Gemeindebrief Evangelische Kirchengemeinden Müllrose und Fünfeichen Februar bis April 2020 - Kirchengemeinde Müllrose / Mixdorf
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Evangelische Kirchengemeinden
Müllrose und Fünfeichen
Gemeindebrief
Februar bis April 2020
Ölbaum im Garten Gethsemane Foto: M. Hirsch
Dubrow, Biegenbrück, Schlaubehammer, Schernsdorf,
Mixdorf, Rießen, Pohlitz, Bremsdorf, KieselwitzEs ist ein Reis entsprungen
Es ist ein Reis entsprungen – Gott sei Jesus hat in dem Garten dieser Bäume
Dank! Es ist erst wenige Wochen her, gebetet, in Gethsemane. „Vater! Lass,
dass wir es gesungen haben. wenn es möglich ist, diesen Kelch an mir
Und im Garten Gethsemane sind sie vorübergehen.“ Doch nicht, wie ich will,
heute zu bestaunen. Die uralten Ölbäu- sondern wie Du willst – so soll es ge-
me, die aus einem abgehauenen Stumpf schehen!
wieder gewachsen sind; sie sind Sinnbild Wieviele Menschen mussten nach Jesus
und Symbol für die Kraft Gottes: auf einen bitteren Leidenskelch trinken, und
den ersten Blick scheint alles zu Ende zu dieser Leidenskelch kam nicht von Gott
sein – wie es mit einem gefällten Baum sondern von Menschen?
zu Ende ist – aber aus dem Stumpf des Die Passionszeit, in der wir an das Leiden
Ölbaumes kann ein neuer Zweig wach- und Sterben Jesu denken, ist eine gute
sen. Es kann von vorne beginnen. Gelegenheit, darüber nachzudenken:
Israel durfte in seiner Geschichte mehr- Welches Leiden ist menschengemacht
mals neu beginnen. und muss bekämpft werden? Welches
Als im Jahr 587 vor der Zeitrechnung Leiden muss als Schicksal von Gott an-
nach einem verlorenen Krieg Israel nach genommen und getragen werden?
Babylon in die Gefangenschaft depor- Ich bin mir ziemlich sicher, zu erstem
tiert wurde, war erst einmal alles zu könnte jeder Mensch eine lange Tabelle
Ende. Es war nicht abzusehen, dass diese aufschreiben. Und zum zweiten? Möge
Gefangenschaft einmal ein Ende haben Gott den Blick unseres Herzens schär-
würde. fen, um beides auseinanderhalten zu
Aber die Weltmacht Babylon ging unter. können.
Israel kam frei und im Jahr 520 konnte Matthias Hirsch
der Tempelneubau in Jerusalem begin-
nen. Ein neuer Zweig konnte wachsen.
Jahrtausende später hat Deutschland das
schlimmste denkbare Unglück über Is-
rael gebracht und versucht, jeden Juden
zu ermorden. Zum Glück können wir
sagen: Israel konnte neu beginnen.
Gott gebe mir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann;
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann;
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Seite 2Informationen aus dem Kirchenkreis
und den Gemeindekirchenräten
Zur Kreissynode Einladen möchten wir schon jetzt zum
Auf der Kreissynode am 23. November Abschluss der Visitation zum regionalen
2019 in Fürstenwalde legte Superinten- Abschlussgottesdienst für alle Kirchen-
dent Schürer-Behrmann einen Bericht gemeinden am 10. Mai 2020 um 10.00
über Leben und Arbeit in den letzten Uhr in der St. Georg Kirche in Frankfurt
sechs Jahren des neuentstandenen Kir- (Oder). Die Predigt hält Superintendent
chenkreises EKKOS vor. Außerdem wur- Schürer-Behrmann.
de das Neubauprojekt in der Ev. Jugend-
und Begegnungsstätte Hirschluch vor- Die Ergebnisse der GKR-Wahlen
gestellt. Es wurden u. a. Beschlüsse zum Im November wurden die Gemeindekir-
Abschluss des Wirtschaftsjahres 2018, chenräte in unseren Gemeinden neu ge-
zur Jahreseröffnungsbilanz 2019 und wählt.
zum Haushalt für das Wirtschaftsjahr In Müllrose wurden als Älteste Dr. Anja
2020 sowie zu den kreiskirchlichen Kol- Berndt, Dr. Manfred Dietrich, Dr. Eck-
lekten gefasst. hard Fehse, Carsten Haase, Ralf-Gunnar
Jänisch, Brigitte Kubica, Sabine Nieder-
Die Visitation durch den Kirchenkreis meyer, Christina Wiese und als Ersatz-
Vom 26. April bis zum 10. Mai 2020 fin- älteste Monika Werner und Jana Minack
det in der Region Frankfurt (Oder), zu gewählt.
der unsere beiden Kirchengemeinden Ausgeschieden aus dem Gemeindekir-
gehören, eine Visitation durch unseren chenrat Müllrose sind Ute Barow, Man-
Kirchenkreis statt. Eine Visitation ist im fred Mieke, Peter Kopsch, Hans-Peter
Grunde genommen ein Besuch der Schawaller und Helmut Philipp.
