Frühjahrstagung - virtuell 2021 - Didaktik der Physik - PhyDid

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Didaktik der Physik
                                                                      Frühjahrstagung – virtuell 2021

                                       Dirac-Algebra: Kurz und schmerzlos

                                                Martin Erik Horn

          IUBH Internationale Hochschule (Campus Berlin), Frankfurter Allee 73 A, 10247 Berlin,
        XU – Exponential University of Applied Sciences, August-Bebel-Straße 26-53, 14482 Potsdam,
                                             m.horn@iubh.de

       Kurzfassung
       Im Bereich von Informatik und Software-Entwicklung wird die Dirac-Algebra zur Modellierung
       hyperbolischer und konformer Räume eingesetzt. Es ist deshalb sinnvoll, Lernenden eine Einfüh-
       rung in die Dirac-Algebra zu eröffnen, die auf die Thematisierung des quantenmechanischen Hin-
       tergrunds vollständig verzichtet.
       Aus diesem Grund wurden Aufgaben zur Lösung Linearer Gleichungssysteme, die zuvor auf Basis
       der Pauli-Algebra gelöst wurden, umgestaltet und mit Hilfe der Dirac-Algebra bearbeitet. Dieser
       Ansatz, der vorgestellt und didaktisch hinterfragt wird, führt auf den Kern dessen zurück, was
       Grassmann in seiner Ausdehnungslehre erstmals formulierte: Die Basisgrößen von Pauli- und
       Dirac-Algebra (also der Geometrischen Algebra) können als Basisvektoren interpretiert werden.
       Die Lösung Linearer Gleichungssysteme mit Hilfe der Dirac-Algebra stellt deshalb ein raumzeitli-
       ches Analogon zum üblicherweise als Cramersche Regel bezeichneten Lösungsverfahren dar. Und
       auch raumzeitliche Analoga zu Moore-Penrose-Matrizeninversen lassen sich konstruieren.

1. Historischer Hintergrund                               2. Fachliche und didaktische Einordnung
Selbstverständlich ist die Pauli-Algebra deutlich         Und selbstverständlich sind Pauli- und Dirac-
älter als Wolfgang Pauli. Ebenso selbstverständlich       Algebra keine primär physikalischen Konstrukte.
ist die Dirac-Algebra deutlich älter als P. A. M.         Da wir als Physikdidaktikerinnen und Physikdidak-
Dirac. Beide Algebren wurde lange vor Entwicklung         tiker in unserer Ausbildung – sehr wahrscheinlich –
der Quantenmechanik vollständig ausformuliert,            erstmals mit der Pauli- und Dirac-Algebra beim
denn sie stellen letztendlich nichts anderes als Spe-     Erlernen der Quantenmechanik in Kontakt kamen,
zialfälle der auf Hermann Günther Grassmann zu-           entwickeln wir leicht die Vorstellung, dass Pauli-
rückgehenden Geometrischen Algebra dar.                   und Dirac-Algebra primär oder sogar ausschließlich
Und deshalb kann ebenso selbstverständlich das            mit der Physik der Quantenmechanik verknüpft sind.
bereits 1844 von Grassmann in seiner Ausdehnungs-         Dies ist eine dramatische Fehlvorstellung.
lehre formulierte geometrisch-algebraische Analo-         Selbstverständlich gibt es zahlreiche Fachgebiete,
gon zur Cramerschen Regel, hier der alten Schreib-        die Pauli- und Dirac-Algebra nutzen und die wir in
weise Grassmanns [1, S. 72] folgend,                      der Physikdidaktik, da in unserer Blickweise fach-
              p 0  p 2  p 3  p n                      spezifisch eingeengt, oft übersehen. Die Informatik
       x1                                        {1}     und die Software-Entwicklung sind solche Gebiete.
              p1  p 2  p 3   p n                      Dort werden – insbesondere im Bereich von Compu-
als Ansatzpunkt nicht nur für einen Einstieg in die       ter-Graphik, Robotik und Computer Vision beim
Pauli-Algebra, sondern auch für einen veritablen und      Beschreiben und Erkennen räumlicher Strukturen –
tragfähigen Einstieg in die Dirac-Algebra genutzt         Pauli- und Dirac-Algebra zur Modellierung hyperbo-
werden.                                                   lischer, projektiver oder konformer Räume einge-
Denn selbstverständlich lassen sich die Vektoren pi       setzt.
in {1} bzw. {2} bereits zu Grassmanns Zeiten nicht        In diesen Fachgebieten werden Pauli- und Dirac-
nur als rein Euklidische Vektoren und damit als           Algebra als das gedeutet, was sie mathematisch tat-
Linearkombinationen von Pauli-Matrizen interpre-          sächlich sind: moderne Ausgestaltungen der Linea-
tieren.                                                   ren Algebra. Denn die Basiselemente der Pauli- und
Sehr klar arbeitete schon Grassmann hyperbolische         Dirac-Algebra und multiplikative Verknüpfungen
Räume aus [2], so dass die Vektoren pi der Glei-          dieser Basiselemente sind geometrisch betrachtet
chungen {1} und {2} auch ohne jegliche Kenntnis           nichts anderes als Basis-Vektoren, orientierte Basis-
der Quantenmechanik als Linearkombinationen von           Flächenstücke, orientierte Basis-Volumenelemente,
Dirac-Matrizen interpretiert werden können. Dieser        etc. [3], [4], [5], [6], [7], [8], [9], [10], [11], [12],
Interpretation folgt der hier vorgestellte Ansatz.        [13], [14], [15].

