Die schönsten Wandertouren - Donaueschingen Hüfingen Bräunlingen - Quellregion Donau
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Liebe Wanderfreunde, die drei Städte Donaueschingen, Hüfingen und Bräunlingen laden Sie ein, die unberührte Naturlandschaft der Quellregion Donau aktiv zu entdecken. Auf einzigartigen Wandertouren erleben Sie fantastische Ausblicke und wildromantische Schluchten. Wir wünschen Ihnen einen unvergess- lichen Wanderurlaub im Quellgebiet der Donau. 2
Donaueschingen Hüfingen Bräunlingen
Zur weltweiten Bekanntheit der Stadt Donau- Ein idyllisches Flair bietet der Erholungsort Die historische Zähringerstadt Bräunlingen bietet
eschingen haben die viel besuchte Donauquelle Hüfingen mit der liebevoll sanierten und von Tradition bis Gegenwart, von Naturerlebnis bis
im Fürstlichen Schlosspark, die jährlich stattfin- denkmalgeschützten Altstadt. Die Römische Kulturerfahrung seinen Besuchern alles, was das
denden Donaueschinger Musiktage sowie das Badruine, das Stadtmuseum und das Schul- Herz begehrt. Entdecken Sie die Stadt bei der
S.D. Fürst Joachim zu Fürstenberg Reitturnier museum versetzen die Besucher zurück in die „Tour de Städtle“ und genießen Sie die ländliche
beigetragen. Entdecken Sie außerdem die Vergangenheit. Das aquari-Familienfreizeitbad Idylle am Kirnbergsee, dem wärmsten Badesee im
Jugendstilornamentik der Stadt oder starten Sie mit Sport-Wellnessbecken und Rutsche sowie Südschwarzwald.
hier auf den Klassiker unter den Radwegen, die Saunalandschaft laden zur Erholung ein.
den Donauradweg.
3Die schönsten Wandertouren
in der Quellregion Donau
Zwischen Brigach und Breg (17,7 km) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Paradiestour Fürstenberg Runde (10,2 km). . . . . . . . . . . . . . 8
Tourenübersicht
Genießerpfad Gauchachschlucht (5,6 km) . . . . . . . . . . . . . 10
Die Quellregion präsentiert Ihnen neun
abwechslungsreiche Wandertouren. Scheffheu Rundweg (10,8 km) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Ob Familien, Naturliebhaber oder
sportlich Aktive – hier kommt jeder auf Schosenweg (7 km). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
seine Kosten. Für die Planung der
Touren empfiehlt sich als Ergänzung Paradiestour Gauchachrunde (7, 7 km) . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
die Wanderkarte Wutachschlucht
Heckenerlebnispfad (5,5 km) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
(1:35.000). Diese erhalten Sie in den
Tourist-Informationen vor Ort. Rundweg Mistelbrunn – Hubertshofen (7,7 km). . . . . . . . 20
Kostenlose Parkplätze an den Touren-
startpunkten sind vorhanden. Rundweg Wolterdingen – Schwarzer Bub (11,3 km). . . . 22
4Quellregion Donau
Von der europäischen Wasserscheide und dem
Beginn der Donau geprägt, wechseln sich Fluss-
auen und deren sattgrüne Wiesen mit bewaldeten
Hügeln, der wildromantischen Gauchach- und
Wutachschlucht und idyllischen Seen ab.
Die Landschaft bietet das ideale Terrain zum
Wandern und Entdecken vieler Naturerlebnisse.
Herzlich willkommen im
Der Südschwarzwald ist eine der schönsten und
meist besuchten Erholungsregionen Deutsch-
lands. Liebliche Täler und raue Berggipfel, urige
Wälder und Moore, traditionelle Bergbauernhöfe
und florierende Städte – eine unverwechselbare
Mischung aus Natur und Kultur zieht die Besucher
in ihren Bann.
Haus der Natur · Dr.-Pilet-Spur 4 · 79868 Feldberg
www.naturparksuedschwarzwald.de
Dieses Projekt wurde gefördert durch den Naturpark
Südschwarzwald mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg
und der Lotterie Glücksspirale.
