Cocktail Opus 3 Saisoneröffnungsfest - CAMERATA BERN

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Cocktail Opus 3 Saisoneröffnungsfest - CAMERATA BERN
Cocktail
Opus 3
 Saisoneröffnungsfest
 CAMERATA BERN
 Fr 15.10.21 — Sa 16.10.21
 Dampfzentrale Bern
 Fr 19.30 Uhr — Les Illuminations
 Eröffnungskonzert

 Fr 21.30 Uhr — Nachtviolen
 Late-Night-Konzert

 Sa 11.00 Uhr — Die verlorene Insel
 Familienkonzert

 Sa 19.30 Uhr — Insektarium
 Kammermusikkonzert
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Cocktail Opus 3 Saisoneröffnungsfest - CAMERATA BERN
Cocktail Opus 3
    Saisoneröffnungsfest
    Bereits zum dritten Mal präsentiert die CAMERATA BERN zur Saisoneröffnung
    ­einen Cocktail aus musikalischen Delikatessen. Dieser basiert einerseits auf der
     bewährten Formel, dass die Musiker*innen mit insgesamt vier Konzerten die ganze
     Bandbreite des Repertoires und die vielen verschiedenen Facetten der C
                                                                          ­ AMERATA
     BERN auf die Bühnen der Dampfzentrale bringen. Gleichzeitig ist auch dieser Mix
     wieder eine völlig neue Kreation und mit überraschenden Noten gespickt.

            Den ersten Tag prägt das heiter leichte erste Abokonzert «Les Illumi­
            na­tions», das unter der Leitung von Ensemblemitglied Meesun Hong
            ­Coleman Barockmusik mit Expressionismus kombiniert. Darauf folgt ein
             sinnliches Late-Night-Konzert mit der Viola im Mittelpunkt und einem
             überraschenden Schlussbouquet mit Tanz: «Nachtviolen». Den Auftakt
             des zweiten Tages bildet das spielerische Familienkonzert «Die ­verlorene
             Insel». Am Abend mündet Cocktail Opus 3 in ein lebendig-krabbelndes,
             Jahrhunderte übergreifendes Kammermusikkonzert «Insektarium», das
             ganz im Zeichen der Insektenvielfalt unseres Planeten steht.

            Zwischen den verschiedenen Konzerten gibt es ausreichend Gelegenheit,
            sich an der Bar zu verköstigen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

            Lassen Sie sich berauschen – wir freuen uns auf Sie!

                                                                                         CAMERATA BERN
                                                                                         © David Schweizer
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Cocktail Opus 3 Saisoneröffnungsfest - CAMERATA BERN
Meesun Hong Coleman
                                                                                      © Beate Wätzel

                                                                                      Layla Claire
                                                                                      © Lisa Marie Mazzucco

                                               Les Illuminations
                                                   1. Abokonzert

    Meesun Hong Coleman – Leitung und Violine                                                 Henry Purcell                        Henry Purcell
    Layla Claire – Sopran                                                                     Music for a While für Cembalo und    See Even Night Herself is Here aus:
                                                                                              Sopran                                Fairy Queen für zwei Violinen, Viola
    Freitag, 15. Oktober 2021 — 19.30 Uhr                                                                                           und Sopran
    Turbinensaal                                                                              Benjamin Britten
                                                                                              Interlude aus: Les Illuminations    Benjamin Britten
    Anstelle der Konzerteinführung vor Ort bieten wir auf unserer Website einen                op. 18 für Sopran und Streicher     Départ aus: Les Illuminations op. 18
    ­Podcast mit SRF-Musikredaktor Benjamin Herzog an – auch zum Nachhören.                                                         für Sopran und Streicher
                                                                                              David Philip Hefti
                                                                                              Quelle, Narbe, Gesicht? aus:        Benjamin Britten
            —                                                                                  An durchsichtigen Fäden für         Streichquartett Nr. 1 in D-Dur op. 25
            Henry Purcell (1659–1695)            David Philip Hefti (*1975)                    ­Mezzo­sopran und Streichquartett    (Streichensemble-Aufführung)
            Fantasia in F-Dur, Z 737             Aus Klang aus: An d
                                                                    ­ urchsichtigen
                                                 Fäden für Mezzosopran und                    Benjamin Britten
            Benjamin Britten (1913–1976)         Streichquartett (2018)                       Royauté aus: Les Illuminations
            Fanfare aus: Les Illuminations                                                    op. 18 für Sopran und Streicher
             op. 18 für Sopran und Streicher
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Cocktail Opus 3 Saisoneröffnungsfest - CAMERATA BERN
Zum heutigen                                                                       LES ILLUMINA­TIONS!
                                                                                       Wie Henry Purcell mit Fairy Queen, ­Benjamin    zudem Anstellungen als Composer for the

