Text u. Bild: Aussteller)
Aussteller: Sylvia Schorn, Scharrstr. 22, 35117 Münchhausen-Wollmar,
www. bärenhunde-wollmartal.de

Walachenschafe, Verbreitung: Tschechien (Ostmähren), Deutschland.
Bestand: In Deutschland ca. 200 weibliche und 50 männliche Tiere durch
GEH erfasst (2009). Gefährdet lt. Roter Liste d. GEH, Kategorie „Rassen
aus anderen Ländern“. (Quelle: GEH, Foto: Sambraus)
Aussteller: Uwe Beppler, Lahnstr. 22, 35633 Lahnau-Atzbach

Heckrinder, benannt nach den Brüdern Heinz und Lutz Heck.Versuch,
aus verschiedenen Hausrindrassen ein Abbild des 1627 ausgestorbenen
Auerochsen zu erzüchten. In ganz Deutschland verbreitet, meist in
Zoos, landw. Betrieben und Beweidunsgprojekten. Größter Bestand in
Oostvaardersplassen (NL). (Quelle: Wikipedia, Foto: Sambraus)
Aussteller: Willi Schmidt, Wasserkuppenstr. 24, 36115 Ehrenberg, Huf- und
Klauenpfleger alle Rassen seit 26 Jahren | Auerochsen- und Bison-Züchter

Krainer Steinschafe, Verbreitung: Österreich, Slowenien und
Deutschland (haupts. Bayern). Autochthone Rasse der Julischen Alpen,
welche vom Trofschaf abstammt. Bestand: Gefährdet lt. Roter Liste der
GEH. (Quellen: GEH, AG Krainer Steinschafe. Foto: krainer-steinschafe.de)
Aussteller: Seelbacher Ziegenkäserei Claudia Smolka, Rodenhäuser Str. 15, 35102 Lohra
Ziegenkäse, Felle, Wurst, Honig | Wochenmarkt in Gießen, Lindenplatz, Mo+Sa 7-14h

Appenzeller Ziegen, Verbreitung: Nordost-Schweiz (insbesondere
Appenzell), Nordamerika, Großbritannien, vereinzelt Deutschland. Gilt als
gefährdet laut Schweizerischer Ziegenzuchtverband.
(Quellen: Sambraus, SZZV. Foto: Sambraus)
Aussteller: Seelbacher Ziegenkäserei Claudia Smolka, Rodenhäuser Str. 15, 35102 Lohra
Ziegenkäse, Felle, Wurst, Honig | Wochenmarkt in Gießen, Lindenplatz, Mo+Sa 7-14h

Hinterwälder Rinder, Verbreitung: Im Wesentlichen südlicher
Hochschwarzwald, aber auch in ganz Deutschland als Extensivrasse.
Kleinste mitteleuropäische Rinderrasse. Bestand: 1.694 Mutterkühe und
527 Milchkühe. (Stand: 2012). Stark gefährdet lt. Roter Liste der GEH
(Quelle: GEH, Foto: von T.Voekler (Eigenes Werk), via Wikimedia Commons)
Aussteller: Philippzik-Erber GbR, Sabine Philippzik + Klaus Erber, Alte Poststr. 8, 35085
Ebsdorfergrund-Rauischholzhausen.

Hausesel, Verbreitung: weltweit. Seine Stammform ist der Afrikanische
Esel. In den USA Inoffizielles Maskottchen der Demokratischen Partei.
Bestand: In Deutschland einige hundert. Nutzung: Fleisch, Lasttier.
(Text u. Bild: Wikipedia.de)
Aussteller: Philippzik-Erber GbR, Sabine Philippzik + Klaus Erber, Alte Poststr. 8, 35085
Ebsdorfergrund-Rauischholzhausen.

                          17
Pinzgauer Ziegen, Verbreitung: vor allem in Österreich.Vereinzelt auch
in Deutschland, Südtirol und Schweiz. Wird in Österreich laut ÖPUL 2007
als hoch gefährdete Ziegenrasse geführt.
(Quelle: archepedia.at Foto: Bundesverband Deutscher Ziegenzüchter)
Aussteller: Philippzik-Erber GbR, Sabine Philippzik + Klaus Erber, Alte Poststr. 8, 35085
Ebsdorfergrund-Rauischholzhausen.