5Wir beginnen unsere Wanderung beim Bahnhof Nach dem Jakobssteg erreichen wir den Kofen-
Donaueschingen. Gegenüber liegt der Park Karls- weiher, in dem sich malerisch die Hüfinger Stadt-
garten mit dem Geologischen Garten. Bis Bräun- kirche spiegelt. Am Weiher entlang erreichen wir
Paradiestour lingen wandern wir auf dem Bregtalweg – mar- den Erholungsort Hüfingen. Ein Abstecher durch
kiert mit der gelben Raute des Schwarzwaldver- die denkmalgeschützte Altstadt Hüfingens lohnt
Quellregion Donau Rundweg
eins. Zunächst gehen wir die Straße „Am Karlsgar- sich. Bei der „Insel“ verlassen wir Hüfingen über
Zwischen ten“ zum Wegweiser „Donaueschingen/Brigach-
weg“, der in Richtung Schlosspark zeigt. Beim
die Bregbrücke und gehen rechts entlang der
Breg über den Standort „Hüfingen Anlage“ zum
Brigach und Breg Museum Art.Plus betreten wir die Fürstlich Fürs- Römerbad. Mit Blick auf den Schutzbau der Römi-
tenbergische Parkanlage entlang der Brigach. schen Badruine wandern wir Richtung Bräunlin-
Die familienfreundliche Wanderung mit Vor dem Parkrestaurant mit Biergarten geht es gen weiter. Noch vor der Stadt erhebt sich links
Einkehrmöglichkeit und vielen kulturellen nach rechts auf dem Bregtalweg in Richtung die Remigiuskirche. Nach Erreichen der Brauerei
Highlights führt uns durch die imposanten Allmendshofen. Wir überqueren die Bahngleise, am Kreisverkehr mit dem Löwen geht es gerade-
Städte der Quellregion Donau. verlassen kurz darauf den Park und folgen einem aus am Rathaus vorbei zum historischen Stadt-
Start/Ende: Bachlauf zum Sportplatz in Allmendshofen. Vor kern von Bräunlingen. Am Stadttor biegen wir
Bahnhof Donaueschingen diesem gehen wir nach links und dann auf einem rechts ab und verlassen die Stadt zur Bregbrücke
Pfad entlang der Breg zur Bregbrücke in hin. Dahinter folgen wir der Breg nach links zur
Allmendshofen. Auf dem Weg nach Hüfingen Eichhölzle-Brücke. Jetzt geht es steil hinauf zum
genießen wir die Weitblicke auf den Fürstenberg. Schellenberg, dem höchsten Punkt des
6Premiumweges. Der Aufstieg wird durch fantasti-
sche Fernblicke belohnt. Danach queren wir die
Straße und betreten den Wald mit dem Ziel Alte
Wolterdinger Straße. Danach führt der Weg nach
rechts durch die Buchhaldenstraße zurück nach
Donaueschingen. Beim Bahnhaltepunkt Donau-
eschingen Mitte/Siedlung gehen wir schließlich
zum Bahnhof Donaueschingen zurück.
7Vor der Wirtschaft „zum Bären“ bei der Infotafel Kirche durch Fürstenberg Richtung Nollenhof und
starten wir die Runde. Am Schächer tagte in der überqueren dort die Kreisstaße. Durch das
Zeit des Dreißigjährigen Krieges das Landgericht Göthental erreichen wir Hondingen, einen Stadt-
Paradiestour der Baar. Hier oben war auch die Hinrichtungs- teil von Blumberg. Am Kirchberg und Rathaus
stätte. Vom „Schächer“ haben wir eine weite Aus- vorbei gelangen wir zur Ortsmitte. Auf dem Län-
Fürstenberg Runde sicht auf die Riedbaar. Rings um den Berg führt
der Geografische Lehrpfad. Wir steigen geradeaus
gewaldweg geht es zurück Richtung Fürstenberg.
Mit Blick auf Hondingen schlagen wir den Sissi-
Die Fürstenberg Runde präsentiert hinauf auf dem Historischen Pfad Fürstenberg zur bergweg zum Naturschutzgebiet „Hondinger
herrliche Ausblicke auf die Baar und den Augustinus-Kapelle mit dem markanten Staffel- Zisiberg“ ein und gelangen zum Ausgangspunkt.
