Ausgabe 31 12/2018 - "Freude schenken" - Caritasverband Gladbeck
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Ausgabe 31 · 12/2018
Jahrgang 08
„Freude schenken“
| Ein besonderer Gottes-
dienst
für Menschen mit Demenz | Upcycling hoch zwei2 | 3 |
Liebe Leserinnen und Leser,
Vorwort
Inhalt
Vorwort 3
and in dieser Ausgabe möchte ich auf wichtige
Verb Ereignisse des sich dem Ende neigenden
r
Caritas und Seelsorge (Pastoral) sind eins 6 De Jahres zurückblicken und einen Ausblick
auf die Herausforderungen im neuen Jahr
wagen.
Beratung und Teilhabe 9
Einige Themen, mit denen wir uns in 2018
beschäftigt haben, waren auch schon im
Kinder Jugend und Familie 10
Jahr davor auf der Tagesordnung und sie
werden uns auch 2019 weiterhin begleiten.
Als Beispiel ist hier das Bundesteilhabe-
Abteilung Senioren- und Pflegedienste 11 gesetz zu nennen. Die Einführung dieses
Gesetzes verändert grundlegend die Vor-
zeichen in der Behindertenhilfe und stellt tigt, auch inhaltlich gab es viel zu tun. So
Nahe an den Menschen 13 uns, wie alle anderen Träger, die in diesem konnten wir ein weiteres Grundstück an der
Bereich tätig sind, vor bisher unbekannte Grabenstraße für die Dezentralisierung des
Herausforderungen. Die Rechte von Men- St.-Suitbert-Hauses kaufen und sind mit der
Unsere neuen Mitarbeiter im Verband 14
schen mit Behinderungen werden gestärkt, Propsteipfarrei bezüglich des Kaufes eines
was sehr zu begrüßen ist, nimmt man die Grundstücks an St. Johannes im Gespräch.
Jubilare 2. Halbjahr 2018 15
Behindertenrechtskonvention ernst. Viele Mit diesen Käufen hätten wir alle fünf be-
bekannte Verfahren werden durch neue nötigten Grundstücke zusammen und könn-
ersetzt. So eine Umstellung bringt Unruhe ten nach Fertigstellung der Wohngruppen
„Freude schenken“ 16 mit sich. Wir haben noch ein Jahr Zeit zur das St.-Suitbert-Haus auflösen. Dies wird
Vorbereitung und Ausrichtung, da die we- in den nächsten Jahren noch viel Arbeit mit
sentlichen Veränderungen erst zum 1. Ja- sich bringen. In diesem Jahr haben wir aber
Ein besonderer Gottesdienst für Menschen mit Demenz 17 nuar 2020 in Kraft treten. Es bleibt deshalb noch gemeinsam mit den Bewohnerinnen
g eine Herausforderung, da nach wie vor viele und Bewohnern und Mitarbeiterinnen und
ra tun be Dinge in ihrer Umsetzung nicht geklärt sind. Mitarbeitern des Hauses das 40-jährige Be-
Tradition und Inklusion 18 Be eilha
T Im Mai ist die kirchliche Datenschutzverord- stehen gefeiert. 40 Jahre Behindertenhilfe,
&
nung in Kraft getreten. Ob Kirchliches Da- die bis heute ständig an den Anforderungen
Martinsmarkt im Johannes-van-Acken-Haus 19
tenschutzgesetz oder Datenschutz-Grund- und Bedürfnissen von Menschen mit Behin-
verordnung – die Veränderungen hat jeder derungen ausgerichtet worden ist.
von uns allein im privaten Bereich erlebt. Wie bekannt, haben die Caritasverbände
Upcycling hoch zwei 20 Immer wieder wurde man aufgefordert, Er- Bottrop, Gelsenkirchen und Gladbeck ihre
e klärungen zu unterschreiben. Und so galt Fusionspläne Anfang des Jahres 2018 auf-
n ser te
U ens es auch in unserem Verband, alle Abläufe geben müssen. Eine Entscheidung, die wir
Seit zehn Jahren aktiv 21 Di und Prozesse genau zu „durchleuchten“ nach wie vor bedauern. Es wäre sicherlich
und sich entsprechend der neuen Vorgaben ein guter und richtiger Schritt für die Zukunft
auszurichten. Eine wahrlich zeitintensive der Verbände gewesen. Auch aus dieser
Viele Kerzen – ein Stern 21 wie umfassende Aufgabe, die uns ordent- Entscheidung ergeben sich zusätzliche Auf-
lich gefordert hat und weiterhin bei jedem gaben, da wir einige Planungen bewusst
Unsere Dienste im Überblick 22
neuen Prozess begleiten wird. verschoben haben. Wir wollten Veränderun-
Wir haben uns aber nicht nur mit solchen gen im Fusionsprozess gemeinsam vorneh-
eher juristischen Fragestellungen beschäf- men. Nun müssen wir feststellen, dass die4 | 5 |
Liste der offenen Punkte sehr lang gewor- verändert und hier sind im kommenden zen konnten. Einige Sozialstationen haben müssen. Diese Veränderungen wollen wir
den ist und wir diese Punkte im Jahr 2019 Jahr sicherlich weitere Veränderungen zu zeitweise keinen neuen Kunden mehr auf- dann gemeinsam im Jahr 2019 umsetzen,
bearbeiten müssen. erwarten. In diesem Feld arbeitet unsere genommen. Gut, dass wir durch das große damit die Zufriedenheit weiter steigt und die
Die Zusammenarbeit mit den ehrenamtli- Beratungsstelle mit den Mitarbeitenden in Engagement unserer Mitarbeitenden hel- Mitarbeitenden sich auch weiterhin bei ihrer
chen und den hauptamtlichen Mitarbeiten- den Schulen, den Lehrern und den Eltern fen konnten. Hierfür gehört Ihnen allen ein Arbeit wohl fühlen.
den des Verbandes war auch in diesem noch enger zusammen. Die Frühförderstel- großes „Dankeschön“. Besonders hoch sind Zu guter Letzt möchte ich auf die Situation
Jahr wieder ein Erfolg. Im Bereich der le wurde nach den Sommerferien in eine aktuell die Nachfragen im Bereich der haus- der katholischen Kirche allgemein und auf
Flüchtlingshilfe ist diese Zusammenarbeit interdisziplinäre Frühförderstelle umgewan- haltsnahen Dienstleistungen. Hier planen die Zusammenarbeit mit der Propsteipfarrei
schon zur Selbstverständlichkeit geworden. delt. Inhaltlich ist das der richtige Weg, um wir, unser Angebot noch zu erweitern. Wir eingehen. Wir nehmen wahr, dass die Zahl
Wir sind sehr dankbar, dass viele Dinge fe- die Kinder und Familien ganzheitlicher be- hoffen, dass wir trotz des Fachkräfteman- der Gläubigen immer weiter sinkt. Immer
derführend durch die ehrenamtlichen Helfe- treuen zu können. Die Umstellung war aller- gels, der auch bei uns in Gladbeck spürbar weniger Menschen identifizieren sich mit der
rinnen und Helfer durchgeführt werden. Hier dings eine echte Herausforderung, die uns wird, weiterhin in der Lage bleiben, alle An- Kirche und leben ihren Glauben. Wir sind
möchte ich besonders die großen Haus- auch im nächsten Jahr noch fordern wird. fragenden zu unterstützen. uns sicher, dass die Arbeit der Caritas an
sammelaktionen, die Besuchsdienste und Unser Second-Hand-Shop „klamotten und Einige Arbeitsfelder, die wir im Jahr 2019 den Menschen, die unserer Unterstützung
die Paketaktion in Kooperation mit dem ge- mehr“ hat seinen ersten Geburtstag gefeiert bearbeiten wollen, kann ich nur kurz skiz- bedürfen, Ausdruck einer lebendigen Kirche
samten Caritasverband erwähnen. Bei den und wir können mit Stolz sagen: Das Kon- zieren. So soll das Angebot der Stadtran- ist. Diese Tatsache nimmt uns als Caritas-
Ehrenamtlichen möchte ich auch unseren zept geht auf. Das Angebot wird an seinem derholung weiter ausgebaut werden. Es verband auch in die Pflicht, die Kirche von
Caritasrat nicht vergessen. Auch ihm gehört neuen Standort sehr gut angenommen und sind weitere Aktionen in den Oster- und morgen mitzugestalten. Wir möchten als
für die geleistete Arbeit in diesem Jahr ein wir mussten bereits die Öffnungszeiten ver- Herbstferien geplant. Unsere Angebote für Caritas Innovationsfaktor für die Gestaltung
Dank. In vielen Caritasratssitzungen, aber längern, um den Kunden gerecht zu werden. den Bereich Schule wollen wir ausbauen der Arbeit der Propsteipfarrei sein und ver-
auch in den zusätzlich stattfindenden Aus- Es freut uns besonders, dass wir nun auch und neu koordinieren. Für die Beschäftig- suchen, unsere Einrichtungen und Dienste
schusssitzungen mit den dazugehörigen Beschäftigten aus unseren Caritaswerkstät- ten der Caritaswerkstätten werden wir noch zu Kirchorten hier in Gladbeck zu machen.
