FORCE W - DE - BETRIEBS-, INSTALLATIONS- UND WARTUNGSANLEITUNG - FERROLI
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FORCE W
cod. 3541Q762DE — Rev. 00 - 02/2020
DE - BETRIEBS-, INSTALLATIONS- UND WARTUNGSANLEITUNGFORCE W
B • Der Inhalt der vorliegenden Betriebsanleitung muss
aufmerksam durchgelesen werden, da mit ihm wichtige
Hinweise und Anweisungen zur sicheren Installation,
ausgeführt werden. Durch Missachtung der oben auf-
geführten Hinweise kann die Sicherheit des Geräts be-
einträchtigt werden.
sowie zu Gebrauch und Wartung zur Verfügung ge- • Zur Gewährleistung des einwandfreien Gerätebetriebs
stellt werden. muss die regelmäßige Wartung von Fachpersonal mit
• Die Betriebsanleitung ist ein wesentlicher Bestandteil nachgewiesener Qualifikation ausgeführt werden.
des Produkts und muss vom Benutzer für späteres Na- • Dieses Gerät darf ausschließlich für die ausdrücklich
chschlagen gewissenhaft aufbewahrt werden. vorgesehene Nutzung in Betrieb genommen werden.
• Bei einem Verkauf oder der Installation des Geräts an Jede andere Nutzung ist als zweckwidrig anzusehen
einem anderen Ort ist sicherzustellen, dass es stets und daher gefährlich.
zusammen mit der Betriebsanleitung den Besitzer bzw. • Nach Auspacken sicherstellen, dass an den gelieferten
Installationsort wechselt, sodass die Betriebsanleitung Teilen keine Schäden festzustellen sind. Verpackung-
für den neuen Besitzer und/oder jeweiligen Installateur steile sind unbedingt außerhalb der Reichweite von
zur Verfügung steht. Kindern aufbewahren, da sie potenzielle Gefahren-
• Installation und Wartung müssen unter Befolgung der quellen darstellen.
einschlägigen Vorschriften, nach den Vorgaben des • Dieses Gerät darf von Kindern ab 8 Jahren und älter
Herstellers und von Fachpersonal mit nachgewiesener und von Personen mit eingeschränkten physischen,
Qualifikation ausgeführt werden. sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder man-
• Im Falle einer fehlerhaften Installation oder mangelhaf- gelhaften Erfahrungen und Kenntnissen verwendet
ten Wartung sind Personen-, Tier- oder Sachschäden werden, wenn sie unter Aufsicht stehen oder Instruktio-
nicht auszuschließen. Der Hersteller haftet nicht für nen zum Gebrauch des Gerätes in einer sicheren Art
Schäden, die auf Fehler bei der Installation bzw. beim und Weise und zum Verständnis der Gefahren erhalten
Gebrauch und auf die Missachtung der vom Hersteller haben. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Die
vorgegebenen Anleitungen zurückzuführen sind. Reinigung und Wartung durch den Benutzer darf durch
• Vor der Ausführung von Reinigungs- oder Wartungsar- Kinder ab 8 Jahren erfolgen, sofern sie beaufsichtigt
beiten ist die Stromversorgung zum Gerät durch Betäti- werden.
gung des Anlagenschalters und/oder der • Im Zweifelsfall das Gerät nicht benutzen und den Hän-
entsprechenden Sperrvorrichtungen zu unterbrechen. dler/Kundendienst kontaktieren.
• Bei Defekten und/oder Störungen das Gerät abschal- • Das Gerät und sein Zubehör müssen fachgerecht und
ten und auf keinen Fall eigenhändig Reparaturen oder gemäß den geltenden gesetzlichen Bestimmungen en-
sonstige Eingriffe ausführen. Für erforderliche Repara- tsorgt werden.
turen und Eingriffe ausschließlich qualifiziertes Fa- • Die im vorliegenden Handbuch enthaltenen Abbildun-
chpersonal anfordern. Die eventuelle Reparatur oder gen sind eine vereinfachte Darstellung des Produkts
der Austausch von Teilen darf nur von Fachpersonal Diese Darstellungen können geringe und unbedeuten-
mit nachgewiesener Qualifikation und unter aus- de Unterschiede zum gelieferten Produkt aufweisen
schließlicher Verwendung von Original-Ersatzteilen
Dieses Symbol bedeutet “ACHTUNG”XQGEH¿QGHWVLFKQHEHQDOOHQ6LFKHUKHLWVKLQZHLVHQ'LHVHQ9RUVFKULIWHQLVWVWUHQJ-
VWHQV)ROJH]XOHLVWHQXP*HIDKUHQXQG6FKlGHQDQ3HUVRQHQ7LHUHQXQG*HJHQVWlQGHQYRU]XEHXJHQ
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Die CE-Kennzeichnung bürgt dafür, dass die Produkte die grundlegenden Anforderun-
gen der einschlägigen Richtlinien erfüllen.
Die Konformitätserklärung kann beim Hersteller angefordert werden.
BESTIMMUNGSLÄNDER: DE
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1 Betriebsanleitung..................................................................................................................... 4
1.1 Vorwort ................................................................................................................................................... 4
1.2 Bedienblende ......................................................................................................................................... 4
1.3 Ein- und Abschaltung ............................................................................................................................. 9
1.4 Einstellungen ........................................................................................................................................ 11
2 Installation .............................................................................................................................. 20
2.1 Allgemeine Hinweise ............................................................................................................................ 20
2.2 Aufstellungsort...................................................................................................................................... 20
2.3 Wasseranschlüsse ............................................................................................................................... 20
2.4 Gasanschluss....................................................................................................................................... 34
2.5 Elektrische Anschlüsse ........................................................................................................................ 34
2.6 Rauchzüge ........................................................................................................................................... 36
2.7 Anschluss der Kondensatabführung .................................................................................................... 37
3 Service und Wartung ............................................................................................................. 38
3.1 Einstellungen ........................................................................................................................................ 38
3.2 Inbetriebnahme .................................................................................................................................... 44
3.3 Wartung ................................................................................................................................................ 45
3.4 Störungsbehebung ............................................................................................................................... 46
4 Merkmale und technische Daten .......................................................................................... 49
4.1 Abmessungen und Anschlüsse ............................................................................................................ 50
4.2 Gesamtansicht ..................................................................................................................................... 51
4.3 Wasserkreislauf .................................................................................................................................... 52
4.4 Tabelle der technischen Daten............................................................................................................. 53
4.5 Tabellen ErP......................................................................................................................................... 54
4.6 Diagramme ........................................................................................................................................... 59
4.7 Schaltpläne........................................................................................................................................... 60
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1. Betriebsanleitung
1.1 Vorwort
Verehrte Kundin, verehrter Kunde,
wir danken Ihnen für die Wahl der wandhängenden Therme FORCE W von FERROLI, die sich durch innovative Kon-
zeption, hochmoderne Technologie, hohe Zuverlässigkeit und Bauqualität auszeichnet. Bitte lesen Sie dieses Handbu-
ch aufmerksam durch, denn es enthält wichtige Hinweise zur Sicherheit von Installation, Gebrauch und Wartung.
FORCE W ist ein Brennwert-Wärmeerzeuger mit Vormischbrenner für den Heizbetrieb, der sich durch einen hohen
Wirkungsgrad, sehr niedrige Schadstoffemissionen und die Möglichkeit des Betriebs mit Erd- bzw. Flüssiggas auszei-
chnet und mit einem mikroprozessorgesteuerten Regelsystem ausgestattet ist.