Schwarzwald sowie bei guter Fernsicht auf giebel. Auf dem Gipfel des Fürstenbergs (918 m) Der Fürstenberg ist ein Zeugenberg
die Höhen der Schwäbischen Alb und die befinden sich ein Rastplatz sowie eine Panorama- (Vorberg) der Schwäbischen Alb. Als ihre Stadt auf
Gipfel der Schweizer Alpen. tafel für die Aussicht: links auf den bewaldeten dem Gipfelplateau 1841 durch ein Feuer zerstört
Längeberg, im Süden über das Hondinger Tal wurde, entstand am Fuße des Berges die neue
Start/Ende: zum Randen, dann folgt das Dorf Riedböhringen, Stadt Fürstenberg, heute ein Ortsteil von Hüfin-
Parkplatz „Im Schächer 6“ dahinter der Eichberg bei Blumberg. Im Westen gen. 1964 wurde an der Stelle der Burg die Augus-
bei der Wirtschaft „zum Bären“ können wir bei guter Sicht die Türme auf dem tinus-Kapelle zum Gedächtnis an den im nahen
Hüfingen-Fürstenberg Feldberg erkennen, unter uns das Dorf Behla. Riedböhringen geborenen Kardinal Augustin Bea
Nachdem wir den Historischen Pfad Fürstenberg errichtet. Der Historische Pfad Fürstenberg infor-
wieder abwärts gehen, gehen wir vorbei an der miert mit sieben Tafeln über Geologie, Klima,
8Pflanzenwelt und Geschichte des Berges und
seiner ehemaligen Stadt. Am westlichen Rand der
bewaldeten Länge liegt das Naturschutzgebiet
„Hondinger Zisiberg“. 1937 wurde das vom
Hüfinger Arzt Erwin Sumser erworbene und zuvor
landwirtschaftlich genutzte Grundstück zu
Deutschlands erstem Naturschutzgebiet erklärt.
Es ist reich an Orchideen.
9Wir starten unsere Wandertour am Wanderpark- Unser Weg führt uns weiter zur Lochmühle. Hier
platz Burgmühlenweg in Mundelfingen und trifft das Balgenbächle mit der Gauchach zusam-
gehen am Speicherbauwerk vorbei in Richtung men. Wir überqueren den quirligen und wild
Genießerpfad Nordwesten. Als Orientierung dient die Beschil- rauschenden Wildbach mit Hilfe einer schmalen
derung „Genießerpfad Gauchachschlucht“. Holzbrücke. Neben der jetzt deutlich breiteren
Gauchachschlucht Noch reichen unsere Blicke weit auf das lieblich
erscheinende Umland, das sich links und rechts
Gauchach geht es beständig stromabwärts.
Nach einer Engstelle wird unser Weg wieder etwas
Dieser Schluchtenpfad wurde als ausbreitet. Doch am Waldrand angekommen, breiter, bevor wir auf einem weiteren Steg die
einer der 30 schönsten Wanderwege in fällt der Weg auch deutlich steiler talwärts ab. Uferseite wechseln. Vorbei an rauschenden Was-
Deutschland zertifiziert. Der anfangs noch breite Weg verjüngt sich bald serfällen, stoßen wir während unserer Tour immer
Eines der ältesten Naturschutzgebiete und führt uns unweigerlich immer tiefer in den wieder auf die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt,
entführt uns in eine beeindruckende Talgrund. Schon bald erreichen wir einen hölzer- bevor wir zur im Jahre 1705 erbauten Burgmühle
Naturlandschaft, die ein unvergesslich nen Steg, auf dem das lauschig und gemütlich da- gelangen, wo uns ein Wanderheim zur wohl-
schönes Abenteuererlebnis verspricht. hinplätschernde Balgenbächle (652 m) überquert tuenden Einkehr einlädt. Nach der Rast setzen wir
wird. Danach leitet uns der schmale Wanderpfad frisch gestärkt noch ein allerletztes Mal über die
Start/Ende: direkt neben dem Wasser flussabwärts. Völlig urig Gauchach und verlassen fasziniert und beein-
Wanderparkplatz und romantisch wirkt dieser Wegabschnitt. In druckt die Gauchachschlucht. Nach einem kräfte-
„Burgmühlenweg“ ungezählten kleinen Kaskaden rauscht und fließt zehrenden Anstieg leitet uns der Genießerpfad
Hüfingen-Mundelfingen das Wasser sanft zu Tale. wieder zum Wanderparkplatz zurück.