Gemeinden. Mitglieder des Kreiskir- Diesen Ältesten wird für ihre zum Teil
chenrates und Sachverständige aus den sehr langjährige Tätigkeit im Gemeinde-
kirchlichen Ausschüssen und Arbeits- kirchenrat nochmals herzlich gedankt.
bereichen werden die Region und die Als Vorsitzende des Gemeindekirchen-
Kirchengemeinden besuchen, um diese rates wurde Brigitte Kubica gewählt.
kennenzulernen, zu erleben, wie das Stellvertreter ist Pfarrer Matthias Hirsch.
kirchliche Leben vor Ort gestaltet wird In Fünfeichen wurden als Älteste ge-
und zu hören, was Freude macht und wählt: Birgit Jorkisch, Erika Lange, Heid-
was Sorgen bereitet. run Peschel, Karin Schüler, Marco Jor-
Mitglieder der Visitationskommission dan, Marlies Kahlisch, Swen Lehmann.
werden die Gottesdienste am 26. April Als Ersatzälteste ist Ellen Radtki.
2020 in Müllrose und am 3. Mai 2020 in Ausgeschieden aus dem Gemeindekir-
Fünfeichen besuchen. Im Anschluss an chenrat Fünfeichen sind Wolfgang Ge-
diese Gottesdienste möchten sie ein bert, Doris Lehmann und Marita Porr-
Gespräch mit den Gemeinden führen. mann.
Seite 3Fünfeichen.
Doris Lehmann und Wolfgang Gebert weden
aus dem GKR verabschiedet.
Die neugewählten Gemeindekirchenräte
aus der ganzen Region Frankfurt (Oder)
wollen sich zu einem ungezwungenen
Kennenlernen bei einem Abendbrot am
11. März in Müllrose treffen.
Der Haushalt 2020
Müllrose. Der Gemeindekirchenrat Müllrose hat
unten: Helmut Philipp, Manfred Mieke, den Haushalt 2020 beschlossen. Die
Hans-Peter Schawaller und Peter Kopsch (v.l.) wichtigsten Maßnahmen sind die Hof-
werden aus dem GKR verabschiedet. pflasterung Pfarrhaus Müllrose, die
oben: Neugewählte GKR; vorne v. l. : Carsten Sanierung der Orgel Mixdorf und die
Haase, Jana Minack, Dr. Anja Berndt, Brigitte Malerarbeiten im Christopherusheim.
Kubica und Monika Werner. Der Gemeindekirchenrat Fünfeichen hat
hinten v. l.: Ralf.Gunnar Jänisch, Dr. Eckhard ebenfalls den Haushalt 2020 beschlos-
Fehse, Sybine Niedermeyer, Dr. Manfred sen. Größere Bauarbeiten sind für das
Dietrich, Pfarrer Matthias Hirsch. Jahr 2020 nicht vorgesehen.
Seite 4Der Neubau der Kita Gemeindearbeit
Für den Neubau der Kita liegt die Bau- Wundern Sie sich nicht! Demnächst
genehmigung vor. wird in der Mixdorfer Kirche eine wich-
Der Fördermittelantrag befindet sich in tige Stimme fehlen. Die Orgel wird aus-
Bearbeitung beim zuständigen Landes- gebaut und von der Firma Mike Zuber
amt, die Entscheidung dazu wird im überholt. Zum Kirchweihfest am 1. Juni
Frühjahr 2020 erwartet. soll sie dann wieder eingeweiht werden.
Wir sind dankbar für die weiterhin gute In Fünfeichen wird sich der Gemeinde-
Resonanz von den Stadtverordneten kirchenrat in einer der nächsten Sit-
und der Amtsverwaltung. Ebenso für die zungen intensiv mit dem Thema Seel-
gute Unterstützung durch den Kirchen- sorge befassen.
kreis. Allein wären wir mit diesem Pro-
jekt vollkommen überfordert. Brigitte Kubica und Matthias Hirsch
Der Gemeindekirchenrat Müllrose
hat folgende Beauftragungen
beschlossen: Es ist unglaublich! Jahrzehnt um Jahr-
Kirchenmusik zehnt wächst der Wald. Und dann
Dietlind Philipp, Carsten Haase, kommt ein Sturm und viele stattliche
Christina Wiese, Katrin Schierbaum Bäume knicken um wie Streichhölzer.
Arbeit mit Kindern und Familien Der Revierförster der kirchlichen Wald-
Dr. Anja Berndt, Jana Minack und gemeinschaft hat im vergangenen Jahr
Susanne Köhler die Sturmschäden im Wald der Gemein-
Bauausschuss de Fünfeichen beseitigt und den Wald
Ralf-Gunnar Jänisch, durchgeforstet. Große Stapel erzählen
Dr. Manfred Dietrich, Helmut Philipp von der umfangreichen Arbeit. Auch am
Besuchsdienst Christophorusheim hat Förster Rothfeld
Jana Minack (Müllrose), umgestürzte Bäume beseitigt.