Walliser Schwarznasenschafe, Verbreitung: Schweiz - Oberwallis. Ca.
30.000 Tiere in der Schweiz (2011). Einzeltiere auch in Deutschalnd.
(Quellen: Sambraus, tagesanzeiger.ch. Foto: Sambraus)
Aussteller: Philippzik-Erber GbR, Sabine Philippzik + Klaus Erber, Alte Poststr. 8, 35085
Ebsdorfergrund-Rauischholzhausen.

Heckrinder
Aussteller: Philippzik-Erber GbR, Sabine Philippzik + Klaus Erber, Alte Poststr. 8, 35085
Ebsdorfergrund-Rauischholzhausen.

Info siehe              (Foto: By Walter Frisch (wa.frisch@auerochsen.de). Uploaded on
                        commons by Christophe Cagé , via Wikimedia Commons)

Thüringer Wald Ziegen
Aussteller: Philippzik-Erber GbR, Sabine Philippzik + Klaus Erber, Alte Poststr. 8, 35085
Ebsdorfergrund,

Info siehe                   (Foto: Sambraus)

Tiroler Grauvieh, Verbreitung: Tirol, Allgäu, Schweiz. Schon zur
Römerzeit bekannte Rasse für Milchergiebigkeit, dabei robust und
genügsam. (Text u. Bild: Sambraus)
Aussteller: Fjordgestüt Fjellhorn, Rüdiger Ruf, Hornbergstr. 2, 35232 Dautphetal.
Tiroler Grauviehzucht, www.psreiten.de

Fjord-Pferde, Verbreitung: Norwegen, sonstiges Europa. Robustes
Kleinpferd, das zur Waldarbeit, Landwirtschaft oder auch als Freizeitpferd
geeignet ist. (Text u. Bild: Sambraus)
Aussteller: Fjordgestüt Fjellhorn, siehe Tiroler Grauvieh

Shetlandponies, Verbreitung: Europa, USA. Ursprung Shetland-Inseln,
Hauptzuchtgebiet England. Einsatz als Kinder- und Fahrpony, Nutzpony.
(Quellen: Wikipedia und Sambraus. Foto: Sambraus)
Aussteller: Fuhrhalterei Schlote & Töchter, Bianca Schlote, Biegenstr. 7, 35260
Stadtallendorf, Kutsch- und Planwagenfahrten im Ohmtal, auch Hochzeiten, Kinder-
geburtstage.      www.bianca-schlote.de

Schwarzwälder Füchse, Verbreitung: Schwarzwald, Baden-
Württemberg. Einzeltiere in ganz Deutschland. Bestand: 1102 Tiere im
Herdbuch in 2012. Gefährdet lt. Roter Liste d. GEH (Text u. Bild: GEH)
Aussteller:
  :Herbert & Ingeborg Keßler, Auf dem Höhlchen 6, 35083 Wetter;
  : Fuhrhalterei Schlote & Töchter, Infos siehe Shetlandpony

Rheinisch-Westfälische Kaltblüter, Verbreitung: hauptsächlich
Westfalen. Regionale Variante des Rheinisch-Deutschen Kaltbluts (RDKB).
Bestand: Gefährdet lt. Roter Liste d. GEH
(Quellen:Sambraus, Sylvia Brehm/suite101.de. Foto: Sambraus)
Aussteller: Mario Kresse, Wambacher Weg 1, 35288 Wohratal

                          18
Süddeutsche Kaltblüter, Verbreitung: hauptsächlich Bayern, Baden-
Württemberg. Aus dem Noriker Pferd hervorgegangene Kaltblutrasse.
Kann gut für landwirtschaftl. Arbeiten in bergigem Gelände eingesetzt
werden. Häufiges Kutsch- und Schaupferd. (Text u. Bild: Sambraus)
Aussteller: Reiterparadies Talhof Heinrich Biederbeck, Obere Striegel 9, 34549 Edertal,
www.talhof-edertal.de