    Programm
                                                                                       Britten mit seinem Liederzyklus Les Illumi-     Violins am Hofe der Stuarts, Organist von
                                                                                       nations und David Philip Hefti mit seiner       Westminster Abbey sowie der Antritt als
                                                                                       Komposition An durchsichtigen Fäden wol-        Hofkomponist bei König Jakob II. In sei-
                                                                                       len auch wir im heutigen Konzert mit Ihnen in   nen letzten Jahren komponierte der mit
                                                                                       andere Welten, weit weg vom Alltag, eintau-     36 Jahren viel zu früh verstorbene Kompo-
    «Dieses Programm entstand im dritten Lockdown und es repräsentiert das,            chen. Nach langer Ungewissheit und einer        nist vermehrt für die öffentliche Bühne in
    was wir meiner Meinung nach jetzt brauchen: ILLUMINATION, in jeder Hinsicht!       uns plötzlich neuen, auf den Kopf gestellten    London, unter anderem auch sogenannte
    Freiheit, natürliches Licht im Gegensatz zu den Glühbirnen in unseren Wohn-        Welt soll dieses Saisoneröffnungsfest und       Intermezzi, welche dazu dienten, das
    zimmern, Unbeschwertheit, Berührung und nicht zuletzt Bühnenlicht. Endlich         der heutige Abend unsere lange Sehnsucht        ­Theaterstück während der oder zwischen
    wieder mit meinen Freund*innen von der ­CAMERATA BERN spielen zu können,           nach Konzerten und Gesellschaft stillen.         den einzelnen Szenen zu ergänzen. Auch
    ist eine wahre Freude und Ekstase, und es ist genau diese Freude, die wir nach     Wir laden Sie ein auf eine Reise in Märchen-     seine Arie Music for a While, die heute von
    einem Jahr voller Entbehrungen so dringend mit unserem Publikum teilen möch-       und Fantasiewelten und lassen zusammen           der Sopranistin Layla Claire gesungen
    ten. Mit Les ­Illuminations vertonte Britten Gedichte von Arthur Rimbaud, einem    mit Ihnen die alltäglichen Lasten für eine       wird, wurde ursprünglich für diesen Zweck
    erratischen und impulsiven Dichter, der ein nomadisches und chaotisches Leben      kurze Zeit hinter uns. Schon immer, egal         komponiert. Dabei versucht die Arie im
    führte, gespickt mit Intrigen und Turbulenzen. Das Werk ist, wie nicht anders zu   ob im 17. Jahrhundert bei Purcell oder im        Sophokles-Drama Ödipus nach John Dry-
    erwarten, hoch expressionistisch und gefühlsgeladen. Den Solopart wird meine       21. Jahrhundert bei Hefti, versuchten sich       den und Nathaniel Lee die erzürnte Göttin
    gute Freundin Layla Claire übernehmen.                                             die Menschen mit Fantasiebildern, fremden        Alekto zu besänftigen. Mit bittersüssen
                                                                                       Welten, Geschichten oder Märchen in eine         melodischen Verzierungen und Kolorie-
            Im Kontrast dazu spielen wir Musik von Henry Purcell und David ­Philip     andere, bessere Welt hineinzuversetzen           rungen sowie dem bewussten Einsetzen
            Hefti sowie Brittens 1941 entstandenes erstes Streichquartett in           und so für eine kurze Zeit von der Realität      von Wörtern gelingt dies schliesslich auch.
            Streich­ensemble-Besetzung. Das Stück deckt das ganze Spektrum             zu fliehen. Lassen auch Sie sich darauf ein
            ab, von stratosphärischen, himmlischen Höhen hinunter auf die Erde,        und folgen Sie uns auf unserer Reise!           Fortsetzung Seite 8  