Rosel Sperling (Mixdorf) M. Hirsch
Archiv
Hans-Peter Schawaller
Öffentlichkeit
Monika Werner, Pfarrer Matthias Hirsch
Jagd
Helmut Wiese, Ralf-Gunnar Jänisch
Wald
Helmut Wiese
Seite 5Bibelwoche Ihr habt die Wahl! an Menschen, die die Katastrophe eben So könnte man die Botschaft des Buches hinter sich haben, traumatisiert und ori- Deuteronomium zusammenfassen. entierungslos. Wobei – ehrlich gesagt – ist es nicht Es sind Texte mit erhobenem Zeigefin- wirklich eine offene Wahl, sondern die ger, doch nicht um die verunsicherten Ankündigung von Konsequenzen in je- Israeliten noch kleiner zu machen, son- der Richtung: Wer Gott allein (!) ver- dern um Wege zu zeigen, wie es wieder traut und sich an seine Weisung hält, aufwärtsgehen kann. dem wird es gut gehen. Doch ausgerech- net die Menschen, die diese wunderba- Was diese 2500 Jahre alten Konzepte ren Gaben Gottes und seine Stärke mit uns heute zu tun haben? Ziemlich erlebt haben, haben sich verleiten las- viel, denn sie stellen die Frage, worauf sen, ihr Glück woanders zu suchen. wir unser Leben bauen und nach wel- Fremde Götter versprachen wohl Erfolg. chen Regeln wir mit den anderen Men- Die Thora, die zehn Gebote, sollten ga- schen in unserem Land – auch mit den rantieren, dass es in Israel fair und sozial Fremden umgehen. zuging. Doch wie man zwischen den Zei- Dabei wird klar, dass wir aufgerufen sind, len des Deuteronomium lesen kann, lag wahrzunehmen, was unseren Glauben da vieles im Argen. Die „göttliche Ge- und unsere Ethik ausmacht. sellschaft“ war zum gottlosen und men- schenverachtenden Sumpf verkommen. Wolfgang Bauer Die Texte der Bibelwoche richten sich (Termine siehe S. 8) Wenn … du dich bekehrst zu dem HERRN, Gesetze und Rechte hältst … und der HERR, deinem Gott … [wird ER] sich deiner erbar- dein Gott, wird dich segnen … men … Und … wird dein Herz beschneiden Wendet sich aber dein Herz und du ge- und das Herz deiner Nachkommen, damit horchst nicht, sondern lässt dich verführen, du den HERRN, deinen Gott, liebst von dass du andere Götter anbetest und ihnen ganzem Herzen und von ganzer Seele, auf dienst, so verkünde ich euch heute, dass ihr dass du am Leben bleibst. Du aber wirst umkommen … werdet … Ich habe euch umkehren und der Stimme des HERRN ge- Leben und Tod, Segen und Fluch vorgelegt, horchen, dass du tust alle seine Gebote … dass du das Leben erwählst, … dass du Und der HERR, dein Gott, wird dir Glück den HERRN, deinen Gott, liebst und seiner geben zu allen Werken deiner Hände … Stimme gehorchst und ihm anhangest. Dies ist's, was ich dir heute gebiete: dass du Denn das bedeutet für dich, dass du lebst den HERRN, deinen Gott, liebst und wan- und alt wirst … delst in seinen Wegen und seine Gebote, 5. Mose 30 Seite 6
Weltgebetstag
Gesundheitsprogramme,
die der Bevölkerung zugute
kommen, investieren.
Unterschriften sind auf einer Unter-
schriftenliste am Weltgebetstag oder
online möglich unter
www.weltgebetstag.de/aktionen
Text vom Weltgebetstag der Frauen
Deutsches Komitee e.V
„Steh auf und geh!“
„Ich würde ja gerne, aber …“ Wer kennt Wir laden Sie herzlich zum Weltgebets
diesen oder ähnliche Sätze nicht? Doch tagsgottesdienst am 6. März 2020 um
damit ist es bald vorbei, denn Frauen aus 18.00 Uhr in der Dorfkirche Mixdorf ein.
Simbabwe laden ein, über solche Ausre- Den Gottesdienst musikalisch begleiten
den nachzudenken. wird wie gewohnt unser Singekreis. Im
Frauen aus Simbabwe haben sich für den Gottesdienst werden wir biblische Texte
Weltgebetstag 2020 über die Geschichte hören und gemeinsam beten sowie
der Heilung eines Kranken aus dem Jo- Wissenswertes über Simbabwe erfahren.
hannesevangelium Gedanken gemacht. Nach dem Gottesdienst können wir mit-
„Steh auf! Nimm deine Matte und geh!“, einander ins Gespräch kommen und lan-
sagt Jesus dort. Und diese Aufforderung destypische Speisen genießen. Auch den
gilt allen. Gott öffnet damit Wege zu Stand vom Eine-Welt-Laden wird es wie-
persönlicher und gesellschaftlicher Ver- der geben. Wir freuen uns auf die Ge-
änderung. Die Autorinnen des Weltge- meinschaft auch mit unseren katholi-
betstags 2020 wissen wovon sie schrei- schen Geschwistern.
ben, denn ihre Situation in dem krisen- Ihre Brigitte Kubica
geplagten Land im südlichen Afrika ist
alles andere als gut. Jahrelange Korrup-
tion und Misswirtschaft, verfehlte Re-
formen sind alltägliche Begleiter.
