Erfolgreicher Projektabschluss von Lidar-Spezialist Ibeo, der Christian-Albrechts-Universität Kiel und Airbus Operations

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Erfolgreicher Projektabschluss von Lidar-Spezialist Ibeo, der Christian-Albrechts-Universität Kiel und Airbus Operations
Robotaxi für das Flughafenrollfeld:

Erfolgreicher Projektabschluss von Lidar-Spezialist
Ibeo, der Christian-Albrechts-Universität Kiel und
Airbus Operations

    •   Autonomes Fahren unter den besonderen Sicherheitsanforderungen
        auf dem Airport-Rollfeld erfolgreich getestet

    •   Abschluss der Projektpartner:innen mit Livepräsentation auf dem
        GATE InnoAirport Rostock-Laage

Hamburg/Rostock, März 2022 – Nach rund dreijähriger Forschungs-
und Entwicklungszeit hat der Hamburger Lidar-Spezialist Ibeo
Automotive Systems GmbH zusammen mit der Christian-Albrechts-
Universität zu Kiel (CAU) und Airbus Operations das Projekt
AirPortMover mit einer Livepräsentation auf dem GATE InnoAirport
Rostock-Laage erfolgreich abgeschlossen. Im Fokus des vom
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderten
Projektes stand dabei der fahrerlose Transport von Personen, wie zum
Beispiel Flugzeugcrews, auf dem Roll- bzw. Vorfeld.

Als Spezialist für Lidar-Sensoren, die dazugehörige Software und
begleitende Systeme gestaltet die Ibeo Automotive Systems GmbH die
Zukunft der Mobilität entscheidend mit. Relevant sind dabei für den
weltweiten Innovationsführer sowohl Lösungen für den individuellen
Straßenverkehr als auch für Logistik, Schiene oder in sich geschlossene
Umgebungen wie etwa Flughäfen. Die Kieler Universität hat sich als
wissenschaftliches Zentrum Schleswig-Holsteins unter anderem den
Fragen zur nachhaltigen und innovativen Entwicklung von Mobilität

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verschrieben.     Ein     Schlüsselaspekt    bei der Einführung         autonomer
Verkehrsmittel      ist     deren    sichere     Funktionsweise     und        hohe
Vertrauenswürdigkeit. Die Arbeitsgruppe „Zuverlässige Systeme“ unter der
Leitung von Professor Dirk Nowotka stellt sich diesem Projektthema
insbesondere vor dem Hintergrund von Zulassungsverfahren.

Airbus begleitete das Projekt mit wichtigen Informationen zu den Themen
Prozessabläufe      auf     dem     Airport-Vorfeld,    Anforderungen     an    die
Kommunikation zwischen Flughafentower und autonomem Fahrzeug sowie
der dafür benötigten Infrastruktur.

Die Innovationsplattform GATE InnoAirport bot für das Projekt auf dem
Flughafen Rostock-Laage eine Testumgebung unter Realbedingungen.

Mit einem erfolgreichen Projektabschluss auf dem Flughafengelände
zeigten die Projektpartner:innen Lösungen für komplett autonom fahrende
Fahrzeuge        unter      den     besonderen         Herausforderungen       und
Sicherheitsbedingungen eines Flughafenvorfelds.

„Seit dem Projektstart im Jahr 2018 hat sich die Technik in einer hohen
Geschwindigkeit weiterentwickelt. Das war sehr spannend, aber auch eine
echte Herausforderung. So haben wir im Sensorbereich von Anfang an auf
eine Kombination aus Ibeos Solid-State-Lidar-Sensoren und Kameras
gesetzt“, sagt Max Stehn, der als Projektmanager Autonomous Driving für
Ibeo projektverantwortlich war. „Solid-State-Sensoren sind wesentlich
kompakter und wartungsärmer als konventionelle Lidar-Sensoren und
kommen ohne bewegliche Teile aus. Gleichzeitig bieten Sie eine größere
vertikale Abdeckung des Umfelds, das heißt, sie erkennen auch zuverlässig
Objekte, die höher als sie selbst positioniert sind – etwa Leitwerke von
Flugzeugen. Mit den ibeoNEXT-Sensoren haben wir eine 360-Grad-
Abdeckung realisiert, um sowohl statische als auch dynamische

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Hindernisse rund um das Fahrzeug zu erkennen. Dies ist besonders wichtig
bei der Annäherung an ein Flugzeug.“

„Meilenstein     auf     dem     Weg        der    Automatisierung        von
Flughafenprozessen“

Herausforderungen gäbe es allerdings noch im Bezug auf die große Menge
von Daten, die in Echtzeit verarbeitet und dann an die jeweiligen
Fahrzeugfunktionen weitergegeben werden müssen. „Mit der schnellen
Entwicklung der Rechnerleistungen und möglichen Verlagerungen von
Rechenleistungen in die Cloud sind diese technischen Hürden jedoch
absehbar in den Griff zu bekommen“, so Stehn weiter.