            mit rauen volkstümlichen Melodien und rustikalen Rhythmen, bis hin
            zu einem sorglosen und fröhlichen Schlusssatz, in dem die Stimmen          Heisse Sommernächte
            spielerisch miteinander flirten und dann wild tanzen, als ob niemand       Henry Purcell wurde 1659 geboren und war
            zuschauen würde …»                                                         ein britischer Komponist und Organist. An
                                                                                       der Chapel Royal als Chorknabe ausgebil-
            Meesun Hong Coleman                                                        det, wurde er später zum Assistenten für
                                                                                       die königlichen Blas- und Tasteninstru-
                                                                                       mente. In seiner weiteren Karriere folgten
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Cocktail Opus 3 Saisoneröffnungsfest - CAMERATA BERN
Auch in Purcells letzten Lebensjahren ent-                                                   nieren sein Können unter Beweis stellen       am kulturellen Erbe Grossbritanniens
stand die Semi-Oper The Fairy Queen mit                                                      konnte. So auch die Fantasia in F-Dur, wel-   entwickelte. Darauf aufbauend griff er in
der darin enthaltenen Arie See Even Night                                                    che durch ihre polyphone Gestaltung, mit      seinem Schaffen vermehrt auf englische
Herself is Here. The Fairy Queen ist eine                                                    dem eröffnenden lebendigen Anfang und         Volkslieder, auf Purcell oder auf die eng-
freie Adaption der Shakespeare-Komödie       Weg vom kreierten Zauber und der Magie          dem kontrastierend langsamen Mittelteil       lische Lyrik zurück. So entstanden unter
A Midsummer Night’s Dream, deren Inhalt      auf der Opernbühne führt Sie die Reise          beweist, dass auch Purcell eine grosse        anderem als Andenken an Purcell zu des-
aber in einer stark abgeänderten Form in     weiter zu Ihrer ganz eigens gestalteten         kompositorische Vielfalt beherrschte.         sen 250. Todestag im Jahr 1945 mehrere
der Semi-Oper erscheint, da Purcell kei-     Fantasie. Die Fantasia in F-Dur von Henry                                                     Arrangements für Stimme und Klavier.
nen einzigen Vers vertont und keine der      Purcell, welche heute in einer Quartett-        Beleuchtete Grossstadtfantasien               Dabei bediente sich Britten beispiels-
Hauptfiguren übernommen hat. Nur der         formation aufgeführt wird, entstand             Der ebenfalls britische Komponist, Pia-       weise Purcells Lieder, um diese musika-
Plot weist auf seinen Ursprung zu Shake-     ursprünglich für vier Violen da Gamba.          nist und Dirigent Benjamin Britten wurde      lischen Themen später als Grundlage für
speares Komödie hin. Als eine Semi-Oper      Im Gegensatz zu The Fairy Queen schrieb         1913 in Lowestoft geboren und ist auf den     sein Orchesterwerk The Young Person’s
wird eine spezifische englische Form der     Purcell seine insgesamt fünfzehn Fan-           ersten Blick ein starker Kontrast zu Henry    Guide to the Orchestra zu nutzen. Wie
Barockoper mit Gesang, Instrumentalmu-       tasien, wovon heute eine gespielt wird,         Purcell. Zwischen den beiden liegen ja        Purcell interessierten er sich zudem für
sik, Tanz und Bühnenmaschinen bezeich-       ganz zu Beginn seiner Kariere im Alter von      auch 200 Jahre fortlaufende Musikge-          die poetische und lyrische Sprache und
net. The Fairy Queen wurde 1692 uraufge-     21 Jahren. Die in einem kurzen Zeitfens-        schichte sowie etliche musikalische und       schrieb eine Adaption zu Shakespeares
führt, gelang nach seinem Tod dann aber      ter zwischen dem 10. Juni und 31. August        epochale Veränderungen! Und doch kön-         A Midsummer Night’s Dream.
in Vergessenheit und wird erst ab der        1680 entstandenen Instrumentalstücke            nen auf den zweiten Blick mehr Gemein-
Wiederentdeckung im 20. Jahrhundert bis      wurden zu Purcells Lebzeiten nicht einmal       samkeiten als zuerst erahnt festgestellt      Fortsetzung Seite 10  