Der Weltgebetstag möchte das hochver-
schuldete Simbabwe durch eine teilwei-
se Entschuldung entlasten. Deshalb rich-
tet sich der Weltgebetstag, zusammen
mit seinen Mitgliedsorganisationen mit
einer Unterschriftenaktion an die Bun-
desregierung. Das Geld soll Simbabwe in
Seite 7Gottesdienste und Veranstaltungen im Februar 2020
Müllrose Mixdorf
2. Februar 10.30 Uhr Gottesdienst
letzter So n. Epiphanias Herr Lehmann
9. Februar 10.30 Uhr Gottesdienst
Septuagesimae Pfr. Hirsch
16. Februar 10.30 Uhr Eröffnungsgottesdienst zur Bibelwoche
Sexagesimae Pfr. Hirsch, mit Abendmahl, in Mixdorf
23. Februar 10.30 Uhr Abschlussgottesdienst zur Bibelwoche
Estomihi Pfr. Hirsch, in Mixdorf
Ökumenische Bibelwoche
Die Bibelwoche findet in diesem Montag 17. Februar
Jahr in Mixdorf statt. Dienstag 18. Februar
Vom 17. bis zum 21. Februar Mittwoch 19. Februar
treffen wir uns immer um 19 Uhr Donnerstag 20. Februar
in der Kirche. Freitag 21. Februar
(siehe auch S. 6)
11. Februar Müllrose – Gemeindekirchenrat
Dienstag um 19.30 Uhr
20. Februar Müllrose – Frauenkreis
Donnerstag um 14.30 Uhr – Jahreslosung, Pfr. Hirsch
17.-21. Februar Mixdorf – ökumenische Bibelwoche
Montag-Freitag
Seite 8Fünfeichen Rießen
2. Februar 9.00 Uhr Gottesdienst
letzter So n. Epiphanias Herr Lehmann
9. Februar 9.00 Uhr Gottesdienst
Septuagesimae Pfr. Hirsch
16. Februar 10.30 Uhr Eröffnungsgottesdienst zur Bibelwoche
Sexagesimae Pfr. Hirsch, mit Abendmahl, in Mixdorf
23. Februar 10.30 Uhr Abschlussgottesdienst zur Bibelwoche
Estomihi Pfr. Hirsch, in Mixdorf
10. Februar Fünfeichen – Bastelnachmittag
Montag um 18.00 Uhr
11. Februar Fünfeichen – Gemeindennachmittag
Dienstag um 14.30 Uhr
12. Februar Rießen – Gemeindennachmittag
Mittwoch um 14.30 Uhr
Gemeindekirchenrat
um 19.00 Uhr
23. Februar Rießen – Orgelkonzert
Sonntag um 15.00 Uhr (s. S. 17)
Seite 9Gottesdienste und Veranstaltungen im März 2020
Müllrose Mixdorf
1. März 10.30 Uhr Gottesdienst
Invokavit Pfr. Hirsch, mit Abendmahl, in Fünfeichen
im Anschluss Fest für Ehrenamtliche
6. März 18.00 Uhr Weltgebetstagsgottesdienst
Freitag mit Singekreis in Mixdorf
8. März 10.30 Uhr Gottesdienst
Reminiszere Pfr. Hirsch
15. März 10.30 Uhr Gottesdienst
Okuli Pfr. Hirsch
22. März 10.30 Uhr Gottesdienst
Lätare Frau Weiß
29. März 10.30 Uhr Gottesdienst
Judika Pfr. Hirsch
17. März Müllrose – Gemeindekirchenrat
Dienstag um 19.30 Uhr
19. März Müllrose – Frauenkreis
Donnerstag um 14.30 Uhr
Gottesdienst
zum Weltgebetstag
am Freitag, 6. März
um 18 Uhr
in der Kirche Mixdorf
(siehe auch S. 7)
Seite 10Fünfeichen Rießen
1. März 10.30 Uhr Gottesdienst
Invokavit Pfr. Hirsch, mit Abendmahl, in Fünfeichen
im Anschluss Fest für Ehrenamtliche
6. März 18.00 Uhr Weltgebetstagsgottesdienst
Freitag mit Singekreis in Mixdorf
8. März 9.00 Uhr Gottesdienst
Reminiszere Pfr. Hirsch
15. März 9.00 Uhr Gottesdienst
Okuli Pfr. Hirsch
22. März 10.00 Uhr Gottesdienst
Lätare Herr Lehmann
29. März 9.00 Uhr Gottesdienst
Judika Pfr. Hirsch
3. März Fünfeichen – Gemeindenachmittag
Dienstag um 14.30 Uhr
4. März Rießen – Gemeindenachmittag
Mittwoch um 14.30 Uhr
9. März Fünfeichen – Bastelachmittag
Montag um 18.00 Uhr
19. März Fünfeichen – Gemeindekirchenrat
Donnerstag um 19.00 Uhr
Seite 11Gottesdienste und Veranstaltungen im April 2020
Müllrose Mixdorf
5. April 10.30 Uhr Familiengottesdienst
Palmsonntag in Müllrose, Pfr. Hirsch und Frau Köhler
9. April 18.00 Uhr Tischabendmahl
Gründonnerstag in Rießen
10. April 10.30 Uhr Gottesdienst 15.00 Uhr Gottesdienst
Karfreitag mit Abendmahl, Pfr. Hirsch mit Abendmahl, Pfr. Hirsch
12. April 10.30 Uhr Gottesdienst
Ostersonntag Pfr. Hirsch
13. April 10.30 Uhr Gottesdienst
Ostermonntag mit Singekreis, Herr Lehmann
19. April 14.00 Uhr Pilgergottesdienst
Quasimodogeniti von Pillgram nach Jacobsdorf
26. April 10.30 Uhr Gottesdienst
Miserikordias Domini Pfr. Hirsch
im Anschluss Gespräch der
Gemeinde mit Mitgliedern
der Visitationskommission
4. April Müllrose – Frühjahrsputz
Samstag ab 9.00 Uhr, Kirche
5. April Müllrose – Passionsmusik
Sonntag um 19.00 Uhr
14. April Müllrose – Gemeindekirchenrat
Dienstag um 19.30 Uhr
16. April Müllrose – Frauenkreis
Donnerstag um 14.30 Uhr, Abendmahlsfeier
Seite 12Fünfeichen Rießen
5. April 10.30 Uhr Familiengottesdienst
Palmsonntag in Müllrose, Pfr. Hirsch und Frau Köhler
9. April 18.00 Uhr Tischabendmahl
Gründonnerstag in Rießen
10. April 9.00 Uhr Gottesdienst
Karfreitag Pfr. Hirsch
12. April 9.00 Uhr Gottesdienst
Ostersonntag Taufe, Pfr. Hirsch
13. April 9.00 Uhr Gottesdienst 10.30 Uhr Gottesdienst
Ostermonntag Herr Lehmann Pfr. Hirsch
19. April 14.00 Uhr Pilgergottesdienst
Quasimodogeniti von Pillgram nach Jacobsdorf
26. April 9.00 Uhr Gottesdienst
Miserikordias Domini Pfr. Hirsch
1. April Fünfeichen – Gemeindenachmittag
Mittwoch um 14.30 Uhr
7. April Rießen – Gemeindenachmittag
Dienstag um 14.30 Uhr
16. April Rießen – Gemeindekirchenrat
Donnerstag um 19.00 Uhr
Seite 13Kollekte
Liebe Gemeinde,
nachstehend hier die Zwecke der Amtlichen (Innen)-Kollekte und
der Ausgangskollekte, um Ihnen zu vermitteln, wofür Ihre Kollekte
eingesetzt wird.