Der Geräteblock besteht aus einem Wärmetauscher aus Aluminium und einem Vormischbrenner aus Stahl mit elek-
tronischer Zündung und Ionisationsüberwachung, Gebläse mit Drehzahlregelung und Gasregelventil.
1.2 Bedienblende
4 1 2 5 6 8 9 11 12
23°C
60°C 40°C
88°C M
S
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14 3 7 10 13
Abb. 1- Bedienfeld
Zeichenerklärung
1= Anwendungstaste 1 13 = Taste Home (Rückkehr zum Hauptbildschirm)
2= Anwendungstaste 2 14 = Hauptschalter
3= Anwendungstaste 3
4= Display mit Matrixanzeige (Beispiel Hauptbild-
schirm)
5 = Menü-Navigationstaste
6 = Taste Bestätigung/Menüzugriff
7 = Menü-Navigationstaste
8 = Wahltaste automatischer/manueller Heizbe-
trieb/Warmwasserbereitung
9 = Betriebsartenschalter Sommer/Winter
10 = Wahltaste Economy/Comfort
11 = Taste Menü beenden
12 = Taste Hauptmenü
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Anwendungstasten
Die Anwendungstasten (Pos. 1, 2, 3 - abb. 1) sind an ihrer grauen Farbe und dem fehlenden Aufdruck zu erkennen.
Ihre Funktion ändert sich je nach ausgewähltem Menü. Daher müssen die jeweiligen Angaben auf dem Display (Sym-
bole und Texte) beachtet werden. In abb. 1 zum Beispiel können mit der Anwendungstaste 2 (Pos. 2 - abb. 1) die In-
formationen zum Gerät abgerufen werden, nämlich: Temperatur der Fühler, Betriebsleistungen usw.
Direkttasten
Die Direkttasten (Pos. 8, 9, 10 - abb. 1) haben immer die gleiche Funktion.
Menü-/Navigationstasten
Die Menü-/Navigationstasten (Pos. 5, 6, 7, 11, 12, 13 - abb. 1) dienen zum Blättern in den verschiedenen, in das Be-
dienpanel implementierten Menüs.
Menüstruktur
Auf dem Hauptbildschirm (Home) die Taste Hauptmenü (Pos. 12 - abb. 1) drücken.
MENU 1
USER
12
TECHNICIAN
Das „Benutzermenü“ mit der Anwendungstaste 1 (Pos. 1 - abb. 1) öffnen. Anschließend lassen sich mit den „Menü-
Navigationstasten“ die verschiedenen, in der nachstehenden Tabelle beschriebenen Ebenen öffnen.
BENUTZERMENÜ
HEIZEN
Temp Regelung Siehe abb. 12
Temp Regelung Reduzierung Siehe abb. 13
Kurve1 Siehe abb. 26
Offset1 Siehe abb. 27
Temp Außen Heiz Off Siehe page 18
Gleittemperatur
Kurve2 /
Offset2 /
Zeitprogramm Siehe “Schaltzeitprogrammierung” on page 13
TRINKWARMWASSER
Temp Regelung Siehe abb. 14
Temp Regelung Reduzierung Siehe abb. 15
Legionellenschutz Siehe “Programmierung Legionellenschutz (optionaler Boiler installiert)” on page 16
Zeitprogramm Siehe “Schaltzeitprogrammierung” on page 13
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URLAUBSFUNKTION
Siehe “Urlaubsfunktion” on page 16
WARTUNG
Testmodus Siehe abb. 59
Testmodus Wahl der Gasart Siehe abb. 56
Testmodus Kaskadierung Siehe
Info Service Siehe “Info Service” on page 16
Eingriffsdatum Service Siehe “Eingriffsdatum Service” on page 16
EINSTELLUNGEN
Sprache Siehe abb. 7
Maßeinheit /
Datum einstellen Siehe abb. 8
Uhrzeit einstellen Siehe abb. 9
Anzeige während des Betriebs
Heizen
Der Heizbedarf (herbeigeführt vom Raumthermostat oder vom Raumtemperatur-Uhrenregler oder vom Signal 0-10
Vdc) ist am Einschalten der Umwälzpumpe und der warmen Luft über dem Heizkörper erkenntlich (abb. 2).
Konfiguration „Nur Heizen/Doppelte Umwälzpumpe“ Konfiguration „Umwälzpumpe und Dreiwegeventil“
23°C -- 23°C 32°C
Thursday 9 Jan. 2014 11:25:40 Thursday 9 Jan. 2014 11:25:40
Abb. 2 Abb. 3
6 cod. 3541Q762DE - Rev. 00 - 02/2020
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Trinkwarmwasser (optionaler Boiler installiert)
Der Heizbedarf des Boilers ist am Einschalten des Tropfensymbols erkenntlich (abb. 4 und abb. 5).
Konfiguration „Doppelte Umwälzpumpe“ Konfiguration „Umwälzpumpe und Dreiwegeventil“
23°C 32°C 23°C 32°C
Thursday 9 Jan. 2014 11:28:22 Thursday 9 Jan. 2014 11:29:27
Abb. 4 Abb. 5
Ausschluss des Boilers (Economy)
Die Funktion Warmwasserbereitung/Temperaturerhalt des Boilers kann vom Benutzer ausgeschlossen werden. In die-
sem Fall wird kein Warmwasser bereitgestellt. Der Boiler kann mit der Taste Eco/Comfort (Pos. 10 - abb. 1) vom Be-
nutzer ausgeschlossen werden (Betriebsart ECO). In der Betriebsart ECO wird auf dem Display das Symbol
eingeblendet. Zum Aktivieren der Betriebsart COMFORT nochmals die Taste Eco/Comfort drücken (Pos. 10 -
abb. 1).
23°C 32°C
Thursday 9 Jan. 2014 11:30:43
Abb. 6 - Economy
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7FORCE W
Informationen
Vom Hauptbildschirm (Home) die Taste Anwendungstaste 2 (Pos. 2 - abb. 1) drücken. Danach mit den „Menü-Naviga-
tionstasten“ die folgenden Werte abrufen:
OT - Anforderung OpenTherm
TA - Anforderung Raumthermostat
Heizbedarf
0-10Vdc - Anforderung Signal 0-10Vdc
TA2 - Anforderung zweiter Raumthermostat
Heizungsumwälzpumpe Taste ON/OFF
3-Wege-Ventil Heizung Taste ON/OFF
3-Wege-Ventil Warmwasserbereitung Taste ON/OFF
Wartezeit Taste ON/OFF
Sicherung Delta-T Taste ON/OFF
Flammenüberwachung Taste ON/OFF
Heiztemperaturfühler1 °C
Sicherheitsfühler °C
Rücklauffühler °C
Warmwasser-Temperaturfühler °C
Außentemperaturfühler °C
Abgastemperaturfühler °C
Heiztemperaturfühler Kaskadierung °C
Frequenz Gebläse Hz
Brennerfüllung %
Wasserdruck in der Anlage 1.4bar = ON, 0.0 bar = OFF
Modulierende Umwälzpumpe %
Kaskadierte modulierende Umwälzpumpe %
Strom Ionisation uA
Eingang 0-10Vdc Vdc
Heizungsregeltemperatur Sollwert (°C)
Regelung der Leistungsstufe 0-10Vdc Sollwert (%)
8 cod. 3541Q762DE - Rev. 00 - 02/2020
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1.3 Ein- und Abschaltung
Kessel einschalten
Die Ein-/Ausschalttaste (Pos. 14 - abb. 1) drücken.