10Schmale Stege und wilde Pfade machen die Schlucht
zu einer abenteuerlichen Wanderung für die ganze
Familie. Doch aufgepasst – kleine Kinder müssen an
der Hand geführt werden. Auch gutes Schuhwerk,
ausreichend Kondition, sowie Trittsicherheit und
Schwindelfreiheit müssen vorhanden sein.
Es muss beachtet werden, dass das Begehen der
Schlucht mit dem Kinderwagen nicht möglich ist.
11Der anspruchsvolle Scheffheu Rundweg beginnt giebigen Vesper wird die Reststrecke bewältigt.
in Mundelfingen, dem größten Stadtteil Hüfin- Wir begeben uns zum nächsten Wegweiser-
gens. Mundelfingen ist für seine zahlreichen standort (beim Kreuz), bevor wir weiter zum
barocken Kunstwerke bekannt, zum Beispiel der Jungviehweidenweg gehen. Ab dort folgen wir
Scheffheu Rundweg Peter-Thumb-Kirche. der blauen Raute und damit dem geteerten Weg
Unsere Tour führt uns auf den Randen (gelbe und später dem Schotterweg immer geradeaus.
Die landschaftlich reizvolle Tour führt
Raute), dessen Anstieg gleich zu Beginn unsere Mit herrlichem Blick zurück auf das Wutachtal
uns an vielen Aussichtspunkten vorbei.
ersten Kraftreserven benötigt. Doch auf dem erreichen wir schließlich die landschaftlich sehr
Lohnend ist dabei auch ein Abstecher
Randen angelangt, werden wir mit einer fantasti- interessante Jungviehweide. Auf dieser verbrach-
in die Barockkirche „Peter Thumb“
schen Aussicht und einem wunderschönen Fern- ten früher die Jungbullen der näheren Region
in Mundelfingen.
blick über den Schwarzwald bis hin zu den Alpen noch ihre Sommerfrische.
belohnt. Sanft hinunter führt der Weg ins Dorf Mundel-
Start/Ende:
Nach einer kleinen Verschnaufpause führt unsere fingen, mit seiner schönen Barockkirche vom
Aubachhalle, Hermann-Mäder-Straße
Tour durch Fichten-, Lärchen- und Laubmisch- berühmten Baumeister Peter Thumb, zum Aus-
Hüfingen-Mundelfingen
wald, über den Scheffheu auf den Aussichtspunkt gangspunkt zurück. Die Kirche besticht durch
am Geißhorn. Dort eröffnet er uns einen schönen die Harmonie aus Turm, Kirchenschiff, Chor,
Blick über Achdorf und verrät uns somit den Raumausstattung und Dekor, das ein stilistisches
nächsten Stopp der Wandertour. In Achdorf kann Ganzes in reinstem Barock bildet.
eine Rast eingelegt werden und nach einem aus-
1213
In Bräunlingen am Löwenkreisel geht die Wan- ten und selbst hergestellten Most. Weiter bergauf
derung los. Der gelben Raute folgend, über den kommen wir am Wasserbehälter vorbei zum
Friedhof mit der Remigiuskirche, eine der Mutter- Wegweiser „Im Grund“. Hier oben haben wir eine
kirchen der Baar, führt der Weg durch den Wald wunderbare Aussicht auf die Baar, den Schwarz-
Schosenweg entlang der Buchhalde Richtung Hüfingen. Dort wald und die Schwäbische Alb. Der blauen Raute
angekommen, können wir die Füße in der Wasser- folgend geht es jetzt rechts den Mundelfinger
Die sieben Kilometer lange Wanderung
tretstelle kühlen. Weg bergab zurück nach Bräunlingen.
führt uns zuerst auf einem schönen Wald-
Geschichtsinteressierte können in der Römischen
weg zur Römischen Badruine, bevor es
Badruine die Spuren des Römischen Reiches
den Berg hinauf geht. Dort hat man eine
erkunden. Die Therme ist ein außergewöhnliches
wunderbare Aussicht auf die Baar, den
Zeugnis römischer Badekultur und eines der ältes-
Schwarzwald und die Schwäbische Alb.
ten Kastellbäder seiner Art nördlich der Alpen.
Besichtigungstermine erfahren wir bei der Hüfin-
Start/Ende:
ger Tourist-Information. Lohnend ist auch ein
Löwenkreisel
Abstecher in die denkmalgeschützte Altstadt des
Friedhofweg in Bräunlingen
Erholungsortes Hüfingens.