Amtliche Kollekte Ausgangskollekte
2. Februar Für die Erinnerungs- und Allgemeine Gemeindearbeit
2. So n. Epiphanias Begegnungsstätte Bonhoeffer-
Haus e. V.
9. Februar Für die Suchthilfe und für die Allgemeine Gemeindearbeit
Septuagesimae evangel. Beratungsstätten
(je zur Hälfte)
16. Februar Für besondere Aufgaben Für das Christophorusheim
Sexagesimae der Evangelischen Kirche (Malerarbeiten)
in Deutschland
23. Februar Für die die Sanierung der Für die Sanierung der Orgel
Estomihi Orgel Mixdorf Mixdorf
(nach Entscheidung des GKR
Müllrose)
1. März Für Asyl in der Kirche Berlin- Gemeindliche Kirchenmusik
Invokavit Brandenburg e. V.
und für die Lebensberatung
im Berliner Dom
8. März Für Aufgaben im Bereich Allgemeine Gemeindearbeit
Reminiszere Geschlechtergerechtigkeit
und Bildung und Vielfalt
15. März Für die Stiftung zur Bewah- Allgemeine Gemeindearbeit
Okuli rung kirchlicher Baudenkmäler
in Deutschland (KiBa)
22. März Für besondere Projekte der Für die Hofpflasterung
Lätare Jugendarbeit Pfarrhaus Müllrose
Allgemeine Gemeindearbeit
Seite 14Kollekte
Amtliche Kollekte Ausgangskollekte
29. März Für die Telefonseelsorge Für die Sanierung der Orgel
Judika Frankfurt (Oder) für Ost- Mixdorf und für
brandenburg allgemeine Gemeindearbeit
(nach Entscheidung
des Kirchenkreises)
5. April Für die Gefängnisseelsorge Für die Arbeit mit Kindern
Palmsonntag
9. April Für die Arbeit des Für die Sanierung des
Gründonnerstag interreligösen Dialogs Turmes Kirche Rießen
10. April Für die Hospiz- und Für die Hofpflasterung
Karfreitag Trauerarbeit Pfarrhaus Müllrose und für
allgemeine Gemeindearbeit
12. April Für die Arbeit mit Kindern Allgemeine Gemeindearbeit
Ostersonntag und für die Partnerkirchen
in der Ökumene (Talitha
Kumi)
(je zur Hälfte)
13. April Für die Arbeit des Gemeindliche Kirchenmusik
Ostermonntag Wichernkollegs
19. April Für den kirchlichen Fern- Allgemeine Gemeindearbeit
Quasimodogeniti unterricht und
für die offene Altenarbeit
(je zur Hälfte)
26. April Für die Missionarischen Für die Hofpflasterung
Miserikordias Dienste und für die Pfarrhaus Müllrose und
Domini Wohnungslosenhilfe für die Sanierung des Turmes
(je zur Hälfte) Kirche Rießen
Seite 15Mai 2020
3. Mai, Jubilate
14.00 Uhr Gottesdienst in Mixdorf (Pfr. Hirsch)
10.00 Uhr Gottesdienst in Fünfeichen (Pfr. Hirsch)
im Anschluss Gespräch der Gemeinde mit Mitgliedern
der Visitationskommission
10. Mai, Kantate
Regionaler Abschlussgottesdienst der Visitation
um 10.00 Uhr in der St. Georg Kirche in Frankfurt (Oder), Bergstraße
mit Superintendent Schürer-Behrmann
(s. auch S. 3)
ben hat, befasst. Das gedruckte
5. Mai 2020 um 14.30 Uhr in Rießen Exemplar konnten wir nicht wei-
tergeben. Aber Herr Kahlisch hat
Regionales Seniorentreffen seine Arbeit überarbeitet, sie ist
jetzt auch digital auf der Home-
page zu finden und damit allen, die
Im Juli 2019 haben wir die Kugel auf der über einen Internetzugang verfügen,
Rießener Kirche geöffnet und neu ge- zugänglich.