Display v.01
Burner Controller 1 v.01
Abb. 7 - Einschalten des Kessels
Mit der Anwendungstaste 1 kann die gewünschte Sprache gewählt werden. Die Auswahl wird mit der Taste „OK“ be-
stätigt.
Mit der Anwendungstaste 3 kann die Betriebsart FH abgebrochen werden.
Wenn keine der zwei oben beschriebenen Auswahlen vorgenommen wird, wie folgt fortfahren.
• Auf dem Display wird für 300 Sekunden die Anzeige FH eingeblendet, die auf den laufenden Entlüftungszyklus der
Heizanlage hinweist.
• Außerdem wird die Firmwareversion der Platinen angezeigt.
• Den Gashahn vor dem Heizkessel öffnen.
• Sobald die Anzeige FH verschwindet, ist der Kessel bereit, um jedes Mal, wenn der Raumthermostat einen Heizbe-
darf meldet, automatisch zu funktionieren.
Einstellungen
Kontrasteinstellung
Für die Kontrasteinstellung des Displays müssen die Anwendungstaste 2 und die Taste OK gleichzeitig gedrückt wer-
den. Nun kann der Kontrast mit der Taste Pos. 5 von abb. 1 erhöht, bzw. mit der Taste Pos. 7 von abb. 1 verringert
werden.
Einstellung von Datum und Uhrzeit
Den auf abb. 8 gezeigten Bildschirm öffnen, Menüpfad: „BENUTZERMENÜ „Einstellungen“ „Datum einstellen“.
Mit den Navigationstasten 5 und 7 den Wert auswählen und mit den Anwendungstasten 1 und 2 bearbeiten. Mit OK
bestätigen.
Set date 1 5
24 / 09
2013
2
to select
7
to confirm
Abb. 8 - Datum einstellen
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Den auf abb. 9 gezeigten Bildschirm öffnen, Menüpfad: „BENUTZERMENÜ „Einstellungen“ „Uhrzeit einstellen“.
Mit den Navigationstasten 5 und 7 den Wert auswählen und mit den Anwendungstasten 1 und 2 bearbeiten. Mit OK
bestätigen.
Set time
1 5
15 : 59
2
to select
to confirm 7
Abb. 9 - Uhrzeit einstellen
Kessel abschalten
Auf dem Hauptbildschirm/Home die Anwendungstaste drücken und mit bestätigen.
Thursday 9 Jan. 2014 00:15:60
Abb. 10 - Kessel abschalten
Wenn der Kessel abgeschaltet wird, wird die elektronische Platine weiterhin mit Strom versorgt.
Die Warmwasserbereitung (optionaler Boiler installiert) und der Heizbetrieb sind deaktiviert. Das Frostschutzsystem
bleibt aktiv.
Zum Wiedereinschalten des Kessels die Anwendungstaste erneut drücken.
Damit ist der Heizkessel unmittelbar betriebsbereit für jede Entnahme von Warmwasser (optionaler Boiler installiert)
bzw. Heizbedarf durch den Raumthermostat.
Um die Stromzufuhr zum Gerät vollständig zu trennen, die Taste Pos. 14 abb. 1 drücken.
B
Wenn die Strom- und/oder Gaszufuhr zum Gerät unterbrochen wird, funktioniert
das Frostschutzsystem nicht. Wenn das Gerät im Winter für längere Zeit nicht be-
nutzt wird, sollte das ganze Wasser des Heizkessels, das Trinkwarmwasser und
das Anlagenwasser abgelassen werden, um Frostschäden zu vermeiden; oder nur
das Trinkwarmwasser ablassen und der Heizanlage ein geeignetes Frostschutz-
mittel beimischen, siehe Vorschriften in sez. 2.3.
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1.4 Einstellungen
Umschaltung Sommer-/Winterbetrieb
Die Taste (Pos. 9 - abb. 1) 1 Sekunde lang drücken.
Auf dem Display wird das Symbol Sommer eingeblendet. Der Heizbetrieb wird deaktiviert, während die eventuelle War-
mwasserbereitung (mit optionalem externem Boiler) aktiv bleibt. Das Frostschutzsystem bleibt aktiv.
Zum Abschalten der Betriebsart Sommer erneut die Taste (Pos. 9 - abb. 1) 1 Sekunde lang drücken.
23°C 32°C
Thursday 9 Jan. 2014 11:33:03
Abb. 11 - Sommer
Regelung der Heiztemperatur
Das Menü „Temp Regelung“ öffnen, um die Temperatur auf einen Wert zwischen min. 20°C und max. 80° einzustel-
len. Mit OK bestätigen.
CH setpoint
80
to confirm
Abb. 12
B Bei Lieferung des Kessels ist das Zeitprogramm nicht aktiviert. Bei Bedarf ist die-
ser Wert daher der Sollwert.
DE cod. 3541Q762DE - Rev. 00 - 02/2020
11FORCE W
Reduzierung der Heiztemperatur
Das Menü „Temp Regelung Reduzierung“ öffnen, um die Temperatur auf einen Wert zwischen min. 0°C und max.
50° einzustellen. Mit OK bestätigen.
CH setpoint reduction
35
to confirm
Abb. 13
A Dieser
Parameter steht nur zur Verfügung, wenn die Schaltzeitprogrammierung aktiviert wurde. Siehe ***
'Schaltzeitprogrammierung' on page 13 ***
Regelung Reduzierung Trinkwarmwassertemperatur (optionaler Boiler installiert)
Das Menü „Temp Regelung“ öffnen, um die Temperatur auf einen Wert zwischen min. 10°C und max. 65° einzustel-
len. Mit OK bestätigen.
CH setpoint
65
to confirm
Abb. 14
B
Bei Lieferung des Kessels ist das Zeitprogramm nicht aktiviert. Bei Bedarf ist die-
ser Wert daher der Sollwert.
Reduzierung der Trinkwarmwassertemperatur (optionaler Boiler installiert)
Das Menü „Temp Regelung Reduzierung“ öffnen, um die Temperatur auf einen Wert zwischen min. 0°C und max.
50° einzustellen. Mit OK bestätigen.
DHW setpoint reduction
25
to confirm
Abb. 15
A Dieser
Parameter steht nur zur Verfügung, wenn die Schaltzeitprogrammierung aktiviert wurde. Siehe ***
'Schaltzeitprogrammierung' on page 13 ***
12 cod. 3541Q762DE - Rev. 00 - 02/2020
DEFORCE W
Schaltzeitprogrammierung
Die Schaltzeitprogrammierung erfolgt auf gleiche Weise für Heizung und Warmwasserbereitung; die zwei Programme
sind voneinander unabhängig.
Für die Programmierung der Heizung das Menü „Zeitprogramm“ öffnen, Menüpfad: „BENUTZERMENÜ
„HEIZUNG“ „Zeitprogramm“.
Für die Programmierung der Warmwasserbereitung das Menü „Zeitprogramm“ öffnen, Menüpfad: „BENUTZERMENÜ
„Trinkwarmwasser“ „Zeitprogramm“.
Wählen, welche Programmierung durchgeführt werden soll, und die folgenden befolgen.
Den Tag (abb. 16) bzw. das Tagesintervall (abb. 17) für die Programmierung auswählen und mit OK bestätigen.
Scheduler Set 5 Scheduler Set 5
Monday Wednesday
Tuesday Thursday
Wednesday Friday
Thursday Saturday
Friday Sunday
Saturday Monday-Sunday
Sunday Monday-Friday
Monday-Sunday Saturday-Sunday
7 7
to confirm to confirm
Abb. 16 Abb. 17
Es handelt sich um ein Wochenprogramm: Dies bedeutet, dass für jeden Wochentag je 6 voneinander unabhängige
Zeitintervalle eingestellt werden können (abb. 18); für jedes Zeitintervall stehen 4 Optionen zur Wahl:
• ON. Im Fall von Heiz-/Warmwasserbedarf arbeitet der Kessel bei der eingestellten Regeltemperatur für Heizung/
Warmwasserbereitung (abb. 12/abb. 14).