Vor- und Nachbereitungen, haben sie den ten bei „klamotten und mehr“ einen Arbeits- weitere Arbeitsplätze suchen, die einer Be- Dies kann nur in enger Zusammenarbeit mit
Verband unterstützt und wichtige Entschei- platz bieten können. Auf lange Sicht wollen schäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt der Propsteipfarrei gelingen. Im neuen Jahr
dungen für die Zukunft unserer Arbeit ge- wir noch mehr Beschäftigte einbinden. nahekommen. Auch suchen wir weiterhin werden wir hierauf einen Schwerpunkt un-
troffen. Ein Engagement, das nicht selbst- Die Seniorenhilfe hat die Umstellung von nach einem neuen Standort für die Tages- serer Arbeit setzen.
verständlich ist. Pflegestufen in Pflegegrade mit allem, was stätte für psychisch kranke Menschen. Wir haben im Jahr 2018 viele Dinge ge-
Die Flüchtlingshilfe hat sich in diesem Jahr dazugehört, gut gemeistert. Allerdings muss Unsere Mitarbeitenden waren in diesem meinsam geschafft. Allen die an den unter-
verändert. Wir haben nach vielen Überle- nach wie vor noch viel Aufklärungsarbeit ge- Jahr und sind auch im nächsten Jahr wie- schiedlichsten Stellen daran mitgearbeitet
gungen und Gesprächen die Kleiderkam- leistet werden, da sich viele alte Menschen der im Mittelpunkt unserer Arbeit. Der Fach- haben, sage ich an dieser Stelle herzlichen
mer am Bahnhof-West und das Möbellager noch nicht mit dieser neuen Systematik kräftemangel wird immer spürbarer und Dank für das Engagement und die geleiste-
geschlossen. Dafür verschieben sich die vertraut gemacht haben. Auch inhaltlich wir müssen alles dafür tun, ein attraktiver te Arbeit. Ich hoffe, dass Sie sich alle auch
Tätigkeiten. In der Formularhilfe gibt es werden wir uns im stationären Bereich wei- Arbeitgeber in unserer Region zu sein. Die weiterhin für unsere Ziele in 2019 einsetzen
immer mehr Nutzer und das Helferteam ist terentwickeln. Wir wollen neue Konzepte Mitarbeitenden sollen sich bei der Caritas in und sich für die Arbeit am Nächsten stark
größer geworden. Eine neue Mitarbeiterin in unsere Arbeit einfließen lassen und sind Gladbeck wohl fühlen. Unsere Bemühungen machen.
des Verbandes organisiert zusätzlich Ange- dabei, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden auch schon anerkannt. So sind wir
bote, die von der Pfarrei und dem Caritas- entsprechend vorzubereiten. Wir hoffen, von der Stadt Gladbeck als familienfreund- Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein
verband gemeinsam getragen werden. Die dass wir im nächsten Jahr hierzu noch ge- licher Arbeitgeber ausgezeichnet worden. gesegnetes Weihnachtsfest und Gottes Se-
Unterstützung der Flüchtlinge wird uns auch naueres sagen können und einige Ideen Die im Mai durchgeführte Mitarbeiterbefra- gen für das neue Jahr 2019.
im neuen Jahr weiterhin fordern. Hier gibt schon umsetzen können. Unsere ambu- gung hat gezeigt, dass es bereits eine hohe
es noch viel zu tun, um die Menschen, die lanten Dienste werden immer größer. Die Arbeitszufriedenheit im Verband gibt. Aller- Ihr
jetzt bei uns leben, zu integrieren. Nachfrage ist beständig hoch und wir sind dings wurde auch deutlich: Es gibt Kritik und
Auch im Bereich der Kinder-, Jugend- und auch hier stolz auf unsere Arbeit. Unsere Veränderungsbedarfe. Aktuell arbeiten wir
Familienhilfe gab es Neuerungen. Die of- Mitarbeitenden haben es in diesem Jahr ge- gemeinsam mit den Mitarbeitervertretungen Rainer Knubben
fene Ganztagsschule wurde strukturell schafft, dass wir alle Anfragenden unterstüt- heraus, welche Dinge verändert werden Vorstand
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der Großpfarrei vor über zehn Jahren sowie • kategorial: Formen der Seelsorge, die
die Verabschiedung eines Votums zur Pfar- sich unterschiedlichsten Gruppen zu-
Caritas und Seelsorge (Pastoral) sind eins reientwicklung im Jahr 2015 der Ressour- wendet;
cenmangel, der Mangel an Personen und • personal: Seelsorge in kleinen Grup-
Gläubigen, der Mangel an Finanzen und an- pen, seien es kleine christliche Gemein-
Pfarreientwicklung in unserem Bistum Essen bedeutet auch:
derem. Schnell wird von Mangelverwaltung schaften, Basisgruppen oder andere;
Die verengte Gemeindetheologie der 70er Jahre muss sich
gesprochen – davon, dass lediglich eine • lokal: Seelsorge an bestimmten Orten,
weiten. Diese lässt sich etwa so zusammenfassen: „Jedem
neue Landkarte erstellt wurde und wird, wo an denen man sich einfindet, Bildungs-
Kumpel seine Kirche an sein Bett!“ Und das lief dann von der
die alten Gemeinden in unserer Stadt, mit orte oder caritative Orte; vor allem auch
Wiege bis zur Bahre im Sinne einer Volkskirche.
dem, was sie bisher geleistet haben, außer Kitas;
Acht geraten. Doch die neue Weise, Kirche • temporal: Formen der Seelsorge mit
zu sein, ist bei weitem keine Mangelverwal- Leuten, die nur eine gewisse Zeit mit-
tung. Es geht um mehr, als um Landkarten machen können oder wollen;
Nahezu alle Theologinnen und Sozialwis- Wir wandern damit ganz auf der Linie der
und Strukturen. • medial: viele kommunizieren mit uns
senschaftler sind sich einig, dass diese Pastoralkonstitution des Zweiten Vatika-
über die Medien; auch das muss man
Vergemeinschaftungsform des Christlichen nischen Konzils „Gaudium et spes“. Der
Die neuen Räume der Seelsorge können heute mitbedenken;
an ihr Ende gekommen ist. Ein neues Zu- erste Satz hieraus ist viel zitiert: „Freude
nur verstanden werden als Netzwerke mit • und global: das betrifft all die, die an
sammenspiel von kirchlichem Leben in und Hoffnung, Trauer und Angst der Men-
vielen Knotenpunkten, oder besser gesagt Großereignissen teilnehmen und da-
den Stadtteilen mit klaren Schwerpunkset- schen von heute, besonders der Armen
mit vielen Kondensationspunkten. Ein schö- durch einen Kontakt zur Kirche bekom-
zungen sowie Orten caritativen Handelns und Bedrängten aller Art, sind auch Freude
nes Bild zeichnet das kleine Gedicht von Ze- men auf unterschiedlichste Weise.