Dülmener Pferde, Verbreitung: hauptsächlich im Naturschutzgebiet
Merfelder Bruch bei Dülmen/Westfalen. Bestand: Dort ca. 350 weitgehend
wild lebende Tiere. Vereinzelte Bestände im ganzen Bundesgebiet.
61 Tiere im Herdbuch (2012). Extrem gefährdet lt. Roter Liste der GEH.
(Quelle: GEH. Foto: Sambraus)
Ausst.: Monika Prinz, Napoleonstock 15, 35641 Schöffengrund, Ponyhof vom Köhlerberg

Shire Horses, Kaltblüter und größte Pferderasse der Welt. Verbreitung:
ursprünglich Großbritannien (Ritterpferd) gezüchtet, inzwischen auch in
Nord- u. Südamerika, Südafrika, Australien und vereinzelt in Deutschland.
Einsatz in der Landwirtschaft, heute oft als repräsentatives Zugtier.
(Quelle: Sambraus)
Aussteller: Far Forest Shire Horses & Clydesdales, Dr. Benjamin u. Karl Arnold, Am
Weingarten 1, 35463 Fernwald, www.farforest.de

Clydesdales, Kaltblüter, Maskottchen des Bierbrauers Anheuser-Busch
(Budweiser). Verbreitung: Ursprünglich aus Schottland, inzwischen
hauptsächlich UK und USA. Bestand: gefährdet laut Rare Breed Survival
Trust (UK). (Quellen: Wikipedia.de, The Clydesdale Horse Society (auch Foto)
Aussteller: Far Forest Shire Horses & Clydesdales, Dr. Benjamin u. Karl Arnold, Am
Weingarten 1, 35463 Fernwald, www.farforest.de

Freiberger, Verbreitung: hauptsächlich Schweiz (u.a. als Militärpferd im
Gebirgseinsatz und bei der Waldarbeit). Letzter Vertreter des leichten
Kaltblutpferdes in Europa. (Quellen: Sambraus, Wikipedia.de. Foto: Sambraus)
Aussteller: Deutsche Blindenstudienanstalt | Reitanlage, Arno Muth, Industriestr. 13,
35041 Marburg

Knapstruper, Verbreitung: hauptsächlich Dänemark und Deutschland.
Schweres Warmblut, ausschließlich Tigerschimmel. Bestand: gefährdet lt.
Roter Liste der GEH, Kategorie „Rassen aus anderen Ländern“.
(Quellen: Wikipedia.de, Sambraus. Foto: Sambraus)
Aussteller: Deutsche Blindenstudienanstalt | Reitanlage, Arno Muth, Industriestr. 13,
35041 Marburg

Poitou Esel, Verbreitung: Frankreich, Deutschland. Bestand: Herdbuch
1995 geschlossen. Schwerster Esel der Welt. Erhaltungsbemühungen in
Zoos und Südwest-Frankreich. Bestand: gefährdet lt. Roter Liste der GEH,
Kategorie „Rassen aus anderen Ländern“. (Quelle: GEH. Foto: Wikipedia.de)
Aussteller: Bernd Schlichterle, Die Ecke 4, 35099 Burgwald-Ernsthausen

Minishetlands sind eine Zuchtform des Shetlandpony und haben ihren
Ursprung in England. Vom Shetlandpony unterscheidet sich das
Minishetlandpony nur im Stockmaß: Es hat eine Höhe von maximal 87
Zentimetern. Es ist meist gedrungen, aber auch elegant von Statur und
kommt in allen Farben vor.
(Quelle: Wikipedia.de Foto: Kersti Nebelsiek / Chandres via wikicommons)
Aussteller: Bernd Schlichterle, Die Ecke 4, 35099 Burgwald-Ernsthausen