• Im Fall von Heiz-/Warmwasserbedarf arbeitet der Kessel bei der reduzierten Regeltemperatur. Die reduzierte
Temperatur erhält man durch Abziehen des Wertes der Regeltemperatur Reduzierung (abb. 13/abb. 15) von der
eingestellten Regeltemperatur für Heizung-/Warmwasserbereitung (abb. 12/abb. 14).
• OFF. Im Fall von Heiz-/Warmwasserbedarf aktiviert der Kessel nicht die Betriebsart Heizung/Warmwasserberei-
tung.
• -- : -- OFF. Zeitintervall deaktiviert.
A Bei Lieferung des Kessels ist das Zeitprogramm nicht aktiviert. Jeder Tag ist von 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr auf
ON (abb. 18) programmiert.
Als Erstes muss mit den Anwendungstasten 1 und 2 die Uhrzeit für den Beginn des ersten Zeitintervalls (abb. 18) ein-
gestellt werden.
Scheduler Set 1
1. 00:00 - 24:00
2. --:-- - --:--
3. --:-- - --:--
4. --:-- - --:--
5. --:-- - --:--
6. --:-- - --:-- 2
Copy to the Next Day
Save & Exit
to confirm
Abb. 18
DE cod. 3541Q762DE - Rev. 00 - 02/2020
13FORCE W
Die Navigationstaste 7 drücken, um die Einfügemarke auf die Uhrzeit für das Ende des ersten Zeitintervalls (abb. 19)
zu setzen und diese mit den Anwendungstasten 1 und 2 einstellen.
Scheduler Set 1
1. 06:00 - 16:00
2. --:-- - --:--
3. --:-- - --:--
4. --:-- - --:--
5. --:-- - --:--
6. --:-- - --:-- 2
Copy to the Next Day
Save & Exit
7
to confirm
Abb. 19
Die Navigationstaste 7 drücken und mit den Anwendungstasten 1 und 2 die Betriebsart während des ersten Zeitinter-
valls einstellen (abb. 20)
Scheduler Set 1
1. 06:00 - 16:00
2. --:-- - --:--
3. --:-- - --:--
4. --:-- - --:--
5. --:-- - --:--
6. --:-- - --:-- 2
Copy to the Next Day
Save & Exit
7
to confirm
Abb. 20
Anschließend die Navigationstaste 7 drücken, um die darauf folgenden Zeitintervalle (abb. 21, abb. 22 und abb. 23) ein-
zustellen (falls erforderlich).
Scheduler Set 1
1. 06:00 - 16:00
2. 16:00 - 21:00
3. --:-- - --:--
4. --:-- - --:--
5. --:-- - --:--
6. --:-- - --:-- 2
Copy to the Next Day
Save & Exit
7
to confirm
Abb. 21
14 cod. 3541Q762DE - Rev. 00 - 02/2020
DEFORCE W
Scheduler Set 1
1. 06:00 - 16:00
2. 16:00 - 21:00
3. --:-- - --:--
4. --:-- - --:--
5. --:-- - --:--
6. --:-- - --:-- 2
Copy to the Next Day
Save & Exit
7
to confirm
Abb. 22
Scheduler Set 5
1. 06:00 - 16:00
2. 16:00 - 21:00
3. 21:00 - 06:00
4. --:-- - --:--
5. --:-- - --:--
6. --:-- - --:--
Copy to the Next Day 6
Save & Exit
7
to confirm
Abb. 23
Nach erfolgter Programmierung des Tages die Taste OK drücken; automatisch wird die Option „Speichern & beenden“
gewählt (abb. 24). Mit den Navigationstasten 5 und 7 die vorhergehenden Einstellungen ändern oder mit OK bestätigen:
In diesem Fall kehrt das Display wieder zur Anzeige des Tages (abb. 16) bzw. des Tagesintervalls (abb. 17) für die Pro-
grammierung zurück. Zur Vervollständigung des gewünschten Wochenprogramms kann genauso vorgegangen wer-
den.
Scheduler Set
1. 06:00 - 16:00
2. 16:00 - 21:00
3. 21:00 - 06:00
4. --:-- - --:--
5. --:-- - --:--
6. --:-- - --:--
Copy to the Next Day
Save & Exit
to confirm
Abb. 24
Wenn der Folgetag genauso programmiert werden soll, die Option „Auf den nächsten Tag kopieren“ auswählen und
mit OK bestätigen (abb. 24).
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Um das Zeitprogramm wieder auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen, die Anwendungstaste 3 im Menü
A Zeitprogramm (abb. 25) drücken und mit OK bestätigen.
Scheduler Set
Monday
Tuesday
Wednesdey
Thursday
Friday
Saturday 3
Sunday
Monday-Sunday
to confirm
Abb. 25
A Die
zwei Zeitprogramme für Heizung und Warmwasserbereitung sind auch bei Rücksetzung auf die Werksein-
stellungen voneinander unabhängig.
Programmierung Legionellenschutz (optionaler Boiler installiert)
Diese Funktion muss durch die Freigabe eines Installationsparameters aktiviert werden.
Das Menü „Legionellenschutz“ öffnen, Menüpfad: „BENUTZERMENÜ „Trinkwarmwasser“ „Legionellenschutz“,
um folgende Einstellungen vornehmen zu können:
• Legionellenschutz-Tag. Dient zum Festlegen des Wochentags, an dem die Funktion aktiviert werden soll.
• Uhrzeit für Legionellenschutz-Tag. Dient zum Festlegen, um wie viel Uhr die Funktion starten soll.
• Dauer Legionellenschutz. Dient zum Festlegen der Dauer (in Minuten) der Funktion.
• Temp. Regelung Legionellenschutz. Dient zum Festlegen der Regeltemperatur des Trinkwarmwassers während
der Funktion.
Urlaubsfunktion
Das Menü „URLAUBSFUNKTION“ öffnen, Menüpfad: „BENUTZERMENÜ „URLAUBSFUNKTION“, um folgende
Einstellungen vornehmen zu können:
• Datum Urlaubsbeginn.
• Datum Urlaubsende.
Auf dem Display können zwei Arten von Symbole eingeblendet werden:
• - Die Urlaubsfunktion ist programmiert aber noch nicht aktiv.
• - Die Urlaubsfunktion ist aktiv. Der Kessel verhält sich, als seien die Betriebsarten Sommer und Economy aktiv
(optionaler Boiler installiert).
Die Frostschutzfunktion und der Legionellenschutz (falls aktiviert) funktionieren weiterhin.
Eingriffsdatum Service
Anhand dieser Information kann festgestellt werden, wann die Meldung aktiviert wird, mit der auf den planmäßigen War-
tungseingriff des Technikers hingewiesen wird. Dies ist kein Alarm oder Betriebsstörung, sondern lediglich eine Mel-
dung. Bei Ablauf dieses Datums blendet der Kessel jedes Mal, wenn das Hauptmenü geöffnet wird, eine Anzeige ein,
mit der an die Durchführung der planmäßigen Wartung erinnert wird.
Info Service
Diese Information zeigt die Telefonnummer, die im Servicefall angerufen werden muss (sofern vom Techniker program-
miert).