                                                                                                                21
Horn

Im Gegensatz zu dieser geometrisch tragfähigen          rallelogramme) und später orientierte Volumenele-
Sichtweise wird der Blick auf Pauli- und Dirac-         mente (orientierte Parallelepipede) geometrisch sehr
Algebra im physikalischen Bereich sehr durch histo-     anschaulich diskutiert und an zahlreichen Beispielen
rische Einengungen getrübt. Wolfgang Pauli und P.       leicht nachvollziehbar verdeutlicht.
A. M. Dirac charakterisierten ihre Matrizen als Ope-    Ein solches Beispiel wird auch im beigefügten Pos-
ratoren, die auf andere Objekte einwirken. Sie be-      ter der Präsentation [24] erläutert:
nannten Pauli- und Dirac-Matrizen jedoch nie als
                                                                6 x + 5 y = 40
Operanden, auf die eingewirkt wird.
                                                                8 x + 7 y = 54                           {6}
Diese Einengung wird heute noch von zahlreichen
Fachkolleginnen und Fachkollegen aus Physik und         Dieses algebraische Lineare Gleichungssystem wird
Mathematik weitergetragen und verhindert einen          nun geometrisch eingebettet, indem die Koeffizien-
sinnvollen Umgang mit diesen Algebren.                  ten als Komponenten von Vektoren eines Euklidi-
                                                        schen Raums
Selbstverständlich repräsentieren Pauli- und Dirac-
Matrizen Operatoren, also beispielsweise Spiegel-               a = 6 x + 8 y
achsen, an denen mathematische Objekte reflektiert             b = 5 x + 7 y                           {7}
werden. Sie repräsentieren aber auch Operanden,
                                                               r = 40 x + 54 y
also beispielsweise Vektoren, die gespiegelt werden.
                                                        geometrisch gefasst werden. Mit Hilfe von {2}
3. Was bisher geschah                                   ergibt sich der Lösungswert von x durch Division
In bisherigen Ausarbeitungen wurden Materialien         des orientierten Flächeninhalts des durch den Ergeb-
zur Einführung in die Pauli-Algebra entwickelt und      nisvektor r und den Koeffizientenvektor b aufge-
erprobt, die als Einstieg die (im Folgenden nun in      spannten Parallelogramms
moderner Schreibung dargestellte) Formel von                   r  b = (40 x + 54 y)  (5 x + 7 y)
Grassmann [1, S. 72]
                                                                     = 10 xy                         {8}
           p  p 2  p3    p n
       x1  0                                    {2}    durch den orientierten Flächeninhalt des von den
           p1  p 2  p 3    p n                     beiden Koeffizientenvektoren a und b aufgespannten
                                                        Parallelogramms
zur Lösung Linearer Gleichungssysteme
                                                               a  b = (6 x + 8 y)  (5 x + 7 y)
       p1 x1 + p2 x2 + p3 x3 + … + pn xn = p0 {3}
                                                                     = 2 xy                            {9}
nutzen.
                                                        zu
Dieser Einstieg ist auch deshalb so tragfähig und                         –1
didaktisch überzeugend, weil er im Interesse armer             x = (a  b) (r  b) = 5                 {10}
Studenten („in the interest of poor students“ [16])     Dieser simple Lösungsansatz kann selbst mit relativ
dieses Geheimnis („this secret“ [16]), das in der       mathematikfernen Studierenden erfolgreich und
hochsteril gereinigten algebraischen Bildung der        unter Nutzung von GAALOP auch zeiteffektiv [17]
heutigen Zeit sorgfältig versteckt wird („which is      erarbeitet werden.
carefully hidden in the purified algebraic education“   Das Ziel dieses Beitrags ist jedoch, auf eine Verall-
[16]), verrät: Wir vergleichen geometrische Größen,     gemeinerung zu blicken. Zum ersten ist da die Ver-
und wir vergleichen sie, indem wir sie dividieren.      allgemeinerung auf höher-dimensionale Räume, die
Die äußeren Produkte in Grassmanns Formel {1}           schon durch die Grassmannsche Formel {1} voll-
bzw. {2} sind deshalb für Lernende so leicht zu-        ständig gegeben wird.
gänglich, weil sie geometrisch gedeutet werden.         Im dreidimensionalen Fall eines Linearen Glei-
Im Fall eines Linearen Gleichungssystems zweier         chungssystems dreier Gleichungen mit drei Unbe-
Gleichungen mit zwei Unbekannten                        kannten hätten wir zur Bestimmung von x durch
                                                                                –1
        ax+by=r                                   {4}           x = (a  b  c) (r  b  c)           {11}
sind Zähler und Nenner dieser Formel zwei orien-        dann die Division zweier orientierter Volumenele-
tierte Parallelogramme a  b und r  b, die dividiert   mente (bzw. Parallelepipede) zu betrachten.
werden.
                                                        Eine zweite, ebenso interessante Verallgemeinerung
Und m Fall eines Linearen Gleichungssystems dreier      betrifft die geometrische Einbettung des algebrai-
Gleichungen mit drei Unbekannten                        schen Linearen Gleichungssystems. Was passiert,
        ax+by+cz=r                                {5}   wenn, wir die Koeffizienten des LGS {6} nicht als
sind Zähler und Nenner dieser Formel zwei orien-        Komponenten von Vektoren eines Euklidischen,
tierte Parallelepipede a  b  c und r  b  c, die     also rein räumlichen Raumes deuten, sondern als
dividiert werden.                                       Komponenten von Vektoren einer Minkowskischen
                                                        Raumzeit?
In den entwickelten und erprobten Materialien [18]
(englische Fassung siehe [19]) werden also erst         Die didaktische Antwort lautet: Wir erhalten einen
einmal orientierte Flächenelemente (orientierte Pa-     Einstieg in die Dirac-Algebra.