Wie gut das System funktioniert, zeigte vor Ort eine Livepräsentation, in
deren Rahmen eine ausgerüstete Mercedes V-Klasse vollautonom
verschiedene Testkandidat:innen über das Rollfeld zu verschiedenen
Flugzeugmodellen manövrierte.

„Wir haben im Team bewiesen, dass die heutige Technologie in der Lage
ist, die komplexen Herausforderungen von Objektlokalisierungen auf
kleinstem Raum sicher und zuverlässig zu gewährleisten. Das gelingt
beispielsweise auf dem Vorfeld, wo Shuttlefahrzeuge an Flugzeuge
herangeführt   werden.    Ich   bin   mir    sicher,   dass   wir   und   die
Projektpartner:innen in diesem Bereich und aus diesem Projekt in der
nahen Zukunft weitere wichtige Erkenntnisse gewinnen werden“, so
Professor Dirk Nowotka von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

„Als Ideengeber für den weltweiten Flugverkehr und Innovationstreiber für
den Flughafenbetrieb liegt unser Schwerpunkt auf der komfortablen und
nachhaltigen Reise des Fluggastes mit Gepäck, von der Ankunft am
Flughafen und der dort verbrachten Zeit bis zum Ein- und Aussteigen,
einschließlich des Transfers, sowie auf dem effizienten Transport von
Fracht. Automatisierung ermöglicht genau das – und zwar in vielen

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Bereichen.      Im     Falle    des     AirPortMovers         kommt     eine       wichtige
Sicherheitskomponente dazu – hier entkoppelt Automatisierung die
Mobilität in einem sicherheitsrelevanten Bereich von menschlichen
Schwächen,       wie    etwa     kurzfristigen       Unaufmerksamkeiten.           Ich   bin
stellvertretend für das gesamte Team sehr stolz darauf, diesem wichtigen
Projekt hier auf dem Gelände des GATE InnoAirports eine entsprechende
Bühne gegeben haben zu können“, freut sich Kevin Fischer, Innovation
Manager des Verbands der Flughafenausrüster GATE, abschließend.

Über Ibeo:

Die Ibeo Automotive Systems GmbH hat sich als ein weltweiter Technologieführer für Lidar-
Sensoren (englisches Akronym für Light Detection And Ranging) sowie die dazugehörigen
Produkte und Softwaretools etabliert. Anwendung findet diese Technologie als
Assistenzsystem im Auto und im Bereich autonomes Fahren. Ibeo hat sich zum Ziel
gesetzt, Mobilität neu zu erfinden, indem Fahrzeuge zum kooperativen Partner werden und
so der Straßenverkehr noch sicherer wird. Insgesamt sind bei Ibeo an den Standorten
Hamburg, Eindhoven (Niederlande) und Detroit (USA) über 430 Mitarbeiter:innen
beschäftigt. Seit 2016 ist der Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen AG an Ibeo beteiligt:
zunächst über die Zukunft Ventures GmbH, seit 2019 über die ZF Automotive Germany
GmbH, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft von ZF. 2018 feierte Ibeo sein 20-jähriges
Jubiläum. 2021 wurde AAC Technologies Gesellschafter von Ibeo.

Weitere Informationen unter www.ibeo-as.com.

Über die Kieler Universität:

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) trägt durch Forschung, Lehre sowie
Wissens- und Technologietransfer zur Lösung der großen Herausforderungen unserer Zeit
auf   den   Gebieten   Gesundheit     und   Ethik,   Umwelt    und   Kultur   im    Wandel,
Meereswissenschaften sowie Energie und technologische Neuerungen bei. Durch
disziplinübergreifendes Denken, unabhängig von kurzlebigen Trends, und durch
gemeinsames verantwortungsvolles Tun sorgt die CAU dafür, dass wissenschaftliche
Erkenntnis in alle Bereiche der Gesellschaft getragen wird. Dort findet sie als Beitrag zur
Friedens- und Wohlstandssicherung Eingang in politische, wirtschaftliche und soziale
Entscheidungsprozesse.

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Weitere Informationen unter www.uni-kiel.de

Über GATE:

Seit 1992 ist GATE der führende Industrieverband für Flughafentechnologie und versteht
sich als Impulsgeber der Branche. GATE mit seinen Mitglieder:innen bietet Airports,
Passagier:innen, Airlines, Behörden und der Politik innovative und vernetzte Technologien
für einen nachhaltigen, sicheren und komfortablen Flughafenbetrieb.

Pressekontakt Ibeo:

DEDERICHS REINECKE & PARTNER

Agentur für Öffentlichkeitsarbeit

André Schmidt

Schulterblatt 58
Werkhalle
20357 Hamburg
Tel.: + 49 40 20 91 98 223

E-Mail: andre.schmidt@dr-p.de
http://www.dr-p.de

Ibeo Automotive Systems GmbH

Joachim Adrian, Communications Manager

Merkurring 60–62
22143 Hamburg
Tel.: + 49 40 298 676 – 0
E-Mail: joachim.adrian@ibeo-as.com
https://www.ibeo-as.com

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