füllt. Dabei haben wir uns auch mit der Beim Regionalen Seniorentreffen haben
Arbeit, die Manuel Kahlisch über die Ge- wir Gelegenheit, Ausschnitte aus dieser
schichte der Kirche von Rießen geschrie- Arbeit zu hören. (siehe auch S. 19)
Aus diesem Leben wurden abberufen
und kirchlich bestattet Herta Schulze
aus Guben
Gertraud Haase im Alter von 99 Jahren
aus Müllrose
im Alter von 81 Jahren Herbert Lindner
aus Fünfeichen
Werner Ohst im Alter von 79 Jahren
aus Kieselwitz Hans-Michael Hanert
im Alter von 83 Jahren aus Rießen
im Alter von 64 Jahren
Seite 16Musik
Festkonzert – Barocker Glanz
Georg Philipp Telemann in der Dorfkirche Rießen im Schlaubetal
Zu seinen Lebzeiten war er berühmter Zu hören sind im Konzert
als Johann Sebastian Bach und doch neben Blockflöten auch die
zugleich mit ihm eng befreundet: Solo-Sopranstimme,
Georg Philipp Telemann (1681–1767). begleitet von der Orgel.
Seine Musik war so beliebt, dass er Davor, bereits um 14.30 Uhr, wird es an-
damit reich werden konnte. Erlebt man hand einer Orgelführung „Klangmajes-
seine lebendige, grazile Musik versteht tät – Besuch bei der Königin“ auf der
man es sofort. Empore spannend: Für alle Interessier-
Das DUO VIMARIS (Mirjam und Wieland ten erläutert Dr. Wieland Meinhold die
Meinhold aus dem thüringischen Wei- „Königin der Instrumente“ hautnah. Di-
mar) lädt zu einer Stunde bei Telemann rekt neben dem Spieltisch der zierlichen
im festlichen Konzert am Sonntag, dem Gast-Orgel hat man Gelegenheit zu hö-
23. Februar 2019, um 15.00 Uhr in die ren, wie der höchste und wie der tiefste
Dorfkirche nach Rießen ein. Die beiden Ton klingt. Wieviel Pfeifen stehen in
Musiker Mirjam und Wieland Meinhold dem Instrument? Wie funktioniert die
sind mit ihrer Barockmusik bereits in al- Übertragung zwischen Taste und Ventil?
len Teilen Deutschlands sowie im euro- Wie schwer ist so eine Orgel ? ... usw.
päischen Ausland aufgetreten. Immer wieder fesseln diese unterhalt-
samen Orgelführungen die Besucher.
Orgelkonzert
am 23. Februar um 15 Uhr
in der Kirche Rießen
Wer auf Instrumenten spielt
muß des Singens kündig seyn.
Also präge man das Singen
jungen Leuten fleißig ein.
Georg Philipp Telemann
Mirjam und Wieland Meinhold
Seite 17Jahreslosung 2020
Ich glaube; hilf meinem Unglauben! Jesus, der plötzlich dazu kommt und in
Markus 9,24 die aufgebrachte Runde hinein fragt:
„Was streitet ihr mit ihnen?“
Angespannt sitze ich im Wartezimmer Da platzt alles aus dem Vater heraus, die
eines Arztes und hoffe auf ein gutes Er- Angst um seinen Sohn, die Enttäu-
gebnis der anstehenden Untersuchung. schung über die Ratlosigkeit der Jünger:
Ich habe Angst, fühle mich hilflos. „Und du selber warst nicht da – nur
„Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ deine Jünger und die konnten uns nicht
Genau das spielt sich gerade in mir ab: helfen!“ Jesus reagiert nahezu ungehal-
„Ich glaube!“ – Ja, ich weiß mich in Got- ten: „O du ungläubiges Geschlecht, wie
tes Hand. Ja, ER meint es gut mit mir. Ja, lange soll ich bei euch sein? Wie lange
IHM ist nichts unmöglich! soll ich euch ertragen? Bringt ihn her zu
mir!“ – und handelt.
Gleichzeitig rumoren in mir Gedanken In Jesu Gegenwart bäumt sich noch
wie: Kümmert Gott mein kleines Leben einmal die lebensfeindliche Macht in
überhaupt? Warum bin ich nur so unru- dem Kranken auf. Der Vater setzt alles
hig und besorgt? Wo bleibt mein Gott- auf eine Karte und schreit verzweifelt:
vertrauen? Wenn es darauf ankommt, „Wenn du aber etwas kannst, so erbarme
verliere ich den Boden unter den Füßen. dich unser und hilf uns!“ Eine bewegen-
Dabei habe ich doch schon so oft Gottes de Szene.
Nähe und Hilfe erlebt … Ein grundehrlicher Mann, dieser Vater!
So eine schlimme Krankheit kann eine
So erging es bereits den Menschen, die komplette Glaubensexistenz erschüt-
mit Jesus unterwegs waren. Unglaub- tern. Trotzdem mutet er sein Anliegen
liches hatten sie mit ihm erlebt: Wie er und seinen „Unglauben“ Jesus zu und
lebensbedrohliche Wogen glättete, Tau- fleht ihn um sofortige Hilfe an. Jesus
sende speiste und Kranke heilte. Doch schont ihn nicht und erwischt ihn an
oft machte sich schon bei der nächsten seiner Schwachstelle: „Du sagst: Wenn
Herausforderung große Hilfslosigkeit du kannst! Alle Dinge sind möglich dem,
breit, so dass Jesus sie fragte: „Was seid der da glaubt.“ Da brüllt der Vater ver-
ihr so furchtsam? Habt ihr noch keinen zweifelt: Ich glaube; hilf meinem Un-
Glauben?“ (Markus 4, 40) glauben!