22
Dirac-Algebra: Kurz und schmerzlos

4. Was nun geschieht                                  5. Matrizeninverse
Die Einbettung in eine Raumzeit im Sinne von Min-     Inverse quadratischer Matrizen lassen sich voll-
kowski verlangt, das eine Dimension durch einen       kommen analog zum Vorgehen in den Abschnitten
zeitlichen Basisvektor                                drei und vier bestimmen, indem die Basisvektoren
        t2 = 1                              {12}     als Ergebnisvektoren gesetzt werden.
und die restlichen Dimensionen durch räumliche        Am Beispiel des Linearen Gleichungssystems {6}
Basisvektoren                                         erhalten wir dann die beiden Gleichungssysteme
       x2 = y2 = z2 = etc… = – 1       {13}               6x+5y=1            6x+5y=0
aufgespannt werden.                                          8x+7y=0            8x+7y=1             {18}
Im zweidimensionalen Fall des Linearen Glei-          Diese algebraischen Linearen Gleichungssysteme
chungssystems {6} werden die Koeffizienten also       werden nun geometrisch eingebettet, indem die
als raumzeitliche Vektoren                            Koeffizienten als Komponenten von Vektoren eines
                                                      Euklidischen Raums
       a = 6 t + 8 x
                                                            a = 6 x + 8 y
      b = 5 t + 7 x                         {14}
                                                            b = 5 x + 7 y                           {19}
        r = 40 t + 54 x
                                                             r1 = x           r2 = y
geometrisch umgedeutet. Mit Hilfe von {2} ergibt
sich der Lösungswert von x durch Division des ori-    geometrisch gefasst werden. Mit Hilfe von {2} er-
entierten Flächeninhalts des durch den Ergebnisvek-   geben sich dann die Elemente der ersten Zeile der zu
tor r und den Koeffizientenvektor b aufgespannten                6 5
raumzeitlichen Parallelogramms                              A=                                    {20}
        r  b = (40 t + 54 x)  (5 t + 7 x)                   8 7
             = 10 tx                        {15}    inversen Matrix A– 1 durch Division der orientierten
                                                      Flächeninhalte der durch die Basisvektoren x sowie
durch den orientierten Flächeninhalt des von den      y und den Koeffizientenvektor b aufgespannten
beiden Koeffizientenvektoren a und b aufgespannten    Parallelogramme
raumzeitlichen Parallelogramms
                                                             r1  b = x  (5 x + 7 y) = 7 xy    {21}
       a  b = (6 t + 8 x)  (5 t + 7 x)
                                                             r2  b = y  (5 x + 7 y) = – 5 xy {22}
            = 2 tx                          {16}
                                                      durch den orientierten Flächeninhalt des von den
zu                                                    beiden Koeffizientenvektoren a und b aufgespannten
                 –1
       x = (a  b) (r  b) = 5                 {17}   Parallelogramms
Ein Vergleich mit Abschnitt 3 zeigt, dass der                a  b = (6 x + 8 y)  (5 x + 7 y)
Schwierigkeitsgrad der Rechnung nicht zugenom-                     = 2 xy                           {23}
men hat. Es ist immer ermutigend für Lernende,
wenn das neu zu Lernende sich am schon Gelernten      zu
                                                                        –1
anlehnt.                                                    x1 = (a  b)      (r1  b) = 3,5          {24}
                                                                        –1
Dieser Einstieg in die Dirac-Algebra, der die The-           x2 = (a  b) (r2  b) = – 2,5         {25}
matisierung des inneren Produkts nach hinten
                                                      Selbstverständlich ergibt sich wieder der gleiche
schiebt und die Unterschiede zum Vorgehen in der
                                                      Lösungswert von x = 5, wenn mit Hilfe einer Matri-
Pauli-Algebra klein hält, ist also tatsächlich kurz
                                                      zenmultiplikation
(also zeitschonend möglich) und schmerzlos (also
ohne all zu große Friktionen im konzeptionellen              x            3,5  2,5   40   5  {26}
                                                                A 1 r               
Vorgehen).
                                                               y              y1 y 2   54   y 
Deshalb wurden die Materialien [17] nun für den
englischsprachigen Master-Studiengang Computer        probehalber der Lösungsvektor bestimmt wird.
Science der iubh ohne große Umwege direkt in die      In der Dirac-Algebra bei raumzeitlicher Einbettung
Dirac-Algebra übersetzt. Es sollen die gleichen Li-   sieht der Lösungsweg nahezu identisch aus: Die
nearen Gleichungssysteme gelöst werden, indem         Einbettung erfolgt nun wieder in eine Raumzeit im
jetzt die Dirac-Algebra als Algebra der Raumzeit      Sinne Minkowskis gemäß
herangezogen wird.                                           a = 6 t + 8 x
Diese neuen Materialien sind im Anhang dieses               b = 5 t + 7 x                           {27}
Beitrags [25] beigefügt.
                                                             r1 = t            r2 = x
Zur Vertiefung und Einübung dieses Ansatzes kann
                                                      Mit Hilfe von {2} ergeben sich dann die Elemente
mit den Studierenden im Anschluss auch auf die
                                                      der ersten Zeile der zu A {20} inversen Matrix A– 1
Bestimmung von Matrizeninversen eingegangen
                                                      durch Division der orientierten Flächeninhalte der
werden.