                          19
Aktionen

1   BAUERNMARKT: siehe extra Liste unten

2   ArcheSchäferei und "Wollwerkstatt"
    ArcheSchäferei Barbara Zeppenfeld, Forsttr. 9, 35110 Frankenau, (Erhaltungszucht, Kurse, Wollprojekt.
    Herdbuchzucht der Rassen Waldschaf & Krainer Steinschaf - info@arche-alb.de)

3   Kaninhop
    Laura Schneider, In der Rosselbach 1, 35315 Homberg/Ohm, KZV H 532 Niederweimar.

4   Ponyreiten
    Peace-Ranch GbR, Alexandra Rüspeler, Hainstr. 24, 35457 Lollar | www.hufschuhdoktor.de

5   Spaziergang mit Ziegen: Info siehe Tierbeschreibung

6   Rinder erkunden den Garten:
    mit Tuxer Rindern (Info siehe )und Heckrindern (Info siehe       )

7   Lama-Trekking: Info siehe Tierbeschreibung

8   Reitmöglichkeit: Info siehe Tierbeschreibung

9   Kutschfahrt mit Shetland Pony: Info siehe Tierbeschreibung

0   Viehgespann mit Vogelsberger Rind: Info siehe Tierbeschreibung

ß   Viehgespann mit Frankenvieh: Info siehe Tierbeschreibung

"   Führung zur Geschichte alter Haustierrassen mit Prof. Dr. Siegfried Becker
    Treffpunkt 11: 00 Uhr am Geflügelzelt

q   Kutschfahrt mit Süddeutschem Kaltblut: Info siehe Tierbeschreibung

w   Tauziehen: Pferd gegen "Gäste": Info siehe Tierbeschreibung

                       Händler des Bauernmarktes Bauernmarkt
                          im Plan alle mit        1      gekennzeichnet

     Festbewirtung: Bewirtungsfamilie A. Ahlendorf & Söhne,
     Adi Ahlendorf, Neustadt 57, 35260 Stadtallendorf. www.ahlendorf-soehne.de

     Zeitungs-Vertriebsgesellschaft mbH Marburg, Oberhessische Presse,
     Herrn Christoph Kutzner, Im Rudert 4, 35043 Marburg-Cappel | www.zvg-mr.de

     Marburger Molkereigenossenschaft eG, Hans-Werner Wege, Frauenbergstr. 12, 35039
     Marburg | www.traditionsmolkerei.de

     Edith Weber, Pfarrgasse 9, 35117 Münchhausen. Brotaufstriche, Liköre

                                                   20
Waldimkerei Grösser, Brigitte Grösser, Treisbach 1, 34630 Gilserberg. Imkerei / Honig-Feinkost
      waldimkerei-groesser@t-online.de

      Schmuck für Pferdefreunde, Stephanie Müller, Markthöhe 11, 35043 Marburg.
      Handgefertigter Silberschmuck / Edelsteinschmuck

      Özülkü-Lebensmittel, Asim Özülkü, Schröcker Str. 43. 35043 Marburg-Schröck.
      Türkisch-Griechische-Spezialitäten | Imkerware

      Hofbäckerei Duske, Uwe Duske, Potsdamer Str. 7, 35085 Ebsdorfergrund-Rauischholzhausen.
      Bio-Bäckerei u. Käsehandel (Brot-Kuchen-Käse) | u-duske@t-online.de | www.biolandhof-duske.de

      Schmuckwerk, Heike Handke, Bergblick 6, 35043 Marburg-Schröck.
      Schmuck aus echten Perlen, Steinen, Silber

      Seelbacher Ziegenkäserei, Claudia Smolka, Rodenhäuser Str. 15, 35102 Lohra.
      Ziegenkäse, Felle, Wurst, Honig | Wochenmarkt in Gießen, Lindenplatz, Mo+Sa 7-14h

      Fam. Klingelhöfer | Kartoffeln und mehr... Karl-Heinz Klingelhöfer, Marburger Ring 49,
      35274 Kirchhain. Landwirtschaftliche Produkte frisch aus "Großseelheim" | KH-Klingelhoefer@web.de

      Scherer Direktvermarktung, Alexander Müller, Am Nußbaum 12 a, 35085 Ebsdorfergrund-
      Hachborn | Wild & Geflügel | wild-gefluegel-scherer@freenet.de