ist gefragt. Gemeinsam gilt es, künftiges und Hoffnung, Trauer und Angst der Jün-
netti, wo er von der Glaubensverdunstung
kirchliches Leben auszumachen, zu iden- ger Christi.“ Den zweiten Satz halte ich für
spricht und feststellt, dass das Verdunstete Zudem haben wir eine weitere Enge zu
tifizieren und zu entwickeln. Die Kirchen- ebenso gewichtig: „Es gibt nichts wahrhaft
doch im Raum bleibt, nur in einem anderen weiten: das Zusammenspiel von Laien und
austrittsstudie des Bistums Essen, die in Menschliches, das nicht in ihren Herzen (in
Aggregatzustand. Dass wir darum Konden- Priestern, oder besser gesagt, das Zusam-
diesem Jahr veröffentlicht wurde („Kirchen- den Herzen der Christen) seinen Widerhall
sationspunkte schaffen müssen, an denen menspiel von Getauften, Gefirmten, Be-
austritt – oder nicht? Wie sich Kirche ver- fände.“
sich das „Wasser des Glaubens“ wieder auftragten, Gesendeten und Geweihten.
ändern muss, Freiburg 2018“), hat eindeutig
verdichtet. Solche Verdichtungspunkte sind Das setzt die Pfarrei in Gladbeck gerade
gezeigt, dass Menschen sich in der Kirche Das ist unser Auftrag: Wir sollen nicht nur
heute nicht nur die Kirchtürme und nicht nur mit ihrer Vision um, Frauen und Männer zu
engagieren und ihr Wertschätzung und Mit- den Resonanzboden bei anderen suchen,
die Schulen, sondern es sind auch carita- befähigen, genau in diesen Bereichen ihr
gliedschaft zeigen, wenn diese sich nach dass unsere Botschaft dort Widerhall finde.
tive Einrichtungen, geistliche Projekte und Christsein zu leben und sich zu engagieren.
wie vor von der Taufe bis zur Beerdigung Wir selbst sollen unseren Resonanzboden
Gruppen. Das bedeutet: Zum Prinzip der Dieses gelingende Miteinander von
als Wegbegleiterin anbietet und gleichzeitig aktivieren. Die Not der Menschen, ihre Fra-
Weite, die wir jetzt durch größere pastorale Hauptamtlichen, Ehrenamtlichen und Frei-
aber im sozial-caritativen Bereich sozusa- gen und ihre Sehnsüchte sollen Resonanz
Räume geschaffen haben, muss das Prin- willigen, von Männern und Frauen, von
gen den Kitt in der sich rasant wandelnden in unseren Herzen finden. Das ist ein Pers-
zip der Nähe kommen. Es kann nicht ohne Einzelprofilierung und Kooperation, von
Gesellschaft darstellt. pektivwechsel. Wenn die Kirche zu sich fin-
die Nähe vor Ort gehen. Profession und Lebenskompetenz, von
den will, muss sie zu den Menschen finden.
Vielheit und Einheit führt fast von selbst
Gleichermaßen wichtig wie herausfordernd Wenn die Kirche bei sich sein will, muss
So kommen wir zu einer „Theologie des zum Lebensraum und zum Sozialraum
ist dabei, die Lebenssituationen aller Men- sie bei den Menschen sein. Deshalb ist es
Raumes“ in einer Vielortigkeit und Vielge- der Menschen. Lebensraum meint mehr
schen unserer Stadtgemeinschaft ins Auge notwendig, dass wir eine gemeinsame Per-
staltigkeit der Pastoral, in die sich das, was den persönlichen Kontext der Menschen,
zu fassen. Das sind nicht nur die zehn Pro- spektive für Pastoral und Caritas gewinnen.
wir hier bedenken, gut einordnen kann. Die ihre Herkunft, Umgebung, ihren Horizont,
zent der Getauften, die in irgendeiner Wei-
Pastoral ist insofern vielortig und vielgestal- das persönliche Milieu. Daran müssen wir
se im Jahresverlauf mit einer Gottesdienst- Der Glaube ist nur in einem neuen Agg-
tig, als sie eben nicht mehr nur territorial ist. pastoral wie caritativ interessiert sein. So-
gemeinde oder Territorialgemeinde vor Ort regatzustand
Anderes ist hinzugekommen oder muss mit zialraum meint das größere Bezugssystem,
Kontakt haben. Natürlich waren Anlässe für die Einrichtung
bedacht werden: das Netzwerk, in dem Menschen in einem
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größeren Zusammenhang stehen und zu schen hin, denn er hat ganz andere Ab-
dem der pastorale Raum immer eine Nähe sichten.
und Verbindung haben muss. • Sie betreten den Stall als Weise, als Beratung und Teilhabe
Könige, als Forscher. Sie treten in eine
So kann missionarische Caritas sein Lebenswelt, die nicht ihre ist.
„Gott sei Dank, es war ein gutes Jahr, durch das alle gut durchgekommen sind.
Wer in diesen Räumen agiert, muss von • Sie fallen nieder. Das ist eine Geste der
Wir wissen endlich, wo die weiteren Standorte für das St.-Suitbert-Haus wachsen
den Interessen der Menschen ausgehen. Anbetung, aber gleichzeitig eine Geste,
werden. Außerdem ist es klasse, dass der Berufsbildungsbereich zehn oder zwölf
Was mit „missionarischer Caritas“ beschrie- auf Augenhöhe mit dem Kind zu kom-
weitere Anmeldungen hat und wir interessante Arbeitsplätze außerhalb der Werkstatt
ben wird, meint nicht, dass die Caritas im men.
etablieren konnten. Zudem haben wir vernünftige Abschlüsse mit den Kostenträgern
klassischen Sinn „missionieren“ soll. Es • Und sie geben ihre Gaben. Anbetung
verhandelt. Und vor allem hatten wir Spaß an unserer Arbeit.“ – So das Zitat von
meint, sich auf den Menschen einzulassen, und Hingabe sind im Innersten ver-
Stefan Mühlenbeck Ende des Jahres 2017 in Hinblick auf 2018. Das Jahr hat in der
um mit ihm solidarisch einen Lebensraum bunden. Gold: Caritas wie Seelsorge
Tat zwei neue Standorte für den Abschluss der Dezentralisierung des St.-Suitbert-
der Hoffnung zu öffnen. Dabei orientiert sie brauchen Geld, um geben zu können.