                                                                                                        23
Horn

durch die Basisvektoren t sowie x und den Koeffi-      durch den orientierten Flächeninhalt des von den
zientenvektor b aufgespannten Parallelogramme            beiden Koeffizientenvektoren a und b aufgespannten
       r1  b = t  (5 t + 7 x) = 7 tx   {28}       Parallelogramms
       r2  b = x  (5 t + 7 x) = – 5 tx {29}       a  b = (6 x + 8 y + 4 z)  (5 x + 7 y + 9 z)
durch den orientierten Flächeninhalt des von den              = 2 xy + 44 yz – 34 zx                   {39}
beiden Koeffizientenvektoren a und b aufgespannten       wieder wie erwartet zu
Parallelogramms                                                             –1
                                                                 x = (a  b) (r  b) = 5                {40}
       a  b = (6 t + 8 x)  (5 t + 7 x)             Es macht also keinen großen Unterschied, ob eine
             = 2 tx                            {30}    Einbettung in einen nieder- oder höher-dimensio-
zu                                                       nalen Raum erfolgt, solange alle Vektoren hier in
                   –1                                    einer Ebene liegen.
       x1 = (a  b)     (r1  b) = 3,5           {31}
                   –1                                    Oder allgemein: Wenn die n Koeffizientenvektoren
       x2 = (a  b) (r2  b) = – 2,5           {32}      eines Linearen Gleichungssystems aus n + k Glei-
was selbstverständlich wieder auf den gleichen Lö-       chungen und n Unbekannten eine n-dimensionale,
sungswert von x = 5 führt.                               flache Hyperebene im (n + k)-dimensionalen Raum
Und auch hier können mit Hilfe der Grassmann-            aufspannen, dann existiert genau dann eine eindeuti-
schen Lösungsformel höher-dimensionale Situatio-         ge Lösung, wenn der Ergebnisvektor r = p0 ebenfalls
nen problemlos gelöst werden. Beispielsweise ergibt      in dieser n-dimensionalen Hyperebene liegt.
sich für die erste Zeile der Inversen einer (3 x 3)-     Und wieder kann dieser Lösungsansatz problemlos
Matrix dann                                              in eine raumzeitliche Betrachtung und damit in die
                         –1                              Dirac-Algebra übersetzt werden:
       x1 = (a  b  c)       (r1  b  c)       {33}
                         –1                              Das konsistente Lineare Gleichungssystem {36}
       x2 = (a  b  c)       (r2  b  c)       {34}    wird auch dann gelöst, wenn die Koeffizienten als
                         –1
       x3 = (a  b  c) (r3  b  c)          {35}       raumzeitliche Vektoren
Und es schadet auch nichts, sich einmal anzuschau-               a = 6 t + 8 x + 4 y
en, was Roger Penrose vor seiner Beschäftigung mit              b = 5 t + 7 x + 9 y                       {41}
Schwarzen Löchern so gemacht hat.
                                                                 r = 40 t + 54 x + 38 y
6. Konsistente, überdeterminierte Lineare Glei-          gefasst werden. Mit Hilfe von {2} ergibt sich der
   chungssysteme                                         Lösungswert von x durch eine Division des raum-
Eine weitere Verallgemeinerung ergibt sich, wenn         zeitlichen, durch den Ergebnisvektor r und den Ko-
konsistente, überdeterminierte Lineare Gleichungs-       effizientenvektor b aufgespannten orientierten Paral-
systeme betrachtet werden, also beispielsweise ein       lelogramms