Einstellung der Raumtemperatur (mit optionalem Raumthermostat)
Die gewünschte Raumtemperatur wird mit dem Raumthermostat eingestellt.
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DEFORCE W
Einstellung der Raumtemperatur (mit optionalem Raumregler)
Die gewünschte Raumtemperatur wird mit dem Raumregler eingestellt. Der Kessel regelt das Anlagenwasser in Abhän-
gigkeit von der gewünschten Raumtemperatur. Was den Betrieb mit Raumregler betrifft, wird auf die entsprechende
Betriebsanleitung verwiesen.
Gleittemperatur
Bei Installation eines Außentemperaturfühlers (optional) wird auf dem Display des Bedienpanels das Symbol der
Außentemperatur eingeblendet. Das Regelsystem des Kessels arbeitet mit „Gleittemperatur”. In diesem Modus wird die
Temperatur der Heizanlage auf Grundlage der externen Klimabedingungen reguliert, um einen erhöhten Komfort und
eine weitgehende Energieersparnis im Verlauf des gesamten Jahres zu gewährleisten. Bei Anstieg der Außentempe-
ratur verringert sich die Heizungsvorlauftemperatur gemäß einer bestimmten „Ausgleichskurve”.
Durch die Einstellung auf Gleittemperatur übernimmt die „Heizungs-Regeltemperatur“ die Funktion der maximalen Vor-
lauftemperatur der Heizanlage. Es empfiehlt sich die Einstellung auf den Höchstwert, sodass das System die Regelung
im gesamten möglichen Betriebsbereich ausführen kann.
Der Kessel muss bei der Installation durch qualifiziertes Fachpersonal eingestellt werden. Eventuelle Anpassungen zur
Verbesserung des Komforts können jedoch durchaus vom Benutzer vorgenommen werden.
Ausgleichskurve und Kurvenverschiebung
Das Menü „Gleittemperatur“ öffnen. Die gewünschte Kurve von 1 bis 10 gemäß den Merkmalen (abb. 28) über den Pa-
rameter “Kurve1” einstellen und mit OK bestätigen.
Durch Einstellung der Kurve auf 0 wird die Gleittemperaturregelung deaktiviert.
OTC Curve 1
1
to confirm
Abb. 26 - Ausgleichskurve
Die Parallelverschiebung der Kurven von 20 bis 60 °C (abb. 29) über den Parameter “Offset1” einstellen und mit OK
bestätigen.
OTC Offset 1
40
to confirm
Abb. 27 - Parallelverschiebung der Kurven
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17FORCE W
Liegt die Umgebungstemperatur unter dem gewünschten Wert, empfiehlt sich die Einstellung einer Kurve mit höherem
Wirkungsgrad, und umgekehrt. Die Zu- bzw. Abnahmen jeweils um eine Einheit ausführen und das Ergebnis unter re-
alen Bedingungen prüfen.
90
10 9 8 7 6
85
5
80
4
70
3
60
2
50
1
40
30
20
20 10 0 -10 -20
Abb. 28 - Ausgleichskurven
OFFSET = 20 OFFSET = 60
90 90 5
85 10 9 8 7 85 10 9 8 7 6 4 3
6 2
80 80
5 1
70 70
4
60 60
3
50 50
2
40 40
1
30 30
20 20
Abb. 29 - Beispiel für die Parallelverschiebung der Ausgleichskurven
A Dieser Parameter steht nur zur Verfügung, wenn die Schaltzeitprogrammierung aktiviert wurde. Siehe ***
'Schaltzeitprogrammierung' on page 13 ***
Außentemperatur Heizung OFF
Das Menü „Außentemp Heiz Off“ öffnen, um die Funktion zu aktivieren: zwischen 7°C und 30°C.
Wenn sie aktiviert ist, deaktiviert diese Funktion den Heizbedarf jedes Mal, wenn die vom Außentemperaturfühler ge-
messene Temperatur über dem programmierten Wert liegt.
Der Heizbedarf wird wieder aktiviert, sobald die vom Außentemperaturfühler gemessene Temperatur unter dem pro-
grammierten Wert liegt.
Vom Raumtemperatur-Uhrenregler vorgenommene Einstellungen
A Wenn
das Gerät mit einem Raumtemperatur-Uhrenregler mit Zeitschaltung (Optional) ausgestattet ist, werden
die zuvor beschriebenen Einstellungen nach den Angaben in tabelle 1 gesteuert.
Tabelle 1
Regelung der Heiztemperatur Die Einstellung kann sowohl vom Menü des Raumtemperatur-Uhrenreglers als auch von der
Bedienblende des Kessels vorgenommen werden.
Einstellung der Trinkwarmwasser- Die Einstellung kann sowohl vom Menü des Raumtemperatur-Uhrenreglers als auch von der
temperatur (optionaler Boiler instal- Bedienblende des Kessels vorgenommen werden.
liert)
Umschaltung Sommer-/Winterbe- Die Betriebsart Sommer hat Vorrang vor einer eventuellen Heizanforderung des Raumtemperatur-
trieb Uhrenreglers.
Wahl Eco/Comfort (optionaler Boiler Wenn die Warmwasserbereitung vom Menü des Raumtemperatur-Uhrenreglers deaktiviert wird,
installiert) schaltet der Kessel auf die Betriebsart Economy. Unter diesen Bedingungen ist die Taste (Pos. 10 -
abb. 1) am Bedienpanel des Kessels deaktiviert.
Wenn die Warmwasserbereitung vom Menü des Raumtemperatur-Uhrenreglers aktiviert wird,
schaltet der Kessel auf die Betriebsart Comfort. Unter diesen Bedingungen kann mit der Taste (Pos.
10 - abb. 1) am Bedienpanel des Kessels eine der beiden Betriebsarten gewählt werden.
Gleittemperatur Sowohl der Raumtemperatur-Uhrenregler mit Zeitschaltung als auch die Kesselplatine unterstützen
die Regelung mit Gleittemperatur: Die Gleittemperatur der Kesselplatine hat Vorrang vor jener des
Raumreglers.
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DEFORCE W
Einstellung des Wasserdrucks der Anlage
Der Einfülldruck bei kalter Anlage muss circa 1,0 bar betragen. Falls der Anlagendruck unter den Mindestwert sinken
sollte, aktiviert die Platine die Störung 37 und die Nummer des Moduls (abb. 30).
Nr:37
Src:1
Abb. 30- Störung wegen ungenügenden Anlagendrucks Modul 1
Sobald der Anlagendruck wieder hergestellt ist, aktiviert die Therme den 300 Sekunden dauernden Entlüftun-
A gszyklus, der am Display mit der Meldung FH angezeigt wird.
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19FORCE W
2. Installation
2.1 Allgemeine Hinweise
DIE INSTALLATION DER THERME DARF NUR DURCH FACHPERSONAL MIT NACHGEWIESENER QUALIFIKA-
TION UND UNTER BEFOLGUNG DER VORLIEGENDEN BETRIEBSANLEITUNG, DER GELTENDEN RECHTSVOR-
SCHRIFTEN, SOWIE DER NATIONALEN UND ÖRTLICHEN BESTIMMUNGEN UND DER ALLGEMEIN
ANERKANNTEN REGELN DER TECHNIK VORGENOMMEN WERDEN.