Der Vater erkennt, dass nicht nur sein
Genau das passiert wieder einmal. Ein Sohn der Hilfe und der Heilung bedarf,
Vater bringt seinen schwer kranken sondern auch er selber, sein Glaube.
Sohn zu ihnen. Die Situation eskaliert, Jahreslosung 2020
als sich auch noch Schriftgelehrte ein- Renate Karnstein
mischen. Wie so oft gesellt sich zur Hilf-
losigkeit die Aggression. Einer fehlt.
Seite 18Am 10. Januar waren Sternen-
singer der Christenlehre in
Müllrose unterwegs.
Die Kinder sammelten eine
Kollekte in Höhe von 331,70 €,
um Kinder im Libanon zu un-
terstützen.
Nähere Angaben zu diesem
Projekt finden sie im Internet
unter www.sternsinger.de/
sternsingen/libanon-die-
kinder-aus-den-sternsinger-
projekten/
Blick in die Kugel
Die Öffnung der Kugel des Kirchturms in Rießen am 11. Juli 2019 war schon ein beson-
derer Termin. Immerhin waren seit der letzten Öffnung im Jahr 1964 56 Jahre vergan-
gen. Wie hat sich die Welt in dieser Zeit verändert! Was ist alles geschehen! In der Kugel
lagen Texte und Dokumente aus dem 19. Jahrhundet Wir haben sie nun ergänzt und er-
zählen so nachfolgenden Generationen von uns, vom Leben in unseren Gemeinden in
den letzten Jahrzehnten. Beim regionalen Seniorentreffen will ich aus diesen Dokumen-
ten aus der Geschichte der Kirche Rießen einige Texte vorlesen. (siehe auch S. 16)
M. Hirsch
Seite 19Wir gratulieren unseren älteren Geburtstagskindern
im Februar
in Müllrose Brigitte Schmidt zum 82. in Schlaubetal
Heini Freiheit zum 93. Vera Bosies zum 82. Hubert Nitschke zum 85.
Klaus Marold zum 93. Edda Grählert zum 78. Gerhard Abraham zum 83.
Willi Lück zum 93. Werner Klepsch zum 78. Irmgard Jagott zum 82.
Elisabeth Marohn zum 91. Manfred Hölzke zum 77. Gerhard Fabian zum 80.
Anna Wochatz zum 91. Rosemarie Heinze zum 75. Annemarie Ilsch zum 76.
Ernst Bentzien zum 90. Horst Waschke zum 74. Inge Geller zum 71.
Ingeburg Schönrowski zum 89. Ingrid Müller zum 71. in Siehdichum
Erika Richling zum 88. Hannelore Walloch zum 71. Horst Richter zum 86.
Horst Wölk zum 88. Marianne Müller zum 70. Renate Baum zum 85.
Sieglinde Schaaf zum 86. Brigitte Rudolph zum 84.
in Mixdorf
Elfriede Wilke zum 85. Manfred Garlipp zum 82.
Christa Müller zum 89.
Siegfried Henschke zum 84.
Elfriede Stähr zum 81.
Eberhard Sommer zum 84.
Sabine Lietz zum 76.
im März
in Müllrose Karl-Heinz Mensinga zum 73. in Siehdichum
Erika Greschke zum 97. Gudrun Albrecht zum 70. Brigitte Braun zum 85.
Ingrid Ehlert zum 89. in Schlaubetal Brigitta Richter zum 83.
Edith Kersten zum 88. Herbert Nitschke zum 91. Ursula Rast zum 82.
Horst Geppert zum 86. Gisela Schulze zum 88. Margitta Hirsch zum 80.
Peter Folgmann zum 80. Ilse Gehring zum 82. Karin Pohle zum 80.
Karin Anders zum 80. Heidrun Schulte-Steinberg zum 78. Hannelore Schulz zum 76.
Ernst Scharath zum 79. Christa Ohst zum 77. Karin Schulze zum 73.
Horst Schmiedel zum 79. Gerda Gebert zum 76. Gunter Lehmann zum 72.
Harald Lehmann zum 76.
im April
in Müllrose Gerhard Schargott zum 79. in Schlaubetal
Horst Finn zum 90. Klaus Stiller zum 77. Gudrun Nitschke zum 90.
Ingrid Holubar zum 89. Ingeborg Munkelt zum 77. Marie Nitschke zum 83.
Horst Ebert zum 88. Hans-PeterSchawaller zum 75. Rosa Pohle zum 80.
Lieselotte Müller zum 88. Heidemarie Ettrich zum 74. Inge Haschick zum 76.
Adolf Schäpler zum 86. Wolfgang Müller zum 73. Christa Schulz zum 72.
Kurt Nemitz zum 81. Marina Müller zum 73. in Siehdichum
Ingrid Kunert zum 81. Maraile Lipka zum 72. Heinz Thamke zum 86.
Erika Gedicke zum 81. Marianne van de Löcht zum 70. Ursula Richter zum 85.
Kurt Urbicht zum 81. in Mixdorf Elfriede Schulz zum 85.
Heinz Gosemann zum 80. Gerda Lobas zum 86. Elisabeth Lange zum 81.
Christel Rinner zum 80. Brigitte Müller zum 86. Irmgard Uehlemann zum 80.