konsistentes, eindeutig lösbares Lineares Glei-          r  b = (40 t + 54 x + 38 y)  (5 t + 7 x + 9 y)
chungssystem dreier Gleichungen mit zwei Unbe-
                                                               = 10 tx + 170 ty + 220 xy               {42}
kannten:
                                                         durch das raumzeitliche, von den beiden Koeffizien-
       6 x + 5 y = 40
                                                         tenvektoren a und b aufgespannte orientierte Paral-
       8 x + 7 y = 54                         {36}       lelogramm
       4 x + 9 y = 38                                    a  b = (6 t + 8 x + 4 y)  (5 t + 7 x + 9 y)
Auch hier führt eine Anwendung der von Grassmann              = 2 tx + 34 ty + 44 xy                   {43}
aufgezeigten Lösungsformel {1} bzw. {2} zum so-
fortigen Ergebnis. Die geometrische Einbettung er-       wieder wie erwartet zu
                                                                            –1
folgt nun in einen dreidimensionalen Raum, indem                x = (a  b) (r  b) = 5                  {44}
die Koeffizienten des überdeterminierten Linearen        Eine solche Division ist allerdings nur dann pro-
Gleichungssystems geometrisch als die Vektoren           blemlos erlaubt, wenn die orientierten Flächenstücke
       a = 6 x + 8 y + 4 z                            im Zähler und Nenner parallel zueinander liegen.
       b = 5 x + 7 y + 9 z                    {37}    Nur dann sind die Prä-Multiplikation von links und
                                                         die Postmultiplikation von rechts
       r = 40 x + 54 y + 38 z                                            –1                          –1
                                                                x = (a  b) (r  b) = (r  b) (a  b) {45}
gefasst werden. Mit Hilfe von {2} ergibt sich der
Lösungswert von x durch Division des orientierten         identisch, da parallele Flächenstücke kommutieren.
Flächeninhalts des durch den Ergebnisvektor r und
                                                         7. Verallgemeinerte Matrizeninverse
den Koeffizientenvektor b aufgespannten Parallelo-
gramms                                                   Eine Parallelität der orientierten Flächenstücke von
                                                         Zähler und Nenner ist bei der Berechnung nicht-
r  b = (40 x + 54 y + 38 z)  (5 x + 7 y + 9 z)
                                                         quadratischer, verallgemeinerter Matrizeninverse
       = 10 xy + 220 yz – 170 zx           {38}    nicht gegeben. Wir erhalten also unterschiedliche

24
Dirac-Algebra: Kurz und schmerzlos

Resultate für die Matrizeninverse, je nachdem, ob                                                   40 
wir von links prä-multiplizieren oder von rechts             x           x        x2    x 3     5  {56}
                                                                A 1 r   1                 54    
post-multiplizieren.                                           y              y1   y2    y 3     y 
Die zur (2 x 3)-Koeffizientenmatrix                                                                 38 
             6 5                                       Dabei wird sichtbar, dass nur die skalaren Anteile
                                                       der Komponenten zum Endresultat beitragen. Die
         A = 8 7                               {46}    bivektoriellen Anteile kompensieren sich und fallen
             4 9                                       weg.
                