Nun geht es entlang der gelben Raute den Berg
hinauf Richtung Schosenhof. In der Vesperstube
Mostschöpfle gibt es Baaremer Bauernspezialitä-
1415
Unsere Tour startet am Wanderparkplatz an der gehen. Wir jedoch wollen die Schönheit der Land-
Gauchachschule in Döggingen, dem größten schaft weiterhin genießen, den Lauf der Gauchach
Stadtteil der Zähringerstadt Bräunlingen. Von hier erkunden und erreichen schließlich das „Posthaus“.
Paradiestour aus gehen wir über die Gauchachstraße hin zur Gegenüber können wir unsere Füße in der Wasser-
wildromantischen Gauchachschlucht. Und genau tretstelle abkühlen und eine Rast beim Grillplatz
Gauchachrunde diesen Urwald-Canyon wollen wir nun erforschen.
Doch bevor es steil bergab geht, kommen wir an
am Kupferbrunnen machen.
Durch das Vogelschutzgebiet wandern wir nun
Nach dem Motto „Natur hautnah erleben“ der Gauchenhütte mit Grillplatz vorbei. Weiter zurück Richtung Döggingen und gelangen auf die
geht es auf dieser Tour spannend zur Sache. geht es hinunter zur ehemaligen Lochmühle
Wir erleben den letzten ungezähmten und der Grünburg. Wer möchte, kann nun weiter
deutschen Wildfluss der deutschen Mittel- flussabwärts bis zur Burgmühle und Richtung
gebirge und erkunden die wildromantische Wutachschlucht wandern und den Schwarzwald
Gauchachschlucht! Genießerpfad Gauchachschlucht erkunden. Wir
wenden uns jedoch flussaufwärts und machen
Start/Ende: uns auf den Weg zur Guggenmühle. Diese liegt
Wanderparkplatz, Gauchachschule mit ihrem Fachwerkgiebel und den Nebengebäu-
Ignaz-Weißer-Straße den idyllisch im Gauchachtal. Von hier aus kann
Bräunlingen-Döggingen man auch auf einem der zahlreichen anderen
Wanderwege direkt zurück nach Döggingen
16„Alte Römerstraße“, die uns direkt zurück in den
Ortskern führt.
Die Gauchachschlucht gehört zum Naturschutz-
gebiet der Wutachschlucht. Der Natur zuliebe sind
die ausgeschilderten Gebote zu beachten. Die un-
ter Schutz gestellten Tiere und Pflanzen werden es
uns danken. Termine der geführten Wanderungen
erfahren wir in den Tourist-Informationen.
17Am Kreisverkehr bei der Löwenbrauerei geht es Hecken gehören zum traditionellen Landschafts-
den Berg hinauf bis Station Nr. 9. Bei guter Fern- bild auf der Baar. Viele entstanden bereits im
sicht vor allem im Frühjahr und Herbst können wir Mittelalter. Beim Pflügen kommen regelmäßig
die Schweizer Alpengipfel bewundern. Im Norden Steine an die Oberfläche. An Feldrainen abgelegt
Heckenerlebnispfad liegt die Stadt Bräunlingen in der Senke und man waren Sie der Grundstock für die spätere Hecken.
blickt auf die Heckenlandschaft des Schellenbergs. Tipp: In der Tourist-Information Bräunlingen gibt
Was hat es mit der „Drosselschmiede“ in den
Im Westen und Nordwesten erstrecken sich die es einen eigenen Flyer des Heckenerlebnispfades
Hecken auf sich und woher kommen die
Anhöhen des Schwarzwaldes. Nach der 9. Station inklusive spannendem Tierrätsel!
mysteriösen Steinhaufen bei Bräunlingen?
geht es rechts weiter bis zur Dögginger Straße.
Dies erfahren wir während zwei Stunden
Von hier aus führt eine Abkürzung direkt zurück
auf dem familienfreundlichen Heckener-
nach Bräunlingen. Aber der Erlebnispfad führt ja
lebnispfad. Die insgesamt 25 verschiedenen
noch weiter! Vor den ersten Häusern geht links
Tafeln führen uns durch die einzigartige
die Habsburgerstraße ab. Dieser folgen wir und
Bräunlinger Heckenlandschaft.“
finden bald darauf Station Nr. 14. Der Weg führt
nun links weiter durch die Felder und entlang der
Start/Ende:
Hecken bis zur letzten Station (Nr. 25). Von dort
Löwenkreisel
aus geht es durch das Wohngebiet wieder zurück
Friedhofweg in Bräunlingen
zum Ausgangspunkt.