Hauses hervorgebracht. „Wir freuen uns darauf, die zwei letzten Wohngruppen an
sich an Jesus, der die suchenden oder not- Weihrauch: Sie brauchen eine richtige
der Grabenstraße und an der Bülser Straße wachsen zu sehen und uns an dem
leidenden Menschen zunächst fragt: Was Beziehung zu Gott. Und Myrrhe: Sie
Standort St. Johannes einbringen zu dürfen“, sagt der Abteilungsleiter heute.
wollt ihr, was sucht ihr? Was soll ich dir tun? brauchen eine richtige Beziehung zu
(vgl. Joh 1,38; Mt 20,32; Lk 18,41) Er stellt den Leiden der Menschen.
den Menschen in die Mitte (vgl. Mt 18,2; Mk • Schließlich: Sie kehren auf einem an-
3,3). Die Entdeckung der Ressourcen, die deren Weg in die Heimat zurück. Wer Der Berufsbildungsbereich „entlässt“ in
umfassende Sicht auf den Menschen und sich auf das Geschehen der Mensch- diesen Tagen 13 Teilnehmerinnen und Teil-
die Kooperation verschiedener Akteure im werdung und der Begegnung einlässt, nehmer in ihre Arbeitsbereiche. Von der
Lebensraum sind dazu notwendig. der wird innerlich gewandelt, der wird Montage über die Schreinerei bis hin zur
bereichert, da werden Einzelne und Ge- Textilverarbeitung und den Garten- und
Im Evangelium stehen das Senfkorn und meinden anders. Landschaftsbau ist alles mit dabei. „In
der Sauerteig (Mt 13,31 ff.) dafür, dass wir 2019 sollen die personellen Voraussetzun-
uns einmischen, dass auch kleine Schritte Ich hoffe, dass diese Überlegungen und ihre gen geschaffen werden, um mehr arbeits-
große Wirkung haben können. Wir sollen Weiterführung und Konkretisierung auch marktnahe Beschäftigungsverhältnisse zu
die Gesellschaft und unser Umfeld gemein- uns anders gehen lassen, als wir gekom- entwickeln“, so Stefan Mühlenbeck. „Dicke
sam menschenfreundlich aufmischen, uns men sind, damit Seelsorge (Pastoral) und Bretter“ sieht der Abteilungsleiter weiterhin
einmischen, ohne uns zu vermischen. Caritas dann wirklich sein können, was sie vor dem Hintergrund des Bundesteilha-
sind: um Gottes willen dem Menschen zu- begesetzes. „In 2019 müssen wir Klarheit
Die Geschichte der Heiligen Drei Könige gewandt in dieser heutigen Zeit. darüber gewinnen, wie sich der Verband
(Mt 2,1-12) ist auch für unsere gemeinsa- inhaltlich, konzeptionell und organisatorisch
men Bemühungen bedeutsam: In diesem Sinne Ihnen allen ein frohes und am besten für die Zukunft rüstet. Denn mit
• Sie suchen nach dem Kind, sie suchen gesegnetes Weihnachtsfest, der dritten Reformstufe zum 1.1.2020 wird
nach Gott. Wo ist er? Diese Frage Gottes Segen für 2019 es ernst.“ Die abteilungsübergreifende Zu-
sollten wir uns alle stellen: Wo ist der sammenarbeit bezüglich Pflege und Wie- diensten, der Tagesstätte für psychisch
Mensch und wo ist Gott? Wo sind Gott dereingliederung ist dabei nur ein Aspekt. kranke Menschen und im Fahrdienst hinter
und sein Ebenbild? Bleiben wir ständig „Als wichtigen Schritt sehe ich auch die uns. „Die Aktionen der Wohnungslosenhilfe
auf der Suche nach ihnen! Ihr Propst André Müller beschlossene Einführung eines Immobilien- zur Jahreskampagne des Deutschen Cari-
• Sie orientieren sich am Stern, nicht an managements im kommenden Jahr in unse- tasverbandes ‚Jeder Mensch braucht ein
den Mächtigen. Herodes sagt ihnen rem Verband. Denn auch hier wirkt sich das Zuhause‘ waren sicherlich ein besonde-
zwar, wo der Ort zu finden ist, aber er Bundesteilhabegesetz massiv aus.“ res Highlight“, so Stefan Mühlenbeck. „Wir
führt sie nicht zu Gott und den Men- Ein erfolgreiches – in Teilen auch wechsel- spüren aber in allen Diensten, wie wichtig
haftes – Jahr liegt auch in den Beratungs- unsere Angebote sind. Häufig sind unsere
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Mitarbeiter die einzigen sozialen Kontakte viele neue Gesichter dazu gekommen und Wachsende Bedarfe sieht Brigitte Klei-
unserer Klienten und für viele bieten unsere bringen frischen Wind, neue Impulse aber ne-Harmeyer auch für die Inklusionsfach-
Einrichtungen einen Ort, an dem sie sich ein auch Sorge um eine gute Einarbeitung in beratung in Kindertagesstätten sowie die
Stück ‚Zuhause‘ fühlen, weil sie oft nur dort Zeiten des Wandels. „Das geht alles nicht Beratung von Kindern psychisch erkrankter
Gemeinschaft, Zuwendung und Unterstüt- ohne richtig gute Leitungskräfte. Daher be- Eltern. „Beide Angebote möchten wir im
zung erleben.“ danke ich mich ausdrücklich und persönlich Laufe des kommenden Jahres verstetigen,
bei meinen Kolleginnen und Kollegen in der damit wir nicht jedes Jahr die Finanzierung
Ein großes „Dankeschön“ gilt daher allen Leitung der Einrichtungen und Dienste in klären müssen.“
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den meiner Abteilung! Zusammen werden wir „Das alles war nur möglich, weil die Mitar-
Diensten und Einrichtungen der Abteilung. die Umstellungen durch das Bundesteilha- beiter und Leitungen in allen Diensten sich
Im St.-Suitbert-Haus, in der Werkstatt und begesetz schon wuppen“, sagt Abteilungs- in hohem Maße engagiert haben und bei al-
im Familien unterstützenden Dienst sind leiter Stefan Mühlenbeck. len strukturellen, konzeptionellen und finan-
ziellen Herausforderungen das Wesentliche
ment und organisieren das wöchentliche nicht aus dem Blick verloren haben“, fasst
Beratungsangebot selbst. Rund fünfzehn die Abteilungsleiterin zusammen. „Sie sind
Mitarbeiter sind im Wechsel im Einsatz und es, die immer wieder die Perspektive der
Kinder Jugend und Familie ergänzen sich hervorragend.“ Ebenso gut Kinder, Jugendlichen, Geflüchteten und Fa-
sei die Koordination der ehrenamtlichen milien übernehmen, Bedarfe aufspüren und
„Bewegt hat uns im Jahr 2018 die Einführung der Komplexleistungen in der Flüchtlingshilfe an den Start gegangen, die dementsprechend ihre Angebote gestalten.
Frühförderung“, fasst Brigitte Kleine-Harmeyer zusammen. „Der Gedanke, dass der Migrationsberatung angehört und durch Dafür ein ganz herzliches Dankeschön.“ Mit
Kinder alle Leistungen aus einer Hand erhalten sollen und nicht zwischen Praxen Mittel der Aktion Mensch mitfinanziert wird. Blick auf 2019 „wünsche ich uns allen, dass
hin und her gereicht werden, ist gut. Aber in der Umsetzung fehlt es noch an vielen „Hier sind bedarfsgerecht Angebote weiter- es uns in der bewährten guten Zusammen-
Feinheiten, die für unseren alltäglichen Ablauf wichtig sind. Hier sind wir auf die zuentwickeln. Es geht schon längst nicht arbeit gelingt, den Blick für das Wesentliche
Zusammenarbeit mit den Kostenträgern angewiesen“, so die Abteilungsleiterin. Seit mehr um akute Ersthilfe, sondern um das zu bewahren und unsere Gestaltungsmög-
Mitte des Jahres hat sich die Frühförderstelle in der Wiesenstraße zur interdisziplinären Ankommen und Integrieren in der Stadtge- lichkeiten innerhalb der vorgegebenen Rah-
Frühförderstelle entwickelt. Neu im Team ist nun auch eine Fachärztin für Kinder- sellschaft.“ menbedingungen zu nutzen.“
und Jugendmedizin sowie Neuropädiatrie.
„In 2019 ist eine der wichtigen Aufgaben 2015 bis 2017 in 2018 wieder beruhigt, so
damit, diese Feinheiten zu klären und sie dass in 2019 wieder intensivere Beratungen Abteilung Senioren- und Pflegedienste
entsprechend organisatorisch umzusetzen. und Unterstützungen möglich sein werden.