      Toni's Wurstladen, Anton Schick, Kirchweg 10, 35043 Marburg-Bauerbach. Selbstvermarktung
      Fleisch und Wurstwaren | Bratwurst vom Schwäbisch-Hällischen Schwein www.Toniswurstladen.de

      Mobile Fischräucherei J. + H. Gessner, Jolanta + Herbert Gessner, Ernst-Leitz-Str. 67,
      35578 Wetzlar. Geräucherte Fische, Fischbrötchen, Schaschlik, Kaffee und Softgetränke

      Damm's Hof, Christian Damm, Auf den Röhen 12, 35282 Rauschenberg. Bauernhofeis

      Brennerei & Sektmanufaktur J. Döhne, Joachim Döhne, Hauptstr. 31, 34270 Schauenburg.
      Apfelschaumwein nach Champagnerverfahren, Brut und Trocken, sortenrein | www.kellerei-doehne.de

      Lixfelder Brennstube | Karl-Heinz Böhm GbRmbH, Karl-Heinz Böhm, Am Nohleberg 19, 35719
      Angelburg-Lixfeld. Obstbrände von Streuobstwiesen aus dem Naturpark Lahn- Dill-Bergland.
      lixfeder-brennstube@t-online.de | www.lixfelder-brennstube.de

      Coffee-Bike-Marburg, Leonard Pohl, Ludwig-Juppe-Weg 5, 35039 Marburg. Verkauf von
      Kaffeespezialitäten, frischgepresster O-Saft, süße Snacks/Gebäck | leonard.pohl@coffee-bike.com

      Naturkosthandel Anita Pfeif, Anita Pfeif, Umgehungsstr. 37, 35043 Marburg.
      Müsli-Snacks-Nudeln-Nudelgeschenke-Suppen u. Sossen

                                            Infostände

    ZVG Marburg, Oberhessische Presse, Info siehe Bauernmarkt, Seite 20
1
;   Marburger Molkerei, Info siehe Bauernmarkt, Seite 20

=   Archäologisches Freilichtmuseum "Zeiteninsel", Förderverein Zeiteninsel e.V.,
    z.Hd. Dr. Andreas Thiedmann, Hauptstr. 40 a, 35112 Fronhausen | www.zeiteninsel.de

%   Mobiles Hühnerhaus, Ralf Müller, Waldquellenweg 42, 33649 Bielefeld-Quelle.
    www.huehnerhaus-mobil.de | Verkauf u. Produktion von mobilen Hühnerhäusern u. Teile zum Selbstbau
    von Hühnerhäusern; automatische Türöffner; Bio-Hühnerfutter.

                                                  21
&    Verband der Pony- und Pferdezüchter Hessen e.V., z.Hd. Claudia Hoffarth, Pfützenstr. 67,
     64347 Griesheim, www.ponyverband.de | bundesweit anerkannt | kompetent-individuell-engagiert-offen.
     Der Verband betreut über 50 verschiedene Rassen

(    Hessischer Verband für Schafzucht und -haltung e.V., z.Hd. Oliver Stey, Kölnische Str.
     48-50, 34117 Kassel. www.schafe-hessen.de

)    Alter, ausgebauter Schäferwagen, Walter Schäfer, Grabenstr. 7, 35088 Battenberg-Berghofen

+    Verein zur Erhaltung und Förderung des Roten Höhenviehs e.V. , z.Hd. Martin Marx,
     Neumühle 1, 35315 Homberg / Ohm | www.rotes-hoehenvieh.de

§    Schulbiologiezentrum des Landkreises Marburg-Biedenkopf, z.Hd. Andrea Schneider, Am
     Freibad 19, 35216 Biedenkopf | www.schubiz.marburg-biedenkopf.de

/    Bettina-von-Arnim-Schule, z.Hd. Benno Möller, Edith-Stein-Str. 3, 35037 Marburg.
     Träger:Verein für heilende Erziehung Marburg e.V. | www.bettina-von-arnim-schule.de