Heinz Schreiber zum 80. Heinz Noack zum 83. Asta Unger zum 79.
Gudrun Skora zum 79. Peter Wright zum 73.
Seite 20Sponsoren
Unser Gemeindebrief kostet Geld.
Wenn Sie etwas für die Druckkosten
geben möchten, sind wir Ihnen
dankbar. Gerne stellen wir Ihnen
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eine Spendenquittung aus.
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Seite 21Gelobtes Land – Palästina – Israel
Eine biblische Reise in einen weltpolitischen Konflikt
Bethlehem und Hebron, Jerusalem und (Mädchen steh auf! Markus 5,41) in der
Tel Aviv, Tempelberg mit Felsendom und muslimische und christliche Schüler ge-
Al Aksa-Moschee, Totes Meer und Jor- meinsam unterrichtet werden, ließ eine
danquellen, Yad Vashem und Golan- zarte Hoffnung auf Frieden aufkeimen.
höhen mit Blick nach Syrien, Bauhaus
in Tel Aviv oder orientalischer Basar in Wir erfuhren etwas über modernen jüdi-
Jerusalems Altstadt. schen Glauben von der ersten israeli-
Es waren zehn intensive Tage zwischen schen Rabbinerin und hörten den er-
Thora, Bibel und Koran, umgeben von schütternden Bericht einer uns alle sehr
orientalischen Düften, leuchtenden beeindruckenden 88jährigen polnischen
Farben. Gewärmt von einer strahlenden Überlebenden aus dem Warschauer
Sonne; in karger Wüste und fruchtba- Ghetto.
rem Land; vorbei an Olivenbäumen und Wir feierten kleine Andachten, waren
Obstplantagen. immer wieder auf den Spuren Jesu und
In zehn Tagen durch viele Jahrtausende unserer Urahnen unterwegs. Und wir
unserer Geschichte, durch biblische hatten eine Menge Spaß und Freude
Vergangenheit und moderne Gegen- beim gegenseitigen Kennenlernen.
wart. Eine Reise in das Zentrum dreier Wir, das waren 26 Reisende zwischen
Weltreligionen und ihrer heiligen Stät- Schlaubetal und Rostock. Wunderbar
ten und durch das Land, in dem Israelis begleitet von Pfarrer Hirsch und kompe-
und Palästinenser tent, informativ und sehr herzlich ge-
scheinbar unver- leitet von Mofied, unserem israelischen
söhnlich auf ihren Reiseleiter. Nicht zu vergessen unser pa-
Ansprüchen und lästinensischer Busfahrer, der uns souve-
Rechten beharren. rän durch enge Straßen, auf staubigen
Allgegenwärtiges Serpentinen und überfüllten Autobah-
israelisches Militär nen umherfuhr, so dass wir am 10. No-
und alltäglich ge- vember erfüllt von einer wunderbaren
lebtes Miteinander Reise unversehrt wieder in der kühlen
von Juden, Chris- Heimat gelandet sind.
ten, Muslimen,
Sabine Niedermeyer
Drusen und Beduinen.
Israel: Ein unglaublich vielfältiges aber
auch sehr widersprüchliches Land!
Der Besuch der evangelischen Schule Weitere Bilder der Reise sind zu finden
des Berliner Missionswerkes im Westjor- auf unserer Homepage:
danland mit dem Namen „Talitha Kumi“ www.kirchengemeinde-muellrose.de/fotos.htm
Seite 22oben: Blick auf den Felsendom auf dem früheren Fotos: M. Hirsch
Tempelgelände von Jerusalem; links im Hinter-
grund das Gebäude mit zwei grauen Kuppeln: die
Grabeskirche, wo der Tradition nach Jesus ge-
kreuzigt und begraben worden ist.
Teich Bethesda (rechts oben)
Stadtmauer (rechts Mitte)
Alltagsverkehr (rechts unten)
Auf dem Weg nach Jericho (links
Mitte)
Die Reisegruppe vor der evangeli-
schen Schule „Talitha Kumi“
in Palästina. (links unten)
Seite 23Jahreslosung 2020
Motiv von Stefanie Bahlinger,
Mössingen
www.verlagambirnbach.de
(siehe auch S. 18)
Evangelische Kirchengemeinden Müllrose und Fünfeichen
Pfarrer Matthias Hirsch, Tel. 033606/567; Fax: 033606/787135
Kirchstr. 5, 15299 Müllrose
www.kirchengemeinde-muellrose.de pfarrer.hirsch@kirchengemeinde-muellrose.de
Gemeindebüro Müllrose Gemeindepädagogin
Anne Saß, Dienstag 10–12 Uhr für Müllrose und Fünfeichen
pfarrbuero@kirchengemeinde-muellrose.de Susanne Köhler
buchhaltung@kirchengemeinde-muellrose.de Tel.: 0172 3935738
susanne.koehler@ekkos.de.
Pfarrer Hirsch, Donnerstag 10–12 Uhr
Bankverbindung
Evangelische Bank IBAN: DE 80 5206 0410 4303 9006 90 BIC: GENODEF1EK1
Impressum
V.i.S.d.P.: Pfr. Matthias Hirsch. Redaktionsmitglieder: M. Hirsch, B. Kubica, S. Lukaschik, K. Schüler, M. Werner.
Gestaltung: Gabriele Lehmann, Druck: saxoprint Dresden. Der Gemeindebrief erscheint vierteljährlich.
Redaktionsschluss: 15.01.2020. Änderungen vorbehalten.Sie können auch lesen