Denn die Einführung der Komplexleistungen Die Ferienbetreuung im Sommer (Stadt-
Neuorientierung. Dieses Wort beschreibt wohl treffend das Jahr 2018 in der
hat auch Auswirkungen auf die finanzielle randerholung) wurde um die Herbstaktion
Abteilung Senioren- und Pflegedienste. „Die strukturellen Veränderungen durch das
Situation.“ Als weiteres zukunftsweisendes erweitert und in 2019 ist erstmals auch ein
Pflegestärkungsgesetz sind deutlich zu merken“, fasst Manuela Wienert zusammen.
Thema sieht sie die Weiterentwicklung des Angebot in den Osterferien geplant. „Damit
Sie ist Pflegedienstleitung des Seniorenzentrums Johannes-van-Acken-Haus.
Bereichs Schule. „Hier werden wir uns im möchten wir die Mitarbeitenden bei der He-
„Stationäre Einrichtungen müssen sich durch die Umstellung auf die Pflegegrade in
kommenden Jahr neu strukturieren.“ In der rausforderung der Vereinbarkeit von Beruf
ihrer Planung völlig neu ausrichten. Hinzu kommen die vielen Widersprüchlichkeiten,
Erziehungsberatung stehen personelle Ver- und Familie unterstützen“, so Brigitte Klei-
die in dem Verfahren der Eingraduierung liegen und die uns in der Bearbeitung viel
änderungen an. „Aktuell sind wir beispiels- ne-Harmeyer.
Zeit kosten.“
weise auf der Suche nach einer Psychologin „Eine gute Entwicklung aus dem Jahr 2018
oder einem Psychologen. Neue Personen ist die Einführung der Allgemeinden Sozi-
bringen auch immer neue Ideen mit und alberatung in unserem Verband“, sagt die Zeit, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbei- den Dschungel an Formularen und Mög-
damit Bewegung in das Bestehende.“ Die Abteilungsleiterin. „Hier arbeiten Mitarbeiter ter als Service den Bewohnern und ihren lichkeiten“, so Manuela Wienert und Svenja
Nachfrage in der Schwangerenberatung aus den unterschiedlichen Diensten zusam- Angehörigen zur Verfügung stellen. „Wir Patz, Leitung des Ambulanten Dienstes. Das
habe sich nach den sehr turbulenten Jahren men, zeigen ein hohes Maß an Engage- beraten, unterstützen und begleiten durch sei ein besonderes Merkmal der Caritas.
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ten steigender Arbeitsbelastung sind ihre
Erfahrungen wertvoll. Genauso wertvoll ist
die Weiterbildung und Fortbildung, die wir Nahe an den Menschen
erhalten und die insbesondere die Leitungs-
ebenen stärkt“, so Manuela Wienert. Für Die Einführung neuer Mitarbeiter
2019 möchte sie diese wertschätzende Hal-
tung ebenso beibehalten, „wie unser Kon-
So unterschiedlich die Tätigkeitsfelder der einzelnen Mitarbeiterinnen und
zept. Wir nennen das hier nicht nur Caritas,
Mitarbeiter im Verband sind, so gleich ist doch der Gedanke hinter jedem Einsatz:
wir leben Caritas.“ Daneben sei die Anpas-
Liebe. Nächstenliebe. Fürsorge. Hilfe. Rund 40 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
sung von Pflegegraden im Blick zu behal-
haben Caritasdirektor und Propst André Müller sowie Vorstand Rainer Knubben im
ten. „Auch möchten wir im Johannes-van-
Oktober neu im Verband begrüßt. Beim traditionellen Einführungstag geht es darum,
Acken-Haus ein Kneippkonzept einführen.“
den Verband kennenzulernen, sich auszutauschen und Kontakte aufzubauen.
Das Thema Datenschutz bleibe weiterhin
ein wichtiges Thema, „obwohl wir uns 2018
schon umfassend damit beschäftigt haben“.
Nach der Heiligen Messe in St. Marien und ben. Sie folgen also einer Empfehlung und
Auch Svenja Patz baut in ihrer Arbeit auf einem gemeinsamen Frückstück im St.-Alt- das ist für uns als Arbeitgeber eine Aus-
das gute Netzwerk. „Wir werden in Zukunft frid-Haus tauschten sich die „Neuen“ über zeichnung“, so Vorstand Rainer Knubben.
viel mehr Überschneidungen zwischen der ihre Motivation aus. „Hier steht das Mensch- Beim anschließenden „Markt der Möglich-
Pflege und der Wiedereingliederungshilfe
haben. Hier werden wir uns weiter abtei-
lungsübergreifend entwickeln.“ Auch der
Bereich der hauswirtschaftlichen Betreuung
wächst. „Es geht nicht mehr um die reine
„Zudem können wir uns auf unser gutes Behandlungspflege, unsere Klienten legen
Netzwerk verlassen. Ambulante Pflege, Ta- mehr Wert auf gemeinsames Kochen, Un-
gespflege, Kurzzeitpflege, stationäre Pfle- terstützung im Haushalt oder gemeinsames
ge, die Zusammenarbeit mit Ärzten, Kran- Lesen.“
kenhäusern und Hospizen. Das alles greift
ineinander und sorgt dafür, dass wir sehr Herausforderungen sieht Svenja Patz zu-
schnell und passgenau reagieren können.“ dem im Team selbst. „Wir befinden uns
nicht nur bei den Klienten in einem Gene-
Viel Wert legen die Einrichtungen auf eine rationenwechsel.“ Heutige Bewerber legten
kompetente und einfühlsame Sterbebeglei- dabei viel Wert auf flexible Arbeitszeitmo-
tung. „Wir sind in der palliativen Versorgung delle und die Vereinbarkeit von Familie und
gut aufgestellt und arbeiten ebenso gut mit Beruf. „Bei unserer Tourenplanung berück- liche im Vordergrund“ war dabei ebenso oft keiten“, auf dem sich alle Abteilungen und
dem Hospizdienst und dem Palliativmedizi- sichtigen wir daher, dass die Mitarbeiten- zu hören wie „Ich möchte nahe an und bei Dienste der Caritas Gladbeck mit ihren
nischem Konsiliar Dienst zusammen“, sagt den wirklich die Chance bekommen, beides den Menschen arbeiten“. Viele betonten die Ständen präsentierten, wurde für die Neuen
Manuela Wienert. Gerne erinnert sie sich miteinander zu vereinbaren.“ Für 2019 sieht gute Atmosphäre und die Herzlichkeit, mit sichtbar, in welch vielfältigen Arbeitsfeldern
auch an das Jubiläum zehn Jahre Johan- sie ein weiteres großes Ziel: „Bis Ende des der sie auf der neuen Arbeitsstelle empfan- die Caritas wirkt: von der frühkindlichen
nes-van-Acken-Haus, das im Rahmen des Jahres soll der Ambulante Dienst als aner- gen wurden. Förderung über die Arbeit mit Menschen mit
Sommerfestes gefeiert wurde. kannter Palliativpflegedienst zertifiziert sein. „Schön zu hören ist, dass viele unserer Behinderungen bis hin zur Seniorenarbeit.
Wir sind bereits dabei, die Mitarbeiter ent- neuen Mitarbeiter zu uns kommen, weil Nach einem gemeinsamen Mittagessen
„Wir haben viele Mitarbeiter, die seit Jahr- sprechend weiterzubilden.“ ihre Freunde, Angehörigen oder Bekannten führte eine Sightseeing-Tour zu allen Stand-
zehnten mit dem Herzen dabei sind. In Zei- schon bei uns arbeiten oder gearbeitet ha- orten des Verbandes.