1819
Ausgehend von der Mistelbrunner Markuskapelle Wem dies zu wenig ist, kann sich im Sommer im
mit ihren Fresken aus dem 13. Jahrhundert führt Freibad Hubertshofen vergnügen. Wir wandern
der Weg durch den Ort Richtung Hubertshofen nun an der Kirche vorbei, der gelben Raute fol-
und nach dem letzten Anwesen im Ort rechts gend, entlang der Felder nach Norden. Beim Weg-
Rundweg herum, der gelben Raute folgend, bergab. Durch weiser „Mühlwiesen“ läuft der Weg links herum
Mistelbrunn – Felder wandern wir bis zu einer scharfen Rechts-
kurve. In südöstlicher Richtung läuft der Weg
Richtung Rimsen. Die gelbe Raute führt uns weiter
zum Wegweiser „Oberholz“. Dort geht es in südli-
Hubertshofen durch den angenehm kühlen Wald. Die gelbe cher Richtung wieder zurück nach Mistelbrunn.
Raute weist uns den Weg in einer Linkskurve zum
Ein schöner Wanderweg, der entlang von Wegweiserstandort „Habseck“. Von dort aus geht
Feldern und durch Wälder führt. die Strecke den Kirchweg entlang nach Huberts-
Highlight der Tour ist die jüdische Orgel hofen. Hier lohnt es sich, einen Blick in die Kirche
in der katholischen Kirche St. Sebastian in St. Sebastian zu werfen. Die Orgel, die in der
Hubertshofen. katholischen Kirche steht, ist eine der wenigen
für jüdische Gemeinden gebaute Orgel, die das
Start/Ende: Dritte Reich überstanden hat. Von Konstanz aus
St. Markuskapelle hat sie ihren Weg auf die Baar gefunden. In Hu-
Bräunlingen-Mistelbrunn bertshofen können wir auch die Füße kühlen.
Die Kneippanlage steht jedem zur Verfügung.
2021
Wir beginnen unsere Wanderung zum Gasthaus zum Gasthaus „Schwarzen Buben“, wo man sich
„Schwarzen Buben“ beim Sportzentrum im bei einer Einkehr stärken kann. Durch die idylli-
Donaueschinger Ortsteil Wolterdingen. Dort sind schen Bregauen queren wir das Tal auf die andere
einige Parkplätze zur freien Nutzung vorhanden. Seite, wo wir auf der ehemaligen Bahntrasse der
Rundweg Bevor wir die Tour beginnen, empfiehlt sich ein Bregtalbahn, entlang der Breg, talabwärts wieder
Wolterdingen – Abstecher zum dortigen Hochwasserrückhalte-
becken, das erbaut wurde, um das Hochwasser
unseren Ausgangspunkt beim Sportzentrum in
Wolterdingen erreichen.
Schwarzer Bub der Donau bis nach Ulm zu regulieren. Durch den
Ort biegen wir links ab über die Bregbrücke und
Eine Wanderung in den Schwarzwald bei der Wolterdinger Kirche St. Kilian rechts in die
zum Weiler Zindelstein mit seiner Burgruine Kirchbühlstraße ein. Auf unserem Weg durch den
und zum traditionsreichen Ausflugslokal Ort wandern wir ein Stück auf dem Querweg
„Schwarzen Buben“. Das Bregtal ist die Schwarzwald-Kaiserstuhl-Rhein, der mit einem
Kulisse auf dem Heimweg. gelben Rechteck mit roter Raute ausgeschildert
ist. Im Sommer bietet sich eine Erfrischungspause
Start/Ende: im nahegelegenen Freibad an. Weiter geht es vor-
Sportzentrum, Sepp-Troll-Weg 1 bei am Friedhof, bevor wir links in den Höhenweg
Donaueschingen-Wolterdingen einbiegen. Unser Weg führt uns weiter, vorbei an
der Burgruine Zindelstein, durch den Wald bis
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