heute immer wieder gerne gespielt.           publiziert, da es für ihn klar war, dass sich   werden.
                                             kein*e Zeitgenosse*in mehr für die in die
Die fünfaktige Semi-Oper ist nur so von      Jahre gekommene Gattung der Fantasien           Britten erhielt seinen ersten Klavierun-
Magie, Zauber und ferner Fantasiewelt        interessieren würde. Erst 1929 wurden die       terricht von seiner Mutter, welche schon
umgeben. Nach einem Liebesstreit zwi-        fünfzehn Fantasien erstmals entdeckt            früh die kompositorischen Begabungen
schen dem Ehepaar befiehlt der erzürnte      und abgedruckt.                                 ihres Sohnes erkannte und dessen Kom-
Oberon die weisse Blume herbeizuho-                                                          ponieren ab dem fünften Lebensjahr för-
len, welche einen Liebeszauber bewirkt.      In England gehörten die Fantasien ab            derte. Unterrichtet wurde er später unter
Dabei gilt, dass sich die Verzauberte in     der Mitte des 16. Jahrhunderts zu den           anderem von Frank Bridge sowie Alban
die erste Person verlieben wird, die sie     wichtigsten Formen der Ensemblemu-              Berg und in seinem dreijährigen Studium
sehen wird. Während des Schlafes, bei        sik, wobei der Komponist durch freies           am Royal College of Music in London.
dem ­Titania der Saft der Liebesblume in     thematisches und kunstreiches Kompo-            Nach seinem Aufenthalt in den USA, wo
die Augen geträufelt bekommt, wird sie                                                       auch die beiden heute gespielten Stü-
zudem von den Geistern der Nacht, dem                                                        cke entstanden sind, kehrte Britten 1942
Schlaf und der Verschwiegenheit – in                                                         nach Grossbritannien zurück. Suchend
Form eines Maskenspiels – aufgesucht.                                                        nach seiner eigenen musikalischen Iden-
Diese versprechen ihr Liebe, Glück und                                                       tität, beschäftigte er sich mit der Frage
Schutz. Von diesem Versprechen handelt                                                       nach einer musikalischen Kontinuität,
die Arie See Even Night Herself is Here.                                                     woraus sich ein zunehmendes Interesse
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Cocktail Opus 3 Saisoneröffnungsfest - CAMERATA BERN
schnellen, voluminösen und fröhlichen
                                               Melodien musikalisch dargestellt. Und
                                               dies in einem Zusammenspiel mit immer
                                               wieder unterschiedlich vortretenden
 Diese Liebe zur Lyrik kann in Brittens Les    Instrumentenregistern sowie der solis-       position zu grossen Teilen auf dem Gedicht   Im heutigen Konzert werden Sie das
 Illuminations wiedergefunden werden.          tischen Stimme. So erscheint auch die        Endloser Anfang von allem des Schweizer      Stück zudem nicht in Quartettbesetzung
 Entstanden ist der Liederzyklus 1939          frei fantasierte Vision von ­Meesun Hong     Schriftstellers und Heftis gutem Freund      zu hören bekommen, sondern in einer
 für die Schweizer Sopranistin Sophie          Coleman so passend, welche gerade von        Kurt Aebli. Das Gedicht beschäftigt sich     Streicherensemble-Aufführung.
 Wyss, bestehend aus zehn ausgewählten         den Widersprüchen in den Widersprü-          mit den Sinnfragen des Lebens. Eine tief-
 Gedichten des Dichters Arthur Rimbaud         chen lebt: Der musikalische Dialog chan-     gründige Auseinandersetzung, die durch       Nadia Meyer
 aus dessen gleichnamiger Sammlung.            giere zwischen Sängerin und Orchester        unkonventionelle Spieltechniken und mit
 In der heutigen Aufführung wird Layla         von aufeinanderprallenden Wellen wie         neuen Ausdrucksformen unterstützt wird.
 Claire ausgewählte Ausschnitte aus dem        in einem wilden Sturm bis hin zur Ver-
 Liederzyklus zum Besten geben, nämlich        schmelzung zu einer feierlichen Pfütze       Voller fremder Welten
 Fanfare, Interlude, Royauté und Départ        der Einsamkeit.                              Der letzte Halt unserer heutigen Reise
 aus Les Illuminations op. 18. Der ganze                                                    führt Sie weiter durch unerwartete Kon-
 Liederzyklus besteht aus insgesamt sie-        Eine Welt voller Klänge und                 traste, in weite fremde Welten. Denn
 ben vertonten Gedichten, sechs Reimen         ­Sinnesfragen                                durch unkonventionelle, schnell aufei-       Dieser Text wurde im Rahmen eines Programmheft-
                                                                                                                                         seminars am Institut für Musikwissenschaft der Uni-
 und dem immer wieder aufkommenden             Nicht nur Henry Purcell und Benjamin         nanderfolgende Tempo-, Dynamik- und          versität Bern konzipiert, diskutiert und redaktionell
 Vers «J’ai seul la clef de cette parade       Britten liessen mit Begeisterung einen       Rhythmuswechsel schafft es Britten, in       betreut.
 sauvage» («Ich allein halte den Schlüssel     lyrischen Text in ihre Komposition ein-      seinem Streichquartett Nr. 1 in D-Dur, die
 zu dieser wilden Parade»). Er beschreibt      fliessen, sondern auch David Philip Hefti,   Zuhörenden immer wieder von Neuem zu
 das moderne Grossstadtleben, impliziert       unser dritter Komponist am heutigen          überraschen. Durch das Hervorheben der
 mit surrealen, teils erotischen Traum-        Abend. Der Schweizer Komponist und           verschiedenen Instrumente in der Melo-
 und Fantasiebildern aus der Vorstadt.         letztjährige Composer in Residence der       diegestaltung sowie durch das gegensei-
 Und auch die heute vorgetragenen Teile        CAMERATA BERN begleitet Sie in eine Welt     tig Übernehmen dieser Melodiestimme
 aus Les Illuminations lassen keine Illusio-   voller Klänge mit den zwei Ausschnitten –    und der Arbeit mit den kontrastierenden
 nen aus – über «J’ai seul la clef de cette    Aus Klang und Quelle, Narbe, Gesicht? –      Pizzicato oder den lang aushaltenden
 parade sauvage» hin zur Traumvorstel-         aus seiner Komposition An durchsichtigen     Tönen bedient sich Britten an einer rie-
 lung, Königin zu werden, bis hin zum bit-     Fäden für Mezzosopran und Streichquar-       sigen Palette unterschiedlicher Kompo-
 teren Abmarsch, in dem sich die Vision in     tett. Ursprünglich für Mezzosopran und       sitionsstile, die sich auch in Kompositi-
 Luft auflöst – ist alles dabei. Solistisch    Violoncello komponiert, basiert die Kom-     onen von Beethoven, Bartók und Haydn
 durch eine Sopranistin oder einen Tenor                                                    wiederfinden lassen.
 gesungen, werden diese Texte mit den
 Streichern in einem Wechselspiel von
 langsamen und weit entfernten bis hin zu
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Cocktail Opus 3 Saisoneröffnungsfest - CAMERATA BERN
Nachtviolen
             Late-Night-Konzert
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                                                                                                                                                  Marioenrico d’Angelo
                                                                                                                                                         © David Schweizer