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Unsere neuen Mitarbeiter im Verband: Johannes-van-Acken-Haus Muharrem Ciftci 10
Jubilare 2. Halbjahr 2018
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Herzlich Willkommen im Verband
Enes Ortabas Joefren Lorenz Johannes-van-Acken-Haus Semiha Stawiarski
Johannes-van-Acken-Haus
Betül Ciloglu
Katharina Ressel Heidi Pietz Ambulant Betreutes Wohnen Martin Knoppke 10
Kim Scherer Lother Strelcyk
Bianca Gies Lea Marie Spanka
Familienunterstützender Dienst Monika Koch 10
Nicklas Kais Elisha Uwakwe Caritaswerkstätten Sabrina Görgen 10
Gina Lisa Nophut
St.-Suitbert-Haus
Jonas Wagner
Serpil Ürün Silke Becher Caritaswerkstätten Gisela Thorwesten 10
Mario Belibasakis
Violeta Silistra Vertu
Fahrdienst Ambulante Dienste Elisabeth Schulte-Kuhlemann 10
Alexandra Brödlau
St.-Altfrid-Haus Robert Pankratz Mattis Brylak St. OGS Andrea Fahle 10
Angela Doris Schmidt Leandra-JoelleDagiamazis
Görkem Akyüz Michaela de Groodt
OGS Ute Ortmann 10
Armend Berisha
Geschäftsstelle Mika Ansgar Hartmann Catering Wolfgang Müller 10
Tim Koller Nina Kämmerling
Theresa Mathew Renate Boehm
Sophia Nophut Emily Lochthowe Chantal Kohout Johannes-van-Acken-Haus Lan-Fang Heng 15
Melanie Lamm
Sami Odabasi Vesna Nestorovic Johannes-van-Acken-Haus Gabriele Holtkamp-Buchholz 15
Ambulant Betreutes Wohnen Stefanie Ostwald Johannes-van-Acken-Haus Heinz Platzek 15
Tagespflege Thomas Wosky Bürsa Özdemir
Leoni Grünenbaum Ali Saberi Khorasani Johannes-van-Acken-Haus Bettina Schindel 15
Caritaswerkstätten Michael Schnieders St.-Altfrid-Haus Christa Kunigk 15
Familienunterstützender Dienst Faruk Cankaya René Simon
Linda Dierichs Nils Jona Wesselborg Caritaswerkstätten Astrid Dyballa 15
Andrea Ambrus
Sirin Arslan Michael Günther Nico Zaremba Schwangerenberatung Birgit Müller 15
Elena Bergmann Leonie Hackmann Christina Zunke
Fynn Stefan Blißenbach Anna Marie Huesmann Johannes-van-Acken-Haus Lieselotte Konopka 20
Shelley-Sue Brodel Mary Igbinomwanhia Erziehungsberatungsstelle
Susanne Bußmann Marius Jedrus Wiebke Hemming
Caritaswerkstätten Hannelore Rothmann 20
Sigrid Dagny Feldmann Carsten Meyer Ambulante Dienste Gertrud Huesmann 20
Hanna Grolla Sophie-Victoria Meyer
Oguzhan Hazoglu Nicole Mingers
OGS St.-Suitbert-Haus Martin Buchwald 20
Helena Elezaj
Jean-Pierre Huber Pauline Polaczek
Milena Lüdtke
St.-Suitbert-Haus Sebastian Dambiec 20
Anne-Marie Jandewerth Jürgen Runiewicz
Anastasia Khazneh Markus Schmieder Chantal Masanek Frühförderstelle Tanja Rohloff 20
Stefan Weyrath Sonja Schütten
Malek Khodr
Thomas Kornfeld Johannes-van-Acken-Haus Heike Schmidt-Unfeld 25
Frederic Lefrancois Ambulante Dienste Flüchtlingshilfe
Maike Lindemann Clara Jularic
Psychosoziale Beratungsstelle Heike Kerber 25
Kathrin Berlinski
Nils Mohnhaupt Sümeyye Cura Ambulante Dienste Bozena Kapica 25
Daniel Nattkämper Nina Delfing Catering
Matthias Nobbe Gabriel Henjel Annelie Pabler St.-Suitbert-Haus Harald Berghof 30
and
Vorstand Rainer Knubben 35 and
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De De16 | 17 |
„Freude schenken“
Mit ihrer Paketaktion will die Caritas nicht nur professioneller Helfer sein,
sondern Menschen zu Weihnachten auch emotional erreichen.
Diese Wunschzettel werden auf die Pake- ausgegeben. „Wir freuen uns über die
te geklebt und in der Gemeinde bis Ende große Zahl an Paketen, mit denen wir alle
November wieder abgegeben. Alle Pakete gemeinsam ein bisschen Freude schen-
kommen dann zum Caritasverband zurück. ken können“, so Annegret Knubben. „Allen
Insgesamt sind in diesem Jahr mehr als 900 Spenderinnen und Spendern sagen wir
Pakete gepackt worden. Sie wurden Anfang einen herzlichen Dank.“
Dezember im K4 an bedürftige Menschen
An St. Martin startet die Caritas im Bistum Freude schenken mit der Caritas
Essen ihre Paketaktion „Freude schenken“. Ab dem Wochenende 10./11. November
Auch die Caritas in Gladbeck beteiligt sich. wurden die Pakete in den Gemeinden aus- Ein besonderer Gottesdienst
„Während des ganzen Jahres kümmern gegeben. In diesem Jahr beteiligten sich
sich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbei- erneut die Stadt Gladbeck und die Werbe- für Menschen mit Demenz
ter in den Einrichtungen und Diensten um gemeinschaft an der Aktion. Die Kinder des
Hilfesuchende. Sie begleiten, beraten, pfle- katholischen Kindergartens St. Michael und
gen und therapieren. Wir wollen, dass diese des städtischen Kindergartens in der Ringel- Unter dem Titel „Ein Stern für mich“ haben kamp-Buchholz. Sie ist im Caritasverband
Menschen zu Weihnachten spüren, dass dorfer Straße brachten ihre bunt bemalten der Caritasverband Gladbeck und die Prop- Gladbeck für die Netzwerkarbeit im Bereich
jemand an sie gedacht hat. Dazu brauchen und verpackten Pakete mit dem Bollerwa- steipfarrei St. Lamberti erstmals zu einem Senioren- und Pflegedienste zuständig.
wir die Hilfe vieler Spenderinnen und Spen- gen in unsere Geschäftsstelle. Zu jedem Gottesdienst insbesondere für Menschen „Gerade die Stimmung löst bei Menschen
der“, sagt Rainer Knubben, Vorstand der Karton gibt es einen Aufkleber, auf dem mit Demenz in die Lamberti-Kirche gela- mit dieser Erkrankung viel aus. Auch das
Caritas in Gladbeck. vermerkt werden kann, für wen das Paket den. Der Adventsgottesdienst richtete sich Singen von bekannten Adventsliedern akti-
„Wir können mit dieser Aktion nicht die Welt bestimmt ist (zum Beispiel für Frauen oder ebenso an Angehörige, Pflegende, Beglei- viert Erinnerungen.“
retten, aber wir können Menschen eine Männer, Senioren, Familien). Zudem gibt tende und Freunde. Im Anschluss fand ein Die Idee entstand am Rande des Gesprächs-
Freude bereiten, die es sich schlicht nicht es eine Vorschlagliste für mögliche Paket- gemeinsames Kaffeetrinken im Caritas-Se- kreises „Demenz verstehen“ für pflegende
leisten können, etwas zu schenken oder die inhalte. In Gladbeck gibt es darüber hin- niorenzentrum Johannes-van-Acken-Haus Angehörige. „Wir wollten in der Adventszeit
niemanden mehr haben, der sie beschenkt. aus die Aktion Wunschzettel. Kinder aus statt. einen Ruhepunkt für alle schaffen – für die
Das gibt es leider öfter, als man vermutet“, Familien, die dem Caritasverband bekannt „Ein besonderes Augenmerk lag auf der Menschen mit Demenz ebenso wie für ihre
sagt Annegret Knubben, Koordinatorin der sind, haben ihre persönlichen Wünsche Stimmung, die wir durch die Illumination Angehörigen, Begleitenden und Freunde“,
Aktion beim Caritasverband Gladbeck. in einem Wert von 20 Euro angegeben. der Kirche, sowie die Musik- und Textaus- sagt Gabriele Holtkamp-Buchholz.