2.2 Aufstellungsort
Der Wärmeerzeuger muss gemäß den geltenden Vorschriften in einem geeigneten Raum mit Belüftungsöffnungen
nach außen installiert werden. Befinden sich im betreffenden Raum mehrere Brenner oder Ansaugeinrichtungen, die
gleichzeitig betrieben werden können, müssen die Belüftungsöffnungen eine geeignete Größe zur Gewährleistung des
gleichzeitigen Betriebs aller Geräte aufweisen. Im Installationsbereich dürfen weder entzündbare Objekte bzw. Mate-
rialien aufbewahrt noch korrosive Gase, pulverförmige oder flüchtige Substanzen gehandhabt werden. Der Installation-
sbereich muss trocken und gegen Regen, Schnee und Frost geschützt sein.
A Bei
Einbau des Geräts in Schränken, bzw. bei seitlichem Anbau muss ausreichend Raum freigehalten werden,
um die Verkleidung abnehmen, und die normalen Wartungsarbeiten durchführen zu können.
2.3 Wasseranschlüsse
Zur Beachtung
Die Wärmeleistung des Geräts ist vorab mit einer Berechnung des Wärmebedarfs des Gebäudes gemäß den geltenden
Bestimmungen zu berechnen. Die Anlage muss mit allen Komponenten ausgestattet sein, die für einen korrekten und
ordnungsgemäßen Betrieb erforderlich sind. Insbesondere sind alle nach den einschlägigen Bestimmungen vorge-
schriebenen Schutz- und Sicherheitseinrichtungen für den modularen Wärmeerzeuger in seiner Gesamtheit vorzu-
sehen. Deren Installation muss an der Vorlaufleitung des Warmwasserkreises unmittelbar nach dem letzten Modul in
einem Abstand von höchstens 0,5 m ohne Zwischenschaltung von Sperrvorrichtungen erfolgen. Das Gerät wird ohne
Ausdehnungsgefäß geliefert, dessen Anschluss daher von einem Installateur ausgeführt werden muss.
Benutzen Sie die Rohre von Wasseranlagen nicht für die Erdung von Elektrogeräten.
Vor der Installation müssen alle Anlagenleitungen ausgespült werden, um Schmutzrückstände oder Unreinheiten zu en-
tfernen, die den einwandfreien Betrieb des Gerätes beeinträchtigen könnten.
B
Darüber hinaus muss an der Rücklaufleitung der Anlage ein Filter installiert wer-
den, um zu verhindern, dass von der Anlage kommender Schmutz oder Schlacke
die Verstopfung und Beschädigung der Wärmeerzeuger verursacht.
Die Installation des Filters ist bei Ersatz der Wärmeerzeuger in bestehenden Hei-
zanlagen unbedingt erforderlich. Der Hersteller haftet nicht für eventuelle Schäden
am Wärmeerzeuger, die auf die nicht erfolgte oder nicht fachgerecht ausgeführte
Installation dieses Filters zurückzuführen sind.
Die Anschlüsse an den entsprechenden Anschlussstellen gemäß der Zeichnung in sez. 4.1 und unter Beachtung der
am Gerät angebrachten Symbole durchführen.
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DEFORCE W
Hocheffiziente Umwälzpumpe (optional)
Die Werkseinstellung ist für alle Installationsarten geeignet;abhängig von den Merkmalen der Anlage kann mit dem
Drehzahlschalter (siehe abb. 31) jedoch eine andere Betriebsstrategie eingestellt werden.
123
Abb. 31
Einstellung Dp-v Einstellung Dp-c Wert
Proportionale Förderhöhe Konstante Förderhöhe Höchste feste Drehzahlstufe
123 123
Abb. 32 Abb. 33 Abb. 34
- Einstellung Dp-v Proportionale Förderhöhe (abb. 32)
Die Förderhöhe der Umwälzpumpe wird mit Verringerung des von der Anlage angeforderten Wasserdurchsatzes auto-
matisch reduziert. Diese Einstellung ist optimal für Anlagen mit Heizkörpern (Zwei- oder Einrohranlage) und/oder Ther-
mostatventilen.
Die Vorzüge sind geringerer Stromverbrauch bei Reduzierung des Anlagenbedarfs und weniger Geräusche an den
Heizkörpern und/oder Thermostatventilen. Der Betriebsbereich hängt vom installierten Modell der Umwälzpumpe ab
und reicht von mindestens 2 bis maximal 7 oder 10.
- Einstellung Dp-c Konstante Förderhöhe (abb. 33)
Bei Verringerung des von der Anlage angeforderten Wasserdurchsatzes wird die Förderhöhe der Umwälzpumpe kon-
stant beibehalten. Diese Einstellung ist optimal für alle Fußbodenheizungen oder alte Anlagen mit Rohren mit großem
Querschnitt.
Neben dem geringeren Stromverbrauch sind in den Fußbodenheizungen alle Stränge den gleichen Druckverlust
aufweisen. Der Betriebsbereich hängt vom installierten Modell der Umwälzpumpe ab und reicht von mindestens 0,5 bis
maximal 7 oder 10.
- Einstellung Höchste feste Drehzahlstufe (abb. 34)
Die Umwälzpumpe moduliert ihre Leistung nicht. Sie funktioniert immer mit der gleichen, mit dem Wahlschalter einge-
stellten Drehzahl. Die Umwälzpumpe kann auf 3 Drehzahlstufen eingestellt werden: 1 (Kleinste Drehzahlstufe), 2 (Mit-
tlere Drehzahlstufe) und 3 (Höchste Drehzahlstufe).
Die Pumpe funktioniert wie die herkömmlichen Umwälzpumpen (verbraucht jedoch weniger Strom).
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21FORCE W
Eigenschaften des Wassers in der Heizanlage
Vor Installation des Wärmeerzeugers FORCE W muss die - neue oder existierende - Anlage gut gereinigt werden, um
Installationsrückstände, Lösemittel, Schlämme und Verschmutzungen im Allgemeinen zu entfernen, die die Effizienz
der Konditionierungsmittel beeinträchtigen können. Neutrale Reinigungsmittel verwenden, die die Metall-, Gummi- und
Kunststoffteile des Wärmeerzeugers / der Anlage nicht angreifen. Die Anlage gemäß den nachstehenden Vorschriften
entleeren, spülen und neu befüllen. Mit einer schmutzigen Anlage kann trotz Zugabe von Konditionierungsmitteln auf
Dauer keine Langlebigkeit des Wärmeerzeugers gewährleistet werden.
B Die Kessel FORCE W sind für die Installation in Heizsystemen ohne erheblichen
Sauerstoffeintrag ausgelegt („Anlagentyp I“ Norm EN 14868). In Systemen mit
ständigem (z. B. Fußbodenheizungen ohne Diffusionsbarriererohre oder Anlagen
mit offenem Ausdehnungsgefäß) oder häufigem Sauerstoffeintrag (häufiges Na-
chfüllen von Ergänzungswasser) muss eine vollständige Trennung (z. B. Plat-
tenwärmetauscher) vorgesehen werden.
Das Heizungswasser muss gemäß den geltenden Gesetzen und Regeln aufberei-
tet werden, die von der Norm UNI 8065 vorgegebenen Merkmale aufweisen und
die Vorschriften der Norm EN 14868 (Korrosionsschutz metallischer Werkstoffe)
befolgen.
Als Füll- und Ergänzungswasser (Erstbefüllung und Nachspeisung) ist klares Trinkwasser zu verwenden, dessen Här-
tegrad unter den Werten der untenstehenden Tabelle liegt. Es muss aufbereitet und mit Konditionierungsmitteln behan-
delt werden, die laut Hersteller geeignet sind (siehe untenstehendes Verzeichnis), um nachweislich gewährleisten
können, dass sich kein Kesselstein bildet, keine Korrosion auftritt, dass Metalle und Kunststoffe des Wärmeerzeugers
und der Anlage nicht angegriffen werden, dass sich keine Gase bilden und dass sich in den Niedertemperaturanlagen
keine Bakterien oder Keime verbreiten.