     Friedemann Jähnig und Anna Puig Torné – Viola                                  Wie die Nachtviolen, die ihren Duft abends besonders intensiv verbreiten, blüht
                                                                                    dieses Late-Night-Konzert zu später Stunde auf. Ausschliesslich Lieblingsstücke
     Layla Claire – Sopran                                                          werden hier gespielt.
     Anna Adamik – Klavier

     Cathy Marston – Choreographie                                                          Friedemann Jähnig und Anna Puig Torné zeigen, welche Kraft in ihren
     Sophie Vergères und Marioenrico d
                                     ­ ’Angelo – Tanz                                       Violen steckt – einem Instrument, das viel zu oft im Hintergrund bleibt.
                                                                                            Zwischen zwei Prunkstücken der Viola-Literatur, Hindemiths Sonate
     CAMERATA BERN                                                                          für Viola Solo Opus 25 und George Benjamins Duo Viola Viola, übrigens
                                                                                            von Anna Puig Torné in enger Zusammenarbeit mit dem Komponisten
     Freitag, 15. Oktober 2021 — 21.30 Uhr                                                  2012 uraufgeführt, wenden wir uns nochmals der Blume zu und hören
     Turbinensaal                                                                           ­Schuberts sehnsuchtsvolles Lied Nachtviolen, interpretiert von Layla
                                                                                             Claire und der Pianistin Anna Adamik.

             —                                                                              Auch die Choreographin Cathy Marston wählte ein Lieblingsstück für
             Paul Hindemith (1895–1963)           George Benjamin (*1960)                   ihre neue und eigens für diesen Anlass kreierte Choreographie: Mit dem
             Sonate für Viola solo op. 25 Nr. 1   Viola, Viola für zwei Bratschen           hoch emotionalen Adagio for Strings von Samuel Barber werden nach
                                                                                            der langen, durch die Pandemie verursachten Durststrecke Berührung,
             Franz Schubert (1797–1828)           Samuel Barber (1910–1981)                 Gemeinschaft und Zusammenkommen gefeiert.
             Nachtviolen für Singstimme und       Adagio for Strings
             Klavier D 752                                                                  Dauer: Rund 40 Minuten

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Cocktail Opus 3 Saisoneröffnungsfest - CAMERATA BERN
Die verlorene Insel                                   CAMERATA BERN
                                                                                               © David Schweizer

                                            Familienkonzert
                                                                                               Insektarium
                                                                                               Kammermusikkonzert

                                                                    Eisbär auf Cembalo
                                                                       © Sibylla Leuenberger

                                                                                                       Martin Merker – Konzept und Moderation
                                                                                                       CAMERATA BERN und Freund*innen

     Sibylla Leuenberger – Konzept und Moderation                                                      Samstag, 16. Oktober 2021—19.30 Uhr
     Vital Julian Frey – Eisbär                                                                        Turbinensaal
     Michael Bollin – Zauberer

     CAMERATA BERN                                                                                                  —
                                                                                                                    Franz Schubert (1797–1828)        6. Anobium pertinax
     Samstag, 16. Oktober 2021 — 11.00 Uhr                                                                         Scherzo aus dem Streichquartett       (Der Trotzkopf)
     Kesselhaus                                                                                                     Nr. 15 in G-Dur D 887             7. Julus terrestris
                                                                                                                                                          (Der Tausendfüssler)
                                                                                                                   Rued Langgaard (1893–1952)         8. Musca domestica
             —                                                                                                     Insektarium für Klavier solo           (Die Stubenfliege)
             Eine Geschichte mit Musik von J. S. Bach, Couperin, Boccherini und                                    (Anna Adamik)                      9. Culex pipiens (Die Gemeine
             Weiteren. Für Kinder ab ca. fünf Jahren.                                                              1. Forficula auricularia              Stechmücke)
                                                                                                                       (Der Gemeine Ohrwurm)
             Kennet Dir das Gschichtli scho ...?                                                                   2. Acridium migratorium           Igor Loboda (*1956)
             Der kleine Felix taucht zusammen mit den Musiker*innen der C ­ AMERATA                                    (Die Wanderheuschrecke)        Requiem für Violine solo
             BERN in ein aufregendes Spiel ein. Mit viel Spürsinn und Entdeckergeist                               3. Melonetha vulgaris             (Sonja Starke)
             löst er immer wieder neue musikalische Rätsel und begegnet dabei –                                        (Der Maikäfer)
             wem wohl?                                                                                             4. Tipula oleracea                 Jean Françaix (1912–1997)
                                                                                                                       (Die Kohlschnake)               Les Talitre und Le Scarabée aus:
             Natürlich: einem Eisbären mit Cembalo. Auch ein ganzes Orchester ist                                  5. Libellula depressa             ­Insektarium für Cembalo solo
             dabei, und sogar ein Zauberer. Bei so vielen Herausforderungen braucht                                    (Der Plattbauch)                (Vital Julian Frey)
             Felix natürlich Unterstützung! Da kommen nun die Detektive und Zau-
             bergehilf*innen aus dem Publikum mit ins Spiel.                                                                                          Fortsetzung Seite 16  