wahl erreichen wollten“, so Gabriele Holt-
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Verb Verb
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Tradition und Inklusion Martinsmarkt im Johannes-van-Acken-Haus
Keine Weihnachtsmesse des St.-Suitbert-Hauses
Sie war eine Art Institution, die Weihnachts- Wie in jedem der vergangenen Jahre haben
messe des St.-Suitbert-Hauses in der Kir- die Einrichtungsleiterinnen Ute Weber und
che St. Marien. Seit vielen Jahren bereiten Barbara Nolte auch in 2017 nach der Weih-
die Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen nachtsmesse die Wohngruppen besucht.
gemeinsam eine Messe am Heiligen Abend Mehrfach kam da die Frage auf, wieso es
für sich selbst, Freunde des Hauses, Ange- immer noch einen gemeinsamen Gottes-
hörige und alle Interessierten vor. dienst in St. Marien in Brauck gebe, obwohl
Einige Bewohner*innen haben im Chor doch einige Wohngruppen vor der Haustür
gesungen, andere den Priester als Mess- oder fußläufig gut erreichbar ihre Kirchen-
diener unterstützt, Fürbitten gelesen oder gemeinden haben. Einen Ort, an dem sie
kollektiert. Die Mitarbeiter*innen haben die auch sonntags den Gottesdienst besuchen,
Messe in Zusammenarbeit mit dem Pastor bei Gemeindefesten mitmachen und zu
inhaltlich vorbereitet, Texte herausgesucht, dem sie sich zugehörig fühlen.
die Lesung gelesen oder auch eine Ge- Spontan fiel nur eine Antwort ein: „Wie? Es
schichte mit den Bewohner*innen vorberei- war doch immer so schön. Es ist doch eine
tet und gestaltet. Kurzum: Die Weihnachts- liebgewordene Tradition, wie soll es denn
messe war eine gleichermaßen schöne wie anders gehen?“ Im Herbst gab es daraufhin
geschätzte Tradition. Und zudem ein Ort, an eine Umfrage unter den Bewohner*innen,
dem sich viele ehemalige Mitarbeiter*innen wie sie in diesem Jahr den Heiligen Abend
und Bewohner*innen jedes Jahr wiederge- gestalten wollen. Es gab unterschiedliche
sehen haben und miteinander Weihnachten Wünsche, auch unter den Mitarbeiter*innen.
gefeiert haben. Sie war fester Bestandteil Die meisten Bewohner*innen aber wollen
des St.-Suitbert-Hauses. den Gottesdienst in „ihrer“ Gemeinde vor
Nun aber ändert sich das Haus seit eini- Ort mitfeiern.
gen Jahren im Rahmen der Dezentralisie- Und so nehmen alle gemeinsam einerseits
rung. Aus dem Wohnheim für 84 Personen traurig Abschied von einer vertrauten Tradi-
ist inzwischen ein „Wohnverbund“ mit fünf tion, um sich andererseits sehr darüber zu
Wohngruppen im gesamten Stadtgebiet freuen, wie heimisch sich die Bewohner*in-
geworden. Im Haus selbst leben nur noch nen in ihrem jeweiligen neuen Zuhause füh-
35 Personen. Die Bewohner*innen sind in len. Es ist ein kleines Zeichen für den Be-
den vergangenen sechs Jahren in die neu- ginn einer gelungenen Inklusion und einem
en Häuser in Brauck, in der Stadtmitte und funktionierenden Miteinander, ein Schritt hin
in Zweckel umgezogen und haben sich im zu dem, was Ziel der Dezentralisierung war
neuen Umfeld und in der neuen Nachbar- und bleibt. „Drumherum“ bleibt ohnehin al-
schaft gut eingelebt. Sie fühlen sich wohl les traditionell: Es gibt in jeder Gruppe einen
dort. Sie gehören nun verschiedenen Stadt- Weihnachtsbaum, Geschenke, ein schönes
teilen und deren Infrastruktur an. Sie besu- und fröhliches Beisammensein und natür-
chen die Gottesdienste vor Ort und nehmen lich gutes Essen.
am Gemeindeleben teil.
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Upcycling hoch zwei Seit zehn Jahren aktiv
Die Klasse 9b der Roßheideschule hat aus Abfallprodukten Neues entstehen lassen Für viele Jahre ehrenamtlichen Einsatz sind
und versteigert die Ergebnisse für einen guten Zweck Elisabeth Dahlmann (Gemeinde Herz Jesu)
Andreas Grefermann (Gemeinde Herz Jesu)
Anne Sommer (Gemeinde Herz Jesu)
Annegret Ortwein (Besuchsdienst Vinzenzheim)
Klementine Zajak (Besuchsdienst Eduard-Michelis-Haus)
mit der silbernen CKD-Nadel geehrt worden.
CKD-Stadtvorsitzende Margareta Rottmann und Propst
André Müller bedankten sich im Rahmen der Mitarbeiter-
konferenz für das Engagement, die Zeit und die Herzlichkeit,
mit der sie sich seit einem Jahrzehnt einbringen.
Es begann mit einem Workshop. Muss man rechtgeschnittene Scheiben. Diese Aufwer-
die Safttüte eigentlich wegschmeißen? tung der alten Materialien allein reichte den
Oder kann sie nicht noch mehr als nur eine Schülern nicht. Sie wollten das upcycling Viele Kerzen – ein Stern
leere Safttüte sein? „upcycling“ ist gerade in noch weiterführen. „Daher möchten wir die
aller Munde. Dabei werden scheinbar nutz- Spieltische nun meistbietend versteigern“,
Auch in diesem November haben in Glad-
lose Abfallprodukte in neuwertige Produkte sagt Kerstin Widlak-Gudd. „Sie eignen sich
beck wieder viele Kerzen einen Stern ge-
umgearbeitet. Die Klasse 9b der Roßheide- zum Beispiel wunderbar für Spielecken in
bildet als Zeichen der Solidarität mit Hilfs-
schule in Gladbeck wollte das auch auspro- Wartezimmern. Bei Ärzten, bei Behörden
bedürftigen. Die Aktion „1 Million Sterne“
bieren. und Ämtern, bei Banken, Versicherungen
macht sich für eine gerechtere Welt stark.
Gemeinsam mit Christian Hotze von oder auch im Restaurant – überall dort,
Sie ist Teil der Kampagne von Caritas in-
youngcaritas arbeiteten sie im Rahmen ei- wo Kinder und Erwachsene warten oder
ternational, dem Hilfswerk des Deutschen Schon traditionell beteiligt sich auch der Ca-
nes Workshops Tüten in Portemonnaies mal eine Abwechslung benötigen.“ Das
Caritasverbandes. Das diesjährige Motto ritasverband in Gladbeck an der Aktion. In
oder Handyhüllen um. „Es war schön zu Geld aus der Auktion spendet die Klasse
lautet „Jeder Mensch braucht ein Zuhause“. diesem Jahr sind die Kerzen in den Werk-
beobachten, wie kreativ die Schülerinnen dem Ambulanten Kinder- und Jugendhos-
Neben dem Blick auf viele Regionen stätten in der Mühlenstraße entstanden
und Schüler gemeinsam geworden sind“, pizdienst Emscher-Lippe. „Nun suchen wir
Deutschlands, in denen bezahlbarer Wohn- und konnten zudem erworben werden. Der
so Kerstin Widlak-Gudd, Klassenlehrerin also nur noch nach den Meistbietenden für
raum Mangelware geworden ist, zeigt Ca- Erlös kommt der Aktion zugute. Ehren- und
der 9b. „Wir haben viel ausprobiert, gebü- die zwei im Bild zu sehenden Tische“, fasst
ritas international die weltweite Dimension hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mit-
gelt, gefaltet, getestet und entwickelt. Es Christian Hotze zusammen.
am Beispiel der Ukraine auf. Seit 2014, dem arbeiter des Verbandes luden im Licht der
hat einfach Spaß gemacht, etwas Neues Gebote können bis Freitag, 14. Dezember
Beginn der kriegerischen Auseinanderset- Kerzen und im Anschluss an die Messe
entstehen zu lassen“, sagt Christian Hotze. 2018, per E-Mail bei Christian Hotze
zungen in der Ostukraine, haben mehr als vor der Lamberti-Kirche zu Grünkohl und
Als der Workshop vorbei war, wollte die (christian.hotze@caritas-gladbeck.de)
2,5 Millionen Menschen ihr Zuhause verlo- Glühwein.