Das Anlagen- sowie das Ergänzungswasser muss regelmäßig kontrolliert werden (bei jeder Inbetriebnahme der Anla-
ge, nach jedem außerordentlichen Eingriff wie zum Beispiel Ersatz des Wärmeerzeugers oder sonstiger Anlagenteile,
sowie mindestens einmal jährlich während der obligatorischen ordentlichen Wartung, wie von der Norm UNI 8065 vor-
geschrieben). Das Wasser muss klar sein und die in der folgenden Tabelle aufgeführten Grenzwerte Tabelle einhalten.
BESTEHENDE ANLAGE NEUE ANLAGE
PARAMETER WASSER
Gesamthärte des Füll- und Ergänzungswassers (f)FORCE W
Tabelle 2- Für geeignet erklärte und bei unserem Kundendienstnetz erhältliche chemische Konditio-
nierungsmittel
Beschreibung Alternative Produkte wie Sentinel
LIFE PLUS/B - MOLY - MOLY K Korrosionsinhibitor auf Molybdänbasis X100
LIFE DUE Geräuschdämmung / erhaltende Entkalkung X200
BIO KILL Algenvernichter / Biozid X700
PROGLI Propylen-Frostschutz X500
Es können Produkte mit äquivalenten Merkmalen verwendet werden
Das Gerät ist mit einem Frostschutzsystem ausgestattet, das den Kessel im Heizmodus einschaltet, wenn die Vorlauf-
temperatur der Anlage unter 6 °C sinkt. Der Frostschutz ist nicht aktiv, wenn die Strom- und/oder Gaszufuhr des Geräts
unterbrochen wird. Falls erforderlich, zum Schutz der Anlage ein geeignetes Frostschutzmittel verwenden, das die oben
aufgeführten und von der Norm UNI 8065 vorgeschriebenen Anforderungen erfüllt.
Um einen zuverlässigen und korrekten Betrieb der Kessel zu gewährleisten, im Füllkreis immer einen mecha-
nischen Filter, in der Anlage einen (möglichst magnetischen) Abschlämmfilter und einen Entlüfter gemäß
UNI 8065, sowie in der Nachfüllleitung einen volumetrischen Zähler installieren.
B
Die Missachtung der Vorschrift im vorliegenden Abschnitt „Merkmale des
Anlagenwassers“ führt zur Aberkennung der Gewährleistung und der
Schäden, die auf diese Missachtung zurückzuführen sind.
Wartung der Brennkammer
Um Leistung und Zuverlässigkeit des Wärmeerzeugers auf Dauer zu wahren, ist es sehr wichtig, sich nicht nur für die
ordentlichen Wartungsarbeiten sondern auch für die Überprüfung des Zustands der Brennkammer und gegebenenfalls
deren Reinigung an unseren Vertragskundendienst zu wenden. In diesem Zusammenhang empfehlen wir die Verwen-
dung der folgenden Produkte, die an unseren Wärmetauschern getestet und geprüft wurden und bei unseren Kunden-
dienststellen erhältlich sind.
Tabelle 3- Für geeignet erklärte und bei unserem Kundendienstnetz erhältliche Produkte
Beschreibung
BIO ALL BF/TF Flüssigreiniger für Brennkammern aus Aluminium
ALUCLEAN Reinigungsgel für Brennkammern aus Aluminium
Es können Produkte mit äquivalenten Merkmalen verwendet werden
Angesichts der Aggressivität der chemischen Produkte für die Brennkammern ist es wichtig, sich ausschließlich an qua-
lifiziertes Fachpersonal zu wenden und die empfindlichen Elemente wie Elektroden, Isolierstoffe und alles, was durch
einen direkten Kontakt mit dem Produkt beschädigt werden könnte, in Sicherheit zu bringen. Nach jeder Reinigung des
Wärmetauschers gut ausspülen (Produktanwendungsdauer 15-20 Min.) und den Vorgang bei Bedarf wiederholen.
B
Wenden Sie sich immer an qualifiziertes Fachpersonal unseres autorisierten Kun-
dendienstnetzes, unabhängig davon, welche chemischen Produkte verwendet
werden. Bei der Handhabung technologischer Flüssigkeiten sind die geltenden
Gesetze, Normen und örtlichen Regelungen zu befolgen.
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23FORCE W
Frostschutzsystem, Frostschutzmittel, Additive und Hemmstoffe
Der Kessel ist mit einem Frostschutzsystem ausgestattet, das ihn im Heizmodus einschaltet, wenn die Vorlauftempe-
ratur der Anlage unter 6 °C sinkt. Die Vorrichtung ist nicht aktiv, wenn die Strom- und/oder Gaszufuhr unterbrochen
wird. Falls sich dies als erforderlich erweisen sollte, ist die Verwendung von Frostschutzmitteln, Additiven und Hemm-
stoffen zulässig, jedoch nur, wenn der Hersteller dieser Flüssigkeiten oder Additive garantiert, dass seine Produkte für
diesen Zweck geeignet sind und keine Schäden am Wärmetauscher oder an anderen Bauteilen und/oder Materialien
des Kessels und der Anlage verursachen. Universal verwendbare Frostschutzmittel, Additive und Hemmstoffe, die nicht
ausdrücklich für die Verwendung in Heizanlagen geeignet, bzw. nicht mit den Materialien von Kessel und Anlage kom-
patibel sind, sind nicht zulässig.
Optional erhältliche Bausätze
Auf Anfrage sind folgende Kits erhältlich:
Art.Nr. 042070X0 - KIT HOCHEFFIZIENTE UMWÄLZPUMPE - 7m. (A - abb. 35)
Art.Nr. 042071X0 - KIT HOCHEFFIZIENTE UMWÄLZPUMPE - 10m. (A - abb. 35)
Art.Nr. 042072X0 - WASSERANSCHLUSS-KIT
Das Kit 042072X0 enthält:
1 RÜCKSCHLAGVENTIL - Innengewinde 1”1/2 (B - abb. 35)
2 3-Wege-Hahn - Innengewinde 1"1/2 (C - abb. 35)
Dient als Absperrhahn (für die Durchführung von Wartungseingriffen) gemäß den Vorschriften ISPESL und kann
bei Anschluss im Gerätesatz als lokales Absperrorgan verwendet werden. Der dritte Weg muss obligatorisch an
einen Ablass in die Atmosphäre angeschlossen werden. Auf diese Weise ist der Wärmetauscher des Kessels bei
“offenem” Ventil mit der Vorlaufwasserleitung, und bei “geschlossenem” Zustand über den dritten Weg mit dem
Ablass in die Atmosphäre verbunden. Dieses Ventil dient also auch als Kesselablass.
3 HAHN Außen-/Innengewinde 1"1/2 (D - abb. 35)
Wird mit dem obigen 3-Wege-Ventil kombiniert und dient als Absperrhahn (für die Durchführung von Wartung-
seingriffen) gemäß den Vorschriften ISPESL und kann bei Anschluss im Gerätesatz als lokales Absperrorgan ve-
rwendet werden.
4 ANSCHLUSSNIPPEL 1"1/2 (E - abb. 35)
Wird mit dem obigen 3-Wege-Ventil kombiniert und dient als Absperrhahn (für die Durchführung von Wartung-
seingriffen) gemäß den Vorschriften ISPESL und kann bei Anschluss im Gerätesatz als lokales Absperrorgan ve-
rwendet werden.