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Cocktail Opus 3 Saisoneröffnungsfest - CAMERATA BERN
Martin Merker (*1965)                     Florembassi                                Biografien
     Klangbild mit Bass (alle Violinen        Butterfly für Viola und Klavier
      und Käthi Steuri)                         (Anna Puig Torné und Anna Adamik)
                                                                                          Meesun Hong Coleman
     Pēteris Plakidis (1947–2017)              Kaija Saariaho (*1952)                     Geboren in South Carolina, schloss Mee-
     Two Grasshopper Dances für Violine       aus Sept Papillons für Cello solo         sun Hong Coleman ihr Studium mit einem
      solo (Claudia Ajmone-Marsan)              (Martin Merker)                           Bachelor of Arts in Komposition an der
                                                                                          Princeton University und einem Master
      Béla Bartók (1881–1945)                  Gabriel Fauré (1845–1924)                  of Arts in Violine an der Juilliard School
     Mückentanz für zwei Violinen             Papillon für Violoncello und Klavier       ab. Danach zog sie als Fulbright-Stipen-
      (Sibylla Leuenberger und Michael         (Paolo Bonomini und Anna Adamik)           diatin nach Berlin.
      Bollin)
                                               François Schubert (1808–1878)              Heute ist Meesun Hong Coleman Pro-           Sie leitet vom Konzertmeisterpult regel-
      François Couperin (1668–1733)            L’Abeille für Violine und Klavier          fessorin für Violine und Kammermusik         mässig das Mahler Chamber Orchestra,
     Le Moucheron für Cembalo solo            (Simona Bonfiglioli und Anna Adamik)       an der Anton Bruckner Privatuniversität      die Deutsche Kammerphilharmonie Bre-
      (Vital Julian Frey)                                                                 Linz sowie Konzertmeisterin der Kam-         men, das Stuttgarter Kammerorchester,
                                               Max Reger (1873–1916)                      merakademie Potsdam und der Haydn            das Münchner Kammerorchester und
     Peter Sculthorpe (1929–2014)              Die Bienen für Streichquintett             Philharmonie.                                weitere. Festivalauftritte führten sie
     Requiem für Cello solo                                                                                                            unter anderem nach Salzburg, Gstaad,
     (Martin Merker)                           Metallica Nothing else matters                                                          Luzern, Edinburgh, Aldeburgh, Ojai und
                                                                                                                                       in den Rheingau, und sie trat in der Car-
      François Couperin                        Felix Mendelssohn (1809–1847)                                                           negie Hall, der Wigmore Hall, der Sun-
     Les Papillons für Cembalo solo           Scherzo aus: Ein Sommernachtstraum                                                      tory Hall, dem Wiener Musikverein, dem
      (Vital Julian Frey)                      in einer Bearbeitung von Fabian Müller                                                  Beijing Performing Arts Center und der
                                                                                                                                       Berliner Philharmonie auf. Meesun lebt
                                                                                          Meesun Hong Coleman
                                                                                                                                       mit ihrem Mann und ihren beiden Töch-
              Zum Abschluss des Saisoneröffnungsfests lenken wir den Blick auf die        © Julia Wesely                               tern in Salzburg.
              ­krabbelnde, schwirrende und surrende Schönheit der Insekten. Schon
               seit Jahrhunderten haben die verschiedensten Komponisten die spezi-                                                     Fortsetzung Seite 18  

               fischen Töne dieser Tiere musikalisch umgesetzt. Heute sind viele Insek-
               tenarten verschwunden oder vom Aussterben bedroht. Daher möchten wir
               uns einen Abend lang dieser faszinierenden und für unseren Planeten so
               bedeutsamen Tiergattung widmen, ergänzt und begleitet von Trauermusik.