                                                         Dieser skalare Anteil der Verallgemeinerten Pauli-
linksseitig inverse (3 x 2)-Matrix A– 1 wird im Fol-     Algebra-Matrizeninverse [20], [21] entspricht der
genden deshalb durch Prä-Multiplikation mit dem          Moore-Penrose Matrizeninversen [22], [23].
inversen äußeren Produkt (a  b) – 1 von links gebil-
det. Die benötigten orientierten Flächenstücke wer-                      1 160 193  239 
                                                                A+ =                                       {57}
den dann bei Einbettung in einen rein räumlichen                       1548  y1 y 2  y 3 
Raum der Pauli-Algebra mit Hilfe der folgenden
Vektoren gebildet                                        Roger Penrose hat es sich also einfach gemacht und
                                                         auf eine Diskussion der bivektoriellen, also in der
       a = 6 x + 8 y + 4 z
                                                         Struktur typisch quaternionischen Zusatzterme,
         b = 5 x + 7 y + 9 z                  {47}    verzichtet. Und leider hat er es auch unterlassen,
       r1 = x           r2 = y     r3 = z             eine raumzeitliche Formulierung der Moore-
und lauten:                                              Penrose-Matrizeninversen zu geben. Dies werden
                                                         wir im folgenden Abschnitt mit Hilfe der Dirac-
         r1  b = x  (5 x + 7 y + 9 z)              Algebra nachholen.
                 = 7 xy – 9 zx               {48}
                                                         8. Verallgemeinerte raumzeitliche Matrizeninver-
         r2  b = y  (5 x + 7 y + 9 z)                 se
                 = – 5 xy + 9 yz             {49}    Die zur Rechteck-Matrix A {46} linksseitig inverse
         r3  b = z  (5 x + 7 y + 9 z)              nicht-quadratische raumzeitliche Matrix A– 1 wird
             = – 7 yz + 5 zx             {50}        wieder durch Prä-Multiplikation mit dem inversen
                                                         äußeren Produkt (a  b) – 1 von links gebildet.
Und dann ist da noch der orientierte Flächeninhalt
des von den beiden Koeffizientenvektoren a und b         Die benötigten orientierten raumzeitlichen Flächen-
aufgespannten rein räumlichen Parallelogramms            stücke werden nun durch Einbettung in eine Min-
                                                         kowski-Raumzeit gebildet, indem die raumzeitlichen
   a  b = (6 x + 8 y + 4 z)  (5 x + 7 y + 9 z)   Vektoren wie bereits bekannt mit Hilfe der Dirac-
         = 2 xy + 44 yz – 34 zx          {51}      Algebra ausgedrückt werden:
Dieses orientierte Parallelogramm kann auch als                 a = 6 t + 8 x + 4 y
räumliche Determinante der nicht-quadratischen                  b = 5 t + 7 x + 9 y                       {58}
Matrix A {46} gedeutet werden.
                                                               r1 = t      r2 = x     r3 = y
Nach kurzer Rechnung und mit Hilfe von
                                                         Die raumzeitlichen orientierten Flächenstücke (also
       (a  b)2 = – 3096                       {52}      raumzeitliche Parallelogramme) lauten sodann:
ergeben sich die Elemente der ersten Zeile der Ver-             r1  b = t  (5 t + 7 x + 9 y)
allgemeinerten Pauli-Algebra-Matrizeninverse
                 –1                                                     = 7 tx + 9 ty                    {59}
  x1 = (a  b)        (r1  b)                   {53}
                                                                r2  b = x  (5 t + 7 x + 9 y)
         1
     =      (160 – 198 xy – 110 yz – 154 zx)                      = – 5 tx + 9 xy                  {60}
       1548
                 –1                                             r3  b = y  (5 t + 7 x + 9 y)
  x2 = (a  b)        (r2  b)                   {54}
                                                                       = – 5 ty – 7 xy             {61}
           1
     =        (193 + 153 xy + 85 yz + 119 zx)      Und das raumzeitliche orientierte Flächenstück, das
         1548
                 –1
                                                         von den beiden raumzeitlichen Koeffizientenvekto-
  x3 = (a  b)        (r3  b)                   {55}    ren a und b aufgespannt wird und das als raumzeitli-
         1                                               che Determinante der der nicht-quadratischen Matrix
     =       (– 239 – 9 xy – 5 yz – 7 zx)          A gesehen werden kann, ist bereits bekannt und
       1548
                                                         lautet:
Und auch hier ergibt sich selbstverständlich wieder
der gleiche Lösungswert von x = 5, wenn mit Hilfe           a  b = (6 t + 8 x + 4 y)  (5 t + 7 x + 9 y)
einer Matrizenmultiplikation die Komponenten der                 = 2 tx + 34 ty + 44 xy                {62}
ersten Zeile der verallgemeinerten Matrizeninverse       Nach kurzer Rechnung und mit Hilfe von
{53} – {55} zur Berechnung herangezogen werden:

                                                                                                                  25
Horn

       (a  b)2 = – 776                         {63}             Band 49, Heft 2, S. 123-141. Wiederabdruck in:
wobei die unterschiedliche Signatur der Basisvekto-              Friedrich Engel (1904): Hermann Grassmanns
ren zu berücksichtigen ist, ergeben sich die Elemen-             gesammelte mathematische und physikalische
te der ersten Zeile der Verallgemeinerten Dirac-                 Werke. Zweiten Bandes Erster Theil: Die Ab-
Algebra-Matrizeninverse zu                                       handlungen zur Geometrie und Analysis, her-
                  –1                                             ausgegeben von E. Study, G. Scheffers, F. En-
     x1 = (a  b) (r1  b)                        {64}           gel. Leipzig: Verlag von B. G. Teubner, S. 199-
           1                                                     217.
        =     (– 160 + 198 tx – 154 ty – 110 xy)    [3]    Hestenes, David (2015): Space-Time Algebra.
          388
                  –1                                             2. Auflage, Cham, Heidelberg, New York:
     x2 = (a  b) (r2  b)                         {65}          Springer.
           1                                              [4]    Hestenes, David (2002): New Foundations for
        =      (203 – 153 tx + 119 ty + 85 xy)
          388                                                    Classical Mechanics. 2. Auflage, New York,
                  –1                                             Boston, Dordrecht: Kluwer Academic Publish-
     x3 = (a  b)      (r3  b)                   {66}           ers.
       = 1 (– 69 + 9 tx – 7 ty – 5 xy)              [5]    Hestenes, David (2003): Oersted Medal Lecture
         388                                                     2002: Reforming the Mathematical Language
Und auch hier kompensieren sich die bivektoriellen               of Physics. In: American Journal of Physics,
Anteile wieder gegenseitig, so dass bei einer erneu-             Vol. 71, No. 2, S. 104-121.
ten Berechnung wie erwartet wieder der skalare            [6]    Snygg, John (1997): Clifford Algebra. A Com-
Lösungswert von x = 5 ermittelt wird:                            putational Tool for Physicists. New York, Ox-
                                                                 ford: Oxford University Press.
                                           40           [7]    Doran, Chris; Lasenby, Anthony (2003): Geo-
     x           x        x2   x 3     5  {67}
        A 1 r   1                54               metric Algebra for Physicists. Cambridge:
       y              y1   y2   y 3     y             Cambridge University Press.
                                           38           [8]    Josipović, Miroslav (2020): Geometric Multi-
Der skalare Anteil der Verallgemeinerten Dirac-Al-               plication of Vectors. An Introduction to Geo-
gebra-Matrizeninversen entspricht jedoch nicht mehr              metric Algebra in Physics. Cham, Switzerland:
der Moore-Penrose Matrizeninversen, sondern kann                 Springer Nature.
als raumzeitliches Analogon                               [9]    Vince, John (2008): Geometric Algebra for
                                                                 Computer Graphics. London: Springer-Verlag.
                        1   160 203  69 
       Aspacetime+ =                         {68}       [10]   Vince, John (2018): Imaginary Mathematics for
                       388  y1   y2   y 3                    Computer Science. Cham, Heidelberg, New
                                                                 York: Springer.
zur rein räumlichen Moore-Penrose-Matrizeninver-          [11]   Perwass, Christian (2009): Geometric Algebra
sen interpretiert werden. Der konventionellen Moo-               with Applications in Engineering. Berlin, Hei-
re-Penrose-Matrizeninversen fehlt also der gewisse               delberg: Springer.
gravitative, hyperbolische Charme.                        [12]   Hildenbrand, Dietmar (2013): Foundations of
Und das ist heute leider öfter so: Glauben wir wirk-             Geometric Algebra Computing. Berlin, Heidel-
lich, dass die Modelle und Strukturen, die wir der-              berg: Springer.
zeit in Natur- und Gesellschaftswissenschaften (so        [13]   Bayro-Corrochano, Eduardo (2005): Handbook
auch im Bereich der Physik sozio-ökonomischer                    of Geometric Computing. Applications in Pat-
Systeme) konstruieren, lediglich rein räumliche,                 tern Recognition, Computer Vision, Neural-
Euklidische Strukturen sein sollten?                             computing, and Robotics. Berlin, Heidelberg:
Oder sollten wir nicht öfters auf hyperbolische                  Springer.
Strukturen zurückgreifen, um die Modellbildung auf        [14]   Bayro-Corrochano, Eduardo (2019): Geometric
Grundlage der Dirac-Algebra zu weiten und konzep-                Algebra Applications, Vol. I – Computer Vi-
tionell zu öffnen. Es ist anzunehmen, dass bei einer             sion, Graphics and Neurocomputing. Cham,
solchen Öffnung einige bisher recht komplexe und                 Switzerland: Springer Nature.
undurchschaubare Beziehungen leichter zugänglich          [15]   Bayro-Corrochano, Eduardo (2020): Geometric
und verständlicher werden.                                       Algebra Applications, Vol. II – Robot Model-
                                                                 ling and Control. Cham, Switzerland: Springer
9. Literatur                                                     Nature.
[1] Grassmann, Hermann (1844): Die Wissenschaft           [16]   Arnold, Vladimir Igorevich (1998): On Teach-
    der extensiven Grösse oder die Ausdehnungs-                  ing Mathematics. In: Uspekhi Mat. Nauk, Vol.
    lehre, eine neue mathematische Disciplin. Ers-               53, No. 1, S. 229-234. Englische Übersetzung
    ter Theil, die lineale Ausdehnungslehre enthal-              in: Russian Math. Surveys, Vol. 53, No. 1, S.
    tend. Leipzig: Verlag von Otto Wigand.                       229-236.
[2] Grassmann, Hermann (1855): Sur les différents         [17]   Martin Erik Horn (2018): Die Geometrische
    genres de multiplication. In: Crelles Journal,               Algebra mit GAALOP im Schnelldurchgang.