A
B
E
C
D
Abb. 35- Kessel mit installierten Kits
24 cod. 3541Q762DE - Rev. 00 - 02/2020
DEFORCE W
Beispiele für die Wasserkreise
In den nachstehenden Beispielen müssen unter Umständen einige Parameter überprüft/geändert werden.
Hierzu muss das technische Menü geöffnet werden.
Auf dem Hauptbildschirm (Home) die Taste Hauptmenü drücken (Pos. 12 - abb. 1).
Das „Technikermenü“ mit der Anwendungstaste 2 öffnen (Pos. 2 - abb. 1).
MENU
USER
12
2
TECHNICIAN
Abb. 36
Mit den Anwendungstasten 1 und 2 den Code „4 1 8“
Technician menu 1
eingeben. Jede einzelne Ziffer mit der Taste OK be-
stätigen.
Insert code:
0 X X
2
to select
to confirm
Abb. 37
Das Menü „Parameter“ durch Drücken der Taste OK
PARAMETERS MODE 1
öffnen.
2
to confirm
Abb. 38
Je nach dem, welcher Parameter geändert werden Configuration Menu Type Menu
soll, das „Konfigurationsmenü“ oder das „Menü Anla-
gentyp“ öffnen, wie im jeweiligen Wasserkreisbeispiel
angegeben. b P. b P.
P o P o
to confirm to confirm
Abb. 39
DE cod. 3541Q762DE - Rev. 00 - 02/2020
25FORCE W
Zwei direkte Heizkreise
- Prinzipschaltbild
138
72 72b
I* a b
M R
307 306
Abb. 40
- Elektrische Anschlüsse
Nach der Installation müssen die erforderlichen elektrischen Anschlüsse hergestellt werden, wie auf dem Schaltplan
dargestellt.
Anschließend das Steuergerät konfigurieren, wie im entsprechenden Abschnitt beschrieben.
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18
L L N
306
307
19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36
72 138 72B
FUSE
3.15A
37 38 39 40 41 42 43 44
N L
Abb. 41
26 cod. 3541Q762DE - Rev. 00 - 02/2020
DEFORCE W
Zeichenerklärung
72 Raumthermostat 1. Heizkreis (direkt) a 1. Heizkreis (direkt)
72b Raumthermostat 2. Heizkreis (direkt) b 2. Heizkreis (direkt)
138 Außentemperaturfühler M Vorlauf
307 Umwälzpumpe 1. Heizkreis (direkt) R Rücklauf
306 Umwälzpumpe 2. Heizkreis (direkt)
I* Sicherheitseinrichtungen ISPESL (sofern erforderlich - nicht inbegriffen)
Zur Regelung der Gleittemperatur ist der als Zubehör erhältliche Außentemperaturfühler Art.Nr. 013018X0
- Parameter
Jede Anlage bedarf einer anderen Parametrierung. Vorgehen, wie nachstehend beschrieben.
„Menü Anlagentyp“
Parameter P.01 im „Menü Anlagentyp“ auf 4 ändern.
- Optionale Funktionen
Außer den elektrischen Anschlüssen der obigen Abbildung (die für diese Anlagenkonfiguration erforderlich sind) gibt es
einige Optionen, die keine Einstellungen benötigen.
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18
L N
302
300 301
T
357
19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36
139
FUSE
3.15A
37 38 39 40 41 42 43 44
N L
Abb. 42
Zeichenerklärung
139 Raumregler: Dieser kann anstelle von Pos. 72 installiert werden, um den Heizbedarf des 1. Heizkreises (direkt) zu regeln
300 Anzeige Brenner ein (Ausgang potentialfreier Kontakt): Das Beispiel zeigt den Anschluss eines Betriebsstundenzählers 230 VAC
301 Störungsanzeige (Ausgang potentialfreier Kontakt): Das Beispiel zeigt den Anschluss einer Lampe 230Vac
302 Eingang Fernreset (230Vac): Das Beispiel zeigt den Anschluss eines zweipoligen Trennschalters 230Vac, der zum Rücksetzen
einer Störung mit Störabschaltung dient
357 Störungsanzeige (230Vac): Das Beispiel zeigt den Anschluss einer Lampe 230Vac
DE cod. 3541Q762DE - Rev. 00 - 02/2020
27FORCE W
Ein direkter Heizkreis und ein Trinkwarmwasserkreis mit Umwälzpumpe
- Prinzipschaltbild
138
72
155
300
I* a b
M R
306 130
Abb. 43
- Elektrische Anschlüsse
Nach der Installation müssen die erforderlichen elektrischen Anschlüsse hergestellt werden, wie auf dem Schaltplan
dargestellt.
Anschließend das Steuergerät konfigurieren, wie im entsprechenden Abschnitt beschrieben.
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18
L N L L N
306
300
130
19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36
FUSE
72 138 155 3.15A
N L
37 38 39 40 41 42 43 44
Abb. 44
28 cod. 3541Q762DE - Rev. 00 - 02/2020
DEFORCE W
Zeichenerklärung (abb. 43 - abb. 44)
72 Raumthermostat 1. Heizkreis (direkt) a 1. Heizkreis (direkt)
130 Boiler-Umwälzpumpe b Boilerkreis
138 Außentemperaturfühler M Vorlauf
155 Boiler-Fühler R Rücklauf
300 Umwälzpumpe Legionellenschutz
306 Umwälzpumpe 1. Heizkreis (direkt)
I* Sicherheitseinrichtungen ISPESL (sofern erforderlich - nicht inbegriffen)
Zur Regelung der Gleittemperatur ist der als Zubehör erhältliche Außentemperaturfühler Art.Nr. 013018X0
Bei Verwendung eines (nicht im Lieferumfang enthaltenen) Boilertemperaturfühlers ist der als Zubehör erhältliche NTC-Fühler
Art.Nr. 1KWMA11W (2 m) oder Art.Nr. 043005X0 (5 m) erforderlich
Bei Verwendung eines (nicht im Lieferumfang enthaltenen) Boilerthermostats ist der als Zubehör erhältliche Bausatz Art.Nr.
013017X0 erforderlich (für den Anschluss anstelle des Boilerfühlers)
- Parameter
Jede Anlage bedarf einer anderen Parametrierung. Vorgehen, wie nachstehend beschrieben.
„Menü Parameter - Konfiguration“
Parameter b02 im „Menü Transparente Parameter" kontrollieren/ändern auf 8.
Parameter b08 im „Menü Transparente Parameter" kontrollieren/ändern auf 1.
Parameter b04, b05 und b06 im „Menü Transparente Parameter" kontrollieren/ändern auf die Werte der Tabelle ***
'Menü Parameter - Konfiguration' on page 41 ***.
- Optionale Funktionen
Außer den elektrischen Anschlüssen der obigen Abbildung (die für diese Anlagenkonfiguration erforderlich sind) gibt es
einige Optionen, die keine Einstellungen benötigen.
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18
L N
302
301
357
19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36
FUSE
3.15A
139
N L
37 38 39 40 41 42 43 44
Abb. 45
Legende
139 Raumregler: Dieser kann anstelle von Pos. 72 installiert werden, um den Heizbedarf des 1. Heizkreises (direkt) zu regeln
301 Störungsanzeige (Ausgang potentialfreier Kontakt): Das Beispiel zeigt den Anschluss einer Lampe 230Vac
302 Eingang Fernreset (230Vac): Das Beispiel zeigt den Anschluss eines zweipoligen Trennschalters 230Vac, der zum Rücksetzen
einer Störung mit Störabschaltung dient
357 Störungsanzeige (230Vac): Das Beispiel zeigt den Anschluss einer Lampe 230Vac
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