              Martin Merker hat ein Kammermusikkonzert programmiert, das zugleich
              mit der Vielfalt der Insekten auch die vielen Facetten der Musikerinnen
              und Musiker der CAMERATA BERN zeigt. Das Konzert wird von Texten des
              französischen Insektenforschers Jean-Henri Casimir Fabre (1823–1915)
              begleitet, dem «Homer der Insekten».
16

                                                                                                                                                                               17
Cocktail Opus 3 Saisoneröffnungsfest - CAMERATA BERN
Layla Claire                                  In der aktuellen Saison setzt Layla Claire
 Die kanadische Sopranistin Layla Claire       ihr Händel-Thema mit der Neuproduktion
 wird für ihre farbenreiche, flexible Stimme   von Belshazzar am Opernhaus Zürich un-
 und für ihre Bühnenpräsenz gelobt.            ter der Leitung von Laurence Cummings
                                               fort und debütiert als Rodelinda mit dem
 Zu den Höhepunkten der vergangenen            Moskauer Philharmonischen Orchester.
 Opernsaison gehört ihr Debüt beim Fes-        Für Mozarts Pamina in Die Zauberflöte
 tival d’Aix-en-Provence als Sandrina in       reist sie nach Südamerika und gibt ihr
 Mozarts La finta giardiniera, das europa-     Debüt am Teatro Santiago de Chile.
 weit auf ARTE übertragen wurde.
                                               Layla Claire war Mitglied des Lindemann-
                                               Programms der Metropolitan Opera und
                                               gab dort ihr Debüt als Tebaldo (Don ­Carlo)
                                               unter Yannick Nézet-Séguin. Seitdem                                                                                      Cathy Marston
                                               ist sie für mehrere Gastauftritte auf die     Cathy Marston                                                            © Sasha Onyshchenko

                                               Bühne der Met zurückgekehrt. Layla ver-       Cathy Marston ist Choreografin und künst-
                                               öffentlichte 2017 ihr Soloalbum «Song-        lerische Leiterin. Ausgebildet in Cam-
                                               birds». Das Magazin «Opera News» be-          bridge und an der Royal Ballet School in
                                               schrieb ihre Stimme in einer Rezension        London, ist sie seit über fünfundzwanzig     ken ­gehören Jane Eyre, Lady Chatterley's
                                               als «eine der herzerwärmendsten über-         Jahren international tätig und choreogra-    Lover und ­ D angerous Liaisons, die auf
                                               haupt».                                       phiert für Kompanien wie das Royal Bal-      literarischen Vorlagen basieren, sowie
                                                                                             let, das San Francisco Ballet, das Joffrey   biografische Stücke wie The Cellist oder
                                                                                             Ballet, das Königliche Dänische Ballett,     Victoria. Während ihrer Zeit als Direkto-
                                                                                             das Ballet Black und Bern Ballett. Kürz-     rin des Bern Ballett arbeitete sie zweimal
                                                                                             lich wurde Cathy Marston zur nächsten        mit der CAMERATA BERN zusammen, an
                                                                                             Direktorin des Ballett Zürich ernannt und    Flight of Gravity und Hexenhatz. Für The
                                                                                             wird ihre Stelle am Opernhaus Zürich im      Suit und The Cellist erhielt sie den briti-
                                                                                             August 2023 antreten.                        schen National Dance Award, für Victo-
                                                                                                                                          ria den South Bank Sky Arts Award für
                                                                                             Als Associate Artist des Royal O ­ pera      Tanz und den Excellence in International
                                                                                             House, London (2002–2007), als L
                                                                                                                            ­ eiterin     Dance Award des Internationalen Insti-
                                                                                             des Bern Ballett (2007–2013) sowie           tuts für Tanz und Theater.
                                                                                             als Gründerin des Cathy Marston Pro-
                                                                                             ject (UK) und der Companie La Ronde          Fortsetzung Seite 20  

                                                                                             (Schweiz) entwickelte sie eine künst-
                                                                                             lerische Handschrift, die Ansätze des
                                                                                             britischen und europäischen Theaters
                                               Layla Claire
                                                                                             mit klassischen und zeitgenössischen
                                               © zVg                                         Tanztechniken verbindet. Zu ihren Wer-

                                                                                                                                                                                        19
18
Sibylla Leuenberger                         Neben ihrer Unterrichtstätigkeit an ­  der
 1974 in Bern geboren. Ihre Studien begann   Musikschule Unteres Worblental ist Sibylla
 sie bei Christine Ragaz am Konservato-      Leuenberger in verschiedenen Formatio-
 rium Biel, wo sie mit dem Lehr- und Or-     nen als Kammer- und Orchestermusikerin
 chesterdiplom abschloss. Es folgte ein      tätig. Ihre Konzerte führten und führen sie
 Konzertdiplom bei Ulrich Gröner an der      durch zahlreiche Städte Europas wie auch
 Musikhochschule Winterthur. Meister-        in die USA, nach Mexiko und Südamerika.
 kurse unter anderem bei Adelina Oprean,     Mehrere Jahre war sie Stimmführerin der
 Thomas Kakuska, Christoph Schiller und      2. Violinen im Orchestre de chambre de
 Igor Ozim erweiterten ihre Ausbildung.      Neuchâtel.

                                             In Bern spielt Sibylla Leuenberger als                                                                                     Martin Merker
                                                                                                                                                                           © Julia Wesely
                                             Konzertmeisterin im Orchester OPUS
                                             Bern und ist seit 2010 Konzertmeisterin
                                             des Berner Kammerorchesters.