26
Dirac-Algebra: Kurz und schmerzlos

       In: PhyDid B, Didaktik der Physik, Beiträge zur   Dem Beitrag beigefügte Medien
       DPG-Frühjahrstagung in Würzburg, Url:             [24] Horn, Martin Erik (2021): Poster DD 14.4,
       www.phydid.de/index.php/phydid-                        ‚Dirac-Algebra: Kurz und schmerzlos‘ und
       b/article/view/881 (Stand 5/2021).                     Poster SOE 3.8, ‚Dirac Algebra Generalized
[18]   Horn, Martin Erik (2018): Moderne Lineare              Matrix Inverses‘, beide vom 22. März 2021,
       Algebra: Geometrische Algebra mit GAALOP.              siehe auch die beiden Urls: www.dpg-
       Übungsblätter des Moduls „Wirtschaftsmathe-            verhandlungen.de/year/2021/conference/didakti
       matik“ der Bachelor-Poolveranstaltungen an             k/part/dd/session/14/contribution/4 (Stand
       der Hochschule für Wirtschaft und Recht Ber-           5/2021), www.dpg-
       lin, LV-Nr. 200601.07, überarbeitete und er-           verhandlungen.de/year/2021/conference/bpcpp
       gänzte Fassung vom 30. April 2018 (ursprüng-           dysoe/part/soe/session/3/contribution/8 (Stand
       liche Fassung vom 02. Okt. 2017). Sommerse-            5/2021).
       mester 2017, HWR Berlin, veröffentlicht als       [25] Horn, Martin Erik (2020): Solving Systems of
       Anhang des Beitrags [17] unter der Url:                Linear Equations with Dirac Algebra. Work-
       www.phydid.de/index.php/phydid-                        sheets 7, 9, and 11 of the course “Advanced
       b/article/downloadSuppFile/881/209 (Stand              Mathematics (MQM 110)” of the Master pro-
       5/2021).                                               gram “Computer Science” at iubh – Internatio-
[19]   Martin Erik Horn (2018): Modern Linear Al-             nale Hochschule, Campus Berlin, Wintersemes-
       gebra: Geometric Algebra with GAALOP.                  ter 2020/2021, Stand: 21. Nov. 2020.
       Worksheets of the module „Mathematics for         [26] Horn, Martin Erik (2021): Die skalare Multipli-
       Business and Economics“ of joint first-year            kation von Vektoren als äußeres Produkt. Er-
       bachelor lessons at Berlin School of Economics         gänzung zum Beitrag DD 14.4 zur virtuellen
       and Law/Hochschule für Wirtschaft und Recht            Frühjahrstagung des Fachverband Didaktik der
       Berlin, LV-Nr. 200691.01 & 400 691.01,                 Physik der DPG 2021.
       Stand: 07. Jan. 2018. Wintersemester 2017/        [27] Horn: Martin Erik (2020): Matrizenrechnung
       2018, BSEL/HWR Berlin, veröffentlicht als              für doofe Computer. Ergänzungsfolien des Kur-
       Anhang des Beitrags [17] unter der Url:                ses „Mathematik 1“ des Bachelor-Studiengangs
       www.phydid.de/index.php/phydid-                        Ingenieurinformatik der HTW – Hochschule für
       b/article/downloadSuppFile/881/210 (Stand              Technik und Wirtschaft Berlin, Corona-Semes-
       5/2021).                                               ter Sommer 2020, Teilfolien 01 – 08 mit Stand
[20]   Horn, Martin Erik (2016): Inverse von Recht-           vom 16. Juli 2020.
       eck-Matrizen. In: BzMU – Beiträge zum Ma-
       thematikunterricht. Tagungsband der 50. Jah-
       restagung der GDM in Heidelberg, Band 1,
       Münster: WTM-Verlag, S. 457-460.
[21]   Horn, Martin Erik (2016): Moderne Lineare
       Algebra im wirtschaftsmathematischen Kon-
       text. In: Walther Paravicini, Jörn Schnieder
       (Hrsg.): Hanse-Kolloquium zur Hochschuldi-
       daktik der Mathematik 2015. Beiträge zum
       gleichnamigen Symposium an der Universität
       zu Lübeck. Münster: WTM-Verlag, S. 103-129.
[22]   Horn, Martin Erik (2018): Verallgemeinerte
       Matrizeninverse und Moore-Penrose Matrizen-
       inverse aus physikdidaktischer Sicht. In: Phy-
       Did B, Didaktik der Physik, Beiträge zur DPG-
       Frühjahrstagung in Würzburg, Url:
       www.phydid.de/index.php/phydid-
       b/article/view/851 (Stand 5/2021).
[23]   Horn, Martin Erik (2018): Another Introduction
       to Geometric Algebra with some Comments on
       Moore-Penrose Inverses. Symmetries in Sci-
       ence XVII, Journal of Physics, Conference Se-
       ries: 1071 (2018) 012012, Bristol: IOP Publish-
       ing.

                                                                                                          27
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