:    BUND Biedenk.-Breidenbach-Dautphetal e.V., z.Hd. Matthias Schneider, Landgrafenstr. 2,
     35216 Biedenkopf, Landschaftspflege durch Beweidung / Naturschutzorientierte Beweidungen

$    Deutsche Blindenstudienanstalt | Reitanlage, z.Hd. Arno Muth, Industriestr. 13, 35041 Marburg

Q    Hessischer Ziegenzuchtverband e.V.,
     z.Hd Hans-Willi Bornscheuer, Bahnhofstr. 19, 35285 Gemünden/Wohra | www.ziegenzucht.de

W    Förderverein Tierheim Cappel e.V., z.Hd. Karina Scheufler, Eichweg 2, 35043 Marburg.
     www.tierheim-marburg.de

E    Gesellschaft zur Erhaltung alter Haustierrassen (GEH) e.V.,
     z.Hd. Frank Seumer, Teichweg 45, 35066 Frankenberg | www.g-e-h.de

R    Weideverein TAURUS e.V., z.Hd. Klaus Erber, Bergblick 3, 35043 Marburg-Moischt,
     www.weideprojekte-hessen.de

T    Beweidungsprojekt Lahnaue,
     Fjordgestüt Fjellhorn, Rüdiger Ruf, Hornbergstr. 2, 35232 Dautphetal | www.psreiten.de

Z    Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e.V., z.Hd. Eveline Renell, Bauroth 14, 35044
     Biebertal | www.nutzpflanzenvielfalt.de

U    Förderverein Haustierpark Marburg (TIM) e.V., z.Hd. Arno Niekamp, In der Badestube 4,
     35039 Marburg | www.haustierpark-marburg.de

I    Marburger Bürgerliste (MBL), z.Hd. Herrn Dr. Hermann Uchtmann, Steinacker 16, 35043 Marburg.
     www.marburger-bl.de

                           Moderatoren der Rassepräsentationen

Rinder       Martin Marx,Verein zur Erhaltung und Förderung des Roten Höhenviehs e.V., Infos unter +

Ziegen       Hans-Willi Bornscheuer, Hessischer Ziegenzuchtverband, Infos unter Q

Pferde       Claudia Hoffarth,Verband der Pony- und Pferdezüchter Hessen e.V., Infos unter &

Schafe 1     Oliver Stey, Hessischer Verband für Schafzucht und -haltung e.V., Infos unter

Schafe 2     Peter E. Heinze,Vorstand Kreisschäfer, Infos unter

                                                     22
Inhalt

Titelseite mit Bild „Noah III“ von Eggo Andreesen (1948-1998),
© bei Dr. Jürgen Güntherschulze .......................................................................................................................1

Grußwort unserer Schirmherren Landrat Robert Fischbach
und Oberbürgermeister Egon Vaupel ...............................................................................................................2

Grußwort Dr. Jürgen Güntherschulze, Haustierpark Lelkendorf................................................................3

Grußwort Förderverein Haustierschutzpark Marburg e.V.
und Marburger Bürgerliste ..................................................................................................................................4

Ausgestellte Tierrassen im Überblick ..............................................................................................................5

Wo finde ich was auf dem Informations- und Familientag? (Karte/Lageplan)........................................12

Aktionen und ihre Mitwirkenden ....................................................................................................................20

Stände des Bauernmarktes / Händler .............................................................................................................20

Infostände und Ausrichter .................................................................................................................................21

Moderatoren der Rassepräsentationen .........................................................................................................22

Impressum .............................................................................................................................................................23

Programm (Rückseite) .......................................................................................................................................24

Impressum

Herausgeber dieser Broschüre sind:
Förderverein Haustierpark Marburg (TIM) e.V., z.Hd. Herrn Arno Niekamp, In der Badestube 4, 35039
Marburg. www.haustierpark-marburg.de
und
Marburger Bürgerliste (MBL), z.Hd. Herrn Dr. Hermann Uchtmann, Steinacker 16, 35043 Marburg.
www.marburger-bl.de

Layout: Thomas Vaterrodt

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