                                                                                           Martin Merker
                                                                                           Martin Merker studierte Violoncello an
                                                                                           den Musikhochschulen von Detmold (Karine
                                                                                           Georgian), Basel (Reinhard Latzko und Ivan
                                                                                           Monighetti) und Barcelona (Lluis C ­ laret).   mehrfach Preisträger i­ nternationaler Kam-
                                                                                           Seit dem Jahr 2001 ist er Mitglied der         mermusikwettbewer­be. Martin ­Merker ist
                                                                                           CAMERATA BERN, war über zehn ­
                                                                                           ­                                    Jahre     Cellist des Of­
                                                                                                                                                        fenburger Streichtrios und
                                                                                           Mitglied des Stiftungsrats und wirkt seit      war langjähriger Solocellist des argovia
                                                                                           vielen Jahren massgeblich an der Gestal-       philharmonic. Mehrere Hochschulen in
                                                                                           tung der Konzertprogramme mit. Er wurde        Europa, den USA, Asien und Südamerika
                                                                                                                                          luden ihn als Gastdozenten ein. Mehrere
                                                                                                                                          CD-Aufnahmen, u. a. bei ambitus, ANTES
                                                                                                                                          und NAXOS.

 Sibylla Leuenberger
                                                                                                                                          Seit 2018 unterrichtet er an der Musik-
 © Credit Julia Wesely                                                                                                                    schule Liechtenstein.
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                                                                                                                                                                                        21
CAMERATA BERN                                                               Nächste Konzerte und
                                                                                 Veranstaltungen
     1. Violine	Meesun Hong                    Cello	Paolo Bonomini
                 Coleman                               Martin Merker
                 Claudia Ajmone-­                                                Liberté, égalité, musicalité                 Two Holy Trinities
                 Marsan                         Kontrabass   Käthi Steuri        Kooperation mit der Stiftung für ­Freiheit
                 Oszkár Varga                                                    und Menschenrechte. Gemeinsamer              Sonntag, 9. Januar 2022 — 17.00 Uhr
                 Simona Bonfiglioli             Cembalo      Vital Julian Frey   Anlass Konzert und ­Preisverleihung.         Bern, Zentrum Paul Klee
                                                                                                                              —
     2. Violine	Sonja Starke                   Klavier      Anna Adamik          Sonntag, 7. November 2021 — 17.00 Uhr       Steven Isserlis – Leitung und Violoncello
                 Sibylla Leuenberger                                              Bern, Konservatorium                        Werke von Bach, Haydn, Mozart
                 Cordelia Hagmann                                                 —                                           und Weiteren
                 Michael Bollin                                                   Ilya Gringolts – Leitung und Violine
                                                                                  Werke von Leclair, Brunner und
     Viola	Anna Puig Torné                                                      ­Beethoven                                   Saitenzeiten
            Justin Caulley
            Friedemann Jähnig                                                                                                 Sonntag, 13. Februar 2022 — 17.00 Uhr
                                                                                  Pink Panther und die                        Bern, Zentrum Paul Klee
                                                                                 ­verschwundene Musik                         —
                                                                                 Familienkonzert, ab ca. fünf Jahren          Rainer Schmidt – Leitung und Violine
                                                                                                                              Werke von Haydn, Brunner und Brahms
                                                                                 Sonntag, 21. November 2021 —
     Impressum                                                                   11.00 und 14.00 Uhr
                                                                                 Bern, Aula Progr                             Geister-Variationen
     Redaktion: CAMERATA BERN                                                    —
     Lektorat: Seidel – Lektorat & Text, Bern                                    Michael Bollin – Konzept und Programm        Donnerstag, 10. März 2022 — 20.00 Uhr
     Gestaltung: diff. Kommunikation AG, Bern                                    Eine Geschichte mit Musik von Mancini,       Grenoble, MC2
     Druck: Tanner Druck AG, Langnau                                             Tschaikowski, Anderson und Weiteren          Sonntag, 13. März 2022 — 17.00 Uhr
                                                                                                                              Bern, Casino Bern
     Änderungen vorbehalten.                                                                                                  —
                                                                                 Herzbeben                                    Patricia Kopatchinskaja – Konzept,
                                                                                                                              Leitung und Violine
                                                                                 Sonntag, 12. Dezember 2021 — 17.00 Uhr       Werke von Schütz, Scelsi, Schumann
                                                                                 Bern, Zentrum Paul Klee                      und Weiteren
     Danke                                                                       —
                                                                                 Antje Weithaas – Leitung und Violine
                                                                                 Werke von Mendelssohn Bartholdy,
                                                                                 Weinberg und Beethoven                       Weitere Konzerte und Informationen
                                                                                                                              finden Sie unter

                                                                                                                              cameratabern.ch

                                                                                                                                                                          23
22
IN FLAGRANTI
«Wenn wir ein neues
Kapitel aufschlagen.»
Die Berner Privatkundenbank
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