Klasse das Thema noch nicht aufgeben. von youngcaritas mit Angabe des Tisch-
ren.
„Es entstand die Idee, aus alten, großen Namens (Mensch-ärgere-dich-nicht, Leiter-
Kabeltrommeln Spieltische zu entwickeln“, spiel) abgegeben werden. In der darauffol-
erzählt Kerstin Widlak-Gudd. Und schon genden Woche wird der/die Meistbietende/n
wurde eifrig weiter gemacht. Fertig sind nun bekannt gegeben sowie die Tische und
ein Mensch-ärgere-dich-nicht-Spieltisch so- Spende übergeben. „Wir hoffen auf viele
wie ein Leiterspiel-Tisch. Als Figuren dienen Gebote“, so Christian Hotze.
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ser te verzierte Korken oder aus Besenstiel zu- n
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ser te
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U ens U ens
Di Di22 | 23 |
Geschäftsstelle Essen auf Rädern Werkstattladen CariTiv für Menschen mit Suchterkrankungen
Unsere Dienste im Überblick
Kirchstraße 5 Tel.: 27 91-0 Auf’m Kley 5 Tel.: 3 73-459 Mühlenstraße 3 Tel.: 29 67-13 Kirchstraße 5 Tel.: 27 91-0
Gemeindecaritas Caritas Catering Laden KONTEXT – für Alleinstehende in besonderen sozialen
Kirchstraße 5 Tel.: 27 91-42 Auf’m Kley 5 Tel.: 3 73-459 Devotionalien und Büroartikel Schwierigkeiten
Haldenstraße 17 Tel.: 31 61-0 Kirchstraße 5 Tel.: 27 91-82
Kinder-, Jugend- und Familienhilfen Senioreneinrichtungen
Johannes-van-Acken-Haus Postfiliale Ambulant Betreute
Frühförder- und Beratungsstelle Haldenstraße 17 Tel.: 31 61-0 Hausgemeinschaft
Rentforter Straße 30 Tel.: 37 12-00
Wiesenstraße 28 Tel.: 29 49-30 Wiesenstraße 21 Tel.: 6 80 20 62
St.-Altfrid-Haus klamotten & mehr
Initiative f. Kinder psychisch Goethestraße 46 Tel.: 78 46 054
Auf’m Kley 5 Tel.: 3 73-0 Wohnen für Menschen
und suchtkranker Eltern
Wiesenstraße 28 Tel.: 29 49-30
mit Behinderungen
Seniorenwohnanlagen Cari to go
Kiosk am Bhf West Tel.: 40 12 070 St.-Suitbert-Haus
Auf’m Kley 3-3b Tel.: 37 3-450 Brauckstraße 84-86 Tel.: 96 32-0
Frühe Hilfen
Wiesenstraße 28 und Kirchstr. 5 Wohnhilfen
Carl-Sonnenschein-Haus Wohngruppe
Tel.: 01578 29 49 794
Heringstraße 128 Tel.: 37 3-450 Familien unterstützender Dienst Wiesenstraße 26 Tel.: 29 49 10
Beratungsstelle für Eltern, Wiesenstraße 28 Tel.: 29 49 60
Altentagesstätte Wohngruppe
Kinder und Jugendliche
Heringstraße 128 Tel.: 3 11 83 Beratungsstelle für Tilsiter Straße 1 Tel.: 2 52 99
Kirchstraße 5 Tel.: 27 91-85
alleinstehende Wohnungslose
Kurberatung Seniorenberatung Humboldtstraße 4 Tel.: 68 17 35 Wohngruppe
Kirchstraße 5 Tel.: 27 91-75 Seniorenbüro Süd Horster Straße 272 Tel.: 7 84 69 91
Horster Straße 349 Tel.: 96 98 88 Ambulant Betreutes Wohnen
Offene Ganztagsschulen für Menschen mit Behinderungen Wohngruppe
Kirchstraße 5 Tel.: 27 91-42 Seniorenbüro Nord Wiesenstraße 28 Tel.: 6 80 20 62 Kirchstraße Tel.: 7 84 59 12
Feldhauser Straße 243 Tel.: 3 18 85 17
Schwangerschaftsberatung für Menschen mit psychischen Erkrankungen Wohngruppe
Kirchstraße 5 Tel.: 27 91-76 Beratung und Teilhabe Kirchstraße 5 Tel.: 27 91-0 Schroerstraße 3 Tel.: 96 32-0
Fachdienst für Integration und Migration Fahrdienst für Menschen Herausgeber: Caritasverband Gladbeck e.V., Kirchstraße 5, 45966 Gladbeck
mit Behinderungen
Kirchstraße 5 Tel.: 27 91-32
Kirchstraße 5 Tel.: 27 91-27
Impressum Redaktion: Antonia Gemein,
Layout: Denise Schumacher, Svenja Wißemann
Inklusionsfachberatung Kontakt- und Beratungsstelle Druck: KONTEXT, Haldenstraße 17, 45966 Gladbeck
Wiesenstraße 28 Tel.: 01590 45 36 409 für Menschen mit psychischen Erkrankungen
Kirchstraße 5 Tel.: 27 91-52
youngcaritas
Kirchstraße 5 Tel.: 27 91-81 Tagesstätte für psychisch kranke Menschen
Wir helfen leben
Caritas in Gladbeck
Steinstraße 144 Tel.: 3 19 83 81
Senioren- und Pflegedienste
Caritas Ambulante Dienste Psychosoziale Beratungsstelle für Caritasverband Gladbeck e. V.
Menschen mit Suchterkrankung Beförderungsdienst für Menschen mit Behinderungen
Rentforter Straße 30 Tel.: 37 12-115 Kirchstraße 5 · 45964 Gladbeck
Kirchstraße 5 Tel.: 27 91-58
Tagespflege Wir fahren täglich, auch am Wochenende. Sie zahlen pro Fahrt eine Dienstleistungs-
Rentforter Straße 30 Tel.: 37 12-120 Caritaswerkstätten Gladbeck pauschale von 27,50 €. Die Pauschale beinhaltet das Abholen aus der Wohnung, das
Werkstatt für Menschen Einladen und Befestigen des Rollstuhls im Fahrzeug sowie die ersten 5 Besetzt-Kilometer.
Betreuter Mittagstisch Jeder weitere Kilometer kostet 1,80 €.
mit Behinderungen
Rentforter Straße 30 Tel.: 37 34 - 54 Mühlenstraße 1-3 Tel.: 29 67-0 Unter bestimmten Voraussetzungen übernimmt das Sozialamt die Kosten.
Wir informieren Sie gerne!
Caritas Café KONTEXT – Werkstatt für Menschen
Johannes-van-Acken-Haus mit psychischen Behinderungen Telefon: (0 20 43) 27 91-27 · Telefax: (0 20 43) 27 91-68
Rentforter Straße 30 Tel.: 37 12-093 Haldenstraße 17 Tel.: 31 61-0 E-Mail: nadine.altmann@caritas-gladbeck.de · www.caritas-gladbeck.deCaritasverband Gladbeck e. V.
Kirchstraße 5
45964 Gladbeck
Wir helfen leben
Caritas in Gladbeck Tel.: (02043) 2791-0
Fax: (02043) 2791-90
www.caritas-gladbeck.de
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